In Heiligkeit samen

Story by Were-Gato on SoFurry

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Manchmal ist Gott gnädig...


Tag war Mist, keine Ahnung was sonst zu schreiben.

All diese pösen Worte sind natürlich nur für Leute über 18 gedacht.

Hoffentlich mag es wer.

[In Heiligkeit samen]

(eine pöse Furry-Fantasy)

Gerade noch konnte Pater Josef Willkinson seinen Schwanz aus dem Mund des Jungen ziehen, bevor es ihm kam. Tief heulte der große Wolf auf als sein Unterleib erbebte, die Hüften nach vorne stießen und seine weiße Saat stoßweise in die Luft schoss. Hinter dem prallen Zucken seiner tiefrot geschwollenen Männlichkeit sah er wie durch einen Schleier hindurch den schwarzweißen Kater am Boden knien. Entgegen seiner Erwartung zuckte der Junge nicht zurück, im Gegenteil, er reckte sich den fallenden Tropfen mit weit aufgerissenem Mund entgegen. Und während der Großteil des caniden Saftes auf das Fell des Katers niederging, schaffte er es dennoch eine gute Portion davon auch mit seiner Zunge einzufangen.

"Respekt, Padré", sagte er schmatzend und richtete sich auf. Der Junge trug nur ein offenstehendes Hemd und Hotpants, gerade groß genug um nicht als String-Tanga zu gelten. Im großen Spiegel oberhalb des Waschbeckens betrachtete er sein von dicken Samensträngen überzogenes Schnäuzchen, ohne etwas davon abzuwischen.

"Entschuldigen sie, dass ich so über sie hergefallen bin, aber das war ja nicht mehr mitanzusehen."

Josef zuckte zusammen, nur innerlich, wie er hoffte. War es so offensichtlich gewesen? Sicher, sein Date war nicht gut gelaufen, aber er hatte doch keinen Drink ins Gesicht bekommen oder ähnliches.

"Schon... gut", brachte er mühsam heraus, noch immer bemüht nicht in hecheln zu verfallen.

"Geht mich eigentlich nichts an, ich weiß", sagte der Kater gelassen. "Aber egal obs um was Festes geht oder um Spaß, besser immer vorher noch abwedeln."

Unterstreichend griff er in seinem eigenen Schritt.

"Macht doch alles gleich viel entspannter. Dann spürt man es auch gleich leichter, wenn was nicht stimmt. Und, wenn ich darf, vielleicht haben sie bei den unverheirateten Männern mehr Glück."

Nun konnte Pater Josef nicht mehr anders als den Kater unverhohlen anzustarren. Dieser hob demonstrativ die Hand und tippte auf den Ringfinger.

"Das Fell bleicht nicht aus, da wo der Ring sitzt. Und wenn er sich die Mühe macht, den für ein Date abzunehmen, soll der Liebling daheim vermutlich nichts mitkriegen."

Pater Josef fühlte sich, als würde ihm der Teppich unter den Pfoten weggezogen.

"Sorry Padré", sagte der Kater und klopfte dem Wolf aufmunternd auf die Schulter. "Viel Glück beim nächsten Mal."

Der Kater wandte sich zur Tür.

"Aber, du kannst doch nicht...", rief Pater Josef unterdrückt, doch da hatte der Junge den Waschraum schon verlassen. Ohne sich das Gesicht zu waschen.

Schwer atmete der große Wolf aus. In seinem Inneren rang die Enttäuschung über das Date mit der Erleichterung des grandiosen Samenergusses. Behutsam linste er durch den Türspalt. Das kleine Bistro befand dahinter wie er es verlassen hatte, nur der zweite Platz an seinem Tisch war verlassen. Nur die Rechnung lag noch dort.

Weiter hinten schlüpfte der schwarzweiße Kater gerade an einen der Wandtische, wo sich eine schmale Ratte an ihn schmiegte. Diese tupfte ihm neugierig das Gesicht, schnupperte lächelnd an ihren Fingern und lauschte was er sagte; ehe sie begann, ihn zu Beknabbern. Sie wirkten so... zufrieden.

Pater Josef seufzte.

Breitbeinig zog er sich in eine der Kabinen zurück, setzte sich, und wartete bis sein Knoten genügend abschwoll, um wenigstens die Hose wieder schließen zu können.

