My perfect World - Chapter 5 Daddys Princess (german)
Chapter 5 is done with a little bit dramatic. Have fun ^^
Daddys Princess
Nach zwei weiteren Wochen hatten sich die zwei Drachen gut in Jörns Leben implementiert. Wenn er arbeiten ging amüsierten sich die beiden ohne ihn auf die ein oder andere Weise. *Knuff* >> Du denkst das wir immer nur das eine im Kopf haben. << Antwortete Mattoro frech grinsend als Jörn sie mal fragte. In Wahrheit sind sie sehr oft draußen unterwegs. Meist mit sportlichen Betätigung. Manchmal kommen sie auch zu Besuch auf die Arbeit und lungern vor dem Gebäude herum zum Leidwesen der anderen Angestellten. Amiras Kiwi Aktion hatte Spuren hinterlassen und jetzt waren es sogar zwei davon. Nicht zuletzt mieden sie auch Jörn was vorher nicht allzu viel anders war. Ihm war es egal. Solange er die beiden hatte war er mehr als zufrieden. Kam er nach Hause stand schon immer das Essen bereit. >> Ich mach das gerne für euch und du bist unser Nachtisch. << Sagte Amira einmal. Inzwischen kannte er beide Recht gut. Beide hatten von Grund auf ein positiv gestimmten Charakter. Amira war immerzu lieblich und zuvorkommend. Mattoro war eher der direkte Typ der immer sagt was er denkt. Und beide machten sich zum Hobby, Scherze mit Jörn zu treiben und bei jeder Gelegenheit in Verlegenheit zu bringen. Aber Jörn konnte das genauso gut. >> Jetzt wo ich euch habe brauche ich nie wieder ein Feuerzeug mitnehmen. << Die Antwort kam prompt *Knuff*. Ein lieb gemeinter klappser von Mattoro. Egal, das war's wert. Tat auch nicht weh. Wo sie auch sind ziehen sie die Blicke auf sich. Das wird sich wohl nie ändern. Als sie im Kino waren konnte Jörn das getratsche über sie hören. Und die, die um sie herum saßen, sah man an das sie ängstlich in ihren Sitz verkrampften oder noch schlimmer gegangen sind. Sie ließen sich wie immer nicht davon stören oder zumindest konnte man ihnen nichts anmerken. >> Lass die Menschen doch Menschen sein. Du bist der einzige Mensch den wir brauchen. << War Amiras Antwort darauf. >> Es liegt in der Natur das man sich vor unbekannt Dingen fürchtet. << >> Und wir sehen ziemlich bedrohlich aus. << Mattoro spreizte seine Krallen und kratzte die Luft. >> Aaarr, aaarrrhh << knurrte er. Mit den beiden weiß man nie was als nächstes passiert.
Nun saßen sie auf den Bett in einer Dreiecksformation sich gegenüber. >> Auf wenn hast du Lust? << Fragte Amira Jörn. Es viel ihm schwer sich zu entscheiden. Am liebsten würde er beide auf einmal haben. Für diese Stellung ging es aktiv aber nicht. Wählt er nun das alt Bekannte was immer gut war oder das neue zum erforschen. Wobei so neu war es jetzt nicht mehr. Es gab schon genug heiße Nächte um dieses Gebiet zu erkunden. >> Wähle Weise. << Sagte Mattoro wie ein Guru. Ob jetzt beeinflusst oder nicht wählte Jörn das was im als erstes in den Sinn kam. >> Ich nehme Mattoro. << >> Wusste ichs doch. Er kann nicht genug von mir bekommen. << Freute Mattoro sich. Dadurch ergaben sich die anderen Positionen automatisch für die dreier neunundsechzig. Jörn war bei Mattoros Gemächt, Mattoro an Amiras und Amira an seinen. Ein weiterer Pluspunkt wobei es anders herum nicht weniger Spaß gemacht hätte. Mattoros Penis war nach in seiner Hülle. Jörn würde ihn schon noch hervorlocken. Er tastete zunächst die Hoden ab. Weich und flauschig und im Innern was festes was er durch seine Finger flutschen ließ. Amira leckte über seinen ganzen Schaft. Schon nach wenigen Sekunden war er erregt. Mattoro griff nach Amiras Hüfte und leckte über ihre Klitoris. Seine pinke Lanze kam nun zum Vorschein den Jörn wiederum nun lecken konnte. Die ersten Lusttropfen floßen bereits. Der Geruch und Geschmack schoss ihm in den Kopf. Genüsslich lutschte er ihn und massierte weiterhin Mattoro Hoden. Jörn hatte nicht gedacht das er Mal so auf männliche Genitalien abfahren würde. Bei ihn unten herum geschah ähnliches. Amira hatte Jörns Penis verschlungen und hielt ihm am Ansatz zwischen Zeigefinger und Daumen aufrecht. Sie mochte seine harte, leicht gekrümmte Banane. Sie hatte ihre Augen geschlossen und stöhnte was auf Mattoro zurückzuführen war. Dieser vergrub seine Schnauze tief in Amiras Intimzone. Seine Zunge drang in ihre Vagina. Mattoros Knoten formte sich und Jörn packte ihn und drückte beherzt zu. Er fühlte sich so fest wie ein Gummiball an. Man konnte richtig zupacken und kneten. Mattoro gefiel es und er konnte sich kaum noch auf Amira konzentrieren. Amira spielte in ihrer Schnauze mit ihrer Zunge um Jörns Eichel. Oh, war das intensiv. Sie wusste genau, welche Knöpfe sie bei ihm drücken musste. Er selbst erfreute sich an den Lutscher den er hatte. Schon bald würde er sein flüssiges, schmackhaftes Innere preisgeben. Jörn schob seinen Arm zwischen Mattoros Beine um seinen Anus abzutasten. Er drückte und rieb die zarte Rosette. In dem Moment schoss die heiße Lava aus dem Vulkan. Mattoro stöhnte auf. Jörn knetete weiterhin den Knoten der nun richtig stramm wurde. Er konnte spüren wie das Sperma pulsierend durch den Knoten in sein Mund schoss und auffüllte. Die Aromen vom Geschmack und Geruch, die Hormone die sein Lustzentrum stimulierten, den Kick in seinem Kopf, auf all dies hatte er sehnsüchtig gewartet. Er entließ den Penis aus dem Mund, ließ sich das weiße Glück auf der Zunge zergehen und schluckte es genüßlich herunter. Aus Mattoros Penis rann noch die letzten Tropfen. Es wäre doch Verschwendung diese verkommen zu lassen. Bevor er sich die nehmen konnte legte Amira einen Gang zu. Sie wollte das gleiche was er auch hatte. Den Nektar des Lebens. Eiweiß mit Schuss. Sie musste nicht lange warten den Jörn spürte schon wie es im ihn sprießte. Eine gewaltige Eruption schoss ihr ins Maul. Mit ihrer Zunge verteilte sie den Nektar in ihr. Sie spürte wie es ihrer Kelle hinunter floß und sie schluckte. Wie immer war es ein herrlicher Genuss. Sie ließ sich Zeit um es im vollem Umfang zu vereinnahmen. Die Hormone sprießen ihn ihr auf und ihr Verlangen stieg. Es gab nur ein Problem. Mattoro erholte sich noch von seinem Orgasmus und hatte den Faden verloren. >> Schön für euch zwei das ihr ein tolles Erlebnis hattet aber ich brauch noch ein bisschen mehr. << Ihre Augen verhießen nichts gutes. Sie forderten gerade zu auf mehr zu wollen als die beiden noch imstande waren.
