Kapitel 1

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Impressum

written by

Guido Zinnen

Seth@God-of-Chaos.de

© 2019

Die Handlungen in diesem Buch sind frei erfunden.

Alle vorkommenden Charaktere, Namen und deren Interaktionen sind rein fiktiv und haben in keiner Art und Weise den geringsten Ansatz zu real vorkommenden Personen und Geschehnissen, weder in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ebenso aufgeführte Orte und Namen von TV-Sendern und gedruckten Medien.

Eventuell bestehende Vergleichbarkeiten zu bekannten toten oder lebenden Personen und deren Handlungsweisen sind rein zufällig.

Erwähnte Computerprogramme und deren Teilinhalte sind nur Randnotizen und dienen dem Zweck der Veranschaulichung und nicht der Entwendung fremder Inhalte und urheberrechtlich geschützter Begriffe.

Selestral 3

Fremdes Leben

Prolog

im Jahr 2022

Krondal saß in seinem mit braunem Nappaleder überzogenen Ohrensessel, hatte sich gerade eine Zigarre angezündet und lehnte sich entspannt zurück. Das Ambiente, in welchem er sich befand, war nur temporär sein Eigen. Er war der Zwanzigste einer lange Reihe von Ahnen.

Einer von vielen, einer schier endlosen Reihe von Personen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, in einer Art elitärer Kaste das gesamte Wissen der Menschheit, die detaillierte Zusammenfassung aller historischen Ereignisse zu sammeln, zu studieren, entsprechende Rückschlüsse zu ziehen und zu bewahren. Allerdings bewahrten sie dieses Wissen streng behütet und verschlossen vor den Augen der Menschen auf, streng geheime Unterlagen, welche niemals einem Normalsterblichen in die Hände fallen durften, nicht einmal die Geheimdienste der verschiedenen Staaten wussten die komplette Wahrheit.

Nur er allein, wie auch seine Vorgänger, hatten alle Informationen um zu wissen was wirklich geschah, geschieht und sehr wahrscheinlich noch geschehen wird. Nicht einmal sein Assistent hatte einen Überblick und wurde nur zweckdienlich mit den nötigsten Informationen versorgt.

Man nannte diese Reihe von Personen, welche sich alle nur seine Exzellenz Krondal nannten und auch so angesprochen werden wollten, nach außen hin lediglich Die graue Eminenz.

Er lebte, nachdem er seinen realen Namen auslöschen ließ, allein, hatte sich in das Gebäude des Konzils zurückgezogen, wurde mit allen Neuigkeiten durch seinen Assistenten und auch durch seinen persönlich ausgesuchten Sicherheitsdienst versorgt. Nur selten mischte er sich in die Belange von Außenstehenden und vor allem von Geheimdiensten, Verwaltungen, Behörden und dem Militär ein.

So blickte er entspannt durch die Bibliothek der Villa, welche von einem zwanzig Hektar großen Grundstück umgeben wurde und musterte den Anblick der knapp 250.000 Bücher umfassenden Sammlung aus Historie, Technik, Medizin, Biologie, Evolution und Religion, sog an seiner Zigarre und atmete den Qualm genussvoll in großen Ringen aus.

„Wissen sie, Mister Staffer“, hub er schließlich an und wandte sich seinem neben dem Sessel stehenden Assistenten zu, „warum ich so ein glücklicher Mensch bin?“

„Nein Sir. Aber ich bitte sie es mir zu erklären“, antwortete dieser.

Staffer war ursprünglich Deutscher und eine Ausgeburt an Tugendhaftigkeit, seine Verschwiegenheit war dabei sein größter Vorteil, wobei sein Auftreten noch einen zusätzlichen Pluspunkt auf das Tapet brachte. Er war unauffällig und für seine 42 Jahre Lebensalter sehr schnell und geschmeidig, hatte ein kantiges Gesicht und einen gepflegten Vollbart.

