Nira´s Abenteuer 3 - Jede Reise endet Mal

Story by Draco occidentalis on SoFurry

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Sie waren schon einige Wochen unterwegs, als sie schließlich am frühen Abend die Dracheninsel erreichten. Zum Glück ohne Probleme. Sie trafen höchstens Mal auf ein paar Bauern, die jedoch zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren, um sie zu bemerken. Selbst das Wetter blieb schön. Besonders Salin war froh zurück zu sein, auch wenn sie durch die Reise Gelegenheit hatte, Taran besser kennen zu lernen und nichts mehr persönlich gegen ihn hatte, hegte sie dennoch aufgrund ihrer Erfahrung weiterhin einen gewissen Groll.

Kaum hatten sie auf dem Boden aufgesetzt, da wurden sie auch schon von einer Gruppe Zwergdrachen begrüßt, die sogleich damit anfingen an dem Menschen rumzuschnüffeln. Zwergdrachen gehörten zu den kleinsten Drachenarten. Würde sich ein ausgewachsener Zwergdrache auf die Hinterbeine stellen, so wäre er genauso groß wie ein erwachsener Mensch. Auch ihre Lebenserwartung entsprach der eines Menschen und war damit nur halb so groß, wie die von anderen Drachen. Ihre Fähigkeiten lagen nicht in der Stärke, allerdings waren sie mit Abstand die klügsten Drachen.

Ihre Aufgabe war die Beschaffung und Verbreitung von Information. Sie flogen daher umher um Nachrichten zu überbringen. Ihr Hauptproblem lag aber in ihrer stark ausgeprägten Sexualität. Wie alle Drachenweibchen waren auch die Zwergdrachen nur einmal im Jahr in Hitze, ein Problem für die Männchen, die jedoch das ganze Jahr über Lust verspürten. So war es nicht verwunderlich das die Weibchen die intelligenteren ihrer Art waren. Sie wurden durch ihre Hormone weit weniger abgelenkt. Während die Männchen mehr damit beschäftig waren sich gegenseitig zu besteigen.

„KUSCH KUSCH!", rief Salin, während sie mit ihren Armen wedelte und so die kleinen Plagegeister zu verscheuchen versuchte. Bei allen bis auf einen klappte das auch. Er schnüffelte weiter an dem Menschen rum. „Ist schon gut", meinte Taran: „Der ist doch süß. Kannst du sprechen? Wie heißt du?"

„Silver", antwortete der kleine Drache, während er sich auf seine Hinterbeine stellte und Taran nun direkt in die Augen sah. „Und du?"

„Taran", erwiderte Taran, als er langsam seine Hand ausstreckte, um Silver über die Schnauze zu streicheln. Er fühlte sich ganz warm an und ein leichtes Vibrieren ging von ihm aus, als ob er wie eine Katze schnurren würde. Die einzelnen Schuppenplatten waren ganz glatt. Nur am Rand, wo die Platten aneinander lagen, ein wenig rau. Seine Schuppenfarbe hatte was von Kobalt. Je nachdem wie die Sonne darauf schien, leuchteten sie mal blau und mal grün. Sein Bauch war in einem matten Weiß gehalten. Seine strahlend gelben Augen wirkten hypnotisierend.

„Schluss jetzt! Wir müssen zu Drake. Er wartet sicher schon auf uns", unterbrach Salin die Szenerie. Worauf sie sich Taran schnappte und mit ihm weiterflog. Nira und Sky flogen schnell hinterher. Silver folge mit ein wenig Abstand. Gemeinsam landeten sie vor der Höhle, in der Drake gerade sein übliches Verdauungsschläfchen hielt. „DRAKE, GELIEBTER, WIR SIND ZURÜCK!“, rief Salin in die Höhle hinein. Durch Salins Rufe erwachte Drake und trat prompt aus dem Dunkel der Höhle hervor. Mit großer Freude erblickte er Nira.

„Du bist zurück! Ich habe dich ja so vermisst“, sagte Drake, während er seine Wange an ihrer rieb.

„Ich dich auch, Dad“, antwortete Nira.

Nachdem er seine Tochter begrüßt hatte, wollte er auch seine Gefährtin liebkosen, da sah er den Menschen, den Salin immer noch in der Pranke hielt.

„Was macht dieser Mensch hier? Warum habt ihr ihn hergebracht?!“, grollte Drake wütend.

„Er ist mein Freund, Dad. Bitte tu ihn nichts!“, kam Nira schützend.

„Das hast du nicht zu entscheiden. Menschen gehören nicht hierher!"

„Ich verstehe, dass nur zu gut, Schatz, doch er bedeutet unserer Tochter wirklich viel“, mischte sich nun auch Salin ein.

„AAHHHRRRR!", brüllte Drake.

„Nira schnapp dir den Menschen und geh mit ihm in dein Nest. Pass auf ihn auf und bleib da!", befahl Drake seiner Tochter und fügte hinzu: „Deine Mutter und ich müssen uns unterhalten." Daraufhin übergab Salin ihrer Tochter den Menschen und ging mit Drake in die Höhle. Nira verabschiedete sich noch von Sky, ehe sie sich mit Taran in ihr Nest legte. Wirklich schlafen konnte sie aber nicht. Die halbe Nacht konnte sie ihre Eltern streiten hören und obwohl sie nicht verstand was sie sagten, war ihr doch klar worum es ging.

Am nächsten Morgen teilte Drake seiner Tochter und Taran seine Entscheidung mit. Dabei wandte er sich vor allem den Menschen zu: „Menschen gehören hier nicht hin und am liebsten würde ich dir den Kopf abbeißen, doch, weil du meiner Tochter so viel bedeutest, werde ich es nicht tun. Allerdings kann ich dich auch nicht wieder von hier fortlassen. Die Gefahr, dass du anderen von uns erzählen könntest, ist zu groß. Du wirst also den Rest deines Lebens auf dieser Insel verbringen. Ich bezweifle allerdings, dass das sehr lange sein wird, denn auch wenn ich dir nichts tun werde, gilt das nicht für alle anderen. Menschen sind hier nun mal nicht besonders beliebt. Hast du das verstanden?"

„Ja habe ich", antwortete Taran.

„Gut und versuche zu vermeiden, mir unter die Augen zutreten", sagte Drake noch bevor er sich abwand und davonlief.

Dann kam Salin auf sie zu: „Was wollt ihr jetzt machen?"

„Ich würde gern zu der Höhle gehen, von der du mir erzählt hast und mir das ansehen“, antwortet Nira.

„Das halte ich für keine gute Idee", meinte Salin.

„Wenn ich wissen will wer ich bin, dann muss ich dahin und mir das ansehen. Bitte zeig es mir", drängte Nira.

„Na schön, ich werde dich hinführen, aber nicht mit reinkommen“, ließ sich Salin überreden.

Nira schnappte sich wieder Taran und zusammen flogen sie los. Unterwegs trafen sie Sky.

„Guten Morgen, euer Hoheit, guten Morgen, Nira“, grüßte Sky und fragte danach: „Alles gut bei euch? Wo geht's hin?"

„Guten Morgen auch dir. Wir wollten uns was ansehen. Willst mitkommen?", antwortete Nira.

„Mit dir würde ich überall hinkommen."

„Oh je", seufzte Salin.

Kurze Zeit später landeten sie an einer günstigen stelle in der Nähe der Höhle. Nach einigen Minuten laufen offenbarte Salin den Eingang der Höhle indem sie mit der Hand einiges Grünzeug zur Seite schob.

„Hier ist der Eingang", sagte Salin

„Was ist das für ein Ort?", wollte Sky wissen.

„So genau weiß ich das auch nicht. Wir werden sehen", antwortete Nira.

Vorsichtig begaben sich Nira, Taran und Sky ins Dunkel der Höhle.

„Passt auf euch auf und denkt daran: Trinkt nicht vom Wasser!", rief Salin ihnen noch hinterher, ehe sie sich wieder auf den Rückweg machte.

„Wieso sollen wir nicht vom Wasser trinken?", fragte Sky.

„Glaub mir, das willst du nicht wissen", antwortete Nira.

Schließlich betraten sie die Kammer, von der Salin erzählt hatte. Sky fiel als erstes das Wasserloch auf. „Das ist wohl das Wasser, vor dem Salin uns gewarnt hat", dachte er sich. Taran jedoch fielen sofort die Zeichnungen an der Wand und die seltsame Schrift auf.

„Kannst du es lesen?", fragte Nira.

„Nein", entgegnete Taran: „Es scheint eine Mischung aus verschiedenen Kulturen zu sein. Ich erkenne nordische Runen, altägyptisch und eine Keilschrift. Dieses Zeichen bedeutet Leben und das bedeutet Raum. Vielleicht fallen mir noch andere ein, sieht aber schlecht aus."

