#9- Dreisamkeit
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Der Flug
Für Safur war es sehr schwer das zu sehen was unter ihm war. Am liebsten wäre er einfach davongerannt. Weg von allem, um nach einen Ausweg zu suchen. Nicht nur das Steven ihn schwer verletzt hatte, als er ihn einfach so ins Gesicht gesagt hatte das er nur was schnelles wollte, jetzt sah er Stefan auf Konrad liegen…
Gefühllos sah er sich die Szenerie an und konnte nicht wegschauen. Jede Einzelheit nahm er auf und stellte sich vor, wie er statt Konrad dort lag. Schwer seufzend ließ er dann seinen Kopf hängen, da er wusste das es nur Gedanken waren und nicht die Realität. So konnte er den Schmerz nicht bekämpfen, nur vergrößern. Aber dennoch war Safur berauscht von dem was er sah. Ihm kam der Gedanke einfach die Decke wegzureißen um mehr zu sehen. Ihm gefiel der Gedanke, Stefan nackt auf Konrad liegend sehen zu können. Dann fiel ihm wieder ein, dass bei seinem Pech sowieso alles schiefgehen würde. Sie könnten aufwachen, ihn anschreien, verprügeln, oder sogar was Schlimmeres mit ihm anstellen. Aber der Boden beim Abgrund sah er schon ganz deutliche, es konnte schon fast nicht mehr schlimmer werden. Es war langsam egal was mit ihm war.
Ihm war es sogar sehr recht, dies als seine letzte Erinnerung haben zu wollen. Irgendwie blieb der Gedanke gerade haften. Keine Kämpfe, keine Ängste und keine Wände mehr die sein Leben bestimmten. Der ganze Müll den er mit sich herumschleppte wäre weg. Der Gedanke ließ ihn leichter werden. Einfach frei sein konnte er dann...
Doch dann verschwand es so schnell wie er kam. Eine Wand hinderte ihn daran den Gedanken weiter zu spinnen. Dennoch wollte er sehen was dort unten auf ihm wartete. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht machte er noch einen Schritt nach vorne. Langsam beugte er sich nach vorne und berührte ganz sachte die Decke. Eine wohlige Wärme strahlte die Decke ab.
Dann klingelte sein Handy.
Panisch zog er seine Hand sofort weg und lief aus dem Zimmer. Gleich neben der Tür lehnte er sich an der Wand an und schaute nach wer ihn so spät noch anrief.
Es war Steven!
Schnell atmete er noch einmal durch, schaltete auf Lautsprecher und dann erst hob er ab.
„Safur?“, leise fing Steven an zu sprechen.
Safur schnaufte, seine Augen wurden feucht. Er hatte Angst was nun kommen würde.
„Safur? Ich hab dich schnaufen gehört… Ich habe deine Nachricht gelesen…“, doch Safur konnte oder wollte nicht wirklich sprechen.
Nach einigen Minuten Pause wo keiner was sagte, fing Steven wieder an.
„Es tut mir leid…“, mit gebrochen Stimme sprach Steven das zu ihm.
„ich wollte nicht, wusste nicht das du…“Steven fing am Handy an zu weinen. Auch Safur konnte nicht mehr, zu sehr war der Schmerz verankert den Steven verursacht hatte. Zuviel musste Safur in den letzten Tagen erleiden, am liebsten hätte er auch mitgeweint aber er konnte nicht mehr. Die Tränen sind ihm ausgegangen. Gefühllos setzte er sich auf dem Boden im dunklen Flur und lehnte sich an der Wand an, sein Handy legte er zwischen seinen Beinen. Die Erinnerungen kamen zurück wie Steven ihn mit nur einen Satz so wehgetan hatte wie es vier Jahre Schule nicht geschafft hatten. Herzblutend starrte er auf das Display wo „Steven“ draufstand.
„Safur… sag bitte was… bitte, BITTEE!“ noch immer weinend flehte Steven ihn an, das Safur endlich was sagte, damit er nicht allein war.
„Steven…“, nun endlich konnte Safur wieder was sage, doch zu mehr war er nicht in der Lage. Dass das Gespräch mit Steven ihm so schwer fallen würde, konnte er nicht ahnen. Als er die Nachricht schrieb, glaubte er, dass es schon irgendwie gehen würde. Aber da hat er sich wohl gründlich getäuscht.
„Im Club…“, tief traurig und weinend fing Steven wieder an.
„… war jeder so wie der andere. Jeder wollte dort nur das Eine … ich gebe zu, ich auch…“
Safur hörte nur zu, ließ Steven einfach weiter sprechen.
„… dann hab ich dich gesehen… einen wunderschönen Drachenjungen, der wie verlassen auf dem Hocker saß. Da dachte ich mir, so einen hatte ich noch nicht…“
Eine Pause trat ein.
„… du sahst so schüchtern aus und doch hattest du einen liebevollen Blick in den Raum geworfen…“
Wieder machte Steven eine Pause, aber nur um seine Nase zu Schnäuzen.
„… so unschuldig… warst du… das hab ich erst dann bemerkt… als ich dich nach Hause gebracht hatte… Ich…“ Steven versagte die Stimme und weinte nur noch.
„Steven…“, wollte Safur gerade anfangen.
Dann legte Steven auf.
Safur kauerte sich in seinen Schwingen an der Wand ein, dann kamen ihn doch wieder die Tränen. Er hatte niemanden mehr. Nun völlig allein auf der Welt und im Gang, fing er an sein Leben zu hassen. Alles was er gemacht hatte in seinen Leben war umsonst. Keine Freunde, niemanden den er seine Gefühle offenbaren konnte. Er wusste auch, dass die Beziehung zu seinen Eltern zu Bruch gegangen war, als er sie angelogen hatte. Er konnte einfach nicht mehr. Alleingelassen auf dieser Welt, weinte er nun sein innerstes aus.
Dann spürte er eine Hand die sich auf seine Schwinge legte.
Von einem klingeln wachte Stefan auf, gleich darauf knallte die Tür. Verwirrt blickte er dann rauf, um zu schauen ob wer im Zimmer war. Als dies nicht der Fall war, entschied er sich dem auf dem Grund zu gehen. Müde vom Kraftakt mit Konrad, bewegte er sich langsam Rückwärts. Stefan passte genau auf, dass er seinen Freund nicht aufweckte als er dann vom Bett aufstand. Leise zog er sich noch die Boxer an, bevor er dann schleichend zur Tür ging. Sein Herz pochte vor Angst, weil er nicht wusste wer es war, der ihn aufgeweckt hatte.
Leise drückte er die Türklinke runter. Dann hörte er jemanden spreche. Langsam und geräuschlos machte er dann die Tür ein paar Zentimeter weit auf um auf den Gang zu schauen. Ein leuchten das vom Boden ausging, beleuchtete Gesichtszüge die ihn anfangs unbekannt vorkamen. Aber relativ schnell erkannte er seinen Klassenkameraden Markus.
Neugierig was nun kommen würde, belauschte er das Gespräch.
Während er zuhörte, merkte er, wie schwer es für Markus war das Gespräch zu führen. Eine bekannte Trauer hörte er raus. Eine Trauer, die er gehofft hatte nie wieder zu hören. Nur zu gut erinnerte er sich an die Geschehnisse der letzten Tage, als er dies hörte. Aber als das Gespräch abrupt endete indem die Person am Handy auflegte, sah und fühlte er die tiefe Trauer und Verzweiflung von Markus. Als er dann anfing zu weinen und sich in seinen Schwingen ein kauerte, konnte auch er seine Tränen nicht zurück halten. Denn es waren die gleichen Tränen die er vergossen hatte, als er dachte das Konrad ihn verlassen hatte in der Lehrerumkleide.
Stefan wollte ihm beistehen.
Leise Schritt er aus der Tür raus und setzte sich neben Markus. Er fühlte förmlich wie Markus seine Verzweiflung ausstrahlte. Stefan hob seine Hand, kurz zögerte er ob er es machen sollte. Doch er entschied sich dafür die Person neben ihn zu helfen, und wenn es nur eine Hand ist die zum Trösten da war. Langsam legte er die Hand auf Markus Schwinge.
Die Schwinge glitt langsam runter und entblößte das verweinte Gesicht von Markus, der nach unten auf das Licht starrte. Da wusste Stefan, wie alleine Markus war. Er sah auch Hass in den Augen von ihm, dass dann verschwand. Emotionslos und Leer schaute dann Markus weiter runter in die Leuchtquelle.
Als er Markus so sah, war er glücklich, dass er von Anfang an Konrad hatte. Allein bei dem Gedanken das alles durchzumachen was war, ohne jemanden gehabt zu haben mit dem er es teilen konnte, hätte er nicht ertragen können.
„Mar…“, Stefan wollte gerade anfangen seinen Klassenkameraden was Tröstendes zu sagen. Da stand Markus einfach auf und ging leise davon, ohne weiter auf ihn einzugehen. Dann sah er erst dass das Leuchte ein Handy war. Stefan wollte schon Markus hinterher rufen das er sein Handy vergessen hatte, aber entschied sich dagegen, weil er sonst noch wem hätte wecken können. Also schnappte er sich das Handy und lief Markus hinterher.
Als Stefan bei der Treppe ankam sah er gerade wie Markus dabei war die Haupteingangstür zu öffnen. Schnellt tapste er die Treppe runter und folge ihm. Draußen war es hell, der Mond war in voller Pracht zu sehen. Das half ihm dabei Markus schnell auszumachen, der auf dem Weg rauf zu einem Wald war. Es dauerte nicht lange bis er bei ihm war. Am Waldrand stehend sah Markus rauf zum Mond.
Langsam schloss er dann zu seinen Klassenkameraden auf. Er stellte sich neben ihn, damit sie gemeinsam den Mond betrachten konnten.
Nach einer kurzen Pause, schaut er dann zum Drachenjungen der neben ihm stand.
„Schön ist er.“, fing Stefan an.
Markus schaute ihn kurz mit seinen Leeren Augen an „Weißt du Stefan, wie lange Drachen fliegen können?“, als Markus dies aussprach, schaute der dann wieder zum Mond hoch.
„Nein, keine Ahnung.“, langsam bekam er Angst, der Ton gefiel ihm nicht. Keine Traurigkeit war mehr darin enthalten, nur Ruhe und Entschlossenheit.
„Ich auch nicht… aber heute werde ich es erfahren.“, Prachtvoll entfaltete er seinen Schwingen, jede Muskelfaser war zu sehen. Mitternachtsblau schimmerten Markus Schuppen auf den Schwingen.
„MACH ES NICHT!“, stieß Stefan panisch raus, als ihm klar wurde was Markus vorhatte.
„Wieso nicht?“, ruhig und freundlich sagte der das noch immer zum Mond hochblickend. Dann schaute er kurz runter zu ihm „… weißt du wie es ist zu fliegen? Freiheit, nur so kann man es beschreiben…“.
„Aber…“, Stefan versuchte sich wieder zu beruhigen, damit er einen klaren Gedanken fassten konnte. Denn die Panik in ihm verhinderte dies.
„Es gibt so viel Schönes wofür es sich lohnt hier zu bleiben.“, sagte er gleich das erste was ihn gerade einfiel.
„Für mich… nicht mehr“, Markus schaute wieder rauf als er das sagte.
„Was ist mit deiner Familie, mit deinen Freunden? Sind die denn nicht Wichtig? Was ist mit deiner Zukunft, nur weil es jetzt gerade schlecht läuft, heißt es nicht das es auch so weitergeht.“, versuchte Stefan seinen Klassenkameraden in ein Gespräch zu verwickeln um Zeit zu schinden. Und hoffte dabei auch, dass es reichen würde ihm zu überzeigen.
„Ich habe keine Freunde… Meine Familie… wird schon damit zurechtkommen, das weiß ich. Sie sind Drachen…“, Markus machte eine kurze Pause bevor er weiter zu sprechen begann.
„Und meine Vergangenheit… ist auch meine Zukunft. Bis jetzt hatte ich nur Pech und Unglück gehabt. Und so… wird es auch weitergehen.“, er sah wie sich die Muskeln bei den Schwingen langsam spannten.
„Aber…“, doch Markus ließ ihn nicht aussprechen.
„Machs gut, Stefan. Und Grüß alle schön von mir“, mit einem Lächelnden Gesicht sagte er das zu Stefan.
Blitzschnell und fest Umarmte Stefan seinen Klassenkameraden, als der in diesen Moment mit einem Ruck die Erde verließ. Dann hoben sie hab, ins Schwarze Meer.
Es rauschte an seinen Ohren, der Wind blies an seinem Fell. Fest musste er sich anhalten damit er nicht runterfiel. Pure Angst erfüllte ihn nun, denn er wusste nicht wie hoch oder wie weit sie schon geflogen sind. Seine Augen hatte er halb geschlossen, weil der Wind so stark war das seine Augen tränten. Schrecklich kalt wurde ihn. Er musste das Handy loslassen damit er sich besser anhalten konnte, weil seine Glieder langsam taub wurden.
„Marku…“, wollte Stefan noch sagen, dann rutschte er plötzlich ab.
Wie in Zeitlupe sah Stefan seine Hände vom Drachen abrutschen. Wie er sich immer weiter von Markus entfernte, stück für stück. Mit letzter Hoffnung streckte er eine Hand noch aus.
Wie im Kino sah er dann Bilder vor sich.
Seine Mutter und wie sie ihm stillte. Wieder seine Mutter, die mit offenen Armen in der Hocke war und wie er tollpatschig zu ihr hinging als er gerade dabei war die ersten Schritte zu machen. Seinen Vater der weinte als er gerade das erste Mal Papa sagen konnte. Die ganzen Geburtstagsfeiern die sie fröhlich gefeiert hatten. Sein Vater der ihm das Fahrradfahren beibrachte. Dann Konrad der neben ihn in der ersten Klasse saß und ihn zulächelte. Wie er mit Konrad gemeinsam unter der Decke im Bett lag. Das Bild wo sie sich Küssten. Die Grillparty und wie sie beide gemeinsam verliebt tanzten. Wie Konrad lächelte, wie er weinte, wie er lachte. Wie Konrad ruhig im Bett lag. Wie sie gemeinsam am Balkon den Sonnenaufgang bewunderten und sich endlich verstanden haben. Wie sie engumschlungen jedes Mal einschliefen. Dann sah er nur noch das Gesicht seines Liebsten vor sich, das ihn langsam ein liebevolles Lächeln schenkte.
Unendlich lange sah er das Bild, denn er konnte es nicht glauben da es jetzt vorbei war. Nie wieder würde er ihn wieder sehen. Nie wieder würde er seine Eltern wieder sehen. Da verstand er langsam…
„Es… ist… vorbei…“, ein letztes Mal hörte er seinen Geist sprechen.
Seine Hand wurde gepackt.
Stefan schaute rauf. Doch er konnte nicht wirklich was sehen. Plötzlich spürte er eine Hand an den Kniekehlen. Die andere Hand rutschte unter seinen Arm. Er sah Markus Augen vor sich. Da wusste er, dass Markus ihn festhielt. Zitternd und weinend umschlang er ihn, er war so glücklich das es nicht vorbei war. Nie wieder möchte er das fühlen oder erleben. Er würde für immer leben wollen, an der Seite von Konrad. Dann sah er sich langsam etwas um. Über ihn die Wolken, unter ihn vereinzelte Lichter. Bergkipfel die vom Mondschein erstrahlten. Irgendwie beruhigte ihn die Aussicht. Das Atmen fiel ihm schlagartig sehr schwer. Dann fühlte er es, die Freiheit. Sorgenlos. Neutral. Frei von Ängsten und Verpflichtungen. Mit Adrenalin vollgepumpt fing er an es zu genießen, den Flug der Freiheit. Er wusste nicht wie lange sie flogen, es war ihm auch egal. Hier oben war es einfach nur verzaubernd schön.
Dann sah er wie die Lichter unter ihm immer größer wurden. Eine Lichtung erkannte er in der Nähe von den Lichtern. Sie wurden langsamer und das Atmen fiel ihn immer leichter während der Boden immer näher kam, dann standen sie kurz in der Luft. Mit schweren Schlägen der Schwingen landeten sie sachte. Bewegungslos weil er seine Glieder nicht spüren konnte und durchgefroren war, lag Stefan in den Händen von Markus.
„Wieso hast du das gemacht, ich wollte doch nur allein sein, so wie immer?“, wurde er dann freundlich gefragt. Doch Stefan hörte eine Traurigkeit aus der Stimme raus, die ihm nur allzu gut bekannt war. Aber er konnte nicht Antworten, vor Kälte klapperte sein Kiefer.
Markus seufze schwer.
„Ich verlass dich nun…“, Stefan sah in Markus Gesicht wie vereinzelte Tränen runterliefen. In dessen Augen war nur eine Leere zu sehen. Und doch lächelte sein Klassenkamerad zum Abschied.
„Markus, geh nicht, bitte…“, nur noch schwach klapperte seine Kiefer noch.
„Bleib bei mir, zumindest so lange, bis ich mich wieder spüre.“, Stefan hoffte das Markus dem nachgab. Irgendwie fühlte er sich geborgen in den Händen von Markus. Doch er sah in dessen Gesicht, wie hin und her gerissen er war.
„Wer war die Person am Telefon?“, Stefan wusste nicht wieso er das fragte, aus dem Gefühl heraus kam die Frage.
„Er ist… war mein erster echter Freund… Ich…“, Das Lächeln verschwand und Markus ließ dann den Kopf hängen als er nicht mehr weiter sprechen konnte.
Das musste wohl der Grund gewesen sein, wieso er das machen wollte. Dabei spürte er aber auch, wie Markus ihn immer fester an sich drückte.
„Stefan… wieso ist es so schwer…“, er wurde noch fester gedrückt, als ob Markus einen Halt suchen würde.
„Wieso… machst du es mir so schwer…“, die Schwingen wurden um sie Beide gelegt und langsam setzte sich dann Markus hin.
Stefan spürte auf seinen Gesicht den warmen Atem von Markus, es wurde immer wärme um ihn herum. Ein leises Schluchzen war dann zu hören.
„Magst du mich… Markus?“, flüsterte er dann zu ihn, denn er fühlte was der eigentliche Grund war.
Geduldig ließ er Markus die Zeit zum Antworten.
Er fühlte seine Arme wieder, langsam und ertastend nahm er dann Markus Kopf in die Hände, wollte ihn spüren lassen das es noch mehr gab weshalb es sich lohnte doch noch zu bleiben. Er wollte ihn zeigen wie es ist, Glücklich zu sein. Wie es war nicht alleine zu sein. Er wollte ihn zeigen was es heißt, Glücklich zu sein. Mit den Daumen streichelte er leicht die Wangen von Markus. Leicht wehrte der sich dabei, doch dann ließ er es zu wie er gestreichelt wurde.
„Ja… so sehr, dass es schon wehtut…“, endlich war es ausgesprochen, Safur fühlte sich so unendlich leichter, doch leider änderte es nichts an der Situation. Stefan lag fest in seinen Armen und hielt seinen Kopf in den Händen, doch der war unerreichbar für ihn.
Er beruhigte sich langsam wieder, denn gleich würde er wieder losfliegen können. Er spürte nämlich, wie Stefan immer wärmer wurde und das er seine Hände bewegen konnte, war ein gutes Anzeichen dafür das es nicht mehr lange dauern konnte bis Stefan wieder stehen konnte. Ein letztes Mal verabschiedete er sich. Safur legte seine Nüstern auf die Schnauze von Stefan und blies einmal aus. Ein letztes Mal spürte er die Wärme dieser Welt, dann hob er gemächlich seinen Kopf hoch und verließ dabei die zwei Hände die ihn hielten.
„Machs…“
Dann plötzlich spürte er die Hände wieder auf seinem Gesicht, er wurde wieder nach unten gedrückt.
Stefan küsste ihn. Aber er erwiderte ihn nicht, denn er wusste wenn er sich dem hingab, könnte er vielleicht nicht mehr das machen was er vor hatte zu tun. Die Entscheidung war so schwer, die Lippen der Person den er so begehrt hatte auf seinen zu spüren. Sie luden ihn ein hierzubleiben, tief im inneren wollte er sich dem hingeben, es erwidern. Doch wiederum würde alles wieder zurückkommen, nämlich der Schmerz und die Einsamkeit die hier auf ihn wartete. Er sah sich wie er alleine Alt wurde und auch alleine… starb.
