Kapitel 16

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 16

die Gebirgsbasis

Während man auf der Erde alles Nötige einleitete, einen Anthro-Eselhengst der Cherit um einige Zellen zu erleichtern und mit Hilfe derer etwas aufzubauen, hatte man auf Genro das gleiche Ziel und waren die Sprengungen im Gebirge beendet. Eifrig wurden die letzten Trümmer abtransportiert und in nächster Nähe einfach in den Ozean geworfen.

Sammers war weiterhin sehr unglücklich über diese Vorgänge und machte auch gegenüber Gallagher keinen Hehl daraus. Allerdings wurde sie auch von diesem mit der gleichen Bemerkung bedacht, wie sie Mueller an den Tag gelegt hatte.

So beschloss die Astrobiologin den Ort des Geschehens zu verlassen und auf eigene Faust den Planeten etwas zu erkunden.

„Mister Mueller“, begann sie, „da ich hier eh nichts zu tun und zu suchen habe, vor allem scheinbar unerwünscht bin mit meinen Ansichten, bitte ich zur Urwaldbasis zurückkehren zu dürfen.“

Der Master Lieutenant schaute die Frau fragend an, überlegte eine Weile und antwortete schließlich: „Meinetwegen. Lassen sie sich von einer unserer Personenfähren zur Basis bringen. Dann habe ich hier wenigstens meine Ruhe vor ihnen.“

„Zu gütig, Sir.“

„So bin ich nun mal. Viel Spaß noch.“

Sammers drehte sich um, murmelte etwas vor sich und begab sich zum Landeplatz der Fähren. Zwei Stunden später entstieg sie dieser am Rande der Basis und betrat den Gebäudekomplex.

Innerhalb der Gänge herrschte relative Ruhe und lediglich auf Ebene -6 hatte sich eine große Anzahl Wissenschaftler versammelt.

„Hallo, mein Name ist Belinda Sammers“, stellte sich die Astrobiologin einer neben ihr stehenden Wissenschaftlerin vor und fragte neugierig: „Was ist denn hier los?“

„Grüß dich, mein Name ist Beth Solgar und wir bekommen gerade die Einweisungen für die Stasisröhren, die Vitalmonitore und deren Bedienung. Die Rechner im Steuerungsraum sind vernetzt und liefern schon die ersten Leerdaten.“

„Das hört sich faszinierend an. Wann fangt ihr an?“, fragte Sammers weiter.

„Wenn alles klappt in spätestens einer Woche. Die mitgebrachten Tiere sind in ihren Verschlägen und Käfigen, Raubtiere und Pflanzenfresser fein säuberlich getrennt.“

„Du scheinst sehr stolz darauf zu sein?“

„Warum nicht? Es ist ein phantastisches und vor allem riesiges Projekt.“

„Na ja. Mag sein, aber es ist militärisch und soll anderen Lebewesen schaden und ihnen nicht helfen.“

„Ein Projekt ist ein Projekt, da kann man nicht wählerisch sein und ich glaube nicht, dass es am Ende wirklich dazu kommen wird.“

„Deinen Optimismus möchte ich haben“, seufzte Sammers.

„Wir schon alles gut werden“, munterte Solgar sie auf. „Und was machst du jetzt feines?“

„Ich war in der neu entstehenden Gebirgsbasis und fühlte mich überflüssig. Die brauchen mich da nicht wirklich, weil es am Ende wohl eine vollautomatische Waffenfabrik werden soll und eine Astrobiologin eher ein Hindernis ist.“

„Oh. Rechnen die mit einem Angriff?“

„Keine Ahnung. Auf jeden Fall treiben die den Bau heftig voran. Und was ich jetzt mache, weiß ich auch schon. Ich packe jetzt Sachen zusammen und aus-reichend Proviant und werde mich in weiterer Umgebung mal etwas mit der echten einheimischen Fauna und Flora beschäftigen. Das scheint ja außer mir niemanden zu interessieren.“

„Oh, das klingt aber auch interessant. Frag' doch mal Bettina Rayn, die würde sich bestimmt dafür begeistern lassen. Auf jeden Fall finde ich es nicht ratsam sich allein auf den Weg zu machen. Ich hörte da was läuten, dass es bei der ersten Mission zu einem Zwischenfall kam.“