Beide brauchten eine Abkühlphase nach dem Zieleinlauf für eine weitere Runde. Solange konnte und wollte Amira nicht warten. Sie war jetzt heiß. Da half dann nur eins. Mattoro sprang auf Richtung Schrank und bediente sich an der Spielzeugkiste für erwachsene. Er hatte bisher nur einen flüchtigen Blick hineingeworfen als ihn Amira die Sammlung vorführte. Jörn wusste nicht ob er auf die ganze Sammlung Stolz oder peinlich berührt sein soll. Jedenfalls schien es Amira und Mattoro auch eine Menge Freude zu bereiten wie sich nun feststellen sollte. >> Jörn, könntest du mir etwas zur Hand gehen? << fragte Amira ihn. Sie kniete vor ihm und präsentierte ihre Vagina. So verführerisch wie eh und je. Wie konnte man da nein sagen? Er huschte hinter ihr. Ihr Schwanz verlief zwischen seinen Beinen. Sie wollte eine Hand und sie bekam eine. Er spielte mit seiner rechten Hand sanft mit ihrer Klitoris. Sein Kopf ragte über ihre rechte Schulter. Er liebte es ihr weiches Fell zu spüren. Von hier hatte er auch einen schönen Blick auf ihren Busen. Mit seiner linken Hand massierte er die beiden nacheinander. Amira lehnte sich an seinem Körper und genoss die zarten Berührungen und stöhnte in leisen Tönen. Währenddessen kramte Mattoro in der Kiste. Den Kleinkram hatte er zur Seite geschoben und begutachtete nun die speziellen. Der Orca war kegelförmig, spitz zulaufend und hatte eine ordentliche Länge. Gut geeignet wen man etwas entspanntes wollte. Der Bergdrache hatte eine spitz geformte Eichel, einen dicken Schaft der sich zum Ende hin verjüngt geprägt mit kleinen Noppen und einer schuppigen Oberfläche. Dieser erzeugte ein stopfendes Gefühl wenn man gut gefüllt sein möchte. Und was für ein Kawentsmann dieser Werwolf. Der war einen Supreme General ebenbürtig sowohl von der Form als auch größe. Für seinen Knoten bräuchte man einen sehr geschmeidigen Hintern. Allein bei der Vorstellung kniff er die Arschbacken zusammen. Letztendlich wählte er sich den mittleren Stallion aus. Ein dicker, fast flacher Kopf mit einem sehr langen Schaft der hinten breiter wurde. Er war auch mit ansehnlichen Hoden versehen. Er hatte einen praktischen Schlauch intrigiert wie die meisten anderen Dildos in der Kiste. Da war noch ein größerer Stallion aber der wäre eine Zumutung für eine Vagina. Zufrieden mit seiner Wahl schnappte er sich noch Gleitmittel und Spritze zum befüllen. "Cumlube" stand auf der Flasche. Eine Mischung extra für Dildos. Mit aufgezogener Spritze kehrte er zu den beiden glücklich vereinten zurück. >> Ich hoffe du hast was für mich übrig gelassen. << witzelte er. Er drückte die ersten Tropfen durch den Schlauch und sie floßen aus der Pferdeeichel die er benutzte um alles gut einzuschmieren. Amiras Vagina brauchte kein Gleitmittel mehr. Sie war so schon feucht genug. Jörn leckte sich die Finger und genoss den Geschmack von Weiblichkeit. >> Bereit Amira? << fragte Mattoro. >> Ja. Leg schon los << sagte sie ungeduldig. Er setzte den Kopf an und presste leicht. Gar nicht so einfach einen Penis einzuführen der keine Spitze besaß. Er flutschte mehrmals am Loch vorbei. Nach einigen versuchen schaffte er es. *Plop* >> Aaaahh! << stöhnte Amira lustvoll. Mattoro drückte auf die Spritze und das künstliche Sperma floß in ihr. Er trieb das Pferd voran und es versank immer tiefer. Der breite Kopf schabte an ihrer Scheidenwand und traf ihren G-Punkt. Sie schüttelte sich vor Ekstase. Jörn hielt sie indem er unterhalb der Brust mit seinem Armen umklammerte. Er spürte wie ihr Herz pochte. Mattoro setzte das Pferd in Bewegung vor und zurück im Trab. Jörn stimulierte währenddessen weiter Amiras Brüste. Von dieser Sinnesüberflutung bebte ihr Körper und ihr stöhnen wurde lauter. Das Pferd ging in den Galopp über. Langsam leerte Mattoro die Spritze und das Cumlube bahnte sich seinen Weg bis in ihre Vagina. Sie war schon so gut gefüllt, dass die weiße flutschige Flüssigkeit aus ihr floß. Sie riss die Augen auf nur um sie einen Augenblick später sie zu schließen. Ihr Orgasmus spritzte aus ihr heraus in kleinen Schüben. Sie presste dabei den Dildo aus ihr. Wie ein langsamer Wasserfall floß das Cumlube aufs Bett. Ihr Schwanz klopfte gegen Jörns Rücken und es fühlte sich für ihn wie eine Massage an. Sie sackte vollkommen befriedigt in sich zusammen und lag nun auf Jörn. Mattoro gesellte sich zu ihnen. >> War das zu ihrer Zufriedenheit meine edle Dame? << fragte er vergnügt. >> Ja, mein Herr. Vorerst. << Das deutete auf eine nächste Runde hin. Sie konnten es alle kaum erwarten. Doch danach kam erst Mal die Ernüchterung für Jörn. Die Sauerei die sie hinterließen. Körperflüssigkeiten war das eine aber Gleitmittel war noch mal eine ganz andere Hausnummer und dann noch in der Menge. Das brauchte eine ausgiebige Putzeinheit wenn es in die Matratze sickert. >> Dafür hatte es sich gelohnt. << Versuchte Amira ihn aufzumuntern. >> Für dich auf jeden Fall. Ich hab die ganze Arbeit. << Sagte Jörn niedergeschlagen. Er wusste aber wie er sich motivieren kann. >> Als Belohnung, bekomme ich dann eure Pfoten? << >> Nimm dir soviel du willst. << Schon war die Welt wieder besser.
