Die Nacht in Narnia 1 - Kapitel 4-1 - Der Angriff auf Lucy und Novid
Wenn auch eigentlich ungeplant, hier der Teil 4-1 von Lucy. Der Teil in dem Novid sie vor Banditen beschützt. Ferkeleien gibt es hier nicht, nur etwas Kuscheln. Doch es geht zum teil ziemlich Blutig zu. Doch das passiert halt, wenn man die große liebe eines Fuchses und die Mama dessen Tochter in Gefahr bringt. Also Leute, wenn ihr das nächste mal einen niedlichen Fuchs seht, immer nett sein.
Es spielt etwa 1 Monat vor Narnia 4 - Kapitel 3. 4 Monate nach Lucy 2 und 3 Monate nach Lucy 3. Da es gesamt etwa 22 Seiten wären, ist es ein Zweiteiler.
Die Rechte der Ursprungsgeschichte und die seiner Fortsetzungen liegen bei Were Gato. Die meiner Fortsetzungen bei mir, Plüsch Tiger.
Were-Gato: https://were-gato.sofurry.com/
Were-Gatos Kapitel 1 von Lucy - https://www.sofurry.com/view/291209
Dank an Were Gato der mir Freundlicher weise die Erlaubnis erteilt hat diese zu veröffentlichen. Falls ihr wissen wollt ob ihr diese oder seine Geschichten die auf dessen Werken basieren weiter leiten oder anderweitig öffentlich nutzen dürft. Müsst ihr Were-Gato fragen, den er ist der Autor der Grundgeschichte.
Für jene die es nicht wissen, die Geschichten aller Narnia Fortsetzungen sind zusammenhängend, nur aus jeweils anderen Zeiten und anderen Charakteren Sicht. Wer will kann sich mal, versuchen die verschiedenen Kapitel Zeitlich zu Ordnen, denn selbst ich habe schon meine Probleme da durchzusehen.
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Im Schloss
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Es ist Mittag, als Lucy beim ankleiden von Novids Nervosität gepiesackt wird.
„Novid, es ist nur ein paar Kilometer bis in den Ort, wo man uns eingeladen hat. Du hast mir Vier Wachen vor die Tür gestellt, die uns beide begleiten. So schnell traut sich da keiner uns was zu tun."
„Lucy, aber es gab Meldungen von einer Banditen Bande im Reich.", Novid eindringlich.
„Ja Novid, aber du selbst sagtest, dass es immer noch weit von hier weg ist. Zudem haben Peter und Edmund Soldaten in die Region geschickt um sie zu suchen und die Bürger zu schützen.", Lucy beruhigend, während sie mit dem ankleiden fertig wird.
Novid, dessen Fell von Lucy bereits schön gemacht wurde, läuft nervös hin und her und kann sich nicht recht beruhigen.
„Willst du nicht wenigstens eine Kutsche nehmen oder Pferd?"
„Nein Novid. Ich bin so oft im Schloss und sehe kaum was vom Land. Ich möchte auch mal Blumen und Gras anfassen können und nicht nur im vorbeiziehen sehen."
Darauf weiß Novid nicht so recht was er erwidern soll. Daher versucht er es auf die Persönliche Art. Er geht zu ihr und sieht bei ihr stehend zu ihr hoch und sagt Gefühlvoll: „Ich habe einfach Angst das dir was passiert und ich dich auch noch verliere."
Lucy hockt sich hinunter und drückt ihn sanft und sagt:
„Ich weiß Novid, doch man kann es mit der Angst auch übertreiben."
Es beruhigt Novid nicht, doch er weiß wann er verloren hat und schweigt, während er die Nähe zu Lucy genießt. Ein paar Streicheleinheiten später, steht Lucy auf und nimmt sich ihre leichte Strickjacke.
„Na komm kleiner Angsthase.", Lucy stichelnd.
Novid folgt ihr zur Tür ihres Gemaches. Nach dem öffnen sieht Lucy bereits die vier Soldaten, die Novid schon gerufen hat um beide zu begleiten. Zwei Narnianen und Zwei Menschen. Der Ranghöchste, ein erfahrener Faun begrüßt beide.
„Eure Majestäten.", der Ranghöchste der Soldaten zum Gruß.