„Dann muss das warten. Ich will mich erst mal weiter umsehen", meinte Nira.

„Bist du sicher, dass wir das tun sollten? Ich finde es irgendwie unheimlich", äußerte sich Sky.

„Ja bin ich“, kam nur von Nira.

Sie folgten dem Tunnel, der sie nun weiter hinab in die Erde führte. Am Ende befand sich eine weitere runde Höhle, nur sehr viel größer. Im Boden war eine Art Vertiefung eingelassen, die mit einem dichten weißen Nebelschleier bedeckt war, der zu leuchten schien. Ringsum führte ein Weg um das Becken. Sky pustete etwas den Nebel weg. „Da sind ja Eier drin", stellte er fest, ehe sich der Schleier wieder zu zog. Da bäumte sich Nira auf, um einmal kräftig mit den Flügeln zu schlagen. Das Becken war voll damit. „Das müssen hunderte Dracheneier sein", meinte sie erstaunt. Noch während Nira und Sky sich fragten, was das soll, bemerkte Taran ein schwaches Licht, das links von ihnen aus einem weiteren Gang zu kommen schien.

Was sie dort sahen, erstaunte sie noch mehr. Eine Runde Kammer, in der dutzende von Vertiefungen waren. In diesen standen etwa 10cm große, unterschiedlich stark leuchtende Kristalle. In der Mitte stand ein steinerner Sockel, auf dem ein fünfseitiger geschliffener Kristall, in einer Geode gebetet, stand. In der Decke darüber war ein weiterer fünfseitiger geschliffener Kristall, der sein licht auf den unteren zu werfen schien, was den Raum in einem herrlichen Farbenspiel zum Leuchten brachte.

„Was ist das bloß für ein Raum?", fragte Sky so daher.

„Wir sind die Bewahrer des Wissens."

„Wer hat das gesagt?", fragte Taran.

„Ich glaube, das kam von den Kristallen in der Wand", antwortete Nira.

„Du hast recht“, meldete sich die Stimme erneut.

„Wer seid Ihr?", kam jetzt von Sky.

„Und was ist das für ein Ort? Und wieso sind hier so viele Eier?", fragte Nira noch dazu.

„Wir waren die Berater und Gelehrten der Drachenkönige der alten Welt. In vergangener Zeit haben wir eine Möglichkeit gefunden unser Bewusstsein im Augenblick des Todes in Kristalle zu transferieren. Dies ist die Ruine einer Brutstätte. Hier wurde das Leben zelebriert und sich um den Nachwuchs gekümmert. Nur eine Stätte von vielen unserer einstigen Hauptstadt."

„Was für eine Hauptstadt?", wollte Nira weiterwissen.

„Dazu ist es wohl nötig euch die ganze Geschichte zu erzählen. Also hört gut zu. Vor langer, langer Zeit, einer Zeit, wo die Menschen gerade mal den aufrechten Gang erlernt hatten, gab es schon kämpfe zwischen den einzelnen Drachenarten hier rauf der Insel. Genau wie die Menschen heute, ging es nur um Territorien und Besitz. Bis eines Tages ein goldener Drache aus seinem Ei schlüpfte. Schon als Kind zeigte er ungewöhnliches diplomatisches Geschick, wenn es darum ging Streitigkeiten zwischen den anderen Kindern beizulegen. Als Teenager schaffte er es sämtliche Streitigkeit zwischen den Drachenarten zu beseitigen. Gemeinsam errichteten sie eine große prächtige Stadt, in der sich alle Arten wohl fühlen konnten.

Von den Oberhäuptern der Drachenarten wurde einstimmig beschlossen, dass der goldene Drache König werden sollte. Er nahm sich eine Luftdrachin zur Gefährtin und sie schenkte ihm viele Kinder. Alle goldfarben und wie sich später zeigen sollte, war dies nicht das Einzige, was er seinen Kindern Vermacht hatte. Sie besaßen ein sogenanntes genetisches Gedächtnis. So wuchs unsere Stadt viele Generationen lang unter der Führung der goldenen Drachen. Sie erschufen eine Infrastruktur, bauten medizinische Einrichtungen, Bibliotheken, wissenschaftliche sowie kulturelle Gebäude, in denen Kunst und Musik gefördert wurden. Später sogar ein Observatorium.

Nach der Erfindung des Buchdrucks wurden Schulzentren errichtet, in denen Bildung für jeden möglich war. Alles lief gut, bis eines Tages unsere Welt von einem enormen Beben erschüttert wurde. Unsere Insel brach auseinander. Dem damalig amtierenden König blieb nur eine Möglichkeit: Evakuierung. Es blieb allerdings nicht viel Zeit und alle waren in heller Panik. Er gab den Befehl, dass so viele Eier wie möglich aus den Brutstätten in Sicherheit gebracht werden sollten, während er versuchte die panische Menge unter Kontrolle zu bringen.

Mir drückte er zwei Eier aus seinem letzten Wurf in die Hände und befahl mir sie in Sicherheit zu bringen. Erst wollte ich nicht gehen, doch er versprach nach zu kommen. Doch aus der Luft konnte ich nur noch sehen, wie unsere einstige Stadt versank. Zusammen mit den anderen Drachen, die noch Eier retten konnten, brachten wir sie hierher. Dieser Ort befand sich am andere Ende der Insel und auch wenn das Gebäude oben Zerstört wurde, diese Halle blieb zum Glück intakt. Unzählige Drachen, darunter die gesamte goldene Königsfamilie, starben an jenem Tag.

Alles was von unserem Volk blieb, ruht in diesen Eiern. Selbst die zwei von sechs goldenen Kinder des Königs aus dem letzten Wurf. Mir als engster Berater wurde die Aufgabe zuteil, darüber zu wachen. Der Nebel verhindert, dass die Jungen schlüpfen und als meine Zeit kam, wurde auch ich in ein Kristall eingeschlossen und hier zu den Anderen gestellt."

„Warum verhindert ihr, dass schlüpfen? Ihr hättet doch wieder alles neu aufbauen können?“, fragte Nira.

„Die Meisten hatte zu große Angst, dass es wieder passieren könnte und so flohen sie aufs Festland, wo sich die Menschen jedoch als zu große Bedrohung erwiesen. Die Drachen, die nach der Katastrophe aufs Festland geflohen waren, kehrten nie wieder zurück. Dazu kommt noch, dass die die Schlüpfrate immer weiter zurückgeht. Es wird der Tag kommen, an dem wird es keine Drachen mehr geben.

Wir werden vergessen und für die Menschen werden wir nicht mehr sein als ein Mythos sein. Wesen, die es nur noch in Geschichten gibt und von denen niemand sagen kann, ob sie wirklich existierten oder nur erfunden sind. Mit Hilfe des Kristalls in der Mitte des Raum können wir alles sehen und so beobachten wir die Menschen und Drachen und warten darauf, dass sie entweder bereit für ein gemeinsames Zusammenleben sind oder sich selbst vernichtet haben. Wenn es sein muss bis zum jüngsten Tag."

Nun brannte Taran aber auch noch eine Frage auf den Lippen: „Wie war der Name der Stadt? Das habt ihr uns noch nicht gesagt."

„Die Stadt wurde zu ehren nach dem ersten goldenen Drachen benannt, der einst den Frieden herstellte. Sein Name war Atlas und so nannte man die Stadt Atlantis."

Taran lief ein Schauer durch den Körper. „WAS? ATLANTIS! DANACH HABE ICH IMMER GESUCHT! IST DAS WIRKLICH WAHR?!"

„Natürlich."

„Aber, wenn die Stadt wirklich vollständig versunken ist, was soll ich denn dann jetzt machen? Gibt's denn noch irgendwelche Schriften aus der Zeit?"

„Nein, es ging alles sehr schnell und die Rettung der Dracheneier hatte Vorrang. Unsere Bibliothek und all unsere gesammelten Aufzeichnungen sind mit untergegangen. Allerdings sind wir wie gesagt die Lehrmeister der alten Zeit. Wir kennen den Inhalt jedes Schriftstückes und alle Geheimnisse."

„Dann bitte ich euch! Unterrichtet mich! Ich will alles wissen."

„Das geht nicht. Wir sind die Lehrer der Drachen, nicht die der Menschen. Ihr seid noch nicht soweit. Euch fehlt noch das Verständnis."

„Dann ist alles aus. Ich habe mein Leben dem Wissen und der Erkenntnis gewidmet und jetzt kann ich nur noch darauf warten, dass ein Drache, der Menschen nicht leiden kann, mich auffrisst." Taran kniete sich hin und ließ niedergeschlagen den Kopf hängen.

