In allen Formen
Eine neue Mitarbeiterin macht das Leben im Zoo... komplizierter
Hallo mal wieder!
Ein neues Jahr, ein neuer Teil der kommisionierten Reihe rund um einen nicht ganz regelkonformen Tiergarten. Präsentiert mit der großzügigen Föderung durch KyanHyena.
Wie immer gilt natürlich auch hier, dass das junge Gemüse unter 18 hier nichts zu lesen hat! Pfui! Geht weg!
Alle die dann noch übrig bleiben sind natürlich herzlich eingeladen die Geschichte zu kommentieren. Also dann, Viel Vergnügen!
In allen Formen
(eine Kommission für KyanHyena – Teil 3)
Als Micha den Zoo an diesem Tag verließ wurde er von einer vertrauten Stimme begrüßt.
„Na, Ende der Arbeit im langsamsten Schlachthaus der Welt? Für heute?“
Resigniert ließ der Tierpfleger den Kopf hängen. Er war müde und hatte nicht die geringste Lust auf das, was dieser Kerl für eine Diskussion hielt. Der hoch gewachsene Mann mit dem Anzugjackett, Barett und schmalem Oberlippenbart stierte ihn an.
„Nicht jetzt Pierre“, wehrte Micha ab. Er ging in Richtung des Parkplatzes. „Ich hab eine Verabredung.“
Der Mann ließ sich davon nicht beirren. „Ist sie sich darüber im Klaren, dass sie im Begriff ist, den Helfershelfer einer lebensvernicthenden Mordmaschine zu treffen?“
„Ist sie tatsächlich, auch wenn sie den Laden vermutlich anders nennt.“ Der Zoowärter schlug einen Bogen, er wollte vermeiden dass Pierre herausfand, welcher Wagen ihm gehörte. „Hör mal, Pierre, ich…“
„Was habt ihr denn heute gemacht, hmm? Wieder eine Giraffe vor kleinen Kindern geschlachtet? Einer säugenden Mutter das Kalb entrissen und verkauft? Geparden die Pfoten abgeschnitten, damit sie nicht mehr wegrennen?“
Ein Schütteln durchlief Micha bei der Vorstellung, aber das war auch genau was dieser Kerl wollte. Die ganze Masche dieser Ein-Mann-Demonstration bestand vom ersten Tag an nur aus möglichst schockierenden Anschuldigungen.
„Hör mal Piere, auch wenn es mich schon fast interessieren würde wie sich das alles in deinem Hirn zusammenfindet, ich muss dich nur noch für ein paar Minuten ablenken bis die Direktorin raus ist, also machs kurz, ja?“
Der schmale Mann fuhr herum. Mit einer Hand holte er ein neues Bündel Flugblätter aus seiner Tasche hervor, mit der anderen stieß er sich an einem der Autos ab und eilte zurück zum Eingang. Micha beobachtete noch wie der Demonstrant vor dem Haupttor stehen blieb, gerade weit genug um nicht gegen die gerichtlichen Auflagen zu verstoßen. Schnell stieg der Tierpfleger in seinen Wagen ein.
„Sorry Frau Direktor“, murmelte er hin sich hinein als er den Motor anließ.
Micha spielte mieserabel. Das Schmatzen und gelegentliche Rumpeln das laut aus dem Nebenraum klang lenkte wohl doch zu sehr ab. Seine Ohren leuchteten rot, auch wenn er sich immer wieder sagte dass nichts dabei war. Nichts Unbekanntes zumindest, nicht hier. Woanders hätte er sich auch beschwert, wenn man ihn herbestellte und dann über eine Stunde einfach sitzen ließ. Hier aber tickten die Uhren anders, und Micha gefiel ihr Rhythmus. Er zog einen seiner schwarzen Steine nach vorn. Martha, seine Gegnerin, beugte sich über das Spielbrett und studierte die neue Aufstellung. Inzwischen sah Micha sich wieder um.
In dem kleinen Wohnraum des alten Bauernhofes stand jedes Regal bis zum letzten Zentimeter voll mit Gläsern; und bisweilen klirrten sie eben. Genauso wie Bilder an den Wänden manchmal wackelten. Das altersschwache Sofa in der Ecke trug über dem Dutzend Zierkissen einen Belag an Haaren, so dicht als hätte es seinen eigenen Pelzmantel. Der über allem hängende Geruch nach Tieren machte es auch nicht leichter sich auf das Spiel zu konzentrieren. Zuviele Erinnerungen waren mittlerweile an solche Aromen gebunden.
Klackend zog ein roter Stein über das Brett.
Micha versuchte seinen Fokus wieder auf das Spiel auf den Tisch zu richten. Seine schwarzen Steine waren ohnehin in der Unterzahl. Es gab noch eine Chance, wenn er es richtig anstellte. Immerhin war der eingesetzte Preis verlockend genug um den Einsatz zu rechtfertigen. Von Nebenan drang ein kratziges Stöhnen, gerade als er seinen Zug machte. Fast wäre ihm der Stein entglitten.
Seine Gegnerin ließ sich davon nicht irritieren. Sie studierte die Spielsteine eine ganze Weile, unbeeindruckt von der Geräuschskulisse.
Micha dagegen konnte die Wirkung nicht verneinen. Er spürte längst wie ihm die Hose enger wurde. Langsam rutschten seine Füße weiter auseinander, auch wenn sich dabei wieder der Muskelkater in den Oberschenkeln meldete. Das steinerne Medalion britzelte warm unter seinem Hemd.
„Dame!“, blökte Martha fröhlich und schob einen ihrer Steine in einem Streich über drei Schwarze.
Micha fiel wie aus allen Wolken, seine Gedanken waren weit fort gewesen. In einem einzigen Zug hatte das gerissene Luder ihm drei seiner vier verbliebenen Spielsteine abgenommen. Sein letzter verbliebener Krieger auf dem Feld stand in der Ecke, festgesetzt von zwei roten Steinen und damit unfähig sich zu bewegen. Das Spiel war vorbei.
„Dame!“, keckerte Martha weiter „Gewonnen! Gewonnen!“
Dabei stellte sie sich quer auf die Tischbank und sprang von den vorderen auf die hinteren Hufe und wieder zurück. Zweimal drehte sich die weiße Ziege auf der schmalen Bank um die eigene Achse und kam dann wieder zum stehen.
„Gewonnen!“, grinste sie über den Tisch hinweg. Dann sprang sie auf den Boden und tänzelte unverkennbar stolz in Richtung Tür. Dabei schwang sie ihr kleines Schwänzchen mit einer Wucht hin und her, dass ihre gesamten Hüften mitgerissen wurden. Sie packte den Strick der am Knauf hing mit den Zähnen und zog die Türe zum Stall auf.
„Komm, ich hab gewonnen, und du musst bezahlen!“
„Was?“, fragte Micha „Jetzt?“
„Wann denn sonst?“ Martha streckte ihm die Zunge heraus „Komm schon!“
Micha fügte sich und folgte der Ziege in den Stall. Um diese Tageszeit lag das alte Gewölbe verlassen da. Die Tore standen offen und die übrigen Bewohner hielten sich irgendwo auf dem weitläufigen Grundstück auf. Für den Moment war es ruhig.
Wie eine kleine Prinzessin stolzierte Martha an ihm vorbei, hopste auf den Futtertrog und gab sich eine sehr selbstzufriedene Pose.
„So“ Micha stellte sich vor sie und streichelte ihre Wange. „Und nun?“
Die junge Ziege sah ihn verschlagen an. „Was schon, Menschenbock? Ausziehen!“
Der Zoowärter griff nach den Knöpfen seines Hemdes, wollte sie aufreißen, doch Martha hielt ihn zurück.
„Langsam!“, befahl sie, und ihre Stimme zirpte verrucht.
Micha stockte, dann öffnete er behutsam den obersten Knopf. Irgendwann hatte er Magic Mike gesehen, auch wenn er die Zusammenhänge nicht mehr wusste, aber nun versuchte er sich an das wesentliche zu erinnern. Er begann ein Lied zu summen, ohne große Melodie, nur zu Begleitung während er sich nach unten vorarbeitete. Der Blick aus den seltsam geformten Ziegenaugen lag fühlbar heiß auf ihm. Die junge Geiß betrachtete ihn wie ein besonders großes Stück Salzstein. Etwas in ihm fühlte die Peinlichkeit, dem weitaus größeren Teil aber gefiel es. Die kühle Stallluft berührte seine Brust, und die Gerüche der verschiedenen Tiere wichen mehr und mehr hinter Marthas erhitztem Duft zurück. Etwa ab der Hälfte der Knöpfe begann Micha zu tanzen. Nicht übermäßig, nur genug um Schultern und Hüften beständig in Bewegung zu halten. Er verrenkte sich halb dabei, doch es gelang ihm einen Ärmel halb abzustreifen und dabei seine Schulter freizulegen. Marthas Getänzel auf dem Rand wurde zusehens unruhiger. Sie musste mehrfach umtreten um nicht abzurutschen. Ihre Lippen zitterten nach oben und ihr kurzer Bart bebte als sie in seine Richtung flehmte. Dass wertere Micha als Kompliment.
