Langeweile in der Schule | Kapitel 3

Story by NOCHOrginal on SoFurry

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#2 of Langeweile in der Schule


So, ein neues Kapitel der Geschichte, die aus Langeweile in der Schule entsteht. *kicher*

Naja, was gibt es groß zu sagen...sie wird wieder 1:1 so übertragen, wie sie in den Schul-block geschrieben wurde... Ach ja, ich habe es normalerweise nicht so mit Elfen, besonders nicht mit Dunkelelfen oder ähnlichem, aber ich habe sie als kleine Freude für einen Klassenkollegen eingebaut. Abgesehen davon entsprechen einige Gesprächsfetzen ziemlich genau den Dialogen in meiner Klasse.

Gut, dann wünsche ich viel Spaß beim Lesen und ich werde niemandem den Kopf abreißen, nur weil er ein Kommentar schreibt. ;P __________________________________________________________________________________________________________________________

3.) Kommen und gehen

Als Marto mit seiner Erzählung geendet hatte, fühlte sich sein Mund an, wie ausgetrocknet. Donear ließ ein langes, gedehntes "Hmm..." vernehmen und zuckte immer wieder hektisch mit ihrem linken Ohr. „Ich weiß ja nicht, aber wenn du mich fragst, dann klingt das für mich, als ob dich da mehrere Viecher auf einmal angegriffen haben", meinte Zsena in die Stille hinein. „Vielleicht", antwortete Marto, „aber was mich im Moment viel mehr interessiert, ist warum ich in der Schule bin und wer du eigentlich bist?" Dabei richtete er sich an die Katze vor dem Bett. Erstaunt blickte diese auf. „Ich bin die Schwester vom Zsena. Und du bist in der Schule, weil da draußen irgendwelche Wesen rumlaufen. Kennst du die Regeln denn nicht?" „Sie macht gerade die Ausbildung zur Ärztin beim Jägerbattalion", sagte Zsena und ein Hauch Stolz schwang wohl in seiner Stimme mit. „Das heißt, im Fall, dass gefährliche Wesen hier herkommen, hat man Zuhause oder in öffentlichen Einrichtungen Schutz zu suchen." Marto seufzte. „Das heißt die ganze Schule ist hier anwesend?" „Nein, es war ja noch früh, als dich den Verdacht gemeldet habe. Vielleicht fünf Leute oder so..." Donear stand auf. „Ich muss kurz weg. Marto, du kannst schon aufstehen, mach einfach nichts, was den physischen Teil der Seele belastet okay?" Der schaute sie fragend an. Genervt seufzte sie erneut auf. „Mach einfach das, was du immer machst." Mit wild hin und her schwingender Schwanzspitze verschwand sie aus dem Raum. „Denk dir einfach nichts dabei", meinte der Kater leicht belustigt, „das ein Normalsterblicher die ganzen Fachausdrücke nicht kennt, muss sie erst begreifen." Mit dem immer noch anhaltenden, seltsamen Gefühl der Leichtigkeit erhob sich Marto aus dem Bett. „Komm, wir schauen mal, wer sonst noch da ist." Das er keine Schuhe oder Socken mehr anhatte, realisierte Marto erst, als seine Füße den nackten, staubigen Boden berührte. „Wo sind denn...", begann er, angestrengt in das Dunkel blickend, als er auch schon unterbrochen wurde. „Echt jetzt, ich verstehe echt nicht, wie man mit so schlechten Augen leben kann", meinte Zsena vergnügt. „Und ich weiß nicht, wie man ohne die Farbe Rot leben kann", entgegnete Marto mit einem schiefen Lächeln, während er sich die Schuhe anzog.