Wie länger er Stefans Lippen spürte, umso schwerer wurde die Entscheidung davon zu fliegen. Die Wärme und die Zärtlichkeit lernte er gerade kennen, zum ersten Mal in seinen jungen Leben. Es war schön. Es war so schön, dass es wieder wehtat. Stefan war für ihn nicht erreichbar und vergeben. Dennoch, nur einmal möchte er fühlen wie es wäre mit ihm zusammen zu sein, ohne die ganzen Probleme die er hatte. Als hätte es sie nie gegeben.
Nur für diesen Moment vergaß er alles was ihn heimsuchte, was ihn dazu brachte aus dieser Welt zu entfliehen.
Langsam küsste er zurück.
Wärme und Leben war das erste was er wahrnahm. Die weichen Münder verschmolzen langsam, Zärtlichkeiten wurden ausgetauscht. Behutsam waren beide, die Zungen Liebkosten sich liebevoll, verbanden sich. Sie lernten sich langsam kennen, auf einer anderen Art und Weise wie sonst. Keiner der Beiden wollte aufhören, sie machten einfach weiter, als würden sie miteinander reden. Sie Umarmten sich fest und atmenden schwer, denn beide wollte nicht aufhören.
Weil falls sie aufhören würden, wussten beide nicht was als nächsten kommen mag, deswegen genossen sie den Moment. Ein Moment der Ewigkeit, Ihren Moment. Liebevoll drückte sie fest die Münder aufeinander.
Stefan spürte es in sich, sein Herz klopfte stark. Er genoss es mit Markus verschmolzen zu sein. Vielleicht lag es daran das es ein erstes und letzter mal mit ihm war. Verwirrt merkte er aber auch, dass sich langsam Gefühle aufbauten für Markus. Vielleicht lag es daran das er ihn dann nie mehr wiedersehen würde. Ein Zwiespalt kam langsam auf zwischen Markus und Konrad, als die Gefühle langsam stärker wurden. Er liebte Konrad über alles, nie würde er sich von ihm trennen wollen und doch…
Markus nahm ein Platz in seinen Herzen ein. Wie konnte das nur passieren und was würde Konrad dazu sagen. Am liebsten hätte er jetzt beide, so egoistisch es auch war. Vielleicht könnten sie zu Dritt Glücklich werden? Was würde Konrad DAZU sagen? Wie würde er DARAUF reagieren?
Eine Angst packte ihn bei der Vorstellung falls Konrad ihn deswegen verlassen würde. Doch auch vertraute er seinen Liebsten, seinen Freund, sein Meer in dem er schwamm. Aber wie sollte er das zur Sprache bringen. Sollte er einfach Konrad Fragen oder zuvor mit ihm reden? Alleine mit ihm oder doch zu Dritt?
In Gedanken und Gefühlen versunken die er hatte, merkte er dann wie sich Markus langsam von ihm löste. Ein Schleier der Trauer legte sich auf ihn. Es war nun vorbei. Die Zeit fing wieder an sich zu bewegen. Entscheidungen mussten wieder gefallen werden. Das Leben ging weiter. Warm war ihm geworden während sie sich geküsst hatten. Er sah dann wie Markus von Mondschein erstrahlt wurde, nachdem die Schwingen sie bei entließen. Er sah in dessen Gesicht das knapp vor seinem war, ein Lächeln. Die Augen sahen ihn lange und dankend an. Dann entfernte er sich langsam von Markus, kühles Gras berührte dann seine Pfoten. Liebevoll wurde er auf die Wiese gelegt. Markus stand auf und entfaltete majestätisch seine Schwingen.
Stefan richtete sich auf und schaute rauf zu Markus, betrachtete wie der Krafttrotzend dastand und auf ihn hinunter blickte. Ihn kamen die Tränen weil es vielleicht das letzte Mal sein könnte, das er ihn sah.
„Danke, Stefan.“, sagte dann Markus bevor er wieder seine Schwingen spannte. Hin und her gerissen was er als nächstes tun sollte, sah er wie Markus gerade dabei war mit seinen Schwingen auszuholen.
Stefan sprang auf und warf ihn um.
Als er wieder die Augen öffnete, sah und spürte er wie Markus unter ihm lag, auf dessen Brustkorb war er gelandet. Stefan schaut rauf und sah einen Drachenjungen der anfing zu weinen. Er sah einen zerbrochenen jungen Drachen der bis jetzt kein Glück hatte. Stefan konnte ihn nur Umarmen und Trost spenden, weil er selbst nicht wusste was genau er fühlte. Nur das eine wusste er, dass Markus hier bleiben soll, muss.
„Bleib hier, bitte…“, Stefan versagte die Stimme, dabei drückte er sich fest an Markus. Ein Sturm der Gefühle zog über ihn. Er hatte gehofft sowas nicht mehr zu fühlen, doch es kam wegen Markus wieder. Er wollte ihn nicht mehr missen. In der Nähe wollte er ihn nun haben, für...
Gerade war Safur entschlossen genug es zu machen, um dann von Stefan umgeworfen zu werden. Schluchzend im Gras liegend fing er dann wieder an zu weinen. Er wusste nicht wieso er von Stefan hier gehalten wurde. Es quälte ihn, Stefan quälte ihn. Er hasste es. Der Zwiespalt wurde immer größer, auch wenn es nur kurz war, hatte er endlich erlebt was es heißt richtig Glücklich zu sein.
Als Stefan dann noch sagte „Bleib hier, bitte…“, fiel dann schlussendlich der Widerstand. Er wusste nun nicht mehr was er tun sollte. Spielte Stefan nur mit ihm oder wollte er ihn nur aufhalten. Wieso machte er das alles für ihn? Er konnte darauf keine Antwort finden. Aber allein das Stefan auf ihm lag, ließ ihn langsam wieder alle sorgen verschwinden. Dankend für ein weiteren Moment der Zweisamkeit, Umarmte er Stefan.
„Wieso machst du das, sag es mir… willst du mich nur quälen, weiter Verletzen oder willst du nur Zeit schinden?“ weinend fragte er das Stefan.
Doch er bekam lagen Zeit keine Antwort.
„Ich verstehe…“, Safur wollte gerade die Umarmung lösen, als er dann eine Antwort bekam.
„ICH WEIß ES NICHT!“, schrie ihn Stefan mit gebrochener Stimme an.
Safur wollte nicht mehr mitspielen.
„WIESO MACHST DU DAS? LASS. ENDLICH. LOS!“, voller Hass schrie er nun Stefan an, weil er ihn zwang da zu bleiben wo der ganze Schmerz und die Einsamkeit auf ihn warteten.
„ICH KANN NICHT MEHR! ICH WILL NICHT MEHR EINSAM SEIN! ICH WILL DAS ES ENDLICH AUFHÖRT!“, wütend ließ er Stefan los und schlug mit beiden Händen mehrmals auf den Boden.
„VERSTHST DU ES NICHT! ICH WILL NICHT MEHR! LASS MICH ENDLICH LOS! ICH WAR UND WERDE IMMER ALLEINE SEIN“, verzweifelt das ihn Stefan noch immer nicht losließ, packte er ihn und versuchte ihn von sich zu zerren. Doch Stefan ließ ihn nicht los.
„WIESO, WIESO, WIESO, WIESO LASST DU MICH NICHT LOS! GEH ZU KONRAD! WERDE GLÜCKLICH MIT IHM! Lass mich… endlich los… Stefan…“, immer noch wütend zerrte er weiter an Stefan, aber am Ende resignierte er und ließ alle Glied auf dem Boden fallen. Dann blickte er zum Mond hoch und stellte sich vor, dort rauf zu fliegen bis er nicht mehr konnte.
Beide lagen da, der eine der endlich Frieden haben wollte und der andere, der ihn daran hinderte.
Stefan spürte wie die Klauen an ihn gerissen haben, aber es tat nur leicht weh. Ertragen würde er es gerne, wenn er dafür Markus hier behalten konnte. Sein innerstes bebte, als die Gefühle für Markus immer stärker wurden. Sein schlechtes Gewissen wurde immer größer wenn er an Konrad dachte. Er fühlte wie er seinen Freund gerade betrog, nicht körperlich, aber Geistig. Der Wunsch, dass sie zu Dritt glücklich werden konnten wurde immer größer. Doch er traute sich nicht das auszusprechen. Weil, wenn er es machen müsste, wäre es Endgültig. Und wenn es schief laufen würde, würde er mindestens einen verlieren, oder Beide und das nur weil er Egoistisch war.
War es Liebe oder doch nur Zuneigung? Was fühlte er gerade? Er konnte keine Antwort drauf finden, nicht so, nicht jetzt.
Stefan kroch an Markus rauf, bis sie wieder auf Kopfhöhe waren. Er musste in das Gesicht sehen das ihn in einen tiefen Zwiespalt gebracht hatte. Er las den ganzen Schmerz und Traurigkeit in Markus Gesicht. Stefan kamen wieder die Tränen als er das sah, denn er fühlte mit ihm. Langsam fing er an ihn den Kopf zu streicheln, denn er wollte lieber das Markus lächelte, dass er alle Sorgen vergessen soll. Doch der schloss nur die Augen und versuchte der Hand auszuweichen. Plötzlich wurde er gepackt und davongestoßen. Schwer landete Stefan auf dem Rücken, sofort sah er hoch zu Markus. Er sah wie Markus schnell aufstand und davonrannte. Die Schwingen zum Abflug bereit. Auch er sprang auf, da er in der besseren Position war, war er schneller auf den Beinen, knapp rannte er hinter Markus her. Mit einem gewaltigen Schlag seine Schwinge, hob der dann ab.
Stefan sprang.
Und konnte gerade so noch den Fuß packen.
Beide fielen wieder schwer auf die Wiese.
Safur tat alles geh. Durch den Sturz verließ ihn schlagartig die Luft aus den Lungen. Nach Luft ringend, lag er wie betäubt auf dem Bauch. Sekunden später spürte er wie der Druck am Knöchel verschwand und Stefan an seinen Beinen hoch bis zum Brustkorb kroch. Zwischen seinen Schwingen hielt er dann an. Ihm wurde langsam schwarz vor Augen.
Das erste was er sah als er die Augen wieder aufmachte, war Stefan der ihn Kopfüber von oben anschaute.
„Ich mag dich auch…“
Als er das mit einem Lächeln im Gesicht von ihm hörte, war er sprachlos. Glück und Freude durchfluteten ihn, dann kam wieder die Trauer. Verzweifelt dachte er nun wie es wäre mit ihm zusammen zu sein. Wieder kamen ihn die Tränen, da ihm bewusst war das es an der Situation nichts änderte.
„DAS KANNST DU NICHT!“, schrie er nun tieftraurig und weinend Stefan an.
„HAST DU VERGESSEN DAS DU MIT KONRAD ZUSAMMEN BIST?“, Safur war kurz vor einem Wutanfall weil Stefan wohl immer noch mit ihm spielte.
„LASS MICH ENDLICH LOS… BITEEE…“, er wusste nicht mehr weiter, er hasste diese Welt die ihn nur Peinigte. Er möchte einfach nicht mehr hier auf dieser Welt sein.
Doch dann sah er wie Stefan den Kopf langsam schüttelte.
„Das werde ich nicht zulassen. ICH werde das regeln… “
Der Sturm erstarb, friedlich aber noch weinend sah er in Stefans Augen, um zu sehen ob das wirklich ernst gemeint war. Ob es nicht eine Lüge war um ihn zu täuschen. Doch er sah nur, sich selbst, in den verweinten Augen von Stefan. Mit der Klaue berührte er leicht die Wange von Stefan, bettete das Gesicht darin. Es fühlte sich so an, als würde er Träumen, als wäre es nicht real. Stefan drückte langsam mit der Hand die Klaue noch fester ins Gesicht und schloss die Augen.
Auch er schloss die Augen. Er macht sich die Hoffnung, ob es doch passieren konnte, das er doch noch in seinen Leben einmal Glück haben dürfte. Er musste sich nun entscheiden. Entweder er vertraut Stefan, oder… geht in Frieden…
„Stefan… es tut so weh alleine zu sein…“, weinend flüsterte er es Stefan zu, er wusste nicht für was er sich entscheiden soll. Unerwartet wurde sein Klauenballen fest geküsst.
„Dann … vertrau mir… ein letztes Mal… ICH mach das schon…“
Das war es, was er hören musste. Die Entscheidung war gefallen. Er vertraute Stefan seine Zukunft an.
Dann wurde seine Klaue losgelassen.
Stefan küsste ihn auf seine Aufgeschlagenen Lippen. Sein Körper prickelte überall. Ein Sturm durchzog ihn von innen. Warm war der Sturm, Glückseligkeit spendete es. Dann ließen die Lippen von ihm ab. Safur machte die Augen auf und sah das Gesicht von Stefan knapp vor sich. Wieder sah er in den Spiegel von Stefans Augen. Dort sah er sich selbst Lächeln, vor Glück. Es war so ein schönes Bild das er bittere Tränen deswegen vergoss. Er konnte nicht wegschauen, so schön war es. Noch nie hatte er sich so lächeln gesehen.
Das erste Mal sah er sich so… Glücklich. Und das in den Augen eines anderen. Vor Dankbarkeit rieb er seine Nüstern an der Schnauze von Stefan, dabei konnte er nicht aufhören in dessen Augen zu schauen.
„Wollen wir zurück?“, Stefan sagte das Sorgenlos und Fröhlich, als wäre es das normalste auf der Welt nach so einem Ereignis. Doch Safur wäre am liebsten liegen geblieben, mit Stefan, den Moment den sie hatten wollte er nur auskosten. Doch es musste getan werden, wenn er doch noch Glück haben wollte, er musste Stefan vertrauen und selbst mit daran Arbeiten. Safur nickte.
Langsam erhoben sie sich, dabei behielten sie weiterhin den Augenkontakt. Als sie beide standen, ging er dann in die Hocke und zog dabei das T-Shirt über Stefan. Er riss den Kragen auseinander damit Stefan durchkam. Mit etwas Mühe kam Stefan Kopf durch, die Lippen berührten sich dann. Safur gab ihn einen kurzen aber liebevollen Kuss auf die Lippen. Dann drückte er Stefans Kopf auf seine Schulter. Er spürte die Wärme von der Wange als sie seine berührte.
„Halte dich gut fest“, flüstere er ihn dann ins Ohr. Stefan Umarmte ihn dann fest. Mit dem einen Arm umschlang er dann Stefans Brust und mit dem anderen die Beine. Langsam Stand er auf, nun saß Stefan auf seinem Arm. Das vierte Mal entfaltete er seine Schwingen.
„Hab keine Angst, ich halte dich fest.“, flüsterte er ihn noch einmal zu, dann hoben sie gemeinsam ab.
Stefan hatte Angst, als er sah wie die Erde und die Lichter immer kleiner wurden. Er schloss die Augen vor Angst. Als er dann mit dem Rücken zur Erde lag, drückte er sich noch fester an Markus. Aber etwas war anders als beim ersten Mal. Es war warm, schon fast heiß. Er wusste nicht, dass Markus so warm war und auch geborgen fühlte er sich in dessen Händen. Dann schaute er rauf, noch nie hatte er so deutlich die Sterne sehen können, wie sie ihn anlächelten. Der Wind rauschte laut an ihn vorbei. Beeindruckt von dem was er sah, drückte er seine Schnauze noch fester an den Hals von Markus, roch ihn auch das erste Mal. Wunderschön wild und animalisch roch Markus für ihn. Rhythmisch schlugen die Schwingen und mit jedem Schlag verschwand immer mehr seine Angst.
Dann spürte er das Vertrauen zu Markus und den Frieden den er ausstrahlte. Schwerelos lag er nun in den Händen von ihm, fest wurde er gedrückt. Als wollte Markus ihn nie mehr loslassen.
Nur Langsam verging die Zeit für ihn, doch er genoss jede Sekunde davon. Allein die Erfahrung zu machen, war es wert dafür zu sterben.
Viel zu schnell für ihn, war dann der Flug wieder vorbei. Er spürte wie Markus zum Landen überging. Friede und Sorglosigkeit verschwanden langsam wieder. Mit schweren Schlägen der Schwingen landete er gemeinsam mit Markus. Sachte als würde er noch immer fliegen kamen sie auf, genau dort von wo sie aufgebrochen waren.
Dann setzte ihn Markus gefühlvoll wieder auf seine Pfote ab, kurz knickte er dann ein von der Schwerkraft. Doch sofort wurde er wieder festgehalten, bis er dann wieder fest stehen konnte. Sein Herz klopfte vom Flug. Wie berauscht Umarmte er noch immer Markus, bis das T-Shirt wieder über ihn weggezogen wurde. Erst dann sah er rauf, in ein Gesicht das strahlte und wieder Hoffnung hatte. Da verstand er, dass es nun in seinen Händen lag wie es weitergehen würde. Schlagartig wurde ihn auch bewusst was für ein Gewicht es hatte, was wäre wenn es nicht klappte. Dann würde Markus vielleicht doch noch…
Bei den Gedanken drückte er sich fest an die Brust von Markus, er hörte wie Wild das Herz schlug. Kraftvoll und voller Energie pochte es in der Brust. Ein weiteres Herz hielt er nun in den Händen, das er liebte…
Genau das war es was er fühlte, es war ihm nun bewusst was er fühlte. Es war eine andere Liebe als zu Konrad, weil beide andere Personen sind, ist auch die Liebe verschieden die er fühlte. War das liebe auf den ersten Blick? Nein, nicht so. Erst als er Markus gefühlt und kennen gelernt hatte, baute es sich langsam auf. Und als er die Entscheidung von ihm verstand und mitvollziehen konnte, fing er an ihn zu lieben. Als würde er die eigentliche Person sehen, die Person die hintern den ganzen Mauern versteckt war, die liebte er.
Endlich wusste er, was er wollte und dafür würde er kämpfen. Er würde alles machen für die Zwei.
Entschlossen ließ er von Markus ab. Schaute rauf und nickte einmal.
„Warte hier, Markus. Ich hole Konrad…“.
Safur glaubte nicht was ihm gerade wiederfahren war. Kurz bevor er das Ende des Abgrunds erreichte, kam eine Hand die ihn festhielt und davon abbrachte aufzuschlagen. Und der Flug der einfach nur Magisch war. Er konnte es nicht in Worte fassen. Noch immer schwebt er vor Glückseligkeit, als er Stefan davongehen sah.
Müde setzte sich Safur hin, seine Schwingen waren Taub geworden. Länger hätte er kaum ausgehalten. Doch für Ihn, für Stefan, würde er bis ans andere Ende der Welt fliegen. Er schaute wieder rauf zum Mond und da spürte er, das er noch immer Lächelte, es tat schon im Gesicht weh.
Tagträumerisch stellte er sich gerade vor, wie sie zu dritt den Mond betrachteten. Zu dritt? Stimmt, Konrad war auch noch da. Kurz durchforstete er seien Gefühle für ihn. Er mochte ihn eigentlich. Und vielleicht…
So richtig konnte sich das Safur nicht vorstellen, aber dennoch fing sein Herz zu Pochen an bei der Vorstellung auch Konrad zu küssen, Ihn kennen zu lernen. Wäre es möglich zwei Personen zu Lieben, vielleicht weil Stefan es ja auch kann. Eine ihn unbekannte Welt tat sich auf.
Wieder stellte er sich vor wie sie zu dritt den Mond anschauten. Wie sie Glücklich zu dritt wären und gemeinsam hier unten auf dem Boden, raufschauten. Tränen kamen ihn bei der Vorstellung endlich Glück zu haben und nicht mehr alleine zu sein. Zweifel kamen kurz auf, weil er nicht wusste wie Stefan vorhatte das es funktionierte, aber die schob er gleich zur Seite.
Der Mondschein erhellte das ganze Land. Er sah wie Stefan und Konrad, angezogen durch die Tür kamen.
