Unter Allem

Story by Were-Gato on SoFurry

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Ertappt zu werden ist niemals erfreulich. Aber nach dem Beischlaf mit einer Elefantin ist vermutlich ein anderer Ausdruck angebracht.


Uff, dass war was.

Ich glaube, ich werde mich jetzt nicht mehr entschuldigen dass es solange gedauert hat, denn eigentlich sollte das ja mittlerweile erwartet sein, oder? ;-)

Wie gewohnt gilt natürlich auch diesmal, keine Minderjährigen ab diesem Punkt und Kommentare werden durchweg geschätzt.

Ach ja, und auch den Epilog nicht vergessen.

Unter allem - Teil 6

(eine Kommission für KyanHyena, Teil 6 der Serie)

Fuck

Das fasste die Situation ziemlich gut zusammen.

Es hatte geblitzt, also existierten Fotos. Ganz gemächlich schoben sich derartige Erkenntnisse durch Michas Gehirn.

Es gab Fotos, die zeigten wie er eine Elefantin bestieg. Sie in den Arsch fickte. Im richtigen Winkel sah man bestimmt alles. Eine Elefantin, der gleichzeitig von Xenia die Zitzen gegrapscht wurden.

In einem einzigen schrecklichen Augenblick waren sie erledigt, und die Welt schien um sie herum still zu stehen.

Dann geschah alles gleichzeitig.

Pierre lief los, zielsicher in Richtung Ausgang.

Micha sprang von dem Podest, das Schmatzen als er sich von Bigis Hintern löste klang ihm wie ein Peitschenknall in den Ohren. Noch im Sprung begann er zu laufen, packte seinen Overall mitten in der Bewegung und stieg mit schnellen Schritten hinein.

Xenia folgte ihm nur einen Herzschlag später. Ihr verschmierter Laborkittel flog hinter ihr auf wie ein Umhang als sie durch die Türe sprang. Mit nackten Füßen jagten beide über den Splitweg, bemerkten kaum die spitzen Steine darin. Micha wollte etwas rufen, doch fand er keinen Atem dafür. Erst später fiel ihm auf, dass er auch nicht gewusst hätte was er rufen sollte. Wie überzeugte man einen schon unter Normalbedingungen halb Wahnsinnigen nur mit Worten davon sich fangen zu lassen?

Irgendwo in der Nähe quietschte ein Metallgelenk, eines der Tore schwang auf.

Micha bog um die Ecke und erreichte den zentralen Platz, wo der geschlossene Souvenirladen sich zwischen die Snackautomaten drängte.

Panisch riss er den Kopf hin und her, suchte nach Spuren, einer Fährte, irgendetwas das auf Pierre hinwies. Xenia keuchte hinter ihm heran, er versuchte ihre stampfenden Schritte auszublenden.

Kies spritzte auf, links von ihm.

Er wandte sich um. Ein schwerer Schlag traf einen der Snackautomaten.

Micha sah wie einige Steine in den Platz geschleudert wurden. Einer der Zierbüsche zitterte. Für einen halben Augenblick tauchte ein Schuh aus seinem Versteck auf und verschwand sofort wieder. Es genügte.

Der nackte Tierpfleger sprang darauf zu, strauchelte und blickte durch die Zweige. Die Blätter stachen nach seinen Augen, aber er sah die schmale Gestalt Pierres den Weg hinab rennen. Hinter ihm traf ein weiterer Schlag einen der Snackautomaten.

Micha kämpfte sich auf die Beine, stolperte nach vorne, quer durch das Gebüsch.

Gerade rechtzeitig um mitanzusehen, wie ein gestreifter Schatten aus der Dunkelheit sprang Pierre niederwarf.

Er schlitterte, fing sich gerade noch ab und kam dann zum Stehen. Seine Zehen gruben sich in den feuchten Boden, und er sah in unvermuteter Klarheit. Pierre lag am Boden, niedergeworfen wie von einer Naturgewalt. Eine Naturgewalt, die in diesem Moment über seinem halb bewusstlosen Körper stand, in Gestalt eines prächtigen Tigers. Die gewaltige Raubkatze, deren Schulter Micha bis ans Brustbein reichte, trat fast lautlos auf den umgestoßenen Eindringling zu. Ihre unverkennbar femininen Züge trugen einen Ausdruck schieren Vergnügens. Sie öffnete das Maul, Reißzähne glänzten im Mondlicht auf, und ihre breite Katzenzunge leckte über ihre Schnurrhaare.

Aus dem Gebüsch auf der gegenüberliegenden Seite sprang eine kleinere Gestalt hervor, weitaus weniger beeindruckend. Es handelte sich um einen Hund, einen abgerissenen Streuner, keiner Rasse zuzuordnen. Auch er grinste quer über die Schnauze.

„Ich an deiner Stelle würde mich jetzt nicht rühren!“

Ohne ein Amulett konnte Pierre ihn unmöglich verstehen, doch schiere Selbsterhaltung ließ ihn erstarren.

