Guter Junge!

Story by Were-Gato on SoFurry

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Scheidungen sind niemals leicht, aber womöglich profitabel?


So, da haben wir mal wieder was. Auch dieses Geschichtchen war eigentlich anders gedacht, als es sich danach entwickelt hat.

Seltsam, wie das die Figuren mitunter vollkommen unter sich ausmachen. Nun, hoffentlich wird sie trotzdem gefallen.

Selbstverständlich ist auch das hier wieder für Erwachsene gedacht, und wer sich dafür noch nicht qualifiziert hat, liest bitte daneben vorbei.

Guter Junge!

(eine pöse Furry-Fantasy)

Missmutig betrachtete Liam Sermason die Lichter, die vor seinem neuen Fenster die Nacht erhellten. Einem seiner neuen Fenster, korrigierte er sich, nun da er über zwei verschiedene Heimaten verfügen sollte. Beide mieser als die eine zuvor.

Stumm sah er mit an, wie der Schnee in den Trichter im Inneren des verdrehten Hochhauskomplexes fiel, nur um sich zuletzt auf den laublosen Bäumen des kleinen Parks in der Mitte niederzulassen.

Mit jeder Flocke brodelte der Zorn in Liam ein wenig weiter hoch, und inzwischen war es ihm auch gelungen, den Grund dafür näher ins Visier zu nehmen. Das mit der Scheidung war abzusehen gewesen. Was immer seine Eltern einst zusammengebracht hatte war lange verflogen, und was zurückblieb war praktisch gesehen nur die Sorge um den gemeinsamen Nachwuchs, ihn.

Nun, mit sechzehn Jahren fiel er als dieses Motiv langsam weg, und das Unvermeidliche geschah. Daran war nichts ungewöhnliches, wenn überhaupt fügte er sich damit eher in die größte Clique der Schule ein.

Aber während seine Mutter von ihrer Firma nur von einem Haus in eine kleinere, aber immer noch repräsentative Wohnung herabgestuft worden war, konnte sich Liam nicht vorstellen, was seinen Vater umtrieb. Die Bude, die er mit seiner neuen Hundefreundin bezogen hatte, grenzte an Beleidigung. Zwei Zimmer, eines davon für ihn reserviert, bedeutete für seinen Vater und sein Wauzi nur einen einzigen Raum, zum Schlafen, Kochen, Essen, und alles andere. Das Bad war vergleichsweise groß, glich aber den Rest nicht ansatzweise aus. Wie hatte der stolze Mann, als den er seinen Vater kennengelernt hatte, so tief sinken können?

Draußen tanzten die Lichter wieder, und diesmal lag es nicht nur am Schneefall. Aus zahllosen winzigen Fenstern flackerten nach und nach die unterschiedlichsten Arten von Beleuchtung auf. Die Feiertage lagen längst hinter ihnen, und dennoch wollte anscheinend jeder den ganzen Dekorationsaufwand so lange wie möglich für sich rechtfertigen.

Gedankenverloren drehte Liam sein neues Pad zwischen den Händen. Frisch aus der Verpackung, alles auf Werkseinstellung. Komplettes Schulpaket vorinstalliert, sogar die Kindersicherung war noch an. Sicher war es nicht billig gewesen, aber Liam rechnete bereits in ganz anderen Kategorien. Wenn er eines von seinen Schulkollegen mitbekommen hatte, dann dass sich Scheidungen ausnutzen ließen. Alle wichtigen politischen Strategien entstammten der Familiendynamik, und divide et impera hatte nie an Gültigkeit verloren.

Es war nur eine Frage der richtigen Druckmittel, und was er im Laufe des Tages im Badezimmer entdeckt hatte, konnte ihm mehr einbringen als nur ein lausiges neues Pad.

Er klemmte sich den kleinen Bildschirm unter den Arm und öffnete die Tür. Sie verursachte kein Geräusch, das Haus war noch recht neu, immerhin. Behutsam linste um die Ecke des Türrahmens in den großen Wohnraum. Dumpf klangen die billigen Witze irgendeines alten Films heran, die Bewegungen auf dem Display tauchten das weite Zimmer in flackerndes Licht. Was von dem Raum noch übrig blieb wenn man die Kochnische und den Arbeitsbereich abzog, wurde zum größten Teil von einem gewaltigen fast runden Sofa eingenommen, dass auch als Bett diente. Wäre die Lehne nicht an einer Seite offen gewesen, es hätte ausgesehen wie ein Korb aus blauem Hefeteig.

