Jens der Forscher

Story by JarylGaren on SoFurry

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Diese Kurzgeschichte spielt direkt nach "Der Todesgott": https://sofurry.com/s/deP26w5n

Jaryl und Jin treffen auf Jens Michalik, den Forscher.


„Es muss doch einen Weg geben, dieses Tor zu öffnen!“, grummelte ein Löwenmann, als er das verschlossene Eingangstor eines mysteriösen Schreins untersuchte, der direkt in einen Berg gebaut wurde. Er kramte in seiner Tasche und zog Forschungsunterlagen heraus, dann begann er, wie wild Notizen zu machen.

„Selbst mit magischer Kraft lässt sie sich nicht öffnen. Irgendein Mechanismus muss sie verschlossen halten…“, nuschelte er, als er seine Schreibfeder in Windeseile über die Seiten wandern ließ.

Just in diesem Moment fingen die Runen, die in das Tor graviert sind, an zu leuchten, und es öffnete sich langsam. Der Löwenmann wich überrascht mehrere Schritte zurück und nahm eine defensive Haltung ein. Er begann, einen schützenden Erdzauber vorzubereiten.

Durch den aufgewirbelten Staub hindurch wurden zwei Personen sichtbar.

„Ein Buch, das auch als Schlüssel funktioniert. Das ist ja mal was ganz neues!“, sprach die um einen Kopf größere Person an die andere gewandt, die um einiges stämmiger aussah. Als der Staub sich langsam legte, konnte der Löwenmann erkennen, dass die zwei Personen ein Drachenmann und ein Hyänenmann waren. Der Drachenmann hielt ein Buch vor sich.

„Wer ist da?“, sprach der Hyänenmann in einer rauen, tiefen Stimme, als er sah, dass sie nicht alleine waren.

„W-wer seid ihr zwei??? Und wie… wie konntet ihr in diesen Schrein hinein??? Ich erwarte Antworten!“, rief der Löwenmann, der seinen Schutzzauber noch bereit hielt.

„Oh je“, seufzte der Drachenmann, „Es tut uns leid, dass wir Sie erschreckt haben! Also, mein Name ist Jin. Jin Garen.“

Der Drachenmann, Jin, hielt mit einem freundlichen Blick in seinem Gesicht eine Hand zum Löwenmann hin, der den Gruß langsam und vorsichtig erwiderte.

„Das ist hier mein Partner, Jaryl!“, sprach Jin und deutete zum Hyänenmann, der mit einem zurückhaltenden Winken bloß „Hallo.“ sagte.

„Sehr… erfreut. Nun denn“, sagte der Löwenmann, „mein Name ist Jens Michalik. Ich erforsche alte Zivilisationen.“

„Oh, das klingt faszinierend! Mein Hauptgebiet ist die Forschung und Nutzung von Magie“, erwiderte Jin.

„Tut uns Leid, dass wir Sie bei Ihrer Arbeit gestört haben“, sprach Jaryl, „Wir werden Sie nicht weiter belästigen“

„Ach was, papperlapapp! Ich erforsche diesen Schrein hier schon seit einer Weile, allerdings konnte ich aufgrund des Tores bisher noch nicht in das Hauptgebäude“, erwiderte Jens, „Was sich dank eures Auftretens ja nun erledigt hat. Vielen Dank“

„Oh, gern geschehen!“, sagte Jin erfreut. Jaryl merkte, dass Jens’ Blick immer öfter zu dem Buch wanderte, welches Jin noch in seinen Händen hielt.

„Und wo wir gerade dabei sind…“, sprach Jens, „wie habt ihr es geschafft, den Schrein zu betreten?“

Jaryl und Jin blickten sich kurz gegenseitig an.

„Wir sind auf der Durchreise, und als wir durch eine Höhle in der Nähe gewandert sind, haben wir einen versteckten Weg gefunden, der uns zu diesem Schrein geführt hat“, erklärte Jin.

„Hm, ich verstehe. Ich nehme an, dieses Buch habt ihr wohl auch in diesem Schrein gefunden?“, frage Jens, der nach eben diesem griff, Jin wich allerdings etwas zurück.

„Tut mir Leid, Herr Michalik, aber ich möchte dieses Buch zuerst lesen.“, sagte Jin, „Ich hoffe, Sie verstehen das.“

Jens seufzte.

„Na gut. Dürfte ich euch aber dennoch bitten, dass ihr mich eventuell beim Untersuchen des Inneren des Schreins unterstützt?“, fragte Jens, „Gegen Bezahlung, natürlich.“

„Oh, ich hätte nichts dagegen!“, antwortete Jin, dann blickte er zu Jaryl, „Was meinst du, Schatz?“

„Kein Problem“, antwortete er.

„Besten Dank!“, freute sich Jens und er ging voran in den Schrein.

„Was hältst du von ihm?“, fragte Jin Jaryl in einem leisen Raunen, als die beiden Jens in den Schrein mit ein wenig Abstand von ihm folgten.

„Er kommt mir suspekt vor“, erwiderte Jaryl, der seinen Blick auf Jens gerichtet hielt, „Ich traue ihm nicht…“

Währenddessen schoss durch Jens’ Kopf nur ein Gedanke:

„Endlich habe ich es gefunden. Ich muss dieses Buch haben, koste es was es wolle…!“