Das Gespräch
Stefan wusste nicht wie er es anstellen sollte. Vor der Tür stehend dachte er nach. Hinter der Tür war ihr Zimmer, darin Konrad. Seine Liebe, sein Leben und seine Seele, sein Zukunft. An dem Bild gab es nichts zu rütteln. Jetzt kam auch noch Markus dazu, der so viele Gefühle in sich trug, dass er daran fast zerbrach. Der ihn, Stefan, aufrichtig Liebte aber auch den Anstand besaß, das Glück der anderen über sich selbst zu stellen. Markus mit dem wundervollsten Charakter den er je kennengelernt hatte. Unschuldig und Schüchtern, ja schon fast ängstlich gegenüber der Welt, der bist jetzt immer Einsam war. Das Herz zerfloss ihn bei den Gedanken.
Jetzt musste Stefan nur noch Konrad zeigen, was Markus für eine Person war, welche Persönlichkeit der hatte. Er hoffte, er flehte an Gott, dass es gut ausgehen würde.
Stefan machte die Tür auf und ging leise rein.
Er hörte ein schluchzen. Es kam vom Doppelbett, schnell ging er zu Konrad um zu schauen was ihm fehlte. Konrad lag mit angezogen Knien im Bett, halb zugedeckt. Schnell setzte er sich aufs Bett und legte langsam seine Hand auf die Schulter von Konrad.
„Was ist los?“, fragte er seinen Freund. Doch der schüttelte seine Hand gleich ab als er ihn berührte. Geschockt von der Reaktion, saß er mit schlechten Gewissen neben ihm, wieder hat er ihn allein gelassen als der Hilfe brauchte. Die Erinnerungen kamen wieder als er ihn genauso im Krankenzimmer der Schule sah. Dann wurde ihn klar wieso Konrad so reagierte, die Tränen kamen gleich. Es war also doch noch zu früh gewesen. Das Liebesspiel von vor paar Stunden, hatte seinen Freund wieder zurückgeworfen. Konrad war nicht mehr sein Junge, nur noch Konrad, der Verletze Konrad.
Er wusste, dass er nun für ihn das sein musste, das war nun seine höchste Priorität. Stefan stieg langsam aufs Bett und kniete sich hin. Mit dem Rücken lag Konrad nun vor ihm. Abstützend am Bett, beugte sich Stefan über seinen Freund und leckte ihn liebevoll über die Lefzen. Als Reaktion darauf, bekam er Schlag mit dem Ellbogen in den Bauch. Die Luft verließ schlagartig seine Lungen, doch er ließ sich gleich fallen und hielt sich dann an seinen Freund fest. Der wehrte sich gegen die Berührung, gegen den Fellkontakt. Stefan hielt Konrads Arme fest. Sie wühlte sich im Bett. Konrad fing schwer zu weinen an. Die Erinnerungen quälten seinen Freund, das sah und spürte Stefan ganz genau.
Langsam erstarb der Wiederstand
„Konrad, ich bin es, Stefan…“, sagte er dann als sie nach einigen Sekunden ruhig im Bett lagen.
„Ich bin es… Deine Sterne…“, Stefan fing zu schluchzen an und drückte das Gesicht fest gegen den Rücken von Konrad. Schon wieder dachte sich Stefan. Wieder hatte er einen Fehler gemacht, das seinen Freund verletzt hatte, weil er egoistisch war. Weil ER es wollte und nicht an seinen Freund gedacht hatte. Schon wieder hat er ihn… wehgetan.
Keiner sagte was, nachdem Stefan das gesagt hatte. Beide lagen sie auf der Seite und weinten.
„Du wolltest mein Schwarzes Meer sein, erinnerst du dich?“, leise fing Stefan wieder zu sprechen an, denn er wollte das sein Freund wieder zurückkommt. Weg von den schrecklichen Erinnerungen. Konrad beruhigte sich langsam und drehte zittrig seinen Kopf nach hinten. Er ließ ihn langsam los, als er merkte das Konrad sich bewegte.
Stefan hob seinen Kopf und schenkte ihm noch immer weinend, einen Lächeln.
„Ich werde das nie wieder tun! Bitte verzeih mir… bleib… bleib bei mir, ich liebe dich! Verlass mich nicht!“.
Allein die Vorstellung, dass er Konrad verlieren würde, ließ die Pflaster auf seinen Herzen abrutschen. Er wollte es nicht sehen, nicht hören. Wieder vergrub er sein Gesicht in den Rücken von Konrad und nahm für vielleicht das letzte Mal, seinen Duft auf.
„Stefan?“
Mit gesenktem Blick, hob Stefan langsam den Kopf, denn er konnte nicht in Konrads Augen sehen. Denn er hatte Angst vor dem was er dort erblicken könnte. Er spürte eine Hand am Kinn, die ihm zwang rauf zu schauen. Zögerlich blickte dann Stefan in das Gesicht von Konrad. Er sah einen Jungen Wolfen, der ihn musternd anschaute.
„Ich bin, dein Schwarzes Meer.“, dann schenkte ihm sein Freund ein Lächeln das von Herzen kam.
Stefan richtete sich auf und realisierte langsam, dass sein Freund ihn verzieh. Freudestrahlten warf er sich dann auf ihn. Dann sah er in seine wunderschönen und verweinten Augen, den warmen Atem von Konrad konnte er auf seine Nase fühlen. Langsam, berührte er dann mit seinen Lippen die seines Freundes und gab ihn einen Kuss der Liebe und Dankbarkeit. Es fühlte sich an, als hätten sie sich Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Sein innerstes platze vor Glück bei dem Kuss.
„Wie geht's dir?“, fragte er dann Konrad, als sich die Lippen wieder entfernten. Doch der schaute weg und nickte nur langsam.
„Vielleicht geht's noch…“, dachte sich Stefan.
„Wollen wir raus? Ich muss dich wem Vorstellen und dir was sagen…“, ängstlich aber hoffend, flüsterte er das Konrad zu. Dann sah er gleich das Nicken von Konrad, der aber dann nachdenklich aussah als er dies hörte. Beide stiegen dann vom Bett auf und zogen sich an. Stefan gab ihn noch vorher eine neue Boxer, denn er wusste was in der Boxer von Konrad war. Schnell verstaute er die mittlerweile hartgetrocknete Boxer seines Freundes in seine Tasche, wo es niemand riechen konnte. Dann tapsten sie Hand in Hand die Treppe runter, dabei passten sie auf, dass die Rezeption sie nicht sah.
Als sie draußen waren, führte Stefan seinen Freund zu Markus der am Waldrand saß und auf sie wartete.
„Ist das nicht Markus?“, fragte Konrad dann, als er die Person erkannte auf die sie zusteuerten. Doch Stefan marschierte unbeirrt weiter, bis sie vor Markus standen der Freudestrahlend zu ihnen Blickte.
„Ich kenne doch Markus, den brauchst du mir nicht vorstellen…“, sagte Konrad verwirrt. Stefan sah ihn dann an.
Er wusste nicht wie er anfangen soll. Viele Ideen kamen ihn in den Sinn, aber keiner war wirklich das Gelbe vom Ei. Bei so einen sensiblen Thema musste es aufpassen. Wenn er gleich damit anfangen würde mit „Du weißt, dass ich dich liebe…“, würde Konrad gleich negativ Voreingenommen sein. Egal was er nun sagen würde, Konrad wäre negativ Voreigenommen sein.
Also sah Stefan dann zu Markus.
„Erzähl wer du bist, Markus.“
Safur strahlte sie an. Noch immer pochte sein Herz. Sogar noch schneller als sie dann vor ihm standen. Er überhörte das was Konrad sagte, denn er wusste sofort, dass Stefan noch nichts gesagt hatte. Aber als er dann hörte, dass er erzählen soll wer er ist, rutschte ihn das Herz in die Hose. Überrumpelt und Ängstlich zog er seine Knie an und hüllte sich in seinen Schwingen ein. Er konnte sich nicht überwinden sein Innerstes auszuschütten. Die Erfahrung mit Steven hat ihn schwer verletzt. Ihm kamen wieder die Tränen bei der Vorstellung, dass er es schon kaputt gemacht hatte bevor es überhaupt beginnen konnte. Weil er so ist wie er ist, konnte er es einfach nicht. Die Verzweiflung überflutete seine Seele, nur wegrennen wollte er jetzt.
„ICH KANN NICHT!“, schrie er Verzweifelt aus sich raus. Bitter fing er zu weinen und zu schluchzen an, denn er wusste nun das es vorbei war.
„LASST MICH! ICH KANN DAS NICHT, ICH KANN NICHT…!“ doch zu mehr war er nicht mehr in der Lage. Denn seine Hoffnung erstarb. Alles nochmal durchzumachen war zu viel für ihn, er sehnte sich nach dem Mond.
Konrad verstand gerade nicht was hier los war. Zuerst sah er noch wie Markus vor Glück strahlte, um gleich darauf nachdem Stefan das sagte, zu sehen wie Markus innerhalb von Sekunden wie ein kleines Kind zerbrochen und sich von der Außenwelt schützend, am Boden sich ein kauerte. Gerührt sah er dann runter zu Stefan, der mit Tränen in den Augen und mit bebenden Lefzen zu Markus schaute.
„Was ist hier los?“, fragte er dann leise Stefan.
„Er wollte… Er… wollte… sich umbringen…“, bekam er tieftraurig und mit gebrochener Stimme zurück.
Geschockt, schaute er dann zum bitterweinenden Markus. Konrad wusste nicht was er jetzt tun sollte. Wie soll er mit so einer Person die sich umbringen wollte umgehen… Soll er ihn darüber ansprechen, oder besser das stillschweigend hinnehmen. Er ging seine Optionen durch, da aber Stefan nichts machte, wollte er es nun machen. Er entschied sich den ruhigen Pfad zu wählen.
Leise ging er dann zu Markus und legte seine Hand auf die Schwinge. Die Schwinge bebte von Weinen und Schluchzen, er spürte die Trauer die Markus ausstrahlte. Wie ein Schleier hing sie um ihn, als ob er darin gefangen wäre. Mitfühlend, kamen ihn dann die Tränen, auch er hatte schon paar Mal mit den Gedanken gespielt, aber es waren nur Gedanken. Aber das Markus es wirklich machen wollte, hieß wohl das in ihm was zerbrochen war. Das er schwer verletzt im Inneren war, das nicht geheilt werden konnte. Von niemanden.
Auch er kannte es, immer wieder suchte es ihm heim. Wie vorhin, die schlechten Erinnerungen kamen immer wieder. So schön und neu das Liebesspiel mit Stefan war, der Schmerz… Das alleine hatte gereicht, dass es ihn wieder zurückwarf.
Aber nur mit Stefan konnte er darüber reden, es verarbeiten, Heilen lassen.
Dann sah er Markus, wie er immer alleine in der Klasse war, vom niemanden angesprochen und gemieden weil er niemanden zu sich ließ. In den letzten vier Jahren, saß Markus immer allein am Tisch. Immer war er alleine.
Allein diese Vorstellung ließ ihn sofort zu Stefan blicken. Doch Stefan stand mit den Händen aufs Gesicht gedrückt weinend da. Dieser Anblick wie Stefan wieder weinte, wegen einer Person die er nicht wirklich kannte, sagte ihn, dass es wirklich ernst war. Stefan war immer fröhlich, er weinte nur wenn die Personen die er in sein Herzen geschlossen hatte, auch weinten.
Er hasste es Stefan weinen zu sehen.
Sachte zog er die Schwinge runter, nur wiederwillig ließ es Markus zu. Er blickte in ein Gesicht das vor Trauer und Verzweiflung zerfressen war. Hoffnungslosigkeit sah er in den Augen von Markus die ihn dann anschauten. Liebevoll nahm er die Hand von Markus und fing an, die Tränen weg zu streichen.
„Du bist nicht mehr alleine…“, als er das sagte, kamen ihn selbst die Tränen. Es war Herzzerreißend wie Markus ihn danach ansah. Er sah die Unschuld in dessen Augen, die Verzweiflung die ihn so weit trieb, dass er nicht mehr konnte und wollte. Er sah die Einsamkeit, in dessen Augen. Konrad hockte sich hin und drückte die Schwinge weg, dann drückte er Markus Kopf fest an seine Brust. Hoffend das es ihm danach gleich besser ging. Doch Markus beruhigte sich nicht.
Nicht wissend was Markus so weinen ließ, fing er dann an die Nüster zu streicheln. Er legte auch seinen Kopf auf den von Markus, weil er ihn zeigen wollte, dass er nicht alleine war. Doch es half alles nichts. Er spürte wie Markus drauf und dran war sich zu verlieren. Eine letzte Möglichkeit kam ihn noch. Es war das einzige was ihn geholfen hatte, das er selbst immer wieder zurückkam, kurz bevor er in den Abgrund rutsche. Er sah noch einmal rauf zu Stefan und dankte ihn nochmals im Geiste für die unzähligen Rettungen die er für ihn gemacht hatte. Nur kurz stellte er sich vor, nicht Stefan zu haben. Als ob Stefan den er gerade anschaute, einfach verblassen würde.
...
Er sah wieder zu Markus und verstand nun völlig. Auch er würde so reagieren, oder sogar schlimmer. Er verstand nun, wie schlimm es in ihm sein müsste. Jahrelang alleine gewesen zu sein. Mit niemanden sprechen zu können, mitteilen wie es einem ging. Nur sich selbst zu haben. Alleine zu sein. Deswegen weinte er, weil er es noch nie in seinem Leben getan hatte. Markus hatte sich noch niemanden in seinen Leben geöffnet. Deswegen ist er Verzweifelt, weil er es einfach nicht konnte. „Und wir zwingen ihm regelrecht dazu…“, Konrad beweinte den Zustand, dass sie so viel von Markus verlangten.
Wie ein Kind, Umarmte er dann Markus fest, dann ließ er sich langsam nach hinten gleiten und zog Markus auf sich. Eng schmiegte er sich an, damit Markus fühlte, dass er für ihn da war. Gleich darauf sah er wie sich Stefan zu ihnen legte, noch immer weinend, umarmte er sie beide. Sie ließen Markus die Zeit die er brauchte. Keiner redete, weil sie den kleinen Drachenjungen der zerbrochen in ihren Händen lag, zu nichts zwingen wollten.
Lange lagen sie stillschweigend da, nur das Schluchzen von Markus begleitete sie in der Zeit. Stefan und Konrad fühlten mit Markus. Sie beide konnten sich nicht vorstellen was der kleine Drachenjunge alles erlebt haben musste, um so weit zu gehen. Sie wollte beide für ihn da sein.
Doch langsam konnte sich Markus beruhigen. Als er dann ruhig dalag, warteten sie bis Markus von selbst anfing zu sprechen.
„Ich… ich kann nicht…“, sagte dann Markus kaum hörbar. Ein Luftzug kam auf und blies über sie hinweg. Der Wald raschelte leicht.
„Ich bin für dich da…“, sagte dann Stefan als Antwort darauf und untermauert dies, indem er dann die Wange von Markus zu streicheln anfing. Dann ließen sie ihn wieder Zeit.
„Ich… ich… mag… Männchen…“
Keiner sagte was darauf. Sie ließen es im Raum hängen und warteten bis Markus weitersprach.
„Ich… mag Stefan…“
Darauf drückte Konrad ihn noch fester, denn er wusste wie es war. Jemanden zu Lieben der unerreichbar war. Daraufhin konnte er nun nachvollziehen wieso Markus so weit gehen wollte, gegangen ist. Wie schwer es für ihn sein müsste das nun zu sagen, wollte er sich nicht vorstellen. Liebevoll gab er dann einen Kuss auf Markus Stirn.
„Ich mag dich auch, Markus.“
Stefan musste es sagen. Es war ein guter Moment dachte er. Aber dann sah er wie sich der Kopf von Konrad langsam zu ihm drehte und ihn mit leeren Augen anschaute. Konrad drückte mit Wucht Markus von sich weg, dann sprang er auf und rannte davon.
Noch während er sah wie Konrad dabei war wegzurennen sagte Stefan noch „Markus WARTE HIER!“, dann rannte er seiner Liebe hinterher. Tief in den Wald. Er hat ihn aus den Augen verloren, aber hören konnte er ihn noch. Immer tiefer rannte er in den Wald. Unter Ästen bückend verfolgte er weiterhin Konrad. Dann hörte er ihn nicht mehr. Sofort blieb Stefan stehen und lauschte. Doch er hörte nichts, nur den Wald und die Bewohner darin.
„KOOONRAAAAD!!“, schrie er dann in den Wald und lauschte wieder, ob der sich meldete.
Stefan ging ein paar Meter weiter und schrie wieder „KOOOOONRAAAAD!“, doch wieder nichts zu hören von seinen Liebsten.
„DU… DU WOLLTEST MICH NICHT VERLASSEN!!!“, schrie er nun weinend in den Wald hinein. Er ging weiter und schrie wieder und wieder. Doch es war nichts mehr zu hören.
Ziellos wanderte Stefan im Wald umher, seine Stimme hatte wieder versagt. Doch noch immer schrie er nach Konrad, obwohl es nur noch ein leises Flüstern war. Unkontrolliert rannten nun die Tränen. Hoffnungsvoll suchte er noch weiter, bis ihn die Verzweiflung packte. Er sackte auf dem Waldboden zusammen. In der dunkelsten Nacht seines Lebens, weinte er seine Verzweiflung in den Wald hinein. Wie ein Mantra sagte er immer wieder vor sich in „Du wolltest mich nicht verlassen…“.
Doch dann hörte er ein ganz leises Wimmern. Schnell stand er auf, die Tränen versiegten in der Hoffnung ihn endlich gefunden zu haben. Während er dem Wimmern folgte, stolperte er mehrmals über Wurzeln, riss sich sein Knie auf und verletztes sich durch Dornenbüsche am Schienbein. Doch es war ihm alles egal, er wollte nur Konrad finden. Dem Wimmern kam er immer näher. Dann fand er ihn, durchs Mondlicht sah er die Glänzenden Tränen von Konrad. Zwischen zwei hohen Wurzeln versteckt, saß Konrad dazwischen und weinte seine Trauer aus.
Schnell ging er zu ihm und wollte ihn schon Umarmen, doch dann sah er die zwei Hasserfüllten Augen die ihn anstarrten. Stefan setzte sich dann nur vor ihm hin.
„Ich werde dich immer Lieben…“, fing er dann flüsternd zu sprechen an.
„Du wolltest mich nicht verlassen…“ doch weiterhin sahen ihn diese Augen an.
Stefan wusste jetzt nicht was er tun soll. Angst und Verzweiflung legte sich wie ein Schatten über ihn.
„Ich verspreche es dir, ich werde dich immer Lieben, immer bei dir sein. Bis ich sterbe…“, doch immer noch keine Reaktion. Auch die Augen sahen ihn immer noch so an, voller Hass.
Aus Verzweiflung, biss er sich in den Handballen und streckte ihm die blutige Hand entgegen.
„Ich verspreche es! Ich verspreche es! Ich verspreche es! Ich verspreche es!“, doch wieder nichts.
Dann nahm er mit der anderen Hand sein Handy raus und zeigt ihm das Foto wo sie sich Küssten.
„Schau! Schau! DAS SIND WIR!“ und schüttelte dabei die blutige Hand“, doch auch das half nichts. Konrad sah ihn immer noch mit Hasserfüllten Augen an.
Dann ließ Stefan langsam die Hände sinken.
„Hab ich dir schon einmal gesagt… dass ich für dich Sterben würde…?“, flüsterte nun Stefan gefühllos.
Doch wieder nichts.
Stefan fing langsam zu Kichern an. Wie konnte er nur denken, dass das funktionieren würde. Er lachte gerade über seine eigene Naivität. Nun hatte er Konrad verloren. Seine Liebe, seine Zukunft… sein Leben.
Er fing immer lauter an zu Kichern an, das dann in ein Wahnsinniges Lachen überging. Dann hörte er abrupt auf und sah Konrad direkt in die Augen.
„Wenn das der Preis ist, dann Zahl ich ihn.“, Dann biss er sich so stark wie er konnte, in den Arm. Den ganzen Arm biss er sich auf, Blut rann auf den Waldboden.