Der Start in den Morgen an diese Sonntag war ein guter. Jörn hatte für alle ein "english breakfast" mit Spiegelei und Speck zubereitet. Auch wenn die beiden Fitnessfanatiker meinten es sei ungesund, geschmeckt es es ihnen trotzdem. >> Die Dosierung macht das Gift. Zudem verbrennen wir auch mehr Energie. << Mattoros Kommentar dazu. So kann man sich alles schön reden. Jörn jedenfalls ließ sich den Tag nicht vermiesen. Über zwei Monate sind vergangen seit er das erste Mal auf Amira traf. Sein Leben hatte sich seit dem gewandelt. Zumindest sein privates. Es tauchten immer mehr Nachrichten von Draconis Begegnungen auf in den sozialen Netzwerken und ein Video mit dem Mofa-Vorfall machte die Runde. Zum Glück belustigte man sich mehr über den Mofafahrer als die Draconis. Man fragte sich aber mit wem sie da zusammen liefen. Nicht mehr lange und er flog auf. Und dennoch wollte er keinen Moment der letzten 2 Monate davon missen. Er fühlte sich erfüllt. Es war ein Geschenk des Himmels. Aus den tiefen des Himmels. Jetzt waren die drei quasi zusammengewachsen.
Draußen war es düster geworden was auf Gewitter hindeutete. Das machte nichts den heute war Motorsport Tag. Formel 1 schauen und selber fahren. Ein Computer mit Lenkradausstattung machte es möglich. Jörn liebte es über die virtuellen Rennpisten zu heizen. Das neue F1 Spiel hatte eine super Grafik und ließ sich auch gut fahren. Heute ging es direkt in den Multiplayer. Standardmäßig 25 Prozent Renndistanz mit Boxenstopp. Zunächst die Qualifikation wo man nur eine Runde hat. Wie der Zufall so will war da Strecke Spa wo heute auch die echte F1 fuhr. Startplatz drei von siebzehn Spielern war schon Mal gar nicht so schlecht. Das Spiel war keine Hardcore Simulation weshalb auch viele Laien mitspielten. Der Start verlief auch gut. Keine Kollision gehabt was bei so vielen Anfänger öfters vorkommt. Erstmal dranbleiben und abwarten. Bis zum Boxenstopp passierte nichts weiter. Die beiden vor ihm waren etwas schneller als er war aber noch aufzuholen. Drei Runden noch. Nach der Eau Rouge versuchte der zweitplatzierte den ersten zu überholen. Er setzte rechts an und am Ende der Camel-Straight krachte es in der Schikane und der erste rutschte ins Kiesbett. Zudem verlor der nun führende an Schwung und Jörn konnte aufholen. Schonmal den zweiten Platz ergattert. Eine Runde später. Jörn kam besser durch die erste Kurve La Source. Vor der Eau Rouge war er schon im Heck und mit DRS auf der Camel-Straight ging es dann locker vorbei. So macht man das und ohne Kollision. Die letzten Konterversuche musste er nur noch im Keim ersticken und schon ging Jörn als erster im Ziel. Er feierte seinen Sieg mit einem kleinen Pumparm. YES, Beständigkeit zahlt sich eben aus. >> Hippie, juchhu.... << Hinter ihm ertönten Jubelschreie. Sie gaben sich noch einen Highfive. Die beiden Drachen hatten ihn fasziniert zugeschaut. >> Ihr übertreibt. Das ist doch nur ein Spiel. << Sagte Jörn beschämend. >> Wenn du dich freust, freuen wir uns auch. << Sagte Amira. >> So ein kitschiger Spruch. Da lässt sich nie sagen ob ihr auch Spaß habt. << >> In dem Fall meine ich es aber genau so wie ich es gesagt habe. Ich finde du könntest hin und wieder einen Schulterklopfer vertragen. << >> Aber nicht zu viele. Sonst wird er noch übermütig. << Mattoro grinste wie immer frech. >> Wie deine Schulterklopfer aussehen weiß ich ja. << Erwiderte Jörn. >> Du kannst gerne noch einen haben. << Jörn zuckte leicht zusammen. >> Nee, lass mal. << Sagte er reumütig und Amira fing an zu lachen. Dann lachte Mattoro und letztendlich auch Jörn. >> Ich hab mich schon immer gefragt warum so viele Leute Spaß daran haben anderen beim Computerspielen zuzuschauen anstatt selber zu spielen. Einer streamt im Internet wie er World of Warmonsters spielt, tausende schauen ihm dabei zu und er verdient auch noch Geld damit. Mittlerweile fühlt eSport ganze Stadion nur um Leute zu beobachten wie sie virtuell Fußball spielen. Im echten Fußball wird eine richtige körperliche Leistung vollbracht wo virtuell nur jemand ein paar Knöpfe drückt. Warum soll ich dabei zuschauen. Das ist doch total überbewertet. Das kann ich doch auch selber machen und macht wesentlich mehr Spaß. << >> Wenn die Leute daran Spaß haben dann las sie doch. Deren Pech wenn sie nicht soviel Spaß haben wie du. << War das sarkastisch von Mattoro gemeint?
