Kleider machen Leute
Wie oft Abkürzungen doch den Weg verlängern können...
So, da wären wir mal wieder.
Es ist seltsam, da ist plötzlich eine Idee, man schreibt eine Seite, vielleicht auch zwei, und dann bleibt sie liegen. Teils über Monate.
Und dann plötzlich, innerhalb weniger Stunden, macht man die Datei wieder auf, und wir auf einmal fertig.
Schade, dass das nur so sporadisch geschieht.
Unabhängig davon, hier gibts mal wieder eine kleine Geschichte, ich hoffe zum allgemeinen Vergnügen.
Wie immer gilt natürlich, dass dies hier nur für gefestigte Charaktere über achtzehn Lenzen gedacht ist. Diesen wünsche ich aber viel Spaß.
Kleider machen Leute
(eine pöse kleine Furry-Geschichte)
Unsagbar erleichtert, endlich aus dem Zelt raus zu sein, trat Sylvia den Heimweg an. Die Schafsfrau hatte allgemein nicht viel für gesellschaftliche Anlässe übrig, und ein Massenauflauf wie ihn Volksfeste mit sich brachten, ging vollkommen gegen ihre Natur.
Auch das Dirndl fühlte sich so ungewohnt an. Widerwillig hatte sie sich dazu überreden lassen, hauptsächlich um den anderen den Spaß nicht zu verderben. Zumindest war das jetzt vorbei.
Sie betrat den Park.
Vorsichtig einen Huf vor den anderen setzend, schlich Sylvia auf den schmalen Trampelpfad entlang. Die Nacht war noch zu jung um von Betrunkenen durchzogen zu werden, die meisten mussten sich dazu noch hocharbeiten. Schnauben zerrte das Schaf an dem geschnürten Mieder. Für gewöhnlich trug die durchweg erfolgreiche Geschäftsfrau um Kostüme im Buisnessschnitt, vorzugsweise stahlblau und grau. Oder viel weitere Sachen in der Freizeit. Diese Kleidung entsprach weder dem einen, noch dem anderen.
Der wallende Rock schlug ihr bei jedem Schritt ungewohnt gegen die Beine, und zog gleichzeitig bei jeder Bewegung nach. Fast als würde sie beständig durch Wasser laufen, und doch dabei trocken bleiben. Ihre breiten Hüften verstärkten den Effekt nur noch. Das Schnürmieder quetschte ihre ohnehin schon nicht geringe Oberweite derweil in eine Form, die nur mit Mühe von den Säumen der gestärkten weißen Bluse im Zaum gehalten wurde. Mit jedem Schritt veränderte sich die Belastung auch noch beständig, manchmal drückte es an allen Enden gleichzeitig. Gar nicht zu reden von den seltsamen wadenhohen Strümpfen die sich eng um ihre Beine legten und unten an den Hufen hingen. An die unmögliche Unterwäsche wollte sie nicht einmal denken.
Wäre nicht erst gestern ihre letzte Schur gewesen, die Schaffrau hätte sich in nichts hiervon zwängen können.
Das Klacken ihrer Hufe verstummte, Pflastersteine wichen hoch gewachsenem Gras. Hier war der Boden weicher, Sylvia musste vorsichtiger gehen um das Gleichgewicht zu halten. So sehr waren ihre Beine an den harten Untergrund geteerter Straßen gewöhnt, dass das Land sie beinah straucheln ließ. Etwas raunte, hinter ihr, neben ihr? Ihre Ohren zuckten wild umher, konnten aber doch nichts ausmachen. In der Ferne riefen Eulen, Grillen zirpten und sprangen durch das Gras. Urtümliche Furcht durchflutete sie, wie ein Eisschauer über ihren Rücken. Das Telefon brummte in ihrer Tasche, sie nahm es nicht heraus, fürchtete der Lichtschein könnte ihre Position verraten.
Instinktiv sog sie Luft durch ihre Nüstern. Wiese, noch warm vom Sonnenschein. Kleine Pfützen aus winzigen Quellen, über denen Mücken summten. Und... mehr noch!
Sie roch wie sie näherkamen, schnell. Die Männer dort in der Dunkelheit. Beißend, dumpf, bedrohlich. Schon spürte die gierigen Blicke auf sich brennen. Ein Teil von ihr wollte laufen, in Panik davon eilen und nie wieder umkehren. Doch sie wusste, dass das vergebens wäre. Sie standen überall, längst war sie umzingelt.