„Es geht mir so gut, weil ich alles weiß und alles vorhersehen kann, weil ich stets die Kontrolle habe und zuweilen, aber nur zuweilen und wenn ich die Lust dazu verspüre, den Geheimdiensten und dem Militär ein paar bescheidene Bröckchen zu werfe. Weil ich alle Religionen in und auswendig kenne und diese geschickt unterwandere, nutze und somit hier und da immer wieder Misstrauen und Zwietracht säen kann.

Die Weltbevölkerung in einer schönen großen und verblödenden Konserve hocken lasse. Ab und zu mal ein Quantum Wahrheit, damit sie spuren und dann wieder nur Halbwahrheiten oder reine Lügen. Keiner kann es unterscheiden und keiner weiß, dass ich hinter all dem stecke und wird es auch nie erfahren. Dafür habe ich halt Leute wie sie, Mister Staffer.“

„Danke, eure Eminenz. Zuviel der Ehre. Ich bin zufrieden, wenn sie es sind und ich ihnen mit meinen bescheidenen Kräften dienen kann.“

Krondal grinste erst und fing dann an zu lachen. „Sie schaffen es immer wieder mich zu belustigen. Sie sind in der Tat ein Tiefstapler was ihre Fähigkeiten betrifft. Genau das ist einer Punkte, die ich an ihnen so zu schätzen weiß.“

„Danke, Sir.“

„Nicht dafür. Nehmen sie sich doch einen Drink und setzen sie sich zu mir.“

„Sir?“

„Ja. Jetzt machen sie schon.“

„Danke, euer Ehren.“

Krondal schüttelte den Kopf, als sein Assistent sich abwandte, sich einen Whiskey nahm und ihm gegenüber platzierte.

Als Staffer den ersten Schluck nahm und ihn regelrecht kaute, klingelte das Telefon. So stellte er das Glas zur Seite, schluckte schnell und nahm den Hörer zur Hand. Das Gespräch war einseitig, sehr kurz und hinterließ auf dem Gesicht des Assistenten einen sehr nachdenklichen Eindruck.

„Schießen sie los, Staffer. Was gibt es?“

„Vielleicht hat es nichts zu bedeuten, aber das FBI macht sich gerade auf den Weg zu einer gewissen Leila Johnson und sie wüssten, was zu tun wäre.“

Krondal schaute Staffer durchdringend an, atmete deutlich hörbar ein, entspannte sich aber wieder und lächelte leicht. „Wann wird Mister Flint schätzungsweise bei ihr eintreffen?“

„In circa zwei Stunden.“

„Dann wird es Zeit wieder einmal aktiv zu werden, einen wichtigen Anruf zu tätigen und anschließend ein Paar Krumen Wahrheit auszuwerfen. Das FBI wird mir gerade etwas zu neugierig und dem CIA muss ich wohl auch etwas servieren, damit der erst gar nicht übermütig wird.“

„Sehr wohl, Sir“, flötete Staffer devot.

„Lassen sie mich einstweilen allein. Sie müssen nicht alles hören und sehen“, ordnete Krondal streng, aber trotzdem gütig an.

Ohne eine weiteres Wort zu verlieren, verließ Staffer den Raum und schloss die doppelflügelige Eichenholz hinter sich.

Kapitel 1

ein farbloses Bild

im Jahr 2022

Carl Lawrence war ein Mann mittleren Alters, genauer gesagt 44 Jahre alt und der Chef des CIA. Er hatte ein gut ausgestattetes Büro, genoss an heißen Sommertagen die Vorzüge der Klimatisierung, in Wintermonaten den Ausblick auf die verschneite Umgebung. Ansonsten war er mit seinem Leben recht zufrieden. So saß er hinter seinem schweren Ebenholz-Schreibtisch, ließ seinen Blick kurz über das Inventar wandern und blieb am Bild seiner Frau und seiner drei Töchter hängen. Er strahlte eine gewisse Ruhe aus, welche allerdings trog.

In Wirklichkeit war er aufgewühlt und zutiefst unzufrieden. Das lag einerseits an der Anwesenheit der Besucher, welche am Konferenztisch Platz genommen hatten, und andererseits an zurückliegenden und vermutlich zukünftigen ihn noch ereilenden Ereignissen, welche er nicht ansatzweise vorherbestimmen konnte.

