Dämonenzähmen leicht gemacht, Teil 2
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Der Sergal positionierte sich so, dass er den Hintern der Dämonin gut und vor allem hart treffen konnte. Dennoch wartete er noch einen Moment, bis sie antwortete. „Beatrice.“ Ein heftiger Schlag folgte und die Geschlagene sprang auf.
„Das ist eine glatte Lüge. Verkauf mich nicht für dumm, ich weiß, wie ich deine Aussagen überprüfen kann.“ Ohne eine Miene zu verziehen beobachtete sie, wie ihr Sklave einen nach dem anderen Schlag auf das Gesäß der Dämonin gab, welche bei jedem Schlag aufschrie und versuchte, ihm auszuweichen.
„Dann findet ihn doch selbst raus, Frau Oberschlauelfe!“ Keuchend hing die Dämonin in ihren Fesseln. Die Hiebe waren hart und sie hatte definitiv die Kraft des Sergals unterschätzt. Dass sich ihre Pobacken deutlich verfärbt hatten und an einigen Stellen die Haut auch aufgesprungen war, konnte sie zwar nicht sehen, wohl aber fühlen. Kaum hatte sie der Elfe die Widerworte förmlich ins Gesicht geschrienen, folgten auch schon weitere Schläge. Einer härter als der andere, jeder knallte auf den Leib der Gefolterten und das Blut begann zu spritzen. Tränen vor Schmerz, aber auch vor Wut, schossen ihr in die Augen und sie begann zu schluchzen.
Mit einer Handbewegung signalisierte Faldarea Fornoir zumindest für einen Moment zu stoppen. „Du spürst die Schläge. Das war nur der Anfang. Du kannst jeder Zeit aufgeben, mir die Treue schwören und den Vertrag unterzeichnen.“ Sie ging auf die Gefangene zu, griff nach ihrem Kinn und sorgte dafür, dass sie ihr genau in die Augen schaute. „Du hast so einen schönen Körper, es wäre doch echt schade, wenn wir diesen verunstalten müssen, nur weil einer von uns so dickköpfig sein will.“ Grinsend ließ sie das Kinn los und griff nach einer der Brüste. „Deine Titten machen mich schon ein bisschen neidisch, das muss ich schon zugeben. Wie kannst du mit den Dingern denn überhaupt laufen ohne nach vorne umzufallen?“ Dann wurde sie wieder ernst. „Aber wir sind immer noch bei der Frage Nummer eins.“ Ein Kopfnicken folgte und ein Schlag mit aller Kraft in die eh schon verletzte und empfindliche Hautpartie ließ den kompletten Dämonenkörper in Schock zurück.
Der Mund ging auf und wieder zu, sie wusste nicht, was sie getroffen hatte. Es fühlte sich an, als hätten sein Bruder und er zusammen zugeschlagen. Der Rohrstock klatschte mit einer Wucht auf das Hinterteil, dass die Beine bis zu den Knien alleine wackelten, von den Zuckungen durch die Muskelanspannungen ganz zu schweigen. Einen Moment standen alle nur da, die Dämonin mit gesenktem Kopf und Tränen, die ihre Wangen runter liefen. Der Hintern blutete, die Blutung stoppte jedoch kurz darauf, die Wunden für sich blieben jedoch sichtbar. Schmerzgeplagt wurde die Elfe angestarrt. „Was interessiert euch mein verdammter Namen so sehr?“
