Nira´s Abenteuer 1 - Die Reise beginnt
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Die Geschichte beginnt in einem Drachen Tal auf einer großen Insel weit weg von allen Menschen.
Das Tal nahm gerade Mal ein drittel der Insel ein, bot aber Drachen aller Art was Sie brauchen. Es gab dichte Wälder, ein paar Berge, mehrere Seen und auch einen Sumpf. In den Wäldern gab es viele Wildschweine, Hirsche, Füchse, Wölfe und viele andere große und kleine Wildtiere. Die Seen waren voll mit den verschiedensten Fischen.
Der Rest der Insel sah ähnlich aus, es gab aber auch viele exotische Baume und Früchte z.B. Bannen und Kiwis, die von den ersten Drachen eingeschleppt wurden. Alles in allem gab es für jeden Drachen genug zu fressen.
Das Oberhaupt aller Drachen des Tals war Drake ein grüner Walddrache und seine Gefährtin Salin eine Wasserdrachin erwarten Ihr erstes gemeinsames Kind. Ein Wunder, denn es war das erste Mal das Drachen verschiedener Art ein Kind haben. Nicht weil es verboten ist, sondern weil eine Vereinigung als unmöglich angesehen wurde.
Das Ei beginnt zu knacken, immer mehr Sprünge bilden sich und mit einem lauten KNARR bricht das Ei auseinander.
„Es ist ein Weibchen“ sagte Salin und begann das neugeborene sauber zu lecken.
„Wie sollen wir sie nennen?“ fragte Drake.
„Wie währ es mit Nira“
„Ja, es ist ein schöner Name.“
Sachte und vorsichtig machte die kleine Nira ihre erste tapsigen schritte.
„OH wie süß“ hallte es im kor.
Sie war überall grün, nur Ihre Brust über den Bauch bis zum Schweifansatz war blau.
eine süße schnauze, wunderschöne leuchtend blaue Augen zwei leicht gebogene Hörner und ein langen, geschmeidigen, spitz zulaufenden Schwanz.
Die folgenden Jahre verliefen für Nira recht unbeschwert Ihre Eltern gaben ihr soviel Aufmerksamkeit und Zuwendung vie es nur ging.
Bis zu dem Tag Ihrer Einschulung. Alle Anderen Kinder verhielten sich so abweisend, warum nur? Was sie auch versuchte die anderen wollten nicht mit ihr zu tun haben.
Als Sie ihre Eltern davon erzählte erfuhr sie zum ersten Mal dass sie anders war, doch wieso konnten oder wollten ihr, ihre Eltern nicht erzählen.
So verbrachte Nira die meiste Zeit alleine morgens saß sie ihre zeit in der schule ab wo sie wie alle Drachen lesen, schreiben (Drachenschrift), rechnen lernte. Abends verbrachte sie ihre zeit mit lesen, Geschlichen über ferne orte, starrte in den Himmel und fragte sich ob es wohl irgendwo da draußen einen Platz für sie gab.
Doch je älter sich wurde desto mehr Fragen machten sich in ihr breit. Mit etwa 20 kamen neue Fächer hinzu wie Biologie, Anatomie, Philosophie und Geschichte über Menschen und Drachen.
Die Fächer Biologie und Anatomie dienten vor allem zur Aufklärung der in einigen Jahren bevorstehenden Vermählung. Die Aufklärung war schonungslos offen von zeit zu zeit kamen sogar junge Männchen und Weibchen in Hitze um ihre Geschlechtsorgane als Anschauungsobjekt zur Verfügung zu stellen. Wo sind die Erogenenzonen? Wie leckt und streichelt man das Glied oder die Vagina am besten um seinen Partner die größte Freuder zu bereiten ohne ihm weh zu tun.
Die Vermählung selbst wurde schon wie eine Art Wissenschaft für sich behandelt. Es gab zu allen Drachen Stammbäume die von einigen älteren Drachen akribisch geführt wurden. War ein Weibchen etwa anderthalb Jahre vor Ihrer ersten Hitze wurde ein Zuchtplan erstellt, eine Liste mit den idealsten Genetischen Partnern die den besten Nachwuchs versprechen. Diese Liste wurde dann den Eltern übergeben die dann etwa ein Jahr zeit hatten sich für den zu entscheiden der das Privileg hatte sich mit Ihrer Tochter zu paaren. Natürlich wurden die Kinder auch über die Liste aufgeklärt, das recht diese einzusehen hatten sie aber nicht.
Nira war das ohnehin egal. Sie interessierte sich vielmehr für die Geschichte von Menschen und Drachen. Der drang immer mehr über sie zu erfahren lies sie nicht los. Diese Geschlichen waren schließlich rund 200 Jahre alt. Sind die Menschen wirklich so? Haben sie sich nicht vielleicht geändert?
