Kapitel 26

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 26

Erkenntnis und ein frühes Ende

Paul stand auf dem Gang und atmete tief durch. Er spürte deutlich, dass ihm die Kontrolle entglitten war und dass diese Wissenschaftler hier, jeden Weg gehen würden, jede noch so verwerfliche Entscheidung trafen, egal was passiert und Moral und Ethik schien ihnen fremd geworden zu sein. Klar, auch er war Krondal verpflichtet, aber noch mehr seiner Mannschaft, die ihm vertraute. Wäre er in der Lage dieses Vertrauen nicht zu zerstören? Im Moment sah es anders aus und dagegen musste er etwas tun.

So sah er sich um und Renner sowie Jansen bogen gerade um die Ecke. Wie sie auftauchten, schnippte er mit den Fingern und winkte sie zu sich heran.

„So, ihr beiden. Wir machen uns jetzt an eine kleine, aber feine Aufgabe“, hub er leise an, als sie ihm gegenüber standen.

„Wir sind ganz Ohr“, erwiderte Jansen.

„Ich mag nicht was hier vor sich geht und will nicht, dass es irgendein Drama gibt. Aber ich will mehr Informationen. Alles was ich weiß ist auf Mutmaßungen aufgebaut und das gefällt mir nicht“, erklärte er seine Intention.

„Was haben sie vor?“, fragte Renner frei heraus.

„Wir gehen jetzt in den Computerraum und werden uns in einer Ecke eines Rechners bemächtigen und einen Plan dieser Station besorgen. Es muss eine Art Archiv existieren und ich will verdammt sein, wenn da nicht die Antwort auf alle Vorgänge liegt.

„Endlich mal was konstruktives“, frohlockte Renner und lächelte begeistert.

„Nicht so früh gefreut, P.S.C. Wir müssen im Untergrund graben und extrem gut aufpassen. Ich befürchte nämlich, dass die Informationen gut versteckt sind und man uns diese nicht freiwillig überlassen wird.“

„Haben sie sonst noch ein Anliegen?“, fragte Jansen.

„Ja. Wir haben jede Menge militär-technisches Personal mitgebracht. Dreißig von uns sind in der IT und der Konstruktion ausgebildet. Wenn mich nicht alles täuscht, dann gibt es eine Ebene -40 in der Anlage und da befinden sich noch nicht umgesetzte Pläne eines Kampfroboters. Es ist mir ein Herzenswunsch, dass wir dieses Projekt aufgreifen und in die Tat umsetzen. Wer weiß, ob wir dieses Mittel irgendwann zum Einsatz bringen müssen. So wie dir hier herumbasteln kann es sehr wohl sein, dass die Cherit schneller nervös werden als uns lieb ist und dann Gnade uns Gott“, murmelte Paul nervös.

„Alles klar, Master Sergeant. Wir machen mit“, bestätigte Renner ihre Einsatzbereitschaft.

„Sehr gut. Genau das was ich brauche. Und jetzt lasst uns starten.“

Im Computerraum angekommen, stellte das Trio fest, dass sie allein waren. Warum auch nicht, waren doch mehr oder weniger alle Wissenschaftler im Labor versammelt und diskutierten mit ihrem Leiter, Doktor Thomas, über das weitere Vorgehen bezüglich Harris' Schwangerschaft.

„Besorgen wir uns, was wir brauchen“, befahl Paul kurz und knapp.

„Aye, Sir!“, bestätigte Jansen und klemmte sich hinter die Tastatur, ließ die Finger fliegen.

Minuten später ward er fündig. „Ich habe da was, Sir!“, verkündete er stolz.

„Zeigen sie es mir“, orderte er.

„Jetzt und hier?“, witzelte Jansen. „Sie gehen aber ran.“

„Lassen sie die Sprüche, P.S.C. Mir ist nicht nach flachen Witzen zumute. Geben sie mir die zehnte Ebene unter null und dann den Weg zur vierzigsten.“

Renner beugte sich schräg neben Jansen zum Monitor und Paul stellte sich hinter ihn.