„Ich will einfach wissen, mit wem ich es hier zu tun habe. Natürlich könnte ich ordinär sein und dich einfach die ganze Zeit mit Schlampe, Nutte, Hure und so anreden. Aber so bin ich nicht. Ich schätze es eher, wenn ich meine Gäste mit Namen ansprechen kann.“ Fornoir wollte wieder zu einem Schlag ausholen, doch die erhobene Hand der Herrin hinderte ihn daran. „Wenn du mir partout nicht deinen Namen nennen willst, werde ich meinem Sergal hier sagen, dass er dir mit dem Rohrstock das Fleisch vom Körper prügeln soll…“ Sie ging um ihr Opfer herum und drückte den Fingernagel am Halsbeginn mittig tief in die Haut. „…und zwar von hier bis hier.“ Der krallenartige Nagel verletzte die Haut vom Nacken bis zum Schwanzansatz. „Glaub mir, das würde er echt tun. Und glaub mir auch, ich habe noch sehr viele weitere Fragen an dich. Ich finde immer Stellen, die man noch foltern kann.“ Mit dem Absatz trat sie ihr kräftig auf den Fuß. „Also, deinen Namen. Und jetzt mal zackig.“
Die Dämonin schrie auf und schluchzte. „Du elendes Miststück von Elfe…“ Sie zuckte sichtbar zusammen, als Fornoir sie mit dem Stock in der beschädigten Hautregion berührte. Dann starrte sie wütend die Elfe an und erklärte: „Mordaine. Mein Name ist einfach Mordaine. Seid ihr nun zufrieden? Wollt ihr nun weitere Antworten aus mir rausprügeln?“
„Nein und ja. Zufrieden bin ich nicht, denn in der Tat klaut ihr mir meine Zeit damit dass ich jetzt so lange auf euren Namen gewartet habe. Aber es macht auch Spaß, die Antworten, die ich hören will, aus euch raus zu prügeln.“ Sie hob den Zeigefinger und ließ ihn in der Luft kreisen, woraufhin der Sergal nickte und den Rohrstock zurück legte. „Vielleicht sollte ich darauf hinweisen, dass Fornoir hier nicht alle Arbeit machen wird. Er macht nur die leichte Arbeit. Also überlege es dir nochmal, wie lange du hier die harte Dämonin spielen willst und wann du entscheidest, aufzugeben.“ Faldarea ging zu einem der Tische und holte einen edlen Stab mit einem Kristall an der Spitze. Für einen Zauberstab war er zu lang, für einen Stock zum Wandern und zu Kämpfen definitiv zu kurz. „Willst du eine Kostprobe, Mordaine?“ Sie führte den Kristall zur linken Brustwarze der Gefangenen und drückte diese nach Innen.
Mordaine beobachtete nervös, was mit ihr getan wurde. Sie spürte den kalten, spitzen Kristall, wie er ihre empfindliche Brust reizte. Angenehm werden würde es bestimmt nicht, so viel war schon sicher. Ein kurzer, eher zufälliger Augenkontakt mit der Magierin folgte, diese grinste und drückte auf den Griff des Stabs. Plötzlich schoß ein Schmerz durch die Brust der Dämonin, welchen sie nicht für möglich hielt. Alle Muskeln im Bereich um den Oberkörper kontrahierten, ja verkrampften fast, plötzlich und Sterne tanzten von ihren Augen. „Auaargh!“ Ein lauter Schrei folgte und sie zitterte.
„Das Gerät nutze ich normalerweise, um meine Kühe anzutreiben. Kann man aber auch für Sergals und Drachen verwenden, wenn sie nicht horchen. Anscheinend ist es auch für Dämonen geeignet.“ Sie lachte und legte den Stab über die Schulter. „Kleiner Tipp am Rande: Das war noch ziemlich leicht. Ich kann damit einen Drachen komplett unbeweglich machen. Würde dir an deiner Stelle raten, es nicht ausprobieren zu wollen.“
Die Gefangene biss sich auf die Lippen um jetzt nichts Falsches zu sagen. Sie starrte auf den Boden, langsam begann sie zu realisieren, dass sie ihre Gegner deutlich unterschätzt hatte. Einen solchen Sadismus hatte sie zuvor nur bei ihresgleichen erlebt, nicht aber bei Sterblichen. „Macht… doch… einfach… weiter.“ Presste sie aus den Lippen.