Liam sah ihren Hinterkopf, die unverwechselbare Silhouette des Hundeschädels. Dunkelbraunes Fell, blondes Lockenhaar, dazwischen zwei abgeknickte Ohren. Sie trug den zerfledderten Morgenmantel seines Vaters.

"Da sitzt SIE", dachte Liam hämisch.

Auf der gegenüberliegenden Seite schlief sein Vater unter einer Decke eingerollt. Lediglich sein kahler werdender Schädel war zu sehen.

Der Hundekopf ruckte herum.

"Oh, du bist es!" sagte sie mit fröhlicher Stimme.

"Ja, bin ich", sagte Liam "Ma'am"

Die Hündin schüttelte sich. "Bitte, sag Willie zu mir. Kommt mir sonst fast so gruslig vor, als ob du mich Mom nennst." Sie klopfte einladend auf die Sitzfläche. "Auch kein Frühaufsteher?"

Liam schüttelte den Kopf. Er trat nur bis hinter die Rückenlehne.

"Gut, ist eine furchtbare Mutation." Wenn es noch Ironie war, eine aufrecht gehende Hündin von Mutation sprechen zu hören, so entging sie ihr vollkommen. "Du glaubst ja nicht, wie früh dein Dad mich schon aus dem Bett scheuchen will. Ich bring das nicht fertig. Aber Jugendliche müssen viel schlafen, hab ich gelesen. Bräuchtest du irgendwas?"

Wie sie so drauf los plapperte, konnte man sich kaum vorstellen, was mit ihr los war. Liam selbst schien es noch immer schwer zu glauben, vermutlich hätte er es ohnehin abgetan, wenn er nicht die Schränke im Badezimmer gecheckt hätte.

"Da sind eine Menge Pillen im Bad", sagte er langsam.

Die Hündin legte den Kopf schief. "Du hast doch keine davon geschluckt? Ich hab deinem Vater noch gesagt, Er ist groß genug um ihn nicht wie ein Baby zu behandeln, da muss ich nicht extra alles einschließen, und..."

"Nein!", zischte Liam durch die Zähne.

"Oh, dann ist gut", seufzte die Hündin erleichtert auf. "Du solltest nie etwas schlucken, wenn du nicht weißt was es ist, oder woher es kommt. Ich weiß noch, wie mein Vater zu mir sagte, Willie wenn..."

"Das reicht! Ich will, dass diese ganze Farce aufhört!" Liam hatte Mühe, seine Stimme ruhig zu halten. Wie hielt Dad diesem ständigen Geplapper stand?

"Was meinst du mit Farce?", fragte die Hündin. Ihre Sorglosigkeit trieb dem jungen Menschen die Wut in den Kopf.

"Hältst du mich für bescheuert? Ich weiß, was das für Zeug ist. Testosteronblocker, synthetische Östrogene, glaubst du ich bin so dämlich wie Dad? Du bist ein Kerl!"

Schmollend verzog Willie die Schnauze. "Und du bist gemein! Hat man dir noch nicht beigebracht, wie unhöflich das ist?"

Der traurige Blick ihrer tiefbraunen Hundeaugen traf Liam wie ein Schlag von unten, er taumelte, hielt aber stand.

"Gemein? Was bist du, elf? Keine Ahnung, wie das mit Hundejahren funktioniert, und es ist mir auch gleich. Der Punkt ist, was ist es dir wert, das vor Dad zu verbergen?"

Die treudoofen Hundeaugen blinzelten ihn verwirrt an. Dann erfüllte sie plötzlich ein unsagbar fröhlicher Ausdruck.

"Oh, du willst mich erpressen?", fragte Willie freudig. Ihr wedelnder Schwanz warf die Rückseite des Morgenmantels auf.

Dann ging alles verblüffend schnell.