So saß er da, löste seinen Blick vom Foto und schaute hinüber, musterte die beiden Anwesenden mit finsterer Miene.

„Mister Flint“, hub er an. „Sie sind der Chef des FBI und niemandem hörig, vollkommen unabhängig, während mir der Hintern auf Grundeis geht. Meine Fachbereiche versuchen gerade so viel Schaden abzuwenden wie es geht, aber auch denen sind die Hände gebunden, wenn es um die gegenwärtige Situation geht. Ganz zu schweigen von der verdammten Tatsache, dass ich, wie auch sie, dem Präsidenten gegenüber zur Wahrheit verpflichtet bin.“ Er holte aus und schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. „Wie konnte es dazu kommen?“

„Mister Lawrence. Ich habe leider keine Antwort auf ihre Frage“, antwortete der Angesprochene, zuckte mit den Schultern, was für den 41jährigen Samuel Flint untypisch war.

„Na schön. Haben sie eine Erklärung, warum diese gottlosen, wie hießen die gleich...?“

„... Cherit, Sir“, warf der ebenfalls anwesende Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten ein.

„Danke, Mister Lang“, schob Lawrence dazwischen und fuhr fort: „... Cherit wiederholt aufgetaucht sind?“

„Fakt ist, dass wir zwei ihrer Schiffe abgeschossen haben. Eines ist mittlerweile in der Sonne verglüht und das zweite relativ unauffällig auf nicht bewohntem Gebiet abgestürzt und wurde fachgerecht entsorgt“, entgegnete Flint.

Lang fühlte sich bemüßigt, sich wiederholt einzumischen. „Sie dürfen nicht vergessen, dass wir Jahre zuvor schon einmal Besuch hatten. Allerdings legte das Schiff eine Bruchlandung nach der Kollision mit einer unbemannten Raumkapsel hin. Das war laut meinen Daten im Wüstengebiet nordwestlich Ägyptens.“

„Das ist korrekt“, sagte Flint leicht genervt.

„Gab es sonst noch Zwischenfälle? Ich meine damit, ist es im Bereich des Möglichen, dass wir noch mehr Mitwisser haben?“, fragte Lawrence.

„Nicht das ich wüsste“, antwortete Flint.

„Nicht das sie es wüssten oder wissen sie es schlichtweg einfach nicht? Ich will eine präzise Aussage.“

„Meiner Meinung nach dürfte es keiner wissen.“

„Das beruhigt mich nicht, eher im Gegenteil. Sehen sie zu, dass sie das unauffällig dem Präsidenten stecken. Er soll zusehen, dass er den Befehl gibt den Verteidigungsbereich dezent auf DefCon3 setzen zulassen. Ich versuche derweil zu klären ob FAPSI, FSO, GRU und SWR der Russen irgendwelche Informationen haben. Wenn ja, dann muss ich die Wogen glätten und mit denen not-gedrungen zusammenarbeiten. Hoffentlich muss ich nicht noch beim BND in Deutschland anklopfen, der ist immer so unbequem.“

„Wir werden das Nötige einleiten“, entgegneten Flint und Lang gleichzeitig.

„Sehr schön. Aber wie sieht es denn jetzt mit dem vor Jahren angefangenen Programm aus? Da hatten sie doch im damaligen Spin-Genforschungsinstitut einen interessanten Ansatz“, lenkte Lawrence ein.

„Sie meinen die Forschungen mit anthropomorphen Tierwesen, die wir als Soldaten und zur Infiltration des potentiellen Gegners einsetzen wollten?“

„Genau diese. Da war doch ein erfolgversprechender Durchbruch zu sehen?“

„Der Erfolg ist relativ, Sir“, mischte sich Parker ein.

