Mika in Ascardia -IV-
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Hier ist der nächste Teil von Mika, Nats, Neret, Argos und den anderen. Ich hoffe das euch die Geschichte gefallen wird und falls sie das tut, dann würde ich mich um eine Bewertung und/oder über eure Meinung sehr freuen. Viel spaß an diesem Sonntag und genießt euren freien Tag.
Ein Abend ohne Tränen
Das ganze Dorf sprach davon. Sie konnten alle nicht die Schnauze halten. Egal wo Zasar hinging, wusste nun jeder davon. Das wollte er unbedingt vermeiden, doch als die Palastwachen in der Nacht erschienen und das Dorf schon fast abriegelten, wusste nun jeder, dass Mika schwul und der Prinz war. Und was noch viel schlimmer war, jemand hat ihn gesehen, wie er mit Mika geschmust hatte und seine Familie, gefiel das überhaupt nicht, das dieses Familiengeheimnis, keins mehr ist.
Jedoch hat sich deswegen auch sein Dorf verändert. Sie sahen es nicht mehr als allzu schlimm an, wenn man Schwul war. Zumindest wurde mit nicht mehr mit Blicken erstochen. Deswegen, traute sich Zasar mit Mika raus auf dem Steg, um mit ihm wieder zu fischen. Denn, sie hatten viel zu tun, weil Morgen das Schiff kam und sie mussten noch eine Halbe Kiste füllen mit getrockneten Fischen.
Das traute sich Zasar, weil Mika erst vor kurzem aufgehört hatte zu weinen. Und sein Lieber Junge, brauchte nun etwas frische Luft, bevor es Abendessen gibt. Wie immer saßen sie am Ende des Stegs und ließen ihre Pfoten ins Wasser, bevor sie die Angel warfen.
Mika lehnte sich gleich an ihm ran, kurz nachdem der Köder im Wasser landete. Es dauerte nur ein paar Minuten, bis bei Mika ein Fisch zubiss und Mika, sprang gleich auf und zog den Fisch an Land.
„Wow, der ist aber groß!“, sagte Zasar und öffnete gleich den Korb. Er grinste breit, weil nun auch Mika leicht grinste. Als der Fisch im Korb landete, setzte sich Mika gleich wieder neben ihm und diesmal, sehr nahe. So nahe, dass sich ihre Schenkel anschmiegten und die Hüften fest gegeneinanderdrückten.
Zasar konnte nicht anders, als einen Arm um Mikas Hüfte zu schwingen und den Kopf auf Mikas zu legen.
„Ich weiß…, dass es falsch ist dich zu begehren Mika. Und Rendi weiß auch, dass es falsch ist, wenn du in ihr kommst. Doch wir beide lieben dich Mika. Wir beide begehren dich und wollen Sex mit dir haben. Du bereicherst uns so sehr, dass wir in den letzten Tagen, wenn wir alleine waren, nur über dich sprachen. Doch nun weiß das gesamte Dorf über uns Bescheid, ich meine über dich und mich. Aber ich muss gestehen, dass es guttut, weil ich mich nicht mehr verstellen muss. Und durch dich, sieht das Dorf gelassener, wenn einer wie ich unter ihnen lebt, der drei Kinder gezeugt hatte. Deswegen, wollte ich mich bei dir bedanken. Du hast mich in der Hinsicht befreit und ich wollte es dir zurückgeben.“
Mika sah langsam zu ihm rauf und nur noch ganz leicht, war der Verlust und die Schmerzen deswegen, in seinen grünen Augen zu sehen.
„Ich habe mit Rendi nochmal gesprochen. Und wir werden in die Dienerschaft wechseln. Dein Vater Hator ein uns ein Angebot gemacht, auf das wir nun eingehen werden. Er gab uns ein Haus in der Stadt, wo wir ein Bordell führen werden. Ein Bordell, wo beide Geschlechter auf ihren Geschmack kommen können. Es wird ein Bordell werden, wo wir nur die Wölfe anbieten möchten, weil sie noch immer gefürchtet sind. Dadurch erhoffen wir uns, dass sie einen besseren Ruf bekommen. Doch wieso ich das sage ist, weil du und jeden den du mitnimmst, gratis eintreten könnt. Ihr dürft sogar solange bleiben wie ihr wollt bleiben und du Mika, kannst uns dann immer Besuchen kommen. Du kannst sogar bei uns über Nacht bleiben, solange du dann am Morgen bei Argos erscheinst, wenn es Zeit für deine Lehrstunden wird.“
„Aber das Dorf… es ist so wunderschön hier…!“
„Stimmt und deswegen, behalten wir alles und wir müssen dafür auch keine Steuern mehr zahlen. Das sagte uns Hator auch, nachdem wir das Angebot hörten. Wir haben vor, wenn das Geschäft gut läuft, uns hierher zurückzuziehen, damit unsere Kinder eine schöne Kindheit haben. Wir werden jeden Tag, wie jetzt, Fischen gehen und von unseren Garten leben, du weißt schon, das Grundstück was wir damals gekauft haben in der Stadt.“
„Das… hört sich wunderschön an…“, flüsterte Mika und sah wieder raus zum Ozean.
„UND! Wir haben auch die Erlaubnis bekommen, dich jederzeit in der Nacht besuchen zu kommen.“, bei diesen Worten, öffnete er gekonnt Mikas Lendenschurz, um dann mit sanften fingern, ganz langsam Mika zu entblößen. Mika sah deswegen langsam fragend zu ihm auf und grinsend, zog Zasar die Hand zurück von Mikas Hüfte und öffnete den eigenen Lendenschurz.
Mika sah runter und er sah das vor sich, was er damals sah, als er oben an der Treppe stand. Er erinnerte sich, wie Zasar und Rendi auf der Seite auf den Polstern lagen und wie der Puma von hinten in Rendi gekommen war und sich daraufhin auf den Rücken gedreht hatte. Er sah damals, wie der Samen aus Rendi und vom spitzen, roten und steifen Katerpenis auslief und über die Felltasche rann.
Er konnte nicht anders, als Zasar harten, pulsierenden Penis in die Hand zu nehmen. Durch die Felltasche, die so heiß und widerstandslos über den Penis fuhr, konnte er Zasar Penis mehr als nur erkunden. Zasar war richtig erregt und auch die zwei Hoden, als er sie in die Hand nahm, um sie kurz mit dem Daumen zu streicheln, schienen geschwollen zu sein.
Der rote und heiße Penis, wurde immer dunkler und fester, bis es so hart wie Stahl wurde. Deswegen zog er an der Felltasche und entblößte so, den Katerpenis völlig.
Das Blut von Mika fing vor Lust zu kochen an, als der Wind sich drehte und der Geruch vom Penis in seine Nase einschlug. Als er sich schon runterbeugte, um am Penis zu lutschen, der schon die ersten Tropfen an der Spitze bildete, hielt ihn Zasar leider davon ab.
„Noch nicht Mika. Erst wenn es dunkel ist und ich das ok dafür gebe. Bis dahin, darfst du ab jetzt nur noch schauen.“
Mika sagte etwas, was er schon lange nicht mehr gesagt hatte.
„Ja Herr.“
„Braver Junge.“, sagte gleich Zasar und kraulte Mika am Kopf, der es grinsend und mit geschlossenen Augen genoss. Doch auch für Zasar war es schwer sich zurückzuhalten. Mika langer Penis, war wirklich eine Augenweide und Rendi schwärmte noch immer davon, als Mika die gesamte Länge ihn ihr stieß. Aber es war nicht die Länge vom Penis, sondern der Gesamteindruck, der ihn so richtig scharf machte. Mika war ein bildhübscher Junge, mit einem Gemächt, der sich sehen lassen konnte. Die Eichel war deutlich unter der Vorhaut zu erkennen und sichtbar und versprach alles, was man sich vorstellen konnte. Auch der leichte Schwung nach oben, zeigte jedem, der ihn so sah, was der Penis für einen wie ihm, versprach und für Glückgefühle hervorrufen konnte. Dann noch die zwei kleinen Hoden, die nicht im Geringsten zeigten, was Mika alles im Körper angestaut hatte. Und dann noch der Geschmack vom Samen und der Geruch, den Mika im Schritt hatte. Das alles, wollte Zasar nun haben. Soweit er weiß, war er bist jetzt der Einzige, der Mikas Samen geschmeckt hatte auf dem Kontinent. Und Mika spreizte immer die Beine, wenn er es sagt.
Sie beide konnten es kaum noch erwarten, bis es dunkel wurde. Aber als es soweit war, kannte Zasar kein halt mehr. Als der Mond aufging, drückte er Mika gleich auf die Seite und hob dessen Bein hoch. Schon immer wollte er diese Position einnehme und als er auf Knien näher rutschte, streckte ihn Mika gleich den kleinen und superheißen Po entgegen.
Zasar schloss die Augen und schnurrte ganz laut vor Lust, als er in einer Bewegung den gesamten Penis in Mika Po reingleiten ließ. Mika stöhnte leise und deswegen, ließ er das Bein los und beugte sich gleich nach vorne, um sich mit einer Hand abzustützen und mit der anderen, Mika Schnauze zu schließen. Fest drückte er die Hüfte nach vorne und noch fester, drückte Mika seinen Po gegen ihn, sodass schon die Felltasche reingedrückt wurde.
„Braver Junge.“, hauchte er runter.
„Und jetzt, schließ die Augen, wie damals und lass dich von mir ficken. Wenn du leise bleibst, dann schwöre ich dir, dass du diese Nacht nicht mehr vergessen wirst.“, nachdem er das sagte, legte er sich langsam auf Mika und drehte ihn wieder auf dem Bauch, weshalb Mika von selbst, die Beine Leicht spreizte.
„Ich begehre dich…“, hauchte Zasar und hob die Hüfte.
„Du bist so ein geiler Junge…!“, seufzte er und ließ die Hüfte fallen, weshalb Mika mit geschlossener Schnauz zu stöhnen anfing. Und das waren auch die letzten Worte, die Zasar sagte, bevor er dann Mika von oben herab, so richtig durchzuficken begann. Jedes Mal, wenn seine Hüfte runterfiel und auf den knackigen Po von Mika aufkam, verliebte er sich immer mehr in den Po, der ihn so wundervoll abfederte und auffing.
Er rammelte Mika richtig durch, der schon nach geschätzten zwei Minuten, in eine andere Welt eintauchte. Doch Zasar kam zu schnell und obwohl er länger ficken wollte, war der Orgasmus den er dann bekam, überragend. Er stellte sich vor, wie er Mika vollspritzte und wie sein Samen den kleinen Süßen Mika hochwanderte. Geschafft und außer Atem wegen dieser Stellung, legte er sich einfach auf Mika drauf und ließ erst dann davon ab, die Schnauze geschlossen zu halten.
Wie in der einen Nacht, fing Mika gleich zu schnurren an und drückte von unten mit dem Po rauf, damit er noch länger in ihm steckte.
„Ich wünschte… du wärst noch immer mein Diener, Mika…“, flüsterte Zasar voller bedauern.
„Wie schön die nächsten Jahre geworden wären, möchte ich mir kaum vorstellen.“, sagte er dann gleich darauf und drückte die Hüfte runter, weil er noch immer wegen Mika steif war und sogar noch einmal kommen könnte, wenn er es wollte.
Doch dann hörte er Mika schluchzen und sofort, umarmte er Mika am Bauch und setzte sich mit ihm auf. Natürlich war er darauf bedacht, dass sein Penis noch in Mikas Po steckte und so, drückte Mikas Pochende Eichel gegen seinen Bauch, als der Junge nach etwas herumtun auf seinen Schoß saß.
Mika wischte sich die Tränen davon und sah zu ihm hoch. Nur nebenbei nahm er wahr, wie tief er in ihm steckte und sein Penis immer tiefer in Mika glitt, wegen des Gewichts des Jungen. Zasar senkte den Kopf und küsste zuerst die Wangen, die salzig wegen der vielen Tränen waren und dann, legten sich seine Lippen auf die von Mika, um ihn kurz, aber Liebevoll einen Kuss zu verpassen.
Daraufhin kamen keine Tränen mehr und Zasar nahm seinen Mika in die Arme.
„Ich werde dich immer Lieben Mika, darauf kannst du dich WIRKLICH verlassen. Götter, sogar Rendi möchte ein Kind von dir haben. Wusstest du das?“, Mika sah deswegen erschrocken zu ihm auf.
„Wirklich? Sie möchte von mir ein Kind haben? Ich soll… sie schwängern?“
„Ja! Nur so, so sagte sie, will sie dich immer bei sich spüren. Und ich muss sagen, dass der Gedanke ziemlich heiß ist.“
„Wieso?“, fragte Mika nach, weil er das nicht wirklich nachvollziehen konnte.
„Weil ich es geil finden würde, wenn Rendi durch dich schwanger wird und ich sie in der Schwangerschaft ficken würde. Und wenn sie dein Kind gebärt, dann würde immer ein Teil von dir, bei uns sein.“
„Aber du und Randi wolltet immer bei mir sein!“
„Mika, weißt du was in der Zukunft passiert? Wer weiß, was noch alles auf uns zukommt! Vielleicht müssen ich und Rendi wegziehen, oder du wirst auf Reisen gehen und für Monate, wenn nicht sogar für Jahre, weg sein. Es kann so vieles passieren, aber die Kinder in einer Familie, werden immer ein Teil der Familie bleiben. Das gleiche gilt auch für dich.“
„Wieso?“, fragte Mika gerade so süß nach, dass Zasar den Kopf vorschnellte und einmal mit der Zunge seinen Jungen den Schnauze ausschleckte. Schnurrend ließ Zasar Mikas Speichel über die Zunge zergehen, bevor er darauf Antwortete. Mika grinste daraufhin und leckte sich die Lippen, als er zur Antwort ansetzte.
„Weil, schau wo du bist! Wenn du Probleme hast, dann kommst du zu uns, wie eines meiner Kinder. Das ist genau das, was eine Familie bedeutet. Doch… ich frage mich jetzt, wieso du das nicht mit Hator und Otto tust, also wieso du nicht zu ihnen gehst, wenn du Probleme hast?“
Mika senkte den Blick und sie beide, starrten auf die nasse und glänzende Eichel, die zwischen ihnen rauf sah.
„Ähm… weil… ich noch nicht mit ihnen im Bett war…“, sagte Mika ganz kleinlaut und das, ließ Zasars Herz höher schlagen. Es war ihm egal, oder fast egal, was Mika gerade gesagt hatte, weil er nicht sein Vater war und als Freund, war er das um zu Helfen.
„Du willst wohl mit jedem Sex haben, oder?“, versuchte Zasar die peinliche Stimmung die nun herrschte, zu unterbrechen.
„Natürlich nicht, aber… ich… kann mich erst wirklich öffnen, wenn es Intim wird. Erst wenn ich alles machen und sehen darf, kann ich mich wirklich öffnen.“
„Verstehe… das kann man aber auch anders sehen.“
„Wie denn?“
„Du bist zwar sehr offen, aber auch verschlossen. Das bedeutet, erst wenn dein gegenüber alle Hüllen fallen lässt, alle Geheimnisse offenbart, kannst du das dann auch. Es ist ein Teil von Selbstschutz und dein Verhalten, könnte an ein Ereignisse von damals gekoppelt sein. Gab es eine Situation, wo du dich völlig geöffnet hast und dein gegenüber auch fast, dich aber dann zurückgewiesen hat?“
Mika brauchte nicht nachzudenken, denn er wusste genau, was Zasar meinte.
„Ja… es gab da einen großen, starken und heißen Drachen namens Bonzo im Haus Rosé. Er lud mich ein zum Sex und… als ich erregt vor ihm stand… hat er vor meiner Nase die Tür zugeschlagen. Dann… ein Freund von mir und dessen Freunde… wir hatten so viel Spaß zusammen, aber dann, hat mein Freund schlimme Nachrichten erhalten und alle… wollten dann nichts mehr mit mir zu tun haben. Das ist es… vermutlich.“
„Das hört sich sehr schlimm an Mika und es tut mir leid, dass dir sowas widerfahren ist. Aber du musst lernen die Leute wieder völlig zu vertrauen, ohne mit ihnen zuerst im Bett gewesen zu sein. Ich weiß das es schwer ist und das dein Leben bis jetzt, mehr als nur unfair gegenüber dir war. Aber du darfst NICHT die Hoffnung aufgeben. Nach schweren Zeiten, kommen auch die guten.“
Mika kippte nach vorne und vergrub darauf das Gesicht in seine Brust.
„Ich kann das nicht Zasar.“
„Ich weiß, aber du solltest etwas hinzufügen zu dem Satz.“
„Und das wäre?“
„Das *Jetzt*, Mika. Du kannst es *Jetzt* nicht. Und davon sprach ich auch nicht. Ich habe nur gesagt, dass du wieder zu vertrauen lernen sollst, mehr nicht.“
„Und…, wenn ich das nicht schaffe?“
„Dann werden Hator und Otto dich auffangen und wenn das nicht reichen sollte, dann sind noch ich und Rendi da.“
Zasar drückte Mika einmal fest, weil der anfing seine Brust zu lecken. Das war wohl das Zeichen dafür, um ein anderes Thema anzusprechen.
„Und du willst wirklich mit Otto und Hator ins Bett?“
„Ja… sie sind beide so heiß…! Und sie haben auch gesagt, dass es für sie kein Problem wäre, als sie mich befummelt haben.“
„Achso, haben sie das?“
„Ohja! Ich bin fast gekommen, weil das so heiß war.“
Für einen kurzen Augenblick dachte Zasar darüber nach, ob es nicht auch Bant in paar Jahren gefallen würde. Doch schnell schob er den Gedanken zur Seite, weil sich Mika nun leicht bewegte und die Hüfte kreisen ließ.
„Ich muss gestehen, dass ich da mitmachen wollen würde… aber zuerst, kommt Rendi dran.“
Mika sah mit hängender Zunge zu ihm rauf und die Augen, glühten vor Lust.
„Natürlich nehme ich dich von Hinten, wie es mein Braver Junge immer will!“
Bevor Zasar aufstand, legte er beide Angeln auf den Steg, damit sie nicht zufällig ins Wasser fielen, aber als das endlich gemacht war, hatte sich Mika schon um ihn geschlungen und verbunden wie sie waren, brauchte er nur eine Hand, um Mika an sich zu halten.
Es war schon tief in der Nacht, als er mit Mika auf seinen Penis draufsitzend, das Haus betraten. Alle schliefen und im ersten Stock, rammelten nur zwei Wölfe. Doch ihr Haus war nun größer geworden und sie hatten nun einen dritten Stock, wo Rendi auf dem Bett mit den Kindern lag und schlief. Auch hier waren Wölfe, und Argos. Seine beiden ehemaligen Diener Neret und Nats, sahen sie beide kurz an, bevor der Blick wieder rausging und sie den Steg und den Mond beobachteten.
Claas, der ehemalige Clanführer und der Wolf, den Nats als letztes Aussuchte, lag ebenfalls im Bett und hatte Rendi und die Kinder umschlungen. Argos schlief tief und fest in einer Ecke und Mika tat es sehr leid, dass er so lange nicht mehr mit ihm gesprochen hatte. Zwar war es nur ein Tag und diese Nacht gewesen, aber er hätte sich ihre Zusammenkunft ganz anders vorgestellt.
Doch dann setzte sich Zasar mit ihm aufs Bett und zog langsam die Decke davon. Mika drehte sich indessen auf Zasars Schoß um, was ihn fast wieder zum Stöhnen brachte, weil die kleine und feinen widerhacken auf dem Katerpenis, ihn von innen so wunderbar massierten. Rendi lag passend mit dem Rücken zu ihnen auf der Seite. Der Po war leicht nach hinten ausgestreckt gewesen und Mika wusste nun, was kam, als Zasar die Hand auf den Po von Rendi legte und die Backen spreizte. Er sah ihre Intimlippen und sie waren ganz nass.
„Sie ist in Hitze. Wenn du sie jetzt fickts und in ihr kommst, dann wird sie ganz sicher von dir Schwanger werden.“
Mika schluckte mehrmals, während sie sich langsam hinlegte und Zasar sehr darauf bedacht war, den Penis immer in ihm zu haben. Sie rutschten näher und runter, bis Mikas glatte und heiße Eichel, am Rendis Po runterstrich und er die Hitze und die nässe der Intimlippen spüren konnte. Dann, rutschte Zasar mit Mika weit nach vorne und Mika schloss die Augen, als sich die heißen, nassen und seidig glatten Intimlippen für ihn öffenten und über seine Eichel glitten und kurz darauf, sie sich um seinen Schaft schmiegten, als er in den warmen Körper Richtung Buch tieferglitt.
Zuerst drückte Rendi den Po nach hinten und Mika Penis verschwand komplett in ihr. Dann, hob sie schnurrend den Kopf und sah schlaftrunken nach hinten, um zu sehen, wer den Penis in sie gesteckt hatte. Aber als sie sah, wessen Penis sie fast zum Stöhnen gebracht hatte, fing sie so breit zu lächeln an, wie damals, als er in sie das erste Mal gekommen war.
„Und nun mein Braver Junge, genieß den Sex von uns beiden.“
Mika schloss gleich die Augen und hielt sich mit beiden Händen die Schnauze zu, als Zasar von hinten und Rendi von vorne, ihn zu ficken begangen. Er war so geil, dass er schon nach wenigen Sekunden in Rendis Körper abspritze. Doch was kam, war etwas, was er nicht konnte und auch nicht im Haus Rosé lernen konnte.
Obwohl er gerade kam und sein Orgasmus war gewaltig, hämmerte Rendis noch weiter den Po und die Hüfte gegen ihn. Nachdem Orgasmus, der so überwältigend geil war, kam dann der Schmerz. Er versuchte sich zu wehren, aber er wurde von Zasar einfach festgehalten. Seine Schnauze wurde von seinem Zasar geschlossen gehalten und er hörte, wie ihn Zasar zuflüsterte „Psssh, sonst weckst du noch die Kinder!“ und kurz darauf, biss Zasar in sein Nacken. Er war nun buchstäblich gelähmt und er konnte nicht anders, als es zuzulassen.
Die Schmerzen wurden so schlimm, dass er weinen wollte. Doch dann, spürte er wie er von Zasar gefickt wurde, er spürte, wie der Penis rein und rausglitt und dabei, verschwanden die schmerzen langsam. Und dann kam es. Sein Höhepunkt war eine Explosion und sein ganzer Unterbauch verkrampfte sich, genauso wie sein Körper, als er innerhalb von wenigen Minuten seinen zweiten Orgasmus bekam.
Zasar wusste das Mika seinen zweiten Orgasmus hatte, weil der am ganzen Körper sich zitternd verkrampfte. Kurz sah er zu seiner Frau rüber, die sich auf die Lippen biss und die Augen zugepresst hatte. Sie hatte nun auch ihren Orgasmus und als er an ihr runter sah, wie die Nassen und weichen Lippen, die voll von Mikas Sperma waren, nur so über den geilen Penis des Jungen glitten, schloss er die Augen und biss richtig fest zu, als er stöhnend seinen Orgasmus hatte.
Sein ganzer Unterbauch verkrampfte sich dabei, als jeder Tropfen seines Samens in Mika gepumpt und gespritzt wurde. Auch er verkrampfte sich dann völlig und Schwamm mit dem Orgasmus, der noch gewaltiger war als der vorherige. Als Mika aufhörte sich zu verkrampfen, wollte sich der Junge dann mit ganzer Kraft befreien. Daraufhin löste er den Biss und hielt Mika eisern fest, um dann etwas zu ihm rauf zu rutschen.
„Deine Herrin ist noch nicht fertig mit dir. Ich sagte doch, dass sie in Hitze ist und wenn sie das ist, dann will sie richtig gefickt werden.“, sagte er ganz leise und streichelte Mika sanft über den Kopf. Doch Mika sah ihn mit feuchten Augen an und er sah mit warmen zurück.
„Bald Mika. Ich weiß das du noch etwas Samen in dir hast. Halte noch etwa durch, mach es für mich.“, Mika schloss die Augen und der Junge versuchte nicht mehr so krampfhaft sich zu befreien. Da entschloss sich Zasar Mikas Schnauze loszulassen und weil Mika so ein braver Junge war, kam auch kein Laut von ihm, als er seine Hand, in Mikas gab. Die kleinen zarten Finger hielten ihn ganz fest und die Krallen, bohrten sich in sein Fleisch. Das machte Zasar fast wieder wild vor Lust.
Aber diese Geste von ihm reichte aus, damit Mika die Pein für ihn aushielt und dann, öffnete Mika die Schnauze, die er gleich wieder mit der anderen Hand schloss. Mika schrie mit geschlossener Schnauze und verkrampfte sich so sehr, dass das Bett zu zittern anfing. Bebend stieß der Junge mehrmals die Hüfte nach vorne und da, musste sich dann auch seine Gattin die Schnauze zuhalten.
Das Bett wurde von ihrem Sekret überschwemmt, wo auch weiße Schlieren von Mikas Samen zu sehen waren. Noch während Mika krampfte, flüsterte Zasar etwas zu ihm runter.
„Du warst ganz Brav Mika und auch Rendi ist zufrieden mit dir. Deswegen, ist auch für heute Nacht Schluss und du darfst etwas schlafen.“
Es dauerte eine Minute, bis Mika mit dem Zittern aufhörte und völlig geschafft, vor ihm lag. Erst dann, zog er die Hand von Mikas Schnauze davon und sogleich hörte er ein „Danke Herr!“ geflüstert. Da wusste Zasar, dass es auch Mika gefallen hat, was er und Rendi sich für Mika ausgedacht haben.
„Claas, mach uns sauber.“, flüsterte er etwas lauter und der ehemalige Clanführer, hob den Kopf und sah ihn mit den roten Augen an.
„Ja Herr.“, hörten sie seine dunkle Stimme flüstern und der große Wolf stieg flüsterleise und bedacht vom Bett auf. Daraufhin rutschte er mit Mika zurück und die Wunde und violette Eichel von Mika kam zum Vorschein und damit, auch ein Schwall von heißen und flüssigen Samen des Jungen.
„Na bitte, ich sagte doch, dass du noch was für Rendi hattest.“
Mika öffnete ganz langsam die Augen, als er die kühle Luft an seiner Eichel spürte und dann sah, was Zasar gemeint hatte. Grinsend sah er hoch zu Zasar und der, senkte den Kopf und ihre Lippen trafen sich zum Kuss.
