Das Haus Rosé 2 - Ein kleiner Ausflug.
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Ein kleiner Ausflug
Tom freute sich wirklich jetzt auf die Stadtreise. Er würde die mitnehmen, die er gerne jetzt bei sich haben wollte. Und darunter zählte auch der liebe Alex, der genau hinter der Tür sein sollte. Leise machte er die Tür auf und es war recht dunkel hier drinnen. Von den 30 Betten, waren drei besetzt und es schliefen alle. Sogar Alex schlief, obwohl recht Unruhig. Doch diesmal sah es so aus, als ob es keine Alpträume wären.
Vor dem Bett ging er runter in die Knie, strich einmal sanft über Alex Kopf, über das große Schlabber Ohr, der schwarz und warm war, um ihn dann einen Kuss auf die Wange zu geben. Alex roch so jugendhaft, so wie ein Junge in seinen alter riechen sollte. Doch Alex wachte deswegen nicht auf und deswegen zog er die Decke davon und nahm ihn auf die Arme.
„Na schau einmal an…“, flüsterte Radus neben ihn.
„Sein Körper hat es nicht vergessen, es ist nur die Blockade die er hat, Radus.“
In seinen Armen rekelte sich Alex und gemütlich drückte er ihn an sich, damit es nicht jeder sieht und, falls Alex aufwacht, sich erschreckt, weil er auf seinen Armen lag. Aber es kam alles ganz anders.
„Tom… du bist da…“, flüsterte Alex so leise wie ein Engel mit geschlossen Augen.
Grinsend stand er auf und setzte den Jungen auf seinen Arm rauf, so wie er mit jeden seiner Jungs getan hat. Und schnell wurde es auch dann weich an seinem Bauch.
„Du hast es nicht einmal mitbekommen…“, stellte Tom traurig fest und verließ leise den Raum, bevor er die Tür wieder schloss.
„Radus, Talus. Bereitet meine Fünf erwählten und Rax auf die Reise vor. Zieht euch warm an, denn wir machen jetzt eine hoffentlich schöne Reise in die Stadt.“
„Ich bin mir nicht sicher, ob wir die passende Kleidung haben.“, gab Talus zu bedenken.
„Bestimmt, Haslar solltest du deswegen ansprechen und wenn nicht, dann packt viele große Decken ein. Ich werde jetzt alleine zu Benjamin gehen. Alex braucht was zum Anziehen und wenn ihr fertig seid, dann warten unten im Hof, ich werde aber sicher eine Stunde brauchen, Ok?“
„Tom, einer von uns muss da sein! Bei dir sein!“, sprach Radus dagegen.
„Nenenene, kommt nicht in Frage. Jetzt haben wir die nächsten zwei Tage frei und zumindest heute, seid ihr meine Freunde und nicht meine Leibwächter, ok?!“
„Radus, ich mach das schon mit der Wache, genieß du den Tag wie besprochen!“, Radus schnaufte aus, sah sich sein Bruder an, sah zu Tom rüber und nickte dann, wenn auch leicht zittrig.
„Gut, dann wäre das auch geklärt, also husch husch!“
Beide Brüder sahen sich wieder kurz an, bevor sie sich vor Tom verneigten und viel lockerer zurück zu den Liften gingen. Radus klang aufgeregt beim Sprechen, bevor sie dann um eine Ecke verschwanden.
Da Tom noch immer die Decke um die Schulter draufhatte, zog er sie runter und legte sie stattdessen um Alex rüber. Der Junge seufzte leicht und leise und schmiegte das Gesicht in sein Hals. Auf dem Weg zu Benjamin, erinnerte er sich wie Alex geschmeckt hatte, wie sie sich geküsst haben das erste Mal und wie Alex Augen kurz die Flamme der Lust aufloderte. Somit wusste er wie er Alex Blockade langsam zerbröckeln konnte und vermutlich wird es ihnen beiden auch noch Spaß bereiten.
Es war recht ungewohnt alleine zu gehen, wieder alleine zu sein, ohne Radus und Talus an seiner Seite. Normal würde er jetzt mit ihnen sprechen, wie alles weitergeht. Radus würde ihn bestimmt fragen: „Was nun Tom?“.
Das sind solche Sachen, an die er sich schnell gewöhnt hat und auch, die er leicht vermisste. Er mochte beide Brüder sehr. Sie sind freundlich, zuvorkommend und absolut Loyal und voller Hingabe ihm gegenüber. Und natürlich sind sie beide heiß!
Doch nun musste er sich beeilen. Der Schnee bleibt liegen. Die Kälte beißt sich rein bis in seine Knochen und es schein so auszusehen, dass es noch länger schneien wird, so violett wie der Himmel war. Nachdem er ein paar Schritte in die Stille ging, sah er kurz nach hinten und er sah, wie die Balkone durch eine Glaswand geschlossen waren und wie in jedem Zimmer das er sah, noch leicht beleuchtet war.
Schmunzeln musste er dennoch, weil von hier unten er ziemlich gut die fickenden paare, oder Gruppen sehen konnte und nun müssen die Reinigungskräfte auch die Glaswände sauberschrubben. Jetzt, da er endlich wieder Luft zum Atmen hat, konnte er sich auch auf morgen freuen, wenn die ganzen Archaischen Echsen zu ihm gebracht werden, um mit ihm zu sprechen, und vielleicht auch für mehr.
Von hier konnte er auch zum Haupteingang schauen. Dort sah er große und ziemlich viele Zelte stehen und es war hell beleuchtet. Entweder Qadir, oder Haslar mir Silar kümmern sich um die Echsen, die vor dem Tor campieren, weil sie hoffen einen Blick auf ihn zu erhaschen, oder natürlich auch für mehr.
Es tat wirklich gut jetzt keinen vollen Terminkalender mehr zu haben. Zitternd wandte er sich jetzt der Straße zu und er sah zwei neue Häuser. Sie waren noch nicht bemalt, aber eines der Häuser war nun die Schule. Dreistöckig, langgezogen und vorne hatte sie einen großen Eingang. Es hing sogar schon die Tafel. „Grundschule“.
Weiter hinten sah er auch schon, wie der Keller für die nächsten zwei Schulen ausgehoben warer. Das werden größere Gebäude werden und er freute sich im Sommer zu sehen, wie hier die Schüler nach der Schule nach Hause gehen, oder von der Kutsche in die Stadt gebracht werden. Immer schnell wurden seine Schritte und der schmelzende Schnee durchweichte sein Fell, was besonders ein Problem war.
Er hüpfte schon fast die drei Stufen hoch auf die Veranda von der Familie Rivär und ging mit sehr großen Schritten zur Tür. Kurz überlegte er sich, ob er anklopfen sollte. Doch er machte sie einfach nur auf und schritt in die wohlige Wärme rein.
„Bist du das Julian!?“, hörte er Julia aus der Küche schreien und im nächsten Moment sah er einen Geparden Kopf, der um die Ecke sah.
„Wir haben einen Gast Julia, und der ist nackt!“, schrie der Gepard und grinste kurz, bevor der Kopf wieder zurückzog. Auf Anhieb gefiel ihm das Wohnzimmer vor ihm. Der Kamin war angefacht und knackte einmal laut. Vor dem Kamin standen zwei cremefarbigen Couchen die zum tiefen Couchtisch in der Mitte im Raum ausgerichtet waren. Bei jeder Couch stand ein kleiner Tisch mit einem vielarmigen Kerzenständer. Der weiße dicke Teppich im Wohnzimmer passte wunderschön zum fast schwarzen und polierten Holzboden.
Da er nun im Eingang stand und links die Reiseumhänge hingen und rechts ein Kasten für allerlei, besonders aber für die ganzen Schlüssel und die Ausstattung für Benjamins Ausflüge als Arzt vorbereitet war, zog er die Decke von Alex, der dabei auch langsam die Augen aufschlug.
„Tom?!“, Julia sah ihn sehr überrascht an und trocknete sich vermutlich die Hände im roten Geschirrtuch. Sie hatte ein rotes Tageskleid an und darüber eine Kochschürze. Doch schnell verwandelte sich das überraschte Gesicht in ein lächelndes. Es war schön zu sehen, wie ihr Blick nicht an ihm runterging, so wie er aussah. Er hatte noch immer das Eingewöhnungsgeschirr an, war nackt und hatte Alex, der nackt war auf dem Arm.
„Hey Julia!“, begrüßte er sie und sie lächelte noch breiter bei der Begrüßung.
„Bleibst du zum Essen?“
„Leider nicht, ich wollte nur zu Adelbert.“
„Sehr schade. Dann setz dich zumindest hin und ich mach dir ein Kaffee.“
„Sehr gerne.“
Sie zeigte ihm, dass er sich auf die Couch setzen soll und als er sich mit Alex auf die Couch setzte, hatte sie schon eine Tagesdecke in der Hand und legte es auf ihnen beiden rüber.
„Hallo Alex, schön dich wieder zu sehen!“, sagte sie sehr freundlich und da, realisierte Alex langsam wo sie waren.
Leicht verstört sah sich Alex um und stützte sich dabei an Toms Brust ab, um einen besseren Blick zu haben.
„W-Wo sind wir?“
„Das ist das Haus von Benjamin Rivär.“
Alex biss sich auf die Lippen.
„Ich muss mal!“, sagte der kurz und knapp und da ging schon die Hand runter zu den Lenden.
„Wo ist die Toilette?“
„Im ersten Stock, zweite Tür links!“, kam es zurück von Julia.
„Hast du gehört Alex?“
„Biste wahnsinnig? Ich bin Nackt!“
„Und?“
„Was UND?“
Tom schmunzelte und stand schnell auf, um Alex zu der Toilette zu tragen. Die Toilette war beleuchtet und es hingen zwei große Laternen drinnen. Sofort ließ Tom Alex los, dass der schon runterspringen wollte und vor der Kloschüssel, hielt er sich den kleinen Penis. Sofort kam ein starker gelber Strahl zum Vorschein und zufrieden murrte Alex.
Als Tom das sah, musste er auch.
Er stellte sich neben ihn, zog die Felltasche runter bis über den Knoten und zeigte mit der Spitze auf die Schüssel. Alex starrte offenkundig, was Tom überhaupt nicht störte. Denn auch er seufzte zufrieden für diese Erleichterung.
Sie wurden ziemlich beide gleichzeitig fertig und Tom schob den kleinen Hocker zur Seite, damit sie beide beim Wasserbecken Platz hatten. Alex nutzte tatsächlich den Hocker und Tom zeigte ihn abermals, wie das mit dem warmen Wasser funktionierte. Nachdem sie sich auch die Hände abgetrocknet haben hob er Alex wieder auf den Arm.
Beim Runtergehen flüsterte ihn Alex was zu.
„Deiner ist so riesig…!“
„Warte bis der steif ist!“
Das grinsen musste er unterdrückten, als er sah, wie sich Alex auf die Lippen biss und danach sich fest an ihn schmiegte. Nachdem er die Toilettenspülung benutzt und den Raum verlassen hat, stand vor ihm ein Benjamin, dem gerade der Kiefer runterfiel, als sie sich gegenüberstanden.
„Schnauze zu, es zieht.“
Benjamins Schnauze klappte laut zu und fest wurde er dann vom Familienvater am Bauch umarmt.
„Hey Benjamin!“
„Tom…!“, er spürte vom ersten Moment an, was Benjamin im Kopf hatte.
„DER KAFFE IST FERTIG!“, schrie Julia von unten und da ließ ihn Benjamin los und führte sie beide die Treppe runter ins Wohnzimmer. Was Tom sah, war, das rechts hinten im Wohnzimmer die Küche war und rechts vorne eine Leseecke. Die Ecke war Halbrund und man konnte sich in einen Liegestuhl setzen oder legen und wegen den großen Fenstern die Sonne und die Sterne beim Lesen genießen. Oder wie es jetzt der Fall war, beim Schneefall.
Nachdem sie sich wieder hingesetzt haben, deckte er sie beide zu und zog die Decke von einer Seite über Alex Schritt. Alex kam das genau recht, denn der setzte sich auf Tom um. Nun saß er auf einem Bein von Tom und hatte seine zwischen die von Tom auf der Couch, und weil er nun so gemütlich saß und es schön warm war, lehnte er sich nach rechts gegen Toms Brust an.
„Ihr seid ja wirklich Feuer und Flamme.“, kommentierte Julia das Bild von ihnen, während sie ihnen den Kaffee brachte.
„Danke.“, sagte Alex freundlich und nahm die erste Tasse, um sie Tom zu geben und nahm dann die zweite für sich. Das fiel Tom natürlich auf und es freute ihn zu sehen, wie sich Alex langsam wandelt.
Sie beide nahmen einen Schluck und hielten die Tasse mit beiden Händen fest, weil ihnen doch noch recht kalt war. Währenddessen saß Benjamin rechts neben ihnen und starrte sie beide an. Sie warteten noch bis Julia sich dazugesellte, aber als sie kam, war sie nicht alleine.
Der Gepard von vorhin kam zu ihnen und anstatt sich ihnen gegenüber zu setzten, setzte der sich links neben Tom und Alex. Julia, die rechts neben Benjamin saß, sah sie beide an.
„Sebastian, das ist Tom er ist de…“
„Ich weiß schon, wir haben uns schon getroffen. Es freut mich dich zu sehen Tom, wirklich!“
Tom grinste und mit seinem langen Arm konnte er ohne Probleme Benjamin und Julia an der Schulter umschlingen.
„Ach, wieso?“
„Weil ich mich bedanken möchte, dass du dich um meinen König gekümmert hast.“
„Achso, dafür brauchst du dich nicht bedanken.“
„Egal, danke Tom.“
Die Stille die nun einkehrte war recht angenehm. Der Kamin verströmte eine wohlige Hitze. Der Kaffee war sehr gut und leicht süß und es schien sogar Alex zu schmecken, da der schon die halbe Tasse leergetrunken hat.
Auch Benjamin und Julia genossen es und lehnten die Köpfe aneinander und heilten sich die Hände. Nur Sebastian schien etwas unruhig zu sein, dass der mit dem überkreuzten Bein wippte.
„Wie geht's Adelbert?“
„Gut, aber er wird eine Narbe behalten. Die Wunde schließt sich gut und nachdem ich das Verband gewechselt habe, da es nass und schmutzige war, weil er nach dir… egal. Er kann wieder mit beiden Augen sehen.“
Erleichtert atmete er aus.
„Und… Vahl, war glaub ich sein Name.“
„Er hatte Glück, großes Glück. Ein großer Nagel wurde ihm in die Schulter geschlagen und nur knapp hat es die Lunge verfehlt. Aber in zwei drei Tagen kann er uns verlassen. Nur muss er seinen Arm eine Woche schonen und in der Schlinge behalten. Und er wird keinen bleibebenden Schaden haben und kann alles machen, was er zuvorgetan konnte.“
„Und sein Sohn?“
Benjamin fuhr sich über den Nasenrücken mit dem Zeige- und Mittelfinger.
„Abwarten. Der Rattenmensch hat sich in ihm ergossen und ich habe erste Anzeigen von einer Intimkrankheit festgestellt. Doch das neue Antibiotika das ich heute aus der Stadt abgeholt habe, sollte gut dagegen anschlagen. Der verletzte Darm sollte morgen abgeheilt sein und somit kann ich ihn aus dem künstlichen Koma wecken.“
Das waren auch gute Nachrichten, dachte er sich.
„Und der Rest deiner Patienten?“
„König Raul wird wieder normal gehen können, aber bis es soweit ist, wird er hierbleiben. Ich schätze das werden zwei bis drei Monate werden. König Amber braucht noch ein oder zwei Wochen, bis er selbst stehen kann, aber bis er völlig die Gicht besiegt hat, ist das ein langer Prozess. Und König Augustin… er geht morgen ins Haus und… Qadir bereitet alles für seine Bestattung vor. Er soll die letzten Monate noch genießen und mit diesen Erinnerungen… ins nächste Leben scheiden.“
Benjamin seufzte traurig und stand auf.
„Ich muss nun los, heute werden Gäste erwartet und ich muss sie untersuchen. Julia, schaust du dann nach Justin?“
„Mach ich.“
„Gut, also bis dann und Tom, bleibst du?“
Tom schüttelte den Kopf.
„Ich wollte zu Adelbert und Vahl und dann fahre ich in die Stadt. Ich möchte dort die Feierlichkeiten sehen und ein paar Sachen für Alex kaufen.“, traurig sahen ihn Benjamins Augen an und Tom verstand ihn und seine Gelüste.
Schnell schnappte sich Benjamin den Reiseumhang, war ihn um sich und nahm den Koffer neben der Eingangstür in die Hand. Mit einem „Bis später Schatz.“, verließ er das Haus.
„Na komm Tom, schauen wir mal ob wir was für Alex zum Anziehen haben!“, sagte Julia energiegeladen und hüpfte von der Couch auf.
Sie ging schon die Treppe hoch, als er runter zu Alex sah.
„Fertig getrunken?“
Alex starrte ihn an.
„Du… du fährst in die Stadt?“
Tom nickte.
„Wo… soll ich warten?“
„Du kommst mit mein kleiner.“
„Du weißt… ich darf nicht!“
„Doch darfst du, aber nur in meiner Anwesenheit.“
„Tom…!“
Alex begann zu zittern und bekam auch noch ganz feuchte Augen.“
„Keine Angst, wirst sehen das es schön werden wird.“
Doch bevor er mit Alex aufstehen konnte, packte ihn Sebastian am Arm.
„Tom, kurz noch.“
Überrascht sah er Sebastian an.
„Ähm… dieser Junge den mein König hat… kannst du ihn zu mir schicken?“
„Weshalb?“
„Weil ich mich entschuldigen wollte für mein verhalten und ich möchte…, dass mein König glücklich ist.“
„Sebastian, um ehrlich zu sein, ich bin nicht dein Laufbursche. Wenn du was zu ihm zu sagen hast, dann geh selbst hin. Bitte beim Empfang nach ihn und warte bis er kommt.“
„Wow… und man sagte mir das du nett und höflich bist…“
„Bin ich auch, du bist noch hier.“, sagte Tom und stand auf. Wieder ging er die Treppe rauf und sah nach rechts. Keine Tür war offen also sah er nach links. Am Ende des Ganges, die Tür neben dem Bad, war die Tür weit offen und hell brannte Licht darin.
Dorthin ging Tom mit dem zittrigen Alex auf dem Arm. Das Zimmer war ein Chaos und Julia stand einfach so mitten im Raum und sah dann langsam zu ihm rauf.
Kleidungsstücke lagen auf dem Boden und auf dem recht großen Bett. Phallusse jeglicher Größe waren im ganzen Raum verstreut. Einige Gläser Gleitgel lagen am Boden und waren offen. Büschel vom roten und weißen Fell waren auf der Bettdecke und den Lacken und auch einige Federn waren überall im Raum zu finden. Das Bett sah verkrustet aus vom getrockneten Sperma und der Geruch danach, brannte in der Nase.
„Das… werde ich nicht aufräumen… OOOHNEIN… Das darf dann Benjamin mit den Jungs machen!“
Julia war nicht sauer, eher geschockt.
„Ach komm schon Julia, halb so wild. Sie werden es schon alles sauber machen und auch aufräumen.“
„Wenn nicht, dann fliegen sie!“, sie lächelte als sie das sagte.
Tom ließ Alex frei, der nun die Angst vergessen hat und sich genaustens im Raum umsah.
„Sag mir Julia, wie kam das jetzt mit Marcell. Ich dachte… Julian und Marcell…?“
„Nun… Als Julian den süßen Elias uns vorgestellt hat und gesagt hat, dass er sein Fester Freund ist. Drehte Marcell etwas durch.“, während sie sprach, machte sie den Kleiderschrank auf und sah in die rechten Regale rein.
Alex schnüffelte nun im Raum und bedeckte sich den Schritt mit beiden Händen.
„Wie meinst er ist etwas durchgedreht?“
„Nun, was mir Benjamin erzählt hat, dachte sich Marcell, dass seine Gefühle Albrecht galten, aber dem war nicht so. Er fand ihn nur extrem Anziehend, also körperlich. Doch nachdem sie ein paar Stunden… naja… weißt ja… Zeit miteinander verbracht haben und Marcells Blut sich ausgetobt hat, sah er langsam alles anders und er verstand, wem er im Begriff ist zu verlieren.“
Sie hatte einen dicken grauen Pullover in der Hand und drehte sich zu Alex.
„Zieh den mal an mein Lieber.“
Mit einer Hand nahm Alex den Pullover in die Hand und tapste dann hinter Tom, damit er beide Hände frei hatte und sich nicht schämen musste.
„Unter Tränen gestand Marcell Julian, dass er ihn nicht verlieren wollte, doch da war es schon zu spät. Julian hatte seine Flamme gefunden und Elias ist Hals über Kopf in Julian verknallt. Da drehte Marcell durch und warf sich Julian vor die Pfoten. Weißt du… es ist schlimm, wenn man die Chance hatte mit jemanden zusammen zu kommen, aber die Chance vertan hat. Das gleiche ist Marcell passiert. Aber wie du weißt, wenn man sich verliebt und sich dann noch einmal, dann vergisst man die vorherige Person nicht, sondern trägt sie noch immer im Herzen. Und weil Julian ein sehr großes Herz hat und Elias Marcell wirklich sehr mag, was fast an Liebe gleicht, empfangen sie ihn in ihrer Beziehung. Die drei sind jetzt unzertrennlich und ich bete für sie, dass es auch gut geht. Nur sehr selten klappt eine Dreiecksbeziehung. Aber sie sind noch jung und quasi frisch verliebt. Das Einzige was sie gerade im Kopf haben ist, naja… du weißt schon.“
Tom freute sich für die drei und drehte sich um. Vor Alex ging er in die Knie und sah sich ihn an. Alex grinste ganz leicht, als Tom schaute ob es auch wirklich passte. Bevor er sich aber an Julia wandte, nahm er Alex Schritt in die Hände und drehte sich dann mit ihm zu Julia.
„Sieht gut aus, denke ich.“, nickte Julia als sie das Gespann sah.
„Jetzt nur noch die Unterwäsche und eine lange Hose und Mantel.“, sagte sie, während sie den Kleiderschrank durchwühlte. Sogleich flog eine Unterhose über ihre Schulter und traf fast Alex auf dem Kopf, wenn es nicht Tom aus der Luft geschnappt hätte.
Als nächste flog die lange Hose, die Tom wieder fing und Alex überreicht. Jetzt sah Alex wie ein normaler Junge aus und das gefiel auch den Jungen sehr.
„Endlich nicht mehr nackt…!“
„Hat es dich wirklich so gestört?“
„Es… nicht hier Tom, bitte!“, flüsterte Alex und Tom stellte fest, dass die Hose knapp so große war. Es passten zwei seiner Finger rein. Doch als Tom in die Hose sah, gestand er sich das die rote Unterwäsche Alex sehr gut passt.
„Die Hose ist knapp zu groß, hast du etwas Kleineres?“
„Ok, dann keine Hosen von Marcell.“
„Denke ich auch, Alex hat nicht so einen vollen und runden Po wie Marcell.“, daraufhin kassierte er einen recht festen Faustschlag auf die Schulter. Tom spielte mit und sagte laut „Ouch!“.
Kichernd sagte Julia: „Nie über den Po von Jungs lästern!“. Was Tom zum Lachen brachte und sogar Alex kichern ließ. Alex konnte wirklich süß sein, wie jetzt beim Kichern, wo die Angst völlig verschwunden war. Da zog er Alex wieder die Hose aus und im selben Moment kam Julia zu ihnen. Etwas schamvoll nahm Alex die dunkelbraune und starke Hose entgegen und Tom überreicht die andere Julia.
Nachdem Alex die Hose angezogen hat, drehte er ihn auf die Seite, dann weiter bis er mit dem Rücken zu ihm stand und dann noch weiter bis er wieder vor ihm stand.
„Zwickt auch nichts im Schritt?“
Alex schüttelte den Kopf.
„Sehr gut, auch der Po kommt wunderschön zur Geltung.
Wieder kassierte er einen Faustschlag.
„Ouch! Wofür war das denn bitte!?“, spielte er abermals mit und Alex zuckte grinsend mit den Schultern.
„Vielleicht Tom, weil es sein Po ist und nicht deiner?“
Lachend stand Tom auf und als er wieder runter sah, reichte ihm Axel grinsend die Hand.
„Ich gehe jetzt zu Adelbert, während du bei Julia bleibst, sie muss noch einen Mantel für dich finden, ok?“
Julia hatte fünf Mäntel in den Armen und sah ihn wirklich liebreizend an.
„Du bist so ein toller Vater Tom… die letzte Tür ist das Patientenzimmer.“
Tom lächelte zurück, doch im inneren fühlte er was ganz anderes. Er fühlte das Versagen als Vater, zumindest wollt er Markus und Keyn sehen, aber sie waren von einem Wichtigen Paar für zwei Wochen gemietet worden. Und somit hat Axel Markus doch nicht bekommen, wie versprochen. Es fühlte sich so falsch an, seine beiden Söhne *herzugeben*, aber es gefiel den beiden, sie wollten es und sie sahen und sehen auch glücklich mit dieser Entscheidung aus.
Und dann noch das mit Chris, aber das war ein ganz anders Thema. Chris ist nun Hekis Junge, sein erster und da möchte er nicht dazwischenfunken.
Auf der Tür stand *Patientenzimmer* und links von ihm die Tür stand *Praxis*. Leise machte er die Tür auf, weil er keinen Wecken wollte. Sieben Betten waren zu sehen. Gleich rechts lag ein schwarz-grauer alter Wolf. Daneben ein weißer Tiger. Das war die eine Reihe und das Bett gegenüber der Wand war leer. Rechts vom leeren Bett, war das Bett durch einen blauen Vorhang von neugierigen Augen geschützt. Am nächsten Bett, dachte er sich auch das es leer war, aber er sah ein Zipfel braune Mähne. Also müsste das Adelberts Bett sein. Das Bett dahinter war leer und im letzten Bett sah er König Raul, der die Augen geschlossen hatte und zu schlafen schien.
Die einzige Lichtquelle war die große Laterne über dem Bett, das mit einem Vorhang geschützt war. Es wirkte etwas düster im Zimmer, aber es war hell genug, um fast alles zu sehen. Vorsichtig und leise schloss er die Tür hinter sich und ging langsam zu Adelbert. Tatsächlich saß Adelbert auf dem Bett und er war nicht alleine. Neben ihm saß ein brauner Puma, der mit Türkisen Augen zum Bett vor sich starrte. Adelbert und der Puma hatten den anderen in den Armen und auch Adelbert starrte in das Bett gegenüber.
Sie haben ihn tatsächlich nicht bemerkt und somit konnte er sie beide betrachten. Adelbert hatte eine Bandage über die Stirn und es schien, als ob es seine Augenbraue erwischt hat. Der Puma, der nackt war und dessen Schritt nur von der Decke verdeckt war, hatten den Arm in einer Schlinge. Die Schulter war Bandagiert und blutete nicht, weil alles schön weiß war.
