DSM - 53
Sooo freut euch im laufe des tages kommt noch ein kapitel! :)
Das Dorf war wie man es sich vorgestellt hat. Relative normal. Es lag ein leichter Tiergeruch in der Luft, der ihre Nase Kitzelte. ~Ich Sollte zusehen das Ich was zu essen bekomme. Aber was essen Menschen? Rohes Fleisch bekommt mir nicht gut, das kann ich mir denken, jedenfalls schließe ich das aus Tamaras Erinnerungen.~ Ihre übermenschlich scharfe Nase führte sie einem verlockendem Geruch hinterher. Er hatte ihren Hungrigen verstand Nahezu eingelullt und ihn vor ein großes Gebäude, aus dem viel Lärm kam, gezogen. ~Eine Taverne, wenn ich richtig liege.~ Sie suchte nach einem Schild und fand eines direkt über dem Eingang. ~Zur Rostigen Stute … was für ein Schwachsinn! Pferde können nicht rosten. Diese Menschen haben keine Ahnung von Anatomie und ihren Tieren.~ Sie stand vor der Tür und stieß sie auf. Ein Knacken Symbolisierten ihr das sie zu viel Kraft verwendet hatte, als die rechte Tür aus den Angeln Sprang. Es war plötzlich Totenstille in der Taverne und alle Blicke ruhten auf ihr. "Hey Magier! Ihr müsst unsere Türen hier nicht zerstören. Wir sind ein friedliches Dorf und wollen solche wie dich hier gar nicht!" Sie wollte etwas erwidern ~Ich hätte ja für den Schaden bezahlt~ Aber dann sprangen vier Menschen mit denselben Kutten wie sie auf und rannten zu ihr rüber. Sie gingen vor ihr auf die Knie und sagten: "Meisterin, es tut uns Leid, wir wollten nicht aus der Akademie fliehen. Wir haben nicht gedacht das ihr uns hier finden würdet. Bitte lasst mich das erledigen." Sie schaute baff unter ihrer Kutte zu den Auren der vier Knieenden hinunter und erkannte die Feinheiten, die sie als Magier, wenn auch sehr schwache, kennzeichneten. Einer ging zur Tür und sprach laut einen Zauber aus. ~Wie unnütz! Er verschwendet so viel Energie an diesem einfachen Zauber. Ich wette er würde auch Funktionieren wenn man diesen ganzen Kram da weg ließe.~ Sie beobachtete wie der Zauber wirkte und schmunzelte ~So schnell füge ich meiner Sammlung neue Zauber hinzu.~ Er schien sich abzumühen und die Reparatur ging nur sehr langsam von statten. "Wartet." Der Magier zuckte fürchterlich zusammen und stammelte eine Entschuldigung. "Hört auf euch zu entschuldigen, es ist ein Anzeichen von Schwäche! Steht auf, alle! Und lasst mich das hier erledigen." Sie ging zu der Tür und riss sie komplett aus den Angeln "Wartet, Meisterin!" Aber es war schon zu spät sie wollte die Tür eigentlich nur richten, doch sie hatte ihre kraft einfach unterschätzt. Sie hielt die Tür Provisorisch ran und Zauberte doch nichts geschah. Die Menschen um sie herum Tuschelten und beobachteten weiter das seltsame Quartett "Meisterin, wenn ihr sie abreißt könnt ihr sie nicht reparieren jetzt müsst ihr die Tür bezahlen." Nura fixierte den Menschen mit einem Blick der Töten konnte und er wurde bleich, als er für ein paar Sekunden die Augen eines Drachens sah "Wagt es nicht meine Gabe zu unterschätzen Schlüpfling! Ihr seid 100 Jahre zu Jung um mir Unterricht zu erteilen!" Sie unterdrückte ein knurren, was sie sicherlich verraten hätte, und zerfetzte die Tür mit ihrer Magie. Danach hob sie jedes Teil Magisch auf und setzte es Stück für Stück zusammen, geleitet von einer kleinen Modifizierten Version ihres neusten Zaubers. Unter den Gemurmel der Offensichtlichen Anfängern und den Menschen in der Taverne, setzte sie die Tür wieder zusammen. Sie sah danach aus wie eine Neue, das Holz glänzte und die Scharniere funkelten. Sie beachtete die Novizen nicht und schaute zu dem Barmann "Entschuldigt die Zerstörung, ich habe sie etwas Repariert und gleich verbessert. Sagt Edler Herr habt ihr vielleicht etwas zu essen für eine Reisende Hungrige Magierin?" Er musterte sie skeptisch und zuckte dann mit den Schultern. "Solange ihr es Zahlen könnt, sollt ihr auch was bekommen." Nura ließ ein Ei großes Goldstück zu dem Barmann rüber schweben, der es ehrfürchtig in die Hände nahm und untersuchte "Mâm, das ist viel zu viel, das würde für ein ganzes Jahr reichen." Er schluckte und konnte sein blick nicht losreißen. "Dann sorgt lieber dafür, dass das essen was ich bekomme voll mit Fleisch und deinen besten Zutaten ist! Ich will dein Teuersten Trunk und vielleicht was zum Mitnehmen. Ungefähr zwei Kessel." Er nickte hastig und meinte "Wofür die zwei Kessel extra … nein es geht mich nichts an. Bitte, seit mein Ehrengast. Setzt euch ans Feuer. Ich werde mich sofort aufmachen." Er verschwand in einem Raum im Hintergrund und ließ die Magierin mit ihren augenscheinlichen Novizen alleine.
Zygan schnaufte und nahm Crystals Kopf in seine Klauen. Dann gab er ihr einen Kuss wie sie normalerweise nur Nura bekam. ~Einmal darf ich es mir erlauben~ Crystal war danach atemlos und ihre Augen glänzten. "Aber Zygan, Nura wird mir etwas antun..." "Nein wird sie nicht! Sie wird es verstehen. Außerdem müsste sie dir jetzt auch noch dankbar sein dafür, dass du mich gerettet hast. Aber es bleibt unser Geheimnis! Ich möchte nicht dass ein Drache aus der Kolonie es erfahren wird." Crystal nickte während Zygan begann ihre Wunden abzulenken und ihren Selbstheilungsprozess zu Steigern." Crystal schnurrte leise vor sich hin. Trotz das ihr einiges weh tat fühlte es sich wunderbar an. Nach einer halben Stunde war Zygan fertig und sagte: "Ich werde jetzt zurückgehen! Es ist komisch diese Feuer hier war anders." "Nicht nur das, du hast den Drachen mit einer Flamme und auf eine Art und weis verbrannt wie es nicht möglich sein sollte." "Das mag sein. Ich muss darüber nachdenken. Wie kommst du zurück in die Höhle?" Crystal seufzte und schaute sich an. Ihr Bein tat fürchterlich weh und ihr Flügel war ziemlich mitgenommen. "Ich weiß nicht. Ich werde wohl laufen." "Nein komm mit zum Wasser." Zygan ging voran während Crystal hinterher humpelte. Man sah ihr die Kampfverletzungen deutlich an. Vor allem auf ihren weisen schuppen. Am Wasser angekommen sagte Zygan: "wir tauchen hinein. Das erspart uns beiden einiges. Halt dich an mir fest." Zygan ging ins Wasser und pumpte seine Lungen voll Luft, dann tauchte er unter. Crystal klammerte sich an seinen Rücken, während Zygan mit gewaltigen Zügen in die tiefe schwamm.
Als sein Kopf das Wasser in den Höhlen durchbrach und Crystal kurz hinter ihm auftauchte holte sie keuchend Luft. Mit etwas erstickender stimme sagte sie. "Das war knapp! Ich hatte nicht gedacht das es so weit ist." "Entschuldige." Zygan schwamm zum Ufer und stieg aus dem Wasser, während ihn die anwesenden Drachen anschauten. Dann fixierten sie Crystal und einige schnauften. "Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung, wir haben den Drachen getötet der versucht hat mich herauszufordern." Mehr sagte Zygan nicht, man hatte seinem Ton angehört, dass er "leicht" gereizt war und ging langsam nach unten während sich Crystal in ihre Höhle zurückzog.
Zygan blieb vor der Wand stehen und schmolz sich einen Durchgang. Erleichtert, das alles noch in Ordnung war, kletterte er in das Nest und rollte sich um die Eier zusammen. Er liebkoste sie noch einen Moment während er den Kopf auf den Rand des Nestes legte und grimmig vor sich hin starrte. Er war voller Zorn darüber, das er so schwach gewesen war. Anderseits schien es ihm auf einmal, als würde die Lava im hinteren Teil der Höhle zu ihm sprechen.
Sie hatte die Novizen mit geschickten Fragen dazu gebracht ihr zu verraten, was sie wissen wolle und saß nun mit ihnen vor dem Feuer und lauschte ihren Entschuldigungen, warum sie glauben die Akademie in der Hauptstadt entflohen zu sein. Anscheinend glaubten sie, dass Nura eine Großmeisterin der Akademie sei, da sie die Farben und Symbole als solche trägt.
