Kapitel 11

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 11

Zusammenkunft

„Captains“, warf Drekal ein und erhob sich. „Egal was sie da finden, passen sie auf sich auf. Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken.“

Captain Maahes drehte sich um und grinste zweideutig, während Captain Seth bereits den Raum verließ und Captain Melina nur kurz nickte.

In der Basis schauten sich die Beteiligten fragend an.

„Okay, das wird langsam zu viel des Guten“, unterbrach Kira die Stille.

„Wie meinst Du das?“, fragte Menkalina.

„Ich kann sie gut verstehen“, warf Schedir kurz ein, bevor Kira antworten konnte. „Mir schwirrt auch gerade der Kopf.“ Der Löwe schaute leicht überfordert.

„Aber erstmal sollten wir die Verstärkung begrüßen“, sagte Cyron feierlich und wandte sich Ariana zu. „Willkommen in unserer bunten Runde.“

Die Löwin lächelte freundlich. „Machen wir es kurz. Wo sollen wir anfangen, wo soll das Material hin und was gibt es alles zu tun?“

„Kira?“, er winkte die Luchsin zu sich heran. „Das ist Kira, unser kleines Computergenie. Sie wird eure Techniker einweisen.“

„Sehr gut und weiter?“

„Ähm... da hätte ich jemanden der weiß wo das Material hin soll und der auch ein gutes Gespür für die Einrichtung hat“, Cyron grinste leicht und drehte sich suchend hin und her, fand schließlich die gesuchte Person und winkte ihr zu.

Der angesprochene Löwe wollte zunächst seinen Augen nicht trauen, nicht daran glauben, dass er gemeint war, aber kam dann doch näher.

„Darf ich dir Hadron vorstellen?“

Der starrte die Löwin an, brachte kein Wort hervor und fing nur an dümmlich zu grinsen.

Ariana ließ sich davon aber nicht irritieren, streckte die Hand aus, lächelte ihn mehr als nur gewinnend an. „Ich grüße dich, Hadron.“

„Gnh... ghn... mhmh.. gnatz...“

„Wie ich merke, freust du dich auch auf unsere Zusammenarbeit.“

Schließlich schaffte er es wenigstens zu nicken.

Cyron stand nur daneben, schüttelte unmerklich den Kopf, verdrehte die Augen hilfesuchend in Richtung Stella, welche aber damit beschäftigt war in einer undefinierbaren Art und Weise Hadrons sinnfreie Reaktion zu deuten. Schließlich gab sie es auf und zuckte mit den Schultern.

Kira drängte sich an den wortlosen und lächelnden Personen vorbei, sah sich auf dem Gang um und entdeckte eine Katze. „Hallo, ich bin Kira. Mir wurde ge-sagt, dass hier auch Sanitätspersonal anwesend sein soll.“

„Ja. Sind wir in der Tat. Mein Name ist Kital, ich bin leitende Ärztin der Osiris.“

„Ah, super. Freut mich dich kennenzulernen.“

„Freut mich auch. Aber mal gleich zur Sache. Was gibt’s denn feines zu tun?“

„Eine Menge. Das Beste wäre, wenn erstmal die Computer in Ordnung gebracht werden und vor allem die Datenleitungen zwischen Labor und den Rechnern, aber das ist Sache der Technik.

Für euch gibt es einige nette Sachen auf Ebene -7, da müssen Krankenbetten aufgestellt und vernetzt werden, ebenso dürften dich die Stasisröhren hier im Labor interessieren. Der Rest sollte sich dann automatisch finden.“

„Gut. Wir haben alles mit und fangen gleich an.“

Sie lächelten sich beide an und gingen getrennter Wege.

Während sich im Computerraum und im Labor hektische Betriebsamkeit ausbreitete, zerstörte Konsolen gesichtet, von Technikern die ersten Ersatzteile herangeschleppt und positioniert wurden, von zwei weiteren Technikern die zerfetzte Labortür unter Staunen begutachtet wurde, begann Cromwell vor sich hin zu grinsen, machte dabei aber dennoch ein merkwürdig zweifelndes Gesicht.