„Hey ihr beiden.“, begrüßte er sie beide und der Puma zuckte kurz zusammen, während Adelbert langsam zu ihm sah. Adelbert grinste, was womöglich daran lag, dass er nackt vor ihnen beiden trat. Der Puma betrachtete ihn von oben bis unten und sah dann zu Adelbert.
„Vahl, das ist Tom.“
Tom ging gleich zum Puma und reichte ihn die Hand. Bevor sie sich die Hände schüttelten, starrte der die Hand für ein paar Sekunden an. Nachdem drehte sich Tom um und sah, wie Justin voller Schläuche, die in alle Körperöffnungen gesteckt waren, auf der Seite lag und tief schlief. Der Junge lag zu ihnen gewandt und der Schritt wurde von einem einfachen Tuch verdeckt.
Erinnerungen tauchten in seinen Kopf auf, wie er die ersten Tage so im alten Haus lag. Nachdem er das verdrängen konnte, schnappte er sich einen Hocker und setzte sich vor ihnen beiden hin.
„Wie geht's dir Vahl? Adelbert hat schon erzählt was dir geschehen ist und Benjamin sagte mir, dass du und dein Sohn, auf dem Weg der Besserung seid.“
„Es… es muss laufen.“, sagte der Puma und grinste freundlich zu ihm runter.
„Sehr gut… ich habe deinen Wunsch gehört… bist du dir da auch wirklich sicher dabei? Einmal unterschrieben…“
Vahl sah in Adelberts Augen und der Löwe nickte ihm zu.
„J-Ja… ich… bin nicht sicher.“
„Hier seid ihr sicher, versprochen.“
„J-Ja… Adelbert hat es auch gesagt.“
„Gut… dann komme ich wieder mit den Verträgen, wenn ihr gesund und munter seid. Bis dahin kuriert euch aus.“
„Das wars? Mehr nicht?“
„Wie meinst du das Vahl?“
„Ich dachte du schaust mich und mein Sohn an. Rammelst uns einmal durch und erst wenn wir gestöhnt haben und ich ein loses Loch habe, dürfen wir unterschreiben!“, sagte Vahl leicht aus der Fassung.
Da stand Tom auf und stellte sich vor Vahl hin. Er sah die Verwirrtheit, die Angst und die Zweifel in seinen Augen. Sachte nahm er Vahls Kopf in beide Hände und legte die Stirn auf die von Vahl.
„Nein Vahl. Ihr habt euch entschieden und ich begrüße euch jetzt schon mit offenen Armen in meiner wunderschönen Familie.“
„Siehst du Vahl, ich sagte doch, dass du nichts zu befürchten hast.“
Vahl vergoss Tränen und schluchzte, das war das Zeichen, dass er den Kater die Zeit geben sollte alles zu verarbeiten.
„Wollen wir auf die Feier? Ich nehme noch ein paar mit. Werden so um die sieben sein.“, flüsterte Tom, während er noch eine Hand auf Vahls Schulter hatte.
Adelbert hob eine Augenbraue und seufzte dann.
„Ich dachte, dass eine Kutsche ausreichen würde, aber so viele… da brauche ich das Zeug von Qadir. Ok Tom, ich brauch noch etwas Zeit und Babsi und ihr Mann haben erst in einer Stunde Schluss.“
„Super, dann habe ich noch genug Zeit um nochmal zu mir hoch zu gehen. Eine Stunde also?“
„Eine Stunde Tom.“
„Supi!“
Tom verabschiedete sich mit einem Winken von den beiden und bevor er die Tür ganz schloss, hörte er Vahl was flüstern: „Kann ich mit?“
Tom sah das es im Zimmer der Jungs dunkel war und deswegen nahm er die Treppe runter, wo Alex und Julia auf der Couch saßen und mit Sebastian redeten.
„…, ja und dann noch die Karotten anschmoren und mit Rotwein ablöschen und…“, Sebastian verstummte als er zu ihnen ging.
„Wollen wir Alex, es wird Zeit.“, Alex hatte nun eine dicke braune Hose, einen dunklen Ledermantel, einen grauen Pulli, und einen roten Schal plus rote Mütze. Wie Julia vorhin, hüpfte Alex runter von der Couch und streckte ihm die kleine Hand entgegen, die Tom warm und fest entgegennahm.
„Tom, bevor ihr geht, möchte Sebastian noch was sagen.“
Da wandte sich Tom wieder Sebastian zu.
„Ich… entschuldige mich nochmals. Ich… ähm… danke, ich werde deinen Rat annehmen und morgen nach Kubu fragen.“
Lächelnd nickte Tom.
„Mach das und sei nett zu ihm, bitte.“
„Das werde ich und bis nächstes Mal“
Da wandte er sich an Julia.
„Gartenfest?“
Julia fing über beide Ohren zu grinsen an.
„So ist es!“
„Sehr schön, also dann, euch beiden noch einen schönen Abend!“
„Tschüss Tom!“, verabschiedete sich Julia von ihnen beiden und als Tom vor der Tür stand, war die ganze Landschaft schon in weiß getaucht und dicke Schneeflocken fielen vom Himmel herab. Es war jedes Mal wunderschön sowas anzusehen, wie sich die Landschaft wandelt.
Blitzschnell hob er Alex hoch und setzte ihn auf den Schultern ab. Er rannte los und Alex schrie einmal kurz vor Überraschung auf und hielt sich an seinen Ohren fest. Doch nach einigen Minuten fing der Junge zu lachen an und ließ seine Ohren los. Es war das schönste was er in letzter Zeit von Alex hören durfte. Ausgelassen und fröhlich lachte der Junge und streckte beide Arme aus.
Er lief die Hundert Meter zurück zur Treppe die runter in Untergeschoss vom Haus Rosé führte. Vorbei an den zwei Wachen dort, die dick eingepackt waren und ihm nur kurz ansahen, bevor sie den Kopf wieder hängen ließen und sich an der Feuerschale die Hände wärmten. Alex ließ er dann wieder an sich runter, kurz bevor er die Treppen runternahm. Der Junge der gleich Seine Hand nahm, hüpfte bei jedem Schritt auf und summte ein Lied vor sich hin.
„Ist das das erste Mal das du eine Feier besuchst mit einem Erwachsenen?“
Da blieb Alex stehen und rührte sich kein Zentimeter mehr. Gerade wo der dünne Verband drauf war, riss er es schon wieder runter.
Er hob Alex auf und setzte ihn abermals auf seinen Arm ab. Leise schluchzten Alex und er ertrug es nicht. Deswegen bleib er im schwach beleuchteten Gang stehen.
„Es tut mir leid… es tut mir so unendlich leid. Für ein paar Sekunden konntest du alles vergessen und ich habe wieder alles kaputt gemacht. Ich… ich möchte doch nur das du glücklich bist, wieder so lachst wie vor ein paar Sekunden! Mein lieber Alex… was habe ich nur angestellt.“
Nun konnte Tom die Tränen nicht zurückhalten und während er Alex festhielt, weinte er diese Ungerechtigkeit aus sich. Zu sein Versagen auf ganzer Linie, konnte er nun auch Alex hinzuzählen.
Da Schlug etwas auf seinen Arm und als er die Augen öffnete, sah er vor sich das Gesicht von Alex. Der Junge weinte noch immer, sah ihn aber fest in die Augen.
„Kein Weinen!“, sagte Alex mit gebrochener Stimme. Diese zwei Worte, brachten ihn zum Grinsen und er konnte nur nicken. Als Dank für die, für ihn, aufmunterten Worte, küsste er ihn die Tränen davon, was Alex kurz aufmurren und erzittern ließ. Verstohlen grinste der Junge, während man ihn die Tränen wegwischte. Und dann, ganz überraschend, tat dies auch Alex bei ihm. Die Lippen waren so zart, so weich und so warm, bis sich die Lippen auf seine legten und Tom einen sanften und kurzen Kuss von Alex bekam.
Erst als Tom, wieder, vor Dank Alex anlächelte, lächelte auch der Junge und mit gebrochener Stimme flüsterte Alex: „Lass mich wieder runter bitte.“
„Machen wir Huckepack?“
„Ohja!“, die Stimme klang jetzt nicht mehr so gebrochen und auch wieder fröhlich. Tom ließ Alex runter und ging dann in die Knie. Nachdem zwei Arme sich um seinen Hals geschlungen haben, stand er auf und packte gleichzeitig die Beine die hinter ihm runterhingen. Glücklich und zufrieden legte Alex den Kopf auf seiner Schulter ab und blies ihm den warmen und süßen Atem auf die Wange.
Vor ihnen sahen sie schon seinen Aufzug, als Alex leise zu flüstern begann.
„Das wird mein erstes Mal sein Tom. Und ich… weinte nur weil Andreas es nie geschafft hat mit uns zu gehen. Doch du… ich freue mich und ich glaube dir. Ich möchte… einfach jetzt was anderes vor mir sehen.“
„Das wirst du mein Junge.“
„Wenn du das sagst, klingt das schon fast so, als würdest du mich als deinen Sohn sehen.“
„Das bin ich doch auch! Ich bin von jedem Jungen hier der große Vater.“
„Achso… so meinst du es…“
Wie das Alex sagte, klang schon fast enttäuschend.
„Weißt du Alex, viele meiner alten Jungs nennen mich Paps, weil ich für sie immer da war und weil ich und Sartesh damals die einzigen Erwachsenen waren, die wirklich auch für ihre Sorgen da waren. Wenn du willst, dann nenn mich auch Paps.“
„Wirklich?“
„Ja, nenn mich Paps, Papa, Papi, Vati, egal, das was zwischen uns ist, bleibt auch zwischen uns.“
Tom wurde fast erwürgt, weil ihn Alex so fest am Hals umarmte und kurz bevor den Aufzug erreichten, hauchte ihn Alex ein „Danke!“ ins Ohr.
Es begrüßte sie eine weißbemalte Echse mit einer Verbeugung und Tom sah, wie glücklich sie wirkte, als er in den Lift schritt. Da ließ er auch Alex runter, der sich sofort an seiner Hand festklammerte. Der Aufzug setzte sich in Bewegung und sie fuhren hoch. Alex konnte nicht aufhören zu grinsen.
„Hey Tom?“
„Ja Alex?“
„Ich frage mich was wir essen und trinken werden! Ich frage mich wie voll es sein wird und wie es überhaupt in der Stadt sein wird.“
„Wir werden viel Essen, viel trinken und Adelbert hat schon gesagt, dass wir solange bleiben, bis wir nicht mehr stehen können!“
Alex drückte noch fester seine Hand und konnte nicht mehr stillstehen. Die restliche fahrt stellte sich Alex die große Feier in der Stadt vor, während Tom sich freute auf seine Familie und auf Radus und Talus. Zu neugierig war er zu sehen, wie sie nun gekleidet waren. Und als die Tür aufging war niemand zusehen, aber er konnte sie alle hören. Sie wurden von zwei weiteren Priester Empfangen und Tom schritt mit Alex zum Pfoten Bad, wo sie, nachdem sie sich auf die steinerne Bank gesetzt haben, die Pfoten gewaschen bekamen.
Es dauerte nur kurz, als die glücklichen Priester fertig waren und ihnen dann dnanach die Pfoten trockneten. Weil er so gut gelaunt war, gab er ihnen beiden einen Kuss auf die Lippen und die zwei Echsen schmolzen danach dahin. Nun sah er alle.
Seine Fünf auserwählten, Lofar, Haslar, Silar und sogar Qadir. Sein Stock war verschlossen und die Schiebewände hielten die angenehme Wärme im riesigen und wunderschönen Raum. Tom eilte zu ihnen und nahm zuerst Qadir in die Arme, der mit dem Rücken zu ihm stand und ihn noch nicht bemerkt hatte.
„Hey süßer.“, flüsterte er ihn ins Ohr.
„Tommm…“
Danach nahm er Silar in die Arme, die ihn auch umarmte, wenn auch etwas Distanziert. Danach Haslar der die Umarmung genauso erwiderte. Und dann nahm er seine Fünf erwählten. Der Krieger, der nicht seine Sprache sprechen konnte, noch nicht, aber verstand. Den Deserteur, der dünn und schwach war. Der Handwerker, der normal gebaut war und ihn am liebsten zerdrücken wollte und dann ging er in die Hocke, weil er den Weisen in die Arme nahm. Der Junge strotzte nur vor Liebe zu ihm und ganz zum Schluss, kam Sopek.
Sopek nahm ihn zuerst in die Arme und wollte ihn nicht mehr loslassen. Doch eines wollte Tom nun wissen.
„Wie geht es deinen zwei Söhnen?“
„Gut und die Priester kümmern sich jetzt um die beiden. Ich möchte das wir morgen zu viert beisammensitzen, wenn du Zeit hast.“
„Dann werdet ihr die ersten morgen sein.“
Und zu guter Letzt, Talus und Radus.
„Ich habe euch vermisst.“, flüsterte er den beiden zu, als er sie gleichzeitig am Hals umschlang. Und zu seiner Überraschung, hörte er das gleich von denen beiden.
„Wir dich auch Tom, wir waren kurz davor dich suchen zu gehen.“
Als er sie dann losließ, sah er sich jeden an. Alle waren gewappnet und natürlich sah er sich die Echsen von Archia an. Jede war gleich angezogen und das gefiel ihm schonmal. Eine große Runde nahm er um die Gruppe und er stellte fest, dass es wirklich passte. Jede Echse hatte einen engen Ledermantel an. Am Bauch waren sie frei, damit sie weiterhin den Gürtel tragen konnten. Am Gürtel waren die zwei Hosenbeine befestig, die auch eng an den Beinen anlag.
Zusätzlich erklärte es Hasler auch.
„Es sieht wie Leder aus, ist es aber nicht. Es ist feine und dichte Baumwolle und da es wie eine zweite Haut getragen wird, verliert der Körper auch keine Wärme, wenn der Stoff die Wärme gespeichert hat. Zusätzlich geben wir euch noch viele Decken mit, falls euch kalt werden sollte auf der Fahrt.“
Überrascht wandte sich Tom an Haslar.
„Kommt ihr nicht mit?“
Haslar schüttelte den Kopf.
„Ich und Silar haben noch viel zu tun. Die Auszubildenen kommen bald, die Liste, die du gewünscht hast muss noch fertiggestellt werden und wir müssen denen auch noch Bescheid geben, wer in welche Reihenfolge drankommt.“
Tom ging zu denen beiden hin und legte jeweils eine Hand auf Silars und Haslars Schulter.
„Es…“
„Kein Wort Tom.“, unterbrach ihn Silar.
„Wir haben verstanden was du uns sagen wolltest. Wir haben uns gehen lassen als Hohe Priester und das kommt nie wieder vor. Wir… schämen uns sogar, dass wir es selbst nicht bemerkt haben. Wenn du wiederkommst, dann wird alles für dich bereit sein. Die Liste, die Echsen und natürlich wir im Bett.
Ohne ein Wort zu sagen, weil es Silar befohlen hat, zeigte er dennoch seine Dankbarkeit. Sinnlich küsste er sie beide auf die Lippen. Sie haben seine Geste verstanden und endlich bekam er wieder das altbekannte Lächeln geschenkt, wie vor der Zurechtweisung.
Einmal noch, bevor es losging, sah er sich um und er sah noch einige Gäste, die es auf den Polsterinseln trieben. Keine Spur von Axel und seiner Truppe. Auch von Karl und Richard war keine Spur zu finden. Da schoss ihm was.
„Wo ist Rax?“
Die Menge teilte sich und an einer Säule sitzend, vermutlich weil stehen noch nicht ging, war Rax. Zumindest war er angezogen. Zu ihm ging er als nächstes und langsam hob Rax den Kopf. Die Lippen waren am heilen. Beide Augen waren fast völlig zugeschwollen.
„Talus, Radus, könnt ihr ihn dann Helfen, wenn wir runtergehen?“
„Machen wir.“, kam es prompt von Talus zurück.
Tom bedankte sich indem er zu ihnen lächelte und endlich konnte er sich selbst anziehen, doch zuvor musste er das Geschirr an seiner Brust entfernen. Am Bett wo er saß, setzte sich gleich Alex hin und sah dabei zu wie er sich aus und anzog. Auch Qadir kam dann hinzu und zum Schluss Lofar.
„Tom, bitte übertreibe es nicht, ok?“, flüsterte Qadir und Tom sah grinsend zu ihm hoch, als er gerade dabei war eine Hose zu suchen.
„Klaro Mama!“
„Sehr gut, sonst gibt's einen auf den Po!“
„Ich freu mich schon drauf!“
Sie lächelten sich zu.
Schnell fand Tom seine Sachen für den Winter und er musste zugeben, dass Qadir ein gutes Auge hatte, aber einen schlechten Geschmack, wenn es um Farben geht.
„Wirklich Qadir? Alles Schwarz?“
„Naja Tom… weiß ist auch keine Farbe und Schwarz-Weiß passt somit am besten. Es macht dich schlang, gibt dir lange Beine und… ja, es passt einfach.“
Irgendwie hatte Qadir recht. Nachdem er sich im Spiegel angeschaut hat, gefiel ihm die feste schwarze Hose und den Rollkragen Pullover. Es war schön warm, kratzte nicht am Hals, was somit sehr teuer war, und die kurze gestopfte-matte Lederjacke, die schon knapp drei Kilo wog, brachte ihn fast schon zum Schwitzen. Um es zu vollenden, bekam er eine schwarze Mütze, wo seine weißen Ohren oben rausschauten.
„Und? Wie sehe ich aus?“, wie ein Weibchen drehte er sich langsam vor der einen, zur anderen Seite und zeigte die Beine und zum Schluss den Po. Keiner sagte was, denn jeder betrachtete ihn einfach.
Bis Qadir die ersten Worte sprach.
„Also… ja… du könntest mit deinem Körper echt viel Geld verdienen. Wieviel kostest du nochmal?“
Tom lachte auf und fühlte sich wohl in seiner Haut.
„Ich bin unbezahlbar Qadir, unbezahlbar!“, nachdem wandte er sich and die anderen.
„Euch fallen schon die Augen raus! Worauf wartet ihr? Wir treffen uns unten im Hof!“
Mit den Armen scheuchte er sie zur Tür und die ersten Fünf fuhren schon runter, als er sich an Lofar wandte.
„Hast Geschmack.“
Lofar hatte, wir er, eine schwarze Hose, dazu einen schönen roten Pullover und eine hellbraune Lederjacke. Abgerundet mit einem dunkelgelben Schal, dass fast die Farbe der Augen traf, dazu hatte sein Freund noch einen Hängetasche bei sich.
„Hat mir Qadir geliehen. Meine eigene habe ich vergessen, bin nur mit den Sachen zu dir, also hierhergekommen, die ich anhatte.
Sanft strich Tom ihm an der Jacke über die Brust.
„Dann wollen wir mal!“
Talus, Lofar, Radus, Rax, dann der kleine Alex und zum Schluss Tom, stiegen in den Aufzug, als der sich öffnete und der weiße Priester sie lächelnd begrüßte. Es war sehr eng im Aufzug und sie passten nur deswegen knapp alle rein, weil Alex sich etwas unter Rax bücken konnte, da Talus den armen Rax in beiden Armen trug. Dabei stachen bei Talus die Muskeln bei den Oberarmen hervor, die, als Tom sie betastete, steinhart waren.
Durch das Haus zu gehen fühlte sich wirklich komisch an. Nicht nur, weil sie für den Winter gekleidet waren, sondern auch, weil sie ihren Spaß außerhalb des Hauses suchten. Zumindest Tom zeigte es auf seinem Gesicht mit einem breiten Grinsen, dass er sich auf die Feierlichkeiten freute, genauso wie sich die Gäste unten im dampfenden Bad freuten, was sie hier im Haus erwartete.
Aber es war auch schwer alte Gewohnheiten abzulegen. Mit geschultem Blick, nachdem er sie begrüßt hatte, inspizierte er seine fünf Jungs und drei Erwachsene, die oben im Bad auf die kommenden Gäste warteten.
Zwei große Gruppen meldeten sich an beim Empfang und es war schön zu sehen, wie bei beiden Gruppen die Augen vor Vorfreude strahlten. Und das zweite was herausstach, war bei der einen Gruppe, wie die Hosen ausgebeult waren und bei der anderen Gruppe, die aus Archaischen Echsen bestand, der Stoff zwischen den Beinen angehoben und kurz davor war, auf die Seite zu rutschen.
Etwas verwundert stellte Tom fest, wie ihn die Echsen kaum Beachtung schenkten. Nun war er Inkognito unterwegs und es fühlte sich befreiend an.
Als er eine der zwei großen Flügel vom Eingang für sie öffnete, war unten im Hof ein reges Treiben festzustellen. Viele Gäste standen unten und die Priester brachten die ersten Reittiere zu ihnen, während die Kutschen von anderen Priestern gespannt wurden. Zwar waren die Gäste ruhig und unterhielten sich kaum, doch in ihren Augen konnten er sehen, wie zufrieden sie waren. Auch sahen viele nach hinten, rauf zum großen Haus und es schien, als ob sie gerade nochmal in ihren Erinnerungen alles durchgingen und erlebten.
Nun wollte es Tom wissen.
„Geht schon mal bitte vor, ich komme gleich nach.“, sagte er zu seinen Freunden und sie folgten seiner bitte, nicht aber Alex, der einfach fest seine Hand hielt.
„Guten Abend der Herr, geht es nun wieder zurück in ihr Heim?“
Der Gast war ein schöner und gepflegter Schäferhund, der dicke feste und recht bunte Adelskleidung und weiße Strümpfe anhatte. Langsam senkte sich der Blick des Schäferhundes, bis sich ihre Blicke trafen.
„Ja leider.“
„Wie fanden sie die Zeit hier?“
„Ähm… darf ich fragen, wieso sie Fragen?“
„Achso, natürlich. Mein Name ist Tom…“, als Tom seinen Namen preisgab, hatte der Gast schon seine Kleidung inspiziert und sah an jedem Kleidungsstück die pinke Rose. In diesem Moment konnte der Gast eins und eins zusammenzählen und das Gesicht wurde sofort freundlich und warm.
„… und ich bin der Haus- und Hofmeister hier und wollte nur ihre Meinung hören..“
„Du bist also Tom.“, der Gast gab ihn die Hand und Tom schüttelte sie fest und kurz.
„Um deine Frage zu beantworten, Tom… es war wie ein Traum und ich und meine Freunde… wollen den Traum einfach weiterträumen.“
Er war wirklich entzückt das zu hören.
„Wie lange waren sie da?“
„Drei Tage… drei kurze Tage.“
„Werden sie wiederkommen?“
Der Gast sah wieder hoch und lächelte breit.
„So schnell wie möglich.“
Tom ging einen Schritt näher zum Gast und nahm dessen Gesicht in beide Hände.
„Bis nächstes Mal…!“, als die Worte verklungen waren, legte er seine Lippen auf die feuchten und zärtlich warmen Lippen des Gastes und gab ihn einen Abschiedskuss.
Nun lächelte der Gast noch breiter und das war genau das was Tom wollte. Mit diesem Kuss wollte er den Gast verabschieden. Und nun war es an der Zeit für die Fahrt. Sie alle warteten schon auf ihn und hatten einen Holzbecher in der Hand, von dem Dampf aufstieg. Alex grinste als er ihn auf seinen Arm hob und zu dem anderen Schritt.
Mit zwei Holzbecher in den Händen schritt Adelbert zu ihnen und überreichte ihn und Alex den Becher.
„Auf einen schönen Abend, auf TOM!“, rief Adelbert voller Freude und hob den Becher und all seine Freunde und Bekannten vom Haus prosten ihn zu und den Abend, den sie alle gemeinsam verbringen werden.
Qadir
„Es tut mir ja leid Sartesh, aber es ist beschlossene Sache. Tom hat wirklich kaum noch Zeit für das Haus. Wie gesagt, wir haben uns in die Haare bekommen und uns dann nochmal alles überlegt und neu strukturiert.“
Qadir war umringt von Albrecht, Sartesh und Banestra.
„Aber… wollte Tom nicht mehr Zeit mit uns allen verbringen? Wollte er nicht mehrere Tage mit uns im Haus verbringen?“
„Ja, das hat er in der Besprechung gesagt, aber die Realität sieht jetzt ganz anders aus. Er… hat mir und den Archaischen Priestern unsere Fehler offengelegt und ich bin gerade dabei mich wirklich zusammenzureißen und die Priester auch. Seine Anschuldigungen hatten Hand und Pfote. Wir müssen uns alle etwas zusammenreiße und die Aufgaben gerecht verteilen. So hat jeder mehr Zeit für sich und für die anderen und eure Aufgaben werden nun sein, dass ihr ein, oder zwei Tage in der Woche meinen schwarzen Anzug anzieht.“
„Aber wieso wir?“
„Weil ich es wie Tom sehe. Sartesh, du hast mit Tom alles aufgebaut und hast von ihm alles mitbekommen. Du musst nur selbstsicherer werden und das gesamt Bild im Auge behalten. Albrecht, du hast schon geführt und hier ist es nicht anders. Nur das du, du selbst sein kannst. Banestra, du bist klug genug um zu verstehen, wieso Tom sich so entschieden hat.“
Albrecht meldete sich zu Wort und sah Sartesh tief in die Augen.
„Ich verstehe Tom. Und das wirst du dann auch machen, wenn du mich bis zum Ende zugehört hast. Schau, Tom muss sich PERSÖNLICH um die Echsen kümmern. Es ist nicht so, als ob er einen von uns schicken kann, weil sie ihn wollen. Ein ganzes Volk lastet auf seinen Schultern und es war nicht so, als ob er eine Wahl hatte. Auch wenn er sich zurückzieht, so würden die Echsen da sein und nach seinen Namen rufen. Und jetzt stell dir mal vor, dass du alles führen musst, wie Tom und gleichzeitig noch draußen und hier drinnen mit den tausenden Echsen interagieren musst. Sogar ich als ehemaliger Kommandant hatte einen ganzen Stab, der jeden Bereich dreimal abdeckte und oftmals waren wir zu wenige um alles zu koordinieren. Dazu kommt noch, dass du weiteren Beschränkungen unterworfen bist, weil du nicht alles machen darfst, was du willst. Denn jede Entscheidung, jedes Wort muss gut überlegt sein, weil es ein ganzes Volk, den größten Staat und Reich auf unseren Kontinent betrifft. Ein falsches Wort und es könnte Tote gebe. Eine falsche Geste oder Mimik, und eine Tradition wäre abgeschafft. Wenn er also auch noch im Haus arbeiten muss und er sich nicht völlig auf das Archaische Reich konzentriert, dann werden ihn Fehler passieren, dann könnten unschuldige sterben. Und du kennst ihn, sowas würde er nicht wollen.“
„So sehe ich das auch.“, sagte gleichauf Banestra, um dann gleich fortzuführen.