Nachdem Kuss, sahen beide zu dem Wolfen, der sich am Bett abstützte und den Kopf senkte.
„Hallo Claas.“, begrüßte Mika den Wolfen, der kurz grinste und leise zu knurren anfing. Mit einer langen Zunge, fing Claas das aufzulecken auf, was Mika und Rendi für ihn zurückgelassen haben. Obwohl der Wolf knurrte, merkten sie beide, wie dessen langer schwarzer Schwanz wedelte.
„Claas ist auch ein sehr braver Junge und ist, seit Nats weg ist, der Erste Diener geworden. Er ist liebevoll für unsere Kinder da und Bant spielt andauernd mit ihm. Und ich hatte morgen vor, etwas mit ihm zu spielen.“, als das Zasar sagte, sah Mika, wie Claas kurz zu ihnen blickte und dann anfing, Mika Eichel vorsichtig abzulecken.
Mika musste bei jeder Berührung fast vor Schmerz stöhnen, aber er konnte es ganz gut unterdrücken.
„Hast du Claas schon nackt gesehen?“
„Noch nicht, das hebe ich mir für morgen auf. Hast du schon Neret und Nats nackt gesehen.“
„Noch nicht… aber Nats habe ich im Schlaf zum abspritzen gebracht.“
„Braver Junge.“, sagte Zasar gleich und zog nun den Penis aus seinem Jungen raus, weil schon Claas Schnauze zwischen ihnen eintauchte. Er fand es traurig, Zasars Penis nicht mehr im Po zu haben, aber er wollte nicht Claas dabei behindern, ihn später sauber zu machen und deswegen, drehte er sich auf den Bauch und sah zu, wie die Zunge über den schlaffen Katerpenis glitt.
„Schau mal, wie erregt er ist“, flüsterte Zasar und zeigte auf den ausgebeulten Lendenschurz. Mika sah es und er biss sich auf die Lippen. Denn, genau unter dem ausgebeulten Lendenschurz, sah er Neret und Nats, die zu ihnen sahen und als sich ihre Blicke trafen, grinsten beide sehr lüstern.
„Darf ich heute bei Nats und Neret schlafen?“, fragte Mika kleinlaut, bevor Claas Schnauze sich zwischen seine Pobacken zwang.
„Aber nur, wenn ihr drei nackt seid.“
„Ok!“, schoss es gleich aus Mikas Kehle und Zasar kraulte seinen Jungen wieder den Kopf, während der die Augen geschlossen hatte, weil Claas ziemlich ausgiebig Mikas Po sauber machte. Mika und Zasar, waren schon sehr ausgelaugt vom Liebespiel, aber mehr als zufrieden. Es hat sie richtig befriedigend angefühlt, wilden Sex gehabt zu haben. Besonders Mika, gefiel es unterwürfig zu sein im Bett. Es machte ihn so scharf, dass er am liebsten wieder weitermachen wollen würde. Aber er hatte nichts mehr, was er rausschießen konnte. Sein ganzer Bauch tat weh, weil alles leer war und er musste jetzt erst einmal wieder nachladen.
Claas machte so eine gute Arbeit, tief zwischen seinen Pobacken, dass Mika es wirklich bereut nicht mehr weiter machen zu können. Doch dann fiel ihm etwas ein, was vielleicht dazu beitragen kann, dass er wieder soweit sein kann.
„Darf ich baden gehen?“
„Klar, aber bei den Dienern und weißt du was?“
Mika schüttelte den Kopf.
„Nimm Claas mit und von mir aus Neret, ich behalte mir Nats und ich werde ihn mal etwas bestrafen dafür, dass er von Anfang an nicht ehrlich zu mir war.“
Claas erstarrte, dann hob er den Kopf und mit hängender Zunge, sah er Zasar an.
„Mein Herr?“, fragte er überrascht nach und Mika, grinste breit. Mit dem grinsen rollte er sich auf den Rücken und stand langsam im Bett auf.
„Komm Claas, Neret du auch, wir gehen jetzt Baden.“
Nats schluckte schwer, als Neret und Mika zur Treppe gingen und dann, auch ganz langsam Claas, der immer wieder unsicher zurück zu Zasar schaute. Dann aber ging sein Blick rüber zu Zasar und der zeigte schon mit dem Finger aufs Bett. Rendi grinste breit und deckte ihre drei Kinder zu, bevor Nats langsam aufstand und zum Bett ging.
„Egal was kommen mag Zasar, Mika gehört mein Arsch und darf als einziger einstoßen.“, flüsterte er den beiden Pumas zu, bevor er aufs Bett stieg.
„Keine Sorge, dass haben wir sowieso nicht vor, Nats.“
Nats seufzte erleichtert und zog sich schnell den Lendenschurz vor ihnen aus. Rendi und Zasar, fingen lüstern mit ihren strahlenden Augen zu grinsen an.
„Als ob ihr mich bestrafen könnt… ihr habt ja keine Ahnung was ich schon alles gemacht habe…“, dachte sich Nats und legte sich anschließend zwischen ihnen hin und spreizte gleich darauf die Beine.
Was er aber nicht wusste war, dass er gleich eines Besseren belehrt wird.
Mika dachte sich nichts nackt durchs Dorf zu marschieren. Es war sein zweites zu Hause, jeder kannte ihn und jeder wusste jetzt, dass er schwul war. Was er jetzt auf dem Weg zum Zuber bemerkte war, dass er ganz entspannt war und dass das, mit Randel, ihn nicht mehr ganz so belastete. Er spürte im inneren, dass er das abgeschlossen hat und Randel, obwohl er noch sein Bruder war, nicht mehr bei sich haben konnte. Diese Tatsache, half ihm das auch zu verarbeiten. Denn, Zasar hatte Recht. Er wollte jeden den er mag bei sich behalten, aber er konnte sich nicht für jeden aufteilen.
Es war einfach besser ein paar sehr gute Freunde zu haben, als viele schlechte. Auch diese Tatsache, hat ihn Zasar gezeigt. Bestes Beispiel war eben Zasar und Rendi. Er könnte den ganzen Tag mit ihnen verbringen, hätte aber keine Zeit für die anderen. So gesehen, konnte er sich auch seine Freunde aussuchen und er wusste schon ganz genau, wen er als Freund wirklich haben wollte.
Bevor er aber seine Liste durchging, war das entspannte Baden dran. Als sie am Zuber angelangt waren und Neret immer an seiner Seite schritt, bemerkte Mika, dass Claas abstand behielt. Er schnappte sich Feuerstein und Stahl, und etwas vom Holz neben dem Zuber, um dann nach wenigen Versuchen ein Feuer unter dem Zuber zu machen. Gleichzeitig holte Neret mit den vielen Kübel, die neben dem Zuber standen, das Wasser aus dem kleinen Bach, dass in den Ozean floss.
Das Feuer brannte und während Neret noch das Wasser holte, stand Mika am Strand und sah zu, wie die Wellen bis zu seinen Pfoten kamen.
„Claas?“, der Wolf der hinter ihm einige Meter entfernt stand, schritt langsam zu ihm hin.
„Ja Junge?“
„Du darfst mich ruhig Mika nennen.“
„Ok… Mika.“, grinsend sah Mika nach rechts oben, wo Claas rote Augen ebenfalls auf den Ozean gerichtet waren.
„Gefällt es dir hier?“
„Es ist besser… als auf dem Sklavenschiff.“
„Also… nicht?“
„Was willst du hören Mika? Soll ich sagen, dass ich gerne Fischen gehe? Das ich gerne auf die Kinder aufpasse? Das ich gerne… euch sauber mache?“
„Ja, sowas halt. Ich möchte doch nur etwas mit dir reden… sonst nichts.“
Claas seufzte und setzte sich neben ihm hin.
„Es ist… schöner als ich erwartet habe.“
„Und was genau ist schöner?“
„Das leben hier im Dorf. Sie lassen uns in Ruhe, aber sie sind auch freundlich, wenn sie was mit uns zu tun haben. Wir hungern nicht, müssen nur zweimal in der Woche schwer arbeiten und wir können uns ausschlafen.“
„Und du hast auch die männlichen Schlampen.“, fügte Mika grinsend hinzu.
„Schon, aber… ich mochte sowas sowieso nie, außer es wurde von mir verlangt.“
Neret war fertig und setzt sich neben Mika hin, der sich gleich gegen ihn lente und anfing, dessen Bein zu streicheln und mit den Fingern durchs Fell zu streichen. Das schien Neret sehr zu gefallen, weil der sich dann Mika mehr zuwandte, weshalb sich Mika dann auf seine Schoß und den Lendenschurz setzte, um sich an der Brust von Neret lehnen zu konnte.
„Claas, läuft ihr bei euch eigentlich Nackt rum?“, fragte Mika als nächstes und schnappte sich Nerets Arm, um ihn um sich zu schlingen.
„Ja, außer es gibt einen Krieg zwischen den Clans.“
„Stört es euch denn nicht, dass jeder den Pimmel des anderen sehen kann?“
„Wenn man immer schon nackt herumlief, dann stört es keinem.“
„Aber… man sieht doch gleich, was einem gefällt und… auch… ob man sich für Männchen interessiert.“
„Ich glaube, du verstehst da was falsch. Bei uns, ist eine männliche Schlampe nichts Schlechtes, oder Böses. Solche Wölfe, sind ein fester Bestandteil jedes Clans und ohne sie, würde es mehr Streit im Clan geben.“
„Achso… dann ist es normal, wenn bei euch ein Männchen mit einem anderen Männchen herumtut und auch mit einem Männchen zusammen ist?“
„Klaro. Ich selbst war mit einem zusammen für viele Jahre und danach mit einem Weibchen.“
„Und wieso… möchtest du jetzt nicht mit einen deiner Wölfe was zu tun haben?“
„Wenn du Sex meinst, dann… weil ich nur mit meinen Partner, oder mit meiner Partnerin das Bett teile. Was anderes… kann ich mir nicht vorstellen.“
„Und was wirst du dann morgen machen, wenn Zasar mit dir dann… herummacht?“
„Ich füge mich, was sonst.“
„Aber… würdest du es auch genießen?“
„Du bist sehr Neugierig Mika, hat dir das schonmal wer gesagt?“
„Ein paar.“, Mika grinste, als er auf die Frage antwortete, genauso wie Claas, der ihn gelassen ansah.
„Also, sag schon, würdest du es genießen können?“
Clas drehte sich zu ihm ihn, spreizte leicht die Beine und nahm die Pfoten in die Hand.
„Ich denke schon. Ich habe mich abgefunden bei ihnen zu bleiben. Ich mag das Leben hier und ich mag auch ihre Kinder. Sie sind wirklich süß und wollen immer mit mir spielen. Aber Bant, fragt jeden Tag nach dir und weil er jeden Tag nach dir fragt, weiß ich auch, dass du ein guter Junge bist. Deswegen erzähle ich dir das alles, weil, wenn du gut bist, dann sind es Zasar und Rendi auch. Und mit diesem Gedanken, kann ich mich sogar auf morgen freuen.“
„Wirklich? Das… ist, also… danke und du solltest dich auch freuen.“
Claas sah hoch zum Mond, der schon den Zenit überschritten hatte und stand dann auf. Auf dem Weg zum Zuber, zog sich Claas den Lendenschurz aus und legte es auf den Rand, bevor er einstieg. Mit dem Rücken zu ihnen, setzte sich Claas in das dampfende Wasser und sah dann zu ihnen zurück.
„Kommt ihr?!“, rief er zu ihnen nach hinten und Mika sprang gleich auf. Noch bevor er den Zuber berührte, hob ihn Claas schon rein. Auf Claas Bauch wurde er abgesetzt und Mika fragte sich gleich weshalb, doch als er Neret sah, wusste er es sofort.
Gespannt sah er Neret zu, wie der sich auszog und als der Lendenschurz fiel, leckte sich Mika über die Lippen. Der riesengroße Wolf Neret sah jetzt nackt viel imposanter und männlicher aus, als zuvor. Der Bauch war nicht muskulös, eher leicht rund und sah fest aus. Dafür war die Brust gut ausgebaut und passte zu den starken und muskulösen Ober und Unterarmen. Breite Waden, starke Schenkel und zwischen den Beinen, richtig buschig, genauso, hat er sich seine zwei Wölfe, seine Freunde immer im Kopf vorgestellt.
Ein dichter Busch knapp über der Peniswurzel und etwas drumherum, wurde schnell kürzer Richtung Bauchnabel, was einen sehr männlichen Eindruck bei Mika interließ.
Dann der Penis. Der war schwarz-braun und mindestens im schlaffen zustand so groß wie Mikas Hand. Und er war breit und sah dick aus. Anders als das was er bei Nats gefühlt hatte, schloss die Vorhaut nicht die Eichel ein, sondern hing leicht runter und war vorne offen, sodass man den Schlitz vorne bei der dunkelvioletten Eichel sehen konnte. Und seine zwei Hoden, im schwarzen Hodensack, hoben den Penis von unten etwas rauf, sodass der sich an die Hoden anschmiegte, wenn er hing.
Als Neret mit einen Bein ins Wasser stieg, schlug ihn auch der Duft von Nerets Intimbereich gegen die Nase und das ließ Mika fast nach hinten fallen. Neret roch so schwer männlich, dass er kaum glaubte, was er Schönes riechen durfte.
„Gut das du jetzt baden gehst Neret!“, seufzte Mika erleichtert, als Nerets Lenden endlich ins Wasser getaucht wurden. Nur wenige Sekunden musste Mika warten, bis Neret nun auch im Zuber saß und von Claas losgelassen wurde. Und jetzt wusste er, wieso nur zwei Wolfen in den Zuber Platz hatten. Er hatte keine andere Möglichkeit als auf einen von beiden zu sitzen, beziehungsweise, auf beiden. Denn, er rutschte runter, ohne dass er es wollte und weil beide Wölfe mit gespreizten Beinen im Zuber saßen und die Beine am Körper des anderen ausgestreckt haben, rutschte Mika genau dort runter, wo der tiefste Punkt von beiden war.
Als er nun wirklich auf beiden Lenden saß, sah er schnell zurück zu Claas. Der Wolf hatte wirklich die Augen geschlossen und genoss es im dampfenden warmen Wasser zu liegen. Auch Neret lag so und wenn er einer von den beiden wäre, hätte er sich nicht so entspannen können. Denn, beide drückten mit ihren Lenden gegen den des andere beim liegen im Zuber. Jedoch, passte es Mika sehr gut. Er war wirklich müde und erschöpft und so, machte er es ihnen gleich und legte sich nach vorne auf Nerets Bauch und zu den zwei Lenden, kam jetzt auch noch Mikas hinzu.
Er machte es sich so gemütlich wie er nur konnte und das war, indem er auf der Seite auf Neret lag und einfach genoss, was er spüren und auf wem er liegen konnte. Mika schloss die Augen und seufzte entspannt. Aber nicht einmal eine Minute später, hörte er Stimmen näherkommen. Sie flüsterten leise, aber aufgeregt und deswegen und weil er neugierig war, öffnete er die Augen wieder und Mika fing vor Freude zu strahlen an.
Er sah Lars den Geparden und den schwarzen Puma, mit dem Nats vor so vielen Tagen verhandelt hatte, näherkommen. Die zwei schlanken Kater hatten jeweils einen Arm um die Schulter des andere gelegt und als sie dann sahen, wer im Zuber lag, strahlten sie so sehr wie er.
Sie kamen zu ihnen gerannt und Mika richtete sich gleich auf und öffnete die Arme und, als sie sich umarmten, waren sie drei so glücklich den anderen zu sehen, dass Mika Freudentränen verlor. Sie drückten ihn wirklich fest und er tat das gleich mit aller Kraft. Er wurde sogar aus dem Zuber gehoben, sodass er bei ihnen stehen konnte.
„Unser MIKA!“, hauchte Lars fast mit gebrochener Stimme und man merkte es den Geparden an, dass der kurz vorm weinen stand. Aber Mika weinte vorher. Er Weinte vor Freude. Ein Wichtiger Teil seiner Erinnerung waren die zwei, weil sie das Bild von diesem Dorf, von seinem zweiten zu Hause komplettierten.
„Wo warst du Mika… wir haben auf dich gewartete und als du nicht kamst, haben wir nach dir gesucht!“, sagte nun der Puma mit gebrochener Stimme und Mika sah entschuldigend und weinend zu ihnen beiden rauf.
„ICH WEIß!“, es war so ein herzzerreißendes wiedersehen, wie es Mika sich nur vorstellen konnte. Und als sie sich dann losließen, konnten sie drei Lächeln.
„Ich habe gehört, dass du der Prinz bist!“, sagte Lars und ging vor ihm runter in die Hocke. Aber Mika schüttelte gleich den Kopf.
„Ich bin Mika!“, Lars lächelte noch breiter und wischte sich den Tränen davon.
„Ja, das bist du. Du bist unser Mika, der jeden zum Lachen und zum Lächeln bringen kann. Und ich muss sagen, dass das Dorf ohne euch drei, besonders ohne dich, ganz schön langweilig und öde war. Wir… haben dich wirklich vermisst, Mika.“
„Ich habe dich auch vermisst Lars!“, noch während er das sagte, umschlang er Lars am Hals und drückte ihn einen festen Kuss auf die Wange.
„Wieso ist das Wiedersehen mit dir nur so voller Tränen…?“, fragte sich Lars selbst und laut und wischte sich abermals die Tränen mit dem Handrücken davon, um dann rauf zu seinen Gefährten zu schauen.
„Phan, hör endlich auf zu weinen!“
Lars fing noch breiter und fröhlicher zu Lächeln an, als Mika auch Phan den schwarzen Puma an der Hüfte umschlang und deswegen Phan, den kleinen Mika hochhob, um ihn an sich zu pressen. Sie sahen sich mit nassen Augen an und schnauften sich gegenseitig ihren warmen Atem zu.
„Na komm, lass Mika los, er soll mir den Rücken wie damals massieren!“, Mika sah überrascht zu Lars und als er ihn auf dem Bauch liegen sah, kamen all seine wunderschönen Erinnerungen zurück an die Zeit, wo er kein Prinz war, sondern nur Mika.
„Du weißt aber noch, was wir Nuts versprochen haben?“, meinte Phan, als er Mika runterließ, um sich dann langsam auszuziehen und sich dann gemütlich nach hinten am Zuber anzulehnen, damit er das Schauspiel beobachten konnte.
„Natürlich und es hat sich nichts geändert daran.“, gab Lars zurück und schloss die Augen, nachdem er den Kopf auf den Armen gelegt hatte. Mika sah den halbnackten Geparden vor sich liegen und er wusste noch immer genau, wo er hintreten sollte. Doch etwas war anders als zuvor.
„Du bist noch angezogen Lars.“, meinte Mika und sah gleich danach, wie Lars den Knoten vom Lendenschurz an der Hüfte öffnete und das Stück Stoff dann in der Hand hielt, nachdem der blanke runde Gepardenhintern zu sehen war.
„Stimmt, so kann ich unbeschwert steif und geil werden…“, seufzte Lars und wartete nur darauf, dass Mika anfangen konnte. Und als er auf Lars Schulter stieg, fing der Gepard gleich zu schnurren und seufzen an. Und während er rückwärts dem Rückgrat runterging, kamen immer mehr zum Zuber und es war dann wirklich wie damals. Zwei Diener schlugen sich wieder die Nase ein, während der Rest nackt darauf wartete, dass sie in den Zuber steigen konnten. Es war so familiär, dass Mika die nächsten Wochen hier verbringen wollte. Als er dann auf die Pobacken stieg und die Beine zu zittern brachte, hauchte Lars ein „JAAAA!“ von sich und schnurrte noch lauter. Mika schaffte es sogar ein paar Sekunden länger als letztes Mal die Pobacken so zu behandeln, bis er dann erschöpft von Lars stieg.
Langsam drehte sich Lars auf den Rücken und jeder hier, der sich nicht schlug, starrte auf den steifen Katerpenis vom Geparden. Bevor Lars eine Hand auf Mikas Schulter legte und mit ihm zum Baumstamm neben dem Zuber ging, stand er grinsend und stolz auf.
Beide setzte sich und wie damals und Lars spreizte die Beine, doch dann, sah er zu Mika.
„Pfote mich Mika, dass hast du dir richtig verdient, weil ich in der Zeit, wo du nicht da warst, nicht einmal steif werden konnte und ich brauche jetzt endlich wieder einen geilen Orgasmus.“
Doch Mika wollte nicht die Hand benutzen. Er hatte was ganz anders im Kopf und deswegen, stand er kurz wieder auf, um sich zwischen Lars Beinen zu setzten.
„Achso, das willst du machen. Na dann, leg los kleiner!“, hauchte Lars von sich und schloss gleich die Augen. Unter den Augen derer, die warteten, schloss Mika die Augen und senkte den Kopf zwischen Lars Beinen. Er nahm die zwei harten und recht geschwollenen Gepardenhoden in die Hand, als er voller Genuss, sich den Katerpenis einverleibte und Lars Duft im Schritt das erste Mal voller Genuss aufnahm.
Lars spreizte seufzend noch weiter die Beine und drückte sein Becken gegen Mikas Schnauze. Und als Mika dann wirklich loslegte und den heißen, steifen, und geil schmeckenden Penis mit allen Künsten einen blies, riss Lars die Augen auf und fing staunend zu stöhnen an. Voller Unglauben sah Lars immer wieder zu Mika runter und schon nach kurzer Zeit, schloss der laut stöhnend die Augen und jagte die Hüfte gegen Mikas Schnauze.
Was Mika in die Schnauze gespritzt wurde, war so lecker und viel, wie er sich es damals gedacht und heimlich auch gewünscht hatte. Es war nicht annähernd die Menge, die Nats ihm zum Trinken gab, aber seine Schnauze konnte sich mit der Menge vom heißen und flüssigen Sperma, leicht einmal füllen, wenn er jeden Schub unter Lars Stöhnen und am bebenden Körper zusammenzählte.
Und als nichts mehr kam vom bitteren, säuerlichen und salzigen Sperma, kippte Lars außer Atem nach hinten und fiel mit dem Kopf recht unsanft auf den Kiesstrand. Jedoch zeigte Lars so jedem seinen tiefroten und gemolkenen Penis, der noch ein paar weiße Tropfen von der Spitze runterrinnen ließ.
„Alles in Ordnung Lars!?“, fragte Mika gleich nachdem er sich die Lippen geleckt und auf Lars Becken gelehnt hatte, um nach seinem Freund zu schauen. Lars stemmte sich auf und jeder sah wie breit und mit aufgerissen Augen der Gepard Mika anstarrte.
„Mika… du… bist der GEILSTE BLÄSSER ÜBERHAUPT!“, schrie Lars vor Verzückung und setzte sich langsam wieder auf dem Stamm drauf. Doch Mika, antwortete nicht darauf mit seiner Stimme, sondern mit einer Geste. Seufzend legte er seine Arme wieder um Lars und schloss die Augen. Lars verstand die Geste gleich und er nahm dann Mika auch in die Arme.
„Alles klar bei dir Mika?“, hörte Mika Claas fragen und Mika öffnete die Augen, sah hoch in das grinsende Gesicht von Lars, bevor er sich nach hinten an Claas wandte.
„Jetzt schon.“, sagte Mika zufrieden und er schmeckte noch immer Lars Samen in der Schnauze, als er sich dann wieder neben den Geparden setzte.
„Er hat nur was nachgeholt, was er letztens nicht machen konnte. Und… ich denke, dass er nun ein Kapitel von damals abgeschlossen hat.“, Mika war gerührt, wie mitfühlend und mitdenkendend Lars war und er fing den Kater sogar noch mehr zu mögen an, weil es stimmte. Aber er war noch nicht fertig und deswegen stand er nun auf und sah Phan an.
„Phan?“, der schwarze Puma grinste breit und kam zu ihnen, um sich vor Lars mit dem Bauch auf den Boden zu legen. Phan war entzückt von Mikas Pfoten und der Massage.
„Und? Wie ich es gesagt habe, oder?!“, sagte Lars runter zu Phan, während Mika schon die Pobacken zitternd mit den Poften massierte.
„OHHHHHJA! Sogar noch besser… als ich es mir vorstellen konnte…!“, seufzend und genussvoll, sprach das Phan aus und als Mika keine Kraft mehr in den Beinen hatte, drehte sich Phan um und starrte völlig entgeistert auf seinen Katerpenis, der stocksteif rauf in den Himmel zeigte. Mika musste sich hinsetzten, weil er nicht mehr lange stehen konnte. Lars schwang einen Arm um ihn, als er sich wieder neben ihm setzte und sie zwei sahen zu, wie sich Phan zu Pfoten anfing. Nach nur wenigen Sekunden hob sich dessen Becken, die Augen gingen zu und die Lippen verzogen sich, als ein lautes „OHHHHHH!“, aus der Schnauze kam.
Immer weiter hob sich Phans Becken und es schien so, als ob Phan jedem zeigen wollte, dass er sich Pfoten konnte. Sehr lange mussten sich nicht warten, als die Schenkel und Waden zu beben anfingen und Phan dann, mit dem Pfoten aufhörte. Der Oberkörper verkrampfte sich und der Kopf zuckte zum Körper, als aus dem roten und steinharten Katerpenis, Schwall um Schwall weißer Samen rausgespritzt kam und überall auf Phans Oberkörper auftraf. Einige Spritzer fanden sogar den Weg in die geöffnete Schnauze und auf das Gesicht von Phan, als dieser laut stöhnte.
Der Geruch vom frischen Samen verbreitete sich schnell und Mika dachte sich, dass er all das verpasst hatte. Jeden Abend hätte er es machen können, hätte er es gerochen, hätte er Spaß gehabt. Doch stattdessen, wurde er betrogen, verletzt und musste sich immer zusammenreißen. Aber hier, konnte er einfach Mika sein.
Und das wollte er auch im Palast sein. Das war der Unterschied, wieso er es hier viel schöner fand, als im Palast. Aber sowas durfte nicht sein, das wusste er und deswegen, musste er mit allen sprechen. Er musste mit Argos, Hator, Otto und sogar mit Pestos sprechen, weil er sich nicht mehr verstellen wollte. Er wollte den Palast sein zu Hause nennen und wo man zu Hause war, sollte man doch auch man selbst sein. Und es war ihm egal, ob er dafür Regeln und Gesetze brechen würde. Wenn sie ihn wirklich als Prinzen haben wollten, wenn er wirklich bleiben sollte, dann, wollte Mika, einfach Mika sein.
