Kapitel 33

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 33

das Ende nähert sich

Auf Festrid hatte man in der Zwischenzeit den Subraumkreuzer im Rohbau fertiggestellt und umkreiste selbiger den Planeten im Raumdock.

Alathfar und Viranda von Tabalth, ebenso Grandur lebten schon seit Jahrhunderten nicht mehr, waren eines natürlichen Todes gestorben.

Aber ihr Geist und ihr Kämpferblut schlugen später in ihrer Tochter Phiodora und dann in weiterer Folge in derer Töchter und Söhne weiter.

So hatte sich der geschrumpfte altertümliche Orden von Tabalth erholt und ergab sich treu seiner Aufgabe – zu helfen wo es nur geht und in Notsituationen zur Seite zu stehen. Vor allem hatte er die Aufgabe übernommen, den Bau und die Ausrüstung des neuartigen Subraumkreuzers zu überwachen und in geordneten Bahnen zu halten, ebenso den Schutz des Planeten innerhalb der Raumüberwachung.

Auf Genro startete Laura Mitchell, als neue leitende Wissenschaftlerin den finalen Angriff innerhalb des Großlabors.

„So Leute!“, begann sie, „Die Rechner sind wieder online. Woher der Virus kam, wissen unsere Profi-IT'ler immer noch nicht und ich befürchte, dass die Ursache auch im Dunkel bleiben wird. Aber nichtsdestotrotz. Wir greifen jetzt nochmals an und hoffen, dass es jetzt was wird. Wir improvisieren ab sofort und werden uns von unserem Bauchgefühl leiten lassen. Vielleicht klappt es damit besser, als mit den reinen plumpen Computerdaten. Viel Spaß und Erfolg.“

Einen Tag später waren die ersten Ansätze in der Kultivierung und zeigten einige tatsächlich schwache Reaktionen.

„Das geht aber mal verdammt schnell.“ Sie klatschte kurz in die Hände, drehte sich dann um und schaute aufmunternd zu Liam Haddad-O'Connor. „Wenn mich jemand sucht, ich bin kurz in meinem Quartier.“

„Ah, ruft das Computer-Logbuch?“

„Liam, du weißt, dass ich den Mist nicht mag, aber zuweilen muss ich den einen oder anderen Eintrag verfassen. Die Nachricht von Krondal sollte uns eine Warnung sein, da mein Vater und Großvater vormals recht pedantisch diese Einträge verfassten.“

„Ja, du hast ja Recht. Mach' den verdammten Eintrag und dann wäre es schön, wenn du wieder hier währest. Ich fühle mich wohler, wenn du anwesend bist.“

„Ah! Oder meinst du eher, wenn ich in deiner persönlichen Nähe bin?“

„Du kennst mich viel zu gut“, hüstelte Liam.

„Dann werde ich das auch tun“, schloss Laura das Gespräch ab und verließ das Labor.

Noch beim Eintreten rief sie den entsprechenden Aufzeichnungsbefehl und wartete erst gar nicht auf die Bestätigung des Computers.

„Leitende Wissenschaftlerin Laura Mitchell, ohne Doktorandum und andere Titel, weil es die hier draußen nicht mehr gibt, Datum 10.01.2389.

Bis heute haben wir ergebnislos herumgefummelt. Alle Experimente die das gewünschte Ergebnis bringen sollten, schlugen fehl. Wir beschränkten uns mehrere Jahre darauf, mit den Rechnern alle Eventualitäten auszuschließen und haben den Durchbruch erzielt. Letzte Nacht begann unser letzter großer Versuch. Wir befruchteten von jeder Spezies die uns zur Verfügung stand, jeweils fünf Eizellen mit den entsprechenden Samenzellen und schleusten unter verschärften sterilen Bedingungen das fragliche Virus ein. Wenn es klappt, werden wir in spätestens acht Monaten das Ergebnis vor uns stehen haben.

Unser Wesen, das wir mittlerweile lieb gewonnen haben, haben wir auf den Namen Anthro getauft. Es ist eine echte Bereicherung unserer Mannschaft geworden und wir wollen es nicht mehr missen.“

Sie verließ stehenden Fußes ihr Quartier, kehrte zu den anderen zurück.

„So da bin ich wieder“, verkündete sich bei ihrem Eintreffen.

„Ah, unsere Laura ist wieder da“, rief reichlich schwach Robert Mitchell, als er seine Tochter sah. „Na, Süße. Alles in Ordnung mit dir?“

„Ja, Papa. Es ist alles in Ordnung.“

„Das freut mich und unseren Anthro bestimmt ebenso“, stellte er in den Raum und drehte sich zum Hybrid-Klon um.

Der nickte zustimmend, wobei sein Blick etwas anderes zu sagen schien.

In Wahrheit war er zutiefst unzufrieden mit der Entwicklung, hatten die Wissenschaftler scheinbar sein Ansinnen verdrängt und riskierten, dass er zum Massenprodukt würde.

Bereitwillig hatte er seinerzeit seinen Samen zur Verfügung gestellt, damit durch einen weiteren Klon nachgewiesen werden konnte, dass er kein Zufall war. Allerdings ging der Versuch schief und alles war umsonst gewesen.

Was er nicht ahnte war, dass diese Menschen äußerst ehrgeizig waren und sich bei dem einen oder anderen eine gewisse Besessenheit herauskristallisierte, die geradezu krankhafte Sucht nach maximaler Anerkennung. Und noch eines fiel ihm auf. In leitenden Positionen waren Menschen ab einem gewissen Punkt nicht mehr sie selbst, vergaßen scheinbar das Team und vor allem ihre Herkunft, klammerten sich daran, dass sie glaubten etwas sagen zu müssen und an ihre Vormachtstellung.

So reifte in ihm nach und nach, im Laufe der folgenden Jahre ein Plan und er wusste auch schon wie er ihn am besten umsetzen könnte.

Einen Monat später verfiel Laura Mitchell in die Gewohnheiten ihres Vaters und war der Meinung, dass sie jede noch so kleine Veränderung unbedingt zu Protokoll geben müsse. So jagte eine Meldung die andere, vielleicht auch in der Hoffnung, dass sich Krondal nicht mehr rühren würde und sie vor allem nicht mit nervigen Fragen belästigt.

„Leitende Wissenschaftlerin, Laura Mitchell, Datum 10.02.2389.

Die Kulturen wachsen in den Stasisröhren prächtig, bisher können wir keiner-lei Abweichungen feststellen und es scheint zu glücken.“

„Leitende Wissenschaftlerin, Laura Mitchell, Datum 12.04.2389.

Die Klone, als solche muss man sie ja ab sofort bezeichnen, wachsen schneller als gedacht, also hat das Virus wieder eine spontane Teilung erfahren und ist mutiert. Allerdings scheint etwas anders zu laufen. Der Bereich des Hirns scheint diesmal nicht betroffen zu sein.“