Als er an der Bar bezahlte, hatte der Missmut längst wieder die Oberhand gewonnen. Beten hätte wohl seine eigentliche Antwort sein müssen, doch fast eine halbe Stunde in stiller Kontemplation auf der Toilette hatten nicht viel in dieser Richtung ergeben. Gott kümmerte sich um viele Dinge, ein leeres Bett zählte nicht unbedingt dazu.

Er verstaute gerade seine Brieftasche, als ein großes Cocktailglas vor ihm abgestellt wurde.

"Pater, ich brauche ihre Weisheit", sagte jemand neben ihm. "Ist das ein Coconut-Sunrise, oder nicht?"

Perplex hob der Geistliche den Kopf. Neben ihm lehnte ein Hirsch an der Bar, jung, aber doch älter als der Kater der ihm im Waschraum begegnet war. Die schlanke Statur steckte in einem vorteilhaft geschnittenen Anzug mit hohem Kragen und Blazer. Der dunkle Stoff spannte an manchen Stellen, als läge eine gespannte Feder darunter. Von den Schultern hinauf zum Hals, und von dort zu tiefbraunen Augen, in denen jemand ertrinken konnte. Sein Geweih war praktisch gefeilt, doch deshalb nicht weniger prächtig.

"Bitte?", fragte Pater Josef zurück, und hoffte dass es seine Hilflosigkeit kaschierte.

Der Hirsch lächelte ein hübsches Lächeln.

"Entweder habe ich falsch bestellt, oder jemand auf der anderen Seite der Bar hat falsch gemischt. In dem Fall würde ich auf ihre Hilfe hoffen, den betreffenden sofort aufgrund seiner Sünden zu verdammen!"

"Dafür bräuchten sie leider eine andere Konfession." Der große Wolf bemerkte überrascht sein eigenes Schmunzeln.

"Sowas, sagen sie bloß sie gehören zu denen, die Keuschheit gelobt haben", hauchte der Hirsch in übertriebener Ehrfurcht. Er rückte das Glas noch weiter unter die Nase des Wolfes, und dieser betrachtete unwillkürlich dessen Hände. Schlank aber stark, Belastung gewohnt, doch ohne Druckstellen oder Ausbleichungen. Wie etwa von Ringen.

"Nein" Pater Josef schüttelte langsam den Kopf. "Nicht zu denen"

Das Lächeln des Hirschen verschob sich deutlich ins anzügliche. "Ein Glück, wäre die reinste Verschwendung gewesen!"

"So?", entgegnete der Wolf mit zuvor so schmerzlich vermisster Ruhe. Hatte der junge Kater doch Recht gehabt? "Was bringt sie denn her, sind sie alleine hier?"

"Eigentlich nicht" Der Hirsch wies auf die hinteren Tische während er mit dem Salzstreuer spielte. "Mit ein paar guten Bekannten, wir hatten etwas zu feiern. Aber so langsam fühle ich mich wie das der dritte Wuchs im Geweih, verstehen sie?"

Der Pater sah nicht einmal hin, seine Augen hingen an dem Hirschen. Irgendetwas klopfte. "Ja, das kann ich durchaus verstehen."

"Sollte das bei denen so weitergehen, weiß ich nicht mal, wie ich nach hause kommen soll."

Dabei leckte sich der Hirsch einige Salzkrümel von der Fingerspitze.

Pater Josef glaubte, seinen Kragen knarzen zu hören. Blut rauschte in seinen Ohren, und er hörte das entnervende Klopfen schon eine ganze Weile, ehe er merkte dass es sein Schwanz war, der wedelnd gegen den Tresen schlug.

"Da wird sich bestimmt etwas finden."

Pater Josef erwachte als Tageslicht seine Nase kitzelte. Wie jeden Morgen brauchte der große Wolf eine Weile um sich zu orientieren.

Bett, so weit, so bekannt. Eigene Matratze, eigenes Laken, die eigene Decke auf der anderen Seite des Raumes. Schreibtisch, Schrank und Bücher, alles bekannter Inhalt seiner eigenen Wohnung.

Nicht so das zarte Schnarchen hinter ihm.