Lucy begrüßt die Soldaten, während und Novid fragt :
„Gibt es irgendwelche Hinweise auf Probleme, auf dem Weg zu dem Fest?"
„Nein eure Majestät, alles ruhig. Wir haben auch zwei Patrolien losgeschickt die sich auf dem Weg regelmäßig umsehen, doch bisher keine Meldungen von Problemen.", der Soldat beruhigend.
„Okay, dann folgen sie uns, bitte."
„Sehr wohl."
Novid geht zu Lucy, die sich in Bewegung setzt. Sie ist nachdenklich, was Novid in seiner Sorge nicht mitbekommt. Dann als sie in der Nähe von Susans Gemach sind, fragt er plötzlich:
„Möchtest du noch mal bei unserer Tochter vorbei gehen?"
Sie sieht im gehen zu ihm nach unten und sagt schmunzelnd:
„Netter versuch Novid. Die kleine ist bei Susan gut aufgehoben und wir beide werden auch mal ein paar Stunden ohne sie überstehen."
Ein paar weitere Meter später fragt er neugierig:
„Weshalb ist dir dieses Fest eigentlich so wichtig, es ist doch jedes Jahr?"
Sie beginnen die Stufen nach unten zu gehen. Lucy hält sich mit der rechten Hand am Geländer Fest während sie nach links unten zu Novid schaut und antwortet.
„Erst mal weil uns der Leiter des Ortes eingeladen hat. Zudem ist es eine Möglichkeit endlich mal etwas zu erleben und dich dem Volk zu zeigen. Hier direkt beim Schloss kennen dich die Menschen schon, doch weiter weg noch nicht viele. Wie hieß das noch mal? Das Fest."
Jetzt unten am Ende der Treppe angekommen antwortet Novid.
„Es nennt sich einfach Saat Fest. Es ist nicht an eine feste Jahreszeit gebunden, da man ja in der Gegend verschiedenes anbaut und zu verschiedenen Zeiten. Aber es ist in der Regel immer irgendwann zwischen Frühling und Herbst."
„Ich glaube so in ähnliches Fest gibt es auch in einigen Ländern unserer Welt."
„Wirklich? Zwei Welten und ähnliche Feste, ist ja interessant."
„Ja, es heißt glaube so was wie Erntedankfest, wir haben sogar Weihnachten. Doch bei uns gibt es, anders als hier, keinen Weihnachtsmann und der Ursprung des Brauches ist auch ein ganz anderer. Bei uns kaufen die Eltern zu Weihnachten die Geschenke für die Kinder und sich gegenseitig."
„Da hätte der Weißbart bei euch ja nicht viel zu tun.", Novid ein wenig amüsiert.
Gang für Gang gehen sie weiter bist zum Tor des Schlosses. Lucy atmet tief ein als sie das Tor verlassen und sieht sich sofort neugierig um. Novid beobachtet sie, während er neben sie her laufen tut und die Soldaten folgen in einigen Metern Abstand. Lucy kann wie sie es schon andeutete nicht anders als die Gelegenheit nutzen und mal ein wenig auf Tuchfühlung mit der Natur zu gehen. Da gerade einige schöne Blumen blühen, pflückt sie welche zu einem schönen kleinen Blumenstrauß. Novid sieht das Lucy das sichtbar gefallen tut und beruhigt sich etwas. Es dauert nicht lange bis der Ort nahe dem Schloss erreicht ist und beide das Markttreiben auf den Straßen sehen können. Lucy merkt, als sie zu ihm sieht, dass er je näher sie dem Ort kommen, umso nervöser wird. Auch das Novid auffallend schweigsam ist seid sie das Schloss verlassen haben, ist für sie offensichtlich.