„Und Sartesh, wir hatten recht wenig zu tun und standen uns die Beine in den Bauch. Anfangs bei den Tieren war es sehr ruhig und Albrecht musste den Gästen nur sagen, wie sie zu den Tieren gehen sollten und gab ihnen gleichzeitig noch das Geheimwort preis. Mehr war das nicht. Ratahl hat auch wenig zu tun gehabt oben bei den Schlafstätten. Kaum einer war da, weil wir ausgebucht sind. Qadir meinte sogar, dass wir die nächsten sechs Monate ausgebucht sind und noch immer fliegen die Reservierungen rein. Unsere Jungs und Erwachsenen schlafen mit den Gästen zusammen im Bett, essen mit ihnen und haben natürlich spaß. Sie haben schlaf und Sex ist ihre Arbeit und bis jetzt gab es keinen Zwischenfall. Ich unterhalte mich mehr mit den Gästen, als ihnen das Haus zu zeigen. Schau sogar jetzt läuft das Haus auf normalbetrieb und wir reden und alles passt. Nur Qadir muss sich jetzt zerreißen, während wir Blöd dastehen. Ich für meinen Teil, bin froh, wenn ich wirklich was zu tun habe, denn für Sex ist immer Zeit und wenn wir mal mehr Zeit haben, dann können wir auch einen Ausflug in die Stadt machen, doch zuerst muss alles fest koordiniert und geplant werden.“
Sartesh hat es schon verstanden, aber es ging ihm nicht wirklich darum, sondern, was Tom gesagt hatte, was er versprochen hatte. Sie wollten wieder Zeit für sich haben, zumindest für ein paar Stunden und als heute endlich die ersten Tagesmütter kamen und er ihnen alles gezeigt und erklärt hatte, was lange gedauert hat, weil sie geschockt waren, wie er mit den Kindern umgegangen war, haben sie es am Ende verstanden, dass es hier anders abläuft als in der Stadt.
Sein Herz war kurz davor ein zweites Mal gebrochen zu werden, weil sein Tom nicht da war und keine Zeit für ihn hatte und stattdessen lieber die freie Zeit mit anderen verbrachte.
Da sah Albrecht, wie Sartesh litt. Und er fühlte auch so. Sartesh hatte zumindest die letzten 15 Jahre mit Tom verbringen können, er aber nur fünf Wochen. Und das auch nicht durchgehend.
Deswegen nahm er jetzt den armen Sartesh in die Arme, um ihn zu zeigen, dass er das gleiche fühlte und auch am liebsten weinen wollen würde.
Als Sartesh fühlte wie er umarmt wurde und bemerkte, dass es Albrecht war, fühlte er zuerst den Zorn. Aber der verrauchte gleich, als ihn zwei schöne braun-gelbe Augen voller Trauer ansahen. Jetzt war er glücklich von Albrecht umarmt zu werden. Er spürte, wie seine alte Lust zurückkam, sein altes Ich hervorkam.
„Sartesh, bist du nun dabei?“, fragte Qadir, weil er jetzt keine Zeit hatte. Er müsste jetzt schon die Runden im Haus machen. Die Bars müssen eventuell bestückt werden. Die Stockwerke müssten begutachtet werden und eventuelle Gäste, die sturzbetrunken sind, in ihre Zimmer geschafft werden. Der Speiseplan muss besprochen und auch die Lieferungen kontrolliert werden. Von Cibeleus wichtige Briefe, der er beantworten musste, müssten geschrieben werden.
Und während er seinen Plan durchging, sah er Sartesh selbstsicher nicken.
„Gut, da es scheint, dass ihr nun Zeit habt und Barbos sowieso schon im großen Festsaal sich um die Gäste bei den Tieren kümmert, fangen wir auch gleich an. Aber gemächlich, schaut einfach zu, hört zu und wenn ihr dann fragen habt, schießt gleich los.“
Qadir hatte ein sehr gutes Gefühl mit den dreien.
Tom und die Kutschenfahrt
Tom begutachtete das Gefährt womit sie dann in die Stadt reisen werden. Es war ungefähr vier Meter lang und fast zwei Meter breit. Es sah stabil aus und war recht hoch. Drinnen war es mit großen Polstern ausgepolstert und es hatte keine Bänke wo man sich draufsetzen konnte. Mitten im Gefährt stand ein Fass, der dann auf eine Steinsockel stand wo irgendwelche Zeichen eingraviert waren. Auch war das Gefährt überdacht und hatte eine halbrunde Plane, wo man seitlich auch die Plane runterlassen konnte, um sich vor Wind und Regen zu schützen. Ein Stapel voller blauen Decken stand neben dem Fass und Toms Gedanken ließen ihn breit grinsen, weil es sehr gemütlich und sehr eng für ihre Gruppe werden wird.
Bis jetzt saß nur einer drinnen und das war Rax, der sich auch schon in die hintere linke Ecke zurückgezogen und sich unter einer Decke verkrochen hat.
„Und? Gefällt es dir?“, fragte ihn Adelbert und Tom nickte sehr zufrieden.
„Das ist eine von zwei Kutschen, die Qadir für die Jungs im Wäldchen hat zimmerlassen. Der Sockel unter dem Fass Glühwein wärmt alles womit es in Kontakt kommt, ohne selbst heiß zu werden.“
Toms Wange wurde schön warm und sein Blut belebte seinen gesamten Körper.
„Ist ein guter Glühwein!“, stellte Tom fest und trank den Becher leer.
„Ist auch ein Spezial Glühwein.“, zwinkerte ihn Adelbert zu, der ganz in braun gekleidet war. Dicke braune Hose, brauner Pullover und eine braune Daunenjacke.
„Ich… du kleiner Schlingel. Ich hoffe da ist nicht viel drinnen.“
„Nur ganz wenig, aber wie mehr man trinkt…“
„Also willst du das wir es schon auf den Hinweg treiben, oder was?“
„Man kann jederzeit auf die Seite halt machen, denn auch das Gefährt an sich ist mit Runen graviert. Im Sommer kühlt es und im Winter wärmt es, schau selbst.“, Adelbert langte über die Seitenwand und drückte die Hand auf dem Polster und als es auch Tom tat, war der Polster tatsächlich sehr warm.
„Dieser Qadir, scheut keine Kosten und will nur das Beste…!“, schimpfte einmal kurz Tom über seinen Freund und lächelte breit dabei.
„Wie ich sehe, ist auch Vahl dabei.“, nachdem sie sich von dem Wagen abgewandt haben und sich die Gruppe ansahen, die laut und fröhlich im Kreis stand und sich unterhielt, sah man wie deplatziert Vahl bei ihnen stand.
„Ja, er hat mich gefragt und ich sagte zu. Vermutlich muss er sich noch daran gewöhnen uns alle, außer mir, als schwule Männchen zu sehen. Er war damals, als wir noch zusammengearbeitet haben, ein richtiges mieses Arschloch gewesen und noch schlimmer war er zu jenen, die schwul waren. Und nun…“
„Und nun ist er einer von uns.“
„Nicht so ganz, aber er ist offen gegenüber dem. Er hat ein Sohn gezeugt, hat es mit vielen Weibchen getrieben, weil er einfach so ist, wie er ist. Er ist stark, gut gebaut und die Weibchen haben sich immer in seine türkisenen Augen verkuckt.“
„Ja, die sind echt toll.“
„Ja und Vahl wollte bei der Feier wieder Käse essen. Bei Julia gab es kein Käse, weil es Daniel und Julian nicht vertragen.“
„Aber ich habe erst vor paar Tagen einen Käsekuchen und eine Platte voll mit Käse bei ihr gesehen und gegessen.“
„Meinst du beim Frühstück? Das war nur wegen euch. Wenn Gäste kommen, dann kauft sie natürlich welches, aber normal hat sie keins im Haus.“
Adelbert wandte sich wieder Tom zu.
„Tom, Vahl hatte es wirklich, wirklich schwer. Psychisch ist er am Boden. Er hat… viele Tage in Todesangst gelebt, um sich und um Justin. Er ist… sehr tief gesunken und mit dieser Reise wollte ich ihn einfach zeigen, dass das Leben was bieten kann, ohne, dass man dafür sein Körper hergibt. Man braucht auch kein Gold zu haben, wenn man Freunde hat.“
„Dann bleibst du bei ihm?“
„Ich… ähm… am Anfang.“
„Und dann?“
„Schauen wir dann, ok? Willst du noch ein Becher?“
„Gib am besten noch eine Runde aus!“, sagte er laut und seine Freunde und Bekannten kamen gleich zum Wagen, nachdem sich Adelbert in das Wageninnere geschwungen hat. Zuerst kamen Tom und Alex dran und dann der Rest. Dabei ging Tom zu den Echsen, die mehr unter sich blieben, weil die Fünf erwählten, bis auf Sopek, noch nicht ihre Sprache sprechen konnten.
„Wann geht's los Tom?“, fragte Radus und sah ihn locker und freundlich an.
„Gleich einmal, wir sind zu früh drangwesen. Babsi und ihr Ehemann brauchen noch etwas“, Talus übersetzte gleich und da fiel Tom ein, dass er sie noch nicht bei Namen kannte, bis auf Sopek natürlich.
Da fragte der große Krieger Talus etwas und sein wachsames Auge Talus für diesen Abend, schmunzelte etwas.
„Ich soll dich fragen, ob es auf dieser Reise auch Sex gibt.“
Tom ahnte schon wieso ausgerechnet diese Frage kam, als er sah, wie jeder ziemlich schnell den Glühwein trank. Adelbert und er haben auch recht leise gesprochen, sodass es vermutlich auch Alex nicht gehört hatte, der ebenfalls mehr als nur zugetan zum Glühwein war. Auch Toms Wangen waren sehr warm und es pochte ganz dezent in seinem Schritt, doch mit jedem Schluck den er tat und so die Antwort hinauszögerte, pocht sein Schritt umso mehr.
„Ich sage mal nicht nein dazu, ok?“, der Krieger grinste und Talus grinste ebenfalls als er die Antwort für die übrigen drei übersetzte.
Da hob der Deserteur die Hand und sogar Tom hat verstanden was er sagte.
„Dann sitze ich neben Tom!“
Sofort wurde die Hand vom Krieger runtergerissen und es kam zu einer regelrechten Diskussion zwischen ihnen, wo sich Sopek und ganz zum Schluss, auch der Handwerker einmischten. Nur der kleine Weise traute sich nicht.
Und als Tom grinsend und leicht Kopfschüttelnd ging, mischten sich nun auch Talus und Radus ein und die ganze Echsenrunde fing laut zu diskutieren an.
Lofar unterhielt sich nun mit Vahl, wo auch Adelbert dabei war.
„Ich wollte auch schon immer der Palastgarde beitreten.“, hörte er Vahl erzählten und da fiel ihm auf, das Vahl gleich angezogen war wie Adelbert. Nur das Vahl den linken Arm am Körper hatte und das der linke Ärmel von der Jacke lose herunterhing.
„Wollen viele, aber es ist recht ermüdend, Wache zu stehen. Man trägt zwar eine schöne Rüstung, aber die ist mehr zur Schau. Das war einer der Gründe, wieso ich wegwollte.“
„Und was hast du gemacht in der Stadtwache?“, wurde Vahl von Lofar gefragt und da nahmen alle drei einen weiteren Schluck vom Glühwein.
„Ich war mit Adelbert in einer kleinen Einheit und haben uns um ganz bestimmte Fälle gekümmert. Es war schmutzig, grausam und nichts für schwache Nerven.“
Das hörte Tom das erste Mal. Eigentlich hatte er Adelbert so im Kopf, dass der durch die Straßen und Gassen patrouillierte, nicht aber, dass er in einen kleinen Spezialtruppe war.
„Adelbert, wann kommt Babsi mit ihrem Mann?“, fragte Tom leise nach.
„Als ich ihr gesagt habe was wir vorhatten, lief sich gleich zu Qadir. Nachdem sie zurückkam, sagte sie nur, dass sie jetzt ihren Mann abholt von der Wäscherei und dass sie maximal 20 Minuten brauchen. Also müsste sie jeden Moment kommen.“
Tom bedankte sich mit einem Nicken und trank den halbvollen Becher auf einmal aus, um seinen und den von Alex in eine Ecke von der Kutsche reinzulegen.
„Und Alex, alles gut?“
Der Junge hatte ein dauergrinsen und nickte dann einmal um die Frage zu beantworten.
„Gut, dann hör mir zu. Ich möchte König Karl keinen Grund geben um wütend zu werden. Deswegen wirst du immer in der Kutsche sitzen bleiben, weil die Kutsche Eigentum vom Haus Rosé ist. Falls du die Kutsche verlassen willst, dann werde ich dich auf den Arm nehmen, oder ein anderer hier, ok?“
Zu seinem Glück, grinste Alex noch immer als er ihm das sagte und wieder ein Nicken sah.
„Braver Junge.“, hauchte er ihm zu und drückte ihn einen Schmatzer auf die Wange. Gleich danach wandte er sich um und sprach laut.
„So, jeder der noch aufs Klo muss, geht jetzt, die anderen steigen ein und decken sich schonmal zu, es kann jederzeit losgehen.“, Talus übersetzte gleich und ziemlich alle gingen, bis auf Lofar und Vahl, noch einmal aufs Klo. Obwohl Alex sich nicht meldete, ließ er ihn dennoch runter und sagte zu ihm runter: „Geh du auch nochmal, sicher ist sicher.“
Ohne was zu sagen, lief Alex gleich los und da hörte er Vahl was sagen, was ihm zum Grinsen brachte.
„Da muss was im Glühwein sein!“, als er sich zu Vahl drehte, sah er schon Lofar wissend grinsen.
„Ich denke nicht, er ist einfach nur lecker.“, gab Tom als Antwort zurück.
Noch immer grinsend, fragte Lofar ihn, ob er noch einen haben möchte.
„Wie wäre es, wenn du gleich drei machst.“, stieß Vahl freudig aus sich.
Fragend sah Lofar Tom an und als er sah, wohin Toms Blick ging, grinste er noch breiter und schwang sich auf den Wangen.
Gleich darauf, ging Tom mit offenen Armen zu den letzten Zwei hin, die noch gefehlt haben. Das paar blieb stehen, grinste ihn zu und hinter ihnen kam ein niedlicher kleiner Junge hervor.
Kurz blieb Tom stehen, weil das wirklich nicht geplant war. Doch dann ging er unbeirrt weiter. Beide nahm er in die Arme und gab ihnen einen Begrüßung Bussi auf die Wangen.
Zuerst stellte sich Tom vor.
„Schönen guten Abend und willkommen, mein Name ist Tom und nennt mich bitte auch so. Ich hoffe mein Vorschlag mit der Fahrt in die Stadt hat euch nicht zu viele Probleme bereitet.“
„Ganz und gar nicht, Tom. Ich bin Babsi und arbeite am Empfang. Das ist Lambert mein Männchen, mein Mann. Und das ist Josh, er ist gerade 13 geworden.“
Zuerst sah sich Tom das Paar an und sie hatten einen schönen Partnerlook. Beide hatten eine schöne graue Hose an. Der kurzer Mantel von Babsi war schwarz, mit weißen Streifen und der Mann hatte eine kurze Jacke, das weiß mit schwarzen Streifen hatte.
Vor Josh ging er in die Hocke und der Junge war bunt angezogen. Braune Hosen, blaue Jacke, roter Schal und gelbe Mütze.
„Hallo Josh, ich bin Tom!“, freundlich und warm sagte er dies und gab den Jungen die Hand, der schüchtern einfach nur „Hallo.“, sagte und ihm die Hand reichte. Nachdem er sich wieder aufgerichtet hat, musst er aber seine Bedenken äußern.
Deswegen nahm er das Paar kurz auf die Seite und bevor er mit ihnen sprechen konnte, kam dann auch Lofar dazu mit drei Bechern vom Glühwein. Er wartete solange ab, bis Babsi ihren Sohn den Becher überreicht hatte und wieder bei ihm war.
„Tut mir leid das zu sagen, aber ich habe bedenken, dass Josh mitkommt.“
„Oh!“, nicht ganz so glücklich sah Babsi ihren Mann an.
„Wieso, wenn ich fragen darf?“
Von hinten kamen seine Freunde wieder vom Haus raus.
„Weil vielleicht mehr auf der Fahrt passieren wird, wenn ihr mich versteht.“
Nachdenklich sah Lambert Babsi an und er sah bei ihnen, dass sie stumm sich unterhielten.
„Das war so nicht geplant Babsi.“, hauchte der Gatte und nachdenklich sah sie zu ihrem Sohn, der Neugierig die großen und starken Echsen betrachtete.
„Aber irgendwann…“
„Ja, aber jetzt?“, fragte Lambert nach und sah nun auch zu Josh rüber.
Tom wollte schon fragen, aber dann entschied er sich, sich nicht einzumischen.
Wieder sahen sie sich beide an, bevor sich Lambert, der ein schönes Gesicht und bernsteinfarbene Augen hatte, Tom zuwandte.
„Josh ist mit Julian befreundet und unser Sohn hörte was im Haus geschieht. Eigentlich hatten wir vor Morgen zu Qadir zu gehen. Aber da es heute vielleicht… naja.“
Tom verstand sofort worum es hier ging.
„Gut, dann soll einfach Josh zu mir kommen, wenn ihr alleine sein wollt. Oder wenn er was nicht sehen soll.“
Sie beide lächelten leicht, tranken vom Glühwein und begaben sich zu ihrem Sohn, um kurz mit ihm zu sprechen.
Kleine Finger ergriffen seine Hand und Tom grinste noch bevor er sich umdrehte und Alex aufhob. Er sah, wie langsam alle in den Wagen stiegen beim starkem Schneefall und Alex setzte er dann auch in den Wagen.
Nebenbei kam Adelbert aus dem Stall und führte zwei Greifen raus. Tom erkannte gleich den Junge Kibo und den alten Tito. Die zwei Greifen sahen aufgeregt aus wieder rauszukommen. Babsi und Lambert stiegen nun auch in den Wagen und Lofar hielt ihnen die Hand entgegen, damit sie es leichter hatten.
„Ich dachte die müssten im Haus den Po heben.“
„Kein Platz mehr. Der Saal ist voll mit Lastendrachen und Kriegsechsen. Die zwei würden zu viel Platz verbrauchen im Saal und… ich soll dir von Estolfo und Viktor ausrichten, dass du dann von ihnen beiden vernichtet wirst.“
„Achso? Ist Estolfo bei Viktor?“
„Sagen wir mal, dass Viktor in Estolfo ist, dauernd und unermüdlich.“
„Oha…“
„Habe ich auch gesagt, als ich Viktor sah, der Estolfo wie ein notgeiler Rüde bestieg.“
„Sollen die beiden ihre Lust ausleben.“
„Dachte ich mir auch, wir werden es auch noch machen, denke ich. Denn ich spüre es schon in den Lenden langsam.“
Sie sprachen, während Adelbert die zwei Greifen am Wagen festband.
„Wirst du sie führen?“
„Nein, sie beide wissen wohin es geht und erst wenn wir auf der Brücke sind, werde ich den Wagen lenken.“
„Sie wissen es?“
„Ja, schau!“
Nachdem die Greifen am Wagen festgebunden waren, stellte sich Adelbert von ihnen beiden.
„Badal Tito, Kibo. Badal!“, die Schwingen wurden entfaltet und schlugen ein paar Mal und dabei wirbelten sie den Schnee um sich auf und ein Regen aus Schneekristallen ging über sie runter.
„Sie freuen sich!“, stellte Tom fest.
„Ja, sie gehen jetzt von selbst zurück zum Stall in die Stadt.“
„Also kennen sie den Weg zurück?“
„Dumme Frage Tom, sie sind höchst intelligent und kennen die Landschaft und unser Land.“
Tom stimmte Adelbert zu, es war eine dumme Frage.
„Wie lange werden wir dann brauchen?“
„Ungefähr zwei Stunden, wenn die beiden gemütlich gehen.“
„Ich denke das passt sehr gut.“
„Denke ich auch Tom. Und falls der Glühwein ausgeht und die Stimmung noch nicht passt…“
Adelbert öffnete die Jacke und er sah wie ein Flachmann rauskam wo drauf ein Totenkopf und ein großes *M* zu sehen war.
„Frisch von Heki bekommen und ich soll dir sagen, dass er das besten für Chris machen wird und auch *Danke Paps*, sollte ich ausrichten.“
Tom freute sich über dieser Worte, aber die Flachmann sog gerade seine Aufmerksamkeit auf sich.
„Das ist nicht gestreckt?“
Adelbert grinst diabolisch und Tom erinnerte sich, was ein paar Tropfen bei ihm ausgelöst haben.
„Nagut, dann starten wir endlich!“, sagte Tom und packte Adelbert warme Hand. Gemeinsam stiegen sie rauf und drinnen war wirklich kein Platz mehr. Hinten saßen die ganzen Echsen, Alex und auch Lofar. Wobei hinten dreiviertel des Wagens bedeutet. Vorne saßen Vahl, Adelbert und Babsi mit Lambert und Josh.
Zum Glück wurde er von seinen Echsen gelotst, wohin er treten konnte, weil jeder eine, oder mehr Decken auf sich hatte und er somit wegen der zwei Meter breite, nicht sehen konnte wo er treten darf. Am Ende saß er neben Sopek und Alex.
Lofar schenkte die nächste Runde ein und als sich Tom gemütlich machte, wurde er zugedeckt und auch Sopek, legte dessen Decke über Toms. Es war eng und eigentlich hatte keiner so richtig Platz, aber schnell kam es dann anders. Sie machten es sich gemütlich. Beine wurden auf andere gelegt, Arme lagen auf Schultern, oder wurden von Nebenmann umschlungen. Und schnell wurde es sehr gemütlich.
„ALOI!“, rief Adelbert und hatte Babsi und Vahl jeweils einen Arm um die Schulter gelegt. Das gleiche tat dann auch Sopek. Fest wurde er umschlungen und an den festen und warmen Körper gedrückt, während gleichzeitig seine Beine gepackt wurden und über die ausgestreckten von Sopek gelegt wurden. Dabei spürte der die Beine und Füße von Radus und Talus, die rechts neben Sopek und auf der Länge saßen, wo er hinten bei der breit saß.
„Hast wohl gewonnen, oder Sopek?“, flüsterte er ihn warm zu und Sopek hauchte ihn den warmen Atem zu. Dabei legte sich eine Hand auf seinen Schenkel und fuhr gezielt hoch. Der Glühwein wurde weitergereicht und als Tom gleich den Wein trank, hatte Sopek schon die Hand im Schritt und verwöhnte ihn ausführlich und fest.
Eigentlich hätte er gedacht, dass sie noch Zeit hätten, aber anscheinend konnten Sopek und die anderen nicht mehr. Schnell öffnete er die Hose und noch bevor der letzte Knopf offen war, hatte sich Sopeks Hand schon tief zwischen seinen Beinen vergraben. Schnell zog er sich die Hose aus und vor allen Augen, die bis jetzt mehr gekuschelt und gequatscht haben, faltete er seine Hose zusammen und überreichte sie den sehr breit grinsenden Lofar.
„Auf den Fass legen.“
Jetzt bewegten sich langsam alle. Sachte spreizte er seine Beine und laut schnüffelte Sopek an seinen Kopf, dann runter zum Hals und zu Brust und bevor es sein Ziel erreichte, zog Sopek laut die Luft ein und legte sich mit den Beinen über die anderen, sodass er auf der Seite liegen unter der Decke zwischen Toms Beinen verschwinden konnte.
Tom konnte ein lautes murren nicht unterdrücken und weil es sich so wundervolle anfühlte, von einer warmen und nassen Schnauze nur verwöhnt zu werden, schloss er kurz vor Wonne die Augen. Nachdem Tom die Augen geöffnet hatte, stöhnte Sopek zwischen seinen Beinen und weil Tom wissen wollte, was los war, sah er auf Anhieb, dass Radus, der als nächstes neben Sopek saß, ihn wohl langsam mit den Händen zwischen den Beinen fuhr.
Radus sah nervös aus, schnaufte regelmäßig aus und der Blick ging ins nirgendwo.
Zufrieden schoss er seine Vorfreude in Sopeks Rachen und dessen Zunge und wandte sich deswegen Alex zu. Der Junge hatte sich umgedreht und stützte sich am Wagenrand ab, um einfach zuzusehen, wie der Schnee vom schon fast von pinken Himmel herabfiel und alles ins Weiß tauchte. Auf den Knien und mit erhobene Po, sah Alex einfach nach vorne und ließ sich verzaubern.
Es war warm unter der Decke, besonders wegen Sopek, aber wenn Alex fast zwei Stunden so sitzen wird, dann würde der Junge noch erfrieren. Deswegen zog er die Decke wieder über ihn.
Doch der Trank wirkte ordentlich bei ihm und deswegen legte er seine Hand auf den linken Schenkel von Alex und fuhr dann selbst langsam hoch. Ohne zu zögern fing er ihm den Schritt zu massieren an und es war schön weich dort.
„Gefällt dir mein Po?“, hörte er ihn dann leise fragen.
„Sehr sogar.“
„Deiner gefällt mir auch sehr.“
Tom glaubte den Penis ertastet zu haben und fing ihn nun direkt zu massieren an, aber er war sich deswegen wirklich nicht sicher und deswegen, öffnete er nur zwei der vier Knöpfe und mit drei Fingern einzudringen. Durch die Unterhose konnte er den Penis ausmachen und fing ihn nun der Länge nach zu streicheln an.
„Gefällt dir das Alex?“, bevor die Antwort kam, legte Alex den Kopf auf den Armen ab und sah zu ihm.
„Ja sehr…!“, hörte er ihn flüstern. Sekunden später schloss Alex grinsend die Augen und Tom spürte wie der Penis langsam zum Leben erwachte. Er wurde etwas fester, etwas länger und immer deutlicher spürte er ihn an den Fingern. Da öffnete er die letzten Knöpfe der Hose und drang dann mit der ganzen Hand in die Unterwäsche ein. Gemütlich legte Tom den Kopf auf Alex Seite, hatte den ganzen Wagen im Blick und führte endlich den steifen und pochenden Penis aus der Unterwäsche.
Der Penis von Alex war dick und heiß. Die Eichel war auch dick, ging aber in die Länge. Mühelos glitt die Vorhaut über die heiße Eichel und wieder zurück und er konzentrierte sich auf den Eichelrand, den er nun fest durch die Vorhaut zu massieren anfing. Vor und zurück bewegte er seine Hand, der den ganzen, und nicht kleinen Penis, hielt. Es dauerte nicht einmal eine Minute, bis Alex schneller zu atmen anfing und dann, ganz ohne Anzeichen, passierte es.
Alex hatte seinen ersten Orgasmus, seit er im Haus Rosé war. Die Hüfte zitterte leicht, genauso wie der Penis und es war ein einziger großer warmer Schwall, der sich aus Alex ergoss und alles vor und unter sich mit Dalmatiner Sperma vollsaute.
Es hatte seine Hand nicht erwischt, weil er den Penis von oben hielt und ihn nach unten zeigen ließ, doch diesen einen Polster sollte man nicht mehr benutzen.
„Hat wer eine Decke übrig? Alex hatte seinen ersten Orgasmus und hat eine Sauerei hinterlassen.“, Irgendwer schmiss ihm eine Decke zu und er glaubte das es von Adelberts Richtung kam, gleichzeitig hörte er ein „HÖ“! und ein „Endlich…!“ und er musste fast lachen, als er „GUT GEMACHT HÖRTE!“.