Einmal im Jahr gab es Wettkämpfe. Ein Parkour für Kinder und eines für Erwachsene. Es ist eine äußerst anstrengende Route für jeden Drachen der verschiedenen Arten die da mitmachten. Diese Wettkämpfe sind eine alte Tradition und gehen zurück zu den Kämpfen zwischen Mensch und Drache.
Als ersten gleich nach dem start müssen die Teilnehmer an vorher markierten stellen auf einer freien Fläche einen farblich markierten Stein ausgraben und in einen Korb legen. Danach musste eine Senkrechte Steilwand bezwungen werden, der Einsatz von Flügeln war strengstens verboten, die Juroren hatten auf allen ein strenges Auge gerichtet. Jeder Flügeleinsatz wurde streng mit Punktabzug bestraft.
Nach dieser Aufwärmübung kam der Elementarabschnitt der Strecke. Zuerst ging's ans Tauchen 300m gegen die Strömung in einem Fluss. Am Boden Langlaufen war erlaubt, Lufthohlen gab Punktabzug. Hier waren die Wasserdrachen klar im Vorteil Sie schafften es auch ohne Luftholen. Den Feuerdrachen erging es schlechter das kalte Wasser sorge oft für Zusammenbrüche. Zum Glück war für solche Fälle immer ein Notfallteam da um Hilfe zu leisten. Danach ging's durch die mit Magmaströme durchsetzte Feuerhöhlen. Hier brachen die meisten Wasserdrachen zusammen. Manchmal kam es vor das einer der Feuerdrachen mogeln wollte indem er eine Abkürzung nam. Doch auch darauf hatte die Juroren ein wachsamen Auge Ihnen entging nicht. Zum Schluss durfte endlich auch mal geflogen werde, hier konnten die Luftdrachen zeigen was Sie draufhaben.
Der letzte Streckenabschnitt hatte es für alle in sich. Die Drachen müssen sich durch ein dichtes Waldgebiet begeben in dem sich einige Drachen als Menschen verkleidet und mit Speeren bewaffnet (An denen statt einer Metallspitze Farbbeutel befestigt waren) Vorbaischleichen mussten. Für jeden Farbtreffen gab's Punktabzug. Auch hier war Fliegen untersagt.
Während die Juroren am ende die Punke auswerteten war es an den Kinder zu zeigen was sie draufhatten. Natürlich war ihr Parkour wesentlich einfachen gehalten und diente eher zur Unterhaltung der Zuschauer. Statt eines reisenden Flusses gab es einen Knöcheltiefen Bach und statt Feuerhöhlen musste über heiße Glut gelaufen werden.
Nira fand das alles immer albern, die anderen Kinder ärgerten sie eh immer.
Doch Ihre Eltern waren davon immer so begeistert wenn sie mitmacht.
Sobald die Kinder fertig sind auch die Juroren meist soweit zu verkünden wer der Gewinner ist.
Im Anschluss daran gibt's immer eine große Feier, die meist bis tief in die Nacht hinein andauert.
Es vergingen viele Jahre und Nira war 22 Jahre.Sie hatte nun eine Schulterhöhe von 1,50m, eine Gesamtlänge von etwa 3m, Ihr ganzer Körper strahlte was ausgesprochen Feminines aus. Stacheln hatte Sie keine. Sie war zwar noch lange nicht ausgewachsen aber schon wunderschön anzusehen.
Der Tag an dem Drake und Salin die Partnerliste für Nira war gekommen. Doch im Gegensatz zu anderen Eltern war es für sie schwierigen denn sie erhielten 2 Listen. Eine mit in Fragekommenden Walddrachen und eine mit Wasserdrachen. Die zuständigen Gelehrten stritten lange darüber wie man wohl mit einem Mischling wie Nira umgehen sollte so was ist schließlich noch nie da gewesen. Einigen waren der Meinung Ihr keinen Partner zuzuweisen da es unnatürlich wäre. Doch die meisten anderen waren dafür und die Regeln schreiben klar vor, den Eltern eine Liste zu überreichen. So entschied man sich für 2 eine die der Linie der Walddrachen entspricht und eine Wasserdrachen, vorausgesetzt sie wäre eine reine Wald- oder Wasserdrachin.
Drake und Salin überlegten lange. Es war wirklich eine schwierige Entscheidung. Doch dann war es soweit.
Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag im Paradies.