Konrad schmiss sich auf ihn, als er gerade dabei war zum anderen Arm überzugehen. Er sah zu wie sein Freund das T-Shirt auszog und seinen Arm damit verband. Er fühlte nichts dabei. Er sah nur zu und weinte während er liebevoll versorgt wurde. Fertig versorgt, schaute dann Konrad runter zu ihm.
„Wieso…?“, endlich hörte er Konrad was sagen. Stefan fing an zu Lächeln.
„Ich würde… für dich sterben… Konrad… ich wollte nicht… ohne dich leben…“, sagte er dann Müde von Blutverlust. Eine kälte kam von innen langsam auf, das ihn zittern ließ. Konrad sah es und legte sich zu Stefan, schmiegte sich fest an ihn, wie früher.
„Liebst du ihn… Stefan?“, wurde er nach ein paar Minuten gefragt.
Auf Augenhöhe sah er dann in Konrads Augen.
„Ich liebe… euch beide… so sehr…“, sagte dann Stefan müde und mit halb geschlossenen Augen.
Stefan sah wie Konrad ihn besorgt anschaute.
„Wieso… hast du mich zu Markus gebracht…“
„Weil ich wollte… das wir zu Dritt glücklich werden…“
„Wie hast du dir das vorgestellt, Stefan.“, dabei wurde er noch fester gedrückt.
„Ich wollte… das du ihn auch Liebst.“, Dabei erntete er dann einen Verwirrten Blick von Konrad, als würde er sagen „Nicht. Dein. Ernst.“
Doch Stefan Antwortete nicht auf den Blick von Konrad. Denn er meinte es Ernst.
„Ok, nochmal. Wie hast du dir das vorgestellt?“, fragte nun Konrad noch verwirrter als vorher.
„Ich hab… da eine Idee. Willst du es für mich… machen?“, schwach war nur noch die Stimme von Stefan zu hören.
Spontan stand Konrad auf und zerrte ihn auf die Beine. Die Müdigkeit verflog leicht dabei. Gestützt von seinen Freund und mit Hilfe des GPS gingen sie dann zurück. Während sie auf den Rückweg waren, sagte keiner was. Denn wenn das nicht funktionieren würde, war beiden klar, dass es aus war. Sie würden getrennte Wege gehen und sich nie mehr wiedersehen.
Der Rückweg war beschwerlich, aber es ging zügig voran. Dann erreichten sie den Waldrand. Links und nicht weit entfernt, erblickten sie Markus. Gemeinsam gingen sie zu ihm. Sie sahen, dass er wieder zusammen gekauert am Weinen war. Doch er wartete, so wie es Stefan gesagt hatte.
„Markus wir sind wieder da…“, sagte er leise. Gleich darauf sah Markus hoch und schaute sie mit seinen verweinten Augen beide an.
„Markus… du musst jetzt das machen was ich sage, bitte.“, mit einen Lächeln sagte er das zum Drachenjungen.
„Und ein letztes Mal, bevor wir uns vielleicht nicht mehr sehen werden, bitte ich dich das auch zu machen was ich sage, …“, im gleichen Tonfall sagte er das auch zu seinen Freund.
Ein zögerliches Nicken bekam er von beiden.
Müde lächelte Stefan „Dann fangen wir mal an“.
Er ging zu Markus und drückte ihn sachte auf den Rücken, dann gab er ihm einen Kuss. Gleich darauf ging er zu Konrad und sah ihn in die Augen, als würde er ihn ein letztes Mal als sein Freund betrachten.
„Darf ich… dich ein vielleicht letztes Mal küssen?“, fragte er beschämt. Dann sah er ihn nicken. Beide küssten sich, als würden sie sich liebevoll Lebewohl sagen. Langsam und mit geschlossenen Augen entfernte sich dann Stefan von seinen Freund, von Konrad, von seinen Mitschüler. Eine Träne der Hoffnung und der Trauer rann an seiner Wange runter.
Dann öffnete er seine Augen und nahm Konrads Hand, zärtlich führte er ihn zu Markus. Er zeigte ihn, dass er sich auf Markus setzen soll. Nur wiederwillig kam Konrad dem nach. Mit ein wenig Hilfe, saß Konrad mit gespreizten Beinen auf Markus Bauch. Dann nahm er die Hand von Markus und drückte sie gegen die Brust von Konrad. Das gleich tat er bei Konrad.
„Fühlt euch…“, sie sahen ihn beide kurz an, bevor sie dann zögerlich anfinge sich die Brust zu streicheln. Beide schauten beschämt zur Seite. Beide erkundeten den andere, die Muskeln, die Beschaffenheit, die Wärme die sie ausstrahlten.
„Schaut euch bitte in die Augen“, wiederstreben befolgten sie der Aufforderung. Schüchtern sahen sie sich in die Augen. Beide drehten leicht den Kopf weg, doch sie behielten den Augenkontakt aufrecht.
„Riecht euch…“, langsam folgten sie der Aufforderung. Konrad beugte sich runter, unterbrauch den Augenkontakt und roch an der Wange von Markus, auch Markus tat dies.
Stefan merkte langsam, dass sich die beiden entspannten. Sie genossen sogar die Behandlung des jeweils andren.
„Küsst euch…“, diesmal schaute sie nicht zu ihm. Langsam hob Konrad sein Kopf auf und schaute in Markus Augen. Lange schauten sie sich an und warteten wer zuerst sich traute. Doch Markus schloss zuerst die Augen, gleich darauf auch Konrad. Dann gaben sie sich einen kurzen aber gefühlvollen Kuss. Dann machten sie wieder die Augen auf.
Zärtlich Umarmte Markus dann Konrad am Hals. Dann gab Konrad, Markus wieder einen zärtlichen Kuss der erwidert wurde. Der Kuss ging dann ins Schmusen über. Die Zungen trafen sich das erste Mal. Noch immer schüchtern, drückte sie dann die Münder fest aufeinander. Beide Zitterten vor Aufregung, denn sie machten gerade eine neue Erfahrung. Sie genossen es. Die Unterhaltung hat begonnen.
Er sah den beiden zu wie sie liebevoll Zärtlichkeiten austauschten, wie sie anfingen sich zu… lieben.
Stefan legte sich zu ihnen und Umarmte beide. Wo sich die Münder von den beiden trafen, bewegte er seine Lippen hin. Konrad machte Platz indem er etwas den Kopf drehte. Zu dritt und liebevoll, unterhielten und liebsten sie sich.
Es hat funktioniert.
Angst
Nach einer Ewigkeit löste sich dann Stefan und schaute weiterhin zu, wie Markus und Konrad sich küssten. Überglücklich, dass es funktioniert hatte, freute er sich auf seine Zukunft.
„Kommt gehen wir zurück.“, sagte er dann Müde. Wiederwillig lösten sich die zwei voneinander. Sie sahen sich wieder in die Augen, gab sich noch einen letzten Kuss, bevor sie dann aufstand.
Als Safur, Konrad auf sich hatte, klopfte sein Herz wie wild. Als man ihn auch noch aufforderte Konrad zu erkunden, musste er kurz zu Stefan schauen ob das ernst gemeint war. Doch dann folgte er der Forderung, weil er es Stefan zugesagt hatte. Ängstlich, massiert er dann die Brust von Konrad. Das schöne glatte Fell strich zwischen seinen Klauen. Doch schämte er sich gerade in der Situation zu sein das Konrad auf ihm saß, eine ihn Unbekannte Person, deswegen blickte er dann weg.
Als Stefan sie dann aufforderte sich in die Augen zu schauen, machte er das nur ungern. Weil Konrad vielleicht in seinen Augen sehen könnte, dass es ihm gefiel das Fell zu streicheln. Doch in den Augen sah er nur… Neugierde. Wunderschöne Augen hatte Konrad für ihn, tief und unergründlich wirkten sie.
Bei der Aufforderung sich zu riechen, sah er weiterhin in Konrads Augen, gefesselt hatte es ihn. Sein Herz klopfte noch schneller als Konrad sich dann hinunterbeugte. Wunderschön Wild und Maskulin er für ihn. Mehrmals nahm er einen tiefen Atemzug, es berauschte ihn langsam.
Beim Küssen, sah er wieder in Konrads Augen die nun Zuneigung zeigten. Er wollte es probieren, wie es war ein Männchen zu küssen, neben Stefan. Mit geschlossenen Augen fühlte er die Lippen von Konrad, die Warm und Zärtlich waren. Als es vorbei war, öffnete er wieder die Augen. Safur sah in den Augen seines Gegenübers das verlangen… nach mehr.
Langsam umarmte er Konrad am Hals und zeigte ihm damit, dass auch er mehr möchte. Dann schloss er die Augen wieder, als sich die Lippen ein weiteres Mal trafen.
Zögernd und fast Ängstlich trafen sich die Zungen in der Mitter, als die Münder der beiden sich öffneten. Schon bei der ersten Berührung, fing sein Körper an zu prickeln.
Liebkosend spielten sie miteinander, schmeckten sich, unterhielten sich. Safur drückte ihn noch fester an sich, denn er spürte das Konrad es wollte. Konrad bedanke sich bei ihm indem es etwas Wilder wurde.
Die scheu war weg, pure Liebe war darin, die Zungen hörten nicht mehr auf miteinander zu ringen.
Dann spürte er einen dritten Mund der um Einlass bat. Nun zu dritt, rangen sie miteinander. Wunderschön fühlte sich das an. Pure Freude durchströmte Safur. Wie ein Regenbogen schmeckte er Stefan und Konrad. Langsam fühlte er sich als würde er schweben. Noch nie in seinen Leben hätte er sich das vorstellen könne, das zwei Person ihn haben wollten. Zu dritt verschmolzen die Münder und wollten gar nicht mehr aufhören. Als Stefan sich dann wieder löste, war Konrad wieder mit ihm allein. Wild spielte er mit seiner Zunge. Mit weit aufgerissenem Mund gab Konrad ihn Einlass für mehr. Safur machte das gleiche und beide schlürften sich gegenseitig aus.
Als dann Stefan sie fragte ob sie nun gehen wollten, löste sich Konrad nur wiederstrebend. Er sah in Konrads Auge nur Liebe und Lust weiterzumachen. Der Kuss den er dann danach von Konrad bekam, sagte ihn, dass er ein Platz bekommen hatte in dessen Herzen.
Konrad war wie berauscht. So neu, so fremd und doch Lustvoll. Er verstand nun wie Stefan zwei Personen lieben konnte. Denn er tat dies nun auch. Als er dann aufstand und Markus dabei half, ging er gleich zu Stefan und gab ihm einen innigen Kuss.
„Danke, ich liebe dich für immer…“, flüsterte er dann Stefan zu. Gleich darauf ging er zurück zu Markus, sah ihn kurz in die Augen und Küsste ihn nochmal lang und innig. Dann nahm er die Klaue von Markus in seine Hand und mit der anderen nahm er die Hand von Stefan.
Gemeinsam gingen sie dann langsam in den Gebäudekomplex zurück. Friedlich genossen sie den kleinen Marsch runter ins Wohnheim. Jeder trat mit einen Lächeln auf dem Gesicht in das Gebäude ein. Alle drei achteten drauf das sie nicht gesehen werde, während sie die Treppe hochgingen. Im Zimmer angekommen, machten sie das Licht an. Dann sahen sie sich an, alle waren dreckig von der Erde und vom Gras.
Stefan fing zuerst an. Langsam zog er sich das Hemd aus, aber hatte Probleme mit dem Arm das eingewickelt war. Beide halfen ihm dann als sie das sahen. Dann zog er sich die Hose mitsamt Boxer aus. Er stand nun völlig nackt vor seinen Liebsten. Leicht verklemmt schaute er dann zu Konrad, denn nur er kannte ihn so und es war neu für ihn das ihn jemand anderes so sah. Aber er wollte den ersten Schritt machen.
Konrad war der nächste, auch er zog sich langsam aus bis er völlig nackt war. Dabei schaute er schüchtern runter auf dem Boden.
Beide wussten noch wie sie aussahen, das verstärkte das leichte Unwohlsein.
Nur Markus hielt sich zurück. Beschämt blickte er auf dem Boden, wobei seine Augen immer wieder nach oben zu den andere kuckten. Zögernd gingen Konrad und Stefan dann zu Markus und zogen ihn aus, Liebevoll und darauf bedacht das der junge Drache es auch wollte. Markus schämte sich und schloss die Augen, doch er wehrte sich nicht dagegen, vor Aufregung fing er an zu zittern. Zuerst zogen sie ihn das zerrissene T-Shirt aus und warfen es auf den Boden. Dann zogen sie ihm die Hose runter. Sie streichelten leicht dessen Bauch und Oberschenkel, denn sie wollten ihn damit beruhigen. Gemeinsam zogen sie dann auch die Boxer runter, dabei sahen sie rauf zu Markus. Sie wollten damit Markus sagen, dass es nichts mehr gibt worüber er sich schämen musste. Einen zärtlichen Kuss von beiden bekam er dann auf die Wangen, als sie fertig waren. Doch vor Scham verdeckte Markus mit den Klauen gleich sein Intimbereich als er nackt war.
Stefan ging dann zuerst ins Bad, bevor er aber verschwand, blieb er noch kurz in der Tür stehen und schaute sie beide mit einen schüchternen Lächeln an. Auch Konrad ging dann, als die Dusche angemacht wurde.
Nur Markus stand noch alleine im Zimmer und wusste nicht ob er auch mitkommen sollte. Doch das erübrigte sich, als Konrad wieder raus kam und ihm ins Bad führte. Erst jetzt sah er auch, wie Stefans und Konrads Bauch und Brust verklebt waren, als sie im Bad standen.
Stefan wartete bis sein Freund, Markus in die Dusche geführt hatte. Scham und angst war deutlich im Gesicht von Markus zu sehen.
„Ihr zuerst.“, mit einer einladenden Geste in die Dusche, gab er Markus und Konrad den Vortritt. Konrad führte dann Markus in die Duschkabine wo schon das warme Wasser auf sie wartete. Genießerisch schloss Markus dann die Augen als er in der Dusche stand und das warme Wasser seinen Körper benetzte. Konrad der gleich dazu kam, gab gleich das Shampoo auf die Hände und fing dann Markus Kopf zu waschen an, nachdem das Wasser wieder aus war. Zärtlich wusch er die Schuppen. Markus entspannte langsam unter dieser Behandlung. Konrad ging dann weiter zu den Armen und den Klauen, die noch immer auf den Schritt gedrückt waren. Wieder angespannt, öffnete Markus seine Augen und sah dabei zu wie die Klauen gewaschen wurden. Die Brust war als nächsten dran. An den Schultern fing Konrad an und massierte das Mittel liebevoll ein, bis zum Bauch. Markus beobachtete Konrad nun die ganze Zeit, als der am Bauch war. Immer tiefer massierter er, bis wieder zu den Klauen. Man sah, dass er Markus zu nichts zwang. Immer wieder schaute Konrad rauf, um zu sehen ob der sich unwohl fühlte. Auch die Beine von Markus wurden liebevoll eingerieben, er vergaß auch nicht zwischen den Klauen den Schmutz zu entfernen. Als die Vorderseite fertig war, bewegte sich Konrad hinter Markus.
Wie zuvor fing er mit den Schultern an. Auch eine Schwinge nach der anderen machte er. Sachte faltete er die schwingen auf um die Haut mit dem Mittel einzureiben. Weiter von der Hüfte aus, massierte er die Po Backen von Markus ein. Schwer Atmete Markus bei der Behandlung und schloss die Augen.
Dann stellte sich Konrad wieder vor Markus und küsste ihn mehrmals, bis die Münder sich verschmolzen. Eine Hand wurde auf die Klauen von Markus gelegt. Kurz hielt Markus inne und schaute beschämt zur Seite, doch Konrad zwang ihn mit der anderen Hand in die Augen zu schauen. Er lächelte Markus, sie küssten sich wieder. Dabei berührte Konrads Schritt ganz leicht die Klaue von Markus. Die Zungen verschmolzen. Nach einer kleinen Ewigkeit löste er sich und machte das Wasser wieder an.
Vom Shampoo befreit und gewaschen, führte er dann den nassen Markus wieder aus der Dusche. Dann fing sich Konrad selbst zu waschen an. Besonderen Augenmerkt legte er auf seine Burst und seinen Bauch.
Markus sah wie Konrad sich wusch, doch dann wurde er unerwartet von Stefan der plötzlich vor ihn auftauchte in einen Kuss verwickelt. Wild schmusten sie, aber immer wieder schaute Markus kurz rauf, wie Konrad unter der Dusche sich wusch.
Die ganze Zeit bis Konrad fertig war, rangen ihre Zungen miteinander.
„Stefan, zeig mal den Arm her.“, sagte dann Konrad als er aus der Dusche rauskam. Stefan gab ihn die notdürftig Bandagierte Hand, kurz zuckte er vor Schmerz auf als Konrad den Arm in der Hand hatte. Langsam wurde der Verband geöffnet, immer schlimmer zuckte dann Stefan vor Schmerz auf. Vereinzelte Tropfen Blut fielen dann auf die Bodenfließen. Konrad traute sich nicht mehr weiter zu machen. Unter Schock verstand er, dass der Arm doch schwerer verletzt war als erwartet. Sofort sah er zu Stefan, der ihn mit fast geschlossen Augen und wackeligen Beinen anlächelte.
„Ist nicht so schlimm…“, flüsterte Stefan schwach. Dann fiel er um.
„Stefan!“, schrie Konrad sofort. Beide sahen für ein paar Sekunden geschockt runter zu Stefan. Doch Markus reagierte sofort.
„Bleib bei ihm…“ sagte der schnell und rannte aus dem Bad. So schnell er konnte zog er sich nur die Boxer an. Und rannte zur Zimmertür.
„Halte ihn warm, irgendwie…“, schrie er noch ins Bad, dann rannte er aus dem Zimmer.
Konrad stand geschockt da und starrte runter zu Stefan der Bewusstlos am Boden lag. Nur wegen ihm hat sich das Stefan angetan. Nur weil er ihn nicht verlieren wollte, tat er sich das an. Angst und Panik, dass er Stefan vielleicht verlieren könnte, brannte lichterloh in ihm auf. Wie in Zeitlupe sah er dann Frau Papageno die an ihm vorbei rannte und sich runter zu Stefan beugte. Er sah zu wie sie Stefan untersuchte. Dann schaute sie ihn an und sagte irgendwas, aber er verstand nichts. Er sah sie nur an, langsam bewegten sich die Lippen im besorgten Gesicht. Verwirrt das er nichts verstand, schaute er dann wieder zu Stefan. Die Augen waren geschlossen, er konnte nicht mal mehr sagen ob er noch Atmete. Wie versteinert stand er da und schaute die ganze Zeit in Stefans Gesicht.
Eine Hand legte sich dann auf seine Schulter und drückte ihn sanft. Wie von selbst drehte sich dann sein Körper um und wurde zum Bett geführt. Er spürte das er dann angezogen und aufs Bett gedrückt wurde. Dann wurde es Dunkelblau um ihn.
Als Safur Frau Papageno holte, die dann ins Bad stürmte, sah er Konrad. Geschockt und wie in Starre, bewegte er sich kein bisschen, auch nicht als der von der Lehrerin angewiesen wurde aus dem Bad zu gehen. Safur wusste auch nicht was er tun sollte. Normal wäre so eine kleine Verletzung nichts für einen Drachen, aber für Stefan…
Jetzt müssten sie nur noch auf die Rettung warten. Am liebsten hätte er geweint, weil es schon wieder passierte, sein Pech hat wieder gewonnen. Sein Unglück breitete sich auf die Personen aus die er ins Herz geschlossen hatte. Doch er konnte nicht, kein einziger Tropfen kam aus ihm heraus. Er wollte jetzt nicht alleine sein. Er führte Konrad der vor ihm stand zum Bett und zog ihn langsam an. Dann setzte er sich mit Konrad aufs Bett. Kein Gedanke, nichts ging ihm gerade durch den Kopf. Leer und geschockt saß er neben Konrad, der mit einem Leeren Blick einfach nach vorne starrte, Richtung Bad. Er wusste nicht wieso er dies tat, doch als er Konrad sah wie er so dasaß, wollte er ihn einfach in seine Schwingen einhüllen. Vielleicht tat er dies, weil sie nicht sehen wollte was dort geschah. Im Dunkelblauen Licht, drückte er Konrad fest an sich.
