Camilla - Die Eroberin, Kapitel 10

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 10

Während Camilla genüsslich auslief und sich die Düfte der sexuellen Orgie mit Anubis über die Suite ausbreiteten, stand Isis in ihrem Apartment leicht breitbeinig im Raum.

Zwischen ihren Schenkeln befand sich Camillas Stiefbruder Stephen, war vor der Frau auf die Knie gegangen und hatte seine Schnauze tief in ihren Schoss geschoben.

Glücklicherweise würde Camilla niemals erfahren, dass sich der Wolf für eine Form des Petplay entschieden hatte. So hatte Isis den Rüden an die Leine genommen, ihn quasi als Übung zu den verschiedenen Punkten im Raum geführt an dem sie das eine oder andere von ihm erwartet, dann auf die Knie gehen lassen und sich breitbeinig über seinen Kopf gestellt.

Der Rest ergab sich, angesichts der heftigen Pheromone von selbst.

Noch erregter konnte der Wolfsrüde nicht werden, verspürte geradezu Schmerzen im Unterleib durch den sexuellen Druck der sich bei ihm aufbaute und wusste gleichzeitig, dass er nur zum Schuss kommen würde, wenn er zuvor Isis befriedigte. Und diese Göttin hatte einen langen Atem, war sehr schwer zum Höhepunkt zu bringen.

So litt Stephen seit Stunden, schwoll sein Penis nicht mehr ab, pochte dieser, war steinhart, der Knoten zum Bersten mit Blut gefüllt und tropfte seit gefühlten Ewigkeiten Precum aus der dünnen Absamspitze.

„Sei ein braver Junge und mach Mami glücklich“, forderte Isis zum wiederholten Mal.

„Isis“, winselte Stephen, „mein Schwanz brennt.“

„Ich weiß und ich freue mich darauf, dass er nachher in meiner Pussy explodieren wird. Wenn du mich mit deiner Wolfsmilch überflutest. Und jetzt leck weiter, du Hund.“

Brav streckte Stephen wieder seine Zunge in Isis‘ Vulva, leckte übermäßig geil an ihrem Kitzler, schob sie immer wieder tief in ihre Scheide und trank ihren sauer-süßen Saft.

Immer wieder stöhnte Isis auf, presste seinen Kopf fest an ihre Scham, erweckte den Eindruck, dass sie endlich zum Höhepunkt kommen würde, frohlockte Stephen schon, dass er endlich seinen Samen abspritzen kann, aber nur um festzustellen, dass es bei der Göttin doch noch nicht soweit war.

Schließlich befreite er sich aus ihrem Schoss und begehrte auf. „Isis, ich will dich. Ich will in dich eintauchen und endlich meine verdammte Fracht in dich pumpen, mein Schwanz platzt fast vor Geilheit und meine Eier schmerzen.“

Die bleiche Frau schaute den Rüden triumphierend an. „Dann soll es so sein. Du warst bisher ein braver Junge und wirst Mami jetzt richtig glücklich machen. Steh auf, es wird Zeit, dass du deinen Schwanz in mich steckst und meine Pussy schön nass und schmierig machst mit deiner heißen Milchcreme.“

„Ich befürchte nur, dass mein Saft schon spritzen wird, wenn ich meinen Prügel nur halb in dir habe. Verdammt, ich bin so geil.“

„Dann ist es so. Es soll nur kein einziger Tropfen auf den Boden fallen. Das wäre glatt Verschwendung und ist nur bei Seth egal. Der hat eh zu viel davon und sein Samen ist eh fruchtlos.“

So zog Isis ihren Willigen mit sich, legte sich breitbeinig auf das Bett, drang Stephen sofort in sie ein, presste seinen Knoten fest an ihre Schamlippen.

Dann war es auch schon passiert.

Unter einem lauten Aufheulen des Wolfes, schoss der erste Samenschub durch dessen Schwanz, verursachte dieser einen süßlich Schmerz der beginnenden Erleichterung.

