Ein Frühlingstag in Founders Gulch

Story by Were-Gato on SoFurry

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Frühlingswind durchweht ein kleines Örtchen im weiten Westen...


Es ist schwer zu beurteilen, wann man etwas beenden kann und wann nicht.

Viel in dieser kleinen Episode ist komponiert aus kleineren Episoden, die für sich selbst nirgendwohin gingen.

Funktionieren sie zusammengenommen? Das ist nun an Euch zu entscheiden!

Wie gewohnt gilt natürlich, dass das hier nichts für Persönchen unter 18 gedacht ist. Nicht unbedingt was Neues hier.

Allen anderen wünsche ich viel Spaß, beim lesen wie beim kommentieren.

Ein Frühlingstag in Founders Gulch

(eine kleine Stadt wie jede andere im Westen... oder?)

"Jonas", sagte Reverend Malligan mitfühlend und legte dem Farmer eine Hand auf die Schulter. "Ich kann ja verstehen, dass diese Zeit des Jahres für einen Mann schwer ist. Himmel, es plagt mich ja selbst zur Genüge. Aber davon darf man sich nicht übermannen lassen!"

"Sie sagn dass so einfach, Reverend", murrte der Farmer während er seinen Hut wieder und wieder zwischen den Händen herumdrehte. "Aber ich will nunmal nich, dass die Leute meine kleine Flo so sehen. So zart und unschuldig und verletzlich und... Nein Reverend, ich erlaub es nicht! Da wär sie ja so gut wie nackt! Sie wissen genau, wie gierig die jungen Leute glotzen!"

Der Prediger lehnte sich lächelnd beiseite. "Waren wir denn früher vielleicht besser?"

"Nein", entgegnete der Farmer zerknirscht "Aber anständiger!"

Der Reverend hob eine Braue.

Farmer Jonas zog die Luft zwischen den Zähnen ein und suchte nach passenden Worten. "Oder wenigstens versteckter."

"Da würde ich dir schon eher zustimmen", lachte Reverend Malligan "Jonas, es wird Frühling. Bald ist es Sommer. Willst du ihr das auch noch zumuten, wenn es erst richtig heiß wird? Was wird Flo dazu sagen, hast du daran schon gedacht? War sie dir nicht immer ein vorbildliches Weib? Hat sie es nicht mehr als verdient, dass man sie ein wenig bewundert?"

Wie aufs Stichwort trottete Colliehündin Christine heran und legte dem Prediger den Kopf auf den Schoß. Farmer Jonas sah wohl, was sie meinte.

"Naja..."

"Und außerdem..." fuhr der Prediger herzlich fort "...willst du sie doch selber auch so sehen, oder Jonas? Im dünnen Sommerkleid, alle Kurven offengelegt."

Der Farmer wurde rot und grinste verlegen.

"Erzähl mir doch nichts, wir sind doch beide verheiratete Männer."

Jonas seufzte, es klang seltsam erleichtert. "Sie ham ja Recht Reverend."

"Na siehst du wohl", meinte Malligan und klopfte dem Farmer auf die Schulter. "Dann beeilt euch mal besser, ehe Harcourt noch seinen Friseurladen schließt."

"Sind ja schon unterwegs", sagte Farmer Jonas und erhob sich zum gehen. Das mit dicker Winterwolle überwachsene Schaf neben ihm blickte erwartungsvoll zu ihm auf. Der Farmer setzte sich den Hut auf und gab seiner Frau einen kräftigen Klaps auf die Kruppe. "Komm Flo, gehen wir Haare schneiden."

Flo bähte fröhlich und lief mit wackelndem Hintern voran.

Jonas schüttelte den Kopf.

"Was soll man da noch sagen, Reverend?"

"Und ewig lockt das Weib", antwortete der Prediger vergnügt, während er seine Frau hinter den Ohren kraulte. Christine blickte dem Paar sehnsüchtig nach, ganz als wolle sie bei ihnen weiter Mäuschen spielen.

Reverend Malligan hatte den Saloon im vergangenen Jahr nur selten aufgesucht. Nicht dass er grundsätzlich etwas gegen ein gelegentliches Schlückchen Bourbon einzuwenden gehabt hätte. Aber die Atmosphäre eines Saloons, der Krach und der Dunst und all das, daran war ihm noch nie gelegen. Wenn ihm die Wahl blieb, so verbrachte er seine Zeit lieber allein mit Christine unter dem Sternenhimmel. Und mit Gott natürlich.

Daran hatte sich im Grunde auch nichts geändert, aber seit Naomi Christmas in der Küche des Saloons arbeitete zog es nicht nur den Reverend immer öfters in das Lokal im Zentrum der Hauptstraße. Denn bei allen weiblichen Qualitäten die Christine in die Ehe mitbrachte, kochen gehörte schlicht nicht dazu.

Reverend Malligan trat durch die Schwingtüren, seine Frau drückte sich durch seine Beine. Im Nu fand sie einen Tisch mit zwei freien Stühlen und nahm selbstherrlich Platz. Demnach waren heute keine Fremden anwesend, Christine besaß ein untrügliches Gespür dafür, was sie sich wann erlauben konnte.