Da, ein Flüstern.
Ihre Ohren ruckten, ihr Kopf folgte.
Sie sah den Schatten, kurz bevor sie gegen ihn lief. Eine aus der Dunkelheit tretende, maskuline Wand, eine gedrungene Gestalt, deren lange Ohren einige Sterne verdunkelten.
„Was haben wir denn da?“, fragte eine Stimme mit leicht wieherndem Ton. Der Spott darin war nicht zu überhören.
„Das hat doch nicht jemand Sehnsucht?“
Sylvia stand wie erstarrt. Ihre Ohren zuckten, sie hörte das Rascheln und Stapfen der Schritte hinter ihr. Sie spürte die Hitze der nahenden Körper. Es gab keinen Ausweg mehr, ihr Schicksal war besiegelt. In geradezu absurder Klarheit begriff sie was ihr geschehen würde, und fühlte, wie ihr die Nässe in den Schritt fuhr.
Schlanke Finger mit harten Hufspitzen packten ihre Arme, nahmen ihr auch den letzten Freiraum. Grob wurde sie nach vorn gerissen und landete an der Brust der grauen Brust des Unbekannten. Erst auf diese Nähe erkannte sie, dass es sich um einen Esel handelte. Der Graue öffnete den Mund, seine Zähne glänzten im Sternenschein.
„Jetzt meine Süße, haben wir Spaß!“
Sylvia blökte laut, als sie auf allen Vieren landete. Ihre Hände packten Bäusche harter Gräser, ihre Knie gruben sich tief in den Staub. Die aufgewirbelte Erde legte sich wie Nebel um sie. Auch als sie aufblickte konnte sie die Übrigen kaum erkennen. Kaum mehr als Silhouetten gegen den Sternenhimmel. Männer, soviel war sicher, Vier verschiedene, dem Geruch nach. Der Esel hinter ihr öffnete seinen Gürtel, das Sirren seines Reißverschlusses hallte in den Ohren des Schafes wieder.
Gefangen in dem Augenblick, kurz vor dem Unausweichlichen, versuchte sie die Augen zu schließen; doch es war als wollte ihr Verstand sich keine Sekunde entgehen lassen. Alles was um sie und mit ihr geschah brannte sie wie ein heißes Eisen tief in ihr Gedächtnis ein.
Kraftvolle Hände rissen den Rock ihres Dirndls nach oben, krachend brach das steife Gewebe an mehreren Stellen auf. Schwer legte sich der Stoff auf ihren Rücken, während die Finger sogleich tiefer glitten. Sie erbebte unter der Berührung. Grob wurde das harte Leinen ihrer altertümlichen Unterwäsche gepackt. Das Zerren währte nur kurz, dann riss der Stoff krachend von ihren Schenkeln.
Sylvia keuchte auf als frische Nachtluft ihren feuchten Schoß berührte, doch die Kühle hielt nicht lange vor.
Ohne Zärtlichkeit oder gar Geduld ging der Esel hinter ihr in Stellung. Sie spürte ihn, noch ehe ihr Kopf begreifen wollte was geschah. Die flache, harte Spitze berührte ihre Scham. Hitze und Nässe stieg wie Glut davon auf. Wie Donnerschlag klang es in ihren Ohren, als Tropfen ihrer zähen Säfte auf das trockene Gras unter ihr fielen. Doch blieb ihr kaum Gelegenheit sich dessen zu schämen. Denn schon teilte die brachiale Spitze ihre schleimbedeckten Lippen, berührte sie erst außen, und stieß gleich darauf in ihr Innerstes vor. Alles in ihrem Körper schien sich gleichzeitig zu dehnen.
Sylvia schnappte nach Luft. Es geschah, es geschah tatsächlich. Bis zu diesem Augenblick hatte sie all das in die Unwirklichkeit verdrängt. Es geschah tatsächlich!
Der Esel drang unbarmherzig in sie ein.
