Mika in Ascardia -VII-

Story by Bluewing on SoFurry

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Hat etwas gedauert, aber hier ist der nächste Teil. Have Fun :)

Ein neuer Lebensabschnitt

Es war Mittag. Eine sanfte stetige Brise wehte über den Platz, der von Ozean hinaufkam, woher auch man die Möwen hören konnte, die am Hafen nach ihrem Fressen Ausschauhielten. Es war schon sehr warm, doch die Brise und der Schatten wo Hator saß, machte den Tag und den Moment, höchst angenehm. Sein Sohn Mika saß bei ihm mit Aris und beide, lasen im Buch, das sie von Menes geborgt bekamen. Menes saß bei seinen Eltern, die ihm gegenüber vom Tisch leise sprachen. Der Tisch wurde gerade gedeckt und somit wurde es Zeit, auch seine restliche Familie zu holen.

„Mika, weckst du Otto und Nio?“

Sein Sohn stand auf und grinsend, ging sein Junger in das Zelt hinter ihnen. Als Mika im Zelt verschwand, kamen Argos und Nats zurück. Pilas war bei ihnen und Hator wurde sofort hart, als er den Bruder von Aris sah. Er wusste gleich, was der ältere Bruder jetzt brauchte. Argos grüßte alle mit einem Lächeln und einer kleinen Verbeugung, während Pilas gleich zu ihm ging und sich neben ihm setzte.

Sie wechselten keine Worte, sondern fingen gleich sich zu küssen an. Hator legte gleich die Hand auf Pilas Rücken, ließ ihn am Rücken runtergleiten und während er runterglitt, drückte sich Pilas fest gegen ihn, saugte an seiner Zunge und spreizte die Beine, damit die Hand alles erreichen konnte. Und Hator ergriff auch alles, was Pilas gleich mit einem sehr Leisen und Lustvollen fauchen zurückgab.

Mika schlich sich in das Zelt und er sah Otto, der neben Nio schlief. Nio, sein rot-weißer Raptor Bruder mit den wunderschönen grünen Augen, schlief ruhig und träumte womöglich von wundervollen Sachen. Und diese wundervollen Sachen, mussten sehr erregend sein, denn die Decke war auf Höhe des Schritts angehoben. Es war verlockend, sehr sogar, mehr als sehr sogar, aber er wollte es nicht. Nio war sein Bruder, er hatte so viel schreckliches in den letzten Tagen erlitten und er brauchte jetzt die Zeit, um das alles zu verarbeiten. Deswegen, weckte er ihn sehr sanft und als Bruder.

Er legte sich mit der Brust auf Nio drauf und achtete dabei, dass er nicht über der angehobenen Decke auf Nio lag und somit, waren sie schon fast auf Augenhöhe. Da sein Bruder auf den Rücken lag und alle Glieder von sich gespreizt hatte, kam Mika näher zu Nios Hals, den er dann sachte Küsste. Er liebte Nio auf vielen weisen und auch begehrte er ihn, auf vielen weisen. Nio war scharf, hatte einen wundervollen und ausgeprägten Charakter und war zielstrebig. Als Freund, als Bruder, als Männchen und als großen Bruder, wollte er ihn haben. Schon gleich, als sie sich vertragen haben, wollte er, dass Nio bei ihm blieb.

Und mit jedem weiteren Kuss den er ihn gab, wuchs seine Liebe immer weiter an. Und Nio, wachte langsam durch seine Küsse auf. Zuerst schmatzte sein Bruder, leckte sich die Lippen und legte dann sogar die Arme um ihn. Die Nase sog die Luft ein und langsam blies er es wieder raus, was dann zu einem Lächeln führte.

„Wenn ich dich vögeln soll, dann bist du genau richtig gekommen, Mika.“, hörte er ihn leise flüstern, bevor er dann von den grünen Augen angeschaut wurde. Mika grinste deswegen sehr breit und nahm dann langsam Nio Kopf in die Arme.

„Wie geht es dir Nio?“, so sanft und warm wie nur möglich, fragte er ihm das. Nio schloss die Augen und als sie wieder aufgingen, waren sie feucht.

„Ich… vermisse sie Mika.“

„Ich weiß…! Nio, mein großer Bruder, wie alt bist du denn eigentlich?“

Nio schnaufte aus und es klang schon fast so, als ob der auflachte.

„Vierzehneinhalb.“

„Ich werde in fünf Monaten 13! Papa hat gesagt, dass dann ein großes Fest im Palast an meinen Geburtstag gemacht wird. Und ich bin mir sicher, dass du ein noch größeres Fest bekommst!“

Mika schaffte es Nio zum Lächeln zu bringen.

„Ein richtiges Geburtstagsfest, was…?“

„OHJA! Groß und es wird den ganzen Tag gefeiert! Männchen werden kommen, die nur für uns da sein werden! Den ganzen Tag essen, spielen und… S-E-X!“

„Ist das alles was du im Kopf hast? Spielen, essen und Sex?“

„An meinen Geburtstag schon! Was sonst soll man dann am Geburtstag machen?!“

„Ich… musste meine Familie ernähren. Sie waren auf mich angewiesen… *schnief*…!“

„Nicht Nio! Bitte nicht…! Es ist gerade so schön und es gibt schon Mittagessen! Deswegen sollte ich dich wecken. Und Otto auch.“

„Ich bin schon wach mein Junge.“, brummte Otto mit geschlossenen Augen und Nio und Mika sahen überrascht rüber zum Jaguar. Gleichzeitig, als sie zu ihm sahen, zog sein Paps ein Stück Stoff unter der Decke hervor und gähnend sagte er: „Zieh daaaaaas an Nio…!“

Mika nahm den Stoff aus der Hand seines Paps und als er es mit beiden Händen hochhob, sahen sie zwei einen Lendenschurz.

„Deswegen fühle ich mich so frei untenrum.“, kommentierte es Nio und grinste dabei leicht.

„Komm Mika, zieh deinen großen Bruder an.“, auf einen Schlag, fing Mikas Herz zu pochen an, als er aufgefordert wurde von Nio ihn den Lendenschurz anzuziehen. Er wollt es, und doch, hat er was versprochen.

„Das kannst du selber, mein großer Bruder Nio.“, sagte er und legte den Lendenschurz auf Nios Nasenspitze, bevor er von ihm runterstieg und seinen Papa Otto, einen Kuss auf die Wange gab.

„Wir fangen erst an zu Essen, wenn ihr bei uns am Tisch sitzt.“, mit dem Worten verließ er das Zelt und ging wieder zurück zu Aris, der noch immer im Buch vertieft war und nicht bemerkt hatte, wie Pilas bei Hator war und sich verwöhnen ließ. Er setzte sich eng an Aris angeschmiegt, woraufhin Aris langsam zu ihm aufsah.

„Er hat mich gerade gefragt, ob er mich vögeln kann.“, flüsterte er Aris zu und sein Bruder schnaufte warm aus.

„Und?“

„Ich halte mich an das versprechen.“

„Gut Mika.“

Mika nickte und Aris legte einen Arm um seine Hüfte.

„Wir beide schaffen es schon.“

„Ja, bestimmt, es ist nicht mehr lange hin.“

„Genau.“

Das darauffolgende schweigen war die Vorfreude darauf, was alles kommen wird, wenn sie auf Reisen sind. Und während sie auf Otto und Nio warteten, kam Argos zu ihnen und setzte sich neben sie. Nats trat leicht gegen Neret, der noch immer auf den Rücken lag und die Sonne genoss neben dem Bad. Argos sah fröhlich aus und legte einen Arm um ihn. Mika genoss die Umarmung, sah hinauf in die braunen Augen, die jetzt noch freundlicher wirkten, als in den letzten Tagen. Und gerade, als er ihn fragen wollte, was los ist, kamen Otto und Nio aus dem Zelt.

Nio verdeckte sich halb die Augen, weil es so hell am Platz war und kam deswegen schnell unter die Plane, die Schatten spendete. Wie Nio eben so war, drängte der sich zwischen Aris und Hator und jeder mussten nach rechts rutschen.

Hator löste sich von dem innigen Zungenkuss und sah sich langsam um. Als er sah, dass jeder da war, wandte er sich wieder Pilas zu und grinsend, brachte er Pilas zum Erbeben, zum Krampfen und leise, zum Stöhnen, bis nach kurzer Zeit sich Pilas an Hator anlehnte.

„Danke für dein KOMMEN, Pilas. Aber nun geh und sag den anderen, dass wir nicht gestört werden wollen.“

Pilas schnaufte, Nio schnaufte und sah um Hator. Die Augen weiteten sich, die Nase sog die Luft laut ein und schnell tat der so, als hätte er nichts gesehen, nichts gerochen, als sich Hator zum Tisch drehte.

Erst nachdem Pilas sich den Lendenschurz zurechtgezogen hatte und mit leichten Fuß, davonschritt, und dabei eine Wolke hinter sich herzog, die jeder am Tisch kannte, wurde Hator Mine ernst.

„Argos.“

Argos hüstelte und stand auf. Doch dann sah er Menes und deren Eltern und deswegen, sah er runter zu Hator.

„Achso, stimmt ja. Also, Menes ist ab heute, der vierte Sohn und somit, ein Thronerbe. Seine Eltern haben ihn mir überlassen, damit er die Welt mit eigenen Augen sieht. Er ist schwul und… ist mein und Ottos Sohn, den wir genauso lieben werden, wie unsere anderen Söhne. Argos, ich übergebe dir hiermit nicht nur Nio, meinen dritten Sohn, sondern auch Menes. Lehre sie alles, was ein Prinz wissen muss, zeige ihnen alles, was ein Prinz sehen muss und sei für sie alle da, wie ein Vater und ein Freund.“

Argos atmete nervös ein und aus, als er sich wieder um so viele süße Jungs kümmern musste. Es war schon fast wie damals, wie am Anfang und es tat gut, das zu fühlen. Es erinnerte ihn daran, wie sich das alles angefühlt hatte, bevor dann alles den Bach runterging. Er fühlte sich wieder als Lehrmeister, als Freund und als Wegweiser für die Jungs um die er sich nun kümmern darf.

„Danke mein Pharao und ich werde alles mir Mögliche machen, damit ich eure und die Vorstellungen der Jungs, erfülle. Hiermit, stelle ich mich nun Offiziell vor. Mein Name ist Argos und ich bin von heute an, euer Lehrmeister. Ich werde euch beibringen, erzählen und zeigen, was das Reich Ascardia ist. Ich werde euch an Orte führen, die man vielleicht irgendwo in einem Buch gelesen hat. Ihr werden mit euren eigenen Augen sehen, was Magie ist, was sie zu tun vermag und, wo man sie finden kann. Ich werde euch erzählen wofür welche Provinz, welche Stadt und welcher Minister, zuständig ist. Ich zeige euch den Handel, ihr werdet reiche Händler kennenlernen, werdet mit dem Schiff fahren, und über Ebenen reiten, damit ihr dann versteht wie alles zusammenhängt. Ihr werdet durch mich Sprachen lernen und sie auch gleich praktisch anwenden können, wenn wir in einer weit entfernten Provinz, oder in einem geheimen Dorf, verweilen. Dadurch, lernt ihr nicht nur das schreiben, sondern auch das Rechen in hohen Schwierigkeitsgraden. Doch alles wird mit der Praxis verknüpft sein und somit ist das was ihr selbst sieht, auch viel verständlich für euch. Am Ende eines jeden Monats, werde ich euch Testen, ob ihr auch fleißig mitgelernt habt, ob ihr gut zugehört habt und der Beste unter euch, der drei Monate in Folge die höchsten Punkte hat, bekommt einen Wunsch erfüllt. Also, strengt euch an, damit euer Wunsch in Erfüllung geht.“

Argos machte eine dramatische Pause, damit die Jungs das gehörte verarbeiten konnten und somit bereit waren für das nächste.

„Es ist geplant, dass wir nachdem Mittagsessen uns für die Reise vorbereiten. Sprich, wir reisen in der großen Mittagshitze ab. Der Grund dafür ist einfach, aber dazu später. Wir werden mit dem Schiff bis zum nächsten Hafen in Norden reisen, wo wir dann weiterreiten zur Stadt Palgrum…“

Mika wollte am liebsten Hüpfen vor Freude, als er das hörte.

„Wenn wir die Stadt erreichen, dann wird Pharao Hator und Pharao Otto, uns verlassen. Wir verweilen eine Nacht in der Stadt, damit ich euch alles Notwendige zeigen kann. Und…“, Argos hielt kurz den Atem an und sah abermals runter zu Hator. Er bekam mit einem Nicken die Erlaubnis, wirklich offen zu sprechen.

„… am Abend, werden wir uns dann aufmachen zum Verbotenen Stamm.“

Ihnen gegenüber knallte es und als sie über den Tisch sahen, sahen sie Menes, der mit offenem Schnabel und großen Augen, wohl überrascht, auf den Tisch mit den Händen geknallt hat. Auch Nio wirkte sehr überrascht, und verwundert sah der dann auch hoch zu Hator, der ihn gleich einen Arm um die Brust schlang.

„Dort erwartet uns der Herrscher von Elentium. Sein Name ist Pharao Kleoph und er herrscht über ein Reich, dass man auch als zweites Reich von Ascardia betiteln kann. Es ist eine Diplomatische Reise in erster Hinsicht, weil wir eingeladen wurden bei der Zeremonie dabei zu sein, wie Randel zum Prinzen von Elentium durch Pharao Kleoph ernennt wird. Dort verbleiben wir zwei Wochen, oder mehr und werden die ersten Freundschaftlichen Fäden zwischen Ascardia und Elentium knüpfen. Wohin dann unsere Reise geht, werde ich dort entscheiden. Also meine Lieben, esst und in einer Stunde, treffen wir uns hier und fahren dann gemeinsam runter zum Hafen.“

Erst als sich Argos wieder setzte, fing jeder laut mit dem anderen zu sprechen an. Allen voran Menes, der sprichwörtlich, vor Freude explodieren wollte. Da Mika und Aris schon gegessen haben bei Menes, hatten sie nicht wirklich einen großen Appetit und nahmen eher leichte Sachen zu sich, wie Trauben, oder etwas von der süßen Wassermelone. Deswegen konnte Mika wirklich voller Freude jeden betrachten

Was Mika viel bedeutet, war seine Familie die er jetzt hatte. Er sah sich jeden an, kannte sie und ihre Geschichten und sie wurden seine Freunde, bevor das Schicksal entschied, dass sie auch noch zu seiner Familie wurden. Aris, den er von Anfang an als seinen gleichaltrigen Bruder sah und ihn so auch behandelte. Und so verhielt sich auch Aris, was Mika sehr mochte. Dann Nio, sein großer Schläger Bruder. Dessen Schicksal war unglaublich traurig und es wird sich noch herausstellen, wie Nio das in den nächsten Tagen verarbeiten wird. Aber, er wird für ihn da sein. Der Schluss war Menes. Menes war süß, sehr zurückhaltend und dennoch, konnte Mika sehen, was auch Menes einmal werden wird. Er sah einen strahlenden, kräftigen und geschickten Krieger, der keine Furcht zeigte. Interessanter weise, sah Mika in Nio eher den Lustmolch. Sein großer Bruder wird bestimmt jede Gelegenheit ausnutzen, um süße Jungs zu verführen um für Zehn Minuten den Jungs den Himmel auf Erden zu zeigen mit den leden.