"Dass du auch nie auf mich warten kannst, Frau Ungeduld", brummte der Reverend, ohne sein Lächeln zu verbergen. Er wandte sich an die übrigen Gäste am Tisch. "Ist es erlaubt?"

"Selbstverständlich Reverend", antwortete Misses Jumpouns freundlich. Die blonde Frau in den besten Jahren trug ihr blaues Sonntagskleid mit Blumen, vor ihr standen drei leere Teller.

Wie aus dem Nichts herbeigezaubert stand plötzlich ein kleiner schwarzer Junge neben dem Tisch.

"Hat´s geschmeckt Maám?", fragte er keck.

"Fast schon zu gut Aaron", seufzte Misses Jumpouns übertrieben "Sag deiner Mutter sie soll gefälligst auch einmal was verbrennen, sonst kann ich zuhause ja überhaupt nicht mehr mithalten."

"Werds ausrichten Maám", nickte Aaron ebenso übertrieben.

"Untersteh dich!", schallte es von der Türe her. Eine hochgewachsene, muskulöse Frau betrat watschelnd den Saloon. Die kastanienroten Haare lagen ihr als Pferdeschwanz über der Schulter. Sie trug einen karrierten Rock, unter dem Stiefelspitzen hervorragten und ein Flanellhemd das sich über ihren massigen Oberarmen spannte. Die Knöpfe konnten es kaum noch geschlossen halten, noch weniger das fleckige Unterhemd darunter verbergen. Ihre großen Brüste verloren sich fast darunter. Mit ausholenden Schritten trat die Frau an den Tisch und ließ sich ächzend in den freien Stuhl neben Misses Joupons fallen. Dabei erschallte ein donnernder Furz.

"Grace, bitte!", knurrte Misses Joupons verhalten.

Die Rothaarige grinste nur. "Als würde dir daran liegen, dass mein Bauch noch praller wird." Sie schob die drei Teller in Aarons Richtung. "Gut wars, besonders die Bohnen. Und das sag ich für uns beide!"

Dabei klopfte sie auf ihren vorgewölbten Bauch.

Mit flinken Fingern sammelte Aaron Teller und Besteck ein. "Und für sie, Reverend?"

"Für uns beide das Übliche. Danke Aaron."

Der Junge nickte und verschwand.

"T´schuldigung Reverend, hab sie garnicht gesehen", murmelte Grace und pulte mit einem Fingernagel in ihren Zähnen. Misses Joupons wurde rot.

"Nichts zu entschuldigen", meinte Elias "Sie haben sicher im Moment andere Sorgen."

"Sie ist für die Sorgen da", entgegnete Grace. Sie zeigte auf die blonde Frau neben ihr, die sie gerade mit Blicken erdolchte, und lehnte sich zurück. Der Stuhl knarzte unter dem Gewicht der Rothaarigen als sie niedersank und eine Hand auf ihren vorgewölbten Bauch legte. "Ich trag es nur spazieren."

"Dir stünden auch noch ein paar Sorgen gut zu Gesicht! Du weißt, was Doktor Sebastian gesagt hat!"

"Ach, lass mich mit dem Quacksalber in Ruh. Aber da fällt mir ein, ich wollte morgen nochmal in den Wald. Wo hast du sie diesmal versteckt?"

"Wo hätte ich was versteckt?", fragte Misses Joupons und zog eine Schnute.

"Meine Axt! Was den sonst?"

Die blonde Frau lehnte sich von der Rothaarigen weg. Nun wurde Grace Gesicht auch rot, fast verschwanden die Sommersprossen unter der Farbe.

"Judith, verflucht nochmal!" Sie blickte zur Seite "Verzeihung Reverend"

Noch ehe dieser Gelegenheit zur Erwiderung fand, setzte Judith Joupons entgegen: "Diese Axt habe ich dir verkauft, und ich werde sie dir solange vorenthalten, bis du auch an das Kind unter deinem Herzen denkst!"

Die beiden Frauen starrten einander in die Augen. Fast wollte Reverend Malligan meinen, ein unsichtbares, titanisches Gefecht mitanzusehen.

Dann schlug Grace den Blick nieder.

"Fein", knurrte sie. "Dann markiere ich die Bäume eben nur, und hau sie später um. Einverstanden?"

Judith Joupons lächelte siegesgewiss. Sie erhob sich vom Tisch und ging auf die Türe zu.

"Dafür bekomme ich aber noch was!", sagte die Rothaarige, und griff nach dem Hintern der blonden Frau.

"Grace!" Judith fuhr herum. Aus den Augenwinkeln durchsuchte sie den großen Salloon. Nur wenige Leute sahen von ihren Tellern auf. "Doch nicht in aller Öffentlichkeit!"

"Warum?", grinste die Rothaarige "Die wissen was sie wissen, und was sie nicht wissen stellen sie sich vor. Das machts nur Interessanter. Also, Deal?"

Grace spuckte in ihre Hand und bot sie offen an.