„Sei nicht so niedergeschlagen. Ich passe schon auf dich auf", versuchte Nira ihn aufzumuntern. Dann wandte sie sich an die Stimme: „Gibt es nicht doch irgendeinen Weg meinem Freund mit eurem Wissen zu helfen?"

Sämtliche Kristalle in der Wand fingen an rhythmisch zu flackern. Dann hörten sie ebenso plötzlich wieder auf.

„Ihr habt recht, einen Weg gäbe es. Er wird euch aber nicht gefallen."

„Na sagt schon! Was ist es?", drängte Nira.

„Wir könnten euch die Zutaten für einen Trank geben, der Taran in einen Drachen verwandeln würde. Er wäre dann einer von uns. Die anderen Drachen würden keinen Menschen mehr in ihm sehen und wir würden ihn unterweisen können."

„WAS!?!?", meinte Taran: „Ich soll ein Drache werden?"

„Ist doch großartig!", freute sich Nira: „Ein Drache zu sein ist fantastisch und dann kannst du hierbleiben und alles lernen!"

„Ich werde es jedoch nie jemanden erzählen können. Niemand wird von den Wundern je erfahren."

Dann flüsterte Nira ihm was ins Ohr: „Aber als Drache hast du doch Flügel, du kannst von der Insel fliehen, so wie ich."

„Sie hatte Recht", schoss es Taran durch den Sinn. Weiter dachte er bei sich: „Doch für die Menschen werde ich ein Monster sein, wem sollte ich es dann sagen? Allerdings habe ich es ja auch geschafft mich mit einem Drachen anzufreunden, ich müsste nur den Richtigen finden."

„Na schön, ich werde es tun. Was brauchen wir?"

„Es sind eine Menge Pflanzen, Kräuter, Wurzeln und sogar tierische Gifte erforderlich. Doch die wichtigste Zutat ist Drachenessenz."

Alle schauten verwundert. „Was meint ihr denn mit Drachenessenz?", fragte Nira.

„Drachensamen natürlich. Also wer will der Spender sein?"

Daraufhin schauten alle Sky an. Der machte entsetzt große Augen.

„Hey, seht mich nicht so an, das könnt ihr gleich vergessen! Ich habe ja nichts dagegen Taran zu helfen, doch das geht zu weit."

„Ich mache es!", rief eine Stimme aus der Höhle nebenan.

Es war Silver. Er war ihnen seit ihrer Ankunft gefolgt, hatte sich um die Ecke versteckt und alles mit angehört. Dann trat er hervor und ging langsam an den Anderen vorbei auf Taran zu.

„Ich werde es machen“, sagte er erneut.

„Wieso willst du das tun?", wollte Sky wissen.

„Irgendwie mag ich diesen Menschen. Er riecht gut“, antwortete Silver, sah dabei Taran an und zog die Mundwinkel ein wenig nach oben.

„Na schön, dann musst du dich nur noch entscheiden ob du ein männlicher oder ein weiblicher Drache sein möchtest."

„Was soll das heißen? Er kann sich das aussuchen?", hakte Nira nach.

„Um das Geschlecht zu bestimmen wird eine Kamelie geraucht. Bei Zugabe einer weißen Kamelie gibt es einen weiblichen Drachen und bei einer roten einen männlichen."

„Ich möchte natürlich ein Mann bleiben", entgegnete Taran.

„Dann also eine rote Kamelie. Die kommt zum Schluss zusammen mit der Drachenessenz rein. Die anderen Zutaten, die ihr braucht sind..."

Es folgte eine lange Liste von Zutaten.

„OK, ich kenne einen abgeschiedenen Ort, wo wir den Trank brauen können. Wir brauchen nur noch ein Kessel“, meinte Nira.

Da antwortete Silver schnell: „Ich weiß wo wir ein herbekommen!"

„Gut, dann los."

Daraufhin machten sich alle erst mal auf den Weg zu Nira erwähntem Ort. Dort angekommen teilten sie sich auf, um nach den Zutaten zu suchen. Nach einigen Stunden war auch der Letzte wieder eingetroffen. Silver hatte schon längst ein Feuer gemacht und das Wasser im Kessel zum Kochen gebracht. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen. Nun war es soweit. Wie es die Anweisung der Kristalle vorsah, wurden nach und nach die Zutaten in den Kessel gegeben. Nachdem alles gut durchgezogen war, gab Taran zum Schluss noch die rote Kamelie dazu. Dann nahmen sie den Kessel von Feuer. Sie mussten abwarten bis der Sud abgekühlt war, um die Essenz dazu zu tun.

Während sich die Anderen erst mal erholten, bekamen sie nicht mit wie Silver noch schnell eine weiße Kamelie in den Kessel warf. Erst danach gesellte er sich zu den Anderen, um sich auch erst mal auszuruhen. Als ihm in den Sinn kam, dass er gleich seine Essenz dazugeben musste, fragte er sich: „Es muss mich wohl einer von denen melken oder sollte ich doch selber lieber Hand anlegen?"

Irgendwann war es endlich soweit. Der trank war weit genug abgekühlt und die Zeit für die Essenz war gekommen. „Es ist soweit“, sagte Sky zu Silver und erklärte auf dessen Blick: „Geh hinter die Büsche und gib deinen Samen dazu." Da war Silver doch ein wenig verärgert: „Dieser vorlaute Drache", dachte er nur und meckerte im Geiste: „Mir wäre es anders lieber gewesen, aber jetzt muss ich doch alles selber machen."

Dann nahm er den Kessel und ging damit hinter die Büsche. Langsam ließ er seine rechte Hand zu seinem Schlitz wandern, wo er auch gleich anfing sich zu streicheln. Dabei dachte er an Taran, wie wohl das Ergebnis ausfallen würde, immerhin hatte er doch unbemerkt noch was dazu getan. Der Gedanke daran ließ ihn nicht mehr los und erregte ihn so sehr, dass es auch nicht lange dauert, bis sein Glied vollständig und steinhart hervorsteht. Immer schneller fing er an zu wichsen, während es ihm immer schwerer fiel nicht zu laut zu stöhnen. Dann mit ein einem starken Aufbäumen kam er zu seinem Orgasmus und spritzte eine große Ladung in den Kessel. Völlig fertig legte er sich erst mal für eine Minute auf die Seite, ehe er den Kessel wieder zu den Anderen brachte.

„Erledigt“, sagte er nur und legte sich erschöpft in den Schatten eines Baumes.

„Wunderbar“, meinte Nira und rührte die Masse noch mal durch, ehe sie eine Kelle davon schöpfte und sie Taran reichte. Der nahm sie sogleich entgegen, zögerte aber noch.

„Was ist? Na los, trink schon“, drängte Sky.

Da sah Taran erst Sky und dann Nira in die Augen. Ihm war noch ein wenig flau im Magen zu Mute. Er wusste immerhin was darin war und unsicher, ob die Veränderung wirklich so gut oder gar schmerzhaft sein würde, war er auch. Nira versuchte ihm Mut zu machen: „Na los trau dich. Es wird schon gut gehen. Wir werden bei dir bleiben und aufpassen." Darauf leckte Taran sich die Lippen, atmete tief durch, nahm sein Mut zusammen und ohne weiter nach zu denken, trank er einen großen Schluck aus der Kelle. Ein Moment verging, da fragte Nira: „Und wie schmeckt es? Spürst du schon was?“ „Nein, aber schmecken tut es nach Arsch, adda äcks!“, meckerte er und verzog dabei angewidert das Gesicht.

Alle mussten herzhaft lachen. Plötzlich bemerkte Taran die ersten Veränderungen, seine Haut fing am ganzen Körper an zu jucken und sich ins Purpurne zu verfärben. Danach fielen ihm auf einmal alle Haare aus und aus dem Hinterkopf drückten sich zwei Wucherungen nach außen, begleitet von einem leicht stechenden Schmerz. Dann fühlte er den Schmerz auch an seinem Rücken und an seinem Steiß, als ob sich das Ende seiner Wirbelsäule nach außen drückte. Er krümmte sich auf den Boden, da sich seine Organe anfühlten als würden sie brennen. Der Schmerz war sehr intensiv, so bemerkte er nicht wie sich sein Penis und die Hoden immer weiter in den Körper zurückzogen und seine Haut sich mehr verhärtet und anfing die Gestalt von Schuppen anzunehmen.

Dann gab es plötzlich mehrere laut knackende Geräusche in seinen Armen und Beinen. Jedes begleitet von einem lauten Aufschreien Tarans. Nira und Sky konnten derweil nur hilflos zusehen, wie Taran sich unter Schmerzen krümmte, seine Kleidung Stück für Stück in Fetzen riss und immer weiter die Form eines Drachen annahm. Nach einer schier endlosen Zeit beruhigte er sich endlich, auf den Boden vor ihnen lag nun ein schwer atmender, erschöpfter und bewusstloser Drache der etwa die gleiche große wie Silver hatte.