Mika konnte sich richtig gut vorstellen, wie in den dunklen Gassen und Straßen, Nio mit heruntergelassenem Lendenschurz, schnell und heftig einen süßen Knackarsch nahm, um sich dann schnaufend für den Orgasmus bedankte, indem er den Hintern noch einen Knallte.

Menes sah er hingegen so, dass er in den jungen Jahren eher die passive Rolle einnehme wird. Wer weiß, vielleicht wird Menes der Junge sein, den Nio brauchte für den überdruck.

Was er sich aber sehr gut für Aris vorstellen würde ist, wie sie beide im Bett lagen. Wie sie den anderen Körper mit dem Finger entlangfuhren, schön erotisch stimulierten und küssend und schmusend, sich im Bett liebten.

Abe er konnte sich auch sehr gut vorstellen, wie er für sie alle da war. Wir er in der dunklen Gasse sich bückte. Ja, der Gedanke, dass machte Mika sehr heiß.

„Hast du auch keinen Hunger?“, fragte ihn Aris und sein Bruder hatte den Kopf mit der Hand am Tisch abgestützt und sah ihn an.

„Nein, eigentlich überhaupt keinen.“, gab Mika zurück und legte die Traube auf den Teller, den er in der Hand hatte.

„Bist du nervös Mika?“, Mika dachte über diese Frage gut nach. Er war sehr nervös auf das was kommen mag. Zum einen freute er sich auf die Schiffsfahrt und darauf, wo sie halten machen werden und zum anderen, was alles in Eletium passieren wird. Was sie dort zu sehen bekommen werden. Und auch, war er nervös wieder Randel und die anderen zu sehen. Wegen so vieles war er nervös und aufgeregt, dass er nur nicken konnte, weil er sonst ununterbrochen reden müsste, wenn er all seine Gedanken in Worte fassen wollte.

„Und du?“

„Ich bin sehr nervös Mika. Nicht nur möchte ich selbst sehen, ob alle Gerüche stimmen was man über den Verbotenen Stamm sagt, sondern auch, was sie zu der ganzen Geschichte sagen.“

„Welcher Geschichte?“, fragte Nio mit voller Schnauze und der Saft von Früchten rann ihrem großen Bruder von den Lippen und tropfe rauf auf den Teller runter.

„Ach nichts nennenswertes nur das, was kleine Kinder von ihrer Mutter zu hören bekommen, wenn man nicht brav war. Dann wird einem erzählt, dass der Verbotene Stamm einem verschleppt und man dann eingesperrt wird für Monate und man in der Zeit auch fast vor Hunger stirbt. Man wird geschlagen, ausgepeitscht und muss den Hass des Stamms über sich ergehen lassen.“

Verdutzt sah Nio kurz aus, bevor der dann einfach weiter aß und dabei mit der Schulter zuckte.

„Sagte ja, nichts nennenswertes.“

Nio machte wieder eine kurze Pause beim Essen und sagte einfach „Hatfe weine Muffer…!“.

Das hatte Aris ganz vergessen und er bereute es, dass er das Wort Mutter miteingebunden hatte.

„Jetzt hast du aber zwei liebende Väter, Nio.“, mischte sich jetzt Hator ein und strich Nio mit der Hand übers Gesicht und den Kopf. Breit grinsten Mika und Aris, als sie sahen, wie Nio diese Geste zum Grinsen brachte. Mitfühlend schlug Aris nun das Buch zu und lehnte sich an Nio an. Er mochte ihn sehr und nicht nur wegen der ungehobelten Art, die er anziehend fand, sondern auch, wie mitfühlend Nio sein konnte, wenn es um die Familie ging. Und da Nio seine verlor, wollte er durch den Kontakt ihm zeigen, dass er zu ihrer Familie gehörte und sie auch ihn haben wollten.

Mika sah währenddessen rüber zu Menes und dessen Eltern. Menes wirkte jetzt wie ausgewechselt. Fröhlich, energiegeladen und aufgeweckt, aß und sprach ihr kleiner Bruder. Und seine Eltern, strahlten wie die Sonne vor glück.

„Argos, glaubst du…, dass es nicht nochmal passiert?“

Argos hatte überall seine Ohren und Augen. Doch auf diese Frage war er nicht vorbereitet. Aber er ließ dann sein Herz sprechen, weil sein Herz auf diese Frage Antworten möchte.

„Ich bin mir sicher Mika, dass du deine Familie gefunden hast. Man konnte schon fast sagen, dass du sie dir eingesammelt hast. Und wie das Schicksal so wollte, ergab sich immer wieder… also… ich denke, du hast sie dir alle Verdient und sie sind auch glücklich, bei dir zu sein, mein Mika.“

Mika wandte sich nun völlig zu Argos, bevor er ihn mit feuchten Augen am Hals umschlang.

„Bleib bei mir Argos. Ich brauche dich und verlass mich nie wieder. Was wäre ich ohne dich?“, Argos schloss die Augen und er nahm Mika in die Arme.

„Mika, du hast dich in den letzten Tagen prächtig entwickelt. Du… hast jetzt so viele Freunde, viele Brüder und ihr habt schon so viel miteinander erlebt, dass du mich kaum noch brauchst, bis auf den Lehrmeister, der ich bin.“

„Aber… *schluchz*… ich brauche dich immer noch, Argos.“

„Und ich werde jetzt für immer bei dir sein. Und alle anderen auch, Mika. Ihr seid alle näher gerückt, habt euch besser kennengelernt und vertraut euch jetzt schon fast völlig. Du hast jetzt eine funktionierende Familie und wenn man die hat, dann brauchst du kein Argos, kein Zasar und kein Nats, der dir den weiteren Weg zeigen muss.“

Mika schloss die Augen und fing leise zu weinen an. Was er bis jetzt alles erleben musste, über sich erdulden musste, war nicht fair gewesen. Doch dabei hat er sie alle auch kennengelernt und zurückbekommen.

„Na mein PRINZ, keine Tränen mehr, die Zeiten sind vorbei!“, mischte sich jetzt auch Nats ein und packte Mika wie immer, mit den Händen an der Brust und hob ihn ohne Probleme auf. Als er darauffolgend gegen Nats Brust und in das dichte, schwarze, und männlich duftende Fell gedrückt wurde, fing er laut zu heulen an.

Alle sahen zu Mika und Nats und wie ein Vater, hielt Nats den weinenden Mika in den Armen. Sie beide erinnerte sich an den Marsch unter den Sternen und die Wochen im Dorf, wo sie Vater und Sohn spielten. Doch mit jedem Tag der verging, fühlte sich das so an, dass sie es nicht mehr spielten, sondern tatsächlich Vater und Sohn waren und die Bindung, fühlte Mika und Nats bis jetzt. Nats war für Mika ein Vater, neben Hator und Otto, und das zeigte er ihm diesem Moment, indem er ihm das auch ins Ohr flüsterte.

„Schon im Dorf, warst… *HEUL*… du mein Paps… *Schluchz*… und das wirst du immer sein…*HEUL*.

Nats fing dann ebenfalls zu weinen an. Doch es waren Tränen des Glücks. Sein PRINZ, wurde in dem Moment, auch sein Sohn.

Nio sah traurig Mika an und zu gerne würde er jetzt wissen, was der Gefühlsausbruch zu bedeuten hatte.

Menes sah auch zu Mika und den Wolfen, wo er glaubte, dass dessen Name Nats war. Es rührte ihn fast zu Tränen, weil er so sehen konnte, wie sein Vater und seine Mutter, ihn so umarmten und liebten.

Das Mittagessen ging langsam zu Ende und sie alle brauchten keine Stunde, bis sie bereit waren aufzubrechen. Hator sprach noch mit Pestos, der in der Zeit seiner Abwesenheit, die Geschicke des Landes übernahm. Und bevor sie alle aufbrachen, verabschiedete sich Menes noch bei seinen Eltern. Es war herzergreifend und Grendal und Meri wollte Menes schon fast nicht gehen lassen. Besonders, weil jeder der vier Prinzen, nun den Prinzgewandt anhatte. Sie alle sahen mit den goldenen Ringen an der Hand und Pfotengelenken, prächtig und wie Prinzen aus. Auch ihre zwei Väter, haben sich rausgeputzt, aber nicht so sehr, wie bei der Hochzeit und bei Mikas Zeremonie.

Nachdem sich Menes unter Tränen bei seinen Eltern verabschiedet hatte, und sie ihn auch endlich gehen ließen, schnappte sich Argos alle Prinzen.

„Festhaken, du auch Nio.“, für Nio war das alle Fremd. Sich bei jemanden festhaken, fühlte sich eher erotisch an, als familiär. Zwar hat er es immer gesehen und um sich gehabt, aber selbst getan, hat er es noch nie bei seinem Vater. Aris, Nio, Mika und Menes, in der Reihenfolge haben sie sich von links nach rechts bei Argos festgehakt und hinter ihnen ging Neret und Nats, die immer ein wachsames Auge über sie haben werden.

Hator und Otto verabschiedeten sich noch von ihrem Dienern und wünschten ihnen eine schöne freie Zeit ohne ihnen. Pilas winkte ganz heftig Aris zum Abschied, was Aris gleich zurückgab. Gleichzeitig, bedankte er sich noch in Gedanken bei seinem Bruder. Ohne ihn, wäre das alles nie wahrgeworden.

Als Hator und Otto zurückkamen, waren auch die 100 Palastwachen bereit.

Mit einer erhobenen Hand, gab Hator das Zeichen zum Aufbruch und die Familie der Pharaonen, verließ für eine lange Zeit den Palast. Mika aber sah mehrmals nach hinten, weil sich das so anfühlte, als würde er sein zu Hause verlassen. Dann stellte er fest, dass er TATSÄCHLICH den Palast mit all den Dienern, den Freunden die er zurücklässt, wie Grendal und Meri, als sein zu Hause ansah.

Und für alle vier Prinzen, fing ein neuer Lebensabschnitt an.

Die ersten Lehrstunden

Umringt von Wachen, jubelte die Bevölkerung ihnen zu. Was Nio dabei empfand, war mehr als befremdlich. Noch vor zwei Tagen war er der Raptorficker und nun, war er ein Prinz. Es fühlte sich falsch für ihn an und am liebsten, wäre er wieder bei seinen Tieren. Doch dann, fiel ihm ein, dass dort nur noch ein Grab war, wo seine Familie dort begraben liegt.

Es gelang ihn nur schwer, die Tränen zurückzuhalten.

Menes hingegen, strahlte und freute sich auf alles, was er sehen dürfte. Er freute sich so ungemein auf die Reise, dass er es jetzt, kaum noch erwarten konnte. Er würde den Verbotenen Stamm sehen, von dem er so viel in den Büchern gelesen hatte. Zwar wusste er, dass es nur Abenteuergeschichten waren, aber, weil Hator es geschrieben hat, also der eigentliche Autor der Geschichten war, wollte er unbedingt wissen, was alles wahr und was falsch war.

Aris konnte es auch kaum erwarten, was er zu sehen bekam und er freute sich auf das erste Mal mit dem Schiff zu fahren. Fast genau das gleiche, fühlte auch Mika. Nur, dass er auch noch glücklich war, seine Brüder bei sich zu wissen. Denn tief im Herzen wusste er, dass sie ihn nicht alleine lassen würde, wie die anderen.

Doch gleichzeitig machte ihn das auch große Sorgen. Er sich sicher, dass sie ihn nicht verlassen werden. Aber genau dieser Gedanke entstamme aus der Furcht davor. Er wollte sie so sehr bei sich haben, dass der Gedanke sie zu verlieren, kaum auszuhalten war.

Diese verlustangst, machte ihn langsam wirklich zu schaffen.

„So meine Jungs…“, fing Argos an und schielte nach hinten, da alle vier still waren und sich das sehr unangenehm anfühlte.

„Ich habe schon mit Mika und Aris darüber gesprochen, aber noch nicht mit dir Nio und Menes. Während unserer Reise, ist jeder Intime kontakt verboten.“

Es kam keine Reaktion darauf, was für Argos kein so schönes Zeichen war. War aber auch kein Wunder, weil die vier noch wenig Zeit miteinander verbracht haben.

„Nur wenn wir rasten, ist es erlaubt. Achso… küssen ist immer erlaubt.“

„Nur küssen? Also kein Zungenspiel? Und wo küssen? Geht ein Küsschen auf das Nüsschen? Oder Nüsse? Lippen und Hals ist erlaubt, oder ist alles unter dem Hals verboten?“, fing gleich Nio an und Mika, Aris und Menes fingen zu kichern an, während Nio grinsend eine Frage nach der anderen rausschoss.

Und Nio ließ Argos nicht mal zu Wort kommen.

„Also du musst wissen, ich muss regelmäßig vögeln, sonst wedle ich mir schnell einen runter, während ihr warten müsst. Und im besten Fall, muss ich das jede Stunde machen. Aber da jetzt drei süß Jungs um mich sind, die ich am liebsten einem nachdem anderen vögeln möchte, müssen wir jede halbe Stunde Pause machen, weil sonst meine Eier so dick werden, dass ich nur noch kriechen kann!“

Argos öffnete die Schnauze und hob ein Finger, doch Nio sprach einfach weiter.

„Ich würde mit Menes anfangen, weil der so süß ist, dass ich ihn vorher so richtig geil machen möchte, indem ich ihn durch den Stoff den Schwanz und die Eher knete, bevor ich ihn einfach umdrehe, ihn den Lendenschurz runterziehe und meinen hammerharten Schwanz in den süßen Knackarsch rein jage. Wir beide werden vor Lust überkochen, während ich seinen Hintern so richtig mit meiner Hüfte durchknete und dann, wenn ich komme, kann es noch passieren, dass ich noch eine zweite Runde starte.“

Mika bekam einen Lachanfall, als er sah, dass Argos aufgab und seufzend nach vorne wieder sah. Aris schloss sich dem an und dann Menes, der etwas schamvoll rüber zu Nio sah, der, als er Menes blick sah, ihn zuzwinkerte.

Beim Lachanfall und nachdem zuzwinkern, ließ Nio davon ab Argos weiter mit Fragen zu löchern. Die Stimmung war jetzt viel lockerer und nachdem Nio seinen Auftritt und gleichzeitig seine immerwährende Geheilt rausposaunte, leget Mika einen Arm um Menes, um ihn zu zeigen, dass er zu ihnen gehört. Gleichzeitig wollte er auch zeigen, dass Körperkontakt für Mika völlig normal war. Und auch, dass sich Menes langsam daran gewöhnen sollte. Sie waren jetzt Halbbrüder, sie dürfen Intim werden, sofern sie rasten und kein fremder in der Nähe war. Und so ein Arm um die Schulter, war erst der Anfang von dem, was vielleicht noch kommen mag. Und Mika wusste auch, dass Menes Zeit brauchen wird, sich zu öffnen und es dann auch zu zulassen.

Denn das gleiche hat er auch gebraucht im Haus Rosè, nämlich Zeit.

Sie erreichten unter der jubelnden Bevölkerung den Hafen und direkt vor ihnen, sahen sie die Kogge des Pharaos. 40 Ruderer waren unterm Deck zu sehen und der eine Mast, war hoch und dick, wo der Segel eingerollt war. Oben am Deck war ein offenes Zelt für sie vorbereitet worden. Kissen, ein Tisch der rund und teuer aussah, Wasserpfeifen und kleine Köstlichkeiten, das alles war für sie vorbereitet worden. Hator und Otto standen bei der Reling und winkte der Bevölkerung zu, während die Planke einzogen wurde und die Seile am Steg gelöst wurden.

