Das Haus Rosé 2 - Abschiede

Story by Bluewing on SoFurry

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Abschiede

Sie alle sahen hoch und eine Gänsehaut breitete sich über seine Gruppe aus, als sie die vielen Drachen sahen, die tief über der Stadt flogen. Er hörte ihre Flügelschläge, die den Schnee in den Straßen und Gassen aufwirbelte. Minuten ging es so und dann flog ein riesiger, wirklich riesiger roter Drache über sie hinweg. Die Spannweite war mindestens 100 Meter und dann dahinter noch einer, der noch größer war, wenn das überhaupt möglich war.

Es herrschte schreckliche Hektik auf der Straße. Schreie, rufe wurden laut. Ritter ritten auf Anubisse durch die Straße und verkündeten laut, dass ihr Reich sich für einen Krieg vorbereitete. Das alle Ritter sich vor dem Palast versammeln sollen, sowie auch die Stadtwache. Die Hektik, ging schon fast in Unruhen über auf der Straße, als Ritter auf Reitdrachen durch die Straßen marschierten und Antwort für die Bevölkerung gaben.

Nun flogen zahllose Greife über sie und er konnte sie nicht mehr zählen, weil es so viele waren.

„Tom…!“, Alex Stimme war voller Angst und Tom hatte ebenfalls so große Angst wie sein Junge jetzt. Doch was viel schlimmer war, was er im Herzen spürte. Ein Krieg bedeutet Tot und auf Tot folgt leid. Eine Welle des Leids wird über sie alle kommen. Bekannte würden nicht mehr zurückkommen, Kinder würden ohne Vater oder Mutter aufwachsen müssen.

Tom fing zu zittern an und im nächsten Moment, waren Radus und Talus für ihn da. Sie stellten sich vor und hinter ihm und drückten von beiden Richtungen gegen ihn. Es half, sehr sogar. So fühlte er sich sicher, weil er sie beide an seiner Seite wusste.

Dann geschah wieder was. Links von ihm hörte er seinen Namen von jemanden laut aussprechen, doch dort war keiner. Er brauchte seine Zeit, bis er sich daran erinnerte, dass Richard ein Spion immer bei ihm hat.

„Tom…! Du sollst zurückfahren. Das Archaische Reich und das Reich von König Karl, werden jetzt alle Truppen mobilisieren, um sich gemeinsam das Menschliche Reich zu stellen. König Richard möchte dich in Sicherheit wissen und auch… ich soll dir von Karl ausrichten… Tom, mein Königreich, Richards und das von Pharao Hator, das Reich von Ascardia, wir werden uns gemeinsam an den goldenen Sanden in Ascardia den menschlichen Eroberer stellen. Behalte solange Axel bei dir, bis die Körnung stattfindet. Wir versammeln jetzt alle Archaischen Krieger vor dem Haus Rosé, um dann morgen mit der Versorgung der Stadt, die Armee nach Westen marschieren zu lassen. Ich möchte das du verstehst, dass erst in drei Wochen der Tag sein wird, wo wir uns den Gegner stellen werden. Wir werden uns nicht mehr wiedersehen, denn ich und Richard sitzen schon mit Pharao Hator auf einen Drachen und fliegen Richtung Küste und von dort aus dann, nehmen wir ein Schiff nach Ascardia. Ich… soll dir von Richard sein Danke ausrichten und er ist sich sicher, dass wir uns wiedersehen, doch ich bin da nicht derselben Meinung. Deswegen, Tom, Danke das du für mich da warst, danke für die wunderschönen Stunden am See, dass du mich in den Schlaf gestreichelt hast, dass du in meinen schlimmsten Moment, der moralische Kompass warst. Ich werde dir das nie vergessen, Axel wird das nie vergessen und deswegen Tom, weil du mein Liebhaber, mein engster Freund bist, bist du nun ein Freund von der königlichen Familie van Helm. Du darfst neben dem Thron stehen und Axel zur Seite stehen, denn ich werde es nicht mehr können. Denn ich möchte gemeinsamen mit den Truppen an der Front stehen, ich möchte für die 5000 Toten kämpfen und ihnen zeigen, dass ihre Leben, für alle Leben auf den Kontinent geopfert wurden. Durch sie, fanden ich und Richard zusammen, fanden unsere Reiche zusammen und zusammen, werden wir für euch alle kämpfen!“

Es dauerte mehrere Sekunden, bis Tom wirklich verstanden hat, was er gehört hatte.

„DAS SOLL WOHL EIN BESCHISSENER SCHERZ SEIN?!“, schrie er außer sich und drückte Radus nach vorne, um sich nach links wenden zu können.

Es dauerte wieder ein paar Sekunden, bis sich der Spion zeigte. Zwar nicht ganz, aber er konnte gut die Konturen erkennen.

„Was heißt alle Krieger? Wieso nicht wiedersehen? Wieso jetzt alles!“

Die kleine Echse vor ihm zitterte leicht und in dem Moment, war Tom fast alles egal. Er setzte Alex jetzt auf die Pfoten runter, der sich sofort an Tom festklammerte und mit entsetzten Augen sich umsah. Schnell zog er seine Jacke aus und streifte es der zitterten, halb sichtbaren Echse über. Die Finger die sich auf seine legten, waren eiskalt. Deswegen nahm er ihn jetzt in die Arme, um ihn wärme zu spenden und leise hauchte die Echse ihn seinen Dank aus.

„Erzähl mir alles!“, bat er ihn dringlich und der kleine Spion drückte sich noch fester an ihm.

„A-Alle… Krieger, mehr als 4 Millionen vom Archaischen Reich werden nach Ascardia gesendet. Dazu noch 4000 Ritter von Karl, alle Drachen die er erübrigen kann und auch alle Greifen. Zuerst wollte Richard nur die aktiven Krieger schicken, doch die Clanführer sendeten dann alle. Nun sind es mehr als 4 Millionen Brüder und Schwester. Tom… mir tut der Kopf weh… es widr so viel gesprochen, organisiert… unser Volk… mehr als die Hälfte wollen für alle Kämpfen. Aber… wenn wir verlieren sollten… Deswegen werden sich die anderen Königreiche für den Kampf auf diesen Kontinent vorbereiten, doch auch sie schreien für den Kampf, auch sie wollen Kämpfen. Tom… Tom… das ist ein verdammter Weltkrieg…!“

Tom fiel fast in Ohnmacht als das letzte Wort fiel. Geschichten hat er gehört vom letzten großen Krieg, als die Menschen in ihr Kontinent einfielen und mit nur mehreren tausend Mann, jeglichen Widerstand zerschlagen haben.

„Ich soll dir noch von Richard ausrichten, dass sich sein Volk vor den Toren von Haus Rosé versammeln und nach dir rufen.“

Keine klaren Gedanken konnte Tom fassen. Es gab jetzt so viel was er im Kopf hatte. Was ist mit den Echsen in seinem Haus. Werden sie jetzt alle abreisen, oder nicht. Können sie die Versorgung für das Haus noch aufrechterhalten, oder müssen sie, wir, jetzt rationieren. Was ist mit Axel! Was ist mit Mika. Soll jetzt das Haus Briefe schicken, um die Prinzen zurück nach Hause zu schicken, oder sie solange bei sich behalten, bis alles vorbei ist. Organisatorisch, ist das nun der schlimmste Fall, den man sich nur vorstellen konnte.

Dann kam ihn ein Gedanke, den er nicht mehr aus dem Kopf bekam.

„Soll ich mitgehen?!“

Für die Moral wäre das ein unschätzbarer Wert. Aber wenn er mitgehen würde, dann würden die anderen auch mitgehen wollen. Albrecht vor allem. Sein Geschick, seine Erfahrung, würde bestimmt den Verlauf der Schlacht beeinflussen.

„TOM!“, erschrocken sah Tom nach rechts und Radus sah ihn ernst in die Augen.

„Wir müssen zurückfahren, du hast ihn gehört.“

Aber Tom schüttelte den Kopf.

„Ich habe wem versprochen beim ersten Schneefall, ihn zu besuchen. Und was ich versprochen habe, werde ich auch halten, Radus.“

Tom hob den Spion auf und ließ ihn auf seinen Arm platz nehmen. Den Weg kannte er zum Hospiz. Und die Straße war jetzt halbleergefegt, somit konnte er voranschreiten. Er ignorierte das was Talus und Radus sagten. Ihre Widersprüche zum Trotz, bog er die nächst Straße nach link ein und nach zwanzig Meter, blieb er stehen und drehte sich nach links.

Es war ein großes Haus, mit großen Fenstern. Die Räume hinter den Fenstern waren erhellt und er sah, wie unzählige Kinder runter auf die Straße schauten, woher sie gekommen waren.

„Hier ist Batu, einer meiner Jungs und ich habe ihn versprochen beim ersten Schneefall, zu besuch zu kommen. Er war mein letzter Junge den ich bekam, bevor… sich alles gewandelt hat. Deswegen meine Freunde, grinst, seid fröhlich und begrüßt ihn herzlich. Ich bitte euch darum als Tom.“

Die beiden Brüder sahen sich an und es war Radus, der dann die Augen schloss und nach einem Nicken, lächelnd die Augen öffnete.

„Werden wir Tom, aber dann werden wir gleich zurückfahren.“

„Gut, abgemacht.“

Tom machte die Tür auf und er stand gleich in einem Wartesaal. Es war hell erleuchtete und links und rechts von ihm standen Reihen von Sesseln. Vor ihm nahm fast die gesamte Wand der Empfangsschalter ein, wo zwei Ärzte dahinter was Niederschrieben. Der eine war ein alter Fuchs, und die Fellspitzen, die normal rot wären, waren grau. Der andere war ein noch älterer Schäferhund. Das Fell hatte schon längst seinen Glanz verloren und die Brille auf der Schnauze, rutschte etwas runter, als der zu ihnen aufsah.

„Tom!“, rief der Schäferhund und schnell ging Tom zum Schalter.

„Doktor Bernhard.“

„Batu hat sich schon sorgen gemacht, dass ihr ihn vergessen habt.“

„Natürlich nicht Herr Doktor. Wie geht es ihm denn?“

„Seine Nieren… naja, es braucht noch Zeit. Aber ich denke… wenn es weiterhin so gut bergaufwärts geht, dann wird er in eine Woche unser Haus verlassen können.“

„Das freut mich sehr zu hören! Dann kann ich zu ihm rauf?“

„Natürlich, aber bleiben sie nicht zu lange, normal sollten sie schon alle schlafen, aber naja… es stehen schlimme Zeiten bevor.“

„Sie wissen es schon…?“

Der Doktor hob ein Blatt Papier auf und reichte es Tom.

„Sie melden sich freiwillig?“

„Ja, ich bin zwar alt, aber unsere Männer brauchen auch Ärzte. Ich und mein Kollege Doktor Wäger, wir sind auch ausgebildete Feldärzte. Gemeinsam werden wir… wir werden unser bestes geben um Leben zu retten!“

Tom gab das halb ausgefüllte Papier zurück.

„Bitte kommen sie zurück… die Kinder…!“

Wortlos beugte sich Doktor Bernhard wieder runter und füllte den Rest des Freiwilligenbescheids aus. Tom indessen drehte sich nach rechts zur Treppe und dabei sah er, wie angespannt Talus und Radus waren.

„Ihr… Ihr wollt… auch?“

Talus spannte sich noch mehr an, schüttelte aber den Kopf. Tom wusste genau, was Talus eigentlich wollte. Bei Radus sah es gleich aus und am liebsten hätte Tom einfach nur geflucht. Doch dann besann er sich, dass er nun Batu besuchen wollte und als sie den ersten Stock erreicht haben, sah er die vier geschlossenen Zimmer und zwei Ärzte mit drei Krankenschwestern, die sich ein Fall anschauten und sich berieten. Gleich die erste Tür links machte er auf und es war ein großes Zimmer, wo sechs Jungs in den betten lagen. Sie unterhielten sich laut, bevor er das Zimmer betrat.

„Batu!“

Die grünen Augen strahlten vor Freude und der kleine und süße rote Bangaajunge riss die Arme in seine Richtung. Schnell ging er zu ihm und setzte sich aufs Bett. Der Spion, den er bei sich getragen hat, stieg von ihm runter und die ganzen Jungs lachten kurz auf, als sich der bunte Spion kurz zeigte und Tom die Jacke zurückgab.

Ein geflüstertes danke bekam er, bevor der Spion einfach vor ihren Auen verschwand. Nun konnte Tom seinen Batu in die Arme nehmen und er war so glücklich, dass es ihn wieder so gut ging. Batu hatte ein einfaches Patientenrock an, wo hinten es nur am Hals und am Rücken leicht zugebunden war. Zum Glück hat Batu auch zugenommen, jetzt konnte man wirklich erkennen, wie süß er war und sie sprachen nicht ein Wort, weil sie einfach beide glücklich waren den anderen in den Armen zu halten.

„Wie geht’s dir mein Lieber?“, sagte Tom dann doch und drückte den Jungen von sich, um ihn an den Schultern festhaltend, zu betrachten.

„Supi Tom! Nimmst du mich jetzt mit?!“, wie gerne hätte er es gemacht, doch leider musste er den Kopf schütteln.

„Leider nein. Doktor Bernhard sagte zu mir, dass du frühestens in einer Woche entlassen wirst. Aber du hast doch eh so süße Freunde hier.“

Tom sah sich die Jungs an und einer war süßer als der andere. Doch alle sahen sie ihn sehr interessiert an, sogar höchst interessiert.

„Hast du ihnen von mir und dir erzählt?“, flüsterte er heimlich Batu zu und etwas zögerlich, kam ein geflüstertes „Ja…“ zurück.

„Hast du zumindest etwas dafür bekommen?“, diesmal war Toms Stimme lüstern und Batu grinste daraufhin sehr breit.

„Als… sie erfahren haben, dass ich schwul bin und… bei dir bin, spielen sie mit mir und kommen jede Nacht zu mir.“

„Um was zu tun?“, hauchte er ihn nun ins kleine Ohr hinein.

„Zu spielen!“, grinste nun Batu übers ganz Gesicht.

„Dann hab dein Spaß beim Spielen und vergiss nicht, auch bei ihnen zu spielen. So, darf ich dir Radus und Talus vorstellen, sie sind meine Freunde und passen auf mich auf.“

Talus und Radus beugten sich runter zu Batu, um ihn die Hand zu schütteln und dabei, schielten drei der fünf Jungs ziemlich ungeniert zwischen den Beinen der beiden rein. Tom wollte am liebsten lachen, weil die sofort ganz große Augen bekamen.

„Ich… würde gerne länger bleiben, aber…“

„Du gehst schon?! Bitte nicht!“

„Mein Lieber… Batu, es… es sind unruhige Zeiten. Man verlangt nach mir und eigentlich sollte ich schon auf den Weg zurück zum Haus sein. Doch ich habe dir versprochen dich zu besuchen und beim nächsten Besuch, nehme ich dich mit. Es sind nur noch sieben Tage, nur sieben! Die gehen schneller vorbei als du dir denken kannst. Schau, wenn du jetzt einschläfst, dann sind es, wenn du wieder aufwachst, nur noch sechs Tage und danach fünf.“

Batu stand kurz vorm weinen. Tom wusste, dass er für ihn wie ein Vater war und wenn diese *Sache* nicht passiert wäre, dann würde er für eine Stunde bei ihm bleiben wollen. So hat er es geplant gehabt.

Deswegen gab er ihm einen sehr sanften Kuss auf die Stirn, obwohl er es am liebsten auf die weichen und dünnen Lippen getan hätte.

„Weine nicht. Du hast noch sieben Tage, wo du mit ihnen und sie mit dir, spielen kannst. Also los und wenn in sieben Tagen dein Atmen nicht nach Samen riecht, dann gibt es einen auf den Popo!“

Sie beide lachten leise und dann der ganze Raum. Denn mit Absicht hat er diesen Satz nicht leise ausgesprochen, weil wohl alle Jungs hier gerade in der bestimmten Phase waren. Und man soll das Leben genießen und so hinnehmen, wie es gerade so ist.