„Tztztz… Warum die Eile? Es ist doch schön hier und wir haben viel Zeit.“ Der Stab wurde weggelegt. „Aber gut, zweite Frage. Was wolltest du hier bei mir? Warum hast du mich und meine Sklaven auf diese schändliche Weise angegriffen?“
„Das wisst ihr doch genau so gut wie ich. Ihr scheint mit uns Dämonen doch vertraut zu sein.“ Mordaine fauchte, diese Fragen gingen ihr jetzt schon tierisch auf die Nerven. Aus ihrer Position hatte sie nicht gemerkt, dass der Sergal sich ein anderes Schlagwerkzeug ausgesucht hatte, doch kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, knallte ein kräftiger Peitschenhieb auf den Rücken. Einmal von links oben, nach rechts unten, quer über den ganzen Rücken. „Jauarghahhh!“ Ein ohrenbetäubender Schrei folgte und Fornoir legte die Ohren nach hinten. Der ganze Körper zitterte und Mordaine biss sich kurz darauf auf die Lippen, um den Schmerz irgendwie zu verarbeiten zu können. Ihr Rücken brannte jetzt schon, von nur einem Schlag.
„Also, soll Fornoir noch mal zuschlagen oder willst du jetzt endlich reden?“ Faldarea packte diesmal magisch das Kinn der anderen Frau und stellte so den Augenkontakt her.
Sergals waren nicht unbedingt für Geduld bekannt, und so brauchte sie für seinen Geschmack einen Tick zu lange und er schlug erneut zu. Diesmal von rechts oben nach links unten, wieder über den kompletten Rücken. Ein rotes Kreuz formte sich zwischen Kopf, Flügeln und Schwanz.
„Auaaa!“ Sie biss sich in den Oberarm und schluchzte. Der Schlag war just in dem Moment gekommen, in dem sie reden wollte. „Natürlich war ich hinter euren Schätzen her. Jeder weiß doch, wie wertvoll und mächtig die Artefakte eines Magiers sind. Und was Magie angeht, seid ihr nun einmal die Einzige hier in der Umgebung.“ Mordaine hing hilflos in ihren Fesseln und hoffte inständig, dass dies die Elfe zufriedenstellen würde.
Tat es aber nicht, zumindest Fornoir war unzufrieden. Und so knallte die Peitsche erneut über den Rücken. Sie hinterließ mit jedem Schlag nicht zu verachtende Wunden, deren Blut langsam zu Boden tropfte.
„Hey Fornoir, der Schlag kam zu früh! Halt dich ein wenig zurück.“ Faldarea war gereizt, aber definitiv wegen des Sergals. „Willst du mich mit dieser Antwort eigentlich für blöd verkaufen? Wir wissen es doch beide besser.“ Sie ging zu der Dämonin und packte ihr Gesicht hart, welches schmerzhaft zusammen gedrückt wurde. „Ich gebe dir jetzt eine letzte Chance, mir auf diese Frage eine ehrliche Antwort zu geben oder ich lasse dich mit Fornoir alleine. In wie vielen Teilen du dann hier hängst, das ist mir sowas von scheiß egal.“ Das Gesicht wurde losgelassen, die Hand begann erneut zu leuchten und eine sehr kräftige Ohrfeige folgte.
Der Schlag ließ Mordaines Kopf von links nach rechts schleudern und Nase sowie Lippen begannen zu bluten. Die Backe brannte stark und tatsächlich konnte man den Abdruck der Hand erkennen. Sie hatte keine Chance, sie musste aussprechen, was sie lieber für sich behielt, auch wenn es eigentlich ein offenes Geheimnis war. „Natürlich wart auch ihr mein Ziel. Ich wollte euch versklaven, eure Macht für mich nutzen, euch brechen. Euer Drache und der Sergal hätten bestimmt gute Dienste daran getan.“ Ruhig sprach sie von den Anschlagsplänen, wenn sie schon ein Geständnis ablegen musste, so wollte sie es wenigstens in Würde tun. „Und glaubt ja nicht, dass ich auch nur einen Schritt von diesem Ziel abgewichen bin.“ Ein dämonisches Grinsen folgte.
Ein Knall, ein Schlag, ein Aufschrei folgte. Die Peitsche überwand die Schulter und schlug brutal auf die rechte Brust auf, die Spitze erreichte sogar die entsprechende Brustwarze. Dieser Schlag hatte definitiv eine ganz andere Qualität als die vorangegangen, denn das Opfer zitterte und zum ersten Mal schienen die Knie merklich nachzugeben. Ganz offensichtlich waren die Schmerzen durch die empfindliche Brustwarze um Welten höher.