Folgte ein zweiter Schub, dann ein dritter, wurde das Ejakulat immer dünnflüssiger, wuchs in der Menge extrem an, spritzte die Rüdenmilch unter hohem Druck seitlich zwischen Knoten und Schamlippen heraus. Der Samen bildete einen schmierigen Nebel zwischen beider Körper.

Stephen spürte die wachsende Erleichterung, aber sein Unterleib hatte ein Eigenleben entwickelt. So pumpten seine Hoden wieder vermehrt Sperma durch seinen Luststab, wurde sein Saft wieder cremiger.

„Oh ja“, stöhnte Isis, „du bist wirklich ein guter Junge. Mach mich richtig dick, fülle mich mit deiner flüssigen Lust.“

Das konnte der Wolf auch gar nicht verhindern, denn die Kontrolle war verloren gegangen und er konnte nur abwarten bis sein Unterleib sich komplett entleert hatte.

Seit dem ersten Erguss waren Minuten vergangen und immer noch zogen sich die Wolfshoden rhythmisch an Stephens Körper, sanken wieder schlaff herab, pressten sich wieder an den Unterleib des Rüden, um den nächsten Schuss in seinen harten Schwanz zu pressen und von dort aus tief in Isis‘ Scheide.

„Verdammt“, stöhnte Stephen in seinen Dauerorgasmus hinein, „die Brühe kommt und kommt und hört nicht mehr auf.“

„Lass es einfach laufen, mein Süßer. Mach alles schön leer“, beruhigte ihn Isis.

„Wenn das so weiter spritzt, dann wird wahrscheinlich auch mein Rückenmark und Hirn dabei sein.“

„Ich bin bekannt dafür männlichen Lebewesen den Verstand zu rauben und das Hirn weg zu vögeln. Aber, wenn du weiter so heftig kommst, dann solltest du die Spezies wechseln und zu einem Hengst transformieren“, witzelte Isis.

„Ich fürchte nur, dass das meiner Stiefschwester nicht gefallen wird.“

„Du meinst die Fuchs-Wölfin, welche gerade zum wiederholten Male mit ihrem Anubis-Roboter fickt?“

Der Wolf schaute der Frau tief in die Augen, küsste sie innig und zog seinen Penis aus ihr.

„Wer hat dir das erlaubt?“, fragte Isis entrüstet.

„Ich bin fertig“, antwortete er und zeigte auf seinen jetzt schnell abschwellenden Penis.

„Na schön“, konstatierte Isis und lehnte sich wieder zurück. „Aber wäre eine Transformation für dich eine Option?“

„Ich weiß, dass du sowas in die Wege leiten könntest. Aber findest du es nicht etwas befremdlich, wenn erst dieser Roboter zu einem Polymer-Lebewesen-Hybriden umgeformt wird und jetzt auch noch ich? Das dürfte dann wohl etwas zu viel des Guten sein.“

„Lass es mich so ausdrücken, ich fragte das nicht ohne Eigennutz.“

„Das ist mir schon klar, aber ein Hengst dürfte dann wohl etwas zu groß sein.“

„Seth passte bei Nephtys und schließlich auch bei Sachmet.“

„Ich bin nicht Seth“, erwiderte Stephen erbost.

„Ich weiß, Süßer. Aber, wenn wir auch Sirius B auf Seths Armee treffen sollten oder zumindest auf ihn selbst, dann steht da ein Hybrid aus Wolf und Muli. Du würdest genug Kraft entgegenstellen können.“

„Was willst du damit sagen? Das ich für dich nicht nur der Sex-Gefährte bin, sondern jetzt auch noch deine Privat-Armee sein soll?“

„So würde ich das nicht sagen, aber es trifft es im Ansatz.“

„Ficken für den Kampf?“, sinnierte Stephen.