Nun hieß es ab auf die Couch. Nur noch Cola und Chips bereitgestellt und alles war bereit. Es ging schon in die Einführungsrunde. Alle nahmen ihren Startplatz ein. Die Ampel schaltete auf fünf mal rot. Sie erloschen und der Start war erfolgt. Wie aufregend das für Jörn immer war. Amira hatte das schon ein paar mal mitbekommen. Er fieberte immer mit als säße er selbst im Auto. Seine Augen funkelten vor Freude und Enthusiasmus. Schön das Jörn etwas hatte was ihm so aus sich heraus kommen lies. Was war das für ein Theater als, so wie Jörn es nannte, die 24 Stunden von Le Mans im Fernsehen lief. Sie wollte mit ihm nach draußen doch er beharrte darauf dieses "wichtige" Autorennen sehen zu wollen. >> Das kommt immer nur einmal im Jahr und ist mein absolutes Highlight. << Er hatte regelrecht gebettelt das er das sehen durfte. Als es vorbei war hatte er sich dann ganz wieder ihr gewidmet. Mit Zinsen. War der Mann glücklich war es die Frau auch und umgekehrt. Bei diesen Gedanken umarmte sie Jörn beherzt und legte ihren Kopf auf seine Schulter. *Sniff* Sie war glücklich. Mit Mattoro und Jörn. Zwei Glückstreffer die sie da gelandet hatte. Sie hätte sie nie gefunden wäre sie nicht auf die Erde gekommen. Ihr Vater hatte sie hierher mitgenommen. Sie sollte was für die Zukunft lernen damit sie mal in seine Fußstapfen treten konnte. Jetzt hatte sie was für die Zukunft gefunden.
Jörn lief rot an. Sie wollte ihn gar nicht mehr los lassen. Hin und wieder geriet Amira in Kuschellaune. Das war ganz in seinem Sinne. Er legte seinen Arm um sie. Er mochte es ihren warmen Körper zu spüren, ihr weiches Fell auf der Haut. Mattoro links neben ihm machte es Amira nach und legte seinen Kopf auf die andere Schulter. *Sniff* Das machte er häufig wenn Amira vorlegte. Ob aus Spielerei oder aufrichtig war Jörn egal. >> Mal so, Mal so. Manchmal auch beides. << Das dachte sich Jörn schon. Sie mochten es und er auch. Dann bekamen eben beide eine Streicheleinheit. Das Rennen war im vollem Gange und die silbernen führten Mal wieder. Aber nur weil immer die gleichen gewinnen kann man seinen Lieblingssport nicht abschwören. Dann geht es halt nur um die Action von Rennen zu Rennen. Draußen blitzte es und der Donner ertönte nach ein paar Sekunden. Das Gewitter war nicht mehr weit entfernt. >> Ein Glück das wir heute drinnen sind. Sonst wäre noch euer Fell feucht geworden. << Jörn lachte und drückte die beiden an sich. >> Glaub nicht das dich das rettet. Morgen ist auch noch ein Tag und übermorgen und über übermorgen. << Sagte Mattoro. Die beiden mit ihren Fitnesswahn. Die ersten Boxenstopps standen an. Es donnerte erneut und dann klingelte es an der Tür. >> Erwartet ihr jemanden? << Fragte Jörn scherzhaft. Sie schüttelten den Kopf. >> Soll ich gehen? << Fragte Amira. >> Ich mach das schon. Schließlich ist das meine Wohnung und wir wollen ja nicht das der Besuch direkt einen Herzinfarkt bekommt. << Jörn stand auf und ging zur Tür. Er erwartete auch niemanden. Besuch kündigte sich normalerweise bei ihm an. Er öffnete die Tür und vor ihm stand ein weißer Riese. Jörn erstarrte vor der Kreatur. Es war ein Draconis der Spezies Supreme General. Sein Kopf stieß beinahe an die Decke. >> Wo ist Amira? << Fragte der General mit einem finsteren Blick. >> Es... Es ist glaube ich doch für euch. << >> Amira! << Rief das Biest in die Wohnung hinein. Amira und Mattoro sprangen vor Schreck von der Couch auf. Sorgsam zwang er sich durch die Eingangstür. Er achtete darauf nichts zu beschädigen. Jörn sprang zur Seite. Diesen Koloss wollte man lieber nicht im Weg stehen. Das gleiche Spiel bei der Wohnzimmertür. Jörn eilte hinterher. Als Amira und Mattoro den General erblickten wischen sie nach hinten zurück. >>Vater! << >> Amira, was machst du hier? Du sagtest du wolltest die Menschen erkunden. Das ist Wochen her. Warum finde ich dich hier bei einem Menschen? Von deiner Mutter hörte ich immer nur dass es dir gut gehen würde dabei weiß ich das du nur Unsinn im Kopf hast. << sagte ihr Vater erzürnt. Vater? Das war ihr Vater? >> Naja, mir kam so zu sagen etwas dazwischen. << Rechtfertigte sie sich peinlich berührt während sie sich mit dem Zeigefinger an der Backe rieb. >> Zwischen die Beine nehme ich mal an. << erwiderte ihr Vater. >> Sprich nicht so über sie. << Brachte ihn Mattoro entgegen. >> Und du...! << Nun an Mattoro gewandt. >> Du solltest auf sie acht geben damit sie eben kein Blödsinn macht. Stattdessen hilfst du ihr noch dabei. Ihr solltet die Menschen zwar näher kennen lernen aber das hieß nicht das ihr euch mit ihnen Vergnügen sollt. << Ihr Vater starrte die beiden mit finster Miene an. Das leuchtende Gelb seiner Augen waren wie ein Warnsignal. Er schaute mit erhobenen Kinn auf sie herab. Er könnte auch nicht anders. Würde er seinen Kopf senken würden seine Hörner am Hinterkopf sonst an der Decke schrappen. Das mag schon was heißen bei einer Deckenhöhe von zwei Meter fünfzig. Er hatte auch einen etwas längeren Hals. Seine Muskeln waren kräftiger ausgeprägt als bei Mattoro und Amira. Sein Fell war komplett Schneeweiß. An seinem rechten Ohr hatte er einen goldenen Ohrring. Goldene Ringe schmückten ihn überall am Körper. An den Hand- und Fußgelenken, Oberarm, ein über den rechten Knie und sogar um seine leicht gewundenen Hörner. Insgesamt war seine Erscheinung kantiger, wilder und dadurch imposanter als ein Knight. Das war also Amiras Vater. Ein Supreme