12 Quickies bis Weihnachten - 4
Kann es sein, dass mehr als nur Männlein und Weiblein Anliegen haben?
Teil 4, und ich bin zu müde um mir noch ein geistreiches Intro einfallen zu lassen :-P
Nichts für Leutchen unter 18 natürlich.
4)
Vinz hielt den Leuten die Flyer hin, niemand nahm sie entgegen. Also machte er sich einen Spaß daraus, sie unbemerkt in offenstehende Taschen zu schmuggeln. So wurde die Werbung gleichzeitig zur Warnung vor Taschendieben.
"Ich dachte eigentlich, du bist schwul", meinte Allana nach einer ganzen Weile. Vinz hatte sich schon über das Schweigen der Gämse gewundert.
"Ich?", fragte der schwarzweiße Kater überzogen erstaunt und ließ seine Hüften noch weiter kreisen. "Wie kommst du denn auf so was?"
"Ha ha", äffte Allana "Du hast nicht unbedingt hinterm Berg gehalten, als du was mit dem Kapitän der Hockeymannschaft hattest."
"Ein bisschen Angeben wird ja wohl erlaubt sein." Zielgenau schnippte er einen Flyer in eine Dior-Tasche. "Aber mit den Muskelprotzen ist das nie eine lange Sache."
"Trotzdem wäre ich nicht auf den Gedanken gekommen, dass du Bi sein könntest."
"Bi?", fragte Vinz "Ich weiß nicht, ob ich mich so einschränken könnte."
"Was?" Die Gämse zog ein unverständiges Gesicht.
"Naja, Bi steht ja für zwei Seiten; und ich glaube nicht dass ich mich damit begnügen könnte."
Allana schüttelte den Kopf, dabei musste sie einer lärmenden Hasenfamilie ausweichen.
"Was also sonst? Omni? Pan?"
"Uh, Pan find ich klasse!", zirpte Vinz. "Vor allem das grüne Röckchen und die engen Hosen. Und die Meerjungfrauen. In den Fortsetzungen verlierts aber fast immer."
"Spinner", zischte die Gämse
"Wenn du meinst." Zwei weitere Flyer wanderten unbemerkt in offene Taschen. "Was mich dann aber auf die Frage bringt, warum du noch immer mit diesem Spinner quatschst. Die Security dürfte mittlerweile abgezogen sein, du könntest sicher eine halbe Stunde Protest rausschlagen."
Allana fasste den Griff ihres Koffers unwillkürlich enger. Sie öffnete den Mund, doch die Erwiderung blieb ihr im Halse stecken.
"Es sei denn natürlich..." Vinz spitzte die Lippen und zog die Lefzen kraus "... du hättest zu viel Geschmack daran gefunden, mir zuzusehen."
Die Röte kehrte unter das weiße Fell der Gämse zurück.
"Perversling", sagte sie, aber so leise dass es niemand sonst hören konnte.
"Mag sein, aber erinnere ich daran, dass auch Perversion nur ein moralischer Wertungsgrad ist, den wir von der Kultur der Menschen übernommen haben."
Grinsend bog Vinz um eine Ecke, Allana bemerkte es erst drei Schritte später.
Sie hatte den Kater erst wieder eingeholt, als Vinz einen kleinen Laden für Damenschuhe betrat. Das Geschäft war geschmackvoll eingerichtet und bestand fast nur aus Ausstellflächen. Einige Schuhe lagen sogar in Vitrinen.
"Vinz!", jauchzte eine helle Stimme von der Kasse her. Ein Reh tauchte unter dem Tresen auf, stellte eine große Box ab und sprang dem Kater entgegen. Ihr zierlicher Körper flog geradezu durch den Laden während die rot lackierten Hufe kaum den Boden berührten. Das wippende rote Kleid mit weißem Saum und die kaum gewölbten Brüste gaben ihr das Aussehen eines teuren Mannequins. Dagegen sprach nur die unverhohlene Fröhlichkeit, die beständig in jeder Geste mitschwang.
"Vinz, dich schickt der Himmel! Ich muss es einfach jemandem erzählen. Nicht dass mit den Pumps, die ich gerade dieser Rhinolady verkauft habe, ob wohl das schlimm genug war. Nein, die fielen ja praktisch unter Brückenkonstruktion. Aber stell dir vor..." Erst jetzt schien das Reh Allana zu bemerken. "Oh Verzeihung, kann ich ihnen helfen?"
Die Gämse suchte nach einer Ausflucht, doch Vinz kam ihr zuvor. "Sie ist nur eine... Freundin Shelly. Wir hatten vorhin eine Diskussion und sind noch nicht ganz fertig."
"Oh", machte Shelly kurz "Entschuldige, ich dachte du hättest Zeit. Ich wollte dich nicht aufhalten, es war nur..."