„Ich würde es anders herum sagen, eher, kämpfen für den nächsten Fick.“

„Mit dir.“

„Nur mit mir. Wobei du bei Seth aufpassen musst. Er verwirrt gerne und ist sexuell sehr unausgelastet.“

„Was meinst du damit?“

„Es könnte sein, dass er, egal ob du Hengst oder Wolf bist, mit dir flirten wird.“

„Oh. Wäre es da nicht besser, wenn ich ein Wolf bliebe?“

„Eben nicht. Weißt du, Seth ist ein sehr gut gebauter Hengst und ist stolz auf seine dicken Eier und seinen fetten Schwanz. Wenn ich dich zu einem noch üppigeren Hengst mache, dann hat er etwas worüber er nachdenken müsste. Dann wäre er verwirrt und wir hätten mit ihm ein leichteres Spiel“, erklärte Isis.

„Das ist natürlich ein Argument. Aber ich bin ich und möchte so bleiben.“

„Dann soll es so sein, mein Liebling. Und jetzt ab unter die Dusche mit dir, ich komme mit und werde dich gründlich waschen.“ Wobei die Frau die letzten Worte so betonte, dass keinerlei Zweifel aufkam, was sie in Wirklichkeit unter der Dusche mit ihm vorhatte.

Bei Camilla und Anubis war in der Zwischenzeit Ruhe eingezogen. Beide waren befriedigt und fest umschlungen.

Plötzlich jaulte der Anubis-Tauren-Roboter auf, riss Camilla aus dem Schlaf.

„Was hast du?“, fragte sie besorgt.

„Ich weiß es nicht. Es war ein merkwürdiges Gefühl. Ich war nicht anwesend, nicht im Hier und Jetzt.“

„Du hast geschlafen“, merkte die Fuchs-Wölfin an und fing an zu lachen. „Mein geliebter Schakal-Gott wird immer lebendiger.“

„Du meinst, dass dieses irritierende Gefühl normal ist?“

„Du meinst den Übergang von Bewusstsein und Unterbewusstsein? Ja, das ist vollkommen normal.“

„Ich empfinde es als frustrierend, wenn man das Gefühl hat nicht klar bei Verstand zu sein.“

„Finde dich damit ab. Schlaf gehört dazu. Immerhin hast du dich nicht beschwert, dass du, wenn du mich fickst, die Kontrolle über deinen Unterleib verlierst.“

„Da übernimmt mein Schwanz die Kontrolle.“

„Typisch für einen Kerl. Das Hirn rutscht in den Penis, wenn der anschwillt.“

„Dafür haben wir aber beide Spaß dran“, hielt Anubis dagegen.

„Der Punkt geht an dich.“

Es klopfte an der Tür.

„Herein!“, rief der Anubis-Tauren-Roboter.

Die Tür wurde geöffnet und Stephen sowie Isis erschienen, traten ohne ein weiteres Wort ein und schlossen die Tür hinter sich.

„Wir müssen reden“, hub Isis an.

„Das ihr beide nicht hier seid um über das Wetter zu reden oder über eure heiße Nacht, ist wohl zu erwarten“, entgegnete Camilla.

„Lass den Zynismus. Es ist ernst.“

„Dann schieß los und komm auf den Punkt. Bitte nicht beim Urschleim anfangen“, forderte die Fuchs-Wölfin auf.

„Nein. Schleim hatte ich genug“, entfuhr es der Göttin und sie sah zu Stephen.

„Oh nein. Bitte nicht“, entfuhr es Camilla und sie verdrehte die Augen. „Ich will nichts davon hören.“

„Gut. Wie geht es dir, Anubis?“, begann Isis erneut.

„Soweit gut. Ich bin nur etwas irritiert. Ich habe geschlafen.“

„Musste passieren“, merkte Isis knapp an, zuckte mit den Schultern, „komm damit klar, wir brauchen dich.“

„In erster Linie brauche ich ihn“, ging Camilla dazwischen.