Judith schien sich kurz überwinden zu müssen, dann ergriff sie die feuchte Hand und zog die rothaarige Frau aus ihrem Stuhl hoch.

"Deal, du Luder! Aber deine Säge kassiere ich ebenso ein."

Vertraut legte Grace Judith einen Arm um die Schultern und gemeinsam traten sie durch die Tür.

"Darüber reden wir beim Frühstück", meinte die Rothaarige, und ihr Arm rutschte herab bis ihre Hand die Hüften der Blonden zu fassen bekam. Judith zuckte zusammen.

"Grace Joupons, du wirst nochmal mein Ende sein!"

"Und du wirst es genießen!", spöttelte Grace.

"Ihr Essen Reverend", sagte Aaron und riss Elias Malligan damit aus seinen Gedanken. Vor ihm stand ein Teller mit einer duftenden Mixtur aus Süßkartoffeln, Bohnen und Zwiebeln. Er blickte zur Seite, doch Christine verschlang ihr Essen bereits. Also begann er ebenso.

Sein Teller war fast leer, als eine schrill tönende Stimme durch den Raum hallte.

"Reverend! Und die Misses! Welch Glanz in meiner Hütte!"

Aus Richtung der Bar schritt sie heran. Eine Gestalt, für die nur das Wort Erscheinung wirklich passte. Eine Frau am hinteren Ende der Vierziger, von verblassendem Glamour wie von einer Aura umgeben. Sie trug ein Kleid das ihren schlanken Körper enger einschlang als jeder Anstand es zuließ, und erste graue Strähnen schlangen sich durch ihr toupiertes Haar wie eine Krone aus Blitzen. Ihr folgte ein kalbsgroßer Bernhardiner, der eine Rodeoweste voll baumelnder Quasten trug.

"Madame Cynthia", nickte Reverend Malligan begrüßend.

"Essen sie nur weiter", ermunterte die Diva ihn, während sie sich ungefragt zu ihm setzte. "Ich sehe sie nur so selten, da musste ich einfach die Gelegenheit ergreifen sie an unser Angebot zu erinnern. Der Frühling währt nur einmal nicht ewig, und es wäre doch schade eine solche Gelegenheit verstreichen zu lassen. Sehen sie mich an! Nun habe ich fast zu lange gewartet. Soll das denn ihrer schönen jungen Frau auch wiederfahren?"

Der Reverend blickte zu Christine hinüber, die sich gerade die letzten Soßenflecken von der Schnauze leckte. Dann setzte die Colliehündin eine ernste Miene auf und stieß ein verächtliches Schnauben durch die Nase.

"Es tut mir leid, Madame Cynthia", sagte Elias entschuldigend "Wir fühlen uns durchaus geehrt durch das Angebot, aber im Augenblick gibt es noch soviel anderes zu tun; ehe wir daran denken können. Die Kirche muss neu gedeckt werden, der Friedhof in Ordnung gebracht. Außerdem gibt es zu allen Zeiten andere, die unserer Hilfe bedürfen. Das ist noch keine Zeit für Nachwuchs, so sehr wir das Angebot auch zu schätzen wissen."

Die Saloonbesitzerin zog sichtlich die Nase hoch und für einen Augenblick stierte sie Christine mit unverholenem Abscheu an. Doch in fantastischer Geschwindigkeit gelang es ihr, ihre Züge wieder zu einer Maske des Mitgefühls zu formen.

"Ganz wie sie wünschen. Aber bedenken sie, dass sie nicht das einzige hübsche Ding in der Stadt ist. Womöglich ist Vladimir nicht mehr lange zu haben."

Damit erhob sie sich, machte auf dem Absatz kehrt und stolzierte aus dem großen Saal. Berhardiner Vladimir folgte ihr mit ebenso ausholenden Schritten.

Reverend Malligan und seine Frau blickten ihm hinterher, dann einander an, dann wieder ihm hinterher. Das Fell entlang der Kehrseite des Bernhardiners war so geschnitten, dass es seinen schwingenden, dunklen Hodensack wie eine Zielscheibe präsentierte. Der Reverend, Christine wie auch einige andere hatten ihre liebe Mühe nicht in Gelächter auszubrechen.

Am Nachmittag hatte Reverend Malligan eine Verabredung mit Deborah Loras, der Lehrerin des Ortes. Founders Gulches Schule lag außerhalb der eigentlichen Stadt auf einem Hügel, wo sie von den Kindern des Ortes wie auch der umliegenden Farmen leicht erreicht werden konnte. Das scheunengroße Holzhaus beherbergte neben dem Klassenzimmer und der Schulglocke auch die Wohnung der Lehrerin, deren bescheidene Ställe wie auch einen kleinen Schuppen.

Reverend Malligan wanderte zu Fuß die staubige Straße hinauf, mit einer Pause jedes Mal wenn Christine wieder einen nahen Zaunpfosten inspizieren wollte. Er nahm den Hut ab und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Die Sonne stand für das junge Jahr schon sehr kraftvoll am Himmel. Als sie den Hügel zur Schule erklommen läutete die Glocke zu Unterrichtsende. Im selben Moment schwangen die Türen auf und rannten fünf Kinder über den Hof und die Straße hinab. Im Nu war Reverend Malligan umzingelt.