Sie wusste dies natürlich nicht, aber nachdem sie es Erfahren hatte wurde ihr klar warum alle die Straße Wechselten und sie beobachteten. Der Barmann kam gerade rüber mit einem Trog voller rotem Wasser und einer Fleischigen brühe die wirklich Herlich roch. Sie musste den Drang unterdrücken sich auf das essen zu stürzen und dass mit diesen Löffeln. "Das ist wirklich ausgezeichnet! Ich habe in meinem ganzen Leben nie ein besseres essen gegessen. Die Zwei Kessel sollten in ungefähr einer Stunde fertig sein! Mein Mitreisender wird sich freuen." Der Barmann verneigte sich Respektvoll und meinte "Ihr Schmeichelt mir Mâm, aber sicherlich habt ihr schon besseres Essen gegessen. Mein Fraas ist doch nicht zu vergleichen mit dem Essen in der Akademie." Er warf einen Blick auf die Novizen, die das essen eher runter zu würgen schienen. ~Verwöhnte Schlüpflinge! wie können sie es wagen?~ Sie brummte missmutig und die Flammen in der Taverne Flackerten kurz auf. "Ihr werdet dieses Essen genießen und sagen wie gut es schmeckt und dankbar dafür sein, dass man es euch Geschenkt hat! Ansonsten werde ich mit euch jagen gehen und ihr werdet einmal sehen was andere Geschöpfe so essen." Sie sah den Schrecken in den Gesichtern der Novizen und lächelte selbstgefällig. Einer der Novizen, sein Name war Tahal, meinte unsicher "Meisterin, wäre es zu viel verlangt eure Kaputze abzunehmen damit wir nicht nur eure vor Magie strahlenden Augen sehen würden? Es macht einen Angst und man fühlt sich unwohl von euch beobachtet zu werden! Es ist als würdet ihr in unsere Seele blicken." Nura lachte leise auf und meinte: "Nun mein Lieber, das Tue ich auch! Aber für solches Wissen seit ihr zu Jung. Nun gut, ich will nicht unhöflich sein." Sie entblößte ihr Gesicht und ihre langen Haare lagen über ihren Schultern und vielen nach und nach hinunter. Ihr Gesicht war zart und hatte weiche Linien. Ihre Haut war etwas blass und schien leicht zu schimmern. Sie schaute in die Gesichter der vier Jungen Novizen und fühlte sich seltsam beobachtet. Sie bemerkte, das alle Aufmerksamkeit auf sie gerichtet war und sie lächelte leicht ~Ich nehme an ich bin entweder schön oder unglaublich Hässlich.~ Sie schmunzelte und fragte "Und zufrieden Novizen?~ Es schien, als hätte sie sie aus einem Bann gebrochen und Tahal, wahrscheinlich der Anführer und Anstifter der Bande, sagte: "Ich habe noch nie einen Magier gesehen, der so einen guten Erhaltenszauber gesprochen hat! Ihr .. ihr seht unglaublich aus! Wie alt sagtet ihr seid ihr? 140? Ihr seht aus wie 20! Die meisten Magier die so alt sind wie ihr, sehen aus wie 80 oder vielleicht mal 70. Selbst Mungran, mit seinen ungezählten Jahren sieht alt aus. Wie macht ihr das?" Nura dachte darüber nach und meinte "Ich bin nicht ohne Grund einzigartig unter den Magiern die du bis jetzt kennengelernt hast! Vertraue mir." sie stand auf und die Novizen ebenso. "Wenn ich mich nicht täusche, stoßen wir jetzt an? Ich werde euch Laufen lassen! Ihr habt alle gründe und diese sind Verständlich und sollten von keinen Hinterfragt werden." Sie hob ihren Krug mit dem roten Wasser und setzte es dann an. Sie Trank ihn mit drei großen Schlücken Leer und runzelte die Stirn. "Was ist das für ein Seltsames Wasser? Es schmeckt … eigenartig." Tahal lachte und meinte "Das ist Rotwein! Sagt bloß, ihr habt noch nie welchen getrunken." Nura schüttelte den Kopf sie fühlte sich eigenartig. Sie schaute zum Barmann und sagte "Hiervon hätte ich gerne noch 6 Fässer! Hier das sollte reichen!" Sie holte noch ein Goldnugget hervor. Doch der Barmann hob die Hand. "Wenn ich das annehme, kann ich nicht ruhigen gewissen schlafen. Eure erste Zahlung reicht auch dafür völlig aus." Er zeigte auf die Tür in die Küche "Auf der anderen Seite ist ein Hinterausgang ich werde dort die zwei Kessel bereitstellen, so wie die Fässer. Ich wünsche euch noch eine Sichere reise und kommt wieder. Ich würde mich freuen." Er lächelte sie an und sie musste sich selbst ein Lachen unterdrücken, ~So Hässlich wie du aussiehst kann ich mir das denken.~ Sie grinste und drehte sich zu den Novizen "Ihr könnt gehen. Ich bin nicht euretwegen hier! Danke für die Informationen und seit vorsichtig. Verabschiedet euch nicht und Wünscht mir kein Glück! Geht einfach." die Novizen nickten und taten wie ihnen gesagt wurde. Bald darauf waren sie verschwunden.
Tahal und seine gruppe waren schnell aus dem Dorf Richtung Süden verschwunden "Habt ihr das bemerkt? Die Großmeisterin?" sie murmelten ihn zustimmend zu "Ja es war unheimlich. Ich weiß nicht was es war, aber ich hatte Angst. Eine tiefe Angst die schon fast ausgebrochen wäre. Es war … ich weiß nicht wie als …" "Als würde sie nach deiner Macht Greifen." Sie blieben alle stehen und sagten kein Wort "Glaubt ihr …" "Sei Still! Sprich es nicht aus! Sie hat uns am Leben gelassen und wenn sie wirklich der gesuchte Drache sein sollte, dann habe ich kein Problem damit, sie ist nett." Tahal Lachte "Nett? Naja sie dachte das Essen ist wundervoll. Sie kannte keinen Wein und … also" Seine Haare stellten sich auf als er sich an ihren Blick zurück erinnerte. "Ihr … ihr hättet es sehen sollen! ihre Augen! Sie waren nicht menschlich … Sie hat mir in meine Seele geschaut sage ich euch! Mein Ganzer Körper war Taub und ich habe mich so schwach und unbedeutend Gefühlt. Es war als würde jemand in meinen Geist eindringen …"
Er Schüttelte sich. "Glaubt ihr wir sollten es melden? Wir würden als Helden gefeiert! Das wir es überlebt haben und … nun ja … wir könnten die Akademie Verlassen ohne flucht." Tahal schaute ihn Prüfend an "Nein! Sie vertraut uns, glaube ich. Sie würde uns nicht einfach so laufen lassen. Wir sollten sie machen lassen wozu sie gekommen ist. Und Hoffen, dass es nichts schlimmes ist …" sie stimmten alle missmutig zu und gingen weiter zum Nächsten Dorf, ins nächste versteckt.
Nura ließ die Fässer neben sich Schweben. Einen Kessel hatte sie an dem griff mit einer Hand gehalten und der zweite schwebte ebenfalls. Sie hielt den Inhalt Magisch im Kessel und Konservierte die Hitze. Die Menschen auf dem Weg aus dem Dorf beobachteten sie jetzt noch Misstrauischer. Sie konnte nahezu hören was sie dachten: ~Wie macht sie das? Was will eine Magierin hier draußen, hat sie uns beraubt? , Wo will sie hin?~ Sie lächelte jedem einzelnen Lieb zu und als sie spürte, dass sie nichtmehr beobachtet wurde, sprang sie ins Gebüsch und verschwand. Sie Verwandelte sich sobald sie weit genug weg war und schaute auf die Gegenstände hinab. ~Denn Wein sollte ich jetzt schon trinken! Zwei lasse ich für ihn über. Es wäre schade wenn er noch wärmer werden würde.~ Sie Nam das Fass ins Maul und Zerbiss es. Sie hatte die Schnauze angehoben und so ergoss sich das Gebräu in ihren Rachen. Sie schnurrte zufrieden. Sie war von ihrem einem Trug schon benommen und hatte ein seltsames Kribbelndes Gefühl in den Gliedern ~Das ist wirklich Herrlich.~ Sie schnurrte völlig grundlos und Trank ein weiteres Fass. Sie Trank fast alle auf und erinnerte sich erst beim Letzten daran, dass sie wem noch was mitbringen wollte …~Niwad … der soll auch was haben.~ Sie schnaufte ~Niwad … Niwad … nein Niward.~ sie lachte laut und verstand nicht warum, aber es war witzig "Niwad.. mein neuer Spitzname …~ Sie wollte aufstehen und los fliegen doch ihre Flügel fühlten sich so dick an. ~Nanu?~ Sie Flatterte mit beiden doch anstatt ihre Flügel zu bewegen schlug sie sich selbst ins Gesicht, sie stöhnte aufgebracht und fragte sich was los war. Sie entschied sich zu Fuß zu gehen, so weit war es ja nicht mehr.
Er schloss seine Augen und eine innere Ruhe ergriff ihn, die er selten gehabt hatte. Es war als würde er endlich verstehen was sein Element war, was es wollte. Ikara hatte recht gehabt. Er hatte anfangs noch mit ihm gekämpft, aber jetzt waren sie eins. ~Und ein Wächter bin ich auch noch dank Nura. Ach Nura, was machst du wohl gerade?~ Er dachte an Nura und Niward wie sie gerade irgendwo hin flogen und Nura etwas machte, auch wenn er davon ausging das sie in die Hauptstadt wollte. Was würde sie sonst machen können? Zumindest nichts was ihm einleuchtete. Plötzlich schlug er die Augen auf und grinste hinterlistig. ~Was würde sie wohl sagen wenn ich plötzlich vor ihr in der Hauptstadt wäre?~ er lachte und blickte sehnsüchtig zur Lava. Zumindest das konnte er. Sie hatte ihre Magie und alles andere und er hatte sein Feuer und konnte durch die Lava an andere Orte gelangen. Er stellte sich Nuras Gesicht vor, wenn sie in der Stadt war und auf einmal er vor ihr auftauchte. Tat es dann aber als dumme Idee ab den in die Stadt konnte er nicht wenn er nicht wie Torben enden wollte.