„Das schlimmste scheint nun endlich vorbei zu sein“, meinte Nira.

„Ja scheint so“, erwiderte Sky und fügte hinzu: „Dann können wir uns ja auch endlich mal hinlegen. Er scheint noch eine Weile zu schlafen.“

„Ja, du hast Recht“, antwortete Nira und beide legten sich einige Meter von Taran entfernt hin.

Am nächsten Morgen erwachte Taran erst gegen Mittag. Müde und noch ein wenig benommen, versuchte er aufzustehen, fiel dann aber gleich wieder hin. Erst jetzt bemerkte er die Veränderungen. Seine Augen waren schärfer und dass er nun ein Vierbeiner und kein Zweibeiner mehr war. Die Gelenke seiner Beine waren außerdem in die andere Richtung geknickt. Erst jetzt bemerkte er wie vollkommen anders alles war. Sein Körper war überzogen mit purpurnen Schuppen, ein langer Schwanz und ein paar Flügel, die aus seinem Rücken ragten. Es kam ihm alles so unwirklich vor, wie in einem Traum. Noch während er sich darüber klar wurde, dass dies doch kein Traum sein konnte, rief Nira ihm was zu, während sie auf ihn zu kam: „Guten Morgen, Taran! Endlich aufgewacht? Willkommen in deinem neuen Leben als Drache. Wie fühlst du dich?“

„Irgendwie seltsam und noch ein wenig schwindelig, aber ansonsten ganz gut."

„Keine Sorge, du gewöhnst dich schon daran.“

„Und wie sehe ich als Drache so aus?“

„Recht gut, vielleicht ein wenig zu feminin, doch irgendwie süß.“

Da kam auch Silver auf ihn zu: „Hey Schlafmütze, wie geht's?“

„Es geht. Wo ist Sky?“

„Der holt was zu essen. Er kommt bestimmt bald wieder“, antwortete Nira.

„Oh gut, ich habe ein riesen Hunger“, gab Taran nur zurück und dabei knurrte sein Magen laut auf.

„Ja, ich kann es schon hören“, kicherte Nira.

„Ja, ich auch“, fügte Silver lachend hinzu.

Verlegen senkte Taran seinen Blick. In dem Moment kann Sky mit zwei Schweinen und mehreren Hasen im Schlepptau zurück.

„Hallo zusammen, hab was zu essen. Wie ich sehe bist du auch endlich auf den Beinen Taran.“

„Keine Sekunde zu spät Taran ist schon am Verhungern“, witzelte Nira.

„Na dem kann ich ja jetzt Abhilfe schaffen, hab genug für uns alle.“

Gemeinsam richteten sie eine Feuerstelle aus mehreren Steinen her, die nebeneinander gelegt wurden. Auf den verteilten sie dann die Tiere. Taran verstand zuerst nicht was das sollte, doch dann gab Sky den Befehl: „Gut, jetzt alle zusammen – und los!“ In dem Moment spien Nira, Sky und Silver ihr Feuer rund um die Tiere, sodass die Flammen auch zwischen den Steinen und so auch unter die Tiere gelangten. Einige Sekunden später war auch schon alles vorbei.

„Lasst es euch schmecken“, wünschte Sky noch allen. Da fingen alle schon an reinzuhauen. Nur Taran nicht, denn trotz Hunger hockte er nur vor seinem halb verbrannten Hasen und starrte ihn bloß an.

„Was ist los? Ich dachte, du hast Hunger? Iss. Für das, was noch kommt, brauchst du Kraft. Besonders für das Fliegen“, sprach Silver.

Dadurch erwachte Taran aus seiner Trance: „Ja du hast recht." Und fing auch an sich den Hasen schmecken zu lassen.

...

In der folgende Woche lernte Taran alles darüber ein Drache zu sein von seinen Freunden. Vom Fliegen und Feuer speien bis hin zum Jagen und Ähnliches. Besonders Silver nahm sich Zeit für Taran. Die beiden verbrachten immer mehr Zeit miteinander. Nira bemerkte es und zog sich langsam mehr und mehr zurück. Es freute sie, dass er einen Freund gefunden hatte, mit dem er sich so gut zu verstehen schien. Am Ende der Woche war Taran vollkommen erschöpft vom Training. Jeder Muskel in seinem Körper schmerzte. Silver flog mit ihm zu einer von Felsen und Bäumen verborgenen heißen Quelle.

„Hier kannst du dich entspannen. Ich werde mich ums Essen kümmern“, meinte Silver.

„Danke, das kann ich jetzt wirklich gebrauchen.“

Während Silver sich auf den Weg machte, tauchte Taran seine schmerzenden Gliedmaßen in das heiße Wasser. Einer der Felsen hatte genau die richtige Größe und Form, um sich mit den Rücken daran zu lehnen, sodass nur noch der Kopf aus dem Wasser ragte. Dies war das erste Bad seit er ein Drache geworden war. Das Wasser war äußerst angenehm. Er konnte fühlen, wie die Hitze ein Teil von ihm wurde, während er mit den Händen über seine schuppigen Arme und die Brust strich. Wie gewohnt wollte er sich auch zwischen den Beinen reinigen, es kam ihm allerdings noch immer ungewohnt vor, dass sein Glied nun innerhalb eines Schuppenspalts lag.

Er legte seine Hände an die Innenschenkel genau bei der Spalte und öffnete sie sachte mit beiden Daumen. Sofort drang das heiße Wasser ein und umspülte das darin befindliche Glied. Es war so angenehm, dass er die Spalte immer wieder öffnete und schloss damit das Wasser aufs Neue seine Arbeit tun konnte. So dauerte es auch nicht lange bis sich sein Penis zeigte. Es war schon ewig her, dass er sich ein wenig befriedigt hatte. Wie selbstverständlich ließ er seine linke Hand zu seinem Penis wandern und wie gewohnt, packte er sein Glied und lies die Hand auf und abwandern.

Währenddessen wanderte die Rechte zu seiner Spalte und vorsichtig, um sich mit den Krallen nicht selbst zu verletzen, umspielte er mit den Fingerkuppen die Basis seines Penis. Er erkundete jede Unebenheit dieser Gegend. Wie er so in Trance an sich rumspielte sein Gehirn von den Endorphinen überflutet wurde, bemerkte er nicht, wie die rechte Hand weiter auf Wanderschaft nach unten ging und sich dort in einen Spalt hineinschob. Ein Impuls aus Schmerz lief plötzlich durch seinen gesamten Körper, der ihn wieder aufwachen ließ.

Sofort sah er nach unten und realisierte erst jetzt, wo seine rechte Hand eigentlich war. Schnell nahm er die Hände weg. „Was war das? Das war doch nicht mein Anus oder?“, fragte er sich. Langsam bewegte er die Hände wieder nach unten. Diesmal mit beiden an seinem Penis vorbei und zu dem Teil der Spalte darunter. Abermals nutze er die Daumen, um die Spalte zu öffnen. Die Empfindungen, die das Wasser diesmal auslösten, waren ganz anders. Viel intensiver, viel heißer. Da kam ihm plötzlich ein grausiger Verdacht. Er musste es genau wissen.

Geschickt positionierte er die Daumen und Finger seiner Hände, sodass er die Spalte möglichst weit offenhalten konnte und noch den Zeigefinger der rechten Hand frei hatte, um damit langsam einzutauchen. Er brauchte nicht lange, um sich seines Verdachtes gewiss zu werden. Es war alles da. Ein Loch geschützt durch eine recht empfindliche Membran und ein Knubbel darüber, der sich beim Berühren noch viel besser anfühlte als sein Penis. Da lief ihm nur ein Gedanke durch den Kopf: „Verdammt!? Ich habe eine Vagina!? Wie konnte das denn nur passieren?“ Unterdessen war Silver zurück und hatte in der Nähe bereits die Feuerstelle und das Essen vorbereitet.

„Taran, komm essen!“ Zwei Minuten später rief er nochmal: „TARAN!? WO BLEIBTS DU? ESSEN IST FERTIG!“

Da kam Taran dann endlich. „Da bist du ja. Fühlst du dich besser?“

„Ja danke“, entgegnete Taran mit einem leichten Lächeln. Er wollte es sich nicht anmerken lassen, dass etwas nicht stimmt. Wie er es mittlerweile gewohnt war, wurde das Essen per Feuerstrahl gebraten. Während des Essens bemerkte Silver dann doch das Taran recht nachdenklich war, als ob ihn was bedrückt.