Als der letzte Knopf letztendlich aufploppte schlüpfte er aus dem Hemd und warf es in Richtung der Tür. Schweiß trat ihm aus allen Poren, er wusste dass es eigentlich kalt sein musste doch er fühlte sich als ob er brannte. Mit einem galanten Kick stieß er seine schweren Arbeitsschuhe fort, sie landeten in der Ecke.
Micha öffnete den Gürtel und sah, wie Martha schwankte. Er wollte schon nach ihr fassen, da fing sie sich wieder.
„Runter!“, gebot sie in flüsterndem Meckerton.
Er strich die Hose nach unten, ließ sie zu Boden fallen und stieg heraus. Dann fasste er nach dem Bund seiner Unterhose.
„Halt!“, befahl die Ziege.
Etwas verdattert richtete Micha sich auf. Martha sprang von dem Trog herab. Mit eleganten Schritten kam sie näher und zog einen engen Kreis um den Zoowärter. Die Ziege inspizierte ihn von allen Seiten. Zuletzt hielt ihre Schnauze direkt vor der Stelle, wo weißer Baumwollstoff einen pochend harten Muskel verbarg. Micha spürte den heißen Atem durch die Unterhose hindurch. Zähe Vorfreude trat aus der Spitze und wurde von der Baumwolle aufgesaugt. Da berührte etwas Heißes seinen Bauch. Er schnappte nach Luft und blickte nach unten. Marthas raue Zunge fuhr die Haut über dem Hosenbund ab, kitzelte und reizte ihn während sie Schweitropfen aufleckte. Schließlich tauchte sie sogar in seinen Nabel ein. Micha keuchte unter den seltsamen Liebkosungen.
„Hinlegen!“
Der Befehl verklang zwischen seinen Ohren, ohne dass er ihn verstand. Der Teil der das konnte war zu weit entfernt. Ein Hieb in den Bauch brachte ihn zurück. Micha spürte wie die Hörner sich in seine Magengrube pressten, nicht zu schmerzhaft, aber mit genügend Wucht um ihn umzuwerfen. Strauchelnd, die Füße noch in der heruntergelassenen Hose gefangen, fiel er nach hinten und landete im Heu.
„Hinlegen hab ich gesagt!“, wiederholte Martha in einem hochnäsigen Ton. Die Hufe klackten auf dem Stallboden als sie über ihn trat. Sie neigte den Kopf und flehmte noch einmal an seinem Schritt. Die Ausbeulung in der Unterhose drückte nach oben, der nasse Fleck wurde größer.
„Moment“, keuchte Micha „Ich hol ihn gleich raus, dann kann ich…“
„Der bleibt drin!“, befahl die Geiß. Erhaben wie eine Prinzessin schritt sie über den liegenden Menschen und drückte ihm dabei ihre Hufe in die Seiten. Sie machte kleine Schritte, wollte ihn ihre Übermacht fühlen lassen.
„Ich könnte jeden Tag einen Stich bekommen!“, verkündete sie stolz. „Aber ich habe dich besiegt, und ich werde bekommen, was ich heute wirklich will!“
Ihre Hinterhufe schoben sich unter Michas Achseln, ihr Hinterleib überlagerte sein Gesicht.
„Und ich will einen Bock, mit geschicktem Maul!“
Nun verstand Micha innerhalb eines Augenblicks. Er fasste nach oben und strich das weiche Ziegenfell zur Seite. Darunter fand er die rosige Haut des Euters. So klein und makellos, Martha hatte in ihrem Leben noch kein Zicklein geworfen. Aber die Zitzen standen dennoch prall empor, und das weiche Fleisch bebte vor purer Erregung. Micha hob den Kopf und saugte einen der langen Nippel in den Mund.
Martha blökte laut auf.
Micha presste die Lippen aufeinander und drehte das warme Ziegenfleisch dazwischen. Der frische, jugendliche Geschmack vermischte sich mit dem Geruch des weißen Fells das ihm die Stirn kitzelte. Er saugte fester, zog mehr von dem Euter in seinen Mund. Wie Wellen eines Erdbebens liefen Erschütterungen durch den Körper der jungen Ziege. Helles Meckern klang von den Wänden des Stalles wieder. Noch lauter wurde es, als Micha die Zitze schnell und schneller mit der Zunge umkreiste. Und als er die Seite wechselte um die zweite Spitze an die Reihe zu nehmen, gelang es ihm nur wenige Sekunden diese zu halten.
„Halts.Nimmer.Aus!“, keuchte Martha zwischen Atemstößen.
Die Ziege sprang aus dem Stand in die Höhe, warf ihren Hinterleib dabei herum wie eine Tänzerin. Sie landete mit beiden Hinterläufen gerade weit genug von Michas Schädel entfernt um ihn nicht mehr zu treffen. Die spitzen Vorderhufe bohrten sich schmerzhaft in die Brust des Menschen, doch dieser beachtete das kaum.
„Jetzt da, jetzt da, jetzt da!“, verlangte Martha mit geradezu kindlicher Ungeduld.
Micha blickte nach oben. Der kleine Ziegenschwanz zeigte geradewegs nach oben und wackelte im Takt mit dem Rest des schmalen Körpers. Zwischen den zitternden Schenkeln teilten prall geschwollene Lippen das weiße Fell. Die exotisch geformte Vulva pulste fast wie ein schlagendes Herz. Sämige Tropfen rannen an den Ränden des rosigen Fleisches hinab und fielen auf Michas Wangen. Der stechende Geruch nach Fruchtbarkeit, Lust und Ziegenpisse biss ihm berauschend in die Nase. Tief sog er diesen Duft ein.
„Was ist denn?“, keuchte Martha. Sie sprang auf der Stelle, die Hufe schlugen neben Michas Schädel ins Heu. Die überreizte Pussy spritzte schleimige Säfte in alle Richtungen. „Leck, leck, leck; LECK!“
„Euer Wunsch…“ Micha packte den kleinen Ziegenhintern mit beiden Händen und zog sich daran hoch. „…sei mir Befehl!“
Damit versenkte er sein Gesicht tief zwischen den schleimigen Lippen. Er hörte kaum noch das verzückte Meckern, alles was er wahrnahm wurde überdeckt vom puren Geschmack der jungen Ziege. Der schmale Körper zitterte wie Espenlaub in seinen Händen, doch er hielt sie gnadenlos fest während seine Zunge arbeitete. Er leckte von außen nach innen, kostete von den verschiedenen Strömungen die in der Geiß entsprangen. Zäh wie Sirup und sauer wie Essig rann der Schleim seine Kehle hinab. Gierig trank er und fühlte wie Martha sich unter seinen Küssen wand. Seine Lippen saugen sich am rosigen Inneren der Ziege fest und knabberten so langsam ringsherum. Spritzer um Spritzer trank er die Säfte während der heiße Körper sich in seinem Griff wand. Das Beben der schmalen Ziegenhüften leitete ihn wie ein zitternder Peilstrahl. Er saugte erst höher, dann tiefer, dorthin wo das Meckern lauter wurde. Langsam wurden ihm die Lippen taub, doch Micha hörte nicht auf. Stattdessen arbeitete er sich noch zielgerichteter vor, und dort wo die prall geschwollenen Lippen aneinander stießen, fand er es. Ein zitterndes, hart aufragendes Etwas, an dem er sich sofort festsaugte. Aus der Ferne ertönte klingelndes Blöken, Hufe schlugen direkt neben seinen Ohren aus. Der gesamte Ziegenkörper versteifte sich zwischen seinen Händen und ein erneuter Schwall bitterer Säfte schoss ihm in die Kehle.
Es dauerte eine ganze Weile bis er die Tritte spürte, mit denen Martha auf seine Brust klopfte.
„Genug, genug, genug!“
Er ließ die weißen Hüften los, und die junge Ziege trat einen unsicheren Schritt vorwärts. Dort blieb sie über ihm stehen und schnaubte keuchend. Wie Gezeitenwellen durchlief Schauder um Schauder ihren Körper, die Micha am Beben der prallen Vulvalippen mitansehen konnte. Mit einigem Stolz betrachtete der Zoowärter sein Werk. Das Stöhnen und Keckern eines weiblichen Wesens brachte ihm stets einen gewaltigen Kick, der ihn sogar seine enge Unterhose für einen Augenblick vergessen ließ. Zärtlich strich er das kleine Schwänzchen beiseite und betrachtete den winzigen zuckenden Anus.
„Zufrieden mit deinem Gewinn?“, fragte er süffisant.