Weit entfernt in der Hauptstadt der Menschen, wo auch Mungran teilweise lebte, war es gerade früher morgen und etwas außerhalb von der Stadt, in der gewaltigen Kirche, kümmerten sich die Priester um eine Junge Drachin. Sie hieß Nessari und war etwa 100 Jahre alt. Sie schnaufte erfreut während sie darauf wartete wieder hinaus zu dürfen. "Na gut Nessari du kannst gehen, aber denk daran zum Mittag zurück zu sein!" "Ja Meister." Freudig erhob sie sich in die Luft und flog ein Stück durch den gewaltigen Garten ihres Meisters. Sie landete an dem kleinen See und legte sich ins Flache Wasser. Wie immer kreisten ihre Gedanken und sie musste wieder an das Männchen denken das vor ein paar Monaten hier gewesen war. ~Er war so groß und stattlich. Zu schade das mich mein Meister damals gerufen hat.~ Bisher hatte sie geschwiegen das sie ihn getroffen hatte. Sie wusste ja auch, dass ihr Meister nicht wollte dass sie schon mit anderen Drachen Kontakt hatte. Nessari war nach einiger Zeit klar geworden, dass dieser schwarze Drache wirklich ein Wilddrache gewesen sein musste und noch nie hier gewesen war. Er hatte keinen Reiter gehabt, aber sie bekam einen, ein junger Krieger aus dem Herrscherhaus wurde zu ihrem Reiter ausgebildet und heute Mittag würde wieder eine Flugstunde mit ihm anstehen. Eigentlich freute sie sich darauf und konnte es sich auch nicht vorstellen, auf dem Boden zu schlafen wo sie doch so schöne weiche Kissen hatte.
Es war ein starker Wind der an ihren Flügeln rupfte. Sie fühlte sich seltsam und wusste nicht wo sie eigentlich war. Aber was sie wusste war, dass hinter diesem Berg Niward sein musste. Sie konnte ihn riechen. Sie versuchte hochzuklettern, doch knallte mit dem Kopf lediglich gegen die Wand. ~Warum dreht sich alles …~ Sie schwankte etwas und wimmerte Leise. Ihre Zunge war fürchterlich trocken und fühlte sich an, wie ein klumpen Fleisch. Sie kratzte verzweifelt an der Felswand und schaffte es dann, endlich sich festzuhalten. Sie hievte sich hoch und schaute drüber. Sie konnte Niward sehen und wollte ihm gerade etwas sagen, als sie Kopfüber runterviel und an seiner Seite Landete. Sie fing an laut zu lachen "Hey Niwad, du bist ja Lustig. Bist auf einmal bei mir hier oben … nein ich bin runtergefallen … dass ist auch lustig!" Sie schnaufte als sie Lachte und schlug ihm das Fass ins Gesicht "Ohh, Entschuldige ich wollte es nicht so dolle machen, hier probier mal … es ist seltsames Wasser und schmeckt wunderbar. Ohh und hier." Sie knallte ihm die Kessel gegen den Körper und wimmerte auf einmal "Es tut mir so leid! Ich wollte dich nicht verletzen bitte sei mir nicht Böse." Sie kroch sich hin und leckte ihm unterwürfig über seine Pranken.
Niward hatte so schön geschlafen, doch dann hatte er Nura kommen hören. Zuerst hatte er sich noch gewundert was sie da trieb. Doch als sie auf einmal neben ihm in der Höhle landete, war er mehr als verwirrt. "Nura was ist …", weiter kam er nicht als er ein Fass gegen den Kopf bekam und dann noch einen Kessel. Er knurrte. Das ging jetzt zu weit. Wenn sie einen Scherz machte dann sollte sie es nicht übertreiben. Sie entschuldigte sich mehrfach und begann dann wirklich unterwürfig seine Pranken ab zu lecken. ~Also etwas stimmt mit ihr ganz und gar nicht.~ Er schnupperte an dem Fass und dann an dem Kessel. Von beidem sagte ihm der Inhalt des Kessels, dass man es essen konnte und es roch gut aber mit dem Fass war er sich nicht so sicher, wenn er Nura anschaute. Er leckte Nura kurz über die Stirn und sagte dann: "Hör doch bitte auf Nura und erzähl mir lieber was du gemacht hast und was das für Dinge sind die du mir da mitgebracht hast." Er lag immer noch breitbeinig da und man konnte deutlich seine Eier sehen.
Nessari schnurrte leise vor sich hin während sie sich über den Rücken leckte und dann ihre Schuppen betrachtete, die schön hellblau schimmerten. Sie hatte es gut bei den Menschen und würde sie wohl sogar verteidigen. Sie putzte sich weite rund kam dabei ihrer Weiblichkeit näher. Es fühlte sich anders an und sie leckte langsam über ihre Weiblichkeit. Ein zittern ging durch ihren Körper und sie schnurrte laut auf. ~seltsam warum habe ich hier so andere Gefühle? Ich pinkle doch nur damit...vielleicht sollte ich meinen Meister fragen.~
Nura blubberte los als er sie gefragt hatte und erzählte, ohne Luft zu holen, wie es schien haargenau was passiert war. Sie erzählte ihm von dem Wein und das sie davon Getrunken habe und das sie einen Neuen Zauber konnte. Wie sie die Fässer gegessen hatte und ihr komisch wurde. Sie rollte sich hin und her und fing an zu schnurren. Sie schaute ihn abschätzend an und fing dann an, sich an ihm zu reiben. Mit einer Kralle griff sie vorsichtig zu seinen Eiern und massierte sie sachte. Bevor er irgendetwas sagen konnte gab sie ihm einen Kuss und schnaufte aufgeregt: "Hmm, mein großer starker Drache lass uns Sex haben! Ich will dich in mir spüren, wie du in mir kommst und dein Knoten in mich eindringt!" Sie leckte über sein Gesicht und blieb an seiner Schulter stoppen, als sie plötzlich über ihm einschlief und zwar tief und fest. Ihre Klauen wahren immer noch um seine Eier geschwungen.
Niward hatte Schwierigkeiten ihren Worten zu folgen. Doch er begriff schnell das er lieber die Klauen von dem Wein lassen sollte. Niward war von ihr so überrascht, dass er nichts raus brachte und den Kuss erwiderte. Er schnurrte unwillkürlich als sie seine Eier massierte und schnaufte erregt. Doch dann schien sie einfach einzuschlafen, mit einer Geschwindigkeit die beängstigend war und Niward fühlte sich mehr als unwohl. Sie lag halb auf ihm und dass sie seine Eier festhielt gefiel ihm so überhaupt nicht. Außerdem erinnerte er sich an ihre Worte, dass sie das eigentlich nicht mehr wollte. ~Haben die Menschen ein getränkt, das die Waren Gefühle offenbart?~ Niward entschloss sich seine Eier aus ihrem Griff zu lösen und brauchte etwas, aber dann hatte er es geschafft und kroch unter ihr hervor. Er legte sie sachte auf den Boden. Sie schlief so tief, das wohl die Welt unter gehen konnte ohne dass sie etwas merkte. Er betrachtete sie einen Moment und dann war die Verlockung doch zu groß. Er schleckte vorsichtig zweimal über ihre Weiblichkeit und schnurrte bei ihrem Geschmack. Dann drehte er sich weg und legte sich vor den Ausgang der Höhle. Er war der Meinung, dass es besser so war. Aber mitbekommen hatte sie nichts das er sie abgeleckt hatte. Er genoss ihren Geschmack auf seiner Zunge und schaute auf die Umgebung vor der Höhle.
Zygan rieb seinen Kopf etwas am Nest entlang und schnurrte vor sich hin während er sich kratzte. Wobei eindeutig seine Schuppen härter waren und er dann doch lieber damit aufhörte. Er knurrte unwirsch. ~Wo ist eigentlich Ikara? Diese Greifin, zuerst lässt sie mich alleine dann hilft sie mir nicht und zu guter Letzt taucht sie nicht einmal mehr auf. Würde mich nicht wundern, wenn sie bei den anderen Greifen gelandet ist und jetzt keine Flügel mehr hat.~ Er knurrte noch einmal und begann dann sich mit seinem Stachel besetzten schwand am Hals zu kratzen.
Sie wunderte sich schon seit langem woher eigentlich der Wind kam im unteren Teil der Höhle doch Interessieren tut es sie im Moment nicht. ~Ich frage mich ob er mit Crystal schon fertig ist.~ Sie pfiff entspannt und schwamm weiter im großen Teich herum ~Ich würde gerne mal seine Familie kennenlernen. Ob die auch so sind? Was sagt man sich eigentlich über Kampfdrachen?~ Sie Philosophierte weiter über die Frage während sie rücklings über den großen See trieb und sich von dem Mysteriösen Wind leiten ließ.