Hastig bog Micha die Zweige auseinander und stolperte auf den Weg zurück. In seinem Kopf purzelten die Gedanken übereinander, die Vorstellung eine zerrissene Leiche entsorgen zu müssen und halb ausformulierte Sätze für die Polizei. Keuchend erreichte er den Weg, schwang sich zwischen die Tiere und hob die Arme. Er rang nach Luft und versuchte zugleich Worte zu formulieren. Beides blockierte sich auf halbem Wege. Überwältigender Tiergestank stieg ihm in den Kopf, und es war nicht zu sagen von welcher Seite dieser kam.

„Halt!“, brachte er schließlich hervor, während sein Schädel noch in alle Richtungen gleichzeitig sirrte.

"Na endlich!" Die Stimme klang tief und samtig, wie zäher Honig der durch eine Klangschale floss. Galant trat die Tigerin einen Schritt zur Seite und richtete sich zu voller Majestät auf. Ihr muskulöser Leib strahlte eine Kraft aus, die jeden anderen in ihrer Gegenwart schrumpfen ließ. Eine Vordertatze ruhte entspannt auf Pierres Brustkorb. Mit eingezogenen Krallen wirkte sie fast wie ein weiches Kissen, doch dieser Eindruck täuschte keinen Augenblick. Sie hatte es nicht nötig solch ein Zeichen zu setzen, schiere Gefahr ging wie eine Aura von ihr aus. Schimmernd ruhten ihre Augen auf Micha.

"So", sagte sie und zog die beiden Buchstaben genüsslich in die Länge. "Bekomme ich dich doch einmal zusehen. Wo mir schon so viel von dir erzählt wurde."

Micha stand weiter mit erhobenen Armen da und versuchte sich ein Lächeln abzuringen. Auf der einen Seite war er froh dass Pierre noch lebte. Auf der anderen durchbohrten die Blicke der Tigerin ihn wie eisige Dolche.

"Hör mal...", begann er vorsichtig.

"Victoria!" Der Name hallte wie Donner durch die Luft.

"Victoria", wiederholte der Tierpfleger artig "Ich... ich bin dir wirklich, wirklich..."

Er hob die Kamera vom Boden auf und überflog das Display. Es handelte sich um ein billiges Model, aber mit Upload Funktion. Mit zitternden Fingern wählte er sich durch die Einstellungen, bis er die Worte vor sich blinken sah "Kein WLAN gefunden"

Schiere Erleichterung durchflutete ihn wie eine Woge aus kühlem Pudding. Noch nie hatte er sich über die miese Infrastruktur des Zoos so sehr gefreut. Er schaltete die Kamera aus und fummelte die Speicherkarte heraus.

"...wirklich unglaublich dankbar. Aber wie..."

"Man sperrt eine Königin eben nicht ein!", kläffte der Straßenköter, den Micha noch nie zuvor gesehen hatte. Jetzt, da die eine Gefahr gebannt war, blieb ihm erst Zeit sich der nächsten Situation voll bewusst zu werden.

"Man verwehrt ihr auch nicht die Besuche!", fügte die Tigerin hinzu, noch ehe Micha einen klaren Gedanken formulieren konnte. "Selbst wenn Bärinnen, Elche und Säue dich alle Kraft kosten, so würde ich doch erwarten, dass..."

"Moment!" Micha ruderte mit den Armen, versuchte sich irgendwie freizuschwimmen. "Moment! Wie bist du aus deinem Gehege gekommen?"

Die Tigerin blickte den Menschen geradezu mitleidig an.

"Das ist die Frage, die dich beschäftigt. Oh ihr Menschlein und eure Prioritäten. Sagen wir für den Augenblick, ich wurde zu Hilfe gerufen."

"Zu Hilfe gerufen, allerdings!", bestätigte der Hund lautstark "Wer weiß, was der da noch getan hätte, wenn wir nicht..."

Ein einziger Blick der Tigerin reichte aus, ihn seine Worte noch einmal überdenken zu lassen.

"Ich meine, wenn Victoria ihn nicht erwischt hätte", korrigierte er kleinlaut.

"Pierre, sein Name ist Pierre", sagte Micha hastig, in der vagen Hoffnung dass ein Name verhindern konnte, dass der am Boden liegende Mensch als Beute zu betrachtet wurde.

"Meinetwegen", säuselte die Tigerin. "Noch ist er ein Problem in der Welt, aber das können wir gleich ändern."

Sie öffnete den Rachen, zwischen ihren Reißzähnen stieg heißer Atem wie Nebel in die kühle Nacht. Pierre regte sich unter ihr, das Gesicht in einer Maske des Schocks erstarrt.

"Warte!", kreischte Micha.

Die Zähne der Tigerin formierten sich zu einem bösartigen Grinsen.

"Ich mag eure Gesichter, Menschlein", gurrte sie vergnügt. "Erschrocken sehr ihr so lustig aus. Beruhige dich. Ich lass mich doch nicht dazu herab, so etwas Ausgemergeltes zu schlagen. Obwohl er sich danach womöglich wünschen wird, ich hätte es getan."

Schwere Schritte klangen über den Kies heran. Micha blickte auf. Es dauerte länger als erwartet, dann bog Xenia um die Ecke. Der Laborkittel wehte ihr wie ein Umhang nach, sie hatte nur einen Knopf vor den Brüsten geschlossen und versuchten nun erfolglos ihren Unterleib zu bedecken. Die dickliche Praktikantin sah sie am Geländer stehen, bremste ab, strauchelte fast. Schnaufend wie eine urtümliche Dampflock kam sie vor Micha und der Tigerin zum Stehen.