Mit genau zwei Griffen, die Liam auch später nicht nachvollziehen konnte, wurde er an den Schultern gepackt und über die Lehne des Sofas gerissen. Dann fand er sich gegen einen heißen Körper gepresst wieder, dessen schlanke Arme sich im festen Würgegriff um seinen Hals schlangen und ihn zugleich fixierten. Zappelnd versuchte er zu schreien, was nur ein leises Krächzen produzierte. Der Geruch nach heißem Fell umschlang ihn vollkommen. Es drang gerade noch soviel Luft durch seine Kehle, dass er panisch um sich schlagen konnte, ohne irgendetwas zu treffen.

"Schätzchen", säuselte eine liebevolle Stimme in sein Ohr. "Ich bin zwar von der Polizeischule geflogen, aber ein paar Dinge hab ich behalten. Nimms als eine Lektion fürs Leben, wenn du dir einbildest der Stärkere zu sein, stell vorher sicher dass es auch stimmt!"

Sie entließ Liam aus ihrem Griff und er landete auf der weichen Lehne. Ungläubig und schwer atmend drehte er sich um. Dort saß noch immer nur dieselbe schlanke Hündin wie zuvor und sah ihn mit demselben fröhlichen Ausdruck auf dem liebenswerten Hundegesicht. Sie war nicht einmal außer Atem.

"Das sag ich Dad!", stieß er hervor.

"Stimmt, könntest du", meinte Willie als ginge sie nichts davon auch nur das Geringste an. "Dann sage ich ihm, dass du versucht hast mich zu erpressen. Dann steht es Aussage gegen Aussage. Natürlich würde er sich für dich entscheiden, du bist sein Sohn! Aber dann müsste er schon wieder ganz von vorne anfangen, diesmal ohne jemanden an seiner Seite. So kurz nach der Trennung von deiner Mutter. Er wird dir natürlich nicht böse sein, mit keinem Gedanken. In seinem Unterbewusstsein allerdings...."

Sie ließ den Rest unausgesprochen.

Liam schnaubte, nachdem seine Atmung sich wieder etwas beruhigte. "Versuchst du jetzt mich zu erpressen?"

"Sicher", antwortete die Hündin fröhlich. "Dann sind wir wieder quitt."

"So funktioniert das aber nicht!"

Aus Willies Sorglosigkeit wurde Siegessicherheit. "Es funktioniert, wenn wir es wollen."

Für eine ganze Weile starrte Liam die Hündin nur an, betastete seinen Hals und fragte sich ob etwas zurückbleiben würde. Willie wandte sich indessen wieder dem Film zu.

"Was wolltest du mir eigentlich abpressen?", fragte sie schließlich, in einem Tonfall als rede sie vom nächsten Brunch. "Einen Blowjob? Denn ich hab deinem Vater schon versprochen, dass das nicht passieren wird!"

Liam gab ein Röcheln von sich, die Hitze in seinem Kopf hatte plötzlich nichts mehr mit dem Würgegriff zu tun.

Willie hob die Hand vor die Schnauze. "Du weißt doch schon, wie das mit Blümchen und Bienchen und Kondomen funktioniert, oder? Bin mir nicht sicher, wie das auf deiner Menschenschule funktioniert, heißt nur immer, ihr erfahrt da gar nichts."

"Ich... ich weiß schon!", erwiderte Liam etwas zu schnell.

"Uff, dann ist ja gut", sagte Willie erleichtert. "Ich glaub nicht, dass ich mich ständig zurückhalten könnte. Und, wer ist eher dein Geschmack? Männlein, Weiblein?" Sie beugte sich näher zu ihm. "Oder ganz was anderes?"

"Also..." Das Rot auf den Menschenwangen schwang ins Purpurne.

"Oh, ´tschuldige." Willie blickte zur Seite und unterdrückte sichtlich ein Grinsen. "Das war jetzt zuviel, oder? Dein Dad freut sich immer so, wenn ich sowas einfach frage. Er sagt, das hätte er sonst nie erlebt."

"Das glaub ich!", meinte Liam.

"Ich will dir da auch nicht weiter auf die Nerven fallen", sagte die Hündin. "Du kannst es dir ja selbst ansehen." Sie wies auf das neue Pad.

"Alles gesperrt", brummte Liam.

"Sicher, muss doch alles seine Ordnung haben", raunte Willie verschwörerisch "Aber das Schulzeug doch nicht."

"Schulzeug?"