Mit der Decke strich er am Wagenrand das Sperma runter, um dann mit der gleichen Seite nach unten zeigend die Decke unter Alex auszubreiten. Dabei zog sich Alex mit einer Hand die Unterwäsche wieder hoch und knöpfte anschließend die Hose wieder zu.
„Na komm Alex, setz dich doch zu mir.“, Toms Stimme zitterte leicht, weil Sopek unermüdlich an seinem Penis leckte und saugte und er spürte tatsächlich langsam den Orgasmus kommen.
Schon fast eingeschnappt wirkte Alex, als der sich umdrehte und sich hinsetzte, während Tom ein Arm um dessen Schulter legte.
„Brauchst nicht eingeschnappt zu sein, schau was die anderen machen.“
Alex, der nur nach unten sah hob langsam den Blick und Tom öffnete für ihn die Decke. Zum Vorschein kam ein Lüsterner Clanführer, der mit Zunge und Rachen seinen langen triefendnassen und dunkelroten Penis verwöhnte und sich einverleibte.
Da lehnte sich Alex an Tom an und genoss die Aussicht zwischen Toms Beinen rein.
„Du musst aber schon sagen, dass es ein geiler Orgasmus war, oder?“
„Er… war einfach nur… Hammer. Ich habe mich so zusammengerissen, dass es keiner merkt… was du zwischen meinen Beinen machst…“
„Mein Junge, das brauchst du auch nicht. Wir sind hier unter uns! Sogar Talus massiert mir die Beine… und beim nächsten Mal, reiße dich nicht zusammen, denn dann wird der Orgasmus noch viel besser!“, sie beide sahen kurz rüber zu Talus, der neben Radus saß und während Radus immer ausführlicher Sopeks Lenden erkundete, ertastete und massierte, sah Talus gedankenverloren gerade aus und massierte Toms Foten auf den Beinen.
Ihr Blick ging weiter und links neben ihnen saßen die restlichen vier Auserwählten. Zwei von denen und das war der Krieger und der Handwerker, lehnten sich nach hinten an und haben den Kopf nach hinten fallen lassen, während beim Krieger der Junge beide Hände im Schritt hatte und beim Handwerker der Deserteur mit der Schnauze den langen Penis, der knapp aus der Decke sah, verschlank. Hinten schmuste Adelbert mit Lambert und Vahl mit Babsi, die schon auf seinen Schoß saß und dabei, trafen sich Toms blick mit dem von Josh.
Josh hatte die Beine angezogen und umklammert und konzentrierte sich wohl nicht das zu hören, was zwischen seiner Mutter rechts und seinen Vater links passierte. Aber im selben Moment wo sich ihre Blicke trafen, stand Josh auch langsam auf. Mit sehr vorsichtigen schritten ging Josh zuerst zu Lofar, der nur noch dem Glühwein trank und am Schreiben war. Zwei schwache Laternen hingen über den Fass, sodass alles ins Halbdunkle getaucht war.
Etwas konnte Tom nach rechts rutschen, da Sopek halb auf ihm lag und kurz bevor Josh sie erreichte, schloss er die Augen und seine Bauchmuskeln verkrampfen sich. Er versuchte nicht zu stöhnen, aber er musste einmal laut ausatmen, weil die Liebkosung an seinem Penis ihn nun abspritzten ließ. Es war so ein erzwungener Orgasmus, so ein tiefer, dass er am ganzen Laib erstarrte und auch nicht einmal einatmen konnte. Er hörte Sopek schlürfen, saugen und schlucken. Ein leises „Tommm…“, war auch zu hören und er spürte, wie sich Sopek, während er noch seinen Orgasmus hatte, das Gesicht mit dem Penis einrieb.
Und genau als sein Höhepunkt abflaute, setzte sich Josh zwischen ihn und Alex, der genaustens sein Gesicht beim Orgasmus studierte. Einmal musste Tom durchatmen und hob danach die Decke an. Beide Jungs starrten zwischen seine Beine.
„Danke Sopek, aber du kannst dich nun anderen zuwenden. Hust… Radus… Hust…“, Sopek grinste und ließ ganz langsam seinen glänzend nassen aus dem Maul gleiten, um dann wie ein Wirbelsturm aufzustehen, weshalb die meisten unterbrochen wurden deswegen.
Vor Radus legte sich Sopek hin und grinste und Radus der mit nassen Händen saß und erwartungsvoll Sopek ansah, war wie erstarrt, aber dann ebenfalls wie ein wildes Tier aufstand und auch jeden den steinharten und tropfenden Penis zeigte. Die Höcker am Eichelrand waren sehr dezent, nicht so wie bei Sopek, die gut ausgeprägt waren. Die Hoden hingen, aber schnell wurden sie zum Körper angezogen, weil es eiskalt war.
Und dann passierte es, Radus legte sich zwischen Sopeks Beinen auf die Seite hin, sodass nun beide einen heißen Lutscher hatten. Talus war so freundlich um sie komplett mit Decken zu verhüllen, sodass nichts mehr zu sehen war und man nur noch hören konnte, was dort geschah.
Von links hörte man lautes seufzen und der Junge, der mit den Händen den Krieger beglückte, wurde dessen Kopf auf die nasse und rote Eichel gedrückt. Noch bevor der Junge das Maul öffneten konnte, spritzte die Erste Landung Echsensamen ins Gesicht und die Ladungen danach im Maul, nur um kurz darauf im in den Magen zu fließen.
„Lofar, komm her.“, befahl Tom breit grinsend und Lofar konnte nur schwer aufblicken vom Buch. Doch als Lofar sah, wie Tom rechts neben sich auf dem Polster klopfte, kippte sich der Greif den Rest vom Glühwein in den Rachen und stand auf.
Noch bevor sich Lofar setzten konnte, fragte ich Tom: „Willst du mich reiten, oder soll ich dich?“
So viel wie Lofar schon getrunken hat, musste Tom nicht fragen ob, da er schon die Antwort im Gesicht sah..
Kurz zögerte Lofar, und das wahrscheinlich wegen der Unwissenheit, und der Schnabel klapperte leicht, doch dann riss sich sein Freund zusammen und er hörte es dann.
„Ich möchte unten liegen…!“
Daraufhin stand Tom auf und ließ kurz den eigenen Penis vor den Gesichtern der Jungs hängen, die den Penis mit den Augen aufsogen, und es dauerte kurz, bis sie beide die richtige Position fanden. In der rechten hinteren Ecke, wobei Talus noch etwas rüber zu Vahl und Babsi rutschen musste, lehnte Lofar beide Arme auf den Wagenrand ab und Tom zog ihn langsam die Hose aus. Er roch und sah es gleich, als Lofar aufgestanden war. Ihm war natürlich bewusst, wohin sein Hintern zielte und wer seinen Hintern und die zwei hängenden Hoden betrachtete, aber nun wollte er es endlich haben.
Den Sex mit Lofar.
Der triefendnasse Katerpenis, die dicke nasse Felltasche, die zwei dicken festen und schmerzenden ovalen Hoden, die bebenden Schenkel und die zittrigen Unterschenkel und Pfoten waren nun von der Hose befreit. Sogleich setzte er sich mit den Po voran auf Lofars bebende Lenden und Penis und er schloss die Augen, genauso wie Lofar, als der heiße und Spitze Penis zwischen seine festen Po Backen eintauchte.
Und dann ließ er sich fallen und die gesamte Länge rammte er sich rein. Lofar stöhnte auf und auch Tom stöhnte laut, weil es unbeschreiblich geil war. Die Felltasche kitzelte ihm die Rosette. Deutlich spürte er die zwei Greifenhoden und er konnte sich nicht mehr zurückhalten, als er den Steinharten und recht langen Penis seines Freundes deutlich in sich spüren und beben spürte.
Nach vorne ließ er sich fallen, umschlang Lofars Kopf und sie beide waren nun dem Schnee ausgesetzt, als er sich mit der Brust an Lofars legte und nur den Becken sich rauf und runter bewegen.
Es waren nur kleine Bewegungen, dafür konnte er schnell reiten. Und es hatte noch einen Effekt. Sie beide mussten ununterbrochen stöhnen und das war auch Toms geheime Fickmethode, wo er so viele Sexsüchtig gemacht hatte.
So kam jeder unglaublich schnell zum Orgasmus. Und der Orgasmus hatte es in sich und das musste Lofar am eigenen Leib zu spüren bekommen. So schnell und geil kam sein Orgasmus, dass er sich erst im höchsten Punkt, verkrampfte.
Doch es kam noch mehr dazu. Sie stöhnten immer lauter, weil Tom spüren konnte, wie die kleinen Widerhacken an Lofars Penis sich spreizten und ihn so in eine Ekstase brachten. Er konnte einfach nicht mehr aufhören Lofar zu reiten, weil er überschüttet wurde von erogenen reizen. Lofar drückte von unten nach oben, er aber drückte von oben nach unten und ritt ihn so noch tiefer ins Verderben.
Noch tiefer rammte er sich Lofar heftig geilen Penis in den Bauch, spürte alles, ritt dann fast auf dessen schmerzempfindlichen Hoden und schenkte so seinen Freund, seinen Greif, seinen Liebhaber, einen Dauerorgasmus.
Lofar Finger rund Krallen, kratzten und Glitten über seinen Rücken und seinen Hintern. Durch diese Reize hielt er kurz inne und bevor es geschah, zog er ihm Jacke und Pullover hoch um gleich danach, den Bauch und die Brust mit seinem Sperma vollzuspritzen.
Nach etlichen Minuten des lauten Dauerstöhnens, bettelte Lofar um Gnade.
„TOM…! *STÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖHNNNNN*… TOM…! *STÖÖÖÖÖÖHNNNN*… BITTE! AUF-*STÖÖÖÖÖÖÖÖÖHNNNN*-HÖREN…!“
Sagte zumindest Lofar, aber dessen Körper fickte ihn nun von unten fast im selben Tempo, wie er ihn ritt.
Der Glühwein war nicht gut, ganz und gar nicht gut. Das stellte er nun fest und weil er das tat, setzte er sich von einer Sekunde zu der nächste, einfach auf Lofars Schritt. Sie waren außer Atem und Lofars Sperma und Vorfreude hatten seinen ganzen brennenden Hintern einfach nur nass gemacht. Auch war Lofar einfach nur nass, nass, nass, nass.
Der Lendenbereich war voll mit Greifensperma. Der Bauch und die Brust von Dalmatinersperma und noch immer pochte Lofars Penis in seinen Bauch um Zuwendung.
Völlig fertig waren sie beide, obwohl Tom noch immer wollte und konnte, aber das lag nur am Glühwein, das wusste er. Sie atmeten schwer und schnell und sie brauchten geschlagene fünf Minuten, bis sie sich von diesem Erlebnis einigermaßen erholen konnten, damit sie sich in die Augen sehen konnten. Fest wurde Tom von Lofar an am Brustkorb umschlungen, bevor sich Lofars Gesicht gegen seins drückte. So verharrten sie weitere Fünf Minuten, wo sie sie sich den warmen Atem zu hauchten.
„Wie lautet der Titel deiner Geschichte die du jetzt schreibst.“
„Du wirst es zwar nicht glauben, aber er lautet tatsächlich „Eine ruhige Wagenfahrt.“.
Sie beide lachten in den Bauch hinein, bis Tom sich aufrichtete, sich an Lofars Schultern festhielt und nach hinten lehnend, schallend zu lachen anfing.
Als er sich an die anderen wandte, sah er wie heiß es wirklich zuging und er gönnte es jedem, wirklich jedem, und der Einzige der bis jetzt nur zugeschaut hat, war Rax und um ihn würde er sich auch gleich kümmern.
„Der Titel seiner Geschichte lautete „Eine ruhige Kutschenfahrt!“, na wenn das ruhig nennst, dann möchte ich mal sehen wie es wild zugeht!“, schrie Tom und die Antwort drauf, war fast von jedem ein schallendes Lachen. Sogar Babsi, die schwitzte auf Vahls Schoß, kicherte und sah ihn mit fröhlichen und glänzenden Augen an.
Tom war erschöpft und sein Körper braucht Zeit für eine weitere Runde. Seinen Atem konnte man gut sehen und auch die anderen, atmeten weiße Wolken aus.
„Ok, machen wir eine ganz kleine Pause, oder?“
„Ich… sag dir dann… *schnauf*… wenn ich diesen… geilen Sex niedergeschrieben habe… *schnauf*!“
Tom stand auf und dabei vermisste er sofort den heißen und harten Penis im Hintern und es machte natürlich einmal *Platsch*, als der großteil was Lofar in ihm gespritzt hatte, auf dessen Lenden landete und der Rest von Toms Rosette, am Bein runterlief.
Tom schnappte sich ein paar Decken und ließ zuerst eine Decke über Lofar nackten Unterkörper runtergleiten, bevor die nächste auf seinen Platz runterglitt und die letzte nutzte er, nachdem er sich wieder neben Josh und Alex hingesetzt hat. Noch bevor er sich den zwei Jungs zuwandte, schnappte er sich Lofar Pfoten und legte sie auf seinen Schoß unter der Decke. Fest drückte er die Pfoten gegen den pochenden Penis und Lofar fing gleich den Penis mit den Pfoten leicht zu streicheln an, während er dessen Pfoten mit einer Hand massierte.
Josh und Alex rangen nach Atem und starrte Tom in die Augen.
„Ich denke, es hat euch gefallen was ihr gesehen habt, oder?“
Alex nickte heftig und Josh schluckte schwer und bei beiden Jungs, sah er wie die Arme unter der Decke verschwunden waren.
Tom schloss die Augen und ließ nun Lofars Pfoten aus. Was der Greif zwischen seinen Beinen machte, war so heftig, unglaublich geil, dass er nur einmal rauf und runtergleiten musste am Knoten, um Lofars wunderschöne und geile Pfoten mit seinem Sperma vollzusauen. Daraufhin tat sein Unterbauch schrecklich weh.
Er schnappte nach Luft, hatte die Augen geschlossen und konzentrierte sich nur noch auf das Gefühl, wie sein Penis zwischen zwei warmen Poften massiert wurde. Noch während er den Orgasmus hatte, hob er die Decke an und die zwei Jungs traf fast ein Strahl von seinen Sperma. Aber der Strahl schoss zwischen ihren Köpfen nach hinten in die stille und verfehlte sie somit. Schnell ließ er die Decke fallen und während sein - er wusste nicht mehr wie oft er gekommen war- Orgasmus abflaute massierte er die zwei Pfoten mit seinem Sperma ein. Zwischen den Zehen, die Krallen und die Ballen, alles massiert er mit seinem Sperma ein und die zwei Jungs schluckten noch schwerer und atmeten nur noch stoßweiße.
Zu Lofar zu schauen brauchte er nicht, weil er wusste das Lofar steif und am Grinsen war.
Beide sah er sich an und endlich war sein Orgasmus vorbei und er konnte sich wieder etwas zusammenreißen.
„Also ihr beiden…“, Tom stützte sich mit dem Ellbogen am Wagenrand ab und gleich drauf den Kopf am Wagenrand zu lehnen. Die beiden Jungs sahen ihn erwartungsvoll an und er sah zumindest bei Josh, was Nervosität bedeutet.
Die Sekunden zogen sich dahin und dann nach einer unendlichen Zeit, so schien es für Tom. Schrie fast Alex: „ICH MUSS MAL!“. Es dauerte ein wenig, bis Adelbert reagierte und „HOOOO!“ schrie.
Der Wagen kam langsam zum stehen und Tom wollte schon aufstehen, doch Alex sagte gleich: „BRAUCHST NICHT MITKOMMEN TOM!“. Es war nicht nur Alex, der hinter einem Baum verschwand, auch Josh sprang auf und lief davon.
Tom Nutzte die Zeit, wo auch Adelbert, Vahl, Lambert und auch Babsi vom Wagen sprangen, natürlich hatten alle vier keine Hose an, um sich ganz kurz den geilen Pfoten zwischen den Beinen zu entreißen, um Rax aufzuheben. Rax war schwer, aber er schaffte es ihn dort abzusetzen, um ihn vor sich zu haben, als er sich wieder setzte und zufrieden feststellte, wie Lofar von selbst seinen Penis wieder zwischen den Pfoten nahm.
„Talus, alles in Ordnung?“
Talus war der Einzige der sich nicht beim Liebesspiel beteiligte.
„Es geht noch Tom.“, er wusste was damit gemeint war. Noch konnte sich Talus zügeln.
„Kannst du für Rax etwas einschenken?“
Mit einem Nicken stand Talus auf und für einen kurzen Augenblick konnten Tom sehen, dass auch Talus Penis nicht mehr in der Hauttasche war und deswegen den hängenden Stoff anhob. Rax dankte Talus leise und herzlich und wie Talus eben war, wartete er bis Rax ausgetrunken hat um ihn noch ein Becher einzuschenken. Ganze drei Becher trank Rax aus und es schien, als ob Rax schon länger nichts zu trinken bekommen hat.
Den vierten hielt er mit beiden Händen und Talus schenkte Tom auch noch ein Becher ein. Kurz überlegte er sich, ob er das Angebot annehmen sollte, aber dann zuckte er mit den Schultern.
„Die Orgie hat schon angefangen.“
Als Adelbert vierer Truppe zurückkam und sich so schnell wie möglich unter den Decken verkroch, kam Tom eine Idee.
„Schmeiß mal rüber Adelbert!“
Wieder war das diabolische Grinsen zu sehen und Adelbert holte den Flachmann hervor und warf ihn Tom zu. Mit einem Entschuldigenden Blick zu Lofar stand er auf und öffnete den Flachmann. Wie erwarte war es Randvoll und der geile Duft von Kais Vorfreude drang wie eine Gaswolke in seine Nase.
Er war so steif und der Alkohol sauste durch seinen Körper, dass er kaum die Kälte spürte. Er tunkte seinen Finger in den Flachmann und ging zu seinen vier auserwählten hin die links im Wagen waren. Noch immer genossen es der Krieger und der Handwerker indem sie den Kopf nach hinten über den Wagenrand fallen gelassen haben.
Mit dem Handrücken strich er den Krieger über die Wange, der langsam aufblickte und dabei, steckte er ihn den Finger zwischen die Lippen in die Schnauze. Sofort schlossen sich die Lippen um den Finger und auch die Augen gingen wieder zu. Sein Finger wurde regelrecht abgeschleckt.
Das gleiche Tat er auch beim Handwerker, der dabei seine Hand festhielt. Beim Deserteur und beim Weisen musste er den Kopf heben, um den Finger ins Maul zu stecken. Die beiden waren im Leck und Blas Modus. Und so wie sie sein Finger abgeleckt haben, machten sie es bei den beiden Penissen vom Krieger und Handwerker. Und dann kamen die vier dran, Adelbert und sein Trupp.
Lambert saß fest auf Adelberts Schoß und der Athletischer Puma hielt sich am Wagenrand fest, während dessen Becken sachte rauf und runterging. Da packte er Lambert am Kopf und zog den Kopf nach hinten. Mit halb geöffneten Augen, die zeigten in welche Phase der Ekstase Labert war, ließ er ein paar Tropfen in das leicht geöffneten Maul fallen, um ihn dann kurz den Kopf zu kraulen.
Adelbert hatte die Augen geschlossen und atmete schwer aber regelmäßig, bei ihm machte er wieder den Finger. Genüsslich und langsam leckte Adelbert zweimal im Maul seinen Finger ab, um dann gleich leise zu stöhnen, als der Finger wieder aus dem Maul gezogen wurde.
Vahl hingegen wurde schnell und schwer geritten. Babsi und Vahl stöhnte stoßweiße, schnauften und schmusten regelmäßig heiß und innig. Bei den beiden benetzte er die Lippen mit Kais Vorfreude, doch dann dachte sich Tom, wieso nicht. Er gab ihnen beiden dann auch den Finger und Vahl sah ihn wirklich geschockt an, als der Finger plötzlich im Maul war.
„Dreimal abschlecken und ich bin wieder weg.“, flüsterte er ihn zu.
Vahl sah nicht so begeistert drein und ließ den Finger nur einmal im Maul rotieren, um den Finger mit eine „Bäh!“ rauszulassen.
„Wirst mir schon noch danken und nun genieß!“, kommentierte Tom die Geste mit einem Lächeln. Dann ging die Runde weiter, während hinter ihm Vahl einmal laut aufstöhnte.
„Was… war das!“, hörte er ihm nachdem stöhnen fragen, doch Tom ließ es sein, weil er hörte, wie Vahl nur vor Geilheit fast schon zu fauchen anfing und das bekam Babsi zu spüren. Sie könnte ein stöhnen nicht zu Ende bringen, bevor sie wieder stöhnen musste. Tom konnte nur noch grinsen, was anderes ging einfach nicht mehr und jetzt musste er aufpassen, weil Sopek und Radus unter den Decken lagen und er nicht wusste, wo er hintreten konnte.
„Talus, ich vermute du brauchst einen kühlen Kopf.“
„So ist es, wobei es gerade schwer wird.“
„Musst du mal hinterm Baum verschwinden?“
Talus schnaufte beim Aufstehen und der Wagen schaukelte, als der massive Talus dann ebenfalls in die Dunkelheit verschwand.
Also waren nur noch zwei übrig und das war Radus und Sopek.
„Hey ihr zwei, Kopf hoch!“, sagte er zu ihnen als er bei ihnen in die Hocke ging.
Zwei Köpfe kamen langsam hervor und beide waren in einem Rausch der Gefühle gefangen, bei ihnen machte er es schnell mit dem Finger und wie jede Echse bis jetzt, leckten sie ihn den Finger genüsslich ab. Er nahm sich auch heraus und schlüpfte mit einer Hand unter den decken. Sopek war steinhart und es war feucht-heiß in seinem Schritt. Radus schnaufen spürte er bei der Hand und er fuhr einmal runter, zu den massiven Hoden, die dick und geschwollen wirkten.
Da half Tom etwas nach und massierten den ganzen Penis rauf bis Radus Lippen und dann wieder runter. Nach einigen Sekunden verkrampfte sich Sopek zitternd am ganzen Körper und da zog er die Hand zurück und kümmerte sich nun um Radus. Bei Radus war es sogar noch heißer und feuchter und es braucht kaum seine Hilfe, da stieß schon der Becken nach vorne und Radus Hoden knallten gegen seine Hand.
Es wurde laut gemurrt und gestöhnt unter der Decke, als er sich wieder zu seinem Platz setzte und die wunderschönen zarten und heiß-feuchten Pfoten sich auf seinen Penis legten und einklemmten.
Die zwei Jungs waren wieder da und zitterten am ganzen Leib.
„Alles in Ordnung?“, Josh sah zu ihm auf und im Hintergrund hob Alex langsam die Decke, ohne zu ihm aufzublicken.
„Tom?“, hörte er die süße Stimme von Josh und da fiel ihm der Flachmann wieder ein.
„Warte, bevor ihr beide mich was fragt, nehmt von dem einen ganz kleinen schluck.“
Er überreichte ihnen den Flachmann und Josh der es zuerst in den Händen hielt, roch zuerst und nach einem schweren ausschnaufen, sah ihn Josh kurz an, bevor sich die Lippen auf die Öffnung legten und der Junge einen kleinen Schluck nahm. Den Flachmann nahm er dann aus Josh Händen und überreicht es Alex. Alex sah sich den Totenschädel und das das große „M“ an.
„Ist es das, was ich glaube Tom?“
„Natürlich!“
Lange starrte Alex den Flachmann an und kämpfe mit sich, doch dann, nahm Alex einen großen Schluck und verzog kurz das Gesicht, während der Flachmann zurück zu Tom gereicht wurde. Nun kam der letzte dran und er musste sich nach vorne Beugen, um einen Schuss in Rax halbvollen Becher zu kippen.
„Austrinken Rax, bevor der Wein eiskalt ist.“
Nachdem er den Flachmann hinten am Rücken unter dem Polster versteckt hatte, trank Rax auf einmal alles aus. Nun wandte er sich den Jungs zu.
„Ok Josh, was gibt's?“
„Mum… hat gesagt das ich zu dir gehen soll und ich habe ein Problem!“, flüsterte der Junge ganz leise ihm zu.
„Und das wäre.“
Josh druckste herum und dabei streckte Tom nun seine Beine und drang dabei unter Rax ein. Die Echse saß im Schneidersitz und mit den Pfoten drückte er die zwei Beine auseinander. Dabei sah Rax langsam auf, kurz bevor seine Pfoten unter dem Stoff zwischen den Beinen glitten und zu Rax Überraschung, auf die zwei dicken großen Hoden legten. Es brauchte nur ein paar Sekunden, bis Tom spürte, dass sich etwas Langes und Heißes auf seine Pfoten legte.
„Es ist… wirklich sehr peinlich und ich… ähm… es geht nicht weg?“
Alex im Hintergrund fing schwer zu Atmen an und sah langsam mit glasigen Augen zu Tom.
„Josh, was geht nicht weg?“
Da hob Josh die Decke etwas und Tom sah einen riesengroßen nasse Fleck auf den Schritt des Jungen.
„Am besten du Pfotest dir jetzt selbst einen.“, flüsterte er zurück und so leise, dass es sonst keiner hörte.
„Aber… sie können es vielleicht sehen?“
„Wer ist sie? Du meinst alle, die es miteinander treiben?“
„Nein… Mum und Dad!“
„Ach, die werden es schon nicht sehen. Sonst leg dich hin und mach es versteckt unter der Decke.“
„Glaubst du…, dass es dann weggeht?“
„Das werden wir dann erst sehen, wenn du fertig bist.“
„O-Ok…“
Tom machte sich sorgen um Alex und wieder entschuldigte er sich mit einem Blick bei Lofar, als er auf aufstand und mit der Decke sich links zu Alex setzte.
„Ales alles ok mit dir?“
„Mein… Kopf pocht Tom…“
Tom hob Alex Decke an und sie beide sahen sich den wunderschönen Penis an. Die Eichel war wunderschön violette und lugte etwas aus der Vorhaut raus. Dicke Adern pochten gleichmäßig wie der Penis, der schon völlig von der Vorfreude glänzte.
„Tun dir die Hoden weh?“
„Ja… meine Eier platzen fast!“
Tom lief fast das Wasser im Mund zusammen, weil die Vorhaut sogar im Halbdunkeln noch rosarot schien.
„Ok, dann helfe ich dir etwas mit der Schnauze.“
„Ich…*schnauf*… Ja.“
Sofort bekam er einen feuchten Kuss auf die Wange, während er sich runterbeugte und mit der Zunge voran, zwischen Eichel und Vorhaut reinfuhr. Alex legte die Decke über seinen Kopf und in der Finsternis, packte er dessen Schaft und zog die Vorhaut runter. Da packte ihn Alex mit beiden Armen am Kopf und beugte sich zu ihm runter. Die Eichel glitt wundervoll in seine Schnauze und als sie tief drinsteckte, krampfte Alex und schoss den jugendlichen Samen in seine Schnauze.