Argos drehte sich zu ihnen um und gleichzeitig, lösten sich alle ihre Hände von dessen Lendenschurz.

„So, wir werden jetzt zwei Stunden brauchen, bis wir den Hafen erreicht haben. In der Zeit, gibt es die ersten Lehrstunden, damit ihr auf ANDERE Gedanken kommt.“, dabei sah Argos ganz besonders Nio an, bevor er zu einer Kiste ging, die Hinten im offenen Zelt stand.

Als Argos zurückkam, bekamen alle große Augen, doch Nio war der Einzige, der genervt seufzte.

„Nio, Lesen und schreiben lernen, ich komme gleich und helfe dir dabei. Die anderen, Schwert Unterricht mit Holzschwertern.“

Nio seufzte noch lauter, nachdem er ein Buch und einige Pergamentrollen von Argos überreicht bekam. Aris, Mika und Menes hingegen, bekamen einen Khopesh. Zwar aus Holz, aber vom Gewicht war es gleichschwer wie das Original. Argos sah hoch zur Sonne, spürte die angenehme Brise und nickte.

„Aufstellen!“, sagte er laut und mit einem harten Befehlston und die drei Jungs sahen sich aufgeregt an, bevor sie sich in einer Linie und mit etwas Abstand vor Argos aufstellten.

„Gut. Zuerst werdet ihr einfach Schwertübungen machen. Es werden drei Einheiten sein, die jeweils aus drei Hieben bestehen. Als erste ist es ganz wichtig richtig zu stehen. Rechte Bein nach vorne, linke etwas zurück. Ihr müsst immer die Balance halten können, aber später auch das Gewicht verlagern können, um Hiebe abwehren zu können. Aber das kommt viel später. Also stellt euch jetzt so hin wie ich.“

Die Jungs machten was er ihnen sagte und zeigte. Schon bei der Grundstellung der Beine, musste er jeden korrigieren und immer wieder weiderholte er diese Stellung, indem er sie normal stehen ließ und dann befahl, in die Grundstellung zu gehen. Als er nach wenigen Minuten zufrieden war, kam nun der Khopeh hinzu. Nun mussten die Jungs so tun, als ob sie die Waffe ziehen würden und gleichzeitig die Grundstellung einnehmen. Nur viermal musste er sie alle korrigieren, bis es saß.

„Gut und nun, wiederholt es, bis ich stopp sage. Bleibt gewissenhaft, weil ihr, wenn ihr es falsch von Anfang an lernt, dann getötet werdet, wenn ihr falsch steht und die Waffe zieht, während es euer Gegner kann. Menes, gib du den Takt an und Aris und Mika, passt euch an ihn an. LOS!“

Aris und Mika brauchten etwas, bis sie sich an Menes Tempo und Takt angepasst haben. Aber als es so weit ins Blut übergegangen war, fingen seine Prinzen das wichtige Training an. Nun konnte sich Argos zu Nio begeben. Der saß schon gelangweilt da und tippte noch gelangweilter mit dem Finger auf das Buch, während der Blick raus auf den Ozeon ging.

Das Segel wurde runtergelassen, als die Strömung nachgelassen hat und ein Ruck ging durchs Schiff, als sie langsam immer schneller wurden. Und wie beabsichtig, bekamen Mika, Aris und Menes durch den Wellengang Probleme.

„Jungs, glaubt ja nicht, dass es euch nicht passieren wird, dass ihr immer auf festen Boden steht. Diese zwei Stunden, werden die wichtigsten eures Lebens werden. Lernt mit dem bewegenden Boden, Gleichgewicht zu halten und immer die richtige Stellung beizubehalten.“, schrie Argos von hinten zu den Jungs.

Die vielen Palastwachen machten sich um die Jungs gemütlich und setzten sich aufs Deck, während ein paar Ausschau hielten. Als dann eine Wache aufstand und Menes schnell korrigierte, konnte sich Argos mit guten Gewissen endlich Nio zuwenden.

„So mein Junge, ich habe gehört, dass du nicht lesen und schreiben kannst. Aber mir stellt sich die Frage, wie du dann das geschmierte auf der Wand entziffern konntest.“

„Ich bin nicht Dumm Argos. Wenn sie zu mir Raptorficker schreien, dann gehe ich davon aus, dass sie das auch auf die Wand geschrieben haben, Täglich und täglich… habe ich es entfernt…“

Nios Stimmung trübte sich ins Schwarze und sofort, ergriff Argos Nios Hand und drückte zu.

„Danke Nio. Und es wird mit der Zeit besser werden.“, Nio lächelte leicht beim Aufblicken.

„Ich hoffe es Argos.“

„Deswegen brauchst du jetzt etwas, was deinen Geist beschäftigt. Sieh es nicht als Strafe an. Es ist das Wichtigste was man wissen und haben sollte. Wenn man nicht lesen kann, kann man auch keine Berichte lesen. Und in Kampfsituation ist das essentiell. Davon hängen leben ab. Und das war nur ein Beispiel, wieso lesen und schreiben wichtig ist, also… wollen wir anfangen?“

Traurig seufzend nickte Nio und setzte sich jetzt ordentlich hin. Zuerst nahm Argos Nios Hand und zeigte ihm, wie man die Feder zu halten hat und dann, fingen sie mit dem Alphabet an. Zuerst das niederschreiben und sie wiederholten jeden Buchstaben eine halbe Seite im leeren Buch. Dann kam der nächste Buchstabe.

Nats und Neret genossen die Brise und die Sonne mit geschlossenen Augen, während sie gemütlich auf dem Deck lagen. Schnell wurde ihnen nämlich langweilig während sie Mika und den anderen zugeschaut haben und deswegen, nahmen sie ein Sonnenbad.

Hator war sehr zufrieden wie seine Kinder lernten. Und er war glücklich, weil er neben Otto lag und ihn am Rücken spürte, während eine Hand ihm den Hals streichelte. Da sie kein schlechtes Beispiel abgeben wollten, hielten sie sich zurück. Doch die Flamme der Lust brannte in ihnen wie ein Fest. Kurz gesagt, sie beide waren auf den anderen rattenscharf.

Und so, flog die Zeit für jeden wie im Fluge davon und kurz bevor sie Anlegten, rief Argos „STOP!“. Mika, Aris und Menes, schwitzen, hechelten und konnten kaum noch die Arme heben. Argos hat schon Wasser für sie vorbereitet und auch Fladenbrot mit Früchten und beides aßen und tranken sie so schnell, als ob sie kurz vorm verhungern und verdursten wären.

„Gut gemacht. Das habt ihr sehr gut gemacht. Die nächste Unterrichtseinheit in Schwertkunst, wird übermorgen sein. Morgen werdet ihr Muskelkater in den Armen haben und deswegen, werden wir die Stadt erkunden und genießen.“, nachdem er das den Jungs sagte, wandte er sich auch Nio wieder zu. Er legte seine Hand auf die Schreibhand und zeigte so den Raptorjungen, dass es für jetzt genug war.

Nio war schnell und genau beim Schreiben, was Argos ein lächeln aufs Gesicht zaubern ließ.

„Das hast du auch sehr gut gemacht Nio. Nur weiter so und ich denke, dass du in kürze schon, die ersten leichten Bücher lesen kannst!“

Argos verstaute die Schwerter und die Pergamente und das Buch wieder zurück in die Truhe, und bemerkte dabei, wie aufgeregt Mika nach vorne schaute.

„Wir sind gleich da Mika. Nur etwas Geduld noch.“

Aber Mika hatte keine Geduld. Der Junge hüpfte auf der Stelle und sie mussten das fünf Minuten mitansehen, bis DAS Dorf in Sicht kam. Und es war Herzzerreißend, wie das ganze Dorf auf sie wartete und ihnen zuwinkte zur Begrüßung.

Argos ging wieder zur Truhe und schnappte sich vier Bücher, dann die Federn dazu und vier Armbänder. Jeden seiner Schützlinge gab er jeweils eins und bei Mika, musst er selbst das Armband überziehen.

„Mika, in deinem Buch, ist ein Brief von Zasar und Rendi. Lese ihn und gib ihn mir wieder.“

Bevor das Schiff bereit war, hatte Mika noch genug Zeit den Brief zu lesen, den Argos in das Buch gelegt hatte und aufgeregt schlug er das Buch auf, das leer war, und bemerkte, wie Argos ihn beobachtete, als er sich den Brief durchlas.

Lieber Mika,

leider können wir nicht da sein, wenn du zu uns reist. Wir leben schon in der Stadt und haben aller Hand zu tun, um unser Bordell auf Vordermann zu bringen. Die ganze Familie arbeitet am Anwesen, damit wir bald die ersten Gäste empfangen dürfen. Es tut uns im Herzen weh, dich nicht wieder zu sehen und wir wären dich auch besuchen gekommen, wenn wir nicht von Nio gehört hätten. Wir dachten uns, dass ihr als Familie jetzt Zeit für euch braucht.

Mein lieber Mika, den wir so schrecklich vermissen, auch Bant fragt wieder nach dir, so sehr vermissen wir dich. Doch, während wir im Herzen weinen, weinen wir auch vor Glück. Mika, nachdem letzten Liebesspiel, wurde Rendi von deinen Samen wieder schwanger. Wir sind so glücklich dein Kind zu bekommen und großzuziehen.

Als nächsten sind wir dran dich zu besuchen und wenn du wieder zurück im Palast bist, dann werden wir schon auf dich warten, besonders Rendi, die dich mehr denn je, verschlingen möchte.

Mein lieber Braver Mika, glaub ja nicht, dass sie gegen mich gewinnen wird. Die Nächte werden heiß und für uns drei Anstrengend werden, dass verspreche ich dir jetzt schon.

In Liebe

Rendi und Zasar

Mika las sich den Brief dreimal durch und das Schiff lag schon zu Anker, als er langsam hochsah. Argos schnappte sich den Brief aus seiner Hand, ging schnell zu einen der zwei Kohlebecken und warf den Brief hinein, um dann schnell zu ihm zu gehen. Er wurde an den Schultern gepackt, als Argos leise zu sprechen begann.

„Mika, das darf keiner Erfahren. Das ist jetzt dein WICHTIGSTES Geheimnis überhaupt. Ich will dir nicht sagen, wie du mit deinen Samen umgehen sollst, aber pass ab jetzt bei Weibchen sehr auf. Mika, ich beschwöre dich! Du darfst kein Kind mehr zeugen! Wenn du es aber doch tust… ich habe einen Priester zu Zasar und Rendi geschickt, damit auch sie, dieses Geheimnis für sich behalten. Ab jetzt… pass auf, pass einfach auf!“

Er wusste ganz genau, was das bedeutete. Obwohl er Glücklich war, war Mika auch sehr besorgt. Deswegen, umschlang er Argos, der ihn dann auch in die Arme nahm, um halt zu finden.

„Gut, ich denke, du weißt jetzt was das für eine Tragweite hat.“, flüsterte Argos ihm zu, bevor sein Lehrmeister mit ihm auf dem Arm, aufstand und sich an seine Brüder wandte.

„Gut, bevor es losgeht, möchte ich euch noch sagen, was ich euch gegeben habe. Das Buch ist für eure Notizen da. Ihr könnt jederzeit für euch Notizen machen. Macht sie auch, schreibt jede Kleinigkeit auf. Am Armband ist ein kleines Tintenfass eingelegt worden, damit ihr auch immer Tinte fürs Schreiben habt. Verschließt es auch wieder, bevor ihr den Arm umdreht, denn sonst läuft die Tinte aus. Nio, ich weiß das du noch nicht schreiben kannst, deswegen werden deine Brüder auch Notizen für dich machen. Das heißt für euch, dass ihr im Grunde genommen alles niederschreiben sollt, was ich sage, bis Nio für sich selbst Notizen machen kann.“

Als die vier Jungs ihre Sachen ansahen, wandte sich Argos zum Dorf. Die Wachen verluden die Ware aus dem Schiff, Pferde und die Kutsche standen schon bereit. Deswegen war das schon jetzt überfüllt, weil 20 Pferde und die Kutsche, sehr viel Platz im Dorf einnahm.

„Ok Mika, begrüß deine Freunde und in Zehn Minuten fahren wir los in die Stadt. Dort werden wir heute den Diener und den Sklavenmarkt besichtigen. Es ist ein wichtiger Umschlagplatz hier im Norden. Bis in die Nacht werden wir in der Stadt bleiben und dort auch die Nacht verbringen, um dann am Morgen, den Minister zu treffen, der uns natürlich eingeladen hat. Treffpunkt ist die Kutsche.“

Argos sah, wie Mika kurz noch zum Kohlebecken sah, dann aber zu strahlen anfing, als jemand seinen Namen rief, um dann voller Freude loszulaufen.

„Argos, wieso freut sich Mika so hier zu sein?“, fragte ihn Nio dann, als er zu ihm ging und sich bei ihm Einhakte. Auch Menes kam und machte das gleiche und er sah in dessen Gesicht, das auch er neugierig war. Aris aber, der wohl schon Mikas Geschichte kannte, hakte sich nur ein und sah traurig Mika hinterher, der einen Geparden umarmte und sogar einen Kuss auf die Wange gab. Neben den Geparden stand ein Berglöwe, der sich sehr wegen Mika zu freuen schien.

„Es ist eine sehr schöne und sehr traurige Geschichte. Vielleicht erzähle ich euch heut Nacht Mikas Geschichte, falls ihr noch wach sein solltet.“

Nats und Neret verließen vor ihnen das Schiff und gesellten sich zu Mika. Argos ging mit den Jungs zur Kutsche, die auf drei Seiten offen war, ein Dach hatte und die offenen Seiten von einen Seidenvorhang verschlossen war, der sie vor neugierigen Blicken schützte. Vorwiegend schöne Erinnerungen hatte Argos hier im Dorf sammeln können und er verstand langsam, was Mika hier fühlte.

Hator und Otto verließen nun auch das Schiff und gesellten sich zu Mika. Argos indessen machte es sich gemütlich im Wagen, dass fast genauso aufgebaut war, wie das Schiff mit dem Polster, dem Tisch und der kleinen offenen Fläche vorne, wo man auch etwas unter sich bleiben konnte. Diesmal rollte Nio nicht mit den Augen, als er wieder das Buch aus der Truhe nahm und den Jungen weiter in schreiben und lesen unterrichtet.

Es dauerte auch keine zehn Minuten, bis Mika mit Otto und Hator sich verabschiedeten und ebenfalls zur Kutsche gingen, um sich bei dem Polster wieder gemütlich zu machen. Die große Mittagshitze, war schon fast vorbei, als sie das Dorf mit den hundert Palastwachen wieder verließen. Damit Aris, Mika und Menes nicht langweilig wird auf der Reise zur Stadt, gab Argos ihnen Rechenaufgaben. Gleichzeitig wollte er auch sehen, wie weit sie waren, damit er einen Ansatz für ihr Wissen hatte.