„Was haben sie Mr. Cromwell?“, kam die scharfe Frage von Tripal. Die Säbelzahntigerin war ihm gegenüber äußerst misstrauisch.

„Ganz einfach“, kam dessen Antwort, „da oben und nebenan werden Nägel mit Köpfen gemacht und uns hier im Kämmerchen qualmen die Köpfe.“

Cyron griff zum Funkgerät. <„Sadral bitte melden.“>

Keine drei Sekunden später kam die Antwort. <„Hier Sadral, was gibt es?“>

<„Habt ihr schon Kontakt mit den ausgebrochenen Klonen gehabt?“>

<„Als Kontakt würde ich es nicht bezeichnen, eher als ein abruptes Vorbeistürmen einer kopflosen Meute.“>

<„Das heißt, es gab keine Verletzten?“>

<„Nicht auf unserer Seite. Aber einer der Klone kam zu Fall und wurde überrannt. Jedenfalls wurde er schwer verletzt, rannte aber weiter, nachdem er sich aufgerappelt hatte.“>

<„Wo sind die hin?“>

<„Die sind ins Freie verschwunden.“>

<„Na großartig. Cyron, Ende.“>

Der Tiger schaute nachdenklich und legte das Funkgerät wieder zur Seite.

„Das passt alles überhaupt nicht zusammen. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich da etwas am Ende auftut, was uns allen das Genick bricht“, sinnierte Apophis.

„Egal wie. Syrgon, Apophis, Tarja und Colras. Ihr vier schnappt euch jetzt die Gleiter und holt so viele von unseren Leuten aus den Dörfern und Städten hier-her wie die Gleiter tragen können“, befahl Cyron.

Die Angesprochenen nickten kurz und verschwanden wieder in Richtung Hangar.

Cromwell kaute derweil weiter auf seiner Unterlippe und grübelte. „Mr. Cromwell, sie haben etwas auf der Zunge und rücken damit nicht raus“, merkte Cyron scharf an.

„Ich habe da in der Tat eine böse Vermutung“, murmelte er.

„Ah, dann lassen sie doch mal hören.“

„Ich bin zwar nicht der Hellste und schon gar nicht auf dem Gebiet der Physik, Astrophysik und der Quantenmechanik, ganz zu schweigen von Interdimensionstheorien ...“, begann Cromwell.

„Oh, wir sind ganz Ohr“, unterbrach ihn Ionos.

„..., aber wenn mich nicht alles täuscht sollte mir Andrew folgen können. Wie dem auch sei. Es geht um interdimensionale Raumfahrt, um Subräume, die Bläschen- und die Stringtheorie.“

Andrew machte ein interessiertes Gesicht. „Jetzt bin ich aber mal gespannt.“

„Nun gut. Ich fange mal an. Die Bläschentheorie zur Entstehung des Universums besagt, dass es im Bereich des möglichen ist, dass es mehrere Universen parallel gibt und diese wie Bläschen nebeneinander existieren oder auch nicht.

Ein Universum ist hierbei wie eine Blase. Sie entsteht, dehnt sich aus und am Ende zerplatzt sie. Möglich ist, dass es mehrere Blasen gleichzeitig gibt oder dass immer nur eine Blase existiert. Diese entsteht, dehnt sich aus und zerplatzt. Aus den freigesetzten Elementen entsteht eine neue Blase, dehnt sich aus und zerplatzt. Das geschieht immer wieder.“

Andrew nickte. „Das würde aber bedeuten, dass es immer nur ein Universum gibt und dieses erst zerstört werden muss, damit sich ein neues bildet. Oder dass die Anzahl der parallel existierenden Universum limitiert wäre.“

Cromwell lächelte. „Genau. Daher komme ich zur Stringtheorie. Diese besagt, dass es mehrere Universen nebeneinander und zur gleichen Zeit gibt. Ähnlich wie einem Bindfaden liegen sie dicht an dicht nebeneinander, keine Lebens-form innerhalb eines Strings kann mit einer Lebensform eines anderen Strings kommunizieren, dafür liegen diese Fäden zu weit auseinander.“

„Worauf wollen sie hinaus?“, fragte Kira neugierig.

„Dazu komme ich jetzt.“

„Hört, hört“, rutschte es Schedir heraus.