Er hatte Angst und wollte nicht alleine sein.
Krankenhaus
Sie hörten wie Stefan abtransportiert wurde und wie jemand zu ihnen sprach. Aber Safur wollte nicht sehen was dort geschah. Nur eins hatte er ihm Kopf, Stefan und Konrad. Eine Sirene hörte er dann kurz darauf die sich dann immer weiter entfernte, bis es still wurde. An seine Brust spürte er wie sich Konrad bewegte.
„Ich möchte zu Stefan…bitte…“
Safurs Kamm rasselte laut, als er die Besorgnis ihn Konrads leiser Stimme hörte. Auch er hatte fürchterlich Angst. Doch er konnte den Wunsch nicht abschlagen, sein Innerstes zog es auch zu Stefan. Auch er wollte nun unbedingt bei Stefan sein. Ein Gedanke kam auf, das sich dann in ein Plan verwandelte. Zwar hatte es einige Risiken und würde Strafen mit sich bringen, aber es war ihm egal.
Entschlossen stand er dann auf und klappte seine Schwingen ein. Zog sich wieder das zerrissene T-Shirt und die kurze Hose an. Es roch nach Stefan. Er zerfloss bei dem Geruch, dann tat ihm die Brust weh. Nicht nur von den Wunden, sondern von innen. Er nahm Konrad am Arm und zog ihn aus dem Zimmer. Vorbei an den ganzen Mitschülern die im Gang standen, führte er Konrad bis ganz nach oben des Gebäudes.
Dann standen sie vor eine Tür die auf das Dach führte. Sie war verschlossen. Safur drückte Konrad auf die Seite und ging ein paar Schritte zurück. Er fixierte die geschlossene Tür aus Metall mit seinen Augen an. Sein Kamm rasselte laut. In Gedanken ging er die letzten Stunden durch. Steven am Handy der ihn wiedermal verletzt hatte. Stefan, wie er ihn küsste als er nicht mehr konnte und wollte. Der Flug. Wie sie dann zu dritt…
Mit einen Fauchen das die Erde erzittern ließ, rannte er nach vorne und trat gegen die Tür, mit der Wut eines ausgewachsenen Drachens das nichts aufhalten konnte. Meterweit flog die Tür durch die Luft, bis es mit einem lauten krachen aufschlug. Noch immer mit rasselten Kamm schnappte er sich Konrad und ging aufs Dach.
Gleich ging er zur Kante des Daches und überprüfte die Höhe. Um die 25 Meter schätze er. Dann überprüfte er die Winde. Er hatte Glück, ein Aufwind durch den recht steilen Wald wo sie zu dritt waren kam auf. Dann drehte er sich zu Konrad um, der ihn mit weitaufgerissenen Augen anschaute.
„Zeig mir wo das nächste Krankenhaus ist!“.
Zittrig holte Konrad das Handy raus und Prüfte wo das nächste Krankenhaus war, dann zeigte er es Safur. Er schnappte sich das Handy und Prüfte alles ganz genau. Er wusste nun in welche Richtung er Fliegen müsste. Es war ein langer Flug.
„Ok Konrad, ich werde uns dorthin bringen. ABER es wird schwierig. Du darfst dich nicht bewegen, nur Festhalten so gut du kannst.“
Gleich darauf spannte er seine Schwingen, ließ sie einige Male schlagen. Schnell waren die Muskeln wieder aufgewärmt und bereit. Dann ging er zu Konrad der ihn ängstlich anschaute. Dann ging er in die Hocke und öffnete sein T-Shirt.
„Lass dein Kopf drinnen, es wird sehr kalt werden.“, sagte Safur nun liebevoll. Konrad nickte und tat was ihm gesagt wurde.
Mit Konrad als Passagier auf seinen Rücken, prüfte er noch einmal ob er genug Bewegungsfreiheit mit seinen Schwingen hatte, es ging so einigermaßen. Dann rannte er los und sprang.
Wie ein Stein fielen sie, bis er seine Schwingen entfaltete. Dem Aufwind folgend, gleitete er kreisend nach oben.
Mit so wenigen Schlägen seiner Schwingen wie möglich, um Kraft zu sparen, gleitete sie immer höher. Er spürte wie Konrad vor Angst zitterte. Fest umklammerte er Safur mit seinen Händen und Füßen.
Hochkonzentriert auf das was er machte, bemerkte er dann, dass die Morgendämmerung kam. Die ersten Lichtsäulen berührten schon die obersten Spitzen des zugeschneiten Gipfels. Immer ruhiger ging der Gleitflug weiter rauf. Seine Instinkte übernahmen nun das Fliegen.
„Alles Ok?“, fragte er dann die Person liebevoll die auf seinem Rücken lag. Als er dann keine Antwort bekam, wahrscheinlich weil Konrad noch immer fürchterliche Angst hatte, drückte er dann Sanft die Arme von ihm und streichelte sie leicht.
„Wenn du willst, kannst du schauen, aber nur schauen.“ Sagte Safur laut nach hinten.
Vor Angst zitterte Konrad. Nichts zu sehen und zu wissen was gerade geschieht, machte ihn halb wahnsinnig. Sein Rücken war fürchterlich kalt, aber auf der Fläche wo er auf Markus lag, war ihn schön warm. Diese wärme tröstete ihn ungemein. So fühlte er sich nicht allein und war glücklich mit einer Person zusammen zu sein den er vertraute und auch Liebte. Nie hätte er sich das vorstellen können gleich zwei Individuen zu lieben. Als er von Markus hörte das er auch schauen konnte, tat er dies auch gleich. Er drückte zuerst seine Schnauze raus und dann den Kopf, aber nur soweit das er gerade sah was vor ihm war.
Es war Atemberaubend.
Fast Windstill, sah er am Markus Kopf-Kamm vorbei, wie immer wieder ein verschneiter Berggipfel der von der Sonne geküsst wurde, an ihnen vorbeizog. So ein sattes Blau hatte der Himmel, dass er sich darin verlieren konnte. Voller Dankbarkeit streichelte er dann Markus wo seine Hände waren, weil er sowas sehen durfte. Immer höher kamen sie, bis sie auf gleicher Höhe wie der Berggipfel waren. Ruhig und irgendwie gelassen, sah er zu wie Markus mit ihn über den Gipfel flog. Er bekam Probleme mit dem Atmen. Kurz darauf kam ein starker Windstoß, kalte Winde erfassten sie. Doch mit der Sonne im Rücken wurde es gleich wieder warm. Schwer musste dann Markus mit den Schwingen schlagen, damit sie die Höhe halten konnte. Er hörte wie Markus schwer zu schnaufen anfing. Die Muskeln an den Flügeln fingen durch die Anstrengung leicht zu zittern an.
Dann spürte er wie kalte Luft an ihnen rauf strömte, wieder mit Aufwind das vom Berg rauf kam, konnte sein Freund wieder in einen Gleitflug übergehen.
Vor sich sah er endlose grüne und braune Flächen die im Horizont verschwanden. Nur schwer konnte er einschätzen wie weite sein blick reichte. Der Flug ging langsam weiter nach rechts. Wieder war dort ein Berg zu sehen, aber kleiner als der an den sie drüber geflogen sind.
„Wunderschön…“, sprach er das aus, was ihn auf dem Herzen lag. Am liebsten würde er den ganzen Tag so fliegen. Langsam kam der Berg näher. Minuten der Stille und nur zu weit im Himmel, ließ er seine Seele baumeln. Er dachte über das vergangen nach, wie sich Stefan den Arm aufbiss. Sie sollten schon gleich danach zum Arzt gehen sollen. Doch als Stefan stand, sah man ihn an, dass es ihm eigentlich ganz gut ging. Vielleicht hätte er das Licht anmachen sollen bei der Notdürftigen Versorgung. Dann hätte er es gleich begutachten können und dann entscheiden sollen, was besser wäre. Doch er gestand sich ein, dass es ihm zu dem Zeitpunkt nicht so wichtig war, was mit Stefan passierte. Egoistisch dachte er nur an sich, wie Stefan ihn betrogen hatte, weshalb er es nicht gleich im Zimmer gesagt hatte.
Dann fiel ihm ein was sie sich geschworen hatten am Balkon. Immer zusammen.
Schwer schnaufte Konrad, weil er so dumm war und seinem Freund nicht vertraute. Wie ein kleiner Welpe hatte er sich zu dem Zeitpunkt verhalten, ohne zuerst mit Stefan zu sprechen. Und das war nun das Ergebnis, schwer verletzt lag nun Stefan im Krankenhaus und er hat keinen blassen Schimmer wie es ihm ging. Und nun hatte er Markus, der für ihn alles tat. Vielleicht sogar sein Leben riskierte weil er auf ihm lag und sein ganzes Gewicht tragen musste. Für ihn. Zwei Personen die er liebte, sind wegen ihm in Lebensgefahr. Und beide machten es freiwillig, für ihn. Konrad schwor sich, dass er nie wieder sowas heraufbeschwören wollte.
Er sah wie etwas weiter vorne am Boden Glitzerte. Es war klein und Grauweiß. Sie steuerten genau drauf zu. Langsam verloren sie an Höhe, doch dauerte es immer noch einige Minuten bis er sah was es war. Eine kleine Stadt war zu sehen, oder auch ein großes Dorf. Mit einen einzigen Hohen Gebäude in der Mitte. Plötzlich fingen die Schwingen schwer zu zittern an.
„Markus mach nicht schlapp, wir sind gleich da“, feuerte er ihn vom Rücken aus an.
„Ich… versuchs…“, bekam er gepresst von vorne zurück, doch es wurde immer schlimmer.
Ihm kam eine Idee.
Schnell und ohne das Markus in straucheln geriet, streckte er seine Arme durch die Öffnungen beim T-Shirt raus und hielt die Schwingen fest. Mit der ganzen kraft die er hatte hielt er die Schwingen, damit Markus weniger kraft ausgeben musste. Er spürte wie Markus sich leicht entspannte und zusammen schafften sie dann die letzten paar hundert Meter. Sie sahen den Parkplatz des Krankenhauses. Immer näher kamen sie. Mit letzter Kraft konnte Markus noch ein paar Schläge seiner Schwingen machen. Doch sie waren zu schnell um auf den Füßen zu landen. Er dankte Markus geistig für alles was er für ihn gemacht hatte, dann drückte er eine Schwinge ein.
Schwer kamen sie auf dem Boden auf.
Safur machte die Augen auf und sah den Himmel. Verwirrt schaute er sich um, er lag noch auf dem Parkplatz. Er roch Blut. Dann erinnerte er sich das Konrad auf seinen Rücken war. Doch der rührte sich nicht. Panisch riss er sich mit den Klauen das T-Shirt auf und nahm gleich den Verband mit, das seine Mutter für ihn gemacht hatte. Schnell rollte er sich auf die Seite und sah zu Konrad, der lag mit geschlossenen Augen am Boden und Blutete am Kopf. Schwer angeschlagen vom Flug und von der Landung, stand er dann kraftlos auf. Er versuchte Konrad aufzuheben, doch es gelang ihm nicht. Dann packte er ihn unter den Achseln, langsam und schnaufend vor Anstrengung zog er ihn Rückwärts Richtung Krankenhaus.
Doch er hatte Glück im Unglück, Konrad rührte sich nach ein paar Meter. Sofort lag er ihn wieder hin. Konrad machte langsam die Augen auf und sah ihn an.
„Ist mit dir… alles in Ordnung?“, wurde er dann gefragt. Vor Glück kamen Safur die Tränen als er sah, dass es ihm doch gut ging, außer der Wunde am Kopf. Fest umschlang er ihn.
„Du Idiot, du Arschloch… wieso hast du das gemacht…“, mit weinender Stimme fragte er das seinen Freund, weil er es nicht verstand.
„Weil du das gleiche… auch für mich getan hättest.“
Safur schaut ihm in die Augen, dann sah er es, die Liebe. Gerührt von dem was er dort sah und nun verstand was für eine Kraft die Liebe besaß, was man alles dafür Opfern würde, berührten sich die Lippen. Er spürte die Gefühle von Konrad darin, es war völlig Hingabe und Zuneigung. Langsam lösten sie sich und sahen sich wieder in die Augen.
„Hilfst du mir beim Aufstehen, Markus…?“
„Safur…“, Safur konnte nicht mehr den Namen hören den sein Freund aussprach. Er wollte es schon die ganze Zeit sagen. Doch das eine Mal mit Steven hatte ihn gezeigt, dass es wohl mit Unglück verbunden war. Doch diesmal hatte er Unglück gehabt, ohne das jemand seinen wahren wusste.
„Safur…“, langsam und genießerisch sprach Konrad den Namen aus. Lächelnd sah er dann rauf.
„Hilf du mir, Safur?“, wurde er dann nett gefragt. Er erwiderte das Lächeln und vorsichtig half er dann Konrad beim Aufstehen. Beide gingen dann mit wackligen Beinen ins Krankenhaus. Kraftlos schliff Safur seine Schwingen hinter sich her.
Als sie drinnen waren, sahen sie eine Person die zu ihnen gerannt kam. Spät erkannten sie das es ihre Lehrerin war.
„Was macht ihr hier und was ist passiert? Wieso blutet ihr beide? Seid ihr verrückt…?“, mehrere Sekunden wurden sie mit Fragen durchlöchert. Doch Konrad und Safur reichte es.
„Wir wollen zu Stefan…“, sagten sie dann gleichzeitig zu ihrer Lehrerin. Erstaunt was sie als Antwort bekam, wurden sie dann mit einen Fragenden Blick angeschaut. Man sah ihr an, dass sie schwer nachdachte. Doch dann nickte sie und führte sie beide zu Stefan.
Es roch typisch nach Krankenhaus, es war wenig betrieb.
Einige Gänge später standen sie vor einer Tür die sich automatisch öffnete.
Sie sahen Stefan.
Der sie dann anschaute.
Alle drei strahlten auf. Sie rannten gleich zu Stefan der im Bett lag und einige Transfusionen bekam. Darunter war auch eine Bluttransfusion. Leich Bandagiert war sein Arm und er konnte ihn sogar bewegen.
Sie Umarmten sich lange. Dann fingen sie alle zu weinen an. Konrad und Safur weil sie Angst gehabt hatten, dass sie Stefan nie wieder sehen würden und Stefan weil seine geliebten gekommen sind um nach ihn zu sehen.
Sie holten sich gleich zwei Stühle und setzten sich zu Stefan.
„Wie seid ihr hierhergekommen?“, fragte dann Stefan interessiert. Safur und Konrad schauten sich kurz an, dann erzählte sie alles was passierte nachdem Stefan abtransportiert wurde. Staunend hörte Stefan der Geschichte zu, bis zum Ende sagte er nichts. Am Ende und bevor irgendjemand noch was sagen konnte, kam ein Arzt rein um zu sehen wie es den Patient ging. Dabei sah er die Wunde am Konrads Kopf. Schweigend versorgte der Arzt auch diese Wunde, gleich wurde noch erklärt das er Glück hatte das es nur eine Platzwunde war.
Dann klingelte Stefans Handy. Schnell nahm er das klingende Handy in die Hand und sah nach wer dran war. „Shit…“ sagte er nur und zeigte in die Runde wer anrief. Alle schauten mit leicht panischen Augen zu Stefan, der dann hörbar schluckte und dann abhob.
„Hi, Mum…“
„Ja…“
„Nein mir geht's gut.“
„Nein, brauchst nicht kommen…“
„Lass mich mal aussprechen!“
Stefan rollte mit den Augen.
„Ja, wirklich…“
„Ok, Ich bin gestürzt, bin dann am Zaun hängen geblieben und hab mich verletzt, zu spät hab ich gesehen das es eine recht tiefe Wunde war.“
Wieder rollte er mit den Augen.
„Nein, ich bleibe. Lass mich aussprechen. ICH. BLEIBE! Und Konrad ist auch hier! Der hilft mir dann!
Ein Lächeln formte sich auf Stefans Gesicht. Mehrmals nickte er dann.
„Eben und Übermorgen sind wir ja wieder da.“
„Ja, passt ich rufe dann heute Abend wieder an, tschau.“
Sichtlich erleichtert legte Stefan wieder auf. Dann fiel ihn auf das sie nun alleine im Raum waren.
„Und nun zu euch! Ich will, dass ihr nie wieder sowas macht… Wenn ihr euch wegen mir schwer verletzt hättet… habt ihr da an mich gedacht wie ich mich gefühlt hätte, falls ihr… Macht das nie wieder!“
Traurig und bestimmt, sah er dabei Konrad und Markus an. Doch war er auch Glücklich darüber, dass sie so ein Wagnis für ihn eingegangen sind.
„Und Markus…“ doch er kam nicht weit.
„Safur!“, Stefan sah ihn verwirrt an.
„Konrad, Stefan, das ist mein echter Name, so wurde ich getauft unter den Drachen. Markus ist nur der Name den ich trage während ich hier unten bei euch bin, unter den Bodenleuten.“, Safur wusste das er wieder einmal gegen den Kodex verstieß, als er seinen wahren Namen preisgab. „Aber bitte tut das nur wenn wir alleine sind, unter uns. Ich möchte nicht das es andere wissen“. Die Verwirrung in Stefans Gesicht verschwand und wurde durch ein Grinsen ersetzt. Erleichtert sah Safur dann wie beide nickten.
Die Tür ging wieder auf und Ihre Lehrerin kam rein.
„Stefan, du kannst schon gehen. Hab auch schon mit deinen Eltern telefoniert. Sieht… wohl alles Ok aus.“, dann schaute sie die drei lange an, als ob sie auf was warten würde.
„Ähm, stimmt was nicht.“, neugierig schaute Stefan dann zu Lehrerin ob sie noch was sagen würde.
„Ja schon. Der Arzt sagte mir was das für Wunden sind. Wer hat dir das angetan?“
Konrad und Stefan sahen sich kurz an. Beide zögerten es zu sagen, wegen ihres schlechten Gewissens. Ihre Lehrerin sah dann zu Safur und starrte ihn lange und nachdenklich an.
„Warst du das? Sonst kann ich mir nicht erklären wieso du hier bist? War es wegen gestern?“, wieder durchlöcherte sie ihn mit fragen.
„Nein! Er war es nicht…“, verteidigte ihn Stefan gleich, doch ihm fiel nichts weiter ein was er sonst noch sagen konnte. Doch er entschloss sich dann, es zumindest etwas aufzulösen. Vorsichtig stand er vom Bett auf damit das Krankenhaus Kittel nicht verrutsche und gab Safur einen leichten Kuss auf die Lippen.
Dann sah er zu seiner Lehrerin. Sie sah dann gleich überrumpelt zu Konrad. Der aber auch einen sanften Kuss auf Safur Lippen gab.
„Mo-Moment mal… was ist hier gerade los?“ nun vollends verwirrt sah sie die Drei an.
„Wer hat das dann gemacht? Was ist hier eigentlich los…?“
Konrad fühlte sich schlecht, nicht nur das sie Safur beschuldigt hatte es gemacht zu haben, sondern auch das Stefan wegen ihm hier war. Also nahm er all seinen Mut zusammen.
„W-Wir sind zu Dritt zusammen und… das mit Stefan… war ich. Ich hatte einen Rückschlag.“, er hoffte das es seine Lehrering schlucken würde was man ihr da aufgetischt hatte. Zu spät fiel ihn auch ein wie die Lehrerin darauf reagieren würde. Psychologische Betreuung? Pillen? Isolation? Seine Gedanken schossen dahin, während er sie anschaute. Doch, sie schaute ihn nur kurz an und drehte sich zu Tür um.
„Wir fahren jetzt mit einen Krankenwagen zurück. Gehen wir.“, das war alles was sie sagte. Schweigend standen Konrad und Safur auf. Alle machten sich Gedanken was, nun passieren könnte. Das was ihre Lehrerin sagte war nichtssagend.
Gleich hinter der Tür stand ein Rollstuhl wo sich Stefan hinsetzen musste. Niemand sagte was bis sie auf dem Parkplatz waren, wo auch schon der Wagen auf sie wartete. Auch bei der Fahrt sagte niemand was, nur Blicke wurden ausgetauscht. Zurück im Jugendheim blieb dann Frau Papageno vor dem Haupteingang stehen und sah sie an.