Doch schnell stellte sich heraus, dass jeder einen anderen Wissensstand hatte und somit, musste er für jeden individuell aufgaben erstellen. Zum einen, wollte er sie auf den gleichen Wissenstand in den nächsten Tagen bringen und zum anderen, wollte er sie auf andere Gedanken bringen. So hielt er ihre Gelüste in Schach, was wichtig war fürs lernen und dann, wenn sie rasten oder ein Zimmer bezogen, konnten sich die Jungs dann austoben.

Und es funktionierte sehr gut. Jeder wollte lernen, jeder war glücklich, auch wenn der andere schon weiter war, als der nebenan. Das lag nämlich daran, weil sie eine kleine Gruppe waren und jeder hatte Defizite, an den sie selbst arbeiten konnten. Keiner war perfekt und weil es so war, machte es spaß zu lernen.

Menes freut sich sehr, hier zu sein. Jeder von ihnen wusste, dass er schwul war und keiner, machte ihn nieder. Keiner machte sich über ihn lächerlich, sah ihn hasserfüllt an, beschimpfte ihn und es fühlte sich so an, als ob er zu Hause und bei seinen Eltern wäre. Es fühlte sich schön an, bei ihnen zu sein und von ihnen, gut behandelt zu werden. Zusätzlich, war er BEI IHNEN. Und obwohl er seine Aufgaben machte, hatte er auch eine Hand zwischen den Beinen.

Das sah auch Argos. Deswegen setzte sich Argos hinter Menes und legte einen Arm um die Brust des Jungen. Mehr wollte er nicht machen. Er wollte nur Präsenz zeigen und dass hielt auch Menes davon ab, sich weiter im Schritt zu kneten und die Hand, dann auf den Tisch zu legen.

Es war eine ruhige und konzentrierte Fahrt zur Stadt. Hator und Otto sahen ihn zufrieden an und das braucht Argos. Das war seine Bestätigung dafür, dass er das, was er selbst gelernt hatte, auch weitergeben konnte.

Und die Zeit verflog sehr schnell für sie fünf. Argos half, wo Hilfe von Nöten war und er war wegen Nio schwer beeindruckt. Nio hatte schon nach der Hälfte der Reise zur Stadt, jeden Buchstaben gelernt und deswegen, fing er mit ihn an die ersten Worte zu bilden, die ersten Sätze zu bilden und gleichzeitig, auch die ganzen Zeitformen nieder zu schreiben. Nios Auffassungsgabe, war mehr als beachtlich und nur selten, musste er von ihm eine Frage beantworten. Wohingegen die anderen Jungs, einfach Jungs waren und viele Fragen hatten.

Schnell haben sich auch alle daran gewöhnt das Tintenfässchen am Handgelenk richtig zu benutzen, was viel half um schneller bei schreiben zu werden. Sie alle waren so konzentriert und in der Arbeit vertieft, dass er sie erinnern musste, was zu trinken und während sie das taten, sah er sich auch die Hände von Aris, Mika und Menes an. Die ersten Blasen bildeten sich schon wegen dem Schwerttraining, und deswegen, bandagierte er die Hände ganz leicht mit einem Tuch, dass in Kräuter getränkt war und die Hand kühlte.

Als die Stadt in Sicht kam, hatten sie noch ungefähr für zwei bis drei Stunden Sonnenlicht und das reichte aus, um den Markt zu besuchen. Bevor sie die Stadt erreichten, waren alle seiner Schüler schon mit den Aufgaben fertig und somit, hatten sie jetzt etwas Freizeit bis sie ihr Ziel erreichten.

Die Stadt war voll und quillte schon fast über. Deutlich stachen die neuen Diener hervor, die am Markt als Sklaven verkauft wurden. Sie waren gefesselt, oder wurden durch ein Seil am Hals hinterher gezogen.

„Das sieht schlimm aus, aber wenn sie dann Diener werden, werden sie verstehen, dass man nicht wirklich Sklaven war, sondern ein Arbeiter um dem man sich kümmert.“, kommentierte Argos das was sie sahen, bis sie den eigentlichen Markt erreichten. Mika bemerkte, dass sie einen anderen Weg genommen haben, als er damals mit Zasar. Und deswegen, kam ihm dieser Markt nicht bekannt vor.

„Hier werden die Diener getauscht, oder verkauft. Wobei die, die verkauft werden, etwas angestellt haben und deswegen werden sie billig verkauft. Natürlich steht auf dem Preisschild am Lendenschurz auch drauf, was sie gemacht haben. Doch die Diener sollten sich glücklich schätzen verkauft zu werden, denn die andere Option wäre der Hammer.“

Jeder wusste was mit dem Hammer gemeint war und auch hier, konnte man die schrecklichen schreie hören, die man von sich gab, wenn der Hammer zum Einsatz kam. Als Argos ihrem schmerzverzerrten Gesichte sah, seufzte er, bevor er dann was sagte.

„So ist das leider meine Jungs. In eurem Land, ist man Gerecht und wer sich nicht an die Regeln hält, wird schnell bestraft werden.“

Das war seine Einleitung dafür, was als nächstes kam. Er erklärte ihnen, welche Diener für welche Aufgaben, in welcher Provinz bevorzugt werden. Und als er dann von der Kutsche runterstieg und mit den Palastwachen durch den Markt schlenderte, erklärte er ihnen auch, wie es teils zu den hohen Preisen kommt. Alter, Statur, Gesundheit, alles spielte eine Rolle für den Preis. Sogar Geschlecht. Für manche Aufgabe waren Weibchen besser geeignet, als Männchen.

„Wisst ihr, es gibt viele Männchen, die keine Gattin haben. Meistens sind es reiche Händler, aber auch sie möchten Kinder haben, ohne dass sich ein Weibchen in ihre Geschäfte miteinmischt. Deswegen haben reiche Händler oft viele Weibchen, damit sie, sie Schwängern und so auch Kinder haben, damit das Geschäft weitergeführt wird. Die meisten Weibchen werden dann auch behalten, damit die Kinder eine Mutter haben. Sie werden auch sehr oft von den Händlern geliebt und wie eine Gattin behandelt, ohne dass sie eine ist. Manche aber werden dann wieder verkauft, wenn die Kinder reden und laufen können. Diese Weibchen, wenn sie verkauft werden, werden nicht mehr weiterverkauft. Das bedeutet, dass sie dann einen festen Platz in der Familie bekommen, oder den Käufer heiraten. Meistens sind es da die kleinen, oder Junge Händler die das machen, die gerade in ihr Geschäft einsteigen. Das hat den Vorteil, dass das Weibchen schon erfahren mit dem Kinder aufziehen ist und auch, dass sie mit ihren jungen Männchen nochmals Kinder bekommen kann und dann, ein glückliches Leben führt.“

Er zeigte ihnen auch die Weibchen, die ein zweites Mal verkauft werden. Sie hatten ein blaues Preisschild. Die Weibchen sahen sie interessiert, aber auch, teils wie eine Mutter. Das verstörte Mika und Aris sehr, weil sie in diesen Blick, auch den Schmerz in ihren Augen sahen.

„Ist das aber nicht schrecklich für sie von der Familie weggerissen zu werden?“

„Meistens ja Aris. Deswegen werden die nächsten Käufer für sie da sein, damit sie eine feste Familie bekommen und sie sind sehr gefragt. Zum einen, wegen der Kindererziehung und zum anderen, weil sie schon Erfahrung haben wegen der Geburt. Nicht jede überlebt eine Geburt Aris. Viele leben auf dem Land, wo der nächst Heilkundiger weit entfernt ist.“

Das sahen sie auch alle. Viele junge Männchen standen bei den Weibchen und redeten mit ihnen. Es sah wirklich so aus, als ob sie sich um die Weibchen sorgen machen würden, während sie sprachen. Einige der Männchen sahen auch schon recht verliebt die Weibchen an und schon beim Kauf, verschwand eine Hand schnell und kurz zwischen den Beinen des Weibchens, wo beide so taten, als würden sie dabei reden.

Als Mika das sah, fing sein Schritt zu pochen an. Ihm kam Rendi in den Sinn und wie sich es so anfühlte, bis zum Anschlag in ihr zu stecken. Doch dann fiel ihm wieder ein, dass Rendi sein Kind unterm Herzen trug. Das rief gemischte Gefühle hervor. Damals hatte er nicht darüber nachgedacht in ihr Abzuspritzen. Jetzt aber, war ihm die Tragweite seines Samens sehr wohl bewusst.

„Dürfen wir sie auch zwischen den Beinen anfassen?“, fragte Nio einfach so frei raus, weswegen Argos kurz stehen blieb und zu ihnen nach hinten sah. Argos sah drei neugierige Gesichter, wogegen Mika in sich gekehrt schien.

„Sexualkunde komm morgen dran Nio. Deswegen sind wir morgen den Tag über beim Minister. Nicht nur, weil er uns viel über seine Provinz erzählen möchte und wie alles hier abläuft, sondern auch, weil wir dort ein Zimmer haben, wo wir ungestört unter uns sind. Also, reißt euch etwas zusammen und fragt nicht so laut solcher Sachen. Vergesst nicht, ihr seid Prinzen.“

Nats der hinter ihnen war, schnippte Nio auf den Hinterkopf, der sich gleich die Stelle hielt und ein „AU!“ sagte. Argos grinste deswegen und dankte seinen Freund mit einem Zwinkern.

Sie kamen auf den Kindern und heranwachsenden Markt an und sofort sahen sie die Hohen Preise.

„Wofür werden Kinder verkauft?“, fragt Menes und Argos drehte sich grinsend zu ihnen um.

„Meistens für Produzenten. Sie brauchen Lehrlinge, denen man ihr Handwerk zeigen und beinbringen kann. Nicht nur sind Kinder Arbeitskräfte, sondern auch zum Teil unsere Zukunft. Wie im Leben, so auch in der Arbeit. Sie werden ausgebildet und zu Arbeitern der Produzenten. Es werden auch erwachsene Sklaven verkauft die ein Handwerk gelernt haben, aber sie sind sehr, sehr teuer, wegen des Wissens, das sie haben. Heranwachsende sind eher gut für die Feldarbeit, weil sie viel Ausdauer besitzen und besser mit dem Klima auskommen. Oder sie lernen ein einfaches Handwerk, wie Flechten, oder Gerben.“

„Oder fischen!“, warf Mika ein und Argos stimmte ihm lachend zu.

„ODER FISCHEN!“

Dann kamen sie auf den Markt, wo die Bordellbesitzer Sklaven kauften. In diesen Markt musste sich Argos ausweisen. Anders als auf den Markt, wo Mika mit Zasar war, war dieser Markt sehr teuer. Das lag aber auch daran, weil hier die hübschesten der hübschen verkauft wurden. Ob Männchen oder Weibchen, jedes Gesicht, jeder Körper, war zum Anbeißen. Und, es gab keine Kinder, keine Alten, nur Diener, oder Sklaven, Anfang Zwanzig.

„Ich denke nicht, dass ich hier viel sagen muss. Doch… da wäre was. Also, wie ihr seht, sind hier alle nackt. Die Bordellbesitzer müssen viel bezahlen für einen oder eine. Dafür müssen sie auch genau wissen, was sie kaufen, deswegen sind sie auch nackt. Aber wie ihr seht, sind die Wölfe dort hinten nicht so gefragt, obwohl euer Vater zwei hat. Es liegt auch einfach daran, weil sie zu gut bestückt sind.“

Kurz sah Mika nach hinten zu Nats, der wiederum grinsend seinen Jungen zuzwinkerte.

Argos verließe schnell den Markt und schlug den Weg in die Stadt hinein, während seine Jungs sich Notizen machte. Während sie durch die Stadt gingen, folgten ihnen die Kutsche und die Palastwachen und die Stadt geriet in Aufruhr, weil der Pharao mit seinen Söhnen hier war.

Sie hielten bei einem großen Platz an, wo tausende Leute mit ihren Diener und neuen Sklaven waren. Die Sklaven wurden hier die Fesseln gelöst und ihnen erklärt, was es bedeutet ein Diener zu sein. Die neuen Diener lernten hier ihre neuen Herren kenne, oder stiegen auf Wägen, oder Pferde. Nio sah sogar vereinzelt ein paar Raptoren, was ihn fast zu den Weinen brachte.

„So und das ist die Teuerste Taverne im Norden.“

Sie machten bei einer Taverne halt, das an den Platz grenzte. Es war riesig unten und es saßen mehrere hundert Gäste mit ihren Diener da und tranken Tee oder aßen Süßes Gebäck dazu. Im ersten Stock war ebenfalls so ein Gästeraum, wie im Erdgeschoss vorhanden.

„Wir sind im vierten Stock untergebracht. Kommt, dass essen wartete schon bestimmt.“

Begleitet von den Palastwaschen und angestarrt von tausenden von Augenpaaren, führte Argos seine Jungs und Pharao Hator und Otto, in den vierten Stock des Gebäudes, das auch das letzte war.

Es war ein Stockwerk wo in der Mitte ein großer Raum mit Tischen und Polstern die Mitte markierte und links und rechts, waren viele Zimmer wohingegen ihnen gegenüber einem großen Balkon war, wo sie über die Stadt auf die Sanddünen blickten konnten. Die Tische waren reich beladen mit allerlei Köstlichkeiten und regionalen Produkten.

Die Wachen machte es sich gemütlich, verstauten die Waffen und Schilde an der Wand und setzte sich zu den Tischen. Abseits von den vielen Tischen, war ein größerer Tisch und dorthin, führte sie Argos alle hin.

„Das ist unser Tisch.“, mit dem Worten, setzte sich Argos hin und alle taten es ihm gleich. Nun aber, setzten sich Hator und Otto zu ihren Jungs und Menes und Aris, setzte sie sich auf ihren Schoß, damit sie als Familie zusammen sein konnten. Dann erhob Hator die Arme und nach oben blickend, schloss er die Augen.

„Möge die Sonne unseren Weg erleuchten. Möge die Sonne uns Segnen. Möge die Sonne uns vor Gefahren schützen und meine Kinder Beschützen! Das ist der Wille der Sonne!

„Das ist der Wille der Sonne!“, wiederholte jeder im Raum und alle, fingen gemütlich zu Speisen an. Es war sehr gut das Essen und Hator liebte den Wein, während Otto Bier bevorzugte. Und während sie aßen, ging allmählich die Sonne unter und der Himmel färbte sich Violett.

So sehr Mika es genoss bei seiner Familie zu sitzen, zog ihn gerade der Balkon magisch an. Dort hatte er seine Ruhe zum Nachdenken. Gemütlich setzte er sich mit einem Schneidersitz auf einem Polster und lehnte den linken Arm auf der Balkonbrüstung an. Gedankenverloren setzte er den Kopf auf der Hand am Balkon ab und sah zu, wie das violett immer dunkel wurde.

„Wie fandest du den Tag?“, lächelnd hob Mika den Kopf und lehnte sich dann nach hinten, als er umschlungen wurde.

„Anstrengend Argos. Ich bin müde.“

„Das sehe ich dir an und auch, dass du über was nachdenkst.“

„Ja…“

Da Mika es nicht sagen wollte, beschränkte sich Argos damit, Mikas Brust und Hals zu kraulen. Er wusste das es Mika liebte und es kam auch gleich die Bestätigung, dass es immer noch so war. Mika lehnte sich komplett nach hinten gegen ihn, um es so genießen zu können. Einige Minuten machte er weiter, bis er dann seinen Prinzen einfach umschlang und den eigenen Kopf auf den von Mika ablegte.