„Was wäre, wenn Bläschen-, Stringtheorie und die Erschaffung von Subraumkorridoren miteinander gleichzeitig möglich wären und es dadurch Verbindungspunkte gäbe?“

„Das wäre mit Verlaub gesagt das pure Chaos“, grummelte Andrew.

„Eben nicht. Nicht, wenn man es versucht logisch zu verknüpfen.“

Andrew schloss die Augen und atmete tief durch. „Fahren sie fort.“

„Sehr gern, ich bin nämlich gerade sehr gut in Fahrt ... Nehmen wir mal an, dass die Stringtheorie stimmt und alle Universen, egal wie viele es sein mögen, wie in einer Art Harfe nebeneinander liegen. Zupft man an einer der Saiten so schwingt diese und erzeugt einen Ton. Die zwei daneben liegenden Saiten sind davon nicht betroffen, da deren hörbare Frequenz eine andere ist, als die der angezupften. Was passiert aber, wenn man es übertreibt und so stark an dieser einen Saite zupft, dass diese die anderen beiden berührt?“

„Sie schwingen mit“, schlussfolgerte Kira.

„Genau, allerdings sehr disharmonisch, da sie einer anderen Frequenz unterliegen.“

„Sie meinen damit einen Übergang zwischen den Universen?“

„Exakt. Allerdings wäre dieser nicht nutzbar, eben wegen dieser Disharmonie.“

„Das leuchtet ein, aber wie sollte man diese harmonisch bekommen?“

„Da komme ich zur Bläschentheorie. Die Strings schwingen in ihrer eigenen Frequenz, könnten sich berühren, aber es kommt zu einem unstrukturierten Kontakt, eben wegen der unterschiedlichen Frequenzen. Und jetzt kommen die Bläschenuniversen. Diese liegen zwischen den Strings. Man zupft also gezielt an seinem String, dieser berührt ein Bläschen, welches in der Lage ist die Frequenz des Strings anzunehmen und diese dann wieder zu verlieren, quasi frequenzneutral zu werden. Dann nutzt man die Frequenz des nächsten Strings, versetzt das Bläschenuniversum in eine neue Schwingung, die der des nächsten Strings entspricht und geht gezielt vom Bläschen zum nächsten String.“

Andrew neigte den Kopf zur Seite. „Das würde bedeuten, dass man gezielt durch alle Universen springen könnte, wenn man die Frequenzgänge der entsprechenden Strings kennt.“

„Exakt. Wobei die Bläschenuniversen als Übergänge dienen.“

„Diese Technologie wäre extrem aufwändig und nicht nachvollziehbar.“

„Mag sein. Aber was haben wir und vor allem ihr bisher erlebt, abgesehen von uns Menschen und euch als Chafren und Cherit? Lebewesen die an die alt-ägyptischen Götter erinnern, es aber nicht sind? Lebensformen die aus dem Nichts auftauchen, durch Wände gehen können, im Nichts verschwinden und sich so materialisieren können, dass es zum körperlichen Kontakt kommt, die sich mit einer Geschwindigkeit bewegen können die wir nicht nachvollziehen können?“

„Hmmm... da haben sie recht.“

„Seht ihr. Nehmen wir doch mal an, dass wir es mit einer Spezies zu tun haben, die diese Technologie beherrscht. Die in einem Stringuniversum lebt, wie wir auch und gelernt hat, natürlich nach langer Zeit und vielleicht unzähligen Fehlschlägen, diese Übergänge zu generieren.“

„Das hört sich für mich fantastisch an, aber gleichzeitig sehr beunruhigend“, gab Callisto zu bedenken.

„Beunruhigend ist das richtige Wort“, fuhr Cromwell fort, „denn mit dieser Möglichkeit können diese Lebewesen alles kontrollieren. Zu jeder Zeit, an je-dem Punkt im uns bekannten Universum auftauchen und wieder verschwinden und jede Änderung herbeiführen die ihnen genehm ist.“

„Oder jeden Schaden anrichten“, ergänzte Stella.

Cromwell nickte nur.

