Camilla - Die Eroberin, Kapitel 2

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 2

Butler Frank saß am Computer und durchforstete das Internet nach passenden Angeboten, welche Camilla Queen, ihren Stiefbruder und ihn selbst wenigstens ansatzweise in die geforderte Richtung bringen würde.

„Miss Queen“, hub der Dobermann an, „was genau schwebt ihnen als Transportgefährt vor?“

„Irgendwas. Sie werden doch wohl mit ihrer überragenden KI in der Lage etwas zu finden“, seufzte die Fuchswölfin.

„Mag sein, aber ich hätte gerne genauere Parameter. Ansonsten kann ich mir hinterher wieder ihren Zorn anhören.“

„Meinetwegen“, entgegnete Camilla und verdrehte die Augen, nahm sich einen Stuhl, setzte sich neben ihren Butler und starrte auf die Angebote an Flugreisen.

Frank Simson hatte einige passende Sachen gefunden und präsentierte diese zwar Stolz, aber trotzdem fragend.

„Na ja“, murmelte die Fuchswölfin zunächst, wurde dann aber lauter: „Da… genau das ist es.“

„Was? Sie meinen doch nicht etwa diesen Rosteimer?“

„Was haben sie dagegen? Wollen sie mit einem Luxusgutschein reisen?“

„Das wäre auf jeden Fall besser als das was sie jetzt möchten.“

„Frank, denken sie doch einmal nach. Wenn wir von diesem Artefakt wissen, also diesem Fragment, diesem Bruchstück des mythologischen Osiris, dann wäre es geradezu töricht offiziell zu reisen.“

„Sie meinen, dass wir ein gutes Angriffsziel wären?“, fragte Camillas Butler.

„Gut nachgedacht, Elektronenhirn.“

„Nennen sie mich bitte nicht so, das ist entwürdigend. Ich bin ein Dobermann“, entgegnete Frank leicht missmutig.

„Frank, wenn sie ein echter Dobermann wären, dann würden wir nicht so friedlich nebeneinander sitzen. Dann würden sie nämlich jetzt ein großes Problem haben, welches sich in ihrem Schritt sehr deutlich zeigen würde.“

Der künstliche Dobermann seufzte und nickte zustimmend. „Da haben sie allerdings recht und ich bin in diesem Moment auch froh, dass es nicht so ist.“

„Sehen sie und jetzt geben sie mir nur einen guten Grund, einen Fakt, warum wir uns nicht diesen alten Schrotthaufen mieten sollten?“

„Sie erwähnten, dass andere von diesem Fragment wissen könnten.“

„Ja! Worauf wollen sie hinaus?“

„Denken sie doch mal nach. Wo würde man sie zuerst vermuten?“

„Bestimmt nicht da wo ich hin will“, wurde Camilla strenger.

„Doch genau das.“

„Hmmm…“, brunmelte die Fuchswölfin.

„… Miss Queen. Nichts wäre logischer für einen Verfolger ihrer Person als anzunehmen, dass sie genau das tun, was sie immer tun ...“

„... nämlich allein zu reisen, fernab jeder Öffentlichkeit und auf Prunk verzichtend?“

„Sehr gut kombiniert. Daher empfiehlt es sich, dass wir genau das tun, was man von ihnen nicht erwartet …“

„… mitten ins Getümmel und im Rampenlicht stehend?“

„Perfekte Schlussfolgerung, Miss Queen. Wenn sie einen großen Auftritt inszenieren und mit ihrem Stiefbruder auftauchen, der geradezu nach Szenen und Drama schreit, kann im Prinzip nichts mehr passieren. Sie stehen quasi unter ständiger Beobachtung.“

„Ich hasse es, wenn mir ständig irgendjemand unter den Rock sehen kann“, schmollte Camilla.

„Sie sollen diesen auch nicht anheben.“

„Das muss ich in meinem momentanen Zustand auch nicht. Allein mein Duft dürfte reichen.“

„Sehen sie und schon haben wir einen geradezu perfekten Schutzschild um sie herum.“

„Jede Menge notgeile Kerle“, sinnierte die Fuchswölfin.