„Es ist fast schon wie damals. Kannst du dich noch an die Kaserne erinnern?“

„Ja Argos, es war wirklich schön… bei dir.“

„Jetzt nicht mehr?“

Mika sah grinsend auf und gab ihn einen Kuss von unten aufs Kinn.

„Jetzt ist es wunderschöne.“

Als dies Argos hörte, freut er sich sehr und deswegen drückte er Mika noch fester an sich. So saßen sie, bis das violett langsam verschwand und die Sterne zu ihnen hinunterschienen. Denn, dann kamen die anderen Jungs hinzu und auch Otto und Hator.

„Wir verlassen euch jetzt. Argos, pass auf sie auf und wir sehen uns in zwei Tagen wieder.“

Hator wollte sich mit Otto bei allen gemeinsam verabschieden. Sie gaben jeden ihrer Kinder einen dicken, saftigen Kuss auf die Stirn und auf die Wange, bevor sie sich auch bei den Wachen verabschiedeten. Menes nahm die Küsse einfach hin, meinte Argos zu sehen, war aber nicht so traurig, wie die anderen. Insbesondere Nio sah lange Hator hinterher und wirkte wirklich sehr traurig nach diesem Abschied. Deswegen setzte er Mika ab von seinem Schoß und Nats, schnappt sich Mika in der Luft aus seinen Händen.

Er wollt sich nämlich jetzt Menes schnappen. Der kleine kannte ihm kaum, hatte kaum Körperkontakt mit den anderen gehabt und ist sonst auch, sehr zurückhaltend. Menes war nervös, als der Kleine auf seinen Schoß saß und deswegen machte er nun das, was er bei Mika vorhin gemacht hatte. Er kraulte ihn die Brus und den Hals, was sehr schnell dazu führe, dass sich der kleine entspannte und langsam die Augen schloss.

Dann sah Argos, Nios Blick und als Nio das sah, dass er den blick gesehen hatte, schüttelte er leicht den Kopf.

„Noch nicht Nio.“, wollte er ihm so sagen und deswegen, fing er zu erzählen an.

„Wisst ihr, ihr habt wirklich Glück euch gegenseitig zu haben. Hier oben im Norden, ist es relativ sicher. Doch wie weiter wir in den Westen reisen, also wie weiter wir uns von der Hauptstadt entfernen, umso gefährlicher wird es. Wilde Monster können euch jederzeit überfallen. Gesetzlose können euch jederzeit überfallen und euch berauben und die Kehle aufschlitzen. Magieanomalien können die Kräfte der Natur aussetzen lassen. Aber abseits von dem allen, verstecken sie dort auch die Wunder von Ascardia. Deswegen will ich schnell, dass ihr euch selbst verteidigen könnt. Deswegen solltet ihr Glücklich sein euch zu haben, weil ihr euch gegenseitig beschützen könnt und deswegen, steht ihr jetzt alle auf.“

Menes setzte er ab, nachdem er mit ihm aufgestanden war. Nachdem er sie dorthin dirigiert hatte, wo sie stehen sollen, nahm er ihr Hände und setzte sie auf die Pobacken des anderen ab. Er sah gleich, wie die Finger über den Po strichen und anfingen leicht zu kneten. Auch, wie alle kaum merkbar grinsten, sich aber tief in die Augen sahen. Menes war sehr schüchtern und ließ es über sich ergehen, anstatt selbst was zu machen. Doch der Blick des Jungen, sagte dafür umso mehr aus.

„Ihr müsst, ich wiederhole, ihr MÜSST, die Personen dieser Pobacken beschützen. Vertraut auf den anderen, dass er für euch da ist. Wenn… wenn ich und Nats und Neret, euch irgendwie nicht beschützen können, aus welchen Gründen auch immer, dann habt ihr nur noch euch!“

Als er das sagte, sahen nun alle ihn an und das mit einem ernsten, und besorgten Blick.

„Die Welt ist nicht sicher, war es auch nie und wird es auch nie sein. Das müsst ihr immer im Hinterkopf behalten. Sogar im Palast, kann sich wer einmal einschleichen. Ihr MÜSST, immer auf der Hut sein. Im Palast weniger, dafür draußen umso mehr. Mika, Aris, die Bevölkerung in der Stadt kennen euch langsam von Aussehen. Das jetzt dies der Fall ist, dürft ihr ohne Wachen nicht mehr raus. Euer Leben und das von anderen, hängen davon ab. Menes, Nio, auch wenn die Bevölkerung euch noch nicht so gut kennen, wie Mika und Aris, müsst ihr jetzt auch auf der Hut sein. Ihr seid alle zusammen, die Söhne von Pharao Hator und Otto. Ihr seid Prinzen und ihr habt nun auch Verantwortungen zu tragen. Mika weiß schon was ich damit meine. Macht nichts Unüberlegtes, zieht euch lieber zurück, wenn eine Situation unübersichtlich wird. Und wie gesagt, passt auf euch auf.“

Als er zu Ende gesprochen hat, nickten seine Jungs einer nachdem anderen.

„Gut, sehr gut. Dann, Menes, geh schon ins Bad, es ist gleich die erste Tür links. Ich komme gleich nach und dann, waschen wir dich einmal ordentlich.“

Menes Kopf schoss gleich in seine Richtung und mit schockiert Blick, wurde Argos angeschaut.

„Natürlich musst du dich als Prinz nicht selbst waschen, das übernehme ich. Geh schon.“

Nachdem sich Menes von den anderen abwandte, sah man an der Gangart, was den kleinen Halbreifen beschäftige und dann, sahen es alle, als der Kleine bei den Wachen vorbeilief, die wiederum einfach nur grinsten und sich dann wieder ihren Getränken zuwandten.

Argos wartete solange, bis Menes im Bad verschwunden war, bis er sich den anderen drei Jungs zuwandte.

„Ok, das gilt für jeden, besonders aber für dich Nio. Menes ist komplett unerfahren und ich wünsche mir, dass ihr das berücksichtig. Drängt ihm zu nichts, macht es langsam und schaut, dass er sich dabei wohl fühlt. Wenn seine erste Erfahrung mit Schmerz und Unwohlsein verbunden ist, dann wird es für jeden von euch fast unmöglich werden, den kleinen Menes… schaut einfach auf ihn, ok?“

Nio leckte sich die Lippen und fing breit zu grinsen an.

„Keine Sorge, ich KÜMMERE mich schon um ihn…!“

Das dachte sich Argos auch schon von Anfang an, ob es aber auch gut war, stellt er mal so hin.

„Bitte Nio, achte auf Menes und zwing ihn zu nichts. Wenn er nein sagt, dann akzeptiere es, Ok?“

„Jaja… ich habs verstanden.“

Grinsend wandte sich Aris an Nio.

„Wenn Menes nein sagen sollte, dann bleiben dir nur noch Mika und ich übrig.“

„Die Nachspeise behalte ich mir immer bis zuletzt.“, gab Nio zwinkert zurück an Aris, der sich nun an Mika anschmiegte.

„Ok, wie ich sehe, könnt ihr es kaum noch aushalten. Wenn ich mit Menes fertig bin und er rauskommt, kommt dann einer von euch als nächste dran.“

Er ließ seine drei Notgeilen Jungs zurück und ging ins Bad. Erschrocken drehte sich Menes zu ihm um, als er reinkam. Das Bad war komplett gefliest und frisches Wasser floss in einen Brunnen, wo mehrere Kübel drumherum standen. Argos schnappte sich zwei davon und drehte sie um, um sich auf einen zu setzten und die restlichen mit dem Wasser zu befüllen.

„Zieh dich schonmal aus Menes.“, sagte er beiläufig beim befüllen der Kübel. Wie erwartet, bedeckt sich Menes den Schritt mit einer Hand, als der Lendenschurz runterfiel. Er schnappte sich den Lendenschurz und warf es in einen Kübel mit Wasser.

Und als alles vorbereitet war, zog er sich dann auch aus. Menes sah ihn verstohlen an und betrachtete seinen ganzen Körper. Doch das endete, als er ihm einen Kübel Wasser über den Kopf schüttete und der kleine, fing augenblicklich zu zittern an nachdem überraschten Aufschrei. Er stellte Menes mit dem Rücken zu ihm gewandt hin und fing ihm die Federn und den Kopf zu waschen an und immer wieder, schüttete er ihm etwas vom kalten Wasser über den Kopf. Während er sich den Körper runterarbeitete, und auch die Arme und Beine ausgiebig wusch, fing er leise und bedächtig zu sprechen an.

„Weißt du Menes, Nio mag dich sehr. Auch die anderen, aber Nio hat ein Auge auf die geworfen. Das liegt aber daran, dass du noch unerfahren bist und auch, dass du in seine Augen klein und süß bist. Ich habe schon mit ihnen gesprochen und sie aufgefordert, dass sie dich mit Samthandschuhen behandeln sollen. Aber ich habe auch gesagt, dass dein Nein, ein Nein ist. Also, wenn irgendwer dein Nein nicht akzeptiert, dann sag mir sofort Bescheid und ich werde gleich reagieren.“

Mit den Händen strich er über Menes Brust und Bauch und strich so den Staub, den Schweiß und den Dreck der Straßen aus dem weichen und kurzen Fell.

„Mag er mich wirklich?“

„Alle mögen dich Menes, aber Nio hat ein Auge auf dich geworfen. Sagen wir es mal so, er möchte der erste sein, der dich vernaschen möchte. Und er ist ein Jäger, wie mehr seine Beute zappelt und nein sagt, umso mehr möchte er sie dann verschlingen. Also Hand weg.“

Als Menes den Schritt nach vielen Sekunden freigab und vor Scham im Boden versinken wollte, sah Argos nichts, was er schon kannte. Er wusch seinen Jungen im Schritt ausgiebig und gründlich, wie den Rest des Körpers. Natürlich verkrampfte sich der Junge mehrmals, weil er eben alles wusch und nicht liebkoste.

„Und… was soll ich tun?“, fragte ihn Menes, als die Scham verschwunden war und Argos ihn wieder umgedreht hatte, um ihn zwischen den Pobacken ausgiebig zu waschen.

„Das, worauf du Lust hast Menes. Und das meine ich wirklich so. In meine Augen, wärst du bei Aris und Mika besser aufgehoben, aber bei Nio, könntest du viel erleben, musst ihn aber auch seine Grenzen aufzeigen. Er… wird dich definitiv zum Stöhnen bringen, da bin ich mir ganz sicher. Aber lass es langsam angehen, du hast noch keinen Penis im Po gehabt, oder?“

„Nein…“, flüsterte Menes und drehte sich langsam um, nachdem Argos mit ihm fertig war und mehrmals einen Kübel über Menes kippte und, das Wasser aus dem Gefieder und das Fell strich.

„Das ist auch nicht schlimm.“

„Wie ist es… Argos?“, kam es dann noch leiser und schüchterner vom Jungen, während Argos nun Menes Lendenschurz wusch.

„Das erste Mal ungewohnt und schmerzlich. Kommt ganz auf die größer und Form des Penis an.“

„Oh…!“, als er das hörte, war er schon fertig und drückte schon das Wasser aus dem Lendenschurz raus, bevor er das Stück Stoff auf dem Brett schlug, um die letzte Feuchtigkeit rauszuschlagen.

„Aber nach ein paar Minuten wird es dir gefallen. Die spürst wie dich der andre haben möchte. Seine Hände halten dich ganz fest, sein Schritt drückt gegen dich und du fühlst alles. Seine Zunge gleitet über deinen Körper und auch runter. Du hörst ihn flüstern, stöhnen und schnaufen. Danach, liegt man zusammen und vielleicht, redet man auch etwas.“

Sie sahen sich nun an, während Argos erzählte und Menes, hörte genau zu.

„Sollte ich dann… Mika… oder Nio?“, richtig putzig fand es Argos, wie das Menes ich, fragte. Er hat auch nur das aufgezählt, was er im Ritual mit Nats gesehen und erlebt hatte.

„Also…, wenn du es nicht so wild haben möchtest, dann Mika und Aris. Aber wenn du ein Abenteuer erleben willst, dann Nio.“

Schon in der nächsten Sekunde, sah er schon wofür sich Menes entschieden hat. Deswegen, zog er ihn dann einfach an, weil keine anderen Worte mehr vonnöten waren. Menes aber, verließ nicht gleich das Bad, sondern blieb bei ihm stehen und legte plötzlich die zarten Finger auf seine Brust.

„Woher… hast du die Narbe.“

Zuerst schloss Argos die Augen, um sie dann etwas später, mit ernstem Gesicht zu öffnen, um Menes was Wichtiges zu sagen.

„Ich habe es durchs zögern erhalten. Zögere nicht Menes, wenn du schon weißt was das richtige ist. Zögere nicht, wenn du dich wem verpflichtet hast und bleib auch der Person, die Personen, die du liebst, immer treu. Denn diese Narbe ist mein Zeugnis, dass ich im Mikas verletzlichsten Moment, gezögert habe zu helfen.“

Bis fast ganz nach unten strichen die Finger des Jungen runter, als sie dann stoppten. Es fehlte nicht mehr viel, doch dann zog Menes die Hand zurück. Danach sahen sie sich an und Argos sah in Menes blick eine Entschuldigung.

Doch sowas wollte er nicht sehen und aus diesem Grund, beugte er sich nach vorn und gab Menes einen sanften Kuss auf den Schnabel.

„Du brauchst dich nicht schlecht zu fühlen. Wenn ich es nicht gewollt hätte, dann hätte ich schon was gesagt. Bei mir Menes, brauchst du dich nicht zurückzuhalten.“

Mit diesen Worten, stand er auf und öffnet für den Jungen die Tür. Langsam und etwas nachdenklich, tapste Menes aus dem Bad und Argos schloss die Tür und wartete ab, wer als nächstes kommt.

Sein Bauchgefühl sagte ihm wer es werden wird. Und er musste nicht lang warten, bis die Tür aufging. Aber während er wartete, füllte er die Kübel wieder auf. Zum richtigen Zeitpunkt war er dann fertig und grinste, als sich sein Bauchgefühl nicht getäuscht hatte.

Dem Jungen zog er gleich den Lendenschurz runter, um es auch wieder in den Kübel zu werfen.

„Mach mich schön sauber Argos, wir wollen heute noch raus und die Stadt erleben!“

Argos erstarrte und sah dann langsam hoch zu Nio.

„Hat wer erlaubt?“, gab er zurück und grinste schon, weil Nio selbstsicher so breit grinste, dass die weißen Raptoren Zähne strahlten. Mit schüttelten Kopf stand Argos auf, um Nio einen Kübel Wasser über den Körper zu schütten. Auch der, zittert gleich und deswegen, stellt er sich hinter ihm um wie bei Menes, mit Wasser den Staub, den Schmutz und den Sand vom Körper zu streichen.

„Ihr wollt es wirklich machen?“

„Klar, ich möchte ihnen zeigen, wie man kleine Jungs sich angelt.“

„Typisch großer Bruder, muss den kleineren immer zuerst die schlechten Sachen beibringen.“, Nio antwortete darauf nicht und Argos machte deswegen einfach gewissenhaft weiter, bis er hinten und zwischen den Pobacken fertig war. Danach kam die vordere Seite dran und nachdenklich, sah er am Jungen runter.

„Müssen wir uns das anschauen lassen? Du bist noch immer ganz grün und blau.“

„Es… geht schon. Ich darf halt nur nicht so fest vögeln.“, den Oberköper war fertig und nun kam der untere.