„Bis dann Batu.“, sanft war seine Stimme, genau wie die Geste, als er ihn die Wange mit der Hand streichelte.

Nachdem er aufstand und zur Tür ging, aber bevor er die Tür aufmachte, wandte er sich wieder an Batu, weil der etwas feststellendes sagte.

„Sieben Tage. Sieben Tage hast du gesagt Tom. Du wirst mich in sieben Tagen abholen!“

„In sieben Tagen wirst du in meinen Armen aufwachen.“

„Versprochen?!“

„Versprochen Batu!“

Mit einem winken und dann mit einem Lächeln, verabschiedet er sich von Batu und den ganzen anderen Jungs im Zimmer. Und neben der Tür angelehnt, stand Alex. Vor ihn ging er runter in die Hocke und sah Alex in die Augen. Andreas Sohn starrte runter auf dem Boden und wirkte völlig verängstigt. Alex war nur einer von vielen Jungs, die nun Angst hatten. Bestimmt ist auch Marcell einer davon. Matilde, Karls Hofzauberin und Mutter von Marcell, wird bestimmt an der Seite von Karl sein und ihn nicht von der Seite weichen. Wer weiß wie viele Jungs in solch einer Situation sind.

„Alles wird gut!“, er sagte es nicht nur zu Alex, sondern auch zu Radus, Talus und zum Schluss zu sich selbst. Unter den Achseln hob er Alex auf und setzte ihn auf seinen Arm ab.

„Nun, wollen wir dir ein paar Sachen kaufen gehen?“

Tom wollte etwas die Situation entspannen und den Kleinen auf andere Gedanken bringen. Doch der Versucht schlug fehl und Alex schüttelte den Kopf.

„Dann was trinken, oder essen?“

Wieder schüttelte Alex den Kopf.

„Alex…“, er war ratlos und wieder wollte er was vorschlagen, als Alex leise was sagte.

„Ich möchte dir keine Last sein, Tom.“

Dieser eine Satz, rührte ihn fast zu Tränen. Noch bevor er darauf antwortete, drückte er ihn fest.

„Du bist mir keine Last, Alex. Eigentlich bin ich mit jeden hierhergefahren, damit du was anderes vor Augen hast. Das alles, der ganze Ausflug, habe ich für dich gemacht. Ich wollte dir zeigen… dass du bei mir kein Gefangener bist. Ich wollte dir schöne Erinnerungen schenken, dir was zum Anziehen kaufen, was NUR dir gehört. Es sollten deine Sachen sein, nicht die von Chris, oder von Marcell, oder von Julian. Andreas ist dein Vater, aber du willst bei mir sein und ich freue mich sehr darüber und ich tue mein Bestes, dich wie mein Sohn großzuziehen. Denn… wer sonst hätte dich mit einem Kuss und mit offenen Armen empfangen.“

Als er zu Ende gesprochen hat, verlor Alex schon einige Tränen und sah ihn einfach nur an.

„Wi-Wirklich?“

„Natürlich. Ich hätte den Abend auch oben im Turm verbringen können, aber ich wollte das du das Fest siehst und ich… wie du gelacht hast, wie aufgeregt du auf das Fest warst… das allein, werde ich niemals mehr vergessen. Du bist so ein fröhlicher Junge, der nur Angst hatte. Und ich wollte dir die Angst nehmen und dir zeigen, wie schön das Leben noch werden kann.“

Daraufhin umschlang Alex ihn und drückte das Gesicht in seinen Hals.

„Wenn ich schon… damals gewusst hätte, wie du wirklich sein kannst…!“

„Ich war ein Arschloch damals *schnief*!“

„Das glaube ich dir nicht Alex.“

„Doch, das war ich! *Schnief*… doch bei dir Tom…“

„Ist… Ist schon ok. Bleib bei mir Alex, solange du willst. Doch… arbeiten wirst du im Haus dennoch!“

Unvermittelt fing Alex zu lachen an und drückte das Gesicht noch fester in sein Hals.

„Abgemacht, aber ich will davor… noch etwas Zeit bei dir… verbringen.“

„Abgemacht.“, mit diesem Wort wandte er sich zur Treppe und bedankte sich bei den Ärzten und den Krankenschwestern im Flur, dass sie kurz für sie Still waren. Zumindest konnte er ihnen ein leichtes Lächeln schenken, in der nun dunkelsten Stunde ihres Reiches.

„Tom…!“, meldete sich Radus und er spürte wie dessen Hand sich auf seine Schulter legte.

„Bitte Radus, Alex braucht noch was zum Anziehen.“

„Was mein Bruder sagen wollte war, wir warten bei der Kutsche auf dich.“

Ein lächeln schenkte Tom seinen Freund Talus, bevor sie weitergingen und das Hospiz verließen. Den gleichen Weg gingen sie zurück und die Stimmung war bedrückend. Die Archaischen Echsen versammelten sich um die berittenen Soldaten und hörten aufmerksam zu, was gesagt wurde. Auch die normale Bevölkerung, hörte zu und war geschockt, dass sie sich plötzlich im Krieg befanden. Nun standen alle Stände leer, keiner wollte mehr was essen oder trinken. Die alte Füchsin, die den Kleiderstand führte, schüttelte nur traurig den Kopf und starrte dabei rüber zu den Soldaten. Als sie ihre Gruppe sah, fing sie gleich mit ihnen zu sprechen an.

„Das ich das noch erleben darf… meine Großmutter hat mir erzählt, wie es damals war. Es gab nur noch die kleinen und die alten, alle anderen wurden verschleppt, oder getötet. Meine Großmutter, die Götter mögen sie segnen, war damals nur fünf und es war ihre Generation, die alles aufgebaut hat. Mögen uns die Götter schützen, mögen sie uns alle schützen…“

Tom wollte auf das Thema überhaupt nicht eingehen und deswegen lächelte er und sagte: „Wir würden gerne was für den Jungen kaufen, haben sie auch eine Kabine, oder sowas ähnliches, Wo der Junge es anprobieren kann.

Überrascht hüpfte sie vom Hocker runter, auf den sie saß und kam gleich zu ihnen.

„Sie haben aber einen wunderschönen Jungen! Natürlich, jetzt wo der große Stress vorbei ist… er kann sich hinten umziehen und ich helfe ihnen die passende Größe zu finden.“

Die Füchsin führte sie um den Tisch, wo die ganzen Sachen gestapelt und zum verkauf dargeboten waren. Hinten hingen Jacken für jede Jahreszeit und hinter den Jacken, standen Holzkisten aufeinandergestapelt, was für Tom als ein Lager aussah. Dort war wieder ein Hocker und auf den ließ er Axel runter.

„Na komm, steh auf, damit ich kurz abmessen kann.“, still stand Alex auf und ein kleines grinsen wurde sichtbar, als die alte Füchsin mit Finger und Händen seine Taille, die Beine, Brust und Arme misste.

„Gut, jetzt weiß ich was er für eine Größe und habt ihr schon ein Bild, wie der Junge aussehen soll?“

Tom wusste schon wie Alex aussehen soll.

„Da es mein Geschenk für meinen Sohn Alex ist, soll er so aussehen, wie sein Namensvetter, Axel. Ich möchte das mein Junge wie ein Prinz vom hohen Adel aussieht. Geld spielt dabei keine Rolle!“

Verzückt klatschte die Füchsin leise mit den Händen und sah strahlend den Jungen an.

„Dann wollen wir dich mal richtig rausputzen, oder nicht? Alex ist dein Name? Du hast wirklich einen sehr tollen Vater und du bist ein süßer Junge! Am liebsten würde ich dich knuddeln!“

Ein Lächeln für die netten Worte gab er ihr als Dank zurück und mit ihr gemeinsam, fingen sie die richtigen Sachen auszusuchen an. Er wollte was für die warme Jahreszeit, für die Kühle wie den Herbst und natürlich auch für den Winter. Tom war überrascht welch gute Qualität sie anbot und da fiel ihm ein, dass es sehr lange her war, als er selbst einmal Sachen für sich einkaufen war. Sehr lange war es her.

Am Ende hatten sie alles gefunden und es war teuer, wirklich teuer. 20 Goldstücke konnte er nicht bezahlen und somit, bat er ihr einen Schuldschein auf das Haus auszuschreiben. Sie wollte es nicht, nicht nachdem, was vor kurzem verlautbart wurde. Doch als er ihr seinen ganzen Beutel überreicht, was genau die Hälfte des Betrages war, willigte sie doch ein.

Dann, kurz bevor es zur Anprobe ging, wandte sie sich abermals zu ihm.

„Haus Rosé haben sie gesagt? Sie meinen doch nicht DAS Haus Rosé, oder?“

„Doch, genau das meinte ich.“, gab er zurück und zeigte auf das gestickte Emblem auf seine Winterjacke. Zuerst kniff sie die Augen zusammen und musste sich das Emblem von nahem anschauen, bis sie kurz und laut ein „AH!“ von sich gab und erschrocken zu ihm aufsah.

„Kennen sie eine Julia?“

Sofort fing er sehr breit zu Lächeln an.

„Julia Rivär, ja. Sie ist meine beste Freundin!“

„Ach du meine Güte! Dann musst du dieser Tom sein, oder?“

„Der bin ich.“

Entzückt lachte sie auf und umschlang Tom an der Hüfte.

„Meine Tochter hat so viel über dich Geschrieben! Und du bist ein lüsterner Bube!“

„Dann ist sie wohl zu sehr ins Detail gegangen!“, gab Tom lachend zurück und umarmte sie auch kurz.

„Das habe ich ihr dann auch geschrieben, diese ganzen Geschichten und das mit Benjamin… wer hätte gedacht das er auf Männchen steht… ach du meine Güte! Aber er ist ein anständiger junger Bursche, er ist bei ihr geblieben und sie alle gemeinsam sind noch glücklicher als zuvor. Alles dank Sartesh und dir! Und deswegen, mein lieber und lüsterner Tom, geht der ganze Einkauf auf mich. Als Dank natürlich!“

„Das ist nicht nötig, wirklich nicht.“

„Doch, doch. Ich bestehe drauf. Die paar Goldmünzen tun mir überhaupt nicht weh. Ich habe schon genug Gold auf der hohen Kante, um gemütlich bis zum Ende zu leben.“

„Wirklich? Wieso sind sich dann noch im Verkauf tätig?“

„Na, weil ich die Einzige bin, die so Günstig verkauft. Bei jedem anderen hättest du das dreifache bezahlt, mindestens!“

Aus dem Reflex heraus, gab er ihr einen Kuss auf den Kopf und immer wieder, gab er sich deswegen eine Schelle, wenn das passiert. Doch sie nahm es mit einem kurzen lachen auf und sah zu ihm auf.

„Ich denke nicht das du so eine alte Schachtel haben möchtest.“

„Wer weiß, die alten sind eben die, die am meisten Erfahrung haben!“

Sie beide lachten herzlichst und gingen zurück zu Alex.

„Pass auf Tom, sonst nehme ich dein Angebot ja doch noch an!“

„Bitte nicht!“

Nun da sie vor Alex standen, haben sie genug gescherzt.

„Ich und Tom haben dir ein paar sehr feine Sachen ausgesucht. Du musst nur eine Garnitur anziehen und wenn sie dir passt, dann passen dir die anderen auch.“, sagte Julias Mutter nett und freundlich und legte den Stapel Kleider auf einen Karton neben Alex, bevor sie wieder zurück zum Kleidertisch ging.

„Also Alex, wir haben grundsätzlich für die kühlen und kalten Tage teure Strümpfe gekauft, gleichzeitig sind sie auch eine lange Unterhose. Dann noch feine Lederhosen, kurz natürlich damit deine Beine zum Vorschein kommen können. Hemden, ein Wams für jede Jahreszeit, auch in zwei verschieden Farben. Zwei dicke gepolsterte Lederjacken mit dem Emblem des Landes und eine Dünne Lederjacke… ah und auch noch ein Gilet, für die feinen Anlässe!“

Alex bekam ganz große Augen, als Tom den Stapel durchging und mit denselben Augen, wurde er angeschaut.

„DAS ALLES IST FÜR MICH!“

„Ja, ist es zu wenig?“

Energisch schüttelte Alex den Kopf und stand gleich auf vom Hocker. Sachte strich die kleine Hand über den Stoff.

„Na komm, zieh dich aus Alex.“

Es war zwar kalt, aber nicht so bitter kalt. Dennoch beeilte sich Alex sich beim ausziehen und als der Oberkörper nackt war, zog er ihm das Hemd, das Gilet und dann dem Wams an.

„Und?“

„Es ist… so warm und der Stoff… es fühlt sich so an, als ob ich nichts anhabe!“

„Dann ist es perfekt und nun mach dich unten nackig.“

„Aber Tom! Die werden kucken!“

„Ach was. Na mach schon.“

Alex zögerte und biss sich auf die Lippen. Tom fand es süß, aber überflüssig, weil keiner in de Nähe war und sie gut geschützt von den Blicken durch die hängenden Jacken und Mantel waren. Deswegen machte er selbst die Köpfe bei der Hose auf und bevor Alex protestieren konnte, zog er ihm die Hose samt roter Unterhose runter.

Tom hob eine Augenbraue, vermied es aber nach oben zu schauen, als er sah, wie Unterhose noch mit einem dicken klebrigen Faden Vorfreude mit Alex verbunden war. Sein Junge ist wohl die ganze Zeit ausgelaufen, denn der ganze Intimbereich war völlig nass, was nicht gut war bei den Temperaturen.

„Komm, steig aus.“, sagte er und hob gleichzeitig Hose und Unterhose vom Boden auf, nachdem Alex aus beiden rausgestiegen war. Bevor es aber weiterging, schnappte er sich die Unterhose und wischte Alex damit den ganzen Intimbereich trocken, zumindest so gut es ging. Währenddessen tropfte Alex noch mehr und Tropfen um Tropfen fiel auf den Boden.

„Könntest du damit aufhören.“, flüsterte er und sah dann doch rauf. Alex hatte ganz rote Wangen und konnte den Blick nur für eine Sekunde standhalten.

„Ich kann doch nichts dafür, wenn… du… mich so anfasst…!“

Noch während Alex zur Seite auf dem Boden starrte, pochte einmal Alex Penis und der Penis, der nur so groß war wie sein kleiner Finger, wurde allmählich immer länger. Er wurde jetzt nicht steif, aber der Penis hat jetzt ungefähr die doppelte Länge erreicht und somit, fand Tom, hat der Penis für ihn eine ganz normale Größe für Alex Körper.

Das passte Tom jetzt ziemlich gut. Denn schnell packte er den Penis, entblößte die Eichel, was Alex kurz erzittern ließ und rieb nun die Eichel mit der Unterhose sauber. Das überreizte Alex so dermaßen, dass er sich auf den Hocker setzten musste, um nicht einfach umzufallen wegen dem Zittern am ganzen Körper.

Wieder einmal war Tom begeistert von Alex Penis und Hoden. Strahlend weiß mit einem Hauch von rosarot sah der Schaft und der Felllose Hodensack zu ihm rauf. Die Eichel hatte denselben Ton von rosarot, nur etwas dunkler.

Doch er hatte keine Zeit sich Alex Intimbereich mit den Augen aufzusaugen. Denn durch die Überreizung, hat er Zeit gewonnen und aus der Eichel floss keine Vorfreude mehr raus und somit, war nun Zeit für die Lange Unterhose.

Schnell schnappte er sich das Kleidungsstück und zog Alex noch schnell an. Alex schnaufte warm und schwer, doch das änderte sich schnell, nachdem er ihn auch die Dicke Lederhose angezogen hat, den Wams öffnete und ihn zum Spiegel führte.