Der CIA-Chef richtete seine Aufmerksamkeit ganz auf den ebenfalls anwesenden Abteilungsleiter der Informationsbeschaffung seiner Organisation. „Lassen sie mal hören. Immerhin sitzen sie mit ihrem Hals auch mächtig in der Schlinge und lassen unser gemeinsames Oberhaupt gerne im Dunkel tappen.“

„Es gab einen Anfang, quasi einen Ansatz. Leider endete dieser recht unrühmlich, wie ihnen bekannt sein dürfte.“

„Ja. Allerdings bin ich nicht im Vollbesitz aller Details und es wäre begrüßenswert, wenn sie diese Lücken etwas auffüllen.“

„Mit ihrer Erlaubnis würde ich da gerne zunächst einiges erklären und zwei schriftlich niedergelegte Aussagen ins Spiel bringen.“

„Nur zu“, ermunterte Lawrence den Redner.

„Sehr gern. Am 29.07.1960 ging im nordwestlichen Randgebiet Ägyptens ein fremdes Raumfahrzeug nieder. Dieses war beträchtlich beschädigt und nicht mehr verwertbar. Ferner fanden wir vier Leichen, welche eindeutig nicht menschlich waren. Wie wir wissen, handelte es sich um aufrecht gehende Tierwesen, genauer gesagt Raubkatzen unterschiedlichster Arten. Einen weiteren Besucher fanden wir später, zentraler, ebenfalls tot und laut Obduktion durch Skorpiongift verendet.

Da wir am Ort dieses Fundes passende Pfotenabdrücke ausmachten, welche sich zielstrebig in Richtung Norden bewegten, nahmen wir die Spur auf, verloren sie aber leider rasch. Eine weitere Leiche fanden wir nicht.

Jedoch waren im weiteren Verlauf einige Merkwürdigkeiten in Großbritannien aufgetreten. Zum einen gab es da einen Vorfall in einem Wanderzirkus, welcher sich auch auf die Zurschaustellung mysteriöser Wesen spezialisiert hatte.

Das meiste davon war zwar Humbug und eher inszenierte Pappmaché, aber eine Sache war dann doch mehr als fragwürdig.“

„Weiter. Wir sind ganz Ohr“, forderte Lawrence auf.

„Gerne doch. Es handelte sich um einen weißen Tiger, präziser, um einen anthropomorphen weißen Tiger.“

„Wie neckisch“, entfuhr es Flint und er erntete dafür einen mahnenden Blick des CIA-Chefs.

„Weiter! Kommen sie zur Sache, Mister Parker.“

„Wie gesagt, war es ein weißer Anthrotiger. Er wurde ausgestellt und verschwand dann eines Nachts spurlos.“

„Spurlos? Wie das?“

„Er wurde mit einem einfachen Werkzeug aus seinem Käfigwagen befreit und ward dann einfach mal weg.“

„Hat man herausgefunden, wohin?“

„Anfangs nicht. Es gab lediglich ein Indiz, einen Zufall gewissermaßen. Allerdings war die englische Kleinstadtpolizei nicht besonders helle und verlor ihrerseits die Spur. Aber jetzt kommt es erst. Dieser Anthrotiger stellte sich selbst.“

„Wie? Was? Er wanderte einfach so in unsere Hände?“, fragte Lang ungläubig.

„Genau so ist es, Sir“, antwortete Parker beiläufig.

„Weiß man, was er vorher alles angestellt und wer ihn alles gesehen hatte?“

„Ja, da gibt es mehrere Aussagen. Eine stammt von einer Mitwisserin namens Samantha Ranger, diese starb leider wenig später in einem Krankenhaus, nachdem ein bekloppter Dorf-Bobby sie zuvor angeschossen und schwer verletzt hatte. Eine weitere Aussage stammt von einer Leila Johnson. Diese verhalf ihm zur gerade erwähnten Flucht.

Im Zuge dessen überhäufte sie sich mit ihrem Ehemann und lebte anschließend eine Zeit lang allein. Der Anthrotiger, dessen Name übrigens Charon von Tabalth war, war während dieser Zeit mit ihr zusammen und ihre sehr schlüpfrige, geradezu detaillierte autobiografisch-pornografische Aussage habe ich parat.“

„Was passierte mit den beiden?“, fragte Lang dazwischen.