„Musst du dich festhalten?“

„Nein, geht schon. Mach ruhig.“, als Argos anfing, erbebte Nio am ganzen Körper und konnte ein stöhnen nicht unterdrücken. Vermutlich hörten sogar der Palastwachen ihn, aber das war zu dem Zeitpunkt egal. Denn er war sehr vorsichtig und mehr, ging nicht.

„Du bist sehr selbstsicher Nio und ohne Scham, woher kommt es?“, wollte Argos nun wissen, nachdem die Lenden sauber waren und er vorne die Beine und Füße machte.

„Ich habe viele süße Jungs vernascht und sie zuvor mit meinem Schwanz überzeugt. Ich weiß was ich habe und womit ich angeben kann.“

„Und wen von den drei würdest du zuerst vernaschen wollen?“

„Du bist scheiß Neugierig Argos.“

„Ich weiß, aber ich möchte auch wissen, worauf ich mich einstellen muss bei dir.“

Argos stand wieder auf und schüttete Nio drei Kübel über den Kopf, um wie bei Menes, den restlichen Dreck und das Wasser vom Körper zu streichen.

„Ich… weiß es nicht… so genau. Alle haben was. Katzenartige mag ich am meisten und deswegen möchte ich Mika zum Stöhnen bringen. Aris hat einen echt geilen Arsch und das weiß… bruhuhuh. Menes, weil er klein und süß ist und auch, weil er von uns drei die wenigsten Erfahrungen besitzt.“

„Aris hat auch keine Erfahrungen, Nio.“

„Wirklich! Aber ich dachte, weil er schon so lange bei Mika an der Seite ist…“

„Sie haben sich was versprochen Nio.“

„Nicht gegenseitig vögeln, oder?“

„Nein, das nicht.“

„Scheiße… und was dann? Siehst du nicht, dass ich schon Spitz bin!“

„Oh das sehe ich. Nun gut… ich verrate es dir. Sie möchten erst etwas machen, wenn ihr vier alle heute Nacht zusammen in einem Zimmer seid. Deswegen hat es mich überrascht, dass die andern zugestimmt haben mit dir und Menes rauszugehen.“

„Das ist… ja noch geiler…! Zuerst vögeln wir zu viert ein, zwei geile Jungs, um dann zusammen im Bett weiter zu machen.“

„Das… wäre bestimmt eine erinnerungswürdige Nacht.“

„Es wäre eine GEILE Nacht, Argos!“

„Sagen wir beides.“

„Abgemacht, beides.“

„Gut Nio. Ihr dürft. Aber ich schicke vier Palastwachen mit euch…“

„Wirklich jetzt!?“

„Unterbrich mich nicht!“, sagte Argos bestimmt, aber freundlich und da Nio tatsächlich die Schnauze hielt, fing er wieder von vorn an.

„Also, ich schicke vier Palastwachen mit, die sich als Bürger verhalten werden und ein Auge auf euch haben werden.“

„Wenn man sie nicht als Palastwachen erkennt, dann passt es. Aber was ist, wenn wir keinen Jungen finden und wir zufällig eine Palastwache versuchen zu vögeln?“

„Ich weiß nicht wo das Problem dabei ist, Nio.“

„Ok… Moment… geil!“, grinsend schnappte sich Nio das Lendenschurz aus Argos Hand, nachdem dieser am Brett trockengeschlagen war, um sich das dann blitzschnell anzuziehen. Bevor aber Nio die Tür öffnen konnte, sagte noch Argos „Warte Nio!“.

Überall an der Fassade sah er Löcher und bevor sie komplett zusammenbricht, musste er anfangen einige Löcher zu stopfen. Deswegen stand er auf und nahm Nio einfach in die Arme. Er drückte ihn ganz fest, um dann mit einem Arm, Nios Kopf auf die Brust zu legen.

„Ist schon ok Nio.“, einige Minuten später, fingen die Schultern von Nio zu beben an und der Junge, drückte zuerst das Gesicht ins Fell, bevor die Tränen flossen. Währenddessen streichelte er seinen jungen und verletzten Prinzen, bis der sich wieder beruhigt hatte.

„Weißt du, wieso sie sich das versprochen haben?“, als Antwort schüttelte Nio nur den Kopf.

„Weil sie zuerst ein Familiäres Verhältnis aufbauen wollten, kein sexuelles. Du aber Nio, möchtest sie gleich vögeln, bevor du sie kennengelernt hast. Für mich mein Junge sieht es so aus, als ob du noch nicht bereit bist für ein Familiäres Verhältnis. Deswegen, erlaube ich es euch, dir. Vielleicht kannst du sie so langsam kennenlernen und so… deinen Wunden heilen.“

„Scheiße…“, kam es darauf von unten und Argos ging in die Knie und nahm Nios Kopf in die Hand. Der Junge hatte noch immer feuchte Augen und all der Schmerz, der Verlust, war in diesen schönen grünen Augen zu sehen.

„Vielleicht Nio, solltest du heute Nacht, einfach Zeit mit ihnen verbringen. Geht nicht mit dem Ziel jemanden zu vögeln raus, sondern… habt einfach Spaß. Lebe Nio.“, und mit dem Worten, gab er seinen Prinzen, einen Kuss. Nio war deswegen überrascht, aber wie es schien, gefiel es den Jungen, weil der dann Grinste. Nach diesem Kuss ließ er ihn los und öffnet die Tür.

„Hab Spaß Nio.“

„Danke… Argos. Bist ein guter Typ.“, mit einem Lächeln das aufrichtig war, verließ Nio mit erhobenem Haupt das Bad und gleich darauf, stürmten Mika und Aris das Bad.

„Habe ich nicht gesagt, dass nur einer kommen soll?“, sagte Argos und schloss die Tür. Aris schnappte sich gleich einen leeren Kübel und setzte sich mit den Rücken zu ihnen gewandt, in die Ecke.

„Schon, aber wir können nicht mehr warten.“, meinte Mika nach seinem Kommentar und zog sich schon den Lendenschurz aus. Argos schnappte sich das gleich und befand es als sauber. Doch zuvor musst er die Kübel auffüllen und in dieser Zeit, wollte er mit den beiden sprechen.

„Also, ihr geht heute raus?“

„Ja, Nio möchte vögeln gehen und schauen, was die Stadt noch zu bieten hat.“, sagte Mika und massierte sich leicht den Schritt.

„Und wollt ihr auch etwas als Prinzen auffallen?“

„Kommt drauf an, wie Nio sich fühlt.“, kam es von Aris und Argos wusste gleich, für wen sie das alles machen.

„Was ich so gehört habe Jungs, braucht das Nio um auf andere Gedanken zu kommen.“

„Wissen wir. Aber er braucht es auch, um sich zu entspannen. Wenn er sein ganzes Leben sowas gemacht hat, dann will er das jetzt auch. Er…“, Aris verstummte und ließ langsam den Kopf hängen. Gedankenverloren sah Mika zu Tür und war deswegen nicht vorbereitet gewesen, mit kaltem Wasser überschüttet zu werden. Sein Kronprinz, hüpfte auf und kam am ganzen Körper zittern wieder auf. Argos musste deswegen kichern, aber Mika sah stinksauer aus.

„Hättest mich ruhig warnen können, dass das Wasser kalt ist!“, schmollte Mika, ohne mehr sauer zu sein. Aber als Argos anfing Mika zu waschen, fing der schon wieder langsam zu lächeln an.

„Ich werde euch vier Wachen zuteilen. Ihr werdet sie nicht sehen, aber sie werden ein Auge auf euch haben. Und ich habe Nio gesagt, dass ihr besser einfach Spaß haben solltet, als auf die Jagd zu gehen. Falls ihr aber jemanden finde, oder Mehrer, dann bitte bringt sie hierher. Geht nicht in fremde Häuser, weil die Wachen euch dann nicht mehr im Blick haben. Es treiben sich genug finstere Gesellen in der Nacht auf der Straße rum. Vergesst nicht, das ist nicht mehr in Ascardia die Hauptstadt seid. Das ist eine Provinzstadt, auch wenn es die Hauptstadt der Provinz ist. Und wenn euch irgendwas komisch vorkommt, dann zieht euch besser zurück. Vier Wachen sind nicht viel, besonders nicht, wenn sie euch unbewaffnet folgen.“

Argos war schon fast fertig, als Aris laut seufzte und die Arme hinten am Kopf verschränkte.

„Weißt du Argos, wir machen uns wirklich Sorgen um Nio. Was sollen wir machen… wenn es nicht gut läuft?“

„Keine Sorgen machen. Das ist das, was ihr dann machen sollt. Wenn ihr euch Sorgen macht, wird es Nio spüren und das, wird dann alles nur verschlimmern. Aber wenn ihr seht, dass es nicht gut läuft, wenn die Stimmung betrübt ist, dann gebe ich euch etwas Taschengeld, damit ihr euch was kaufen könnt. Trink was, aber nicht so starkes, und nicht zu viel!“

Mika war fertig und er zog seinen Prinzen den Lendenschurz ordentlich an.

„Aris, du jetzt.“, Aris stand auf und Mika setzte sich nun auf den Kübel drauf, wo vorher Aris drauf saß. Aris war ein schöner grün-weißer Halbdrache. Gut gebaut, schön schlank und das Federn oben am Kopf, vollendete das Bild eines bildhübschen Jungen. Aber auch der, fing zu zittern an, als ein Kübel Wasser über ihn geschüttet wurde. Und Argos stimmte Nio zu. Aris hat einen festen und runden Po und es war schön warm dazwischen, als er ihm dort wusch. Aber bis jetzt würde er sagen, dass jeder seiner Prinzen so einen Po hatte. Bei manchen war er größer, bei anderen kleiner, aber alle hatten so einen Po.

Da nicht mehr gesprochen wurde, war Argos ziemlich schnell fertig und als er den sauberen Lendenschurz den Jungen anzog, klopfte er Aris auf die Schultern.

„So, ihr seid fertig. Geht zu einer Wache und fragt nach etwas Taschengeld. Dann könnt ihr schon los.“

Mika sprang vom Kübel auf und zog schon fast Aris aus dem Bad, nachdem Argos die Tür für sie geöffnet hatte.

Vögeln?

„Also, es ist ganz einfach. Wir schauen uns auf den Hauptstraßen um, ob da nicht ein paar süße Jung unterwegs sind. Gleichzeitig schauen wir auch in die Gassen rein, weil da oft welche sind, die sich einen runterwedeln, während sie in die Fenster schauen. Wenn wir dann noch nichts gefunden haben, dann schauen wir abseits der Hauptstraßen. Kann sein das wir dann zwei schwule Jungs finden die herummachen, dann haben wir definitiv was zum vögeln, weil sie schon geil drauf sind.“

Mitten am Platz standen sie und in den Tavernen rund um den Platz, sahen sie, dass es noch viel los war in der Stadt. Es wurde gefeiert, getrunken und oben die neuen Diener gevögelt. Hier war es recht anders als in der Hauptstadt, denn es wurde schon fast offen gezeigt, wer schwul war. An manchen Balkonen, wurde ein Männchen von hinten rangenommen, während der sich an der Brüstung festhielt und stöhnend, den fick auf den Platz posaunte.

Es war eine Lustvolle Stimmung am Platz, was Nio besonders gefiel. Wenn es überall in der Stadt so war, dann würden sie nicht lang suchen müssen, bis sie ein oder zwei zum vögeln fanden.

„Kommt!“, er drückte fest Menes Hand, der gleich seine Hand ergriffen hatte, als sie losgingen. Mika und Aris waren gleich hinter ihm und er fand es interessant und angenehm die Führung zu haben. Zwar waren nicht viele auf der Straße unterwegs, aber es waren noch genug, dass sie andauernd angerempelt wurden.

Und sie mussten nicht lange warten, bis Nio was sehr Geiles erspäht hatte.

„Schaut! Seht ihr den Löwenjungen dort hinten?“, er zeigte zu einem Löwenjungen, der sich nach hinten an eine Wand angelehnt hatte und wo das Gesicht von einem Feuerschein erhellt war.

„Was glaubt ihr, was er da macht?“

„Er schaut irgendwo rein.“, meinte Aris und Nio grinste breit.

„Was glaubst du Menes?“, Menes beugte sich zur Seite, stellte sie auf die Zehenspitzen rauf und zuckte dann mit den Schultern, als er rauf zu ihm sah. Mika aber, grinste nur und Nio wusste, dass sie den gleichen Gedanken im Kopf hatten.

„Er wedelt sich einen runter, während er wem beim ficken zuschaut. Schaut und lernt.“, mit diesen Worten gingen sie in die Gasse. Und Tatsächlich, der Junge hatte leicht die Schnauze offen, atmete Stoßweise und massierte sich mit der rechten den Katerpenis, während die linke die Hoden festhielt und unten am Boden der Lendenschurz war.

Sie konnten bis auf wenige Meter an ihn rankommen, bis sie bemerkt wurden. Wie so üblich, erstarrte kurz der Junge und Nio nutze die Chance, um mit wenigen großen Schritten dann beim Jungen zu sein, der verzweifelt versuchte sich den Lendenschurz anzuziehen.

„Was haben wir denn hier…“, flüsterte er und hatte schon den Arm neben den Kopf des Jungen auf der Mauer. Zuerst sah Nio nach hinten und sah ein Löwenpaar bei Ficken. Es war hartes und wildes Ficken und das Weibchen drückte den Rücken durch und brüllte schon fast, während das Männchen sie fast schon von oben fickte.

„Da schaut der Sohn den Eltern beim ficken zu. Wenn das mal nicht verdorben ist…“

Aris und Mika sahen, wie der Löwenjunge entsetzt und erstarrt, Nio anstarrte und sie beide, waren schon steinhart, als Nio Hand von der Wand auf den Kopf des Jungen gelegt wurde. Sie beide kamen näher und sie wollten es nicht, aber so war der Junge umstellt. Nio und der Junge starrten sich in die Augen und Menes, starrte dabei die ganze Zeit den harten, bebenden Penis des Löwenjungen an, der ununterbrochen tropfte. Dann sahen sie, wie sich Menes grinsend den Schritt massierte und auch, wie es in Nios Schritt pochte.

„Ich denke nicht, dass es deine Mutter ist, sondern dein geiler, starker, harter, fickender Vater. Der macht dich an, oder? Sag es mir JUNGE!?“

Der Löwenjunge erzitterte schwer am ganzen Körper, als Nios Hand lustvolle über das Gesicht des Jungen runterfuhr und dann die Schnauze am Kinn ergriff.

„… sag es mir…“, hauchte er den Jungen zu und kam mit den Lippen immer näher.

„… sag es…“, die Lippen berührten sich fast, als dann Nios Zunge über die nassen Lippen des Löwenjungen fuhren.

Und dann, kam es.

„…jaaaaa…“, hauchte es der Löwenjunge von sich und blitzschnell, lagen die Lippen auf die von Nio und sie beide fingen heiß zu zügeln an. Es waren nur Sekunden, bis sich Nio zurückzog, aber der Junge wollte mehr und ging mit den Kopf nach.

„Du willst von deinen Paps gefickt werden. Hard, unbarmherzig und die ganze Nacht… oder?“

„Ja…!“, fauchte schon fast der Junge, weil Nios Hand schon auf der Brust des Jungen war.