"Na endlich", raunte Victoria ungeduldig "Ihr lasst euch gehörig Zeit, wenn man bedenkt worum es geht. Kommt, es gibt einiges zu tun, und dafür braucht man Hände."

Sie blickte auf Pierre herab wie auf etwas dass sie sich aus der Pfote puhlte und hob die Tatze die ihn nicht festhielt. Um diese war lose ein altes Lederband gewickelt, und als sie den Lauf hob wickelte es sich ab. Daran baumelte ein vage schimmerndes Amulett aus Stein.

"Ich verstehe immer noch nicht, warum Klara dir ihr Medaillon gegeben hat", sagte Micha, während er über den Rand des Geheges in die künstliche Wildnis dahinter blickte. Zwischen den Blättern konnte man noch Pierres weiße Haut erkennen. Das Amulett auf seiner Brust stellte seine einzige Kleidung dar. Zusammengekauert hockte er unter den ausladenden Wurzeln eines Baumes und zitterte.

"Sie sagte, wir würden es brauchen. Und sie müsste noch einen Besuch machen", antwortete Victoria, die neben dem Tierpfleger stand. Auf der anderen Seite wartete der Hund, er trug das Bündel aus Hemd und Hose des übereifrigen Tierschützers gewissenhaft im Maul.

Xenia stand neben ihm und biss auf ihre Fingernägel. Sie zitterte unter ihrem Laborkittel, was nichts mit der lauen Nachtluft zu tun hatte.

"Bin ich wirklich die Einzige, die sich daran stört? Wir haben Pierre ausgezogen und da reingeworfen. Himmel, sogar wenn alles gut geht, ist das praktisch Vergewaltigung!"

"Es ist Hilfe", korrigierte Victoria mit einer Stimme jenseits allen Zweifels. "Dringend benötigte Hilfe, nur dass wir ihm keine Gelegenheit zur Ablehnung einräumen."

Etwas bewegte sich unter den Blättern des Geheges. Schatten strichen durch die Büsche, näherten sich wie Haie einem arglosen Surfer.

"Was denkt ihr Menschen euch nur?", sinnierte die Tigerin halblaut "Wir können durchaus zufrieden mit den Gehegen sein, und ein entspanntes Leben genießen. Aber uns etwas so elementares wie einen Mann vorzuenthalten, wie könnt ihr nur?"

Micha zuckte die Achseln. "Das war schon so bevor ich kam, keine Ahnung."

"Gleichwohl, eine Dummheit!" Victoria leckte sich die Lefzen "Und um diese Dummheit zu begleichen, werden meine Schwestern sich nun holen was ihnen längst zusteht."

Die Farnwedel unterhalb der Sträucher teilten sich, und gaben die Gesichter dreier Raubkatzen frei. Jaguar, Leopard, Puma. Drei Weibchen, wohlgenährt, doch mit einem unübersehbar gierigen Hunger in ihren schimmernden Augen. Lautlos traten ihre Pfoten über den trockenen Boden, sie näherten sich und umringten den gefangenen Menschen. Pierres Gesicht war zu einer schreckensverzerrten Maske erstarrt. Dann begannen sanfte Stimmen zu flüstern, was sie sagten war nicht bis zum Geländer hin zu verstehen, doch Pierres Miene verschob sich vom Entsetzten zu maßlosem Staunen.

Die Leopardin machte den Anfang. Mit einer Pfote schubste sie die Beine des Menschen auseinander wie ein bockiges Spielzeug und trat dazwischen. Es ertönte ein Raunen voller Ungeduld, dass quer durch das Gehege zu hören war, dann beugte sie sich vor und begann zu lecken.

Die Pumalady ging neben dem Menschen in Positur, direkt über dessen Arm. Sie stellte die Hinterläufe weit auseinander, so dass jeder das schleimig glänzende Fell ihrer Schenkel sehen konnte. Ein Schwall stechenden Hitzegeruchs ging vor ihr aus. Zittern hob Pierre die Hand und berührte sie unterhalb ihres hoch erhobenen Schwanzes. Das Brüllen des Pumas ließ die Bäume erbeben.

Pierres Gesicht zeigte mittlerweile einen ungläubig verzückten Ausdruck, zumindest solange bis die Jaguarin über ihn stieg, und ihren flauschigen Schwanz ob und ihren Hintern darauf setzte. Selbst am Geländer konnte man noch den Laut schierer Zufriedenheit hören, als die Jaguarin mit den Hüften wackelte und das Lecken begann.

"Sie haben einiges nachzuholen!", stellte Victoria voller Genugtuung fest. Sie trat vom Geländer zurück und wandte sich um. "Kommt!"

"Richtig", hauchte Xenia abwesend und ohne den Blick abzuwenden "Wir müssen da nicht zusehen."

"Das ist mir gleich. Aber auch ich habe verschiedenes nachzuholen", sagte die Tigerin befehlsgewohnt. "Jetzt, kommt!"