Kreischend blökte das Schaf auf, als sie den Eindringling tief und tiefer gleiten fühlte. Keine Vorwarnung, keine Gewöhnung. Nur das brodelnde Schmatzen ihrer Weiblichkeit übertönte ihr Stöhnen. Der Esel war in ihr, gnadenlos wie eine Naturgewalt. Seine groben Finger gruben sich tief in ihre Flanken, selbst durch mehrere Lagen Stoff spürte sie die schiere Gewalt darin. Mit einem brachialen Ruck wurden Sylvias Knie weit auseinander gestoßen, ihr Schwanz nach oben geworfen und ihr Körper nach hinten gerissen. Ihr Blöcken wich einem erstickten Laut, ihre Hinterbacken klatschten auf Bauch des Esels, zugleich schlug dessen schwerer Hodensack auf ihre Vulva. Sylvia riss die Augen auf, wie Schockwellen eines Erdbebens jagten die Stöße des Esels durch ihren Unterleib. Pulsierend und gewaltig und so unglaublich tief.
Doch der Mann konnte seiner Natur nicht entkommen. Verbunden mit dem riesigen Genital der Equinen kam, wie so oft ein eklatanter Mangel an Ausdauer. Noch bevor Sylvia auch nur in die Nähe ihres Höhepunkts kam, schoss unsagbare Hitze tief in ihren Unterleib; und der Esel stieß ein donnerndes „Ih-Ah!“ in die Luft.
„Nicht..“, brachte Sylvia mühsam heraus, noch während ihr Inneres sich mit Eselssamen füllte. Die noch vorhandenen Bänder ihres Dirndls knirschten. Sie glaubte zu fühlen, wie alles in ihr sich verschob um dem Druck auszuweichen.
Gleich drauf zog der Esel sich zurück, es fühlte sich an als zöge er ihr die Eingeweide aus dem Leib. Brodelnd quollen zähe Fäden fruchtbaren Schleims entlang des langen Schaftes hervor, ehe dieser rasch in sich zusammenfiel. Der Esel richtete sich auf, und zog schon in derselben Bewegung seine Hose nach oben.
Sylvia fiel nach vorne, ihre Arme gaben nach. Schwer atmend fiel sie auf die Seite, die wenigen noch nicht zerdrückten Gräser strichen ihr um die Wangen. Schamlos weit standen ihre Beine auseinander, dazwischen quoll gurgelnd die Eselssaat hervor. Sie fand nicht die Kraft etwas dagegen zu unternehmen, ehe ein weiterer Körper sie niederdrückte.
"Komm her!", schnaufte eine raue Stimme ihr gehetzt ins Ohr. Seine Hose stand offen, er presste sich an sie. Seine Gürtelschnalle verfing sich in ihrer Bauchwolle.
Grunzend drückte er sich an sie, stieß in sie vor. Sylvia keuchte als er Scham passierte, fast so lang wie der Esel, doch weitaus dünner. Dafür war der Rest des Mannes weniger hoch gewachsen. Während er sich vom ersten Stoß an abmühte, erreichte er nicht einmal das Gesicht des Schafes. Stattdessen schob er seinen Kopf unter ihre aufgeplatzte Bluse, vergrub das Gesicht zwischen ihren massigen Bürsten und wühlte als suche er nach Trüffeln.
Sylvia hatte nicht einmal Zeit zu begreifen, was für eine Spezies er wohl sein mochte. Erst als der kurze Rüssel begann, an ihren prall geschwollenen Nippeln zu zerren, erkannte sie den Tapir.
Die Beine wurden ihr angehoben, wodurch ihr Becken ihm weiter entgegen kam. Gurgelnd versuchte sie Worte zu bilden, doch was ihren Mund verließ war nicht mehr als Keuchen im Takt der beständigen Stöße.
Sie blickte an den dunklen Gestalten vorbei, zu den Sternen hinauf. Konzentrierte sich auf die glimmende Schönheit der fernen Lichter. Das schmale Glied schruppte über einige gute Stellen in ihrem Inneren. Hätte sie das geile Schnauben der Männer nicht um sich gespürt, sie hätte es genießen können.
Doch da biss der Tapir sie in Brust, und stieß gleichzeitig zu mit einer Wucht, die zurück auf den Boden warf. Ihr Kreischen ging im brünstigen Röhren des Mannes unter, als dieser seinen Samen tief in sie ergoss.
Sylvia schwirrte der Kopf als der Tapir von ihr stieg, und dabei ihre Bluse vollständig aufriss.