„Meinetwegen. Aber wir brauchen ihn und Stephen auf Sirius B in voller Stärke“, betonte Isis.

„Sie will mich zu einem Hengst transformieren“, platzte es aus Stephen hervor.

„Sie will was?“, polterte Camilla.

„Ich möchte Seth und seiner vermutlichen Armee etwas mehr Kraft entgegensetzen“, erklärte Isis.

„Meinst du nicht, dass das Spiel mit Anubis als Roboter und jetzt seine Transformation zu einem Polymer-Organic-Hybriden ausreichend war und ist?“

„Ein Techniker wird sich in Kürze bei euch beiden melden und ein Exoskelett anpassen, ebenso wird er die Waffen kontrollieren und entsprechend montieren“, konstatierte Isis.

„Das bedeutet, dass er wie ein Panzer aussieht?“

„Er wird bezaubernd aussehen. Links und rechts werden Laserkanonen über seinen Kopf hinweg zielen, welche er auf dem Rücken trägt. Den Rest kann er mit seinen Händen bedienen.“

„Egal, aber was ist mit meinem Stiefbruder?“

„Ich lehne es ab zu einem Pferd zu werden“, maulte Stephen.

„Siehst du, er will nicht.“

„Warum sollte er auch wollen?“

„Das ist jetzt etwas sehr versaut, aber nachdem wir alle herum gevögelt haben, sollten wir eh keine Geheimnisse mehr haben“, begann Isis ihre Gedanken fortzusetzen, „Seth ist ein Hybrid aus Muli und Wolf …“

„… Ja und?“

„Er ist unbefriedigt. Seine Gefährtin Nephtys wollte ihn nie, ließ ihn nur einmal an sich heran, rannte dann zu meinem Gemahl Osiris, ließ sich von ihm ficken, was dann zur Geburt von Anubis führte.“

„Die Geschichte ist Urschleim und was sagte ich über Urschleim?“, motzte Camilla genervt.

„Seth wollte in einem Kampf auch mich. Aber ich konnte entkommen, während er, mit einem Ständer in der Gegend stand und vor Wut und Geilheit seine schmierige Brühe in den Wüstensand spritzte.“

„Auch diese Geschichte kenne ich“, entgegnete Camilla leicht gereizt.

„Aufgrund seiner sexuellen Unbeherrschtheit, könnte Stephen als Wolf-Hengst-Hybrid unser Trumpf sein.“

„Inwiefern?“, wurde Camilla neugierig.

„Ist das jetzt euer Ernst?“, kreischte Stephen dazwischen. „Es ist mein Körper.“

„Mag sein, mein Süßer und jetzt sei ein braver Junge und sei still.“

Der Wolfsrüde verstummte und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Brav!“, sagte Isis in seine Richtung und wandte sich wieder Camilla zu, „Seth ist wie gesagt ein Hybrid, wobei er im Genitalbereich ein Hengst ist. Er ist sehr stolz auf seine Pracht.“

„Du meinst, dass er gut gebaut ist?“

„Genau! Warum auch immer ist bei ihm alles etwas größer ausgefallen als es sein sollte. Natürlich streitet es jeder der Schöpfergötter ab. Keiner will für Seths Eier und seinen fetten Prügel verantwortlich sein. Allerdings will keine Göttin seinen Schwanz freiwillig in sich haben, wenn ich von Sachmet absehe. Aber die Löwin war schon immer für große Dinge zu begeistern.“

„Schön, aber was ist mit Stephen?“

„Wenn ich ihn passend transformiere, würde ich ihm einen Penis verpassen, dass Seth ins Grübeln käme.“

„Du meinst eine Ablenkung durch sexuelle Zurschaustellung?“

„Genau. Er wird sich fragen, wie es sein kann und sich in seine Gedanken vergraben, seine Armee vergessen. Zumindest für eine Zeit lang. Bis dahin müssen wir handeln und die Fragmente meines Gemahls gefunden und eingesammelt haben.“

„Die Idee ist zwar vollkommen frivol und leicht pervers, könnte aber funktionieren“, sinnierte Camilla.