Im Mittelpunkt des Zoos lag ein sandiger Platz, von dem aus die Kieswege abzweigten. Von dort aus konnte man so ziemlich jedes Gehege problemlos einsehen, und umgekehrt von dort beobachtet werden. Victoria führte die kleine Gruppe seelenruhig in die Mitte dieses Platzes und positionierte sich dort vor den Menschen. Das Mondlicht zauberte silbernen Glanz auf ihr struppiges Fell.

"Nur, um es noch einmal zu betonen", gurrte sie genüsslich "Ich habe euch heute eure nackten Ärsche gerettet. Dabei könnte es mir egal sein, was euch trifft, wenn Menschen euch nach Menschenregeln richten. Aber ach, ich bin wohl mit einem viel zu weichen Herz geschlagen."

Mit diesen Worten umrundete sie die beiden Menschen und betrachtete sie eingehend.

"Was nun nicht heißen soll, dass ich all das nur aus bloßer Freundlichkeit auf mich nehmen will!"

Micha und Xenia tauschten einen wissenden Blick.

"Wie können wir diese Gnade nur jemals vergelten?", fragte der Tierpfleger mit einem hintersinnigen Grinsen.

Die Tigerin hob eine Vordertatze. "Ein Handkuss wäre ein guter Anfang."

Lächelnd ergriff Micha die Pranke mit beiden Händen und drückte seine Lippen auf den Rücken. Der beißende Geruch des struppigen Pelzes stieg ihm dabei tief in die Nase.

"Nun ja", sagte Victoria wegwerfend. "Das lässt sich noch steigern. Mein guter Freund Hector hier..." Sie wies mit dem Nacken auf den Mischlingshund, der die Kleidung beim Gehege zurückgelassen hatte. "...hat neulich etwas ausfindig gemachte. Eine kleine Lichtung im Gebüsch zwischen den Wegen. So konnten wir die Paarung zweier junger Menschen beobachten. Dabei gab der Bursche sich besondere Mühe mit den Füßen seiner Gespielin. Warum versuchst du das nicht einmal?"

Sie ließ sich auf die Seite niederfallen und streckte die Tatze aus wie eine gnädige Königin.

Micha sank auf ein Knie nieder, aber noch bevor er mit irgendetwas beginnen konnte mahnte Victoria: "Besser du ziehst dich vorher aus. Wir wollen doch nicht die schöne Menschenkleidung beschmutzen." Sie zeigte die Zähne "Oder schlimmeres."

Der Zoowärter schälte sich aus dem Overall, indessen wandte die Tigerin sich Xenia zu.

"Und du, du warst schließlich auch nicht unbeteiligt. Da halte ich es nur für fair, wenn du dich etwas um ihn kümmerst. Sein Mensch ist wohl fortgelaufen, gestorben oder sonst was. Ich für meinen Teil sehe den Reiz daran nicht. Gleichwohl, der Arme ist einsam; also unternimm etwas dagegen!"

Die dickliche Praktikantin stellte sich breitbeinig hin und verschränkte die Arme.

"Ach, einfach so? Schwester, mir ist gleich was du glaubst für uns getan zu haben, oder was du wem versprochen hast, aber ich werde vorher gefragt, oder es läuft garnix, verstanden?"

Die beiden Frauen, human wie felin, funkelten einander an, bis Victoria zu kichern begann.

"Du hast tatsächlich das Feuer, von dem ich gehört habe. Umso besser."

Die Tigerin hob den Kopf und schnupperte.

"Aber du machst mir nichts vor! Du bist so läufig, dass dir der Saft schon die Schenkel hinab rinnt. Vertrau mir, Hector kann einiges."

Wie aufs Stichwort näherte sich die Promenadenmischung mit aufgestellten Ohren und vorsichtig wedelndem Schwanz. Ranziger Geruch nach altem Fell ging von ihm aus, aber seine großen Augen blickten unterwürfig zu Xenia empor. Langsam näherte er sich, blickte zwischen Menschenfrau und Tigerin hin und her als würde er auf etwas hoffen. Xenia nickte ihm zu, und ein Ausdruck schierer Freude fuhr auf seine Schnauze. Mit einem Satz sprang er hinter sie, steckte seinen Kopf unter den Laborkitteln und leckte den dicken Hintern. Xenia riss die Augen auf. Das Schlürfen klang laut über den ganzen Platz.

"Na endlich!", gurrte Victoria vergnügt und wandte sich wieder Micha zu. Der Tierpfleger saß mittlerweile nackt vor ihr. Sie legte ihre Pranke auf seinen Schoß und rieb die rauen Ballen gegen seinen Harten. Dann hob sie die Tatze und hielt sie ihm vor den Mund.

"Zeig was du kannst!"

Micha ließ sich nicht lange bitten. Er konnte sich schon vorstellen, was sie im Gebüsch beobachtet hatte. Es gab ein Pärchen Halbwüchsiger, das immer mal wieder auf den Sicherheitskameras aufgetaucht war, solange diese noch funktioniert hatten. Der Kerl jedenfalls war ein ausgemachter Fußfetischist. Micha wusste daher zumindest ungefähr, worauf es der Tigerin dabei ankam.