Die Kinder stolperten übereinander im Versuch ihn als Erstes zu begrüßen. Der Reihe nach begrüßte der Reverend die Nachsitzer. Zuerst den größten Jungen, der ihm schon über die Schulter reichte.

"Jeremias Strout, warum überrascht mich das nicht? Was hast du heute ausgefressen?"

"Ach wissen se Reverend", grinste der blonde Junge in Latzhose und Strohhut "Das is so wie mit die Magneten da. Da ziehts einfach immer alles zu mir, obwohl ich da garnix führ kann."

Der Reverend bedachte ihn mit einem strengen Blick, und Christine wandte beleidigt den Kopf von dem Jungen ab. Dessen Grinsen verblasste.

"Is die Misses mir noch immer bös?

"Du bist ein helles Köpfchen, Jeremias", spöttelte Reverend Malligan "Das wird noch seine Zeit vorhalten. Mindestens bis du es wirklich begriffen hast. Man fasst einer Dame eben nicht in aller Öffentlichkeit unter den Schwanz!"

"T´Schuldigung Misses Reverend", nuschelte Jeremias gequält, aber Christine beachtete ihn überhaupt nicht. Die Colliehündin war zu beschäftigt damit, sich von acht kleinen Kinderhänden streicheln zu lassen.

"Und ihr?", fragte der Reverend dieselben Kinder streng. "Was habt ihr verbrochen?"

Die Kinder, drei Mädchen und ein Bube, alle um die zehn Jahre, waren kaum zu halten.

"Wir warn in der Pause aufm Baum!", platzte es aus ihnen heraus "Da kam der Francis zur Miss Loras, durchs Fenster! Dann hat er sie abgeknutscht und auf den Boden geschmissen, und sie hat ihre Röcke aufgemacht und dann hat die Wand gewackelt und nach der Pause war sie ganz strubbelig, und..."

Der Reverend hob die Hände im aussichtslosen Versuch die Kinder zu beruhigen. Erst als Christine gebieterisch bellte verstummten endlich ihre Stimmen.

"Soetwas tut man aber wirklich nicht! Wollt ihr vielleicht heimlich ausgespäht werden?"

Halb betreten, halb trotzig starrten die Kinder zu Boden und vergruben ihre Hände in den Taschen.

"Nein Reverend Malligan", sagten sie zusammen wie ein monotoner Chor.

"Na also, dann hoffe ich dass euch das auch eine Lehre war. Jetzt lauft nach Hause, eure Eltern warten sicher schon."

Die Kinder rannten die Straße hinab und verteilten sich auf die Wege, die zu den verschiedenen Farmen führten. Reverend Malligan blieb stehen, sah ihnen nach und kratzte sich unter der Hutkrempe.

"Christine, hab ich mich getäuscht, oder hat die kleine Marry-Ann Baxter gemurmelt: Ich schon?"

Die Colliehündin schenkte ihrem Mann einen vielsagenden Blick.

"Na, da kann uns ja noch was blühen", meinte er und wandte sich der Schule zu. "Aber eins nach dem anderen. Guten Tag, Miss Loras!"

Die Lehrerin hatte den Schulraum nach ihren Nachsitzern verlassen und war gerade dabei diesen abzuschließen.

"Guten Tag Reverend", grüßte sie und zog den massigen Schlüssel ab. "Verzeihen sie, jetzt wird es leider etwas später. Die Kinder, wissen sie..."

"Hab die Lauser gerade vorhin gesehen. Rasselbande."

"Vermutlich war ich ohnehin wieder zu nachsichtig mit ihnen", seufzte die Lehrerin. Ihre zierliche Gestalt, unter dem weißen Kleid mit blauer Schürze gut verborgen, sank ein wenig zusammen; aber straffte sich im nächsten Augenblick wieder. Es erinnerte an eine Feder, die neu aufgezogen wurde. Deborah Loras rückte die Rüschen ihres Kragens zurecht, richtete ihre kurzen blonden Locken und seufzte erleichtert.

"Am Sonntag sind sie dann wieder ihr Problem", lachte sie "Darf ich ihnen eine Tasse Tee anbieten."

"Aber gerne doch."

Der Reverend ließ sich von der Lehrerin um das Gebäude herum führen, auch wenn er das Gelände besser kannte als sie. Sie sprachen über allerlei alltägliches und brachten die Höflichkeiten hinter sich bis das Feuer im Herd brannte und das Wasser zu kochen begann. Als der Tee in der Kanne zog und sie alle rund um den kleinen Tisch in der anheimelnden Stube saßen, wagte sich Reverend Malligan langsam in Richtung des leidigen Themas.

"Ich habe es nun schon dreimal ihm gegenüber angesprochen", eröffnte Miss Loras. Ihre eleganten, langen Finger schlangen sich nervös umeinander. "Aber er reagiert einfach nicht. Er sieht mich nur an als wäre ich die, an der es liegt. Dabei will ich doch weiß Gott nichts Ungewöhnliches."

