Camilla - Die Eroberin, Kapitel 14
Imported from SF2 with no description provided.
Kapitel 14
„Wir sollten so langsam unsere Suite aufsuchen. Es müssen schon Stunden vergangen sein“, flüsterte Camilla.
„Es sind exakt 2 Stunden und 23 Minuten vergangen“, flüsterte der Anubis-Seth-Taur zurück.
„Es wird Zeit für uns. Wir sollten uns mal wieder unter das Volk mischen.“
„Dann tun wir das.“
Beide zogen sich ihre Saunamäntel über und verließen den Spa-Bereich, schlenderten zielstrebig über die Gänge, wurden sie nur beiläufig beachtet.
„Fällt dir etwas auf?“, fragte der Taur an Camilla gewandt.
„Was denn?“
„Seitdem ich rein biologisch aussehe und mich auch entsprechend bewege, sieht uns keiner mehr neugierig oder gar komisch an.“
„Du hast Recht. Jetzt wo du es sagst, fällt es mir auf.“
„Lass uns duschen und dann was essen.“
„Auf jeden Fall. Die Sauna hat ganz schön geschlaucht“, bestätigte Camilla.
„Im wahrsten Sinne des Wortes“, ergänzte der Taur und grinste breit.
„Na toll. Jetzt kommst du auch noch mit Flachwitzen. Mir bleibt aber auch wirklich nichts erspart.“
„Du wolltest unbedingt uns beide. Jetzt leb damit.“
„Ich muss dringend darauf achten, was ich sage.“
„ „Mach dir nicht ins Hemd“ ist genauso eine gute Vorlage wie, „wenn du es dir nicht merken kannst, dann mach dir einen Knoten“.“
„Ja, sowas in der Art hatte ich befürchtet“, seufzte die Fuchswölfin.
Nach einer ausgiebigen Wasser- und Duschgelschlacht in ihrer Suite, waren beide erfrischt, angezogen und betraten den Speisesaal.
Zu ihrer Überraschung saßen am Captainstisch tatsächlich der Captain, Isis, Stephen, Frank und auch die Rättin namens Greta.
Die Gruppe schien in ein intensives Gespräch verwickelt zu sein, löste es aber auf, als der Captain sah, wer gerade eintritt.
„Die haben über uns geredet“, stellte Camilla bitter fest.
„Die haben was vor und das gefällt mir nicht“, konstatierte der Taur.
„Die Frage ist, ob sie uns ans Fell wollen oder es eher um eine heimliche Unterstützung geht.“
„Du meinst, dass Isis und der Captain sich beraten haben, wie man Unterstützung nach Sirius B und D bekommt?“
„Das wäre eine Variante.“
„Und die andere?“
„Die willst du nicht hören.“
„Doch, will ich.“
„Wie man uns beide am schnellsten und unschädlichsten entsorgt.“
„Ich hätte besser nein gesagt.“
„Ich hatte dich gewarnt.“
„Und nun?“
„Ans Buffet und arglos mit an den Tisch setzen“, befahl Camilla.
„Sehr wohl, Miss Queen“, säuselte der Taur und kicherte.
„Das ist jetzt aber nicht sonderlich lustig. Beeil dich und lass uns hören was die haben. Ich frage mich gerade nur, warum ich dir mehr vertraue als meinen nächsten Verwandten.“
„Wir teilen uns ein Bett, eine Dusche, das Essen, unsere Gedanken und letztendlich auch unsere Körper.“
„Du meinst eher, dass du meinen Körper mit mir teilst. Immerhin steckst du etwas von dir in mich rein und nicht umgekehrt.“
„Da gebe ich dir Recht.“
Am Tisch angekommen waren immer noch alle Personen anwesend und lächelten die beiden an.
Stephen brach als erster das Schweigen: „Lieber Scholli! Da hast du aber mächtig dick aufgetragen“, wandte er sich an den Anubis-Seth-Taur.
„Es war nicht meine Absicht jemanden hinters Licht zu führen oder zu verwirren“, entschuldigte sich der Taur.