„Also, mit der restlichen Klasse werden wir jetzt die Wasserfälle in der Nähe besichtigen. Euch steht es frei auch mitzukommen. Aber… da ihr die Nacht durchgemacht habt, könnt ihr auch schlafen gehen. Es wäre ein Desaster falls ihr vor Müdigkeit in die Schlucht stürzen würdet. Daher empfehle ich euch zu Frühstücken und schlafen zu gehen. Am Abend sind wir wieder da.“
Wieder sagte ihre Lehrerin das ohne irgendwelchen Ton, es war typisch Sachlich. Keiner konnte sich ein reim drauf machen, wie sie über das alles dachte. Doch sie nickten und nahmen die Auszeit gerne an. Jeder hatte großen Hunger und Müde waren sie auch. Man sah es an den vielen Augenringen an, die jeder hatte. Abrupt drehte sich ihre Lehrerin um und ging ins Gebäude. Sie folgten ihr rein und sahen gleich das die Schüler schon Frühstückten, jeder Mitschüler wurde sofort leise und hörte auf zu essen als sie reinkamen.
Sie fühlte sich unwohl weil sie Blutig, halbnackt und mitgenommen aussahen, und von der Klasse angestarrt wurden. Sie sahen vieles in den Gesichtern, von Überraschung bis hin zu Hass und Neid.
Da keiner von der ganzen Klasse was sagte, sie eingenommen, hörte man wieder das Klappern des Geschirrs, auch die Gespräche wurden wieder aufgenommen. Doch man hörte ganz genau raus, das Hauptthema waren sie. Nicht weiter drauf eingehend, stiegen sie dann die Treppe rauf zurück ins Zimmer.
Dort angekommen schmiss Stefan gleich das Kittel in den Müll und fiel Todmüde aufs Bett. Die ruhe im Zimmer war so angenehm und beruhigend, das die Müdigkeit wie ein Laster über sie fuhr. Konrad legte sich gleich zu Stefan als er sich komplett ausgezogen hatte. Nur Safur stand da und wusste nicht so recht was er nun tun sollte, doch er entschied sich dann in sein eigenes Bett zu gehen.
„Safur…“ wurde er gleich von Konrad angesprochen der ihn mit einem müden Blick anschaute. Gleich darauf machte Konrad Platz für ihn, so das Safur sich zwischen Konrad und Stefan hinlegen konnte. Zögernd stieg er aufs Bett, zu den zwei die nackt im Bett lagen. Beide sahen dann Safur an.
Er sah wie beide ihn anschauten und auf was warteten. Beschämt und fast winselnd stand Safur auf dem Bett, als sich die Blicke auf die Hose fixierten. Noch nie hatte er sich vor Männchen ausgezogen. Er sah wie die zwei nackt im Bett lagen. Die zwei Felltaschen die leicht zum Bett geneigt waren, auch die Hoden die am Oberschenkel runterhingen konnte er sehen. Ungewollte fing sein Herz zu Pochen an, bei dem was er sah.
„Ok, ich kann das! Ich kann es!“ dachte er sich und machte sich schnell noch Mut, dann zog er seine Hose samt Boxer langsam runter.
Stefan und Konrad sahen Interessiert zu wie sich Safur langsam auszog. Zwei Hellblaue Hoden hingen ihm schwer runter, gleich darüber waren zwei Lippen die leichten Rosa waren. Sofort legte er wieder seine Klauen auf sein Intimbereich. Dann schaute er beschämt weg und legte sich gleich zu ihnen ihn.
Auf dem Rücken und zwischen Stefan und Konrad lag er nun. Gleich legten Konrad und Stefan ihre Köpfe auf seine Brust. Konrad zog gleich die Bettdecket über sie. Nun im Halbdunkeln schmiegten sich beide fest an ihn. Die Beine wurden auf seine gelegt, die Felltaschen wurden an ihn gedrückt. Von beiden wurde er fest Umarmt.
Alle genossen es wie sie dalagen, besonders Safur. Die Scham ist verflogen, am liebsten würde er immer so liegen bleiben. Vor Glück und Freude entfernte er dann die Klauen die sein Intimbereich verdeckt hatte und Umarmte dann beide Köpfe, um sie fest an sich zu drücken. Einen Kuss bekam er von beiden auf die Brust als Dankeschön. Ein Murren der Glückseligkeit gab er von sich.
Safur konnte sein Glück nicht fassen. Tränen des Glücks kamen ihn vereinzelt runter als er die zwei Köpfe auf seiner Brust spürte. Dankend für das, was sie für ihn gemacht hatten, streichelte er die Wangen seiner zwei geliebten bis sie eingeschlafen waren. Doch er konnte nicht so schnell einschlafen wie sie. Denn die Beine der zwei lagen zu nahe an seinen Intimbereich. Und dann noch die zwei heißen Felltaschen die gegen seine Oberschenkel gedrückt wurden ließ sein Herz wild pochen. Sowas hätte er sich nicht getraut zu Träumen. Stefan der ihn liebte und es geschafft hatte, dass er mit Konrad zusammen kommt. Und Konrad, der anfangs unbekannt für ihn war. Aber mit der Hilfe von Stefan einen Platz in seinen Herzen bekam. Die Erinnerungen an den Kuss von Konrad kamen wieder als sie beim Wald waren. Er liebte sie beide. Sein Herz zersprang schon fast weil es voller liebe gefüllt war.
Voller Liebe küsste er beide auf die Stirn, um dann seine Augen zu schließen und einzuschlafen.
Dreisamkeit
Konrad wachte langsam auf und wurde gleich mit einem warmen Atem von Stefan begrüßt, dass auf seine Nase zu gehaucht wurde. Leicht konnte er die Konturen von Stefan ausmache, da die nachmittagssonne durch die Decke schien. Ruhig sah er zu wie Stefan schlief. Dankend für alles was Stefan für ihn getan hatte, würde er ihn am liebsten Küssen und das den ganzen Tag lang. Während er in Gedanken war, hörte er das klopfende Herz von Safur. Genießerisch schloss er dann die Augen und hörte zu wie kraftvoll das Herz schlug. Wie die Wärme von Safur ihn entgegen strahlte. Wie er auf den Schuppen die Hart, aber auch wunderbar elastisch waren, drauf lag. Er liebte es wie Safur ihn am Hals umarmte, es war genauso wie bei Stefan im Bus. Bei beiden fühlte er sich wohl und geborgen.
Er drückte sich langsam fester an Safur, da er noch mehr von der Geborgenheit fühlen wollte. Er roch Stefans Kokos Duft und das Wilde von Safur. So glücklich wie er war, fing er dann an die Brust von Safur zu lecken. Mit geschlossenen Augen und sachte gab er das was er fühlte seinen Ausdruck. Unerwartet wurde er dann von der Klaue auf seiner Wange gestreichelt. Mit Tränen in den Augen gab er dann einen festen Kuss auf die Brust und leckte dann einfach weiter die Brust von Safur.
Er genoss jeden Augenblick den er hatte. Langsam drehte er seinen Kopf und fing an die Klaueninnenfläche zu lecken. Doch gleich drauf wurde er dann zart nach oben gedrückt und in einen innigen Kuss verwickelt. Die trafen sich wieder. Beide öffneten ihre Münder soweit sie konnten und verschmolzen miteinander. Zuerst wild küssend und ringend, war es dann beiden lieb und recht, das die Zungen sich nur streichelten und beieinander lagen. Immer wieder wurde es kurz unterbrochen mit wildem Schmusen. Zärtlich küssten sie sich auch, nur um dann wieder miteinander zu verschmelzen. Er konnte nicht genug bekommen, so verliebt war er, genauso wie zu Stefan.
Unerwartet spürte er dann die Lippen von Stefan auf seiner Wange. Wehleidig ließ er dann von Safur ab und verschmolz mit Stefan zusammen. Zuerst zärtlich, aber dann wild und mit weit aufgerissenem Mund Züngelten sie miteinander. Safur streichelte wieder seine Wange während er mit Stefan verschmolzen war.
Nach einer schier endlosen Zeit, löste sich Stefan von ihm. Liebevoll sah er dann zu wie Stefan mit Safur verschmolz. Wieder fing er an die Brust zu lecken während er an der Wange weiter gestreichelt wurde und sah zu wie seine Liebsten sich küssten.
Plötzlich störte ein Knurren von Safur Bauch die Ruhe. Es wurde ruhig unter der Decke als alle aufhörten sich zu liebkosen.
„Wir sollten was essen.“, flüsterte Stefan dann ins Halbdunkle hinein. Auch Konrad hatte Hunger, also streifte er die Decke langsam runter. Die Sonne legte sich warm über sie. Eng umschlungen lagen sie beieinander. Er sah wie Safur beschämt zur Seite blickte, denn er konnte sich nicht rühren so wie sie auf ihn lagen und somit war sein Intimbereich völlig entblößt. Er sah es auch bei Stefan, wie der es bemerkte das es für Safur beschämend war.
„Ist dir das unangenehm?“ fragte dann Stefan zu Safur, doch der schaute nur weg und antwortete nicht. Stefan wartete auf eine Antwort und sah dann zu ihm rüber. Konrad wusste auch nicht wie man das deuten sollte, also zuckte er nur leicht mit der Schulter.
Stefan wusste nicht wie er damit umgehen sollte, aber er würde niemanden zwingen wenn der es nicht wollte. Ein letztes Mal zog er Safur Kopf zu sich und gab ihn einen innigen Kuss, bevor er dann aufstand und sich anzog.
Beim Anziehen sah er wie Konrad und Safur sich nochmal innig küssten und erst danach aufstanden und sich anzogen.
Zu Dritt und frisch verliebt gingen sie in die Haupthalle das gleichzeitig die Mensa war rutner. Man roch das gekocht wurde als sie unten bei der Treppe ankamen. Sie gingen gleich zur Rezeption und fragen wann es was zu essen gab. Freundlich wurde ihnen dann gesagt das in ein paar Minuten die Kantine aufgemachte wird. Sie bedankten sich Herzlich und warteten solange bis sie endlich was essen konnten. Umarmt, warteten Konrad und Stefan bis die Kantine aufmachte, nur Safur stand etwas abseits und schaute zu den zwei hin. Stefan drückte fest seinen Kopf auf die Brust von Konrad, der legte seinen Kopf auf den von Stefan, doch dann sah er Safur der abseits stand.
„Stefan… mein Herr… sollten wir nicht…“, doch Konrad kam nicht weiter, denn ihm wurde gleich auf die Lippen geküsst.
„Das bereden wir dann beim Essen, mein Junge“, gab er gleich zurück nachdem der Kuss gelöst war. Liebevoll und Dankend sah er dann hoch zu Konrad. Glücklich das sie noch immer so sein konnten wie es abgemacht war, drückte er dann wieder den Kopf auf die Brust von Konrad. Fest wurde dann sein Kopf gegen die Brust Konrad umarmt.
Sie hörten wie etwas geschoben wurde, dann hörten sie die Küchengeräusche. Es wurde laut aus der Küche dirigiert. Es roch wundervoll was die Küche zubereitet hatte. Nur wiederwillig löste er dann die Umarmung und ging dann wieder Hand in Hand mit Konrad zur Kantine, die nun das Essen ausgab. Auf dem Weg sah er in Safurs Gesicht nur Trauer. Kurz blieb Stefan bei Safur stehen und gab ihn einen blitzschnellen Kuss auf die Wange um ihn dann ein wundervolles Lächeln zu schenken. Safur lächelte nun wieder und nun zu dritte machten sie sich auf den Weg zur Kantine.
Neckisch schupsten sie sich beim Anstehen als sie dabei waren das Essen auf die Teller zu geben. Jeder nahm sich eine große Portion von dem was angeboten wurde. Alle drei hatten lange nichts mehr zu essen gehabt. Fleisch, Souce und Nudeln hatte jeder auf dem Teller. Zufrieden mit der großen Portion gingen sie wieder zurück zur Halle und setzten sich hin.
Da Konrad und Safur neben ihn saßen, legte er seine Pfoten auf die der Zwei. Er wollte einfach die Wärme seiner zwei geliebten spüren und die Erinnerungen wieder auffrischen, wie er es immer mit Konrad gemacht hatte.
Er bekam gleich ein freundliches Lächeln von Konrad geschenkt, nur Safur schaute beschämt runter. Leicht streichelte er die Fuß klaue von Safur und stupste ihn mit den Ellbogen an, der aber nur leicht mit den Augen nach oben schaute. Ein breites Grinsen warf er den jungen Drachen zu und fing dann einfach zu essen an.
Schweigend aßen sie ihr Mahl auf, nur liebevolle Blicke wurden ausgetauscht. Als sie dann fertig waren und die Teller etwas nach vorne schoben, streichelte Stefan kurz seinen vollen Bauch und schaute dann zu Safur rüber.
Schnell vergewisserte er sich das keiner in der Nähe war. Nur vereinzelte Gäste aßen hier und keiner war in der Nähe der mithören konnte.
„Safur… wieso ist dir das unangenehm?“, fing Stefan an zu sprechen. Er sah gleich das Safur den Kopf wegdrehte.
„Also bei mir und Konrad war das so, dass wir uns am Anfang auch schämten. Doch wir liebten uns, da verging es schnell… besonders nach DEM dann.“ Dabei schaute er gleich zu Konrad der ihn anlächelte als er die Anspielung gemacht hatte, dass er sich eine Gepfotet hatte und dabei ertappt wurde.
Safur schaute nun schüchtern und interessiert zu ihm. Da wusste er, dass er ihn Neugierig gemacht hatte.
„Beantworte zuerst die Frage, dann erzähle ich vielleicht mehr was an diesen Tag passierte.“, sagte er nun spielerisch und neckisch.
Vor Scham schaute dann Safur runter und seufzte schwer.
„Weil… es neu ist und… ich hatte Angst.“
Überrascht von dieser Antwort dachte Stefan kurz darüber nach was eigentlich damit gemeint war. Doch er konnte sich kein Reim darauf machen.
„Wieso Angst?“
Man sah, dass es Safur überaus Peinlich war auf die Frage zu antworten. Um die Stimmung etwas aufzulockern streichelte er nun mit seiner Pfote wieder die Klaue von Safur und wartete bis er die Antwort bekam.
Ruckartig von dieser Behandlung, schaute der junge Drache zu Stefan und wollte schon was sagen, doch der überlegte es sich wieder anders.
„Safur, ist alles in Ordnung?“, nun war seine Neugierde völlig entfacht. Er wusste, dass sein Freund im inneren einen Kampf hatte. Deswegen gab er ihn die Zeit. Liebevoll beobachtete er das Gesicht von Safur, so glücklich das er ihn nun hatte, zauberte es ihn einen Lächeln aufs Gesicht. Sachte nahm er dann auch die Hand von Konrad in seine und drückte sie auf seine Wange. Er konnte es immer noch nicht fassen, dass er beide hatte.
„Weil ich keine Erfahrung habe…“, schlussendlich konnte sich dann Safur überwinden eine Antwort zu geben.
Stefan wollte schon Lachen weil die Antwort so lieb war, doch er unterdrücke es sofort, weil es sonst falsch aufgefasst werden konnte. Mit einen Räuspern setzte er sich etwas auf.
„Weißt du, ich und Konrad sind zu einer Übereinkunft gekommen. Wenn wir unter uns sind, dann…“, kurz überlegte er sich wie es am besten aussprechen sollte.
„… dann hab ich das sagen“.
Stefan küsste fest die Hand von Konrad.
„Weil wir uns so lieben und vertrauen, deswegen vertraut mir Konrad völlig und ich ihn und weil wir beide unsere Rolle lieben. Und deswegen können wir das dann zu dritt lösen, falls du es auch willst.“
Safur schaute ihn direkt in die Augen und man sah, dass er es wollte. Die Liebe war ganz deutlich zu sehen, genauso wie das verlangen. Aber schnell schaute dann Safur wieder weg als der erkannte, dass man es in seinen Augen lesen konnte.
Dann richtete sich Konrad an Safur.
„Du musst nicht wenn du nicht willst. Stefan und ich geben dir alle Zeit der Welt bis du soweit bist. Aber ich verspreche es dir, es ist wunderschön.“, Konrad umarmte Stefan fest und legte den Kopf auf die Schulter seines Freundes damit sie nun gemeinsam Safur anschauen konnten.
Doch bevor Safur antworten konnte, hörten sie Lärm von der Haupteingangstür kommen. Ihre Klasse kam gerade von der Exkursion zurück.
„Überleg es dir.“, sagte noch Stefan zu Safur bevor er dann alle Teller nahm und sie zum Roller brachte für das Schmutzgeschirr. Safur und Konrad schaute Stefan traurig an als er sie für den kurzen Moment verließ. Als sich Stefan wieder zu ihnen setzte, legte Konrad gleich wieder den Kopf auf die Schulter und drückte fest die Nase gegen die Wange von ihm. Voller liebe streichelte er dann die Wange von Konrad mit der verletzten Hand. Er sah wie sie von Safur angestarrt wurde, der Blick der Neid und Liebe in sich trug tat ihn schon fast weh.
„Wenn du willst…“, sagte dann Stefan zu ihm, doch er sah wieder den Kampf in den Augen. Tränen bildeten sich in dessen Augen, weil er nicht gewinnen konnte. Sein Herz war kurz davor zu zersplittern weil Safur es so gern machen wollte, aber es einfach nicht schaffte.
Plötzlich stand Frau Papageno neben ihnen.
„Wir machen jetzt einen Filmabend, da die Klasse so geschafft ist, dass wir uns kaum noch bewegen können, bereitet ihr alles vor.“
Überrascht das sie so überrumpelt wurden, hörten sie dann zu, wo und was gemacht werden musste. Als alles erklärt wurde, standen sie auf und machten sich auf dem Weg. Wieder wurden sie von der Klasse angestarrt und wieder wurden ihnen Blicke zugeworfen von Hass, Neugierde und Neid. Mit einem schlechten Gewissen machten sie sich auf dem Weg in den Raum wo sie den Filmabend abhalten werden.
Da Stefan sich gut mit Computer auskannte, konnte er den Laptop schnell einstellen und die Filme in die Warteschlange bringen. Währenddessen gab er Safur Anweisungen wie der Beamer zu justierten war und Konrad brachte die Stühle und Tische in Position. Keiner von den Dreien sprach das Thema wieder an was sie nach dem Essen hatten. Circa eine halbe Stunde später kamen schon die ersten Klassenkameraden in den Raum spaziert. Glücklich und gesättigt saßen sich alle auf die vorbereiteten Plätze hin. Für sich selbst hatten sie einen Tisch ganz hinten an die Wand hingeschoben. Als Ihre Lehrerin als letzte den Raum betrat, erklärte Stefan schnell wie alles zu machen war. Der Beamer wurde eigeschaltet, die Vorhänge wurden zugeschoben weil es noch nicht ganz Dunkel draußen war. Dann begann der Filmabend.
Stefan machte es sich wieder gemütlich zwischen Konrad und Safur. Gemütlich an der Wand angelehnt schaute er sich den Film an. Nach einigen Minuten legte Konrad wieder den Kopf auf seine Schulter und vergrub dessen Schnauze in seinen Hals. Stefan bedankte sich indem er eine Hand von Konrad in seine nahm und ein Bein über das von Konrad legte. Dann stützte er sich mit seinen Kopf auf den seinen Freund ab. Fest wurde er dann Umarmt von seinen Liebsten. Ein leises Rascheln kam dann von der anderen Seite. Leicht musste er seinen Kopf drehen um zu sehen woher es kam. Safur starrte sie beide wieder an, eine vereinzelte Träne rann ihn über die Wange runter. Wieder zerfloss er unter diesen Blick der ihnen entgegen geworfen wurde.
Mit der freien Hand zeigte er ihn dann das er näher rücken soll. Schüchtern und langsam, damit es keiner bemerkte, berührten sich nach einigen Minuten dann die Oberschenkel von beiden. Stefan legte das andere Bein über den von Safur und nahm eine Klaue von ihm in die Hand, um es dann auf seinen Oberschenkel zu platzieren.