„Wie sie sie nennen ist ihre Sachen, aber es trifft zu.“

„Na schön. Dann veranlassen sie alles nötige und sehen sie zu, dass mein Stiefbruder heim kommt und seine Sachen packt. Ich will so schnell wie möglich aufbrechen.“

„In zwei Tagen brechen wir auf“, verkündete Frank im gleichen Augenblick.

„Was haben sie gefunden?“

„Es wird ihnen gefallen. Business-Class, Vorderdeck, eine Kabine mit direktem 180° Blick auf die schiere Unendlichkeit.“

„Boah, sie werden gerade melodramatisch.“

„Nein, nur etwas sentimental in meiner Programmierung.“

„Egal, es klingt wie ein Soft-Porno und ich mag solche Sachen überhaupt nicht.“

„Miss Queen, sie sollten sich mit sich selbst beschäftigen, sie werden hormonell bedingt wieder unzufrieden.“

„Na großartig. Jetzt empfiehlt mir mein Butler, dass ich mir an der Pussy spielen soll, weil ich ihm zu direkt bin.“

„Wie dem auch sei. Vor unserer Abreise sollten sie etwas sozialer werden, sonst ist es tatsächlich egal wie wir reisen.“

„Erzählen sie weiter. Was erwartet uns alles?“

„180° Grad Blick …“, hub Frank an.

„… auf das Universum. Das hatten sie schon erwähnt.“

„Vollpension, Captains-Dinner, Fitnessraum, Pool.“

„Ganz toll, Frank. Wirklich ganz reizend. Wie lange wird die Reise dauern? Nachdem sie mir gesagt haben was ich alles genießen darf, würde ich gerne wissen, wann wir ankommen und vor allem wo?“

„Direkt bei Sirius A, von dort können wir ein Shuttle nach B nehmen. Reisezeit bis zum Zwischenziel beträgt 2 Wochen.“

„Oh ein Überlichtkreuzer. Wenigstens kann man da lebend reisen und nicht als Tiefkühlpaket.“

„Genauso ist es.“

„Dann buchen sie es für 3 Personen nebst Gepäck.“

„Das habe ich bereits.“

„Wie immer, einen Schritt voraus. Und jetzt lassen sie mich allein.“

„Sehr wohl Miss Queen. Ich werde ihren Stiefbruder informieren.“

„Tun sie das und jetzt raus hier“, entgegnete die Fuchswölfin noch und zeigte zur Tür.

Nachdem Frank Simson Camillas Zimmer verlassen hatte, ging diese zum Fenster und sah hinaus.

Die Umgebung der Villa war relativ exklusiv, wenn man von den normalen Wohngebäuden in der näheren Umgebung absah. Das Anwesen, welches das Haus umgab war beachtlich und glich einem Landschafts- und Skulpturenpark.

Camillas Eltern wohnten hier einst, bevor ihr Vater einen schweren Unfall hatte, auf einem seiner geheimnisvollen Ausflüge. Jetzt wohnten ihre Eltern knapp 1000 Meilen entfernt und in einem Bungalowbau, da ihr Vater kaum noch Treppen steigen konnte.

Nicht zu übersehen war in ihrer Villa und auch im Park seine Vorliebe für die altägyptische Mythologie. Jeder Gott war dort präsent und die Skulpturen erreichten stets die 3 Meter Größe, waren imposant detailliert.

Ihr Blick glitt etwas in die Ferne, wo die Anubis-Plastik stand. Der Gott Anubis, der Schakal-köpfige, der schlanke Rüde, mit den Händen des Balsams, mit denen er nicht nur Binden wickeln konnte, sondern auch geschickt den Körper einer Fuchswölfin verwöhnen.

Unbewusst strich Camilla sich über ihren großen, festen Busen, massierte sanft ihre Brustwarzen, stöhnte leise auf und schloss die Augen. In ihren Gedanken kam Anubis auf sie zu, groß, schlank, mit zärtlichen Händen, einem sanften Blick. Er war muskulös, Stolz und geradezu prachtvoll.