„Du schaust… so umwerfend aus, Alex.“

Auch Alex konnte nicht fassen, was er da sah und strahlend sah er einmal rauf zu Tom, bevor er sich wieder im Spiegel ansah. Einmal drehte er sich nach links, dann nach rechts und es kam wirklich alles zu Geltung. Sein Po, der in Tom Augen süß und rund war. Seine Beine, die lang und dünn waren. Und das Hemd, das Gilet und das Wams, ließen ihn wirklich Adelig aussehen. Besonders gut gefiel ihm das Waldgrüne Gilet zum weißen Hemd und das rote Wams darüber. Er wirkte etwas gegen die Kleiderordnung, also sehr grenzwertig für Veranstaltungen und genau sowas, passte ihm sehr gut in den Kragen.

Tom ging hinter Alex in die Hocke und stütze den Kopf auf die dünne Schulter des Jungen ab.

„Du bist mein Prinz… nein… du bist der Prinz, Alex! Und wie es scheint passt dir alles!“

„Ist ja schon gut Tom, du brauchst mich nicht weiter um den Finger zu wickeln. Ich weiß doch das du mich im Bett haben willst!“

„Was? ICH!? Niemals!“, sagte Tom grinsend und stand wieder auf.

„Gut, dann packen wir wieder alles ein und du machst dir schnell das Wams zu und, zieh dir die Jacke drüber, damit dir nicht kalt wird.“

„IST JA SCHON GUT! ICH MACH SCHON PAPA TOM!“, sie grinsten sich beide über den Spiegel zu. Aber nun war es Zeit zurückzureisen. Sie beide haben das bekommen, was sie haben wollten und bevor Tom alles einpackte, überreicht er Alex zuvor noch die schöne dicke Lederjacke. Sorgsam faltete er die Sachen von Julia zusammen und tat sie auf die gekauften Sachen drauf, bevor dann alles in eine leere Kiste kam. Und in der ganzen Zeit, stand Alex vor dem Spiegel und sah sich einfach nur an.

„Wow! Na da ist wer ja zum Anbeißen! Die ganzen jungen Mädels werden auf dich Fliegen!“, Julias Mutter war wirklich entzückt von dem, was sie vor sich sah. Aber dann kicherten Alex und Tom und sahen sich dann kurz an.

„Ich denke nicht das Alex ein Auge auf junge Mädels hat, sondern eher auf die jungen Buben!“

„TOM! DU ARSCH!“, neckte Alex zurück und grinste danach noch breiter.

„NANA Alex! Sowas sagt man nicht zu Tom und besonders nicht in meine Anwesenheit!“

Die alte Füchsin kam ein Schritt näher zu Alex und packte ihm am Ohr.

„Entschuldige dich sofort, sonst ziehe ich dir das Ohr lang!“, statt sich zu entschuldigen, nahm Alex die Füchsin in die Arme und hauchte ein liebevolles „Danke!“.

Tom lächelte, die Füchsin grinste breit und sah warm zu Alex runter.

„Du bist fast wie Julian… Tom, kennst du Julian?“

„Besser als sie denken!“

Da lachte sie wieder auf und umarmte Alex einmal fest, bevor sie ihn wieder losließ.

„Das sagt alles, schon fast zu viel!“

Sie alle lachten laut und dabei musste Tom Alex schon fast an der Schulter von der Füchsin wegziehen.

„Na dann… danke!“, aus Respekt zu Julias Mutter, verbeugte er sich tief und das gleiche tat dann auch Alex, als er das sah.

„Ach du meine Güte! Ich habe mich ganz vergessen vorzustellen! Mein Name ist Olivia Mautan. Aber ihr beide könnt mich einfach Oma nennen. Jeder der zur Familie gehört, nenn mich einfach Oma, bis auf Julia natürlich!“

„Danke Oma!“, beim wiederaufrichten sagte dies Tom und schnappte sich seine Kiste. Auch Alex bedankte sich mit einem „Danke Oma!“, und hielt sich mit einer Hand an Toms Jacke fest.

„Grüßt Julia von mir!“, rief sich noch hinterher, als sie beide in den Schneefall gingen und einige Meter weiter hinten die Kutsche sahen, wo schon alle auf sie beide warteten. Allen voran Talus und Radus, die unten bei Tito und Kibo standen.

Zuerst stieg Tom auf den Wagen und hob dann den gutaussehenden Alex von der Straße, um ihn dann neben sich abzusetzen. Sofort bemerkte er die ernsten Gesichter, die ihn voller Erwartung ansahen. Nur einer sah ihn aber nicht an und das war Adelbert, der vorne saß und die Kutsche führen wollte. Adelbert sah auch sehr angespannt aus und Tom ahnte schon was ihm durch den Kopf ging.

„Adelbert, so schnell wie möglich bitte.“, nachdem seine zwei Leibwächter auch in den Wagen stiegen, fuhr die Wagen schon los.

Da Tom und Alex vorne rechts saßen und er so Alex präsentieren wollte, sah er aber dann doch davon ab. Sie alle wollten was von ihm hören. Babsi, Lambert und Josh saßen mit Vahl rechts von ihm an der Breite. Auf der linken Seite des Wagens saßen seine Fünf auserwählte, die ein kleines Bäuchlein hatten, aber nicht minder so ernst und erwartungsvoll ihn ansahen. Dann auf der anderen Seite von Tom, saß nun Rax und Lofar und ihnen gegenüber am Fass, wieder Radus und Talus.

Doch bevor er anfing, hob er Alex auf seinen Schoß und deckte sie beide ein. Gemütlich legte sich Alex seitlich auf ihm und kuschelte sich in seine Arme, die ihn umschlungen haben, bevor Tom etwas sagte.

„Die Zeit des Friedens ist vorbei. Ab jetzt befinden wir uns im Krieg mit dem Menschlichen Reich. Das Archaische Reich hat alle Krieger und Kriegsbestien mobilisiert, um uns und alle Familien, zu beschützen. Auch Karl hat alles mobilisiert was er hat, die anderen Länder sollen unseren Kontinent beschützen, während der eigentliche Kampf ganz wo anders ausgefochten wird. Und deswegen, schreien alle Länder danach, mit dem Archaischen Reich, Seite an Seite zu Kämpfen, um unsere Zukunft zu sichern. So… sieht es momentan aus… und… ich möchte offen sein… ich sehe, dass es auch Talus und Radus zur Schlacht zieht, vermutlich auch Adelbert. Man kann sich freiwillig melden, was ich so erfahren und gesehen habe. Eure Stärke wird bestimmt gebraucht… aber, und das ist jetzt mein Egoismus, bitte bleibt bei mir… ich… ich will nicht Angst um euch haben… ihr seid meine Freunde… ein Teil… ein großer Teil meiner Familie! Wenn ihr geht… dann gehe ich mit euch!“

Es folgte Stille nach seiner Ansprache und nachdem Sopek auch alles übersetzt hat, sah Tom gemischte Gefühle bei jedem. Allen voran Adelbert, Talus und Radus. Er sah es an ihren Gesichtern, dass sie nun hin und hergerissen waren.

„Also, ich weiß nicht wie ihr darüber denkt…“, fing plötzlich Vahl zu sprechen an und sah in die Runde.

„Aber ich werde verdammt nochmal nicht an der Schlacht teilnehmen! Ich habe Justin um dem ich mich kümmern muss! Ich möchte noch so viel mehr erleben, als in der Schlacht durch einen Pfeil, oder von sonst was im Dreck zu landen. Adelbert, du auch! Was ist mit deinen zwei Buben? Sollen sie ohne Vater aufwachsen? Talus, Radus, ich kenne euch zwar nicht, aber ich sehe doch wie ihr an Tom hängt! Götter, ihr schaut aus als ob ihr in Tom verliebt wärt, wollt ihr wirklich euer Leben verschwenden und statt im Haus Rosé, wo ihr abspritzen könnt ohne Ende, lieber als Leiche neben den unzähligen anderen enden? Wisst ihr… was ihr eigentlich habt?“, sprach das Vahl leiser, aber dafür eindringlicher aus, um dann gleich weiter zu sprechen.

„Ihr habt das scheiß perfekte LEBEN! Ihr braucht kein Gold, kein Silber, kein Kupferling. Könnt essen, trinken und ficken ohne Ende. Ich verstehe euch natürlich, auch mich zieht es in die Schlacht, aber es gibt doch was Wichtigeres worüber ich mir sorgen mache, was ich sehen möchte, was ich erleben möchte. Scheiße nochmal, das Archaische Reich ist gefürchtet und hat eigentlich jeden Kampf gewonnen! Ich bin kein Feigling, aber ich vertraue auf die, die an der Front für uns Kämpfen werden. Ob jetzt drei, oder vier mehr oder weniger sterben, macht das Kraut jetzt auch nicht fett. Wir sind keine Krieger mehr, wir gehören dem Haus Rosé, unsere Ärsche und Schwänze gehören dem Haus Rosé und natürlich auch… Tom.“

Adelbert brummte einmal laut und danach war ein seufzen von ihm zu hören.

„Stimmt schon Vahl, aber wird sind Wachen, Ritter die für das Reich gekämpft haben. Dieser Status, den Schwur den wir geleistet haben… Der ist nicht einfach zu vergessen. Wir haben mit Leib und Seele geschworen, unser Reich zu verteidigen. Zwar müssen wir nicht an unseren Grenzen Kämpfen, doch was ist… wenn wir den Kampf doch nicht gewinnen. Vielleicht wird unser Schwert ausschlaggebend sein um den Sieg zu erringen? Ich würde nicht nur wegen meiner Familie Kämpfen, oder für die anderen Familien, sondern auch für meine Brüder, die neben mir an der Front stehen. Auch sie würde ich beschützen, damit sie zurück zu ihren Familien gehen können. Und ich bin mir sicher, dass, wenn ich gehe, dann würdest du mir folgen wollen, wenn du gesund wärst, oder?“

Das darauffolgende schweigen von Vahl sagte alles aus.

Die Greifen liefen was das zeug hielt. Es schien ihnen sogar zu gefallen wieder alles geben zu können. Und langsam, kam auch ihr zu Hause in Sicht und nicht nur das, sondern auch schon die Armee des Archaischen Reichs. Es waren unzählige. Adelbert verringerte das Tempo und ein Meer aus Echsenköpfen, wendete sich ihnen zu. Sie alle erkannten nicht wer sie waren, wer im Wagen war und deswegen machten sie langsam für den Wagen Platz.

Tom erkannte schwer gerüstete Krieger, andere die wie Radus und Talus gekleidet waren und wahrscheinlich ihre Freie Tage hier im Land verbracht haben. Bei einigen sah er sogar noch Einkaufstaschen. Als sie nur noch hundert Meter vom Tor entfernt waren, sah er dann die Kriegsbestien. Sie waren gigantisch. Die Schulterhöhe von machen war so hoch wie ein Haus, auf ihren Rücken waren Türme montiert, wo darauf Bogenschützen standen. Andere waren nur für den Kampf geeignet und wurde nur von einem geritten. Schwer gepanzert war der Kopf und der Kiefer, wie auch die Vorderbeine und schultern. Die Reißzähne könnten ohne Probleme zwei Mann in zwei Teilen. Ganze Kompanien von Berittene Kriegern, die noch schwerer gepanzert waren, ritten auf Kampfechsen, die etwas kleiner waren als Kai, doch sie sahen genauso wild aus, wie Kai am Anfang.

Die vierbeinigen Kampfechsen, hatten am Rücken Katapulte montiert, um jegliche Mauer zu Staub zu schießen.

Langsam wurde Tom klar, was es hieß ihr Apostel zu sein. Sie alle wollten ihn sehen, bevor es vielleicht zu spät war.

Langsam kamen sie am Tor an und Tom war geschockt. Mit Alex in den Armen sprang er vom Wagen runter.

Albrecht stand in seiner Plattenrüstung und sprach mit Marcell, neben ihn lag Rath auf dem Bauch und sah zu denen zwei runter. Benjamin, der mit einer dicken Reisetasche beladen war und schon die Reisekleidung und den Arztkittel anhatte, hatte seine gesamte Familie in den armen und sie alle weinten fürchterlich. Bernhard in seiner Stadtwachen Uniform, sprach mit seinen Sohn Michael und Barbos und Ratahl waren gerüstet wie Abenteurer und hielten sich die Hände beim Küssen. Auch Totec war gerüstet und sprach mit Acht schwergerüsteten und prächtigen Echsen vor dem Tor.

Dann, durchzuckte ein Blitz den Himmel. Es knallte laut und jeder verdeckte sich erschrocken die Augen. Als Tom die Augen wieder öffnen konnte, sah er Matilde, die zu Albrecht und Marcell lief und sie beide in die Arme schloss.

Haslar und Silar sprachen mit anderen Echsen, die ebenfalls bemalt waren, nur das sie in Blau und Rot am ganzen Körper bemalt waren.

Sogar Qadir mit Kajan, sahen für den Kampf bereit aus und hatten Marschgepäck auf dem Rücken und unterhielten sich leise. Neben ihnen stand Kajal mit einem Tiger, beide gerüstet und sahen sich einfach in die Augen, während sie sich beide in den Armen hielten.

„Schaz`zalar!“ , rief plötzlich Haslar, weil er der erste war, der Toms Wagen entdeckte und ihn vor dem Wagen.

Das rauschen von tausenden geflüsterten Stimmen, erstarb. Die wilden Kriegsbestien wurden beruhigt und es wurde allmählich geisterhaft still.

Im nächsten Moment hörte er, wie ein ganzes Volk auf ihn starrte. Die Halsketten rasselten bei der Kopfbewegung. Hier und da hörte er jemanden „Schaz`zalar!“ flüstern. Tom rannen schon die Tränen runter, als Haslar zu ihm gerannt kam und bevor sie sich umarmten, setzte er Alex auf den Boden ab.

Haslas Duft stieg Tom in die Nase. Wunderschöne grüne Augen sahen in seine.

„Komm mein Schaz`zalar, bevor du zu ihnen sprichst, solltest du dich umziehen.“

Tom spürte seinen Körper nicht mehr, als er davongeführt wurde von Haslar. Er sah sich seine Freunde an, seine Geliebten, seine Vertrauten. Sie alle wollten ihn verlassen, für ihn und alle Kämpfen. Sie alle, würden für sie alle sterben. Das heißt es im Krieg zu sein.

Vielleicht bekommt man nur einmal im Leben die Chance, sein Leben für was ganz Großes zu geben. Und alle die einmal gekämpft haben, oder dafür ausgebildet waren, hörten den Ruf und rüsteten sich für den Kampf.

Als er runter zum Hof geführt wurde, wo schon ein Zelt stand und die weißen Echsenpriester auf ihn warteten, hörte er von hinten Gertrude Albrechts Namen schreien. Da wusste er, dass sie gekommen war um sich auch von ihm zu verabschieden.

Zumindest waren noch Radus und Talus bei ihm, denn ihre schweren Schritte erkannte er sofort. Die Priester verbeugten sich vor ihm und machten das Zelt für ihn auf. Drinnen war es warm und er wurde schon erwartet. Sartesh, Estolfo und Viktor, die nur mit einem Lendenschurz begleitet waren, eilten zu ihm und nahmen ihn in die Arme, bevor sie von den Priestern verscheucht wurden.

„Tom! Sie alle wollen gehen! Ich konnte sie nicht überzeugen hier zu bleiben.“, während Sartesh völlig aufgelöst zu sprechen begann, zogen ihn die Priester nackt aus. Viktor weinte fürchterlich und zitterte am ganzen Körper, während Estolfo ihn in den armen hielt. Der weiße Wolf mit den schwarzen Spitzen an den Ohren, sah mit tränennassen Gesicht einfach nur Tom an.