Nura knurrte und stöhnte auf. Sie hatte Höllische Kopfschmerzen. Sie fühlte sich elendig und sie wusste zuerst nicht wo sie war. ~Hmmm … mein Kopf …~ Sie wimmerte leise und stand auf. Sie musste sich etwas ducken aber es ging schon. Sie konnte Niward riechen, er lag weiter Oben im Gang. Es schien als würde er im Eingang schlafen. Sie schnurrte leise, glücklich darüber das er ihre gestrige schwäche nicht ausgenutzt hat. ~Er ist wirklich ein Netter Drache.~ Sie ging zu ihm rüber und legte sich neben ihn hin. Sie rieb ihren Kopf über seinen Hals und stupste ihn liebevoll an "Wach auf Starker Drache, wir müssen weiter und du hast schon wieder was Verdient." Sie lächelte sachte und leckte ihm fürsorglich über die Geschlossenen Augen.
Niward schnurrte als er spürte, dass er abgeleckt wurde. Außerdem merkte er das Nura neben ihn lag. Er hob schließlich seinen Kopf. "Nein ich habe nichts verdient. Ich bin nur hier um auf dich aufzupassen und das ist meine Aufgabe." Er lächelte sie an und erhob sich schließlich mit einem gähnen während er sich streckte. "Tut mir leid wenn ich den Wein nicht angerührt habe. Aber den Inhalt der Kessel würde ich jetzt gerne ausprobieren." Er grinste noch einmal und probierte dann von einem Kessel, es schmeckt gut und er schnalzte mit der Zunge. Dann griff er den ganzen Kessel mit seinen Zähnen und hob ihn hoch, wo er sich den Inhalt in den Rachen goss, ehe er den Kessel fallen ließ und sich über die Lefzen schleckte. "Man das war gut. Also ich werde dir weiterhin folgen." ~Vielleicht sollte ich sie anstiften den restlichen Wein auch noch zu trinken.~
Zygan schiene vergebens zu warten, schließlich stand er auf und beschloss Ikara zu suchen und wenn er sie an ihren Federn hier runter ziehen musste. Er blickte noch einmal zu den Eiern und schnurrte zufrieden, bevor er die Höhle verließ und den Eingang wieder verschloss. Er ging gemächlich nach oben und kam bei seinen Eltern vorbei, die ihn anlächelten. Zygan lächelte zurück und machte Platz das sie vorbei gehen konnten. Anführer hin oder her, es waren seine Eltern. Als er oben dann in die Höhle kam, spürte er eine allgemein lockere Stimmung unter den Drachen. ~Sie sagte etwas das sie schwimmen wollte.~ Er ging zum Wasser und entdeckte tatsächlich Ikara. Zygan setzte sich und schaute zu ihr.
Sie trällerte völlig entspannt als das warme Wasser ihr Fell umschmeichelte. Es war immer lästig das Wasser aus den Federn zu bekommen. Aber ihr Fell fühlte sich einfach Fantastisch an. Sie schnurrte und das Wasser um ihren Körper Vibrierte leicht gegen ihre Flanke. Ihr Gedanken wanderten zu ihrem Clan und ihrer Strafe. ~Ich werde sie Fragen wenn sie wieder zurück kommt, und hoffen das sie es erlaubt.~ Es wäre einfach zu schön um wahr zu sein. ~Bald ist unser Ernte Tag, ich kann den Geruch vom Frischen Brot schon bis hier unten riechen. Auch wenn ich weiß das es noch nicht so weit ist. Aber … uhh und die Marmeladen …~ sie leckte sich über ihren Schnabel und atmete tief ein und aus. Sie fühlte sich beobachtet. Mehr als sonst, aber das war hier ja eh normal.
Nura schaute ihn schräg an. "Ich finde den Wein wirklich unglaublich lecker! Aber warum willst du davon nichts? Es ist nicht so als würde etwas passieren wenn du ihn Trinkst. Es sei denn der Wein ist der Grund warum ich mich so seltsam gefühlt habe. Ich kann mich kaum an gestern Erinnern, habe ich Irgendetwas getan? Ich glaube nicht. Ich denke mal es ist die Nachwirkung von der Magie die ich eingesetzt habe um mich zu heilen. Ich war einfach überladen und das hat mein Nervensystem durcheinander gebracht." Sie schnaufte und rieb ihren Kopf unter seinem entlang. "Ich habe noch zwei weitere Fässer die etwas größer und runder sind gekauft. Sie waren aber zu sperrig als das ich sie Transportieren könnte. Sie stehen vor dem Dorfeingang. Ich werde sie jetzt, da ich wieder klar denken kann, beide hoch in die Luft holen. Du musst unbedingt etwas Probieren. Glaub mir das Essen ist ja vielleicht klasse und ich werde sicherlich nie wieder rohes Fleisch essen, aber dieser Wein. Er prickelt ich musste einfach mehr hohlen. Vergiftet ist er nicht. Die anderen haben ihn auch getrunken." Sie ging rückwärts aus der Höhle und schnurrte, als die beiden Sonnen auf ihre Schuppen schienen. "Lass uns aufbrechen mein starker Beschützer!" Sie schmunzelte ihm zu und breitete ihre Flügel aus um los zufliegen, Richtung Hauptstadt. Sie müssten nur noch ein Zwischenstopp machen bevor sie dort ankommen werden. das wusste sie von den Novizen.
Niward schaute sie fragend an und brummte dann vor sich hin, während sie ihren Kopf unter seinem Kinn rieb. "Wenn das so ist, werde ich ihn doch einmal probieren!" er schnappte sich das eine Fass das sie bis hier her mitgebracht hatte und machte ein Loch mit seiner Klaue hinein. Dann probierte er einen Schluck davon und wartete einen Moment. Es schmeckte seltsam aber gut. "Hm du hast nicht untertrieben." So schnell konnte man gar nicht schauen, hatte er sich den Inhalt runter gekippt und dann zufrieden geschnauft. Dann folgte er Nura nach draußen und erhob sich auch in die Luft. Er flog neben sie und meinte. "Und du hast noch mehr davon?" Sein Schwanz peitschte hin und her und er war irgendwie glücklich und sorgenlos.
Zygan seufzte tief während er Ikaras Körper musterte. ~Schade das sie etwas zu klein für mich ist. Manchmal verfluche ich diese Größe~ Er wurde abgelenkt als sich Baldur näherte und ihn ansprach. "Sag mal Zygan kann es sein das du schon wieder etwas größer geworden bist?" Zygan drehte sich zu ihm um und schaute an sich hinunter. Ihm selbst war nichts aufgefallen aber scheinbar hatte er noch einmal ein Stücken zugelegt. ~Liegt es daran das ich mein Element nun akzeptiert habe?~ "Es kann sein, aber sicher bin ich mir nicht. Wie geht es eigentlich Jesca?" "Ach sie ist voll und ganz damit beschäftigt unser Junges in Schach zu halten. Sie ist sehr aufgeweckt." "Oh ein Weibchen! Na dann meinen Glückwunsch." Zygan grinste Baldur an der nickte. "Danke wie ist es den bei euch? Ich war ja fassungslos als Nura tatsächlich weggeflogen ist. Noch nie habe ich davon gehört, dass eine Mutter ihre Eier zurücklässt." Zygan schnaufte und sagte dann leise: "Ich auch nicht. Aber bei ihr, naja manchmal mache ich mir einfach keine Gedanken mehr. Das ist dann besser." Beide schwiegen einen Moment bis Baldur fragte: "Sag mal was hast du mit Crystal angestellt? Ihre Schreie waren bis hier her zu hören gewesen und einige sind der Meinung, dass sie sich wohl falsch verhalten hat." "Nein wir wurden wie gesagt von einem fremden Drachen angegriffen, der es auf sie abgesehen hatte." Baldur nickte. "Entschuldige meine Frage eigentlich steht es mir nicht zu, so mit dir zu sprechen." "Du weist das ich es selbst so will."
Nura flog mit Niward weit über das Dorf. wenn jemand hochsieht würde er lediglich einen Schatten in der Größe eines Adlers sehen. Sie hievte die Großen Runden Vorratsfässer an und riss sie aus ihrer Verankerung. Die Menschen schrien erschrocken, als der Wein für die Großmagierin einfach aus dem Boden gerissen wurde und in dem Himmel verschwand.
Sie flogen schon lange, sehr lange Nura hatte nur ein Ziel vor Augen und das war der Tot des Königs und die Rache. ~Ich werde alles in Schutt und Asche legen! Sie werden alle Sterben!~ Ihre Flügel brannten und sie fühlte sich immer noch leicht benommen. Sie wusste, dass wenn sie jetzt schliefen, morgen früh ankommen würden. "Wir werden hier landen und Kräfte sammeln für Morgen." Sie wusste das die nächsten wiesen viel zu nahe an der Stadt wahren, sie wollte mindestens 3 Flugstunden Entfernt sein, sodass kein Mensch sie hören oder sehen konnten. Sie Landete mitten im Wald und riss einige Bäume um ~Früher habe ich Gewissensbisse gehabt, weil ich ein Baum umgeschmissen habe … was ist nur aus mir geworden? Warum habe ich mich so verändert?~ Sie ließ die beiden großen Fässer am Rand stehen und riss noch mehr Bäume ein. Sie nutzte es gleich um ihre Magie Reserven noch weiter aufzufüllen und ließ jeden Einzelnen baum zerfallen. Sie brummte zufrieden als sie fertig war und ließ sich erschöpft auf ihre Seite fallen.