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In der Stadt, nahe Care Paravel
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Nach einigen weiteren Minuten betreten sie den Ort und werden sogleich von den Bürgern bemerkt, von einigen beobachtet und anderen freundlich gegrüßt. Lucy grüßt freundlich zurück und sieht sich neugierig an den Verkaufsständen um. Novid sieht zu ihr auf und bemerkt nun das Lucy sich hier, bei den Bürgern, oder außerhalb des Schlosses scheinbar wohler fühlt als allein mit ihm im Schloss. Novid gibt das etwas zu denken, da er eigentlich nicht will das Lucy unglücklich ist. Er kommt aber nicht dazu sich groß Gedanken zu machen, da sein Blick während des Grübelns durch die Gegend streift und auch nicht so erfreute Gesichter erblickt. Ihm ist bereits klar warum sie auf ihn und einige auch auf Lucy nicht so freudig gestimmt sind. Sie wollen nicht Akzeptieren das Lucy bereits so jung Mutter ist und dann auch noch mit einem Narniane eine Tochter hat. Doch wieder kann er sich darüber nicht viele Gedanken machen da er von Stimmen in seiner Nähe abgelenkt wird.
„Guten Tag eure Majestät.", ein Frauen Stimme.
„Hallo die Damen. Wünsche einen schönen Tag.", Lucy höflich.
Novid dreht sich nach links und sieht Lucy ein paar Meter weiter bei zwei Frauen stehen. Er folgt ihr, doch bleibt etwa zwei Meter hinter ihr auf Abstand.
„Vielen Dank eure Majestät.", die jüngere der Beiden.
„Hier für sie, gerade erst gepflückt. Ich weiß ist nichts besonderes aber sie sind schön.", Lucy zu der älteren der beiden Frauen.
„Vielen Dank. Ja schön sind sie, kann man unterwegs bei der Arbeit nur leider selten was von haben, daher danke. Doch wie ich sehe heute ohne Töchterchen draußen?"
„Ja, heute ohne die kleine. Wir wurden zum Saat Fest eingeladen und das möchte ich zu Fuß gehen, damit ich auch mal was von der Gegend sehe und anfassen kann. Den Feierlichkeiten wollte ich die kleine, mit ihren drei Monaten, auch noch nicht aussetzen.", Lucy sichtlich zwiespältig.
„Ja ich kann sie verstehen. Ich denke auch das wäre noch etwas zu viel für die kleine.", die ältere der Frauen verständnisvoll zustimmend.
„Eine Frage eure Majestät. Da ihr nur zum Saat Fest wollt, wozu all die Soldaten?", die jüngere der beiden neugierig, während sie zu die Soldaten hinter ihr deutet.
Lucy sieht links hinter sich und erblickt die Soldaten etwas verstreut und Novid mit einem hinter ihr. Nachdem sie sich wieder Umgedreht hat sagt sie:
„Das ist wegen meinem kleinen Gemahl, er hat immer angst mir passiert was, wenn ich allein gehe. Ich kann schon froh sein das er mir nicht die ganze königliche Armee hinterher schickt.", Lucy etwas amüsiert.
Die beiden Frauen sehen etwas überrascht an Lucy vorbei zu Novid hinunter, dann die ältere der beiden zu Lucy:
„Dann ist das eure Gemahl und der Vater der kleinen Emili?"
„Ja das ist er."
Sie sieht zu Novid und sagt dann etwas nervös:
„Verzeiht eure Hoheit, das wir sie nicht gesehen haben und entsprechend begrüßt."
Novid geht auf sie zu und bleibt neben Lucy stehen, dort antwortet er:
„Schon gut werte Dame, es war Lucys Gespräch nicht meines. Ich sehe das nicht so ernst."
Die beiden Frauen sind ein wenig überrascht, was auch Lucy bemerkt und darauf sagt:
„Stimmt Novid ist da nicht so. Ihm reicht es, wenn man normale Höflichkeit ward. Er ist, wie einer seiner früheren Kollegen gesagt haben soll, im Herzen ein Diener geblieben.", danach schaut sie lächelnd zu ihm runter.
„Ein Diener, eure Majestät?", die Ältere der beiden verwundert zu Lucy.