Es war eine gewaltige schlierige Ladung von Sperma und Vorfreude, die er serviert bekam. Jeder Schub den ihn Alex schenkte, füllte seine gesamte Schnauze aus. Es war süß und gleichzeitig salzig, säuerlich und der Geschmack von Urin vermischte sich dann bei der vierten Ladung. Nach der vierten Ladung kamen nur einzelne Tropfen aber Tom wusste, wie es Alex ging und deswegen, fing er nun richtig zu blasen an. Sein Alex hatte einen wunderschönen Penis, genauso, hatte er sich ihn vorgestellt in den Gedanken.
Er verwöhnte die Eichel mit dem Gaumen und mit der Zunge, verwöhnte er den Eichelrand. Da wackelte der Wagen und Talus rief, dass es weiter gehen konnte. Als der Wagen nach einem Befehl von Adelbert wieder fuhr, ergoss sich Alex ein zweites Mal in seine Schnauze und diesmal war es richtiges Sperma. Es schmeckte noch intensiver, war salziger und säuerlicher und am Ende erst, war der bittere süßliche Nachgang da.
Alex war außer Puste, weil durchgehend der Körper gezittert hat und verkrampft war. Nur sehr ungern hob er den Kopf und ließ die supergeile Eichel aus der Schnauze gleiten, aber er musste sich Alex anschauen.
Der Junge war fertig und hatte die Augen geschlossen. Er musste ihn an der Schulter festhalten, als er sich wieder auf seinen alten Platz setzen wollte, doch dann entschied er sich Alex mit sich zu nehmen. Er bettet seine Pfoten wieder auf Rax warme Hoden und diesmal hatten ihn die Echse den Weg freigemacht. Kein Stoff störte ihn dabei, die Beine lagen neben seinen und Lofar drückte seine Pfoten gegen Toms Becken, als Alex auf seinen Schritt saß und mit der Brust voran an ihn lehnte, oder schon fast lag. Er deckte sich beide fest zu, während links vom ihn Josh unter einer Decke lag und mit geschlossenen Augen schnaufte und schnurrte.
Selbstsicher legte Tom eine Hand auf Alex Po und fuhr dann weiter runter, um die zwei geschwollenen Hoden, die auf seinen Hoden lagen, in die Hand zu nehmen. Alex murrte leise und war noch immer steif wie ein Felsen.
„Geht's dir besser Alex?“
„Etwas Tom.“
„Kann ich dir irgendwie helfen?“
Alex schüttelte den Kopf.
„Willst du dich vielleicht kurz hinlegen und etwas schlafen, bis wir da sind?“
Ein nicken kam zurück
Da stand Tom wieder mit Alex auf und da Alex Decke in der Ecke schon lag, konnte er ihn schon darauf hinlegen. Mit seiner deckte er ihn fest zu und da entdeckte er auch gleich, dass an der Wand Alex Hose und Unterhose, schön gefaltet, verstaut waren.
„Komm zu ruhe und denk an was Ruhiges. Denn es kann gut sein, dass du noch für eine Stunden einen steifen hast. Hol dir regelmäßig einen runter, wenn du es willst. Du machst auch nichts schmutzig und wenn was sein soll, dann werde ich mich selbst darum kümmern es sauber zu machen.
Alex nickte noch einmal und zog die Beine fest zum Körper an. Vorsichtshalbe holte Tom noch eine Decke und deckte den Jungen liebevoll zu.
Wieder am alten Platz, sah er gegenüber von sich, wie es bei Adelbert und Vahl nun ruhiger zugeht. Während Lofars Pfoten wieder in seinen Schritt drückten, ihn massierten, liebkosten und selbst die Spermanassen Pfoten ihn mehr als nur massiert, kicherten und lachten die vier Erwachsenen. Leise flüsterten sie und somit verstand er nicht was sie besprachen. Vermutlich aber ging es um das Eine, denn man sah wie die Hände im Lendenbereich des anderen waren.
Vahl brachte Babsi regelmäßig zum erschaudern und Tom konnte sich bildlich vorstellen, wie tief und freudig sich die Finger zwischen ihren Schenkel austobten. Wenig überraschend war Adelberts Arm, der um den Rücken von Lambert lag und wo die Hand vermutlich schön warmgehalten vom Puma Hintern wird.
Doch eine Bewegung erregte seine Aufmerksamkeit. Alex stand, eingewickelt von den Decken auf und ging unsicheren Schrittes zu ihm hin. Nachdem Alex über Josh stieg und dabei bemerkte Tom, wie Josh sich nicht mehr bewegte und einfach geradeaus starrte, fiel Alex fast auf ihn drauf. In letzter Sekunde konnte Tom die Hände aus der Decke ziehen und Alex auffangen.
Alex atmete schwer und schnell und dessen schöne große grüne Augen, sahen zu ihm auf.
„Mir… mir geht's nicht so gut… Tom…!“
„Was ist denn los mein Lieber?“, noch während er ihn das fragte, setzte er ihn einfach auf seinen Schoß ab, was Lofar nicht so toll fand, weil sich der Greif jetzt etwas verrenkten musste, um die Poften noch immer an Toms Penis haben zu können. Doch Tom war dieser Umstand jetzt egal, weil Alex nun seine Hilfe brauchte.
Im nächsten Moment schlang Alex beide Arme um Toms Hals und die Weichen Lippen drückten darauf fest auf seine Wange und fingen ihn beim Reden leicht zu kitzeln und zu streicheln an.
„Was war das für ein Zeug… mir tut alles weh…!“
„Das war Kais Vorfreude, Alex.“
Vor Schmerz seufzend drückte sich Alex noch fester an ihm an und Tom musste wohl was unternehmen.
„Willst du das es aufhört?“
„Ja und… nein…!“
„Wie soll ich das jetzt aufnehmen?“
„Es… mein Pimmel… brennt so fürchterlich… meine Eier… *stöhn*… aber… aber es… ich bin wieder… Aber nur wegen dem Zeug… das fühlt sich so… *seufz*… falsch an…!“
Da seufzte Tom, weil er Alex verstand.
„Tut mir leid Alex. Ich wollte das du wieder einmal den Genuss eines Orgasmus fühlst.“
„Drecksack… entschuldige dich doch nicht… immer… *stöhnt*… Ich habe es selbst doch getrunken…!“
„Aber du bereust es jetzt und es fühlt sich falsch für dich an, weil?“
Da bekam Tom einen sehr sanften Kuss auf die Stelle, wo die Lippen drauflagen.
„Weil ich heute nach der Feier… *seufz*… dich fragen wollte, ob du nicht mit mir… schlafen willst. Ich wollte… meine ersten Erfahrungen mit dir… mit dem was du zwischen den Beinen… *stöhn*… hast machen. Ich… will im Haus arbeiten, aber bis dahin… möchte ich bei dir bleiben… Tom.“
„Das… ist das nicht zu früh für dich Alex?“
Im Wagen wurde es immer ruhiger und auch Radus und Sopek waren wieder zu sehen. Zufrieden saß Radus bei Talus, während Sopek am Fass angelehnt gegenüber von Radus saß und beide schienen grinsend in ihren Gedanken versunken zu sein.
Überraschend für ihn waren sogar seine restlichen vier Auserwählten mit der Gier fertig und saßen nun nebeneinander und sahen ihm zu beim Gespräch mit Alex.
„Findest du… *stöhn*…“
Das reichte nun. Tom rief Adelbert zu, den Wagen zum Stehen zu bringen und als der Wagen stand, sprangen schon einige aus dem Wagen. Adelbert mit seinen drei Leuten, Radus und Sopek, die vier auserwählten, eigentlich alle, bis auf Rax und Josh. Auch Tom stand auf, doch bevor er aus dem Wagen runtersprang, schnappe er sich noch zuvor Alex Hose und rote Unterhose.
„Wo gehen wir hin… *stöhn*?
Von überall her hörte man ein Prasseln, ein leises Gekicher und flüsterleise Stimmen. Auf dem Arm hatte er Alex und ging so weit im starken Schneefall in den kleinen Wald links von ihnen hinein, bis er sicher war, dass keiner in der Nähe war.
Es war finster, aber der rosarote Himmel erleuchtete alles soweit, dass er noch Umrisse gut erkennen konnte.
„Drück den Schnee in den Schritt.“
„WAS?“, scharf war Alex Stimme zu hören und Tom sagte grinsend: „Na mach schon!“
Als die zwei Decken von Alex runterfielen, nachdem er ihn runter auf die Pfoten absetzte, schnappte er sich die Decken und dann, hörte er wie sein Junge die Hände in den Schnee steckte. Nur Sekunden darauf hörte er ihn vor Schmerz zischen und dann erleichtert aufseufzen. Vielleicht vergingen so um die drei, bis vier Minuten, bis er Alex leise Stimme hörte.
„Es hat geholfen…“
„Na bitte. Und nun zieh dich an.“
Tom drückte die Unterwäsche in Alex Hände und er musste ihn festhalten, damit der Junge nicht umfiel beim Anziehen.
„Glaubst du… ich… werde wieder… hart?“
Tom sagte nichts, bis auch die Hose angezogen war und Alex auf dem Decken in seinen Arm wieder drauf saß.
„Bestimmt, wenn nicht heute, dann Morgen und wenn nicht Morgen, dann Tags darauf!“
Als er schon wieder zurückgehen wollte, hörte er, wie sich was im Unterholz bewegte. Da Tom wusste, dass hier in der Umgebung nichts Gefährliches war, konnte er beruhigt zurückgehen, bis ihm eine Bewegung hinten links ins Auge stach.
Es war sehr unnatürlich hier in der Wildnis etwas leuchten zu sehen, besonders wenn es dazu noch weiß auf die Bäume strahlte. Seine Neugier wurde geweckt und er musste nur ein paar Meter gehen, bis er die Quelle des weißen Lichts ausmachte.
Tom war mehr als nur sehr überrascht was seine Augen ausmachten und er ging neugierig und mit Ehrfurcht auf die Quelle zu. Wie näher er kam, umso wärmer wurde es. Alex auf seinen Arm zitterte am ganzen Laib, als er stehen blieb.
Vor ihm stand ein weiß-strahlendes Pferd mit einer Mähne, die bis runter zum Boden ging. Eine große Narbe hatte das Pferd auf der Stirn, dass wie ein X aussah. Die schwarzen und endloswirkenden Augen starrten ihn an und als er einen Schritt zur Seite ging, machte das Tier genau den entgegengesetzten Schritt. Somit standen sie sich immer gegenüber.
„Ich bin ein Hengst, ist deine Neugier gestillt?“
Die Lippen des Pferdes bewegten sich kaum, doch die Stimme war so klar, als würde ihn jemand ins Ohr reden.
„Das… wollte ich nicht herausfinden…“, kam es langsam von Toms Lippen.
„Doch, genau das wollet du dir ansehen.“
Es wurde still und das Pferd kam dann langsam näher, bis der Kopf nur noch wenige Zentimeter von seinem entfernt war. Tom wusste sofort, dass vor ihm ein Tier aus den Legenden stand und ihn neugierig ansah. Und dann sogar an ihm roch.
„Du… riechst interessant… wie ist dein Name Zweibeiner.“
„T-Tom…“
„Tom also…“
Wieder wurde es still zwischen ihnen und währenddessen hörte er Alex an seinem Ohr flüstern.
„Unterhaltet ihr euch?“
Verwundert sah Tom Alex an und nickte anschließend.
„Ja, hörst du ihn nicht?“
Alex schüttelte langsam den Kopf.
Als Tom wieder die Stimme des Pferdes hörte, sah er wieder zum Tier.
„Mein Sohn Larion, ist in diesem hässlichen Turm zu Gast. Er hat mir ein paar Sachen über dich erzählt. Er sagte mir, dass du von einem Gott berührt wurdest, was gar nicht mehr möglich sein sollte, da es keine Götter mehr auf dieser Welt gibt, die sich auf diese Ebene freiwillig begeben. Doch du… du wurdest berührt, gesegnet sagt man bei euch. Ich sehe es, so leicht wie ein feines Netz aus Spinnenseide liegt es über deinem Fell. Du… verströmst einen Duft, den ich fast vergessen habe und das mich an die Zeit des Anfangs erinnert, wo noch die Götter unter uns gingen.“
Ihm fielen viele Fragen ein, dutzende sogar, aber es gab jetzt nur eine Frage, die Wichtig war.
„Was bedeutet das für mich?“
„Das bedeutet, dass du gesegnet bist.“
„Ja schon… schön…“
„Ihr wollt immer alles wissen.“, das Pferd seufzte und Alex erschrak sich bis ins Mark.
„Was hat es gesagt?“, fragte Alex gleich nach und wurde immer nervöser?
„ES hat gesagt…“, fing das Pferd zu sprechen an und Alex zuckte am ganzen Körper, als er nun auch die Stimme hören konnte.
„…, dass Tom gesegnet wurde.“
„U-Und… was genau bedeutet das?“, fragte Tom abermals nach, weil er nun wissen möchte, ob es irgendwelche Auswirkungen auf ihn hat.
„Das bedeutet, dass du die Aufmerksamkeit eines Gottes auf die gezogen hast. Dieser Gott, mag dich und lieh dir etwas von seiner Macht, oder hat etwas hinterlassen.“
„Und… was genau?“
„Das ist… schwer zu sagen. Aber als ich noch jung war, keine 300 Jahre, das traf ich viele die Gesegnet worden waren und sie alle hatten eine lange Lebensspanne. Manche von ihnen haben Fähigkeiten erhalten, doch was ich bei dir sehe, ist es nur ein Hauch von dem, was ich damals gesehen habe.“
Da fiel Tom ein Stein von Herzen. Seine Befürchtung, noch mehr Arbeit auf den Schultern zu tragen, war ungerechtfertigt. Und da er sich nicht anders fühlte wie immer, würde es auch sein restliches Leben nicht beeinflussen.
„Einen schönen Tag noch Tom.“, noch während er im Geiste aufatmete, drehte sich das Pferd um und ging langsam davon.
So überraschend diese Begegnung war, so schnell war sie auch wieder vorbei. Und vor allem ziemlich konversationslos.
„Darf ich zumindest deinen Namen erfahren?“
„Orion.“, das mythische Wesen blieb mit dem Hinterteil zu ihm stehen.
„Du hast Fragen Tom. Immer wollt ihr alles wissen und manchmal ist es besser nichts zu wissen. Für das Eigenwohl ist das am besten, als alles zu wissen und zu Verzweifeln.“
Tief atmete Tom ein und beim ausatmen sah man die Rauchschwade die er aus seiner Lunge blies.
„Natürlich habe ich fragen. Wie oft… hat man auch die Chance in seinen Leben.“
Langsam näherte sich Tom Orion und das weiße strahlende Fell blendete ihn fast schon, als es wieder wärmer wurde, wie näher er dem Hengst kam.
„Wieso rieche ich so interessant?“, fast berührten seine Finger das Fell am Becken. Doch dann hielt er inne. Er wusste nicht ob er das durfte, ob es überhaupt erlaubt war. Ob es darauf keine Strafe gibt.
Aber wie oft hat man schon die Chance.
Es war elektrisierend, als er Orions Fell berührte. Die Flanken zuckten leicht, während seine Finger langsam über das Fell am Rücken strichen und so, strich er die ganze Körperlänge rauf. Seitlich am Hals glitten seine Finger und nun auch die Hand. Sachte streichelte er das Kiefer und als nächstes die Wange und als er vor Orion stand und bevor seine Hand am warmen Hengst herunterglitt, strich er noch ein letztes Mal über die weiß-grauen Lippen.
Den Blick den Tom dafür kassierte, konnte er unmöglich deuten. Es herrschte eine Schamvolle Stimmung zwischen ihnen. Tom selbst war vom Glühwein noch immer berauscht und sein Blut pochte in den Lenden.
„Mehr Fragen habe ich nicht.“, hauchte er dem Hengst zu und als Antwort darauf, bekam er ein warmes Schnaufen auf die Brust geblasen.
„Wir sehen uns dann später bei dir.“
Tom war überrascht. Nicht, weil Orion einfach nach diesem Satz an ihm vorbeiging und im Wald verschwand, sondern, weil sich Orion selbst eingeladen hat und weil sein Wunsch, ihn *besser* kennenzulernen, gefruchtet hat.
„Tom?“, als er die zierliche Stimme von Alex hörte, wurde ihm schlagartig klar, wie kalt es war. Halb erfroren war sein Unterleib und es wurde höchste Zeit für den warmen Wagen.
Es waren schon alle da und warteten auf ihn voller Ungeduld. Alle saßen wieder an ihren alten Plätzen und als Tom wieder unter den warmen Decken saß, spürte er gleich Lofars Pfoten, die über seinen Schenkel glitten und gezielt seine heißen Lenden zu massieren anfingen. Alex hat sich in die linke Ecke verkrochen, vermutlich weil der Junge nachdenken wollte, während der Blick rauf zum Himmel ging. Die Zeit wollte er ihn geben, weil der Wunsch von ihn, doch recht eindeutig war und man brauchte einen klaren Kopf, um darüber nachdenken zu können nachdem Rausch von Kais Vorfreude.
Nun hatte er Zeit und sein Blut war durch den Marsch im Wald heruntergekühlt worden, sodass er nicht mit seinem Penis dachte und sein Hirn sich wieder langsam meldete. Jeder hatte bis jetzt seinen Spaß, bis auf zwei. Zumindest von einem hat er schon vorhin die Erlaubnis bekommen, jetzt kommt der andere.
Josh, der von seinen Eltern einfach in seine Obhut gedrückt wurde, saß links neben ihm und sah verloren aus. Und als er zu ihm runterblickte, sah auch der Junge langsam hoch.
„Wie geht's?“
Josh zuckte mit den Schultern.
„Was ist los?“, wollte Tom wissen, doch er bekam keine Antwort. Er ahnte schon woran es liegen könnte und aus diesem Grund, schlang er einen Arm um die Schulter des Jungen und drückte ihn fest an sich. Danach drückte er von oben fest die Nase gegen das schwarze Fell am Kopf. Entzückt stellt er fest, wie schön und jungfräulich Josh roch.
Diese zwei Gesten brachten Josh vor Nervosität zum Erzittern. Nachdem er das festgestellt hatte, war er sich nun sicher was das Problem war.
„Du willst nun auch mit machen, oder? Jeder hatte schon seinen Spaß, sein gegenüber. Nur du bliebst leer aus und fühlst dich fehl am Platz und nicht gemocht. Habe ich recht?“
Offen sprach er das aus, was er schon öfters gesehen und miterlebt hatte. Josh war jung, voller Energie und musste mitansehen, wie jeder im Wagen dessen Sexualleben ausleben durfte.
Und wie erwartet, nickte Josh ganz leicht und seufzte vor Trauer.
„Hast du dich zumindest selbst gepfotet?“
Der Kopf an seinen Lippen wurde leicht und kurz geschüttelt.
„Und wieso nicht?“
„Wegen Mum und Dad…“
„Weil sie hier sind, oder?“
„Jaaa…“, hauchte der kleine süße Kater von sich.
Tom wollte schon den nächsten Schritt machen, als Josh süße Stimme zu hören war.
„Ich… das ist… mir sehr, sehr peinlich. Aber…“
Warm lächelte Tom runter zum Jungen, als er hörte was als nächstes kam.
„…Wie ist das mit der Liebe?“
Es ist schon etwas her, als er das Thema um die Liebe mit einen seiner Jungs besprochen hat. Es war Rinel, wo das Thema ein Problem war, sogar ein großes. Aber jetzt lief alles glatt, soweit er weiß. Doch das war genau das Problem *Wissen*. Seine große Familie kannte er kaum und es ist jetzt kein Vergleich mehr zu damals, wo er jeden wirklich kannte. Bestimmt gibt es einige die genau das gleiche Problem haben, wie Rinel damals, aber es nicht so offen zeigen. In den nächsten Tagen, das nahm er sich vor, wird er seine Familie kennenlernen, sofern sie Zeit für ihn haben.
„Ganz einfach: Wenn du nur noch an die Person denken kannst und es im Herzen wehtut nicht bei ihm zu sein, dann bist du verliebt.“
Überraschend für ihn, sah Josh langsam runter zum Wagenboden und wirkte traurig wegen irgendwas.
„Josh?“
Der Junge reagiert nicht.
„Was ist denn mein kleiner?“
Langsam fing der Kopf sich zu bewegen an und die hellbraunen Augen sahen feucht aus, als sie zu ihm raufblickten.
„Wer ist es?“
„Julian…“
„Uiuiuiui… ja, schwer sich nicht bei ihm zu verkucken.“
Josh nickte und dabei kullerte eine Träne über die Wange.
„Willst du deswegen zu uns kommen?“
„Ja.“
„Um bei Julian zu sein?“
Josh nickte und zog die Beine an, um sie zu umschlingen.
„Julian ist ein toller Junge. Hat Energien, von denen ich nur träumen kann. Sein Wille ist ungebrochen und bis jetzt, hat er auch alles bekommen was er wollte. Er durfte zu uns kommen, hat Elias als festen Freund und auch Marcell ist mit den beiden im Bett und himmelt anscheinend ebenfalls Julian an. Und ich bin mir sicher, dass Julians Herz sich zwischen Elias und Marcell entzweireißt.“
Der Junge neben ihm wurde zu einen Häufchen Elend.
„Aber weißt du was!? Auch du wirst noch so viele kennenlernen, und ich bin mir ganz sicher, dass einer unter ihnen ist, wo du dich Hals über Kopf in ihn verknallen wirst. Also… mach dir jetzt keine Gedanken mehr über das Thema. Genieß den Abend mit uns und bis wir in der Stadt sind, kann uns ja Rax von seiner Liebe erzählen.“
„Das wollte möchte ich auch hören!“, sagte Lofar und als der Greif aufsprang, verschwanden auch die nassen Pfoten an Toms Penis. Gemütlich setzte sich Lofar neben Tom und drückte sich dabei fest gegen ihn. Da Tom jetzt keine Pfoten mehr in der Hand hatte, strich er gleich über Lofars Schenkel, um dann streichend zwischen den Beinen sein Ziel in die Hand zu nehmen. Es war so unbeschreiblich feucht-heiß in Lofars schritt und der Geruch von Sperma und Vorfreude, die so schwer Maskulin in seine Nase stieg, spiegelte den felsenfesten Penis, den er in die Hand nahm und pochend floss deswegen die Vorfreude über seine Finger. Lofar zeigte es keinem, oder ließ es sich nicht anmerken, wie Tom mit den Daumen über die Stachelbesetzte Eichel fuhr, die Vorfreude über die Eichel verteilte, die dickflüssig und warm war, und den Penis mit der Hand vollkommen von der Felltasche befreite.
Das liebte er auch bei Albrecht. Die ganze heiße und feste Männlichkeit in der Hand, in der Schnauze zu spüren, ist einfach ein Genuss für ihn und für sein gegenüber Lofar. Nichts war mehr versteckt, alles wurde präsentiert und dargeboten. Und weil Lofar mit angezogenen und leicht gespreizten Beinen dasaß, konnte er das heiße Stück Fleisch waagrecht bearbeiten, beziehungsweiße, liebkosen.
Lofars Penis war fast genauso wie Albrechts. Nur war Lofars etwas kürzer, mehr gerade und hatte mehr widerhacken an der Eichel und diese widerhacken, wann immer er über die ganz dezente Eichel raufstrich, brachten Lofar in den Lenden zu erzittern und ein Schwall Vorfreude kam hervor lief über seine Finger.
Schon nach sehr kurzer Zeit war seine Hand so nass wegen der Vorfreude, dass er sich entschloss, nun auch die zwei Zitronengroßen Hoden damit einzureiben. Die waren auch typisch für einen Greifen einfach der Hammer. Sie waren so wundervoll Oval, fest und man konnte deutlich die Nebenhoden spüren. Sie lagen auch eng an und als er den Hodensack strecken wollte, damit sie schön runterhingen, verzog Lofar doch etwas das Gesicht. Also füllten die zwei Hoden tatsächlich den gesamten Hodensack aus, anders als bei Albrecht, wo sie bis zu einer Fingerlänge runterhängen konnten.
In den paar Sekunden, wo er das alles feststellte und verglich, druckste Rax herum und konnte kein Blickkontakt herstellen.
„Na komm schon Rax, erzähl uns von deinen Liebesleben. Jeder soll es hören.“
Da Tom es laut ausgesprochen hat, hat es auch jeder gehört und reges Interesse hatten nun alle im Wagen, wie Rax Liebesleben war.
Links, die vier Auserwählten, rutschten näher zu ihnen, während rechts Radus über Talus stieg, natürlich ab der Hüfte mit einer Decke eingewickelt, und setzte sich dann auf Lofars alten Platz hin. Talus hingegen, hatte die Augen geschlossen und es sah so aus, als ob sein Leibwächter schlief, oder sich einfach nur etwas erholte. Etwas abseits und desinteressiert kniete Alex in der Ecke und stützte sich mit den Ellbogen am Rand ab, um wie immer rauf in den Himmel zu starren.
Adlebert, Vahl, Lambert und Babsi blieben weiterhin unter sich und unterhielten sich jetzt tatsächlich ernst.
Lofar hatte schon Pergament und Feder bereit, um alles mitzuschreiben.
„Ach komm schon Rax, oder muss ich tatsächlich die Karte mit meinem Recht ausspielen?“
Zwar fand er es nicht Ok von Richard, dass er Rax und dessen Tier als *Geschenk* bekam, aber er wollte auch nicht dagegensprechen. Richard wollte Rax, den Clanführer, nicht mehr in seinem Land haben, weil die Zeit für die Kriegsechsenzucht vorbei war und weil das mit seinem Clan nun offengelegt wird. Sie alle sollen verstoßen werden und ein neuer Clan für die Tiere soll gegründet werden. Zwar durften sie weiterhin in ihrem Tempel und im unterirdischen Höhlensystem bleiben, aber sie wären nun geächtet und kein Clan darf mehr mit ihnen in Kontakt treten. Das fand Richard als die Beste Lösung, besser als sie alle abzuschlachten. Doch Tom fand diese Lösung auch nicht als sehr gut. Ein ganzer Clan, tausende von Echsen, wären nicht mehr ein Teil ihres Volkes. Sie haben keine Rechte mehr, jeder könnte einen von ihnen Töten ohne dafür belangt zu werden.
Man könnte also damit sagen, dass Rax bei ihm am sichersten war, obwohl es ihm momentan sehr schlecht ging. Am liebsten hätte Tom Rax Clan zu sich geholt, aber wie würde es aussehen, wenn der Apostel von Archia alle Echsen und ihre Tiere aufnehmen würde, die allesamt gegen ein Gesetz verstoßen haben, worauf die Todesstrafe steht.
Da aber Richard von Toms Vorlieben und Offenheit weiß, bekam er Rax als Geschenk. Es war Offiziell und Rax war seiner Gnade ausgeliefert, genauso wie dessen Tier, Randal. Er konnte alles mit ihnen tun, einfach alles.
Tom wollte aber diese Karte, sein Recht nicht ausspielen, nicht nutzen, weil er ihn als Person ansah und bei ihm, hatte Rax und sein Tier noch immer den freien Willen.