"Schon in Ordnung Shelly", winkte der Kater ab "Zeit habe ich. Und außerdem beschleicht mich das Gefühl, Allana hier würde gerne zusehen ohne sich zu verstecken zu müssen."
Hastig wollte die Gämse abwinken, alles als Missverständnis abtun, da leuchtete das Gesicht des Rehs förmlich auf.
"Publikum!", quietschte Shelly, packte Kater und Gämse an den Handgelenken und zog sie in einen kleinen Lagerraum.
"Es ist furchtbar um diese Jahreszeit", führte Shelly aus, die Worte sprudelten geradezu aus ihr heraus. "Alle laufen mit diesen furchtbaren schweren Stiefeln rum. Oder mit so was ähnlichem, und immer alles in Schwarz. Als hätte Santa Claus sie persönlich dazu gezwungen. Allana, du verstehst doch was ich meine, oder? Vinz hat einfach kein Gespür für solche Sachen, der ungehobelte Kerl."
Ihr Tonfall machte klar, dass kaum etwas davon ernst gemeint sein konnte.
Die Gämse nickte verwirrt. "Sicher"
"Ganz genau!", sagte das Reh enthusiastisch und wühlte in der hintersten Ecke zwischen den Kartons herum. "Und jetzt sieh dir dagegen das hier an!"
Sie präsentierte einen elegant gestalteten Schuhkarton in derselben Weise wie ein Olympionike eine Goldmedaille. Geradezu ehrfürchtig öffnete sie den Deckel.
"Die Letzten überhaupt!" Ihre Stimme zitterte als sie das edle Papier zurückschlug und filigrane Konstrukte aus glitzerndem Kristall und feinstem Silber enthüllte. Entlang der Ränder zogen sich unglaublich feine Gravurarbeiten, die ineinander verschlungene Geweihmuster formten. Das Innere war mit etwas wie Samt gepolstert ohne den Gesamteindruck zu trüben. Die Sohlen waren soweit ausgelassen, dass sie selbst kleinsten Hufen noch genügend Halt boten, ohne auch nur einen Millimeter zu viel zu bedecken.
Vinz nickte mit einem verstehenden Lächeln und lehnte sich gegen einen hüfthohes, noch verpacktes Kartonagenset. Allana bezweifelte, dass er tatsächlich wusste worum es sich handelte. Edelste Hufgamaschen, Kunstwerke für die das Wort Schuhe die reinste Beleidigung darstellte. Diese Inbegriffe der Handwerkskunst waren so fein gearbeitet, dass sie sogar an den schmalen Hufen der Gämse verloren gewesen wären. Mit Kennerblick schätzte Allana die Größe. Viel zu schmal für ihre Klauen. Dieser Shelly konnten sie aber passen, kein Wunder dass sie so aufgeregt war.
"Ich werde sie zum Ball tragen!", jauchzte Shelly "Der große Weihnachtsball des Bürgermeisters, im Rathaus, heute Abend. ER hat mich eingeladen. Vinz, kannst du dir das vorstellten? Aaron hat mich eingeladen! Wir werden unter dem Mistelzweig tanzen!"
Vinz hatte inzwischen die grünen Elfenstiefel von den Pfoten gestreift und sich auf den Kartonstapel gesetzt.
"Weiß er es schon?", fragte er.
"Ja!", fiepte das Reh. Ihre Bewegungen wurden zunehmend fahriger. "Gestern habe ich es ihm gesagt, gleich nachdem er mich eingeladen hat. Er war so überrascht, und dann hat er mich geküsst! Oh Vinz, ich bin so aufgeregt!"
"Das seh ich", meinte der Kater verschmitzt und blickte nach unten. "Vielleicht sollten wir was dagegen tun, ehe dir noch eine Ader platzt."
"Ach Vinz, du Dreckspatz." Das Reh streckte ihm die Zunge heraus. "Wenn das mit Aaron klappt, weiß ich aber nicht, ob ich dir das nächstes Jahr noch erlauben kann! Womöglich bin ich dann schon die brave Ehefrau eines Stadtratsmitglieds."
"Umso mehr ein Grund, das noch zuvor zu erledigen. Oder willst du so zum Ball gehen, Aschenputtel?"
Theatralisch seufzend ließ sich das Reh in Vinz Arme sinken, die Schenkel des Katers legten sich von hinten um ihre Hüften.
"Tu was du du musst, du Unhold! Damit ich meinem Liebsten keusch gegenüber treten kann."
"Keusch, ich glaubst dir gleich noch", frotzelte Vinz, griff unter den weißen Saum des kurzen Kleidchens und zog die dünne Schnur eines String-Tangas nach unten.