Das Schaf wurde hochgehoben. Es fühlte sich seltsam an, als wäre sie im Augenblick nur teilweise Besitzerin ihres Körpers. Große, überaus muskulöse Arme schlossen sich von hinten um sie, bedeckt von rauer, trockener Haut. Wie Maschinen bugsierten diese Kraftpakete sie wie ein Püppchen in eine Art schiefer Sitzhaltung, und ließen sie langsam niedersinken.
Sylvia spürte das harte Fleisch erst, als es schon halb in ihr steckte. Unter der Flut des Samens, und ihrer eigenen Feuchte, leistete ihr Spalt längst keinen Widerstand mehr.
Heißer Atem traf sie zwischen den Schulterblättern, und ein langes, krummes Horn wurde gegen ihr Rückgrat gepresst.
Die aufgezwungene, krumme Haltung drückte ihren Schoß nach unten, und das im Vergleich kurze Glied drang forsch in sie ein. Kehlig schnappte Sylvia nach Atem. Das Rhinozeros, jede Zweifel fühlten sich hinfällig an, mochte an Länge nicht mit Vorgängern mithalten können, doch das glich sein Radius mit Leichtigkeit aus. Er verschloss die Vulva des Schafes wie ein Korken, und drückte zugleich zurück, was Esel und Tapir dort platziert hatten.
Sylvia glaubte zu platzen als das Rhinozeros begann, sich in ihr zu bewegen. Dabei ging er vergleichsweise sanft mit ihr um, führte sie mehr wie ein drängelnder Tanzpartner als eine leblose Puppe. Was nicht bedeutete, dass es ein leichter Ritt blieb als er Fahrt auf nahm. Unter der Kraft jedes einzelnen Hubes prallten bald die Hüften aneinander, so fest dass das Schaf die Erschütterung in ihren Knochen fühlte. Auch änderte sich, abgesehen von der Wucht die mit jedem Stoß durch ihren Körper jagte. Schließlich ließ der Mann sie förmlich springen. Die Kraft des Rhinozeros traf sie immer ungezügelter. In einem Augenblick des Höhenfluges, kurz bevor sie wieder nach unten fiel fühlte sie sich an eine Stoßmaschine erinnerte, in der sie einmal gelegen hatte. Deren künstliches Glied hatte ihr kaum mehr Vergnügen bereitet.
Da packten die grauen Arme sie, und rissen sie nach hinten. Sylvia landete hart auf den Muskeln des Rhinozeros, eingezwängt und so gut wie gefangen.
Das schwere Schnauben in ihrem Nacken verriet ihr, dass der Mann sich gerade in ihr ergoss. Wenig später fühlte sie auch wie neue, nasse Hitze gegen das Innere ihres Unterleibs spritzte. Unwillkürlich verzog sie die Schnauze zu einem tonlosen Schrei. Selbst der Samen des Kerls traf sie hart und schmerzhaft.
Mit einem Schmatzen wie von einem Saugverschluss zog das Rhinozeros sich aus ihr zurück, und reichte sie ohne Mühe an den nächsten Kerl weiter.
"Anfänger!", sagte eine rasselnde Stimme. Sylvia machte sich nicht die Mühe hoch zu sehen. Es war noch ein Mann da, einer dessen Geruch sie nicht zu ordnen konnte. Auch er würde sich über sie hermachen, warum sollte sie also...
Kratzend legte sich eine raue Hand um ihre Brust, dort wo der Tapir sie gebissen hatte. Doch war diese Berührung so sanft, dass sie ihr trotz allem noch ein leises Meckern entlockte.
Sylvia wusste selbst mehr, wie ihr geschah. Dem Delirium nahe blickte sie in das Gesicht ihres vierten Schänders. Dort, erhellt vom Sternenlicht, sah sie grünen Schimmer. Raue und asymmetrische Ausbuchtungen unter denen die trockene Schuppenhaut wie ein Panzer wirkte. Er lächelte, und für einen Augenblick war Sylvia überzeugt, er würde ihr den Kopf abbeißen. So viele Zähne hatte sie noch nie in einem Mund gesehen. Ein Krokodil, schoss es ihr durch den Kopf. Die lebten doch hier überhaupt nicht. Im Gegenteil, die wenigen kannten isolierten sich im Süden, und...