„Hier befindet sich ein Treppenhaus. Das führt direkt in die entsprechende Ebene. Nebenwege gibt es nicht.“

„Ausgezeichnet Privat und was ist mit der Ebene -40?“

„Da führt ein Aufzug runter. Ebene -10 ist in zwei Hälften aufgeteilt. Die eine erreicht man über die einzelnen Flure, welche zum Aufzug führen. Das Archiv ist davon nicht betroffen und nur über die erwähnte Treppe zu erreichen.“

„Geradezu perfekt für uns. Lassen sie uns beginnen. Informieren sie die Techniker unter uns. Die sollen die Ebene -40 in Beschlag nehmen und sehen was sie vorfinden und was sie machen können. Wir gehen zeitgleich ins Archiv und verschaffen uns mal einen Blick in die diskreteren Unterlagen.“

„Verstanden, Sir!“, kam die Bestätigung und sie verließen den Raum.

Während das Trio sich zum Treppenhaus bewegte, griff Jansen zum Funkgerät und bestellte das entsprechende Personal zur untersten Ebene, gab den entsprechenden Auftrag weiter.

Auf deren Weg begegneten ihnen einige Leute der Sicherheit, welche sich sichtlich irritiert zeigten, aber nicht weiter fragten, sondern die Gruppe aus knapp dreißig Soldaten passieren ließen. Später erreichten sie den vorher angekündigten Aufzug und waren so unauffällig wie möglich von der Bildfläche verschwunden.

Das Trio derweil blieb komplett unbemerkt, erreichte das Treppenhaus, stieg die Stufen hinab und stand vor der einzigen Tür die sich dar bot.

„Jetzt geht’s zur Sache“, verkündete Paul mit gespitzten Lippen und öffnete langsam die Pforte zu den erhofften Antworten.

Ebenso wie die Dreißigergruppe verschwanden sie und gingen ihren eigenen Dingen nach.

Im Labor auf Ebene -6 hatte man in der Tat den Alleingang der Privatarmee nicht bemerkt, war man zu sehr mit Corporal Harris beschäftigt und diskutierte heftig über ihren Zustand.

Thomas kratzte sich nachdenklich unter dem Kinn. „Na schön. Miss Harris, sie gehen bitte auf ihr Quartier. In Absprache mit Master Sergeant Paul sind sie mit sofortiger Wirkung vom Dienst entbunden und unter unserer Betreuung. Machen sie es sich also gemütlich und den Rest erledigen wir.“

„Was bitte?“, fuhr Harris auf.

„Wir begleiten sie ab jetzt. Ihr Zustand ist nicht kritisch, aber sie stehen unter Schock. Daher ist es unsere Pflicht auf sie aufzupassen und ihnen zur Seite zu stehen“, begründete Thomas die Maßnahmen.

„Ich werde tun was sie sagen, aber nur unter Protest.“

„Ich nehme ihren Protest zu Protokoll und bitte sie jetzt trotzdem meiner Anweisung Folge zu leisten“, beharrte Thomas auf seinem Ansinnen.

Der Corporal erhob sich seufzend vom Tisch, zog sich ihre Sachen an und verließ in Begleitung eines wissenschaftlichen Assistenten das Labor, betrat schließlich ihr Quartier.

Während sie sich auf ihr Bett setzte und unglücklich durch das Zimmer schaute, winkte eben jener Wissenschaftler zwei Wachmänner heran und postierte sie vor ihrer Tür. Damit saß die Schwangere in Quarantäne.

Unterdessen fühlten sich Paul, Jansen und Renner im Archiv sichtlich wohl und durchwühlten die Akten. Das meiste war für sie nicht von Interesse, aber plötzlich rief Renner quer durch den Raum. „Ich habe da was, Sir!“

„Schießen sie los“, befahl Paul.

„Wenn ich das hier richtig deute, dann gab es schon mal einen ähnlichen Fall innerhalb der Station.“

„Was? Wann war das?“, hakte der Master Sergeant nach.