Ein Zittern lief durch ihre ansonsten so kontrollierte Haltung als sie mit fahrigen Bewegungen Zucker in ihre Tasse schaufelte.

"Ich habe Boston im letzten Jahr verlassen, und bin hier her gekommen um mein Glück zu finden. Ein Glück jenseits von Tanztee und Spaziergängen im Park. Und als ich dann auch noch kurz darauf Francoir begegnete, schien es mir perfekt. Es scheint mir immer noch perfekt, jedes Mal wenn ich in seine wilden, dunklen Augen blicke und darin dieses ungezügelte Verlangen sehe. Dieser Ausdruck allein, der mich dazu bringt alles zu vergessen, mein Mieder aufzureißen, und..." Erschrocken blickte sie den Reverend an. "Verzeihung, ich habe mich gehen lassen. Ich... Ich weiß nur nicht..."

"Nichts zu entschuldigen Miss Loras", winkte Reverend Malligan ab. "Grämen sie sich nicht. In dieser Stadt zu leben bedeutet, einige seltsame Dinge zu erleben. Dazu gehört es mitunter auch..."

"Aber ich will ihn doch heiraten!", platzte es aus der Lehrerin heraus. Die zierliche Frau hob die Hand vor den Mund, erschrocken ob ihres eigenen Ausbruchs.

Der Reverend lächelte milde und kraulte Christine hinter den Ohren. "Das kann ich mehr als nachvollziehen. Aber bedenken sie auch, Miss Loras, dass sie Francoir bislang noch nicht einmal ein Jahr kennen. Bevor sie hierher kamen näherte er sich der Stadt kaum. Jemand von seinem Gemüt muss auch die Zeit gegeben werden, sich an ein verändertes Leben zu gewöhnen."

"Aber er stimmt nicht zu, lehnt nicht ab, tut gar nichts! Die Lehrerin biss sich auf die Unterlippe. "Und das nun, wo die Hochzeitssaison näher rückt."

Der Reverend schmunzelte. "Davon sollten sie sich doch nicht hetzen lassen."

Miss Loras blickte auf, es war ihr anzusehen wie angestrengt sie nach den richtigen Worten suchte.

"Ja zugegeben, aber wenn ich, ich meine wenn er... doch mehr will."

Ihre großen blauen Augen blickten Reverend Malligan hilfesuchend an.

"Nun ja", sagte dieser langgezogen. "Es ist natürlich Tradition, dass die Ehe das Vergnügen bringt. Andererseits, sind wir alle nicht gerade deswegen in diese Stadt gekommen, um manch anderen Traditionen zu entgehen? Ich will nun garnicht wissen, zu was es da schon gekommen sein mag; ich kann ihnen nur sagen; dass Christine und ich uns schon... kannten bevor die Ehe das Ganze besiegelte. Nicht wahr, meine Liebe?"

Christine bellte fröhlich und leckte dem Reverend die Wange.

"Machen wir es uns da nicht zu leicht, Reverend?", fragte die Lehrerin "Wenn alle übrigen sich darüber einig sind, über die Reihenfolge und das alles."

"Aber über das meiste andere sind sie sich nicht einig", erwiderte Reverend Malligan. "Und vorallem sind sie weit weg. Miss Loras, ich will ihnen nicht sagen was sie tun sollen. Ich kann mich letztlich nur auf die Weisheit im Glauben unserer Gründer berufen. Dass es die Liebe ist, die von Gott in die Welt kommt, und dass es keine Rolle spielt welche Geschöpfe er auf diese wunderbare Weise verbindet."

"Aber was ist mit der Sünde?", hauchte Miss Loras.

"Sünde ist, sich der Liebe die von Gott kommt in den Weg zu stellen."

Die Lehrerin saugte nachdenklich an ihrer Unterlippe.

"Und dabei sind sie sich sicher, Reverend?"

Elias Malligan hob die Arme zu einem umfassenden Geste. "So sicher, wie ein gläubiger Mensch sich nur sein kann."

Da sprang ein Puma durchs Fenster.

Ockern wie die Prärie schimmerte sein kurzes Fell, im Maul trug er ein Bündel Federn. Die hoch gewachsene Raubkatze fasste den erst den Reverend misstrauisch ins Auge, dann Christine. Nach einer intensiven Musterung legte er langsam das erbeutete Rebhuhn in eine Schüssel die neben dem Herd stand, dann bedachte er Miss Loras mit einem vorwurfsvollen Blick.

"Ich weiß ja, ich weiß dass du keinen Besuch haben willst. Aber Reverend Malligan ist extra den weiten Weg zu uns heraus gekommen, um mit uns zu sprechen. Mit uns beiden, verstehst du?"

Der Puma steckte den Kopf in einen Eimer und schleckte vom Wasser das darin stand. Dann sprang er auf die schmale Ofenbank und begann sich die Schnauze zu putzen. Dabei gab er ein verächtliches Raunen von sich.