„Ja ein Diener. Novid war einer unserer Diener, während wir uns näher kamen. Wie nahe wir uns gekommen sind, wurde selbst uns erst klar als die anderen meine Schwangerschaft bemerkten, welche ich bis dahin geheim hielt, genau wie die Identität des Vaters. König Peter wollte unbedingt wissen wer der Vater ist und gab keine Ruhe, da ging Novid zu Aslan, da er in seiner Diener Position Machtlos gegen ihn war. Minuten bevor der kam stellte sich Novid sogar Peter entgegen um mir beizustehen. Peter meinte es eigentlich gut, doch hatte er es den Tag übertrieben. Aslan gab Novid dann Königliche würden und untersteht einzig mir. Aslan offenbarte uns dann auch, was der eine für den anderen Empfindet, da wir nachdem ich schwanger war, einen gewissen Abstand wahrten und den anderen unsere Gefühle nicht offenbarten. Nachdem Novid den Rang hatte, hat er Peter sofort untersagt sich mir zu nähern bis der sich bei mir entschuldigt und setzte das sogar mit Wachen durch."
Die beiden Frauen sehen die beiden verdutzt an und dann die jüngere zu Lucy:
„Mensch eure Majestät, ihr macht einen ja richtig neidisch."
„Neidisch? Wieso?", Lucy überrascht.
Darauf die ältere: „Warum? Weil unsere beiden Mannsbilder zwar ein Großen Mund haben, wenn sie Betrunken sind, aber sonst so klein sind, wie eure Gemahl groß. Einige Frauen würden einiges geben um nur ein wenig von eurem Gemahl, an ihrem zu sehen. Einige wissen erst das was nicht stimmt, wenn kein Essen auf dem Tisch steht. Aber Okay, es gibt auch etliche die ganz in Ordnung sind. Tessa ihrer, das ist auch so ein Prachtexemplar, Höflich fleißig und schick."
„Dennoch von so etwas können wir beide nur träumen, Elsbet. Du weißt ja, wie lange ich schon rede, das mein werter Gemahl endlich das Dach repariert.", die jüngere der beiden.
„Wochen, habe ich recht?"
„Ja, Wochen. Aber inzwischen hab ich ein kleines Fass hingestellt, jetzt hab ich nach dem Regen sogar Frisch Wasser im Haus. Frau weiß sich halt zu helfen.", die junge Frau am Ende selbstbewusst.
Darauf Lucy Gefühlvoll, als sie sich zu Novid gehockt hat und ihn sanft streichelt:
„Na ja, bei Novid liegt es wohl auch daran, das er weiß wie es ist eine Partnerin zu verlieren. Seine frühere Partnerin ist im Krieg gegen die Weiße Hexe getötet worden, auch deshalb ist er wohl so überfürsorglich."
Novid macht einen etwas niedergeschlagenen Eindruck, auch wenn er die Geste von Lucy genießt, er wird nur ungern an diese Vergangenheit erinnert. Die Frauen bemerken das, worauf sie ihm ihr Beileid aussprechen und die ältere der beiden sagt noch:
„Ja der Verlust einer geliebten Seele ist immer schlimm und so was vergisst man dann mitunter nie. Doch man muss nach vorn sehen, denn wie jetzt bei ihnen Beiden, kommen auch wieder Glücklichere Tage."
„Wie man an uns beiden sieht.", Lucy bestätigend.
Sie plaudern noch ein paar Minuten, bis Lucy sich von den beiden Frauen verabschiedet und mit ihrem Gefolge weiter geht. Lucy stoppt immer wieder mal um an den Ständen zu nachzusehen, die immer wieder irgendwo stehen, oder um mit einem Bürger zu sprechen, daher ahnt Novid, das es ein Langer Tag werden wird. Nach einer Weile kommen sie zum Ausgang der Stadt und folgen dem Weg in ein kleines Wäldchen, von denen es auf dem Weg ein paar gibt.
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Der Weg zum Fest
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Novid erkennt am Stand der Sonne das sie bereits eine gute Stunde gebraucht haben, nur um durch die Stadt zu kommen. Etwa auf Mitte des ersten Wäldchens bleibt Lucy nach einer Maroden Stelle des Weges stehen und sagt zu Novid:
„Das sollten wir Reparieren lassen, diese Löcher sind für die Kutschen und Bürger eine unangenehme Sache. Stell dir mal vor wir wären da mit Kutsche durch, das hätte ganz schön geholpert."
„Ja stimmt.", dann dreht Novid sich zu einen der Soldaten und fragt: „Es gibt doch regelmäßigen Kontakt durch Boten, zwischen dem Schloss und den Städten und Dörfern, Richtig?"
