Dämonenzähmen leicht gemacht, Teil 3

Story by Guglehupf on SoFurry

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Just in diesem Moment ging die Tür auf und Fornoir schleppte zwei Eimer frischen Quellwassers rein. „Entschuldigt, dass es so lange ging, die Leitung im Haus hat wieder nur sehr langsam Wasser gelassen. Dafür habe ich uns dann auch gleich einen Eimer mitgebracht.“ Er stellte die beiden Eimer in die Ecke und gönnte sich selber eine Kelle Wasser. „Herrin, ich denke, ihr solltet auch mal einen Schluck trinken.“

„Da könntest du Recht haben.“ Sie war nicht selten so sehr in ihre Aktivitäten vertieft, dass sie das Trinken vergaß, daher war sie um diesen Hinweis sehr dankbar. Nicht eitel genug um auf eine eigene Kelle zu bestehen nahm sie die Kelle des Sergals und trank zwei davon innerhalb kürzerer Zeit.

Er ging derweil zu Mordaine die noch erschöpfter dastand als er sie zuletzt gesehen hatte. „Ihr habt sie ja ganz schön zugerichtet, Herrin.“ kommentierte er und hielt der Dämonin auch Wasser hin, welches sie begierig schluckte. „Ja, schlucken kannst du als Sukkubus, nicht wahr?“ Er grinste, hielt ihr nach der ersten Kelle aber wortlos eine zweite hin, welche auch begierig getrunken wurde. Die dritte wurde zur Hälfte geschafft, dann der Kopf zur Seite gedreht. „Na, meld dich einfach, wenn du noch was brauchst.“

Mordaine selber verstand die Welt nicht mehr. Sie hatte mit allem gerechnet. Dass ihr der Eimer über den Kopf geleert wurde, dass ihr die Kelle kurz vorher weggenommen wurde, dass die Beiden genüsslich tranken während sie Durst litt. Aber nicht, dass ihr anstandslos Wasser gereicht wurde und dass dieser Vorgang bis auf einen alten Witz ohne eine Demütigung ablief. „D-Danke.“ stotterte sie schwach und blickte Fornoir sowie die Elfe fragend an.

„Was wollt ihr jetzt machen, Herrin?“ Der Sergal ließ seinen Blick über die Tische mit den Folterutensilien gleiten. So viele Möglichkeiten, die er alle an ihr ausprobieren konnte, schließlich würde sie dank des Seelensteins immer wieder regeneriert werden. Doch es war die Entscheidung der Elfe, wie weiter vorgegangen wurde.

„Also ich würde jetzt einfach einen Blutsvertrag mit ihr unterzeichnen, dann wenden wir uns einem Drachen zu.“ bemerkte sie, bekam jedoch sogleich ein schwaches, aber doch bestimmtes „Niemals!“ zu hören. „Aber sie will ja nicht, sie will noch leiden.“ Faldarea zuckte mit den Schultern als sei es eine Entscheidung ohne jeglichen logischen Grund und wedelte dann verächtlich mit der Hand in der Luft. Unmissverständlich deutete es daraufhin, dass es dem Sklaven freigestellt war, die nächste Stufe der Folter auszusuchen. Sie selber begab sich wieder zu dem Tisch mit dem vorgefertigten Vertrag und den Kristallen.

Er überlegte lange und war sich nicht so ganz sicher, was er denn nun nehmen sollte. Bei mehreren Objekten blieb er stehen, nahm sie in die Hand, wog es, begutachtete ausgiebig, nur um es dann doch wieder hinzulegen. Hinter ihm beobachtete Mordaine mit wachsender Sorge das Geschehen. Sie konnte nicht immer sehen, was er in der Hand hielt, ahnte aber schon, dass egal was es war, es schmerzhaft werden würde. „Ah, ich glaube, ich habe etwas, womit wir Spaß haben werden.“ Er blickte kurz zur Herrin, die auf seine Entscheidung hin ledig breit grinste und ihn auch zu einem Lächeln inspirierte. Das wollte er schon immer mal ausprobieren.

Er nahm das Objekt in die Hand und drehte sich zu der Gefangenen um. Schlagartig wurden deren schwarzen Augen groß und sie begann zu zittern. „Nein! Nein! Bitte nicht das!“ Jeglicher Stolz, jegliche Härte gegenüber der Folter war verschwunden, als sie die Geißel sah. Jeder der an ihren befestigten Lederriemen bestand aus eingearbeiteten Steinchen und Metallspitzen. Nichts, was man wirklich an sich getestet haben wollte.

„Dann unterschreib den Blutsvertrag und wir sind alle glücklich!“ rief die Elfe aus dem Hintergrund. Statt eine Antwort zu geben, biss Mordaine nur die Zähne zusammen. Ihre Hände wurden zu Fäusten geballt und es war klar, was sie lieber wollte. „Also Fornoir, jetzt hast du deine Chance. Aber übertreib bitte nicht damit.“

„Mitzählen.“ Langsam schritt er hinter sein Opfer, er wollte es erst einmal auf dem Rücken ausprobieren, bevor er an andere Körperstellen ging. Dann holte er aus, zielte und schlug mit voller Wucht zu. Er traf sie zwischen den gebundenen Flügeln. Während die Steinchen Quetschwunden und Blutergüsse verursachten, blieben die Metallspitzen teilweise im Fleisch stecken und wurden erst beim Zurückziehen aus dem Körper gerissen.

„WUUUARGH!“ Der Sukkubus war plötzlich wieder zum Leben erwacht und schrie sich die Lunge aus dem Leib. Das Zerfetzen des eigenen Rückens fühlte sich grausam an, es brannte höllisch und nicht immer wurde eine Stelle mit ausreichend Fleisch getroffen. Ihre Augen waren weit aufgerissen und voller Tränen, welche das Blut aus Nase und Lippe schnell runterspülten. „Eins! Eins! EINS!“ Sie schrie die Zahl nur so hinaus, um sicher zu gehen, dass er sie auch hörte. Auf keinen Fall wollte sie riskieren, dass sie einen Schlag nicht zählte. Währenddessen tropfte das Blut ihres Rückens auf den Boden und bildete dort eine schnell größer werdende Lache.