Er leckte quer über die Unterseite der Pfote, ohne auf die Krümel von Erde und Sand Rücksicht zu nehmen. Es schmeckte nach Salz, Dreck und Pheromonen. Ein tiefes Brummen der Tigerin schien ihm Recht zu geben. Behutsam massierte er seinen Speichel in die harten, schwarzen Pfotenballen während seine Zunge durch die Rillen dazwischen fuhr. Schließlich bog er die Zehen ein wenig auseinander und nahm eine davon in den Mund.

Jäher Schock ließ ihn erstarren, als eine scharfe Klinge seine Zunge berührte. Die Tigerkralle griff nach ihm, und er leckte auch sie sauber. Der beißende Geschmack versenkte ihm den Gaumen.

"Ich sehe es hat sich gelohnt, die eigene Pflege ein wenig zu vernachlässigen. Man muss dir ja schließlich auch etwas eindrucksvolles bieten.", sagte Victoria fiesant als Micha die Zehe losließ und nach Atem rang. Die Tigerin spreizte die Pfoten auf und fuhr die schmutzigen Krallen aus. "Jetzt nur nicht müde werden, es gibt noch einige mehr."

Victoria ließ nicht mit sich verhandeln. Sämtliche Zehen sämtlicher Pfoten gingen durch Michas Mund, eben alles was zwischen ihnen lag. Als ihm endlich erlaubt wurde das letzte Hinterbein loszulassen schnaubte er wie ein Tiefseetaucher den seine Kameraden im Stich gelassen hatten. Die Tigerin räkelte sich genüsslich vor ihm und tätztele mit ihren sauber geleckten Krallen in der Luft. Schmatzen drang wie aus weiter Ferne zu ihm vor.

Micha hob den Kopf.

Xenias Laborkittel lag ausgebreitet auf dem sandigen Boden, die dickliche Praktikantin kniete nackt darauf. Ihr gegenüber saß der Mischlingshund. Seine Vorderbeine langen auf ihren Schultern, ihre Hände auf den Seinen und sie... knutschten? Es sah unverkennbar danach aus, wie sie da voreinander hocken, und sich gegenseitig die weit aufgesperrten Münder ausleckten. Es hatte etwas unbeholfenes, aber umso liebenswerteres an sich. Wie ein paar ungeschickter Mittelschüler hielten sie einander umklammert, schlürften, schmatzen und genossen. Xenia hielt die Augen geschlossen. Um die Höhe des Hundes zu erreichen musste sie sich weit vorbeugen, wodurch ihre Brüste umso tiefer baumelten. Auf der anderen Seite schob sich der Schaft des Streuners zielstrebig aus seinem Futteral. So weit schon, dass die feuchtglänzende Spitze bereits von den prallen Nippeln der Praktikantin umschmeichelt wurde. Von den Gehegen ringsum ertönten vereinzelte Beifallsrufe.

"Schön machen sie das, nicht wahr?", flüsterte Victoria.

Micha nickte und schluckte mühsam einen Rest von Tigerhaar hinunter.

"Lass dich nur nicht vom dem Spektakel verzaubern, du bist noch längst nicht fertig."

Die mächtige Katze hockte sich in Pose, galant wie eine Sphinx, rückte die Hinterläufe auseinander und hob den Schwanz. Eine Woge beißenden Gestanks umfasste Michas Kopf.

"Auch hier habe ich für dich gespart. Und glaube nur nicht, ich würde dich gehen lassen solange die beiden mehr Applaus bekommen als ich", spöttelte die Tigerin gehässig. "Fang an!"

In Michas Schädel drehte sich alles. Auf Händen und Knien kroch er über den sandigen Boden, direkt auf die Quelle der sauren Düfte zu. Zitternd legten seine Hände sich auf die Flanken der Tigerin. Er spürte die Macht in den heißen Muskeln, die grenzenlose Wildheit und kaum gebändigte Tötungswut. Eine uralte Angst jagte durch seinen Körper, eine Erinnerung an Zeiten als solche Katzen kleine Primaten durch die Steppe jagten. Dem gegenüber stand die Tatsache, dass sein Schwengel hart und prall nach oben zeigte, seit er den ersten Zeh der Tigerin gekostet hatte. Er wagte nicht, danach zu greifen. Dann würde es vorbei sein, und das wollte er nicht. Es war nicht der Geschmack, oder kaum, es war als befehle sie es ihm und er wollte mehr als alles andere gehorchen.

Die Kehrseite der Tigerin breitete sich vor ihm aus wie ein abstraktes Gemälde. Der eigentlich weiße Pelz hing struppig und verdreckt herab. Zusätzlich zu den Streifen der Fellzeichnung zogen sich gelbe und braune Marken hindurch. Der After direkt unter dem Schwanz zuckte blinzelnd, und darunter...

Micha stockte.

Unter dem schmierig glänzenden Anus der Tigerin leuchteten dunkel und verlockend die Lippen feliner Weiblichkeit. Prall geschwollen hoben sich die Ränder ab vom schmutzigen Fell, dass sie umgab. Schleimiger Sekrete, deren Duft alles andere überlagerte, quollen in dicken Fäden aus dem muskulösen Schlund hervor und durchtränkten das zottige Haar der Hinterläufe. Fordernd zuckte der glitschige Muskel als wollte er nach etwas schnappen, doch stattdessen rannen nur weitere Säfte in das verfilzte Fell.