Einer der Soldaten, dann zu Novid: „Ja stimmt, etwa ein Mal die Woche, manchmal öfter. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, bei wichtigen Dingen und weit entfernten, da werden dann auch Vögel eingesetzt."
„Verstehe, danke.", Novid bevor er sich wieder umdreht.
Sie setzen sich wieder in Bewegung. Da Lucy etwas Neugierig ist fragt sie Novid:
„Was haben den die Boten, mit den Wegen zu tun?"
Novid sieht sie beim Laufen an und Antwortet: „Die Boten benutzen die Wege und davon viele. Da sie sich auch mit Karten auskennen, könnten wir ihnen einfache machen lassen und sie während ihrer Arbeit beschädigte Wege und Straßen Markieren und was daran Kaputt ist. Wenn wir es Wissen können wir die Straßen reparieren lassen, wenn etwas beschädigt ist oder wurde."
„Gute Idee, Novid.", Lucy anerkennend.
„Muss ich auch sagen. Vor allem weil sie durch die Boten kein extra Aufwand macht.", einer der Soldaten zustimmend.
Novid dreht sich zum Soldat und sagt, schon etwas verlegen: „Danke für das Kompliment."
Zu Novids Überraschung, lässt Lucy wirklich kaum eine Gelegenheit aus um mit der Natur in Kontakt zu kommen. Egal ob Blumen, Schmetterlinge oder was sonst noch ihr Interesse weckt, daher kommen sie auch nicht ganz so schnell voran wie Novid lieb ist. Doch das es Lucy zu gefallen scheint, schweigt er und lässt ihr die Zeit. Die Soldaten sind zum Teil auch froh, da sie so entspannt laufen können und sich nicht abhetzen müssen. Langsam aber sicher kommen sie der Mitte der näher. Lucy bemerkt den ganzen Weg schon das Novid etwas unruhig ist und immer wieder am Weg schnüffelt. Was sie nicht weiß ist das er sich Sorgen macht.
„Irgendwas stimmt nicht. Immer wieder der leichte Geruch von Rüstungen und Metall. Doch nicht von der Patrolie und erst hier in dem Bereich.", Novid im Gedanken.
Novid dreht sich zu den Wachen und sagt: „Bitte seit Wachsam und zwei bitte vor uns, ich habe ein ungutes Gefühl und Geruch in der Nase."
Wie befohlen gehen zwei vor und die anderen werden notgedrungen wachsamer. Darauf Lucy, die gerade neben ihm läuft und nach unten, zu ihm sieht:
„Novid, übertreibe nicht. Ich habe noch nichts bemerkt und der Tag ist recht schön und sonnig. Ich glaube selbst Banditen oder Ganoven machen mal Frei."
Novid sieht zu ihr hoch und sagt dann.
„Lucy, du weißt ich bin dein Gemahl und auch dein Beschützer. Ich rieche ärger und das macht mir sorgen.", darauf geht Novid schnüffelnd etwas vor und lässt Lucy etwas ungläubig und schmunzelnd zurück.
„Armer kleiner Mann.", Lucy etwas amüsiert, während sie Novid in einigen Metern Entfernung beobachtet.
„Schweiß, Metall, Leder, Mensch, Minotaurus und einiges mehr, frisch und immer stärker werdend.", Novid irritiert.
Er sieht sich um und erkennt dass der Wind von links kommt, aus Süd Westlicher Richtung.
„Wartet hier! Zwei Mann kommen mit mir.", Novid ernst.
„Novid lasse die Spielchen.", Lucy unverständlich.
Novid ignoriert Lucys Meckern und folgt der Geruchsspur, den Weg entlang. Das Wäldchen ist Lichtdurchflutet, doch hat viel Unterholz und Versteckmöglichkeiten. Plötzlich hört er Schritte hinter sich. Er sieht nur Drei Meter hinter sich Lucy mit den anderen beiden Soldaten, näher kommen:
„Lucy, ich sagte bleibt dort! Könnt ihr beiden keinen Befehl befolgen?", Novid aufgeregt.
Lucy bleibt erschrocken stehen und die Beiden Soldaten ebenfalls. Sie hat Novid so bisher nur ein Mal so erlebt und das war als Peter sie bedrängt hatte. Langsam macht sie sich Sorgen und sieht wie Novid, gefolgt von den beiden Soldaten, schnüffelnd weiter geht.