„Wir sollten Drekal Bescheid geben und das sofort“, raunzte Cyron und griff zum Funkgerät, wandte sich noch schnell an Gienah. „Du rennst zu Sadral in den Hangar. Unterrichte alle. Bleibt im Hangar. Mich deucht, dass es schwer nach einer Falle aussieht und uns da etwas erwartet, was wir nicht ansatzweise kontrollieren können.“

Das Pumaweibchen nickte kurz und verließ die Ebene -6.

<„Cyron an Drekal. Drekal bitte sofort melden, es ist dringend.“>

<„Drekal hier. Was gibt es denn schon wieder?“>

<„Sind die Captains noch bei dir?“>

<„Nicht alle. Captain Maahes, Seth und Melina sind mit der Nephtys, Re-harachte und Horem-hab auf dem Weg zum Mond Cyndra. Lediglich Ramos und Theseus sind noch bei mir. Warum?“>

<„Verdammt, das fehlte uns jetzt noch. Sie sollen sich dringend vom Mond fernhalten.“>

<„Gibt es dafür einen Grund?“>

<„Und ob. Es geht um Leben und Tod.“>

<„Gut. Ich schicke sofort eine Nachricht über den Notrufkanal raus.“>

<„Danke, alles weitere erklären wir später. Cyron, Ende.“>

In der Zwischenzeit hatten die Gleiterpiloten ihre Ziele erreicht, waren in Strongham, Peschdan und Felgan gelandet, hatten nach kurzer Suche die vermeintlichen Opfer gefunden, diese schnell unterrichtet, sich entsprechende Bemerkungen angehört, welche logischerweise vor allem in Richtung des geistigen Zustandes ihrer selbst und der Anderen in der Urwaldbasis zielten, diese dann eingesammelt und waren wieder in der Basis eingetroffen.

„Könnt ihr uns mal erklären was das werden soll?“, fragte Pathenon, er war mehr als aufgebracht.

„Hallo, alter Freund“, hub Cyron betont freundlich an.

„Ja ja. Alter Freund. Was soll das? Erst schickt ihr uns alle weg und jetzt sollen wir plötzlich wieder alle in dieses Betonverlies?“

„Die Umstände machten es leider nötig, dass wir euch, sagen wir mal, reaktivieren. Die Waffen liegen übrigens zum größten Teil im Hangar.“

„Na großartig. Also wieder das gleiche wie vor ein paar Jahren?“, fragte Sandra.

„Ah. Hallo Sandra. Schön dich zu sehen. Wie geht es Dir?“, fragte Kira frei heraus.

„Hallo. Wie du siehst, geht es mir gut.“

„Da fällt mir ein“, begann Stella ihre Frage, „wie geht es eigentlich deinem Fohlen? Immerhin war da doch was?“

„Schön, dass du mich das fragst. Aber sieh selbst.“

Zwischen die versammelten Anthros trat ein junger geflügelter Einhornhengst. Die Blicke die er zu spüren bekam machten ihn sichtlich nervös und er wurde verlegen.

„Aber hallo. Wie heißt du denn?“, fragte Andrew, der hinter ihm stand.

Der wendete den Kopf zu ihm. „Mein Name ist Apollo.“

Tarja schloss die Augen und atmete tief durch, hatte er doch die Stimme seines Vaters.

Im Hintergrund hörte man den derben Fluch eines Technikers und anschließend ein lautes Scheppern.

„Okay, der zweite Türflügel ist auch raus. Wir können dann mit dem Einbau der neuen Tür beginnen“, schrie jemand.

„Danke für die Information. Aber lasst uns erstmal mit dem Computerequipment ins Labor“, schrie Ariana von der anderen Seite der Ebene.

„Ja, dann beeilt euch. Wir wollen auch mal fertig werden.“

„Das weiß ich auch, aber ich kenne euch und wenn ihr was einbaut, dann funktioniert es hinterher meist nicht.“

„Danke für die Blumen.“

„Aber gerne doch.“

Andrew grinste und hob eine Augenbraue. „Wie ihr seht, es geht mächtig zur Sache.“

„Ich wollte eh gerade fragen, wer die alle sind und was genau hier eigentlich los ist?“, fragte Wotan.

