Kapitel 12
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Kapitel 12
die Basis lebt auf
im Jahr 2050
Während auf der Erde die Idee, Intronenviren zur Kultivierung der Anthroarmee zu nutzen, heranwuchs und sich auf den Weg machte Gestalt annehmen zu wollen, marschierte aus den Personalfähren heraus eine Hundertschaft von Soldaten, über die genroische Tundra hinweg, quer durch den Urwald, in Richtung der Basis.
Wie zu erwarten war alles ruhig, lediglich die Insekten mühten sich wie vor Jahrzehnten ab, sammelten Nektar aus den Blüten und summten vergnügt herum. Hin und wieder hörte man brechende Äste im Unterholz und sah man schemenhaft die obskursten Wesen durch den Wald huschen. Der Eine oder Andere behauptete, dass er mal ein Einhorn, mal einen Pegasus gesehen haben wolle, wiederum mehrten sich auch Aussagen, dass sich im Wald vierbeinige Wildtiere aufhielten, aber auch zweibeinige Tiere, welche sie genau beobachteten, sich jedoch versteckt hielten.
Am Ende gab es keine schlüssigen Beweise und wild durch die Gegend ballern wollte auch keiner.
An der Station angekommen, schwärmten die Truppenteile aus, umringten so gut es ging das Gelände, gewahrten jedoch keinerlei Gefahr. So versammelten sich nach vier Stunden alle vor dem zentralen Zugangstor, über welchem in großen Buchstaben Hangar stand.
„So Leute, jetzt wird es interessant“, rief Master Lieutenant Mueller in die Menge. „Wenn ich dieses Tor jetzt öffne, dann geht der Spaß los. Ihr wisst, was ihr zu tun habt. Waffen in Anschlag und alles genau untersuchen. Ich will in kurzen Abständen Berichte hören. Wenn ihr etwas außergewöhnliches seht, dann sofort melden, nicht erst untersuchen und wenn es zu spät ist bekannt geben. Alles klar?“
„Ja, Sir!“, kam aus allen Kehlen gleichzeitig.
Der M.L. drehte sich zum Tor, ging zum Öffnungstaster und betätigte ihn.
Summend und zischend fuhr das Tor links und rechts seitlich auseinander und gab den Blick ins Innere frei. Die unzähligen Augenpaare suchten sofort jeden Winkel ab.
„Hä? Da ist ja nichts drin“, rief ein Seargent aus.
„Das hätte ich jetzt nicht erwartet“, murmelte der M.L. „Okay, Männer, wir rücken ein und verteilen uns in den Gängen. Sucht jeden Winkel ab. Hopp, hopp!“
Wenig später hatte die Station die Truppen verschlungen.
Im Gebirge waren derweil zwei Geologen, die Chef-Biologin, drei Landentwickler und fünfzig Soldaten angekommen, waren den Fähren am Fuße des Felsmassives entstiegen und bauten sich auf.
„Wow! Seht euch das an“, gab Landentwickler Barn von sich.
„Warum genau sind wir hier? Ich meine, was genau suchen wir?“, fragte ein Privat.
„Laut Anweisung von Krondal sollen wir versuchen eine Höhle oder ein ganzes Höhlensystem zu finden und dann schauen, ob man eine zweite Basis einbauen kann“, gab Sammers von sich. „Ich bin zwar nur Astrobiologin, aber Gallagher meinte mir gegenüber, dass es um eine Waffenfabrik gehen soll, welche den Feind effektiver auf Abstand hält.“
„Oh. Das hört sich faszinierend an“, entfuhr es Barn. „Dann mal los. Vielleicht finden wir einen Felsspalt und tatsächlich das Gesuchte.“ Er grinste aufmunternd und setzte sich in Bewegung.
So vergnügte sich das Team erst Minuten, dann Stunden und am Ende einen halben genroischen Tag.
Der anfängliche Enthusiasmus wich nach und nach einer Ernüchterung, später Enttäuschung und am Ende purer Langeweile.