„Zwei! ZWEIIII!“ Kaum kam Schlag zwei, wieder auf den Rücken, bäumte sie sich auf und schrei vor Schmerzen. Ihr Rücken fühlte sich jetzt schon an als würde das Fleisch nur so in Fetzen runter hängen.

Schlag drei und vier waren ähnlich, nur dass ihr Bewusstsein langsam zu schwinden begann. Sie schrie nicht mehr so kräftig, schluchzte nur noch und hing sichtlich in den Fesseln. Zu ihrer eigenen Überraschung klappte das Mitzählen allerdings noch.

„Stopp, Fornoir. Ich denke, sie braucht einen Moment Pause.“ Die Elfe stand auf, ging zu ihr und legte die Hand auf die Wange. Fast mütterlich sprach sie mit ihrer Gefangenen. „Du… Wenn du nicht mehr kannst, sag es. Dann beenden wir das Ganze schnell. Ich will nicht, dass du unnötig leidest. Es ist deine unnötige Eitelkeit, die dich davon abhält.“

Mordaine brauchte eine Weile, bevor sie wieder etwas sagen konnte. Doch der Seelenstein und ihr eigener Wille trieben sie dazu an, nicht aufzugeben und so erwiderte sie: „Ich würde lieber zwanzig weitere Schläge davon bekommen, als auch nur daran zu denken, euren Blutsvertrag zu unterschreiben.“ Sichtlich mitgenommen grinste sie, immer noch siegesgewiss. Es war schließlich nur eine Frage der Zeit, bis sie ihre Kräfte wieder hatte.

„Gut, dann geben wir dir eben einundzwanzig. Ist ja nicht mein Rücken.“ Die Herrin gab Fornoir gelangweilt ein Signal, weiter zu machen.

Die nächsten vier Schläge wurden auf den Oberschenkeln verteilt, welche bislang unberührt waren. Doch schon nach zwei Schlagen sahen sie fast schlimmer aus als der Hintern nach den Rohrstockschlägen. Die Schmerzen machten das Stehen schwierig und Mordaine war an der Kante, das Bewusstsein zu verlieren. Sie wimmerte vor Schmerzen und schien zu irgendwelchen Göttern zu beten, auch wenn dies für einen Dämon reichlich unlogisch war.

„Fornoir… Noch zwei Schläge deiner Wahl und dann übernehme ich. Ich denke, dass wir hier mit anderen Methoden weiterarbeiten müssen.“ Der Befehl war klar und eindeutig, der Sergal nickte und grinste dann sein Opfer breit an.

Mit einem benommenen Blick antwortete der Sukkubus und als sie realisierte, dass er vor ihr stand und wohin sein Blick wanderte, kam sie ein Stück weit zurück in die Realität. Schwach schüttelte sie den Kopf, ihre Augen wurden weiter und weiter und je mehr die Angst und Panik in ihr aufkam, desto böser grinste das Anfangs noch Fellknäul titulierte Wesen. „Na, haben wir realisiert, welche Ehre du haben wirst?“

Ehe sie etwas sagen konnte, schlug er mit der Geisel auch schon auf ihre Brüste ein. Erst auf die linke, dann war die rechte dran. Der erste Hieb ließ sie sehr benommen zurück, der zweite raubte ihr vollkommen das Bewusstsein. Durch die Metallstücke hatten sich Hautfetzen gelöst und hingen nun von den schwer geschädigten Brüsten herab. Weder Fornoir noch Faldarea hatten solch malträtierten Fleischsäcke gesehen. Würden sie nicht dort hängen, wo sie hingen, man würde sie nicht auf den ersten Blick als weibliche Rundungen identifizieren. „So, das war es. Sie ist hinüber.“ kommentierte der Sergal und legte die Geisel zurück. Er knackte mit den Knochen und spürte jetzt erst, dass die ganzen Schläge ihn ziemlich müde gemacht haben. „Warum machen wir jetzt nicht Pause und machen morgen weiter?“

In der Zwischenzeit hatte Faldarea sich zu der Gebundenen begeben und studierte die Wunden genau. „Weil ich heute noch eine Antwort haben will. Ich will heute noch den Blutsvertrag von ihr unterzeichnet haben.“ Streng blickte sie ihren Sklaven an. „Weißt du überhaupt, was das ist?“ Dieser schüttelte nur den Kopf und wirkte so, als würde er das Wort zum ersten Mal hören. „Es ist ein Pakt, der mit dem Blut besiegelt wurde. Der, der ihn eingeht, kommt aus ihm nicht mehr hinaus. Natürlich habe ich mir das Recht eingeräumt, ihr jegliche Freiheiten zu nehmen und mir kaum Pflichten aufzulegen. Ich habe nur versprochen, dass sie bei mir Unterkunft und Nahrung bekommt. Aber welche Art und wie viel, davon ist nichts gesagt.“

„Und warum bannt ihr sie nicht einfach?“ fragte Fornoir, während er sich eine weitere Kelle Wasser gönnte.

„Weil ein Bann gebrochen werden kann, ein Blutsvertrag ist nochmal eine Stufe besser. Außerdem kann man jemanden gegen seinen Willen bannen, ein Blutsvertrag muss von beiden gewollt sein. Und du kannst dir denken, was für einen Dämonen erniedrigender ist.“ Sie grinste und stupste die langsam zu sich kommende Mordaine mit dem Finger an. „Aufwachen, meine Kleine. Wir haben noch viel vor mit dir.“

Ein Stöhnen folgte und der Kopf wurde langsam gehoben. Der Mund war teils geöffnet und ein Speicheltropfen viel zu Boden. Im ersten Moment schien es so als wüsste sie nicht, wo sie war und sie schien sich zu fragen, wie sie hier her kam. Doch dieser Zustand dauerte nicht lange, schnell wurde sie klarer und blickte Faldarea erschöpft an. Was würde jetzt kommen? Was hatte sich die böse Frau diesmal für sie ausgedacht? Als Mordaine ein Grinsen sah, wand sie beschämt den Kopf ab. Längst war ihr klar, dass sie für einen Dämonen ein erbärmliches Bild abgab. Teils hing ihr das Fleisch in Fetzen vom Körper, unter ihr eine beachtliche Lache an Blut. Langsam drehte sie den Kopf in Richtung des Papierstücks, welches sie aus dieser Lage befreien würde. Für einen kurzen Augenblick dachte sie ernsthaft darüber nach, dem Ganzen ein Ende zu setzen und diesen Blutsvertrag einfach zu unterschreiben. Was war ein Leben in Gefangenschaft schon gegen diese Schmerzen und die Erniedrigung? Aber dann wurde ihr doch bewusst, dass sie eine Dämonin war, sogar unter ihres gleichen wenigstens etwas angesehen. Wenn sie jetzt so erbärmlich aufgeben würde, wäre das eine Schande, die sich niemals verzeihen würde.