„Wenn du auch Seth bist, dann wirst du damit deiner mythologischen Rolle aber gerecht“, bohrte Stephen.
„Es ist die Rolle die mir zugesprochen wurde und die so nicht korrekt ist. Es ist vielmehr den äußeren Umständen zuzusprechen, dass sich Ereignisse überschnitten, die ich nicht ausgelöst hatte, aber die sich mit meinem Erscheinen und Einwirken deutlich machten, obwohl schon vorher spürbar. Kurzum, man suchten einen Idioten dem man es anbinden konnte und fand ihn in mir. Für das eine oder andere mag ich vielleicht der Auslöser sein, aber später hat man mich dann einfach für jeden Scheiß zur Verantwortung gezogen“, erklärte der Anubis-Seth-Taur.
„Einmal Sündenbock, immer Sündenbock“, konstatierte Butler Frank Simson.
„Wie können wir jetzt helfen?“, mischte sich Captain Degreen ein.
„Ihr habt doch schon längst darüber diskutiert und erst unterbrochen, als wir eintrafen“, stellte Camilla fest und sah in die Runde.
„Ich lehne es erstmal ab, dich zu unterstützen“, erklärte das Rattenmädchen feierlich.
„Wie meinst du das?“, hakte Camilla nach.
„Du verstehst mich sehr wohl. Ich bot meine Hilfe an, falls du es nicht schaffen solltest mit einem Schakalrüden fertig zu werden. Bei einem Hengst streiche ich die Segel und bin raus.“
„Ach das. Oh nein. Ich dachte, dass du das als Scherz meintest.“
„Was? Mit sowas mache ich keine Späße. Ich wäre sehr wohl bereit gewesen.“
„Ich hätte dich mit meinem Ding zerfetzt“, gab der Taur zu bedenken.
„Auch wir Anthro-Ratten sind flexibel und dehnbar. Mit der richtigen Technik geht vieles, aber bei einem Pferd, da mache ich nicht mehr mit, da hilft auch keine Technik und mit Vorsicht ist da erst recht nichts zu machen.“
„Schade“, heuchelte der Taur Bestürzung über die Ablehnung.
„Lasst uns mal das Thema auf den Punkt lenken, an dem wir stehen geblieben waren“, hub Isis an. „Wo landen wir auf Sirius B?“
„Meinst du, dass das Thema an Captain Degreen nicht etwas vorbeigeht?“, mahnte Camilla an.
„Er kennt sich erstaunlicherweise auf Sirius B aus, kennt sogar ansatzweise das Gelände“, erklärte Isis.
„Na ja. Wir waren damals noch jung“, zögerte der Hengst.
„Okay, von einem Hengst zum anderen“, hub der Taur an. „Wir reden jetzt mal von Captain-Hengst zu Seth-Hengst. Wo befindet sich der beste Landeplatz außerhalb der Reichweite meiner Truppen?“
„Das ist nennt so von Artgenosse zu Artgenosse. Bringt aber nicht viel, da ich gerne wüsste wo die Zugänge liegen und wie die Wachrotation aussieht und die Stärke der Ersatztruppen.“
„Scheiße!“, entfuhr es dem Anubis-Seth-Taur. „Er hat Recht. Wir müssen auf die Brücke und wir brauchen ein Log“, fügte er noch hinzu.
„Sei mein Gast“, bestätigte der Captain und zeigte in Richtung Saalausgang.
„Nö, später. Jetzt werde ich erstmal was essen.“
„Genau“, fügte Camilla hinzu und biss in einen Apfel.
Isis grinste unergründlich vor sich hin, Captain Degreen schaute versonnen zum Anubis-Seth-Taur, Butler Frank Simson schaute verlegen auf den Tisch, Stephen spielte den braven Stiefbruder und kratzte sich hinter dem rechten Ohr, während Camilla ihren Apfel aß und ihr Taur sich über ein Sandwich hermachte.
„So, jetzt können wir“, hub der Taur nach einer halben Stunde feierlich an, nahm sein Geschirr und stand auf.