„Nachdem sie ausfindig gemacht und in Gewahrsam genommen wurde, verbrachte man sie gemeinsam an einen Ort, welcher normalerweise nur für hochkarätige Zeugen des FBI gedacht ist“, warf Flint ein.

„Leben sie noch?“, fragte Lawrence direkt.

„Der Anthro leider nicht mehr, lediglich die Frau.“

„Gut. Was ist mit diesem Spin-Gen-Gedöns?“, fuhr der CIA-Chef relativ lapidar auf.

„Nachdem dieser Charon von Tabalth am 12.12.1970 verstorben war, überantworteten wir den Leichnam eben jenem Institut. Bei den Ausschreibungen zur Gefahrenabwehr gewannen sie schließlich mit der Vorstellung eines anthropomorphen Tigers.“

„Aha. Sehr gut. Aber was ging schief?“

„Vieles. Der Anthrotiger war zunächst super, alles verlief nach Plan. Lediglich zwei Mitarbeiter machten Probleme. Im Nachgang konnten diese zwar ansatzweise gelöst werden, aber man hatte nicht bedacht, dass sich der geklonte Soldaten-Tiger selbständig machen könnte und zu Wehr setzt.“

„Ah! Okay. Das begründet, warum das Institut einer Sprengung zum Opfer fiel und damit alle Daten.“

„Nicht ganz, Sir. Die Daten wurden vorher ausgelagert und sind abrufbar, falls Bedarf besteht und so wie ich das sehe, haben wir gerade Bedarf.“

Lawrence nickte nunmehr wohlwollend. „Das klingt ausgezeichnet. Hätten wir denn einen Ort um diese Forschungen wieder aufzunehmen?“

„Ja. Im Grand Canyon. Da gibt es nördlich eine hervorragende unterirdische Anlage. Allerdings müsste die modernisiert werden.“

„Ausgezeichnet, was ist mit der Geheimhaltung? Ich meine damit, wie halten wir die Öffentlichkeit aus diesem Gebiet fern?“

„Das wird schwierig, ein paar wandernde Touristen wird es immer geben und die können wir schwerlich weggreifen und festsetzen“, gab Parker zu bedenken.

Lawrence überlegte. „Wie wäre es mit der schönen alten Geschichte von biologischer Kontamination?“

„Ich befürchte, dass der Drops gelutscht ist. Diese Fehlinformationen schlagen leider nicht mehr in dem Maße ein, wie wir es gern hätten.“

„Wie wäre es mit einem blutrünstigen und unbekannten Lebewesen, welches heimtückischer Weise Jagd auf ahnungslose Touristen macht? Das wäre doch direkt etwas für sie, Mister Flint.“

„Na hervorragend. Schon wieder irgendwelche konstruierten X-Akten, die dann durch Zufall bruchstückhaft an die Öffentlichkeit gelangen und die bunte Welt der Medien noch farbenfroher werden lassen“, knurrte Flint.

„Wie dem auch sei. Es wäre eine Möglichkeit und jetzt lassen sie uns doch mal diese Situationsberichte lesen“, lenkte Lawrence die Diskussion in eine andere Richtung.

„Auf ihre Verantwortung. Die erste ist aus Sicht Leila Johnsons, mit Ergänzungen des Anthrotigers geschrieben und nun ja, sehr freizügig, um es freundlich zu formulieren. Als ich diese Aussagen in die Hände bekam und las, dachte ich, dass ich in einem schlechten Porno gelandet wäre“, intonierte Flint schnell und übergab Lawrence die Papiere.

„Porno? Genau das was ich jetzt auch noch brauche“, erwiderte der CIA-Chef, seufzte und schlug die Mappe auf. „Oh, wie hübsch. Mit einer schönen alten Schreibmaschine geschrieben und das auf leicht vergilbtem Papier.“

Flint versuchte sich ein entschuldigendes Lächeln abzuringen und erntete dafür nur ein leises Grummeln und Murmeln: „Da bekommt man ja Augenkrebs.“ Anschließend versank Lawrence im Text.