"Na Bio!" Die Hündin blickte ihn verdutzt an. "Sag bloß, das hast du noch nicht reingeschaut."

Der Menschenjunge schüttelte den Kopf. "Was, Bio? Nein, ich...

Leuchten erfasste die großen Hundeaugen. "Nicht? Oh, mach auf, komm! Mach auf das Zeug. Das kann ich dir nicht vorenthalten."

Verwirrt griff Liam nach seinem Pad und wischte sich durch die Auswahlmenüs. Die Unterlagen für Biologie unterschieden sich in Nichts vom Rest des trockenen akademischen Stoffs den er gewöhnt war.

"Transhuman-Anthropologie, gib mal ein!", forderte Willie und Liam gehorchte. Es erschien eine altmodisch aufgemachte Broschüre, die Marker wiesen Querverweise zu Soziologie und einem halben Dutzend anderer Fächer aus.

"Oh Klasse, ist noch genau dieselbe wie damals", japste die Hündin leise. Sie wischte durch die Seiten, und Liam blieb fast das Herz stehen. Vergleichende Anatomie lautete die Überschrift. Eine Aufklärungsbroschüre. Nüchtern gefasste Texte erläuterten die Unterschiede zwischen den vernunftbegabten Gattungen. Doch eingerahmt wurden diese Texte von Körpern, vielfältigen, schönen, nackten Körpern. In einer Vielfalt die er sich in seinen schmutzigsten Träumen noch ausgemalt hatte. Rinder, Löwen, Nager, Mädchen, Jungen, von allen Sorten!

Gurgelnd schluckte er, als sein Rachen sich mit Speichel füllte, doch seine Augen hingen wie festgeschweißt an dem Display. Hecktisch überflog die Überschriften der einzelnen Einträge. Dass Hunde Knoten besaßen wusste nun wirklich jeder, aber das mit den Eichhörnchen, das musste erfunden sein.

"Sollte für den Anfang reichen, oder?", grinste Willie breit und wissend.

Liam brachte lediglich ein kurzes Nicken zustande. Katzen hatten Dornen am Schwanz? Wie kriegten die je eine Frau rum?

"Aber eins interessiert mich schon noch." Die Hündin blätterte bis zu den letzten Seiten vor. "Stimmt das wirklich?"

Liam wusste erst nicht, was sie meinte. An der Seite des Artikels drehte sich ein Menschenmädchen, langsam und anmutig und vollkommen nackt. Ihre kleinen, spitz zulaufenden Brüste schienen geradezu nach seinen Fingern zu schreien, ihr kurzes schwarzes Haar sang ihm Sirenenlieder, sowohl auf ihrem Kopf wie auch zwischen den makellosen Schenkeln. In ihren unglaublichen Mandelaugen glitzerte die freche Verheißung unsagbarer Vergnügen. Liam trat der Speichel auf die Lippen. Erst als Willies Kralle lauter auf das Display tippte, gelang es ihm mühsam, den Blick von ihr zu nehmen.

Die Hündin hatte einen Absatz markiert, in dem erwähnt etwas über das Hymen und seine Entwicklung erwähnt wurde. Liam konnte sich nicht darauf konzentrieren.

"Was ist damit?"

"Gibts das wirklich?"

"Was?"

"Dieses Jungferndings. Ich dachte, dass haben sie sich nur für Filme ausgedacht."

Liam blinzelte. "Was?"

"Wir haben sowas nicht."

"Hunde sind keine Jungfrauen?"

"Nicht Hunde, keine von uns. Also die, die schon als Frauen auf die Welt kommen. Keine von uns Tierischen. Ist scheinbar ein reines Menschending. Unsinnig genug wäre es, warum soll ausgerechnet das erste Mal Bumsen weh tun?"

Mit dieser Frage fühlte sich auf Liam überfordert. "Keine Ahnung, ist halt so."

"Also bei uns nicht", sagte Willie. Sie lehnte sich zurück. "Oh, kannst du bitte kurz Seite 34 aufmachen?"

Mit bebenden Fingern tat Liam ihr den Gefallen.

Die Doppelseite widmete sich Giraffen, und wie ihr Blutkreislauf es fertig brachte, gleichzeitig Kopf und Geschlecht zu versorgen.