„Also, gehe ich recht in der Annahme, dass du weiterhin nicht aufgeben wirst und dich weiterhin weigerst, hier diesen Vertrag zu unterzeichnen?“ fragte die Elfe streng und blickte ihre Gefangene sehr herrisch an. Ein schwaches Nicken der Angesprochenen folgte. „Deine Sturheit und deine Eitelkeit werden dir das Leben noch sehr schwer machen. Aber gut, es ist deine Entscheidung, was du aus deinem Leben machst.“

Wie ihr Sklave schon zuvor ließ sie den Blick über die Möglichkeiten der Schmerzen wandern. Die blauen Elfenaugen leuchteten bei jedem Gerät, auch wenn sie nicht jede Kategorie gleich gut mochte. So war Schlagwerkzeug nicht wirklich ihr Ding, ihr fehlte die Kraft und auch ein wenig das Geschick, um damit gut umgehen zu können. Vor den Dildos und anderen Objekten zum Einführen in die unterschiedlichen Körperöffnungen blieb sie kurz stehen, verwarf den Gedanken aber in Anbetracht, dass es für einen Sukkubus wohl kaum eine Strafe sei, etwas in den Anus oder die Scheide gesteckt zu bekommen. Nadeln, Nägel, Stangen und andere spitze Gegenstände schieden auch aus, hierfür hatte sie schlicht keine Geduld mehr. Auch wenn sie es sich nicht anmerken lassen wollte, war ihre Lust schon ein wenig aufgebraucht und neigte sich allmählich dem Ende.

Doch dann spitzen sich ihre Ohren, sie grinste und griff nach einer kleinen Knochensäge. „Da haben wir ja was, um uns die ganze Sache etwas zu beschleunigen.“ Die Elfe drehte sich um und hielt Mordaine das nächste Folterinstrument vor das Gesicht. „Willst du wirklich nicht aufgeben? Könnte sein, dass du jetzt ein bisschen leichter wirst.“

Der Blick der Dämonin wanderte von der Säge zu der Elfe und wieder zurück. Das konnte sie doch nicht wirklich ernst meinen? Wollte sie ihre Gefangene wirklich verstümmeln, nur um sie zu brechen? „Macht, was ihr wollt. Ich gebe nicht auf. Mit jedem Körperteil, das ihr mir abschneidet, bin ich wertloser für euch.“ Ein schwaches Grinsen und ein Biss auf die Unterlippe folgten.

Erneut zog die Elfe eine Augenbraue hoch, auch wenn sie mit dieser Antwort gerechnet hatte. Es war schon praktisch, dass man an ihr einen Seelenstein verwenden konnte, sorgte er doch auch dafür, dass sie nicht zu schnell aufgab. Die Nebenwirkung der verbleichenden Lust bei sich selber nahm sie gerne in Kauf, konnte sie sich zur Not ja immer noch an ihren Sklaven auslassen. „Na gut… Du bist wirklich ein sehr widerspenstiger Dämon. Aber dich gebrochen bekomme ich auch noch, das verspreche ich dir. Fornoir, halte ihren Kopf fest. Als erstes werden die Hörner dran glauben.“

Kurz versuchte Mordaine, sich aus dem harten Griff des Sergals zu lösen, doch schnell gab sie auf als sich dessen Krallen bedrohlich in die Kopfhaut bohrten. Angsterfüllt konnte sie nur aus den Augenwinkeln beobachten, wie die Säge zunächst am linken Horn angesetzt wurde. Auch wenn diese nicht sofort empfindlich waren, war das Geräusch der Säge und das Gefühl, welches durch ihr Ratschen ausgelöst wurde, sehr unangenehm und die Dämonin verzog angewidert das Gesicht.

Dämonenhorn war hart, aber nicht unzerstörbar. Es brauchte einen Moment bis der empfindliche, durchblutete Kern erreicht wurde. Schlagartig wurden Mordaines Bemühungen aus dem Griff zu entkommen stärker, sie schrie auf, versuchte zu zappeln, doch Faldarea sägte unbeirrt weiter.

„Hör‘ auf, dich zu wehren. Du machst es eh nur noch schlimmer!“ rief Fornoir der Gefangenen zu. Er war selbst erstaunt, wie viel Kraft sie noch hatte, es strengte ihn doch an, sie zu fixieren und unbewegt zu halten. Immer wieder musste er in und durch das dicke, schwarze Haar packen und den Griff erneuern, immer wieder rutschen Haarsträhnen durch seine bepelzten Klauen.

„So, Nummer eins ist ab.“ bemerkte Faldarea und betrachtete das blutige Horn in ihrer Hand genauer. „Damit kann ich schon ein hübsches Sümmchen machen.“ Vorsichtig legte sie es beiseite und suchte noch einmal den Augenkontakt mir Mordaine. „Höre ich von dir, was ich hören will?“ Ein böses Zischen kam als Antwort. „Na, dann halt nicht. Dann gehen wir zum zweiten Horn weiter. So ein einzelnes Horn sieht ja auch echt beschissen aus, das muss man schon sagen. Aber du siehst gerade auch nicht sonderlich gut aus.“

Wieder packte der Sergal den Kopf, wieder wurde die Säge angesetzt. Diesmal wehrte sich Mordaine nicht, auch weil sie gemerkt hatte, dass es im Vergleich zur Geiselung der eigenen weiblichen Rundungen doch recht harmlos war. Ein Schmerz, den sie auch noch trotz der Erschöpfung ertragen konnte. Für sie war es eher eine Demütigung, konnte sie die abgeschnittenen Hörner bei bestem Willen nicht verbergen. Aber lieber verzichtete man auf ein Paar Hörner als dass man sich seinem Feind ergab. Noch hatte sie so einiges, was sie zur Dämonin machte.