„Die ganze Nacht… den ganzen Tag… immer…!“, flüsterte Nio und leckte den Jungen über das Gesicht. Danach, ließ der Junge den Lendenschurz los und es fiel lautlos auf den Boden.

„Dann… dreh dich um… Junge… oder willst du lieber bei uns im Bett liegen, wenn wir dich die ganze Nacht ficken?“

„Bett… wäre… mir lieber…“, hauchte der Junge und drückte nun das Gesicht in den Hals von Nio, um ihn dort mehrmals zu küssen.

„Gut, dann warte auf dem Platz, wir suchen noch wem, damit du nicht alleine bist.“, nach dieser Ansage, packt Nio den Jungen im Schritt und gleichzeitig, biss er dann am Hals zu, was zu einem fauchen, zu einem Stöhnen und zu einem erbeben des Körper führte.

„Das war jetzt richtig geil!“, flüsterte Aris Mika ins Ohr und Mika, hatte schon längst eine trockene Schnauze nachdem. Wie *Befohlen*, zog sich der Löwenjunge den Lendenschurz an und ging schon fast breitbeinig, zum Platz. Immer wieder blickte der zurück und starrte dabei Nio an, doch Nio seufzte etwas.

„Vielleicht wird er warten, oder nicht. Er ist zu schüchtern es gleich hier zu treiben. Mal schauen, was seine Eier sagen. Kommt, gehen wir weiter.“

Menes war so geil, wie noch nie in seinen Leben zuvor. Was er da gesehen und gehört hatte, brachte sein Blut zum überkochen vor Lust. Aber nicht nur das, er stellte sich gerade vor, wie ihn Nio die Nacht durchfickte. Das machte ihn halb wahnsinnig.

Sie gingen weiter und suchten nach der nächsten Beute. Mika war mehr als nur beeindruckt, wie spielend leicht Nio jemanden überzeugen konnte. Und auch, wie selbstsicher er auftrat. Genau so einen großen Bruder, hat er sich gewünscht. Genau deswegen, mochte er Nio auf Anhieb. Nio war geil, hatte Charakter und konnte austeilen und auch einstecken. Nio war einfach Charismatisch, ob beim Gehen, beim Reden, oder beim Lächeln.

Sie gingen zehn Minuten durch die Gassen, sahen fickende die stöhnten. Sahen einige die gegen die Wand pissten und betrunken wirkten. Und sie sahen in den vielen Fenstern, Paare die fickten. Es war so verdorben die Stadt, dachte sich Mika, weil sich alles in den vier Wänden abspielte und es keine scherte, wenn jemand zusah. Und wie weiter sie in den Gassen eintauchten, umso verdorbener wurde es. Sie fanden viele, die es mit Jungs und Weibchen trieben in den Gassen. Doch auf sie waren sie alle nicht scharf.

Bis sie in ein Fenster schauten, das nicht verdorbener sein konnte. Sie entdeckte einen braunen Schakaljungen, der die Eier seines Vaters leckte und in der Schnauze hatte, der schlief und neben der Gattin lag.

Damit es Menes auch sah, musste Nio ihn hochheben und bevor sich alle versahen, flüsterte Nio gleich den Jungen im Schlafzimmer der Eltern was zu.

„Junge, wenn's ficken willst komm raus!“

Der Junge massierte sich selbst schon den Schwanz, als der dann wegen Nio erstarrte. Ganz langsam fielen die Eier des Vaters aus dessen Schnauze und mit Entsetzen in den Augen, sahen der dann Menes und Nio an.

„Komm schon, wir wollen ficken. Komm raus und streck uns deinen Arsch aus. Wir sind auch schwule Jungs und möchten einfach nur ficken. Wir warten auf dich vor der Tür.“

Mit dem Worten, ging Nio auf die Seite und die anderen folgten ihn.

„Das ist geil. Kommt.“, und schon führte sie Nio zur Tür des Hauses. Neben der Tür lehnte sich Nio an und sie standen um ihn. Sie hörten was hinter der Tür, aber dann, wurde es still.

„Keine Angst. Wir sind nur auf der Durchreise und keiner wird es erfahren, was wir gesehen haben. Bist auch nicht alleine, ein Löwenjunge der den fickenden Vater zugeschaut und sich einen gewedelt hat, wartet schon auf uns in der Nähe unserer Taverne.“

Nichts zu hören.

„In drei Sekunden sind wir weg, aber dann verpasst du die Nacht deines Lebens Junge.“

Sie warteten sogar Fünf Sekunden, doch sie hörten nichts mehr und keiner kam raus. Aber Mika wusste was los war, er nahm Aris bei der Hand, ging zu Tür und machte sie dann langsam auf. Es war dunkel im Vorraum und vor ihnen, sahen sie den Schakaljungen stehen, der sie völlig überrascht ansah. Aber nichts sagte, nicht davonlief, sondern sie einfach nur voller schreck anstarrte. Der ausgebeulte Lendenschurz war vorne nass, während die Beine zitterten.

Er ging nicht rein, sondern ging vor der Tür in die Hocke und Aris, folgte seine Beispiel.

„Ich weiß das du es willst, aber auch, dass du Angst hast. Du kennst uns nicht und wir kennen dich nicht. Aber… ist das nicht gerade der Reiz? Wir verurteilen dich nicht, wir sehen nur dich, als schwulen Jungen. Wir sind auch alle schwul und würden dich einfach einladen, eine schöne Nacht zu haben.“

Mit den Worten, streckt er den Schakaljungen die Hand entgegen.

„Komm…“, das war es, was dann den Schakaljungen überredete, die Hand zu ergreifen. Grinsend wurde er von allen empfangen und Mika hielt den etwas kleineren Schakaljungen die Hand, als sich Nio von der Wand wegstieß und Mika ein *Gutgemacht* zunickte.

„Denke zwei sollten für heute genügen für uns.“

Nio führte sie an und er war zufrieden in einer halben Stunde zwei sich fickende Jungs gefunden zu haben. Beide war jung, kleiner als er und heiß. Und vermutlich noch komplett unerfahren. Nun nahm auch Aris den Schkakaljungen die Hand und den Jungen zärtlich geführt, gingen sie zurück zum Platz, der nur fünf Minuten entfernt war.

Am Platz wartete niemand und deswegen, blieb Nio am Platz stehen und sah sich um.

„Ist er weg?“, fragte Menes und drückte fest Nios Hand.

„Mal schauen, vielleicht versteckt er sich in den anliegenden Gassen, weil er nicht gesehen werden will.“, gleich darauf, fing Nio zu grinsen an.

„Gefunden, kommt, holen wir ihn ab und dann vögeln wir einmal.“, Nio ließ Menes Hand los und sie vier sahen zu, wie schnell Nio laufen konnte. Er war verdammt schnell und er verschwand kurz in der Gasse.

„Hast du was gesehen?“, fragte Aris.

„Ne, nichts.“, flüsterte Mika zurück und er war erstaunt, dass Nio was sehen konnte. Mika hatte eigentlich sehr gute Augen, auch in der Nacht, aber den Löwenjungen hat er nicht gesehen. Eine Minute drauf, kam Nio mit den Jungen zurück und der, schmiegte sich schon fast an ihren Bruder dran.

„Er war nur schüchtern, weil er nicht schlaff werden konnte und er wollte, dass keiner ihn so sieht.“

Dann standen sie beisammen und Nio sah sich die zwei Jungs an. Beide süße, beide unerfahren und beide, willig. Genau das, was er für heute gebraucht hatte.

„Gut, dann stelle ich uns mal vor. Ich will nicht eure Namen wissen, weil wir euch dann nicht mehr sehen werden, aber ich möchte, dass ihr wisst, von wen ihr gefickt wurdet, bis ihr nur noch euren Hintern zu uns Rausstrecken möchtet.“

Mika sah sich etwas um, weil er spürte, dass sie beobachtet wurden. Und dann sah er es und er musste schon fast lachen, als er seinen Nats in einer Gasse sah und er war beruhigt, dass er auf sie aufpasste.

„Wir sind die Prinzen von Ascardia. Ich bin Nio, der Kleine ist Menes und der da ist Mika und neben ihm ist der Prinz Aris. Ihr werdet heute von Prinzen gefickt und vollgespritzt werden. Vergesst das nicht und denkt an uns, wenn ihr euch dann einen runterwedelt. Also… vögeln?“

Beide Jungs, nickten eifrig und hatten eine Hand im Schritt.

„Dann kommt!“, mit dem Worten, gingen sie los. Die Gäste unten in der Taverne starrten sie natürlich an, aber das kümmerte Nio nicht. Nur Menes schämte sich sehr, aber Nio hinderte ihn daran sich mit einer Hand den Schritt zu verdecken.

„Schäm dich nicht deswegen. Die sitzen jetzt bestimmt auch mit einem steifen beim Tisch, weil wir süße Jungs gefunden haben und sie nicht.“

Als dies Menes hörte, stieg stolz in seine Brust auf. Denn, es war zum Teil richtig. Einig Gäste starrten sie verdattert an, während die anderen sie komisch ansahen. Viele von ihnen, hatten plötzlich eine Hand im Schritt, ob sie das schon vorher hatte, konnte Menes nicht sagen, aber er sah es so, wie es Nio gesagt hatte.

Oben im vierten Stock, saßen oder lagen die Wachen noch bei dem Tische und quatschten und tranken. Sie schenkte ihnen nur in den ersten Sekunden Beachtung, bis sie sahen, dass sie zwei fremde Jungs bei sich hatten. Dann stand einer auf, während die anderen einfach weitermachten. Die eine Palastwache ging zu einem Raum und öffnet die Tür.

„Euer Zimmer. Argos hat schon alles vorbereitet.“, sagte die Palastwache und ging dann wieder zurück zum Tisch. Menes schnappte sie die beiden fremden Jungen und führte sich schnurstracks in den Raum hinein. Nios zwei Brüder folgen ihn und Mika schloss die Tür, als er bemerkte, wie die Wachen doch zu ihnen schielten und sehr breit grinsten.

Der Raum war groß, hinten links war ein kleiner Tisch, wo eine kleine Kerze brannte. Dort entdeckten sie eine Weinflasche und einige Gläser. Der Raum war mit Polster und Decken gefüllt worden und es sah mehr als nur gemütlich aus.

„So, zieht euch schonmal aus…“, sagte Nio leise und sah dann zu, wie beide süßen Jungs sich vor ihnen auszogen. Aris stellte sich hinter Mika und Mika spürte, wie sein Bruder steif und heiß vor Lust war.

„Heut Mika?“

Mika konnte nicht anders, als zu nicken. Es war endlich soweit, aber er musste sich um wem kümmern. Nio ließ die Jungs einfach stehen und starrte sie an, während er sich nun fest die Beule massierte. Aber er sah, dass Mika sich noch um Menes kümmern musst und deswegen, hielt er sich noch etwas zurück.

„Menes, bis du bereit für das?“, flüsterte er seinen jungen Bruder zu, als er sich vor ihm hinsetzte. Menes zitterte stark und sah nun ganz verunsichert aus. Deswegen, setzte sich Mika auf die Knie, damit sie auf Augenhöhe waren.

„Komm.“, sagte er ganz leise und nahm Menes Hand. Er massierte sie leicht und grinste breit, um sie dann langsam auf den Schritt zu legen. Mika schloss die Augen, als er Menes Hand an sich spürte. Die kleinen Finger, die sich langsam bewegte. Die Atmung die Stoßweise ging und süß roch. Als dann die Hand immer gieriger wurde, öffnete er die Augen und er sah, wie Menes an ihm runterstarrte und da, legte er die eigene Hand auf Menes Schritt und sein Bruder, rührte sich nicht.

Er spürte wie steif Menes war, wie die Hoden geschwollen und empfindlich waren, als er über sie strich und Menes sich verkrampfte und kurz das Gesicht verzog. Er ließ dann vom Schritt ab und legte an seinen, und an Menes Knoten am Lendenschurz Hand an. Lautlos gingen der Knoten auf und der Stoff von ihnen beiden, fiel wie ein Blatt auf den Boden.

Menes hatte den Penis seines Vaters geerbt und der war einfach nur prachtvoll. Jegliche Scham war verschwunden von Menes, als er den fast handlangen Greifenpenis in die Hand nahm. Heiß, feucht und bebend, war der Penis den er in der Hand hielt. Die Eichel kam dezent hervor, die Widerhaken waren etwas fester als er normal kannte. Aber er war dick, besonders unter der Felltasche, die er dann zurückzog und so den Penis komplett freilegte. Zweifingerdick war der Penis an der Wurzel und sah schräg zu ihm auf. Aus der spitzen Eichel spritzen schon tropfweise die Vorfreude raus und landeten auf Mikas Hand.

„Ok, es kann losgehen. Jungs, runter auf die Knie und streckt uns schön euren Hintern entgegen.“

Der Löwenjunge ging runter auf die Knie und hinten sah der Katerpenis runter auf den Boden, als der Hintern rausgestreckt und der Löwenschwanz hochgehoben wurde. Der Schakaljunge tat es auch, wenn auch zögerlich. Und sie beide sahen rosarote zuckende Rosetten, die nur darauf wartenden gefickt zu werden. Sie beide hatten geschwollene und dicke Hoden und beim Schakaljungen, leuchtete die dunkle violette Eichel im Kerzenschein.

„Menes, du zuerst mit Nio.“, flüsterte Mika seinen Buder zu und er führte seinen Bruder am Penis, zum Schakaljungen, der am ganzen Körber vor Lust bebte. Menes musst nur etwas runter in die Knie und Mika führte den Penis zwischen die Pobacken, bis die spitze Eichel an der Rosette anlag. Nio starrte Mikas Hand und Menes Penis an und mit einem geilen Schnaufen, löste er dann selbst den Knoten und sein Lendenschurz glitt zu Boden.

Er musste sich hinknien hinter den Löwenjungen und mit einem Seufzen, der stress, Druck und Trauer vergessen ließ, drückte Nio die Hüfte nach vorne und der Löwenjunge seufzte etwas, bis es zu eine fauchen wurde. Der Körper erzitterte immer mehr vom Löwenjungne, wie weiter Nio mit geschlossenen Augen die Hüfte nach vorne bewegte. Und dann, als Hüfte gegen den Hintern gedrückt wurde, krallte sich Nio fest an der Hüfte vom Löwenjungen und beugte sich vor.

Die Zunge glitt über den Hinterkopf vom Löwenjungen, der Speichel fiel herunter und dabei, sah nun Menes an sich runter, nachdem Mika die Hand zurückgezogen hatte. Doch die Hand legte sich dann auf Menes Hintern und drückte nach vorne.

Menes gab nach.

Er schloss ebenfalls die Augen.

Es wurde gleich warm, nachdem der Widerstand weg war.

Wundervoll fühlte sich es an, als die Rosette über den Penis fuhr.

Hitze umfing ihn.

Seitig fühlte es sich innen an.

Und geil fühlte sich das an, als sich ihre Hoden aneinanderschmiegten.

Und noch geiler war es, wie der Schakaljunge stöhnte und sich nach hinten gegen ihn drückte und so, jeden Millimeter von ihm aufnehmen wollte. Menes war jetzt einfach nur noch froh schwul zu sein. Es war schöner als er sich das je denken konnte. Und dann, als er hörte, wie wild Nio neben ihm die Hüfte nach vorne knallen ließ, konnte und wollte, Menes sich nicht mehr zurückhalten.