Dass die Schule groß war, hatte er bereits geahnt, aber er hätte niemals mit solchen Dimensionen gerechnet. Soweit er dem Kater glauben konnte, waren sie im dritten Stock unter der Erde. Die Wände hatten eine dunkle Holztäfelung und waren durch, an silbern glänzenden Ketten befestigte, matt leuchtende Steine erhellt, die ein wenig an Windspiele erinnerten. Außerdem waren endlos viele Türen in den verzweigten Gängen zu finden, manche groß, schwer und verziert, wie Schloss -tore, andere klein und unscheinbar. Nach endlos scheinenden Minuten und der langsam steigenden Befürchtung, sich verlaufen zu haben, begann eine Serie leiser Klack-Laute ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Gespannt lauschten sie in die Stille. Dem Klacken folgte ein knarren und leise Schritte. „Woher kommt das?", fragte Marto mit unwillkürlich gesenkter Stimme. „Ich weiß nicht, von irgendwo da vorne", entgegnete Zsena und deutete zu einer Abzweigung einige Schritte vor ihnen. Nach einer Sekunde des Zögerns fasste sich Marto ein Herz und ging entschlossenen Schrittes in den Seitengang. „Ähm, da geht´s nicht lang", sagte der Kater, der neben ihn getreten war und in er Dunkelheit des unbeleuchteten Korridors teilweise verschluckt wurde. Er ignorierte den Einwand und schritt weiter in die Dunkelheit. „Wie oft hat man schon die Möglichkeit so in der Schule herum zu stöbern?" Ein leises Schnurren erklang neben ihm. „Wenn du es so siehst..." Die Schritte wurden lauter. Die Beiden blieben stehen. Um die Ecke vor ihnen kam eine dunkle Gestalt, von der Marto kaum mehr als die Umrisse erkennen konnte. Die Gestalt erstarrte. Erneut schoss es Marto kalt den Rücken herunter, gleich dem Schauer, den er bei der Begegnung mit dem Fraon gespürt hatte. Unwillkürlich fasste er sich an den Hals. Neben ihm begann der Kater sich zu bewegen. Dann flammte in seiner Pfote eine Kerze auf. Flackerndes Licht erstrahlte und hüllte den Dunkelelfen in seinen warmen Glanz. „Mach das aus!", sagte der Elf, die Augen vor dem Plötzlich aufflammenden Licht zukneifend. „Was machst du hier?" „Essen, schlafen, wohnen...was man halt so macht." „Rede keinen scheiß, du wohnst nicht in der Schule!", schaltete sich der Kater ins Gespräch ein. „Sicher, unter der Woche schon. Als Dunkelelf hat man ein Problem mit Schulen, die am Tag beginnen und man Nachmittag enden. Also hat mir der Direktor erlaubt, unter der Woche hier zu Wohnen." Marto sah ihn ungläubig an, dann schüttelte er den Kopf. „Ernsthaft..." „Musst du uns mal zeigen", meinte der Kater, „aber viel wichtiger ist, ob du weißt, wie man hier rauskommt." „Ich zeige es euch schnell. Was macht ihr eigentlich hier unten?" „Naja, da gab's so einen Zwischenfall mit..." „Jaja, das weiß ich schon, was meinst du, ich wohne ja schließlich hier." „Lass mich ausreden, dann weißt du auch was ich sagen wollte, du Genie!", sagte der Kater in scharfem Ton zu Nelael. Er war quasi Augenzeuge und hat erzählt, was er gesehen hat. Misstrauisch sah der Dunkelelf den Kater an. Dann verzog sich sein Mundwinkel zu einem Lächeln. „Du laberst schon wieder so eine Scheiße." „Nur für dich.", erwiderte Zsena das Lächeln.

Nelael führte sie eine gefühlte Ewigkeit durch die Gänge, wobei Marto den Verdacht hegte dass sie die beleuchteten Gänge mieden. Schließlich gelangten sie über eine abgenutzte Holztreppe in das nächste Stockwerk. Im Gegensatz zum Letzten, war dieser Boden nicht aus Holzdielen gemacht, sondern mit einem dicken, rot-Gold gemusterten Teppich bedeckt, der sämtliche Geräusche zu verschlucken schien. Auch erhellten hier Glühbirnen die Gänge. „Was lagern die eigentlich hier?", fragte Marto in die drückende Stille hinein. „Keine Ahnung", seufzte der Elf, ich hab nur den Schlüssel für mein Zimmer und gesehen hab ich außer euch auch noch nie jemanden." „Hm." Das war alles, was Marto dazu einfiehl. Eine Weile wanderten sie so durch die Gänge, bis sie schließlich an die nächste Treppe stießen. Diesmal war es eine Wendeltreppe, aus abgetretenen, mit Eisennägeln gespickten, Specksteinen. „Das könnte jetzt vielleicht ein wenig kribbeln", sagte Nelael und trat auf die erste Stufe. Nichts passierte. Marto und Zsena sahen sich an. „Nach dir", meinte er ab den Kater gewandt. Dieser schüttelte den Kopf. Dann trat er auf die erste Stufe. Einen Augenblick erstarrte er, dann trat ein breites Grinsen auf sein Gesicht. „Geile Sache." „Was?" „Das zieht dir wirklich so ein Kribbeln von Oben bis Unten durch." Er wandte sich zu dem Dunkelelfen, der drei Stufen weiter wartete. „Keine Ahnung was es ist, war bei mir auch nur die ersten zwei Mal." Zsena schüttelte erneut den Kopf, dann ging er weiter, „diese Schule" murmelnd. „Das ist keine Schule, das ist mindestens eine Universität", ging es ihm durch den Sinn, dann trau auch Marto auf die Stufe. Augenblicklich setzte ein Kribbeln ein, das sich langsam von seinen Zehen, Fingern und seiner Stirn zu seiner Körpermitte ausbreitete. Wie hundert warmer Finger, die ihn kurz anstießen und dann wieder verschwanden. Marto war gerade im Begriff, dieses seltsame Gefühl zu genießen, als sich in seinem Arm unvermittelt ein Ziehen breitmachte. Leicht erschrocken und verwirrt, blickte er auf seine Hand. „Was ist los?", fragte Zsena. „Ich weiß es nicht", antwortete Marto. „Komm einfach weiter." Das Ziehen steigerte sich, je weiter das Kribbeln kam, bis schließlich ein jäher Schmerz Martos Arm durchfuhr. Im ersten Moment dachte er, er hätte seine Hand in Eiswasser getaucht, doch dann brach die Kälte in eine beißende Hitze um. Marto schrie auf. „Was ist los?" Nelow und Zsena eilten die wenigen Stufen zu ihm Hinunter. „Mein Arm!" Marto sank auf die Knie. Einen Moment lang standen sie alle einfach nur da. Dann brachen sie die Stille. Marto´s Blickfeld begann langsam zu verschwimmen. „Was machen wir jetzt?" „Keine Ahnung, schaffen wir ihn erst einmal von der Stiege herunter." Halb im Wahn, nahm er war, wie die Beiden ihn umständlich unter den Schultern packten und in die Höhe zogen. „Du schaust echt schlecht aus. Marto?" Marto antwortete nicht. Ihm war egal, dass man ihn etwas fragte. Ihm war überhaupt alles egal, was passierte. Alles was er wollte, war seine Ruhe und das die Schmerzen aufhörten. Dann schloss er die Augen.