„Und Nummer zwei auch.“ Das Horn wurde zu dem anderen auf den Kristalltisch gelegt und die Herrin knackte erst einmal mit den Handgelenken. „Mann, das ist ganz schön anstrengend. Könntest du dir nicht noch zwei weitere Arme wachsen lassen, Fornoir? Dann könntest du sowas alleine machen.“

Er lächelte nur und ließ den Kopf los. Die Dämonin schaue ihn mit tränenüberfloßenem Gesicht böse an. Sie körperlich zu züchtigen war eine Sache, sie durch Verstümmelung zu demütigen eine ganz andere. Doch ihm irgendwas sagen wollte sie dann bei bestem Willen nicht. Sie wollte nicht erfahren, was sich die Magierin noch alles als Folter ausdenken konnte. So blieb sie nur stumm und verweigerte den Beiden damit ein Gefühl des Sieges.

„Wie, du sagst nichts? Los, beschwer dich, schimpfe uns Huren, Arschlöcher oder so. Es macht so gar keinen Spaß, dich zu verstümmeln.“ Faldarea ging um die Dämonin herum zu deren Hinterteil, griff an das schwer verletzte Stück Fleisch und packe fest zu. „Was hältst du davon, wenn wir jetzt auch noch was an deinem Hintern machen? Wie zum Beispiel den Schwanz abschneiden?“ Schnell griff die Elfe mit der linken Hand den Schwanz, zog ihn zu sich und setzte dann die Säge dicht an der Wurzel an. Ohne zu zögern begann sie damit, diesen abzuschneiden.

Schon der Griff an den Allerwertesten ließ Mordaine aufjapsen und weitere Tränen bekommen. Nur weil der Seelenstein die Wunden verschlossen hatte, bedeutete dies nicht, dass die Empfindlichkeit und die Schmerzen der Region weg waren. Daher konnte sie auch nicht schnell genug reagieren, als der feste Griff an das verlängerte Rückgrat, das Ansetzen der Säge und die gesprochenen Wörter fast gleichzeitig kamen. „AUA! Argh, mein Schwanz!“ Sie schrie und versuchte verzweifelt, das Becken nach vorne zu bekommen und so der Magierin das Abtrennen zu erschweren. Doch zum einen war ihr Griff fest und ließ kaum Möglichkeiten zum Ausweichen zu und zum anderen sprang Fornoir auf und drückte sie mit seinem gesamten Körper in Richtung der Herrin. Dass er dabei ihr Blut in seinem ganzen Fell verteilte, störte ihn nicht, genauso wenig wie er aus der Tatsache, dass er den dicken Brüsten so nah wie noch nie war, irgendein Kapital schlug. Er dachte gar nicht nach, er wollte lediglich die Herrin so gut er es konnte unterstützen.

Der Schwanz, welcher während des Sägens wild zuckte, war dennoch fast schneller abgetrennt als die Hörner. „Das ging deutlich leichter als gedacht. Bislang habe ich eher eine andere Art von Schwanz abgetrennt.“ Fornoir lächelte verlegen, das war etwas, was er eigentlich nicht so genau wissen wollte, wohl aus Angst, es könne ihn auch treffen. Derweil war Faldarea schon wieder in das Blickfeld der Verstümmelten gegangen und hob das abgetrennte Körperteil hoch. „Guck mal, was ich habe!“

Mordaine war von der Situation angewidert. Es war schlimm genug, bestraft zu werden, noch schlimmer war es, verstümmelt und erniedrigt zu werden. Der seelische Schmerz wog deutlich stärker als der körperliche, auch weil der Schwanz um Längen unempfindlicher war als die Brüste oder auch der geschundene Rücken. Um die Elfe nicht noch mehr zu ermutigen, entschied sie sich wieder zu schweigen. Die Anzahl der Körperteile, welche sie abtrennen konnte, war begrenzt, eigentlich gar es ja nur noch die Flügel. Teilnahmslos und desinteressiert beobachtete sie, wie ihr eigener Schwanz zu den Hörnern gelegt wurde.

Erst jetzt realisierte sie, dass ihre Arme schon lange taub waren, die Schultern und das Becken schmerzten. Ihr ganzer Körper war ein Schmerzensmeer, doch nun konnte sie langsam die einzelnen Nuancen erkennen. Der Seelenstein tat in dieser Hinsicht seinen Dienst und sie wusste nicht so ganz, ob sie ihn dafür hassen oder danken sollte. Immerhin gab er ihr Kraft, die Situation zu überstehen, während die Kraft der Peiniger eigentlich langsam, aber sicher nachlassen musste. Auf der anderen Seite wäre sie vermutlich schon längst verblutet, wenn er nicht wäre. Auch ein Ende, welches sie noch lieber haben wollte als die Aussicht auf ein Leben in Sklaverei einer sadistischen Magierin.

„Magst du Flügel, Fornoir?“ fragte Faldarea in die Stille, welche sich gerade ergeben hatte. Fornoir selber stand an eine der Wände gelehnt und hatte für einen kurzen Moment die Augen geschlossen. Er war müde und wollte so langsam nur noch schlafen, wusste allerdings dennoch, dass diese Aufgabe erst zu Ende gebracht werden musste.

„Wenn es sonst nichts anderes gibt.“ Er streckte seine Arme, ließ den Rücken knacken und gähnte. „Dann bringen wir das hier endlich mal zu einem Ende.“ Eine andere, deutlich größere Knochensäge wurde ohne vorige Anweisung der Herrin gegriffen. Er konnte sich schon denken, dass sie die dicken Flügelknochen nicht ohne Probleme abgetrennt bekommen würde. „Oder hat unser Gast uns vielleicht noch etwas zu sagen, was uns eventuell davon abhalten würde?“

Die Gefangene schüttelte erschöpft den Kopf. Die Ankündigung, dass ihr nun die Flügel abgetrennt wurden, brach ihre letzte Motivation, hier noch irgendwie mitzumachen oder Kontra zu geben. Sie wollte nur noch so lange durchhalten, bis sie wenigstens eine Verschnaufpause bekam, das Gähnen des Sergals hatte ja schon angezeigt, dass es mit der Erschöpfung der Folterer nicht mehr weit her war. Wort- und fast körperspannungslos hing sie in ihren Fesseln, die Augen geschlossen. Sie wollte nicht sehen, wie Fornoir hinter sie trat, versuchte sich davon abzulenken, wie er den ersten Flügel griff, diesen schmerzhaft verdrehte, damit er die Säge gut ansetzen konnte. Die Zähne wurden zusammengebissen, die Hände so fest es ging zusammengedrückt. Ihre Atmung beschleunigte sich, sie fühlte sich nass vor kaltem Schweiß.