„Lange wird diese Ablenkung aber nicht funktionieren. Und es besteht die Gefahr, dass Seth überhaupt nicht darauf anspringt oder ganz anders reagiert.“

„Inwiefern?“

„Es kann sein, dass er wütend wird, seine Armee zum Angriff schickt, sich Stephen schnappt und eine Perversion der Wollust folgt.“

„Er geht mir an den Schwanz?“, kreischte Stephen, brach sein befohlenes Schweigen.

„Es ist eine Möglichkeit, wenn auch die eher unwahrscheinlichste.“

„Warum beruhigt mich das jetzt nicht?“, wimmerte der Wolf.

Camilla konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Isis. Auch, wenn der Gedanke verlockend sein mag. Wir lassen meinen Stiefbruder wie er ist. Mit Seth werden wir auch so fertig.“

„Dann soll es so sein“, schloss Isis das Thema ab.

„Ich bin euch wirklich dankbar.“

„Stephen, du weißt, wie du mir danken kannst“, merkte Isis an und lächelte zweideutig.

Es klopfte an der Tür.

„Herein!“, rief Camilla.

Die Tür öffnete sich und Butler Frank Simson trat ein, gefolgt von einem bekannten Gesicht.

„Ah, Mister Grool“, stellte Camilla fest.

„Ihr kennt euch?“, fragte Isis.

„Nicht wirklich. Er scheint lediglich ein Fan von mir zu sein.“

„Ah, daher weht der Wind. Er ist übrigens auch der Eingeweihte“, erklärte Isis.

„Jetzt wundert mich gar nichts mehr“, sagte Camilla und hob kurz die Arme in die Luft.

„Ich danke ihnen allen für das herzliche Willkommen“, sagte Frank Simson in den Raum hinein.

„Entschuldigen sie, Frank. Es ist schön sie zu sehen“, versuchte Camilla ihren Butler zu besänftigen.

„Wenigstens fiel meine Anwesenheit jetzt auf“, klagte der künstliche Dobermann leicht verschnupft.

„Es ist gut, dass sie jetzt erst erscheinen“, sagte Camilla und tippte sich versonnen auf die Nasenspitze.

„Ja“, hub der Anubis-Taur an, „wie gut, dass ich nicht rot anlaufen kann.“

„Ich verstehe die Andeutung und bin dankbar, dass es so ist.“

„Jedenfalls geht es jetzt vorwärts“, frohlockte Camilla.

„Vor allem darf ich ein Wolf bleiben“, entfuhr es Stephen.

„Warum nicht, Mister Fang?“, fragte Frank unwissend.

„Fragen sie besser nicht“, hub Stephen an.

„Er sollte zu einem Hengst-Wolf-Hybriden transformiert werden“, ergänzte Camilla.

Der Butler schaute erst Camilla an, dann zu Stephen und anschließend zu Isis. „Miss Isodora - entschuldigen sie bitte - Isis, meinte ich natürlich. Ich möchte nichts über ihre sexuellen Vorlieben erfahren, aber dass sie Mister Fang zu einem Hengst transformieren wollen, zeigt mir, das sie scheinbar von passenden Proportionen und Dimensionen im Lustbereich, abzuschweifen belieben.“

Die Göttin hob eine Augenbraue und legte den Kopf schräg. „Es hätte zwar einen anderen Hintergrund gehabt, aber danke, dass sie mir diese ungehemmte Aufnahmefähigkeit zugestehen.“

„Es ist wohl besser, wenn ich nichts mehr sage“, murmelte Frank Simson und fasste sich vor die Stirn.