General. >> Wie hast du uns gefunden? << Fragte ihn Amira. Er drückte auf ein Gerät an seinem Handgelenk wodurch sich ein Holobildschirm sich öffnete. >> Eure mätzchen im Internet waren sehr hilfreich. Damit konnte ich den ungefähren Ort bestimmen und dann musste ich nur noch euren Geruch folgen. Schließlich seit ihr die einzigen Draconis hier. Und außerdem, solltet ihr euch nicht als Draconis möglichst unauffällig benehmen? Wir können keinen schlechten Ruf vertragen. Die Menschen haben so schon genug Angst vor uns. << Apropo Mensch und Angst. Einer stand die ganze Zeit neben ihn. Für Jörn war die ganze Situation surreal. Vor ihm war ein wahrhaftes Monster. Er hatte Generals schon im TV gesehen aber leibhaftig war es nochmal eine andere Nummer. Er kämpfte mit seinem Fluchtinstinkt. Aber er wusste ein General war ein ganz normale Person wie jeder andere bei den Draconis. Nur der hier nicht. Der war Amiras Vater und er wendete sich gerade ihm zu. >> Und wer bist du? Du bist doch der Menschling der auf den Video zu sehen ist der mit ihnen läuft. << Nun bekam Jörn den finsteren Blick zu spüren. >> Ähm... << Toller erster Eindruck. >> Das ist Jörn. Unser Freund. << Antwortete Amira für ihn. >> Wir sind Intim miteinander. << sagte sie verliebt. >> Ich auch, also mit beiden. << Verkündete Mattoro als sei er stolz darauf und wollte dafür gelobt werden. Draußen blitzte und donnerte es. Es könnte aber auch Jörns Herz sein das gerade ein Aussetzer hatte. Es gefror ihn in den Adern. Er versteinerte sich komplett. Warum tat Amira ihn das an? Kaum fünf Minuten her das er seinen ersten General traf musste er schon dessen Zorn auf sich ziehen. Und das war nicht eben eine Kleinigkeit. Ihr Vater sank zu ihr herunter mit einem Knie auf den Boden, packte sie sanft und sprach ruhig. >> Amira, kleines, ich habe deine Ehrlichkeit immer bewundert. Du hast dein Herz am rechten Fleck aber HAST DU DEN VERSTAND VERLOREN? << Bei den letzten Worten brüllte er und schüttelte sie durch. >> Nen mich nicht immer kleines. Ich bin erwachsen. << sagte sie mir erhobener Stimme. >> Das merkt man. Das machst du nur um mich zu ärgern weil ich dich hier hin geschleppt habe. << >> Nein, ganz bestimmt nicht. Das verbitte ich mir. << sagte sie beleidigt. >> Du willst mir doch nicht ernsthaft sagen das dieser Menschling dich glücklich macht. Diese halbe Portion wie alle anderen. Und dann noch dieser verwöhnt und verzogene Kraya Bengel. << Damit war wohl Mattoro gemeint. >> Ich bin überhaupt nicht verzogen. << Wehrte sich Mattoro. >> Wie kannst du Jörn verurteilen. Du kennst ihn doch überhaupt nicht. Schmeiß ihn nicht unter einer Decke mit den ganzen Schnöseln mit den du dich sonst abgibst. << Verteidigte Amira Jörn der immer noch kein Wort raus brachte. >> Dieser fast Felllose Mensch soll zärtlich sein? Die können sich doch überhaupt nicht bewegen. Sie sind nur Fleisch und Knochen. Die würden nicht mal einen Kampf gegen einen Spirit gewinnen. Was kann er dir schon bieten? << Dasselbe hatte sich Jörn schon gefragt. >> Ein Lebewesen macht mehr als nur die körperliche Stärke aus. Er ist liebenswürdig, lustig und ich habe Spaß mit ihm auf die eine und andere Weise. Er ist sehr zärtlich zu mir. << Sie fing an zu schwärmen und konnte es kaum sagen ohne rot zu werden. Ihr Vater flechte die Zähne und stand wieder auf. >> Wenn du nicht zur Vernunft kommen willst dann verbiete ich es dir. Ich werde das nicht zu lassen. << >> Da haben wir es mal wieder. Der große Kamuro Hitake hat gesprochen. << Verspottete sie ihren Vater. >> Wenn ich dir Vorschriften machen muss dann nur weil ich das Beste für dich will. << >> Ich bin alt genug um meine eigenen Entscheidungen zu fällen. Du kannst nicht alles in meinen Leben bestimmen. << Amira ging zu Jörn und legte ihre Arme schützend um ihn. Oder sollte es eine Provokation sein? Ihr Vater war zumindest nicht begeistert. Doch dann kam ein finsteres lächeln auf seinen Lippen. >> Wenn dein ach so toller Liebhaber dich so glücklich macht wird er sicherlich auch die Anwärterprüfung bestehen. Schließlich ist er ja perfekt. Dann kann er zeigen wie zärtlich oder auch gebrechlich er ist. << Amira war zunächst schockiert und Mattoro ergriff das Wort. >> WAS?! Das kann nicht dein ernst sein. Jörn wird niemals... << Amira unterbrach ihn mit einer Handbewegung. Sie sah zuversichtlich aus. >> Wenn es weiter nichts ist, in Ordnung. Die schafft er mit links. << Jetzt war ein guter Zeitpunkt das Jörn sein Gehirn wieder einschaltete. >> Was schaffe ich mit links? << >> Sieh an, es hat seine Sprache wiedergefunden. << Sagte ihr Vater. Amira ignorierte ihn. Sie redete mit Jörn wie üblich freudig mit einem Lächeln. >> Nichts weiter. Nur so eine alte dämliche Prüfung wo getestet wird ob du mich glücklich machen kannst. Und wenn du bestehst, darf mein Vater keine Einwände mehr haben. << Allein das es eine Draconis Prüfung war klang schon gefährlich. >> Wie soll das ablaufen? Muss ich mich als Jäger beweisen? Ich muss doch hoffentlich nicht gegen ihn kämpfen. << Jörn sah sich schon mit einem Bein im Grab. Falls noch was von ihm übrig blieb. >> Nein, viel einfacher. Du musst nur mit ihm schlafen. << >> Ich soll WAS? << Er musste sich verhört haben. >> Du meinst... So richtig? << >> Ja, Sex. << >> Ich soll... mit deinem Vater...? << Das könnte nicht ihr ernst sein. Das wäre total verrückt. Zumal er ein Monster war. Sein Gemächt wäre