„Einem Zwischenfall?“

„Ja, angeblich wurde eine Fähre bei der Landung von etwas großem angegriffen und landete sehr unsanft. Die beiden Insassen überlebten das Manöver wohl, aber nur einer kam lebend ein paar Schritte weit. Der andere wurde laut Aussage des Überlebenden von einem Raubtier angegriffen und in Sekundenschnelle zerfetzt.“

„Das hört sich jetzt zwar gefährlich an, aber auch sehr reizvoll. Also gibt es da draußen auch größeres Leben. Ich werde mich an diese Bettina Rayn wenden und versuchen sie zu begeistern. Danke für den Tipp.“

„Gern geschehen und wenn sie fragen sollte, wer dich zu ihr geschickt hat, dann sag einfach, dass ich es war, also Beth Solgar. Achso, sie ist auf Ebene -7.“

„Spitze und dir auch noch viel Spaß“, sagte Sammers noch und verschwand.

Nachdem sich die beiden Frauen auf Ebene -7 einig geworden waren, ihre Sachen gepackt hatten und genug Proviant gefunden war, machten sie sich auf den Weg. Wie Beth Solgar vorab erwähnt hatte, war Bettina Rayn sehr rasch einverstanden und geradezu aus dem Häuschen.

Während des Weges aus der Station heraus wurde schnell klar, dass diese, ebenso wie Sammers, die Pläne und vor allem deren Ziele nicht gut hieß und froh war dem, wie sie sagte, Betonverließ zu entkommen.

Minuten später traten beide ins Freie, blickten kurz zum Hangartor zurück, nickten sich lächelnd zu und tauchten im Dickicht des Urwalds unter.

Ihre Spur verlor sich und sie sollten einstweilen als verschollen gelten.

In der Grand Canyon Anlage auf der Erde öffnete sich die Tür zum Quartier des gefangenen Cherit. Der Eselhengst schaute irritiert auf die beiden eintretenden Soldaten und als Walner persönlich den Raum betrat, gewahrte er zu spät was ihm jetzt blühen sollte.

Als er aufsprang war es schon zu spät, aber wohin sollte er auch flüchten. So stand er da, schaute dem Mann in die Augen, während dieser eine Waffe zog und abdrückte.

Mit einem dumpfen Knall entfaltete die Luftdruckpistole ihre Energie und der Betäubungspfeil verließ den Lauf. Millisekunden später wurde der Anthro-Esel am Hals getroffen, spürte wie das Xylazin-Ketamin-Gemisch, auch als Hellabrunner-Mischung bekannt, intramuskulär injiziert wurde.

Walner und die beiden Soldaten drehten sich ohne ein Wort zu verlieren um und verließen den Raum genauso schnell, wie sie ihn betreten hatten.

Einige Minuten später, verschwammen die Bilder um den Cherit herum, begann er leicht zu wanken, setzte sich auf den Rand des Bettes, wurde es ihm schlecht.

Mehrfach übergab er sich aufgrund der Nebenwirkungen des Betäubungsmittels, versuchte aufzustehen und brach nach zwanzig Minuten verzweifelten Kampfes gegen die Narkose schließlich bewusstlos zusammen.

Die anschließende Prozedur erlebte er glücklicherweise nicht, denn sie war mehr als entwürdigend.

Man machte sich nicht mal die Mühe, ihn würdevoll aufs Bett zu legen.

Walner betrat in Begleitung einer Eskorte den Raum, beugte sich über den Hengst, trat mit dem Fuß gegen dessen Unterleib.

Als der sich nicht rührte, nahm er ein mitgebrachtes Köfferchen, öffnete es, holte ein Spritzenset hervor, zog sich hellblaue Gummihandschuhe über und stach mehrfach in die Lendengegend, entzog dem Körper Zellen, legte die Spritzen wieder zurück, schloss den kleinen Koffer und drehte sich zu einem größeren.

„So, jetzt wird's schmutzig“, intonierte er plötzlich, als er ihn öffnete.