Leicht fing Konrad ihn am Hals zu knabbern an. Mit geschlossenen Augen gab sich Stefan der Behandlung hin und murrte ganz leise weil es ihn gefiel. Nach einigen Minuten wurde er von der Klaue die auf seinen Oberschenkel lag, gekrault. Er fühlte sich wie im siebten Himmel.
So sahen sie sich den Ersten Film an.
Beim Abspann des ersten Films, zog sich Safur davon, so das Stefan Bein nicht mehr auf seinen lag. Die Klasse bewegtes sich, einige standen auf und streckte die zermürbten Glieder, wieder andere gingen aus dem Raum raus. Alle die rausgingen starrten sie an. Das lag wohl daran das Konrad noch immer bei Stefan so verweilte und ihn weiter am Hals knabberte. Er sah das Safur irgendwie verloren mit gesenkten Kopf dasaß. Dann kam Josef vorbei und blieb vor ihnen stehen.
„Hey Markus, was war eigentlich mit dir?“, fragte der Müde aber Neugierig. Doch Safur antwortete nicht. Die Schüler die noch im Raum waren wurden ganz still und schauten nach hinten zu ihnen. Um die 20 Augenpaare schauten und hörten nun Neugierig was Markus zu sagen hatte. Als der dann bemerkte wie alle ihn anschauten, wollte er schon aus dem Raum flüchten. Doch Stefan hielt ihn mit der freien Hand fest. Fest kämpfe Safur gegen die Hand an, die ihn festhielt, doch er gab nach einigen Sekunden auf und setzte sich wieder neben Stefan.
„Seid mir nicht Böse, aber das geht euch einen feuchten Dreck an was mit ihm los ist. Jetzt wollt ihr was von ihm haben, aber die letzten vier Jahre war er wie Luft für euch. Ihr seid einfach alle zusammen Arschlöcher!“, mit Tränen in den Augen schrie er das aus was er fühlte, er wollte seinen Liebling beschütze, sein Instinkt riet ihn dazu. Und er gehorchte.
„Und wenn ihr was zu sagen habt, dann kommt zu mir und sagt das in mein Gesicht ihr Wichser! Verschwindet! LASST UNS ALLEIN!“, immer aufbrausender wurde er.
„Lol, du warst auch so…!“, schrie nun Josef zurück, weil er das nicht auf sich sitzen ließ. Die Wut verflog, beschämt schaute dann Stefan runter. Er wusste es. Auch er war so eine Person gewesen. Nun vollends weinend schaute er zu Safur rauf „Es tut mir leid…“ entschuldigte er sich aus ganzen Herzen. Nun schaltete sich Konrad ein. Konrad hob den Kopf, die Ohren angelegt und knurrte so laut, dass die Luft anfing zu beben. Mit aufgestelltem Nackenfell stand er auf und stellte sich vor die Personen die er Liebte. Er sah nun auch wie Safur weinte. Konrad fletschte sie Zähne und wartete nur bis die erste Person sich rührte um ihn dann anzufallen. Keiner Traute sich zu bewegen.
„Hey ihr faggots, was glaubt ihr eigentlich wer ihr seid. Euer Drama geht mir richtig auf die Nerven. Was ist nun mit Markus? Häh? Ist der jetzt auch eine Schwuchtel oder was? Und ja, ich sag es dir in Gesicht du Schwanzlutschender Hurensohn. Ich lass mich nicht einschüchtern. Was der kann ich auch schon lange!“, Konrad erkannte wer das war. Er fixierte Christopher mit seinen Augen und beugte sich langsam nach vorne, als er sah wie der auch Zähnefletschend und mit angelegten Ohren zu ihm rüber sah.
Beide sahen sich voller Hass in die Augen an, jeder wartete ab, bis sich der andere bewegte. Jeder im Raum wusste, dass noch Blut fließen würde. Handys wurden langsam gezückt um das Spektakel zu filmen.
Die Spannung im Raum war geladen. Jeder Rechnete damit, dass in der nächsten Sekunde sich beide anfielen.
Unvorbereitet spurtete plötzlich eine Person an ihn vorbei. Es ging so schnell, dass Konrad erst wusste das es Stefan war, als er schon Christopher umgeschmissen hatte. Es dauerte nur Ein oder Zwei Sekunden bis seine Instinkte nun völlig die Oberhand hatten. Blitzschnell und kraftvoll sprang er über alles Sessel und Tische rüber und landete neben die Zwei Personen die am Boden waren. Sofort blieb er erstarrt stehen.
Er sah wie Christopher auf Stefan lag und ihn am Hals hatte. Röchelnd schnappte Stefan nach Luft, Panik war in dessen Augen zu sehen. Ohne nachzudenken nahm er Christopher am Hals in den Schwitzkasten und drückte fest zu.
„Wenn du ihn nicht sofort loslässt, breche ich dir das verficktes Genick du stück Scheiße!“, schrie er nun voller Hass und auch wegen Angst um Stefan. Die Sekunden vergingen, Blut rann an Stefans Hals runter. Doch dann ließ Christopher langsam los als Konrad immer fester zudrückte. Noch immer im Schwitzkasten hob er seinen Gefangen auf, der jaulten vor Schmerz auf als der mit der Bewegung mitging. Erst als er mit den Rücken zu Stefan stand hielt er an.
„Ich hoffe für dich… das er nicht wirklich verletzt ist, sonst…“, flüsterte er Christopher ins Ohr, damit es nur er hören konnte. Dann ließ er ihn los, mit Wucht wurde dann Christopher gegen einen Tisch getreten.
Schnell drehte sich Konrad zu Stefan um und schaute ob es ihm gut ging. Dankend sah ihn Stefan von unten an. Man sah deutlich die Bissspuren am Hals, aber sie bluteten nicht. Das Blut musste wohl von Christopher stammen.
„WAS IST HIER LOS!!“, schrie nun ihre Lehrerin in den Raum.
Die Handys wurden weggesteckt und alle schauten nun zu Frau Papageno die beim Türstock stand. Doch niemand sagte einige Sekunden was.
„Nichts Frau Papageno, Stefan und Christopher haben sich nur kurz unterhalten, dann kam Konrad dazu, der ist aber ausgerutscht und warf zufällig dabei Christopher um. Stimmts?“, Josef meldete sich und versuchte die Situation zu entschärfen. Dabei sah er dann die Klasse an. Stefan hatte nämlich recht, so derb wie er es gesagt hatte. So ehrlich waren auch die Worte. Deswegen verteidigte er nun die Drei, weil sie nichts andere verdient hatten. Und Christopher hatte sowieso überreagiert, der hatte das verdient was passierte.
Josef ging dann gleich zu Christopher und half ihm auf. Der krümmte sich vor Schmerz, dann sah man auch seine aufgeplatzte Lippe als der sich zur Lehrerin umdrehte.
Doch Frau Ppapgeno war nicht ganz zufrieden mit der Antwort, denn sie hatte gesehen wie es gefilmt wurde.
Blitzschnell ging sie zum nächsten Schüler und streckte die Hand aus „Ich will es sehen!“, mit einer Autorität die man ihr nicht zugestanden hätte, befahl sie das Video zu sehen. Wiederstrebend wurde ihr dann gezeigt was vorgefallen war.
Kennenlernen
Als sie sich das Video angeschaut hatte, sagte sie lange nichts. Nachdenklich sah sie sich die Klasse an. Jeden einzelnen sah sie in die Augen. Markus der weinend auf dem Tisch saß und schwer Atmete. Stefan der von Konrad gestützt wurde und ebenfalls schwer Atmete und Konrad der sie mit einem festen Blick anschaute.
Sie sah das die Klasse es relativ locker aufnahm. Der einzige, der eine Blessur davon getragen hatte war Christopher mit seiner aufgeplatzten Lippe.
Mit den Finger deutete sie zu Josef das er zu ihr kommen soll. Der schaute nochmal zu der ganzen Klasse bevor er sich auf dem Weg zu ihr machte.
„Erzähl mir die ganze Gesichte!“, flüsterte sie zu ihm, dass nur er sie hören konnte. Mit einen Seufzen erzählte er dann was sich in den wenigen Minuten abgespielt hatte. Als alles gesagt wurde, schaute sie wieder zur Klasse und dachte nach.
„Also schön... Da ein Mitschüler verletzt wurde, wäre ich jetzt dazu gezwungen die Polizei anzurufen.“, sie sah die geschockten Gesichter.
„Aber das mach ich nur ungern, weil dann die Geschichte rauskommen könnte, wenn wieso, weshalb und warum gefragt wird. Deswegen möchte ich, dass ihr das unter euch das regelt. Gebt euch die Hand und entschuldigt euch.“
Stefan und Konrad drehten sich dann zu Christopher um, der nun auf einem Stuhl saß und sich die Lippen hielt. Mit feuchten Augen wurden sie angeschaut, doch darin war kein Hass mehr zu sehen, nur noch Trauer. Schlagartig kam das schlechte Gewissen, weil sie überreagiert hatten. Keiner von beiden hätte das sagen oder machen sollen.
Beide gingen sie dann zu Christopher und streckten ihn die Hand aus. „Tut uns Leid, wir haben… überreagiert.“, Konrad meinte es ehrlich. Sie mussten nicht lange warten bis dann ihre Hand fest gedrückt wurde. Sie wurden dabei von einem nichtssagenden Blick angeschaut.
„Gut, zurück auf eure Plätze, es geht weiter.“, gut gelaunt das es funktioniert hatte und sie nicht die Polizei anrufen musste, machte sie das Licht aus uns setzte sich wieder auf ihre Position in der Mitte des Raumes.
Auch Stefan und Konrad gingen zurück, dort wurden sie schon von weinenden Safur erwartet. Beide setzten sich wieder auf ihre alte Position hin. Fest wurde dann Stefan von Konrad Umarmt. „Ich hatte solche Angst…“.
Stefan wollte schon was sagen, doch der Biss von Christopher war fest gewesen, deswegen konnte er nichts sagen. Dann sah er zu Safur der sie mit einen Herzzerreißenden blick anschaute. Er schenkte ihm ein Herzliches Lächeln, um ihn damit zu sagen, dass es nun vorbei war und keine Angst mehr haben sollte.
Der zweite Film wurde angemacht.
Langsam kamen sie runter von dem was passierte. Stefan wurde dann fest in den Arm genommen und konnte sich gemütlich an der Brust von Konrad anlehnen. Während sie den Film anschaut, dann merkte dann Stefan wie etwas seinen Oberschenkel berührte. Er erkannte wie Safurs Oberschenkel fest gegen seinen gedrückt wurde. Mit einem Lächeln legte er wieder ein Bein über Safurs, gleich darauf wurde er von einer Klaue fest gedrückt und massiert. Mit einem verweinten Gesicht schaute Safur beschämt zu Stefan ob er es auch durfte. Stefan klimperte nur mit den Augenlidern und schaute den Film weiter.
Safur war geschockt. Er hätte nicht erwartet das sie soweit für ihn gehen würden. Es ging alles so schnell, dass er selbst nicht mal eingreifen konnte. Doch als er bemerkte, dass Stefan in Lebensgefahr war, konnte er sich nicht mehr bewegen. Angst überkam ihn bei den Gedanken, falls er eingreifen würde, das Stefan was Schlimmes zustoßen konnte. Also setzte er seine ganze Hoffnung in Konrad. Erleichtert kamen ihn die Tränen als er Stefan auf Konrad gestützt wieder sah. Am liebsten hätte er sich auf sie gestürzt als sie bei ihm waren. Doch er traute sich nicht, nicht vor der ganzen Klasse. Deswegen suchte er gleich Hautkontakt und war überglücklich als Stefan genauso reagierte wie er erhofft hatte.
Er schwor sich bei den Zwei zu bedanken, dass sie für in Eingestanden sind und für ihn sogar gekämpft haben.
Er sah wieder das verweinte Gesicht von Stefan der ihn um Verzeihung gebeten hatte, als Josef sagte das sie auch nicht anders waren. Am liebste hätte er ihn sofort geküsste und ihn nie wieder losgelassen. Er hatte schon längst Konrad und Stefan verziehen, wenn es war zu verzeihen gab. Selbst war er dran schuld, dass keiner mit ihm was zu tun haben wollte.
Und genau deshalb, weil sich Stefan auch die Schuld gab, Liebte er ihn. Dann Konrad wie er sich vor ihm gestellt hatte, zu allem bereit, er konnte seine Zuneigung für ihn einfach nicht in Worte fassen.
Als der zweite Film zu Ende war, waren alle drei Entspannt aber auch Müde. Der Schlaf bis in den Nachmittag war nicht so erholsam gewesen. Deswegen waren sie froh als der Film zu Ende war. Sie machten gleich das Licht an und lösten sich voneinander.
Zum Glück sagte dann Ihre Lehrerin gleich das sie alle in Bett gehen sollten. Sie waren gleich die ersten die den Raum verließen. Schnell und ruhig gingen sie dann ihn ihr Zimmer. Gleich darauf kam dann Christopher ins Zimmer, der sie alle ignorierte. Als sie ignoriert wurde, ignorierten sie einfach zurück. Nur in Unterwäsche putze sich einer nach den andern die Zähne. Stefan und Konrad lagen schon im Doppelbett. Die Tür zum zweiten Zimmer war offen wo Safurs Bett war, gleich ging er dann ins zweite Zimmer. Doch wurde dann kurz davor von Stefan gestoppt, als der dann einfach die Tür zuschob.
Stefan sah in das verwirrte Gesicht von Safur als er die Tür schloss. „Du bleibst heute nach bei uns mein Lieber“, krächzte er als Antwort auf den verwirrten Blick. Er nahm ihn gleich an der Hand und stieß ihn aufs Bett. Wie vor paar Stunden lag Safur wieder zwischen Konrad und Stefan.
„Rufen wir an?“
Stefan nickte Konrad zu und schnappte sich sein Handy. Er deute an das Konrad und Safur es auch machen sollte. Dann küsste er Safur Leidenschaftlich auf dem Mund und zog ihn dann die Decke über den Kopf. Er rückte etwas näher an Konrad, dabei spürte er wie Safur ihn fest umarmte und die Nüstern an ihn drückte. Leicht musste er kichern weil es etwas kitzelte, dann rief er seine Eltern an.
Sie musste nicht lange warten bis abgehoben wurde.
„Hallo meine Lieblinge.“, wurden sie gleich von ihrer Mutter begrüßt, gleich darauf schob sich auch der Kopf von ihren Vater in das Bild.
„Na wie geht's euch? Hattet ihr Spaß? Erzählt mal wie euer Tag war?“, gleich wurden sie wieder mit Fragen zu bombardiert.
Stefan schaut zu Konrad, der schaute zurück. Dann gab ihn Stefan das Handy „Erzähl alles!“, flüsterte er Konrad zu. Geschockt und verraten schaute er dann Stefan an, aber er dachte sich auch, dass es wohl so am besten war. Er wollte selbst keine Geheimnisse vor seinen neuen Eltern haben. Also erzählte er dann alles, bis auf das Liebesspiel von ihn und Stefan.
Gut eine Stunde erzählte er die Geschichte wie der Tag war. Stefan bewegte eine Hand unter die Decke und streichelte Safur Kopf als der dann leise anfing zu weinen, weil der das alles wieder erleben musste.
Konrad betonte besonders wie er und Stefan den Drachenjungen angefangen haben zu lieben und wie glücklich sie nun sind.
Ihre Eltern hörten schweigend alles zu was erzählt wurde. Als Konrad dann fertig gesprochen hatte, kam gleich die Frage „Können wir Markus sehen?“. Stefan nahm dann das Handy und legte sich wieder auf dem Rücken, dann robbte er kurz runter bis er glaubte das Safur nun auf Augenhöhe war und zog langsam die Decke runter. Zum Vorschein kam ein verweintes Drachengesicht das versuchte zu lächeln, aber gründlich daran scheiterte. Vor Scham, dass nun zwei fremde Personen seine Geschichte kannten und ihn so sahen, drückte er fest die Schnauze an Stefans Hals und schloss die Augen. Konrad legte seinen Kopf auf Safurs und schaute hoch ins Handy.
„Das ist er. Er ist so lieb…“, sagte gleich Konrad
„Stefan und Konrad, ihr könnt was erleben wenn ihr zu Hause seid, das schwöre ich.“
Neckisch zeigte Stefan leicht die Zunge und schloss dabei ein Auge. Auch Konrad grinste Breit.
„Ist euer gutes Recht.“, sagte dann Stefan leise.
„Natürlich ist das unser RECHT! Es…“, ihre Mutter wurde sanft unterbrochen als ihr Vater zu sprechen begann.
„Markus?“
Konrad bewegte sich wieder von Safur runter. Mit nur einen Auge schaute Safur dann rauf ins Handy.
„Hey, es tut mir leid, dass du so viel durchmachen musstest. Aber es freut mich sehr das du nun bei meinen Jungs bist. Aber eins sag ich dir, falls du meinen Jungs irgendwas antuen solltest, dann Gnade dir Gott. Und Stefan, Konrad du auch, ich habe keine Ahnung wie ihr das geschafft habt oder wie das ging, dass ihr Markus in euer Bett gebracht habt. ABER das Tuch wird nur dreimal in der Woche gewaschen, vergisst das nicht.“, sie sahen wie ihre Mutter ihn sachte mehrere leichte Schläge auf die Brust gab.
Alle lachten dann, auch Safur musste Grinsen. Dann wurde ihr Vater wieder Ernst. „Markus, ich meine das Ernst, schwöre mir das du meine Jungs nichts Böses antust. Sie sind mein ein und alles.“, Safur schloss wieder sein Auge als der Ton ernst wurde, fest drückte er sich wieder an Stefans Hals, doch er nickte.
„Sag es mir ins Gesicht Markus!“, wurde dann ihr Vater etwas lauter. Konrad mischte sich dann ein, er legte wieder seinen Kopf auf den von Safur und schaute ins Handy.
„Paps, glaubst du wirklich das so ein Junge der nicht mal mehr fähig ist vor Scham und Angst zu antworten, uns was antun könnte. WIR haben ihn in unser Herz geschlossen und wir lieben ihn. Schau ihn dir doch an!“, Konrad verschwand wieder, damit ihr Vater das Tränennasse Gesicht von Safur genau anschauen konnte.
Doch sie bekamen keine Antwort von ihren Vater.
„Peter, siehst du es nicht, ich allein sehe es schon an den Augenringen und den Trauerfalten das Markus wohl sehr viel durchmachen musste. Sie ihn dir genau an, wie er sich an Stefans Hals drück, er hat Angst.“, mischte sich ihre Mutter ein.
„JA ICH… sehe es doch… Tut mir leid Markus… das ich nicht gleich geantwortet habe. Ich war gerade nur auf mich selbst wütend weil ich es nicht sofort gesehen habe. Ich hoffe du findest dein Glück, denn jeder hat das Recht Glücklich zu sein.“, fast tränennahe sagte ihr Vater das an Markus gerichtet.
Safur öffnete wieder das Auge und schaut aufs Handy, dort war ein freundliches Gesicht zu sehen das ihn zulächelte, es war zum Verwechseln ähnlich mit Stefans.
„Danke… Herr Laritz“, leise flüsterte er die Antwort in Stefans Hals. „Na bitte, der kann ja doch sprechen! Ok, ihr solltet jetzt besser schlafen, reden wir morgen wieder. Gute Nacht Jungs und... bleibt nicht so lange wach, versucht euch zumindest heute Nach etwas auszuschlafen.“, zum Abschied winkten ihre Eltern ihnen noch zu, bevor sie dann auflegten.
Konrad küsste Safur gleich auf die Wange „Tapfer warst du!“ sagte er dann in dessen Ohr und legte dann wieder seinen Kopf auf ihn. Stefan drehte sich dann und drückte dann seine Schnauze auf die Nüster von Safur. Langs schaut er dann in die Augen des jungen Drachens. Liebevoll wurde der Blick erwidert.
„Hast du darüber nachgedacht?“, fragte er ihn nun, schnell gab er ihn danach noch einen Kuss, um ihn dann wieder in die Augen zu schauen. Denn er wollte wissen ob Safur auch bereit dafür war. Er sah wie eine Lust in den Augen aufflammte, doch dann schloss Safur seine Augen und schluckte schwer. Stefan wartete ab bis er eine Antwort bekam.