„Nicht ganz“, schnaubte Martha „Etwas will ich noch.“
Die junge Ziege trat von Michas Bauch herab und stellte sich breitbeinig über ihn. Sie neigte den Kopf und beschnupperte die harte Beule in der Unterhose. Ganz langsam fuhr sie mit der rauen Zunge über den Baumwollstoff.
Micha seufzte tief.
Martha blickte ihn durch ihre Beine hindurch an. „Aber du bekommst auch was dafür.“
Noch ehe Micha auch nur nachdenken konnte was sie wohl meinte, prasselten bereits die ersten Tropfen auf seine Brust. Er wollte noch etwas rufen, da setzte Marthas Zungenspiel wieder ein und aus den vereinzelten Pissetropfen wurde ein kräftiger Strahl. Gestank und Wärme umfingen ihn wie Nebel, zeitgleich mit glatten Zähnen die über sein verpacktes Glied strichen. All das, verbunden mit dem Geschmack der noch auf seinen Lippen hing, brachte Micha mit brachialer Gewalt ans Ziel.
Grunzend bäumte er sich auf. Die letzten Tropfen Ziegenurins fielen auf ihn nieder, dann versiegte die Quelle während er sich in seine Unterhose ergoss. Nach drei, vier Schüben zähen Samens fiel er zurück ins Heu. Er spürte noch wie glatte Zähne unter den Gummibund fuhren, und ihm den nassen Stoff über die Beine zerrten. Klickend kamen die Hufe näher, und Martha beugte sich über den Tierpfleger. Aus ihrem Maul hing die besudelte Unterhose.
„Daf wollt ich noch haben“, nuschelte sie. Dann drehte sie sich um und stolzierte mit steifen Schritten davon von. Micha fiel erschöpft nach hinten.
Micha schloss gerade seinen Gürtel, das Hemd noch in der Hand, als er durch die Tür zum Wohnraum trat und die Tür auf der anderen Seite sich ebenfalls öffnete. In den Raum schlüpfte ein grauer Windhund. Dieser blieb kurz vor ihm stehen, betrachtete ihn aus halb offenen Augen und schnupperte kurz. Dann zeigte seine Schnauze etwas, was nur ein Grinsen sein konnte. Er sprang auf das von Haaren überzogene Sofa, reckte einen Hinterlauf in die Höhe und begann seinen rot geschwollenen Penis zu lecken.
„Alter Angeber“, sagte eine raue Stimme. Aus derselben Tür betrat Klara den Raum. Auf den ersten Blick sah sie wie ein Gespenst aus. Sie trug ein ärmelloses Nachthemd das ihr bis zu den verhornten Knien reichte. Es mochte wohl einmal weiß gewesen sein, nun aber durchzogen tiefe Schmutz und Krallenspuren den Stoff in alle Richtungen. Die verblasste Stickerei ging darunter verloren. Was von ihrem sehnigen Körper unbedeckt war sah gut aus, für eine Frau um die Sechzig. Ihre weiße Haarmähne hing voller Heu. Vor der Brust hielt sie eine flache Schüssel, die halb mit einer schleimig weißen Suppe gefüllt war.
„Darf ich dir das abnehmen?“, fragte Micha ergriff schon die Schüssel. Rasch platzierte er das Gefäß auf der Spüle.
„Danke Junge“, seufzte Klara. Breitbeinig stakste sie in den Raum und lehnte sich mit beiden Händen auf die Lehne der Sitzbank. „Manchmal meint man wirklich… Oh Gott, du stinkst!“
Schuldbewusst blickte Micha an sich herab, dann drehte er das Wasser auf und nahm die Kernseife zur Hand.
Währenddessen kämpfte sich Klara um die Bank herum, zog eines der nahen Kissen zu sich und ließ sich mit zusammengebissenen Zähnen darauf niedersinken. Halb vor Erleichterung, halb vor Empfindlichkeit stöhnte sie auf.
„Ich werd nie begreifen, was du an der Sache findest. Und was willst du eigentlich hier?“, fragte sie „Abgesehen davon, meine kleine Martha zu verführen.“
„Also von Verführen kann ja wohl nicht die Rede sein“, widersprach Micha, gut eingeseift.
„Ach? Du weißt doch ganz genau, was passiert, wenn man sich auf eins ihrer Spiele einlässt.“
„Wusste ich nicht!“ Der Tierpfleger wischte sich ab und begann sich ab zu trocknen. „Außerdem hast du mich doch herbestellt.“
Klara stutzte. Ihre schlohweißen Augenbrauen fuhren in die Höhe. „Ach ja?“
„Ja, du hast mir gestern noch ausrichten lassen, ich müsste dich heute unbedingt besuchen.“
„Von wem?“
„Exassa“
Klaras weiße Mähne fiel von einer Seite auf die andere als sie nachdenklich den Kopf drehte.
„Die Straußin“, half der Zoowärter nach.
„Ah ja!“ Die Augen der alten Frau leuchteten auf. „Dass du es mit ihr geschafft hast Junge, beeindruckend!“
Micha zuckte verlegen die Achseln und trocknete sich fertig ab.
„Und nur dafür sollte ich herkommen? Da hätte es auch was über WhatsApp getan.“
„Ich hasse diese Handydinger“, entgegnete Klara „Außerdem geht's garnicht darum. Ihr bekommt Verstärkung im Zoo, nicht wahr?“
„Ja, eine Praktikantin.“ Micha war sich nicht sicher, wo das nun hinführen sollte. „Fürs Fachstudium Tiermedizin oder sowas. Hab den Aushang nicht genau nachgelesen.“
„Xenia Vetansberg“, sagte Klara, fast feierlich. „Du erkennst sie schon, wenn du sie siehst. Sie ist meine Nichte.“
„Oh“, sagte Micha, ohne Recht zu wissen warum.
„Ich wollte dich nur vorwarnen, Junge. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen. Auch gut möglich, dass sie hier mal auftauchen wird, um ihre arme alte Tante zu besuchen. Solange sie da ist, behalt besser den Kopf unten. Und den Schwanz in der Hose.“
„Das wird hart, das Praktikum geht doch sicher über drei Monate.“
„Eher fünf, wenn sie alles auf einmal macht“, korrigierte Klara „Sie war schon immer ein fleißiges Mädchen. Du wirst das schon überleben. Schließlich hattest du vor zwei Monaten ja auch noch keine Ahnung davon, was der Steinzauber kann.“
„Schon gut, schon gut. Ich bin ja dankbar“, wehrte Micha ab und knöpfte sein Hemd zu.
„Das will ich dir auch geraten haben. Sonst war es das für dich, mit der Heilsalbe. Dann kanst du einem sogenannten Doktor erklären, warum dir ein paar hitzige Elchkühe fast die Eier abgerissen haben. Jetzt gib mal die Schüssel rüber, da müssen noch ein paar Sachen rein, bevor es stockt.“
Micha reichte die Schüssel und stellte sie auf den Tisch. Klara ging sofort ans Werk und würzte die wässrige Mischung mit diesem und jenem aus ihrem Kräutervorrat.
„Erinnere mich daran, dass ich dir die ganzen Details nochmal erkläre“, murmelte die hippyhafte Alte ohne von ihrer Arbeti aufzusehen. „Du verkörperst die männliche Hälfte eines uralten Zaubers, und ich habe nicht den Eindruck, dass du es schon so richtig begriffen hast. Aber jetzt hab ich keine Zeit.“
„Ja Klara“, sagte Micha ohne Elan. Er verspürte keinen Drang, sich diese Rede nocheinmal anhören zu müssen. „Was wird das überhaupt?“
„Eine Creme“, antwortete Klara konzentriert „Verhindert Faltenbildung und ist auch sonst gut für die Haut. Ich hab da eine ganz spezielle Kundin, die auf reine Natur schwört.“
Micha schielte zum Sofa hinüber, wo der Windhund mittlerweile selig schlummerte. Windhunde schliefen immer in seltsamen Positionen, aber der Tierpfleger wollte wetten, dieser Hund wollte vorallem seine Hoden präsentieren.
„Weiß diese Kundin, was da drin ist?“
„Himmel, nein!“, lachte Klara. „Aber alles reine Natur. Darauf kommts an.“
Micha half der Hippyhexe noch eine Weile, ehe er sich für die Abendschicht fertig machen musste. Als er gegangen war schlich sich Martha zurück in den Wohnraum.
„Da bist du ja, du kleines Luder“, begrüßte Klara die junge Ziege. „Ist das eine Art, einen Gast einfach anzupinkeln?“
„Aber er mag es doch!“, entgegnete Martha mit vollem Mund. Aus ihrem Maul hingen noch Reste der spermaverschmierten Unterhose, an der sie gerade wiederkäute.