Camillas linke Hand glitt an ihrem Körper hinab, unter ihren Rock und landete auf ihrem wieder angeschwollenen Kitzler, rieb etwas daran, wurde aus ihrer Scheide heraus nass, spürte die Fuchswölfin ihre Erregung steigen.

In ihren Gedanken stand Anubis direkt vor ihr, waren es nicht mehr ihre Hände auf ihrem Körper. Waren ihre Hände nicht auf ihr, sondern auf Anubis, besser gesagt, auf seinem besten Stück, welches lang, in einem sanften Bogen nach oben geschwungen, hart, blutrot und gierig in ihrer Hand lag.

Welches sich danach sehnte tief in Camillas Innerem zu versinken und welches sie lustvoll in sich aufnehmen wollte.

Schnell hob der Schakal-Gott die Fuchswölfin auf seine Arme, trug sie zu ihrem Bett, legte sich auf die weichen, kuschligen Decken, spreizte ihre Beine, drückte seine Lustpeitsche zwischen ihre Schamlippen und drang genießerisch in sie ein.

Camilla legte ihre Beine um seine Hüften, umklammerte ihn förmlich, zog ihn tief sich hinein, wollte, dass er für alle Ewigkeiten in ihr blieb.

Anubis hingegen begann sich in ihrer Weiblichkeit zu bewegen, zunächst zögerlich, dann immer schneller und hektischer. Sein Atem wurde lauter, ging in ein orgiastisches Stöhnen über, welches von einem typischen rüdenhaften Winseln begleitet wurde.

Camilla zog seinen Kopf und seinen Hals zu sich heran, biss ihm wollüstig in die rechte Schulter, unterdrückte so gut sie konnte einen lauten Schrei der Gier, als Anubis so tief in sie eindrang, dass sein angeschwollener Knoten sich in ihrer Scheide verankerte und sich hart wie Granit an ihren Kitzler presste.

Sie empfing ihren Schakal-Gott mit allem was er war, begrüßte seinen Penis, seine Hitze, seine Lust, stand in Flammen, spürte die immer größer werdende Glut in ihrem Unterleib, presste sie den Knoten des Rüden mit ihrer Scheide zusammen, massierte ihn damit.

Anubis konnte sich nicht mehr zurückhalten, hatte die Fuchswölfin bei ihm ihr Ziel erreicht. Der Schakal jaulte auf und sandte seine nassen, milchigen, cremigen Fontänen so tief es ging in Camillas Schoss, füllte ihre Weiblichkeit mit seinem Samen, war sie Dank seiner keine Jungfrau mehr, spürte sie die glühende Flüssigkeit in ihrer Gebärmutter. Sie löste den Schulterbiss, riss den Kopf nach hinten und schrie lauthals ihren Orgasmus hinaus.

Als Camilla zum Höhepunkt kam, riss sie die Augen auf, sah, dass sie im Raum, vor dem Fenster stand und wie ein langer, dünner Strahl ihres Scheidensekrets gegen das Fenster spritze, am Glas hinablief, dann ein zweiter das Gleiche tat und sich anschließend ihre Hand mit ihrer warmen schleimigen Lust füllte.

Sie sah an sich herab, auf ihre Vulva, ihren weit hervorstehenden Kitzler und sank befriedigt und matt auf die Knie, fiel auf ihre Handfläche und stützte sich ab.

‚Frank hat Recht', dachte sie, während sich ihr Atem beruhigte und der Puls wieder normal wurde. ‚Ich brauche so langsam wirklich was handfestes und nicht nur mich selbst.'

Sie erhob sich und ging ins Badezimmer, sah in den Spiegel. „Ach Anubis, wo bist du nur? Finde ich dich da draußen oder bist du nur eine Projektion meiner selbst?“, sinnierte sie laut.

Mittlerweile hatte Butler Frank Simson ihren Stiefbruder Stephen Fang angerufen und dieser war vor der Zufahrt zum Anwesen aufgetaucht.