"Francoir!", stieß die Lehrerin aus "Benimm dich, wir haben den Reverend zu Gast!"

Der Puma blieb unbeeindruckt liegen.

"Bitte vergeben sie ihm Reverend, er ist eben doch noch ein Wilder."

"Aber sie lieben ihn", stellte der Reverend schmunzelnd fest.

Deborah Loras sah sehnsüchtig zu der Raubkatze auf der Ofenbank.

"Ja", seufzte sie tief. "Und dennoch weigert er sich, eine ehrbare Frau aus mir zu machen."

Francoir verdrehte die Augen zur Decke und schüttelte sich. Gemächlich rutschte er über den Rand der Bank mit einem Ausdruck, als hätte er dergleichen oft genug gehört. Er bedachte die blonde Lehrerin mit einem milden Kopfschütteln, dann steckte er den Kopf unter ihren Rock.

"Francoir!", quieckte Miss Loras auf und packte mit beiden Händen den Tisch. Ein Schütteln durchlief ihren Körper, dass alle Teetassen zum klingelnd brachte. "Francoir, du Wilder! Du kannst doch nicht einfach, schon garnicht wenn Besuch da ist, du... Oh Gott!"

Ihre Arme krampften und zogen den Tisch durch den Raum, Schweiß rann ihr aus allen Poren.

"Verzeihen sie, Reverend, ich fürchte er weiß nicht was er tut"

"Ich denke, dass weiß er ganz genau", erwiderte Reverend Malligan mit einem verschwörerischen Lächeln. Ihm war nicht entgangen, dass die Lehrerin sich zwar verbal widersetzen mochte, jedoch keinen Versuch unternahm ihre Beine zu schließen.

Er erhob sich vom Tisch, Christine sprang auf den Boden und beide traten sie zur Tür.

"Mit der Zeit wird sich sicher alles finden. Bis dahin würde ich ihnen raten, genießen sie es. Guten Abend."

"Ghu... hu... ten Ab... end Rev... her... ent", brachte die Lehrerin hervor, während sie ihre Augen verdrehte und nach den Schnüren ihres Mieders griff.

Reverend Malligan entfernte sich schon von der Schule, als er bemerkte dass Christine noch unter dem Fenster der Lehrerwohnung saß. Mit neugierig aufgestellten Ohren lauschte sie dem fiependen Japsen der Lehrerin, die mit Francoir schimpfte wann immer sie Atem für ein ganzen Wort fand.

"Meine Liebe!", mahnte Reverend Malligan leise "Die Kinder haben wir dafür ausgeschimpft, wir sollten doch mit besserem Beispiel voran gehen, oder nicht?"

Christine hob den Kopf und bedachte ihn mit einem flehenden Blick. Sie wollte noch lauschen.

Elias Malligan kannte diese Untugend. Seine Frau hatte überragende Qualitäten, doch ihre Neugier konnte überhand nehmen.

Aus dem Inneren des Hauses ertönte das Klopfen flacher Hände auf Holz, und dazwischen des gepresste Flüstern des Namens: "Francoir" Es bedurfte wahrlich nicht viel Fantasie, sich auszumalen womit das junge Paar beschäftigt war.

Die Colliehündin hob die Schnauze, beschnupperte die Luft die aus dem Fenster ströhmte. Mit großen Augen blickte sie zu ihrem Mann empor.

"Christine!", presste der Reverend leise durch seine Zähne. In der Lehrerwohnung fiel ein Stuhl um und es raschelten Unterröcke. "Wir haben doch schon mit Sherrif Rouls vereinbart, dass du zusehen darfst. Bist du denn niemals zufrieden?"

Die großen Augen seiner Frau blickten unvermindert flehend zu ihm empor, während ihre Ohren sich nach dem Fenster drehten. Der Reverend wusste, dass er diese Schlacht verlieren konnte. Es blieb ihm nur noch, auf einen Verhandlungsfrieden zu hoffen.

"Ich werde sie fragen, einverstanden?", flüsterte er, so leise dass nur seine Frau es hören konnte. Lehrerin Loras grunzte vernehmlich. ""Ich frage sie, und vielleicht lassen sie dich zusehen. Herr im Himmel. Aber bitte komm jetzt!"

Er entfernte sich einige Schritte von der Holzwand und wartete. Christine tat sich sichtlich schwer damit, sich von den Geräuschen im Inneren loszureißen, doch schließlich folgte sie ihrem Mann.

Sie erreichten die erste Wegkreuzung, als Christine ein fragendes Winseln von sich gab.

"Wann?", wiederholte Reverend Malligan die Frage "Sobald sie verheiratet sind natürlich! Ein wenig Anstand müssen wir uns ja doch bewahren."

Christine blieb stehen und bedachte ihren Gatten mit einem durchbohrenden Blick.

"Nun hör aber auf", verlangte der Reverend "Du tust ja gerade so, als würdest du dich bei Henry und James direkt langweilen. Und da habe ich ganz andere Dinge gehört."