Der große Wolf drehte sich um, und noch in der Bewegung spürte er die lange vermissten Signale seines Körpers. Der Anblick des nackten Cerviden in seinem Bett verschaffte nur noch letzte, krönende Gewissheit, die vergangene Nacht nicht geträumt zu haben.

"Ich hatte Sex!", hauchte er tonlos "Herr im Himmel, ich danke dir für die Fleischeslust, mit der du uns gesegnet hast."

Vorsichtig richtete er sich auf, gerade weit genug um seinen schlafenden Gast bei Licht auf neue zu betrachten. Alle Viere von sich gestreckt lag der Hirsch auf dem Rücken, sein Geweih spießte eines der Kissen auf. Der Blazer hatte ein niedliches kleines Bäuchlein verborgen, aber die Schultern hatten mehr als gehalten, was von außen versprachen. In diesem Augenblick war Pater Josef sich sicher, nie einen schöneren Mann in seinem Bett gehabt zu haben. Und außerdem...

Wenn sie auch nur die Hälfte dessen woran er sich aus der letzten Nacht erinnerte getan hatten, grenzte es an ein Wunder, doch zwischen den sehnigen Schenkeln des Hirsches ragte dessen rosiges Fleisch bereits wieder aus seiner Tasche hervor. Pater Josef senkte andächtig das Haupt, ganz als fürchte er, das Wunder mit seinem unwürdigen Blick zu vertreiben. Seine Nase aber wischte jeden Zweifel beiseite. Das tiefrote Glied, noch bedeckt von der zähen Feuchte der Nacht, schälte sich abermals aus seinem Versteck hervor.

Behutsam schob der große Wolf eine Hand unter die prächtigen Hoden des Hirsches und ließ diese zärtlich umher gleiten. Ihr Geruch, vermischt mit den glibbrigen Resten der Nacht, stieg tief in die Schnauze des Paters und brachte dessen Schwanz zum wedeln. So heftig, dass das gesamte Bett zu wackeln begann, und schließlich jemanden weckte.

"Guten Morgen", gähnte der Hirsch und lächelte den Wolf zwischen seinen Beinen an. "Gut geschlafen?"

"Hervorragend", erwiderte Pater Josef ohne seine Hand fort zu nehmen. "Bis mich etwas Großes, Hartes gestochen hat. Passiert das denn oft?"

"Eher nicht" Der Hirsch verschränkte die Arme hinter dem Kopf und legte die Beine noch weiter auseinander. "Dahinter muss eine ganz neue Ursache stecken."

"Dem sollten wir auf den Grund gehen", raunte Josef tief aus der Kehle. "Ganz tief auf den Grund."

Er senkte den Kopf und leckte der Länge nach über das halb harte Glied. Das Hirschfleisch war zart, lang und verblüffend dünn. Doch sein Geschmack ließ ihn bis in seine Knochen erzittern. Der Hirsch keuchte laut.

"Tiefer, so?", hauchte er, hin und her geworfen unter der suchenden Wolfszunge. "Und wooooohh, wo hast du dir das vorgestellt?"

"Nochmal auf meinem... Terrain?", schmatzte der Pater. Er gab sich nicht einmal Mühe, seine Ungeduld zu verbergen.

"Noch einmal?", fragte der Hirsch an seiner wachsenden Erektion vorbei. "Haben wir dort nicht schon nachgesehen?"

Josef richtete sich auf, riss dabei fast die Matratze aus dem Bettkasten. Im Nu stieg er über dem Mann, den er am gestrigen Tag erst kennengelernt hatte. Der Gedanke allein rief wunderbar verruchte Bilder in seinem Kopf wach.

"Nicht so herum", hechelte er und sank über dessen Schoß in die Hocke nieder, bis er die Hitze der harten Spitze zwischen seinen Beinen fühlte. Seine krallenbewehrten Hände legten sich sanft auf die flache Brust des Hirschen und umschmeichelten dessen Brustwarzen. Dabei setzte der große Wolf eine geradezu flehende Welpenmiene auf und winselte: "Bitte!"

Mildtätig lächelte der Hirsch zu ihm hoch. "Meinetwegen, aber ich weiß nicht, ob wir da noch etwas Neues finden."

"Das riskiere ich!", raunte der Priester, stellte die Beine noch weiter auseinander und tastete nach der prallen Spitze des Hirsches.