„Das ist doch unnütze Zeitverschwendung“, entfuhr es Barn und Sammers zuckte mit den Schultern.
„Ich frage sicherheitshalber mal bei Gallagher nach, was genau Krondal und ihm vorschwebt. Vielleicht hat der Oberflächenscan ja was ergeben und wir suchen einfach nur auf der falschen Seite“, verkündete MacGrey. Er war einer der Privates, welche dem Team zur Seite standen und ein scheinbar helles Köpfchen.
„Einverstanden“, setzte Barn an, „fragen sie ihn und haben sie vielleicht zufällig, also wirklich nur ganz rein zufällig, so etwas wie eine Kameradrohne im Gepäck?“
„Selbstverständlich, Sir! Das ist ein Teil der Standardausrüstung.“
„Und warum sagen sie das erst jetzt?“, stöhnte der Landentwickler, während sich Sammers die Linke vor die Augen hielt, damit niemand sah, wie sie die Au-gen verdrehte.
„Entschuldigung, aber sie haben nicht danach gefragt“, kam die einfache Antwort.
„Ich geh' ins Irrenhaus ... Na schön, dann habe ich jetzt die Frage gestellt und eine Antwort erhalten. Könnten sie, wenn sie Gallagher befragt haben, so freundlich sein eben diese Drohne zum Einsatz zu bringen?“
„Sehr gern, Sir! Aber erwarten sie nicht zu viel. Die Reichweite beträgt zwar 25 Kilometer, aber ich kann nicht garantieren, dass das ausreichend ist und vor allem kann es sein, dass das Gebirge die Verbindung stört.“
„Machen sie es einfach und erleichtern sie uns die Arbeit“, maulte Sammers.
Der Privat schaute die Astrobiologin schief an, hob eine Augenbraue und griff zunächst zum Funkgerät. <„Privat MacGrey an Commander Gallagher! Können sie mich hören, Sir?“>
<„Hier Gallagher, ich höre sie laut und deutlich. Die Frequenzverstärkung durch den Sender der Fähre funktioniert tadellos.“>
<„Sehr gut, Sir! Wir sind jetzt einen halben Tag am suchen, aber haben bisher nichts gefunden. Daher möchte ich fragen, ob wir überhaupt an der richtigen Stelle sind und ob Daten vorliegen, wie denn das Gesuchte … aussieht?“>
<„Einen Moment, ich schaue mal nach. Wie ich sehe befinden sie sich am Abhang auf der dem Kontinent zugewandten Seite. Da sind sie zwar ganz gut aufgehoben, aber der Scan zeigt, dass sich größere Grotten auf der Meeresseite befinden dürften. Nutzen sie ihre Drohnen um die ihnen abgewandte Seite zu untersuchen“>, wies der Commander an.
<„Verstanden, Commander! Wir machen uns an die Arbeit.“>
<„Gibt es bei ihnen Feindaktivitäten?“>
<„Negativ, Sir! Bisher ist alles ruhig.“>
<„Phantastisch, machen sie weiter. Gallagher, Ende!“>
Commander Gallagher schaute sich auf der Brücke um und schüttelte den Kopf. „Was machen die da eigentlich? Wandern einen halben Tag herum und stellen dann erst fest, dass sie wahrscheinlich falsch sind?“, fragte er ohne jemanden direkt anzusprechen.
Sein erster Offizier zuckte nur mit den Schulter und schwafelte etwas von: „Typisch Studenten, die keinen Job gefunden haben und jetzt Kämpfer spielen wollen.“
„Schön, Privat. Sie haben es gehört. Jetzt ist ihre große Stunde gekommen“, verkündete Barn und kreiste mit dem erhobenen Zeigefinger wie ein Propeller.
MacGrey ließ sich das nicht zweimal sagen, setzte seinen Rucksack ab, öffnete ihn und holte einen grobschlächtig Quadrokopter heraus.
„So, Sir! Ich wäre dann soweit“, sagte er und aktivierte Fernbedienung und Drohne.