Dann wurde der erste Zug mit der Säge getan, ein greller Schmerz schoss durch den Rücken, die Fingernägel bohrten sich in das Fleisch der Hände und ließ es leicht bluten. „Argh!“ Der Schrei war unterdrückt, aber es gelang ihr offensichtlich nicht mehr, ihn komplett zu unterdrücken. Tränen schossen in die geschlossenen Augen, die Ohren wurden angelegt. //Halte durch, Mordaine! Durchhalten!// Mit jeder Bewegung der Säge wurden die Schmerzen größer, die Scham stärker und die Erschöpfung erreichte neue Höchstwerte. Mittlerweile hatte sie schon keine Kraft mehr, sich wirklich dagegen zu wehren, sie weinte nur noch, schluchzte, wimmerte. Hauptsache, es ging zu Ende. Hauptsache, sie würde es durchhalten, ohne dass sie aufgeben musste. //Es tut so unendlich weh… Aber es ist auch anstrengend für ihn. Lange wird er sowas nicht mehr machen können. Durchhalten um jeden Preis, viel können sie dir nicht mehr antun.//

Als dann auch der zweite Flügel fiel und der Rücken vom Blut der Wunden komplett rot war, stöhnte Mordaine auf. Sie hatte die Tortur überlebt, jetzt würde er bestimmt keine Kraft mehr in den Armen haben. Mit halb geschlossenen Augen und schon fast im Delirium blickte sie zu der Elfe. Bestimmt wird sie jetzt sagen, dass sie hier abbrechen und morgen weiter machen. Wenn sie Glück hatte, waren da ihre Wunden wieder verheilt und der Bannkristall ein gutes Stück schwächer.

„Verdammt, diese Dämonin ist echt hartnäckig. Warum kann sie nicht einfach wie jedes normale Lebewesen aufgeben? Warum muss sie bis zum Schluss kämpfen?“ fluchte Faldarea und auch ihr konnte man die Erschöpfung des Tages ansehen. Trotz des schwachen Lichtes hatte sie Augenringe bekommen und ihre Haare waren zerzaust. Im Gesicht, im Dekolleté, auf den Armen, überall hatte sie Blut oder andere Körperflüssigkeiten. Außer auf der Kleidung, welche immer noch so sauber war wie in dem Moment, in welchem sie sich heute Morgen eingekleidet hatte. „Also, willst du nun endlich aufgeben und uns unseren wohl verdienten Schlaf geben, du dummes Stück Scheiße?“ Wut, Hass und Verachtung waren in ihrem tätowierten Gesicht zu sehen. Wenn sie die Kraft hätte, würde sie die Gefangene wohl eigenhändig zu Hackfleisch verarbeiten.

Ein ganz schwaches Lächeln kam über die Lippen der Angesprochenen und nur unwesentlich stärker war das darauf folgende Kopfschütteln. Es war trotz der Schmerzen und Demütigungen sehr befriedigend zu sehen, dass sich die beiden Folterer an ihr aufrieben. Die erschöpften Gesichter ließen sie ihre letzten mentalen Reserven sammeln und der Seelenstein kümmerte sich darum, dass Mordaine nicht zusammenbrach. So hatte sich das Werkzeug der Elfe zu einem für sie nützlichen Gegenstand gewandelt. //Mordaine, du hast ja doch noch Glück. Jetzt lasse sie noch ihre letzten Kräfte aus dem Körper prügeln, dann hast du ein paar Stunden Ruhe und kannst dich regenerieren.//

Mittlerweile hatte Faldarea sich wieder gesammelt und von ihrem Wutausbruch erholt. Sie redete zwar immer noch leise mit sich selbst, was die beiden anderen als leises Zischen vernehmen konnten, und blickte den Dämon immer noch sehr böse an, aber sie schmiss nicht mehr mit Schimpfwörtern um sich. Ihre Augenringe hatten sich innerhalb weniger Momente vervielfältigt und wirkten schon fast wie ein schlechtes Make-Up. „Also gut, Fornoir. Wir versuchen jetzt eine letzte Sache, dann müssen wir unsere Strategie ändern.“

Der Sergal kam nicht umher, sich zu fragen, ob seine Herrin nicht ein wenig wahnsinnig geworden war. Es war spät am Tag, bestimmt schon Nacht, man könnte doch problemlos auch am Morgen mit der Brechung des Sukkubus weiter machen. Warum wollte sie jetzt unbedingt den Sieg? Wenn es jetzt nicht funktionierte, würde sie sich nur noch mehr blamieren als wenn sie es morgen in Ruhe versuchen würde. Aber er traute sich nicht, der Herrin in solche Angelegenheiten rein zu reden. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, setzte sie es um und da konnte sie dann auch niemand, der nicht seinen Kopf verlieren wollte, sie von einer anderen Sache überzeugen. Er seufzte und blickte müde in die Richtung der Elfe. Es fiel ihm jetzt des eher unangenehmen Ortes schwer, die Augen offen zu halten. „Das habe ich jetzt nicht kommen gesehen…“ Dann erstarrte sein Blick, als er realisierte, was er da gerade gesagt hatte. Faldarea warf ihm einen sehr bösen Blick zu und er konnte nur verlegen und müde lächeln. „Also, was plant ihr?“

Die Herrin griff mit der rechten Hand nach der linken Dämonenbrust und drückte so feste zu, dass frisches Blut aus den zahllosen Wunden sickerte und die Hand rot färbte. Mordaine wimmerte laut. „Was ist ein Sukkubus, wenn sie keine Möglichkeit hat, Männer anzuziehen? Was, wenn wir ihr einfach die Titten abschneiden? Als Sklave braucht sie diese ja nicht mehr.“ Sie grinste breit und mit ihrem eh schon zerzausten Anblick war es kein Gesichtsausdruck, welchen man gerne sehen wollte. „Dann hätte ich auch wieder die größten Möpse hier im Haus.“