„Fornoir!“ Nun war Faldarea auch auf den Sergal wütend. „Das war jetzt nicht notwendig, ich mochte die Antwort. Alles andere hätte mir nicht gefallen. Ich will ja nicht, dass sie zu schnell aufgibt. Das Spiel hat gerade erst begonnen.“ Ihr Gesichtsausdruck entspannte sich. „Auf der anderen Seite muss sie dafür bestraft werden, versucht zu haben, uns zu versklaven. Wir hätten jetzt an ihrer Position sein können, nicht auszudenken. Komm rum und gib ihr mal ein paar Hiebe auf die Fleischberge hier. Die sind ja bestimmt gut gepolstert.“
Der Sergal verdrehte die Augen. Nicht wegen der Bestrafung, er hatte sich eh schon gefragt, wann sie die Erlaubnis gab, diesen empfindlichen Bereich zu bestrafen dürfen, nein, es war mal wieder die typische Reaktion der Herrin. Hätte er sie nicht geschlagen, wäre es der Elfe bestimmt auch nicht recht. Dann hieß es „Warum schlägst du nicht zu? Sie wollte dich doch versklaven!“ oder irgendwas in dieser Art. So ging er dann um die Gefangene herum, wurde mit sehr nervösem Blick sehr genau beobachtet wie er sich in Position begab. Faldarea ging einige Schritte zur Seite um nicht von der Peitsche getroffen zu werden. Fornoir, der bislang geschwiegen hatte, nutzte das Schweigen der Herrin aus und befahlt Mordaine: „Mitzählen. Wenn du nicht mitzählst oder dich verzählst, beginnt das Ganze von vorne.“ Dann schlug er zum ersten Mal zu.
„EINS!“ schrie die Geschlagene panisch in ihrem Schmerzensschrei. Es war noch einmal eine ganz andere Kategorie an Schmerz, der ihr da widerfuhr. Das empfindliche Fleisch der Brüste schien den Schmerz eines Schlags zu potenzieren und ihre Tränen flossen schon nach dem ersten Schlag.
So ging es immer weiter. Fornoir ließ ihr kaum eine Pause und nach fünf heftigen Hieben war ihr Vorbau nur noch ein Schatten seiner selbst. Blut tropfte an ihnen herunter, die Stellen die nicht aufgeplatzt waren, waren blutunterlaufen und gerade die Brustwarzen waren mit jedem Treffer um eine Größenordnung empfindlicher.
„Fünf…“ sagte sie nur noch schwach, nach den Schlägen hatte sie keine Luft mehr und war heiser. Die Knie haben öfters den Dienst aufgegeben und so hing der komplette Körper an den empfindlichen Schultergelenken.
„Falsch. Das war der sechste Schlag. Wieder von vorne!“ befahl der Auspeitscher und Faldarea machte keine Anstalten, ihn auch nur ansatzweise zu stoppen. Im Gegenteil, sie beobachtete mit jedem Schlag mit wachsender Genugtuung, wie der Widerstand des Dämons langsam gebrochen wurde. Oder es zumindest den Anschein hatte. Noch machte sie sich keine Mühe, mit dem Blutsvertrag zu wedeln und auf diese Option hinzuweisen. Noch musste Mordaine es entweder selber wissen oder sich ihrem Schicksal stellen.
Schluchzen folgte und die Dämonin bekam ob der trockenen Kehle einen Hustenanfall. Sie presste die Lippen zusammen, nicht um Tränen und Weinen zu unterbinden, das hatte sie lange aufgegeben, sondern um nicht wie ein Hund um Gnade zu betteln. Diesen Gefallen würde sie ihren Peinigern nicht geben. Sie wollte die Schmerzen und die Verletzungen ihres Fleisches mit Würde begegnen. „Macht schon, bringen wir es hinter uns…“
„Deine Worte sind mein Befehl, Dämon.“ Er grinste und schlug wie gehabt heftig zu. Diesmal konnte Mordaine bis zehn mitzählen und er wollte gerade zum elften Schlag auf die mittlerweile halb bewusstlose Gefangene ansetzen, da hob auch schon die Herrin die Hand.