Niward musterte Nura hin und wieder und seufzte in sich hinein. Wie gerne würde er sie noch einmal nehmen. Aber er wusste dass er das nicht durfte. Als sie schließlich nach einem schier endlos dauernden Flug landeten, war er ziemlich erschöpft und hatte einen Durst. Er schaute zu einem der Weinfässer und fragte: "Ich darf doch noch eines haben oder?" Mit diesen Worten hatte er auch schon den Deckel abgenommen und sich den gesamten Inhalt einverleibt. Er schüttelte kurz den Kopf und setzte sich dann. ~Hm das schmeckt gut~ Nura schien auf der Seite zu liegen und sich zu entspannen oder zu schlafen. Niward spürte wie der Wein ein warmes kribbeln in ihm auslöste. Doch irgendwann verschwamm sein Blick etwas und seine Gedanken driften ab. Er schaute wieder zu Nura und schnaufte Erregt. Er stand auf und schwankte bedrohlich, während er auf sie zuging und sagte. "Nurscha ich will dich fichen und szwar jesst!" Er strich an ihrer Seite entlang und leckte ihr gierig über ihre Weiblichkeit.
Sie knurrte ihn zuerst Drohend an. Doch als er seine Nüstern einfach auf ihre Weiblichkeit presste war es zu viel des guten. Sie schlug zu und drückte seine Schnauze in den Boden "Wage es nicht DRACHE. Was fällt dir ein mich so zu behandeln? Ich sollte dich auf der Stelle töten." sie ließ ihn los und hoffte das er sich zusammen reisen würde. ~Ich werde nach meinem Schlaf mit ihm darüber reden. Ich glaube er hat sie wohl nichtmehr alle. Es war eine bescheuerte Idee jemanden Mitzunehmen. Ich hätte bei meinen Eiern bleiben sollen … ob es ihnen wohl gut geht?" Ihre Gedanken wurden von Niward weggerissen, als sie an ihr Nest und ihren Nachwuchs dachte und wimmerte leise ~Was für eine Bescheuerte Idee! Mein Vatter hätte sicherlich nicht gewollt das ich mich so in Gefahr begebe um ihn zu rächen ...~
Niward spürte nur noch wie er weggerissen wurde und Erde in den Mund bekam, als sie ihn niederdrückte. Er knurrte und sein Schwanz peitschte hin und her. Er begriff nicht ganz was sie wollte. Vorhin hatte sie ihn doch auch noch gewollt. In seinem Rausch waren seine Gedanken alle vernebelt. Als sie ihn losließ stand er auf und schüttelte sich. Er wollte auf sie zugehen, schwankte aber bedrohlich und viel mit einem Knurren einfach um, wo er einen Moment vor ihr lag und irgendwo hinstarrte. Ehe er sich wieder aufraffte. Er wollte dieses Weibchen haben und meinte. "Los trink auchhhh noch einen Schluck swein!" Er versuchte zu grinsen und ging auf sie zu und um sie herum. Dann sprang er sie von hinten an, sie würde seine Erektion an ihrer Weiblichkeit spüren können. Er schnaufte erregt und schickte sich an sie in den Nacken zu beißen...
Nura knurrte Drohend und meinte "Entschuldige Niward ich meine es nicht Persönlich." Sie wickelte ihren Schwanz um seinen und schleuderte ihn im Kräftigen Bogen auf den Bode. Es war ein lautes und schmerzhaftes Geräusch als Knochen auf Boden stießen und Nura grummelte. Sie hielt ihn runter und Verstand nicht warum er sich so benahm. ~Ich hätte nicht gedacht, dass es so enden würde mit uns zweien. Ist es meine Schuld?~ Sie schnaufte und ihr Magen grummelte ~Ich habe Hunger und Durst.~ sie zog sich das andere Fass Wein heran und leerte es mit sechs kräftigen Zügen. Es dauerte nicht lange als ihr wieder so seltsam wurde und sie wusste wo es herkam ~Der Wein … ohh nein.~ sie schnaufte angeregt und ging ein paar schritt von Niward weg. Ihre Beine zitterten leicht als sie anfing schwer zu atmen.
Niward wusste nicht wie ihm geschah als das Weibchen ihn tatsächlich von sich runter riss und auf den Boden schleuderte. Er knurrte auf als es sich anfühlte als würden seine Knochen brechen. Doch das taten sie nicht. Die Erde war sein Element und sie war das letzte was ihren Herrn vernichten würde. Es waren Stein gewesen die das Geräusch von sich gegeben hatten als die Erde sich bewegt hatte und die Erde hatte Niward aufgefangen, sodass er sich, außer ein paar Schrammen, nichts zugezogen hatte. Trotzdem brauchte er etwas bis er wieder aufstehen konnte und Nura anschaute. "Ich...hätte nicht gedacht, dass du so stark bist." Er schnaufte angeregt, noch immer mit wirrem Kopf und blähte sichtbar die Nüstern. Er wollte den Geruch von Nura tief in sich spüren und schmecken. Niward machte einen Schritt auf Nura zu. ~Ergib dich mir und ich werde nett sein~ er grinste breit während sein Duft zu ihr hinüber wehte, da er wieder eine kleine Erektion hatte.
Nura fauchte ihn halbherzig an und sagte: "Bleib wo du bist, oder ich werde dich töten … Ich … ich …" Ihre Nüstern blähten sich auf und sie schüttelte ihren Kopf ~Hmm …~ sie verlor kurz den Fokus als sie tief schnurrte, schüttelte sich dann aber wieder. "Ich werde dich hier anketten, bis du wieder bei klarem Verstand bi … bist." Sie wollte ihn verzaubern doch es war als hätte man eine Kerze ausgeblasen ~Meine Magie?~ Die Welt fühlte sich seltsam unter ihren Füßen an als sie leicht schwankte und ihre Zunge immer dicker wurde. So fühlte es sich jedenfalls an. Sie stammelte auf einmal und sagte verzweifelt "Geh … geh w … w … weg von m … m … mir!" Sie ging rückwärts und stieß gegen einen Baum. Ihr Magen zog sich zusammen und sie schnaufte Laut. Sein Geruch stieß durch ihre Sinne und sie spürte, dass sie Geil wurde. Es war wie verhext. Sie wimmerte leise und sagte schwach "Bi … tte … n … nicht …"
Niward hörte sie zwar, aber es war ihm egal. Alles war ihm egal. Er wollte sie nehmen und sie hatte sich zu fügen. Zumindest ging das in seinen vom Wein getrübten und benebelten sinnen vor sich. Er blieb vor ihr stehen und schnaufte sie an. Er roch dass sie geil war. "Du willst es doch auch!" Ein grinsen huschte über seine Lefzen während er hinter sie ging und seine Nüstern zwischen ihre Beine steckte, bevor er zwei Mal über ihre Weiblichkeit leckte und dabei leicht in sie eindrang. Sann sprang er sie noch einmal von hinten an. Sein mittlerweile steinhartes Glied rieb über ihre Weiblichkeit während er sich an sie klammerte und mit seinem Schwanz ihren auf die Seite schob.
Nura zitterte ängstlich. "Nein … ich … Zygan …" Sie sackte nach vorne über und stöhnte leise. Ihr Körper kribbelte und auf einmal schrie sie auf. Sie krallte sich zitternd in den Waldboden und drückte sich unter ihm hervor. Sie hatte Angst und fühlte sich so schwach und schutzlos.
Niward war viel zu Geil und hemmungslos durch den Wein. Er konnte nicht einmal etwas dafür. Er zog Nura einfach zurück und stieß in sie hinein. Sein Glied drang ein ganzes Stück in ihre heiße und feuchte Weiblichkeit. Er stieß ein paar Mal zu bevor er aus ihr wieder herausrutschte. Aber er hatte schon einen Orgasmus und kam heftig. Seine Samen spritzten über Nuras Bauch während er sich weiter an sie drückte. Er schnaufte erregt und erschöpft bis er schließlich von ihr runter ging und zu Boden sank. Er brauchte nichts mehr und einen klaren Gedanken konnte er erst recht nicht fassen.
Zygan schaute noch einmal zu Ikara dann sagte er zu Baldur. "Nun ich werde wohl mal einen kurzen Ausflug zu den Menschen machen, vielleicht gibt es interessante Neuigkeiten. Zumindest sind die hier nett zu uns." "Naja solange sie einen Nutzen haben." "Stimmt Menschen bleiben eben Menschen." Zygan grinste vor sich hin.