„Was soll die Scheiße?" Wie durch einen Nebel drang eine Stimme an sein Ohr. „Ich habe euch gesagt, ihr sollt nichts Außergewöhnliches machen!" „Haben wir auch nicht!" „Wie fucking gewöhnlich ist es, hier unten rumzulaufen, hä?!" Langsam öffnete Marto seine Augen. Über ihm war die mit Lampen behangene Decke des zweiten Stocks unter der Erde. Mühsam wandte er den Kopf. Neben ihm kniete erneut Donear. Wenn ihre Laune jedoch beim letzten Mal mit „genervt" zu beschreiben war, so war sie dieses Mal stinksauer. Die Ohren zurückgeklappt und mit den zornig funkelnden Augen, wollte er unwillkürlich ein Stück zurückweichen. „Was ist passiert?" Die Worte kamen ihm nur schleppend über die Lippen. „Warte", kam die knappe Antwort. Einen Moment später folgte ein kurzer Schmerz, als sie ihm eine Nadel in den gesunden Arm stach. Einige Augenblicke später fühlte er auch schon, wie die Kraft zurück in seinen Körper strömte. „Sei froh, dass die Wunde nicht ganz aufgegangen ist." Ruckartig richtete sie sich auf. Sofort wich Zsena einen Schritt zurück. Der Kater hatte einen langen Blutigen Kratzer an der Wange. „Aufstehen." Die Katze trat an die Treppe heran. „Ihr drei folgt mir jetzt hinauf und ich schwöre, wenn in den nächsten 60 Minuten noch irgendein Scheißdreck passiert, dann passiert euch etwas!" Das Seltsame Gefühl der Leichtigkeit erneut in seinen Beinen spürend, stand Marto auf. „Was...ist denn überhaupt passiert?", fragte er halblaut. Donear funkelte ihn an. „Auf diese Treppe ist ein Scanner gelegt, der dich erfasst und eventuelle Schädlinge entfernt. Und so etwas", fauchte sie mit zuckendem Schwanz, „ist für gewöhnlich eine Belastung des physisch-psychalem Wesens!" Mit großen Schritten verschwand sie hinter der ersten Biegung der Wendeltreppe. Ein Augenzwinkern lang zögerten sie, dann trat Marto auf die Stufe. Diesmal jedoch passierte nichts. „Wie hast du das denn angestellt?", fragte Marto den Kater hinter ihm leise und deutete auf seine Wange. „Nachdem du umgekippt bist, bin ich losgelaufen, um Donear zu suchen. Gefunden habe ich sie zwar, aber nachdem ich ihr gesagt habe, was passiert ist, hat sie mir eine verpasst." „Warum ist sie überhaupt so sauer?", meldete sich Nelow zu Wort. „Keine Ahnung", entgegnete Zsena, als sie auf die nächste Ebene traten.