Er fing nun auch an und hielt sich dabei fest an der Hüfte des Schakaljungen.

„Komm ja nicht… *schnauf*… zu früh! Zieh ihn vorher… *schnauf*… raus und warte kurz… *schnauf*…!“, hörten sie Nio schnaufend sagen und sahen, wie zwei gevögelten fremden Jungen nur noch am Stöhnen und grunzen waren. Sie gaben sich Menes und Nio völlig hin und immer feuchte hörten sich das ficken an. Immer feuchter trafen die Hüften auf die runden Ärsche von den zwei Jungs, die immer fester den Hintern gegen die Hüfte knallen ließen. Man sah es ihnen an, dass sie es leibten gefickt zu werden, sie liebten, wie die Penisse in sie gejagt werden und, sie lieben es SO gefickt zu werden.

Das alles, sahen Aris und Mika und während Aris den Hals von Mika leckte, beknabberte und küsste, konnte Mika auch nicht mehr, als sich umzudrehen, Aris Kopf zu packen und ihn die Zunge in die Schnauze zu stecken.

Sie fingen gleich heiß und gierig zu Züngeln an und Aris, saugte Mika regelrecht leer und trank voller Genuss den Speichel.

Sie fickten die Jungs bis spät in die Nacht, besamten sie, vögelten sie, leckten an ihnen, um dann wieder von vorne zu beginnen. Als es Richtung Mitternacht ging und das stöhnen leiser wurde, kam Argos rein in einer kurzen Pause und schickte die zwei fremden und richtig durchgefickten Jungs nach Hause, bevor er sich dann an sie richtete.

„Schluss für heute, jetzt wird geschlafen. Und… schlaft schön.“

Es passt jeden gut und sie zogen sich dem Lendenschurze an. Was alle gemacht haben, fand Mika noch schöner. Obwohl sie gefickt haben wie die Weltmeister, hat keiner von ihnen den anderen in den Schritt gesehen, bis auf Nio bei Menes. Es war schon fast so wie eine Übereinkunft, dass sie heute nur den Druck ausließen, aber sich gegenseitig, noch aufsparten. Keiner von ihnen, legte Hand am anderen Bruder an und da wusste er, dass sie sich das schönste noch für später aufbewahrten.

Und wie immer, legten sich Nats und Neret mit Argos zu ihnen, damit sie alle gemeinsam schlafen gingen.

Schlaflos

Mika konnte nicht einschlafen. Egal wie er sich hinlegte, woran er dachte, und krampfhaft versuchte die Augen zu schließen, konnte er nicht einschlafen.

„Du kannst nicht schlafen mein PRINZ?“, hörte er neben sich Nats flüstern und er war froh, dass sein Freund wach war.

„Ja…“

„Wieso?“

„Weil ich es traurig finde…“

„Was genau?“

Mika drehte sich zu Nats und drückte das Gesicht in die weiche Brust seines Freundes, seines Vaters, der ihn so lange beschützt und geführt hatte.

„Wenn das Nios leben war… dann hat er nie Liebe empfunden, oder bekommen.“

„Aber es war heiß, was ist so schlecht daran?“

Mika sah auf und rutschte dann hoch zu Nats, damit sie sich in die Augen sehen konnten. Er zögerte etwas, bis er dann doch den Mut hatte es zu tun. Seine Lippen legten sich auf die von Nats und voller Liebe zu ihm, küsste er ihn lange auf die Lippen.

„Das… Nats… das hat er nie gespürt, bekommen.“

„Das… war zwar schön, aber diene Aussage stimmt nicht. Dein Vater Hator liebt ihn und was ich so gesehen habe, hat Nio es dann begriffen und empfinden können.“

„Aber… er ist nicht da. Und… Nio…“

„Mika, du kannst nicht von Nio verlangen, dass er nach so einen tragischen Verlust, alles hinter sich lässt und vergisst. Du selbst musst es am besten wissen. Du hast auch Zeit gebraucht, viel Zeit und das, solltest du ihm auch geben.“

„Aber… das was wir gemacht haben…“

„Ist das, was er gebraucht hatte für heute, mehr nicht.“

„Glaubst… du?“

„Ja Mika. Gedulde dich noch und du wirst sehen, dass dann Nio auch zu dir kommen wird und das nicht nur, weil er dich vögeln möchte.“

„Wie… meinst du das?“

„Ich bin nicht blind Mika. Ich sehe doch das du für Nio mehr empfindest.“

„Nein… nicht so. Ich… mache mir nur schreckliche Sorgen um ihn. Er… überspielt es Nats. Er weint noch in seinen Herzen, ich höre es fast sogar, aber er tut nur so, als würde es ihm nichts ausmachen. Er… er weint Nats, sogar jetzt… würde er am liebsten nur weinen. Er hat doch alles verloren, alles… und nie Liebe bekommen, obwohl er immer davon umgeben war.“

„Dann reden wir mit ihm.“

Mika richtete sich auf, als Nats hinter ihm aufstand und kaum hörbar im Raum rumschlich. Spielend leicht hob sein Freund Nio mit den Händen auf und schlich dann mit ihm, wieder zurück. Mika rückte etwas nach vorne, damit Nio neben ihm Platz hatte. Es wunderte ihn sehr, dass dabei Nio nicht aufwachte, aber dann sah er, wieso Nio nicht aufwachte. Sein großer Bruder hat geweint und das Gesicht war salzverkrustet. Als sich Nats neben Nio wieder hinlegte und die Decke über ihn zog, drehte sich Nio zu Mika um und stöhnt ganz leise vor Schmerz.

Mika brach es fast das Herz, seinen großen Bruder so zu sehen. Aus diesem Grund, um bei ihm zu sein, schmiegte er sich an ihm an. Er umarmte ihn mit einem Arm und drückte das Gesicht gegen Nio Hals. Die Hand glitt über die dünnen und weichen Schuppen am Rücken, bis runter zum Po, wo er weiter glitt bis zum unteren Schenkel, um das Bein über sich zu legen.

Und als sie so lagen, legte dann auch Nats ein Bein und ein Arm um sie. Darauf fiel ihm auf, dass Nats Lendenschurz, gegen seine Hand drückte und wie Mika so war, fing er Nats weiche Lenden zu streicheln an.

„Darauf hast du jetzt noch Lust?“, hörte er ihn flüsternd fragen und Mika, hatte immer Lust eine Eichel in er Schnauze zu haben.

„Immer…“, hauchte er zurück und kurz darauf und während er seinen Freund die Lenden streichelte, fiel der Stoff auf seine Hand.

„Dann mach.“, hauchte Nats zurück und Mika verstand, dass Nats den Knoten geöffnet hatte. Er ließ den Stoff zur Seite gleiten und griff zu. Nats dicker weicher Penis fühlte sich herrlich an in seine Hand, genauso wie die zwei großen Hoden, die so groß wie seine kleine Faust waren. Der Hodensack war so glatt und geschmeidig wie damals. Der Fellstreifen war so weich und heiß wie damals. Und als seine Hand wieder rauffuhr, war Nats schon hart geworden. Der Penis mit der dicken Eichel unter der Vorhaut, lag auf Nios Hüfte. Am Schaft vom dicken, heißen, festen und beben Penis, zog er die Vorhaut zurück und entblößte somit die vollaufgepumpte Eichel. Sie war nass von der ganzen Vorfreude, war glatter als polierter Stahl und heißer als glühende Kohle.

Zufrieden schnaufte Nats kurz, als Mika die Eichel in die ganze Hand nahm und dann, langsam die Hand um die Eichel kreisen ließ. Mika schloss die Augen, machte es sich gemütlich bei Nio und genoss auch die Wärme, die sich von Nio auf ihm übertrug. Die Minuten verrannen und Zeit spielte keine Rolle mehr.

Seine Hand war schon komplett nass von Nats Vorfreude und Mika sog den Duft von Nio auf bei jedem Atemzug. Nio roch so unglaublich gut nach Raptor, nach Männchen, nach Samen. Und irgendwann in der Nacht, drehte sich Nio auf den rücken und Nats Penis lag plötzlich auf den Lenden seines Bruders, genauso wie seine Hand.

In der nächsten Sekunde, spürte er alles an Nio und was er spürte, machte ihn sofort heiß und geil wieder. Aber dann, hatte wohl Nats genug und auf einmal, ergoss sich Nats ganzer Samen, über Nio. Schub auf Schub landete der heiße Wolfssamen auf seine Bruder und durchnässte somit den ganzen Lendenschurz von ihm. Es floss ihm zwischen den Beinen runter, an beiden Seiten der Hüfte und auf dem Bauch.

Und während Nats Penis danach kleiner und schlaff wurde, dachte sich Mika nur: „Scheiße…“

Minutenlang dachte Mika nach, was er machen konnte und ihm fielen nur zwei Sachen ein und beide, könnten Nio wecken und somit würde dann eine Situation entstehen, die er nicht haben wollte. Während Nats zufrieden schnaufte und sich die Eier kraulte, lag Mika ratlos da und hatte die Hand auf Nios Schritt.

„Jetzt…“, Mika schreckte auf.

„… kannst du mich auch sauber machen, Mika.“

Mika war nicht erstarrte, oder fühlte sich schlecht, weil er nichts gemacht hatte. Aber er fühlte sich schlecht, weil Nio es vielleicht falsch verstand.

„Ich… wollte es nicht…“

„Ich weiß. Bin schon länger wach.“

„Wie… lange?“

„Fast eine Stunde… glaube ich.“, flüsterte Nio und machte langsam die Augen auf, um zu Mika runterzusehen.

„Nats… hat dich zu mir getragen…, weil ich bei dir sein wollte. Ich wollte… bei dir sein Nio.“

„Ich… danke dir, Mika. Aber mir geht's gut, mach dir um mich keine Sorgen.“, Mika ballte die Faust am Schritt von Nio und sah dann langsam hoch zu seinem Bruder.

„Aber… dein Gesicht.“

„Ich habe geweint ja. Ich… ähm… vermisse sie noch sehr. Ich… schlafe nicht gut… ich… träume noch immer… wie sie alle geschlachtet wurden. Aber… bei dir Mika… denke ich nicht mehr daran. Ich weiß… deine Freundschaft sehr zu schätzen. Wirklich… das tue ich wirklich… Mika.“

„Nio…“

„Jetzt mach mich sauber Mika… ich bitte dich, als Freund und als dein Bruder, der sich freut, dich bei sich zu haben.“

„Ich… will das nicht Nio. Es fühlt sich so an… als ob ich deine momentane Situation ausnützen würde.“

„Das… machst du nicht Mika. Wirklich nicht. Ich… mag dich… als Junge… als Männchen…“

„Ich… dich auch Nio.“

Nio grinste breit und schnappte sich plötzlich Mika um ihn auf sich zu ziehen. Bevor sich Mika versah, lag er mit der Brust auf Nios drauf und sein Schritt und Bauch, wurde dann ebenfalls von Nats Samen vollkommen nass.

„Ich… wollen… wir uns küssen? Es wird… mein erstes Mal… werden…!“

Mika Herz pochte, als er sich auf Nio mit den Händen nach oben zog. Durchs Nats Samen, glitt er förmlich hoch, bis sie auf Augenhöhe waren. Mit den Ellbogen stemmte er sich an Nio Schulter hoch, damit er von oben in Nios grüne Augen sehen konnte. Darin sah er keine Schmerz mehr, keine Trauer, kein Verlust. Sondern nur Fröhlichkeit und Nervosität.

Es fühlte sich so an, wie sein erster Kuss von Axel, als er Nio küsste. Es war eine neue Erfahrung, ein neues Gefühl, dass er wiederbelebte. Und diese Gefühl, was er damals verspürte, sah er in Nios Gesicht. Er sah Überraschung, die Gier nach mehr und, das verlangen das davon mehr wird.

Mika schloss die Augen und bevor er den Kopf wieder senken konnte, lagen schon die Lippen von Nio auf seine. Ihre Zungen berührten sich das Erste Mal und ganz schnell, waren sie dann verknotet und die Schnauzen verschmolzen. Nio war so zärtlich zu ihm, wie er ihn noch nicht kannte. Seine Hände, die Klauen strichen ihm durchs Fell am Rücken und Mika, fing laut zu schnurren an, als beide Hände seine Pobacken zu schmeicheln anfingen. Sie wanderte kurz runter zu seinen Schenkel, bevor sie wieder hochgingen und beim Streicheln, glitten sie immer wieder tiefer zwischen sie rein.

Mika erfasste nun komplett die Lust, aber er zügelte sich jetzt, weil er nicht wollte, dass sie die anderen weckten. Deswegen blieb er einfach beim heißen Schmusen und wie ihm Nio den Rücken und den Po streichelte.

Nio konnte nicht glaube was er da tat. Der Mika, der sonst bei Aris immer klebte, lag nun auf ihm und sie schmusten einfach und heiß. Das war das, was er sich in den letzten Tagen immer erträumt hatte. Das war das, was er schon am ersten Tag, als er ihn sah, machen wollte. Er durfte ihn berühren, ihn streichen und am Po anfassen. Wenn er nicht schon komplett leer wäre, dann würde Mika auf seinen steinharten und pochenden Ständer liegen. Und, er dürfte Mika Ständer am eigenen Körper spüren.

Mika schmeckt so lecker, so gut und angenehme, wie er es sich erträumt hatte. Und er DURFTE SEINEN SPEICHEL TRINKEN! Es war so geil, so berauschend und am liebsten würde er Mikas Zunge sogar fressen, weil es in seine Schnauze war, weil es ihm leckte, ihn erkundete und er KONNTE und WOLLT mehr, mehr von Mika schmecken, mehr von Mika riechen, einfach alles wollte er mehr haben. Und auch, geben.

„Ist das Liebe?!“

Kam es dann Nio in den Kopf geschossen und er erschrak sich schon fast, als Mikas Zunge, Mikas Lippen und sein Speichel, verschwanden. Erschrocken stellt er fest, wie sich Mikas Kopf auf sein Hals legte und wie er dann fest umarmt wurde. Er hat sich deswegen erschrocken, weil er nicht wollte, dass es aufhörte.

Doch Mika wollte wohl nicht mehr, aber blieb dennoch auf ihm liegen, was ihn mehr als nur Glücklich machte.

„Wollen wir schlafen? Ich meine damit nicht vögeln…“, flüsterte er runter und er spürte, wie Mika nickte am Hals.

Nio schloss die Augen und Freudentränen rannen ihm seitlich aus den Augen runter. Am liebsten hätte er jetzt losgeheult, aber stattdessen grinst er und umschloss seinen Mika, um sich mit ihm wieder auf die Seite zu legen und dann wie Mika, einzuschlafen.

„Sagte ja ich bin nicht blind…“, dachte sich Nats nach einer Stunde, während Neret sie drei sauber machte und dann ihm den Hinter entgegenstreckte, nachdem der wieder neben ihm lag.

„Na gut. Aber halte dich fest Neret, hab noch etwas für dein Darm.“, flüsterte Nats und jagte die Hüfte nach vorne. Neret verkrampfte sich, ließ aber kein Ton von sich. Nats war über sich selbst erstaunt, als er dann Neret von hinten umschloss und ihn auf den Rücken küsste.

„Färbt wohl ab…“, war sein letzter Gedanke, bevor er Neret langsam zu ficken und am Rücken zu küssen anfing.