„Dann mal los“, munterte Barn auf.
Sekunden später surrten die Elektromotoren und das kleine Fluggerät erhob sich, stieg in die Lüfte und lieferte auf einem kleinen Monitor, welcher sich an der Fernbedienung befand, die ersten Bilder.
Barn und Sammers stellten sich neben ihn und beobachteten die Übertragung.
„Bin jetzt auf fünfhundert Meter gestiegen. Die Spitze des Massivs wird die Drohne wohl erst bei weiteren siebenhundert Metern erreichen und passieren.“
„Okay. Wenn sie soweit sind, dann lassen sie die Drohne kurz kreisen. Erstmal sehen was sich dort befindet. Achten sie besonders auf Bewegungen.“
„Aye, Sir!“
Die Urwaldbasis erwies sich unterdessen als quasi klinisch rein. Es gab keine zerstörten Einrichtungsgegenstände, keinerlei Anzeichen dafür, dass es hier eine Schlacht gegeben hatte. Es gab keine Leichen, ganz zu schweigen von Blut. Alles wirkte so, als ob die Station errichtet und dann fluchtartig von den Bewohner im Stich gelassen wurde.
„Sehr merkwürdig“, murmelte Master Lieutenant Mueller. „Sieht so aus, als ob alles für uns hergerichtet wurde.“ Er durchstöberte einen Stapel herumliegender Akten, setzte sich auf einen Stuhl und schaute sich im Computerraum auf Ebene -6 um.
„Lieutenant Salinger!“, rief er, „Leisten sie mir beim Sichten der Unterlagen mal Gesellschaft. Ich möchte herausfinden, ob es irgendeinen Hinweis darauf gibt was hier genau geschehen ist. Ich glaube nicht an Götterwesen oder ähnliches. Zumindest halte ich den letzten Funkspruch der uns von der ersten Elara Fortress erreichte für riesigen Mumpitz.“
„Aber natürlich, Sir!“, sagte der Herbeigerufene und setzte sich ebenfalls an den Tisch.
Nach zehn Seiten wurde Salinger fündig. „Na, da habe ich doch schon etwas.“
„Ich bin ganz Ohr“, entgegnete Mueller und lehnte sich zurück.
„Als die Bauarbeiten schon sehr weit fortgeschritten waren, legten die Bautrupps einen Tunnel frei. Keiner konnte sich erklären wo der herkam und welchen Zweck er erfüllen sollte. Jedenfalls kam der Befehl die Bauarbeiten unbeeindruckt fortzusetzen, was allein schon daran lag, dass der Zeitplan mehr als straff war und eine Verbindung in real hinnehmbarer Zeit zur Erde unmöglich.
Es wurde bei Fertigstellung der Basis ein rotierendes Wachsystem eingerichtet um sicherzugehen, dass da nichts Unerwartetes rauskommt.
Innerhalb von fünf Jahren passierte auch nichts, dann gab es wohl einen Oberflächenangriff und ein Trupp von zwanzig Privates unter der Führung von Lieutenant Schirrmacher drang in diesen Tunnel vor. Mehrere Stunden später gab es einen wirren Funkspruch, welcher zum Inhalt hatte, dass ein Privat James und eben jener Schirrmacher spurlos verschwunden wären, aber zuvor noch gellende Schreie der beiden zu hören waren.