„Ist alles ok, Taran? Du siehst so nachdenklich aus.“

„Ja alles ok.“

„Lüg nicht. Ich sehe es dir doch an. Als Drache solltest du viel aufgeschlossener sein und über deine Probleme reden.“

„Also gut. Wie soll ich es sagen... ich...“

„Na los was ist denn?“

„Ich habe...“

„Ja, was denn?“

„Irgendwas ist beim Trank schiefgelaufen. Ich habe eine Vagina.“

„Was wirklich?“

„Und einen Penis“, sagte Taran noch schnell dazu.

„Also beides?“

„Ja, sieht so aus. Was kann da nur passiert sein wir haben uns doch genau an das Rezept gehalten.“

„Hey, las den Kopf nicht hängen“, versuchte Silver Taran auf zu muntern: „Wir sind doch Freunde, stimmt's?“

„Ja natürlich“, antwortete Taran.

„Dann muss ich dir was gestehen.“

„Was denn?“, fragte Taran.

„Ich bin schuld.“

„Wie? Woran denn?“

„Nachdem du die rote Kamelie in den Kessel geworfen hast, habe ich die weiße hineingetan, als keiner hingesehen hat. Deswegen hast du jetzt beide Geschlechter.“

Taran war völlig empört über das, was er hören musste: „DU HAST WAS! WIE KONNTEST DU NUR? DU WUSSTEST GENAU, DASS ICH DAS NICHT WOLLTE!“

„Bitte las mich doch erklären.“

„NEIN, ICH WILL NICHTS HÖREN! LASS MICH IN RUHE! BLEIB WEG VON MIR!"

Daraufhin schwang sich Taran in die Luft und flog wütend davon. Silver wusste nicht, was er machen sollte. Sollte er ihm nachfliegen oder doch erst mal alleine lassen. Er entschied sich dafür, ihm zu folgen. Mit Abstand und ohne sich sehen zulassen, folgte er Taran zu einer Höhle mit einer unterirdischen Grotte, die er ihm selber vor ein paar Tagen gezeigt hatte. Taran saß am Ufer und war im Gedanken versunken, als Silver die Höhle betrat. Langsam näherte er sich seinem Freund, dabei brachte er kleine Steine zum Rutschen. Das Klackern ließ Taran aufschrecken. Er drehte sein Kopf in Richtung Silver und meckerte: „Ich habe dir doch gesagt, du sollst mich in Ruhe lassen!“

„Bitte las mich doch erklären, warum ich es tat.“ Von Taran kam daraufhin nur ein genervtes Seufzen.

„Sofort nachdem ich dich das erste Mal sah und an dir roch, fühlte ich mich von dir angezogen und ich wusste, wir sind für einander bestimmt. Du hast doch auch was gefühlt, als wir uns damals in die Augen sahen oder willst du das abstreiten?“

„Nein, das stimmt schon aber… das gibt dir trotzdem nicht das Recht...“

„Ja, entschuldige. Doch sieh es mal so: Du bist immer noch männlich, nur eben jetzt auch weiblich. Du hast das Beste von beidem.“ Dabei umarmte Silver Taran von hinten und rieb seinen Kopf an Tarans.

„Vergibst du mir?“

Taran konnte die Wärme, die von Silver ausging, deutlich spüren und die Gefühle, die seine Berührung tief in ihn auslöste nicht mehr leugnen.

„Ja, ich vergebe dir“, meinte er, drehte dabei seinen Kopf zu Silver und küsste ihn auf die Schnauze.

Silver nutzte den Moment, öffnete seine Schnauze ein wenig und drückte Taran seine Zunge entgegen. Taran zögerte nicht und öffnete ebenfalls seine Schnauze. So verbrachten sie einige Minuten im wilden Zungenspiel, ehe Silver sich wieder von Taran löste und dann nur noch ein dünner Speichelfaden die Beiden für einen kurzen Moment verbannt.

„Ich liebe dich, Taran.“

„I-Ich l-liebe dich auch, Silver.“

Behutsam half Silver seinem Freund sich mit dem Rücken ins Kiesbett unter ihnen zu legen. Da lag Taran nun. Hinterbeine weit gespreizt, Flügel rechts uns links ein wenig gefaltet, Vorderbeine angewinkelt, wie ein kleines Kätzchen und ein Blick, der genussvoll nach mehr bettelte, während Silver zu ihm hinuntersah. Langsam beugte Silver sich zu ihm runter und fing auch gleich wieder an ihn in einem Zungenkuss zu verwickeln, gleichzeitig streichelte er mit seiner rechten Hand über Tarans Brust. Es dauerte nicht lange, da löste Silver den Kuss auch schon wieder und fing an ihn erst auf die Wange und dann den Hals zu Küssen.

Taran verstand es nicht. Er war eigentlich nicht schwul und doch fühlte es sich so gut an, wie Silver ihn verwöhnte. Immer weiter arbeitete Silver sich mit Küssen nach unten. Als er zwischen Tarans Beinen ankam, ragte dessen Penis bereits voll ausgefahren und erwartungsvoll aus seinem Versteck. Begierig nahm Silver das Geschenk entgegen, fing an am Penis rum zu lutschen und wechselte dabei seine Position, sodass er mit dem Kopf genau zwischen Tarans Beinen war. So konnte er sehen wie Taran sich wand und stöhnte.

„Ah, ja Silver, weiter ja, mehr!“

Das ließ sich Silver nicht zweimal sagen. Immer stärker saugte und lutschte er an Tarans Schwanz. Dabei sah er genau, dass Taran immer schwerer atmete und wie sich sein Brustkorb auf und ab bewegte.

„Ahh… weiter… gleich...“

Silver spürte wie Taran sein Becken bewegte, als wolle er tiefer in sein Maul stoßen. Sekunden später merkte er, wie Taran sich verkrampfte. Er krallte sich mit seinen Händen in den Kies, während sein Glied anfing zu pulsieren. „AAHHHHHH!!“, stöhnte der Drache unter ihm und begierig schluckte Silver jeden Tropfen den Taran ihn darbot. Selbst nachdem der Samenfluss versiegt war, lutschte Silver genussvoll noch weiter, bis er sicher war, alles erwischt zu haben. Dann ließ Silver Taran immer noch hartes Glied aus dem Maul gleiten. Genüsslich leckte er sich die Schnauze und dabei sah er Taran in die Augen.

Während Taran sich erholte, beugte Silver sich wieder hinunter zwischen Tarans Beine. Diesmal jedoch wand er sich einer anderen Stelle zu. Bereits feucht glitzernd sah der kleine Spalt aus und Silver konnte nicht wiederstehen. In dem Moment, wo Silver mit seiner Zunge Tarans feuchte Spalte berührte, durchfuhr Taran eine neue ihm unbekannte Lust. Sachte öffnete Silver den Spalt mit seinen Fingern und fuhr mit der Zunge immer tiefer in die rosige Grotte ein. Taran genoss es sichtlich bis Silver auf eine Barriere stieß.

„Aua, das tut weh!“

„Entschuldige, ich wollte dir nicht wehtun. Offenbar bist du eine Jungfrau durch und durch“, kicherte Silver amüsiert. Beschämt schaute Taran weg.

„Wie konnte Silver nur so was sagen?“, dachte er sich.

„Keine Sorge, Taran. Ich werde so sanft, wie möglich sein.“

Darauf fing Silver wieder an zu lecken. Sachte strich er dabei mit der Zungenspitze immer wieder über Tarans Häutchen und die Klitoris. In Taran baute sich stetig der nahende Höhepunkt auf. Bis er es nicht mehr aushielt und mit einem lauten: „AAAHHHH!“, seinen ersten weiblichen Orgasmus erlebte und das viel intensiver, als er es sich je hätte vorstellen können. Dabei spritzte er einen großen Schwall Flüssigkeit in Silvers überraschtes Gesicht. Erschrocken hob Silver den Kopf. Sein Gesicht war über und über beschmiert.

Er leckte sich das Gesicht, soweit er es mit seiner Zunge erreichen konnte, sauber, während er zu Taran aufsah. Was nicht in Zungenreichweite war, tropfte allmählich sein Gesicht herab und auf den Boden. Taran indes war vollkommen erledigt. Augen geschlossen, Kopf zur Seite im Kies gebettet, schwer atmend und kaum imstande sich zu bewegen, lag er einfach nur da. Silver war allerdings noch lange nicht mit ihn fertig. Aufrecht und bereit stand sein Glied zwischen seinen Beinen. Langsam stieg Silver über Taran, leckte ihn dabei über die Brust hinauf zum Hals und über die Wange. Taran bemerkte erst, was Silver vorhatte, als er spürte, wie etwas Heißes gegen seine Scheide drückte.

„Silver, warte! Das kannst du nicht tun!"

„Wieso nicht? Meine Zunge hatte dir doch auch gefallen oder? Das hier wird bestimmt noch viel schöner sein.“ Damit hatte ihn Silver abermals in Verlegenheit gebracht.