„Egal was jetzt jemand sagt. Wenn es in diese Richtung geht, kann es nur noch schlimmer werden“, stellte Camilla fest.

„Genau! Wir wechseln das Thema“, hub der Anubis-Taur an. „Styx Grool, sie haben etwas für mich?“

„Exakt! Es geht um ihr Exoskelett.“

„Dann los, was brauchen sie?“

Der Gepard trat an den Roboter-Taur heran, nahm ein altes Maßband und vermaß Länge und Höhe der einzelnen Bereiche, notierte sich alles und verschwand wieder.

„Das war alles?“, konstatierte der Taur fragend.

„Der Rest kommt später“, ergänzte Isis kurz und knapp.

„Übrigens, die Zellstrukturen auf Anubis Körper wachsen schneller als erwartet“, wandte sich Camilla an Isis.

„Umso besser. Wobei er immer noch sehr metallisch aussieht.“

„Die feste Struktur geht aber immer mehr in den weichen Polymer-Zustand über“, erklärte Anubis und zeigte auf seine Schnauze, welche er an der Nase etwas zusammendrückte, außerdem öffnete er das Maul und streckte ein kurzes Stück einer rötlichen dünnen Fleischmasse heraus. „Ich glaube, dass sich das da Zunge nennt“, ergänzte er und zeigte darauf.

Camilla betrachtete ihn ausgiebig, worauf der Taur auf sie aufmerksam wurde, sie anstarrte und ihren Gedanken sehr genau erraten konnte. Er zwinkerte nur unauffällig.

„Wie dem auch sei. Wir werden jetzt gemeinsam in die Bibliothek des Schiffes gehen, uns ein Nebenzimmer nehmen und weiter beraten“, ordnete Isis an.

„Warum werde ich das Gefühl nicht los, das Opfer einer interstellaren Verschwörung geworden zu sein?“, fragte Camilla in die Runde.

„Weil es dem gefährlich nahe kommt und wir auf keinen Fall riskieren dürfen, dass es zu viel Aufmerksamkeit erregt.“

„Ist der Ordnungsdienst auf dem Schiff informiert?“, fragte Butler Frank.

„So viel wie ich weiß, ist der entsprechende Dienst halbwegs eingeweiht, zumindest insofern, dass er nicht nervös wird und auf Terroralarm schaltet“, beruhigte Isis die Runde.

„Immerhin. Das verschafft uns mehr Ruhe. Wir dürfen nur nicht den Bogen überspannen und keine roten Linien überschreiten“, mahnte Camilla.

„Das wird nicht passieren und wenn doch – ich kenne den Chef der Sicherheit“, flötete Isis.

„Soll mich das jetzt eifersüchtig machen?“, knurrte Stephen.

„Nein, mein Süßer“, säuselte die Göttin, „mit dir kann keiner mithalten.“

„Warum kaufe ich dir das nicht ab?“

„Weil der Chef der Sicherheit ein Hengst ist?“, stichelte Isis.

„Genau deshalb“, seufzte der Wolfsrüde.

„Nein, das war jetzt ein Scherz. Der Chef ist ein Löwe, er hat zwar Muskeln, aber ist nicht gerade mit Schöpferkraft gesegnet.“

„Das wiederum freut mich jetzt zu hören“, sagte Stephen und lächelte erleichtert.

„Ich habe Hunger“, entfuhr es dem Anubis-Taur.

„Du hast was?“, fragte Camilla ungläubig.

„Ich würde das Gefühl in meinem Unterleib als Leere bezeichnen und schließe darauf, dass ich Hunger habe.“

„Isis, haben wir einen Arzt an Bord, dem wir vertrauen können? Ich glaube mit einem einfachen Techniker ist Anubis nicht mehr zu helfen.“

„Ich könnte einfach einen Arzt kommen lassen und wir werden sehen was passiert“, überlegte Isis und schnippte dann mit den Fingern. „Tun wir es einfach.“ Sie griff zum Telefon und rief in der medizinischen Abteilung an.