Dann kam wohl der Befehl, dass die verbliebenen Soldaten nach dem Rechten sehen sollten. Auf jeden Fall müssen sie es wohl getan haben und dann brach die Hölle los. Aus dem Tunnel heraus schaffte es keiner von denen, es war ein Totalverlust. Ein Funkspruch kam noch durch, welcher sehr beunruhigend war und beinhaltete, dass es sich angeblich um Roboter handelte und diese aus den Wänden kommen würden.“
„Aus den Wänden?“, fragte Mueller finster. „Klingt für mich unglaubwürdig.“
„Nicht unbedingt“, sinnierte Salinger. „Wenn wir alle Fakten und auch alles was sich aktuell uns darbietet addieren, dann ergibt sich als Ergebnis, dass wir es unter Umständen mit einer extrem hochentwickelten Technologie zu tun haben könnten. Eine Technologie, welche in der Lage ist interdimensionale Übergänge zu kreieren.“
„Jetzt machen sie aber mal halblang. Hört sich für mich nach einem Schauermärchen an. Aber fahren sie fort.“
„Gut! Wie erwähnt war es ein Totalverlust von 21 Leuten im Tunnel, danach überschlugen sich wohl die Ereignisse und die Station wurde quasi von allen Lebewesen gesäubert. Das war dann, laut einem noch fragwürdigeren Funkspruch, welcher von Schaffer an Pelzer ging, das Werk von erwähnten Kampfrobotern und fünf ebenso aus dem Nichts aufgetauchten altägyptischen Göttern“, schloss Salinger ab.
„Na toll. Altägyptische Götter“, schnaubte Mueller säuerlich. „Wissen sie was? Wir nehmen diesen Kram und lassen ihn irgendwo im Untergrund verschwinden.“
„Wie sie meinen, aber was sagt dann die offizielle Version der Geschehnisse um den 25./26.05.2005?“
„Es war ein Waffentest, welcher in einem Desaster endete. Im Tunnel war offiziell nichts zu finden, daher versiegeln wir den, nachdem wir zur Sicherheit nochmal kurz reingesehen haben. Das machen am besten sie, dafür dürfen sie gerne zehn gut Ausgesuchte mitnehmen.“
„Und wie soll die Versiegelung aussehen?“, fragte Salinger.
„Im Gegensatz zur ersten Mission haben wir die technischen Möglichkeiten es elegant zu lösen. Einen Deckel müssen wir nicht drauf machen, stattdessen werden wir uns auf eh schon funktionierende Technik berufen.
Wir werden nach abgeschlossener Zweiterkundung und damit Gefahrenausschließung, eine Nanopolymerwand installieren und diese zusätzlich mit einer 4D-Simulation tarnen. Keiner wird diese Ebene -20 vermissen, sie wird nicht mehr auftauchen, jeden Hinweis werden wir so gut wie es geht vernichten und wenn nicht gerade einer besoffen ist, mit voller Wucht in das 4D-Feld rein rennt, die Treppe hoch stolpert und zu guterletzt gegen die Nanowand prallt, wird es auch keiner bemerken.“
Salinger sah Mueller schief an, nickte auch genauso schräg und spitzte kurz die Lippen. „Klingt gar nicht mal so schlecht.“
„Dann schlage ich vor, dass sie sich gleich mal ans Werk machen. Im Moment haben wir Vorsprung und die anderen sind mit sich selbst, der Ausrüstung und ihren Quartieren beschäftigt.“
„Aye, Sir! Betrachten sie die Sache schon als erledigt.“
„Ausgezeichnet!“, schloss Mueller ab.
An anderer Stelle in der Urwaldbasis ging man in der Zwischenzeit dazu über die Wohnquartiere zu beziehen und sich somit einzurichten.
„Was machst du da?“, fragte Magan Rodriguez ihre Zimmerpartnerin.
„Ich richte mich in meiner Hälfte ein. Was glaubst du denn, was ich hier mache?“, entgegnete Beth Solgar.
Mexikanerin und Britin hatten sich schon vor dem Abflug der Elara Fortress 2 gut verstanden und angefreundet. Beide waren Genforscherinnen und zufällig auch der gleichen Abteilung zugewiesen. Aber ein paar Punkte schien es noch zu geben, die es dringend zu klären galt.
„Bist du religiös?“, fragte Magan.
„Nein, zumindest nicht im kommerziellen Sinn. Ich würde mich eher als leicht gläubig bezeichnen.“
„Aha. Leichtgläubig oder leicht im Glauben?“, zwinkerte Magan zu Beth.
