Kapitel 29

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 29

Tagtraum

„Ich gehe jetzt duschen und versuche etwas von meinem Duft loszuwerden. Ich mag es nicht, wenn ich hier der einzige Normale bin und alle anderen an ihrer Lust fast ersticken.“

Kira grinste und versuchte sich auf die Tastatur zu konzentrieren. Das klappte bei ihr aber nicht besonders gut. Andrew und das kürzlich erlebte, hatten sie in ihren Bann gezogen und sie war zu abgelenkt.

„Ich gehe mir was zu essen holen“, sagte sie schließlich, stand auf und ging ebenfalls ins Nebenzimmer.

Aus der Nasszelle hörte sie das Plätschern der Wasserstrahlen.

Sie schloss die Augen und in ihren Gedanken sah sie Andrew, wie er auf sie zukam. Sein Fell war nass.

Er breitete die Arme aus, umarmte sie zärtlich, hob sie hoch, drückte sie an seine Brust und sie spürte wie er sanft in sie eindrang, sich zuckend in ihr bewegte.

Sie hielt sich an seinem Hals fest und streichelte seine Mähne, während Andrew sie an ihren Flanken gepackt hatte. Er war dabei extrem sanft und immer darauf bedacht sie nicht zu verletzen. Kiras Gedanken kreisten und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als dass dieser Tagtraum wahr werden würde.

Er stimulierte sie an ihren empfindlichsten Stellen und sie begann zu knurren. Mit jeder weiteren Bewegung schien sich ihr Unterleib weiter zusammen-zuziehen. Ihr Traum dauerte jetzt schon fast zwanzig Minuten an und immer noch war kein Ende in Sicht. Sie knurrte, schrie leise und biss Andrew in die Mähne und den Hals. Er hielt sie fest in seinen starken Armen und vollendete das Werk. Kurze Zeit später schrie Kira laut auf, ihr Unterleib verkrampfte sich förmlich unter der Lust des Höhepunktes. Andrew fletschte die Zähne, riss den Rachen auf und stieß ein gepresstes Maunzen aus. Sein Samen schien zu kochen und Kira spürte seine Wärme in sich, sie war erschöpft und befriedigt.

Sie öffnete die Augen und – sah Andrew liebevoll an.

Sie hatte nicht geträumt. Ihr Wunsch war in Erfüllung gegangen. Beide küssten sich lustvoll und minutenlang. Danach ließ er Kira sanft zu Boden gleiten.

„Das war wundervoll“, hauchte die Luchsin.

Andrew lächelte und beugte sich zu ihr hinunter. Liebevoll knabberte er an ihrem linken Ohr und sie musste kichern.

„Wir sollten etwas essen und dann die Sauerei vom Boden entfernen“, flüsterte der Säbelzahnlöwe.

Kira nickte, ließ ihn los und suchte nach einem geeigneten Instrument um die Flüssigkeiten aufzusaugen. Sie wurde nach kurzem Suchen fündig und beseitigte die Spuren.

Es klopfte an der Tür, Kira rief: „Herein“, und sie öffnete sich mit einem leisen Zischen.

„Ist alles in Ordnung bei euch?“, fragte Sinja beunruhigt.

Beide nickten mit Unschuldsmienen. Sinja trat ein, tat so, als würde sie es glauben und holte sich einen Apfel. Als sie sich anschickte den Raum zu verlassen, drehte sie sich um, schaute die beiden nochmals an und sagte: „Ihr seid zwei ganz schlimme Finger und solltet mal dringend duschen. Ihr riecht etwas streng und vor allem … so gleichmäßig.“

Kira und Andrew schauten sich an. Sie waren ertappt worden.

Plötzlich schlug sich die Luchsin vor die Stirn. „Verdammt. Hoffentlich hatte sich Pedro im Griff, ansonsten wissen es jetzt alle.“

Sinja kam im Computerraum an.

„Hast du die beiden gefunden?“, fragte Cyron.

Sie nickte und schwieg.

„Geht’s den beiden gut?“

Sie nickte wieder.

Cyron öffnete den Mund um noch was zu sagen, überlegte es sich aber anders und machte ihn wieder zu. Stella grinste Sinja an. Sie hatte verstanden was die Füchsin nicht gesagt hatte und freute sich.

Wenige Minuten später tauchte das frische Pärchen auf.

Pedro war nirgends zu sehen.

„Ich bin, denke ich mal, meinen Duft erfolgreich losgeworden“, kündigte Andrew an.

Kira verkroch sich wieder hinter ihrem Monitor und tat so, als ob sie beschäftigt wäre.

Stella schaute Andrew schief an. „Das glaube ich dir gerne. Die Dusche war bestimmt sehr effektiv und vor allem erfrischend.“

Andrew nickte, stutzte und sah Stella in die Augen. Er zuckte kurz etwas mit dem Kopf zurück, weil er in ihrem Blick erkannte, dass sie wusste was geschehen war. Alle anderen verhielten sich jedoch vollkommen normal. Also hatte Sinja nichts gesagt, aber die weibliche Intuition schien mal wieder zwei Schritte voraus zu eilen.

„Wo sind eigentlich Tarja und Chiron?“, fragte Kira plötzlich.

„Die sind vor knapp zwanzig Minuten nach Strongham aufgebrochen. Ich denke, dass sie schon fast da sein müssten.“

Tarja und Chiron ließen den Gleiter per Automatik ans Ziel steuern. Sie hatten keine Lust die ganze Zeit die Gegend im Auge zu behalten. Sie schauten aus der Kanzel und genossen den Ausblick. Die Landschaft rauschte an ihnen vor-bei.

„Wie es wohl Sitara, Finlay und Apophis geht?“, fragte Tarja in die Stille.

„Ich weiß es nicht, aber das finden wir in Kürze heraus. Vor allem interessiert mich aber Apophis. Immerhin habe ich unseren Welpen noch nie gesehen.“

Tarja seufzte leise und nickte. Sie flogen seit vierzig Minuten, da sah man am Horizont schon Strongham auftauchen.

„In zehn Minuten sind wir da“, freute sich Tarja, übernahm die Handsteuerung und drosselte die Geschwindigkeit.

Der Gleiter hatte die Stadtgrenze erreicht und sie entschieden sich ihr Fluggerät am Stadtrand stehen zu lassen. Sie stiegen aus, sammelten Äste und Grün-zeug zusammen, um den Gleiter zu tarnen und gingen zum Haus, das Tarja vor Monaten verlassen hatte, sie aber sofort wieder erkannte.