Da kam Ihr Vater auf sie zu: „Nira, mein liebes Kind, es wird nicht mehr lange dauern dann bist du geschlechtsreif und du weißt was das heißt. Wir das heißt vielmehr ich habe mich für Karmin den Walddrachen entschieden.“
„Aber Dad.“
„Nicht´s aber, er ist ein stattlicher junger Drache aus einer guten Familie“
„Aber Dad, er ist ein dummer arroganter Mistkerl. Er flirtet mit jeden Weibchen. Und verprügelt und schikaniert die schwächeren Männchen wo es nur geht. Ich würde lieber sterben bevor ich was mit Ihm anfange.“
„Ach was, er ist noch jung, das gibt sich. Und jetzt kein Wort mehr.“
„Ich hasse dich Dad.“
In dieser Nacht schlief Nira nicht. Sie wartete bis Ihre Eltern eingeschlafen sind und schlich sich weg. Dann flog über das Tal bis zum anderen ende der Insel. Am Strand ruhte sie sich noch mal aus und überlegte ob es wirklich das richtige war über den Ozean zum Festland zu den Menschen zu fliegen. Ihre Eltern hatten schon fiel von den Menschen erzählt und wie gefährlich sie sind. Doch welche Gefahren dort auch immer lauer sollten, es ist wohl immer noch besser als die Vermählung mit Karmin.
Währenddessen wachte Salin auf. „Hey Drake, wach auf.“ sagte sie und rüttelte ihn bis er wach war.
„Was ist denn?“ grummelte er und gähnte.
„Wir müssen reden. Du hättest Nira nicht so anschnauzen sollen und du solltest sie auch nicht zur Vermählung mit Karmin zwingen“.
„JA, ich weiß. Ich war zu voreilig, morgen werde ich mit ihr reden und mich entschuldigen“.
„Danach sollten wir Ihr auch das Geheimnis Ihrer Herkunft erzählen.“
„Nein, dafür ist es noch zu früh.“
„Wie du meinst, doch früher oder später müssen wir Ihr es sagen.“ Daraufhin drehte sich Salin weg und schlief weiter.
Drake starrte noch ein wenig zum Sternenhimmel und machte sich so seine Gedanken ob er es Nira nicht doch erzählen sollte. Dann legte auch er sich wieder schlafen.
Unterdessen hatte Nira sich entschieden zu fliegen. Um sich zu stärken futterte sie Bananen von einem nahe gelegenen Baum.
Als Nira fertig war, breitete sie die Flügel aus, stieß sich vom Boden ab und stieg so hoch es ging in die Luft.
Der Weg zum Festland war weit, um Energie zu sparen nutzte sie die Luftströmung und ging immer wieder in den Gleitflug. Nach stunden des Fluges stand die Sonne bereits hoch am Himmel und ihre Kräfte neigten sich dem ende zum Glück war das Land schon in sicht und mit letzter kraft landete Nira am rettenden Ufer, angekommen brach sie vor Erschöpfung zusammen und schlief sofort ein.
Als die Sonne am nächsten morgen aufging und Nira von den ersten Sonnenstrahlen langsam aufgeweckt wurde, streckte sich Nira erstmal und ihr wurde klar das sie die ganze Nacht durchgeschlafen hatte.
Vor ihr befand sich ein dichter Wald und am Horizont waren Berge zu sehen.
Nachdem sich Nira genug ausgeruht hat, schwang sie sich in die Luft und machte sich auf die suche nach dem Menschen.
In Drachental war Drake der Verzweiflung nahe, er konnte seine Tochter nirgends finden und gab sich die schuld daran das Nira abgehauen ist.
„Mach dir keine sorgen, es gibt nur einen Ort wo sie hingeflogen sei kann. Ich werde ihr folgen und sie zurückholen.“ Tröstete Salin ihren Gefährten.
„Das ist zu Gefährlich. Und wenn einer gehen sollte dann ich, es ist meine schuld.“ Schluchzte Drake.
„Dafür ist Nira viel zu wütend auf dich. Sie würde nicht auf dich hören“
„Du hast Recht. Na gut, aber sei vorsichtig.“
„Das werde ich“ sagte sie und gab Drake noch einen Abschiedskuss.
Sie entfernte sich einpaar Meter von Drake, breitete die Flügel aus und wollte gerade Losfliegen, da landete Sky vor ihr.
Er ist ein junger Luftdrache im selbem alter von Nira, mit Himmelblauen Schuppenkleid und einem weißen streifen der sich von seinem Kinn bis zur Schwanzspitze hinzieht.
„Ich hörte das Nira verschwunden ist. Ich will helfen.“
„Das geht nicht. Sie ist zum Festland geflogen, viel zu gefährlich für dich.“
„Aber ich will mitkommen.“
„Warum willst du das so dringend.“
„Ich bin der beste Flieger weit und breit keiner ist schneller. Wenn Nira in Gefahr ist wedr ich sie finden.“
„Na gut, du kannst mitkommen.“
Darauf schwangen sich beide in die Luft und machten sich auf den Weg. Als sie jedoch über den Ozean waren braute sich ein Gewitter zusammen. Sie versuchten darüber weg zu fliegen, doch es misslang und so gerieten sie mitten rein.
Der Wind wirbelte sie umher und trennte die beiden voneinander. Mit aller Kraft versuchte Salin gegen den Sturm anzukämpfen, doch sah sie nur noch wie auf einmal ein Baum auf sie zugeflogen kam, dann wurde es dunkel.
Fortsetzung folgt…