„Umbauarbeiten?“, merkte Tarja rein rhetorisch an.

„Nein. Ehrlich? Das wäre mir glatt entgangen“, kam etwas zynisch von Lyra.

„Na ja. Da hier jeder etwas sagen und wissen will“, begann Apophis, „wir organisieren eine Art Lazarett für Verletzte der fünf Cherit-Kreuzer die unseren Planeten in diesem Moment noch umkreisen.“

„Oh, Besuch?“

„Ja und der wird uns auch, aufgrund der Ereignisse, erhalten bleiben.“

„Fein. Wir werden uns dann mal verstreuen und erstmal aus dem Gewühl herausziehen“, merkte Sandra kurzentschlossen an und drehte sich in Richtung des Flures.

„Macht das.“

Theseus, der Captain der Osiris schaute aus großen Widderaugen zu Drekal.„Was soll das denn?“

„Egal, ich muss handeln.“ Sie verließ den Besprechungsraum. Während die anderen beiden Captains sich anschickten ihr zu folgen, drehte sich die Wölfin plötzlich um, stockte in ihrer Bewegung. „Es wäre klug, wenn ihr sofort auf eure Schiffe zurückkehrt und diese in Alarmzustand versetzt. Irgendetwas stimmt nicht.“

Theseus und Ramos nickten gleichzeitig, begaben sich zum Hangar und waren somit auf dem Weg zu ihren Kreuzern.

Auf der Brücke ihrer Ra-em angekommen bellte Drekal kurz in den Raum: „Sofort eine Verbindung zur Re-harachte, SOFORT!“

Cernos reagierte indem er zusammenzuckte, aber trotzdem dem Befehl folgte. Kurzerhand stand die Verbindung und das Gesicht eines Esels erschien auf dem Wandschirm.

<„Was gibt es Captain Drekal?“>

<„Halten sie sich vom Mond Cyndra fern. Ich weiß nicht genau warum, aber es gab einen warnenden Funkspruch von Genro, an uns gerichtet.“>

<„Gibt es genaueres?“>

<„Nein, das wollte man uns später erklären, aber es scheint enorm wichtig zu sein.“>

<„Captain Drekal, bei allem Respekt. Wir werden uns nicht abhalten lassen und ohne Grund unsere Mission abbrechen.“>

<„Captain Seth. Ich kann sie nur bitten mir zuzuhören. Es muss sich um etwas sehr beunruhigendes handeln, ansonsten wäre es nicht so dringend.“>

<„Na schön. Wir fliegen weiter, aber werden die Geschwindigkeit reduzieren. Bringen sie mir Fakten, die mich überzeugen unser Vorhaben abzubrechen.“>

<„Na wenigstens etwas. Ich werde mich drum kümmern. Abgesehen davon, was ist eigentlich aus ihren Verletzten geworden? Halten sie es für verantwortungsbewusst diese mitzuschleppen?“>

<„An die habe ich gedacht und sie sind mit entsprechenden Transportschiffen auf dem Weg zur Oberfläche.“>

<„Ausgezeichnet. Drekal, Ende.“>

Zähneknirschend setzte sich die Wölfin auf den Captainsessel und grummelte leise vor sich hin, stützte den Kopf auf die linke Hand.

Währenddessen war Gienah im Hangar angekommen.

„Was gibt es denn so wichtiges, dass wir hier in den Ausnahmezustand versetzt wurden?“, hub Sadral an.

Das Pumaweibchen begann zu erläutern was alles an Theorien und Spekulationen zu Tage gefördert worden war und erntete dafür finstere Gesichter der Beteiligten.

„Okay, wir fahren nach Ebene -40 und richten Wachen ein. Nichts darf da rein und schon gar nicht raus. Irgendwo muss es da eine Möglichkeit geben zu dieser ominösen Ebene -20 zu gelangen.“

„Die Frage dürfte eher sein ob wir es verhindern können, dass sich etwas hinein und hinaus bewegt und ob wir das Gesuchte finden.“

Sadral zuckte mit den Schultern. „Schöner wird’s eh nicht mehr.“

„Hallohoooooo, Hadron“, Ariana versuchte den Löwenkater aus der Erstarrung zu lösen, nachdem sie schon längst aktiv über die Ebene gehetzt war und immer wieder an ihm vorbei kam.