dementsprechend auch monströs. Womöglich würde er ihn beim Sex zerfleischen. Er bekam zitternde Knie. Amira kniff ihm am Oberarm. >> AU! << >> Ich sehe dir an das du wieder Zuviel denkst. Er wird dich schon nicht auffressen. << Vielleicht nicht absichtlich. Seine Krallen wollte er dennoch nicht in seiner Nähe haben. Er erinnerte sich daran was Amira über ihren Vater sagte. > ... Mein Vater beispielsweise liebt meine Mutter über alles er hat sich geschworen niemals mehr mit einer anderen Frau zu schlafen. Aber hin und wieder nimmt er sich einen Mann. Meistens einen Knight und ab und zu einen Spirit. Ein absolutes Verbot gibt es nur bei genetisch verwandten. ... < Für ihren Vater war es also nichts neues mit einem Kerl zu schlafen der kleiner war als er. Nur das Jörn ein Mensch war. Der Umstand dass das ihr Vater war spielte auch keine Rolle solange alle Parteien einverstanden waren. Aber Amira drängte ihn förmlich schon. >> Habe ich gar kein Mitspracherecht? << >> Es wäre der einfachste Weg. << Weiter flüsterte sie in seinem Ohr. >> Ich kenne deine Spielzeugkiste. Ich weiß du packst ihn. << Jetzt wurde seine Leidenschaft schon als Argument gegen ihn eingesetzt. Das es mal soweit kommt. Sein Spielzeug aber war aus Silikon. Dieser würde aus Fleisch und Blut sein an einem einschüchternden Monster. Er hatte schon Fantasien von einen großen angsteinflößenden Biest, anders als man denkt, zärtlich und behutsam geliebt zu werden. Diese Eigenschaften strahlte ihr Vater momentan nicht aus. Aber Amiras bittenden Blick konnte er nicht nein sagen. Er vertraute ihr. >> Na... Na schön. Ich mach's. << Auch wenn es nicht zuversichtlich klang. >> Gut. Dann bereite dich darauf vor. << forderte ihr Vater ihn auf. >> Aber doch nicht jetzt sofort, oder? << Schreckte Jörn auf. So angespannt wie er war konnte es kein gutes Ende nehmen. >> Natürlich sofort. << meinte ihr Vater. Amira intervenierte. >> Nein. Das wäre nicht fair. Du musst ihn etwas Zeit geben um sich vorbereiten zu können. Das kannst du niemanden zumuten. << >> Dann eben morgen. << >> Nein. Jörn muss wieder arbeiten. Im Gegensatz zu dir hat er ein geregeltes Arbeitsleben. << >> Und wann sonst? << Erzürnte sich leicht ihr Vater. >> Am nächsten Wochenende. In sieben Tagen. << >> Sieben... ?! << Er musste sich zusammenreißen. Zähneknirschend stimmte er zu >> Schön. Dann eben in sieben Erdtagen. Aber bis da hin rührst du sie nicht mehr an. << Er deutete mit dem Finger auf Jörn. Die scharfe Kralle darauf war einschüchternd genug. >> Siehst du. Ich hab dir Galgenfrist von einer Woche verschafft. << Sagte Amira. Sollte er ihr dafür noch dankbar sein? Konnte er nicht doch noch ein Veto einlegen? Wo könnte er sich den am besten beschweren? Bei der Ausländerbehörde für Außerirdische? Am besten beim Anführer. Wobei, viel nicht gerade eben der Name Kamuro Hitake? >> Amira, sagtest du eben den Namen Kamuro Hitake? Ist das nicht der Anführer der Draconis auf der Erde? << >> Ja. Das ist mein Vater. Der einzig wahre und leibhaftige. << spottete sie. Ihr Vater gab als Antwort nur ein verächtliches rümpfen. Nein! Das kann doch nicht sein. Jörns Verstand wollte wieder einen Abflug machen. Schockiert darüber versuchte er es weg zu lachen. >> Ihr habt ihn nicht mal euren ganzen Namen gesagt. << >> Das war auch nicht wichtig. << Rechtfertigte sich Amira aufgebracht. Das war also Amiras Vater. Ein Supreme General. Kamuro Hitake. Der Abgesandte der Draconis. Der Boss. Der der das Schicksal der Menschen in den Händen hält. Die Ironie und Dramatik konnte kaum größer sein. Mattoro wahr nicht so glücklich über die Umstände. Bisher war er der einzige Mann der an Jörn ran durfte und jetzt wurde über ihn hinweg entschieden. >> Jörn ist mein Partner. Such dir doch deinen eigenen Menschen. << Protestierte er lautstark. Kamuro ignorierte dies und sagte. >> Glaub nicht das du davon kommst. Du kommst auch dran. Ich hab sowieso eine Rechnung mit dir offen. Und ihr Krayas mögt ja keine offene Rechnungen. << Mattoro schluckte, zog den Kopf ein und wurde nun kleinlaut. >> OK. Du kannst ihn haben. << Scherzte Mattoro vermutlich. Als ob er noch verhandeln könnte. Jörn und Mattoros Schicksal war besiegelt. Kamuro hatte Mattoro erneut Kraya genannt. Irgendwoher kannte Jörn diesen Begriff. Er überlegte und es viel ihm wieder ein. Auf vielen Geräten von den Draconis stand dieser Name. Auch in den Nachrichten hatte er schon davon gehört wenn es um Draconis Technologie ging. Er hatte den Schriftzug auch auf der Rückseite von Amiras Smartphone gesehen. Kraya Tech. Einer der größten, wenn nicht sogar das größte Firmenimperium der Draconis. Sie handeln mit alles sei es Nahrung oder Technologie. >> Mattoro. Sag mir nicht dein Nachname ist Kraya wie... , wie...? << Jörn deutete auf die Rückseite des Smartphones was Amira in den Händen hielt. Sie war gerade dabei eine Nachricht an ihre Mutter zu schreiben. >> Oh ja. Mein voller Name lautet Mattoro Zumo Kraya. << Sagte Mattoro voller Stolz. >> Und ich bin Amira Riyu Hitake. << Jörn war zu überfordert um darauf zu reagieren. Amira Riyu Hitake und Mattoro Zumo Kraya. Die Kinder der derzeit einflussreichsten Personen auf der Erde. Wieso nur ...? Wieso ausgerechnet die? Warum musste das ausgerechnet ihm passieren? Er hatte auf kein interplanetarischen Konflikt gehofft das er zwei Draconis befriedigte. Nun war es nicht mehr zu vermeiden das es hohe Wellen schlagen würde.