„Es liegt etwas zurück, genauer gesagt 85 Jahre. Die betreffenden Personen leben nicht mehr oder sind bereits im Ruhestand innerhalb der Station. Altenhoffer, Laufer, Thomas und Harrison waren beim Fund involviert. Belham ist bereits tot, starb sehr jung“, begann Renner.

„Machen sie weiter“, bohrte Paul.

„Es geht dabei um einen Vorfall, bei dem sich in einem der Quartiere eine zu-nächst vermisste weibliche Person wieder einfand und dort wohl starb. Das Quartier wurde seinerzeit zur Quarantänezone erklärt und einfach versiegelt.“

„Was genau ist passiert?“

„Das weiß keiner genau. Fakt ist nur, dass es sich um Bettina Rayn handelte, welche zusammen mit Belinda Sammers die Station verließ und sich auf einen kleinen Ausflug in die Wildnis machte.

Diese Belinda Sammers kam nie zurück. Lediglich die sterblichen Überreste von Bettina Rayn fand man im Quartier von Beth Solgar und Magan Rodriguez. Rayn war hierbei stark mumifiziert und war wohl in diesem Quartier schon seit über 50 Jahren tot. Wie sie in die Station kam weiß keiner. Was aber sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass man in der Nasszelle ein vierbeiniges junges Raubtier fand. Laut den DNA-Analysen handelt sich dabei um eine Art Raubkatze, einem früher auf der Erde lebenden Smilodon nicht unähnlich. Vermutet wird, dass diese Rayn draußen in der Wildnis einem Lebewesen zum Opfer fiel, geschwängert wurde und bei der Geburt hier im Quartier drauf ging.

Das fremde Wesen war nicht allein lebensfähig und verendete ebenfalls. Nachdem scheinbar genannte Beth Solgar bei der Geburt half und später eines natürlichen Todes starb, während Magan Rodriguez schon länger tot war und man nichts von Bettina Ryan wusste, wurde das Quartier geöffnet und man fand den Schlamassel.“

„So etwas hatte Thomas angedeutet, aber sehr weit abschweifend“, murmelte Paul. „Was ist mit diesem entflohenen Gepard.“

„Das steht in einer anderen Akte. Der wurde von Laufer und Belham aus der Stasis geholt und aus der Station gebracht. Danach ließen die beiden ihn einfach laufen.“

„Na fantastisch. Die spielen hier einfach herum und tischen uns Lügen auf“, knurrte Paul unwirsch. „Wird Zeit denen auf die Füße zu treten. Kommen sie mit.“

Sie verließen das Archiv, stapften die Treppe hinauf und landeten schließlich im Labor. „So. Wo ist Thomas?“, schnauzte Paul.

„Der befindet sich in seinem Quartier“, kam die Antwort.

„Danke. Und keine Sorge, ich finde den Weg.“ Kurze Zeit später stand er vor der Tür und betätigte den Türsummer.

„Herein“, kam es von innen.

Er trat ein und baute sich vor dem leitenden Wissenschaftler auf. „Ich will einige Antworten und am besten wäre Altenhoffer dabei.“

Thomas sah ihn kurz an, hob eine Augenbraue und nickte bestätigend. Er betätigte den Sprechtaster auf seinem Schreibtisch: „Mister Altenhoffer. Bitte kommen sie zu meinem Quartier. Master Sergeant Paul ist bei mir und verlangt nach Antworten.“

„Ich bin auf dem Weg“, kam seufzend die Antwort.