Zum Vorschein kamen ein Reagenzglas, ein Transformator und ein Elektrodenpaar.

Wie Walner gehofft hatte, reagierte der Cherit-Hengst genauso wie die irdischen. Die Mikroimpulse der im Darm steckenden Elektroden reizten die Prostata und aus dem leicht ausgeschachteten Penis lief gleichmäßig der Samen, füllte das Reagenzglas.

Nachdem diese Prozedur beendet und alles verstaut war, zog Walner die Gummihandschuhe wieder aus und schmiss sie dem am Boden liegenden Ceres ins Gesicht, ließ ihn so wie er war und verließ wieder das Zimmer.

„Verlassen sie das Zimmer und halten sie wieder davor Wache. Er hat genug für heute. Krümmen sie ihm kein Haar. Eventuell brauchen ihn nochmals.“

„Aye, Professor Walner.“

Im Hinblick auf die in naher Zukunft zu erwartende Waffenfabrik im Gebirge des Planeten Genro, hatten sich mehrere Experten und IT-Spezialisten zusammengesetzt und stürzten sich auf Ebene -40 auf die Entwicklung neuer Systeme zum Schutze der Urwaldbasis.

Dank des gut funktionierenden Subraumfunks war mittlerweile die Nachricht durchgedrungen, dass man es geschafft hatte einen Cherit-Angreifer gefangen zunehmen und entsprechend der Forschung zu überführen.

Angesichts dieser Tatsache und auch in der Annahme, dass diese Entwicklung, von den Außerirdischen als kriegerischer Akt bewertet werden könnte, musste man im Elara-System zwangsweise gerüstet sein und mit einem Angriff rechnen.

Lieber früher als später mussten daher passende Waffen zur Verfügung stehen, die im Fall eines Falles autonom und ohne überlebende Menschen die Station unter Kontrolle bringen sowie eine eingedrungene Fremdspezies substanziell eliminieren können.

Die Ideen waren da und sollten schnellsten auf dem Reißbrett erscheinen.

„Ich hätte da etwas Fulminantes. Etwas, was noch nie dagewesen war und lediglich in einigen verrückten Computerspielen existierte“, verkündete Vincent Closer. Er war 38 Jahre alt, Single, Arbeitstier, ein Genie auf dem Gebiet der Waffentechnologie und hatte sehr früh für den Geheimdienst der Vereinigten Staaten gearbeitet. Als ihm dieser Job jedoch zu einengend wurde, entschloss er sich auf den freien Markt zu gehen und heuerte bei einem privaten Technologiezentrum an. Dort konnte er seiner Fantasie Flügel verleihen und kam am Ende zu seinem ersten persönlichen Erfolg, der Laserhandfeuerwaffe und dem Lasergewehr. Kurze Zeit später brillierte er mit der Plasmalanze, welche aber ihrerseits nicht den gewünschten Durchbruch erreichte.

Neugierig sah ihn, auf Grund seiner Bemerkung, der noch sehr junge und un-erfahrene IT-Nerd, names Gerhard Kurz an. „Dann schieß mal los. Ich bin ganz Ohr.“

„Erinnert ihr euch an die alten PC-Spiele?“

„Wer nicht?“, entfuhr es Kurz unter Augenrollen.

„Nein. Verdammt Gerhard, lass doch mal deine Phantasie spielen. Ich meine solche Hits wie Half-Life 2 und auch von Microsoft und Microprose, also die Mechwarrior Games“, sagte Closer und schlug Kurz auf die linke Schulter.

„Du meinst, dass wir hier ein Verteidigungssystem entwickeln sollten, welches von der Idee und der Waffenform her, entfernt an diese aus diesen Spielen er-innert?“

„Eben! Ich fand die Snitter und auch den Black Cat ziemlich sexy.“

„Du bist ja pervers. Selbst wenn, ich betone WENN, diese Systeme funktionieren sollten, dürfte das den Urhebern aus der Vergangenheit nicht sonderlich gefallen“, entfuhr es Kurz.