„Was hat das zu bedeuten? Haben sie uns entdeckt?"
„Weiß nicht genau, doch der Name Lucy ist gefallen und der Fuchs ist ein Narniane. Wenn ich Richtig liege haben wir diesmal den Jackpot bekommen. Das ist wahrscheinlich Königin Lucy und ihr Fuchsfreund, für die dürften wir ein mächtiges Lösegeld bekommen und selbst wenn nicht, das was sie dabei haben dürfte mehr sein, als ein paar Händler bei sich haben.", der Minotaurus flüsternd und mit glitzern in den Augen.
Sein Menschlicher Kumpane sieht überrascht zu ihm und sagt flüsternd: „Königin? Bist du wahnsinnig? Wenn die uns kriegen dann sind wir erledigt!"
„Wie lange machen wir das schon? Noch nie hat uns einer Erwischt, selbst die Armee die der König geschickt hat, sucht sich in unserem alten Gebiet fast Wahnsinnig. Wir haben mit ihnen Katz und Maus gespielt und machen das weiter. Die Versager müssen erst mal an unser können heran kommen.", der Minotaurus Selbstbewusst.
„Stimmt, bisher hat uns noch keiner Erwischt und nach so einen Fang wie sie, können wir uns den Rest unserer Zeit ein schönes Leben machen und wenn es außerhalb von deren Reich ist.", ein anderer zustimmend.
„Mal abgesehen davon sind wir Acht und die gerade mal zu viert, den Fuchs und die kleine kann man nicht mal als Gegner betrachten.", flüstert ein weiterer selbstbewusst.
„Falls noch einer Kalte Füße hat, mache ich es allein, die vier Königsflaschen schaffe ich auch allein.", der Minotaurus arrogant.
„Nein schon gut.", der welcher als erster Zweifel hatte.
„Dann wäre das geklärt. Wir warten nur den Richtigen Moment ab."
Novid geht den Weg entlang und schnüffelt. Als er auf Höhe des Randes des Wäldchens kommt und der Geruch nachlässt, geht er etwas zurück, worauf auch der Geruch wiederkommt. Sein Blick geht zu dem Wäldchen und sieht das Bewegen der Halme im Wind, welche in dem Baumlosen Bereich zwischen Wäldchen und Weg. Etwa Zwanzig Meter liegen dazwischen. Novid geht zu den Soldaten welche ihn folgen und sagt besorgt.
„Ich rieche einen Minotaurus, Menschen, Waffen und Rüstung und es kommt aus dem Bereich hier in Richtung des Windes. Irgendwer ist dort. Wir sollten die Königin so schnell wie Möglich hier wegbringen."
„Seid ihr sicher Majestät?"
„Ja b...."
Kling.
„Man du Idiot! Pass auf wo du mit deinem Schwert hinkommst, wegen dir werden wir noch entdeckt."
Novid sieht zu dem Bereich wo der Ton herkam, welcher ihn unterbrochen hat und fragt:
„Haben sie das auch gehört?"
„Ich glaube ja, es war wie Metall. Ich glaube sie haben recht, irgendjemand versteckt sich dort.", der Soldat während Novid zu Lucy rennt.
Dort angekommen sagt er ernst zu den Wachen: „Bringen sie die Königin so schnell es geht zurück in die Stadt und lassen sie noch einige Soldaten kommen! Schnell."
„Ja eure Majestät."
„Nein Novid! Was ist los was soll das Spielchen?", Lucy etwas verärgert und macht seinen Befehl rückgängig.
„Lucy hier versteckt sich jemand der bewaffnet ist und ich will nicht dein ...."
Plötzlich hört Novid weit hinter sich knacken von Unterholz, klappern und viele Schritte. Fast im selben Moment schreit einer der Soldaten:
„Sie kommen!"
Novid sieht zurück und erkennt Acht bewaffnete die in Richtung Lucy rennen. Er bekommt angst um Lucy sagt aufgeregt zu ihr:
„Los Lucy, lauf schnell zurück nach Hause."
„Aber Novid. Was ist mit dir?", Lucy nun ängstlich.