Seine Apostelhose wurde ihm angezogen, dann folgten die vergoldeten Schulterplatten und der ominöse und gigantische Halsschmuck. Danach, war er fertig und sah Sartesh in die Augen. Sehr lange sah er ihn in die Augen und sein Sartesh, wandte sich langsam von ihm ab und weinte zum ersten Mal in Toms Leben, das ganze Herz aus sich raus. Als nächstes sah er zu Estolfo und Viktor, ihnen lächelte er zu und nickte kaum merkbar. Auch sie wandten ihren Blick von ihm ab und gesellten sich zu Sartesh.

Es war schon alles gesagt.

Einmal atmete Tom tief durch, drehte sich dann um und verließ das Zelt. Als er wieder raufschritt, gingen Radus links und Talus rechts hinter ihm mit.

Jeder Schritt, jeder Atemzug, war schwerer als der vorherige. Immer schwerer wurden seine Beine und als er endlich bei den anderen Priestern stand, gesellte sich auch Haslar zu ihm.

„Das sind die anderen Hohen Priester. Der in Rot ist der Priester des Kampfes, Resdel. Der in Blau ist der Hohe Priester des Geistes, Hubek. Wir drei stehen dir nun bei, werden an deiner Seite sein.“

Der blaue hohe Priester Hubek, war schmächtig, aber in seinen Augen sah Tom eine Messerscharfe Intelligenz. Der Rote war noch Muskulöser als sein Krieger, oder Talus. Unzählige Narben waren über den ganzen Körper verteilt und man sah ihn an, dass der Priester im Kampf geschliffen und geboren war.

„Hubek, Resdel, schön euch zu sehen.“, seine Stimme war schwach und Tom bekam Kopfschmerzen und ihm wurde Übel. Die beiden Hohen Priester verneigten sich tief vor ihm und als sie sich wieder aufrichteten, nahm sie ihn beide kurz in die Arme.

Als das geklärt war und bevor er irgendwas machte, ging er zurück zum Wagen. Haslar und die Priester folgten ihm, sahen aber natürlich sehr verwirrt drein. Alex stand noch beim Wagen und vor ihm ging er in die Hocke.

Auch ihn sah er in die Augen und der Junge begriff so schnell, dass der sofort zu weinen anfing und sich gegen ihn schmiss.

„Alex… was soll ich sagen…“

Der Junge weinte völlig aufgelöst und konnte nicht mehr stehen und deswegen, hob er ihn wieder auf den Arm. Es war schwer, aber er schaffte es mit Alex auf dem Arm auf den Wagen zu steigen.

Er sah zu Lofar, der vor ihm stand beim Fass. Er sah zu seinen fünf Auserwählten, die mit feuchten Augen zu ihm aufsahen. Babsi, Lambert und Josh, die traurig dreinschauten. Vahl, der verbittert auf den Wagenboden starrte.

Zu ihnen setzte er Alex ab und bevor er sie verließ, lächelte er jeden zu.

Toms Herz pochte wie verrückt, als er aus dem Wagen runter hüpfte und zurück zum Tor ging. Nebenbei bemerkte er, wie Adelbert seine Frau in den armen hatte und auf den Rücken die Rüstung als Gepäck draufhatte.

Nachdem er sein Ziel erreicht hatte und mitten vor dem Tor stand, drehte er sich um und, hob die Hände in den Himmel. Kurz schloss er die Augen und atmete ein. Und bei wiederaufmachen der Augen, schrie er in ihrer Sprache.

„MEIN VOLK!“

Tausende Hände streckten sich in den Himmel und Tom spannte alle Muskeln an, sein Feuer im Herzen fing zu brennen an, er ballte die Fäuste, senkte sie und zeigte jedem, bevor er es schrie, was nun kam.

„ZIEHEN WIR IN DEN KRIEG!!!“

Es war Ohrenbetäubend wie tausende Krieger vor Kriegslust schrien und hinter sich hörte er auch Talus und Radu aus voller Kehle schreien, die dann „Schazzalar!“ zu schreien anfingen. Immer mehr stimmten seinen Freunden mit ein, bis jeder hier am Platz „Schazzalar!“ rief. Rhythmisch, mit voller Innbrunst reif eine ganze Armee dies und Tom schritt sicher und in Kamplaune nach vorne zum ersten Krieger und reichte ihm die Hand. Der vollgepanzerte Krieger schlug ein und legte die andere Hand auf seine Schulter. Aber Sekunden später zog sich der Krieger zurück und beugte das Knie vor ihm. Wie eine Welle, knieten sich dann alle vor ihm. Tausende und abertausende Kampfbereite Krieger, senkte ihre Häupter und es wurde wieder Still. Völlig still.

„Möge Alszsass und alle Götter dieser Welt euch segnen!“, schrie wieder Tom und seine drei Hohen Priester wiederholten diese Worte wie ein Mantra für einige Minuten. Und erst, als sie verstummten, erhob sich die Armee langsam und ab da, übernahmen die Neun Krieger, die bei Totec standen.

Tom verstand einige Befehl die geschrien wurden und im nächsten Moment ging Haslar um ihn rum und auch die anderen Priester, umzingelten ihn.

„Hast du das ernst gemeint?“

„Ja Haslar.“

„Du willst wirklich mit ihnen mitgehen?!“, Haslar fast schon zittrige Stimme, war völlig verunsichert.

„Ja, das will ich. Ich will für euch da sein und wenn ALLE Krieger vom Archaischen Reich für uns alle kämpfen, dann sollte ich auch bei meinem Volke da sein und auch, für sie da sein.“

„Das… das…“, zu mehr kam Haslar nicht und stattdessen meldete sich Resdel, der Hohe Priester des Kampfes.

„Das ist sehr Ehrenvoll von dir mein Schaz`zalar. Ich habe nicht weniger von dir erwartet!“, Resdel bestand fast nur aus Muskeln, aber auch in seinen Augen, sah Tom eine feste und willensstarke Persönlichkeit.

„Ich finde das auch nicht gut, der Schaz`zalar muss, darf nicht in den Kampf ziehen, besonders da er uns von Alszsass, gesendet wurde. Er sollte lieber in unser Reich gehen und dabei sein, wenn unsere nächste Generation gezeugt wird und heranwächst.“, sagte der Hohe Priester Hubek.

Tom fing zu grinsen an, als er sich vorstelle in einem Meer aus nackten Echsen zu liegen, wo Tage und Wochen nur der Sex im Vordergrund stand.

„Ich möchte bei den Kriegern bleiben. Ich möchte ihnen moralische Unterstützung geben, denn vielleicht, wird genau das der Unterschied zwischen Sieg, oder Niederlage sein.“

„So sehe ich das auch!“, meinte Resdel und sprach auch gleich weiter.

„Und in der Zeit kann uns der Schaz`zalar zeigen, was wir zwei verpasst haben!“

Tom wusste gleich was Resdel meinte und er sah das auch in Hubeks Gesicht. Das blaubemalte Gesicht drehte sich zu Resdels rauf und schüchtern, fast schon wie ein kleines Kind, starrte dann der blaue Priester auf dem Boden, während der rote Hohe Priester übers ganze Gesicht grinste.

„Wir haben schon was von Haslar gehört und ich muss schon sagen, dass diese Geschichten meine Lenden zum jucken gebracht haben und das, passiert mir wirklich sehr selten mein Schazzalar. Bestimmt haben wir auf der Reise genug Zeit, um die Geschichten umzusetzen. Für den Fall, dass ihr mit uns reist, mein Schazzalar, haben meine Priester schon euer Gefährt zusammengebastelt. Es ist groß, sehr groß und wird von mehreren Tieren gezogen und da uns auch Haslar eure Vorlieben verraten hat, haben wir auch ein paar Tiere für euch vorbereitet. Die weiter hinten auf euch warten.“, flüsterte Resdel lüstern.

Als Tom das hörte, sah er einmal zurück zu seinem alten zu Hause. Seine Familie, seine Freunde und Partner, alle waren sie dort. Für sie ging er mit. Für seine Freunde die ebenfalls mitgingen, ging er mit. Ein seufzen unterbrach den Abschied und des war Hubek seufzen gewesen.

„Ich habe nicht gelglaubt, dass dieser Fall eintritt, aber auch wir haben uns dafür vorbereitet. Mein Schaz`zalar, wir haben zehn der wunderschönen Jungs, die natürlich alle Freiwillig kamen, für dich vorbereitet. Sie alle dienen dir als Polster, als Decke und für viel mehr. Sie sind alle Jungfräulich, sprechen deine Sprach, oder verstehen sie zumindest. Ihre Familien, von denen sie kamen, haben sie euch überlassen und sie sind auch ihr Geschenk an euch.“, flüsterte Hubek nachdem seufzen.

Wieder sah Tom zurück zum Haus und still vergoss er Tränen. Im Geiste verabschiedet er sich von allen und mit fast gebrochener Stimme, wandte er sich den dreien wieder zu.

„Wann brechen wir auf?“

„In einer Stunde, mein Schaz`zalar.“, sagte Resdel feierlich.

„Haslar?“

„J-Ja Tom?“

„Ich möchte das du noch was für mich erledigst, bevor wir abreisen.“

„Und das wäre?“

„Schreib bitte nieder was ich dir gleich sage und überreiche es Sartesh.“

Sofort eilte Haslar davon und währenddessen, sah Tom zu wie sich die Armee formierte. Er wusste, dass es nur ein Bruchteil der Armee war und dennoch verschlug es ihm die Sprache, als er sie alle sah. Eine einzige Dampfwolke bildete sich über die Echsen beim Ausatmen. Das reiben der Plattenrüstungen war über allem zu hören. Gleichzeitig zogen sich die Krieger, die hier ihren Urlaub gemacht haben, ihre Plattenrüstungen an und immer mehr Metall, kam bei den unzähligen Fackel zum Vorschein.

„Da bin ich Tom.“

„Gut, dann schreib nieder.“

Mein Sartesh, Viktor, Estolfo und Lofar.

Es tut mir leid, aber ich musste es machen. Ich kann nicht hinten sitzen bleiben, während alle anderen nach vorne schreiten. Auch ich habe den Ruf vernommen, wie Millionen andere. Ich gehe für euch in den Krieg und für meine Kinder, Keyn und Markus und nun auch, Alex. Und natürlich für Heki, Flo, Kenji und allen anderen. Ich WERDE wiederkommen, so wie ich es immer tat. Deswegen, bitte weint nicht. Halte das Haus in Schuss, befriedige die Gäste und schaut gemeinsam nach meiner Familie. Keyn, mein lieber, lieber Sohn, ich komme gleich wieder. In der Zwischenzeit gib dein bestes und stehe Markus bei. Ihr beide seid meine wahrlichen Söhne, ich werde jeden Tag an euch denken und hoffentlich, denkt ihr auch an mich. Ich liebe euch.

Lofar, bitte stehe Startesh bei, bei der Führung des Hauses. Ihr zwei seid so viel mehr als ich es je war. Schaut auch ab und zu bei Julia vorbei und auch bei Gertrude. Auch euch liebe ich. Genau Lofar, du hast ein Platz in meinem Herzen.

Viktor, mein Herz blutet bei dem Gedanken dich für die kurze Zeit zu verlassen und es tut mir soooo leid, dass du die letzten Tage dich um die Tiere kümmern musstest, anstatt an meiner Seite zu sein. Küsschen auf dein lila Nüsschen.

Sartesh… ich habe dich vernachlässigt. Das weiß ich und war mir immer bewusst. Aber du bist und bleibst meine bessere Hälfte. Nur dir konnte ich richtig und völlig vertrauen. Du bist mein Herz, ein Teil meiner Seele und ich danke dir so sehr, einfach für alles danke ich dir. Doch du musst stark sein, für mich. Während ich weg bin, übergebe ich meine Familie in deine Hände. Und gleichzeitig gebe ich dir auch den ersten Auftrag: Kümmere dich um Axel und seine Freunde. Unser zukünftiger König braucht dich jetzt mehr als je zuvor. Die Krönung steht an, das alles muss vorbereitet werden. Schau das es prächtig wird, dass das ganze Land feiert und jeder Lacht.

Ich liebe euch alle, ihr alle seid ein Teil von mir und ich werde zurückkehren.

_ _

In Liebe

Tom

_ _

PS: Es tut mir leid für Andreas, dass ich ihn nicht willkommen gehheißen habe. Doch auch meine Gedanken sind bei ihm und an die vielen anderen, die dann mit Andreas zum See fahren und dort in unser Leben eingeführt werden. Und wenn ich jetzt jemanden vergessen haben sollte, dann soll der ein Kuss auf die Wange von mir bekommen.

Die drei hohen Priester waren gerührt von seinen Worten, dass sah er in ihren Augen und als Haslar davonrannte, bemerkte Tom, wie seine Freunde aus der Kutsche eskortiert und ins Haus geführt wurden. Sie weinten alle, sogar Vahl vergoss Tränen, wobei es vermutlich Zornestränen waren. Tom wollte sich von ihnen noch richtig verabschieden, doch wenn er das täte, würde er vermutlich noch seine Meinung ändern. Besonders da Alex so herzhaft laut weinte und die kleinen Hände an der wunderschönen Lederjacke zerrten.

Ein kribbeln setzte ein und es fing an seiner Nase an und ging dann über seinen ganzen Körper. Der Wind blies auf und im Wind, hörte er seinen Namen flüstern. Er wusste nicht wieso, aber langsam sah er links an am Wangen vorbei. Dort sah er etwas in einem kleinen Wäldchen weiß scheinen. Es verwunderte ihn, dass es sonst keiner bemerkte, aber als wieder eine Brise aufkam, ahnte er schon wer nach ihm rief.

„Entschuldigt mich, aber ich brauche jetzt etwas Zeit für mich, alleine!“, sagte er und ging einfach drauflos. Zwischen zwei Einheiten, die natürlich seinen Namen als Apostel flüsterten und ihn anstarrten, ging er vorbei und der kalte Schnee fiel auf ihm herab, als er über die Wiese ging und vor sich das Wäldchen als Ziel hatte.

Noch bevor er das Wäldchen betrat, wurde ihm angenehm warm. Wenig später, betrat er eine ganz kleine Lichtung und pechschwarze Auge sahen in seine Richtung. Er ging bis auf wenige Zentimeter an ihm ran und als Begrüßung, schnaufte ihn der strahlendweiße Hengst an.

Tom kamen die Tränen und einfach so, ließ er den Kopf mit der Stirn voran, auf die Stirn des Hengstes fallen.

„M-Mache ich wirklich… das richtige?“

„Typisch und belanglos von den sterblichen.“

„Hast du... *schnief*… niemanden den du beschützen willst.“

„Ich habe ein Männchen und ein Weibchen gezeugt.“

„Liebst du sie denn überhaupt.“

„Liebe… liebe ist so vergänglich, Tom. Mit der Zeit vergisst man dieses Gefühl, so wie ich es tat.“

„Wieso hast du dann mich gerufen?! Wofür bist du da?!“

„Zorn? Auch das ist vergänglich, Tom.“

„SAG ES MIR! HAST DU NOCH IRGENDWELCHE GEFÜHLE!“

Tom hob den Kopf und starrte voller Wut in die schwarzen Augen, die man überhaupt nicht lesen konnte. Wieder schnaufte der Hengst, der sich selbst Orion nannte und hob den Kopf hoch.