Draußen tobte inzwischen das Gewitter und der Regen ergoss sich wie aus Eimern. >> Nun gut. Das wäre jetzt geklärt. << Kamuro setzte sich breitarm- und beinisch auf die Couch und ließ sein Kopf über die Lehne nach hinten fallen sodass er an die Decke schaute. Die Couch war nicht für seine Körpergröße gemacht. Vierzig Zentimeter Sitzhöhe war schon für einen Menschen etwas niedrig. Bei ihm wirkte es so als wenn ein erwachsener auf einen Stuhl für Kinder säße. So breit wie er sich machte könnte man meinen das er sein Revier abstecken würde. Wollte er sich hier einnisten? War es nicht schon unangenehm genug? Zum Glück trug er ein Lendenschurz das aus mehreren senkrechten streifen bestand die sich überlappten. Sie waren schwarz mit goldenen Rand und Verzierungen. Der streifen in der Mitte war doppelt so groß wie die äußeren und sie alle liefen am Ende spitz zu. Sie bestanden aus dickeren samtigem Stoff, waren vorne und hinten gleich und bedeckten das wichtigste. Die starken Windböen ließen den heftigen Regen gegen die Fensterscheiben plätschern gefolgt von Blitz und Donner. Kamuro rümpfte die Nase. >> Brütest du was aus Vater? << >> Nein. Du weißt doch bei Regen schwellen meine Nasennebenhöhlen immer an. Es reichte Grad so um euch aufzuspüren. << >> Hast du dein Mittel nicht dabei? << >> Wer konnte ahnen das ich hier enden würde? Bietet ihr euren Gästen nichts an? << >> Du hast dich doch selbst eingeladen. Ich bring dir gleich was. << Amira war sichtlich genervt von ihren Vater. Jetzt versuchte sie zunächst Jörn aus seinem geistigen Koma zu wecken. >> Au. Lass das. << Sie kniff ihm erneut. >> Jörn, ich weiß es waren gerade viele Informationen auf einmal für dich aber bitte tu mir den Gefallen und reiß dich zusammen. << Sie schaute zu ihren Vater auf der Couch der Löcher in die Luft starrte. >> Er will sicherlich auch nicht gerade hier sein aber das Gewitter zwingt ihn dazu. Niemand mag nasses Fell. << Sie legte ihre Arme um seinen Hals und lächelte wieder. >> Kannst du mir ein Gefallen tun und ihn Gesellschaft leisten? Dann könnt ihr euch auch näher kennen lernen. << Was?! Er sollte sich neben das Monster setzen. Allein der Gedanke machte ihm Angst. >> Was soll ich deiner Meinung nach tun? Ihn bezirzen? << >> Sei einfach du selbst. Das wirkt am besten. Glaub mir. Nur etwas selbstbewusster. << Wie war das nun wieder gemeint? >> Er ist eigentlich nicht so böse und fies wie er aussieht. Er ist nur groß. Vergiss einfach deine dummen Gedanken und behandle ihn wie jeden anderen. << Amira gab ihn noch als Glücksbringer einen Kuss auf die Wange. Hoffentlich war das kein Abschiedskuss. >> Ich helfe dir Amira. << sagte Mattoro und gemeinsam verschwanden sie. Jetzt ließen sie ihn auch noch allein. Keine guten Voraussetzungen. Also so wie immer als sei nichts gewesen. Jörn pirschte sich langsam zur Couch. Sollte er fragen ob er sich neben ihn setzen durfte? Dumme Frage. Es war doch seine Couch. Wenn man darüber nachdachte war Kamuro derjenige der in seine Wohnung eingedrungen war, herumgeschrien und ungefragt sich's bequem gemacht hatte. Politisch korrekt waren seine Aussagen auch nicht gerade. Dann sollte er sich auch nicht beschweren wenn der Hausherr ihn in die Schranken weist. Als Boss mag er es gewohnt sein das alle nach seiner Pfeife tanzen aber nicht dieser Mensch hier. Zumindest redete sich das Jörn ein. Er setzte sich mit verschränkten Armen rechts neben den Boss als sei ihn seine Anwesenheit gleichgültig. Kamuro schaute in die andere Richtung weg von ihm als wäre es ihm ebenso egal. Über was sollte er mit diesem Koloss reden? Das Thema Wetter war gerade überflüssig. Er sollte einfach er selbst sein hatte Amira gesagt. Also versuchte er so zu tun als wenn alles normal wäre. Und im Normalfall würde er jetzt Formel Eins schauen. Er nahm sich die Fernbedienung und drückte auf Play. Die ganze Zeit über war das Programm pausiert gewesen. Nun rasten die Boliden wieder über den Bildschirm. Die Motoren brummten und Kamuro spitzte die Ohren. Gebannt schaute er zum Fernseher. >> Was ist das für ein Lärm? << fragte er. Verunglimpfte er nun Jörns Lieblingssport? >> Das ist die Formel Eins. Die beste Rennserie der Welt. << Antwortete Jörn leicht schnippisch. Er sah zu Kamuro und sah das er es aufmerksam verfolgte. Seine Ohren zuckten leicht als würde er versuchen die Quelle des Geräusches zu orten. >> Habt ihr etwa kein Motorsport-Rennen? << >> Natürlich haben wir das. Nur unsere Fahrzeuge sind viel weiter entwickelt. Sie haben elektromagnetische Antriebe und Anti-Gravitation. << Schon klar, Menschen sind unterentwickelt. Im Endeffekt bedeutete es aber das die Geräuschkulisse ihm fremd sein muss. Denn Lärm der Motoren muss für ihn wohl so klingen wie wild wütende Bestien. Ein Gebrüll wie Raubtiere auf der Jagd. Dadurch würde für jemanden der selbst ein Raubtier war Adrenalin ausstoßen und das Blut zum kochen. Jörn stellte den Ton etwas lauter. Kamuro verzog kurz die Miene. War ihm die schrillen unbekannten Geräusche unangenehm? Beschweren tat er sich jedenfalls nicht. >> Früher waren die Motoren noch lauter gewesen zur V10 und V8 Zeiten. << gab Jörn Preis. >> Ich habe keine Ahnung was das bedeutet. << sagte Kamuro ohne vom Fernseher abzulassen. War ja klar dass er das nicht weiß. >> Das sind Motor Bauformen. Die Zahl steht für die Anzahl an Zylinder und das V... << >> Heb dir das technische für einen Spirit auf. << Unterbrach ihn Kamuro. In diesem Moment kam Amira zur Tür rein. >> Wie immer bist du allen neuen sehr Aufgeschlossen Vater. << Sie trug ein Tablett mit Getränken darauf und stellte es auf den Tisch ab. Skeptisch