„Aber eigentlich bin ich doch ein Mann! Das ist also nicht richtig so.“

„Dein Körper ist da aber wohl anderer Meinung. Deine Scheide ist so nass. Ich verspreche ich bin auch ganz vorsichtig.“

Taran konnte einfach nicht wiedersprechen, er fühlte tief im Inneren das Verlangen danach, sich mit Silver zu paaren. Ohne was zu sagen, gab der ihm nur ein leichtes Nicken. Mehr brauchte Silver von seinem Freund nicht. Sachte senkte er seine Hüfte und drang mit der Spitze in Tarans geweitete, feuchte Spalte ein. Erst als seine Spitze gegen Tarans Häutchen stieß und er im Gesicht seines Freundes die Schmerzen sah, zog er sich schnell wieder zurück.

„Alles okay? Soll ich weitermachen?“

„Ja. Du weißt so gut wie ich, dass es beim ersten Mal immer schmerzvoll ist. Ich hätte nie gedacht, dass auch selber mal zu erleben.“

Sachte drückte Silver weiter, bis seine Spitze wieder gegen die Barriere drückte. Dann mit einem kräftigen Ruck durchstieß er sie und drückte sich mit der Hälfte von seinem Penis in Taran. Der ließ nur ein schmerzerfülltes Brüllen von sich hören. Silver wartet jetzt erst mal, rührte sich kein Millimeter und wollte Taran damit die Möglichkeit geben, sich daran zu gewöhnen.

„Du bist so groß und heiß!“

„Tut es sehr weh? Soll ihn rausziehen?“

„Nein, alles gut. Mach bitte weiter.“

Behutsam schob Silver sein Penis tiefer in diese angenehme warme Höhle, bis er mit seiner Spitze gegen eine weitere Wand stieß. Danach zog er sein Teil wieder raus, bis nur noch die Spitze drin war und drückte sein Glied wieder rein. Stetig beschleunigte er seine Stöße. Taran konnte nicht fassen, wie schön es sich anfühlte. Besonders, wenn Silver eine bestimmte Stelle in seinem Inneren traf. Das Bedürfnis Silver ganz tief in sich zu haben wuchs. Schließlich umklammerte Taran seinen Freund mit den Armen und Beinen und drückte ihn fest an sich. So konnte er den Penis so tief wie möglich in sich spüren, während sein eigenes Glied von ihren Bauchschuppen zusammengedrückt wurde. Nun bewegte sich Silver rhythmisch vor und zurück und bog dabei Tarans Hüfte weiter nach oben, um noch tiefer vor zu stoßen und schließlich durch die innere Barriere in Tarans Ei-Kammer zu gelangen.

Als Taran das spürte, kam ihm ein Moment des Zweifels. Was, wenn er schwanger werden würde? Wollte er dies wirklich? Doch noch ehe er sich darüber klarwerden konnte, überkam ihm sein Höhepunkt. Seine Scheidenwände klammerten sich fest um Silver Penis und ein Schwall von Flüssigkeit spritzte gegen Silvers Unterleib. Da konnte auch Silver sich nicht mehr zurückhalten und pumpte seine angestaute Last direkt in Tarans Bauch. Es schien eine schier endlose Zeit zu dauern, ehe Silver fertig war, Taran mit seiner Saat voll zu pumpen. Taran fühlte die Wärme, die von seinem Bauch ausging. Es fühlte sich so gut an und ihm war klar, dass Silver ihn gerade geschwängert hatte.

„Silver, das war wirklich großartig.“

„Ja, das war es. Was willst du als nächstes tun?“

„Ich will wieder zur Kristallhöhle.“

„Wieso?“

„Ich muss unbedingt etwas wissen.“

„OK. Dann gehen wir morgen.“

Am nächsten Tag flogen beide zusammen zur Höhle. Am Eingang meinte Taran: „Bitte Silver, warte hier. Ich möchte alleine gehen.“

„Wieso das denn?“

„Das muss ich diesmal einfach selber machen. Bitte tu mir den Gefallen.“

„OK, aber sei vorsichtig.“

„Natürlich.“

Darauf gab Taran Silver noch einen Kuss und trottete dann allmählich in die Höhle. Silver konnte nur zusehen, wie sein Freund im Dunkeln verschwand. Nach etwa einer Stunde kam Taran wieder raus.

„Ist alles ok?“

„Ja“, erwiderte Taran.

„Weißt du jetzt was du wissen wolltest?“

„Ja, ich muss wieder aufs Festland.“

„WAS?! Wieso? Das ist doch viel zu gefährlich.“

„Ich muss es tun. Nach allem, was ich hier gesehen und erlebt habe, ist mir klargeworden, dass die Menschen erfahren müssen, dass es Drachen gibt. Sie müssen wissen, dass es noch andere intelligente Wesen gibt.“

„Aber, wenn sie dich erwischen, werden sie dich töten!?“

„Wenn ich es nicht tue, werden die Menschen innerhalb von drei Generationen vergessen, dass es uns je gegeben hat. Selbst, wenn es nur meine Leiche sein wird, die als Beweis übrigbleibt. Die Menschen brauchen etwas, woran sie glauben können. Nichts hält ewig und wenn die Menschen so weitermachen, werden sie vergehen und keine Zukunft haben. Ich werde auf jeden Fall gehen und dich auch nicht bitten mit mir zu kommen.“

„Und doch werde ich mit dir kommen, weil ich dich liebe und wo du hingehst, werde auch ich hingehen. Selbst, wenn es auch mein Ende bedeutet, dann sterben wir wenigstens gemeinsam.“

„Ich danke dir Silver. Ich liebe dich auch.“

Daraufhin machten sich beide auf den Weg ohne sich von Nira und Sky zu verabschieden und wurden nie wiedergesehen. Was sie bei den Menschen erlebten, ist eine andere Geschichte. Es ist ein Teil der Geschichte der Menschen.

************

Einige Monate vergingen und es war wieder mal ein wunderschöner Morgen als Nira ihre Augen öffnete. Langsam erhob sie ihre müden Glieder und fing an sich wie eine Katze nach hinten und vorn zu strecken. Danach trottete sie wie jeden Morgen zu ihrem Lieblingsfelsen in der Nähe eines Sees, um sich erst mal aufzuwärmen. Der Felsen war bereits leicht angewärmt als Nira draufkletterte. Sie genoss die Wärme der Sonne wie sie auf ihre Rückenschuppen schien. Doch irgendwas war heute anders als sonst.

Normalerweise fühlte sie immer eine Form von Entspannung dabei, doch nicht heute. Immer wieder drehte sich Nira vom Bauch auf den Rücken und von einer Seite auf die andere. Statt Entspannung fühlte sie sich immer unruhiger, aufgedrehter und innerlich heißer. Dazu kam noch so ein so ein seltsames Gefühl in ihrem Kopf, eine Mischung aus leichtem Schwindel und einem seltsamen kribbeln. „Was ist bloß heute los mit mir? Ist es heute heißer als sonst? Werde ich krank?“, dachte sie bei sich.

Da bemerkte Nira Hitze zwischen ihren Beinen. Ohne groß nachzudenken faste sie dorthin. Augenblicklich Schoss eine Welle der Euphorie durch ihren gesamten Körper. Erschrocken schaute sie nach unten zwischen ihre Beine, das Gebiet um ihren Schlitz hatte sich bereits von einem blau leicht rosa gefärbt. Ihr Schlitz selbst sonderte Feuchtigkeit ab, die bereits schon überall verteilt war. Auf den Innenseiten ihrer Beine, am Schwanz sogar der Felsen war schon beschmiert.

Panisch sprang sie vom Felsen runter. „OH NEIN NEIN NEIN! Ich bin in meiner ersten Hitze!“, dämmerte es ihr plötzlich und dachte sie sich dabei aufgeregt: „Was soll ich nun machen. Der See? Na klar, erst mal saubermachen und Abkühlung verschaffen.“ Daraufhin sprang sie mit einem großen Satz in den See. Im Tauchgang schwamm sie Richtung Mitte. Leider musste Nira schnell feststellen, dass das Wasser zwar die erhoffe Abkühlung verschaffte, beim Schwimmen aber durch die Bewegung immer wieder durch ihre Beine über den Schlitz strich und so den Bereich nur weiter stimulierte.

Ihr wurde klar, dass sie dringend einen Ort brauchte, um wieder runterzukommen. Da fiel ihr eine Nische am Rande des Sees ein, wo das Wasser ein Loch in die Erde gespült hatte, während die Wurzeln der Bäume rundum noch für Stabilität sorgten. Ideal um sich zu verkriechen. Jede Bewegung jagte einen weiteren Schauer durch ihren Körper, doch sie dachte sich, dass sie nur lange genug durchhalten müsse, dann würde sicherlich alles wieder gut werden. Endlich dort angekommen, legte sie sich auf den Rücken, sodass nur noch ihr Kopf über dem Wasser war. Beine auseinander, damit das kalte Wasser seine Arbeit tun konnte. Und das tat es. Nira konnte spüren, wie sich ihr Körper endlich immer mehr und mehr entspannte.