Eine sanfte Berührung an der Schulter, (ein Kuss?) ließ jeden weiteren Gedanken hinfällig werden. Es mochte der Kontrast zur Grobheit der Vorherigen sein, doch schlicht etwas in seinen Augen. Einerlei, er saß auf dem Gras, schon ohne seine Hose, und Sylvia rutschte bereitwillig auf ihn. Mit leisem Meckern spürte sie, wie auch dieser Mann in sie eindrang.
Doch etwas in ihr hieß ihn willkommen.
Er mochte nicht die Größe des Esels mitbringen, oder die nahezu verzweifelte Geschwindigkeit des Tapirs. Schon gar nicht die alles zermalmende Wucht des Nashorns, nein, dieses Krokodil hielt sie nur in den Armen und wog sie sanft mit seinen Hüften.
Sylvia fühlte die kühle Haut unter ihren Fingern, die kratzende, raue Oberfläche in der sich ihre frisch geschorene Wolle verfing. Die Reste ihres steifen Kleides fühlten sich nicht länger schwer an, als die Hände des Krokodils darunter glitten und sie stützten. Bereitwillig ließ sie ihn gewähren, lehnte sich ihm entgegen und schlang sogar die Beine um seinen langgezogenen, sonderbar kühlen Körper.
Alles an ihm schien ihr langsam, erst allmählich und sehr sanft beschleunigten sich seine Bewegungen. Er zog sie an sich ohne sie zu erdrücken, ihre prallen Nippel glitten wohlig über seinen glatten Bauch.
Sylvia bewegte sich wie im Rausch. Sie hatte keine Ahnung wie das kühle Glied in ihr geformt sein mochte, doch es berührte sie in diesem Moment an all richtigen den Stellen. Mit lautem Blöken gab sie sich hin, vollständig und bereitwillig. Die Hände des Krokodils stützten ihren Rücken, während sie seinen Oberkörper auf den Boden drückte und ihn mit neu gefundener Kraft ritt.
Schneller, langsamer, fester und sanfter. Es dauerte eine ewige Sekunde und eine kurze Unendlichkeit.
Als Sylvias Hufe das Ende fühlte, hatten ihre Hufe sich tief in den Boden gegraben. Fassungslos blickte sie zum Himmel auf, flehte die Sterne selbst an, es möge noch nicht vorüber sein. Dann spürte sie den Guss frischen Samen in ihrem Inneren und kam und kam und kam.
Mit zuckenden Gliedern fiel sie auf das Krokodil herab, dessen Namen sie nicht kannte. Es spielte auch keine Rolle mehr. Nichts spielte eine Rolle als die Männer sich aufrichteten, ihre Hosen abklopften und sich auf den Weg machten.
Einige Zeit nachdem die Männer gegangen waren richtete Sylvia sich langsam wieder auf. Der vergossene Samen rings um sie war längst in die Erde gesickert, so dass sie nun in einer Pfütze aus seichtem Schlamm saß. Missmutig und nur halb erwacht versuchte sie, ihre Wolle sauber zu wischen und schmierte den Dreck dadurch nur tiefer.
Mehr aus Reflex als bewusstem Gedanken nahm sie ihr Telefon hervor und überflog die entgangenen Nachrichten.
"Ach ja", murmelte die halblaut. "Den Termin hatte ich ganz vergessen."
Sylvia Oatame hetzte nach einem langen Arbeitstag in ihr heimatliches Badezimmer. Rasch schälte sie sich aus ihrem stahlblauen Hosenanzug und hängte alles fein säuberlich auf. Dann konnte sie nicht länger gegen ihre Unruhe ankämpfen. Halb stolpernd eilte sie vor den großen Doppelspiegel im Badezimmer. Nackt und unverhüllt betrachtete sie sich und ihre Finger begannen zu zittern. Die Hufe klackten im schnellen Rhythmus über die Kacheln. Ihre Wolle wuchs langsam wieder nach, längst brauchte sie wieder die luftigere Kleidung. Dennoch, das konnte, das durfte nicht alles erklären. Zitternd betastete sie ihren Unterleib. Den ganzen Tag hatte sie sich schon seltsam gefühlt.
Mit klammen Fingern öffnete sie ein Glas Mangobutter und nahm reichlich davon. Hastig verteilte sie das schmelzende Pflanzenfett auf den bebenden Lippen ihrer dunklen Vulva, und schon kam ihr von innen her ihre eigene Feuchte entgegen.