„Safur, du kannst auch mit Nein antworten, das ist überhaupt kein Problem.“, gab Konrad noch hinzu. Langsam öffneten sich die Augen von Safur wieder, dann nickte er.
„Also… willst du… mein kleiner Junge sein?“, fragte Stefan mit flatternden Herzen. Man sah wie es in Safur arbeitete. Unentschlossen schaute er dann wieder rauf, ein leises winseln war zu hören. Stefan schaute rauf zu Konrad. Konrad verstand was Stefan damit sagen wollte und schaute dann direkt in das Auge von Safur als er sich leicht aufgerichtet hatte.
„Keine Angst, er würde dir niemals wehtun. Du kannst ihn zu 100 Prozent vertrauen, ich selber bin sein kleiner Junge und ich liebe es. Nur musst du wissen, dass er das sagen hat. Keine Widerrede. Achso und nur wenn du Intim mit ihm bist, sonst sollst du einfach du selbst sein.“, erklärte Konrad seinen Liebling unter ihm. Dann wurde er wieder von Safur direkt angeschaut, er sah die Angst in den Augen.
Stefan leckte ihn einmal über die Nüstern und stellte wieder den Augenkontakt her.
Minuten lang kämpfte Safur, dann war der Kampf entschieden, das sah er in dessen Augen.
Safur nickte.
Stefan Herz explodierte fast als das Nicken zu sehen war. Doch gerade kam ihn dann, das er was für Konrad machen konnte.
„Konrad, da wir nun zu Dritt sind, kannst du dann auch was <<Befehlen>> sofern es nicht gegen das verstößt was ich sage, oder wenn ich mal nicht da sein sollte. Ist dir das Recht Safur?“, zuerst an Konrad und dann an Safur gewandt fügte er ein neues Gesetzt hinzu. Konrad schaute gleich wieder runter und wartete bis sein kleiner Drache das Ja oder Nein gab. Safur aber schaute nur rauf in die Augen von Konrad und gab ihn dann einen liebevollen Kuss. Stefan sah geradezu wie Safur seine Mauern einriss die er um sich hatte. Dann schaute Safur wieder zu ihm und nickte mit einen breiten Grinsen.
Er war so Glücklich das man ihn so vertraute, dass er seinen jungen Drachen einfach küssen musste.
„Bist du nervös?“, fragte er dann als der Kuss vorbei war. Er bekam gleich ein Nicken als Antwort. „Das versteh ich… aber versuch dich zu entspannen. Heute sind wir für dich da.“, flüsterte er dann lüstern zu Safur, der ihn Angstvoll vor dem was nun kommen mag, in die Augen sah.
Dann zog er langsam die Decke von sich dreien runter. Sie langen nun nur mit Boxer auf den Bett, leicht erhellt vom Licht das draußen war. Safur atmete tief und schnell vor Aufregung. Auch Konrad merke man an, das er nervös war, aber sich auch freute was nun kommen mag, da seine Rute schnell hin und her schlug.
Leicht drückte er dann Safur auf den Rücken und gab ihn dann wieder einen Kuss. „Zieh die Boxer runter“, flüsterte er dann.
Zitternd bewegten sich dann die Hände von Safur runter und zogen die Boxer runter. Das Slit und die zwei schweren blauen Hoden kamen zum Vorschein. Dann wollte er sich aufrichten um die Boxer ganz runter zu ziehen, doch wurde er dann mit kraft wieder aufs Bett gedrückt.
„Das habe ich nicht gesagt.“, sagte nun Stefan mit einen befehlenden Unterton zu Safur. Dann sah er rüber zu Konrad und nickte einmal. Konrad bewegte sich runter und zog die Boxer komplett von Safur runter.
„Hast du verstanden?“
Sein Drachenjunge nickte und schluckte schwer. Gleich darauf gab er ihn wieder einen Kuss auf die Lippen. Liebevoll schmiegte er sich an Safur an und streichelte ihn die Brust. Dann verwickelte er ihn in einen Kuss. Gefühlvoll bewegte er dann seine Hand weiter runter. Safur fing schwer zu Atmen an. Er löste den Kuss wieder.
„Konrad mach ruhig.“
Stefan robbte etwas rauf und Umarmte Safur Kopf fest. Leise hörte er Safur Kamm rasseln. Er legte den Kopf seines geliebten auf seinen Arm, so dass er auch sehen konnte was Konrad machte. Gemeinsam sahen sie dann zu wie Konrad aufgeregt die Beine von Safur weiter auseinander spreizte. Der legte sich dann auf den Oberschenkel, damit nun der Intimbereich direkt vor ihm war. Safur und Konrad zitternden vor Aufregung. Sie sahen zu wie Konrad langsam die Nase über Safur Slitlippen bewegte. Mehrmals hörte man ihn laut Atmen, bis er dann die Lippen liebevoll küsste. Safur murrte überrascht auf als er das ungewohnte Gefühl spürte. Mit den Fingern drückte dann Konrad gefühlvoll die leicht Rosa Lippen auseinander und ließ seine Zunge durch die Schlucht gleiten die sich vor ihm aufgetan hatte. Safur schloss dabei die Augen und murrte laut.
„Warte mal Konrad. Safur wie fühlt sich das an?“
Konrad schaute mit wedelten Schwanz zu ihnen beiden hoch. Safur machte die Augen auf und sah bittend zu ihm hoch.
„Sag es.“
Safur schaute beschämt zur Seite „Schön…“ bekam er dann als Antwort. „Willst du mehr?“, fragte er dann weiter. Schnell bekam er dann ein Nicken zurück. Stefan nickte Konrad zu das er weiter machen soll. Wieder sah er zu wie sich die Schnauze runter bewegte. Doch diesmal drückte der fest auf die Lippen und man sah am Gaumen, dass Konrad seine Zunge nun zwischen die Lippen gleiten ließ. Stefan wurde ganz heiß als er das sah, zu gerne würde er das jetzt auch machen. Doch er wollte Konrad den Vortritt geben und bei Safur bleiben, falls es was gab das er nicht wollte. Der Kopf in seinen Händen drückte sich gegen seine Brust. Als er runter schaute, sah er wie Safur mit geschlossenen Augen und offenen Mund seine Zunge draußen hängen ließ. Vor Lust wand er sich in seinen Armen. Dann sah er wieder zu Konrad, der nun auch die Hoden von Safur leicht massierte. Immer weiter spreizte der junge Drache seine Beine auseinander, damit Konrad mehr Platz hatte. In seinen Armen hörte er jetzt nur noch schnelles Hecheln das abgelöst wurde von lautem Murren. Liebevoll beobachtete er dann wie Safur die Nüster an seiner Brust rieb. Er konnte gar nicht mehr wegschauen von dem liebevollen Gesicht in seinen Armen. Vergessen war das Gesicht das nur Tränen und Einsamkeit kannte.
Voller Liebe legte er dann seine Lippen auf die von Safur und fing an mit ihn zu schmusen, was gar nicht so einfach war. Doch nach einigen Minuten schaffte es Safur dann mit ihm zu Züngeln. Wild rangen die Zungen miteinander, immer wieder Murrte Safur laut seine Lust in Stefans Mund raus.
Als dann Safur wirklich schwer zu Atmen anfing, löste sich Stefan von Safur. Er schaute runter zu Konrad.
„Das reicht nun, sonst erstickt unser Drachenjunge noch.“
Konrad hörte langsam auf und zog langsam seine Schnauze davon, dabei entließ er das Fleischige Glied von Safur aus seiner Schnauze das dann nun feucht und schlaff auf den Bauch lag. Er sah zu wie das Glied zwischen den zwei Lippen sich zurückzog.
Er schaute wieder runter zu Safur „Du brauchst nicht nervös zu sein“.
Doch Safur schaute beschämt zur Seite als Stefan das zu ihm sagte. Er sah, dass es ihm Peinlich war, doch er verstand auch das es für ihn Neuland war. Genau deswegen blieb er bei ihm, um mit ihm das neue zu entdecken. Er deutete Konrad an das er sich zu Safur anschmiegen soll, eine kleine Pause wäre nun gut. Während sich Konrad nach oben bewegte, zog er sich selber die Boxer runter und drückte nun sein Glied das schon ordentlich aus der Felltasche ragte, gegen seinen kleinen Jungen. Gemütlich legte er seinen Kopf wieder auf die Brust von ihm und hörte wie stark und schnell das Herz in der Brust pochte. Er sah wie Konrad sich nun auch auszog und an Safur sich anschmiegte. Als dann dessen Kopf auf der Brust lag, gab er ihn einen innigen Zungenkuss. Dabei schmeckte er ihn und Safur raus.
„Wie war es Konrad?“, fragte er dann als er sich vom Kuss löste. Mit einem breiten Grinsen Antwortete dann Konrad „Wundervoll…“.
„Safur, willst du mal Konrad Schmecken?“ frei heraus fragte er das den jungen Drachen auf dem er sein Kopf gelegt hatte. Doch die Antwort blieb aus. Gleich schaute er rauf und sah das Safur nach hinten schaute, damit man nicht in seine Augen sehen konnte.
„Beantworte die Frage.“
Dann erst sah er ein leichtes Nicken. Gleich robbte er hoch und nahm den Kopf von Safur wieder in eine Umarmung. Den Tränen nahe wurde er dann angeschaut. Er leckte gleich die vereinzelte Tränen weg die runterkullerten.
„Sollen wir Schluss machen?“, fragte er dann besorgt, doch Safur lächelte ihn nur leicht an und gab ihn einen Kuss voller Dankbarkeit. Lächelnd das wohl alles in Ordnung war, schaute er wieder zu Konrad runter und nickte ihn wieder zu. Der stand gleich auf und setzte sich auf die Brust von Safur. Nur noch der Knoten von Konrad war in der Felltasche. Stefan richtete leicht den Kopf von Safur auf und stützte ihn mit seinen Arm ab.
„Bitte sei Vorsichtig mit den Zähnen, wir sind sehr empfindlich“, fügte er dann hinzu und zog dann sachte Konrad Felltasche über den Knoten. Blutrot und vor Vorfreute triefend, wartete nun das Glied bis Safur anfing. Er sah rauf zu Konrad, der aber nur die Augen geschlossen hatte und abwartete bis es anfing. Doch irgendwie wollte Safur nicht anfangen, also beschloss er mitzuhelfen. Er nahm das Glied hinter dem Knoten in die Hand, und strich sachte die Spitze an Safur Nüstern entlang, damit sich die Vorfreude etwas auf den Naseneingängen verteilte. Sogleich hörte er wie schwer durch die Nase mehrmals eingeatmet wurde. Leicht schüttelte er dann Safurs Kopf damit er nun anfangen soll. Safur schaute ihn nochmal liebevoll an, als er dann die Augen schloss und das Glied in den Mund gleiten ließ.
Die Zunge umschlang Konrads Glied im Mund als es immer tiefer in der Schnauze von Safur verschwand. Konrad entließ gleich ein leises stöhnen als das Glied bis auf den Knoten im Mund war. Er küsste Safur dann auf die Wange, gleich danach küsste er dann Konrad Knoten und nahm zum Schluss die Hoden in due Hand, die er anfing leicht zu massieren. Lange musste er nicht warten, dann fing das Glied schwer zu Pulsieren an, auch bei Safur sah er dann wie er anfing zu schlucken. Er wusste nicht wie lange er dabei zusah, wie beide ihren Spaß hatten. Doch er genoss jede Sekunde, wie beide einfach entspannt das machten was er sagte. Zärtlich nahm er dann Safur Klaue und legte sie auf sein Glied. Safur Murrte laut auf als der realisierte das er sein Glied nun in er Klaue hatte.
„Gefällst dir?“ flüsterte er dann seinen jungen Drachen zu, der als Antwort nur laut Murrte und Tränen des Glücks vergoss. Und wieder hüpfte sein Herz als er das sah. Voller Liebe gab er ihm einen Kuss auf die Wange und führte die Klaue in seiner Hand das Glied entlang. Beim Knoten drückte er die Klaue zur Faust und ließ sie dort alleine zurück, dann streichelte er den Arm von Safur rauf und runter. Leicht massierte Safur seinen Knoten in der Felltasche, ein leises Murren konnte er nicht mehr unterdrücken weil es sich so gut anfühlte. Dabei fing er dann an, seine eigene Vorfreute von sich zu geben. Langsam rann es der Spitze runter, über Safurs Klaue und landete Tropfweise aufs Bett. Genießerisch schloss er dann die Augen und ließ sich lange verwöhnen.
Still und nur mit einen gelegentlich Murren von den Dreien, genießten sie jeden Moment den sie hatten.
„Lass mich mal Konrad.“, schwer Atmend vor Lust, drückte er irgendwann leicht die Klaue von sich die sein Knoten massierte. Dann ließ er Safurs Kopf langsam aufs Bett gleite, dabei glitt das Glied aus der Schnauze. Pochend und Dick spritze die Vorfreude dann auf Safurs Nüstern, als das Glied die Schnauze verließ. Erst dann öffnete langsam Konrad die Augen und stieg mit einem Seufzen von Safur runter.
Als er dann Konrads Position eingenommen hatte, zog er seine Felltasche über seinen Knoten und rieb seine Spitze über die Nüstern von Safur. Er sah wie der die Augen schloss und nur noch schwer über die Nase Atmete. Dann Positionierte er seine Spitze auf den Lippe und drang nur ein paar Millimeter ein.
„Du kannst wenn du willst.“, gab er nun das Ok von sich, und sah dabei zu wie Safur langsam seinen Mund aufmachte und sein Glied ihn den Mund gleiten ließ. Die Zunge umkreiste gleich sein Glied und massierte es ganz leicht. Mit geschlossenen Augen lehnte sich Stefan nach hinten und Murrte laut. Denn das was man mit ihm gerade machte, war völlig neu für ihn. Unter dieser Behandlung spürte er direkt, wie seine Vorfreude in den Mund von Safur geschossen wurde. Einfühlsam und Sachte wurde er von der Zunge gemolken. Als dann die Vorfreude die sich im Mund gesammelt hatte, geschluckt wurde, massierte der Gaumen seine Spitze. Wieder musste er laut Murren weil das schon fast Göttlich war. Safur brachte ihn dadurch fast um den Verstand.
Voller Liebe zu Safur streichelte er kurz das Gesicht zwischen seinen Beinen, dann lehnte er sich immer weiter nach hinten, bis er sich mit den Armen abstützen musste.
Safur wand sich plötzlich unter ihn und fiepte einmal kurz. Stefan machte die Augen auf und schaute runter zwischen seinen Beinen. Doch er sah nichts, dann aber hörte er ein schmatzen hinter sich. Als er sich leicht mit den Kopf nach hinten drehte, sah er wieder wie Konrad Fest seine Schnauze, auf die mit den Fingern gespreizten Lippen von Safur gedrückt hatte. Er sah auch, dass der ganze Bereich um die Lippen feucht war. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht, drehte er sich wieder nach vorne und ließ sich weiter verwöhnen. Er wusste nicht wie lange sie es genossen. Doch mussten sie irgendwann Schluss machen.
Langsam stand er auf und entzog sich der Wundervollen Schnauze die sich über sein Glied festgesaugt hatte. Leicht ging Safur mit der Bewegung mit, bis er sein Hals nicht weiter strecken konnte. Weil es ihm Leidtat, stoppte er wieder und setzte sich wieder so hin wie vorhin, damit sein kleiner Drachenjunge weiter machen konnte, mit dem was der so gern wollte. Dankend wurde sein Glied dann fester massiert. Laut musste er wieder Murren während sein Glied fester von der Zunge und dem Gaumen massiert wurde. Doch er besann sich nach ein paar Sekunden und drehte seinen Kopf nach hinten.
Konrad hatte wohl die ganze Zeit über die Schnauze auf die Lippen von Safur gepresst und ihn liebkost.
„Wir machen jetzt Schluss.“, gab er nun traurig den Befehl.
Wie vorhin, zog Konrad seine Schnauz von den Lippen davon und entließ ein halbsteifes Glied aus seinen Mund. Schwere und dicke Tropen der Vorfreude bildeten sich auf der Spitze des Drachengliedes.
Dann sah er wieder zwischen seinen Beinen, Safur liebkoste ihn weiter. Kurz musste er Liebevoll lächeln, doch ein Befehl war ein Befehl. Schnell packte er Safur Nüstern und drückte bestimmt zu bis Safur die Augen aufmachte.
„Ich habe gesagt SCHLUSS“, fest aber mit so viel Liebe die er hatte, sagte er das zu den Drachenjungen der zwischen seinen Beinen lag. Dann schaute er ihn lange an, bis Safur verstand und einmal Nickte.
„Sagt es!“
„Ech it chluch“, versuchte Safur mit dem Glied im Mund zu sagen. Weil er dann Brav war, streichelte Stefan die Nüstern zwischen seinen Beinen und stieg dann langsam von der Brust runter. Dann erst ließ er die Nüstern von Safur los.
Gemütlich legte er sich neben ihn hin und drückte die Schnauze gegen Safurs Hals. Konrad machte es ihm mit einem Lächeln nach. Doch dann hörten sie ein schluchzen von Safur.
Sofort reagiert Konrad. „Was ist denn los?“, fragte er ihn besorgt. Doch Safur fing zu weinen an und wollte schon aufstehen, doch Konrad hinderte ihn dabei. Mit beiden Armen und mithilfe seines Gewichts, drückte er Safur zurück ins Bett.
„Sag was los ist!“, flüsterte er dann und legte sich Brust auf Brust auf Safur hin, dabei rieb er mit seiner Wange die des kleinen Drachenjungen. Auch Stefan robbte gleich rauf und fing die andere Wange liebevoll zu lecken an.
Minutenlang weinte Safur einfach. Dann wurden sie beide von ihm Umarmt.
„Bitte seid mir nicht Böse…“, schluchzend flüsterte er es in die Dunkelheit hinein. Stefan kamen die Tränen als er das hörte.
„Wir sind dir doch nicht Böse… du Dummchen. Wenn schon müsste ich mich dann Entschuldigen falls ich zu Ernst war…“, während er das sagte, drückte Stefan seine Nase fest auf die Wange von Safur und gab ihn dann einen liebevollen Kuss.
„Nein… Es… tut… mir leid.“
Konrad mischte sich wieder ein. „Safur, ich habs dir ja gesagt, du musst nicht wenn du nicht willst. Das nächste Mal wird das anders!“, versuchte er nun seinen Liebling zu beruhigen. Langsam beruhigte sich dann auch Safur.
„Es war… schön…“, mit nur noch leicht gebrochener Stimme sagte er das. Stefan richtete sich auf und schaute direkt in Safur Gesicht, der ihn dann in die Augen schaute. Langsam senkte er seinen Kopf und berührte mit seinen Lippen die von Safur und gab ihm einen sachten Kuss.
„Ich werde und kann dir nicht böse sein, weil ich dich Liebe. Es ist nur ein Spiel und wenn du nicht willst, dann sag es sofort.“, gleich nachdem er es gesagt hatte, lächelte er Safur an.
„Also, willst du noch dabei sein oder nicht?“, gab er nun die wichtige Frage von sich und schaute weiterhin in die Augen seinen Liebsten unter sich.
Er bekam gleich ein Nicken von Safur. Dankend rieb er dann seine Schnauze an den Nüstern von Safur und legte sich wieder auf die Brust die ihn dargeboten wurde hin. Dann zog er die Decke über sich drei rüber. Auch Konrad legte sich auf die Brust hin und gab Stefan gleich einen Kuss, unmittelbar danach fing der dann an genüsslich die Brust von Safur mit geschlossenen Augen zu lecken. Stefan sah Konrad dabei zu und nahm den Arm von Safur und drückte ihn noch fester um sich. Gemütlich legte er dann sein Bein auf Safur.
„Gute Nacht“, sagte er dann und machte die Augen zu. Liebevoll und fest wurde er von seinen Drachenjungen gedrückt und mit dem schmatzenden Geräusch von Konrad als Hintergrund, schlief er dann auf der warmen Brust ein.
Fortsetzung folge…