„Miss Queen“, tönte Frank, nachdem er geklopft hatte.

„Was gibt es?“, fragte Camilla in sanftem Ton.

„Ihr Stiefbruder ist eingetroffen.“

„Ich komme sofort runter.“

„Sehr wohl, Miss Queen. Er wird im roten Salon auf sie warten.“

In diesem Moment öffnete die Fuchswölfin ihre Zimmertür und trat hervor. Sie hatte ihre Kleidung gewechselt und trug ein enges, dünnes T-Shirt mit der Aufschrift „Bitch inside“ und eine ebenso enge dunkelblaue Jeans.

„Ich weiß was sie jetzt denken“, hob Camilla an, „und sie haben Recht. Jetzt lassen sie uns zum meinem Stiefbruder gehen.“

Der saß in einem der ledernen Ohrensessel, hatte sich eine Zigarre angezündet und hustete kurz, wenn auch heftig, als er den Aufzug seiner Stiefschwester erblickte.

„Soso. Wie ich sehe hast du einiges geklärt“, sagte er lapidar und zeigte nur auf ihre Hose.

Camilla nickte etwas und setzte sich ebenfalls. „Frank hat dich aufgeklärt?“, fragte sie.

„Nein. Das waren eigentlich unsere Eltern und kurz davor eine ältere Wölfin“, murmelte Stephen versonnen.

„Das wollte ich gar nicht wissen. Aber interessant, denn von der Wölfin wusste ich nichts. Steht mein kleiner Bruder etwa auf ältere Fähen?“

„Was? Nein. Na ja, vielleicht etwas. Na ja, sie war etwas Besonderes.“

„Sie wird schon gewusst haben, warum gerade du für sie in Frage kommst“, schloss Camilla das Thema ab und erntete dafür einen dankbaren Blick.

„Ich bin soweit im Bilde was die Reise angeht, also die Dauer und welche Kabine wir bewohnen werden“, ging Stephen zur Tagesordnung über.

„Wir werden offiziell reisen, als Geschwister, da das eh jeder weiß. Wir werden die gleiche Kabine bewohnen“, führte Camilla weiter aus und wurde von Stephen unterbrochen. „Meinst du, dass das eine gute Idee ist. Wäre es nicht besser, wenn wir getrennte Kabinen hätten?“

„Warum? Wenn ich dir nicht vertrauen kann, wem dann? Wir sind Geschwister.“

„Es geht mir nicht darum, dass ich ein Rüde bin und du eine Fähe. Wir sind Stiefgeschwister …“

„Ich glaube nicht wirklich, dass du daran denkst, dass das ein Problem wird.“

„Für uns nicht, aber für die da draußen schon und es wäre kein Inzest, es würde nur in der Familie bleiben.“

„Ich habe keinerlei Ambitionen mich mit dir körperlich zu vereinigen“, unterbrach Camilla die weiteren Ausführungen.

„Das weiß ich auch. Aber nicht die Öffentlichkeit.“

„Es tut mir Leid, wenn ich mich einmische“, ging Butler Frank dazwischen. „Aber ihr Stiefbruder hat Recht, Miss Queen. Ihre in der Tat doch recht ausufernde Ausdrucksweise und ihre, mit Verlaub gesagt, streckenweise opulente Art in der Öffentlichkeit aufzutreten, könnte zu falschen Schlussfolgerungen führen.“

„Jetzt fallt ihr mir beide in den Rücken, entzückend“, knurrte die Fuchswölfin. „Aber meinetwegen. Frank, würden sie das Nötige veranlassen?“

„Sehr wohl, Miss Queen“, erwiderte der Dobermann und verließ den Salon.

„Jetzt wo wir allein sind“, flüsterte Stephen, „du warst bestimmt wieder bei Anubis.“

„Ist das so offensichtlich?“, entfuhr es Camilla.