„Das tut ja wohl garnichts zur Sache! Am Ende muss ich wohl froh sein, dass du ihn dafür wenigstens in den Stall raus geschleppt hast.“
Martha erkannte den Spott in der Stimme und hüpfte auf die Sitzbank. Dort bettete sie ihren Kopf auf dem Schoß der Hippyhexe. Klara kraulte ihr den Ziegenbart.
„Furchtbar ist das, ich hab dich wohl gar zu schlecht erzogen?“
„Ja Mami“, seufzte Marhta zufrieden „Hast du.“
Zwei Tage später kam Micha wie gewohnt zur Arbeit, doch noch bevor er um die Ecke zum Eingang bog hörte er laute Stimmen. Es klang zunächst nach einem Streit auf dem Parkplatz, etwas dass ihn nicht weiter berühren musste. Doch als er sich dem Eingang näherte, sah er dort einen hoch aufragenden Mann der sich mit einer kleineren, brünetten Frau stritt. Den erhitzten Gesichtsausdrücken nach ging dies wohl schon eine ganze Weile so.
„Guten Morgen Pierre“, fiel Micha übertrieben freundlich dazwischen.
Der schmale Demonstrant blickte ihn an wie aus einer anderen Welt gerissen.
„Du schon wieder! Ist es euch endlich gelungen, noch weitere Verbündete in euerem Krieg wieder die Natur zu finden?“
„Wovon reden sie da nur?“, presste die junge Frau durch ihre zusammengebissenen Zähne. „Sind sie überhaupt im Stande zu verstehen, was ich hier…?“
„Ich verstehe sehr wohl!“, verkündete Pierre in einem Tonfall direkt aus den Zehn Geboten. „Unter dem Vorwand der Wissenschaften werden die Bande allen Lebens noch weiter mit Füßen getreten!“
„Sagen sie, sind sie noch bei Trost?“, fragte die Brünette. „Sind sie im Ernst der Meinung, dass Tiermedizin darin besteht, Tiere sinnlos abzustechen?“
„Sie können es verkleiden wie sie wollen!“, entgegnete Pierre. „Ich weiß, was hinter verschlossenen Türen vor sich geht. Sie werden es nicht auf ewig verbergen können…“
Micha hörte kaum noch zu. Er ließ die Worte noch eine Weile aufeinander prallen, ohne dass sie irgendetwas bewirkten, dann wandte er sich an die junge Frau.
„Entschuldigen sie, aber wir müssen dann langsam. Wir sollten noch alles vorbereiten, für die Grundschulklasse, die morgen angemeldet ist.“
Er biss sich auf die Zunge um nicht zu schmunzeln als die Miene des Demonstranten erstarrte. Kurz drehte dieser sich weg um in einem Koffer den Bestand seiner Flugblätter zu kontrollieren, da wandte Micha sich zum Eingangstor.
„Darf ich bitten?“, fragte er leise.
Die Brünette nickte und folgte ihm ins Innere des Tierparks.
„Keine Sorge, er darf nicht mehr rein“, erklärte Micha „Gerichtliche Verfügung.“
„Demnach kommt das öfters vor?“
„Seit diesem Berich über den einen Zoo in Dänemark. Am nächsten Morgen ist er aufgetaucht.“
„Vor der Uni auch, aber die sind nach einigen Tagen wieder abgezogen. Der hier hat offensichtlich mehr Ausdauer.“
„Ein Plagegeist vor dem Herrn. Darf man dann annehmen, dass ich unsere angekündigte Praktikantin vor mir habe?“, fragte Micha.
„Darf man!“, sagte die Brünette feierlich. Die beiden reichten sich die Hände. „Und jetzt, nachdem ich schon aufgehalten worden bin, würde ich gern anfangen.“
Klara hatte gesagt, er würde sie erkennen wenn er sie sah. Nach diesem Tag musste Micha ihr unumwunden Recht geben.
„Für einen Zoo dieser Größe bräuchte man eigentlich mindestens drei Pfleger, Vollzeit“, dozierte Xenia Vetansberg mit befehlsgewohnter Stimme, während sie die Anlage mit einem Klemmbrett abschritt. Micha kam kaum hinterher.
„Ja, sicher, aber viele Gehege sind ja auch nicht voll belegt“, erklärte er hastig.
Die kompakt gebaute Brünette legte ein Tempo vor, das man ihren kurzen Beinen nicht zugetraut hatte. Ihr vollgepackter Laborkittel kam kaum je zur Ruhe.
„Das habe ich gesehen. Schonmal überlegt in die Zucht zu gehen?“
Der Tierpfleger blieb wie angewurzelt stehen.
Die Praktikantin bemerkte sein Fehlen erst zwei Schritte später.
„Was ist? Peinlich berührt?“
Micha brauchte einige Sekunden um zu bemerken, dass sie nichts andeuten wollte.
„Nein, nein, ich… ähm“ Er kramte nach Worten. „Es war nur nie gewünscht, also… Die Direktorin hat die Tiere immer während der Paarungszeiten trennen lassen.“
„Keine sehr weitsichtige Strategie.“ Xenia notierte fleißig in unleserlicher Schrift.
„Zugegeben, aber sie bestand darauf. Es gab wohl mal Beschwerden von Eltern, die nicht wollten dass die Kinder sowas zu sehen bekommen.“
Die Praktikantin zog eine abschätzige Miene.
„Wann soll das gewesen sein? In der Biedermeier Zeit?“
Micha zuckte die Achseln. „Nicht solange ich hier arbeite. Die Anweisung war schon vorher da.“
„Schwachsinnig, so oder so!“, stieß Xenia zwischen den Zähnen hervor und setzte ihren Weg noch energischer fort. „Tiere im Zoo zu halten ist schon ein notwendiges Übel, sie aber auch noch hier auf den Status von Plüschpüppchen zu reduzieren grenzt an Tierquälerei.“
„Also, versorgt habe ich sie immer einwandfrei!“
„Bestreitet ja auch niemand!“ Xenia hob den Kopf zu Himmel. „Gott, das Erste was bei jeder Kritik geschrien wird ist immer: Ich nicht!“
„Entschuldigung“
„Ich rede davon, Tiere Tiere sein zu lassen. Futter und Sauberkeit sollten selbstverständlich sein, wenn wir sie schon gefangen halten. Ihnen dann auch noch unsere eigene Prüderie aufzuzwingen lässt sie nur noch mehr unnötig für unsere Dummheit büßen.“
Micha wurde von ihren Worten förmlich überrumpelt. Es steckte einen schwer zu fassende Wucht in ihnen. Er folgte ihr weiter und hatte Mühe dabei den Wagen hinterher zu schieben. Im Laufe des Nachmittages durchquerten sie die gesamte Anlage und Xenia notierte eifrig Dinge.
Als die Beiden nach Einbruch der Dämmerung in dem kleinen Aufenthaltsraum saßen hatte sich ihr halber Block bereits ausgefüllt. Micha stellte zwei Tassen dünnen Automatenkaffee auf den Tisch.
„Und, habe ich bestanden?“
„Was?“ Xenia machte ein Gesicht als wäre sie soeben aus einem tiefen See aufgetaucht.
„Soviele Fragen hab ich zuletzt in der Abschlussprüfung beantworten müssen“, antwortete Micha „Fühlt sich so an, als hätte ich jetzt eine Note zu erwarten.“
„Wenn das so einfach wäre“, brummte die Praktikantin. „Das heute war nur eine generelle Auflistung aller potentiellen Fälle. Ich muss in den nächsten Wochen eine genaue Untersuchung an möglichst vielen Exemplaren anstellen, und das mit euerem Veterinär durchgehen. Dem ersten Eindruck nach sind keine akuten Fälle dabei, was es für mich eher schwieriger macht. Immerhin habe ich ein gewisses Maß an Praxis vorzuweisen, den ganzen Papierkram nicht mitgerechnet.“
„Klingt ganz schön stressig.“
„Ach nein, was du nicht sagst. Wie steht deine Direktorin eigentlich zu Überstunden?“
„Meine Direktorin?“
„Ja, wir können auch gleich beim Du bleiben, ich halte nichts von diesem überhöflichen Unsinn.“
„Äh, sehr gern. Ja, und die Direktorin hat normalerweise nichts gegen Überstunden. Solange sie sie nicht zahlen muss. Manchmal lässt sie auch jemanden den Schlüssel ausleihen, wenn es noch etwas zu erledigen gibt.“
„Gut, das werde ich brauchen. Die Liste ist ja auch umfangreich genug. Gab es denn in letzter Zeit noch Probleme von denen ich wissen sollte?“
Micha stutzte „Welche zum Beispiel?“
„Verhaltenausfälligkeiten, Aggressionsschübe, besonders unter den Herdentieren. Selbstverletzungen, übermäßige Rangkämpfe, dergleichen. Manche Zoos halten ihre Exponate mitunter durch gabe von Sedativen gefügig, aber dafür habe ich keinerlei Anzeichen gesehen.“
„Nein, gab es nicht.“
„Seltsam, oft genug gibt es früher oder später eine derartige Ersatzreaktion, wenn bestimmte Instinkte nicht ausgelebt werden können“, murmelte Xenia und krakelte weitere Zeilen mit verwischter Notizschrift voll.