„Also…“, leise fing Rax zu sprechen an und sein Ausgewählter Krieger, übersetzte für den Deserteur, den Handwerker und für den süßen kleinen Weißen.
„Ich bekam, als ich laufen konnte, Randal. Er war… mein Partner. Mein Vater hatte Rendal, der dessen Partner war und der Vater von Randal war. Jeder im Clan und in den Höhlen war deswegen sehr neidisch auf mich. Alle meine Freunde, wollten auch endlich ihre Echse bekommen. Normal… bekommt man bei uns seine Echse erst, wenn man… geschlechtsreif wird und man bekommt dann auch eine Echse, die gerade geschlechtsreif wurde. Selten bekam man ein Jungtier, wie es bei mir der Fall war. Es lag daran, weil man die Lieferungen für den Krieg einhalten musste und man erst recht spät sah, welche übrig blieben für uns alle. Auch Krankheiten spielten eine Rolle. Viele Jungechsen erkranken in den ersten paar Jahren und sterben dann auch. Es gibt… nichts schlimmeres, als seinen besten Freund, wenn man noch ein Kind ist, zu verlieren. Und deswegen war es so geregelt worden. Natürlich… wurde auch Randal krank, öfters. Und ich und mein Vater kümmerten uns vorbildlich um Randal. Rendal, Randals Vater lag jede Nacht bei ihm, um ihn warm zu halten. Doch in der Zeit, wo er nicht krank war, spielten wir sehr viel draußen fangen, oder verstecken. Er war… so verspielt, immer auf Zack und hatte wirklich immer großen Hunger. Einige Jahre vergingen und ich sah zu, wie einer meiner Freunde eine Echse dann bekam. Ich verstand es nicht, aber ich war neidisch, wie die beiden so eine enge Bindung von Anfang an hatten. Jeden Tag zogen sie sich am Abend zurück, während wir, die noch am Spielen waren, es nicht verstanden haben und ihnen traurig hinterherschauten. Natürlich fragen wir nach, wieso sie das taten, aber wir bekamen nie eine Antwort.“
Gespannt hörten alle zu und da fiel Tom ein, dass alle bis auf Radus und Talus nicht wussten, wohin die Geschichte gehen würde. Doch bevor er sich darüber Gedanken machen konnte, erzählte Rax weiter.
„Kurz Zeit später, vielleicht nur einige Wochen, verhielt sich Randal ganz anders. Das ist mir gleich aufgefallen, nachdem wir gemeinsam vom Bett stiegen. Ich war Neun damals und ich habe nicht verstanden, weshalb Randal ins Bett gemacht hatte. Randal hat sowas noch nie gemacht und als ich meinen Vater das zeigte, fing er zu grinsen an. Er hat nur eines zu mir gesagt und das war: Nun hast du wirklich einen Freund an deiner Seite.“
Rax fing zu grinsen an und diesmal Platzen die Lippen nicht auf. Verstohlen sah Rax in Toms Augen und dann zu den anderen.
„Schon an diesem Tag, blieb Randal immer an meiner Seite, drückte sich an mich und wollte immer gestreichelt werden. Das spielen mit ihn wurde intensiver, mit mehr Hautkontakt und Randal… wurde mit jeder Stunde immer mehr aggressiver. Er fauchte die anderen an, wenn sie mich geschuppst haben beim fangenspielen. Ich tat mein Besten ihn zu beruhigen, aber seine Wildheit bracht am Abend völlig aus. Ich fragte meinen Vater bei Abendessen war mit Randal los sei und mein Vater sah besorgt zu Rendal und dann zu Randal. Er sagte dann zu mir, dass ich mir keine Sorgen machen soll und ihn nur etwas im Zaun halten sollte. Also tat ich dann was mein Vater gesagt hatte und das mit dem Ausbrechen, geschah dann als wir zu Bett gehen wollten. Bevor ich ins Bett stieg, sprang er mich an, umschloss mich mit seinen festen Armen und schmerzvoll glitten seine Krallen über meinen Bauch. Auf mich liegend, hatte ich keine Chance mich zu befreien und ich wollte schon nach meinem Vater rufen, aber ich sah dann, wie zufrieden Randal aussah, also beschloss ich nicht meinen Vater zu rufen und versuchte so einzuschlafen, war mir nach zwei Stunden gelang. Am nächsten Morgen lag er noch immer auf mir, nur dass dann… etwas heiße-feuchtes unter meinem Tuch in meinen Schritt drückte. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, was das war und erst als Randal schnaufend aufwachte, erblickte ich das erste Mal einen steifen Penis, nachdem sich Randal auf die Seite gerollt hatte. Ich war… so fasziniert davon, dass ich Randals Penis zuerst für ein paar Minuten anschaute, bevor ich es dann berührte. Ich habe mich erschrocken, als Randal laut ausschnaufte, als ich den Penis das erste Mal berührte. Aber ich kannte Randal und schnell stellte ich fest, dass es ihm gefiel am Penis berührt zu werden.“
Rax grinste jetzt sehr breit und die Augen sahen verträumt aus.
„Das war auch der Morgen, wo ich meine Jungfräulichkeit verlor. Mein Vater hat durch die Tür gesagt, dass das Frühstück fertig sei und als ich vom Bett stieg und zu Tür ging, sprang Randal auf und sprang mich an. Ich wollte ihn schon abschütteln, als ich hart auf den Boden gefallen bin, aber ich hatte keine Chance. Seine Krallen an den Händen glitten über meine Hüfte und schnitten meinen Gürtel in kleine Fetzen. Warm floss mein Blut runter, während Randals Penis unter meinen Schwanz fuhr. Schnaufend, fauchend und grunzend, jagte mir dann Randal seinen gigantischen Penis in den Hintern. Zuerst dachte ich mir, dass ich gepfählt werden. Ich weinte und schrie vor Schmerz und als endlich die Tür aufging und mein Vater mit Rendal in der Tür standen, lächelten sie zu mir runter, während mich Randal unerbittlich rannahm. Ich… spüre noch heute, wie ich das erste Mal Randals gigantischen Penis in mir spürte und wie warm und schön das Gefühl war, als Randal sich in mich ergoss unter einen zufriedenen seufzen. Ich spüre noch heute, wie Randal beim Erguss erzitterte, wie mein Hintern brannte und ich vor Schmerz weinte.“
Das lächeln verschwand und wieder verstohlen sah sich Rax um.
„Als Randal mit mir fertig war, nahm mich mein Vater auf die Arme und ging dann mit mir runter in die Küche, während Rendal mit Randal im Zimmer blieb. Für mich… war Rendal wie ein Vater, der nie sprach, aber immer ein wachsames Auge auf mir hatte. Wo mein Vater war, war auch Rendal. Sie gaben sich nie Küsse, aber an diesem Tag, änderte sich das dann. Nachdem mein Vater meine Verletzungen behandelt hat, sich mein Po angeschaut hat, wo Randals Sperma rausfloss, erzählte er mir das erste Mal von unserem Clan und was wir für eine Bindung mit unseren *Partnern* haben. Randal, dessen Vater Rendal war, war nun mein Partner, wie Rendal für meine Vater. Dieses. Aufklärungsgespräch war für mich sehr verstörend gewesen, weil ich Randal immer nur als Freund angesehen habe, und nicht als… meinen Liebespartner. Lange haben wir beim Frühstücken darüber gesprochen und es wurde schon fast Mittag, als Rendal mit Randal runterkam. Randal… sah ziemlich ramponiert aus und ging breitbeinig. Den Hass den ich gegen Rendal aufgebaut habe, verschwand in dem Augenblick als ich ihn so sah. Das Schuppenkleid war an der Hüfte und an den Seiten zerkratzt. Und wie bei mir, lief bei Randal was Weißes aus dem Poloch raus. Sofort rannte ich zu Rendal und schlug auf ihn ein. Doch Rendal war schon alt und wusste mit mir umzugehen. Fest, aber nicht zu fest biss Rendal zu und ich erinnre mich noch heute, wie gewaltig der Kiefer war. Links am Hals und dann über meinen gesamten Torso, spürte ich seine scharfen Zähne, als er mich von sich nach vorne gehoben hat. Dann, drückte Rendal die Nüstern gegen meine Brust. Da wurde mir von meinem Vater erklärt, das Rendal nur gezeigt hat, wie weh das erste Mal tut. Was ich vor paar Tagen nicht verstanden habe, habe ich nun jetzt verstanden. Rendal stand über meinen Vater zu Hause, in ihrer Beziehung, aber mischte sich kaum ein in meine mit meinem Vater. Wie gesagt, der stille und wachsame Beobachter.“
Rax sah hoch und starrte nun in die Laterne.
„Seit diesem Tag, war Randal viel zahmer geworden, blieb aber dennoch sehr Körpernah. Ich sah Randal auch nicht mehr als meinen besten Freund an, weil er mir sehr wehgetan hat und das merkte auch Randal. Immer bat mich Randal um Entschuldigung, indem er die Wange gegen meine Brust drückte. Doch ich war wirklich wütend und enttäuscht und ich sprach mit Randal fast einen Monat nicht, was ihn fast verzweifeln ließ. Jeden Abend sprach mein Vater mit mir, dass es nicht Randals schuld sei. Randal war und ist bis jetzt noch ein gefangener seiner Liebe zu mir. Völlige Zuneigung, Freundschaft und Begierden, lenkten seine Schritte und sein Verlangen. Zwei Tage bevor ich wieder mir Randal sprach, bekam ich meinen feuchten Traum. Da ich schon von meinem Vater wusste, was das bedeutet und ich es an mir selbst sah, als ich die Decke aufhob, war der Schreck deswegen nicht so schlimm. Dennoch… stand ich mit einem höllischen steifen im Zimmer und mein ganzes Zimmer stank nach meinem Sperma. Nachdenkend ging ich im Zimmer auf und ab und dabei wachte auch Randal mit einem steifen auf und das erste was er tat, war das große nasse Fleck zu beriechen und dann genüsslich mit der Zunge rüberzufahren. Als ich das sah, brannte die Wut über Randal wieder auf und ich zog so stark am Bettlacken, dass Randal vom Bett fiel. Das poltern veranlasste meinen Vater ins Zimmer zu stürmen. Natürlich erblickte er Randals und meinen steifen Penis und schlug dann gleich die Tür wieder zu. Mit einem *Frühstück ist fertig*, hörte ich ihn dann die Treppe runtersteigen.“
Rax lachte auf.
„Ihr könnt euch ja vorstellen wie peinlich das nächste Gespräch in der Küche war. Nachdem mir alles über meine Genitalien erklärt wurde, kam dann auch der verschlafene Rendal runter. Seit mich Randal vergewaltigt hat… küssten sich mein Vater und Rendal innig und ließen auch die Zunge in die Schnauze des anderen fahren. Als mein Vater Rendal von… mir erzählt hatte… dieses Grinsen von Rendal… werde ich und will ich nie mehr vergessen. Der Tag war sehr komisch. Wir bekamen viele Gäste und ich wurde ihnen vorgestellt, nur Randal war nicht mehr zu sehen. Er traute sich nicht aus dem Zimmer zu gehen. Rendal und mein Vater waren deswegen sehr besorgt, dass sah ich an ihren Gesichtern. Es war so natürlich bei jedem Gast dessen Echsenpartner zu sehen. Wenn man es mit hier vergleicht, dann kann man es als Ehepaar vergleichen und deswegen, sahen mich alle Gäste auch besorgt an, weil Randal nicht da war. Drei Wochen hat mir mein Po sehr wehgetan und als ich zu meinen Freunden ging, dann hatten schon drei von Sechs eine Echse als Partner bekommen. Alle fragten sie mich, wo Randal war und… ich wollte nicht Antworten. Doch als ich sah, wie innig die Beziehung von meinen Freunden mit ihrer Echse war, dachte ich über mich nach. War das wirklich… wert, war das was mir Randal angetan hat wirklich Wert, die Freundschaft mit in zu verlieren…? In den Moment wurde ich neidisch und nicht stolz, weil ich unter meinen Freunden der erste war, der eine Echse fürs Leben bekam. Das spielen mit meinen Freunden half nicht darüber nachzudenken, doch als sich die ersten Drei mit ihren Echsen zurückzogen und dann der Rest von der Familie für das Abendessen abgeholt wurde, stand ich ganz alleine da. Da fasste ich einen Entschluss. Ich wollte mit meinem Vater reden, weil ich Randal nicht als Freund verlieren wollte. Also ging ich ins Haus, ging die Treppe rauf und vor der Treppe, war das Zimmer von Rendal und meinen Vater, aber… die Tür war nicht zu und ich hörte… Geräusche. Ich schlich mich zu Tür und schaute mit einem Auge rein. Fast eine Stunde stand ich da und rührte mich kein bisschen.“
Rax machte eine Pause, womöglich um die Gedanken zu ordnen, dachte sich Tom. Doch einer war sehr ungeduldig und es schien der Krieger zu sein, der in seiner Muttersprache nachfragte, was Tom sogar verstand.
„Und was hast du gesehen?“
Die Antwort die darauf kam, war so schlicht, aber es sagte auch sehr viel aus. Natürlich klatschten Radus und Talus und alle anderen Anwesend die Hände aufs Gesicht, weil das so offensichtlich war, was Rax sich eine Stunde angeschaut hat.
„Sex natürlich!“
Der Krieger atmete erschrocken und erschüttert ein und Tom musste einfach drauflos lachen, weil der Krieger genauso wie Ratahl war etwas war, oder wie in diesem Fall fiel, etwas begriffsstutzig war. Aber die Reaktion der Echsen, was da Rax erzählte und worum es ging, ließ fast jede Echse nicht sehr freundlich dreinblicken. Wobei man das nicht so sagen kann, eher leicht angeekelt. Dennoch hörte Tom wie es bei jedem im Kopf ratterte. Da schritt Tom jetzt ein.
„Talus kannst du?“
„Mach ruhig Tom.“
Während Tom was erklärte, übersetzte Talus für die, die ihn nicht verstanden.
„Also, was ihr bis jetzt gehört habt ist der Aufbau einer recht ungewohnten und ungewöhnlichen Beziehung. Was zwischen Rax und Randal passiert ist und alles, was noch passieren wird, ist von Alzsass nicht missbilligt. Auch ich liebe es mit Tieren zu schlafen, sofern sie es auch wollen. Haslar, der oberste Priester sieht es als Liebe zum Leben an. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass uns die Götter als Abbild ihrer Tiere erschaffen haben und wir sind daher nicht besser, als die Tiere selbst. Wir sind nur Intelligenter, haben einen Daumen, mit den wir Werkzeuge halten können und uns somit unser eigenes Reich schaffen konnten. Doch wir haben mit den Tieren so viel gemeinsam und das Wichtigste was wir gemeinsam haben ist nicht die sexuelle Lust…, sondern die Liebe. Natürlich können es die Tiere nicht zeigen, so wie wir, aber jedes Leben kann Lieben. Und deswegen, auch wenn es nicht euer Geschmack ist, oder ihr es sogar missbilligt, so bitte ich dennoch um Verständnis.“
Lofars Feder flog regelrecht über das Pergament und beendete Toms Satz mit einem großen Punkt.
„Und wie stehst du mit dem?“, fragte Tom seinen steinharten Greif und drückte fest dessen Penis in der Hand. Lofar war wegen dieser Frage so sehr in Gedanken, dass der Punkt am Ende des Satzes zu einem großen Fleck wurde, bevor Tom ein flüstern hörte.
„Hatte schon viele Tagträume deswegen, wann immer eine Kutsche aus dem Palast fuhr und ich die Kutschentiere von hinten sah.“
„Wirklich?“, flüsterte Tom noch leiser.
„Ja… den ganzen Tag draußen zu stehen, macht einem schon sehr einsam und nur die Tagträume hellen den Tag etwas auf und irgendwann, kam das mit den Tieren dazu, als ich einen wirklich prächtigen Kutschendrachen sah. Mögen mich die Götter dafür nicht bestrafen, aber sein Gemächt war so…“
„Ok, ich verstehe.“
„Aber bitte… erzählt das keinem, ich flehe dich an Tom!“
„Versprochen und ich gebe dir noch ein Versprechen!“
„Und der… wäre?“, besorgt sah sich Lofar um, um sicher zu gehen, dass ihnen keine zuhörte.
„Wir gemeinsam und ein paar Tiere! Vielleicht ist sogar noch ein Mythisches Tier dabei!“
Lofar schluckte laut und ein dicker Schuss Vorfreude kam aus der Eichelspitze rausgeschossen und schoss gegen die Deckeninnenseite.
„Braver Lofar, immer schön weiter auslaufen.“, hauchte er sein Greifen zu und streichelte nun den gesamten Penis mit den Fingern rauf und runter.
Es wurde langsam leiser und die leisen Diskussionen waren zu Ende ausgetragen worden. Rax sah sehr schüchtern von einer Seite zur anderen und Tom sah auch, dass Rax besorgt war.
„Erzähl weiter und genauso detailliert, wie vorhin!“, als er das Aussprach, schnaufte Rax einmal durch und sah nun Tom in die Augen, um es ihn zu erzählen.
„Ich… sah wie mein Vater mit Rendal innigen, heißen und wilden Sex hatte. Rendal hatte das sagen und nahm meinen Vater in jeder erdenglichen Position. Ich sah einfach… wie sie sich wirklich Liebten. Und… fand das… sehr, sehr interessant. Nach dieser Stunde ging ich in mein Zimmer und es war dunkel. Randal war auch im Zimmer und erst als ich mich in mein Bett gelegt habe, stellte ich fest das er auf dem Boden schlief… das erste Mal überhaupt. Diese Tatsache… es brachte mich fast zum Weinen. Am nächsten Tag war ich sogar vor meinen Vater auf und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie überrascht mein Vater und Rendal waren, als sie mich sahen. Sie beide waren nackt und mit halbsteifen und tropfenden Penissen runtergekommen. Ich schämte mich meinen Vater und Rendal so zu sehen und sie beide auch. Doch komischerweise legte sich das sehr schnell, als mich dann beide mit einem Kuss begrüßten und einfach nackt, das Frühstück vorbereiteten. Rendal holte die Teller und Schüsseln für uns von den Regalen, während mein Vater die Eier und das Gemüse schnitt und den Ofen aufheizte. Sie küssten sich andauernd und immer war kurz die Zunge im Spiel. Diese Stunde, diese ruhige Stunde, wo ich denen beiden zusah, wie sie wohl immer so unser Frühstück vorbereiten, ließ den Neid in mir aufwallen. Rendal war Randals Vater, aber er war so viel ruhiger, so viel größer und so viel Lieber als Randal. Mein Vater sprach mit Rendal und mein anderer Vater antwortete immer auf seiner weiße. Mit einem Schnaufen, knurren oder mit einer Umarmung. Die Schnauze glitt an der meines Vaters entlang, oder der Schwanz zuckte kurz.“
Einmal tief atmete Rax aus, um dann gleich fortzufahren.
„Ihr könnt euch das nicht vorstellen, aber für mich war das normal. Ich hörte und sah wie sie sich über den Tag unterhielten, Termine besprachen, über andere Sprachen und lästerten. Ich HÖRTE ihnen zu und natürlich kam dann ich und Randal zum Gespräch. Es reichte nur ein Blick von Rendal, ein Kopfzucken und ein Schwanzschlag auf den Boden und ich verstand seinen ganzen Satz. Er sagte: Geh rauf zu Randal und hol ihn runter, er hat den ganzen letzten Tag nichts gegessen. Das hat er gesagt und… ja… so unterhielten wir uns immer, wenn er was zu sagen hatte. Es war so natürlich mit ihm zu sprechen, wie ich es mit euch tue. Also ging ich rauf und weckte Randal. Mit Randal konnte ich noch nicht so sprechen, wie mit Rendal, weil er noch so jung war. Aber ich kannte Randal und das Erste was ich sah war der Blick. Er bat mich abermals um Entschuldigung und das war der Anfang von meiner richtigen Beziehung mit Randal. Ich streichelte das erste Mal über seine Nüstern nach einen ganzen Monat und bat ihn lächelnd, runterzukommen. Randal war überglücklich, mein Vater und Rendal waren überglücklich, als sie Randal runterrennen sahen und sich auf seinen Stuhl setzte. Wisst ihr… unsere Echsen essen mit uns am Tisch und für sie haben wir eigens ein eigener Stuhl entworfen. Wieder zu viert, nach einem Monat, aßen wir wieder zusammen und ich hörte meinen Vater und Rendal zu, wie gleich der erste Gast kommt und was wohl besprochen wird. Nachdem Frühstück, gingen wir alles rauf. Mein Vater wollte sich waschen und auch Rendal waschen, bevor der Gast kam und ich… wollte mit Randal alleine sein. Ich… setzte mich auf mein Bett und Randal lag neben mir auf dem Bauch und sah mir in die Augen. Wir waren auf Augenhöhe, weil Randal schnell wuchs und dabei… erinnerte ich mich… wie mein Vater und Rendal sich küssten, wie sich einfach ein Paar waren. Mein Vater hat mir erzählt, dass Randal mein Partner wäre, dass wir beide ein Paar werden sollen, oder könnten. Ich erinnerte mich, wie heiß der Sex von denen war und wie ich… auch sehr heiß deswegen wurde. Die Worte meines Vaters fielen mir wieder ein, was Sex war, wofür es war und natürlich, worauf man achten sollte beim Sex mit seinem Partner. Damals wusste ich nicht, auf welches Geschlecht ich stand, aber während wir uns in die Augen sahen, ich die Flammen in Randals Augen sah, wusste ich, was Randal für mich empfand.“
Leise ließ Rax die Luft aus den Lungen und atmete dann genauso langsam wieder ein.
„Jetzt würde ich sagen, dass ich Randal immer geliebt habe. Am Anfang als Freund, als Bruder und als Familienmitglied. Doch mit der Zeit wurde die Liebe immer Intensiver und ich stand schon kurz davor Randal wirklich zu küssen und das war der Tag, als er mich… naja, vergewaltigt hat. Doch an diesem Tag, war es vergessen und verziehen. Also fasste ich meinen ganzen Mut zusammen und dann… küsste ich ihn. Es war so ein unschuldiger und schamvoller Kuss von meiner Seite und als sich unsere Lippen trennten, bekam ich von Randal einen Kuss und der steckte mir gleich die Zunge bis fast in den Rachen. Ein Feuer entfachte dieser Kuss von Randal und ehe ich mich versah, lagen wir schon auf der Seite, festumschlungen und wir konnten vom anderen nicht genug bekommen. So lagen wir fast bis Mittag. Wir beide waren steif, wir waren feucht und ich wusste, was als nächstes kommen würde. Ich hatte Angst, sehr große sogar, dass es wieder so wehtun würde. Es tat weh, aber nichts mehr im Vergleich zu damals. Ich lag auf den Rücken, als Randals Penis mein Poloch suchte. Aber anders als beim ersten Mal, rieb Randal seine riesengroße Eichel dann über meinen Poloch, bis ich ganz nassgespritzt war, bevor er dann unter einem Schnaufen den Druck erhöhte und die Eichel unter meinem schmerzvollen Stöhnen seinen Weg in mich suchte. Als die Eichel in mir steckte, eröffnete sich mir eine neue Welt, als der Penis in mir gedrückt wurde, komplett in mich fuhr, umklammerte ich Randal und mein Partner, gab mir eine Pause. Fast eine Stunde lagen wir so da und ich hörte meinen Vater unten Lachen mit dem Gast. Dann hatten wir Sex. Es war gewaltig, ohne jede Schranken, weil es uns beiden egal war, ob uns unsere zwei Väter hörten. Er hat mich so hart rangenommen und ich fühlte mich wie eine Puppe in seinen Händen, war mir schon damals sehr gefallen hat. So konnte ich mich komplett auf den Penis in meinen Bauch konzentrieren. Und ich habe gestöhnt und wie ich gestöhnt habe bei jeder Beckenbewegung. Und dann, als nach Stunden Randal fertig mit mir war und endlich sein Penis aus mir fuhr, ergoss ich ein Meer aus geilem Sperma und Vorfreude aus meinem Po. Dann durfte ich ran und gerade als meine Eichelspitze über Randals Poloch fuhr, hatte ich meinen Orgasmus, meinen ersten und der, blieb unvergessen. Ich zitterte so sehr am ganzen Körper, dass ich danach auf Randal kippte, der seitlich auf dem Bett lag. Sekunden darauf, bewegte sich das Bett und Randal lachte laut. Dann lachte ich und gab Randal einen Kuss, damit er mit den Lachen aufhört.“
Während Rax erzählte, gingen die Mundwinkel wieder nach oben und Tom sah, welch schöne Zeiten es für Rax und Randal waren.
„Die nächsten Jahre, waren extrem heiß und mein Vater hat mir an dem Tag gesagt, als ich das erste Mal Sex mit Randal hatte, dass der Gast wegen unseres lauten Liebesspiels ganz hart wurde und deswegen laut zu lachen angefangen hat. Und wir wurden nicht leiser, sondern nur noch lauter. Ich begab mich in Randals Händen, ich wurde im Bett zu Randals Weibchen und ich genoss jede Sekunde davon. Am Ende durfte ich dann auch ihn ficken, was Randal zwar auch genoss, aber nicht so wie selbst die Oberhand im Bett zu haben. Die nächsten Zehn Jahre, wurde ich von meinem Vater unterwiesen und lernte alles, was wichtig war um den Clan zu führen. Im elften Jahr, brach dann eine Seuche aus. Mein Vater und… mein Vater wurden krank… sie sperrten uns beide in mein Zimmer ein, damit wir nicht krank werden. Die Seuche hat sehr schlimm gewütet im Clan. Ich… verlor beide Väter. Bis zu ihrem letzten Atemzug… haben sie uns mit Essen übers Fenster versorgt. Als dann der Hunger zu groß wurde, und wir beide keine Tränen zum Vergießen mehr hatten, machte ich die Tür auf. Ich… werde auch dieses Bild nie vergessen. Nie und niemals. Auf der Tür zum Elternschlafzimmer, war ein Brief mit einem Dolch befestigt worden. Dort drauf… *Schluchz*… schreib mein Vater: Wir lieben dich, doch du musst das Haus samt uns verbrennen. Werde glücklich und vergiss uns nicht. Als ob ich sie vergessen würde… Tom. Ich machte die Tür auf und ich sah… wie sie sogar im Tode vereint waren. Festumschlungen… lagen sie auf dem Bett und sie rührten sich nicht mehr. Das Einzige was ich aus dem Haus mitnahm, waren die Tagebücher von unserer Familie und die wunderschönen Erinnerungen mit meinen zwei Vätern, die so gütig, so nett und so voller Liebe waren, dass es mir noch heute das Herz zerbricht, wenn ich an sie denke. Mein Haus… war nicht das Einzige was brannte, wir beide waren nicht die einzigen, die vor Kummer und Trauer zerbrochen in der Höhle saßen und einfach nur weinten. Von einem Moment, auf den nächsten, sahen alle zu mir auf. Zu mir und Randal. Ich… verlor jeden meine Freunde… Ixil… Randu… Trast… Mexal… Karta… und Etral… Ich war ganz alleine, Randal schrie auf, wann immer der Name meines Vaters Rendal fiel. Wir waren so voller Trauer… so voll davon… Einige… folgten ihren verstorbenen Familienmitgliedern… freiwillig. Unsere Zahl schwand rapide, bis wir nur noch 400 waren, von einstmals 4000. Als ich dann sah, wie ein Weibchen über ihre Partnerin lag und lauthals weinte, nur um dann sich aufzurichten und sich selbst die Kehle mit den Klauen aufriss, wusste ich, dass es nun an mir lag, etwas zu unternehmen.“
Rax wischte sich die Tränen davon und er war nicht der Einzige, der Tränen vergoss. Alles vergossen mindestens eine Träne, einige sogar mehr, anderen wiederum weinten leise.