„Jedes Lebewesen hat Gefühle, auch ich hatte sie, natürlich. Doch… wenn du mein alter erreicht hast, hast du von allem genug. Ich wandere schon mehr als 3000 Jahre über diese Wiesen, durch die Wälder, über die Berge und habe schon alles erlebt. Ich habe Trauer, Wut, Liebe und Lust empfunden, so oft und dennoch, liegt es schon so lange her, sodass ich die Gefühle schon fast vergesse. Reicht dir das als Antwort?“

„Und wieso… *Schnief*… bist du dann hier?“

„Weil du der erste andere berührte bist, den ich in den letzten 2000 Jahren gesehen habe. Es gibt anscheinend noch einen und das ist der Grund wieso ich hier bin. Ihr habt mein Interesse geweckt und ich möchte den anderen auch noch sehen. Es kann kein Zufall sein, dass zwei Berührte, oder Inkarnationen, am selben Ort, zur selben Zeit sind, oder waren. Das Schicksal ruft nach dir Tom, ruft nachdem anderen und ich möchte ein Zeuge sein, wohin euch euer Schicksal führt.“

„Und dein Sohn? Wird er auch mitkommen?“

„Nein, das gestatte ich ihn nicht. Er soll hierbleiben.“

„Dann hast du doch Gefühle?!“

„Natürlich habe ich sie, sonst wäre ich nicht hier und würde es Larion nicht gestatte mitzugekommen.“

„Wie meinst du das?“

„Schau nach hinten Tom.“

Blitzschnell drehte sich Tom um und vor ihm stand ein anderer Hengst. Dessen Fell strahlte noch weißer, noch intensiver als das von Orion. Und dieser Hengst auf vier Beinen, hatte ein langes geschwungenes Horn. Wie der Vater, hatte der Sohn auch pechschwarze Augen und die Mähne war auch lang, aber bei weitem nicht so lang wie die von Orion.

„Ich werde für die sterblichen Kämpfen!“

„Das wirst du nicht Larion.“

„Doch, das werde ich und nichts kann mich daran hindern! Nicht einmal, du, Vater.“

„Wie es scheint… hast du sie zu lieben gelernt, die sterblichen. Und ich rieche an deinem ganzen Körper, dass es dein Männchen war und dass er auch weiter hinten im Wald sich versteckt.“

„Ja Vater, meine Liebe habe ich ihn geschenkt und er schenkte die seine mir.“

„Tom, jetzt fühle ich ein Chaos in mir. Zum einen bin ich stolz über die Entschlossenheit meines Sohnes, zum anderen bin ich nicht erfreut über den Zustand, dass mein Sohn sich in ein sterbliches Männchen verliebt hat und zum anderen, wie ich meinen Sohn schon einmal gesagt habe, hätte er sich waschen sollen, bevor er wieder vor mir tritt. Es ist nicht gut für alle, wenn mein Blut in Wallung kommt.“

Es wurde komisch still und die Luft knisterte vor Energie, sodass sich Toms Fell hob.

„Nun gut mein Sohn, so soll es sein. Vielleicht ist das Schicksal das alles so gekommen ist. Das du dein Herz ein sterbliches Männchen geschenkt hast. Dennoch wirst du nicht mitkommen.“

„Vater ich…!“

Orion schlug mit dem Huf auf den Boden und das Land, erzitterte. Die Bäume schaukelten fast, der Schnee fiel von den Ästen und der Schnee unter ihnen, blies wie bei einer Explosion davon. Als Tom die Augen öffnete, sah er kein Schnee mehr um sich herum und es fiel auch keiner mehr auf sie hinab.

Es war still, völlig und nach einigen Sekunden, als der Schnee wieder auf sie hinabfiel, schnaufte Larion aus und wollte schon davongehen, bis Orion die Stimme erhob und Larion unvermittelt stehen blieb.

„Ich werde statt deiner für sie Kämpfen. Es wird mich vermutlich viel kosten, doch… ich möchte dich in Sicherheit wissen, Larion. Du bist mein Sprössling. Du bist das Produkt der Liebe zwischen mir und deiner Mutter. Aus Liebe gezeugt, um Liebe zu empfangen. Deswegen möchte ich nicht, dass du mitkommst, weil es von Anfang an meine Absicht war an Tom Seite zu stehen. Und nun geh, genieße die Zeit mit deinen Männchen und wisse, dass ich die Götterdämmerung mitangesehen habe Larion, und dass ich für deine Sterblichen, Kämpfen werde, sodass das Meer erzittern wird, die Berge werden meinen Zorn zu spüren bekommen und der Wind wird sich gegen deine Feinde erheben.“

Nachdem die Worte im Wald verklungen waren, ging Larion davon. Sekunden später, nachdem Larion nicht mehr zu sehen war, kam eine Brise aus der Richtung und sie beide hörten ein Geflüster darin.

„Danke, Vater!“

Orion schnaufte laut und warm aus und wandte sich wieder Tom zu.

„Da nun das geklärt ist, sollte ich dir noch was sagen.“

„Und… das wäre.“

„Deine Aura… sie ist stärker geworden, viel stärker… es… Tom, ist irgendwas Komisches in den letzten Stunden passiert?“

„Nicht wirklich, außer das unser ganzer Kontinent sich für den Krieg rüstetet und ich ein Teil meiner Liebsten zurücklassen musste und ich dich jetzt hier stehen sehe. Nein, alles in Ordnung.“

„Sarkasmus, deiner gefällt mir, aber es ist unangebracht. Ich habe gehört, wie sie Schaz`zalar riefen.“

„Ja, ich soll der sein. Schaz`zalar bedeutet Apostel und ich soll der Apostel von Alszsass sein.“

Tom kam es so vor, als ob Orions Augen größer wurden und er vermutete, nachdem er wieder angeschnauft wurde, dass es ihn wirklich überrascht hat das zu hören.

„Alszsass also… weißt du Tom, Alszsass war meine Großmutter. Sie hatte immer und überall ihre Finger im Spiel.“

„Ist Alszsass nicht neutral? Wieso Großmutter?“

„Ich… habe nur übersetzt. Also von neuem. Ein Teil von Alszsass wurde zur Gottheit, das mich zeugte, besser?“

„Ja, ok, jetzt verstehe ich.“

„Gut, also, das erklärt auch sehr vieles für mich und, ich fühle jetzt Freude, nur als Information für dich, weil du anzweifelst das ich was fühle.“

„Wieso das? Und… tut mir leid wegen vorhin.“

„Ist schon gut. Und wieso ich freudig überrascht bin ist deswegen, weil ich mich jetzt nicht alleine fühle. Ja es stimmt Tom, man kann sagen, dass du der Apostel von Alszsass bist. Jetzt, wo ich das gehört habe, sehe ich das auch an deiner Aura. Dass bedeutet auch, dass ich dir vertrauen kann und ich möchte dir noch was anvertrauen.“

„Und… das wäre?“

„Später Tom, denn wir müssen zurück, dein Gefährt ist vorbereitet und wenn wir losreisen, nachdem du dich verabschiedest hast, erzähle ich es dir dann.“

Tom wollte noch was sagen, doch da drückte Orion die Nüstern gegen seine Brut und Tom stolperte leicht nach hinten. Von Orions Nüstern wurde er nach vorne geschoben und auf dem Weg sah er, dass im weiten Umkreis der Schnee wie weggeblasen vom Wäldchen wirkte.

Sie warteten schon alle auf ihn, wirklich alle.

Seine Söhne stürmte zu ihm und er wäre umgefallen, wäre da nicht Orion gewesen, der ihn mit der Seite auffing. Dahinter kamen Sartesh, Lofar, Viktor, Barbos, Ratahl, Albrecht, Estolfo, Bernhard, Banestra, Totec und zum Schluss Sartesh.

Sie alle nahmen in die Arme, vergossen Tränen und wollte sich von ihm verabschieden, oder ihn auf der Reise begrüßen.

Weiter hinten stand Benjamin mit seiner Familie und neben ihnen die drei Hohen Priester. Bei den Priestern warteten auch Talus und Radus, die einfach grinsend zu ihm sahen, genauso wie die fünf Auserwählten und Rax.

Das Herz von Tom weinte vor Freude und Trauer bei der Verabschiedung. Seine zwei Söhne küssten ihn fast zu Tode und er gab fast alles zurück. Lofar, der ihn nun völlig verfallen schien, wollte ihn aus der Umarmung schon gar nicht mehr rauslassen.

„Ich gehöre dir, Tom.“, flüsterte Lofar ihn ins Ohr und Tom bedankte sich dafür mit einem Kuss. Banestra weinte bittere Tränen und als Tom den Grund hörte, schwor er ihm die Zeit im Bett nachzuholen. Viktor und Estolfo kamen als nächstes dran. Sie sahen schon wie ein paar aus und Tom wusste, dass er zu ihnen gehört. Sie waren Eins und wie gerne würde er Estolfo und Viktor bei sich im Bett haben. Doch sie mussten im Haus bleiben, sie mussten mit den anderen das Haus führen. Mit der Zunge und nass, verabschiedeten sich Tom und Viktor voneinander beim Knutschen. Als er sich Estsolfo zuwandte, nahmen sie sich fest in die Arme und er hörte was Wunderschönes von Estolfo sagen.

„Wenn du zurückkommst, dann werde ich und Viktor auf dich warten.“

Dann kam Sartesh dran. Sein Sarti stürzte sich auf ihn und Tom Empfang ihn mit offenen Armen. Sie gaben sich unzählige Küsse auf die Wange und die Hände von beiden ruhten am Ende auf den Pobacken des anderen, als sie sich anschauten.

„Alles vergeben und vergessen, Tom. Sofern du zurückkommst.“

„Das werde ich, bestimmt. Ich… ich…“

„Ich weiß, wir sind ein Leib und eine Seele.“

Das war genau das, was Tom immer wusste und im Herzen hatte.

„Aber treib es nicht so wild! Ich möchte noch was von deinen Samen übrighaben!“, grinste Sartesh frech und sah dabei verstohlen zum weißen Hengst. Da fiel es Tom auf, dass keiner wirklich Orion beachtete.

„Wundert ihr euch nicht über den weißen Hengst?“

Banestra antwortete sogleich darauf und wie alle andere um ihn herum, grinste Banestra breit.

„Wir haben heute den angekündigten Besuch von sechs Einhörnern bekommen und ihr Götter, sie sind unersättlich.“

Da sah Tom zu Orion und er hörte in seinen Kopf nur „Später, Tom. Später.“

Bevor er sich den anderen Anschloss, die mit der Armee marschieren wollte, wandte er sich wieder seinen Söhnen zu.

Markus und Keyn hielten sich die Hand und beide umarmte er um den Hals und zog sie zu sich.

„Passt aufeinander auf. Wenn ihr zusammenkommen solltest, dann wäre das was noch Schöneres für mich. Ihr beide seid so lieb und auch wenn ihr nicht aus meinen Lenden entsprungen seid, so ist meine Liebe für euch Grenzenlos.“

„Das werden wir und das andere… mal schauen, Check?!“, Tom freute sich sehr deswegen, weil er sich ordentlich bei Markus verabschieden konnte.

„Und Markus, bleib bei Axel, bitte.“

„Das… kein Problem… wir sind noch am Reden, wenn wir eine Pause machen, aber es geht voran.“

„Ich weiß, das mit Karl belastet dich genauso wie Axel. Aber vertrau darauf, wenn ihr ehrlich zueinander seid, dass dieses Thema, dieses schreckliche Ereignis, verarbeitet werden kann. Nur ihr beide könnt es zusammen verarbeiten.“

„Papa…“, schluchzte Markus und Tom gab ihn wieder einen Kuss.

„Und nun zu dir Keyn, mein jüngster… ich liebe dich und da wir beide in letzter Zeit kaum Zeit hatten miteinander zu reden, möchte ich dir sagen, dass die leere in deinen Herzen, gefüllt wird. Es wird kommen, du wirst deinen Liebsten finden, so wie ich es tat und es auch jeder andere hier tat. Lass es zu und lass NICHT zu, dass dich die Trauer zerfrisst. Blicke Hoffnungsvoll und mit einem Lächeln, mit meinem Lächeln nach vorne, verstanden?“

„W-Werde ich, Papa. Und wenn du wiederkommst… weck mich bitte, wenn ich schlafen sollte.“

„Ich werde mich zu dir legen und wir gemeinsam machen ein Auge zu, wie vor so vielen Wochen, ok?“

Keyn nickte an seiner Schulter und auch ihn, gab er dann einen Kuss. Aber dann fiel ihm noch was sehr wichtiges ein.

„Sartesh, holst du in sieben Tagen Batu ab? Wenn die Sonne aufgeht, holst du ihn aus dem Bett, er soll dein Gesicht sehen und sag ihm, dass es mir leidtut.“

„Werde ich machen, versprochen.“, warm grinste ihn Sartesh an und das war das Zeichen seine Söhne loszulassen.

Vor ihm standen nun Albrecht, Barbos und Ratahl, Bernhard und Totec. Alle waren sie für den Krieg gerüstet und auf den halben weg, wobei das nur ein Schritt war, drehte er sich um zu seiner Familie, die er zurücklassen musste.

„Ich danke euch alle. Jetzt kann ich wirklich… Ich werde euch vermissen und ich freue mich jetzt schon, wenn wir uns wiedersehen.“

Als sich Tom wieder umdrehte, war er bereit sich von den anderen zu verabschieden. Allen voran von Julia, um die er auch was bitten wollte.

Doch zuerst nahm er Julian, Daniel und Julia in die Arme. Sie drückte er alles fest und wischte bei jedem die Tränen davon, weil ihr Papa und Ehemann Benjamin, mit in die Schlacht zieht.

„Julia ich danke auch dir für alles. Es… wird schon alles gutgehen und ich werde ein Auge auf Benjamin haben. Und… ich habe auch eine Bitte.“

„*Schnief*… Und die wäre Tom?“

„Pass bitte auf Alex auf. Er ist wie ein Sohn für mich und… er hat es nicht gut verkraftet, dass ich mitgehe.“

„Ich werde ihn mir gleich schnappen, versprochen *schnief*.“

„Danke dir und schöne Grüße von deiner Mutter. Sie hat mir die Sachen für Alex geschenkt die er anhat, der Rest… ich denke der Rest sollte noch in der Kiste im Wagen sein. Und… ich entschuldige mich jetzt schon für die versaute Unterhose, wirklich.“

„Ach… ja, dass… wird wohl kein Problem sein. Ich habe in letzter Zeit mehr solcher Unterhosen im Waschkorb gefunden. Und wirklich, meine Mutter hat dir was geschenkt? Die ist ja geizig bis geht nicht mehr! Das, kann ich dir schon fast nicht abkaufen.“

„Es war aber so, wirklich!“

Sie beide lächelten sich an und dann, bekam Tom einen festen Kuss auf die Lippen von ihr.

„Machs gut Tom und danke wegen Benjamin.“

„Kein Ding Julia.“, daraufhin ließ er sie alle los, aber bevor er weitergehen konnte, stupste ihn Julian am Knie an und schnell beugte er sich zu ihm runter.

„Die Eier von Paps gehören dennoch mir Tom. Ich leih sie dir aber aus in der Zeit, wo er nicht da ist!“, flüsterte ihn Julian ins Ohr und das schelmische und lüsterne Grinsen des Jungen, brachte Tom fast zum Lachen.

„Danke für das Geschenk mein König. Ich werde gut auf die Eier deines Vaters aufpassen. Ich werde sie hegen und Pflegen und wenn er wieder zurück ist, sind sie bereit um gemolken zu werden.“

„Ich vertraue darauf mein Diener!“, das schelmische grinsen verschwand langsam und auch die Lüsternheit. Zurück blieb nur noch ein Gesicht voller Sorge, doch darauf Antwortete Tom mit einem warmen Lächeln und einem kraulen am Kopf.

Als nächstes ging er zu seine fünf Auserwählten und jeden von ihm nahm er in die Arme und gab auch jeden einen feuchten Kuss auf die Lippen. Der letzte war Sopek, der dann Tom an der Schulter packte und ihn nochmals zu sich zog.

„Tom, ich möchte mitkommen. Ich habe schon mit den anderen gesprochen und sie stimmten zu, dass ich mit dir kommen soll. Einer deiner Auserwählten sollte an deiner Seite sein, um zu zeigen, wie großzügig du zu uns warst. Und… für den Fall das es brenzlig wird, kann ich von allen am nützlichsten für dich sein.“

„Ich… verstehe dich Sopek. Aber bist du dir da auch ganz sicher? Was ist mit deinen Söhnen? Willst du nicht lieber hierbleiben und deine andere Seite erkunden?“

Sopek schüttelte den Kopf.