„Dann mal los“, bestätigte Degreen und zeigte sich begeistert. „Miss Queen, darf ich sie mit auf meine Brücke einladen?“
„Solange sie mir nicht alles zeigen wollen, bin ich gerne bereit.“
„Das hängt mir jetzt wohl ewig an“, stöhnte der Hengst.
„Captain. Sie fordern es doch immer wieder heraus.“
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, zeigte der Captain kurz auf den Taur, dann auf den Ausgang. Der Anubis-Seth-Taur verstand und folgte ihm. Kurze Zeit später rannte Camilla aus dem Speisesaal und folgte dem Duo.
„Tja und wir konzentrieren uns jetzt darauf, dass wir bald auf Sirius A landen“, verkündete Isis und lächelte.
„Ich hoffe, dass wir uns am Ziel der Reise nicht verlieren“, maulte Stephen.
„Nein, nein. Wir bleiben in Kontakt, vielleicht nehme ich dich sogar mit.“
„Aber was aus meiner Stiefschwester und aus Frank?“
„Das sollte nicht deine Sorge sein. Frank ist bei der Villa und Camilla sehr gut im Dienst und sie selbst ist mit Anubis und Seth in sehr guten Händen.“
„Stimmt. Trotzdem sollten wir vorher mit den beiden reden und nichts überstürzen.“
„Ganz bestimmt“, bestätigte Isis und stupste Stephen liebevoll an.
Auf der Brücke angekommen, stellte der Captain kurz seine Begleiter vor, wobei der Taur als die Namen Anubis und Seth fielen sehr argwöhnisch beäugt wurde. Besonders der erste Offizier, eine weibliche Anthro-Hyäne, die zufällig aus dem Gebiet des prähistorischen Theben stammte, ließ den Taur nicht mehr aus den Augen.
„Miss Onari“, begann der Captain an seinen ersten Offizier gewandt. „Können wir etwas für sie tun? Sie wirken angespannt.“
„Darf ich frei reden?“, fragte die Hyäne.
„Natürlich. Schießen sie los.“
„Ich halte es für extrem bedenklich einen Taur auf die Brücke zu bringen, welcher zwei ägyptische Gottheiten in sich trägt und dann auch noch Seth.“
„Haben sie Fakten die ihre Bedenken untermauern?“
„Nein, leider nicht. Ich habe nur ein Bauchgefühl.“
„Darf ich auch etwas sagen?“, mischte sich Camilla ein.
Die Hyäne schaute die Fuchswölfin von oben herab an und nickte leicht widerwillig.
„Dieser Taur ist mein Partner, mein geliebter Mann und ich kann mit beiden leben, mit Anubis und mit Seth. Sie sind nicht mit ihm liiert, ich schon und wenn ich es mit ihm aushalte, dann sollten sie es für die paar Minuten auch schaffen.“
„Ich fürchte nur, dass es nicht bei ein paar Minuten bleiben wird“, gab die Hyäne zu bedenken.
„Dann beachten sie ihn einfach nicht weiter, Erste!“, mahnte der Captain zur Ordnung. „Gibt es sonst noch etwas?“
„Nein, Sir!“, gab die Hyäne unter Zähneknirschen von sich.
„Dann dürfen sie wegtreten oder uns helfen.“
„Ich ziehe es vor zu helfen“, seufzte Onari.
„Sehr gut, sehr gut. Wir brauchen Kartenmaterial von Sirius B und ferner Sirius D“, forderte Degreen auf.
„Sehr wohl, Captain.“ Der erste Offizier, kam näher, beugte sich über ein Computerpult, gab einen Code ein. „Welche Region suchen sie?“
„Wir suchen ein Hochplateau“, antwortete der Taur.
„Sehr witzig. Es gibt ja auch nur eins davon auf dem öden Felsen“, knurrte die Erste.
„Da haben sie verdammt Recht. Es gibt in der Tat nur eins.“
„Was? Moment … - Stimmt. Kommt als Hologramm“, bestätigte die Hyäne.
„Kennst du Verteilung deiner Truppen?“, fragte Camilla an ihren Taur gewandt.