begutachtete Kamuro den Inhalt. >> Was ist das? Irgendwas von der Erde? << Er deutete auf das schwarze blubberne. >> Das ist Cola. << Er verzog das Gesicht. >> Das möchte ich nicht. Hast du nichts vernünftiges? << Amira reagierte genervt. >> Die ist eh nicht für dich sondern für unseren Menschenjungen. Dir habe ich dein Blütentee gemacht. Den habe ich von Eden mitgebracht. << Amira schenkte den Tee aus einer kleinen Kanne in eine Tasse ein. Der Henkel war zu klein für seine riesen Patschehände weshalb er die Tasse mit seiner ganzen Klaue umschloss. Immer noch Misstrauisch schaute er sich die Flüssigkeit an. Riechen konnte er ja nicht also blieb ihn nur zu kosten. >> Die alternative wäre nur Wasser. Du hast einfach zu hohe Ansprüche für die Küche des Hauses. << Was will man von einer Menschenbehausung auch sonst erwarten. Kamuro trank aus der ihm viel zu kleinen Tasse und beschwerte sich nicht. Das war das mindeste an Höflichkeit das er aufbringen konnte. >> Der vornehme Herr hat was gegen fremde Nahrung. << Erklärte Amira spöttisch. >> Ich bin nur vorsichtig. Wer weiß was für Nebenwirkungen auftreten können bei Nahrung von einem anderen Planeten. << >> Nur ausreden. Alles wurde getestet und für unbedenklich erklärt. Außerdem haben Mattoro und ich in den letzten Wochen nur Menschennahrung gegessen und uns ist nichts passiert. << >> Ich gehe da kein Risiko ein. << Blieb Kamuro stur. Mattoro der sich bisher zurückgehalten hatte nahm sich einen Keks vom Tablett. Er warf ihn in einen hohen Bogen hoch und schnappte ihn in der Luft mit seiner Schnauze. Genüsslich kaute er und spülte mit seiner Cola nach. Da war er wieder. Der neckende und provozierende. Nur diesmal unbewusst. Amira und Jörn schmunzelten. Kamuro fand das weniger amüsant. Bevor er reagieren konnte ertönte das Geräusch von Schlagschraubern aus dem Fernsehen. Die Boxenstopps standen an. Viele Menschen sammelten sich um die Autos. Da war richtig was los. Ein Draconis Renner brauchte allgemein bestimmt keine neuen Reifen oder Treibstoff. Das hier bot mehr Action. Auch wenn es Kamuro nicht zugeben mag, es fing an ihm zu gefallen. Diese vielen Eindrücke von Kraft und Geschwindigkeit. Amira schob sich in die Lücke zwischen ihren Vater und Jörn. Sie lehnte ihren Kopf an Jörns Schulter. Es fehlte nur noch das sie wie eine Katze schnurrte. Kamuro durchschaute das Spielchen. Dieses Spiel kann er auch. >> Amira, wie kommst du mit deinen Forschungen voran? Oder habt ihr euch zu sehr ablenken lassen? << >> Forschungen? << Jörn hatte nie bemerkt das Amira an irgendwas forschte, geschweige denn arbeitete. Bei beiden nicht. >> Haben sie es dir nicht gesagt? << >> Vater! << Ermahnte sie ihn. >> Was denn? << fragte nun Jörn. Jetzt wurde er neugierig. Amira war es sichtlich unangenehm. >> Nun ja... << Peinlich grinsend sagte sie letztendlich. >> Wir sollten die Menschen studieren. Ich aus politischer und Mattoro aus wirtschaftlicher Sicht. Das war unsere Aufgabe. << Still wurde es. Zumindest in Jörns Kopf. Hatte er sich verhört? War das ihr ernst? Er war geschockt. War er nur ein Versuchskaninchen? Amira kam ihn Erklärungsnot. >> Unsere Eltern hatten genau aus diesen Grund uns auf diesen Planeten verschleppt. Ich sollte die politische Führung hier übernehmen falls die Draconis auf der Erde sesshaft werden. Als Botschafterin. << >> Und ich soll die Filiale von Kraya Tech leiten. << Trag Mattoro dazu bei. Die ganze Zeit hatte er die zukünftigen Herrscher der Draconis des Planeten Erde im Haus. Er könnte sich jetzt darüber aufregen aber vielmehr ärgerte er sich über die Tatsache die sie zu ihn führte. >> Dann habt ihr mich studiert wie eine Laborratte? << >> Nein, wo denkst du hin? << Sagte Amira verzweifelt. >> Wobei, ein gutes Anschauungsmaterial warst du schon. << >> Das hilft nicht Mattoro. << Also sind sie doch einer Beschäftigung nachgegangen. Sie haben einen Menschen studiert. Ausgiebig von allen Seiten. >> Dann habt ihr bei mir ja eine Menge gelernt. << Sagte er beleidigt, zusammen gesunken mit verschränkten Armen. Triumphierend trank Kamuro seinen Tee. Zwietracht zu sähen war einfach. Amira warf ihren Vater den bösen Blick zu und versuchte weiter zu beschwichtigen. >> Ich war zwar unterwegs um zu beobachten wie Menschen so lebten. Was ihnen Freude macht und wie sie ihre Zeit verbringen. Das ich dich getroffen habe war aber reiner Zufall. << >> Ein Zufallsopfer also. << *Knuff* Mattoro verpasste Jörn einen Schulterhieb. Jörn war es egal. Amira fuhr fort. >> So meinte ich das nicht. Dreh mir bitte nicht die Worte im Mund herum. Ich hatte nicht die Absicht einen Menschen hinterher zu laufen und mit ihm zu schlafen. << Sie setzte sich auf seinen Schoss. Er war überrascht und musste sich mit den Händen auf der Couch abstützen. Sie packte seine Schultern und küsste ihn unverhofft auf die Stirn. >> Du allein hast das in mir bewirkt. Du bist einfach unwiderstehlich und du wirst mich nicht mehr los werden. << >> Mich auch nicht. << Mattoro wollte auch seinen Stück vom Kuchen und küsste Jörn auf die Wange. *Sniff* Beide gönnten sich eine Portion Jörn. Jörn konnte den beiden nicht böse sein. Es hatte sich doch alles zu seinen Gunsten gewendet egal was für Motive sie vorher hatten und jeder war glücklich damit. >> Und das meint ihr ernst? <<. Amira beantwortete die Frage mit einem Kuss auf seine Lippen und er erwiderte ihn. Eine gute Art um Frieden zu schließen.
>> Ist das widerlich. << War Kamuros Kommentar der die ganze Szene mit angesehen hat und sich abwendete. So kann man einen wunderschönen Augenblick zerstören. >> Halt den Mund. Du hast schon genug gesagt. << Keifte Amira.