„Na Mika? Willst du noch einmal meinen Schwengel lecken, bevor die anderen drankommen?“
Mika grinste über beide Ohren und nickte, bevor er sich runter zwischen Lars Beinen bückte. Diesmal ließ sich Mika einfach Zeit und genoss es einfach einen Penis im Maul zu haben. Und das war wohl auch dass, was sich Lars gewünscht hatte. Denn der, legte sich dann auf dem Stamm, um nicht mehr sitzen zu müssen und um Mika den Penis besser zu präsentieren.
Wo bin ich zu Hause?
Argos schreckte auf. Seine Hände glitten über seinen Kopf, über seine Körper und runter in den Schritt. Es war dunkel und Panisch, sprang er auf.
„Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein!... Nein!“, stammelte er vor sich hin, während er stillstand.
„Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg! Sie sind weg!“
Weinend drückte er die Fäuste auf die Augen und als ihm plötzlich jemand eine Hand auf die Schulter drückte, stieß er sie davon und verkroch sich zitternd und weinend in die Ecke.
„Ich bin es, Zasar.“, sprach der Puma, als er voller Schrecken langsam zu Argos ging, der, wie es schien, eine Panikattacke hatte. Von Nats hat er erfahren, was Argos widerfuhr und das war eine Reaktion, die er heute Nacht erwartet hatte. Aber nicht, dass sie so schwer werden würde. Das war auch der Grund, wieso er Mika erlaubt hatte baden zu gehen und auch, wieso er sich mit Rendi zusammen, mit Nats vergnügt hatte.
Denn, er hatte Argos im Auge. Argos war die Schlüsselfigur für Mika. Er war die erste Bezugsperson, die erste Person, wo Mika Intim wurde und auch, wieso Mika so schreckliches erleben musste. Doch bevor er mit Argos sprechen konnte, musste er ihn beruhigen.
„Du bist sicher Argos. Du bist im Dorf Azazil. Mika badet sich gerade und du hast gerade eine Panikattacke.“, als er zu Ende gesprochen hatte, war er schon unten bei Argos in der Hocke. Es dauerte Minuten, bis Argos die Fäuste senkte und die verweinten Augen zeigte.
Daraufhin reichte er ihm die Hand und noch langsamer, ergriff Argos sie und mit einem Ruck, zog er ihn hoch und nahm ihn in die Arme. Eine Umarmung, war mehr Wert, als tausend Worte. Und genau diese Umarmung, hatte Argos gebraucht um sich zu beruhigen. Es dauerte wieder einige Minuten, bis Argos die Umarmung zurückgab und ein „Danke!“, von sich gab. Erst dann, löste Zasar die Umarmung und sah Argos tief in die Augen, bevor er sprach.
„Wollen wir zu Mika gehen?“
„G-Gern…!“,
„Gut, Nats, komm mit!“, befahl Zasar, weil er genau wusste, dass der Wolf im Bett nicht schlief. Und Nats wusste auch, dass Zasar wusste, dass er nicht schlief und er sagte etwas, was ihn verwunderte.
„Ja Herr.“, innerlich fluchte Nats, dass ihn Zasar und Rendi doch gebrochen haben und er es bereute, in ihr Bett gestiegen zu sein. Er wurde völlig leergesaugt und sogar das Nichts in ihm, hat ein Nichts bekommen. Und seine Eichel brannte wie Feuer, als er auf allen vieren und nackt, weil ihn Zasar nicht befohlen hatte sich anzuziehen, den beiden Katern folgte.
Es tat gut die kalte Brise auf den Klöten und den Schwengel zu spüren und es erinnerte ihn an seine Heimat, so wieder zu gehen. Was ihn aber komisch vorkam war, wie Zasar und Argos nicht miteinander sprachen, sondern Händchenhaltend nebeneinander gingen. Da war was im Busch sagte ihm sein leerer Unterbauch und er ahnte schon, dass es zu einen Gespräch kommen wird, der viel verändern wird.
Nach kurzer Zeit haben sie das Dorf hinter sich gelassen und sie sahen schon am Kies vor sich, dass hinter der nächsten Biegung der Zuber für die Diener waren. Was sie daraufhin erblickten, war mit einem Wort erklärt: Orgie.
Alle Diener vom Dorf trieben es mit einem anderen, oder sogar mit zwei Dienern. Es war sehr Lustvoll, heiß und das laute Stöhnen, kam wegen den Wellen nicht zum Dorf. So konnten sie es ungehindert und so laut wie sie wollten, miteinander treiben. Und der Mittelpunkt von der Orgie, war Mika. Doch der machte nicht mit, sondern massierte gerade einen braunen Schakal, den Nats als Ratak kannte, den Rücken, bevor der Junge auf den Po Stieg und dort mit den Beinen zitternd weitermachte. Als sie die Orgie durschritten, stieg Mika von Ratak runter und der Schakal stand mit einen Mörderständer auf. Noch immer wurden sie nicht bemerkt und sie blieben vor Mika stehen, als der sich neben den Geparden Lars setzte und den schlaffen und hängenden Schwengel des Geparden in die Hand nahm.
„Zasar! Argos! NATS!?“, als Mika ihre Namen schon fast laut und überrascht rief, bemerkte die anderen sie dann und alle schienen wie versteinert und starrten Zasar an. Doch Zasar blieb gelassen und setzte sich vor Mika auf den Kiesstrand hin, führte aber Argos mit der Hand zum Baumstamm, damit der sich neben Mika setzen konnte.
In dem Moment setzten sich Claas und Neret links und rechts neben Nats. Nats sah kurz runter bei Claas und der tat es auch bei ihm.
„Da schauste!“, flüsterte Claas und Nats grinste kurz, bevor er darauf antwortete.
„Wart mal auf Morgen, wenn Zasar und Rendi mit dir fertig sind, dann wirrste genauso einen kleine Pimmel haben wie ich!“, sagte er die letzten Worte fast lachend und schlug Claas freundschaftlich auf den Rücken. Und nach dieser Aktion und weil Zasar die Diener völlig ignorierte, ging die Orgie im Hintergrund einfach weiter. Vielleicht lag es auch daran, weil nun jeder wusste, was Zasar für Männchen fühlte.
„Mika, ich habe Argos für dich hergebracht. Ich denke, es wird nun Zeit das ihr miteinander sprecht.“
Mit dieser Eröffnung, ließ Mika den schlaffen Penis von Lars los und wandte sich nun völlig Argos zu. Sie sahen sich tief in die Augen und Mikas Backen fingen zu zittern an, bevor die Augen langsam feucht wurden. Dabei hob Mika die Hand und die zarten kleine Finger, legte sich auf Argos Narbe an der Brust rauf. Zärtlich und langsam, strich Mika die Narbe entlang und fing dabei zu weinen an.
„I-Ich… wollte das alles nicht! Ich… hasse mich deswegen, Argos. B-Bitte A-Argos… vergib mir!“, bettelte Mika Argos an und Zasar war schon kurz davor, den bebenden Mika in die Arme zu nehmen. Genau das, genau wenn er Mika so sah, wollte er ihn einfach in die Arme schließen. Doch, er hielt sich nun komplett zurück, auch wenn sein Herz mit Mika weinte.
Argos sah hinunter zur Hand, nahm sie dann selbst in beide Hände und führte sie zu den Lippen, um sachte der Hand einen Kuss zu geben.
„Ich vergebe dir alles Mika. Es war meiner Unerfahrenheit geschuldet und auch, dass ich dich falsch eingeschätzt habe. Mika, ich nahm an, dass du es schaffen konntest, dass du dich schnell einleben kannst, doch… ich lag bei allem falsch. Wir haben dich aus deinen alten Leben davongerissen und bevor du das verarbeiten konntest, haben wir dir auch schon gezeigt, wie dein neues wird. Am Ende, musste es so kommen und wir alle haben den Preis dafür bezahlt. Doch meine Wunden sind nur körperlich, aber deine… deine Wunden Mika… mein lieber kleiner Mika… ich… muss mich bei dir Entschuldigen. Ich muss mich wegen Randel entschuldigen, weil ich ihn nicht gleich die Schnauze zuhielt. Ich muss mich entschuldigen, weil ich nicht gleich gesagt habe, dass ich nur bei den Jungs war, weil ich wissen wollte, wie sie zu dir stehen, damit ich dir dann helfe zu ihnen zu finden. Ich hätte von Anfang an ehrlich mit dir sein sollen und genau das, meinte ich mit Unerfahrenheit.“
Wieder gab Argos der kleinen Hand von Mika einen Kuss, um dann traurig die Hand zu betrachten.
„Und ich wünsche mir, dass wir wieder von neu starten können. Ich möchte dein Lehrmeister sein, weil ich dir so viel zeigen möchte, weil ich dir so viel beibringen möchte. Bis jetzt hast du nur das schlechte gesehen, aber… es gibt auch so viel schönes, Mika. Du kannst dir nicht einmal ausmalen, was es alles in Ascardia gibt! Ich möchte an deiner Seite stehen, wenn du freudestrahlend die Schwebenden Berge siehst, wenn du die Ebenen von Bamber siehst, wo die Allosaurier jagen und wo noch größere Reptilien leben. Ich möchte dir die Stämme von Wald von Arestul zeigen, die dich nur zu gerne in ihr Bett einladen, weil es Tradition ist Besucher ins Bett einzuladen. Ich möchte dir die Steindrachen in den tiefen Schluchten von Ugben zeigen, die so ein wunderschönes Federkleid am Kopf und Rücken haben und jeden Besucher beschnuppern, die in ihr Territorium kommen. Das alles und noch viel mehr, möchte ich dir zeigen. Man kann es auch als ein Abenteuer bezeichnen, aber ich nenne es einfach… Lehrstunden. Ich möchte, … dass wir fünf… wieder zusammen sind, Mika.“
Mika war zu Tränen gerührt, als er das alles hörte.
„Ja! Ich will das auch Argos… ICH WILL DAS SO UNGEDINGT!“, vor Trauer und glück laut schreiend, warf sich Mika auf Argos und Mikas Lehrmeister, verlort zahlreiche Tränen, als er mit geschlossenen Augen seinen Mika in die Arme nahm.
Zasar konnte mit beiden Mitfühlen. Er wusste wie sich Argos fühlen musste und er wusste ganz genau, was jetzt Mika in sich spürte. Und er sah es natürlich auch in ihren Gesichtern. Doch dann, drückte sich Mika von Argos weg und setzte sich aufrecht hin. Zasar hob eine Augenbraue, weil er das das erste Mal bei Mika beobachtete und von hinten, hörte er von Nats ein „Ohoh!“.
Das spiegelte genau das, was er sich auch dachte.
„Ich habe a-auch noch was zu sagen.“
„Bitte Mika, spreche dich aus.“, sagte Argos warm und war gespannt, was Mika noch zu sagen hat.
„Ich… ähm… möchte gerne ich sein. Ich möchte mich nicht mehr verstellen. Ich möchte gerne dir einen Blasen, wenn ich Lust dazu habe. Ich möchte mit den anderen Sex haben, wenn ich möchte. Ich möchte mich einfach nicht mehr zurückhalten. Ich möchte doch nur… ich sein.“
„Mika, von mir aus gerne. Aber… willst du wirklich den Willen anderer übergehen? Ich weiß… nein ich weiß nicht wie du dich fühlst, woher auch? Aber was ich sagen möchte ist… ich gebe dir mein Ok.“
Mika seufzte und sah hilfesuchen zu Zasar. Doch Zasar dachte nicht einmal daran, jetzt Mika zu helfen. Denn das, musste Mika alleine schaffen können. Und Mika verstand ganz schnell, dass er in der Situation selber seine Position klar darstellen musste.
„Ich möchte nicht dein Ok… ich möchte auch nicht den willen anderer übergehen… was ich sagen möchte ist… ja. Darf ich zumindest im Palast ich sein?“
„Natürlich! Im Palast darfst du alles machen. Das ist mir auch erst vor kurzem klar geworden und es wäre falsch, es dir zu verwehren. Dennoch, meine Regeln gelten und du darfst dich nicht an die Diener deines Vaters vergreifen, bis ich das ok gebe.“
Mika seufzte zufrieden. Obwohl er nicht ganz seine Gedanken in Worte fassen konnte, so glaubte er, hat ihn Argos dennoch verstanden. Dann sah Mika langsam und traurig zu Neret und bevor er was sagen konnte, meldete sich Nats.
„Das kannste vergessen Mika. Er bleibt bei uns, er bleibt bei dir! Du bist sein Clan, wenn du ihn jetzt wegschickst, dann bist du nicht besser als Randel in der Nacht!“
„Aber… ich kann mich nicht aufteilen auf euch alle!“, gab Mika leise zurück und sah verzweifelt Nats an.
„Das brauchst du auch nicht Mika!“, sagte nun Argos.
„Genau! Es reicht, wenn du ihn einmal in der Woche einen bläst, oder ihn mal ab und zu fickst. Er ist glücklich bei dir und auch wenn er nicht viel spricht, oder sich nicht zu Wort meldet, so möchte er bei dir sein.“, sagte Nats gleich hinterher und Neret nickte energisch mit den Kopf und drückte danach das Gesicht auf dem Boden.
„Mika, lass ihn einfach die männliche Schlampe im Trupp sein. Lass ihn einfach von allen ficken und du wirst sehen, wie er jeden Tag mit einem Grinsen aufstehen wird.“
Mika wusste, dass Nats recht hatte, aber er fühlte sich dennoch schlecht, weil er Neret bis jetzt so wenig Aufmerksamkeit Geschenk hatte. Und sein Versuch, den Freundeskreis zu verkleinern, scheitert daran, dass es keiner zuließ. Aber genau deswegen, fing er zu grinsen an.
„Ihr seid… meine Freunde.“
Jeder der zuhörte, war von diesem einfachen Satz zutiefst gerührt. Und sie fühlte sich auch stolz, sich als Freunde von Mika nenne zu dürfen. Doch für Zasar, wurde es nun langsam spät und deswegen, stand er auf und sah rüber zu Claas.
„Komm Claas. Legen wir uns hin und lassen wir sie alleine.“
„Ja Herr.“, sagte der Wolf und warf sich den Lendenschurz über die Schulter beim Aufstehen.
Mika sah den beiden hinterher und er war froh, sie kennengelernt zu haben. Sie bereicherten sein Leben enorm und obwohl er Claas erst seit sehr kurzer Zeit wirklich kannte, so fühlte er, dass auch der Wolf ihn als Freund ansah. Oder aber es war seine Hoffnung, die ihm sowas fühlen ließ. Aber dann erblickte er etwas und er musste deswegen zu kichern anfangen.
„Zasar und Rendi haben dir ordentlich zugesetzt, oder Nats?“
Nats sah an sich hinunter und spreizte die Beine. Er zeigte jedem den Penis, der nur noch halb so groß wie üblich war. Die dunkelviolette und gereizte Eichel, die er dann zeigte, nachdem er seine schwarze Vorhaut zurückzog, sah richtig abgenutzt aus. Seine zwei Klöten, die normal so groß wie Mikas Faust waren und nun dir größer eine Zitrone hatten, hingen sehr eng im schwarzen und Felllosen Hodensack am Körper dran.
Neret beugte sich runter zwischen Nats Beinen und roch zuerst, bevor sich der Wolf dann ganz runterbeugte und die Eichel einen Kuss verpasste. Mika musste fast lachen, weil Nats sehr komisch deswegen Neret ansah.
„Er hat dir einen Kuss auf die Wunde gegeben, Nats.“, erklärte Argos diese Geste und Neret nickte gleich auf die Erklärung. Mika sah aber, wie sich nachdem Kuss bei Neret was bewegte. Und weil es nun Zeit wurde und er auch die Zeit dafür hatte und es den passenden Ort war, stand Mika auf und ging zu Neret hin.
Neret sah zu ihm auf, als er zwischen seinen Beinen stand und als er die drei Worte sagte, strahlten die Bernsteinfarbenen Augen vor Glück und wie ein freudiges Kind, legte sich Neret auf den Rücken und spreizte die Beine für Mika.
„Leg dich hin.“
Allein was er schon sah, machte Mika langsam wieder hart. Neret präsentierte ihn WIRKLICH den Penis auf dem Silbertablett. Bauchlinks legt er sich auf Neret, um vor sich den dicken, schweren und pochenden und wippenden Penis zu betrachten. Der Penis war sogar vier seiner Finger dick und so lang, wie eineinhalb seiner Hände. Er misste wirklich mit seiner Hand nach und die Hoden, waren fest und warm und, so groß wie seine Faust. Aber er war nun am Penis interessiert und nur darauf. Die Konturen der dicken und sehr dunklen violetten Eichel, die man von oben bei großen Eingang der Vorhaut sah, stachen sichtlich hervor. Und als er den Penis in eine Hand nahm, drückt der Körper das Blut in den Penis und gleichzeitig, hörte das pochen auf und ein dicker durchsichtiger Tropfen Vorfreude kam zum Vorschein am Schlitz. Er konnte so leicht die Vorhaut zurückziehen, dass er kurz Angst bekam Neret zu verletzten. Doch schnell war die Angst verschwunden, als er die komplette Eichel vor der Nase hatte und mit der Zunge voran, zuerst die Vorfreude aufleckte.
Mika schnurrte, weil Neret so geil schmeckte und er hielt sich nicht mehr zurück. Er fand es schade, dass die Eichel zu groß für seine Schnauze war, aber es hatte auch einen Vorteil. Er konnte mit dem Schlitz schmusen und sich direkt darauf konzentrieren, währen er mit beiden Händen fest und schnell den Penis massierte.
Dies brachte Neret laut zum Seufzen und nach kurzer Zeit, bebten schon dessen Schenkel.
„Jetzt kommt er!“, sagt Nats und setzte sich neben den Pfoten von Argos hin, um sich mit einem Arm am Baumstamm anzulehnen. Und Nats hat rechtbehalten. Der kleine Mika hat völlig unterschätzt, wie geil Neret schon war durch die letzten Tage und Wochen. Als der wortkarge Wolf am ganzen Körper verkrampfend kam, schoss der Samen aus Mikas Mundwinkel nur so raus. Mika musste sogar den Kopf heben, weil die Menge des Samens zu viel zum Schlucken war und somit, schoss Neret stöhnend und knurrend den Samen gegen Mikas Gesicht.
Mika tat sein Bestes alles zu trinken was aus der Eichel gespritzt kam, aber die Lage war schon völlig eskaliert und hoffnungslos. Am Ende war Mikas Gesicht, Hals und Brust voll von Nerets warmen und flüssigen Samen besudelt und Mika tat etwas, was Nats nicht erwartet hätte.
Der Junge fing laut zu lachen an und wischte sich den Samen aus dem Gesicht. Nachdem der weißer Schleier vor Mikas Augen weggewischt war, sah er, wie es um sie herum aussah. Jeder in einem Meter Umkreis, wurde von Nerets Samen erwischt und alle, fingen wie Mika, wieder zu lachen an.
Argos aber, war einfach nur Glücklich. Er hatte seinen Mika zurück und es schien, als ob sein Junge freudiger war, als je zuvor. Aber er verstand auch, dass Mika Intimitäten brauchte, um glücklich zu sein und er wusste nun auch, worauf Mika vorhin hinauswollte.
Sein Versuch Mika am Anfang zurückzuhalten, ihn Schritt für Schritt mehr zu erlauben, war so, als ob er versuchen würde einen Orkan zu sagen, dass er nicht hier lang durfte. Und weil er das nun wusste, war er froh Nats und Neret bei und für Mika zu haben.
Jedoch, waren noch andere da und um die, mussten sie sich nun kümmern. Doch zuvor musste er sich selbst um was kümmern.
Mika leckte jeden Tropfen Samen von Neret auf und zum Schluss, fing er mit den Wolfen sogar zu schmusen an. Es war ziemlich heiß mit Neret zu schmusen und ihn zu erlauben, seine Schnauze auszulecken. Neret sehnte sich nach Liebe, nach Intimitäten und das wurde mit jeder Sekunde die verging, nur noch schlimmer. Doch Mika genoss es indem er darin reintauchte. Bis er plötzlich zwei Hände an der Brust spürte, die ihn packten und aufhoben. Verwundert sah er nach hinten und bevor er was sagen konnte, fiel er in warmes Wasser hinunter. Und das genau in Phans und Lars Schoß und beide schrien vor Schmerz auf.
Aber Mika fing zu lachen an und lehnte sich anschließend mit beiden Armen am Rand des Zubers an. Denn, beide Kater hörten schnell zu schreien auf, als sie bemerkten, dass ihr Mika das war, der in den Zuber und auf ihre Eier gefallen war. Und weil es Mika war, konnten sie nicht böse auf ihn sein und stattdessen, fingen sie an ihn den Rücken zu streicheln. Worauf aber Mika blickte, war Argos, der vor ihm in die Hocke ging.
„Darf ich dich waschen?“
„Ich bitte darum, Argos.“, sagte Mika, nachdem er zu lachen aufgehört hatte. Mika dreht sich um und schloss die Augen, als Argos anfing und mit den Händen das warme Wasser über seinen Kopf fließen ließ. Es erinnerte ihn an früher, als ihn Argos das erste Mal im Palast in seinem Raum wusch. Und genau diese Erinnerung und die weichen Hände jetzt, ließen sein Vertrauen in Argos wieder so fest wie Stein werden. Es waren wunderschöne Minuten mit Argos, bis etwas passierte, womit wohl keiner gerechnet hatte.
Neret stieg nun ebenfalls in den Zuber und das Wasser schwappte über den Rand und ließ das Feuer ausgehen. Zuerst war es dunkel, während jeder fluchte. Doch dann, als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, zeigte der Mond seine voller Pracht und stärke und alles um sie herum, tauchte in Silber.
Es war wunderschön und verzaubernd, das endlose Sternenmeer zu sehen und jeder hier, sah für mehrere Minuten nach oben.
„Na kommt, lasst und nach Hause gehen.“, sagte Phan und stieg aus dem Zuber. Lars und Phan verabschiedeten sich von jedem und Mika, gaben ihnen noch eine Kuss, bevor sie gingen. Doch Mika war verzaubert von dem was über ihn war und er erinnerte sich an die Nacht, als er auf Nats Rücken lag.
„Wisst ihr… ich möchte auf Reisen gehen. Ich möchte alles sehen, was du gesagt hast Argos. Ich möchte auf Nats Rücken liegen und die Sterne betrachten. Dank euch allen, fühle ich mich bei EUCH zu Hause. Wenn ihr da seid, dann bin ich Glücklich.“
Mika sagte nur das, was er in Moment fühlte und was er nicht wusste war, dass die anderen auch so dachten. Jeder hat etwas erlebt, ob viel oder wenig, aber sie haben es Großteils zusammen erlebt. Und die, die die meiste Zeit nicht dabei waren, waren dennoch schon von Anfang an dabei.
Dann fing Mika fast wieder zu weinen an, als er aus dem Zuber gehoben wurde. Es waren keine Tränen der Trauer, nicht mehr, sondern Tränen des Glücks, weil er nun endlich wieder nach vorne schreiten konnte. Die Zeit, konnte endlich wieder normal laufen und nicht im Kreis, wie die letzten drei Wochen. Schon einmal hat er das gleich gefühlt, aber diesmal, so wusste er, passiert es wirklich.
Er wurde von all seinen Freunden trockengestrichen. Er wurde von Argos hochgehoben, und saß auf seinen Arm, während er den Kopf müde auf dessen Schulter legte. Er hörte Nats und Neret auf allen vieren neben ihn gehen, und sie gingen zum Haus von Zasar und Rendi, die ebenfalls seine Freunde waren. Er sah oben im einem Haus Lars winken, im anderen Phan. Egal wo er hinsah, sah er Freunde.
Deswegen korrigierte er den Satz im Kopf.
„Egal wo ich mit meinen Freunden bin, dort bin ich zu Hause.“
Die Geschichte Ascardias
Mika hatte die Augen geschlossen und deswegen wusste er nicht, wieso Argos stehen geblieben war. Aber als er die Augen öffnete, sah er vor sich die Schatten tanzen von sich allen. Er hatte ein schlechtes Gefühl im Bauch und eine schreckliche Vorahnung erfasste ihm. Es musste mit Randel zu tun haben, was anderes konnte ihn nicht solche Bauchschmerzen bescheren. Doch was er sah, ließ ihn breit lächeln.
„Guten Morgen mein Sohn!“, grüßte ihn sein Paps Otto und sogleich, glitt Mika von Argos Arm runter, um seine beiden Väter zu umarmen und sie, nahmen ihn jeweils mit einer Hand in die Arme, weil sie in der anderen eine Fackel trugen. Als er dann breit grinsend zu ihnen hochsah, fingen fast beide gleichzeitig an zu weinen. Daraufhin gingen sie in die Hocke und ließen die Fackeln fallen. Es waren Argos und Nats, die die Fackeln aufhoben und sahen, wie Mika mit Küssen überschüttet wurde.
Sie flüsterten leise mit dem Jungen und immer wieder, nickte der Junge und gab seinen Vätern saftige Küsse auf die Lippen. Bis dann die drei sich einfach in den Armen hielten. Doch Nats hatte sehr gute Augen und sah, dass die zwei Pharaos nicht alleine gekommen waren. Natürlich hatte er bedenken, als er die eine Person erkannte und am liebsten, hätte er Mika geschnappt und wäre mit ihm wieder davongelaufen.
Aber vielleicht war es genau das, was Mika jetzt auch noch brauchte, um vollends glücklich zu werden. Und es ging dann los, als Hator und Otto aufstanden.
„Mika, wir haben eine sehr schöne Nachricht für dich.“, sagte Hator zu seinen Jungen grinsend.
Mika, der sich jeweils um einen Schenkel von Hator und Otto geklammert hatte, grinste einfach nur rauf.
„Randel geht es gut und er ist aufgewacht. Er ist sogar hier und er möchte mit dir gerne sprechen.“
Daraufhin ließ Mika ihre Beine los und verdeckte mit beiden Händen den Schritt.
„Wo ist er?“, nervös sah sich Mika um und als Otto die Fackel von Argos bekam, wurde er von seinen Väter ein paar Meter weitergeführt, bis Randel in den Fackelschein getaucht wurde. Mika war nun alles egal und mit offenen Armen und nackt, wie ihn die Götter erschaffen haben, lief er zu Randel und nahm seinen dürren Bruder in die Arme. Als sich dann auch Randels Arme von unten um ihn schlangen, musst Mika einfach wieder weinen.