Nura lag in Niwards Samen und fühlte sich schrecklich. ~Das hat keinen Spaß gemacht … nicht mal ansatzweise!~ Sie schaute träge zu ihm rüber und knurrte leise. Er schlief und das sogar ziemlich fest. Sie stand mit zitternden Beinen auf und fühlte sich schmutzig als sein Samenfäden zwischen dem Boden und ihrem Körper zogen. Sie war selbst kaum bei Sinnen und hatte fürchterliche Angst, dass irgendetwas passieren könnte. Sie wollte einfach nur weg, weg von ihm und von diesem verfluchten Wasser. Weg von ihrer ersten Niederlage als Weibchen ~Fühlt man sich so?~ Sie spürte ihren Puls er war schnell und hastig. Die Erde drehte sich etwas während sie sich weiter weg schleifte. Sie zerdrückte kleine Bäume und zerquetschte Büsche auf dem Weg zum Wasser, das sie riechen konnte. Es hielt sie wach und versprach ihr einen sicheren weg, ihren Durst zu löschen und sie war so unglaublich durstig. Sie konnte es schon hören. Es müsste ein größerer Teich sein oder zu mindestens ein See. Doch ihre Hoffnung verschwand wieder als sie nur einen mit Algen und Moos überwachsenden Teich fand. ~Nein eher ein Tümpel … aber er ist so riesig!~ Überall ragten Bäume und das Wasser schien dicker als sonst. Sie ließ sich langsam hinein gleiten und seufzte zufrieden. Sie würde lieber nach dem Schlamm riechen als nach diesem Verräter. Sie war nicht wütend. Wie konnte sie. Wusste sie doch das es die Schuld ihres Getränkes war, dennoch. Eine Strafe muss sein. Sie konnte schließlich auch noch denken. ~Auch wenn ich mich so hilflos gefühlt habe, wie ein … normales Weibchen, das einfach genommen wird. Ob sich andere Drachenweibchen auch so gefühlt haben wenn Zygan es getan hat? Es muss schrecklich sein!~ Sie ließ sich weiter sinken und stellte überrascht fest, das sie fast mit ihrem gesamten Körper untertauchen konnte, wenn auch nur ganz langsam. Die Algen und Sträucher wickelten sich langsam um ihren Körper und verhinderten ihren Auftrieb. Sie hatte, bevor sie rein gegangen war, ihren Schwanz um ein Stamm gewickelt an dem sie sich hochziehen würde. Schließlich konnte sie die endlosen wurzeln genau sehen, wie sie im Wasser ihre Energie abgaben und sich schier endlos durch alles Mögliche durch schlängelten. Als sie sich wieder einigermaßen sauber fühlte zog sie sich wieder heraus und riss dabei ein riesiges Geflecht an Wurzeln mit sich. Es dauerte einiges an Zeit bis sie sich befreit hatte. Sie würde die kleinen Algen Rückstände, die immer noch zwischen ihren Schuppen hingen, entfernen wenn sie geschlafen hätte. Sie lag direkt am Ufer. Direkt im einzigen Lichtschein der durch das dichte Blätterwerk des Sumpfes Drang und erfreute sich der Wärme die es bot ~Zygan … ich vermisse dich so sehr!~ Eine Träne lief an ihrer Seite hinunter während sie langsam einschlief.
Niward schlief tief und fest. Er träumte nicht einmal. Als er aber Stunden später aufwachte, brauchte er bis er die Augen öffnen konnte. Er roch sofort seinen Samen und sah, dass sein ganzer Unterlaib versaut war. ~Aber warum? was habe ich gemacht?~ Er wusste nichts mehr. Noch dazu war Nura verschwunden. Eine Böse Ahnung befiel ihn. Das letzte was er wusste war das er den Wein getrunken hatte. ~Oh nein was hat sie damit gemacht?~ Er stand auf und bekam leicht Panik. Noch dazu brummte ihm der Kopf als wäre er gegen eine Wand geflogen. ~Ich kann es nicht verantworten wenn ihr etwas passiert ist!~ Er rief laut nach Nura aber sie antwortete nicht. Er begann ihre Spuren zu suchen und fand schließlich eine die kaum zu übersehen war.
Zygan beschloss Ikara in Ruhe zu lassen. Sie wäre sicherlich zu ihm gekommen wenn ihr danach gewesen wäre. ~Wahrscheinlich ist sie beleidigt weil ich mit Crystal alleine sein wollte. Oder wie sie denkt ich würde sie nehmen und sie wund ficken. Aber da denkst du falsch!~ Er schnaufte kurz und erhob sich, er verabschiedete sich von Baldur und machte sich auf den Weg nach oben.
Nura hörte ihn. Sie war schon seit stunden wach, lag aber nur am See und zitterte leicht. Sie versuchte zu begreifen was mit ihr geschehen war. Warum sie so machtlos war. Es war so ein schreckliches Gefühl so hilflos zu sein. Sie hob ihren Kopf etwas und als sie ihn kommen sah fauchte sie ihn warnend an: "Bleib weg von mir. Ich werde dich töten! Ich will dich nicht sehen!" Sie hatte angefangen zu zittern. Sie hatte Angst. Angst vor ihm. Sie rollte sich weiter zusammen und wünschte sich bei ihren Eiern zu sein, ihre Wärme zu spüren. Das sachte Pulsieren das ihr Herz aufblühen lässt wenn sie ihr Ohr ganz fest an das Ei drückte. Sie knurrte leise und wandte ihren Blick von ihm ab.
Niward verstand nicht was sie hatte und er blieb in einiger Entfernung stehen. "Was ist los Nura? Was hast du mit mir gemacht? Ich weiß nichts mehr. Nur noch dieses zeug der Menschen und warum … warum zitterst du?" Man konnte seiner Stimme anhören, dass er wirklich nicht wusste was passiert war und das er fürchterliche Kopfschmerzen haben musste. "Bitte Nura rede mit mir! Egal was passiert ist. Es tut mir furchtbar leid und es war bestimmt nicht mein Wille." Er legte sich hin und schaute sie flehend an das sie ihm doch etwas sagen könnte.
Zygan kam bei den Greifen an und sah jetzt zum ersten Mal richtig den neuen Ausgang. Er musterte ihn interessiert und stellte fest, dass man so sogar in die Höhlen fliegen konnte. ~Sehr interessant was die alles machen~ Zygan schaute sich um und beobachtete ein paar Greife. Es schien sogar ein kleines Feuer zu brennen dass auf einmal ein seltsames Eigenleben entwickelte und wild zu flackern begann, bis die Flammen deutlich aber kurz in Zygans Richtung züngelten.
Nura blickte Verwirrt zu ihm rüber und fuhr ihn an "Wie kannst du DAS vergessen haben! Ich will nichtmehr mit dir reden! Wenn ich dich sehe tut mein Herz weh! Das Gefühl von Angst, was du bei mir auslöst, ist widerlich und erniedrigend. Bitte geh! Geh einfach weg. Ich will dich nicht mehr sehen. Ich werde jetzt nach Hause fliegen und zu meinen Eiern zurückkehren. Ich verzichte auf meine Rache! Sie ist es nicht wert zu sterben. Ich will zu meinen Zygan und vor allem will ich dich wieder vergessen!" Sie hatte fürchterlich angefangen zu weinen während sie ihn angeschrien hatte und zitterte. Ohne ein weiteres Wort sprang sie über den Fluss an einen dicken Baum und schwang sich durch das Blätterdach in die Höhe. Sie schlug schnell und versuchte einfach nur noch weg zu kommen. Aber sie war so unglaublich müde und war kaum in der Lage richtig gerade aus zu fliegen.
Niward stand wie angewurzelt da und starrte ihr hinterher. Was hat sie denn …~ Doch im Enddefekt beantwortete sich seine Frage gerade von selbst. Dass er so versaut war und sie sich so verhielt konnte nur auf eine hinauslaufen. ~Habe ich sie etwa ohne ihren Willen genommen? Aber wie ich weiß doch nichts davon und gerade Nura, die einzige die sich wirklich jeden vom Leib halten kann, warum hat sie es dann zugelassen.~ Niward saß Hilflos am Ufer und reinigte sich erst einmal mit Erde. Was zumindest für ihn schöner wie Wasser war. Er starrte in den Himmel und wusste nicht was er tun sollte. Seine Aufgabe war es Nura zu beschützen. Die hatte er vermasselt und sie wollte ihn nicht mehr sehen. ~Es ist wohl das Beste ich bleibe wo ich bin.~ Er drehte sich um und verschwand wieder im Unterholz, was sollte er auch sonst tun.
Sie landete sachte ein paar Minuten später in der nächstbesten Lichtung. Sie spürte, dass er nicht mehr hinter ihr war und beruhigte sich wieder etwas. Sie war völlig am Ende. Sie wollte nur einmal in Ruhe ausschlafen ohne das was passierte. ~Was ist nur los mit dir … Reis dich zusammen!~ Sie knurrte sich selbst an und war furchtbar frustriert. ~Was ist nur aus mir geworden? Sollte es so wirklich sein? warum sollte auch einmal etwas klappen ... warum sollte ich auch einmal …~ sie schnaufte missmutig. ~Denk gar nicht über so etwas nach. Du hast einen wundervollen Partner der für dich Städte zerstören würde und hast zwei wunderschöne Eier. Du wirst bald Mutter und musst nicht nur ein Vorbild sondern auch stark sein um sie zu erziehen. Du willst deinen Partner nicht enttäuschen! Du hast ihm versprochen da zu sein und ihm alle Freizeit zu geben die er nur haben kann. Du hast ihm versprochen, dass sie nicht so weinerlich werden wie du es warst und anscheinend immer noch bist und was ist nun? Du bist hier draußen, weinst weil du dich deiner Ehre beraubt fühlst und dein Partner sitzt bei den Eiern, obwohl du ihm versprochen hast ihm nicht damit zu belasten und warum? Weil der greif schuld ist! Nein weil ich meine Vergangenheit nicht ruhen lassen kann!~ Sie atmete tief durch. "Weil ich meine Vergangenheit nicht ändern kann!" Sie stand auf und flog zurück zu Niward.