„Er ist auf dem Weg“, verkündete sie noch, da klopfte es an der Tür.

„Der ist aber schnell“, murmelte Camilla und ging zur Tür.

„Die Medizinabteilung ist aber mindestens 4 Minuten entfernt“, wunderte sich Isis. „Sei vorsichtig.“

Camilla öffnete die Tür und erblickte die alte Tigerin, welche anfangs Ärger machte und sich auf Anubis eingeschossen hatte. „Ich habe sie genau im Auge. Sie und ihre Roboter“, krähte die sofort los.

Isis machte keinerlei Anstalten zimperlich zu sein, ging zur Tür, schnappte sich die Tigerin am rechten Arm und zerrte diese augenblicklich in die Suite, knallte die Tür zu. „Meinen sie allen Ernstes, dass es gesund ist, solche großen Dinge wie Camilla Queen und ihren Roboter im Auge zu haben? Selbst eine kleine Wimper führt zu unangenehmen Reizungen.“

„Wer sind sie denn?“, krächzte die Raubkatze erschrocken.

„Ich bin Miss Isodora und wenn sie unversehrt aus dieser Situation herauskommen wollen, sollten sie ihre Nase besser nicht in Dinge stecken die eindeutig zu groß für sie sind.“

„Ich lasse mir von ihnen doch nicht meinen Mund verbieten!“, wurde die Tigerin deutlich.

Jetzt geschah etwas, was zuvor noch keiner der Anwesenden gesehen hatte. Stephen hatte trotz der gebündelten Lust der Isis diesen Anblick nicht genießen können, noch ein anderer. Lediglich Anubis kannte die Göttin so wie sich in diesem Moment präsentierte.

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, leuchteten die Augen der Frau im Hintergrund leicht gelblich auf, schienen wie zwei ferne Sonnen, starrte sie der Tigerin direkt in die Augen, fixierte sie mit ihrem Blick und breitete zwei schneeweiße riesig anmutende gefiederte Schwingen aus.

Hob diese Flügel weit in die Höhe, füllte damit den Raum aus, war eine präsente Gestalt wie es nur einer Göttin geziemt.

Alle starrten sprachlos zu ihr, waren sich plötzlich ihrer Kleinheit bewusst. Selbst Stephen gestand sich ein, dass er eigentlich der Glückpilz schlechthin sein musste, da er eine echte Göttin flachgelegt hatte.

Die Tigerin selbst registrierte die Schwingen nur nebenbei, war sie eher im Blick der Isis gefangen. „Sie werden nichts weiter tun, sie haben nichts gesehen und werden uns in Ruhe lassen. Ansonsten werde ich mich vergessen und dann werden sie in Vergessenheit geraten. Haben sie mich verstanden?“

„Ja, Herrin Isodora. Ich höre und gehorche“, stammelte die alte Raubkatze.

„Jetzt gehen sie in ihre Kabine, bestellen sich etwas zu essen, gehen zu Bett. Wenn ich sie rufe, dann werden sie erscheinen und mir zu Diensten sein“, ordnete Isis in einem sehr ruhigen Ton an.

„Ja, Herrin. Ich werde tun, was sie sagen“, erfolgte nochmals die Bestätigung, bevor die Tigerin sich der Tür zuwandte, diese öffnete und verschwand.

„Hab ich ein Glück, dass ich dein Wolf bin und nicht dein Feind“, stellte Stephen erleichtert fest.

„Süßer. Du läufst außer Konkurrenz. Streng dich einfach weiter an und mach Mami glücklich.“

„Oh nein!“, rief Camilla laut. „Das wollte ich jetzt wirklich nicht hören. Stephen als braver Sohn? Das darf nicht wahr sein.“

Der Rüde lief unter dem Fell knallrot an und räusperte sich.