Micha zuckte die Achseln. „Vielleicht sind unsere Tierchen braver als der Durchschnitt?“
Die Praktikantin durchbohrte ihn mit einem spöttischen Blick „Natürlich.“
Im Verlauf der nächsten Wochen hatte Micha während der Arbeitszeit kaum noch eine ruhige Minute. Er bemerkte schon wie die Tiere ihm böse Blicke zuwarfen, die nur er deuten konnte. Doch alles was ihm blieb war sie mit einem verlegenen Schulterzucken zu vertrösten. Xenia kniete sich in ihre Studien, und spätestens nachdem sie seine hohe Ekelschwelle entdeckt hatte zog sie ihn für jede Art passender Hilfsaufgaben heran.
Eines Abends, der Zoo war längst geschlossen, er reinigte gerade das „Spielzimmer“ des Affengeheges, suchte sie ihn wieder einmal heim. Sie platzte einfach durch die Tür.
„Micha, das Labor hat die Proben von letztem Mittwoch verschlampt, wir brauchen nocheinmal zwölf… Oh Gott!“ Sie verschoss die Nase mit der Hand.
Der Tierpfleger wischte sich mit dem Ärmel des Overalls den Schweiß von der Stirn.
„Es ist das Affenhaus, was hast du erwartet?“
„Nicht das… ist ja auch egal. Die Übrigen sind schon nach Hause, bleibst du heute länger?“
Erschöpft stützte Micha sich auf den Wischmopp.
„Hatte ich eigentlich nicht vor, muss das mit den Proben unbedingt gleich sein?“
„Nein, im Lauf der Woche, du musst jetzt nicht gleich…“ Sie streckt den Kopf aus der Tür und holte tief Luft. „Ich muss noch einiges erledigen, aber dabei kannst du mir nicht helfen. Lass die Tür einfach hinter dir zufallen wenn du gehst, ich habe den Ersatzschlüssel.“
„Alles klar, bis morgen dann“, nickte Micha.
„Ja, bis morgen“, sagte Xenia und taumelte rückwärts aus dem Raum.
Ihre Schritte klangen laut durch den Betongang und wurden immer leiser. Micha vollführte einige großzügige Wischbewegungen und lauschte wie die Geräusche in der Ferne verklangen. Dann ertönte das typische Quieken der alten Brandschutztür, das ihm soeben das Leben gerettet hatte. Er wartete noch einige Minuten, bevor er halblaut sagte: „Entwarnung Liz, ich glaube sie ist draußen.“
Hinter einem dichten künstlichen Gestrüpp löste sich ein Wust aus schwarzem Fell aus dem Schatten. Vorsichtig wurden dunkle Füße und Fingerknöchel auf den Boden gesenkt und trugen den kräftigen Körper näher. Misstrauisch blickten die sanften Augen des Gorillas in Richtung Eingang.
„Ist sie weg?“, fragte eine tiefe Altstimme.
Micha nickte. „Ja, war aber trotzdem knapp.“
Endlich erlaubte er es sich, erleichtert auszuatmen. Er öffnete den oberen Teil seines Overalls und fächelte die warme Luft über seine schweißnasse Haut.
„Wenn du die kleine Tür offen gelassen hättest, hätte ich mich nicht zu verstecken brauchen“, bemerkte die Gorilladame während sie näherkam.
„Wir hätten nur jederzeit Besuch von deiner Seite der Verwandtschaft bekommen können“, erwiderte Micha „Den Fehler mache ich so schnell nicht nochmal.“
Liz wackte mit den Oberkörper und ließ ihre schwarzen Brüste gegeneinander klatschen, eine Geste die sie sich wohl von irgendeiner Besucherin abgekupfert hatte. Mit den flachen Gorillabrüsten fiel der erwünschte Ton aber nicht sehr eindrucksvoll aus.
„Zuviel Frau für dich?“, fragte sie neckisch. „Obwohl du zum Fasten gezwungen wirst?“
Micha streichelte ihre weiche Wange.
„Man soll sich ja nicht am Guten überfressen, nicht wahr?“
Liz brummte zufrieden. „Das ist allerdings wahr.“
Erhaben schritt sie an dem Zoowärter vorbei und marschierte zu der inneren Tür, wobei sie beständig ihren kleinen Hintern kreisen ließ. Achtlos warf sie den Reifen beiseite, der das kleine Tor versperrte.
„Warte, ich helfe dir!“, rief Micha.
Das Gorillaweibchen sah ihn ratlos an „Warum?“
„Weil ein Gentleman einer Dame die Tür aufhält.“
Liz prustete durch die Lippen. „Behalt deinen Menschenunsinn für dich.“ Sie stockte. „Oh, bei Dame fällt mir ein, Bala wollte dich sehen. Heute noch.“
„Und das sagst du mir erst jetzt?“
„Natürlich“ Die Gorilladame wischte mit einer Hand ein paar Tropfen weißen Schleims von ihren Schenkeln und steckte sie sich in den Mund. „Oder soll ich riskieren, dass du gleich zu deinem Teddy rennst?“
Sie versetzte ihm einen Klaps auf den Hintern, der ihn fast gegen die Wand schleuderte. Mit einem keifenden Affenlachen schwang sie sich aus dem Spielzimmer. Micha verschloss die Tür hinter ihr. Er brauchte noch eine Weile um das Gehege halbwegs auf Vordermann zu bringen, dann machte er sich auf den Weg.
„Du wolltest mich sehen?“, fragte er leise in die Dunkelheit. Das steinerne Medallion lag ihm heiß auf der Haut. Ganz behutsam öffnete er die Verriegelung der schweren Tür, die den kleinen Raum vom Freigehege trennte. Das wenige Sternenlicht das durch das staubige Oberlicht fiel tauchte das Separationsgehege in graues Zwielicht. Er erkannte kaum noch die Wände um sich herum. Es hatte etwas Magisches an sich, doch blieb ihm nicht viel Zeit sich in der mythischen Stimmung zu versenken. Etwas schweres, Weiches trat mit sachten Schritten an ihn heran. Die davon ausgehende Wärme rief wunderbare Erinnerungen wach.
„Ja“, brummte Bala leise. „Wollte ich.“
Die Krallen der Bärin kratzten über den Beton, sie umkreiste ihn wie eine Katze ihre Beute. Micha schauderte. Ein Teil seiner Selbst wusste um die Gefahr, er bewegte im Reich eines Raubtieres, eines fellbedeckten Panzers. Der weitaus größere Teil jedoch fand dies nur umso aufregender. Ihre Nähe, ihr Geruch allein trieb seinen Puls in die Höhe. Zumal er wusste was sie wollte. Das dachte er zumindest.
„Du kommst spät!“
„Ein Zauberer kommt niemals zu spät!“, entgegnete Micha grinsen.
Bala sah ihn misstrauisch an. Ihre Augen schimmerten im Zwielicht.
„Nur ein Scherz“, sagte er entschuldigend.
„Erst machst du dich rar, dann machst du dumme Menschenwitze“, bummte die Bärin. „Sieh lieber zu, dass du es dir nicht verscherzt.“
„Ich werde mich hüten, meine Schöne.“ Vorsichtig streckte Micha die Hand aus und kraulte die flauschigen Bärenohren. „Es reut mich jetzt schon, so lange nicht be dir gewesen zu sein, aber weißt du meine neue Kollegin, die hält mich ganz schön auf Trab.“
„Ich kenne sie!“, verkündete Bala dumpf „Muss ich am Ende noch eifersüchtig auf das Menschlein sein?“
„Eifersucht?“, fragte Micha erstaunt. „Ich dachte, darüber seit ihr hoch herhaben.“
„Man kann immer Neues lernen“, entgegnete die Bärin „Auch noch so dumme Dinge.“
Sie trat einen Schritt zurück und betrachtete ihn. Micha breiete die Arme aus und präsentierte sich für sie.
„Leg deine dumme zweite Haut ab!“ Die Stimme der Bärin war leise, doch dultete sie keinen Widerstand. Der Tierpfleger schlüpfte aus seinem Overall.
Die Bärin kam wieder näher, trat den Stoff verächtlich beiseite und umkreiste dann den Menschen. Ihre feuchte Nase beschnupperte ihn gründlich, ihr heißer Atem kühlte seine schweißnasse Haut. Die mächtige Bärenschnauze dränge zwischen seine Beine bis er gegrätscht da stand und inspizierte ihn auch dort überaus gründlich.
