Kapitel 15

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 15

Götterhammer

Eine Diskussion über Götter und Glaube entbrannte und war teils kontrovers, aber nicht überschäumend.

Unterdessen diffundierte das Siebengespann regelrecht aus der Wand des Hangars. Selbst die Roboter und Drohnen waren scheinbar überrascht und es dauerte einen Moment bis diese die Lage erfasst hatten.

Auf den Rüstungen sah man die Laserzielerfassungen als rote Punkte auftauchen und die Einheiten eröffneten das Feuer.

Jeder Schuss aus den Maschinenkanonen war quasi ein Volltreffer, aber das störte die Göttergestalten nicht. Jeder Schuss prallte an den Rüstungen ab und ein Schutzfeld leuchtete auf.

Egal was die Aggressoren auch auffahren würde, es sollte vergeblich sein.

Horus wurde es als erstem genug. Er nahm seine Waffe in die rechte Hand, nutzte sie aber nicht. Stattdessen hob er den linken angewinkelten Arm, streckte die Hand senkrecht nach oben, so dass die Handfläche zum Gegner zeigte. Er fixierte den am nächsten stehenden Kampfroboter, seine Augen leuchteten blutrot auf, er rammte den linken Arm aus der Beuge förmlich in seine Richtung.

Die Einheit wurde wie von einer gewaltigen Kraft gepackt und zwanzig Meter durch das geöffnete Hangartor auf das offene Gelände der Basis geschleudert, blieb schwer beschädigt liegen. Horus nahm seine Waffe zur Hand, legte an und es bedurfte nur eines gezielten Schusses und der Roboter explodierte.

Jetzt ging es den anderen an den Kragen. Seth holte aus der Drehung mit der selben Hand-Arm-Koordination aus und schleuderte eine Kampfeinheit quer durch den Hangar, traf mit dieser eine weitere, schloss die Hand zur Faust und zerquetschte der oben liegenden Einheit ein Bein, verdrehte es wie dünnen Draht.

Anubis konzentrierte sich kurz auf acht Messerdrohnen, holte kurz mit dem Arm aus, machte eine fegende Bewegung durch die Luft und ließ die betreffen-den Drohnen kollidieren. Als diese am Boden lagen, schritt er auf sie zu und pulverisierte sie mit seiner Waffe.

Gleichzeitig machte Maahes seinem Namen alle Ehre. Der altägyptische Gott des Gemetzels richtete mit Vergnügen selbiges an. Er ging auf eine Kampfeinheit zu, ignorierte das Kanonenfeuer, holte aus und rammte seine Faust gegen den Trägerarm. Dieser kam ins pendeln. Er holte nochmals aus, umklammerte ihn, riss ihn ab und verdrehte ihn so, dass die immer noch feuernde Maschinenkanone den eigenen Torso trafen. Sekunden später brach die Maschine zusammen, hatte sich mit eigener Unterstützung selbst ins Jenseits befördert. Überlegen brüllte der Löwengott auf und reckte die Arme triumphierend nach oben.

Keine zehn Minuten später war der Hangar frei von Angreifern und glich einem gigantischen Schrottplatz.

Die Göttergestalten sahen sich um, nickten nur kurz und lösten sich auf.

„Ich bekomme gerade eine Nachricht“, sagte Kira gedehnt.

„Inwiefern?“, fragte Andrew neugierig.

„Direkt auf meinen Rechner.“

„Und was steht drin?“

„Sie kommt von unseren Göttern. Der Hangar ist beräumt und fertig zum säubern.“

Andrew brüllte erfreut auf. „Mit denen kann man nur gewinnen. Aber warum haben die uns geholfen? Was steckt dahinter?“

„Na ja, Fakt ist. Wir wissen jetzt das es sie gibt. Sie existieren und sie haben besondere Fähigkeiten. Und sie sind nicht der Feind.“

„Hat dieser Cromwell mit seinen Strings und Bläschen doch Recht und dieses Dimensionsgedöns ist in Wirklichkeit die Gefahr?“, hinterfragte Cyron.

„Katerchen! Den Beweis, dass es so ist hast du wohl direkt erfahren“, ermahnte ihn Stella.

„Ja. Ist aber trotzdem unschön, wenn man von sich selbst betrogen wurde.“

„Wem sollte man mehr vertrauen, wenn nicht sich selbst?“, fragte Hadron in den Raum. „Das hätte jedem passieren können.“

„Mag sein, aber diese Nachricht war gezielt an mich gerichtet.“

„Nicht ganz“, wandte Chiron ein, „er erkannte mich auch und sprach auch mich an, wusste sogar von meinem Zeitsprung und vom zerstörten Portal.“

„Okay, das sind natürlich Fakten die nur wir beide kennen konnten“, stimmte Cyron zu.

„Trotzdem frage ich mich, was das sollte. Ich meine, dass es da wohl jemand ziemlich nötig hat uns schnell und effektiv zu beseitigen.“

Andrew kratzte sich unter dem Kinn. „Wir sollten in den Hangar gehen und mal nach dem rechten schauen.“

Zustimmung von allen Seiten.

„Ich werde mir ein paar Freiwillige nehmen und nochmals das ominöse Depot in Augenschein nehmen, aus welchem dieses Ungemach hervorbrach“, verkündete Cyron.

Hadron nickte und hob seine Hand in die Luft. „Bin dabei. Macht noch jemand mit?“

„Na ja, da ich gerade mit nichts anderem beschäftigt bin, schließe ich mich an“, sagte Apollo und man sah ihm an, dass er neugierig war.

„Wenn mein Sohn geht, dann gehe ich auch mit.“

„Ausgezeichnet, dann wären wir schon mal zu viert.“

„Nicht ganz“, mischte sich Tarja ein und sah zu Apophis und Chiron, „ich glaube, dass wir drei auch mitmachen werden.

Der Säbelzahntiger und sein Vater grinsten breit und hoben zeitgleich die Daumen.

„Perfekt, dann lasst uns loslegen. Mal sehen was wir finden.“

„Und was uns findet“, murmelte Hadron.

„Was wird jetzt mit den Umbauarbeiten?“, polterte Kira dazwischen.

Cyron schaute sich um. „Die werden fortgesetzt, wenn es überhaupt noch nötig ist.“

Ariana und Kital standen schweigend in einer Ecke und fühlten sich angesprochen. „Auf Ebene -7 ist alles bereit. Die Betten stehen und auch die Stasisröhren sind bereit“, verkündete die Kätzin.

„Und die Vernetzung aller Komponenten ist soweit auch abgeschlossen“, ergänzte die Löwin.

„Na fein. Dann ist doch alles so wie es gewünscht war.“

In diesem Moment hörte man Stimmengewirr und deutlich gegebene Kommandos.

Ein Widder tauchte auf, ging schnurstracks an allen Anwesenden vorbei ohne sie zu beachten und drehte sich um. „Hier ist das Labor mit den Stasisröhren. Bringt die ersten Verletzten hierher.“

Kira schaute etwas befremdet drein. „Scheinbar kennt sich hier jemand ohne unsere Hilfe bestens aus.“

„Scheint so“, sagte Andrew und ging auf den Widder zu.