"Warte!", rief dieser "Willst du nicht noch etwas nach schmieren?"

Der Wolf blickte voller Verlangen auf ihn nieder.

"Hoffentlich weißt du, wie sexy du bist!" Es schmatzte laut als die Spitze des dünnen Schaftes ihr Ziel fand und beide Männer stöhnten zugleich auf. "Ich bin feucht mit allem, was du mir gegeben hast; und alles in mir sehnt sich nach mehr."

Pater Josef sank tiefer, nahm alles auf was der Hirsch ihm bot. Der pralle Schaft glitt in ihn, als hätte sein Inneres nur darauf gewartet, sich um diese Form zu schließen. Dagegen verblassen sämtliche Spielzeuge, die in der Vergangenheit versucht hatten jene Sehnsucht zu stillen.

Der große Wolf heulte auf als er die Hitze der pochenden Hirschhoden an seinen Hinterbacken fühlte. Er drückte die Schultern durch, wand sich, versuchte noch mehr Raum in sich zu schaffen. Dabei glitt er eng umschlungen über den Schoß des Hirschen, und genoss jede seiner Bewegungen.

"Oh Gott", heulte dieser unter ihm. Seine Hände verkrallten sich tief in den weichen Hinterbacken des Wolfes, auf die der wedelnde Schwanz einschlug. Er fühlte jedes Pressen der Muskeln, dass ihn außen wie innen umschlang.

"Isidor", hauchte Pater Josef hingebungsvoll. "Isidor. Dringt tief wie keiner in mich vor!"

"Oh Gott!"

Der große Wolf herab beugte ehe der Kitsch Zeit zu wirken hatte, und verschloss die Schnauze des Hirschen mit einem gierigen Kuss. Für einen Augenblick fühlte Isidor noch die Berührung der scharfen Zähne, schmeckte den herben Speichel des Carnivoren, dann war das alles hinfällig. Das Innere des Wolfes hielt seinen Schaft umklammert, der Rachen seine Zunge, und er konnte nicht länger widerstehen. Seine Beine zuckten als die Hoden erbebten, und mit einem tiefen Röhren ergoss er sich in den Priester.

Der Wolf bäumte sich auf, presste den Hintern mit aller Kraft gegen den Stier. Ob Sinneswahrnehmung oder übereifrige Fantasie, er glaubte zu spüren wie der Samen des Hirsches kraftvoll in ihn schoss. Der wundervolle Geruch nach heißem Fell, Gleitmittel und Hirsch umgab ihn vollkommen. Und ein winziger, wilder Teil seiner Selbst erzitterte in der Gewissheit, ein Stück seiner urtümlichsten Beute in seinem Bauch zu wissen.

Pater Josef seufzte genießerisch auf als der zitternde Hirsch in seinen Armen zur Ruhe kam. Sanft hielt er ihn fest, während sein pralles Fleisch an Härte verlor und allmählich aus ihm glitt. Rasch drückte er zu, wollte alles so lange wie möglich in sich behalten. Er vermisste ihn schon jetzt.

"Und nun?", fragte Isidor als er langsam wieder Luft bekam. Dabei kneteten seine Finger noch immer die angespannten Hinterbacken des Wolfes.

"Nun freut es mich, dass ich dich doch noch zum beten gebracht habe", sagte Josef und rieb seine Schnauze an der des Hirsches.

"Kunststück, mit dem Hintern", raunte Isidor und griff für einen Moment fester zu. "Damit bekehrst du jeden den du willst!"

Der groß Wolf winkte verlegen ab, doch der Hirsch ließ nicht locker.

"Bring ihn mal näher."

Auf Knien rutschte Pater Josef über das Laken, bis er sich etwa auf Brusthöhe des Hirschen befand. Er hielt die Schenkel angespannt, wollte ihn nicht niederdrücken. Lediglich seine flauschigen Hoden strichen wohlig durch das zerwühlte Brustfell.

Ohne den Po des Geistlichen loszulassen, streckte Isidor die Schnauze nach dessen Gemächte aus. Das rosige Wolfsglied lugte erst halb aus seiner Tasche, und er gab sich alle Mühe, es behutsam hervor zu locken. Zart wie der Flügelschlag eines Schmetterlings hauchte er einen Kuss auf die feuchte Spitze.