„Du warst immer bei Anubis, wenn du plötzlich wieder Jeans trägst.“

„Du kennst mich zu gut.“

„So froh, dass nur wir es sind, die dich so gut kennen. Für Feinde wäre diese Tatsache ein gefundenes Fressen.“

„Worauf willst du hinaus?“

„Wir sind Übermorgen auf einer zweiwöchigen Reise, es wird nicht angenehm. Alle kennen dich, mich, unsere Eltern, sie wissen was wir tun, was wir beruflich sind, sie machen sich ständig ihre Gedanken um uns und denken sie wissen alles. Was dich und deine Sehnsüchte betrifft, so sollte gerade das keiner wissen. Du bist über deinen Anubis gut zu manipulieren.“

„Du meinst, dass man mir etwas vorspielen könnte?“

„Eben. Da muss doch nur jemand oder etwas auftauchen, was wie er ist und schon drehst du am Rad und kommst wohlmöglich noch außerplanmäßig in die Phase.“

„Hmmm… ich weiß was du meinst. Für Anubis müsste ich noch nicht mal in der Phase sein, da würde ich es auch so machen.“

„Das ist noch schlimmer. Wir werden sehr gut auf dich achten, mein Schwesterchen.“

„Eh, ich bin immer noch älter als du. Also … Vorsicht, Kleiner!“ Camilla hob drohend einen Zeigefinger in seine Richtung, zwinkerte aber dabei.

„Die zweite Kabine ist reserviert. Sie liegt Achtern, abseits von Miss Queens Etablissement“, verkündete Frank Simson als er den Salon betrat.

„Hervorragend! Dann packen wir jetzt die ersten Sachen zusammen. Wir sollten uns auch darüber einig werden, welche Instrumente wir benötigen. Ich habe keine Lust das halbe Arbeitszimmer mitzuschleppen“, stellte Camilla fest.

„Miss Queen, wenn ich etwas anmerken darf. Sie schleppen, wie sie es ausdrückten, bestimmt nicht das Arbeitszimmer, denn das werde, wie immer, ich müssen“, fügte Butler Frank gespielt entrüstet hinzu.

Stephen schaute den Dobermann leicht schief an und fing an zu grinsen, sah dann zu Camilla und zwinkerte schelmisch. „Er passt zu dir, genauso frech.“

„Halt die Klappe du komischer Hund“, knurrte Camilla.

„Wolf! Wenn ich bitten darf.“

„Miss Queen!“, lenkte Frank die Aufmerksamkeit auf sich. „Während sie sich auf das mitzunehmende Equipment einigen, werde ich das Essen zu bereiten.“

„Machen sie sich keine Umstände, Frank! Wir werden uns heute etwas vom Pizza-Dienst kommen lassen und auch morgen keine großen Koch-Aktionen“, ordnete die Fuchswölfin an.

„Sehr wohl! Welche Art vom ungesunden Fast-Food darf ihnen bestellen?“

„Bestellen sie einfach eine Familienpackung und da soll einfach alles drauf was sich Luigi vorstellen kann.“

„Sehr wohl!“, bestätigte der Dobermann und verließ wieder den Salon.

„Was nehmen wir mit?“, fragte Stephen.

„Im ersten Moment – das visuelle Teleskop, das Infrarotspektrometer, Gammastrahlenmessgerät, Magnetometer…“, begann Camilla aufzuzählen.

„… Gravitationsmesseinheit, Photonenemitter, Mesonenemittier- und Empfangseinheit“, fügte Stephen hinzu.

„Also, das halbe Zimmer. Armer Frank.“

„Wir werden uns einen Lastenroboter mieten“, beschwichtigte Camilla.

„An was denkst du?“

„Vier Beine.“

„Big Dog Supreme?“

„Hmmm… bietet da Taxon was an?“

Stephen zückte seine Kommunikationseinheit, welche einem Smartphone ähnelte, jedoch einiges mehr drauf hatte. So war es eine Kombination aus Mobiltelefon, Computer, Internetterminal, Scanner für biologische Daten, Umweltdaten, geologische Formationen, Radioaktivität usw.

Für detaillierte Informationen aus diesen Bereichen waren zwar immer noch spezielle Geräte von Nöten, aber für den sogenannten Normalo waren die tragbaren Einheiten nicht nur handlicher, sondern vollkommen ausreichend.