"Sie sind noch da!", seufzte Willie genüsslich. "Dieselben Models wie früher. In die zwei war ich seinerzeit ein bisschen verliebt."

Liam ahnte wieso. Der Giraffenbulle war gebaut wie ein Schwimmer, gerade so muskulös um noch als schlank zu gelten. Die Animation die ihn beim Ausschachten zeigte tat ein übriges um den Begriff Eindrucksvoll zu rechtfertigen. Die Frau auf der anderen Seite besaß einen Hintern, der zu den Herausforderungen für Bergsteiger zählen musste. Die tänzelnden Bewegungen die sie vollführte als sie langsam auf den Hufspitzen um die eigene Achse stöckelte, versetzten ihren gesamten Körper der Länge nach in Schwung. Soviel Schwung, soviele Kurven, soviel Frau. Wie unter hypnotischem Bann verfolgte Liam die Kreise der dunklen Nippel, die sich groß und prall über das orange gefleckte Fell erhoben.

Er hörte nicht einmal mehr das Prasseln des Reißverschlusses. Stöhnend genoss er, wie die Erleichterung ihn durchflutete, einen Augenblick bevor er merkte, dass er seinen eigenen Harten in der Hand hielt. Ruckartig krümmte Liam sich zusammen, versuchte hastig die Hose wieder zu schließen.

"Ich...", brachte er mit hochrotem Kopf heraus.

Willie lächelte sanft auf ihn herab.

"Lass ihn ruhig", sagte sie beruhigend. "Ist doch hübsch."

"Hübsch?", ächzte Liam.

"Sicher", lächelte die Hündin. "Ich bin zwar vielleicht ein wenig voreingenommen, aber zumindest weiß ich, wovon ich rede."

Das Zwinkern kräuselte ihre Schnauze.

"Und übrigens hab ich nichts dagegen, schließlich war ich auch mal ein Welpe. Lass ihn ruhig raus, deine Hosen sehen ohnehin so eng aus."

Liam wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte. Streng genommen war das Missbrauch, oder? Auch wenn er es wollte. Damit hatte er sie in der Hand. Oder sie ihn? Auch, wenn sie nichts tat und nur etwas anzügliches sagte. Es fühlte sich gut an, aber durfte es das? In seinem Kopf rang der Fluchtreflex mit den Wunsch wieder auf das Pad zu starren, getragen vom ohrenbetäubenden Donner seines rasenden Pulsschlags. In Entschlusslosigkeit gefangen blieb er starr sitzen.

"Also, falls du Angst hast...", sagte Willie milde. "...ich hab deinem Vater versprochen, dass es kein Anfassen gibt. Auch kein Schnüffeln, da ist er immer ein wenig Eigen. Normalerweise hätte ich nichts dagegen, aber wenn man fest zusammen ist, geht man Kompromisse ein, ist eigentlich das Wesentliche."

"Okay", krächzte Liam tonlos.

"Du kannst natürlich gern in deinem Zimmer weiter machen, wenn es dir lieber ist. Ich sag nur, meinetwegen musst du nicht aufhören, mich stört es nicht."

Liam schluckte trocken. "Ernsthaft?"

Willie zuckte die Achseln. "Sicher. Ich hab drei Wurfgeschwister im gleichen Alter, ich glaub nicht, dass du mir da noch was Neues zeigen kannst. Außerdem ist es doch nur gesund. Du weißt doch wie es heißt, man kann erst jemand anderen lieben, wenn man sich selbst liebt."

Ein hinterkünftiges Lächelnd stahl sich auf ihre Schnauze.

"Oder soll ich es dir beweisen?"

"Was?", keuchte der junge Mensch, in dessen Kopf die Erkenntnisse noch immer laut durcheinander purzelten.

"Ihr habt doch an der Schule sicher Wetten laufen", vermutete Willie selbstsicher. "Wer die Neuen von euren Eltern als Erstes unter der Dusche erwischt und so. Gab es bei uns zumindest immer. Soll ich dir da einen Vorsprung verschaffen?"

"Wir...", schnappte Liam

"Ich hab nur Kein Anfassen versprochen", säuselte die Hündin spitz und strich die Säume ihres Morgenmantels auseinander. "Gucken darfst du, soviel du magst."