Plötzlich traf etwas Michas Gesicht. Der Schwanz der Tigerin versetzte ihm eine Ohrfeige.

"Genug der Bewunderung, in mir brennt ein Feuer, und du wirst es löschen."

Wie hypnotisiert stand Micha hinter der Tigerin und nur ein einziger Gedanke verblieb noch in seinem Kopf. Er sprach ihn aus: "Gern!"

Es war, als wären in diesem Augenblick auch die letzten menschlichen Hemmungen von ihm abgefallen. Er lehnte sich vor, umfasste die Hüften der riesigen Katze und drückte sein Gesicht unter ihren Schwanz. Die schleimigen Lippen ihrer Vulva glitten wie von selbst in seinen Mund und er saugte und saugte und saugte. Wie heißes Pech brannte der Geschmack sich in seine Kehle. Er sog den beißenden Gestank in seine Nase, nur um nicht zu ersticken während die ranzigen Säfte in seinen Hals strömten. Der After der Tigerin, direkt vor seinen Augen, blies ihm mehr und mehr ins Gesicht. Micha schwindelte, er bekam kaum noch Luft, und trotzdem konnte er nicht aufhören zu saugen.

Bis ein heiserer Schrei an seine Ohren dran. Ruckartig riss er den Kopf nach oben. Er brauchte etwas, um sich überhaupt wieder zu orientieren. Vor ihm streckte sich die Tigerin, räkelte sich wohlig auf die Seite und grinste ihn an. Sie hechelte und die Zunge hing ihr aus dem Maul. Erst glaubte Micha, sie habe geschrien, doch dann wiederholte sich das Kreischen ohne ihr Zutun.

Er blickte zur Seite und sah Xenia auf Händen und Knien stehen. Das Gesicht der dicken Praktikantin war zu einer Fratze aus Lust und Schmerz verzerrt, die brünetten Haare hingen ihr zerrauft über dem Gesicht. Hinter ihr, auf ihr, stand Hektor. Der Straßenköter hielt ihre breiten Hüften zwischen seinen Vorderbeinen gefangen und sein gesamter Rücken arbeitete daran seinen rotgeschwollenen Steifen in Position zu bringen.

"Au!", rief Xenia dazwischen "Zu hoch. Nicht da rein, du Arschloch, das halt ich heute nicht mehr aus."

Ihr pummliges Gesicht leuchtete rot, verirrte Tränen liefen ihr über die Wangen und gruben feine Kanäle in den Schmutz. Sie verlagerte ihr Gewicht auf den Armen, wodurch der Hund völlig von ihr zu rutschten drohte.

Victoria bleckte die Zähne. "Bring sie her!"

Es war nicht zu sehen, ob der Hund verstanden hatte, doch seine Bewegungen wurden zielgerichteter. Er klammerte sich fester, stieß weniger und dirigierte Xenia so vage in eine Richtung, bis das Gesicht der Praktikantin in das struppige Bauchfell der Tigerin ragte.

"Komm zu Mama", gurrte die riesige Katze "Trink von Mama, das beruhigt dich."

Die nassen Augen wie im Delirium verzerrt senkte Xenia den Kopf und nahm eine Zitze der Tigerin zwischen ihre Lippen. Im selben Augenblick fand Hektor endlich den richtigen Winkel, und stieß seinen pochenden Schwengel tief in die Praktikantin hinein. Ihr gurgelnder Schrei übertönte das laute Schmatzen, doch gleich darauf begann sie wieder zu saugen.

"Gutes Mädchen", lobte Victoria überheblich, und der Straßenköter fügte hinzu: "Endlich hältst du still!"

Micha konnte die Unwirklichkeit dessen was ihn umgab kaum fassen. Er starrte nur auf das Schauspiel, sah zu wie in wenigen Rucken der anschwellende Knoten des Hundes in Xenias Körper verschwand, und zweifelte ob er all dies wirklich sehen konnte.

Da traf ihn ein Schwall heißer Flüssigkeit auf den Bauch.

"Glaubst du etwa, du wärst fertig?", giftete Victoria.

Micha sah an sich herunter, doch noch bevor er den Kopf senkte stieg ihm der überwältigende Gestank der Katzenpisse bereits in die Nase. Wie Säuredämpfe fraß es sich in ihn und entzündete ungeahnte Flammen. Er brauchte nicht mehr zu denken, er brauchte nicht mehr zu wissen. Er war Tier, und tat was Tiere taten.

Das Brüllen der Tigerin schallte über den Platz als das steinharte Menschenglied in sie fuhr. Micha sah Sterne. Die schiere Hitze des riesigen Katzenkörpers nahm ihm fast die Luft zum Atmen, und in seinem Kopf brüllten die Instinkte übereinander, die verlangen vor dem riesigen Raubtier zu fliehen und sich mit ihr zu paaren. Der zweite bekam den Vorzug.

Mit aller Kraft packte Micha die Tigerin; eine Hand umfasste ihren Hinterlauf, die andere ihren Schwanzansatz; und er stieß in sie. Wie im Rausch vögelte er die gewaltige Katze. Ihre Hitze drohte ihn zu verbrennen, ihre stinkenden Düfte umgaben ihn wie eine stützende Rüstung. Er klammerte sich an sie und bestieg sie mit allem was sein Körper nur hergab.