„Wir klauen diese Systeme nicht und werden auch nicht deren Namen verwenden. Passende Namen werden uns schon einfallen. Wir lassen uns inspirieren, mehr nicht. Das Rad heißt auch Rad und ist kreisförmig. Man kann es nicht neu erfinden, lediglich in der äußeren Erscheinung verändern. Aber trotzdem bleibt es ein Rad und der Erfinder ist glücklich damit“, erklärte Closer.

„Hmmm... meinetwegen. Aber was genau schwebt dir jetzt vor?“, fragte Harber, der ebenfalls in der Waffentechnik beschäftigt war.

„Die Gänge der Station sind in meinen Augen überdimensioniert und mit sechs Metern verdammt hoch. Wie wäre es mit einem Roboter oder einem ganzen Heer von denen, welche, sagen wir mal...“, er überlegte eine Weile, nahm ein Stück Papier und einen Bleistift, zeichnete drauf los und fuhr fort, „… er geht auf zwei Beinen, leicht den Hinterbeinen eines Wolfes nachempfunden, also was die Gelenke und deren Bewegung betrifft.“

„Klingt schon mal interessant“, sinnierte Harber laut.

„Der Torso ist nicht kastenförmig. Ich würde vorschlagen, dass er eher pyramidenförmig ist.“

„Wieso das denn?“, fragte Kurz.

„Ganz einfach, wenn wir ihn kastenförmig konstruieren, dann hat er entweder einen zu schmalen Torso und seitlich die Beine oder er muss die Beine unter diesem Körper haben, weil er sonst zu breit wird.“

„Ach so. Natürlich“, intonierte Kurz und schlug sich vor die Stirn. „Die Beine wären seitlich und die Pyramide des Korpus steht auf der Spitze, damit kann man seine seitliche Dimensionierung eingrenzen und bekommt keine Überbreite.“

„Genau! Lediglich die Waffensysteme hängen weit drüber, aber das ist ein anderes Problem. Die Pyramide des Torsos legen wir so an...“, er zeichnete zeit-gleich weiter, „… dass sie relativ schmal ist. Die Waffenarme sind relativ kurz angelegt und links und rechts angeordnet. Die Waffen selbst trägt er so, dass diese nur wenig oberhalb der Beinachsen sitzen.“ Closer hatte seine Erläuterungen abgeschlossen und alle schauten auf die Skizze.

„Sieht ja lustig aus“, murmelte Harber.

„Auf jeden Fall werden das Breiteste die Waffenausleger sein. Der Schwerpunkt ist durch die tiefe Lage direkt über den Beinachsen auch relativ weit unten ge-legen, so dass er nicht einfach umfallen kann“, fasste Kurz seine eigenen Ge-danken zusammen. „Nicht schlecht. Und für welchen Fall sollte er eingesetzt werden?“

„Nur für die Verteidigung der Station, falls ein Notfall eintritt“, mischte sich Harber wieder ein und seufzte.

„Er soll also für die Verteidigung in den Kampf ziehen und mit mehreren ziemlich einheitlich arbeiten?“, fragte Kurz.

„So ist es.“

„Das wäre dann etwas für uns“, verkündete Kurz und sah die anderen anwesenden IT'ler an. Die nickten zustimmend.

„Ein komplettes einheitliches Kampfrobotersystem, welches autonom reagiert und sich untereinander abstimmen kann“, fuhr Kurz fort und kratzte sich am Kinn.

„Kriegt ihr das hin?“, fragte Closer.

„Wird ne Wahnsinnsaufgabe. Aber ich denke, ja. Wir werden deine Kampfeinheiten schon ans Laufen kriegen.“

„Was bitte?“, fragte Closer mit aufgerissenen Augen.

„Wir werden es schon hinkriegen.“

„Nein. Ich meinte..., sagtest du Kampfeinheiten?“

„Oh... ja.“

„Perfekt. Das ist die perfekte Bezeichnung. Wir bauen sie und ihr bringt sie zum Tanzen. Lasst euch einfallen unter welchen Parametern sie agieren sollen.“ Closer war sichtlich begeistert.

„Machen wir. Sonst noch was?“, fragte Kurz.