„Ich versammelte alle, ging mit allen durch die Höhlen und gemeinsam sahen wir in der Zuchthöhle, wie der verstobene Zuchtmeister die Jungstiere weggesperrt hat. Die Jungtiere waren kurz vorm verhungern und schrien auf, als wir zu ihnen kamen. Sie bettelten nach Essen, schrien nach Liebe und vergossen Tränen, weil sie sich so einsam fühlten. Es waren 500 Jungtiere übrig, von einstmals 7000. Die ganzen Weibchen für die Zucht waren verstorben, ihre Mütter. 2000 and er Zahl. Viele waren trächtig mit Eiern. Alle Männchen waren verstorben, auf die wir so stolz waren. Das Nächste was ich beschloss, war alle toten in einer Höhle zu versammeln und dort zu verbrennen. Alle Häuser sollen verbrannt werden, alles soll verbrannt werden. Nie wieder… möchte ich das eine Seuche bei mir ausbricht. Die Hälfte von uns ging wieder Jagen, während die anderen sich um die Jungtiere kümmerten. Weibchen wurden gefangen worden und die paar Männlichen Tiere die unsere Partner waren, kümmerten sich um die Zucht. Auch Randal hatte seine 10 Weibchen, die zu Wild waren und wir sie deswegen betäuben mussten, damit Randal seine Saat weitergeben konnte. Es waren schwierige Monate und oft dachte ich mir, dass wir es nicht schaffen. Doch die Weibchen wurden wegen des neuen Zuchtmeisters, der der Sohn des alten war, langsam zahmer. Zwei Jahre brauchten wir, bis jeder wieder ein neues zu Hause hatte, alle Tiere normal versorgt werden konnten und wir anfangen konnten, unser gespieltes altes Leben fortzuführen. Keiner wollte eigentlich zurück, keiner wollte in sein Neues zu Hause gehen, weil die Trauer, der Schmerz so allgegenwärtig war. Deswegen… lebten, schliefen und redeten wir bei den großen Lagerfeuern. Auch hatten wir dort unseren Sex mit unseren Partnern. Es schämte sich keine dafür, weil wir alle eine große Familie waren und auch noch sind. Wir sind die Überlebenden und wir mussten auch unsere Zahl wieder steigern. Deswegen mussten alle Männchen mit jedem Weibchen ein Kind zeugen. Es war für mich sehr ungewohnt mit drei Weibchen jeden Tag zu schlafen und ich brauchte oft die Hilfe von Randal, damit ich überhaupt hart werden konnte, doch nächstes Jahr, hat jedes Weibchen mindestens ein Kind bekommen. Wir wuchsen von einstmals 400, auf 1100 an. Wir nannten unsere Kinder *Hoffnung*. Die Kinderschreie hallten in den Höhlen wider. Das lachen war wieder zu hören. Vier Jahre später rannten sie durch das ganze Höhlensystem und spielten fangen, so wie ich damals, was mich zu Tränen rührte. Die ersten bekamen ihre Partner und die Freude von allen wurde noch großer, als wir mit den Echsen wieder spielen konnten. Auch ich hatte vor ein Kind zu mir zu nehmen und sie… ist wahrscheinlich noch schwanger mit dem Kind. Randal… geht von selbst… ging von selbst jeden Tag zum Weibchen, um nach ihr zu sehen. Er und ich… waren so nervös auf unser Kind, auf unseren Jungen, oder Weibchen. Es war uns egal, ob es ein Männchen oder Weibchen werden würde, weil wir genauso tolle und liebevolle Eltern werden wollten, wie damals es mein Vater und Rendal waren.“
Rax seufzte aus und Tom verstand, dass Rax nichts mehr zu erzählen hatte. Es war auch genug was er gehört hatte, denn sein Gemüt war schon genug aufgewühlt und sein Herz weinte für Rax und Randal. Aber er hatte sich zu was entschlossen, was er nicht machen konnte, doch dafür wer anderes.
Eine Kutsche fuhr an ihnen vorbei. Sie war schlicht und innen brannten nur zwei Kerzen. Gleichzeitig schrien beide Greifen auf und kurz darauf, hörten sie Adelbert.
„Wir sind da, alle anziehen!“
Es wurde hektisch und Alex sprang quasi noch vorne zu Adelbert, der sich gerade die Hose zuknüpfte. Noch bevor sie die Brücke zum Fluss, dass die gesamte Stadt umschloss, erreichten, hörten sie schon das Gelage der Feier. Es war ein einzig großes Rumoren, wo man nichts raushören konnte. Doch eines konnte man raushören, nämlich die feierliche Stimmung. Doch weit kamen sie nicht, denn sie standen schon vor der Brücke an. Vor ihnen standen Wägen, die große Lieferungen in die Stadt bringen wollten. Wägen voll mit Fässern. Kutschen, die Gäste, oder Bewohner in die Stadt fahren wollten. Gleichzeitig wie viele reinwollten, kamen auch so viele wieder raus. Kleine Familien die ihre Nutztiere für einen Ritt in die Stadt benutzten, ritten an ihnen vorbei und meistens waren es die Kinder, die die Tiere führten, da die Eltern teils zu viel getrunken haben. Auch größere Familien waren dabei, die ihre Kinder hinten auf den Wagenfläche sitzen ließen. Jegliche Rasse war vertreten, sogar Archaischen Familien fuhren raus, die sich wegen des Wetters dick angezogen haben. Eigentlich, wo man hinsah, sah man auch Kindern und Heranwachsende, die mit den Eltern auf das große und langanhaltende Stadtfest gingen.
Nachdem jeder angezogen war, zog sich auch Tom wieder an. Wie jeder hier im Wagen, hatte er mit seinem Steifen zu Kämpfen und unter den Blicken von Josh, machte er dann seinen letzten Knopf zu, bevor er aufstand und nach vorne Schritt, um sich auf die Bank hinter dem Greifen zu setzten, genau neben Adelbert. Links neben Adelbert saß schon Alex, der kaum stillhalten konnte. Überall ging der Blick hin, in jede Kutsche schaute Alex und man sah den Jungen an, dass der gleich vor Aufregung explodieren wird.
„Götter… freu ich mich schon auf den Käse!“, hörte Tom hinter sich Vahl laut aussprechen. Auch Tom war gespannt welche Köstlichkeiten auf sie wartete. Doch es dauerte länger als erwarteten, bis sie auf der Brücke waren und Tom wusste, dass sie noch etwas Zeit brauchen werden, weil direkt vor ihnen eine riesige Lieferung auf den Wagen war.
„Und, wie sind die beiden?“, wollte Tom nun wissen und fing mit Adelbert zu flüstern an.
„Sie sind super nett und wie du gesehen hast, auch mehr.“
„Und worüber habt ihr so diskutiert?“
„Achso das… naja, wir sind noch nicht fertig damit. Aber ich habe vorgeschlagen, dass sie alle zu uns ziehen. Weißt schon, mehr im Bett…“
„… ist auch mehr Spaß…! Ja, den Spruch habe ich schon öfters gehört. Und wo liegt das Problem?“
„Es ist nur blabla. Kleinigkeiten vom Alltag. Nichts besonders, wenn man es mit deinem Bett vergleicht.“
„Hä?“
„Naja… wir sind ja alle Katzenartige. Kinderkriegen ist da so das Problem.“
„Das ist kein kleines Problem, wenn du mich fragst?!“
„Ich sagte ja, nichts Besonderes für dich. Aber Babsi möchte ein Kind bekommen, oder zwei, oder drei. Nachdem ich das vorgeschlagen habe, ist das etwas ausgeratet und Lambert… naja… der war seitdem sehr still.“
„Meinst das er ein Schock hat?“
„Einen sehr schweren… HIHIHI!“, kurz sah Adelbert zurück zu Lambert, der mit den Rücken direkt hinter ihm saß.
„Und, was sagt Gertrude zum Thema Kinder?“
„Grundsätzlich ist sie offen. Wenn es geschieht, dann geschieht es eben.“
„Also dann… eine gemischte Großfamilie?“
„Jap, ich meine… wenn wir schon gemeinsam für ein paar Stunden das Bett teilen, dann wieso auch nicht das Leben. Jeder würde sich auf dem anderen Freuen, würden mit den anderen ins Bett gehen und ich weiß von Gertrude, dass sie die Zeit mit Christin mehr als nur genossen hat.“
„Also sind die beiden, Gertrude und Christin… was genau?“
„Sehr gute Freundinnen. Mit ihr habe ich noch nicht darüber gesprochen und auch Gertrude weiß davon noch nichts, aber ich kenne sie sehr gut. Sie würde mich gleich wegen dem Vorschlag besteigen wollen, sofern jeder zusagt. Du weißt nicht wie wild sie ist, wenn noch wer im Bett neben mir ist. Da zeigt sie die Zähne und Krallen!“
„Wo liegt dann das Problem, wenn es jeder will?“
„Wie gesagt, Kinder kriegen, großziehen und versorgen. Das sind wirklich wunderschöne und gleichzeitig harte Jahre. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Lambert jetzt seine Zeit mit Babsi und uns genießen wollte und nicht noch einmal über das Thema Kinderkriegen reden wollte.“
Tom sah nun auch nach hinten und bemerkte Vahl, der leise, aber völlig Liebevoll mit der grinsenden Babsi sprach.
„Und was ist mit Vahl jetzt?“
„Was meinst du genau?“
„Wird er auch…?“
„Jap. Da wir allesamt Paare sind und Vahl alleine, wird er für uns alle hinhalten müssen.“
„Aber… für Weibchen und Männchen?“
„Ja, ist doch kein Problem. Tom, das ist schon geklärt. Er macht es gerne, wobei er die Weibchen mehr schätzt und sie besamen möchte.“
„Also… habt ihr beide…?“
„Ja.“
„Und wie wars für ihn? War das seine erste Erfahrung?“
„Ähm… es war für ihn wie ein Orgasmus und das wird nicht seine letzte Erfahrung sein!“
„Und hat er einen geilen Hintern?“
„Ohja Tom, und was für einen. Momentan ist sein Hintern für mich exklusiv, aber bei der Feier möchte er mehr zu sich lassen wollen. Er möchte wissen, ob das zweite und dritte Mal genauso schön sein wird, wie das erste Mal.“
„Und was ist dann mit den Jungs? Wo wird Josh schlafen?“
„Oh… ähm… er soll bei Chris pennen. Und mach dir keine Gedanken um die Jungs. Ich habe schon alles geregelt. Wenn Christin und Saru noch dazukommen, dann wird Steffen auch in Chris Zimmer gesteckt, Berni, dessen ältere Sohn kommt in Felix Zimmer. Felix und Berni sind ja nicht schwul, soweit ich weiß und Josh, Chris und Steffen können unter sich sein, sofern es zu Intimitäten kommt.“
„Und Justin?“
„Justin in Chris Zimmer.“
„Ist das Zimmer nicht zu klein für vier Jungs?“
„Doppelbetten Tom!“, zwinkerte ihn Adelbert zu und in dem Moment kam Josh von hinten rechts zu Tom geschritten. Der Wagen vor ihnen fuhr los und wurde dann von Fünf Wachen inspiziert. Bevor sie dann auch die paar Meter fuhren, schnappte sich Tom den kleinen Pumajungen und setzte ihn auf seinen rechten Schenkel ab, um den Jungen um die Hüfte und an die Brust umschlungen an sich zu drücken, wodurch er wiederum von Josh ein leises Seufzen entlockte konnte.
„Wieso ein seufzen?“, fragte er flüsternd runter.
„Weil… du der einzige bist bis jetzt… der was mit mir gemacht hat. Du hast zumindest mit mir… geredet.“
„Leider Josh, waren wir auf dich nicht vorbereitet gewesen. Wenn ich gewusst hätte, dass du auch dabei bist, dann hätte ich das alles anders Organisiert.“
„Wirklich?“
„Glaub es mir. Ich hätte eine andere Kutsche noch geholt, wo ich mit dir und vielleicht noch mit Alex alleine gewesen wäre.“
„Und… was hätten wir dann auf der Fahrt gemacht?“
„Lass doch deine Vorstellung die Fahrt gestalten… jaaa… genau das!“
Er sah schon wie Josh hellbraune Augen einen leicht verträumten Ausdruck bekamen und als der Junge leicht zu grinsen anfing, unterstrich er es noch mit seinen letzten zwei Worten. Doch nun waren sie dran. Die Wachen hatten unter der Rüstung ein dickes Wams an. Kein Stück Metall berührte das Fell, oder die Federn. Die Wachen umrundeten den Wagen, schauten rein zu den anderen und kamen dann geschlossen zu ihnen nach vorne.
„Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“
„Wir sind…“, fing Adelbert an, bis Tom ihn einfach das Maul mit einer Hand schloss.
„Ich bin Tom, Haus- und Hofmeister von Haus Rosé und das sind meine Freunde und wir möchten heute die Feier in der Stadt erleben!“
Die Wachen sahen sich an und fingen plötzlich laut und schallend zu lachen an. Tom sah Adelbert verständnislos an und Adelbert wusste auch nicht was los war. Doch schnell beruhigte sich die Wache, die ihn ausgefragt hatte und räusperte sich.
„Das war ein guter Scherz…! Wirklich! Also… raus mit der Spreche, wer seid ihr?!“
Da brauste Adelbert etwas auf.
„Ihr verdammten Idioten, wenn das euer König zu hören bekommt, dann wird er euch persönlich die Eier weichklopfen mit einem Hammer! Das ist Tom, der unseren König den Schwanz lutscht und der König spreizt gerne vor seiner Schnauze die Beine. Wenn ihr uns nicht durchlässt, obwohl ihr genau seht, welches Emblem der Wagen hat, Tom auf seiner Jacke hat, dann werde ich jetzt den Siegelring in dein verdammtes Auge drücken, bis du nur noch das siehst, weil ich ein Stempel auf dem Augapfel hinterlassen habe!“
Wieder fingen die Wachen zu lachen an, diesmal noch lauter und genau zwei Sekunden später, bewegte sich der Wagen und Tom sah rechts, wie Radus und Talus in ihrer vollen Größe, breitschultrig und mit Zornerfüllten Augen, zu der Wache schritten.
Zusammen und nebeneinander, standen sie vor der Wache, die die mehr als nur ein Kopf kleiner waren. Tom bemerkte, wie eine andere Wache die Hand auf den Schwertknauf legt und im selben Moment hob Radus die Hand und zeigte mit dem Finger auf die Wache.
„Wenn du das jetzt nicht sofort loslässt, dann wirst du nie wieder eine Waffe führen können!“
Das ging für Tom alles in die Falsche Richtung. Schnell stand er auf und setzte Josh auf seinen Platz runter, um dann runter vom Wagen zu gleiten. Elegant zwängte er sich zwischen Talus und Radus durch und lächelte ihnen zu, bevor er sich an die Wache wenden konnte.
„Meine Herren. Es ist der erste Schnee des Jahres. Drinnen wartete die Feier für jeden. Meine Freunde und ich haben schon etwas getrunken und wir suchen keinen Streit, besonders nicht mit euch, die nur den Dienst für die Stadt und für den König machen. Also… ich bin wirklich Tom von Haus Rosé und ich nehme mir mit meinen Freunden nur eine Auszeit bis in die Nacht, bevor ich wieder zurückfahre. Ihr seht doch das wir keine Bauern oder Halunken sind, dafür sind unsere Kleider zu teuer. Bestimmt habt ihr schon von den zwei Leibwächtern gehört, die ich immer bei mir habe. Das sind die beiden und es sind Brüder. Radus und Talus. Sie wollten auch feiern, wobei Talus auf uns aufpasst und nichts trinkt.“
Die Wachen sahen sich abermals an und die Wache, die ihn recht unhöflich ausgefragt hat, wandte sich zu seinen Kollegen. Es wurde leise geflüstert und Beraten und nach wenigen Minuten, wandte sich die Wache wieder an sie. Das Visier wurde aufgeklappt und ein älterer gepflegter Dobermann kam zum Vorschein.
„Also… wenn du wirklich Tom bist, nur für den Fall, dann solltest du dich an mich erinnern!“
Nun war Tom ratlos, weil er überhaupt keine Ahnung hatte, wer vor ihm stand.
„Nun?“, fragte die Wache nach und Tom musste nun seinen Zug machen.
Da die Wache direkt vor ihm stand, braucht er einen besseren Blick auf ihn, als nur der kleine Ausschnitt vom Gesicht. Deswegen hob er langsam die Hände und legte sie links und rechts auf dem Hals der Wache. Gespannt sah jeder zu, wie Tom die Schnalle für den Helm öffnete und dann auch den Helm hob und in die Hände der Wache legte. Als nächstes legte er eine Hand auf die Wange der Wache und fuhr drüber, um im nächsten Moment mit dem Kopf sich nach vorne zu bewege, bis sich ihre Lippen trafen. Noch bevor Tom die Augen schloss, schloss die Wache die Augen und ihre Zungen begegneten sich abermals.
Tom erinnerte schlagartig an den Geschmack des Speichels, an die wunderschöne und glatte Zunge, die ihn Stunden des Glücks beschert haben. Zu lange war es her, dass er ihn gesehen und geschmeckt hatte. Doch bevor es ausartete, zog sich Tom nur ganz langsam und widerwillig zurück.
„Götter ist das lange her… Andreas. Ich freu mich, dass du in die Wache aufgenommen wurdest. Ich werde gleich Sartesh davon berichten, wenn ich zurückkommen, dass einer unserer Brüder überlebt und es zu was geschafft hat.“
„Tom…!“, sagte die Wache mit fast gebrochener Stimme und nahm Tom in die Arme. Sie küssten sich abermals und Tom wollte jetzt nur noch weinen vor Glück. Doch Andreas die Wache hatte noch viel Arbeit zu tun und ließ Tom deswegen wieder los. Dennoch sahen sie sich fest in die Augen und grinsten vor Glück.
„Lasst Tom rein und sagt den anderen, dass der Wagen nicht angerührt werden soll!“
„JAWOHL!“, schrien die anderen Wachen und da wandte sich Andreas wieder an Tom.
„Leider habe ich keine Zeit.“
„Ich weiß…! Doch wenn du mal Zeit hast, dann komm zu mir!“
„Besser nicht, wenn das meine Familie erfährt… dann macht mich meine Frau einen Kopf kürzer!“
„Du bist verheiratet?“
„Ja und ich habe drei wundervolle Töchter!“
„HA, ich dachte mir schon das dein Samen so weiblich schmeckt!“
Andreas lachte auf und setzte sich den Helm wieder auf.
„Vielleicht komme ich doch vorbei, damit du deine Meinung änderst!“
Tom setzte sich auch wieder auf den Wagen und Josh auf den Schoß.
„Mach das, ich erwarte deinen weibischen Trunk!“
Lachend und winkend verabschiedeten sie sich voneinander, bevor sie weiter in die Stadt fahren durften und nachdem auch Talus und Radus im Wagen saßen. Tom war wirklich erfreut Andreas wiedergesehen zu haben und deswegen konnte er ein dauergrinsen nicht mit unterdrücken.
„Wer war das?“, fragte Josh nach und Tom erinnerte sich an die dunkle Vergangenheit.
„Das war Andreas. Er war mit mir der vierte Junge, der als Lustsklave im alten Haus Rosé gearbeitet hat. Er ist aber kurze Zeit päter davongelaufen, weil der alte Hofmeister… uns nicht gut behandelt hat. Der andere, der mit ihn weggelaufen ist, wurde vom alten Hofmeister erschossen und seitdem, habe ich nichts mehr von Andreas gehört.“
„Oh… das ist ziemlich…“
„Traurig, ja. Aber diese Zeiten sind vorbei. Zum Glück und alles wird immer besser, bei jeden der bei mir ist… hoffe ich zumindest.“
Nachdem sie das Tor passiert haben, tauchten sie in eine magische Welt ein. Die vielen bunten Laternen die über jede Straße und Gasse hingen, spiegelten wahrlich die Laune der Bevölkerung wider. Es wurde laut gelacht und gesungen, während Gruppen vor den vielen Ständen standen und tranken. Man hörte links ein zischen von einem offenen Grill, wo Spieße gebraten wurden. Rechts öffnete sich ein Offen, wo dampfende Ofenkartoffel rausgeholt wurden. Dann sah man Spieße in einem anderen Stand, wo Früchte in Schokoguss an jeden verteilt wurde, der vorbeikam. Draußen auf den Veranden der Taverne saßen Gäste mit Decken über den Beinen, die gemütlich aßen und Tranken und gleichzeitig zusahen, wie die Stadt am Feiern war.
Und es war gebrechend voll. Wohin sie sahen, ob auf die anderen Straßen, oder in den Gassen, überall war kein Platz mehr. In jedem Haus brannten die Lichter in den Fenstern. Und was Tom sofort auffiel war, dass die Pärchen bunt gemischt waren in Sachen Geschlecht. Er sah Männchen mit Männchen, Weibchen mit Weibchen, oder klassisch Männchen und Weibchen. Einfach alles war von allem da und auch zu viel. Kinder schrien und weinten, weil sie auf ihre Süßigkeit warten mussten, oder weil die Schlange vor dem Stand zu lang war. Pärchen schmusten mitten auf der Straße und ließen sich von den anderen nicht stören.
Doch über allem was er so sah und roch, und es roch verdammt lecker, stellte er schnell etwas fest. Mindestens die Hälfte der Besucher hier, die er sah, kamen aus dem Archaischen reich. Nach nicht einmal hundert Metern, kamen sie nicht mehr weiter und da wandte sich Tom nach hinten zu den anderen.
„OK! WIR MACHEN HIER EINMAL UNSERE ZWISCHENSTATION! WIR ESSEN, TRINKEN UND BRINGEN AUCH WAS FÜR UNSEREN LIEBEN RAX! TREFFPUNKT IST DIE KUTSCHE UND VERSUCHT ZUSAMMEN ZU BLEIBEN! WENN IHR WEM VERLIERT UND ALLEINE SEID, DANN GEHT ZURÜCK ZUR KUTSCHE!“
Schnell hob Tom Josh auf und Lambert war schon bereit Josh entgegenzunehmen.
„Habt Spaß als Familie!“, sagte er nun laut und schrie nicht, weil Lampert sonst Ohrenschmerzen bekommen hätte. Nachdem Lambert genickt hatte und mit Babsi langsam aufstand, beugte sich Tom über Adelbert und schnappte sich Alex.
„Aufgeregt?“
„JAJAJAJAJA! LOSLOSLOSLOS!“
Alex brachte Tom zu kichern und mit dem Jungen auf dem Arm, stieg er vom Wagen. Adelbert half Vahl beim Aufstehen und Tom verstand, dass die beide mit ihm gemeinsam gehen wollten. Es ging auch recht gut, da die Bevölkerung etwas Platz um den Wagen ließ. Somit hatten sie Fünf, mit Radus und Talus, die hinter ihnen gingen, genug Platz sich zu Organisieren und sich die ersten Stände, wo sie hingehen wollten, auszuspähen.
„Tom, ich geh mit den Vieren schonmal los, mach dir um uns keine Sorgen!“, musste Sopek schon fast schreien und Tom war Stolz auf seine Auserwählten, dass sie nicht bei ihm klebten und selbst ihr Abenteuer erleben wollten.
Nachdem er genickt hatte, reichte er Adelbert die Hand. Kurz starrte Adelbert auf die Hand und lächelnd ergriff er sie dann.
„Wie ein Paar Tom!“
„Dann zeigen wir mal, dass wir uns auch küssen können!“
Tom wollte Adelbert wirklich küssen, doch der Löwe gab ihn stattdessen nur einen festen Schmatzer, was Tom wieder zum Lachen brachte.
„Der war schlecht!“, gab er zurück.
„Warte auf die Rückreise!“
Lächelnd drückte er Adelberts Hand und er fragte sich, was wohl Adelbert geplant hatte. Nur nebenbei bemerkte Tom, dass Adelbert mit der anderen Hand die von Vahl hielt und so, gingen sie los.
Nur langsam kamen sie voran und Tom war Glücklich Alex auf dem Arm zu haben, da sonst der Junge nichts außer den Leibern um ihn herum gesehen hätte. Doch so, konnte Alex den ganzen Zaubern mit den Augen selbst sehen. Ihr erstes Ziel war der Stand mit den Spießen. Der war zwar gebrechend voll, doch sie nutzten die Zeit beim Warten. Alex sah sich die ganzen Leute an, die gierige die Spieße aßen. Adelbert ließ Toms Hand los und umschlang ihn and er Hüfte, um ihn dort zu streicheln. Tom tat das Gleiche, nur mehr Richtung Lenden und er spürte, dass die Hose ausgebeult war. Radus und Talus drückten sich von ihnen an ihnen ran und als er kurz zurückblickte, sah er Radus grinsenden Gesicht.
Auch Tom grinste und lehnte sich nun nach hinten an und als Antwort darauf, legte Radus beide Arme über Adelberts und Toms Schultern.
Tom fühlte sich sehr wohl und war sehr Glücklich solche Personen um sich zu haben. Doch schnell merkte er, dass ihm, dass alles zu eng war. Aber als sie endlich, nach endlosen Minuten, drankamen, war das Gefühl völlig verschwunden. Denn endlich konnte er vor sich sehen, was schon so lecker zu ihnen geschwebt war. Marinierte Spieße, auf einen Holzgrill, brutzelten vor sich hin. Fleisch und Gemüse waren aufgespießt worden und bei jedem Wenden der Spieße, wurde frische Marinade draufgepinselt. Ihm lief das Wasser im Mund zusammen, als er von allem ein Spieß bestellte und sie wieder etwas warten mussten. Im Stand ging es wild zu. Vier Meter breit und fünf Echsen, brieten die Spieße und gaben sie den Gästen. Drei anderen Echsen vom Archaischen Reich bereiteten im Hintergrund weitere Spieße vor und spießten die Zutaten im schnell Tempo auf die Spieße. Obwohl es kalt war, schwitzte jeder der Archaischen Echsen und Tom freute sich irrsinnig darüber, dass der Stand so gefragt war.
„Danke und möge Alzsass euch segnen!“, gab er ihnen auf den Weg, als sie die Spieße entgegennahmen. Überrascht sahen sie ihn deswegen an und die Überraschung schlug um in Verwirrtheit.