Wenig später stand die gerufene Person ebenfalls im Raum und verschränkte die Arme vor der Brust. „Das es passieren würde war mir klar, aber dass ausgerechnet du darüber stolpern würdest... blöde Sache. Aber sei es drum“, begann Altenhoffer. „Ich vermute, dass es um den entflohenen Gepard und um ein kleines Rätsel namens Bettina Rayn geht.“

„Genauso ist es. Wobei ich die Antworten schon habe. Meine Jungens und ich haben nicht lange im Archiv suchen müssen.“

Thomas sah Altenhoffer vorwurfsvoll an. „Hatten sie mir nicht geschworen, dass diese Unterlagen niemals gefunden würden?“

„Ich hatte mit normalen Suchern gerechnet und nicht mit einem Trupp von Soldaten, die zu gründlich sind.“

„Hmmm..., haben sie denn noch Fragen, Master Sergeant?“

„Eine Frage wurmt mich“, polterte Paul lauthals.

„Und die wäre?“

„Ich will Harris zurück und das lebend“, schoss es aus Paul heraus und er schlug mit der Faust auf den Tisch. „Es ist genug. Mir reicht schon die Tatsache, dass sie mich und meine Jungens einfach da raus geschickt haben, um einen dämlichen Geparden zu suchen.“

„Geparden-Klon bitte schön“, sagte Thomas ruhig.

„Klon? Soll das heißen, dass dieses Raubtier tatsächlich aus ihren Fingern stammt?“

„Sehr richtig, Mister Paul. Und wie wir von Mister Belham und Miss Laufer er-fahren haben, war er sehr wohl intelligent und der Sprache mächtig. Woher er das konnte, wissen wir nicht. Auf jeden Fall ist er da draußen und keiner weiß wo. Diese Bettina Rayn wurde schwanger, auch da draußen und das nicht von diesem Klon-Geparden. Vielmehr lässt die DNA darauf schließen, dass es sich um eine Säbelzahnkatze handelte.

Und was ihren Corporal betrifft... da wissen wir nicht wer es war und was es wird. Daher die Vorsichtsmaßnahmen. Ob die Geburt erfolgreich sein wird, wissen wir auch nicht. Fakt ist, dass wir alles tun werden damit Harris überlebt, aber die DNA des Hybriden ist wesentlich mehr Wert. Das müssen sie verstehen“, erklärte Thomas eiskalt.

„Sie mieses Arschloch“, schrie Paul. „Sie ist mein Corporal, sie ist ein Mensch und eine Frau und kein Versuchskaninchen.“

„Das verstehe ich vollkommen, aber wir forschen hier und Mister Krondal hat seine eigenen Vorstellungen von Werten“, versuchte Thomas die Wogen zu glätten.

„Ich scheiße was auf Krondal. Hier steht das Leben eines Menschen auf dem Spiel.“

„Das haben sie bereits deutlich zum Ausdruck gebracht.“

„Meine Herren!“, mischte sich Altenhoffer ein. „Die Dinge haben ihren Lauf genommen und lassen sich nicht mehr ändern. Miss Harris ist bei Thomas und seinem Team in den denkbar besten Händen.“

„Ich verstehe“, murmelte Paul scharf. „Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“

Altenhoffer strich sich durchs graue Haar und versuchte eine Gratwanderung. „Mister Thomas! Wäre es im Bereich des Möglichen die DNA noch im Mutter-leib zu separieren oder aber den Fötus abzutreiben und dann die Sequenzen zu gewinnen?“

„Im Prinzip, ja“, kam Thomas' Antwort.

„Dann machen sie das. Ich will das beide Seiten zufrieden sind. Haben wir uns alle verstanden?“, versuchte Altenhoffer das Gespräch zu einem glücklichen Ende zu bringen.

„Von meiner Seite her, ja“, lenkte Paul ein.

„Meinetwegen“, seufzte Thomas und verließ den Raum.