Hätte Fornoir in diesem Moment etwas getrunken, er hätte es in hohem Bogen wieder ausgespuckt. Dass Faldarea sadistisch war, war ihm bekannt, immerhin hatte sie dem Dämon ja schon Flügel und Schwanz abgeschnitten, die Hörner waren da fast schon obligatorisch. Sie hatte ihm auch erzählt, dass sie Männern, die sich ihr in den Weg stellten, die Genitalien abgeschnitten hatte und ihr nicht wohlgesonnenen Frauen die Intimregion verstümmelt. Hart, aber es kam durchaus auch bei anderen vor, die Chroniken der Völker waren voll von gefangenen Kriegshelden, die beim Feind eine solche Behandlung erfahren hatten. Doch einer Frau die Brüste, noch dazu so riesige, abzuschneiden, kannte er nicht. Vielleicht gab es das als Kriegsgräuel, aber das war es dann auch schon. Schwänze, Ohren, Hörner, ja. Aber Brüste? Das war eine komplett neue Dimension der Demütigung. „Seid… Seid ihr euch da sicher, Herrin? Wollt ihr das wirklich machen?“

Mit einem Mal war auch Mordaine um ein gutes Stück wacher. Das übertraf bei weitem alles, was sie bislang erlebt hatte. Selbst Dämonengefangenen wurde normalerweise so etwas nicht angetan. Ja, Brüste wurden gefoltert, verbrannt, in heißes Öl gehalten. Alles, was man sich bei Dämonen vorstellen konnte. Aber normalerweise wurden weder Genitalien noch sekundäre Geschlechtsmerkmale abgeschnitten oder entfernt. Von der Haarpracht vielleicht mal abgesehen. Unruhig, fast panisch, zappelte sie in ihren Fesseln hin und her. //Bitte lass das nur einen Witz sein, bitte sag, dass sie das nicht wirklich machen wird.//

Die Elfe ging zielstrebig zu dem Tisch mit den Messern, griff sich ein ausreichend großes und wog es in der Hand. „Traust du mir so etwas nicht zu, Fornoir? Hältst du mich wirklich für so verweichlicht, dass ich es nicht machen würde?“ Ruhig und sehr streng blickte sie ihren eigenen Sklaven an. „Soll ich dir etwa mal an dir zeigen, zu was ich alles fähig bin?“

„Nein, Herrin. Ich… ich meinte nur… Das ist schon ziemlich heftig, selbst im Vergleich zu dem, was wir hier gemacht haben.“ Woher seine plötzliche Sympathie mit der Gefangenen kam, wusste er selber nicht so genau. Vermutlich lag es daran, dass die vorgeschlagene Methode doch noch einmal eine Nummer härter war als das, was bislang praktiziert wurde. „Aber selbstverständlich, ich werde sie euch halten, wenn ihr das wollt.“

Faldarea grinste. „Harte Momente erfordern harte Entscheidungen. Manchmal muss man über sich hinaus wachsen, wenn man Erfolg haben will. Und für mich kommt nichts anderes als der Sieg über dieses Stück Dämon hier in Frage.“ Sie ging mit dem Messer in der Hand zu der zunehmend panischer wirkenden Mordaine. „Schrei nur so viel du kannst, bettele nur so viel um Gnade… Es wird nichts ändern. Deine Brüste werden gleich Geschichte sein.“

„Nein! Nein! NEIN!“ schrie der Sukkubus und wand sich, als sie das kalte Metall an ihrer linken Brust spürte. Noch hatte die Magierin nicht angefangen zu schneiden, doch es änderte absolut nichts daran, dass Mordaine den Ernst der Lage begriff. Sie sah der Herrin ins Gesicht, sah ihre Entschlossenheit, ihren Fanatismus, ihre Bereitschaft, Grenzen zu überschreiten, nur um an das Ziel zu kommen. „Ich unterzeichne den Blutsvertrag! Bitte, nicht meine Brüste! Stopp! Fornoir, Hilfe!“ Panisch versuchte sie, irgendwie Blickkontakt mit dem Sergal aufzunehmen. Er würde bestimmt seine Herrin davon überzeugen können, dass der nachfolgende Schritt nicht notwendig war. Doch er blieb nur ruhig an der Wand gelehnt stehen.

„Blutsvertrag hin oder her, du hast mich viel zu lange hingehalten. Jetzt bestrafe ich dich dafür, dass du meine Zeit vergeudet hast.“ erwiderte die Magierin und blickte der Dämonin eiskalt in die Augen. Ohne die Miene zu verziehen, stach sie das Messer in die Haut der Brust und begann zu schneiden. Sofort begann Mordaine zu schreien, sie schrie so laut wie noch nie an diesem Tag. Das Blut floss über die Brust und die messerführende Hand während Faldarea sehr unberührt von der Szene eiskalt weiter machte.

Der Schmerz war unbeschreiblich, ein gewaltiges Brennen, jedes Bewegen des Messers eine neue weißglühende Lanze aus Schmerz in die Brust der Dämonin. Er ging durch Mark und Bein, nahm den ganzen Körper in Anspruch, ließ nahezu jede Muskelfaser verkrampfen. Die Tränen flossen noch stärker als zuvor, Mordaine schrie und schrie, versuchte noch irgendwie Gnade zu erwirken, doch es hatte keine Chance. Es floss Blut wie es den ganzen Abend über noch nie geflossen ist, unter ihr hatte sich eine gewaltige Lache Blut gebildet, in welcher auch die Herrin stand. Fast schien diese es zu genießen, sie wirkte zufrieden, dass sie an dem störrischen Dämon ihre Rache nehmen konnte.

Das Werk wurde trotz nicht nachlassender Schreie und Tränen eiskalt fortgeführt und bald hing dieser Teil der weiblichen Rundungen nur noch an einem Stückchen Fleisch und Haut. Süffisant durchschnitt die Elfe auch diesen Teil und die Brust fiel mit einem lauten „Pflotsch!“ in die Blutlache am Boden. Die verbliebene, kreisrunde Wunde blutete kräftig, doch der Seelenstein trat unmittelbar seinen Dienst an. Er leuchtete auf und der Blutfluss wurde merklich weniger.