Niward hatte an einer Stelle die Erde aufgewühlt und sich hingelegt. Er war am Ende und wenn er ganz ehrlich war, fürchtete er sich etwas davor alleine zur Kolonie zurück zu fliegen. ~Ich habe versagt, auf der ganzen Linie! Nura wird Zygan davon erzählen, er wird mich nicht nur töten sondern mich schlimmer quälen!~ Ein Schauer jagte ihm über den Rücken. Dann spürte er auf einmal das Nuras wieder näher kommen musste. Er hörte Flügelschläge und schluckte. ~Jetzt kommt sie um mich mit Magie zu bestrafen!~ Er hatte sich schon gewundert warum sie das nicht von Anfang an gemacht hatte.
Zygan war aus der Höhle geflogen und hatte sich mittlerweile hoch in den Himmel geschraubt und schlug die Richtung ein, in der die nächste Stadt war. Der Wind stand günstig und Zygan hatte keinen Grund sparsam zu fliegen. Außerdem genoss er es einmal wieder alleine durch den Himmel zu jagen. Nach einiger Zeit ging er tiefer und flog eine Kurve über der Stadt in der Tamara beheimatet war. Zufrieden stellte er fest, dass das Haus des Magiers eingestürzt war. ~Na da soll keiner mehr hin.~ Dafür das er versucht hatte ihn zu benutzen schoss Zygan über den Sumpf und spie eine Flamme die sowohl das Haus, als auch die Bäume zu Asche zerfallen ließ. Selbst der Sumpf wurde an manchen Stellen trocken. Zufrieden flog er weiter und landete schließlich in einem großen Dorf hinter der Stadt.
Sie landete vor ihm und beobachtete seine Atmung. ~Warum habe ich nur Angst vor ihm? Ich meine ich weiß doch was passiert ist!~ Sie brummte missmutig und schnaufte ihn dann eine prickelnde Briese ihrer Magie ins Gesicht. "Weißt du … Ich habe Angst vor dir und ich kann nichts dagegen machen. Aber ich weiß, dass es nicht deine schuld war. Auch wenn ich mich nicht wehren konnte und ich mich in meinem ganzen Leben noch nie so gedemütigt, so so so schwach gefühlt habe. Es ist etwas was ich in meinem Leben nie wieder spüren möchte!" Sie ging zu ihm und setzte sich direkt vor ihm hin. Sie nahm seinen Kopf und zwang ihn, ihr in die Augen zu schauen. "Niward, ich will das du weißt, dass ich immer noch etwas für dich empfinde und das ich dich mit einem kleinen Teil meines Herzens Liebe. Aber… ich will das du mir nie wieder in die Augen siehst!" Sie ließ seinen Kopf los und stand dann auf "Du darfst mir wieder in die Augen schauen wenn ich das Gefühl habe dir wieder vertrauen zu können. Lass uns nach Hause fliegen! Ich will zu meinem Partner und meine Eier." Sie schüttelte sich und atmete tief durch ~Er könnte damit anfangen und sich bei mir entschuldigen~
Niward wagte es nicht einmal sie anzuschauen und wich ihr jedes Mal aus. Selbst als sie seinen Kopf anhob versuchte er wegzuschauen. Kaum ließ sie ihn los drehte er sich halb weg und sagte: "Verzeih mir Nura. Das was ich gemacht habe tut mir leid. Ich war weder Herr meiner Sinne noch weiß sich genau was vorgefallen ist. Aber ich kann es mir denken." Er schnaufte niedergeschlagen und stand dann auf um auf die Lichtung zu gehen. Er ging dort auf die Seite um Nura den Vortritt zu lassen. ~Deine liebe bringt mir auch nicht mehr, aber es ist zumindest schön zu hören.~ Er hoffte nur noch das Zygan nichts davon mitbekam und wenn, dass er ihn nicht einfach abschlachtete. "Ich werde dir folgen Nura, du bestimmst den weg."
Nura streckte sich und atmete tief durch "Niward, es.. es war nicht deine schuld bitte denke immer daran. Ich möchte, dass du weißt das ich nicht vorhabe Zygan auch nur ein Wort zu sagen. Über nichts was passiert ist. Er würde dich wahrscheinlich töten! Und das will ich nicht. Du bist mir wichtig und Irgendwann will ich Zygan sagen das ich Gefühle für dich habe und die Erlaubnis bekommen das du mit mir Leben kannst wenn du dann noch dazu bereit bist. Aber zuerst muss ich dir wieder vertrauen können!" Sie breitete ihre Flügel aus und schlug damit etwas. Ihr Blick wanderte zu ihm und sie sagte: "Schau mich an das ist ein Befehl!" Sie lächelte ihn dankend an und flüsterte "Danke, deine Entschuldigung sie bedeutet mir wirklich viel!" Sie hob ab und stieß ein langes und zitterndes brüllen aus. Es war bei weiten nicht so mächtig wie das von Zygan. aber für einen Drachen ihrer Größe angemessen.
"Dann hoffe ich das Zygan es akzeptieren wird und mich nicht nachträglich umbringt." Niward schluckte trotzdem. Er wusste dass er immer eine Schuld zu tragen hatte und dass er im Falle eins Falles dran war. Nicht Nura. Als sie ihm Befahl sie anzusehen schnaufte er hilflos. Er wollte nicht, doch er musste den Blick haben und schaute in ihre blauen Augen. Es schmerzte ihn doch ihr lächeln beruhigte ihn etwas. Niward stieg schließlich hinter ihr in die Luft, unterließ das Brüllen aber. Es hätte höchstens ihrem Partner noch zugestanden. Aber das war nicht sein stand. Er flog mit einem gewissen Abstand hinter ihr, da er es nicht wagte sich direkt hinter oder sogar neben ihr zu halten.
Zygan schnaufte amüsiert als sein erscheinen fast eine Panik verursacht hatte und schließlich ein Mann auf ihn zu trat, der sich hinter einem mächtigen Schild versteckte. "Was willst du hier Drache?" "Nichts Besonderes. Ich möchte mich einfach etwas umsehen. Ihr braucht keine Angst zu haben ich bin nicht gekommen um euch anzugreifen." ~Denn dann wärt ihr schon zu Asche geworden~ Der Mann nickte. "Dann tu das. Falls du Hunger hast und solange du zahlen kannst, haben wir etwas für dich." "Ich danke euch und werde es euch wissen lassen." Zygan stand auf und gähnte kurz wobei er seine Zähne präsentierte und der Mann mit seinem Schild schnell wieder verschwand. Zygan selbst ging auf der Straße zwischen den Häusern entlang und musste dabei seinen Schwanz anheben, da er sonst wohl noch irgendetwas zerstört hätte. ~Kaum vorstellbar wie sie in diesen kleinen Dingern leben.~ Zygan blieb am Ende stehen und schaute lüstern auf eine Herde, die schon halb in Panik war. Er war wirklich etwas zu groß für das Dorf und die Häuser. Vor der Schmiede, die etwas außerhalb lag, brannte ein Feuer und Zygan grinste in sich hinein, als die Flammen plötzlich aufflackerten und sich der Schmied verwundert am Kopf kratzte. Da das Feuer heißer wurde als er es je mit dem Blasebalg geschafft hätte. Für Zygan war es als würde er einfach einen Regler aufdrehen und es Steuern, es passierte fast automatisch.
Sie flogen zurück Richtung Süden und schienen einen günstigen Rückenwind erwischt zu haben. Denn sie kamen sehr schnell voran. ~Wenn wir so weiterfliegen, brauchen wir nur die Hälfte der Zeit.~ Wie auf Kommando ließ der Wind nach und sie jammerte etwas. ~Ich und meine große Klappe. Das nächste Mal denk ich gar nicht sondern fliege nur~
Sie flogen schon etwas länger und am Horizont ging einer der Monde wieder auf. Sie deutete auf eine Lichtung und flog dann langsam hinunter. Sie landete sachte in der hinteren Ecke und rollte sich zusammen. "Du kannst dort drüben wache halten ich werde dich ablösen und dann kannst du schlafen. Und nur du wirst wache halten keine Kopie oder anderes Hexenwerk mit deinem Element."
Niward nickte Nura stumm zu nachdem er gelandet war und setzte sich ans andere Ende der Lichtung. Er schlang seinen Schwanz um sich und starrte in den Himmel. Vielleicht konnte Nura erahnen was mit ihm war, oder auch nicht. Trotz ihres Versprechens Zygan gegenüber den Mund zu halten, wusste Niward das es nie mehr so wie früher sein würde. Außerdem war ihm Bewusst wie gut er aufpassen musste das Zygan nichts merkte. Er schaute ganz kurz zu Nura, ob sie noch wach war, vielleicht beobachtete sie ihn. ~Was mache ich mir vor. Natürlich schläft sie nicht und beobachtet mich. Wahrscheinlich befürchtet sie, ich könnte sie wieder anfallen. Ich bin nur gespannt was sie Zygan erzählen wird, wenn sie so schnell zurück ist.~
Als er das Feuer dann verlöschen ließ und die Energie aufnahm war der Schmied komplett fassungslos und Zygan lachte vor sich hin. Dann ging er zu der schmiede und sagte: "Wenn ihr erlaubt." Der schied drehte sich um und starrte erst einmal auf gewaltige Biene bis er seinen Kopf nach oben drehte und
Zygans Kopf sah. ~uff etwas zu groß geraten ist der schon~ Er machte einen Schritt zur Seite und der Drache schnaufte eine kurze Flammen, die so heiß war das sich sein Schürhaken gleich rotglühend verzog. "Ich sollte dich einstellen dann brauche ich keine Kohle mehr zu kaufen und zu heizen." "Nein, liebe nicht. Ich habe zu viele Verpflichtungen!" Der Schmied dankte ihm noch und machte dann weiter während Zygan sich prächtig amüsiert hatte.