Liam musste sich an die Rückenlehne krallen, um nicht vorn über zu kippen. Unter dem abgewetzten Stoff kamen die hart aufragenden Nippel der Hündin hervor. Ein Anblick der allein schon seine aufgewühlten Hormone zum dampfen brachte. Nur dass nach zwei Stück nicht Schluss war. Nein, es gab vier, fünf, sechs... insgesamt acht prall aus dem hellbraunen Bauchfell ragende, dunkel glänzende Brustwarzen. Jede einzelne krönte ein wunderbar gewölbtes Brüstchen, das stramm und stolz unter dem seidigen Hundefell hervor lugte.

Liam wusste nicht, wie lange er sie angestarrt hatte. Doch als diese Frage sich in seinem Kopf manifestierte, wandte er sofort den Blick ab. Versuchte es zumindest. Nahm es sich fest vor. Ganz ehrlich!

"Das... das... Viele!", hauchte er schließlich, während seine zitternden Finger nach dem Pad tasteten.

"Mhmm", nickte Willie genüsslich. "Das kommt manchmal vor, weißt du? Die meisten Frauen haben nur zwei voll ausgeprägte, ganz nach menschlichem Vorbild. Aber ab und zu, tja, da gibt es mehr. Wäre bei mir auch kaum aufgefallen, wenn ich nicht die Frau in mir entdeckt hätte."

Liam hatte das Pad inzwischen wieder in die Hand bekommen, auf dem Display drehte sich langsam eine füllige Alpacadame. Der Blick des jungen Menschen huschte zwischen ihr und Willies Titten hin und her. Die andere Hand steckte mittlerweile wieder in seiner Hose. Es fühlte sich merkwürdig an, sich in Gegenwart eines anderen anzufassen. Peinlich, ja, aber auch seltsam befreiend. Ob es daran lag, dass sie kein Mensch war? Willies Präsenz war anders, fast schon wie die eines Haustiers...

Schlagartig beendete er den Gedanken. Diese Art zu denken hatte schon soviel Unheil angerichtet, dem wollte er sich auf keinen Fall ergeben. Doch jetzt kehrte sein Gehirn wie von selbst zu dem verdammten Gedanken zurück, drehte sich darum wie ein Kreisel. Er musste sich ablenken, etwas anderes denken.

"Hat es eigentlich weh getan?", fragte er, nur um von dem Thema in seinem Kopf weg zu kommen. "Die Operation, meine ich."

"Hmm?" Für einen Augenblick sah Willie aus wie ein Dummchen aus der Werbung. "Ach so! Nein, es gab nämlich keine Operation."

Sie drehte sich auf die Seite, wischte die obere Hälfte des Morgenmantels hinter sich und winkelte einen ihrer sehnigen Schenkel ab.

"Siehst du? Alles noch dran."

Unvermittelt starrte Liam auf den dunklen Hodensack, der zwischen den Beinen der Hündin baumelte. In Bauchrichtung darüber erstreckte sich die heller gefärbte weiche Felltasche, aus welcher der Ansatz einer rosige Spitze empor ragte. Genau wie er es auf dem Pad gesehen hatte.

"Denk dir nichts dabei, da rührt sich heute nicht mehr viel. Erstens steh ich nicht so auf Junge, zweitens bin ich ziemlich erledigt."

Sie spreizte die Beine ein wenig, so dass ihr Gemächte wieder nach unten sackte.

"Aber...", stotterte Liam. "Ich dachte..."

"Dass es zwingend ist, die abzuschneiden?" Willie lächelte sanft. "Ach komm, die Gruselgeschichten sind doch uralt. Um was es wirklich geht, ist sich wohl zu fühlen in seinem Fell. Oder seiner Haut, in deinem Fall. Die zu werden, die wir sein wollen, die wir sein sollten. Als die wir uns fühlen. Und den Weg dort hin zu genießen."

"Aber Dad, er ist doch nicht..."

"Dein Vater ist mein Liebster!", sagte Willie bestimmt. "Ich weiß, was du sagen wolltest, aber wenn ich dir eins raten darf, versuch nicht so zu denken. Das macht dir nur Kummer. Es ist so schwer, im Leben Liebe zu finden. Man mag, was man mag, oder nicht. Verstehst du, was ich meine?"