Alle Gefühle, alle Erinnerungen von und mit Randel, platzten förmlich in seinen Kopf auf. Und obwohl Randel wirklich nicht brav war und ihm immer wieder schwer verletzt hatte, war er einfach nur unglaublich froh ihn wieder zu sehen.
Doch dann, fiel ihm die Nachricht wieder ein, die er von Aris übermittelt bekam. Daraufhin zog er sich etwas zurück, aber nicht gänzlich, er hielt noch immer seine Hände fest, als sie sich dann in die Augen sahen.
Es vergingen viele Minuten, wo keiner von beiden was sagte, bis dann Randel das Schweigen brach.
„Hast du… du hast meine Nachricht… gehört?“
Zögerlich nickte Mika und drückte nicht mehr allzu fest Randels Hände.
„Ich… ähm… wollte dich nicht damit überfallen, Mika.“
„Das… hast du nicht Randel. Es… hat mich sogar… verletzt.“
„Ich… verstehe…“, flüsterte Randel und blickte mit feuchten Augen zur Seite und dabei, fielen von beiden die Hände runter. Doch dann ergriff Mika wieder die rechte Hand von Randel.
„Ich möchte nämlich nie wieder hören, dass ich dich nicht vergessen soll! Wieso bist du auch gegangen?! Wieso machst du… IMMER SOLCHE BLÖDEN SACHEN!“, Mika schrie, weil er nicht glauben konnte, wie dumm sein Bruder war. Doch dann beruhigte er sich schnell wieder und ergriff dann die andere Hand.
„Und ich liebe dich auch Randel. Ich liebe dich wie jeden meiner Freund und ich möchte nicht, dass du weggehst. Vielleicht liebe ich dich nicht so, wie du mich liebst, aber was nicht ist, kann noch werden! Also… wollen wir von neuem beginnen, Bruder?“
Nats sah, wie im gleichen Moment, wo Randel Mikas Hände wieder losließ, die zweite Person sich rührte.
„Bis jetzt lief es ja einigermaßen, mal schauen wie es jetzt weitergeht.“, dachte sich Nats und sah weiter zu, wie es weiterging.
„Das wird nicht so einfach werden, Mika.“, sagte die Person, die nun in den Fackelschein trat. Mika glaubte, dass Hator verschwiegen hat einen Zwilling zu haben, nur dass der gänzlich weiß und rosarot war. Doch das gehörte ließ ihn zurückweichen, bis er gegen jemanden stieß. Er stieß gegen Otto und Hator, die ihn warm, aber wachsam ansahen. Die Fremde Person schritt zu ihm und nahm Randel mit sich. Vor ihm, ging der weiße Schakal in die Hocke und die rot-violetten Augen verzauberten ihn sogleich.
„Mein Name ist Kleoph. Du kannst mich aber auch nur Kleo nenne. Weißt du Mika, auch ich bin wie Hator, ein Pharao in diesem Lande. Doch… ich und mein Volk leben im Untergrund und wenn du etwas von unserer Geschichte schon weißt, dann sagt dir bestimmt der Verbotene Stamm etwas.“
Mika schüttelte schüchtern den Kopf und verdeckte sich heimlich den Schritt mit beiden Händen.
„Verstehe. Dann Mika, hör mir genau zu. Vor tausenden von Jahren, kam Menes, der erste Pharao herunter auf dieses Land und er hatte einen Bruder, von dem ihr aber, nichts wisst. Sie beide haben sich zerstritten und gegeneinander Krieg geführt. Doch die Götter, von denen sie abstammten, fanden den Bruder als zu Böse und die Absichten von ihn nicht Gerecht. Deswegen schlugen sie mit der Faust auf ihn, auf seine Stadt und auf sein Herr und verbannten ihn auf ewig, im Schatten des Untergrunds zu leben. Das war dort, wo die Schwarzen Sande sind. Seit dem Tag, können wir nicht die Schwarzen Sande verlassen und wenn wir es doch machen, dann verbrennen wir zu Asche.“
„Und wieso bist du dann nicht Asche?“, fragte Mika nach und Kleo gefiel sehr diese Kindliche Frage und sogleich, wusste er, wieso Hator Mika auserwählt hat. Denn, nach dieser Frage, hätte er das gleiche getan.
„Weil es ein Fluch ist, dass auf mir uns auf mein Volk auferlegt wurde. Es wurde über die Zeit langsam schwächer und… die Götter spielen auch mit uns. Es ist jetzt etwas langatmig, wenn ich dir das erzählen soll, aber ich mach das jetzt einmal. Sagen wir Schicksal. Es ist das Schicksal der zwei Blutlinien von Menes und dessen Bruder, dass ihre Nachkommen, sich fast komplett gleichen. Ich habe sogar einen Gemahl, der Otto Spiegelbild sein könnte, so sehr spielen die Götter mit uns.“
„Also bist du Schwul?“
„Schwul?... achso, das sagen ja die Menschen. Ja, ich stehe auf Männchen. Also… wie gesagt, ich und mein Volk sind das Spiegelbild von euch… jedoch, passt nun etwas nicht, was bisher noch nicht passiert ist.“
„Und… was ist es?“, fragte Mika vorsichtig nach und sah nun Randel an, der traurig den Kopf hängen ließ.
„Im Gegensatz zu Hator und Otto, habe ich keinen Sohn. Sie suchten mich auf, um mich zu bitten Randel zu heilen. Und es ist das Schicksal, dass ich die Schwarzen Sande verlassen kann, es ist Schicksal, dass mich deine Väter aufgesucht haben, weil ich der einzige hier auf dem Kontinent war, der den komatösen Randel heilen konnte und… es ist Schicksal… dass ich Randel als meinen Sohn mitnehmen werde.“
Vor aller Augen, seufzte Mika laut und sah traurig zu seinen Vätern rauf, die ihn noch immer wachsam beobachteten.
„Ich… verstehe…“, war alles was er momentan sagen konnte. Randel fing danach zu weinen an und Mika, nahm ihn in die Arme. Mika war wegen allem was er bis jetzt erlebt hatte, gefestigt worden. Er hatte seine Freunde, die für ihn da waren, aber nun war Randel in seiner Position, der niemanden mehr um sich hatte, den er kannte.
„Du musst stark sein Randel. Ich werde dich immer als meinen Bruder sehen, ich werde dich für immer Lieben und… ich werde immer an dich denken, wenn ich rauf zu den Sternen schaue.“, doch dann, fing auch Mika langsam zu weinen an. Randel war nun sein Spiegelbild. Randel wird jetzt gerade, aus seinen bekannten Leben gerissen und in ein neues geworfen als Prinz eines Pharaos.
Es war wirklich Schicksal, dass es ausgerechnet, wo sie sich zusammengefunden haben, sich wieder verabschieden mussten. Sie rieben die nassen Wangen aneinander, bis sich nach kurzer Zeit, ihre Lippen trafen und sie sich kurz küssten. Es war ein Abschiedskuss auf unbestimmte Zeit, das wusste Mika, denn es war bestimmt auch vom Schicksal so vorhergesehen, dass sie sich wieder treffen werden.
Und nach diesem Kuss, ließ er Randel los und schritt zurück zu seinen Vätern. Daraufhin wurde der weinende Randel von Kleo umarmt und wie es ein Vater tat, auch sachte aufgehoben.
„Ich verlasse euch nun und ich lade euch alle ein, mich und Randel später zu besuchen. Aber gebt uns mindestens zwei Wochen Zeit, dann wird Randel wieder völlig gesund sein und wir haben die Zeremonien für Randel dann auch alle abgeschlossen.“, als Kleo mit Randel in den Armen davonschritt, eilte Hator ihn hinterher.
„Wieso hast du nichts gesagt?“, Kleo und Hator schritten in die Dunkelheit hinein und erst dann, blieb Kleo stehen und drehte sich zu Mika um, der weinend in ihre Richtung blickte.
„Weil ich es das dem Schicksal überlassen möchte.“, Mit dem Worten, wurde Hator zurückgelassen und er fand, dass es Sinn ergab. Als er zurückging, hob er Mika auf seinen Arm auf und umarmte mit dem anderen seinen Otto.
„Wie geht es dir Mika?“, wollte er jetzt wissen und auch herausfinden, wie schwer es Mika getroffen hat. Doch als Mika zu ihm aufsah und sich die Tränen wegwischte, wusste er schon, dass es nicht so schlimm war.
„Ich… bin müde, Paps.“
„Gut, wir nämlich auch. Und da wir erst morgen abgeholt werden, brauch wir auch einen Platz zum Schlafen.“
Mika sah zu Zasars Haus, aber dort war es schon voll.
„IHR ALLE KÖNNT BEI MIR SCHLAFEN!“, rief jemand von hinten und Mika fing zu strahlen an, als alle Diener, alle Bewohner vom Dorf, am Fenster hingen und zu ihnen runterblickten und lächelnd sie alle zu sich einluden. Doch Mika wusste wem die Stimme gehört und er winkte Lars zurück.
„MEIN HERR WÜRDE SICH SOGAR BÜCKEN, WENN IHR ZU UNS KOMMT!“
„DANN SOLL ER SICH MAL VORBEREITEN!“, reif Otto zurück und Lars Herr, der ein junger Berglöwe war, sah schockiert von oben runter zu Lars. Mika war so nervös was nun kam, als sie zum Haus von Lars Herrn gingen, dass er auf Hators Arm kaum noch stillsitzen konnte.
Sie löschten draußen die Fackeln und als sie den Stoff beim Eingang davonschoben, kam Lars mit seinen Herrn und einen weiteren Diener zu ihnen runtergelaufen. Es war fast so eingerichtet, wie bei Zasar, nur dass der Raum viel größer und gemütlicher Eingerichtet war. Die Küche war groß, das Wohnzimmer, wo man gemütlich auf einen Kissenmeer liegen konnte, war einladend und die drei Männchen vor ihnen, die die Stirn auf den Boden drückten, als sie auf die Knie gingen, waren alle heiß.
„Mein Name lautet Hazat, das sind meine Diener Lars und Kanel. Mein Weibchen schläft oben bei den Kindern. Bitte folgt mir, ich kann euch ein Bett zur Verfügung stellen. Auch werden meine zwei Diener für euch zur Verfügung gestellt werden.“
Hator nickte, Otto grinste und Mika Antwortete.
„Kommst du dann auch zu uns ins Bett wie Lars gesagt hatte?“
Der Berglöwe zögerte kurz, bevor die Antwort kam.
„E-Es… wäre mir eine Ehre.“, Lars schluckte schwer, als das gesagt wurde.
„Dann lasst und gehen!“, sagte gleich Mika freudestrahlend und Lars betete, dass seine Hinrichtung schnell von statten ging. Sie wurden in den zweiten Stock geführt, wo ein großes Bett war. Der zweite Diener, der ein schwarzer Puma war und Mika erinnerte sich, dass der, als er mit Nats zum Zuber gegangen war, eine blutige Nase von einem andern Geparden bekam, lächelte schön lüstern, als der sich und Lars auszogen.
Es war dunkel, als Mika runtergelassen wurde und sich seine zwei Väter hinter ihm auszogen. Vor ihm stand Hazat, der nervös zu ihm runterblickte. Sie beide standen sogar noch, während die anderen sich unter der Decke verkrochen und zu schmusen anfingen. Doch dann, merkte Mika, dass er den ersten Schritt machen musste und einfach so, nahm er von unten Hazats Schritt durch den Lendenschurz in die Hand und fing alles in der Hand zu massieren an.
Nach nur wenigen Sekunden, fing der Herr des Hauses zu schnurren an und daraufhin, hakte sich Mika unter dem Stoff, der schon recht ausgebeult war, fest und zog so, den Herrn mit sich zum Bett. Zwischen den paaren war für sie beide noch Platz und als sie sich ebenfalls hingelegt und sich unter die Decke verkrochen haben, zog sich Hazat den Lendenschurz aus und überreicht es Mika.
Das war schon recht heiß, aber was er noch heißer fand, war, dass hinter ihm Hator lag und es schon gemächlich mit Lars tat. Doch soweit war er noch nicht. Zuerst wollte er noch ein paar Worte mit Hazat sprechen und deswegen, rutschte er zuerst zu ihm hin, bis sie sich aneinanderschmiegten. Zögerlich legte Hazats einen Arm um ihn und als diese Geste geschafft war, legte Mika ein Bein um die Hüfte des Berglöwen und drückte seinen Steifen Penis gegen dessen Bauch, und das ganz fest.
„Danke, dass du dich um Lars so wundervoll kümmerst.“
„Danke für eure Worte mein Prinz.“
„Ich bin Mika und ich möchte, dass du ganz normal mit mir sprichst.“, Hazat schloss die Augen, fing zu lächeln an und erst dann, öffneten sich die Augen wieder. Hinter Hazat sah er seinen Vater Otto, der in ihre Richtung lag und leise stöhnend jeden Stoß von Kanel genoss.
„Dann Mika, was willst du zuerst machen?“
Mika grinste und küsste zuerst Hazat für das Angebot, bevor er seine Wunsch äußerste.
„Liebe mich, wie du deine Gattin liebst.“, hauchte er dann als nächstes zurück und drehte sich vor Hazat um.
„Wenn… das dein Wunsch ist… Mika… dann wird er dir gewährt…!“, schon nachdem letzten Wort, fing ihn Hazat den Kopf abzulecken an und gleichzeitig, bewegte sich etwas spitzes, heiße und bebendes über seine Pobacken. Mika schnurrte laut, als sich seine Pobacken um den heißen und geilen Katerpenis legten und wie immer weiter der Penis tiefer drang, bis es sein Ziel gefunden hat. Und dann, glitt der Penis in ihm rein in einem Zug, bis zum Anschlag und er jauchzte und umschlang Hazat von unten, während er gleichzeitig das obere Bein hob.
Er wurde geliebt, schwer, hart und bis zum Morgengrauen, wurde er immer wieder und wieder geliebt, bis sie alle so erschöpft waren, dass sie gemeinsam zur gleichen Zeit einschliefen. Und als er die Augen schloss und einschlief, öffneten sie sich auch wieder und er glaubte, dass er überhaupt nicht geschlafen hatte. Doch es war hell, die Vorhänge waren zugezogen und es war heiß. Es musste also Nachmittag sein, wo die Hitze ihren Zenit hatte. Langsam setze sich Mika auf und sein Kopf tat leicht weh. Er hatte immer Kopfschmerzen, wenn er die erste Nacht auf einem Neuen Bett verbrachte, der wenn er zu lange wach war, wie in dieser Nacht.
Dann, als er sich mit der Hand übers Gesicht fuhr, kamen alle Erinnerungen von der Nacht zurück und er musste grinsen, weil es ihn so stark an die Tage von Haus Rosé erinnerte. Er erinnerte sich, wie er mit Otto in der Kutsche zu Anwesen gefahren war und das Plakat vom Anwesen in den Händen hielt. Es hat alles gestimmt. Er sehnte sich zurück in die Zeit mit Axel und den anderen. Und doch, war er nun wirklich Glücklich hier zu sein. Seine Freunde die er kennenlernen durfte, waren für ihn da. Ob es um Probleme ging, oder wenn er sich zu jemanden ins Bett legen wollte, für alles waren sie alle, für ihn da. Was es noch schöner machte war, dass sie es auch wollten.
Mika stand unter dem Vorhang und sah sich das Dorf in einer anderen Perspektive an. Es war Sonntag, das Schiff für die Fischgüter war da. Lars, Kanel, Nats und Neret, trugen die Kisten vom Dorf, die voll vom getrockneten Fisch und deren Erzeugnissen waren, auf das Schiff.
Jeder im Dorf half mit, sogar Argos und seine zwei Väter. Obwohl schon die Pferde und Streitwägen da waren, um sie abzuholen, trugen seine Väter ebenfalls Kisten aufs Schiff. Natürlich verursachte das bei den Wachen Entsetzen, weil seine Väter eben Pharaonen waren und die Wachen konnten nicht anders, als mitzuhelfen. Mit so vielen helfenden Händen, würde es nicht einmal mehr eine Stunde dauern, bis alle Kisten verladen waren, was normal den ganzen Tag dauerte.
Mika ließ seine Hand zwischen die Pobacken gleiten und er war noch immer ganz feucht und nass von Hazat. Seine Hand roch stark nach Samen und auch das Bettlaken, hat so einiges abbekommen, nachdem er kurz runter sah zu seinen Penis, der stocksteif zu ihm rauf sah.
Als er wieder aus dem Fenster blickte, fragte er sich, was wohl Randel in dem Moment sieht. Randel ging ihn jetzt nicht aus dem Kopf und seine Gedanken führten ihn sogar noch weiter zu Nektos, Matos und Harlan. Seine vier Brüder, mit denen er weniger Zeit verbracht hatte, als mit Nats, Neret, Zasar und den Rest, taten ihn nun leid. Sie sollten seine Freunde, seine Brüder sein, doch jetzt sah er ein, dass er sich von ihnen fast komplett zurückgezogen hatte. Und er fragte sich, warum es so war.
Wieso hatte er kein Interesse mehr Zeit mit ihnen zu verbringen? Wieso möchte er lieber mit Nats und Argos und den anderen die Zeit verbringen? Die Antwort darauf, war einfach gefunden und gleichzeitig so traurig. Seine Brüder haben ihn wehgetan, während der Rest ihn liebte. Doch sie haben eine zweite Chance verdient. Eine nicht so dahergeredete, sondern eine wirkliche und ehrliche Chance.
Er musste mit ihnen reden und ihnen erzählen, was mit Randel geschehen war. Er würde sie nochmal vor einer Entscheidung stellen müssen und wer dann bei ihm bleibt, dem würde er eine ehrliche zweite Chance geben.
„Und was ist, wenn sie allen nicht wollen?“
Als diese Frage in einen Kopf erschien, wusste Mika, dass er genau davor Angst hatte. Wieso sollte er annehmen, dass noch irgendwer von ihnen noch was mit ihm zu tun haben möchte, wenn ER schon kaum an sie Interesse hatte.
Seufzend ließ sich Mika an der Wand runter und saß nachdenklich im Bett und starrte hoch zur fremden Decke.
Er musste vom schlimmsten ausgehen. Er musste davon ausgehen, dass keiner von seinen Brüdern, mehr sein Bruder sein wollte. Nur so, würde er nicht enttäuscht werden, wenn es zum schlimmsten kommt.
„… ist er noch oben?“
„Ja mein Pharao.“, hörte Mika die Stimme von Hazat und von seinen Vater Hator. Er hörte, wie einer von beiden hochkam und deswegen, zog er sich schnell die Decke rauf zum Bauch, wobei es leicht über 24 Grad im Zimmer war, und das, obwohl die Wände dick waren.
Hator grinste breit, als der oben an der Treppe stand und zu ihm rüber sah. Dann hob der die Hand und Mika grinste vor Scham.
„Hab das Gefunden am Steg, ist wohl deins?“
Mika nickte und fing das Stück Stoff, als es zu ihm geworfen wurde. Schnell zog er sich seinen Lendenschurz an und er war froh, nicht mir Nackig zu sein. Der Zauber der Nacht war verflogen und sein Lustpegel war im negativen Bereich. Heute würde er sich eine Pause gönnen, doch sein Vater hingegen, sah ihn schon mit lüsternen Augen an, als er sich dann zu ihm setzte.
„Weißt du Mika… ich hätte als ich aufgewacht war, fast was Unanständiges mit dir gemacht.“, sagte sein Vater mit dem göttlich schönen Gesicht zu ihm und Mikas Lustpegel stieg jetzt rauf auf die Null. Das Thema war jetzt für Mika etwas unpassend. Grundsätzlich hätte er jetzt mitgetan, aber er hatte jetzt was anderes vor, als das Spiel seines Vaters mitzuspielen.
„Paps… ich… ähm… können wir das auf Später verschieben?“
Hatos lüsternes grinsen verschwand sofort und nun sah ihn sein Paps neugierig und interessiert an.
„Ich möchte in den Palast und mit Nektos und den anderen sprechen. Randel… ist ja jetzt bei Kleoph und… ich wollte sie fragen, sie vor die Entscheidung stellen, ob sie ihn nicht folgen wollen.“
„Willst du dir das wirklich antun?“
„Ja. Sie… haben eine engere Beziehung zu Randel, als zu mir. Und… ich möchte sie nicht bei mir haben, wenn sie lieber bei Randel sein möchten. Ich… habe doch euch und das reicht mir völlig.“
Hator hob die Hand und legte sich auf Mikas Wange.
„Aber du braucht doch wem in deinem Alter Mika. Du kannst nicht nur erwachsene um dich haben.“
„Ich weiß, aber… es soll niemand bei mir sein, der nicht möchte. Sie haben doch auch schreckliches miterlebt und wenn ich an ihrer Stelle sein würde, dann würde ich groll hegen gegenüber der Person, der ich zu verdanken habe, dass ich wochenlang im Verließ war, dass ich fast vor Hunger starb, dass ich… von den Wachen geschlagen wurde...“
„Ich… verstehe. Gehen wir mal davon aus, dass keiner mehr bei dir bleiben möchte, was würdest du dann machen? Sollen wir für dich neue Brüder finden?“
Mika hat noch nicht so weit gedacht und der Gedanke Brüder an seiner Seite zu haben, war ein schöner Gedanke.
„Ich… würde es nicht noch einmal so haben wollen. Wollen wir es nicht dem Schicksal überlassen?“
Als Hator das hörte, wurde das Schicksal für seinen Geschmack zu oft in letzter Zeit erwähnt. Sowas mochte er überhaupt nicht, dass etwas schon vorherbestimmt war und so gesehen, auch keine Kontrolle hatte. Doch wie es scheint, ist Mika nicht nur sein neues Gefäß und rechtmäßiger Erbe von Ascardia, sondern auch noch vom Schicksal gesegnet. Wenn auch gerade sehr negativ.
„Ich muss aufpassen Mika. Du wirst so schnell erwachsen und ich habe Angst, dass zu verpassen.“, sagte sein Paps warm lächelnd, bevor er dann weitersprach.
„Gut, ich wollte sowieso mit dir zurück zum Palast und dir etwas von unserer Geschichte zeigen. Komm, verabschieden wir uns schnell von den anderen, bevor wir losfahren.“
Überrascht das sein Paps schon jetzt aufbrechen wollte, stieg Mika schnell vom Bett auf und er musste schon fast die Treppe runterrennen. Er winkte Hazats Gattin zu, die ebenfalls eine Berglöwin war und sich gerade um ihre zwei Söhne kümmerte, die etwas jünger als er waren, als er schon unten im Erdgeschoss war. Hazat kochte und grinste ihm zu, als Hator bei ihm stehen blieb.
„Ich bedanke mich für die Nacht und das Bett. Möge die Sonne deinen Weg erleuchten.“, verabschiedete sich Hator höflich und Hazat verbeugt sich sehr tief und wartete, bis Hator das Haus verließ, bevor er sich wieder aufrichtete. Mika hingegen umschlang einfach Hazat und der Berglöwe nahm ihn in die Arme.
„Jetzt weiß ich wieso Zasar dich SO MAG!“, betonte Hazat die letzten zwei Worte deutlich.
„Sehen wir uns wieder?“, fragte Mika traurig.
„Bestimmt. Und wenn du das Dorf besuchen kommst, dann sag mir Bescheid, damit ich, wenn du willst, etwas Zeit für uns einplane.“
Mika nickte eifrig und gab Hazat einen dicken Kuss auf dem Bauch.
„Ich habe deine Liebe wirklich gespürt und ich werde sich auch nicht vergessen, Hazat.“, und mit diesem Worten, verließ Mika das Haus und trat in die Hitze. Die Hitze war wie ein Schlag ins Gesicht. Sogar das Atmen war in der Hitze anstrengend und deswegen, beeilt sich Mika und rannte zu Zasars Haus. Rendi und Zasar lagen auf den Kissen im Erdgeschoss und schliefen nackt mit ihren drei Kindern.
Langsam ging er zu ihnen, sah sich Bant an, der auf Zasars Hand lag, dann Levet, der in Rendis Armen lag und zum schluss Mika. Das neugeborene lag auf dem Rücken und war so klein und so süß beim Schlafen, dass er fast wieder tränen vergoss.
„Mika?“, Class kam ins Haus und sah ihn fragend an. Mika ging gleich zu ihm und da Claas auf allen vieren ins Haus kam, umschlang er ihn den Kopf.
„Bitte richte Zasar und Rendi aus, dass ich sie liebe und ich nächst Woche wieder komme. Und… auch dich werde ich vermissen.
„Das werde ich Mika. Aber sie hatten sowieso vor Anfang nächste Woche in die Stadt zu ziehen und uns mitzunehmen. Sie möchten gleich Anfang das Bordell einzurichten und noch ein paar von meiner Art zu kaufen. Ich soll ihnen dabei die richtigen aussuchen.“
Als Mika das hörte, schlug sein Herz höher. Er musste nicht mehr Stundenlang zum Dorf reiten, um die beiden zu sehen, sondern, vielleicht nur noch einen kleinen Spaziergang machen.
„Darf ich dich dann aussuchen für einen Tag?“
„Das kannst du vergessen Mika!“, gab Claas grinsend zurück und Mika spielte die Karte des traurigen Jungen aus. Aber anscheinend hat Claas noch nicht zu Ende gesprochen.
„Denn ich werde dich als meinen Ersten Kunden auswählen. Wir werden den Tag zusammen verbringen und uns besser kennenlernen und dann… na dann…“, Claas ließ es offen und Mika beendete für ihn den Satz.
„Werden wir im Bett landen und uns LIEBEN!“, besonders das letzte Wort hob Mika hervor und sie beide lächelten sich mehr als nur freundschaftlich zu.
„So ungefähr. Weißt du Mika, ich habe ihnen vorgeschlagen, dass wir kein übliches Bordell sein sollten. Es gibt so viele die alleine sind und keinen Partner haben und wir, werden diese Lücke schließen. Wir werden in erster Linie für die Kunden da sein und das nicht nur körperlich. Das hast DU uns nämlich gezeigt, Mika. Von dir kam mir der Gedanke, dass es viel wichtiger ist, wenn man jemanden hat, mit dem man einfach die Zeit verbringt und mit dem man einfach reden kann.“
Mika fühlte sich geehrt und wusste jetzt nicht, was er sagen sollte. Aber er freute sich sehr, dass er sie genauso inspirierte, wie sie ihn.