„Also bitte, ja? Wenn ich leichtgläubig wäre, dann würde ich glauben, dass wir nicht nur befreundet wären, denn wie ein altes Ehepaar streiten wir uns gerade schon“, betonte Beth etwas streitfreudig.
In diesem Moment ging Security-Officer Bryan McBradey vorbei.
Der gebürtige Schotte hatte sich schon eingerichtet und genoss die noch zur Verfügung stehende freie Zeit, um sich ein besseres Bild von der Station, der Einrichtung und vor allem von ihren Bewohnern zu machen.
„Hallo, die Damen! Gerade erst angekommen und schon Beißereien?“, begann er, als er durch die offen stehende Tür schaute.
Die beiden Frauen lenkten ihre Aufmerksamkeit auf den ungebetenen Zuhörer.
„Was wollen sie denn? Zum Verhaften ist es wohl noch etwas früh, Mister Security“, fuhr ihn Magan scharf an.
„Entschuldigung, mein Name ist Bryan, Bryan McBradey und ich bin ab sofort der Leiter der Sicherheit auf dieser Ebene, also Ebene -5“, versuchte er die an-gespannte Situation aufzulockern.
„Na schön, Mister Bryan, Bryan McBradey. Was verschafft uns denn die Ehre ihrer Anwesenheit?“, ging Beth auf ihn ein.
„Nichts konkretes, Miss...“
„Beth Solgar. Und die charmante Person in der anderen Hälfte des Zimmers ist Magan Rodriguez.“
„Ah. Hallo, ihnen beiden. Aber zu ihrer Frage zurück. Ich schaue mir nur die Station an und versuche Kontakt herzustellen. Das macht es mir später leichter bei der Arbeit.“
„Aha, wir sehen wohl schon sehr nach Arbeit aus“, erwiderte Magan schnippisch.
„Nein, nicht wirklich. Und ein paar Stutenbeißereien kommen unter Paaren schon mal vor“, entglitt es ihm unbedarft.
Diese Bemerkung war seinerseits, dann wohl doch nicht so gut durchdacht und wurde sogleich geahndet.
Magan und Beth bauten sich fast gleichzeitig vor ihm auf, stützten die geballten Fäuste in die Hülften. „Also, Bryan der Sicherheitsmann. Du solltest wirklich mehr nachdenken, bevor du vergisst, dass du ziemlich unsicher bist, vor allem, wenn du solche Bemerkungen von dir gibst“, schnaubte Magan entrüstet.
Beth schnappte sich den Burschen sanft beim Schlafittchen und zog ihn ins Zimmer. „Das war in der Tat nicht nett“, begann sie. „Was meinst du“, fuhr sie an Magan gewandt fort, „machen wir mit unfreundlichen Wachleuten?“
„Keine Ahnung. Aber er ist so niedlich, dass ich vorschlage ihn einfach laufen zulassen“, flötete Magan.
„Ähmmm... ich habe schon verstanden was ihr meint. Kommt bestimmt nicht mehr vor“, stammelte McBradey leicht errötet.
„Na also. Geht doch und jetzt schau dich schön weiter um. Wir sehen uns bestimmt noch oft genug“, sagte Beth und ließ ihn los.
Nachdem der Officer das Zimmer eilends verlassen hatte, schloss Beth mit einem Faustschlag auf den Schließtaster die Tür und drehte sich zu ihrer Zimmermitbewohnerin um. „So, wir sind jetzt also schon ein Paar? Zumindest wird das jetzt die Runde machen.“
Die leicht kurvige Britin lächelte zweideutig und spitzte die Lippen, während die grazile Mexikanerin sich in Pose brachte, eine Augenbraue lupfte und anhub: „Na ja, warum nicht. Die Gerüchteküche wird hier schnell genug brodeln und wer möchte da schon der Letzte sein?“
„Na ja, wenn's schön macht. Warum nicht“, erwiderte Beth, „und für ganz neue Erfahrungen bin immer offen.“