Doch der stand immer noch leise glucksend da, starrte die Löwin wieder an, zuckte nicht mal.

Plötzlich rutschte einem der Techniker ein schwereres Ersatzteil für eines der Türelemente aus der Hand. Es war der gleiche dem zuvor schon einmal ein solches zu Boden gegangen war; schien wohl nicht sein Tag zu sein. Jedenfalls, war das daraus resultierende Geräusch so durchdringend, dass es Hadron aus der Erstarrung brachte. Er zuckte zusammen, blinzelte kurz und schaffte es tatsächlich Ariana die Hand zu geben, schaffte es sogar zu lächeln und die Gluckserei einzustellen.

„Es wird Zeit, dass du mir alles zeigst.“

Hadron zuckte zusammen. „Wie meinst du das?“

„Ich meinte damit die freien Zimmer in den Ebenen und auch das Labor und die Stasisröhren. Immerhin haben wir eine Aufgabe zu erledigen.“

„Ach so, ja richtig. Du hast recht. Jetzt weiß ich was du meinst.“

„An was hast du denn gedacht?“

„Nichts, nichts. Vergiss es.“

„Ah jaaaa“, sie nickte verstehend und feixte innerlich.

Sie durchschritten den Gang und betraten das Genlabor.

„Na das sieht ja mal umwerfend aus“, rief Ariana durch den Lärm.

Hadron zuckte mit den Schultern. „Als wir zum ersten Mal hier ankamen waren alle Stasisröhren mit Anthros, wie soll ich es sagen, bestückt.“

„Wo sind die hin?“

„Die sind anteilig geflüchtet“, antwortete Andrew, der unbemerkt hinzugetreten war.

„Huch. Du kannst mich vielleicht erschrecken“, entfuhr es Hadron.

„Ich weiß, darin bin ich gut.“

„Ja, das weiß ich auch.“

Ariana schaute zwischen beiden hin und her. „Gibt es etwas was ich wissen sollte?“

„Nein. Da gibt es nichts.“

„Gut für mich. Ich werde mich mal um die Ersatzteile kümmern und mir die unterbrochenen Datenleitungen anschauen.“

Hadron grinste sie wieder nur an, Andrew nickte freundlich, die Löwin zwinkerte dem Löwenkater zu, drehte sich um und kniff ihm im Vorbeigehen plötzlich in den Hintern.

Der Gekniffene erstarrte zur Salzsäule und stierte auf einen unbestimmbaren Punkt des Raumes.

„Alles okay mit dir?“, fragte Andrew besorgt. „Du bist so abwesend.“

„Ghnghmgnaaaa...“

„Ah ja. Ich merke, es ist alles okay.“

„Kein Wort zu ihr über die Dinge die hier vor Jahren vorgefallen sind“, platzte es aus ihm heraus.

Der Säbelzahnlöwe grinste und nickte nur kurz.

Unterdessen hielt Sinja immer noch die Hand ihres geliebten Grey auf der Krankenstation der Ra-em und hoffte, dass er sich nach und nach rühren würde.

Die Kampfanthros hingegen waren auf der Ebene -40 angekommen und sahen sich um.

„Alles schaut sich um und versucht irgendwie einen Zugang zu Ebene -20 zu finden. Egal wie der aussieht. Ich will ein Ergebnis“, befahl Sadral.

„Aye, Staffelführer!“

<„Sadral an Kira oder Andrew oder wen auch immer ich da erreiche.“>

<„Cyron hier. Ich höre.“>

<„Ah ja. Sehr gut. Wie sieht es bei euch aus?“>

<„Die Umbauarbeiten gehen zügig voran. Aber bisher sind die Computer noch nicht vernetzt.“>

<„Okay. Wir sind auf Ebene -40 angekommen und untersuchen alles mal ganz genau.“>

<„Unsere Planung sah zwar anders aus, aber wenn ihr meint auf Risiko gehen zu müssen, auch gut. Wenn ihr was gefunden habt gebt uns Bescheid.“>

<„Mach ich. Sadral, Ende.“>