„Dann bereit für mich was Schönes vor, Claas.“
„Ich habe schon längst damit angefangen Mika. Du weißt, dass ich monogam bin. Deswegen Mika, möchte ich, dass es schön für uns beide wird, bevor wir uns in der Mitte treffen. Bevor wir die Hüllen fallen lassen und wie du sagtest, uns lieben. Dieses Konzept, wird unser Haus auch übernehmen und wie gesagt, du wirst mein erster Kunde sein. Ich… sage zwar Kunde, aber ich sehe dich schon als Freund Mika und deswegen, möchte ich das du der erste bist. Nur damit du es verstehst.“
Nun war Mika richtig gerührt und abermals, drückte er Claas Kopf fest an sich, bevor er ihn losließ.
„Ich freue mich schon darauf Claas und bitte…“
„Ich werde es ihnen ausrichten und nun geh Junge, bevor die Hitze unerträglich wird.“
Mika schritt an Claas vorbei und in Gedanken, verabschiedete er sich von allen im Haus. Claas stand sogar in der Tür und winkte, als er zurück zu Hator rannte.
„Wo sind die anderen?“, fragte er ihn gleich und sein Paps sah sich um.
„Sie helfen dem Dorf als Dank für alles. Aber sie werden heute Abend zu uns stoßen, nach der großen Hitze. Wir aber, fahren gleich los Mika.“
Sie gingen zum Streitwagen, wo schon vier Palastwachen auf sie auf Pferden warteten, aber Mika mochte es nicht zu gehen, ohne sich zu verabschieden und deswegen, bleib er stehen und drehte sich um.
„DANKE FÜR ALLES UND BIS NÄCHSTES MAL!“
Alle die ihn hörten und auch die, die darauf aufmerksam gemacht worden sind, dass er sich verabschiedete, drehte sich zu ihm und winkten ihm zu. Mika kannte jetzt noch mehr als beim letzten Besuch, aber anders als zuvor, war er nicht traurig sie zu verlassen, vielleicht ein wenig. Aber da er nun wusste, dass er sie alle regelmäßig besuchen kommt und auch Zasar und Rendi mitnehmen würde ins Dorf, um ein Wochenende hier zu verbringen, konnte er mit einem ruhigen Herzen sie alle verlassen.
Als der Wagen losfuhr, sah er vor sich alle Gesichter von jedem, die er kennenlernen durfte. Und er liebte sie einfach alle.
„Ich verstehe nun Mika, was das Dorf für dich bedeutet.“
Mika sah fragend rauf zu seinen Paps, der nachdenklich den Wagen fuhr.
„Es ist ein zu Hause, ein Rückzugsort für dich.“
„Ja.“, mehr traute er sich nicht zu sagen, weil sich sein Gewissen meldete.
„Dann werden wir schauen, wie wir den Palast auch dazu machen können, oder?“
„OHJA!“, sagte nun Mika laut und freudig, als sein Paps grinsend zu ihm runter sah.
Die Fahrt unter der brennende Sonne war eine reine Tortur für sie alle. Sie machten bei jeder Oase einen halt, wegen der Tiere und auch, damit sie sich kurz in den Schatten stellen konnten. Wegen den vielen Pausen, brauchten sie fast vier Stunden, bis die Hauptstadt in Sicht kam, die wie ausgestorben wirkte. Heut war wirklich ein sehr heißer Tag und Mika war trotzt einer Decke über dem Kopf so schwindelig, wie damals am Markt mit Argos.
Das sah Hator und deswegen, beeilte er sich noch mehr den Palast zu erreichen. Als sie dann endlich die Palast Tore erreichten, war es später Nachmittag und Mika saß unten bei den Pfoten von Hator und lehnte sich nicht rührend gegen die Beine seines Vaters.
Endlich auch oben angekommen, hob ihn sein Vater auf und trug ihn gleich rein. Mika ging es sehr schlecht und hechelte nach Luft, als er langsam abgesetzt wurde und seine Pfoten das kühle Wasser berührten. Das Wasser und der Schatten, halfen ihm schnell und taten unglaublich gut, sodass er nach wenigen Minuten die Augen öffnen konnte.
Einige Meter neben ihm, saß ein grüner Drachenjunge und hatte ebenfalls die Pfoten im Wasser, während der Junge zu ihm rüber sah. Als er ihm zuwinkte und darauf sein Lächeln sah, fiel ihm wieder ein, dass es Aris der Halbdrache war und nachdem das Lächeln verschwand, traurig ins Wasser blickte.
„OH!“, sagte sein Vater verwundert, während der mit einem Tablett in den Händen zu ihn eilte und sich neben ihm setzte.
„Dir geht es wieder besser! Der Sonne sei gedankt! Ich habe mir schon große Sorgen gemacht…!“, sagte sein Paps, bevor er das Tablett auf dem Boden legte und Mika, roch gleich was sein Vater gebracht hatte.
„Traubensaft?“, wurde ihn Angeboten und Mika nahm gleich den Becher entgegen, den ihn sein Vater, sein Paps anbot. Es schmeckte herrlich und war recht kühl. Nachdem Trunk wurde er dann aufgesetzt und kurz wurde ihm schwindelig, doch schnell verschwand es wieder nach ein paar Sekunden.
„Also Mika, was willst du zuerst machen?“, wurde er gefragt und er wusste schon, was er wollte.
„Wo sind sie?“
Besorgt wurde er angeschaut und nach etwas zögern, half ihn sein Vater beim Aufstehen.
„Folge mir Mika und überlege dir gut, ob du das auch wirklich willst.“, doch Mika war sich sicher. Er wollte keinen um sich haben, der es selbst nicht wollte. Und deswegen, folgte er seinen Vater und er wurde in seinen Raum geführt. Dort lagen seine drei Halbbrüder im Bett und unterhielten sich leise. Sie sahen alle müde aus und Nektos wirkte noch immer völlig abgemagert. Er sah es schon, als sie den Raum betraten.
„Mika möchte euch was fragen und hört ihn bitte gut zu.“
Mika sah sich die grinsenden Gesichter von seinen Brüder an, bevor er sprach.
„Also… Randel ist erwacht…“, schon als er das sagte, fingen seine drei Brüder fast zu jubeln an und er wartete ab, bis sie sich soweit beruhigt haben, dass er weitersprechen konnte.
„Und… er ist jetzt selbst als ein Prinz mitgenommen worden. Aber… er ist alleine, ganz alleine und deswegen, frage ich euch, ob ihr ihn nicht zur Seite stehen wollt, wie ihr es bei mir am Anfang getan habt.“
Mika wählte mit Absicht diese Worte, weil sie hart waren und von der Vergangenheit sprachen. Hator bemerkte es auch und am liebsten hätte er Mika wieder in die Arm genommen, als ein Junge nachdem anderen ein „Ja ich möchte!“, sagte.
Sie standen sogar aus dem Bett auf und verließen den Raum, verließen Mika. Und der arme kleine Mika neben ihm, zitterte und war schon den Tränen nahe. Bis ein Junge plötzlich stehen blieb und zurücksah.
Matos war unentschlossen und wollte dann auch zurückgehen, doch Nektos hielt ihn davon ab, indem er ihm an Handgelenk packte und ihn mit sich zog.
„Mika, ich werde Pestos damit schnell beauftragen, dass er sie zu Randel bringt. Nur er weiß wo der Eingang vom Verbotenen Stamm ist, also… warte solange hier.“
Hator war nicht wütend auf die drei Jungs, die nicht mehr zu ihrer Familie gehören wollten. Er verstand sie sogar und auch Mika, verstand sie. Schnell fand er Pestos im Ministerraum, wo schon die Dokumente die Decke sprengten, um ihn zu bitten, die drei Jungs zum Verbotenen Stamm zu führen und Kleoph zu erklären, wofür die drei Jungs da waren.
Mika indessen saß auf dem Bett und starrte runter auf seine Pfoten. Im Moment fühlte er sich alleingelassen und seine Brust schmerzte gewaltig. Sie haben nicht einmal mit der Wimper gezuckt und diese Tatsache, tat ihm so schrecklich weh, dass er langsam zu weinen anfing. Schon wieder weinte er wegen sie und als er laut und schluchzend weinte, kam auch der Hass auf jeden Jungen auf.
Deswegen wollte er nur Erwachsene um sich haben, weil alle in seinen alter, ihn nur verletzten. Alle waren falsch, waren Arschlöcher und wollte eigentlich nichts mit ihm zu tun haben. Er wurde ausgenutzt, weil sie an seiner Seite ein schönes Leben hatten.
Aber schnell riss er sich zusammen. Schluchzend wischte er sich die Augen trocken, weil er schon von Anfang an davon ausgegangen war, dass sie ihn verlassen würden. Dennoch tat es ihm so schrecklich weh zu sehen, wie sie ihn begrüßt haben. Nämlich gar nicht und mit einem aufgesetzten lächeln.
„Mika?“, eine sanfte und helle und klare Stimme war zu hören und als Mika aufblickte und durch den nassen Schleier blickte, sah er eine kleine grüne Person am Eingang zum Raum stehen.
„Verschwinde!“, schrie er vor Trauer, weil er alleine sein wollte. Doch die Person kam zu ihm und setzte sich sogar neben ihm. Sie nahm ihn sogar die Hand und diese Berührung, diese Geste, war genau das was er brauchte, um sein weinendes Herz verstummen zu lassen.
Ihm wurde mit kleinen und zarten Fingern die Tränen weggewischt und diese führsorge, brauchte er jetzt. Er fühlte sich elendig und nichts Wert, als sein Kopf von der Hand an der Wange, zur Seite gedreht wurde.
Mika schluchzte leise, als er in Aris schönes Gesicht sah.
„Ich habe es gehört Mika. Und… wenn du willst… dann nehme ich dich… in die Arme.“, Mika nickte leicht und fiel schon fast in die offenen Arme von Aris, die ihn fest drückten und so, ihn und seine Trauer auffingen.
Als Hator zurückkam und sah, wie Mika geweint hat und jetzt in den Armen des kleinen Halbdrachen war, fing er breit zu grinsen an. Er verfluchte und segnete zugleich das Schicksal, dass sein Junge hatte. Immer wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere und diese andere, war wohl Aris. Und dann, stellte sich jemand neben ihm.
„Habt ihr meinen Bruder gesehen, mein Pharao?“, er sah zur Seite und sah Pilas, Aris großen Bruder. Mit einer Bewegung seines Kopf zeiget Hator, wo Aris war und als Pilas in den Raum sah, war der Halbdrache erstarrt vor Schreck.
„Es wird schon Pilas.“, flüsterte er den großen Bruder von Aris zu und legte einfach die Hand auf den knackigen und runden Hintern des Halbdrachen. Der Hintern war schön warm und wirklich knackig, als er kurz zudrückte.
„Pilas, ich möchte kurz mit dir reden.“, nachdem er den schüchternen und leicht angstvollen Blick von Pilas sah, hatte er eine Idee. Er ließ die Hand auf den Hintern, während er ihn zum Tisch führte. Der Umbau den er vorhatte, war schon kurz vor Beginn. Steinquader lagen schon bereit, Architekten und dessen Diener, sahen sich den Platz schon an und auch die Kräne, wurden schon langsam aufgebaut. Und unter dieser Vorbereitung, setzte er sich mit Pilas zum runden Tisch in der Mitte des Platzes. Halbnackte Diener, die allesamt scharf und lustvoll im Bett waren, brachten ihnen was zum Trinken und erst als sie sich beide ein Schluck gönnten, teilte Hator seine Idee mit.
„Pilas, du bist ja quasi am Markt aufgewachsen, oder?“
„Ja mein Herr.“
„Dann weißt du auch bestimmt von einigen Jungs, die auf Männchen stehen, oder?“
„Nunja… schon. Ich kennen einige sogar, weil ich regelmäßig sah, wo die Hände von manchen waren.“
„Gut, weißt du auch zufällig, ob einige der Jungs aus Händlerfamilien stammen?“
„Da ich es auf dem Markt sah, kann ich euch sogar genau sagen, welche Familie diese Jungs zu ihren Söhnen zählen.“
„Sehr gut. Dann möchte ich, dass…“, Hator fing zu flüstern an und Pilas hörte genau zu. Beide fingen auch über die Idee zu sprechen und zu diskutieren an. Hator wurden die Fehler seines Plans aufgezählt und das führte dazu, dass er deswegen schon die Hand auf den Schenkel von Pilas legte. Der Halbdrache war intelligent und das mochte er sehr. Und kurz bevor sie die Idee finalisiert haben, streichelte Hator schon vorne mit dem Rücken seines Zeigefinger den Schritt des Halbdrachens, der es bis jetzt nicht realisiert hatte.
„Gut Pilas, dann machen wir es so. Verlasse den Palast und kümmere dich darum, dass alles für heute Nacht vorbereitet wird. Ich möchte das es schön und groß wird, verstanden?“
„Ja… Herr?“, das *Ja* kam voller Energie aus der Kehle von Pilas, doch in der nächsten Sekunde stellte er dann endlich fest, dass Hators schon unter dem Lendenschurz war, und von unten nach oben ihn im Schritt mit dem Zeigefinger streichelte. Deswegen war das *Herr* fragend und voller Scham gesagt worden.
„Geh jetzt und später, machen wir dann weiter.“, sagte Hator und zog den Finger unter dem Lendenschurz hervor. Pilas zittert leicht, vermutlich vor Nervosität, und ging die Treppe runter, um ihren Plan in die Tat umzusetzen.
Mika wusste nicht wie es geschah, aber es geschah einfach. Während sie sich ansahen, bewegten sie beide ihre Köpfe nach vorne und sie beide, schlossen die Augen, bevor sich ihre Lippen trafen. Sie fingen ganz sachte sich zu küssen an, bevor Mika als erster die Zunge benutze. Aris war so schüchtern, dass er mit der Zunge schon anklopfen musste, bevor sie eingelassen wurde. Doch, als sie dann auf Aris Zunge traf und Aris ihn dann schmeckte, glitt sofort dessen Zunge über seine und sie fingen einfach wundervoll zu schmusen an. Sie beide verloren ihr Zeitgefühl und sie schwammen auf einer Welle, die nur zwei küssende Männchen schwimmen konnten.
„Darf ich kurz stören?“
Als sie beide die Stimme von Hator hörten, riss die Welle ab und sie beide sahen erschrocken zu Hator, bevor sie sich blitzschnell voneinander lösten. Sie leckten sich die Lippen, als sie vor Scham auf den Boden starrten.
„Mika, ich habe dir nicht erlaubt mit meinen Diener zu schmusen. Und Aris, dir habe ich auch nicht erlaubt mit Mika zu schmusen.“, klagte er sie beide an und von beiden hörten er ein „Entschuldigung.“, flüstern.
„Nein. Das lasse ich nicht zu und dafür, werdet ihr jetzt bestraft.“
Mika ließ die Ohren hängen und Aris, seufzte traurig und sah hoch zu Hator.
„Werde ich jetzt weggeschickt?“, hörte er ihn traurig fragen.
„Nein, fürs Schmusen doch nicht! Aber, ihr werdet jetzt gemeinsam den Platz kehren und wenn ihr es in einer Stunde nicht geschafft habt, dann werde ich euch beide den Po so richtig versohlen! Also, schnappt euch einen Besen und fang sofort an!“
Hator hat schon die Besen in der Hand und als die beiden Jungs aufstanden, überreicht er ihnen die Besen.
„Los jetzt, sonst bekommt ihr einen Tag lang auch nichts zum Essen!“, Hator erhob die Stimme, obwohl er eigentlich was ganz anders sagen wollte. Nun sahen beide auch nicht mehr auf den Boden, sondern fingen gleich zu kehren an.
Er hoffte, dass ein Plan aufging und währenddessen, setzte er sich zum Tisch, wo schon Grendal wartete. Grendal war ein scharfer Greif und was er an ihm wirklich mochte, war, wie dessen Samen alle Speise und Getränke noch leckerer machte. Deswegen hob er den Stoff zur Seite, als der Greif grinsend neben ihm stand und packte die Felltasche, um sie zurückzuziehen. Der handlange schlaffe Penis, den er ergriff, fing zu pochen an und während er wartete, bis der steif und schräg nach oben sah, massierte er mit der anderen Hand die zwei zitronengroßen Hoden im weiche Hodensack. Grendal ging in die Hocke und ließ die Hoden baumeln, als Hator den großen, heißen und pochenden Greifenpenis zu massieren anfing und vor der dezenten Eichel, den Krug mit dem Traubensaft hinhielt. Es brauchte nur kurz, bis Grendal die Augen schloss und die Hüfte zu beben anfingen.
Es spritze und einige Tropfen vom Traubensaft trafen seine Hand, als ein starker wohlriechender Strahl Greifensamen in sein Krug schoss. Grendal schnaufte, als er alles aus dem Penis rausmassierte und so, jeden Tropfen im Saft haben wollte.
Die braune Beines des Greifen zitterten stark, als nichts mehr aus der dunkelroten Eichel kam und er daraufhin den pochenden Penis losließ.
„Kannst du noch Grendal, oder brauchst du eine Pause?“, fragte Hator sachlich nach und rührte mit einem Finger im Saft rum.
„Ich könnte noch, aber es wäre wohl nicht genug Hator.“
„Verstehe, dann möchtest du mein Polster sein?“
„Gerne!“, sagte Grendal und legte sich neben Hator auf dem Bauch. Hator stand gleich auf und legte sich mit dem Rücken auf Grendal rauf, um dann den Kopf auf dessen Pobacken zu legen und so, trank er sein Saft mit Samen und sah den zwei Jungs zu, die sich beeilten den Platz zu kehren.
„Grendal, haben die Diener meine Nachricht den Wachen am Tor weitergeleitet?“
„Das haben sie.“
„Gut und… wie sieht es bei euch so aus?“
„Langweilig in letzter Zeit, weil du kaum noch zu uns kommst.“
„Ja… tut mir auch leid.“
„Ist eigentlich nicht so schlimm Hator. So haben wir Zeit gefunden uns ein Hobby zu finden und auch, haben nun Familienväter auch Zeit für die Familie. Mach dir also um uns keine Sorgen. Wir können warten und wir freuen uns, wenn du wieder Zeit für uns hast.“
„Auch du freust dich?“
„Ja, es geht. Auch wenn ich nicht auf Männchen stehe, so genieße ich die Zeit mit dir und hoffentlich auch dann, mit Otto.“
Hator grinste breit, als er den Samen von Grendal schmeckte und gleichzeitig die süße der Trauben.
„Du schmeckt wie immer sehr lecker. Fast schon Schade, dass du immer so wenig Samen hast.“
„So bin ich und war ich immer, ein Leckerbissen.“
Lachend stimmte Hator zu und drehte sich auf dem Bauch, um den Kiefer zwischen den Pobacken zu legen.
„Wie sehen die anderen Otto?“
„Oh, sie mögen ihn und viele finden ihn auch sehr heiß.“
„Und was ist mit dir?“, fragte Hator und der Geruch von Grendal, der jetzt in seine Nase kam, verleitete ihn die Pobacken zu spreizen und ganz runter zum Grund zu starren.
„Also… um ehrlich zu sein, bin ich sehr neugierig auf ihm.“
„Das sehe ich!“, sagte dann Hator, als er das zucken unten sah. Zuerst Grendal und dann Hator, fingen aus dem Bauch hinaus zu lachen an und daraufhin, ließ er von Grendal ab und legte entspannt den Kopf wieder auf den festen, runden Hintern.
Nach wenigen Minuten, sah er Aris, der sich leise mit Mika unterhielt und sie beide, fingen leicht zu kichern an, bevor sie dann weitermachten.
„Was hast du über Aris erfahren.“
„Der Neue?“
„Der Kleine von den Neuen.“
„Also der Junge?“
„Genau.“
„Soweit ich erfahren habe, ist er traurig, dass noch niemand mit ihm was gemacht hatte. Und er mag es nicht im selben Bett zu schlafen, wie sein Bruder. Mehr aber weiß ich nicht, weil er kaum mit den andern spricht und meistens alleine ist.“
„Wie geht es dem größeren Bruder?“
„Gut, würde ich meinen. Er hat schon ein paar kennengelernt und findet sich langsam zurecht. Natürlich verstehen wir uns beide gut, da wir beide nicht auf Männchen stehen und somit, würde ich ihn schon fast als Freund bezeichnen.“
„Gut, da du den großen schon kennst, würdest du meinen, dass der kleinere und Mika Freunde werden können?“
„Sowas darfst du mich nicht fragen Hator. Rendal und die anderen haben schon genug angerichtet und ich möchte nicht, dass Mika nochmal sowas erlebt.“
„Du hast Angst deine Meinung zu sagen?“
„Nein, natürlich nicht… aber…“
„Ja, ich auch. Ich kann mich momentan auch nicht auf mein Bauchgefühl verlassen. Nektos und Rendal haben Mika übel zugesetzt und ich… frage deshalb dich, weil ich dir Vertraue, mein Freund und Erster Diener.“
„So hast du mich schon lange nicht mehr genannt Hator.“
„Ich weiß, aber ich wollte es sagen, weil ich mich selbst auch daran erinnern wollte, was du für mich bist und was du für mich bedeutest.“
„Naja…“
„Ich weiß, aber bereust du es zugesagt zu haben?“
„Mitnichten Hator. Ich habe in den vielen Jahren, keinen Tag davon bereut. Sogar jetzt noch träume ich davon, wie du mich als Junge umgarnt hast und ich geglaubt habe, dich zu lieben.“
„Du hast mich geliebt, Grendal.“
„Ja, das habe ich. Bis ich mein Weib traf und wie du weißt, habe ich ihr mein Herz geschenkt und dir, meine absolute Hingabe und Treue.“
„Und dein Sohn, ist er schon aufgeregt auf heute Nacht?“
„Sehr sogar, als ich ihm davon erzählt habe.“
„Ich hoffe das klappt.“
„Ich auch, für meinen Sohn.“
„Meine ich ja.“
„Nein Hator, du hoffst für Mika und ich hoffe es auch.“
Hator trank nun den ganzen Krug aus und im Nachgang, schmeckte er den wundervollen Samen von Grendal wieder.
„Weck mich, wenn sie fertig sind.“, sagte Hator müde und gemütlich, machte er sich auf den Greifen breit. Er liebte es so auf Männchen zu schlafen, den Kopf auf ihren festen Po zu legen und mit dem verführerischen Duft von unten, einzuschlafen.
Argos und Nats bereiteten alles vor und es war noch viel zu tun, bis die Sonne vollends untergegangen war. Die Lichterketten mussten noch aufgehängt werden, die Speisen mussten noch abgeholt werden und auch die Musikanten mussten hergeholt werden. Jeder packte mit an, ob Wachen, Palastwachen, oder die Gäste, die schon eingetroffen waren und mithalfen. Der heranwachsende Halbdrache Pilas redete noch mit den Gästen und Argos fand Hators Idee wundervoll.
Auch Nats, der seine eigene Meinung vertritt, sagte nichts gegen diese Idee und man sah ihn an, dass er Feuer und Flamme war. Bänke, Stühle und Tische wurden organisiert und so langsam, nahm alles Gestalt an. Etwas später kam auch Otto hinzu und mit seiner Hilfe und Erfahrenheit, ging alles noch zügiger voran.
Dann ging es los, dass sie den Platz absperrten und die Bevölkerung, die sehr neugierig war und sich schon zu tausenden um sie alle versammelt haben, stöhnten vor Enttäuschung auf, als der Platz mit Brettern abgesperrt wurde. Jetzt gingen auch die Wachen zu ihren Positionen, weil es bald losging und weil sie die restlichen Gäste noch durchlassen mussten.
„Aufwachen Hator!“, Hator wachte nicht auf, weil er es hörte, sondern durch den Po, der unter ihm bebte und kontrahierte. Gähnend setzte er sich langsam auf Grendal auf und wollte am liebsten weiterschlafen. Doch, als er Mika und Aris vor sich stehen sah, und wie beide runter auf dem Boden starrten, sah sich Hator dann den Platz an.
„Habt ihr alles gekehrt?“
Beide nickten.
„Und ich muss jetzt nicht nachprüfen?“
Beide schüttelten den Kopf.
„Sicher? Und ihr lügt mich jetzt nicht an? Denn, wenn ich einen Staubkorn sehe, dann wird euch der Zorn der Sonne treffen!“
Erschrocken blickte Aris auf und sah sich nochmal genau um. Mika verstand nicht so ganz, was er mit dem Zorn meinte, doch das würde er ihn gleich zeigen.
„Gut, ich glaube euch, weil ihr sicher nicht euren Pharao und Paps anlügen würdet. Grendal, ich verlasse dich jetzt und ich möchte, dass mich in der nächsten Stunde keiner stört.“
Der Greif stand auf und richtete sich den Stoff vor dem Schritt.
„Verstanden, ich werde es den Wachen weitersagen.“
Hator stand ebenfalls auf und streckte sich, bevor er beide Jungs an der Schulter mit sich führte.
„Wohin gehen wir?“, fragte gleich Mika nach und Hator sah, dass auch Aris sehr neugierig war. Aber er Antwortete erst, als sie den Raum betraten. Aris und Mika bekamen ganz große Augen, als sie das alles sahen.
„Das ist die Rüstkammer des Pharaos. Hier sind Relikte verstaut, die teils tausende Jahre alt sind und auch…“, er führte die zwei Jungs weiter in den Raum, bis sie drei vor den Zehn Helmen der Palastwache standen. Die zehn Helme, die einen Schakal Kopf nachempfunden waren, und aus einer völlig anderen Zeit stammten, waren auf eine Kasten nebeneinander aufgereiht worden. Hator nahm ein Helm in die Hände und ging vor den zwei Jungs in die Hocke.
„Sie stammen aus der Zeit des ersten Pharaos. Es sind schon 5000 Jahre her und sie haben bis jetzt, noch keinen Kratzer. Doch was ich euch jetzt zeigen werde ist etwas, was ihr unter keinem Umständen jemanden weitererzählen dürft. Schwört es auf euer Leben, auf mich, euren Pharao und auf alles, was euch heilig ist!“
Die zwei Jungs fielen fast um, als sie erfuhren, dass die Helme schon 5000 Jahre alt waren. Doch als es um dem Schwur ging, wurden sie gleich ernst.
„Ich schwöre es Paps. Ich werde es keinem weitererzählen.“, Hator war zufrieden und sah nun Aris an, der komischerweise, ängstlich aussah.
„Aris?“
„Ich… weiß nicht, ob ich es als Diener sehen darf, mein Herr! Bitte… zwingt mich nicht dazu!