„Ich… wollte schon vorher dir sagen, dass du mich an deiner Seite wissen kannst. Ich… ähm… wir beide… du weißt schon…!“

Tom grinste und legte eine Hand auf Sopek steinharten Bauch, um dann langsam runterzufahren.

„Meinst du das?“, hauchte er ihm zu und durch den hängenden Stoff fühlte er die prallgefüllte Hauttasche, die zwei megagroßen Hoden, die eng Anlagen.

„Genau… das, ja.“

„Hat dir dann das mit Radus nicht gereicht?“

„Es… es war neu und wir beide waren… berauscht vom heißen Wein… doch ich möchte es ohne etwas, bei vollem Bewusstsein erleben, wenn du verstehst was ich meine.“

„Natürlich weiß ich was du meinst. Aber ich habe noch eine Frage und ich möchte das du ehrlich zu mir bist.“

„Frag und ich antworte ehrlich.“

„Wie findest du Radus?“

„Er ist ganz nett und ist einer der besten Krieger in meinen… unser Reich.“

„Das meine ich nicht, eigentlich.“

„Oh… achso… ähm… ich denke…, dass ich noch nicht… wirklich soweit bin, verstehst du?“

„Verstehe. Nagut, dann… gehen wir, oder?“

Sopek grinste übers ganze Gesicht und folgte nun Tom zu Radus und Talus.

„Wollen wir?“

„Wir beide wollen Tom. Wir werden dich beschützen, komme was wolle!“

„Mehr wollte ich von euch beiden nicht hören!“

Als nächstes kamen die Priester dran. Hubek, Haslar und Resdel. Haslar sprach noch mit Silar, aber als er bei ihnen ankam, verbeugte sich Silar von ihm und eilte zurück zum Haus, von wo die ganzen Lustschreie und das stöhnen zu vernehmen war.

„Bereit?“

Die Priester verbeugten sich tief und nickten dann, nachdem sie sich aufgerichtet haben. Dann sah sich Tom um, ob er sich noch von wem verabschieden muss. Er sah Matilde mit Marcell, doch Matilde sah schon hoch zu Himmel und hatte die Arme nach oben ausgestreckt und im nächsten Moment, zuckte wieder ein Blitz und sie war verschwunden. Marcell blinzelte mehrmals, sah aber lächelnd in den Himmel, bevor sich der Junge umdrehte und runter zum Hof ging.

Bei Marcell brauchte er sich nicht mehr zu verabschieden, denn der Junge hatte wohl alles Nötige erfahren und hat wohl auch alles gesagt. Qadir war mit Kajal nirgendwo zu sehen und auch Kajan mit dem Tiger, war nicht mehr da.

Also war alles erledigt und nun war es Zeit für den Aufbruch.

Die ganze Zeit über während er mit den anderen beschäftig war, marschierte die Archaische Arme am Haus vorbei. Die Blicke waren alle zu Tom gerichtet gewesen und immer als sein Blick über die vielen Gesichter ging, sah er Hoffnung darin. Genau das wollte Tom beabsichtigen. Er wollte ihnen Hoffnung spenden, ihnen zeigen, dass sie auf ihn zählen können. Er war nun ein Teil von ihnen und da er nun von Orion wusste, dass er wirklich von Alszsass gesegnet war, fühlte er sich als ein Teil von ihnen allen. Er ein Teil des Archaischen Volkes und sie waren ein Teil von ihm.

„Der Wagen kommt.“, hörte er Hubek, den blauen hohen Priester hinter sich sprechen. Und was Tom sah, war kein Wagen, es war ein Palast. Dieser WAGEN, war riesenlang und auch breit. Es wurde von zwei Kriegsbestien gezogen. Allein die Schulterhöhe war mindestens fünf Meter hoch von den Bestien. Beide hatten sie einen riesengroßen Kamm am Rücken und mit dem Kamm, schätzte Tom die Höhe auf Zehn Meter.

Doch bevor er zum Wagen ging, hörte er jemanden der seinen Namen rief. Als er zurückblickte, über die Köpfe seiner Liebsten, sah er Rax und neben der Echse, sah er eine am Kopf verbundene, große und wildaussende, dunkelblaue Reitechse.

Beide humpelten sie zu ihm und als sie bei ihm ankamen, beugten sie beide die Häupter vor ihm.

„Das ist Randal, mein Geliebter. Wir beide begleiten dich auch.“

„Das geht nicht Rax, schaut euch doch an! Ihr könnt kaum gehen!“

„Egal… Richard hat uns beide dir geschenkt, wenn wir nicht bei dir sind, dann würde mein Clan…“

„Das ist doch egal! Ich werde mit Richard sprechen, dass geht schon in Ordnung!“

Doch Rax schüttelte den Kopf.

„Nein Tom. Das war Richards Forderung und du kannst ihn nicht umstimmen. Zum anderen, bist du mein Schaz`zalar. Mein Clan baut auf dich, auf Alszsass. Es wäre mir und Randal die größte Ehre, dich begleiten zu dürfen.“

„Ihr wisst aber schon… was ich von dir, euch, verlangen werde.“

„Du brauchst es nicht zu verlangen, wie du schon bestimmt im Wagen bemerkt hast. Du kannst über uns verfügen, wir würden uns sogar sehr, sehr darüber freuen. Doch… ich und Randal wollen etwas nachholen, wenn wir dürfen.

Diesmal kam ein lüsternes Grinsen von Tom.

„Dann aber immer vor meinen Augen.“

„Was anderes hätten wir nicht gemacht, du bist auch herzlichst eingeladen, Tom.“

Von der Seite hörte er von Resdel etwas interessantes flüstern.

„Das ist eklig und heiß zugleich!“

„Wenn du wüsstest Resdel, wie heiß sowas werden kann, dann würdest du niemals mehr was anderes machen wollen.“

Hubek, der schmächtige blaue Priester grinste leicht und auch Haslar, grinste wohl in sich hinein.

„Hubek, ich vermute mal die beiden… Bestien, sind wohl…“

„Ja Schaz`zalar. Extra für dich haben wir zwei Männchen ausgesucht. Wir haben auch… nunja… selbst nachgeschaut und… sagen wir mal… ausprobiert und schnell die Bestätigung erhalten. Geh zu ihnen, aber sag Zeqtec zuvor, sonst werden sie dich nicht an sich ranlassen.“

„Und sind sie auch gut bestückt?“

„Besser als das, wie gesagt, extra für euch ausgesucht.“

„Ich werde mir das dann anschauen, wenn wir eine Rast machen.“

„Wie ihr wollt.“, mit diesen Worten sah sich Tom sein *Wagen* an. Es bestand aus vier Glieder und jedes Glied, man kann es auch schon als Haus bezeichnen, weil es mehr als vier Meter hoch ist, war durch ein Dicken Stofftunnel verbunden war, sodass es besser gezogen wurde und die Kurven besser nahm.

„Die mittleren zwei sind fürs Schlafen und… für eure Gelüste vorbereitet worden. Im hinteren Teil sind die Tiere für euch vorbereitet worden. Sie sind gewaschen und wir haben extra darauf geachtet, dass sie wirklich auf Männchen stehen.“

Das sah auch Tom, weil der hintere Teil ungefähr zehn Meter lang war.

„Sie sind sehr zahm und waren auch nicht im Krieg, somit könnt ihr jederzeit zu ihnen gehen. Der vordere Bereich ist eher ein Aufenthaltsraum. Für die Zeit, wo ihr bei uns seid, könnt ihr euch dort entspannen und habt einen wunderschönen Ausblick auf die zwei männlichen Spinos habt.“

„So heißen sie?“

„Ihre Gattung ja. Der linke heißt eigentlich Zertesch und de rechte Rascht. Blau und Grün, so wie wir alle. Alles was ihr sieht, gehört auch euch. Wir wollten euch eigentlich damit überraschen, wenn ihr zu uns reist, aber leider… hat sich unsere Befürchtung bestätigt und ihr Reist mit der Armee.“

„Werde ich diesen Palast auch… drüben in Ascardia haben?“

„Natürlich! Es kann schwimmen. Mit etwas Hilfe von Karls Magiebegabten auf unserer Seite des Tors, übersteht es jeden Sturm und ihr habt das Gefühl, als würde der Wagen schweben. Nur das Beste für euch!“

„Ihr seid die Besten!“, kam es Tom rausgeschossen und er sah um sich die vielen grinsenden Gesichter. Tom war erstaunt, was er alles bekam und auch zutiefst gerührt. Der Palast auf Rädern, war gepanzert und die großen Fenster ließen fiel Licht rein. Sie haben wirklich an alles gedacht.

„Dann wollen wir mal!“

Tom ging nach vorne und der vordere Teil war zur Hälfte offen, wo leichte rote Seidenvorhänge den Blick hinein kaum behinderten. Nicht nur er, sondern alle die mit ihm kamen, sagten einfach nur „WOOOOOW!“.

Im vordersten Teil war ganz vorne ein schräges, gepolstertes Liebesnest für mindestens vier Personen. Die vielen Laternen, die in oben in den Ecken jeden Meter montiert waren, spendeten sehr warmes Licht auf das völlig rot gepolsterte Gefährt. Hinter dem Liebesnest, zwischen zwei großen Fenstern, war ein Tisch, wo bis zu Acht Personen essen und liegen konnten. Von innen konnte man nicht einmal ausmachen, wo die Gelenke waren, die jedes Abteil miteinander verband. Im zweiten und dritten Teil waren Polster und decken verteilt. Auf Hüfthöhe hingen Seile und Handschellen runter, genauso an der Decke, konnte Tom das schnell sehen. Über den Seilen auf Hüfthöhe, hingen Ledergeschirre, damit man die Personen dann Fesseln, oder aufhängen kann, für ganz gewissen spiele.

Da bemerkte Tom auch, wieso alles so hoch war. Er sah im zweiten und nach der Verbindung, im dritten Teil, eine Leiter aus rotem Holz. Schnell stieg er zwei sprossen rauf und vor und hinter ihm, sah er die Jungs, die ihm geschenkt wurden. Sie schliefen schon alle und lagen unter dicken roten Decken.

Sie waren wirklich alles süß und er musste sich gestehen, und das sagten vor allem seine Lenden, waren es bildhübsche Jungs. Wie gerne würde er sich jetzt zu ihnen legen und sie stöhnend wecken. Doch es war spät und für das hätte er bestimmt noch später Zeit. Nun aber geht es für ihn ins letzte Abteil und dort erblickte er einen wunderschönen Greif. Gelber Schnabel, Weißer Kopf und Hals und braun Gefieder war die Brust und ab den Bauch, war der Greif goldendbraun. Auf der anderen Seite an der Wand, schlief ein prachtvoller flügelloser Drache. Beide waren sie eingekauert und schliefen tief. Dahinter sah er einen dunkelblaue Kampfechse. Sie war etwas größer als die Reitechsen im Haus, doch diese dort, war elegant, würdevoll und wunderschön, sogar beim Schlafen.

„Sie alle haben dicke und festen Hoden, so wie du es magst.“, flüsterte in Hubek ins Ohr und da, ließ er es zu. Er drehte sich zu Hubek und nahm ihn in die Arme.

„Danke für alles. Ihr seid… unglaublich und ich bin wirklich froh, dass ihr so offen seid.“

„Es war nicht leicht für uns alle, als wir erfahren haben, was für gelüste ihr habt, Schazzalar. Aber Haslar hat alles erklärt und dann haben wir es verstanden. Es war deine Liebe zu Leben und wenn es eben Männliche Liebe war, dann war das so. Wir als Priester, sind für euch da Schazzalar. Wir machen alles, was euch gefällt und auch die Bevölkerung, sieht es so wie wir. Ja, sie wissen es vermutlich schon alle und sie finden es inspirierend, wie du alles und jeden Liebst. Sie haben es akzeptiert und es hat sich nichts für sie geändert, außer dass sie nun alle Tiere besser behandeln, als vorher.“

Ein dauergrinsen stellte sich ein, genauso wie bei allen anderen.

„Dann wollen wir mal.“

Das war das Zeichen, dass sie bereit für die Reise waren. Resdel gab das Zeichen und die zwei männlichen Spinos stampften los. Und Tatsache, Tom spürte nicht einmal das sie sich bewegten. Die letzten, die einstiegen waren noch Zehn weiße Priester von Haslar und Tom erkannte sie und freute sich darüber, dass sie dabei waren. Das waren die Priester, dich sich um seine Körperlichen Bedürfnisse kümmern. Diese Priester machten den Wagen auch zu. Sie schoben Schiebewände links und rechts beim Eingang nach vorne und vorne befestigten den Seidenvorhang am Boden fest.

Als dies gesehen war, wurde es schnell warm und Tom hörte auf sich zu fragen, wie das wieder geschah. Er akzeptierte es einfach. Zwei weiße Priester kamen auf ihn zu und zogen ihn sachte die Sachen aus und das war auch das Zeichen für die anderen, sich auszuziehen.

Vor allem Albrecht war glücklich die Plattenrüstung auszuziehen. Tom hörte ihn mosern und er musste deswegen kichern.

„Hab ganz vergessen wie scheiß schwer das Ding ist…“

Tom aber war Müde und er musste noch mit Orion sprechen und deswegen, gab er ein Befehl.

„Legt euch jetzt alle schlafen. Einfach schlafen und ich und Orion müssen reden.“

Erstaunt sahen ihn alle an und er sah, wie alle ziemlich geil waren und wie enttäuscht dann die Augen jetzt waren.

„Resdel, wie lange werden wir brauchen bis wir da sind?“

„Mehr als zwei Wochen.“

„Na also, zwei Wochen Zeit für alles meine Herren. Also, husch unter die Decke und Augen zu. Morgen fängt der Spaß für uns alle an.“

Tom wollte schon alles wieder zurücknehmen, als er bei seinen Freunden die steifen Penisse sah. Bernhard war einfach rattenscharf, wie Albrecht. Barbos und Ratahl, erregt ohne Ende, legten sich gleich hin und fingen sich küssen an. Benjamin gesellte sich zu ihm, was Tom nicht störte. War der Fuchsvater doch erwachsen. Was er aber schön fand war, wie seine Stellvertreter alle beieinander lagen und sie vor Albrecht, platz für ihn vorbereitet haben.

Haslar und die anderen zwei Hohe Priester legte sich alleine hin. Die fünf weißen Priester legten sich nebeneinander hin. Von Adelbert war keine Spur zu sehen. Doch da seine Sachen an der Wand beim Tisch lagen, müsste er nicht weit sein.

Orion wartete schon auf ihn und lag seitlich an der Wand angelehnt bei Tisch auf ihn. Hinten im Palastwagen, saß Rax und hinter ihn lag Randal auf dem Bauch und genoss die Streicheleinheit von Rax am Kopf und Kiefer.

„Tom.“, flüsterte von unten Benjamin zu ihm rauf und vor ihm ging er dann in die Hocke.

„Ich wollte dich fragen, ob es ÜBERHAUPT ok ist, dass wir da sind. Ich meine… es ist doch dein Wagen.“

„Es ist ok. Ich würde sowieso wollen, dass ihr alle bei mir bleibt.“

„Verstehe und… wie wird es so ablaufen?“

„Ich glaube… darauf brauchst du keine Antwort, oder?“

Benjamin erbebte am ganzen Körper und umschlang Tom am Hals.

„Ich denke nach zwei Tagen, wo du gefesselt sein wirst, könntest du auch im Haus arbeiten gehen!“

Leise stöhnte Benjamin den Namen von Tom ins große weiße Ohr und Tom spürte, wie Benjamins glatte nasse Eichel über seinen Bauch glitt.