„Es reicht. Ihre Bestrafung hatte sie. Geh mal lieber Wasser holen, damit sie uns hier nicht so schnell umkippt.“ Der Sergal nickte, legte die Peitsche zur Seite und verließ dann wie befohlen den Raum. Faldarea betrachtete derweil den übel zugerichteten Dämon. Schlag acht oder neun hatte sich im rechten Nippelpiercing verhangen und dieses beim Rückziehen abgerissen, was ein deutlich stärkeres Bluten zur Folge hatte. Mittlerweile gab es auf den Brüsten trotz der gewaltigen Masse fast keinen Platz mehr, der nicht zumindest blau gefärbt war. „Jetzt wirst du ja noch fast zur Elfe.“
Mordaine stand nur noch zitternd auf den Beinen. Bis auf die Nummern hatte sie nichts mehr von sich gegeben, war von der Herrin aber auch nichts gefragt worden. Obwohl sie jetzt höchstens dreißig bis vierzig Schläge insgesamt bekommen hatte, war sie ziemlich erschöpft. Die Schlagkraft eines Sergals war doch um einige Nummern stärker als beispielsweise die eines Menschen, bei welchen sie wohl noch einige Zeit weiter hätte machen können. Das Blut im Gesicht war mittlerweile eingetrocknet, dadurch machte sie einen noch erbärmlicheren Eindruck. Erschöpft blickte sie auf die Elfe und wartete auf deren weiteres Vorgehen.
„Während Fornoir dir Wasser holt, können wir ja mal ganz unter uns reden. Von Frau zu Frau, sozusagen.“ Faldarea ging einige Schritte auf die Gefesselte zu. „Nun sag mir doch dein Geheimnis… Wie bekommt man solche Riesentitten?“ Sie fasste an eine der Brüste, was zu einem Aufschrei und anschließendem Wimmern folgte. „Ich meine, ich kann mich über meine auch nicht beklagen, ich bin mit Abstand hier in der Gegend die Größte. Oder ich war es, denn jetzt bist du da.“ Mit beiden Händen schätzte sie das Gewicht der Fleischmasse, wobei sie diese natürlich deutlich bewegen musste. „Also zehn Stein schätze ich schön… Ne, deutlich mehr… Fünfzehn vielleicht? Zwanzig? Ich bin nicht sonderlich gut darin, Gewichte zu schätzen, auch weil Fornoir alles für mich trägt.“
Mordaine wimmerte und biss sich immer wieder auf die Zähne. „Ich weiß es nicht. Bei der Geburt einfach Glück gehabt? Sie sind mir schon früh gewachsen…“ Wenigstens war es ein allgemeines Thema, über welches sie sehr unverfänglich reden konnte. „Sie sind aber zumindest von Vorteil, wenn man ein Sukkubus ist. Kerle scheinen sie zu mögen.“
„Das stimmt allerdings, unser kleiner Sergal hier ist auch total scharf nach Brüsten. Man zeigt ihm nur einmal diese und dann geht er ab. So wie ziemlich viele Kerle überhaupt.“ Die Elfe wirkte gut gelaunt während sie sich das Blut der Brüste abwusch. „Aber mal ein ganz anderes Thema, weil ich gerade dein Blut an meinen Händen habe: Was denkst du eigentlich über einen Blutsvertrag mit mir? Du bekommst dein Leben, ich deine treue Gefolgschaft. Ist das nicht ein fairer Tausch?“
Die Dämonin zischte. Nein, sie war zwar erschöpft und stand überhaupt nicht darauf, ausgepeitscht zu werden, doch einen solchen Vertrag wollte sie auch unter keinen Umständen unterschreiben. Eher ließ sie sich hier zu Tode prügeln. Oder wenigstens bis zur totalen Erschöpfung. „Wenn ihr glaubt, dass mich ein paar Schläge mit der Peitsche schon dazu bringen, einen solchen Vertrag einzugehen, dann habt ihr euch getäuscht.“ Sie wirkte ernst und grinste sogar ein wenig, auch wenn es ihr in dieser Lage sehr schwer fiel. Doch wollte sie der Elfe keinen Gefallen tun.