Hator lächelte warm und legte eine Hand auf den Kopf und auf das kurze Federkleid des Jungen.
„Dann entlasse ich dich aus der Dienerschaft.“
„NEIN!“, schrie der Junge gleich und sah zuerst Mika und dann zu ihm rauf. Doch Hator stand dazu und sah rüber zu Mika, der traurig auf dem Boden sah.
„Mika, ich sehe, dass ihr euch schon angefreundet habt und ich frage dich das jetzt nur einmal: Was… willst du jetzt? Denk gut über diese Frage nach und bedenke gut, was deine Antwort sein wird“
Mika dachte nach, lange sogar. So lange, dass Hator schon glaubte, dass nichts mehr kam, bis nach fast 20 Minuten, er endlich die Antwort hörte.
„Ich… möchte… will… Aris als Freund bei mir haben…“
Darauf sah Hator zu Aris, der schon innerlich zu strahlen schien, sich aber wirklich zusammenriss.
„Gut und gibt es sonst noch was, was du zu mir oder Aris sagen möchtest?“
Mika nickte gleich und sah Aris an.
„Ich… hatte nicht viel Glück in letzter Zeit. Ich habe viel geweint, sehr viel sogar. Und… ich… mag dich Aris, sehr sogar… ich mag diene Lippen… deine weichen Hände… dein… lachen. Also… willst du… mein Bruder werden?“
Sofort riss Aris die Hände in den Himmel und weinend, nahm er Mika in die Arme.
„Ich habe… *schluchz*… mir schon immer gewünscht… *heul*… so einen Freund… *laut schluchz*… *wein*… zu haben!“
Da fing auch Mika zu weinen an und die Tränen des Glücks, waren gleichzeitig Balsam für sein Herz. Diesmal wurde ihn nicht seine Brüder zugeschoben, sondern er bekam einen Bruder, der es auch wirklich wollte. Und es fühlte sich auch ganz anders an, als mit den anderen, die vermutlich schon die Stadt verlassen haben. Diesmal küssten sie sich gleich und fingen leicht zu züngeln an, was sie beide fast zum kichern brachten, während sie noch weinten. Aris Hände glitten über seinen ganzen Rücken entlang und Mika, kratzte schon fast am Rücken.
Sie kuschelten im Stehen, schmiegten sich fest gegen den andern und sie standen schon kurz davor, den anderen einfach zu vernaschen. Doch dann, erstarrten sie und sahen hoch.
Hator war von dem was er sah, mehr als überrascht und sein Herz freute sich auch, dass es wohl beide wollten. Und er wollte es auch, für Mika, seinen Sohn und sein Herz. Er ließ sich hinreißen, als er deswegen ein paar Tränen vergoss und beide Jungs an sich riss.
„Meine zwei Jungs…“, Mika wischte ihn die Tränen davon und als das Aris hörte und Mika zusah, machte er es kurzerhand auch und wischte den Pharao die Tränen davon.
„Mika, willst du das sagen?“, fragte Hator leise, währen er die Schnauze in Mikas Hals drückte.
Mika seufzte vor Glückseligkeit und sagte die wundervollen Worte.
„Willkommen in der Familie, Aris!“, daraufhin fing Aris laut und fast schon schreiend vor Glück, zu weinen an. Der kleine Halbdrache, der bis jetzt keinen Freund hatte und wo seine Familie auch nicht wollte, dass es wirklich rauskam das er schwul sei, und ihn deswegen schon fast versteckten, hatte auf einen Schlag, das Glück seines Lebens gefunden.
Sein eigentlicher Vater, der ihn schon seit Jahren mied, hatte ihn auch in der Zeit nicht geküsst, ihn nicht in die Arme genommen. Doch sein jetziger Vater, Hator, war genau das Gegenteil. Er wurde regelrecht von ihm mit Küssen überschüttet und mit jedem Kuss den er bekam, musste er noch mehr, noch lauter weinen. Er war so Glücklich, dass er nichts außer weinen, machen konnte.
Und nun auch sein Bruder, Mika, den er so heiß und freundlich war, schon von ersten Moment an, hatte er eigentlich schon fast nicht verdient. Er hat alles gehört, was Nektos und die anderen über Mika gesagt haben und auch später, als sie alleine waren, noch sagten. Er konnte kein Wort zustimmen. Sie waren einfach nur falsch und auch, war er auf sie eifersüchtig gewesen. Sie hatten Mika als Bruder und doch, schafften sie es nicht zu begreifen, was für ein Glück sie hatten Mika zu haben.
Aufgeregt, weinend, zitternd und euphorisch, drückte sich Aris von seiner neuen Familie kurz davon, um ihnen was zu sagen.
„Ich werde immer bei dir sein Mika! I-Ich werde dich lieben, an deiner Seite stehen und einfach für dich da sein. Ich werde der Familie keine Schande bereiten, das schwöre ich auf mein Leben und alles was mir heilig ist *schluchz*… ich… ich… habe mir schon immer… so eine Familie… gewünscht…*HEEEEEEULLLL*.
Mika und Hator hielten noch für viele Minuten ihr neues Familienmitglied fest und sie beide vergossen mindestens so viele Tränen, wie es Aris tat. Aber die Zeit spielte gegen sie und als Hator seine zwei Jungs losließ, konnten sich auch erst dann die zwei Jungs langsam beruhigen. Am Ende, hielten sich Mika und Aris die Hände und strahlten von innen und außen.
„Gut Aris, auch von mir ein Willkommen in der Familie. Später werde ich dir mehr erklären, wo, was und wie man sich als Bruder von Mika verhalten soll. Doch jetzt, möchte ich euch die Geschichte von Ascardia zeigen.
Mika und Aris waren ganz aufgeregt auf das, was nun kommen wird und, sie kuschelten sich beide nach hinten an Hator ran, als er sie beide auf den Schoß hob und den Helm vor ihnen auf den Boden legte.
„Spiele Datei Eins ab.“
„Willkommen meine Nachfahren und hört mir genau zu, was ich zu sagen habe.“
Mika und Aris fielen die Kinnladen runter, als sie das sahen.
Sie sahen eine Gestalt aus Licht über dem Helm auftauchen, die gerade einmal so groß wie eine Puppe war, wo man aber jedes Detail erkennen konnte. Überrascht sahen Mika und Aris ihren Paps an, der fast so gleich wie die Gestalt aussah.
„Später gibt es Antworten, zuerst zuhören.“
„… Ich weiß nicht wann ihr diese Nachricht sehen werdet, aber eines sei gesagt, auch eure Nachkommen werden es noch hören, was ich jetzt sagen werde. Die Helme die ihr habt, 100 an der Zahl, wurden von der SCHMIEDE gebaut worden. Sie wurden entwickelt, damit man per Funk oder per Lichtstrahl miteinander kommunizieren kann. Nichts was es auf dieser Welt gibt, kann sie vernichten, außer Waffen, die ebenfalls von der SCHMIEDE stammen. Ihr Interface kann man individuell einstellen auf jeden Benutzer. Sie haben eine KI, damit sie Orte und Gebiete für jede Person unterschiedlich lesen, ausarbeiten und für den Benutzer, auch abspeichern kann. Die KI erkennt auch, was der Benutzer als Bedrohung sieht und stellt sich individuell darauf ein. Somit kann man Feinde unter den eigenen Reihen schnell erkennen und ausschalten, falls nötig. Sie werden übrigens als Rotumrandet dargestellt, aber auch die Farbe, kann man ändern. Es ist wichtig, dass sie alle paar Jahre für einen Tag in die Sonne gestellt werden, weil sonst die Batterie leer wird und somit die KI ausfallen kann. Bis zum nächsten Mal, meine Nachfahren und möge die Sonne euren Weg erleuchten.“
Es war völlig still und seine zwei Jungs, saßen wie erstarrt da.
„Habt ihr fragen?“
„Bestimmt, wenn ich was verstanden hätte.“, sagte Mika trocken und sah Aris dabei an, der einfach mit der Schulter zuckte.
„Ok, dann erkläre ich es euch später. Spiele Datei zwei ab.“
„Willkommen meine Nachfahren! Hört mir genau zu, was ich zu sagen habe! Wie ihr schon wisst, kann nichts die Helme vernichten, sie halten sogar einen Schlag eines Tirxion aus. Außer wie gesagt, die Waffen stammen selbst von der SCHMIEDE ab…“
„Was ist ein Trixion?“, fragte schnell Mika nach und Hator, zuckte unwissend mit der Schulter.
„Die Helme haben auch einen Peilsender, wenn euch einer verloren geht. Sagt einfach der KI, falls euch ein Helm abhandenkommt, dass sie den Peilsender aktivieren soll. Weiter, die Helme sind die erste Generation und ich bin schon recht Stolz auf sie. VATER meinte aber, dass es noch besser geht, aber ich denke, dass es für den Anfang genügt. Ich hoffe doch das VATER euch ein Begriff ist, falls aber nicht… naja, egal. Doch die Helme sind nicht das Einzige, was ich entwickelt habe. MARK I wird bald in der SCHMIEDE eingescannt sein. Doch mehr werde ich jetzt nicht erzählen. Auf bald meine Nachkommen, möge die Sonne euren Weg erleuchten.“
„Ich verstehe einfach nichts von dem, was er sagt.“, sagte Mika traurig und schon fast frustriert.
„Ich auch nicht, es ist so, als ob er in einer anderen Sprache spricht…“, sagte Aris schon fast noch frustrierte. Aber Hator grinste breit.
„Gut, dann lassen wir das einmal und springen gleich weiter. Später, werdet ihr es noch alles verstehen, aber eines möchte ich euch noch zeigen. Spiele Datei Zwölf ab.“
„Willkommen meine Nachfahren! Hört und sieht jetzt genau zu, was ich zu sagen ab! MARK I ist fertig und VATER ist selbst beeindruckt. Sieht her!“
Sie drei sahen, wie die Gestalt kurz verschwand und dann wieder von der Seite auftauchte. Es sah nun fast so aus für Mika, als ob der Schakal, eine Ritterrüstung hat. Doch viel komplexer, feiner und es sah bombastisch gut aus, besonders der Helm, der nun so aussah wie der Kopf eines Falken. Doch dann, öffnete sich hinten die Rüstung und der Schakal trat rückwärts aus der Rüstung.
„Das ist MARK I. Die KI kann es selbst steuern und die Speichereinheit für die KI musste ich deswegen um das Dreifache erhöhen. Neben seines feines äußeren, hat er noch einige zusätzliche Funktionen. Zum einen, ist er genauso Robust wie eure Helme und zu anderen, für den Krieg gebaut worden. Er ist Luftdicht, hat eine Sauerstoffeinheit, wo ihr leicht mehr als 24 Stunden nicht aus der Rüstung aussteigen müsst und die Klimafunktion ist individuell einstallbar. Seine Düsen sind sogar stark genug, dass ihr über das Schlachtfeld schweben könnt. Die Rüstung ist auch stoßdämpfend. Sprich, wenn ihr einen Schlag abbekommt, dann mindert die Rüstung und die Schichten der Platten jeden Schlag um 80%. Wenn ihr also mit MARK I aufs Schlachtfeld wandert, dann werden die Tirxions vor euch davonlaufen, weil sie keine Chance gegen euch haben, meine Nachkommen! Bis bald, meine Nachkommen und möge euch die Sonne den Weg erleuchten.“
Mika fiel fast um, als die Rüstung und der Schakal ihnen freudig zuwinkten, bevor sie verschwanden.
„ICH MÖCHTE DIE RÜSTUNG HABEN!“, schoss es gleich aus Aris und die nassen Augen vom vielen Weinen, blickten ihn weit offen von unten an. Aber Mika tat genau das, was er erhofft hatte. Sein Sohn sah sich um.
„Das wollte ich auch als Kind, als ich sie das erste Mal sah.“, gab Hator weich und warm zurück und behielt Mika im Auge.
„Wieso ist dann die Rüstung nicht hier Paps?“, stellte Mika die Frage, die auch Hator, sich damals gefragt hatte, als er diese Datei gesehen hatte.
„Das wird jetzt erklärt, wir gehen mal von den Helmen und Rüstungen weg, die ihr gesehen habt und, wer sich jetzt vorstellen wird, wird für euch eine Bedeutung haben. Spiele Datei Menes ab.“, die Gestalt erschien wieder und diesmal, sah sie erhaben zu ihnen und war in Kleidung gekleidet, die völlig fremd war.
„Ich bin Menes und ihr seid meine Nachkommen. Ich bin der Erste und Wahre, VATERS Geschöpf und Herrscher von Acardia. Wenn ihr das hier sieht – BITTE BLUTPROBE EINBRINGEN- „
„Oh, habe ich ganz vergessen.“, flüsterte Hator und legte die Hand auf dem Helm. Kurz verzog Hator das Gesicht und als er sich wieder nach hinten an die Mauer lehnte, ging es gleich weiter.
„ -BLUTPROBE ERKANNT- ERLAUBNIS ERTEILT-… dann hat die Invasion noch nicht begonnen. Doch seid gewiss, dass unser FEIND kommen wird und deswegen, hinterlasse ich euch alles, wozu wir nicht mehr im Stande waren, um die Invasion aufzuhalten. Ihr werdet von mir erfahren, wer die FEINDE sind, worauf sie es abgesehen haben und was IHR gegen sie mit der SCHMIEDE ausrichten könnt. Ich und mein Bruder Manos, sind vor kurzem hier gelandet und die Einheimischen, sind uns wohlgesonnen. Wie VATER vorausgesagt hatte, kann sich unser Erbgut mit ihnen vermischen und somit, sind wir von Ascardia nicht mehr vom Aussterben bedroht. Wir sind uns sicher, dass uns unser FEIND nicht gefolgt ist, aber seid euch gewiss, dass sie auf die Suche nach uns sind und wir müssen dann bereit sein, unserer letzte Heimat zu verteidigen. Meine Nachkommen, ihr werdet die Herrscher auf diesen Planeten werden und es liegt an euch, ob ihr es Wert seid gerettet zu werden. Meine Nachkommen, möge euch das Licht segnen.“
Völlig außer sich drehte sich Aris zu Hator um und er sah, dass der Junge hunderte Fragen hatte.
„Es geht gleich weiter. Spiele Datei Schmiede ab.“, sogleich erschien die Figur, die eigentlich Menes der erste Pharao war, wieder vor ihnen und hatte wie bei den anderen Aufzeichnungen, nur einen Lendenschurz an.
„Meine Nachkommen, ich und mein Bruder haben die Schmiede fertiggestellt. Es ist ein wunder der Technik und mit VATERS Hilfe, der Gipfel unserer ehemaligen Zivilisation. Sie kann aus Licht und Wasser, alles herstellen was ihr möchtet. Ob Waffen, die ganze Landstricher zu Asche verwüsten können, oder Rüstungen, die nichts und niemand aufhalten kann. Es ist sogar möglich, KI gesteuerte Einheiten in Sekundentakt zu fertigen. Die Größe spielt für den Schmiede keine Rolle, denn sie kann auch Einzelbauteile anfertigen, die ihr dann zusammenbauen müsst. Sie ist das Mächtigste was wir bis jetzt erschaffen habe und auch… das gefährlichste. Wenn die SCHMIEDE in falsche Hände gerät, dann…, dass dürft ihr auf keinen Fall zulassen! Hört ihr mich! Nur ihr meine Nachkommen, sollt an die Schmiede herantreten. Nur ihr dürft es auch machen, jeder andere, würde auf der Stelle vernichtet werden, dafür habe ich und mein Bruder gesorgt. Möge die Sonne euch Weisheit gewähren. Bis bald meine Nachkommen!“
Nun verstanden Aris und Mika etwas und ein paar Fragen wurden beantwortet.
„Wie geht es jetzt weiter Paps?“, fragte Mika und er war schon ziemlich aufgeregt.
„Nun geht es um unsere Geschichte und ihr werdet erfahren, was mit der SCHMIEDE passiert ist. Haltet euch fest, denn das wird sehr interessant. Spiele Datei Verrat ab.
Menes erschien wieder und diesmal, sah es so aus, also ob dem ersten Pharao etwas geschehen ist.
„… mein Bruder… hat uns alle Verraten. Insgeheim hat Manos eine zweite SCHMIEDE gebaut, von dem ich und VATER nichts wussten. Und nun… tobt Krieg auf dem Planeten. Die Verluste… sind schrecklich. Wenn… ich doch nur… mehr gewusst hätte.“
Menes raffte sich auf und stand nun stocksteif da.
„Er hat uns verraten, weil wir in seinen Augen Stümper sind. Wir würden die SCHMIEDE nicht richtig nutzen und uns auf die kommende Invasion nicht richtig vorbereiten. Und er ist nicht mit meiner Herrschaft zufrieden. Wegen solcher Bagatellen, sterben jetzt Million auf den Feldern. Von meinen… unseren Volk leben nur noch eine Handvoll und der Krieg wird gerade von den Einheimischen ausgefochten. Und zu allem Überfluss, meldet sich VATER nicht. Ich ahne furchtbares meine Nachkommen. Möge die Sonne unser aller Weg erhellen zum Jenseits, zu VATER.“
„Spiele Datei Verrat Zwei ab.“, und es schien, als ob Menes auf etwas saß.
„Meine Nachkommen, VATER hat sich gemeldet nach vielen Monaten und der Krieg tobt weiterhin. Aber wie es scheint, gewinnen wir langsam. Zwar wird jeder Meter mit viel Blut bezahlt, aber VATER sagt, dass der Krieg in drei Monaten zu Ende geht. Mehrmals habe ich versucht mit Manos in Kontakt zu treten, aber vergebens. Ich… mein Herz schmerz noch immer wegen dem Verrat und das Einzige was ich jetzt möchte, ist meine Bruder wieder in die Arme zu nehmen. Meine Nachkommen, wenn ihr eine Bruder habt, dann haltet ihn ganz fest und verliert ihn nicht… ihr wisst nicht wie sowas schmerzt. Möge die Sonne euch und meinen Bruder, den gerechten Weg weisen. Bis bald, hoffe ich.“
Mika griff sich an die Brust und Aris, ebenfalls und sah dabei Mika an.
„Spiele Datei „ZORN DER SONNE“ ab.“, Menes sah erschlagen aus, während der wieder auf was saß und die Arme seitlich an etwas anlehnte
„Was ich euch jetzt erzähle, ist schon geschehen, oder wird gleich geschehen. Der Krieg tob noch immer und das länger als die drei Monate, die VATER prognostiziert hat. Es sind nun neun Monate und mein Bruder hat vor Sechs Monaten seine SCHMIEDE aktiviert. Titanen stampfen, die größer als Berge sind, unsere Herre zu Tode. Die Erde bebt dabei und die Städte und ihre Hochhäuser fallen wie Kartenhäuser zusammen. VATER… hat genug zugesehen und meinen Bruder aufgegeben. Er sagte, dass Manos den falschen Weg geht und ist jetzt dabei, den ZORN DER SONNE auf ihn und seine Städte hernieder fahren zu lassen…“
Menes dreht sich schnell um und sah für einige Sekunden nach hinten.
„Es hat gerade begonnen und meine Nachkommen, seid glücklich, dass ihr das nicht sieht. Der Himmel brennt, während VATER zu und runterkommt. Ich sehe… ihn und die Faust. Ich… SUCHT SCHUTZ! DIE DRUCKWELLE KOMMT!“
Mika und Aris Hüpften im Sitzen kurz auf vor Schreck, als Menes Bild erzitterte und so, die Datei endete.
„Spiele Nachtrag der vorherigen Dabei ab.“, Menes erschien vor ihnen, doch bevor er sprach, duckt er sich und staub rieselte vor ihm hinunter.
„Uh… meine Nachkommen. Ich wollte euch nur sagen, dass es mir gut geht und dass keiner meiner Freunde verletzt wurde von der Druckwelle. VATER hat die Landschaft neugestaltet und… aber dafür werden wir alle einen Preis zahlen. Wo vorher ein Urwald war, ist jetzt nur noch eine Wüste. Die Astralenergie ist fast vollkommen verschwunden und somit, auch fast der Zauber dieser Welt. Es wird nun viel schwieriger für euch werden die Welt auf der ihr Lebt zu verteidigen. Dennoch, die SCHMIEDE ist unversehrt geblieben und somit auch eure Rettung. Möge die Sonne… ist wisst schon…“
Mika bekam regelrecht Gänsehaut, weil er hautnah miterleben konnte, wie es damals war, woher die Legenden und Mythen stammten. Er verstand die Tragweite vom dem, was er gesehen und gehört hatte und auch das es damals, Technologien gab, die so weit fortgeschritten waren, dass sogar die Menschen die nun auf ihren Kontinent lebten in den Schatten gestellt wurden. Ungefähr das gleiche dachte sich auch Aris, nur das er von dem was er sah, nun in vollkommener Ehrfurcht über Menes dachte und auch darüber, wer diese FEINDE waren.
„Spiele Datei Verbotener Stamm ab.“, dieses mal war nur die Stimme von Menes zu hören.
„Meine Nachkommen, der Krieg ist vorüber. Die Schlacht ist gewonnen und wir klagen über die Toten. Alles was wir aufgebaut haben, ist vernichtet worden durch den Krieg und durchs VATER zu tun. Es ist unmöglich abzusehen, wie es mit uns weitergehen wird, aber ich befürchte das schlimmste. Meine Freunde, die die Schlacht überlebt haben und wie ich, von Ascardia kamen, sterben langsam am Hunger und Wassermangel. Auch ich und meine Familie leiden sehr und das Schlimmste dabei ist, dass sich mein Bruder noch gemeldet hat… verflucht soll dieser Bastard sein. Ich habe es vor kurzem VATER gemeldet und er ist außer sich vor Zorn und entfesselt das Schlimmste, was er sich erdacht hatte. Er nennt es DEN FLUCH. Auf ewig sollen seine Leute und seine Familie gefangen sein und dort, wo ihre Stadt einmal stand und durch die Wucht in den Untergrund gedrückt wurde, in der Dunkelheit leben. Der Sand dort ist Schwarz wegen den Titanen die die Stadt verteidigt haben und dann zu Staub zerfielen, als VATER Zuschlug. Ich weiß nicht wie er das geschafft hatte, aber ab heute, kann keiner von ihnen mehr die schwarze Wüste, den schwarzen Sand verlassen, ohne selbst zu Staub zu zerfallen. Ich vermute das es KI gesteuerte Nanobots sind, die er per Kapsel in das endlose Loch, wo damals die Stadt stand, fallen ließ. Und mein Beitrag ist, dass Manos nie wieder erwähnt wird. Er soll verflucht und verboten sein seinen Namen, oder den Namen der Stadt zu erwähnen. Und wenn man über sie sprechen sollte, dann höchstens als der Verbotene Stamm. Weil… meine Nachfahren, ich bin ehrlich. Wir haben so viel Wissen verloren, die meisten sind tot und ich befürchte, dass wir das übriggebliebene Wissen nicht mehr erhalten können. Vielleicht dauert es nur noch 100 Jahre, bis wir vergessen haben, dass wir nicht von dieser Welt stammen, dass wir eine Blühende, Weltraumreisende Zivilisation waren, die über eine Galaxis herrschten, bis der FEIND kam und uns alles nahm. So wisset, meine Nachfahren, wie stolz ich schon jetzt auf euch bin, wenn ihr diese Nachricht hört. Ihr habt überlebt, ihr habt diese Katastrophe hinter euch gelassen und lebt vielleicht in einer ganz anderen Welt, wie ich und meine Familie es jetzt tun. Ich… werde die SCHMIEDE mit mir nehmen, damit kein anderer bis auf ihr, meine Nachfahren, sie in die Hände bekommt. Möge die Sonne euch Segnen, meine Kinder der Zukunft.“
„Versiegelung aller Dateien bis auf die Trainings und Lerndateien.“, sagte Hator und legte gleich die Hand auf dem Helm.
„Bitte Blutprobe einbringen“
„Blutprobe erkannt“
„Versiegelung erflogt…“
„Fertig!“
Hator hob die Hand und leckte sich den einen Bluttropfen auf der Handfläche ab.
„Fragen?“, das hätte Hator nicht fragen sollen. Aris und Mika überschütteten ihn mit Fragen und er konnte und durfte alle diese Fragen nicht beantworten. Also lenkte er gleich ein und schloss beiden die Schnauze.
„Hört mir mal zu meine beiden Söhne. Ich weiß das ihr sehr Neugierig seid, aber bisher habe ich keine Frage gehört, die ich beantworten kann. Es gibt noch viel mehr Dateien und ich habe den Fehler gemacht, sie mir alle anzuhören. Deswegen… habe ich keine sehr leichte Kindheit gehabt und deswegen, könnt ihr sie auch nicht mehr anhören, oder ansehen, bis ich die Versiegelung aufhebe. Ich mache es um euch zu Schützen. Was ich euch aber damit zeigen wollte war, dass unsere Geschichte viel komplizierter ist, als ihr es bis jetzt geglaubt habt. Und das ändert auch nichts daran, wo und was wir heute sind. Damals ist damals und heute ist heute. Also meine zwei Söhne, ihr habt es versprochen, ja?“, als er zu Ende gesprochen hat, ließ er ihre Schnauzen los und beide Jungs atmeten einmal durch. Sie sahen sich verunsichert an und Aris zitterte sogar leicht.
„Wieso sollen wir es geheim halten?“, fragte Aris einfach und Mika, war auf die Antwort gespannt. Hator seufzte, bevor er darauf Antwortete.
„Weil damit der Verbotene Stamm in aller Munde ist. Die SCHMIEDE wird in aller Munde sein und wenn wie Menes gesagt hat, jemand falsches die SCHMIEDE in die Hände bekäme, dann würde uns alle das gleiche ereilen, wie damals. Ihr habt die Aufgabe dieses Geheimnis zu hüten und falls der FEIND kommt, die Schmiede zu aktivieren.“
„Aber… waren nicht die Menschen die FEINDE?“, fragte Aris gleich nach und Hator schüttelte gleich den Kopf.
„Nein, sie sind es nicht. Oder glaubt ihr, dass sie schon damals so mächtig waren, dass sie Menes und sein Volk herausfordern konnten?“
Verlegen sah Aris runter, aber Mika gab nicht auf.
„Wer sind dann unsere FEINDE?“
Da ahnte Hator schon was und Kleo hat seine Ahnung nur bestätigt.