In der Zwischenzeit wartete Sky schon ungeduldig in der Nähe eines Flusses auf Nira. Sie waren dort verabredet. Nira hatte ihm versprochen beim Schwimmtraining für den nächsten großen Wettstreit, bei dem er mitmachen wollte, zu helfen. Schließlich konnte er nicht länger warten und entschloss nach ihr zu sehen. Er wusste ja wo ihr Schlafplatz war. Schon beim Überfliegen sah er, dass dort niemand war, Er landete dennoch erst mal, denn vielleicht war sie ja in der Nähe. „Nichts zu sehen. Vielleicht liegt sie noch auf ihren Felsen“, dachte er sich.

Enttäuscht musste Sky feststellen, dass sie auch hier nicht war. Langsam fing er wirklich an sich Sorgen zu machen. Er wollte gerade weiterfliegen, da bemerkte er einen feuchten Schimmer auf dem Felsen. Es sah aus wie Wasser, doch irgendeine innere Stimme sagte ihm, dass es das nicht war. Als er näher ranging, um daran zu schnüffeln, war es als würde jemand in ihm einen Schalter umlegen. Wie von Sinnen fing er an diese wunderbar und herrlich riechenden Flüssigkeit abzulecken. Erst als er alles abgeleckt hatte, kam er wieder zur Besinnung.

Noch ein wenig verwirrt über das, was gerade geschehen war, entdeckte er plötzlich weitere nasse Stellen im Gras und Fußspuren, die Richtung See führten. Ein innerer Drang zwang ihn dazu den Spuren zu folgen. Wieder in der Luft suchte er das Gebiet um den See ab und dabei rief er immer wieder ihren Namen: „NIRA! NIRA!“ Aufgeschreckt von Sky's rufen, kroch Nira aus ihrem Versteck. „Sky? Hier unten bin ich!“, rief sie ihm zu. Mit einem lauten Platsch landete Sky im Wasser direkt vor Nira.

„Hey! Was soll das? Musstest du mich vollspritzen?“, meckerte Nira genervt.

„Entschuldige, war keine Absicht“, erwiderte Sky.

„Was machst du hier? Ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Wir waren doch verabredet.“

„Nun ja, ich fühl mich nicht so gut“, antwortete Nira, während sie sich wieder in ihre Ursprungsposition in der Nische begab.

„Siehst gar nicht so krank aus. Aber, wenn du irgendwas brauchst, werde ich es holen. Sag es einfach", meinte Sky besorgt, während er zu ihr an die Seite schwamm.

„Nein danke, ich brauche nichts. I-ich bin nur in Hitze und versuche mich hier abzukühlen.“

„Oh? Ach so, aber das ist doch nicht schlimm oder? Du musst dich doch dafür nicht schämen. Ich liebe dich. Das weißt du doch.“

Daraufhin küsste er Nira auf die Schnauze. Ohne lange zu zögern erwiderte Nira den Kuss indem sie ihre Schnauze öffnete, um ihre Zunge in seine Schnauze zu drückte. Sky merkte sofort, was Nira vorhatte und öffnete ebenfalls seine Schnauze. Beide legten ihren Kopf auf die Seite, um mit der Zunge tiefer in das Maul des jeweils anderen vordringen zu können.

Während des Zungenspiels merkte Nira, wie ihr wieder wärmer wurde. Besonders zwischen den Beinen. Nicht mal die Kälte des Wassers half noch. Indes streichelte Sky mit seiner Hand über ihren Hals zum Kopf und dann langsam weiter runter über ihre Brust zum Bauch. Langsam lösten die Beiden sich wieder voneinander und mussten danach erst mal tief Luft holen.

„Das war wunderbar“, sagte Sky.

„Ja, das war es“, antwortete Nira.

„Sollen wir weitermachen?“, fragte er zögerlich.

Doch statt einer Antwort, bekam er nur ein sanftes Nicken von ihr. Das reichte ihm. Langsam begann er an Nira's Hals zu lecken und arbeitet sich dabei stetig weiter nach unten über ihren Oberkörper weiter zu ihren unteren Regionen Richtung Schlitz. Dort angekommen bäumte Nira sich kurz auf, was Sky dazu brachte den Kopf zu erheben. Er sah wie sie schon schwer am Keuchen war. „Alles okay bei dir?“, fragte er besorgt. „Ja, ja mach weiter“, drängte sie ihn. Darauf holte er tief Luft und tauchte mit seinem Kopf wieder unter Wasser, um sich nun voll und ganz ihrem Schlitz zu widmen. Er legte links und rechts seine Hände an ihre Hinterläufe, um sie offen zu halten, während er seine Zunge über ihren Schlitz gleiten ließ.

Nira indes geriet immer mehr in Ektase. Instinktiv wollte sie ihre Beine weiter verbreitern, um ihn noch besser zu fühlen. Es war so wunderbar wie er sie dort leckte. Das Einzige, was störte war, dass er immer wieder den Kopf heben musste, um Luft zu holen. Diese Pausen nervten. Dennoch merkte Nira, wie ihr Höhepunkt stetig näher rückte. Nira merkte wie sich alle ihre Muskeln verkrampften, ehe sie mit einem lauten: „AAHHHHH!“, den ersten Höhepunkt ihres jungen Lebens erreichte. „Wahnsinn und das nur vom Lecken“, dachte sie bei sich. Sky spürte wie Nira sich verkrampfte und ihm daraufhin kurz eine warme Flüssigkeit aus ihrem Schlitz entgegenkam, die sich im Wasser verteilte.

Schwer atmend keuchte Nira: „Das war großartig.“ Danach sah sie zu Sky runter in die Augen und sagte: „Jetzt bist du dran.“ Daraufhin kroch sie aus der Nische und Sky legte sich an die Stelle, wo Nira gelegen hatte. Nira ging derweil zwischen Sky´s Beinen in Position. Sein roter Penis stand bereits voll aufrecht aus seinem Schlitz. Zweifellos hatte ihn das Gelecke stimuliert und das obwohl er ihre Pheromone durch das Wasser nicht wahrnehmen konnte. Sie tauchte mit dem Kopf unter und leckte kurz über die Unterseite des Drachengliedes. Das sendete einen Schauer durch Sky´s Körper. Danach erhob sie ihren Kopf wieder und sah ihm in die Augen. Beide lächelten dabei.

Nira war klar, dass er kurz vor einem Orgasmus sein musste. Noch einmal holte sie tief Luft, ehe sie mit geöffnetem Maul wieder untertauchte. Als wolle sie sein Teil fressen, so wickelte sie begierig ihre Zunge um dieses heiße Stück Fleisch und schloss dann ihr Maul darum. Sky spürte die Hitze, die nun sein Glied umgab. Es war so herrlich warm in ihrer Schnauze. Nira ließ die Zunge um sein Teil auf und abwandern. Es dauerte allerdings nur Sekunden, ehe sie bemerkte wie er sich aufbäumte und seine heiße Ladung in ihr Maul abgab. Überrascht löste sich Nira von ihm, erhob den Kopf wieder aus dem Wasser und leckte sich die Schnauze.

„Du schmeckst lecker“, entgegnete sie ihm noch während sie sah, dass sein Penis immer noch Samen ins Wasser spritzte. Ein langer Samenfaden schlängelte sich noch von der Spitze durchs Wasser. Sky lag keuchend und erschöpft da. Kaum imstande sich zu bewegen. Doch Nira kam jetzt erst in Schwung. Ihre Hitze brannte im Inneren und ihr Körper wusste genau, was er wollte. Sky bemerkte zuerst gar nicht, wie sie über ihn stieg. Er blickte erst erschrocken auf, als sie fragte: „Bereit für mehr?“

Ohne auf eine Antwort zu warten, verwickelte sie ihn auch schon wieder in einen Zungenkuss. Einige Sekunden später löste sich Nira wieder von ihm und blickte an Sky runter zwischen seine Beine. „Wie ich sehe schon“, stellte sie mit frecher Stimme fest. Sein Penis stand immer noch hart und bereit da. Nira wusste genau, was sie wollte und Sky liebte diese dominante Seite an ihr sehr. Langsam senkte Nira ihre Hüfte, während sie Sky in die Augen schaute. Beide konnten die Aufregung und Anspannung im Gesicht des Anderen sehen, als Nira's feuchte Spalte in Kontakt mit Sky´s Penis kam.