Christine hob die Schnauze, schnaubte verächtlich und stolzierte an ihrem Mann vorbei, ohne diesen eines Blickes zu würdigen.

Für eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her, bis das Gurgeln des Baches in der Nähe zu hören war.

"Ein Vorschlag, meine Liebe", meinte Reverend Malligan "Wir können nun entweder nach Hause gehen und uns anschweigen, oder wir nehmen noch ein Bad. Das Wasser sollte mittlerweile wieder warm genug dafür sein."

Chrstine tat so, als höre sie seine Worte erst gar nicht, doch ihre Pfoten schlugen den Weg zum Bach ein.

Das Wasser war eisig, doch an einem Tag wie diesem kam das gerade Recht. Erleichtert Seufzend stieg Reverend Malligan aus dem Wasser und sah zu wie seine Frau sich einige Schritt entfernt schüttelte. Streit oder nicht, sie blieb auf Distanz zu seinen ausgebreiteten Kleidern.

Elias Malligan kannte die Stimmungen seiner Frau gut genug um zu wissen, dass sie diesen kleinen Betrug verzeihen würde; aber nicht sofort. Solcherlei Dinge mussten auskochen und langsam abkühlen, sonst kamen sie irgendwann wieder.

Der Reverend streckte sich auf dem warmen Gras aus und blinzelte in die Abendsonne. Es war verführerisch sich den Hut übers Gesicht zu legen und ein Nickerchen zu halten, doch so spät es schon war wäre er in stockfinsterer Nacht wieder aufgewacht. Keine verlockende Vorstellung, so warm waren die Nächte dann doch noch nicht.

Also richtete er sich irgendwann wieder auf und sah sich um. Auf den ersten Blick entdeckte er Christine nicht, doch auf den zweiten sah er ihre hübsche Kehrseite aus einem dichten Gebüsch ragen. Sie stand stockstill, nur ihr Schwanz wedelte hin und her. Was immer sie sah gefiel ihr.

Ohne sich die Mühe des Ankleidens zu machen hockte der Reverend sich neben seine Frau. Christine sah kurz zu ihm hoch, zischte einen kurzen "Schht!" Laut und richtete den Blick wieder nach vorn. Stutzig geworden folgte Elias ihrem Blick. Behutsam bog er einige Zweige des Gestrüps zur Seite, doch dann sah er es auch. Ein Wort lag auf seiner Zunge, doch schluckte er es rasch hinunter.

Jenseits der Büsche erstreckte sich eine weitere der kleinen Lichtungen, die den Lauf des klaren Baches säumten. Verwachsen und von außen kaum einzusehen bildeten sie seit je her die idealen Rückzugsorte.

In diesem Fall für Jack Farahson. Der Sohn des Bürgermeisters stand, nackt wie Gott ihn schuf, und strich mit beiden Händen über die Flanken eines Esels. Reverend Malligan konnte nicht erkennen, um wen es sich dabei handelte, und er kannte all seine Schäfchen. Folglich musste der Esel ein Fremder sein.

Jack Farahson aber schienen keine Bedenken zu plagen. Der Halbstarke mit seinen knapp sechzehn Jahren war gut damit beschäftigt, seine Striegelbürste über das graue Fell nach hinten zu bewegen. In langen, beständigen Strichen bewegte er sich auf die Kehrseite des Esels zu. Diesem schien das wohl zu gefallen. Der Graue stellte schon die Hinterbeine auseinander um sich festeren Stand zu geben, und als Jack endlich ganz hinter ihn trat hob er einladend den Schweif. Für den Junge gab es damit kein Halten mehr, er fiel auf ein Knie nieder und drückte den Mund auf die Pforte des Esels.

Reverend Malligan verschluckte einen erstaunten Laut und Christine fiepte anerkennend. Minutenlang betrachteten beide, wie der Sohn des Bürgermeisters den After eines Esels liebkoste. Der Junge hatte sichtlich seine Freude daran und ging mit einigem Elan zur Sache. Sein Schmatzen drang bis zu dem verborgen liegenden Pfarrerspaar, und als er auf das andere Knie wechselte sah man seinen Schaft in voller Härte stehen.

Aus den Augenwinkeln sah Reverend Malligan zu seiner Frau. Die Schwarz-Weiße Colliehündin stand wie gebannt, die Vorderpfoten starr in den Boden gegraben. Ihre Hüften gedoch schwangen mitsamt ihres Schwanzes umher, und vollführten den oh so lieblichen Tanz des Verlangens. Reverend Malligan lächelte.

Vorsichtig, damit nur kein Blatt raschelte, nahm er zwei Finger seiner linken Hand in den Mund bis sie nass genug waren, und führte sie dann zwischen die Hinterläufe seiner Frau. Wie ein Blitz durchfuhr es Christine, als er ihre heiligsten Pforten berührte; auf diese ganz besondere Weise die nur mit viel Mühe zu meistern war. Dankbar blickte sie zu ihm auf, nur um sich gleich darauf wieder auf das junge Paar zu konzentrieren.