„Ja. Die Kampfeinheiten brauchen Unterstützung. Immerhin rennen die durch die Gänge. Aber wir haben es auch mit Luftschächten und wahrscheinlich auch mit Angriffen aus der Luft selbst zu tun. Die Roboter sind eher etwas für den Angriff auf Bodenniveau, aber niemals für Luftziele“, gab Closer zu bedenken.

„Genau und da kommen dann deine Flugmesser zum Einsatz“, sagte Kurz und zeigte mit einer kreisenden Fingerbewegung in die Luft.

„Hmmm... das ist natürlich ne Nuss“, überlegte Closer angestrengt. „Wir müssen uns da auch etwas einfallen lassen und es synchron mit den Kampfeinheiten einreichen. Danach kann die Waffenfabrik konzipiert werden und ab dann läuft alles wie von selbst.“

„Ja. Da habe ich einen kleinen Ansatz“, begann Harber. „Wir gehen einfach von den bekannten Drohnen aus. Nehmen wir doch mal eine solche als Vorbild. Vier Rotoren die kreuzförmig einen Kern umgeben und ihn in der Luft halten.“

„Guter Ansatz. Sehr gut sogar“, entfuhr es Kurz. „Mach weiter. Wie soll der Körper aussehen und welche Waffen soll die Drohne tragen?“

„Da komme ich auf dieses Computerspiel zurück. Der Korpus ist ganz simpel und sieht aus wie eine Melone, hat auch deren Größe. Da sollte genug Platz sein für die Steuerung, die komplette Navigation und vor allem für die Träger der Messer“, platzte es aus Harber heraus.

„Messer? Du bist ja ekelig“, fuhr ihn Closer an.

„Wieso? Effektiv, schnell, wendig. Für die Messer nehmen wir vier feststehende Schienen, welche die Melone wie Ringe und im 45° Winkel zueinander versetzt, umgeben. Auf diesen vier Ringen sind acht nach außen stehende Klingen auf einer Art Kette montiert. Die Messer stehen sich exakt gegenüber, wodurch es keine Unwucht gibt, welche die Rotoren ausgleichen müssten.“

„Das ist ein sehr hässliches System. Ich meine damit, dass es für einen Feind extrem unangenehm sein dürfte, wenn er denen begegnet“, sagte Closer und verzog das Gesicht.

„Ja. Man stelle sich vor, da hört man das Surren der Drohnenmotoren und ein leises Sirren der rotierenden Messer, welche um den kugelförmigen Kern rasen und alles filetieren was da im Weg ist. Und wenn man es hört, dann ist es quasi zu spät“, fügte Harber hinzu und begann sehr dämonisch zu grinsen.

„Richtig! Der Korpus hat einen Durchmesser von 30 cm und einen Umfang von 94,20 cm. Das ist optimal um alles an Steuerung und kleiner KI unterzubringen.

Die Ringe haben dann einen Abstand von 10 cm zum Korpus und damit einen Einzelumfang von 139,00 cm. Der Antrieb der Einzelmesser erfolgt nicht über eine Kette, sondern über ein rotierendes Magnetfeld, welches die Permanent¬magneten am in der Schiene befindlichen Messerende mitnimmt. Die Rotationsgeschwindigkeit liegt am besten bei schlappen 5 km/h“, fasste Kurz zusammen.

„Nur 5 km/h?“, fragte Closer traurig.

„Was heißt nur? Berechne doch mal selbst. Der Umfang beträgt bei jeder Schiene 139 cm, also 1,39 m. Wenn jedes Messer mit nur 5 km/h rotiert, dann ergibt das eine Geschwindigkeit von 1,39 m/s. Das wiederum ergibt die nackte Tatsache, dass sich, da sich ja zwei Messer auf jeder Schiene bewegen, jedes dieser Messer jede Sekunde an seinem Ausgangspunkt befindet. Und da wir zwei Messer, jeweils auf vier Schienen im 45° Winkel haben, also insgesamt acht, ist das ein verdammter fliegender Fleischwolf“, fasste Kurz abschließend zusammen.

„Perfekt! Das System nehmen wir dazu, dann haben wir eine saubere rundum Abdeckung. Feind möchte ich nicht sein.“