„Wenn sie nicht von meine Vorgaben abweichen, ja“, antwortete er.
Die Hyäne stellte sich direkt neben ihn, sah ihn kurz an. „Wonach sucht ihr genau?“
„Es geht darum, dass ich den Kontakt zu meinen Truppen verloren habe. Sie werden alles angreifen was nicht nach Seth aussieht und das solange wie ich nicht den Befehl gebe, alle Handlungen einzustellen.“
„Sie sehen aber nicht wie Seth aus.“
„Darum sind wir hier. Ich bin genauso Zielscheibe, wenn ich da auftauche. Ich kann den Befehl nur mental geben oder verbal, aber dazu müsste ich dicht genug an die Soldaten herankommen.“
„Und diese Zeit haben sie nicht, da sie vorher schon weggeblasen werden.“
„Bingo!“, entfuhr es dem Taur. „Da ich aber die Lage weiß und jetzt auch sehe wo sich unser Landeplatz befinden wird, können wir nunmehr ein passendes Shuttle organisieren und uns auch etwas ausdenken, wie wir in die einzelnen Katakomben gelangen, ohne das uns gleich eine Patrouille über den Haufen schießt.“
„Captain!“, hub die Hyäne laut an.
„Erste? Ich höre.“
„Wenn sie Unterstützung brauchen, ich würde sehr gerne mitkommen.“
„Wie kommt der Sinneswandel?“
„Das sieht mir schwer nach einer Infiltrationsmission aus und auf der Akademie war das mein Spezialgebiet.“
„Sie haben gedient?“, fragte der Taur erstaunt.
„Warum nicht? Nur weil ich eine Frau bin heißt das nicht, dass ich nicht schießen kann.“
„Dafür gibt es Kerle die es zwar können, aber alles Mögliche treffen nur nicht das Ziel“, ergänzte Camilla, schaute zu ihrem Anubis-Seth-Taur und zwinkerte frech.
„Ich merke, dass wir uns verstehen“, sagte die Hyäne verschwörerisch.
„Ich habe die ersten Katakomben verzeichnet“, verkündete der Taur und zeigte auf das Hologramm.
„Wo?“, fragte Camilla kurz.
„Eine da, etwa 2000 Meter vom Landeplatz entfernt, eine zweite nochmals 2000 Meter weiter südlich, dann eine dritte wiederum 2000 Meter, aber Richtung Osten.“
„Was liegt in den Höhlen?“, fragte Onari.
„Die Fragmente des Osiris“, antwortete der Taur.
„Sie wollen mir doch nicht weiß machen, dass die Mythologie stimmt.“
„Doch, oder wie wollen sie sonst meine Existenz erklären?“
Die Hyäne hob kurz die Hände. „Touché.“
„Und wo befinden sich die anderen?“, fragte Camilla.
„Auf der anderen Hemisphäre. In weiteren 8 Höhlensystemen.“
„Somit hätten wir mit den vor uns liegenden 3 alle 11 Körperteile zusammen. Der Kopf auf Sirius D.“
„Und wo befindet sich das dreizehnte Fragment?“, fragte die Hyäne. „Laut Mythos sollen es dreizehn Teile sein.“
„Das ist sein Penis und den habe ich am Körper. Und ja, ich werde ihn behalten“, erklärte der Taur.
„Schön für euch“, sagte die Hyäne und winkte ab.
„Es ist aber schon erstaunlich wie viele über das uralte Ägypten und euch Götter Bescheid wissen“, wandte sich Camilla an ihren Anubis-Seth-Taur.
„Der Mythos lebt und wird niemals sterben.“
„Kein Wunder, wenn ihr ständig wieder auftaucht“, merkte Onari an.
„Wann landen wir auf Sirius A?“, fragte Camilla an Captain Degreen gewandt.
„Wenn unsere Parkposition planmäßig frei werden sollte, dann steigen wir in 8 Stunden ab und dringen in 12 Stunden in die Planetenatmosphäre ein.“
„Gibt es Turbulenzen?“, hakte der Taur nach.