Dicke Tropfen ihres Schleims spritzten an ihm empor, mit jedem Stoß höher. Das brünstige Gallert vermischte sich mit dem Urin der Tigerin der noch an ihm haftete und schuf unerhörte neu Aromen. Micha schwitzte aus jeder Pore. Alles in und um ihn drehte sich. Er verlor den Boden unter den Füßen, es war ihm egal. Die Welt löste sich auf, er fickte weiter.

Wie Erdstöße durchliefen Beben den Körper der Tigerin, ihre triefende Fotze zuckte hart, packte ihn und zog ihn tiefer. Er spürte die Spannung, ohne zu begreifen wie. Seine Kraft erlahmte, er zitterte, hielt mit aller Macht dagegen. Der brachiale Katzenleib spannte sich unter ihm wie eine titanische Feder. Micha glaubte den Verstand zu verlieren. Der Sog um seinen Schwanz schwoll an zu einem reißenden Strudel. Er konnte nicht länger aushalten; packte zu mit allem was noch in ihm war. Sein Daumen fuhr schmatzend in den Anus der Tigerin, einen Herzschlag bevor Micha sich jaulend entlud

Wie ein Schlag löste sich die Spannung in der Tigerin, kaum dass der erste Schwall Samen in ihr war. Ihr Brüllen fühlte sich an wie Donner, ein Schlag der ihn frontal in die Brust traf. Der zweite Schub Sperma schoss in die riesige Katze, und wie eine Sturmflut krachte eine Woge aus Fell und Fleisch gegen den Tierpfleger. Er wollte ausweichen, doch in Wirklichkeit fiel er nur nach hinten.

Als der dritte, schwächere Spritzer auf den Pelz der Tigerin klatschte hatte diese sich bereits herum gedreht. Sie bleckte die Reißzähne, die Vordertatze zu einem weiteren Schlag erhoben. In einem glücklicherweise sehr weit entfernten Winkel seines Verstandes begriff Micha, dass er dem ersten nur mit Glück entgangen war.

Der Atem der Tigerin beruhigte sich, nicht viel, nur ein wenig. Sie ließ die Pranke sinken, die Mordlust wich aus ihren Augen, und sie rollte sich auf den Rücken. Etwas umständlich nahm sie einen Hinterlauf nach oben, beugte sich vor und begann ihre Vulva zu lecken.

Vorsichtig drehte Micha den Kopf. Erleichterung und Schwindel liefen durch ihn wie gegensätzliche Ströme, und langsam meldete sich auch etwas wieder zurück, was er großzügig Vernunft nennen wollte.

Erst jetzt hörte er allmählich das Johlen und Kreischen, dass aus als den umliegenden Gehegen ertönte. Er richtete das Medaillon auf seiner nassen Brust. Das Gros der Rufe war anzüglich, um es milde auszudrücken, aber es mischte sich auch ehrlicher Beifall darunter. Im Großen und Ganzen konnte man es als Applaus nehmen.

In der Mitte des Platzes lag Xenia noch immer auf allen Vieren im Sand. Sie hatte den Kopf auf die verschränkten Unterarme gelegt, so dass ihre dicken Brüste nun am Boden lagen. Pochende Röte färbte ihre Haut vom Gesicht bis zum Unterleib, der Rest ihres Körpers war von Schweiß, Sand oder einer Mischung aus beidem überzogen. Zwischen ihren Beinen stand Hektor. Der Straßenköter hielt seinen Arsch an ihren gedrückt und wedelte dabei mit dem Schwanz. Es sah absurd aus, wie eine Figur aus einem schlechten Horrorfilm.

"Knoten eingerastet?", brachte Micha spöttisch hervor.

"Halt bloß die Klappe!", entgegnete die Praktikantin, ebenso atemlos wie er. "Er will mir übrigens immer noch nicht sagen, wie er hier reingekommen ist."

"Erst wenn ich deinen Arsch kriege, Bitch", grinste Hektor.

"So schon gleich gar nicht!"

"Hektor, was hab ich dir über diese Unhöflichkeiten gesagt?", fragte Victoria, die sich mühsam wieder auf die Beine drehte. Genüsslich schüttelte sich die große Katze, setzte sich und begann sich zu putzen.

Behutsam versuchte Micha sich wieder aufzurichten, er schaffte es bis auf die Knie.

"Sind... sind wir jetzt eigentlich quitt?"

Die Tigerin bedachte ihn mit einem mehr als arroganten Blick.

"Für heute? Meinetwegen. Aber wehe du lässt noch einmal so lange auf dich warten." Sie gähnte herzhaft, der Anblick ihrer Reißzähne ließ alle Anwesenden gleichzeitig schlucken. "Ich werde mich jetzt zurückziehen", verkündete sie wie eine Königin. "Und wehe, du bist wieder so laut, wenn du meine Tür abschließt."

Sie versuchte galant über den Weg zu flanieren, doch ihre Hüften gehorchten ihr nicht Recht. Ihre Schritte gingen schlingernd und ab und an verlor sie einen Tropfen Menschensamen.

"Oh ja, und vergesst besser nicht euren Gefangenen. Wer weiß, was die Kleinen sonst noch von ihm übrig lassen."