Zu ihrem Entsetzen war der Sukkubus die ganze Zeit bei vollem Bewusstsein obwohl der Schmerz mit Abstand der schlimmste aller Schmerzen war. Körperlich am Ende hing sie in den Seilen und schluchzte und weinte wie ein Weltmeister. Verzweifelt blickte sie auf das schwere Körperteil, welches ihr gerade abgetrennt wurde und nun wie Abfall da am Boden lag. Zu der körperlichen Pein kam eine unbeschreibliche seelische. Ihr wurde damit nicht nur Teile des Dämonseins abgeschnitten, nein, sie war mit einem Schlag als weibliches Wesen nichts mehr wert. Jegliches Hoffen auf einen Sieg über die Elfe hatte sich in Luft aufgelöst, denn so konnte kein Sieg gefeiert werden. Ohne Brüste war sie als Sukkubus ein nichts, niemand würde sie ernst nehmen. „Bitte…“ Ganz schwach sprach sie in Richtung der Elfe. „Tötet mich…“

Faldarea trat die abgetrennte Masse respektlos zur Seite, fuhr dann mit dem Messer entlang des Brustbeins ihrer Gefangenen und drückte das Kinn dieser mit der Spitze nach oben, sodass sie ihr in die Augen blicken musste. „Nein.“ Sanft sprach sie das Wort aus, sie lächelte fast dabei.

Ohne weitere Worte, dafür aber die Verzweiflung und Lethargie der Dämonin auskostend, legte sie das Messer an die verbleibende Brust und grinste. Der Schock, der beim ersten Schnitt durch den Körper ging, war fast noch heftiger als bei der ersten Brust. Faldarea und Fornoir konnten förmlich sehen, wie jeder Lebenswille aus der Dämonin floss, jede Hoffnung auf einen Sieg verschwand in der Pfütze aus Blut und Tränen. Während die Elfe sichtlich Kraft aus dieser Situation schöpfte und mit jedem Schnitt mehr Begeisterung für diese Art der Beschäftigung hatte, stand Fornoir die Abneigung ins Gesicht geschrieben. Er hatte die Augen fest geschlossen, die Ohren nach hinten gelegt und die Arme sehr ablehnend vor der Brust gekreuzt. Dies waren die Momente, wo er seine Herrin am liebsten selbst in dieser Situation sehen würde. Sie ging ihm mit dieser Verstümmelung definitiv einen Schritt zu weit, auch wenn er es sich nie trauen würde, Einspruch dagegen zu erheben.

Die zweite Brust fiel wie die erste auf den Boden und mit einem wahrlich sadistischen Ausdruck in den Augen beobachtete Faldarea ihr Werk. Mordaine hatte es nicht geschafft, bei Bewusstsein zu bleiben, sie hing wie ein Sack Kartoffeln in den Seilen. Ohne Schwanz, Hörner, Flügel und Brüste gab sie einen jämmerlichen Blick ab. Von oben bis unten war sie mit ihrem eigenen Blut beschmiert. Die Magierin ließ es sich nicht nehmen, auch die zweite Brust kräftig zu treten und so den blutigen Sack aus Fleisch und Haut durch den Raum zu bewegen. „Jetzt kannst du gerne deinen Blutsvertrag haben, Dämonenschlampe.“ sprach sie zu der Gefangenen. „Aber das geht natürlich nur, wenn du bei Bewusstsein bist. Fornoir, weck sie auf!“

Augenrollend schnappte der Sergal sich einen der Wassereimer und schüttete das kalte Wasser über die grausam Verstümmelte. So sehr er ihre Ziele verabscheute, doch das, was seine Herrin mit ihr gemacht hat, war ein purer Akt der Grausamkeit.

Langsam blinzelte die Dämonin und Spannung kam zurück in ihren Körper. Immer noch hing sie in ihren Fesseln, sie hatte keine Kraft mehr, irgendwas zu machen. Zerstört und gebrochen schaute sie in die Richtung der Elfe, doch der Blick war glasig und schweifte in die Ferne. Der Mund öffnete sich als wolle sie etwas sagen, doch keine Worte kamen aus der Kehle. Plötzlich kippte der Kopf nach vorne und die Anwesenden befürchteten schon, dass sie wieder das Bewusstsein verloren hatte. Doch dann hob sich das Haupt erneut.

„Also, willst du nun meinen Blutsvertrag unterzeichnen? Oder sollen wir noch was anderes mit dir machen?“ Faldarea packte den Kopf der Dämonin und zwang sie dadurch, ihr direkt in die Augen zu starren. Als sie ein schwaches Nicken spürte, grinste sie zufrieden. „Geht doch. Siehst du, war doch gar nicht so schwer, das zu sagen. Lass sie runter, damit sie unterzeichnen kann.“

Müde ging er zu ihr, löste zuerst die Fesseln an den Füßen, dann die Fesseln an den Händen. Er machte sich keine Mühe, sie irgendwie zu stützen oder zu heben, stattdessen ließ er sie desinteressiert auf dem Boden aufprallen. Erbärmlich lag sie in ihrem eigenen Blut und bewegte sich kaum noch. Wenn man genau hinsah konnte man das Auf und Ab eines schwachen Atmens erkennen. Wesen, die in ihrem eigenen Blut lagen, hatte er auch lange vor seiner eigenen Sklavenschaft schon oft genug gesehen, es war nichts Ungewöhnliches für ihn. Nur weil er die Methode, die zu diesem Blutbad führte, ablehnte, hieß es nicht, dass er ihr dieses Schicksal nicht gönnte. Alles, was er vertreten konnte, war für einen solchen Dämon gut genug.