„Nein, das habe ich nicht geglaubt. Ich wollte nur damit sagen, dass die angenehme Phase vorbei ist.“ Sie wurde wieder ernst und sah sich auf den Tischen um. „Aber lass uns doch noch ein bisschen reden, bis der Sergal wieder da ist.“ Sie hatte den Stab mit dem Kristall gesucht und nach kurzer Zeit auch gefunden. „Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass wir bislang immer nur deine Brüste behandelt haben? Wir haben noch nie von deiner Spalte zwischen den Beinen geredet.“ Ohne Scheu oder Zögern berührte sie mit dem Kristall den Dämonenkitzler. „Ich bin da nochmal ein gutes Stück empfindlicher als an meinen Titten, wie geht es dir dabei?“
Mordaine zitterte als der kalte Kristall sie in ihrem Intimbereich berührte. Sie kannte die Schmerzen von der Brustwarze her und wusste, dass es ihr in Sachen Empfindlichkeit recht ähnlich zu der Elfe ging. Der Puls wurde merklich schneller, sie begann kalten Schweiß zu bekommen. Verzweifelt versuchte sie, irgendwie von dem Kristall weg zu kommen, doch ihr Handlungsspielraum war beschränkt und beliebig weit konnte sie ihr Becken auch nicht nach hinten strecken.
„Komm, ein bisschen mehr tanzen kannst du schon noch. Oder soll ich etwa doch mal…?“ Der Stab wurde fester gegen die Scheide gedrückt und Mordaine wand sich. Gleichzeitig versuchte sie, den Blickkontakt nicht zu verlieren, um im Falle eines Schocks nicht komplett unvorbereitet zu sein. Doch es erwies sich als schwierig, denn die Elfe war nicht so einfach zu lesen wie erwartet. „Du musst mich nur als deine Herrin akzeptieren und wir können das Ganze ganz schnell beenden. Du würdest Zeit bekommen, dich zu regenerieren, ich würde dir ein Zimmer zuweisen… Alles ganz einfach.“
„Niemals werde ich eine Elfenschlampe wie euch als Herrin benennen. Los, bereitet dem Ganzen ein Ende und macht, was ihr eh schon wollt.“ Obwohl erschöpft, war ihr Wille doch sehr ungebrochen und sie wollte sich definitiv nicht alles gefallen lassen. Sollte die Magierin doch die höchste Stufe an ihr ausprobieren, ihr war es egal. Niemals würde sie sich einer solchen Person – oder irgendjemandem anderes – beugen.
Faldarea zog eine ihrer blonden Augenbrauen hoch und das Ohr auf der Seite spitzte sich auch. „Ich mache schon die ganze Zeit was ich will, aber eine Dämonin meint, dass sie wohl eine Extrabehandlung braucht.“ Mit der linken Hand packte die Magierin unsanft das Gesicht der Gefangenen und mit der anderen Hand bediente sie den Schockstab. Immer wieder gab sie Mordaine Schocks in den Intimbereich, immer wieder wand sich das Opfer unter Schmerzen. Mit jedem Schock gruben sich die Fingernägel tiefer in die Haut ein und sorgten so für sicheren Halt. „Lass dir eins sagen, Dämonenschlampe. Niemand nennt mich ungestraft Schlampe. Weder Fornoir, weder irgendein Drache, weder ein Dämon in meinem Kerker, der meint, einen auf hart machen zu müssen. Wenn ich noch einmal irgendein Wort in diese Richtung aus deinem Mund höre, wünscht du dir die Zeiten zurück, in denen ich nur das hier verwendet habe.“ Sie wedelte streng mit dem Stab.
Wie viele Schocks es genau waren, konnte Mordaine nicht mehr sagen. Irgendwann war alles in ihrem Unterleib verkrampft und es war ein einziges Schmerzensmeer. Unkontrolliert versuchte sie, den Schmerzen auszuweichen, doch keine Chance. So blieb sie letztendlich erschöpft stehen und blickte die Elfe halb abwesend an. Diese Schmerzen waren mindestens genau so schlimm wie die Peitschenhiebe, welche sie zuvor bekommen hatte. Zum ersten Mal dachte sie daran, sich der Elfe zu unterwerfen und keins dieser Wörter mehr in den Mund zu nehmen. Denn das würde sie nicht so lange aushalten bis ihre Peiniger müde waren und der Bannkristall seine Macht verlor.