Liam dachte nach, der beruhigende Ton in Willies Stimme erleichterte ihm zumindest das Atmen.

"Ich... ich glaube schon"

"Kluges Kind!", lobte Willie mit einer gehörigen Portion Ironie. "Da hast du dir eine Belohnung verdient."

Sie nahm das Pad aus seiner Hand. Mit der Kralle des kleinen Fingers navigierte sie geschickt durch die Einstellungen der Software.

"Hoffentlich habe ich jetzt nicht zuviel versprochen", murmelte sie. "Es gab da früher diesen Hack, den man nutzen konnte um an das Making-Off ranzukommen... Na bitte!"

Sie hielt das Pad so, dass sie beide gut sehen konnten.

"Das wir dir gefallen!"

Auf dem Display begann ein Video, es zeigte das nackte Menschenmädchen, wie es gerade von der Scannerplattform stieg. Dicke Arme bildeten zu beiden Seiten ihr Geländer.

"Ist im Kasten?", fragte sie. Ihre Stimme klang zuckersüß, irgendein asiatischer Einschlag. "Geil! Ist euch klar, was das heißt, Leute? Auf uns werden sie scharf sein, solange es Schulen gibt. Wir inspirieren Generation auf Generation!"

Die zierliche Menschenfrau streckte sich, drehte sich um und wackelte herausfordernd mit ihrem niedlichen Hintern.

"Und du kriegst das hin, das Video heimlich einzubinden? Klasse!"

Als sie sich wieder umdrehte verweilte das Bild kurz auf dem dunklen Busch zwischen ihren Schenkeln, ehe sie sich bewegte und die Kamera ihr ruckelnd folgte.

Mit federnden Schritten ging sie zu einer großen Schaumstoffmatte, sie sich in der Mitte eines Studios voller Film- und Scanausrüstung befand, und ließ sich darauf nieder. Schweißperlen glänzten auf ihrer blassen Haut, wie es in professionellen Filmen nie geschah.

"Hallo, du Lümmelchen!", sagte sie direkt in die Kamera. "Wenn du das siehst, wolltest du unbedingt mehr von uns sehen. Wer sollte dir das auch verübeln?"

Von der Seite kam das Kopf eines Schäferhundes ins Bild, den sie leidenschaftlich küsste.

"Aber hier ist für die Schule! Darum hör gut zu! Nie jemanden zwingen, achte immer auf Verhütung und deine eigene Gesundheit!"

Sie beugte sich zur anderen Seite und küsste eine dicke Kuh. Ihre zierlichen Finger gruben sich tief in die gewaltigen, weichen Brüste. Sie besaß zumindest nur zwei.

"Und jetzt, ab mit dir und hab Spaß! Ganz gleich ob allein..."

Sie leckte ihre Finger und schob sie mit einem frechen Zwinkern zwischen ihre Beine. Seufzend krümmte sie sich während glitschiges Schmatzen ertönte.

"...zu zweit..."

Elegant sank sie nach hinten, direkt in die Arme des Giraffenbullen, den Liam schon in dem Artikel gesehen hatte. Dieser verlor keine Zeit und zwirbelte die winzigen, harten Nippel der Menschenfrau. Seine groben Finger schienen sie zerquetschen zu wollen, doch sie stöhnte voller Inbrunst.

"...oder mit sovielen du willst. Lass es dir nur nicht vermiesen!"

Von allen Seiten schoben sich nun die übrigen Models auf die Matte. Einige trugen noch Hemden oder Mäntel, die nun schnell beiseite flogen. Ganz hinten bestieg ein massiger Rhinozerosbulle einen weitaus schlankeren Tiger. Liam fühlte das schlürfende Geräusch zwischen seinen Schläfen wiederhallen. Wie konnte das jemand aushalten? Doch dem Tiger gefiel es sichtlich. Das mit den Dornen stimmte tatsächlich!

Weiße Hände legten sich indessen um die Hüften des Menschenmädchens, und zogen ihren Unterleib auf den Schoß des dazugehörigen Mäuserichs. Sie griff sich zwischen die Beine und half ihm suchen, so dass er gleich mit einem lauten Schmatzen in sie glitt. Die junge Frau verdrehte die Augen und stöhnte brünstig, umso mehr als eine fette Katze begann an ihren Brüsten zu knabbern.