Endlich war es soweit. Sachte trennte seine Spitze ihre äußere Falte und liebkoste das zarte dahinterliegende Fleisch. Bis sie eine Barriere erreichte, was Nira zum Stocken brachte. Beide konnten es fühlen und ihnen war klar, was nun kommen musste.

„Bist du sicher, dass du das tun möchtest? Du weißt, dass es wehtun wird“, fragte Sky noch besorgt.

„Ja, bin ich. Ich liebe dich und will dich in mir spüren.“

Versuchend den Schmerz zu ignorieren, erhöhte sie langsam weiter den Druck auf die Membrane, bereit ihre Jungfräulichkeit diesem lieben, edlen, tapferen, starken und treuen Drachen zu schenken. Dann plötzlich gab das Häutchen seinen Wiederstand endlich auf, was Nira sogleich mit einem Brüllen quittierte.

„Tut es sehr weh?“, vergewisserte sich Sky besorgt.

„Es geht schon. Es war intensiver als erwartet, lässt aber schon nach“, beruhigte sie ihn und auch ein wenig sich selbst.

Nach einer kurzen Pause senkte sie ihren Unterleib weiter und drückte seine breiter werdende Männlichkeit immer mehr in sich, bis er schließlich vollständig in ihr war. Sky war in diesem Moment froh schon gekommen zu sein, ansonsten hätte er sich jetzt kaum mehr zurückhalten können.

„OH Nira! Du fühlst dich so heiß an!“

„Du in mir auch. Nun sind wir eins und ich würde mir keinen anderen wünschen.“

Daraufhin fing sie an ihre Hüfte zu heben, bis nur noch die Spitze drin war. Danach senkte sie ihr Becken wieder. Immer schneller fing sie an auf seinem Pfahl zu reiten. Sky kämpfte mit sich jetzt nicht schon wieder zu kommen. Auch Nira fühlte einen weiteren Höhepunkt näherkommen, daher änderte sie die Bewegung. Sie hielt sein Teil im Inneren fest und bewegte kurz ihre Hüfte hin und her, um ein speziellen Punkt im Inneren zu treffen. Dabei bemerkte sie gar nicht, wie sein Knoten begann sich weiter hinter ihren Schlitz zu verdicken.

An einen Rückzug war für beide jedoch nicht mehr zu denken. Vollends in ihrem Liebesakt versunken, gab es keinen klaren Gedanken mehr. Nur noch diese reine Lust ausgelöst von den Unmengen an Endorphinen, die durch ihre jungen Körper rasten. Dann war es soweit. Sky konnte sich nicht mehr zurückhalten. Er packte ihre Hüfte und drückte sich so fest an sie ran, wie er konnte. Dabei durchbrach sein Spitze ihre innere Barriere zur Ei-Kammer, was nun auch für Nira zu viel war.

Gemeinsam brüllten sie ihre Lust heraus, während Sky seinen Samen in ihren Leib pumpte, spritze Nira ihre feuchte Lust aus ihren weitgeöffneten Schuppenspalte ins Wasser. Schwer erschöpft sank Nira auf Sky´s Körper zusammen. Erst als sich Nira nach mehreren Minuten von Sky erheben wollte, merkte sie, dass sie immer noch miteinander verbunden waren. Sein Knoten hielt sie weiter fest. „Ist ok. Es wird noch eine Weile dauern“, beruhigte Sky sie. „Komm leg dich wieder auf mich, das ist schön“, fügte er auf ihren Blick hinzu.

Ohne ein Wort zu verlieren und nur mit einem Lächeln auf der Schnauze, tat sie genau das, denn viel mehr hätte sich Nira auch nicht wünschen können. Das Gefühl dieser Nähe und Verbundenheit war einfach perfekt. Selbst nachdem ihnen klargeworden war, dass der Knoten abgeschwollen war und sein Glied sich zurückgezogen hatte, sagten beide nichts, denn keiner wollte das dieser Moment endet. So schliefen die Beiden erschöpft ein.

************

Es war jetzt schon eine ganze Weile her seit ihrem ersten leidenschaftlichen Erwachen mit Sky. Sie konnte fühlen, wie das Ergebnis in ihr heranreifte. Doch trotz dieser freudigen Erwartung und all der Bücher, die sie gelesen hatte, all die Abenteuer und Erfahrungen, die sie erlebt hatte, fühlte sie sich innerlich unausgefüllt. Etwas in ihr verlangte immer noch nach mehr und ihr wurde irgendwann klar, dass sie die Antwort nur an einem Ort finden würde. In der Höhle bat sie die Seelen der Vorfahren um Rat.

„Um zu finden, was du suchst, musst du dich weiterentwickeln. Die Menschen nennen es Erleuchtung.“

„Und wie kann ich das finden? Bitte sagt es mir.“

„Es ist eine rein geistige Reise. Es heißt, es gibt zwei Möglichkeiten. Die Erste besteht aus Meditation. Allerdings haben das schon tausende ihr Leben lang versucht ohne einen Hauch von Erleuchtung zu erlangen.“

„Und wie lautet der zweite Weg?“

„Der ist wesentlich schwieriger. Er besteht aus großem Leid.“

„Ist euch es denn gelungen Erleuchtung zu finden?“

„Ja, einmal. Bei mir war es der Weg des Leides.“

„Was muss ich tun?“

**_„Du musst bereit sein, dich von allem zu lösen. Freunde, Familie und allen Dingen,

die dir wichtig sind. Das gilt auch, wenn du noch irgendwelche Schuld und Reue wegen etwas verspürst. Befrei dich davon und bringe Herz und Verstand in Einklang. Nichts darf dir mehr etwas bedeuten und dann kommt das Schwerste.“_**

„Was?“

„Wenn du an dieser magischen Grenze bist, an der du die Erleuchtung schon spüren kannst und dir bewusstwird, dass nur noch ein kleiner Schritt notwendig ist – an diesem Punkt wirst du merken, dass all die persönlichen Dinge dir wie Anker erscheinen und in diesem Moment musst du bereit sein dich auch davon zu lösen. Du musst bereits sein, dich vom Leben zu lösen."

„Heißt das, dass ich mich umbringen soll?“

„Nein, genau so wenig wie du all deine Besitztümer wegwerfen musst. Du musst nur geistig dazu vollkommen bereit sein. Wenn du auch nur die geringsten Zweifel hast, wird es nicht funktionieren. Es ist wie gesagt eine rein geistige Reise.“

„Verstehe. Wie war es denn? Wie hat es sich angefühlt?“

„Das lässt sich nur schwer in Worte fassen. Es war als verließe ich meinen Körper und dann gab es auch keine Fragen mehr, nur noch Klarheit.“

„Okay, jedoch liebe ich Sky und wir erwarten bald unser erstes Ei. Es gibt zu viel, dass mir etwas bedeutet.“

„Das Leben hat viel zu bieten Freude und Leid. Unsere Zeit in dieser Welt ist kurz, es ist wichtig sich gut zu überlegen was jeder einzelne von uns hinterlassen will. Sollten wir wirklich unsere Zeit damit verschwenden negatives zu hinterlassen wie Hass, Missgunst und Zorn, oder lieber Dinge die Freude machen, nachdenklich stimmen wie eine gute Geschichte. Der Tod ist nicht das Ende. Wenn wir sterben beginnt eine Reise in eine neue, unbekannte und friedliche Welt vor der wir uns nicht zu fürchten brauchen.“

„Ich danke euch für eure Zeit.“

Darauf drehe sich Nira um und schlenderte langsam Richtung Ausgang.

Ihr gemeinsames Leben mit Sky erwartete sie.

************

Viele Jahrzehnte später war Nira´s Enkelin, Ariana, sehr alt und fühlte ihr Ende nahen. Erst vor ein paar Tagen war ihr Freund gestorben und nun war sie der letzte Drache. Mit ihrer restlichen Kraft schleppte sie ihren schwachen Körper auf eine Klippe, von der aus man das Meer überblicken konnte. In der Ferne sah sie zwei große Holzschiffe der Menschen. Kleine Rauchsäulen stiegen von ihnen empor. Offenbar kämpften sie gegeneinander. Das Donnern der Kanonen vernahm Ariana allerdings nicht mehr. Sie hörte nur noch das Schlagen ihres Herzens.

BA-BUM. BA-BUM.

Sie fühlte, wie eine nie zuvor verspürte Müdigkeit sie überkommt.

BA--BUM. BA---BUM. BA----BUM.

So sehr sie es auch versuchte, sie konnte ihre Augen einfach nicht mehr offenhalten.

Ba------bum....

ENDE

Anhang: Entschuldigung das es so lange gedauert hat bis dieser Teil fertig war. Ichhoffe er hat euch gefallen.

Vielen Dank an PlueschTiger und Meister-Fuchs für ihre Hilfe.