Nura hatte ihn eine ganze Zeit lang beobachtet bis ihr irgendwann klar wurde, wie lächerlich das eigentlich war.
Ihre Schuppen stellten sich etwas auf und dann verschloss sie sich der Welt. Sie schlief tief und fest und fing sogar an zu schnarchen. Der Wind wehte über sie hinweg und trug ihren zarten Geruch vermischt mit dem entfernen Geruch von Menschen und anderen Drachen mit sich. Es fing leicht an zu regnen und Nura öffnete genervt ihre Augen. Sie schaute zu Niward und bewundert sein Erscheinungsbild. Es sah mächtig aus. Er stand still auf seinem Platz und der Regen lief sein Kinn hinunter und tropfen an einer schuppen hinab. Sie schüttelte sich etwas und sagte "Ich…" sie schaute weg und ein leichtes grollen war in der Ferne zu höheren ~Nein!~ Ein blitz zuckte über den Himmel und sie schrie erschrocken auf. Hastig stand sie auf und rannte zu Niward. Sie zögerte keine Sekunde als sie sich an seine Seite drückte und zusammen zuckte als ein weiterer blitz über den Himmel zuckte. "Bitte … beschütze mich!" Ihre Schnauze drängte sich panisch unter seinen Flügel, während sie ihn anflehte ihn anzuheben, damit sie sich verstecken könnte. Das Unwetter wurde immer schlimmer. Der Himmel war von einem auf dem anderen Moment schwarz geworden. Jetzt könnte man deutlich erkennen das Nuras schuppen einen leichten Schimmer abgaben und sie sogar für ein bisschen Licht sorgte.
Niward bemerkte bald, dass das Wetter sich änderte. Außerdem roch es leicht nach Regen. Als es zu tropfen begann und der Regen auf seine Schnauze prasselte seufzte er glücklich. In solchen Momenten konnte er entspannen. Ihm war als hätte Nura etwas gesagt aber er schaute sie nicht an.
Als kurz darauf die ersten Blitze zu zucken begannen und der Donner grollte hörte er Nuras Schrei und noch ehe er sich umdrehte, zwängte sie sich schon unter seinen Flügel. "Vor wem soll ich dich beschützten?" Doch dann begriff er, dass sie das Unwetter meinte und brummte. Ihm gefiel es nicht. Es war einfach komisch. Sie schiene ihre Meinung über ihn innerhalb von Sekunden zu ändern. Er hob seinen Flügel etwas an. Seine Lefzen zuckten ganz kurz als er daran dachte, dass die mächtige Partnerin von Zygan und seine Anführerin Angst vor einem gewöhnlichen Unwetter hatte.
Sie fühlte sich elendig und wagte es nicht irgendetwas zu sagen. ~Wenn du nicht willst das er den Respekt verliert dann … dann musst du es erklären~ Es war ihr durchaus bewusst wie es wirken musste dennoch. Sie schloss ihre Augen und versuchte wenigstens nicht mehr zu zittern, doch es ging nicht.
"Du denkst sicherlich wie armselig ich doch bin. Wahrscheinlich sowas wie, ein so mächtiger Drache hat vor so etwas Angst. Du hast vollkommen Recht! Es ist erbärmlich, es ist schwach und es ist nicht angemessen für meine Position!" Sie schnaufte verärgert und schaute nur noch Star auf den Boden. "Niward, ich bin 140 Jahre alt. Ich wurde, als ich gerade ein paar Tage auf der Welt war von meinem Vatter ausgesetzt. Das einzige woran ich mich erinnern kann sind seine letzten Worte. 'Bleibe in dieser Höhle ich werde dich holen kommen!' Ich habe treu 139 Jahre auf ihn gewartet ohne die Höhle weiter zu verlassen als Sichtweite. Alles was ich kann, was ich weiß, das habe ich mir alles alleine beigebracht. Ich dachte ich wäre der letzte Drache meiner Art. Jeden Abend stand ich am Eingang meiner Höhle und habe nach meinen Vater gerufen … doch … doch er kam nie wieder." Nura hatte während ihrer Erzählung angefangen zu zittern und zwar nicht vom Unwetter. "Niward ich weiß nicht einmal mehr wie er aussieht! Mein Vater. Irgendwann musste ich neue Blätter hohlen für meine Höhle und dort wurde ich von einem Blitz getroffen. Ich bin tief gestürzt und habe mich schwer verletzt. So habe ich mich zurückgeschleppt. Durch den ganzen Dschungel mit gebrochen Bein und angebrannten Flügel. Deswegen habe ich Angst vor Blitze. Ich weiß dank Zygan wie ich ihnen ausweiche. Aber so eine Angst legt man nicht einfach ab!" Sie hob ihren Kopf und legte ihn ganz vorsichtig an seinen Bauch. Sein mächtiges Herz erzeugte ein tiefes Geräusch und ließ seine Lebensenergie nur so erstrahlen. Sie schloss ihre Augen und entspannt sich. "Niward es tut mir so leid was ich gesagt habe. Ich habe keine einzigen Freunde und hatte nie welche. Ich wusste nicht was ich damit anrichten. Bitte urteile nicht zu hart über mich. Ich … es tut mir Leid!" Sie streichelte ihn zögerlich über seine klaue und fügte zittern hinzu "Ich weiß, dass es nicht deine schuld war. Du kannst dich nicht mal daran erinnern. Es ist unfair von mir dich dafür bestrafen zu wolle. Außerdem habe ich mich nicht gewehrt. Auch wenn ich keine Magie hatte, wäre ich immer noch stärker gewesen. Ich habe also kein Recht dich dafür zu bestrafen, nur damit ich kein schlechtes Gewissen habe."
Sie schaute auf seinen Hals und sagte: "Bitte akzeptiere die Entschuldigung. Sie ist nur für dich. Ich will dich nicht verlieren. Weder als Freund noch als Liebhaber. Und ich würde mich dir gerne …" sie stand auf und ging in den Regen er hatte über die Stunde in der sie erzählt hatte nachgelassen. Es regnete noch stark aber das donnern war weiter gezogen. Es war dunkel und Nuras blaue Augen funkelten in dieser schwarzen Nacht. Man konnte die weißen Streifen nun sehen die an ihrem Körper leicht schimmerten und ihr ihre atemberaubende Figur gaben. Sie ließ sich vor ihm auf die Seite Fallen und präsentierte ihm ihr Bauch und ihren Hals. "Niward, ich will mich dir unterwerfen als Männchen. Ich will, dass du mich als dein markierst, mich beißt und mich nimmst wann immer du mich willst. Ich werde Zygan alles erklären und wenn er es versteht, vielleicht die Erlaubnis erhalten das du bei mir bleiben kannst. Mach dir keine Sorgen um den Geruch oder den Bisswunden. Ich kann beides entfernen. Es ist meine Entschuldigung an dich. Ich will dich nicht verlieren weil ich einen Fehler gemacht habe. Bitte, Markierte mich, beiß mich, komm auf mir, in mir wie du es wünscht wenn es dir damit besser geht. Dann … dann … dann würde ich es sogar trinken. Es wäre eine angemessene Strafe!" Sie schaute ihn flehend an und ließ sich dann nach hinten sacken.
Niward beobachtete sie nicht, denn sie war unter seinem Flügel. Aber er hörte ihr stillschweigend zu. ~Das würde natürlich einiges erklären. Trotzdem muss sie ihre Wahl treffen und kann nicht immer umschwenken!~ Als sie schließlich vor ihn ging verstand er die Welt nicht mehr. Warum tat sie so etwas? Es widersprach sich in sich selbst. Sie war seine Anführerin und jetzt unterwarf sie sich ihm? Wollte das er Dinge mit ihr tat die einer gewiss nicht gut heißen würde. Er schaute sie lange und nachdenklich an und sagte dann: "weißt du Nura wie es mich reizt das zu tun, das zu nutzen? Aber was denkst du würde Zygan mit mir machen? Selbst wenn du es heilen könntest, wenn du dich mir unterwirfst, stellst du mich auf eine höhere Ebene wie dich und ich wäre gleichgestanden mit Zygan. Ich würde dieselben Rechte genießen. Das geht alles weiter wie du denken magst und da bin ich mir sicher, er wird mich umbringen wenn er es erfährt. Ich bin nicht der Meinung dass du ihn dazu überreden kannst." Er blickte sie noch lange an dann ging er auf sie zu und legte eine Klaue auf ihren Hals. "Du bist anziehend und sogar mehr wie das. Dein Körper … naja du weist worauf ich hinaus will. Aber ich werde keine der Dinge machen die du mir vorgeschlagen hast. So etwas ist nicht nötig." Er schaute sie lieb an und schnaufte. Dann setzte er sich wieder hin und betrachtete die Umgebung kurz.