„Lauf Lucy! Los!", Novid fast Panisch, gleich darauf schreit er zu den Soldaten „Beschützt Königin Lucy."
Lucy läuft wie Novid verlangt weg und bekommt immer mehr angst. Die Soldaten haben sich bereits in Bewegung gesetzt und rennen auf die Angreifer zu, bis auf einen. Zu diesem sagt Novid aufgeregt:
„Kommen sie, wir müssen die beiden die sich von der Gruppe getrennt haben von Lucy fern halten und wenn wir ihr nur Zeit verschaffen können, sie dürfen sie nicht bekommen."
Novid sieht das es klappt, sie lassen von Lucy ab, auch weil sie mit ihrem Kleid nicht sehr schnell ist und sie nicht von Hinten Attackiert werden wollen. Plötzlich hört Novid einen Schrei hinter sich und stoppt innerhalb des Wäldchens kurz. Er sieht nach hinten und erkennt das ein Angreifer bereits gefallen ist und einer der Soldaten. Novid bekommt immer mehr Panik und wird zornig.
„Nicht schon wieder! Bitte nicht wieder. Nicht Lucy.", denkt Novid mit tränenden Augen.
Noch während Novid das Aufeinandertreffen von Schwertern bei dem Soldat der ihn begleitet hat hört, fällt der nächste Soldat. Novid dreht sich zu dem Soldat der ihn begleitet hat und erkennt ihn gut Zehn Meter weiter. Als er sich in Bewegung setzt geht auch der zu Boden. Die Angreifer ignorieren Novid und Laufen auf Lucy zu, die bereits ein Fünfzig Meter weg ist. Novid folgt ihnen und weiß das er nicht mehr tun kann, als sein eigenes Leben opfern, um ihr noch ein paar Sekunden zu verschaffen. Seine Gedanken wandern zu Emili, seiner Tochter, das Größte Geschenk welches Lucy ihm machen konnte.
„Emili ich werde nicht zulassen das sie dir deine Mama wegnehmen und wenn es das letzte ist was ich tue. Wie auch immer ich werde nicht noch einmal jemanden verlieren den ich liebe, nicht noch einmal. Nicht Lucy!", Novid weinend und verzweifelt, während er auf die beiden Banditen zu rennt.
Novid spürt im Moment seine Liebe zu Lucy und seiner Tochter deutlich, genauso wie die Angst um sie, Wut und Verzweiflung. Sein Blick ist auf den schwächsten der beiden konzentriert. Die Banditen sind recht flink trotz des Unterholzes, doch Novid ist klein und wendig. Außerdem hat er etwas sehr wichtiges wofür er kämpft. Schmerzen durchziehen seinen Körper, während er sich den beiden nähert. Doch es interessiert ihm nicht, er ignoriert es. Sein sprinten wird schwerer und weniger grazil, doch wird er nicht langsamer. Sein Blick verändert sich, was ihm etwas irritiert, doch sieht er weiter auf die Stelle des Banditen, an der er ihn angreifen wird und springt schließlich mit voller Geschwindigkeit auf ihn. Der Bandit fällt nach vorn und rutscht ein paar Meter weiter. Novid öffnet sein Maul und beißt einfach zu. Der Biss beginnt an dem Unteren Ende des Halses und geht schräg in Richtung Körper. Mit aller Kraft drücken sich seine Kiefer zusammen. Unter dem Druckt bersten alle Knochen welche sich seinem Kiefer entgegen stellen. Nur ein kurzer gequälter Schrei kommt vom Banditen, welcher dann plötzlich endet. Der andere Bandit ist stehen geblieben und torkelt nur ein paar Meter entfernt Kreidebleich an einem Baum. Novid öffnet ein wenig sein Maul und hebt den Kopf, dabei reißen die Zähne ein Teil Knochen und Muskeln mit. Schließlich lässt er von dem Leblos daliegenden Opfer ab.
Novids Blick geht zu Lucy welche noch weiter läuft, aber immer wieder nach hinten sieht. Das Blut und die kleine Fleischfetzen im Maul bemerkt er gar nicht.
„Ja los lauf. Ich habe einen irgendwie aufgehalten. Bringe dich in Sicherheit Lucy.", er im Gedanken.