„Du warst bei Liz“, stellte Bala nüchtern fest. „Gefiel es dir mit deiner Artverwandten?“
„Artverwandt? Sie ist ein Gorilla!“
„Und dir damit näher, als ich oder eine andere hier“, entgegnete Bala.
„Wirst du jetzt doch eifersüchtig?“, fragte Micha „Ich hatte auch schon menschliche Freundinnen, weißt du? Soll ich mich dafür jetzt entschuldigen?“
„Entschuldigen brauchst du dich für garnichts!“, sagte Bala. Sie schritt vor ihn und betrachtete ihn mit seltsamem Amüsement. „Nicht, solange du die Vernachlässigung wieder gut machst.“
Die Bärin beugte sich vor und strich mit der kräftigen Zunge über Michas Hodensack. Die raue Berührung ließ ihn erzittern.
„Würde ich so gerne Süße“, brachte Micha mühsam hervor. „Aber die Praktikantin. Sie ist noch da. Die könnte uns erwischen!“
„Mach dir um sie keine Sorgen“, brummte Bala. Es hatte einen überaus sicheren Klang. „Ich weiß aus sicherer Quelle, dass sie beschäftigt ist.“
Ihre Zunge arbeitete sich weiter vor, drang tief zwischen seine Beine ein und leckte ruppig über die Innenseite seiner Schenkel.
„Ich weiß ja nicht…“, seufzte der Tierpfleger. Heiß rann ihm der Bärenspeichel über die Haut.
„Aber ich weiß!“, entgegnete die Bärin. Mit einem wie beiläufig geführten Stoß ihres Kopfes warf sie den Menschen nach hinten. Micha konnte sich gerade soweit abfangen, um auf dem kalten Beton zum sitzen zu kommen. Die Bärin kam näher, ragte über ihm auf wie eine Lawine an einem Berghang.
„Du trägst das Zeichen des Druiden. Das bringt dir Freude wie auch Pflicht.“ Wenn es möglich war dass Bären grinsten, so zeigte Bala gerade das hämiste Grinsen von allen. „Und manchmal Pflicht zur Freude!“
Sie trat über ihn und beschnupperte ihn. Micha spürte die Hitze und die Gefahr die aus ihrem massigen Körper strahlten. Die Bärin musste sich nur fallen lassen, und sie würde ihn erdrücken. Er streckte seine Hände aus, das weiche Fell ihres Bauches glitt durch seine Finger.
Bala schritt über ihn hinweg und reckte ihm schließlich ihre Hinterseite entgegen.
Micha atmete tief, versuchte nicht vor Erregung zu keuchen. „Was möchtest du?“
„Schon besser!“, bemerkte Bala süffisant. „Nach dem, was man so hört, warst du schon bei Svenja und ihren Schwestern.“
Eine schmerzhafte Erinnerung schoss Micha durch die Hüften.
„Schon möglich.“
„Möglich, so.“ Bala schob ihre Hinterbeine weiter auseinander. „Die Elchkühe behaupteten, du beherrschtest einen Trick, auf den unsereiner nie gekommen wären.“ Ihr kleines Schwänzchen zuckte in die Höhe. „Zeig es mir!“
Auf den Knien kroch Micha zu ihr. Ihr intensiver Geruch umschloss ihn und kroch ihm tief in die Nase. Andächtig, wie ein Betender vor dem Altar, schob er die plüschigen Backen auseinander. Ein Schwall kochend heißer Aromen stieg ihm ins Gesicht. Zwischen den Haaren ihres braunen Fells leuchteten die prallen Lippen ihrer Vulva nass im Sternenlicht. Der weiche Flaum rings um die pulsierende Öffnung hin voll mit schweren, duftenden Tropfen, die sich langsam den Weg nach unten bahnten. Micha rann das Wasser im Mund zusammen. Gierig schloss er die Lippen über diesem prallen Ausbund schierer Weiblichkeit, kostete von ihrer schleimigen Pracht. Der beißende Geschmack, halb Urin, halb Sexlust, rann ihm tief die Kehle hinab. Er leckte über das glitschige Fleisch, erst links, dann rechts, und nach jedem Schluck floss mehr nach. Doch Bala wollte was den Elchkühen gefallen hatte, und bei Gott, sie sollte es kriegen.
Micha schloss beide Arme fest um die massigen Hinterbacken der Bärin und zog sich daran empor. Ihr kraftvoller Leib fühlte sich an wie eine warme, lebendige Mauer. Mit einem schlürfenden Schmatzen riss er den Mund von der köstlichen Bärenscheide. Keuchend trat ihre Besitzerin einen Schritt nach vorn, er folgte ihr schnell und fand was er gesucht hatte.
Donnernd hallte Brüllen von den Wänden wieder, als seine Zunge ihr Ziel berührte. Noch ehe die Bärin sich wieder bewegte setzte er nach und renkte sich dabei fast den Kiefer aus. Wie eine Würgeschlange schnappte er aus und saugte sich an der Bärin fest. Der wulstige Muskelring des Bärenafters stülpte sich unter dem Sog vor, gerade soweit dass er ihn noch in seinen Mund bekam. Dort hielt er das bebende Fleisch fest zwischen seinen Lippen und saugte und saugte und saugte. Zugleich stieß er seine Zunge wieder und wieder ins Zentrum der pochenden Muskelmasse, bis es ihm glückte sie zu durchdringen.
Bala zuckte, raunte und schnaubte. Ihr massiger Körper bewegte sich vor, zurück und zur Seite. Sie bockte und schüttelte sich als wolle sie Micha abwerfen, doch dieser blieb stur an ihr haften. Das heiße Bärenfleisch umschloss sein Gesicht. Speichel, Schweiß und Bärensekrete verteilten sich klebrig dazwischen. Seine Zunge betastete jeden Millimeter glitschiger Darmwände. Einige Punkte dort ließen jeden Muskel des heißen Körpers erbeben. Er schmeckte die brünstigen Aromen des Raubtieranus, zusammen mit dem Schleim des Afters und Resten von Bärenmist. Schnaufend schluckte er einen Teil davon, während seine Zunge beständig weiter kreiste. Tief forschte er in den Untiefen des Bärendarms und lauschte den grunzenden Lustgeräuschen die wie aus weiter Ferne an seine Ohren drangen. Seine Knie kratzten über Beton, dann über Erde und Steine, nichts davon berührte ihn mehr. Das zuckende Fleisch dass sein Gesicht umfing nahm ihn vollkommen gefangen. Alles was seine Welt noch ausfüllte war der Arsch seiner Bärin.
„Uh, das machst du gut!“ Ein Schütteln durchlief den Bärenkörper, so stark dass ihn die Hinterbacken ohrfeigten. „Dafür hast du dir eine Belohnung verdieht. Sieh dir das an!“
Mit diesen Worten vollführte die Bärin eine Drehung, die Micha vollkommen überraschte. Er verlor den halt, schmatzend rissen die Speichelfäden zwischen seinem Mund und dem zuckenden Anus, und er fiel in einen Heuhaufen. Zweimal drehte er sich um die eigene Achse, dann kam er zum liegen. Trieselig spuckte er einige Heufäden aus während sein Kopf sich kaum beruhigte. Als seine Augen sich nichtmehr anfühlten als würden sie im Schädel rotieren klärte sich auch sein Blick und er sah Bala wieder vor sich. Er blinzelte, dann erkannte er seinen Irrtum. Dieser Bär war deutlich dunkler als seine Gespielin und in allen Belangen maskuliner.
Doch was seine Aufmerksamkeit weitaus stärker auf sich zog war, was zwischen dessen Beinen lag. Micha erstarrte förmlich, als sein Blick an zwei zu Tode erschrockenen brauen Augen hängenblieb. Es fühlte sich so an, als riesle die Erkenntnis wie Sand durch sein Gehirn.
Zwischen den Beinen des Bären lag eine nackte Frau, eine pummelige Gestalt, deren brünettes Haar von einem praktischen Zopf zurückgehalten wurde. Ihre gespreizten Beine hingen über das Futterpodest auf dem sie rücklingslag. Sie trug Arbeitsschuhe, Knieschützer und fingerlose Handschuhe, darüber hinaus nichts. Hell leuchtete die schweißnasse Haut im Sternenlicht und schien dabei noch bleicher zu werden. Micha starrte in Xenia Vetansberges Gesicht und ihre beiden Münder standen weit offen.
„Sieh dir die Menschlein an Brüderchen“, sagte Bala genüsslich „Sind sie nicht allerliebst?“
Der Bär über Xenias nacktem Körper brummte eine Zustimmung. Seine Hüften bewegten sich in langsamen Kreisen und schlürfendes Glitschen ertönte als er sich gemächlich zurückzog. Ohne jede Eile setzte er die Vorderpfoten auf dem Boden und stieg von dem Futterpodest herunter. Nur um sich gleich daneben auf die Seite zu wälzen. Zusammen mit Bala bildete der Bär so einen Käfig, der die Menschen zwischen ihnen hielt.