„Nun leg dich auch hin, Benjamin. Bitte. Heute muss ich über vieles Nachdenken und noch so vieles besprechen. Ich brauche einen klaren Kopf, ok?“

„O-Ok… Tom.“

„Danke Benjamin, gute Nacht.“, flüsterte er ihn ins Ohr zurück und als ihn Benjamin losließ und er sich aufrichtete, wünschte er allen eine gute Nacht. Und von allen bekam er das gleiche zurück. Nachdem sich Benjamin hinter Totec an der Wand gezwängt, sich zugedeckt und den Kopf auf ein Polster gelegt hatte, hörte Tom ein klares *KLINK* vom vorderen Teil des Palastwagens. Kurz sah er zwei Flaschen über dem Liebesnest raufschauen und er bemerkte in dem Moment, das Radus und Talus noch hinter ihm waren.

„Legt euch auch hin. Ich bin hier sicher.“

Die Brüder sahen sich an, wie so oft schon, bevor ein nicken kam und Tom endlich, alleine mit Orion war. Auf dem Weg zu Tisch, wusste nun auch Tom wo Sopek und Adelbert waren und er gönnte ihnen den Alkohol. Gemütlich setzte er sich auf die Tischkante hin und das hieß, mit gespreizten Beinen. Bevor er die erste Frage stellte, stützte er sich noch mit beiden Ellbogen an den Knien ab.

„Du willst wirklich für uns Kämpfen?“

„Ja, das will ich und jetzt mehr denn je.“

„Wieso das denn?“

„Weil deine Aura noch mächtiger wurde. Mit jeder Minute die vergeht, wird sie immer mächtiger, sogar noch während wir gerade sprechen. Sowas… habe ich noch nie erlebt.“

„Wirklich? Du selbst kommst doch aus einer Zeit, die für uns nur noch Legenden sind.“

„Das stimmt. Als ich auf die Welt kam, war alles voller Magie und die Götter spazierten einfach durch die Welt. Sie zeugte euch und waren befreundet mit den Menschen, bis der große Krieg kam und ihr von den Menschen flüchtetet.“

„Ja, so sagen es die Priester. Doch… ich dachte das sei alles nur… naja. Nicht so ehrlich, wenn du mich verstehst.“

„Stimmt auch wieder, Tom. Eure Religion sagt das eine, die Archaische das andere, doch beides ergibt die Wahrheit. Alszsass erschuf die Archaischen Echsen und mit denen, kämpften die Götter gegen die Menschen und den einen Gott, der auf ihrer Seite stand. Die Archaischen Echsen waren die Armee, um die Menschen aufzuhalten, doch die Götter, kämpften gegen den einen, gegen den ihren, gegen den Verräter. Unsere Götter haben gewonnen, aber fast ihre gesamte Macht verloren. Nur Alszsass kämpfte nicht mit, wurde aber dennoch von dem einen angegriffen und fast vernichtet. Mit letzter Kraft konnte sie ihn von sich zehren, doch dabei… geschah etwas. Bei diesem Kampf, entstand noch ein Gott, der sich versteckt hält und dieser Gott, von ihn, stammten wir. Ihr nennt uns Einhörner. Wir wissen nicht wo er sich versteckt hält, oder ob es ihn noch überhaupt gibt. Doch wir alle sind uns bewusst, was wir sind. Wir sind ein Zeugnis, dass es überhaupt nicht geben dürfte und deswegen, beschlossen wir alle uns nicht bei den Sterblichen einzumischen. Wir bestehen abseits des Schicksals und ich fordere das Schicksal auf, indem ich an eurer Seite stehe.“

„Also willst du nicht wirklich Kämpfen?“

„Stimmt. Wer weiß was passieren wird, wenn ich mich einmische. Es kann sein, dass dann etwas kommt, dass ebenfalls nicht dem Schicksal unterworfen ist, dass ebenfalls so mächtig ist, wie ich und meine Brüder und Schwestern.“

„Und dennoch hast du dich entschieden, wegen Larion.“

„So ist es. Ich fordere das Schicksal und die Götter heraus, nur wegen meines Sprösslings.“

„Das ist… sehr edel von dir Orion.“

„Nenn es Dummheit. Es ist dumm was ich machen werde und wegen der Liebe zu Larion, mache ich diese Dummheit. Das ist Liebe. Aus Liebe macht man alles, es ist das stärkste und gefährlichste, was ich und du fühlen können. Zorn kann abflauen. Gier kann gestillt werden. Völlerei kann unterdrückt werden. Doch Liebe… ist Zeitlos, grenzenlos und somit, was sehr Gefährliches, weil man es nicht abstellen, stillen, oder unterdrücken kann. Es ist immer da und kann sich in etwas verwandeln, was einen von innenheraus auffressen kann und was dann unweigerlich zum Tot führt.“

Tom dachte über diese Worte nach und er war mehr als erstaunt über die Weisheit von Orion. Denn alles war wahr und ergab ein Sinn.

„Orion, eine Frage.“

„Du brauchst nicht zu fragen, ob du fragen darfst, das ist doch unlogisch.“

„Es ist eine Floskel…“

„Komische Floskel.“

„Vielleicht, aber meine Frage ist… glaubst du… wir können gewinnen?“

Orion sah ihn lange in die Augen, bevor die Antwort kam.

„Ich Wandelte vor 100 Jahren durch das Reich der Menschen. Ich möchte nicht zu viel verraten, weil das vielleicht dein Schicksal und das von so vielen anderen beeinflussen kann und wie gesagt, ich bin abseits des Schicksals. Um deine Frage zu beantworten: Tom, ihr hättet niemals eine Chance gehabt. Es ist… ein unterschied wie Tag und Nacht. Ihr würdet 10.000 Krieger verlieren, für einen Menschen. Doch mit meiner Hilfe, vielleicht.“

Das entsetzten in Toms Herzen, war einfach nur gewaltig. Wenn das wer anderes gehört hätte, wenn diese Information sich rumsprechen würde, wäre der Kampf verloren noch bevor er stattgefunden hätte.

„Wieso musste das alles passieren? Wieso können wir nicht einfach in Frieden leben?“

„Das darf und werde ich nicht verraten Tom. Aber es hat einen Grund, wieso euch die Menschen angreifen und auch, wieso mit ihrer ganzen Kraft.“

„Wenn deine Brüder… wenn sie mitkämpfen würden…“

„Es reicht schon, wenn nur ich komme. Wenn wir geschlossen vorgehen würden, dass würde das Schicksal selbst uns niederstrecken. Noch hege ich die Hoffnung, dass nur meine Person das Schicksal nicht herausfordert. Vielleicht ist es der Plan des Schicksals, dass ich mitkommen. Aber alles andere wäre… sagen wir, Dumm.“

Tom seufzte und lehnte sich mit den Ellbogen nach hinten auf dem Holztisch rauf. Es waren so viele Informationen zu verarbeiten, dass sein Kopf überhaupt nicht mehr mitkam. Deswegen, starrte er einfach rauf zur gepolsterten Decke rauf.

„Tom?“

„Bitte?“

„Du spürst wirklich bei dir keine Veränderungen?“

„Nichts, einfach nichts.“

„Unglaublich…!“

„Was ist so unglaublich? Du siehst eine Aura, na und?“

„Sei nicht so abfällig. Wenn ich sage das ist unglaublich, dann ist das wirklich so.“

Tom richtete sich wieder auf und sah in Orions schwarze Augen.

„Entschuldige.“

„Vernommen und akzeptiert. Es… wundert mich nur sehr. Ich… habe diese Aura bis jetzt nur einmal gesehen und das war beim persönlichen Champion von Alszsass. Er konnte… er war eine Naturgewalt. Mit den Göttern selbst, konnte der Champion es aufnehmen. So mächtig war er. Doch ich kann mir nicht vorstellen, wie du solch eine Macht erhalten hast. Du stammst nicht aus Archia, denn dann hätte ich vermutet, dass du von seiner Blutlinie stammen könntest. Doch du Tom… es ist einfach nicht möglich. Ich… kann mir es nicht erklären.“

Doch da fiel Tom etwas ein, etwas, woran er sich nur ungern erinnerte.

„Hilft es dir vielleicht zu wissen… dass ich einmal gestorben bin und durch ein Zauber zurückgebracht wurde?“

Orion erstarrte zu Stein. Nichts an ihn bewegte sich mehr. Es war dann ein Hauch von einem Flüstern, was Tom nach ein paar Sekunden von Orion hörte.

„Das… ist… nicht… möglich…!“

„Was ist nicht möglich?“

„Es gab… Zauber dafür ja, aber die benötigte Energie dafür… gibt es schon seit 3000 Jahren, seit dem Krieg der Götter nicht. Als der Verräter vernichtet wurde und seine Überreste auf die Erde einschlugen, vernichteten diese Splitter, alle Magie auf der Welt.“

„Aber wir haben doch Magie? Wieso sagst du dann sowas?“

„Das ist nicht Magie, Tom. Das ist ein Staubkorn, ein Tropfen von einem gigantischen See, was damals als Magie um mich war.“

„Und warum leben ich wieder?“

„Ich… weiß es nicht! Da musst du die Person fragen, die dich… zurückgeholt hat. Bitte, wie war der Namen der Person, ich MUSS es wissen!“

„Minerva Rosé, sie war die Person, die mich zurückgeholt hat.“

„Minerva… Rosé… nie von ihr gehört. Dennoch… du warst im Geisterreich… und bist wieder zurückgekommen. Du warst bei den Göttern… und du hast sie nicht gesehen?“

Tom schüttelte nur den Kopf.

„Ich habe… mit meiner Mutter und meinen Vater gesprochen.“

„Faszinierend… eigentlich ginge das nicht, nur mit Hilfe eines Gottes, hätten sie die Ebenen der Toten verlassen können um mit dir zu sprechen. Das… alles ergibt keinen Sinn für mich…“

Ratlosigkeit stellte sich bei ihnen beiden ein und Tom verstand sowieso von alldem nichts.

„Ich… habe eine Idee… das könnte es erklären. Tom, vielleicht, als du durch den Schleier getreten bist, wurdest du von Alszsass berührt. Kannst du dich noch daran erinnern, wie ich meinte, dass es Schicksal ist, dass wir uns treffen, dass ich mit dir gehe?“

„Ja, wieso?“

„Weil vielleicht ab da an Alszsass, dein Schicksal geändert hat und dich auf das kommende auch gesegnet hat. Du bist vielleicht ihr auserkorener Champion auf das kommende, aber ohne die Macht, die ihr Blut inne hat… Jaaa… das wäre die einzige Erklärung und nun bin ich mir bewusst, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, zu Kämpfen, dich zu treffen, mit dir zu reden. Vielleicht wärst du ohne mich nicht mitgereist. So gesehen… bin ich… ein Teil von deinem Schicksal… ich bin… ein Teil von dir geworden…“

„Das ist wohl übertrieben, Orion.“

„Nein Tom, das erklärt jetzt so vieles was bei mir geschehen ist. Jetzt, da ich es weiß, ich es mir bewusst bin, bin ich auch sehr beruhigt.“

„Wieso? Götter… erklär einmal etwas zu Ende bitte.“

„Nur die Ruhe Tom. Meine Gedanken überschlagen sich schon seit ein paar Minuten und so viel musste ich nicht mehr Denken, wie zuletzt als Larion zur Welt kam. Also, hör jetzt zu, denn was ich dir jetzt sage, wissen nur zwei Geschöpfe auf der Welt.“

Tom war gespannt was jetzt kam. Orion war ein Einhorn, das vermutlich mehr gesehen hat als Goldnir.

„Ich habe alle Gefühle durchlebt in meinen Leben. Vor allem Trauer und Verzweiflung. Als ich noch jung war, so um die 400 Jahre, da bekam ich meinen ersten Sohn von meinem Weib. Die Welt war jung und ich rann mit ihm über die Ebenen, als es geschah. Ihr, die tierischen Sterblichen, wart gerade auf den Kontinent gelandet und wusstet nicht, was hier schon lebte. Ich lief mit meinem Sohn durch die endlosen östlichen Wälder, als mein Sohn stolperte. Ich dachte mir nichts dabei, bis ich die Schlinge um die gebrochenen Beine meines Sohnes sah. Im selben Moment, stürmtet ihr zu uns und schon damals wusste ich ganz genau, dass ich nichts gegen euch unternehmen konnte. Ich verließ meinen Sohn und bis jetzt, höre ich in den Träumen… seine Schreie, die nach mir riefen. Aber so war es leider, ich durfte nichts tun, weil sonst das Schicksal mich und alle anderen heimsuchen würde. 1000 Jahre später, nachdem ich vor Trauer und Verzweiflung über mein Schicksal und über das, von meinem Sohn langsam hinweggekommen war, traf ich mein Weib wieder. Die Welt war viel älter geworden und die Magie war nur noch ein nichts. An diesem Tag, in dieser leeren Welt, zeugte ich gleich zwei Kinder. Mein Weib hat mein Blut erwachen lassen, hat die Welt etwas bunter gemacht. Doch für mein Weib war es schwer zwei Kinder im Leib zu ernähren. Denn sie brauchen nicht nur Nährstoffe, sondern auch Magie. Über tausend Jahre trug mein Weib Larion und Lariria unter ihrem Herzen. Tausend Jahre musste ich warten, bis ich meine zwei Sprösslinge sehen durfte und… ich fühlte, wie ich wieder ins Gleichgewicht kam und Freude empfand. Doch die Welt wandelte sich und wie mehr ich sah, umso bedrückte wurde ich. Denn, obwohl ich abseits vom Schicksal bestehe, so wurde mir immer mehr bewusst, dass Larion und Lariria ein Schicksal hatten. Denn sie wurden in die Neue Welt geboren werden und nicht wie ich… gezeugt wurde. Dann, einige Jahre später, traf ich meinen Sohn wieder und er erzählte mir so viel und auch, dass er in dein Haus seine Lenden und Lust erkunden wollte. Ich wusste wovon er sprach, aber ich war zwiegespalten. Zum einem wollte ich es ihn gönnen, zum andren aber, wollte er es mit euch, die meinen Sohn ermordet haben, erkunden. Aber wie ich schon sagte, die Welt verändert sich mit jeder Sekunde. Ich traf ihn wieder und dabei erzählte er mir ein paar Sachen, unteranderem von dir Tom. Schon als ich deinen Namen hörte, von dir erzählt bekommen habe, wollte ich dich treffen. Verstehst du? Larion hatte sein Schicksal, und sein Schicksal war es mir von dir zu erzählen. Gleichzeitig, als ich Larion und seine Schwester gezeugt habe, wurde ich ein Teil vom Schicksal, ein Teil deines Schicksals. Und nun sage ich dir, wieso ich denke das ich ein Teil von dir bin.“

Orion schnaufte mehrmals und Tom glaubte ein Lächeln zu sehen, aber er war sich da nichts so ganz sicher.

„Nehmen wir das Schicksal als einen Punkt von Zwei. Also, der andere Punkt war… war… als ich von dir erfuhr und wir uns das erste Mal auf der Lichtung trafen. Wir haben etwas geredet und zum Schluss hast du mich berührt.“

Es wurde still und Tom wartete, bis Orion weitersprach. Aber es kam nichts weiter. Da verstand Tom das Spiel und er mochte es nicht.

„Und weiter? Ist es so schlimm dich zu berühren?“

„Nein, eigentlich nicht, aber dafür muss ich etwas weiter ausholen. Da ich nun weiß, dass meine Kinder ein Schicksal hatten, erklärt es, wieso euer reich nicht untergegangen war.“

„Ok, das verstehe ich jetzt überhaupt nicht.“

„Warte ab… denn… es wird dir nicht gefallen. Und du musst mir verzeihen, aber… mit Larion hatte ich eigentlich die Rache geplant. ER hätte euer Reich vernichten sollen…“

Mit gemischten Gefühlen hörte Tom weiter zu.