Jack hatte seinen Mund wieder befreit, doch das bremste ihn keine Sekunde. Schon steckten zwei Finger des Jungen in der feucht glänzenden Pforte, unter dem zurückgelegten Schweif. Im Nu waren es drei Finger, und eh man es sich versah gesellte sich der Daumen hinzu.

Der Esel keuchte und hab hohes, spitzes Gewieher von sich. Was er jedoch nicht tat war auszubrechen. Im Gegenteil, deutlich war zu sehen wie er seinen strammen Hintern retour warf, nur um mehr und immer mehr der Finger seines menschlichen Liebhabers zu bekommen. Ein brodelndes Geräusch ertönte, halb ein Schmatzen, halb ein Schlürfen.

Christine wie auch Elias trauten ihren Augen nicht, als sie sahen dass die gesamte Hand des Jungen im After des Esels steckte; und gleich darauf sein halber Unterarm.

Mit blökendem "Ih-Ah!" warf der Esel sich nach hinten, stieg mit den Vorderhufen in die Luft. Sein vollends ausgeschachteter Schaft, ein schwarz und rosan geflecktes Biest, schlug heftig gegen das nasse Fell des grauen Bauches. Zugleich packte Jack Farahson mit seiner freien Hand die tief baumelnden Hoden des Esels und saugte mit einer Gier daran die nicht einmal hungrige Kälber kannten. Das nasse Schlürfen, Schmatzen und Wiehern vermischte sich zu einer Kakophonie, die mit schierer Wucht über die Lichtung fegte.

Christine warf ihre Hüften ebenso nach hinten, zitterte, verlange mehr. Ohne jede Mühe teilten Elias Finger die dunklen Lippen seines Weibes und tauchten tief in ihren rotgeschwollenen Schoß ein. Ihr wedelnder Schwanz ging schneller und schneller, wie auch das Zucken das ihr Innerstes erfüllte. Er kannte ihren schönen Leib, wusste dass sie es kaum noch lange aushalten würde, und dennoch verlangte sie nach mehr! Nun gut, mehr sollte sie bekommen.

Er winkelte den Daumen an und neigte die Hand nach oben. Mit Wucht warf Christine sich gegen ihn, und das erste Gelenk seines Daumens spießte ihren After auf. Die Hündin verharrte, doch nur für einen Augenblick. Dann lief ein Schütteln von brachialer Gewalt durch ihren weichen Leib, warf ihn umher und schleuderte sie gegen ihren Mann. Dabei jaulte sie aus tiefster Seele.

Nur Gottes Fügung konnte es zu verdanken sein, dass just in diesem Moment auch die Zeit des Esels gekommen war. Dessen kreischendes Wiehern übertönte Christines Jaulen mühelos, und als er sich wieder nach oben warf, und Jacks Arm bis zum Ellbogen in ihm verschwand, da spritzte seine Saat in hohem Bogen quer über die Lichtung.

Hechelnd lag Christine in den Armen ihres Mannes. Die schwarz-weiße Colliehündin fühlte sich an, als habe sie soeben einen Lauf durch die gesamte Prärie hinter sich. Ihre großen braunen Augen blickten nach oben, wo ihr Mann auf sie herab lächelte. Zärtlich leckte sie seine Wangen, er küsste ihre feuchte Nase.

Als sie den Blick wieder auf das jüngere Paar richteten war der Budenzauber vorüber. Der fremde Esel lag ausgestreckt im Gras, sein monströser Schwengel wieder sicher in der grauen Felltasche verstaut. Jack lehnte auf ihm wie auf ihm, ausgestreckt wie auf einem Diwan; während der Kopf des Esels auf dem Oberschenkel des Jungen ruhte und das Grautier zärtlich an dem menschlichen Schaft nuckelte.

Zufrieden seufzend betrachtete das Pfarrerspaar sie eine Weile. Dann befreite sich Christine aus dem Griff ihres Mannes, und vollführte auf der Lichtung ihren gewohnten Höhepunktstanz. Reverend Malligan stieg vorsichtig aus dem Gestrüpp, verwischte seine Spur, und betrachtete dann den Tanz seines Weibes.

Christine kam schließlich vor ihm zum stehen und sah ihn mit siegesgewisser Miene an, ganz als warte sie auf eine Entschuldigung.

"Mir wird mehr und mehr klar", sagte Reverend Malligan grinsend "dass ich eine schmutzige kleine Voyeurin geheiratet habe."

Christine schnaubte verächtlich und schüttelte den Kopf, so als wolle sie mit soviel menschlichem Irrwitz nichts mehr zu tun haben.

"Wenn du denkst, dass mich das umstimmt; hast du dich geschnitten meine Liebe", sagte der Reverend. "Miss Loras und ihr Zukünftiger sollen das erstmal unter sich ausmachen. Bis dahin sollte sich da niemand einmischen."

Er bückte sich nach seiner Hose.

"Und was das vorhin anbelangt, das ist so...ho... HO!!"

Das Wort verlor sich in einem Jubellaut, während Christine ihm die feuchte Nase zwischen die Arschbacken schob und ihre Zunge tiefer und tiefer in seinen Hintern bohrte.