Allana schnappte unwillkürlich nach Luft als im selben Moment die gesamte Vorderseite des roten Kleides hochgeschleudert wurde. Unter dem glatten Stoff ragte nun die lange, dünne und bebend harte Erektion eines stattlichen Rehbocks in die Luft. Die Spitze war bedeckt mit herb duftenden Tropfen, und der größte quoll noch weiter heraus. Unter dem Ansatz des rosigen Fleisches hüpften zudem zwei recht ansehliche Hoden in ihrem samtigen Beutel auf und ab.
Shelly schlug eine Hand vor den Mund, die andere presste den Schuh gegen ihre Brust.
"Entschuldige Liebes. Ich dachte, Vinz hätte etwas gesagt."
"Sollte eine Überraschung sein", grinste der schwarzweiße Kater über die Schulter des Rehs. Zugleich schlang er seine Beine enger um Shellys schmale Hüften, und legte seine Pfoten um ihren zitternden Penis.
Shelly bäumte sich auf, drückte sich nach hinten und packte mit der freien Hand den Rand des Kartons. Vinz wog sie sanft in den Armen, wobei der steife Rehschwengel sanft zwischen seinen flauschigen Zehen hervor glitt.
"Du... unmögliches... Kätzchen", stöhnte sie leise und damenhaft. Ihr Hüften fielen in Vinz Takt mit ein, stießen den harten Schaft zwischen die sanft massierenden Pfoten hindurch und mit den zähen Tropfen ihrer Vorfreude.
"Sagt ein unmögliches Rehlein", gurrte Vinz. Er schob beide Hände in den Ausschnitt des roten Kleides, seine Finger begannen die steinharten Nippel auf den flachen Brüstchen zu zwirbeln.
"Ohne Krallen, du Grobian", seufzte Shelly und lehnte sich noch weiter nach hinten. Der zierliches Körper des Rehs erbebte im Rhythmus ihrer Bewegungen. Sie schwangen miteinander wie in einem zeitlosen Tanz. Die Zehen des Katers waren mittlerweile so schleimig, dass der dünne Penis wie geölt hindurch glitt. Er verlagerte die Pfoten, um wieder ein wenig Gripp zu bekommen. Shelly stöhnte tief.
"Aaron ist doch ein Hase, nicht?", flüsterte der schwarzweiße Kater.
"Ja!", seufzte Shelly langgezogen.
"Stell dir nur vor, was seine Pfoten erst mit dir anstellen werden. Riesige, flauschige Pfoten. Vielleicht lässt er sich sogar Schuhe von dir aufdrehen. Schuhe, die er nur für dich trägt, an denen nur du schnuppern darfst."
Shelly schnappte nach Luft und stieß dabei allerliebste Quieckgeräusche aus. Zitternd öffnete sie ihre tränen unterlaufenen Augen, sah mit bebender Schnauze die Gämse ihr gegenüber.
"Allana, Liebes, Vorsicht... gleich...!"
Die Gämse reagierte blitzschnell. Im Nu sank sie auf die Knie nieder, packte einen der grünen Elfenstiefel und hielt ihn über die Spitze des Rehschaftes. Nicht einen Augenblick zu früh.
Mit einem geradezu mädchenhaften Kreischen schüttelte der Höhepunkt den zarten Körper der Verkäuferin. Ihre filigranen Glieder klammerten sich an Vinz, dessen Pfoten sie gnadenlos weiter massierten. Nach dem zweiten Spritzer gelang es Allana den Schuh zu wechseln, so dass auch in dem anderen grünen Stiefel ein zäher Klecks aus Rehsamen landete. Ein letztes Seufzen verließ die Schnauze des Rehs, dann schmolz sie förmlich in Vinz Armen.
"Und ich willst wirklich keine anderen Schuhe?", fragte Shelly. Sie hielt prüfend den kleinen Makeup-Spiegel hoch und versuchte noch Verflechtungen in ihrem Fell zu entdecken.
Vinz schüttelte nur den Kopf. "Nicht nötig. Weißt du, der Winter macht die Haut an den Ballen so spröde, da tut ein wenig Feuchtigkeit gut."
Grinsend sah er mit an, wie das Reh versuchte ein lustvolles Schaudern zu verbergen. Er wippte auf den Zehen, so dass seine feuchten Zehen ganz leise in den glitschigen Schuhen quatschten. "Außerdem weiß ich doch, was der Gedanke daran mit dir anstellt. Aaron kann sich ja später bei mir bedanken."
Shelly boxte ihm auf die Schulter. "Du bist unmöglich, du dreckiger Kater!" Dann zog sie ihn zu sich und hauchte ihm ein Küsschen auf die Wange. "Frohe Weihnachten"
"Frohe Weihnachten", erwiderte Vinz, verließ den Schuhladen mit tänzelnden Schritten.