Plötzlich kommen ihm der Geruch und das Atmen des anderen Banditen in die Sinne, worauf er sich zu ihm dreht. Novid knurrt den zweiten Bandit zornig, mit Blutigen Maul und gut sichtbaren Zähnen an. Novid kann dessen Angst riechen, was ihn etwas irritiert. Der Bandit richtet, Weiß wie ein Bettlacken, sein Schwert auf ihn und macht einen plötzlichen Schritt worauf Novid auf ihn los geht und einen Hieb mit seinen Krallen gegen die Beine und anschließend ein Biss in eines seiner ungeschütztes Knie. Ein lauter Schmerzvoller Schrei hallt durch das Wäldchen, als die Knochen des Knies bersten. Diesen Schrei entgegnet Novid mit einem wütenden Brüllen und einen Hieb mit seinen Krallen quer über den Oberkörper des Banditen. Die lederne Rüstung wird von seinen Krallen wie Butter durchtrennt und verursachen fünf lange, tiefe und blutende Wunden.
Lucy jagt der Schrei schon panische angst ein und dann noch das Brüllen. Sie rennt schneller, gleichzeitig weint sie, weil sie Angst um Novid hat. Sie fühlt sich so hilflos und klein.
Novid hört den Minotaurus reden: „Die Wachen sind erledigt, holen wir uns schnell die kleine und dann weg hier. Wenn wir uns beeilen sind wir in einem Monat reich."
Novid sieht in die Richtung der Lichtung, die durchs Unterholz nur wage zu erahnen ist, von da wo er steht und reagiert auf die Worte des Minotaurus mit einem wütenden Brüllen. Gleich darauf rennt er auf die verbliebenen Banditen los. Er weiß nicht wie er es geschafft hat die beiden zu besiegen, doch es ist geglückt und mehr ist ihm nicht wichtig. Die rennende Banditen Gruppe ist nur Meter vom Wäldchen entfernt als Novid mit voller Geschwindigkeit aus dem Unterholz auftaucht und zwei der verbleibenden Fünf Banditen aus dem Sprung erwischt und umstößt. Beim Umfallen stößt sich Novid mit den Hinterbeinen an den Banditen ab und Beschädigt die Lederrüstung des einen und verletzt ihn leicht. Alle Fünf sind geschockt über dessen plötzliches auftauchen. Novid landet Fünf Meter hinter ihnen und kommt ein paar Meter weiter zum stehen. Er dreht sich sofort zu ihnen um und sieht deren überraschte Gesichter. Die beiden die er umgestoßen hat stehen gerade auf, als einer der Banditen irritiert fragt:
„Verdammt, was ist das für ein Vieh? Gehört das auch zu der kleinen."
Novid bleibt an der Stelle stehen wo er ist und sagt Wütend zu den Banditen:
„Ich bin Novid. Der Gemahl von Königin Lucy und ich werde sie beschützen, auch wenn ich dabei sterben sollte.", anschließend Knurrt er mit fletschenden und Blut triefenden Zähnen.
„Das ist unmöglich!", einer der Banditen.
„Möglich oder nicht, wenn du Sterben willst, das kannst du haben Füchschen. Nur weil du jetzt Männchen machen kannst, bist du kein Gegner für mich.", der Minotaurus selbstsicher. Danach dreht er seinen Kopf zu seinen Kumpel und sagt:
„Renne du der kleinen hinterher, falls die anderen versagt haben wir vier kümmern uns um das Vieh hier."
„Okay.", der Bandit erleichtert.
Der Bandit dreht sich um und rennt zum Weg, Richtung Lucy. Novid reagiert darauf mit einem Wütenden Brüllen. Plötzlich fliegt nahe am Kopf des Minotaurus ein Schwert vorbei, der kann deutlich das Wabern der Luft hören und die Klinge am Rande des Sichtfeldes, als es ihn verfehlt.
„Das war wohl nichts. Lasse das spielen mit Messer lieber denen, die was davon verstehen.", der Minotaurus arrogant, während er sein Schwert präsentiert.
„Verdammt!", plötzlich sein Kumpel neben ihm.
Der Minotaurus sieht nach links zu ihm und dann nach hinten, wo dessen Blick endet.
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Fortsetzung folgt !