Mittlerweile hatte Faldarea den Vertrag genommen, ihn geöffnet, kurz magisch behandelt und dann mit einer dünnen Nadel ein paar Tropfen ihres eigenen Blutes auf diesen gegeben. Sie stellte sich in eine Ecke des Raums und sprach: „Wenn du erlöst werden willst, musst du schon herkommen und dir deinen Vertrag abholen. Willst du weiter leiden, bleib einfach liegen und mach gar nichts.“

Mordaine rollte schwer von ihrem Rücken auf ihre Seite und begann, langsam sich in Richtung der Herrin zu robben. Sie wusste selber nicht, wieso sie noch die mentale Kraft hatte, diese letzte Demütigung zu überstehen. Langsam, aber sicher, unter viel Stöhnen und anderen, undefinierbaren, auf Schmerzen beruhender Geräusche, bewegte sie sich vorwärts und erreichte Faldarea mit letzter Kraft. Ein blutverschmierter Finger wurde in Richtung des Papiers ausgestreckt. Harsch packte die Elfe dieses Körperteil und drückte es auf das Papier. Direkt begann die schwarze Schrift silber-bläulich zu leuchten. Kurz darauf ging es in blauen Flammen auf, die zu gleichen Teilen Faldarea und Mordaine berührten und anschließend in ihren verschwanden. Die Augen der Elfe funkelten auf während die Dämonin von allen verblieben Kräften verlassen wurde. Wie tot blieb sie auf dem Bauch liegen und mit einem letzten Seufzer schloss sie die Augen.

„Ist sie jetzt tot?“ fragte Fornoir und trat neben seine Herrin. Er blickte von oben auf die bewusstlose Mordaine herab und trat ihr ein paar Mal in die Seite. Der Rücken sah erbärmlich aus, die Stümpfe von Schwanz und Flügel ragten aus einem zerfetzten Hautareal heraus. Po und Oberschenkel sahen nicht besser aus und überall trocknete ihr Blut.

Die Elfe schüttelte den Kopf. „Nein, sie lebt noch. Aber sie ist ziemlich erschöpft. Bringen wir sie zurück in die Zelle, mit dem Seelenstein sollte sie im Laufe des morgigen Tages wieder fit genug sein, dass ich sie weiter behandeln kann.“ Ohne sich um das Chaos im Raum zu kümmern ging sie schnurstracks zu dem Seelenstein, schnappte sich diesen und wartete darauf, dass ihr Sergal den schlafen Körper nahm.

„Was wollt ihr denn noch mit ihr machen? Habt ihr denn nicht schon, was ihr wollt mit dem Vertrag?“ fragte er und ächzte. Trotz zwei großer Fleischpakete weniger war Mordaine immer noch recht schwer und ihre fehlende Körperspannung machte es dem übermüdeten Sklaven nicht leichter.

„Ach, man kann noch viel machen. Das mit dem Seelenstein bringt mich auf eine gute Idee… Was hältst du von einem Sklaven, mit dem du machen kannst, was du willst, ohne Angst zu haben, dass er stirbt oder arbeitsunfähig wird?“ Der Seelenstein wurde kurz vor ihrem Gesicht bewegt, dann zur Seite gelegt aus sie realisierte, wie blutverschmiert ihre Hände waren. „Außerdem muss ich noch ein paar Bannrunen auf ihr anbringen, ich habe keine Lust, dass sie weitere Dämonen anlockt, noch dass ihre Präsenz von der Inquisition bemerkt wird.“ Sie schnappte sich den Stein wieder. „Und sie ist ein Sukkubus, das muss ich auch noch irgendwie in den Griff bekommen. Du willst ja auch vermutlich irgendwann mal deinen Spaß mit ihr haben.“

Er grinste schwach. Daran hatte er auch schon öfters gedacht, aber keine Idee gehabt, wie er die Nachteile eines Sukkubus umgehen konnte. Er hatte keine Lust ihr jedes Mal ein Stück seiner Lebenskraft zu geben. „Herrin… Euch will ich wirklich nicht zur Feindin haben…“ bemerkte er anerkennend. „Aber irgendwie Schade, dass sie ihre Brüste verloren hat. Ob ich da noch Interesse an ihr habe…“ Vielleicht war es auch nur der Verlust dieser Fleischberge, welcher dem Sergal so böse aufstieß. Hätte er wirklich so ablehnend reagiert, wenn es kleine Brüste gewesen wären? Oder wäre es für ihn dann einfach egal gewesen, was ihr passierte? Er wusste es nicht, wollte sich jetzt aber auch nicht mit seinem Gewissen auseinander setzen. Stattdessen hatte er seine letzte Kraft zusammen genommen und Mordaine geschultert während er auf die Herrin mit dem Stein wartete.

Faldarea grinste verschmitzt. „Glaubst du wirklich, ich hätte ihr irgendwas abgeschnitten, was ich nicht wieder genau so dran machen kann? Vielleicht war ich etwas hart zu ihr, das stimmt. Aber ich mache nichts, von dem ich nicht weiß, wie man es rückgängig machen kann. Der Blutsvertrag wird auch schon bald für mich nur heiße Luft sein.“ Der Wahnsinn war wieder verschwunden und eine selbstzufriedene Elfe trat hervor. Sie ging vor dem langsamen Fornoir und tat einzelne Schritte, die er als Siegestanz interpretierte.

Auf ihre Worte schüttelte er nur den Kopf. Warum war er nicht selber darauf gekommen, dass sie das Ganze schon deutlich gründlicher geplant hatte als er es gedacht hatte? „Ich frage mich… Uff, die ist auch ohne Titten wahnsinnig schwer… warum ich auch nur einen Moment daran gedacht habe, dass ihr auch einen Sukkubus ohne irgendwelche Anhängsel brauchen könnt.“ Zum Glück war es nicht mehr so weit bis zu ihrem Verließ und als sie in dem dunklen Raum angekommen war, schmiss er sie unsanft zu Boden. „Dann muss ich mir ja auch keine Gedanken machen, dass ich sie zu hart anpacke. Soll ich sie wieder an der Wand befestigen?“

Faldarea überlegte kurz. „Nein, lass sie einfach auf dem Boden liegen. Weglaufen wird sie in dem Zustand eh nicht.“ Fornoir nickte, stieß die Bewusstlose noch einmal mit dem Fuß an sodass sie auf den Rücken rollte und drehte sich dann in Richtung der Tür. Zum ersten Mal an diesem Abend schien er zu bemerken, dass er voller Blut, Staub und Erde war. Der Spermafleck vom Mittag war auch noch sichtbar. „Bevor ich ins Bett gehe, brauche ich erstmal ein Bad.“

Die Elfe warf den Seelenstein in Richtung der Dämonin und ging dann hinter ihrem Sklaven aus dem Raum. „Ja, ich auch auch…“ Ungeniert packte sie ihn an seinem Hintern. „Für heute bist du aber noch nicht entlassen, du musst noch etwas gut machen.“ Ein leises „Ja, Herrin…“ folgte.