„Es sind Wesenheiten aus einer anderen Dimension, Mika. Etwas, was nicht aus dieser… Welt stammt und alles vernichtet, was ihren Weg kreuzt. Ich… muss ehrlich sein. Ihr werdet es früher oder später sowieso erfahren. Es kann sein, dass sie uns schon gefunden haben und auf dieser Welt sind. Die Menschen sind deswegen hier, weil sie vor ihnen geflohen sind. Und den Rest, werdet ihr in ein paar Jahren hören!“, den Schluss sagte Hator breit grinsend und er dachte sich gleichzeitig, dass er lieber die Schnauze gehalten hätte, weil nun seine zwei Jungs voller Furcht zu ihm aufsahen.
„Macht euch keine Sorgen, wenn sie kommen sollten, dann haben wir das Archaische Heer, meine Streitmacht und Drachen, und Ritter und Magier, die uns zu Seite stehen werden und nicht zu vergessen, noch die Menschen. Wenn wir zusammen Schulter an Schulter stehen, dann kann uns nichts anhaben! Und jetzt, gehen wir irgendwohin.“
Hator stand mit seinen Jungs in den Armen auf und legte sie dann einfach über die Schulter und während, seine zwei Söhne ihn fragten wohin er sie bringt, klatschte er einfach auf ihre knackigen Hintern und summte dazu eine Melodie. Es dauerte nicht einmal eine Minute, bis Aris und Mika aufhörten zu fragen und es einfach hinnahmen, dass ihre beiden Hintern als Trommeln benutzt wurden. Stattdessen versuchten sie es so gut wie möglich zu genießen und sahen sich schon fast verliebt an.
Aber schneller als Gedacht, wurden sie dann auf die Pfoten runtergelassen und sie drei standen im erleuchteten Thronsaal.
„Wir gehen jetzt auf eine kleine Straßenfeier und es fehlt nur noch ein Gast, der mich komischerweise warten lässt.“, Hator sah zum Ausgang, wo dort die Quartiere der Familien der Diener waren. Und gerade als Mika fragen wollte, auf wem sie warteten, kamen auch die Gäste, von dem sein Paps sprach. Sie sahen den Greifen Grendal, der mit einem einfachen Lendenschurz die Familie führte. Es war sehr selten, aber hin und wieder sah er einen. Grendal hatte als Gemahlin eine Braunbärin dabei, die recht schlank für eine Bärin war und dann, bekamen er und Aris ganz große Augen, als sie ihren Sohn sahen.
Eine schöne Feier
Der Sohn war ein Wunderkind, das sahen sie auf dem ersten Blick und, noch ein sehr seltenes dazu. Im Grunde genommen war der Sohn ein Greif ohne Schwingen, die Arme waren ein Deut länger und die Beine etwas kürzer, als sie sein sollten, doch dafür hatte der Junge ein Merkmal, der noch kein anderer hatte. Zwei weiße Zöpfe hingen dem Junge vorne über die Schulter und sie beide konnten nicht sagen, ob die Zöpfe aus Fell, oder sogar aus Menschenhaare waren. Der Körper hatte keine Federn, außer der Federschmuck oben am Kopf, das aber wie Haare, oder Fell am Körper nach hinten wuchs. Von den Farben her, war der Junge vorne Grau und wurde dann schnell von braun, dunkler, bis es hinten fast schon schwarz wurde. Die zwei langen Ohren hingen herunter und sie sahen so, dass der Junge mehr als nur traurig war.
Der schlanke Junge, der Halb Greif und Bär war, hatte sich bei seiner Mutter eingehakt, die bezaubernd und wunderschön seinen Paps anlächelte. Sie machte sogar vor ihm einen Knicks, als die drei bei ihnen ankamen.
„Mein Pharao. Ich bedanke mich für meine Familie für die Einladung zum Fest. Mein Gemahl meinte, ich soll Menes mitnehmen, aber er hat heute… einen schweren Tag gehabt im Unterricht. Ich entschuldige mich jetzt schon dafür, wenn er sich nicht an der Feier beteiligt.“
Hator lächelte den jungen Menes zu, der sich gleich schüchtern hinter seiner Mutter verkroch. Mika und Aris sahen, wie die drei Erwachsenen einen besorgten Blick austauschten, bevor sie wieder ein Lächeln aufsetzten.
„Dann darf ich auch meinen zwei Söhne vorstellen. Mika und Aris. Beide habe ich aufgenommen in meine Familie und Mika wird den Thron erben und Aris wird ihn an seiner Seite als Minister helfen.“
Mika Schritt nach vorne und vorgebeugte sich Leich, während Aris von dem, was er gerade gehört hatte, erstarrte.
„Freut mich euch kennenzulernen. Besonders dich Mika. Ich freue mich das es dir nun besser geht. Ich habe jedes Mal mitgeweint, als dich ein Schicksalsschlag nachdem anderen heimgesucht hat und ich hoffe, dass dir die Feier gefällt.“, sagte die Bären entzückt lächelnd, aber teils mit traurigen Augen.
Mika konnte lächeln, obwohl ihn alles wieder in den Kopf geschossen kam. Aber dann, war schon fast alles vergessen, als er Aris Finger an der Hand spürte und sie dann auch in die Hand nahm.
„Gut, da wir uns jetzt kennengelernt haben, wollen wir aufbrechen?“, fragte Hator und Mika und Aris fiel auf, dass Menes, bis jetzt nichts sagte und völlig im Hintergrund war. Mit einem Blick fragten sie sich, was es damit auf sich hatte.
Zusammen verließen sie den Thronsaal und mit einer großen Anzahl von Palastwachen, die am Platz vor dem Thronsaal auf sie warteten, gingen sie zur Feier. Aris hakte sich bei Hator ein und als Mika das sah, machte er es dann auch. Es fühlte sich schon fast normal an, bei jemanden den man vertraut, eingehakt zu sein. Schon als sie die Straße betraten und die Palasttore hinter sich ließen, fing Aris vor Nervosität zu zittern an.
„Was ist Aris?“, fragte Mika mit seiner zarten Stimme.
„I-Ich… b-bin n-nervös. E-Es wird m-meine erste F-Feier werden.“, als Mika das hörte, legte er den freien Arm von Hinten um Aris Hüfte. Das traute er sich nur deswegen, weil die Wachen sie soweit abschirmten, dass kein Bürger sie so gehen sehen konnte. Und er dachte sich auch nichts wegen den Gästen. Sie waren wohl alle Diener von seinen Paps und von daher, wussten sie auch, dass sie schwul waren. Doch, wieso er das tat war, um Aris zu beruhigen. Er war ganz ruhig und indem er ihn so an sich drückte, wollte er diese Ruhe weitergeben.
Nach nicht einmal zwei Minuten hörte Aris dann auch wirklich gänzlich zu zittern auf und hatte seine Ruhe übernommen. Doch dann waren sie schon da. Die Palastwachen mussten nichts tun, außer Präsenz zu zeigen und das reichte völlig aus, um die Massen von Leuten zur Seite zu drängen.
Von rundherum prasselten Glückwünsch von der Bevölkerung auf sie ein. Zum einen wegen der Heirat, oder sie wünschten ihren Prinzen Mika Glück und Gesundheit. Hier und da hörte man auch ein Gesuch für eine Dienerschaft, doch all das ignorierten sie, genauso wie ihr Paps, der nur nach vorne starrte.
Es dauerte lange, bis die Massen von Leuten hinter ihnen lag und sich die Palastwachen vor ihnen aufteilen und den Blick freigaben.
„Na komm Mika, begrüß deine Freunde.“, sagte Hator dann, als er stehen blieb und nach hinten zu Mika runter sah, der schon grinsend alle ausgemacht hatte. Mika rannte los und riss Aris mit sich, der darauf nicht vorbereitet war. Zuerst rannte er fast Argos nieder und begrüßte ihn mit einem Kuss auf dem Bauch. Als nächstes kam Nats dran, und er begrüßte ihn indem er dem Kopf umschlang und die Nase küsste. Neret stand, anders als Nats der auf allen vieren saß und deswegen musste er ihn zu sich runterwinken und als Neret sich zu ihm runtergebeugt hatte, sprang er kurz auf und gab Neret einen festen Kuss auf die Nase.
Nun hat er jeden seine Freunde begrüßt und als letztes, kam Otto dran. Als Mika die Arme um ihn schlang, wurde er umschlungen und auch ihm, gab er einen Kuss auf den Bauch. Aber nun kam die Vorstellung dran und darauf freute er sich gewaltig.
„Das ist Aris. Er ist ein Wunderkind und ab heute, mein lieber Bruder!“
Zuerst, fielen allen der Kiefer auf den Boden, während Mika grinste und Aris verlegen auf der Stelle trat. Doch dann, kamen sie alle zu ihnen und umarmten sie fest. Nur Nats ließ ein Kommentar fallen, der nicht passender sein konnte.
„Das ging aber schnell mein PRINZ!“
Nachdem sie losgelassen wurden, wurden die anderen Gäste und deren Familien vorgestellt von Hator und Argos. Mika konnte kaum zuhören, weil es so wundervoll nach Essen roch. Sein und der Blick von Aris, gingen um sie rum, weil es hier so schön dekoriert wurde.
Es war ein großer Platz, mit Stühlen, Bänken und Tischen. Wo man sitzen, trinken und Essen konnte, während man sich unterhielt. Und sie waren nicht die einzigen zwei Jungs hier. Es waren noch Zehn andere hier und Mika hatte jetzt einfach Lust zu spielen.
„Ich merke, dass unser Prinz Mika es kaum noch aushalten kann. Gut, dann wollen wir mit der Feier beginnen!“, laut und Freudig hat Hator das Fest eröffnet und Mika und Aris rannten zu den Jungs hin, die sich schon am Buffet versammelt haben. Nach einer kurzen Vorstellung, fingen sie schon an Fangen zu spielen und alle mussten nun aufpassen, wohin sie traten.
Hator schnappte sich seinen Gatten gleich und stellte ihn den Händlern vor, die eingeladen waren und auch, Grendal, den Otto noch nicht kannte. Währenddessen setzte sich Nats neben Argos auf dem Boden am Tisch und sah den Geparden sorgenvoll an.
„Geht es dir… glaubst du das es heute Nacht besser wird?“, die Musiker fingen an ein schnelle und flottes Lied zu spielen, was perfekt zu einer Feier unter dem Himmel passte.
„Ich weiß es nicht Nats. Kann… kann Neret heute Nacht bei mir bleiben? Ich möchte nicht… dass mich Mika so sieht.“
„Das wird er gerne machen. Soll… soll er dich auch festhalten?“
„Ich bitte drum.“
„Gut, dann werde ich Neret Bescheid sagen und du redest jetzt mit dem Pharao.“
Langsam sah Argos zu ihm und er sah in seinen Augen, wie es Argos widerstrebte. Doch dann stand der Gepard auf und schritt zu den zwei Pharaonen.
Hator wollte Otto die nächste Familie vorstellen, als er plötzlich Argos auf sich zugehen sah. Schnell ordnete er seine Gedanken, wegen des Gesichts, dass Argos aufgesetzt hatte. Hator begrüßte ihn zuerst, indem er ihm die Hand gab, obwohl er ihn am liebsten umarmt hätte. Länger aber, als die Etikette es erlaubten, hielt er seine Hand um ihn zu zeigen, dass er mit ihm fühlte und war.
„Mein Pharao.“, sprach und begrüßte Argos seinen Herren, wie es die Etikette verlangen.
„Argos. Ich vermute schon, wieso du mit mir sprechen möchtest. Du willst über das wiedereinsetzen deines Lehramts sprechen, oder?“
„So ist es Herr.“
„Verstehe. Es sei dir gewährt und ich entschuldige mich für das, was ich dir unrechtmäßig angetan habe. Es war nicht rechtens in meiner Wut dich deines Amtes zu entheben, obwohl du nichts falsch gemacht und eigentlich im guten Sinne gehandelt hast. Hiermit wird auch aus allen Unterlagen die Anschuldigungen getilgt werden. Es wird niemand mehr erfahren, was einmal passiert ist und ich übergebe dir meine zwei Söhne im vollsten vertrauen. Behüte sie gut, lehre ihnen alles was nötig ist in deine Augen und… das ist neu, beglücke sie im Bett. Das ist meine Bitte, die ich nun hinzufüge. Sie brauchen dich in allen Belangen und nicht nur als Lehrmeister in Geist und Körper. Und als Entschuldigung gebe ich dir auch noch die Erlaubnis über sie und alle in meinen Land zu richten, wie es nur ein Vater und Pharao tun kann. Du bist das Gesetz, der Richter und Vollstrecker… so sagt man das bei euch, oder Otto?“
Otto nickte grinsend und legte den völlig verdutzen Argos die Hand auf die Schulter.
„Weiters, gebe ich dir Zugang zur Schatzkammer, damit du alles für meine Söhne kaufen kannst, wenn sie einmal was brauchen, oder du, Argos. Und… was… dir widerfahren ist, ist auch nicht mit Gold aufzuwiegen und deswegen, weil ich von dir in der Nacht weiß, habe ich die Priester der Sonne angewiesen das Ritual des Geistes mit dir durchzuführen. Wähle weiße, mein Freund.“
Schnell schritt Hator mit Otto davon und ließ einen völlig irritierten und verdutzten Argos zurück.
„Wieso gehen wir so schnell?“, fragte ihn Otto leise und Hator Antwortete erst, nachdem er sicher war, dass ihn Argos nicht hörte.
„Weil ich mich Schäme Otto. Ich schäme mich, dass ich Argos in meiner Wut das alles angetan habe.“
„Aber das brauchst du nicht! Jetzt erst recht nicht!“
„Dennoch… es ist passiert und ich kann es nicht rückgängig machen. Argos hat schlimm für meine und der Taten von allen, die dabei mitgewirkt haben, bezahlt. Und das hat er von allen am wenigsten verdient. Wenn schon, hätte ich es verdient, nicht er und genau das, fühle ich die ganze Zeit, wenn ich bei ihm bin und die große Narbe an der Brust und am Bauch sehen, Otto. Und deswegen, gebe ich ihn auch die Erlaubnis für das Ritual.“
„Hat es was mit dem Alpträumen zu tun, von den ich gehört habe?“
„Genau. Wenn jemand körperlich so schlimm angegriffen wurde, so schlimm verletzt wurde, hinterlässt es nicht nur Narben am Körper, sondern auch Narben im Geist und wir sollten glücklich sein, dass es nur Alpträume und Panikattacken sind, die Argos jede Nacht durchlebt.“
Sie beide sahen zu Argos, der nun nicht mehr alleine war. Nats richtete sich in seiner vollen Größe auf und legte Freundschaftlich einen Arm um die Schulter des Geparden.
„Komm, lass uns was essen und was trinken. Die Händler und ihre Familien werden schon noch zu uns kommen. Denn, wir sind ja die Pharaonen.“, mit einen Zwinkern beende Hator seinen Satz und führte Otto zum Buffet, die allerlei Köstlichkeiten von der Stadt für sie bereithielt.
Argos verarbeitete nur langsam das gehörte und dankte Nats für die Nähe.
„Nats… kann ich dich um was wichtiges bitten?“
„Nur zu, schieß los.“
„Hilfst du mir, meine Alpträume zu vergessen?“
Nats setzte sich wieder vor Argos, damit sie auf Augenhöhe waren.
„Wie kann ich dir dabei helfen?“
„Indem… du mit mir das Ritual des Geistes durchführst. Nur Willensstarke Personen, können das mit mir machen im Tempel der Sonne.
„Gerne!“, schoss es gleich aus Nats raus und er tat es wirklich gern.
„Dann gehen wir!“
„Was? JETZT!“
„Ja, das Ritual kann man nur in der Nacht machen und es dauert mehrere Stunden.“
„Was?!“
„Na komm schon!“
Nats verließ mit Argos und zwei Palastwachen die Feier.
Hator und Otto saßen am Tisch und sie haben mehrere Teller voll mit Essen vor sich liegen. Bedacht fingen sie zu Essen an und Grendal setzte sich mit seiner Gattin zu ihnen. Auch sie fingen nach dem Etiketten zu essen an, wie es Hator und Otto taten. Doch am liebsten hätte sie beide einfach alles reingeschaufelt. Zu lange ist es her, dass sie was gegessen haben und mit jedem Bissen, wurde ihr Hunger größer.
„Was ist das eigentlich für eine Feier und wofür?“, fragte die Gattin von Grendal und Hator verschluckte sich fast bei einem Bissen Safranreis. Sofort stand er auf und hob sein Weinpokal hoch. Sekunden später hörten die Musiker auf ihre rasche Melodie zu spielen und alle Gäste und auch die Jungs dann, sahen zu ihm.
„Ich widme der Feier meinen Sohn Mika. Er ist der Schatz, den ich und Otto für ein Glückliches Leben brauchten. Möge er groß werden, möge die Sonne seine Weg erleuchten und auch, ihn Glück bringen. Und ich widme die Feier auch meinen zweiten Sohn, Aris. Er kam so unverhofft in unser Leben und ich und Otto sind mehr als Dankbar, dass auch Aris uns als Väter sieht. Auch ihm, soll die Sonne den Weg erlauchten und Glück bringen. Damit aber die Feier nicht so förmlich bleibt, mögen jetzt die Tänzer erscheinen und die Etikette werden für heute Abend ausgelassen. Trink, redet ausgelassen, Tanz mit den anderen und… liebt EUCH!“, schrie Hator feierlich das letzte Wort aus sich hinaus und die Türen, die zum Platz führten, öffneten sich.
Weibchen und Männchen, die ein Hauch von Nichts anhatten, kamen elegant aus dem Häusern und trugen alle große Kissen bei sich. Die Tänzer versammelten sich in der Mitte des Platzes und legten die Kissen um sich rum ab.
„Meinst du mit keine Etikette, alle?“, fragte Otto vorsichtshalber nach.
„Genau…!“, richtete Hator das Wort wieder an alle.
„Heute Nacht gibt es keine Etikette. Alles was hier passiert, bleibt auch hier. Jeder weiß, was ich damit meine und wenn ich erfahre, dass jemand von dem Abend und der Nacht, erzählt, dann wird er oder sie, mein Zorn zu spüren bekommen. ABER, eine Regel gibt es. Keiner legt Hand an die Jungs an. Nur wenn sie selbst zu euch kommen, dürft ihr Hand an sie legen.“, als sich Hator setzte, fingen die Musiker eine romantische Melodie zu spielen an und sehr erotisch, fingen auch die Tänzer an und es war zu sehen, dass es den Tänzer sehr gefiel, von so vielen lüstern beobachtet zu werden.
Hator küsste seinen verdutzen Gemahl, der erst nachdem Kuss wieder zu sich fand.
„Hauen wir rein Otto!“, sagte Hator hungrig und nachdem Otto gegrinst hatte, schaufelten sie sich das Essen in die Schnauze. Grendal und seine Gattin hörten aber mit dem Essen auf und Hand in Hand, gingen sie zwischen den Polstern und Tischen hin, wo wohl die Tanzfläche gedacht war zu sein. Und bevor sie anfingen zu Tanzen, schoben sie sich gegenseitig die Lendenschürze runter, bis sie achtlos auf dem Boden fielen.
Sie waren auch die ersten Nackten, die dann engumschlungen und mit geschlossenen Augen, verliebt wie am ersten Tag, zu tanzen anfingen. Und als die anderen das sahen, kamen die anderen hinzu und ließen dann auch die Hüllen fallen, bevor sie verleibt zu tanzen anfingen.
Währenddessen lehnten sich Otto und Hator völlig satt nach hinten und sahen dann zu, wie langsam alle erwachsenen zu tanzen anfingen. Hier und da wurden schon die ersten Feucht und es würde nicht mehr lange dauern, bis auch dann die Polster benutzt werden.
„Wollen wir Otto? Zu lange haben wir nicht mehr getanzt. Wenn ich mich richtig erinnere… dann war es zuletzt im Haus Rosé am Balkon, wo wir im Mondlicht getanzt haben.“
Otto lächelte, als er sich an die Szene erinnerte. Es war so wunderschön und magisch gewesen, wie sie beide nackt und verliebt am Balkon getanzt haben und genau das, wollte er wieder spüren. Deswegen, hielt er Hator die Hand an und wie damals, legte Hator wie ein Weibchen, die Hand in seine und er führte ihn zur Tanzfläche. Auch sie, schoben den anderen den Lendenschurz hinunter, bis es auf den Boden fiel. Sie drückten ihre Lenden fest gegeneinander, bevor sie zu tanzen anfinge. Eine Hand lag an der Hüfte, oder herum, und mit der anderen hielten sie sich die Hand. Sie sahen sich tief in die Augen und bevor sie dann anfingen, küssten sie sich kurz und Leidenschaftlich. Sie pressten ihre Körper aneinander, als dann der erste Schritt kam.
Ihre Pfoten wirbelten Staub auf, sie drehte sich, sie lehnten sich nach hinten, während der andere ihn festhielt und der Südliche Tanz, fand hohe Beachtung bei den anderen die das sahen. Sie wirbelten im Kreis und die Musikanten stimmten sich auf den Tanz ein und es fing richtig Feierlich zu werden. Die Gäste tanzten nun einen anderen, heimischen Tanz, der das gleiche Tempo innehatte und in kürzester Zeit, fingen alle die Scham zu vergessen und die Feier zu lieben an. Minuten lachten, tanzten und schwangen alle das Tanzbein, bis ein Paukenschlag erklang und alle engumschlungen mit dem Partner, aufhörten zu tanzen und nach Lust rangen.
Dann fingen die Musiker wieder ein gemächliches Liebeslied zu spielen an und gleichzeitig rief der Trommler: „PARTNERWECHSEL!“
Hator und Otto grinsten, bevor sie sich küssten und voneinander abwandten. Otto hatte die Braunbärin vor sich und sie beide, umschlangen den anderen.
„Otto ist mein Name.“, flüsterte er ihr zu, als er ihr sachte über den Rücken strich.
„Ich weiß und meiner ist Meri.“, und als sie sich vorgestellt hatten, lagen auch schon ihre Hände auf seinen Po. Deswegen, traute er sich das auch und sie seufzte zufrieden, als er beide Pobacken in den Händen hielt und den Kopf auf ihres legte.
Hator hingegen hatte einen Tiger bekommen, der Händler für Gewürze war. Es war offensichtlich, dass der Tiger NICHT auf Männchen stand und dennoch, umarmten sie sich und Hator legte den Kopf auf die starke Schulter ab.
„Ist es für dich unangenehm?“, fragt er ihn flüsternd und gleichzeitig, ließ er seine Hände runter zum Knackarsch wandern.
„Nein mein Herr. Es ist nur Neu für mich.“
„Und ich dachte, weil du einen Sohn hast, der auf Männchen steht, dass du dich an sowas schon gewöhnt hast.“
„Woher…?“
„Vergessen? Ich bin der Pharao und ich weiß vieles und… leg deine Hände auf meinen Hintern und kratz nicht andauernd über meine Rücken.“
„J-Ja mein Herr…!“, sofort folgte der Tiger seiner Anweisung und zufrieden, seufzte Hator.
„Also, seit wann weißt du das dein Junge schwul ist?“
„Seit ein paar Jahren, mein Herr.“
„Und wie geht es ihm? Hat er ein paar Freunde gefunden?“
„Naja, um ehrlich zu sein… es ginge ihm viel schlechter, wenn er nicht seinen Freund hätte.“
„Nur Freund, oder FREUND?“
„Nur Freund, nur Freund…! Aber nachdem Lehrstunden geht es ihm am schlechtesten. Er wird gehänselt und teils mit Steinen beworfen. Ich habe schon öfters mit dem Lehrmeister gesprochen, aber er kann nichts dagegen tun, außer immer bei meinen Sohn zu sein.“
„Dann sag den Familien der Jungs, dass ich persönlich kommen werde mit den Wachen, wenn ich nochmal höre, dass dein Sohn traurig nach Hause kommt.“
„Das… werde ich, mein Herr.“
„Sehr schön und wie wäre es jetzt mit etwas… Intimitäten austauschen?“
„Mein Herr?“
„Nenn mich Hator…“, flüsterte er und löste sich leicht von den starken Armen. Verdattert sah ihn der Tiger an, als sich die Lippen trafen. Hator grinste nachdem Kuss noch breiter und sagte: „Es gibt für alles ein erste Mal, mein Freund.“
Und mit diesen Worten, führte er den Tiger zu den Polstern und sie beide waren die ersten, die sich aufeinanderlegten und zuerst küssten, bevor die Hemmung schwand und auch dann die Zunge hinzukam.
„PARTNERWECHSEL!“, schrie der Trommler wieder und Otto löste sich schon fast traurig von Meri, die ihm den Hintern richtig toll massier hatte. Automatisch und mit halb geschlossenen Augen nahm Otto den nächsten in die Arme.
Er spürte ein Schuppenkleid auf der Nase und an den Händen, als er die Schnauze in den Hals seines Gegenübers vergrub und die Hände automatisch auf den Po legte. Das gleiche tat dann etwas später sein Partner auch und gleichzeitig, spürte Otto das sich was in den Lenden des Partners bewegte.
Seine Augen waren geschlossen, als er den Hals zu küssen anfing und kurz darauf, bekam er auch Küsse auf den Hals. Während sie etwas tanzten und immer mehr Zärtlichkeiten austauschten, hörte er von unten immer wieder ein *Klack*, als würde etwas spitzes auf den Boden auftreffen.
Doch das nahm er nur nebenbei wahr, was er aber wirklich wahrnahm, waren die spitzen Zähne, die nun sich langsam in sein Hals bohrten und er deswegen schon völlig erregt war. Das gleiche gab er zurück und kurz darauf, taumelten sie schon beide vor Lust und als Otto einen Polster an der Pfote spürte, hielt er seinen Gegenüber fest und ließ sich mit ihm in die Richtung fallen, wo vermutlich die Polster waren.
Und er hatte Glück. Die Polster federten schön seinen Fall ab und gleich drauf, verschmolzen schon ihre Schnauzen und eine lange und dünne Zunge wurde in seine Schnauze gerammt.
Mika war nicht mit Ausdauer gesegnet worden, das wusste er schon von Anfang an. Doch dafür war er schnell, ziemlich schnell sogar. Keiner konnte ihn fangen, zumindest nicht am Anfang. Doch wie länger er mit allen spielte, desto mehr rang er nach Atem. Atemlos nahm er eine Pause und sah sich erst einmal etwas auf der Feier um, da er bis jetzt fast nur nach vorne, oder nach hinten geschaut hatte. Kurz gesagt, nichts neues und da gleich vor ihm das Buffet auf einer Reihe von Tischen aufgebaut war, schnappte er sich ein Teller und etwas zum Essen. Das ganze rennen machte ihn so hungrig, dass er jetzt was essen musste.