Master Sergeant Paul schaute Friedhelm Altenhoffer düster an. „Mein lieber alter Freund. Das war jetzt wirklich eine harte Probe auf die du mich gestellt hast.“

„Ich weiß. Aber leider sind wir nicht auf einem Ponyhof und das da draußen ist kein Streichelzoo. In diesem Urwald lebt alles Mögliche und vor allem Unmögliche, da sind die Drachen im Gebirge das Harmloseste.“

„Das will ich jetzt wissen. Was gibt es da draußen?“

„Einhörner, Pegasi, Raubtiere, Pflanzenfresser. Es ist der reinste Tierpark aus Mythen und Legenden.“

„Und da hast du uns einfach so hineingeschickt. Schäm dich. Wenn dir noch etwas einfällt, dann findest du mich in der Nähe von Harris“, schloss Paul und verließ das Quartier von Thomas, welcher mittlerweile den Corporal aus ihrem Quartier geholt hatte und mit ihr im Labor war, gefolgt von Altenhoffer, welcher seinerseits einen nicht sonderlich unzufriedenen Eindruck machte.

„Wir sind bereits dabei“, intonierte Thomas, als die beiden eintraten. „Wir haben die Abtreibung eingeleitet und ihr Corporal ist stabil.“

„Sehr gut“, knurrte Paul.

Minuten später war es vorbei und der Fötus in einem bereit gehaltenen Gefäß aufgefangen. Er hatte bereits jetzt, nur mehrere Stunden nach der Empfängnis, die Größe einer kleinen Honigmelone und wäre wahrscheinlich in nur wenigen Wochen ausgereift zur Welt gekommen. Seine Grundstruktur ähnelte der des mumifizierten frisch geborenen Vierbeiners, welcher Jahrzehnte zuvor geboren wurde und Bettina Rayn dabei tötete.

„Ihre Entscheidung war richtig, Mister Altenhoffer. Wir hätten Harris verloren“, verkündete Thomas kleinlaut.

„Wie schön“, giftete Paul. „Wie war das mit ihrem Versprechen?“

„Ich habe mich geirrt“, gab Thomas seinen Fehler zu.

„Oh, sie haben sich geirrt. Wie oft haben sie das schon gesagt und wie oft wollen sie das noch?“, schnauzte Paul den Wissenschaftler an.

Der hob nur noch die Hände und wandte sich dem entfernten Fötus und Lau-fer zu. „Entnehmen sie Zellproben und starten sie die Sequenzierung. Wir brauchen die DNA zur Reproduktion.“

„Aye, Sir!“, kam die Antwort und sie machte sich an die Arbeit.

Neun Monate später war es soweit und Thomas saß in seinem Quartier.

„Leitender Wissenschaftler, Doktor Thomas, Datum 23.04.2152.

Die Klonierungssequenzen sind erarbeitet und werden gerade in die Rechner gespeist. Anschließend überlegen wir, wie wir bestimmte Basenpaare in der DNA verändern können um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.“

Er stand auf und verließ den Raum, ging zum Labor. „Wie steht es um unsere Klonreihen?“

„Wir arbeiten an den Kombinationen und lassen entsprechende Modelle erstellen“, antwortete Laufer und Rieger, welche neben ihr saß, sah zu Thomas auf.

„Bevor wir die Klone erzeugen, wollen wir sichergehen, dass sie auch lebensfähig sind“, erklärte Rieger.

„Gute Idee“, lobte der Leiter. „Auch, wenn uns Krondal etwas im Genick sitzt, sollten wir Sorgfalt walten lassen.“

„Machen wir, Sir“, entgegnete Laufer und widmete sich wieder dem PC-Monitor.

Tief im Boden und damit in der tiefsten Ebene der Anlage waren die Arbeiten in vollem Gange.

Die Durchsuchung aller Ecken und Enden hatte Grundskizzen und Baupläne zu Tage gefördert, welche nur einen Schluss zu ließen, hier unten sollte eine der mächtigsten, beweglichen Roboterwaffen entstehen die das Militär je hatte. Der Mech, wie er bezeichnet wurde, sollte alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.

Begeistert machten sich IT'ler und Waffenspezialisten ans Werk und kurze Zeit später glichen alle Nebenräume und auch der Hauptraum einem geordneten Chaos. Überall lagen Einzelteile herum, wurden einzelne Baugruppen zusammengefügt und vertieften sich die Programmierexperten in die Steuerungsdetails des Kampfroboters, wollten einstweilen die Grundlage in Gang bringen.