Xenia wand sich um und versuchte aufzustehen, doch ihre Beine trugen sie nicht. Sie fiel ins Heu und konnte sich nur mühsam auf alle Viere kämpfen. Dabei präsentierte sie Micha einen kurzen Ausblick zwischen ihre Schenkel, wo dicker Pelz vom Nabel bis zum Anus stand. Ertwas Blaues glänzte dazwischen. An den Myriaden krauser Haare hingen Tropfen glitschigen Vaginalsafts und zäheren Samens. Die vermischte Nässe roch unvergleichlich. Sie zog die Knie an ihre baumelnden Brüste und verbarg sich so gut es ging hinter ihren Händen. So saß sie Micha gegenüber und keuchte, während schleimige Säfte aus ihrem Inneren ins Heu flossen. Ihre Wangen glühten puterrot. Man konnte ihren Pulsschlag darin zittern sehen.
„Also…“, sagte der Tierpfleger nach einer etwas, was sich nach einer Ewigkeit anfühlte. Er warf einen Blick zur Seite auf die beiden Bären, die sich nicht die Mühe machten ihre Genetalien zu bedecken. „…haben wir ein ähnliches Laster?“
Xenia schnaufte immer noch tief, wobei ihre Brüste heftig auf und nieder wippten. In ihren Augen stand Furcht an der Grenze zur Panik, doch langsam regte sich auch der Verstand wieder darin. Man sah es in ihrer Miene. Sie begann Michas nackten Körper zu betrachten. Der Zoowärter lag in exponierter Pose vor ihr und gab sich keine Mühe sich zu bedecken. Ohne große Geste wischte er sich die Säfte der Bärin vom Kinn und kratzte sich zwischen den Beinen, wo Gorillazähne einen deutlichen Abdruck hinterlassen hatten. Nur langsam löste sich Xenias verkrampfte Haltung. Mit spitzen Fingern fischte sie ein schmales Lederband aus ihrem Nacken und zog daran ein Amulett aus Stein zwischen ihren Brüsten hervor.
„Und offenbar ähnliche Methoden, dem nachzugehen“, stellte sie leise fest.
Das Medallion glich Michas in groben Zügen, aber die eingravierten Linien folgten sichtbar anderen Mustern. Der Tierpfleger erkannte es schließlich.
„Deine Tante?“
„Meine Tante“, gab Xenia unumwunden zu. Sie zeigte auf Michas Brust. „Bei dir wohl auch?“
Der Zoowärter nickte.
„Steckt sie auch hinter dem ganzen Rest?“
Xenia zuckte die nackten Schultern. „Sie hat mir das Praktikum empfohlen.“
Micha seufzte. „Das alte Luder!“
Zögernd setzte die Praktikantin ihre Füße auf den Boden und entspannte sich ein wenig.
„Dann tut es mir auch nicht mehr leid, dass ich ihr das Ding geklaut habe“, murmelte sie und ließ das Medallion am Band kreisen.
„Ich würd vermuten, sie wollte dass du es nimmst“, ergänzte Micha.
Die Praktikantin nickte und hob den Kopf, ihre Augenbrauen schoben sich zusammen.
„Soll dass heißen, sie wollte, dass du mich auf die Tour abschleppst?“, fragte sie grimmig.
„Was?“ Micha wich zurück und prallte gegen etwas Weiches. Dieses brummte missmutig. „Ich wusste von garnichts, bis mich diese da hergelotst hat!“
Er deutete hinter sich. Bala zeigte etwas, was man nur als genüssliches Lächeln interpretieren konnte.
„Sehr richtig!“, sagte sie selbstzufrieden „Dieser Menschenunsinn hat lange genug gedauert. Ihr beide tragt den Zauber, ihr beide geht den Handel ein. Ich lass nicht zu, dass eure Natur alles nur kompliziert macht!“
„Da hat sie wohl Recht“, meinte Micha schulterzuckend. Sie saßen sich eine Weile schweigend gegenüber.
„Dann...“, setzte Xenia schließlich an. „Dann treibst du es also auch mit Bären?“
Die seltsame Formulierung ihrer Worte, auf halbem Wege zwischen Forschheit und Scham, machte Micha seltsam verlegen. Er kratzte sich am Kopf und versuchte den Blick nicht abzuwenden.
„Ja, sieht wohl so aus.“
Bala ließ ein spöttisches Brummen vernehmen.
„Und sonst?“, fragte Xenia nach. Ihre Scheu schwand langsam, sie hielt die Arme bequemer und ließ so ihre Brüste unbedeckt. Rund, üppig, mehr als eine gute Hand voll, und mit einem feinen Strich flaumiger Härchen, der zwischen den Wölbungen verlief. Micha hatte mehr und mehr Mühe sich zu konzentrieren.
„Sonst?“ Er zögerte. „Also, ich bin noch nicht alle durch.“
„Nur Mädchen oder auch Jungs?“, hakte die Praktikantin nach.
Im ersten Augenblick wollte der Tierpfleger auffahren, doch dann wurde ihm klar wie kindisch das wäre.
„Lieber die Mädchen“, erklärte er. Balas Bruder stieß ein seltsames Schnauben aus. „Und du?“
„Lieber die Jungs“, gab Xenia zu. Es schien ihr fast peinlich zu sein. „Soweit, so gut, hmm? Dann kommen wir uns nicht in die Quere.“ Sie lächelte gezwungen. „Soll das wirklich so simpel sein? Du fickst die Weibchen, ich bums die Männchen, so teilen wir den Zoo auf? Ich meine, gibt es da nicht noch tausend andere Sachen?“
Sie kratzte sich den Hinterkopf, und zeigte so dass Rasur etwas war, das für sie keine Rolle spielte. Nirgendwo.
„Ich… ich weiß nicht“, stammelte Micha. Seine Augen folgten einem feinen Strang aus Flaum der vom Urwald der Achsel nach unten lief und versuchten festzustellen, wo dieser in die Wildnis der Scham überging. Er ertappte sich bei dem Wunsch, dies mit der Zunge herauszufinden.
„Müsst ihr es schon wieder kompliziert machen?“, fragte Bala vorwurfsvoll. „Ihr wisst voneinander, jetzt verratet euch nicht gegenseitig! Das ist der Handel! Seit ihr damit einverstanden?“
Die Menschen sahen einander an. Schließlich brachten sie ein Nicken zustande.
„Schön, dann zeigt dass aber auch!“, befahl die Bärin.
Xenia und Micha reichten sich feierlich die Hände.
„Menschen!“, stöhnte Bala und schlug eine Tatze über ihre Augen. „Muss man euch denn alles sagen? Das einzig ware Siegel für so einen Handel, ist immer noch dass Urälteste.“ Mit einem Tritt ihres Hinterlaufs stieß sie den Tierpfleger auf die Praktikantin. „Los, ich wollte das schon immer mal von Nahem sehen.“
Micha stolperte und konnte sich gerade noch am Futterbehälter abfangen. Xenias Hände, zur Abwehr erhoben, kamen auf seinem Bauch zum liegen. Nur weniger Zentimeter über seinem härter werdenden Glied. Sie stockte und blickte zu ihm hoch.
„Ich wollte nicht…“ stammelte er. „Ich meine, du bist wunderschön und alles, aber wenn du nicht willst… Ich will dich nicht zwingen! Und die Bären können das auch nicht!“
Tausend Gedanken schossen zugleich durch seinen Kopf. Alle kreisten sie umeinander und blockierten sich gegenseitig, er wusste weder vor noch zurück.
Da küsste Xenia sanft seine Eichelspitze.
„Ich weiß“, meinte sie gelassen. „Aber ich habs schon aus mieseren Gründen gemacht.“
Sie öffnete den Mund und ließ die Hälfte des erstarrenden Penis mühelos in ihren Rachen gleiten. Ihre Lippen schoben die Vorhaut nach hinten und ließen ihn die feuchte Hitze überall spüren. Geschickt bettete sie die pulsierende Eichel auf ihre Zunge und umschmeichelte sie damit.
Micha keuchte und riss den Kopf in den Nacken. Die Sterne über ihm schienen ihn anzulächlen. Unter ihm ertönte gurgelndes Schmatzen und der Sog nahm zu. Für einen Augenblick sah er Schwarz vor Augen.
“Vorsicht!“, rief er atemlos. „Sonst ist es gleich vorbei!“
Xenia zog den Kopf zurück, mit einem lauten Plopp schnalzte der harte Schwanz aus ihrem Mund. „Hast du einen Gummi dabei?“
Keuchend schüttelte Micha den Kopf. „War sonst nie nötig.“
„Bei mir ist es nötig!“, sagte die Praktikantin. Zielsicher schlossen sich ihre Finger um das prall geschwollene Fleisch vor ihrem Gesicht und bewegten sich rythmisch auf und nieder.