Der Wolfsrüde tippte etwas herum und nickte schließlich. „Taxon hat nicht nur den Supreme, sondern den Supreme Plus, mit Spätbucherrabatt und Langzeitlauf.“

„Aha und das bedeutet? Brüderchen, jetzt komm zur Sache“, seufzte Camilla leicht genervt.

„Höhere Tragkraft mit bis zu 800 kg Equipment. Er hat eine Art Grundbewaffnung dabei, welche seinen eigenen und den Diebstahl der getragenen Last ausschließen soll … ah – er hat einen automatischen Schutzschild, welcher über Spracherkennung deaktiviert werden kann. Die KI ist weiter entwickelt, er kann in verschiedenen Atmosphären ohne zusätzliche Modifikation arbeiten und er darf, im Gegensatz zu anderen seiner Reihe, auch bis nach Sirius D mitgenommen werden.“

„Was ist mit Sirius D?“, bohrte Camilla.

„Das steht hier nicht ausführlich. Aber hier steht – dass es nach nicht näher definierten Außergewöhnlichkeiten verboten ist Lastenroboter, Arbeitsroboter und vor allem Fördertechnologie weiter als bis Sirius A zu bringen und vor allem zu benutzen.“

„Also ist im Umkehrschluss von Sirius A bis C alles erlaubt, aber D ist Verbotszone.“

„Sieht so aus.“

„Dann würde mich interessieren was auf D ist, was es auf A bis C und dann E nicht gibt.“

„Das will ich für meinen Teil nicht herausfinden.“

„Ich schon“, stellte die Fuchswölfin schnippisch fest.

„Aber wir wollen nach Sirius B und nicht nach D.“

„Das wird sich noch zeigen.“

„Miss Queen, Mister Fang, ihre Pizza ist geliefert.“

„Perfektes timing“, entfuhr es Stephen und er zog Camilla mit sich ins Speisezimmer.

Noch während die Pizzastücken die hungrigen Mäuler stopften, gab Stephen die Bestellung des Supreme auf.

„Der Roboter ist morgen hier, wird dann auf dich programmiert.“

„Oh, ich muss diesmal nur mitkommen?“, frohlockte Frank Simson.

„Du hast die Aufgabe auf Camilla zu achten. Wir ihr etwas passiert kommen wir nicht mehr an unsere Ausrüstung.“

„Oh!“, rief die Fuchswölfin, „Wie entzückend, dass ich dir noch wichtig bin und wenigstens noch meine Name fällt.“

„Touché!“, wiegelte Stephen ab.

„Ich verschließe jetzt das Grundstück und schalte die Alarmeinheiten zu“, verkündete Frank und verließ die Villa zu seinem Rundgang.

„Trotzdem will ich wissen was mit Sirius D nicht stimmt?“, stimmte Camilla das Thema wieder an.

„Das wirst du nicht. Wer weiß was da ist. Ist lasse nicht zu, dass du dich in Gefahr bringst.“

„Meinetwegen, dann bleibst du auf Sirius B und ich finde es allein heraus.“

„Ich binde dich an den Supreme, dann kannst du nicht nach D.“

„Bevor du das schaffst, würde es eine Gottheit wie Seth schaffen mich zu entjungfern und ich stehe nicht auf Eselhybriden.“

„Immerhin ist er zur anderen Hälfte ein Canide“, gab Stephen zu bedenken. „Fragt sich nur, wieviel von ihm Esel ist und wieviel Wolf?“

„Das wird niemals zur Diskussion stehen“, entrüstete sich die Fuchswölfin.

„Wenn du das sagst. Morgen beladen wir den Supreme und werden uns gegen Abend auf den Weg zum Space-Port machen. Die Tickets laufen auf die Nummer A-1954-Omega-23L. Die Rampe liegt wohl sehr direkt am Terminal.“

„Fein“, sagte Camilla kurz und knapp und biss wieder in ihr Stück der Pizza.