„Nein. Die Atmosphäre ist noch sehr dünn und wird es wohl auch bleiben. Die Luft ist gerademal gut genug, damit man sich draußen aufhalten kann. Körperliche Anstrengungen verbieten sich von selbst.“
„Das Terraforming bringt nicht immer die gewünschten Effekte“, warf der erste Offizier ein. „Vielleicht hätte man es gerade in diesem Sektor lassen sollen.“
„Ich gehe jetzt zu Styx Grool“, verkündete der Taur. „Verdammte scheiße, jeder hat hier einen Namen und ich bin nur ein Hybrid.“
„Wenn es dich beruhigt, dann nenne ich dich ab jetzt Anuset. Das klingt sogar ägyptisch“, rief Camilla zu ihm rüber.
„Anuset? Das klingt gut. Sehr gut sogar. Wünsch mir Glück, mein Schatz!“
„Was sollte dir schon passieren? Ich liebe dich, Anuset.“
„Ich dich auch.“
„Boah, euer Geschleime ist ja nicht auszuhalten“, brüllte die Hyäne dazwischen und fuchtelte mit den Armen in Richtung Brückenausgang.
„Ich gehe jetzt besser“, sagte Anuset noch kurz und verließ die Brücke.
„Und da ich hier überflüssig bin, werde ich auch gehen“, sagte Camilla noch und verschwand ebenfalls.
„Ausgezeichnet, Miss Onari“, hub der Captain an. „Wir beide haben jetzt einen Auftrag, wenn wir gelandet sind. Wir werden ein Shuttle ausfindig machen, welches uns alle nach Sirius B bringt und auf diesem Plateau Platz findet.“
„Es darf nicht größer sein fünfzig mal zwanzig Meter“, erwiderte die Hyäne und schaute auf das Hologramm.
„Das grenzt das Angebot sehr ein“, überlegte Degreen. „Was schlagen sie vor?“
„Wir gehen den nicht ganz legalen Weg. Sie wissen schon was ich meine.“
„Oh ja. Wie in alten Zeiten?“
„Wie damals“, bestätigte die Erste.
„Isis, wir müssen reden“, begann Anuset, nachdem er Isis‘ Kabine betreten hatte.
„Schön. Irgendwie will jeder mit mir reden.“
„Es geht um den Landeplatz und die ersten Truppen bei den Höhlen.“
„Habt ihr etwas gefunden?“
„Ja. Auf der Brücke haben wir ein Hologramm gestartet. Das erste Fragment liegt 2000 Meter Luftlinie entfernt.“
„Wie groß ist das Plateau?“
„Begrenzt“, überlegte Anuset.
„Ich fasse es nicht“, fuhr Isis auf, „seitdem du kein Roboter mehr bist, scheinst du ein typischer Kerl zu sein. Ständig vergesslich, Hauptsache eine Partnerin in die du deinen Schwanz stecken kannst.“
„Na ja, der findet seinen Weg ja auch allein.“
„Och nöööööö!“ fauchte die menschliche Göttin. „Ich gehe zur Brücke und du kommst mit. Ich will Informationen aus erster Hand. Dir kann ich scheinbar nicht mehr vertrauen.“
Als beide auf den Gang traten, kam ihnen Camilla über den Weg gelaufen. „Oh hallo, ihr beiden!“, grüßte die Fuchswölfin fröhlich.
„Wir sind auf dem Weg zur Brücke“, verkündete der Taur.
„Das ist ja großartig, Anuset. Ich begleite euch.“
„Anuset? Wer ist Anuset?“, fragte Isis.
„Ich bin es“, verkündete der Taur. „Ich beschwerte mich darüber, dass hier jeder einen Namen hat und ich ja zwei besitze und keiner sich einig wird, wer ich bin und wie er mich nennen soll.“
„Da habe ich ihm die Kombination aus Anu-bis und Set-h gegeben.“
„Eine sehr gute Idee“, merkte die Göttin an und klopfte Camilla auf die Schulter. „Lasst uns gehen. Wir müssen Nägel mit Köpfen machen.“