„Dann mit dem Mund?“, schlug der Tierpfleger vor.
„Du liegst unten!“
Ehe er sichs versah lag Micha im Heu. Die Sterne über ihm wurden verdunkelt, als eine dunkle Silouette wie eine antike Göttinenfigur sich über ihn schob. Xenias Gewicht senkte sich auf seine Brust, ihre Schenkel schlossen seine Wangen ein. Warme weiche Frauenbeine, bedeckt mit federartigen Haaren zogen seinen Kopf nach oben und führten ihn an sein Ziel.
Ihr Mund verschlang indessen wieder seinen Schwengel, doch das bemerkte er kaum noch. Er tauchte in ein Paradies aus Düften ein, so brünftig und ursprünglich wie es nur sein konnte. Xenias rinnende Vulva prangte pochend vor ihm, die schiere Hitze führte ihn unumwunden zu ihr. Seine Hände umschlossen die fleischigen Backen des prachtvollen Hinterns über ihm und zogen sie weit auseinander. Sein Gesicht tauchte dazwischen ein und er schloss die Lippen über dem bebenden, haarigen Berg. Er sah und hörte nichts von ihrer Reaktion, doch das Zucken das den gesamten Körper in seinen Armen hin und her warf war ihm Bestätigung genug. Begierig saugte er sich an der schleimigen Pforte fest und stieß seine Zunge durch ihre gitschigen Außenwände. Ihr Geschmack war unvergleichlich weiblich, ohne jede Spur künstlicher Verzerrung. Ein lebensbejaendes Gemisch als altem Schweiß, urtümlicher Paarungsgier, mariniert in einem Hauch fruchtbarem Urin. Alle Zeit fiel dahin, alle Welt ging verloren, es gab nur noch diesen wundervollsten Ausbund schierer Weiblichkeit.
Micha leckte und schlürfte wie von Sinnen. Es kostete alle Kraft die er hatte die köstliche Öffnung trotz allen Zuckens auf seinem Gesicht zu behalten. Und jedesmal wenn er aus dem wunderbaren See auftauchen musste um Luft zu holen stieß ein kleiner Ring gegen seine Nase.
Als er zum dritten Mal nach Atem schnappte bekam er diesen, ein kleines Stück blauen Kunststoffs zwischen den Fingern zu fassen. Einer momentanen Eingebung folgend zog er daran.
Xenia bäumte sich über ihm auf und stieß ein brachiales Grunzen aus. Zugleich durchlief etwas wie ein Krampf ihren Körper von vorne bis hinten und es ertönte ein zischelndes Schmatzen. Die Praktikantin fiel auf Micha zurück, und eine mandarinengroße blaue Kugel flutschte aus ihrem After. Zitternd und tropfend voll glänzender Schmiere hing sie über Michas Gesicht, und er beobachtete gefesselt wie der haarige Anus küssende Bewegungen vollführte, als wolle er sie wieder zurück saugen.
„Weiter!“, flehte Xenias Stimme wie aus einer anderen Welt heran. „Zieh weiter!“
Micha gehorchte, und vor seinen weit aufgerissenen Augen verließen zwei weitere Kugeln den Arsch der Praktikantin. Jede etwas kleiner als die vorherige, und jede begleitet von einem noch spitzeren Jubelschrei. Der dritte war so hoch, dass die Schakale zwei Gehege weiter zu jaulen begannen. Schließlich rutschten nur noch drei kleine Perlen aus der zuckenden Öffnung, und ließen Xenias Anus hungrig und ölig zurück.
Verblüfft hielt Micha das Spielzeug über sich ins Licht. Die davon abfallenden bitteren Tropfen störten ihn nicht weiter. Die Kugelkette besaß zum Ring hin ein mehr als beachtliches Format. Gedankenverloren ließ er die drei kleinsten in seinen Mund gleiten. Sie schmeckten nicht nach viel, etwas warmer Kunststoff und geschmolzenes Fett. Doch sie brachten ihn auf eine Idee.
„Darf ich?“, fragte er. Seine Hände massierten das erhitzte Fleisch der großen Hinterbacken über ihm. Zugleich umspielten seine Daumen den noch immer schmatzenden After.
Xenia stützte sich auf die Arme und starrte ihn über die Schulter an. Ihr Pferdeschwanz hatte sich gelöst und ihr krebsrotes Gesicht hing nun voller brünetter Strähnen, die ihr der Schweiß an die Haut klebte. Wahnsinn stand in ihren Augen geschrieben. Sie sprach kein Wort, hob nur ein Bein und ließ Michas Kopf entkommen. Dann drehte sie sich auf allen Vieren über ihm, wobei sie niemals seinen Ständer entkommen ließ. Kehlig schnaubend postierte sie sich neu, die Schenkel gespreizt wie eine Kröte lehnte sie sich zurück. Eine Hand stützte sie auf ihrem Knie ab, die andere führte das harte Fleisch des Tierpflegers an seinen Bestimmungsort.
Micha keuchte als er den heißen Kuss fühlte. Die ölige Hitze des haarigen Afters strich über die pralle Eichelspitze, vorbei und vorbei. Er fühlte die Berühung, doch konnte er nicht eindringen. Gerade wollte er etwas sagen, da schnappte der bebende Anus förmlich vor und verschlang seine Eichel wie eine Schlange die Beute.
Xenia lehnte sich in einem wohligen Grunzen zurück. Ohne sich Zeit zu lassen sank sich nach unten und versenkte den steifen Penis in ihrem Darm. Siedende Hitze umschloss Micha von einem Augenblick auf den andern. Es war anders, so anders als jede Frau mit der er je zusammen gewesen war, und das schloss die vierbeinigen mit ein. Trotz aller Schmiere fühlte es sich trockener an, rauer und wilder. Er fühlte jedes Zucken in Xenias Körper, jedes Gurgeln, jede Regung soviel direkter als jemals zuvor. Ihr Darm packte ihn wie ein Schlauch, hielt ihn fest und würgte ihn mit einer Gewalt die er nie zuvor erlebt hatte. Er stieß in sie aus reinem Instinkt, und sah verzückt wie die Schockwellen durch ihren gesamten Leib liefen. Ihr Bauch zog sich zusammen, ihre Brüste schlugen aufeinander, ihr Mund öffnete sich zu seinem stummen Schrei. Micha stieß und stieß und stieß. Alle Kräfte verließen ihn, sein Rücken frohr, seine Beine lahmten, und doch stoppte er nicht. In ihm war nur noch wilde Gier.
Mitten in den Stößen die ihren Körper erschütterten presste Xenia eine Hand auf den Bauch. Vorbei an den animalischen Lauten brünftiger Lust drängen sich einige Worte in ihren Mund.
„Du… stößt… gegen was…“, brachte sie gurgelnd hervor „Ich… ich muss… gleich!“
Michas Hände packten ihre Hüften, so fest dass seine Finger tief in die schweißnasse Haut einsanken. Er starrte ihr in die Augen und hielt sie fest auf sich. Durch seine gefletschten Zähne drang nur ein einziges Wort: „Mach!“
Xenia Blick verzerrte sich. Zwei weitere Stöße durchliefen ihren Bauch, beim dritten spritzte der Urin zwischen ihren Körpern hoch. Die Flüssigkeit zerstob geradezu auf ihren heißen Muskeln und legte sich wie Nebel zwischen sie. In einem Moment schierer Klarheit fand sich alles zusammen. Ihr Geruch, ihr Anblick, ein letztes Zucken ihres Darms. Micha konnte es nicht länger zurückhalten. Schreiend stieß er hoch, hob die Praktikantin mit sich und kam, und kam, und kam.
Bala stand über den beiden Menschen die sich halb bewustlos ins Heu kuschelten. Es war ein liebenswerter Anblick. Die nackten, schwachen Körper, denen aber Fähigkeiten gegeben war, von denen sie nur träumen konnte. Sie ließ den Kopf sinken und beschnupperte das zur Seite geworfene Spielzeug, dass der Tierpfleger aus dem Gedärm der Frau gezogen hatte. Dabei zeigte sie etwas, was für einen Menschen wohl ein Lächeln gewesen wäre. Kein Bär wäre wohl jemals auf eine solche Idee gekommen.
Die beiden Menschen begannen zu flüstern. Sicherlich hatten sie fiele überflüssige Worte auszutauschen, wie es in ihrer Natur lag. Ab und zu furzte das Weibchen feucht, und dann rann neuer Samen über ihre Beine hinab. Nicht dass sie das groß zu stören schien. Bala wandte sich in Richtung der Schlafhöhle, machte aber dann doch einen kleinen Umweg.
„Brüderchen!“, rief sie dem anderen Bären vermitzt zu „Willst du nicht noch sehen, wo der Mensch mich weichgeleckt hat?“