Sie nahm mit der sauberen Hand den stabförmigen Sensor von der Ablage, setzte die stumpfe Spitze geschickt zwischen ihre glitschigen Labien und schob den glatten Kunststoff tief ihren Schoß. Es fühlte sich gut an, aber dafür hatte sie keine Zeit. Fahrig griff sie nach ihrem Telefon, öffnete die Sensorsoftware. Die Verbindung baute sich auf, Daten wurden bearbeitet. Das Wartesymbol drehte sich viel langsamer als gewöhnlich.
Bebend ging ihr Atem als sie den Kopf hob und sich abermals im Spiegel betrachtete. Prüfend bewegte sie die Hüften. Hatte sie zugelegt? Oder kam das nur, weil die Wolle schon wieder so hoch wuchs? Sie wog ihre Brüste in den Händen. Fühlten sie sich straffer an, oder bilde sie sich das nur ein?
Konnte es sein... sie wagte es nicht zu denken.
Ruhelos trat sie von einem Huf auf den anderen, zog dabei immer wieder den Unterleib zusammen um den Sensorstab nur nicht entkommen zu lassen. Es musste... Es musste...
Da brummte der Sensorstab in ihrem Unterleib, sein Vibrieren ließ sie zusammenzucken. Zugleich ertönte das Flöten der Sensorapp. Das Display des Telefons explodierte in einem Sturm aus Herzchen, und darüber flog ein putziger Cartoon-Storch hinweg.
Sylvia verharrte einen Moment, dann sprang sie hoch bis an die Decke und stieß ein jubelndes Blöken aus. Jeder (hypothetische) zufällige Beobachter hätte sie für irrsinnig gehalten, wie sie da nackt durch ihre Wohnung tanzte.
Mühsam beruhigte sie sich langsam, öffnete sie noch andere Formulare auf dem kleinen Display und überprüfte noch einmal was sie in den letzten Wochen so oft überprüft hatte.
Alles noch da, alles in Ordnung. Etwas in ihr wollte weiter suchen, weiter fahnden bis sie doch noch einen Widerspruch fand. Doch da war nichts, diesmal nicht.
Jubilierend sprang sie in ihr Schlafzimmer, ihre Brüste klatschten gegeneinander. Sie riss ihren Kleiderschrank auf, zog das Dirndl aus der hintersten Ecke und drückte es an sich. Es roch furchtbar. Die altertümliche Baumwolle war noch immer durchwalkt von Unmengen eingetrockneter Samenflecken. Sylvia presste den verkrusteten Stoff noch fester an ihren Busen und warf sich damit aufs Bett.
Mit dem Daumen wählte sie schnell einen Kontakt auf ihrem Telefon.
"Melanie?", hauchte sie atemlos als die Verbindung endlich zustande kam. "Oder soll ich lieber Patentante sagen?"
An beiden Enden der Verbindung kreischten Frauen jubelnd auf. Das Schaf strampelte wie ein kleines Mädchen in die Luft.
"Ja, gerade habe ich getestet." Sylvia streichelte sanft über ihren Bauch, in dem sich nun offiziell ein zweites Leben befand. Ein Lämmchen, denn es musste nach ihr kommen, aber womöglich mit etwas Extra. Wenn es wollte, konnte es eines Tages seinen Vater aufsuchen, aber das lag in der Zukunft. Jetzt, in diesem Augenblick, war es ihr Kind. Ihr Kind allein.
Genüsslich spielte sie mit dem glitschigen Sensorstab zwischen ihren Schenkeln, ohne dabei das Gespräch mit ihrer Freundin zu vernachlässigen.
"Ja, alle! Alle haben sie unterschrieben, alle Kerle verzichteten im Erfolgsfall auf ihre Ansprüche. Oh, Melanie, wie soll ich dir nur jemals danken? Ohne dich wär ich nie auf dieses Event gekommen. Du hattest so Recht, viel spaßiger als die künstliche Methode, und schon beim vierten Mal klappt es." Sie drückte das samenbefleckte Kleid an sich. "Ja ja, ich gebs ja zu. Meine perverse Fantasie. Und das Dirndlkleid. Das hat auch geholfen, meinetwegen. Wenn du es sagst. Dann geht eben nichts über die richtige Tracht, um trächtig zu werden!"