„Wenn du noch mehr segnest, könnte es rauskommen wer du bist. Denn du hast gerade als Priester, oder als Postel zu ihnen gesprochen!“, flüsterte Radus im sein Ohr, um die Situation aufzuklären. Doch bevor er reagieren konnte, erkannten die Echsen Radus mit seinen einzigartigen Narben und Tätowierungen. Es war einfach zu auffällig, wie er mit zwei Leibwächtern hintern sich, diese Worte sagte und bevor seine Tarnung als einfacher Bürger aufflog, reagierte schon Radus.
Die Echsen im Stand wollten sich schon tief verbeugen, als Radus Arm nach vorne schnellte und der Echse dabei hinderte sich zu verbeugen. Leise, dafür eindringlich sagte Radus was, was Tom nicht verstand, weil es zu schnell ging. Doch, nachdem sahen ihn die entgleisten Echsen an und waren zu Tränen gerührt. Blicke des Dankes, der Verehrung und der Unterwürfigkeit, bekam Tom zugeworfen und die Welt schien für sie alle kurz stehen zu bleiben, als er dies mit einem Nicken und ein Grinsen erwiderte. In der nächsten Sekunde wandten sich die Echsen den anderen Gästen zu und die Welt und die Zeit, gingen wieder weiter.
Tom musste die Hand um Aldeberts Hüfte zurückziehen, um den Spies zu essen und es waren keine vergeudeten Minuten. Denn es schmeckte so gut, dass er sich fast die Zunge verbrannte, weil er alles in sich hineinschlang. Auch den anderen Schmeckte es sehr gut und Radus und Talus sahen sich erfreut beim Essen an.
Radus und Talus erinnerte sie der Spieß einfach an die Heimat. Es war ein Festtagsessen, dass man im Jahr nur einmal erhielt und das war zu Winter-Sommerwende. Also genau für hier und jetzt gedacht. Adelbert führte Vahl an der Hüfte, damit der auch die Hand frei hatte und während sie zum nächsten Stand gingen, aß Alex schön langsam und kostete jeden Bissen aus. Den nächsten Stand war der Stand mit den Schokofrüchten. Schnell kamen sie dran und als jeder einen Spieß in der Hand hielt, schnappte sich Talus noch einen und sagte nur kurz und knapp: „Ich bringe dies zu Rax und auch noch ein Fleischspieß. Wartet bitte bis ich wieder da bin.“
Sie taten worum sie gebeten wurden, gingen aber etwas zur Seite, weil die anderen Gäste auch noch drankommen wollten. Alex hatte nun in beiden Händen einen Spieß und wusste nicht, was er zuerst essen sollte. Deswegen nahm Tom ihn den süßen Spieß hab und wartete ab, bis der Fleischspieß aufgegessen wurde.
„Wollt ihr was trinken?“, fragte Radus in die Runde und Alex nickte sogleich mit vollen Backen. Das gefiel Tom, soll Alex entscheiden wo sie als nächstes hinwollen. Vahl hat wie er, seine Spieße runtergeschlungen und es wie dann einfach nach hinten.
„Die waren echt sauber. Hab selten sowas leckeres gegessen!“
„Das freut mich Vahl.“, gab Tom grinsend zurück und da grinste ihn Vahl an.
„Hey Tom, kann ich sowas auch mit zu Justin nehmen?“
„Die werden doch nur kalt und schmecken nach nichts mehr, wenn wir zurück sind.“
Da verlor Vahl kurz das Lächeln und Tom sah die Sorge um dessen Jungen in den Augen.
„Schau Vahl, wenn Justin gesund ist, dann fahren wir noch einmal mit der Kutsche hierher, abgemacht?“
Vahl lachte auf und schüttelte den Kopf.
„Wenn noch einmal alle mitkommen würden, dann würde Justin von mir erfahren!“
„Meinst du wegen… Adelbert?“
Adelbert aß seinen Spieß, hatte aber die andere Hand auf Vahls Hintern.
„Tja…ja. Nur mein bester Freund Adelbert, erlaube ich das!“
Adelbert rülpste und schmiss den leeren Spieß ebenfalls einfach nach hinten.
„Ich darf sogar noch mehr, schau!“, sagte Adelbert schon fast feierlich und ließ nun von Vahls Hintern ab, um dessen Hände auf beide Wangen von Vahl zu legen. Sachte legten sie die Lippen aufeinander von beiden und während Adelbert die Augen geschlossen hatte beim liebevollen Kuss, sah sich Vahl verunsichert um. Aber als die Zunge ins Spiel kam, schloss dann auch Vahl die Augen und die freie Hand legte sich auf Adelberts Hüfte und strich langsam nach hinten.
„Und ihr beide seid wirklich nicht schwul!?“, stieß Tom überrascht von sich, als er die beiden so sah.
Sie küssten sich noch zärtlich, nachdem sie wild geschmust haben und bevor sich Adelbert zu Tom wandte.
„Jap, wir sind nicht schwul, aber wir küssen gerne und mir ist einerlei, ob es mit einem Männchen, oder ein Weibchen ist, sofern mein gegenüber gut küssen kann und Vahl… nun ja, hat noch viel zu lernen! Aber er ist auf den Besten weg.“
Als Vahl das hörte, rammte er Adelbert den Ellbogen in die Rippen worauf der Löwe einmal laut auf knurrte und sich die Seite hielt.
„Schau Tom. Ich muss mich ja auch noch dran gewöhnen und Adelbert ist wirklich mein bester Freund und mit ihm gemeinsam, taste ich mich da ran… an die Schwulheit, ok? Also bitte… dein Kommentar war sehr abfällig!“
Tom bekam wirklich große Augen. Denn, Vahl hatte Recht. Sein Kommentar war unangebracht, weil er Vahl nicht kannte und sie, noch, keine Freunde waren.
Doch bevor er sich entschuldigen konnte, kam schon Radus zurück und hatte Sechs Tassen in den Händen. Jeder bekam eine Tasse und als Tom seine überreicht bekam, schnappte sich Alex sein Spieß von Toms Hand und aß und trank gleichzeitig.
Die Stimmung war etwas komisch, bis Talus einige Minuten zurückkam. Grinsend stellte er sich neben seinen Bruder und bekam dann auch eine Tasse in die Hand gereicht. Die Stimmung wurde wieder gut, als sie sich zuprosteten und dann zu trinken anfingen. Es war ein sehr starker Glühwein und Tom brannte die Kehle, schon nachdem ersten Schluck.
„Götter Radus, was hast du uns da zum Trinken gegeben?“
„Nur Glühwein!“, gab Radus unschuldig zurück und sah zu seinem Bruder, der nur nach vorne sah, einen weiteren Schluck trank und dabei grinste.
„Das ist Glühwein mit zwei Schüssen!“, gab Adelbert nun seine Meinung ab und hielt die leere Tasse nur noch am Henkel fest. Da brummte etwas Radus und da wurde Tom Neugierige.
„Wieviel Schüsse waren drinnen?“
Radus sah runter und flüsterte kaum hörbar: „Fünf…“
„FÜNF!“, schoss es aus Vahl und sah etwas besorgt aus.
„Vahl?“, nun wollte es Tom genau wissen.
„Fünf Stamperl ist zu viel für mich. Ich habe Medikamente bekommen und die lassen das Alkohol richtig reinfahren.“
„Dann bringe ich dich besser zurück, oder Vahl?“, Adelbert sah auch besorgt zu Vahl. Vahl kämpfte mit sich und da stieß er Vahl kurz mit der Pfote an.
„Geh besser zurück, bevor du uns umfällst, wir fahren gleich mit den Wagen weiter und halten bei jedem Stand an, wenn wer was vom Stand möchte.“
Man sah es Vahl an, dass er es nicht wollte, aber auch Talus sah es als Pflicht an, dass keiner sich bei dem Ausflug verletzte. Und deswegen legte Talus einen Arm um Vahls Schulter und sagte: „Komm, setz dich kurz in den Wagen und wenn du merkst, dass es doch nicht zu viel war, dann kannst du wieder mit uns kommen, ok?“
Verunsichert sah sich Vahl um, schon fast angstvoll und Adelbert entging das nicht.
„Ich bleibe bei Vahl Tom. Macht ihr ruhig weiter.“
Als Tom das ernste Gesicht von Adelbert sah, dann das von Vahl, wusste er gleich worum es hier ging.
„Gut, bleib bei ihm und achte auch gut auf ihn.“
Noch einmal nickte Adelbert ernst, bevor ein Lächeln zu sehen war und Adelbert lachend und fast schon grölend mit Vahl davonging.
„Was war das jetzt?“, wollte Talus wissen und sah den beiden hinterher.
„Vahl hat eine Vergangenheit und ich vermute… ohne Adelbert an seiner Seite, würde er vor Angst aus der Stadt flüchten.“
„Verstehe… dann ist ja gut das er nicht mehr bei uns ist.“
„Das ist hart Talus. Jeder von uns macht einmal Fehler und seine waren eben in der Situation notwendig. Also ein notwendiger Fehler.“
„Dennoch, ist es besser, wenn er nicht in deiner Nähe ist.“
„Ach Talus…“, sanft legte Tom seine Hand auf die Starke geschuppte Brust und nach etwas zögern, sah Talus zu ihm runter und mit einem lächelnden nicken, entschuldigte sich sein Freund bei ihm.
„Gut, bevor wir uns abfüllen und vollgefressen sind, gehen wir für Alex ein paar Sachen einkaufen!“, noch während er sprach, reichte er Radus die Hand. Radus sah sich die Hand an, sah rauf in Toms Augen und dann wieder hinunter. Es dauerte lange, bis sich Radus überwinden konnte und seine Hand ins Toms legte.
Tom war es egal welcher seiner Freunde ihn die Hand hielt, Hauptsache es war ein Freund. Und da nun Radus dran war, legte er sogar seinen Kopf auf dessen Schulter und genoss es einfach neben ihn und mit ihm die Straße langsam entlang zu schlendern. Radus war am Anfang sehr nervös, zitterte etwas, doch nach ein paar Minuten, gewöhnte sich die starke Echse daran, jemanden bei sich zu haben und fing es dann auch zu genießen an. Bevor sie vor einem Kleiderstand Halt machten, lag schon Radus Kopf auf den von Tom.
Jeder der sie so sehen würde, würde sie einfach als ein Paar mit einem Kind bezeichnen.
Der Stand vor dem sie stehen blieben, hatte typische Traditionskleidung zum Verkauf angeboten. Winterstrümpfe, feste Kurze Lederhosen, dicke Wamse und Pullover. Passend dazu auch Hemden, wenn der Frühling, oder Sommer kommt.
„Siehst du schon was, was du haben möchtest Alex?“
Der Junge lehnte sich gemütlich, aber mit strahlenden Augen an Toms Schulter an.
„Ja schon, aber wo soll ich das alles anprobieren?“
„Darum wird sich mein lieber Radus kümmern, stimmts?“
Tief in Gedanken war Radus versunken. Denn, es war das erste Mal das er Tom die Hand hielt. Es war schön, warm und sehr intim. Bis jetzt war er nur sein Beschützer gewesen, doch jetzt ging er mit ihm auf Augenhöhe. War mitten dabei in Toms leben. Wie Tom sprach, wie er ging, wie er mit der Welt interagierte, einfach alles um ihn herum war harmonisch und voller Liebe. Seine Vorstellung einen Partner zu haben, ein Privat und Sexualleben zu haben, all diese Sachen, kamen ihn langsam in den Kopf. Seine besten Jahre hat er auf dem Schlachtfeld gedient, am Höhepunkt seines Ruhms, wurde er gemeinsam mit seinen Bruder Talus auserwählt worden Tom zu beschützen. Für ihn und seinen Bruder gab es keine Möglichkeit mehr, noch mehr Ruhm zu ernten, als Tom zu Beschützen.
Es gab nichts mehr das er als Krieger erreichen konnte und nun, völlig unerwartet, fiel ihm auf das sein Privatleben so gut wie gar nichts vorhanden ist. Er hat alles hinter sich gelassen. Freunde mit denen nur selten trank und sich nicht betrinken wollte, weil er sich dann kaum noch zurückhalten konnte und die Gefahr bestand, dass er was sehr, sehr dummes tun würde. Also hatte er nichts wirklich Freunde, es waren eher Bekanntschaften.
Seine Eltern, die er so innig liebte, vermisste er am meisten. Talus vermisst sie auch und nichts nur das, er vermisst seine Nichten und Enkel. Talus hatte so eine wunderschöne Familie, obwohl sein Bruder nur selten zu Hause war.
Eine Familie gründen, einen Partner und ein Kind zu haben. Das wäre jetzt was für Radus. Doch den Partner zu finden, neben seiner Aufgabe als Leibwächter, das war ein Ding der Unmöglichkeit.
Diese Erkenntnis stimmte ihn sehr traurig und als die Traurigkeit sein Herz erfüllte, seufzte er schwer.
„Alles in Ordnung Radus?“
Es war nicht verwunderlich, dass Tom ihn sorgenvoll ansah. Sein Gemüt war getrübt, obwohl es ein schöner Abend bis jetzt war. Der Versuch die Mundwinkel zu heben, scheiterte kläglich und deswegen drehte sich Tom gänzlich zu ihm.
„Radus? Was hast du?“
Es war ein Wunsch der Unmöglichkeit und für ihn, hatte es deswegen keinen Sinn das Thema überhaupt zur Sprache zu bringen.
Verzweiflung kam auf, weil er sich diesen Wunsch so sehr wünschte erfüllt zu bekommen, aber die Mauer, Tom, stand direkt vor ihm.
Tränen bildeten sich, wofür er sich sehr schämte. Eine Sehnsucht einfach geliebt zu werden, kam auf neben dem Wunsch eine Familie zu Gründen. Denn genau jetzt, war die Zeit dafür. Sein Reich hat sich gewandelt, seine Brüder und Schwestern leben jetzt in Frieden und können jedwede Beziehung eingehen, die sie sich Wünschen.
Als Tom ihn die Tränen mit einer Hand gewischte, schämte er sich noch mehr und drehte den Kopf zur Seite.
„Mein lieber Radus…“, seufzte Tom mehr als er es zu ihm flüsterte und für einen kurzen Moment, flammte sein Zorn gegenüber Tom auf.
„Nenn mich nicht so!“, kam es dennoch aus ihm hervor und am liebsten hätte er sich gleich Entschuldigt, aber er konnte es nicht.
Als nächstes legte ihm jemand eine Hand auf die Schulter und schnell erkannte er die Hand als die seines Bruders. Talus sagte zum Glück nichts, sondern war wie immer für ihn da in den schweren Zeiten.
„Was hat Radus?“, hörte er Tom Talus fragen und sein Bruder drückte noch fester seine Schulter. Dann sah er Alex blick und die Augen eines Kindes voller Mitleid, ließen seine Wut überkochen.
„Schaut mich nichts so an!“, schrie er und ließ Toms Hand los, um sich Tadus zu zuwenden. Er brauchte ihn jetzt mehr als jemals zuvor. Sein Bruder war für ihn da und fing ihn immer auf. Als er mit beiden Händen fest umarmt wurde und der Schnee kalt auf seinen Kopf fiel, musste er seiner Trauer und seine Verzweiflung ein offenes Ventil geben und das waren, seine Tränen.
Wieder scheiterte er kläglich das Schluchzen zu unterdrücken, doch wie mehr er es unterdrückte, umso schlimmer wurde der Drang es doch zu tun.
Er schluchzte und weinte über sein Schicksal schwul zu sein. Über den Umstand gerade jetzt der Leibwächter von Tom zu sein. Über die Tatsache, dass er niemanden bei sich hatte und, dass ihn niemand wirklich Liebte und er alleine auf der Welt war.
Sein Leben, war verflucht.
Tom war sprachlos wie sich gerade Radus verhielt. Er war nicht wütend, sondern einfach erschrocken. Der starke Radus, so wie er ihn kannte, verlor sich innerhalb von Sekunden und konnte seine tiefen und verborgenen Gefühle nicht mehr zurückhalten.
Mitten in der größten Feierlichkeit, brachen in Radus alle Gefühle aus und er hatte keine Ahnung, was seinen Freund plagte. Er sah Radus als seinen Freund, aber in Wirklichkeit kannte er ihn kaum. Denn, richtige Freund würden einander kennen und unterstützen, doch als sich Radus von ihm abwandte, sah er ein, dass sie keine Freunde waren.
Noch nicht.
„Alex, kannst du noch ein paar Minuten warten, bis wir was für dich einkaufen?“
„Klar doch!“, gab Alex zurück und lächelte ihn verständnisvoll an.
„Kommt, gehen wir etwas auf die Seite und suchen uns einen ruhigen Fleck.“, noch während er sprach, packte er Talus am Oberarm und zog ihn und somit Radus mit sich. Schnell fand er einen ruhigen Platz zwischen zwei Ständen und die Arbeiter dort, waren so großzügig und verständnisvoll, sie nicht wegzuscheuchen und ihnen ein gewissen Maß an Privatsphäre zu geben, während sie um sie herum noch arbeiteten.
Einmal atmete Tom tief durch, bevor er sich dann gänzlich an Radus und Talus wandte.
„Also Radus, du hörst jetzt augenblicklich zu weinen auf und sagst mir sofort, was dich zum Weinen bringt!“
Diesen gebieterischen Ton stellte er deswegen ein, weil so Radus verstehen soll, dass er jetzt den Grund hören möchte. Es dauerte ein paar Minuten, bis sich Radus etwas beruhigen konnten und noch ein paar Minuten später, schaffte es der starke Krieger, sich zu ihm umzudrehen.
„E-Es… ist nichts… Tom…“
Tom seufzte genervt und klatschte mit der freien Hand auf das Gesicht. Es erinnerte ihn an seine alten Jungs, bevor sie zum See aufgebrochen waren. Und da fielen ihm die Schuppen sprichwörtlich, von den Augen.
Die ganzen Paare hier, die Kinder die herumliefen und um ihre Eltern herumspielten. Es war das Thema liebe und geliebt werden. Denn es fing an, kurz nachdem sie sich die Hand hielten. Dazu kam noch Radus schwere Vergangenheit, dass sich verstellen vor den anderen, Jahrelang. Wie gut kannte er das Thema, wie oft hat er schon mit seinen Jungs darüber gesprochen.
Doch bei Radus war es anders. Radus war nicht einer seiner Jungs, die im Haus arbeiteten und in der Freizeit auf Männchen Schau gingen. Radus war immer an seiner Seite und würde nie wirklich die Chance haben, jemanden zu haben und wenn es doch geschehen sollte, dann hätte Radus keine Zeit.
Wenn dies der Fall war, und er glaubte fest daran, dass dies der Fall war, dann würde Talus auch darunter leiden, vermutlich sogar noch mehr als Radus. Obwohl sie fast drei Wochen hier waren und immer an seiner Seite schritten, kam ihn nie der Gedanke, ob sie doch mehr haben wollten. Oder, ob sie die Stellung als sein Leibwächter unterschätzt haben.
Tom dachte gründlich nach, was er als nächstes sagen wird.
„Ok… wir haben heute was… Mittwoch, oder? Gut… dann machen wir es so!“, Tom hob Alex noch weiter hoch und setzte ihn auf den Schultern, was Alex sehr überraschte, ihn aber noch Glücklicher Stimmte. So hatte Alex den besten Blick über alles und Tom hatte zwei Arme frei, wenn er sich nicht bewegt.
„Also ihr beiden, wir machen es jetzt so. Talus, du schickst einen Brief zu dir nach Hause und holst deine Familie zu uns. Radus, da Talus Familie zu uns kommen wird, braucht er Zeit für sich, aber ich gebe auch dir Zeit für dein Privatleben. Deswegen werde ich euch jedes Wochenende Frei geben. Keine Widerrede Talus. Und du auch nicht Radus. Ihr beide habt es geschafft, ihr seid Krieger, seid nun meine persönlichen Leibwächter, doch ich brauche euch nicht, wenn ich im Haus bin, dass wisst ihr so gut wie ich! Euer Volk hat sich befreit von gewissen Fesseln und wer bin ich, euch daran zu hindern, es nicht auch zu genießen? Also… Talus, unter der Woche gebe ich dir ab Sonnenuntergang auch frei, damit du die Zeit mit der Familie verbringen kannst. Radus, wenn du deinen Partner findest, dann hast du auch die Abende und Nächte frei.“
Die Brüder wollte gleich widersprechen und Tom ahnte schon, dass es für sie fast schon als Bestrafung galt, oder weil er ihre Nähe nicht schätzte. Aber es gibt Momente im Leben, wo man seinen Freunden einen Tritt in den Hintern geben muss, um sie glücklich zu machen.
Und den beiden Brüdern gab er jetzt einen gehörigen Tritt in den Hintern.
„Und wenn ich Zeit habe, dann gehen wir gemeinsam auf Männchen Schau Radus!“, zwinkerte er ihm zu. Wieder rannen Radus die Tränen, doch diesmal, wurde Tom von ihm umarmt und da wusste er, dass er den Nagel mit dem Kopf getroffen hat. Doch nun sah Talus traurig aus. Aber mit Talus kann man sprechen.
„Talus?“
„Ja Tom… das mit meiner Familie, ist schon geregelt.“
„Wie… wie meinst du das?“
„Ich habe dir doch erzählt, dass mich meine Frau überzeugt hatte das Angebot anzunehmen.“
„Ja und weiter?“
„Mein Weibchen und ich, haben Folge dessen unseren Bund gelöst. Mein bester Freund, Zetress, kümmert sich nun um meine Familie und auch ist er den Bund mit meinen Weibchen eingegangen. Somit… habe ich mich dir völlig gewidmet.“
„Aber… Wieso?!“, wollte Tom wissen und es kam auch gleich die Erklärung.
„Ich war sowieso kein guter Familienvater. Ich war das Protegé der Armee, war immer da, wenn jemand den Champion herausfordern wollte, um einen Kampf mit einem Leben zu entscheiden. Das viele Leid, die Nerven, die zum Zerreißen angespannt waren, machten mich zu einem Krieger und nicht zu einem Vater. Wir… liebten uns sehr, aber wir haben uns auseinandergelebt. Sie verstand es, als ich es ihr erklärt habe und gemeinsam, unter Tränen, sind wir dann zum Schrein von Alzsass gegangen. Jetzt erst, nach den drei Wochen, beruhigen sich meine Nerven langsam. Ich bin nicht mehr dauernd angespannt. Doch es müssen noch Monde vergehen, bis ich überhaupt an ein anderes Leben, an ein Privatleben denken kann. Mein Privatleben, bist du, Tom. Dich zu beschützen, für dich da zu sein, erfüllt mich, beruhigt mich und ich bin gerne an deiner Seite, genauso wie Radus. Aber Radus hatte noch nicht wirklich ein Privatleben und das war schon immer das, was er sich so sehr wünschte. Er möchte das, was ich zurückgelassen habe. Auch das, habe ich dir schon teils erzählt.“
Das klang komisch für Tom, fast schon verstörend, weil er sich das überhaupt nicht vorstellen konnte, seine Liebsten hinter sich zu lassen. Doch dann würde Talus unweigerlich auf denselben Abgrund zulaufen, wie Radu es vor kurzem ihnen gezeigt hatte.
„Und, was ist mit deinen Liebesleben?“
„Ähm… besprechen wir das… etwas später?“, das war wohl ein Thema für Talus, dass er mit ihm unter vier Augen besprechen wollte und er akzeptierte es völlig. Nach einem Nicken in Richtung Talus, widmete er sich wieder Radus zu, der ihn noch immer fest umarmte.
„Alles in Ordnung mit dir? Können wir jetzt ein paar Sachen für Alex kaufen?“
Radus grinste, noch bevor das erste Wort fiel.
„Ja Tom, mir geht's jetzt viel besser. Du hast mir Hoffnung geschenkt!“
„Dann komm.“, sagte er leise mit feierlicher Stimme und klatschte Radus fest mit der rechten Hand auf den durchtrainierten Po. Doch Radus bewegte sich keinen Millimeter und drückte ihn noch fester, sodass er kaum noch Luft bekam.
„Du kannst wegen allem zu mir kommen Radus. Ich sehe mich als dein Freund und ich würde mich freuen, wenn du mich auch so sehen würdest.“
Auf diese Worte folgend, schmiegte sich Radus Wange gegen seine und die nächsten Worte wurde geflüstert.
Ich sehe dich schon längst als meinen Freund an und wie gerne hätte ich dich. Doch du bist für mich unerreichbar und deswegen, auch mein größtes Hindernis. Aber nun… nun… da du mir die Erlaubnis gabst… weiß ich… wer du wirklich bist. Du bist mein Schaz`zalar, der uns von Alszsass gesendet wurde. Ich werde immer dein sein, immer. Mein Herz, mein Körper, gehört dir. Aber ich werde nun nach jemanden suchen gehen, der neben dir im meinem Herzen sein wird.“
„Radus, danke, aber ich möchte nur das du glücklich bist, wirst. Ich brauche nicht deinen Körper, dein Herz. Dein Leben soll dir gehören. Finde deinen Partner, adoptier dir ein Kind und werdet gemeinsam glücklich!“
„Tom… egal was du sagst… ich werde immer für dich da sein, mit Leib und Seele. Denn du hast schon längst mein Herz erobert. Aber wie gesagt, du bist unerreichbar für mich und deswegen werde ich nach jemanden anderen schauen, der mich lieben und ich ihn lieben kann.“
In dem Moment würde er sich am liebsten Spalten können. Radus war trotz seiner Narben, der aggressiven Tätowierung am ganzen Körper, eine sehr, sehr liebenswerte Person. Und wie gerne hätte er noch mehr Platz im Herzen, noch mehr Zeit für alle, die er liebt, um ihnen das zu geben und zu zeigen, was er für sie alle empfand. Und er hasst es zu hören, wenn sich wer schwer in ihm verliebt hat, er aber nicht das gleiche für die Person empfand.
„Wenn du die Person gefunden hast, oder er dich, dann kommt zusammen zu mir, stell ihn mir vor und zusammen werden wir schauen, wie es für euch am besten geht, ok?“
„Tommmm…“, er glaubte es zwar nicht, aber Radus drückte ihn nun so fest, dass er wirklich keine Luft mehr bekam. Gleich würden seine Rippen brechen, war seine Sorge, doch bevor es soweit kam, ließ Radus von ihm ab und er sah eine strahlende blaue Echse vor sich stehen, die vor Glück am liebsten tanzen und schreien wollte.
Fast gleichzeitig boten sie den anderen die Hand an und es war Tom, der das Angebot annahm. Radus war so glücklich, wie noch nie in seinen Leben, dass sah Tom in seinem Gesicht. Doch schnell, änderte sich das alles.
Eine Echse aus dem Archaischen Reich, in kompletter Panzerrüstung, Kriegsschmuck und Federn am Helm oben, ritt auf einer gepanzerten Echse und schrie laut. Dahinter war ein Zug von weiteren Kriegsechsen, 100 an der Zahl, die genauso aussahen.
Noch bevor er um die Übersetzung bat, entgleiste Radus neben ihm, die Gesichtszüge und flüsternd, wurde die schlimmsten Worte für Tom ausgesprochen, die er nie hören wollte in seinen Leben.
„Alle Krieger sollen sich beim Haus Rosé zusammenfinden für den Krieg…!“