Zwei andere Jungs, setzten sich ab von der Gruppe und während er zusah, wie Aris nun davonlief von den anderen, hörte er vor sich ein Schluchzen. Zuerst glaubte er, dass er sich es nur eingebildet hatte, weil in seinen Ohren das Blut pochte und sein Herz raste. Doch dann hörte er es ein zweites Mal und da, wurde er stutzig. Kurz stand er auf und sah sich um, aber er sah niemanden der dieses Geräusch verursachen könnte.
Und dann ein drittes Mal. Nun glaubte er, dass er sich das nur einbildete und setzte sich wieder hin, um das Essen zu verschlingen. Aber als er es ein viertes Mal hörte und dazu noch, wie jemand den Rotz durch die Nase sog, wurde ihm klar, dass doch jemand weinte.
Und da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Er hätte es schon viel früher sehen sollen, dass der Halbgreif Menes fehlte. Und es gab nur einen Ort im ganzen Platz, wo man sich wirklich verstecken konnte und das war, unter den Tischen von Buffet. Denn die hatten Tischdecken die bis zum Boden reichten.
Nun da er vermutlich den Ort herausgefunden hatte, konzentrierte er sich auch auf die Tische und wollte nur auf Nummer sicher gehen. Als er das fünfte Schluchzen hörte, war er sich nun sicher und schnell legte er den Teller neben sich auf dem Boden und kroch den einen Meter nach vorne. Langsam hob er den Stoff und etwas links, saß Menes.
Die zwei weißen Zöpfe hingen dem kleinen runter bis zum Bauch, die Ohren ebenfalls und die Federn, fielen auf beiden Seiten neben dem Gesicht runter wie die Zöpfe. Obwohl Menes an der Brust, den Bauch und den Schenkelinnenseiten fast weiß war, waren die anderen Farben bis zum Rücken braun bis schwarz. Doch was neben den Zöpfen wirklich herausstach, waren die Spitzen der Federn, die wunderschön Orange waren. Und während die Spitzen orange waren, war der Rest einer Feder braun gestreift.
Mika setzte sich vor ihm hin und nur kurz blickten ihn die nassen und gelben Augen an, bevor sie sich wieder schlossen und ein weiteres trauriges Schluchzen zu hören war. Mika kannte Menes überhaupt nicht, hat ihn auch bis jetzt noch nicht im Palast gesehen und wenn, dann hätte er sich bestimmt an ihn erinnert. Aber er wollte nicht, dass jemand auf seiner Feier weinte und deswegen, versuchte er ihn aufzuheitern und fing damit an, indem er zuerst den Jungen wieder verließ, und ein Teller mit Essen mit sich nahm.
Ohne was zu sagen, reichte er Menes den Teller und saß wieder vor ihm. Menes nahm zwar den Teller an, hielt ihn aber nur mit beiden Händen fest, während salzige traurige Tropfen auf den Braten runterfielen. Dieser Anblick, brachte Mika wieder selbst fast zu weinen. Deswegen nahm er eine Dampfkartoffel von dem Teller den Menes in den Händen hielt, beugte sich nach vorne, bis er in dessen Sichtfeld war, um sich dann grinsend die Kartoffel in die Schnauze zu stecken.
Doch es half nichts. Menes reagiert kaum und es schien, dass es nichts auf der Welt gab, dass den Jungen aufheitern konnte. Deswegen tat er das, was er selbst immer brauchte, wenn er geweint und sich komplett zurückgezogen hatte. Er rutschte neben Menes, drückte sich leicht gegen ihn und legte einen Arm um die schmale Schulter. Dabei bemerkte er, dass Menes doch einen langen und recht kräftigen Schwanz hatte.
Als er dann auch noch seine Hand ergriff, blickte Menes das zweite Mal zu ihm auf. Mika sah die Zweifel, die Angst und Verletzlichkeit in seinen Augen. Der dunkelbraune Schnabel, der oben einen langen und breiten schwarzen Streifen hatte, klapperte, bevor wirklich die Tränen zu fließen begannen. Menes weinte nur noch, still, aber heftig. Und genau deswegen, war er da, nämlich um für Menes jetzt da zu sein, wie es Zasar, Nats, Hator und Otto bis jetzt immer für ihn da waren. Menes brauchte jemanden und es war jetzt auch egal wem.
Gedämpft hörte er plötzlich die Ansprache seines Vaters und für wem die Feier galt. Mika war sehr gerührt von den Worten, aber als er dann weiter zuhörte, fing er fast zu lachen an, weil irgendwie genau das erwartete hat. „Liebt euch“, war für Hator so typisch und als die Musik auch noch romantisch wurde, wurde Mika schon recht neugierig was dort draußen jetzt vor sich ging.
Aber als die Musik nach kurzer Zeit schnell, energiegeladen wurde, konnte er sich nicht mehr zurückhalten und er platze schon fast vor Neugier. Kurz ließ er Menes Hand los und hob den Stoff auf der anderen Seite an. Er bückte sich etwas und sah, dass die Feier die nächst Stufe erreicht hatte.
Nackte Pärchen, allen voran seine zwei Väter, fegten mit ihren Pfoten über den sandigen Boden.
„Schau!“, meint nur Mika und war schon ganz aufgeregt von dem, was er sah und Menes, sah dann auch langsam raus. Da sah Mika Menes Eltern und er schluckte schwer, da sie beide schon mehr als erregt waren, während sie flott tanzten. Die Augen von Menes fielen fast hinaus, als dessen Eltern vor dem Tisch vorbeitanzten und Mika verkniff sich ein Lachen und ein Grinsen, als er das sah.
„PARTNERWECHSEL!“, rief jemand und die Pärchen tauschten sofort die Partner. Nun bekam Menes noch größere Augen, als Mikas Vater Otto und Menes Mutter Meri, engumschlungen, die Hände auf den Po und erregt, zur romantischen Musik tanzten.
„Wollen wir auch tanzen Menes?“, es war eine spontane Idee von Mika gewesen, aber vielleicht half das Menes auf andere Gedanken zu kommen, als zu weinen. Und er hatte Recht, glaubte er zumindest. Menes riss den Kopf in seine Richtung und mit weit geöffneten Augen und klappernden Schnabel, starrte ihn Menes mit den gelben und schönen Augen an. Mika starrte zurück und grinste breit.
Aber dann, schüttelte Menes langsam den Kopf und fing wieder schrecklich zu weinen an. Nun gingen Mika die Ideen aus, bis auf eine und das war wohl auch die letzte Idee, die er hatte.
„Ich… komme gleich wieder Menes.“, es war tottraurig anzusehen, wie Menes wieder so dasaß und weinte und Mika wollte jetzt den Jungen helfen, aber dazu brauchte er Hilfe. Hilfe von Menes Vater. Er kroch unterm Tisch hervor und stand etwas auf, um sich umzusehen.
„… bitte nicht…!“, hörte Mika plötzlich hinter sich. Es klang verzweifelt und Mikas Gerechtigkeitssinn schlug Alarm. Die anderen Junge konnten es nicht hören, weil sie hinten neben den Musikanten saßen und gerade aßen und auch sich das anschauten, was gerade auf der Tanzfläche passierte.
„… bitte… lass mich in Ruhe…“, hörte er nun lauter und verzweifelter. Mika war hin und hergerissen, aber jetzt gerade, fühlte er, dass er in die Gasse gehen musste, woher das kam, was er hörte. Schnell ging er in die dunkle Gasse. Vor sich und nur ein paar Meter entfernt, standen zwei Wachen und passten auf, dass keiner die Holzwand überwand. Davor ging es aber nach links und von dort, hörte Mika das nächste verzweifelte flehen.
„Bitte… hör auf…“
„Ich weiß doch, dass du das liebst… also drehe dich schon um und BÜCK DICH!“, nun ging Mika schnell dorthin woher das kam und als er vor den Wachen links in die Gasse ging, waren drei Meter weiter zwei Jungs. Der eine war ein recht großer und starker roter Raptor, der ungewöhnlich auch die Züge eines Drachens hatte. Zumindest kamen schon langsam die Hornstachel oben bei den Augenbrauen und unten am Kiefer raus. Dieser Raptorjunge bedrängte einen Gepardenjungen, der einen Kopf und mehr, kleiner war. Mit einer Hand stützte sich der Raptorjunge an der Wand ab, währen die andere im Schritt des jungen war und ihn so festhielt und zudrückte, dass der Gepardenjunge dessen Gefangener war. Lüstern und erregt, leckt der Raptorjunge über das Gesicht des Gepardenjungen und drückte noch fester im Schritt zu.
Der Gepardenjunge fauchte auf vor Schmerz, während der Raptorjunge breit grinste und fast zu kichern anfing.
„Dreh dich um und bück dich, dann lass ich auch gleich los, mein SÜßER-KLEINER-GEILER-JUNGE.“, als Mika das hörte und sah, wie der Gepardenjunge energisch den Kopf schüttelte, woraufhin noch fester im Schritt zugegriffen wurde, sodass der Gepardenjunge nun fast zu weinen anfing, schritt Mika ein. Er rannte nach vorne und warf sich mit seinen ganzen Gewicht gegen den Raptorjungen.
Und er prallte ab.
Er hatte keine Chance mit seinem Gewicht auch nur einen Zentimeter den Raptorjungen zu bewegen. Dazu kam auch noch, dass nun seine Schulter schrecklich zu pochen anfing. Und dennoch, stand Mika wieder auf, während der Raptorjunge nun ihn ansah und der Blick war der eine Jägers, der seine Beute ansah.
„Mika, nicht wahr?“
„Lass ihn los!“, sagte Mika luftschnappend, weil durch den Aufprall die Ganze Luft aus seinen Lungen gewichen war.
„Oder was? Willst du deine Eltern holen? Willst du die Wachen holen? Hast du keine Eier, oder was?“, gelassen und selbstsicher, sprach dies der Raptorjunge aus und drehte sich nun zu ihm, während er den Gepardenjungen nun den Schritt so fest massierte, dass der laut zu stöhnen anfing wegen den Schmerzen. Mika wusste das er gegen ihn keine Chancen hatte, zumindest nicht mit den Fäusten. Deswegen, blieb ihn nur noch eine Möglichkeit übrig.
Er rannte wieder los und der Raptorjunge nahm schon Stellung ein. Doch Mika hatte nicht vor nochmal gegen ihn zu rennen, stattdessen blieb er vor ihm blitzschnell stehen und mit der Energie durch die zwei Meter die er gerannt war, setzte er zum Tritt an.
Der Raptorjunge bekam ganz große Augen, kurz bevor Mikas Schienbein zwischen den Beinen landete. Nach diesem Tritt, ließ der Raptorjunge los. Nach diesem Tritt, den Mika auch etwas wehtat, weil er genau wusste, wie weh es tat, ging der Raptorjunge runter auf die Knie, hielt sich den Schritt und fiel dann stöhnend auf die Seite.
Nun weinte der Raptorjunge und hechelte, schnappte nach Luft, während Mika zum Gepardenjungen ging und ihn an sich riss. Zitternd und weinend wurde Mika umarmt und gerade als er mit den Gepardenjungen weggehen wollte, hört er hinter sich ein ächzen und wie Sand auf die Seite geschoben wurde.
Mika schob den Gepardenjungen hinter sich und drehte sich um. Der Raptorjunge stand langsam auf, auch wenn der ganze Körper zitterte, und Tränen von den waldgrünen Augen fielen. Die Lippen bebten und zeigten die makellosen weißen Zähne, die Spitz und gefährlich aussahen.
„Kein… Wunder… dass dich niemand haben möchte… MIKA!“, schrie der Raptorjunge verletzt.
„Kein Wunder… dass alle von dir weglaufen… du Arschloch. Kein Wunder… dass dich dein Vater nicht mehr haben wollte!“, der Raptorjunge stand langsam auf und der weiße Bauch und die weiße Brust, bewegten sich schwer beim Atmen. Mika wich langsam zurück und nicht nur, weil jetzt der Raptorjunge langsam auf sie zukam, sondern auch, weil die Worte ihm im Herzen trafen.
„Bestimmt haben sie sich nicht einmal zu dir zurückgedreht, als sie alle von dir gegangen sind, oder davongelaufen sind. Du bist Hinterlistig, hast keine Eier, keine Ehre und das nur, weil du schwul bist. Schwule haben sowas nicht! Schwule sind nichts wert! Du bist nichts WERT!“
Mika schossen die Bilder durch den Kopf, als Nektos, Harlan und Matos, einfach gingen ohne sich zu verabschieden, oder ein Wort an ihn gerichtet zu haben, verschwanden. Er sah Randel, der ihn verlassen hatte. Er sah wieder Argos auf dem Sand sitzen und dabei nicht auf seine Frage Antworten konnte.
Mika Herz riss sich komplett auf, weil alles was der Raptorjunge sagte, wahr war. Alle haben ihn verlassen, ihn wehgetan. Sogar der Gepardenjunge hinter ihm rannte nun von ihm davon. Immer mehr hörte Mika und immer mehr Tränen, liefen ihm über die Wangen.
„Na kleiner weinender Mika? Wo sind jetzt alle? Wo sind deine Freunde? Wo sind deine Brüder?“
Mika ließ den Kopf hängen und fing zu schluchzen an.
„Nicht… da…“, hauchte er und dann, versagten seine Beine. Er schaffte es noch gerade so, dass er in die Hocke gehen konnte, bevor er seine ganze Trauer, aus sich lassen konnte.
Aris saß geraden neben seinen neuen Freunden und er musste sich ordentlich zusammenreißen. Denn, was er vor sich sah, war für ihn höchst erregend und er wollte nicht, dass die anderen vielleicht zufällig sehen, was zwischen seinen Beinen war. Aber er merkte auch, dass die anderen sich zurückhielten und nicht auf den Platz sahen und das, kam ihn schon seltsam vor. Während er darüber nachdachte und langsam den Teller leeraß, bemerkte er den Gepardenjungen erst dann, als der weinend vor ihm stand.
„Aris… MIKA!“, sofort sprang Aris auf und der Teller zerbrach.
„Wo ist er?“, weinend zeigte der Gepardenjunge zu der Gasse und Aris rannte gleich los. Seine Gedanken überschlugen sich und er hoffte, dass es Mika gut geht. Er hörte schon von weiten Mika weinen, dass man wegen der Musik nicht auf dem Platz hören konnte. Als er in die nächste Ecke einbog, sah er Mika in der Hocke und das Gesicht auf den Knien gepresst. Vor ihm stand ein großer und starker Raptorjunge, der Mika die schlimmsten Sachen sagte. Und was er hörte, war schlimmer als ein Schlag ins Gesicht.
Ihm kamen selbst die Tränen, weil er schon ahnte, dass er Mika kaum helfen konnte. Aber er musste es zumindest versuchen und er warf sich gegen den Raptorjungen. Wie erwartet, hatte er keine Chance. Lässig schlug ihn der Junge in der Luft mit der Rückhand zur Seite und er flog durch die Luft gegen die Wand. Die ganze Luft wich durch diesen Schlag aus seinen Lungen und als er auf den Boden aufschlug, atmete er den Sand ein, wodurch er einen heftigen Hustenanfall bekam.
„…genauso unbedeutend wie du Mika. Deswegen haben dich deine Brüder verlassen, weil du für sie Unbedeutend bist, weil du ein kleiner, weinender, hässlicher und dicker Junge bist, der nichts ohne seine Freunde auf die Reihe bekommt! Geh zurück in das Loch woher du bekommen bist, Kriech in deine Mutter zurück, die dich bestimmt verlassen hat und bestimmt sogar froh darüber ist, dich verlassen zu haben.“
Aris zog sich zu Mika. Mika brauchte ihn, mehr denn je. Mika weinte so schlimm, wie noch nie zuvor. Aris wollte bei ihm sein, konnte es aber nicht mehr, weil der Raptorjunge auf seine Hand trat und es somit verhinderte. Nun fing auch Aris zu weinen an, weil er nicht stark genug war, um bei Mika sein zu können.
„Mika… Hör nicht auf ihn! Mika! Ich bin für dich da!“
Menes zuckten die Ohren. Er hörte Mikas Namen sagen und es klang völlig verzweifelt. Er hatte mittlerweile mit dem Weinen aufgehört. Und das lag an Mika. Mika war der erste Junge, der ihn nicht gehänselt, ihn als Untier, oder als Missgeburt beschimpft hatte. Und wie seine Mutter, hatte er genau so ein wundervolles Grinsen. Menes seufzte und dachte nach. Aber, er konnte sich nicht entscheiden. Deswegen spielte er mit seinen linken Zopf, den ihn seine Mutter gemacht hatte. Es war ein schöner Zopf und er hatte geglaubt, dass die anderen Jungs beim Lehrmeister, es genauso sehen. Doch sie lachten ihn deswegen nur aus. Mika aber hat ihn nicht ausgelacht. Mika hat ihn sogar einen Arm um die Schulter gelegt, wie es sein Vater immer tat, wenn er nach den Lehrstunden nach Hause kam.
Er packte nun den Zopf und zog fest daran. Als es schon gefährlich knirschte, seufzte er und ließ den Zopf wieder los. Seine Ohren zuckten wieder, als er ein stöhnen und dann ein sehr lautes schluchzen hörte. Blitzschnell war er auf den Knien und hatte die Tischdecke schon angehoben, als er innehielt.
Nachdenklich, sah er runter, aber als er wieder ein „MIKA!“, hörte, leise und gedämpft, ballte er die Fäuste und seine Tränen versiegten. Zuerst ging er langsam, bis seine kurzen Beine rannten. Er hörte woher alles kam und als er in die Gasse abbog, trat ein Raptorjunge auf den hockenden Mika ein und Menes gesamte Wut, seine ganze Verzweiflung, einfach alles was er seit Jahren mit sich trug, sammelte sich in der Faust, die er dann in das Gesicht des Raptorjungen entlud, der wahrlich überrascht wegen ihn, auf die Faust sah.
Es knallte laut.
Aris sah, wie der Raptorjunge fast zwei Meter durch die Luft flog und er nun endlich die Hand frei hatte. Schnell richtete er sich auf und nahm den weinenden, schluchzenden und getretenen Mika in die Arme. Dabei sah er nach rechts und er erblickte Menes, der weinend die Faust ansah und dann langsam zur Wand ging, um sich an der Wand runtergleiten zu lassen.
Da sah er nach rechts und der Raptorjunge hielt sich den Kiefer, als der sich langsam aufsetzte. Die Lippe war aufgerissen und lässig, spuckte der Blut und Speichel auf die Seite. Aris wusste nicht mehr weiter, als sogar dieser Schlag, den Raptorjungen nicht zum Aufgeben zwang. Der Junge sah zwar nicht so aus, aber er hielt einiges aus. Jedoch, als sich ihre Blicke trafen, war keine Spur mehr zusehen von Hass und Kampfeslaune. Stattdessen, stand er Raptorjunge ächzend auf, klopfte sich den Sand von den Schenkel und kam langsam auf sie zu, wobei die Hände unter den Bändern des Lendenschurzes steckten.
Menes reagierte sofort und Aris sah den Halbgreifen verwundert an, als dieser ihn und Mika umschlang. Er sah in Menes Augen, dass es noch ruhig weitergehen konnte.
„Ist schon gut, ich gebe auf.“, sagte der Raptorjunge und setzte sich links von ihnen an die Wand. Lässig lagen die Hände auf den Knie, die etwas angezogen und angewinkelt waren.
„Tze… jetzt hör schon auf zu weinen Mika, es tut mir ja leid was ich gesagt habe.“
Da brach aus Aris die Wut auf und hasserfüllt, starrte er den Raptorjungen an, als alles aus ihm ausbrach.
„DU HAST KEINE AHNUNG WAS MIKA ALLES DURCHGEMACHT HAT! ER WURDE VERRATEN, ALLEINGELASSEN UND VON SEIN ZU HAUSE ENTRISSEN!“, schrie Aris und konnte nicht mehr. Er konnte nicht mehr Mika so weinen hören. Sein Mika, sein Bruder, war am Boden zerstört.
„Und glaubst du, dass er der einzige ist? Den meisten geht es so und weinen nicht so wie Mika. So ist das Leben, meine Herren.“
„Aber… du hast ihn mit Absicht verletzt und nicht, weil das leben es so wollte…!“, hauchte Aris zurück und vergrub das Gesicht in Mikas Hals, der auf nichts mehr reagierte.
„DESWEGEN ENTSCHULDIGE ICH MICH JA!“, schrie der Raptorjunge zurück und seufzte dann lange. Dann war es lange Zeit still und nur das weinen von Mika war zu hören.
„Jetzt hör schon auf Mika. Du bist ein Prinz und ein zukünftiger Pharao… ich… es tut mir wirklich leid. Ich habe es wirklich nicht so gemeint. So glaub mir doch… ich… SCHEIßE!“
Der rot-weiße Raptorjunge stand auf und ging dann vor ihnen auf und ab, während der nachdachte. Dann blieb er wieder stehen und stampfte einmal auf. Die große Kralle Klackte laut und Blut wurde auf den Boden gespuckt.
„Ich hol lieber eure Eltern…“, hörten sie ihn dann sagen und da, bewegte sich Mika.
„Nicht…! Tu das nicht…!“, hörten sie ihn alle sagen. Mika wischte sich die Tränen von den Wagen und Augen und sah hoch zum Raptorjungen.
„Wieso nicht?“, kam es zurück und Mika sagte etwas, was Menes völlig überraschte.
„Weil dann… *schluchz*… die Feier zu Ende ist und… *schluchz*… du dann ärger bekommst…!“, Aris war völlig verdutzt von dem und er hätte gedacht, dass das Mika wollte, das der Raptorjunge ärger bekommt. Doch stattdessen, machte sich Mika mehr Sorgen um ihn und die anderen, als um sich. Doch dann fiel es Aris ein, wieso Mika so reagiert. Er hat es von Grendal gehört, was mit Mika Brüder passiert war, als Hator vor Wut explodiert ist. Mika wollte nicht, dass der Raptorjunge das gleiche Schicksal ereilt. Sein Bruder wollte nicht, dass ihn deswegen der Raptorjunge zu hassen anfing. Und in dem Moment, konnte er nicht anders, als sein Lippen auf die von Mika zu legen. Diese Herzensgüte von Mika, war genau das, wieso er ihn jetzt küssen musste.
Menes und der Raptorjunge starrten völlig verdattert auf Aris und dann auf Mika, als sie sich lange küssten und dann, leise zu kichern anfingen. Von einem Moment auf den nächsten, schien als ob alles vergessen wäre und nur, wegen einen Kuss.
Als Menes das sah, zog er sich langsam zurück. Er nutzte den Moment, wo der Raptorjunge auf Aris und Mika starrte, um sich davonzuschleichen.
Mika wischte sie die letzten Tränen von den Wangen, während seine Hand von Aris gehalten wurde. Erleichtert lehnte er sich dann zurück an die Wand und sah dann nach rechts, wo ihn Aris einfach nur grinsend ansah.
„Also seid ihr beide wirklich schwul?“
„Ja sind wir.“, gab Mika zurück und sah nach links zum Raptorjungen, der wirklich lässig dasaß und wieder die Arme an den angezogenen Knie abgesetzt hat.
„Und Brüder?“
„Halbbrüder, weil wir beide aufgenommen wurde von Hator und Otto.“, sagte Aris noch breiter grinsend.
Kurz wurde es still und Mika brannte die ganze Zeit eine Frage auf der Zunge, die er dann einfach stellen musste, egal ob sie peinlich war, oder nicht.
„Wieso hast du das den Gepardenjungen angetan?“
„Weil er süß und ich heiß war. Ganz einfach.“
„Also bist du auch schwul?“, fragte Aris ganz überrascht.
„Klar, wie jeder Junge hier. Ist es euch noch nicht aufgefallen? Jede Familie die eingeladen wurde zur Feier, hat einen schwulen Sohn. Und jeden habe ich schon einmal angebaggert, bis auf den süßen Gepardenjungen.“
Das erklärte sofort, was Aris vorhin aufgefallen war, als er bei den anderen saß.
„Aber so… wie ist eigentlich dein Name?“, fing Mika ernst an, endete aber dann recht schüchtern.
„Nio, einfach zu merken.“
Mika lächelte, weil der Name wirklich einfach war.
„Willst du mich jetzt wegen meinen Namen auslachen Mika?“
Mika schüttelte den Kopf und grinste noch breiter.
„Nein, er ist einfach, aber auch wunderschön.“
Mehrmals glitten die Augenlieder über die wunderschönen grünen Augen, die Mika verwirrt ansahen.
„Hey… du musst aufpassen, sonst könnte ich es noch ganz anders auffassen!“, kam es bedrohlich zurück und Mika und Aris mussten kichern, als sie das hörten.
„Hört auf zu kichern… sonst haue ICH euch eine rein…!“
Das reichte aus, um Mika und Aris schallend zum Lachen zu bringen.
Nio hörte und sah sie lachen nach seinem verzweifelten Versuch, sie auf Distanz zu halten. Jedoch, wie mehr er versuchte die Distanz aufrecht zu behalten, umso mehr kamen sie zusammen. Das war ihm bis dato, völlig fremd. Bisher brauchte er keine Freunde, war immer alleine und nahm sich einfach, was er wollte. Die Schläge die er daraufhin bekam, meistens von den Eltern der Jungs, die er gevögelt hatte, nahm er gerne hin. Sein Vater kümmerte es nicht, was er machte, sofern er wegen ihm keine Probleme bekam.
Doch dieses Warme lachen, die Güte die ihm Mika gezeigt hatte, das Händehalten der zwei, der eine Kuss, ließen in ihn eine Eifersucht aufkommen, gegen die er nur sehr schwer ankam. Er wünschte sich plötzlich sie zwei als Freunde zu haben und nicht nur, weil sie ebenfalls schwul waren und er sie vielleicht vögeln konnte. Nein, er wollte mit ihnen einfach mehr Zeit verbringen. So wie jetzt, einfach lachen und den Moment genießen.
Doch gerade, als er sie das fragen wollte, suchte ihn seine Vergangenheit und sein Leben heim und schnell stand er auf und während er wegging, sagte er noch: „Ich muss los.“