Liam wusste nicht, wann auch er angefangen hatte, doch nun war es zu spät für solche Fragen. Seine Faust hielt seinen Ständer hart umklammert, und riss daran im Versuch dem schnellen Takt des Mäuserichs auch nur nahe zu kommen. Er klatschte, schmatzte als Fleisch auf nasses Fleisch schlug. Sein ganzer Körper pochte, sein Schädel summte wie ein Bienenkorb. Es gab nichts mehr zu tun, er konnte es nicht mehr aufhalten. Die junge Frau grunzte so wundervoll als ein Mufflon zwischen ihre Schenkel glitt. Ihre Brust sprang unter der Katzenschnauze. Ihr Gesicht, verzerrt vor nackter Lust.

Er konnte nicht mehr!

Liam bäumte sich auf. Mit zusammengebissenen Zähnen warf er seinen Unterleib nach oben, für einen Augenblick bildete sein Körper eine perfekte Bogenbrücke, und vom Scheitel dieser Brücke schoss sein Samen in die Höhe.

Die Augen so fest geschlossen, dass Tränen zwischen den Lidern hervorquollen, warf Liam sich in und her, geschüttelt von der schieren Urgewalt die die Menschheit und jeden Mehrzeller seit Urzeiten am Leben hielt.

Zitternd bemerkte er die nasse Spur auf seinem Hemd, als er langsam wieder zu sich fand. Vorsichtig öffnete er die Augen, blinzelte die Tränen fort und sah das besorgte Gesicht einer Hündin über sich. Fuck, er hatte völlig vergessen, dass sie neben ihm saß.

"Oh, ein Glück!", sagte Willie erleichtert. "Jetzt hab ich mir doch Sorgen gemacht. Ich hab noch nie gesehen, dass jemand dabei so leise ist."

"Internat", keuchte Liam. Seine Arme fielen kraftlos auf die Couch. Sollte er sich schämen? Er hatte sich gerade vor der Freundin seines Vaters einen runtergeholt, genügte schämen da auch nur ansatzweise? In seinem Kopf rauschte es, er wusste es nicht, er wusste gar nichts mehr.

"Was hat das damit zu tun?" Willie brauchte einen gehörigen Moment. "Ach, Menschensache, versteh schon. Naja, auf jeden Fall hast du schonmal was zu bieten, wenn du mal jemanden mitbringen möchtest."

Das überdeutliche Zwinkern wäre nicht unbedingt nötig gewesen.

"Danke", sagte Liam. Das Kompliment ging ihm runter wie Öl, und war zugleich sowas von Seltsam. "Ich... ich glaube, ich sollte ins Bett."

"Das auf jeden Fall"

Als Liam aufstand, geriet auch Bewegung in seinen Vater. Liam erstarrte. Panisch riss er die Hose nach oben. Doch Sermason Senior drehte sich nur zur Seite, wälzte sich ohne zu erwachen, bis sein Kopf schließlich auf den nackten Schenkeln der Hündin zum Liegen kam. Willie strich ihm sanft über das schüttere Haar, während sie versprengte weiße Tröpfchen von ihren spitzen Brüsten naschte.

"Duschen nicht vergessen", mahnte sie sanft. "Und keine Sorge wegen deinem Hemd, ich bin mit Waschen dran."

"Natürlich", murmelte Liam. Unsicher zog er an seinem klebrigen Pyjama. "Und, Danke, ja?"

"Gern geschehen." Willie lächelte. Liebevoll, unschuldig und hinterlistig. "Es gibt übrigens noch mehr Making-Offs, eins für jede Gattung, wenigstens. Aber die darfst du dir selbst suchen."

Langsam begriff Liam, was sein Vater in ihr sah. Er hatte sich gesorgt, eine zweite Mutter zu bekommen, doch für den Moment fühlte es sich eher nach einem unglaublichen Kumpel an. Vorsichtig betrat Liam das Bad. Nicht ohne vorher jedoch noch einen Blick auf seinen Vater zu werfen, dessen Kopf nun tief im Schoß der seltsamen Hündin ruhte. So tief hatte er ihn noch nie schlafen sehen.