Die Tigerin verschwand humpelnd hinter dem nächsten Gebüsch.

Micha blickte ihr noch eine Weile nach. Schließlich wandte er sich Xenia zu.

"Wie geht's dir?"

"Könnte schlimmer sein", brummte die Praktikantin und wackelte mit dem Hintern.

"Hey, lass das!", rief Hektor verschreckt "Das zieht!"

"Was du nicht sagst." Xenia richtete sich auf und wischte sich etwas Sand von den Brüsten. "Wie lange dauert das bei dir üblicherweise?"

"Bis die Bitch schwanger ist", keckerte der Straßenköter.

"Sogar die Hunde reden schon Slang, ich halts nicht aus."

Es verstrichen noch etwa zehn Minuten, dann löste sich die Zweisamkeit. Begleitet von einem durchdringend klingenden Schmatzen flutschte der Hundepenis aus der menschlichen Vagina. Xenia grunzte erleichtert. Zähe Schleimfäden blieben wie Lianen zwischen dem rotgeschwollenen Muskel und dem dichten braunen Busch hängen, bis Hektor sich niederhockte und begann seinen Schaft zu lecken.

"Na endlich!", sagte Xenia erleichtert. Sie hockte sich auf die Fersen, drehte die Knie auseinander und ein Schwall wässrigen Hundespermas lief schlürfend in den Sand.

"Fuck, war das viel. Drückt wie ein Einlauf."

Sie betastete ihren weichen Bauch, und drückte weiteren Samen heraus, begleitet von feuchten Mösenfürzen. Dann atmete sie tief durch und rieb ihr nasses Schamhaar.

Die Praktikantin nahm ihren Laborkittel vom Boden auf, schlüpfte hinein und stemmte sich mühsam auf die Beine. Ohne den anfänglichen Druck ließ der Strom aus ihrem Inneren rasch nach und die Reste liefen an den Innenseiten ihrer Schenkel hinab. Nicht dass sie das zu stören schien.

Auch Micha kam langsam wieder auf die Füße. Erst in der Ruhe der kühlen Nachtluft wurde ihm klar, wie sehr er stank.

Xenia richtete ihre Ärmel. In ihrem Gesicht stand zu gleichen Teilen Erleichterung und schiere Erschöpfung. Sie nickte dem Tierpfleger zu. "Pierre?"

Micha erwiderte das Nicken. "Pierre"

Es dauerte seine Zeit. Keiner der beiden Menschen war gut zu Fuß in jener Nacht. So konnte auch keiner von ihnen verhindern, dass Hektor sich absetzte und den Zoo verließ, auf welchem Weg auch immer.

Als sie das Gehege der kleineren Raubkatzen erreichten, sahen sie die Leopardin sowie die Jaguardame, die in den schiefen Ästen der Bäume lagen. Alles an ihren Posen drückte tiefste Entspannung aus, und dass sich unter ihnen kleine weiße Pfützen bildeten nahm man auch als gutes Zeichen.

Die hintere Zugangstür öffnete sich mit leisem Quietschen, und Micha betrat das Gehege. Seinen Overall trug er unter dem Arm, er wollte ihn nicht versauen.

Sie fanden Pierre am Fuß des Baumes, genau dort wo sie ihn platziert hatten. Er hielt die Pumakatze im Arm und kraulte ihr den Nacken. Als sie näherkamen, blickten beide zu ihnen auf.

Das Gesicht des Pumas besaß einen unsagbar zufriedenen Eindruck. Pierre rückte ihren schweren Körper etwas zurecht, ohne sich befreien zu wollen. Unmengen an Kratzern überzogen Arme, Brust und Schultern, aber die wenigsten bluteten. Er öffnete den Mund, doch es kam kein Laut heraus. Seine Miene sprach Bände von schierer Überwältigung. Dabei vergaß er jedoch nie, die Pumakatze unter dem Kinn zu kraulen.

Micha und Xenia nickten verstehend.

Als es ihnen endlich gelungen war den einstmaligen Fanatiker aus dem Zoo zu bugsieren, begannen in den Bäumen bereits die ersten frühen Vögel zu zwitschern. Erstes Dämmerlicht kündigte sich am Horizont an, und stach Micha und Xenia wie Hohn in die Augen.

Sie hatten Klara kurz zuvor gefunden, wollten es jedoch nicht riskieren dass Pierre sie zu Gesicht bekam. Der Tierschützer mochte nun ein Geheimnis mit ihnen teilen, aber das bedeutete längst kein grenzenloses Vertrauen. Solche Dinge brauchten Zeit, viel Zeit.

Also machten sie sich auf, Xenias Tante zu holen.

Seelenruhig schlief sie, selbst als riesige Orang-Utan Hände ihren nackten Körper aus dem Affenhaus trugen und sie auf eine Schubkarre betteten. Die schmalen Beine der alten Hexe klappten auseinander und gaben den Blick auf einen weißhaarigen Schoß voller Affensperma frei, bevor Xenia ihr Kleid darüber breiten konnte.

Es blieb gerade noch genügend Zeit sie nach Hause zu schaffen und ein Mindestmaß an Körperpflege walten zu lassen, ehe der Tag im Zoo wieder begann.