Josef fühlte sich davon hinweg getragen, zehnmal mehr als von dem saugenden Schlund des jungen Katers. Er blickte herab auf die anmutige Gestalt des Hirsches, dessen Saat er noch tief in sich spürte; strich versonnen über dessen Geweih, und wünschte sich; es möge auf ewig so bleiben.

Die wundervolle Stimmung des Augenblicks hielt jedoch nicht dem Blick auf den Kalender stand. Die Erkenntnis durchfuhr den Pater wie ein eisiger Blitz.

"Was für ein Tag ist heute?"

"Sonntag, oder?"

"Oh nein!"

Wenn es jemanden störte, dass die Frühmesse etwas weniger früh begann, so verhielt er sich zumindest noch ruhig. Pater Josefs Blick glitt durch die Bankreihen, und entdeckte dort kaum mehr als das übliche Publikum.

Routiniert handelte er die ersten Teile des Ritus ab, sprach Gebete, stimmte Lieder an. Und ertappte sich immer wieder dabei, wie sein Blick durch Reihen der Anwesenden wanderte, ganz als suche er nach irgendetwas.

Dabei wusste er selbst, wie illusorisch die Sache aussah. Es war ein Onenight-Stand. Schlicht und ergreifend. Der hübsche Hirsch hatte ihm eine Nacht sondergleichen beschert, was mehr war als er gestern noch zu hoffen wagte. Sich auch nur ein Quäntchen darüber hinaus auszumalen, forderte den Schmerz nicht nur heraus; es lud ihn auch gleich zum bleiben ein. Der frühe Gottesdienst hatte ihnen beiden lediglich die Peinlichkeit des Abschieds erspart. Was sollte sonst daraus werden? Was wusste er schon über ihn? Krankenpfleger war er, Eltern und drei Geschwister hatte er. Soviel hatte er heraus bekommen, ehe ihre Münder sich wieder anderen Beschäftigungen zugewandt hatten. Selbst wenn es über reinen Spaß hinausginge, was sollte daraus schon erwachsen?

Bis zum Gloria hatte er sich schon fast davon überzeugt, dann öffnete sich die hintere Kirchentür. Isidor spazierte den Gang herab als gäbe es nichts normaleres auf der Welt und setzte sich in die vorderste Reihe.

Der Himmel fügte es, dass die Laienlesungen Pater Josefs Sprachlosigkeit verbargen und ihm Gelegenheit gaben, den Hirsch mit fassungslosem Unglauben zu betrachten. Er trug denselben eleganten Blazer wie in der Nacht zuvor, nur zerknitterter, was niemanden störte. Das Shirt darunter jedoch... Josef spürte wie seine Augen größer wurden, es war schwarz, wie die seinen. Der Hirsch musste es auch bemerkt haben, denn in diesem Moment zog er ein Stück des Kragens hervor, schnupperte daran und räkelte sich wohlig. Nicht zu übertrieben, doch für den Priester deutlich sichtbar.

"Ich danke dir, oh Herr!"

Irgendwie gelang es Pater Josef, sich bis zur Predigt zu retten. Dann, einer Eingebung folgend, ließ er den Altar links liegen und stieg die Stufen zur Kanzel empor. Diese benutzte er sonst nur zu besonderen Anlässen, und in diesem Moment war ihm danach. Auch eignete sich das knarzende Holz gut, um eventuell brodelndes Blubbern zu übertönten. Als er oben angekommen war, fand er es längst nicht mehr bedenklich, dass ihm am Morgen nur Zeit geblieben war, noch schnell die Sutane überzuziehen.

Er schlug das Buch mit seinen Notizen auf, ohne auch nur ein Wort davon zu lesen.

"Die Liebe..." begann er, weit ausholend, obwohl er nur Einen tatsächlich sah. Unter den Blicken die Isidor ihm zuwarf entspannte sich sein Unterleib, und dickflüssiger Hirschsamen sickerte tief ins Fell seiner Schenkel. Er genoss das Gefühl aus vollen Zügen, nun da er es wagen durfte, auf mehr zu hoffen.

"Die Liebe ist Gottes Geschenk, an jeden von uns!"