„Es… meine Brüder und Schwester und ich selbst, sind Geschöpfe die es nicht geben dürften. Als ich meinen ersten Sohn zeugte, erbebte die Erde und Berge so hoch, höher als die, die euer Reich umgeben, stürzten ein. Eine Flutwelle nach der anderen überflutete meilenweit ins Landesinnere jedes Kontinents. Denn es war uns nicht erlaubt vom Schicksal uns fortzupflanzen. Dann, als ich meine zwei Kinder zeugte, brachen unzählige Vulkane aus und für ein Jahr herrschte Winter, oder waren es zehn… ich weiß es nicht mehr.“

„Ja… ich erinnere mich sowas einmal gelesen zu haben. Es herrschte für sieben Jahre Winter auf dem Kontinent und nur durch Hilfe von Ascardia und von dem Pharao, konnten meine Ahnen überleben.“

„Dann verstehst du ja in Ansatz, was ich geplant habe. Also Tom… es ist nicht der Akt der Zeugung, was diese Katastrophen auslöst, sondern unser wallendes Blut. Wenn wir Lust verspüren, stemmen sich die Elemente gegen uns, stemmt sich das Schicksal gegen uns.“

Tom ahnte langsam worauf es hinausging.

„Das hatte ich mit Larion bei euch vor. Ich wollte meine Rache durch sein wallendes Blut bekommen. Doch, es geschah nichts! Als ich ihn dann traf und wir über dich gesprochen haben, roch ich seine Lust, was er gemacht hat und was mit ihm gemacht hat und mein Wallendes Blut, ließ einen Jahrhundertblitz auf die Erde herniederfallen. Es war nur kurz, als sich mein Blut meldete. Ich verstand schon damals nicht, wieso mein Sohn davon verschont war und seine Lust ausleben durfte. Vielleicht wissen es meine Brüder, aber ich nicht, denn die sind bei dir im Haus und wie mein Sohn, lassen sie ihren Samen sprechen.“

„Vielleicht haben sie es dir nicht gesagt, weil du Kinder gezeugt hast und somit… Kontinente verwüstet hast?“

„Das… kann sein. Aber nun… zum eigentlichen Punkt. Als du mich berührt hast… normal passiert mir das nie, außer bei meinem Weib und das ist der Grund, wieso ich sie meide, brachtest du mein Blut in Wallung.“

„Oh… OH!“

„Du verstehst… nur mein Weib bringt mich in Wallung. Als ich sagte, dass dein Duft interessant war, meinte ich es ehrlich. Es hätte mich in Wallung bringen können und hat es dann auch und, ich war damals schon an dich interessiert, als Person natürlich und ich wollte wissen, ob das, was Larion berichtet hat, auch stimmte. Doch… als du mich berührt hast, hätte dein und viele andere Reichen vernichtete werden sollen, so sehr hast du mich in Wallung gebracht. Deswegen bin ich stehen geblieben. Zum einen war meine Wut noch nicht verraucht und zum anderen wartete ich auf die kommende Katastrophe. Doch, nichts passierte. Das… hat mich so verwirrt und als du wissen wolltest, wieso ich dein Duft interessant fand, musste ich einfach gehen. Ich brauchte etwas Zeit zum Nachdenken. Ich spürte deinen Finger, deine Aura an mir und seit dem, konnte ich mein Blut nicht beruhigen. UND genau deswegen, bin ich überzeugt, dass ich ein Teil von dir bin. Du und dein Schicksal, habt mich im Griff und… ich rede wohl zu viel. Lassen wir das jetzt lieber.“

„Ne Orion, jetzt möchte ich alles wissen!“

„Du… du bist… wirst dein Ruf gerecht, Tom…!“

„Und der wäre?“

„… der Verführer…“

„Achso? Also habe ich dich verführt?“

„Es… beschämt mich, aber ja. I-Ich… hätte es nicht gedacht, sogar für unmöglich gehalten. Ein sterblicher, du Tom, hast es wirklich geschafft, dass ich… nur noch dich im Kopf habe. Das ist ein weiteres Zeugnis davon, dass wir Eins sind, dass du gesegnet wurdest von Alszsass. Denn nur die Teile ihrer Macht, schaffen es bei mir.Das wäre also leicht geklärt, aber bei dir… nur so, nur so wie ich es mir denke und zusammengereimt habe, ist es möglich, dass du mich verführen konntest.

„Und… wie viel habe ich dich verführt?“

„So sehr, dass du dir es nicht vorstellen kannst. So sehr, dass meine Zunge und meine Lippen nicht mehr unter meiner Kontrolle sind und ich dir dieses Peinliches Geständnis sagen muss…!“

„Vielleicht wollte Alszsass dir auch so damit sagen, dass dein Zorn… schon zu lange dauert und du deine restlichen Jahre genießen sollst.“

„So kann man das interpretieren, aber es ändert nichts daran, wie es um mich steht. Ich… habe Angst vor mir selber, wenn du mich nochmal berührst, was ich dann alles mache, oder… zulassen werde. Ob ich noch… Widerstand leisten könnte.“

„Dann frag dich selbst, frag dein Herz, ob ich dich noch einmal berühren soll, Orion.“

„Das ist es ja, mein Herz schreit nach dir, schreit nach deinen Händen. Nur der restliche, funktionsfähige Verstand, äußert noch bedenken.“

„Vielleicht… weil du Angst hast mit einem Männchen…“

„Ja, dass kann durchaus sein. Und ich… habe die letzten tausend Jahre nicht so viel gesprochen, wie mit dir heute in dieser einen Nacht und ich muss gestehen, dass mein Zorn tatsächlich verraucht ist.“

„Das ist schön und… freust du dich schon?“

„Ich… ich… an deiner Seite Tom, ja. Ich verspüre Angst, Angst vor dir, doch gleichzeitig… ziehst du mich an, wie das Licht eine Fliege anzieht.“

„Verstehe. Dann schlaf gut, Orion. Ich wünsche dir heiße Träume mein weißer Hengst.“

„Tom!“

„Ja?“

„Jetzt darfst du schauen und auch…“

„Nicht mehr heute, Orion. Ich rede noch mit Adelbert und Sopek, dann lege ich mich auch hin. Wenn du willst, dann kannst du dich auch zu mir später hinlegen.“

„Das… ich denke darüber nach.“

„Mach das und schlaf gut.“

Im Grunde genommen hat es Tom verstanden was Orrion sagte. Doch jetzt kamen mehr Fragen auf, als beantwortet wurden. Welches Schicksal hat er? Was hat es mit Orion wirklich zu tun? War die Berührung von Alszsass ein Segen, oder ein Fluch? Was hat es mit den Menschen wirklich auf sich? Was verschwieg Orion noch vor ihm? Aber wie mehr er darüber nachdachte, desto mehr gestand er sich ein, dass wohl niemand wirklich seine Fragen beantworten kann. Man kann es gleichsetzen mit der Frage, wie er überhaupt auf die Welt bekommen war, wieso er hier ist. Die Antwort auf diese Frage war einfach: Weil er es so wollte.

Das alles, die Fragen und die Antworten die er sich selbst stellte und gab, geschahen in nur drei Sekunden, denn genau solange brauchte er um aufzustehen vom Tisch und dann um das Liebesnest zu gehen, dass knapp drei Meter breit war. Das Liebesnest war eine etwas flache Halbkugel, wo man sich Hinsetzen, oder hinlegen konnte.

Denn genau das taten Sopek und Adelbert. Adelbert saß im Weichaussenden Liebesnest im Schneidersitz, während Sopek darin lag und die Beine überkreuzt hatte. Beide haben sich zugedeckt, weil es kühl von der Seidenwand kam. Beide hatten auch eine Flasche in der Hand, die nur noch halb voll waren. Er machte es Adelbert gleich und setzte sich vor ihn im Schneidersitz in das Nest rein.

Interessant fand er, dass beide in Gedanken nach vorne starrten und ihn kaum bemerkt haben.

„Wo seid ihr?“, fragte er sie und es brauchte kurz bis, sie reagierten.

„Wir beide bestaunen gerade die riesengroßen Eier dieser Spinos.“, sagte Adelbert leise und schon fast seufzend

Da drehte Tom gleich den Kopf zur Seite und kopfschüttelnd musst er grinsen. Resdel und Hubek haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Vorne an beiden Seiten des Wagens hingen Laternen, die genau zwischen den Beinen der Spinos schienen. Während die breiten, starken und großen Hinterbeine sich bewegten, hingen bei beiden die gewaltigen Hoden hinten raus. Sie waren Oval und die Hoden im Hodensack bewegten sich rhythmisch von der einen, zu der anderen Seite bei jedem Schritt. Der Wagen war wohl genau für die zwei Spinos konstruiert worden, weil deren langer und breiter Schwanz über den Wangen sich bei jedem Schritt bewegte und er sozusagen direkten Zugriff auf die Hoden hätte, wenn er die Seidenwand zur Seite schieben und sich strecken würde.

Dabei fiel ihm auf, dass ein Steg vom Wagen zwischen die Spinos ging. Und am Ende des Steges sah er, wie zwei Seilleiter rauf zu den Tieren raufführte. So könnten vermutlich die Reiter auf die Tiere steigen.

Nun wollte Tom sich auch wie Sopek hinlegen und wollte sich zwischen ihnen eingequetschten. Aber Sopek und Adelbert machten gleich für ihn platz und legten beide gleich ein Arm um seine Schulter. Während Sopeks Hand ihn mit dem Finger über Schulter und Brust strich, hielt ihn Adelbert einfach nur fest und deckte ihn etwas später mit der eigenen Decke zu.

Es war schön warm unter der Decke und nun verstand er, dass die Hoden ein Blickfänger waren, weil sie in der Nacht das Einzige waren, was man sehen konnte.

„Ich hätte nie gedacht das mein Volk sowas machen würde Tom.“, fing Sopek zu flüstern an.

„Was meinst du genau?“

„Für die anderen in den Krieg ziehen.“

„Ist es… wirklich so seltsam für dich?“

„Noch vor einem Monat haben wir mit jedem Land Krieg geführt. Jetzt aber ziehen wir in den Krieg für jedes Land.“

„Ja… es ist traurig… sehr sogar.“

„Weshalb?“, verwundert sah ihn Sopek an.

„Weil ihr nur für den Krieg geschaffen wurdet, laut Religion und… laut Orions Geschichte und Erinnerung.“

Sopek schnaufte aus und seufzte dann.

„Ihr seid alle stark, stärker als alle Völker die ich zuvor im Bett hatte. Ihr wurdet erschaffen… um ein Krieg zu führen und ihr seid mächtig zwischen den Beinen bebaut, um schnell wieder die Zahl aufzustocken. Und weil ihr eure Arbeit gut gemacht habt, habt ihr euren freien Willen bekommen. Und was wurde daraus gemacht? Ihr habt wieder nur im Krieg gelebt und Kinder gezeugt, um noch mehr zu erobern. Noch mehrere Kriege anzuzetteln.“

„Meinst du… dass wir nur eine Kriegsmaschinerie waren… sind?“

„Von den Göttern erschaffen… ja. In ihren Augen seid ihr das vermutlich noch immer.“

„Wenn… wenn das unser Schicksal ist, dann ist es ein schönes.“

„Sagst du, aber was ist mit den tausend anderen deiner Art? Jeder hat andere Träume, andere Ziele und…“

„Sprich einfach Tom, ich höre zu.“

„Das kling vielleicht etwas anmaßend aber… da ich eigentlich das Recht hätte, mit jedem im Bett zu landen… jeder von ihnen… jeden Toten… würde ich beweinen. Jeder von ihnen hätte ein Freund werden können, hätte ein Geliebter werden können. Wenn ich das so sehe, dann seid ihr alle meine Familie, wie könnte ich da nicht mitgehen und um euch weinen, wenn ihr von mir geht?“

Tom musste sich ordentlich zusammenreißen. Denn, er stand kurz davor sagen zu wollen, dass sie ohne Orion in den sicheren Tod gingen. Und irgendwie glaubte er in dem Einhorn, dass sie niemals eine Chance gehabt hätten. Denn genau das war es, was er gefühlt hatte, als der Krieg ausgerufen wurde. Früher oder später wären die Menschen auf ihren Kontinent gelandet und dann, hätte er seine Familie verloren. Alle Familien wären verloren gewesen. Seine letzte Hoffnung war, dass seine Anwesenheit die Krieger aus Archia genug Mut und Hoffnung schenken würde, um bis zuletzt zu kämpfen und so doch noch siegreich aus dem Kampf zu gehen.

Aber als er hörte, dass sie nie eine Chance hatten und nur mit Orions Hilfe auf ein Sieg hoffen konnten, kam in Tom doch die Hoffnung noch auf, lebend zurückzukehren. Natürlich hätte er die Möglichkeit mit Bill und Gale aus dem Kampf zu flüchten, doch das würde die Moral aller brechen. Er musste einfach dabei sein, dass sah er schon vor den Toren, wo so viele tausende Krieger zu ihm aufsahen und auf ein paar aufmunternde Worte hofften.

Der Wagen, die Kinder die hinten schliefen, die Spinos, selbst Hubek und Resdel, alles und jeder hier drinnen, war nur dafür da um auf andere Gedanken zu kommen. Drei Wochen sind es nur noch, bis der Tag kommt und in den drei Wochen, ohne eine Ablenkung, würde man von Angst und Verzweiflung untergehen. Das nahm Tom zumindest für sich so an.

„Du klingst wie ein besorgter Vater Tom. Aber mach dir keine Sorgen. Wir wissen was wir wollen, wie wir es wollen und wie wir enden wollen. Wir lieben den Kampf, denn im Kampf wallt unser Blut auf. Deswegen sind wir so gut im Bett und lassen da auch alles raus. Der Krieg ist ein taktisches Spielbrett und unsere besten Strategen denken Tage darüber nach, wie man das nächste Hindernis aus dem Weg schafft. Aber… so gesehen, hast du Recht. Wir sind eine einzige Kriegsmaschinerie und deswegen ist Richard zu Karl gegangen. Vermutlich hat er dasselbe gesehen und es hat ihn nicht gefallen, was er gesehen hat. Karl, Du und dein Reich Tom, ihr seid die Ergänzung. Mit euch können wir endlich mehr werden, als das wozu und die Götter erschaffen haben. Und dieser Krieg, so sehe ich das, ist die Prüfung unserer drei Gottheiten, ob wir es auch dürfen.“

Tom hätte sich fast in Sopek verliebt. Er stand ganz kurz davor, dass spürte er im Bauch und im Herzen.

Wie es schien, war Sopek nicht nur muskulös und womöglich ein starker und mächtiger Krieger, sondern auch noch ein Philosoph. Seine Worte hätte man niederschreiben sollen um es jeden hier in der Armee vorzulesen. Und das gleich dachte sich auch Adelbert.

„Gut gesprochen. Ich würde es euren Volk wünschen die Prüfung zu bestehen. Du bist das beste Beispiel dafür, was ihr noch alles werden könnt.“, brummte der Löwe und zog sich die Decke rauf bis zu den Schultern.

„Ich bin immer so, wenn ich etwas angetrunken bin.“

Das war das Stichwort.

„Woher habt ihr eigentlich eure Flaschen her?“

„Ich und Adelbert haben bemerkt, dass am Boden, unter den Kissen an der Wand entlang, Stauräume sind. Wir haben dort Schnaps, decken, Polster, Sexspielzeuge, ein paar Wasserpfeifen und gutes Kraut gefunden und natürlich auch Nachtschüsseln. Apropos Nachtschüsseln, ich muss pissen.“

Sopek warf die Decke davon und rutschte aus dem Nest. Tom konnte nur die Rückseite sehen, während Sopek zur Seidenwand ging und sie sachte zur Seite schob, aber was er sah, machte ihn ganz wirr im Kopf. Die festen und muskulösen Beine. Die straffe und runde blaue Hintern. Der lange und starker Schwanz der bis runter zum Boden ging und leicht zitterte, als der Clanführer die Blase entleerte. Der starke Rücke, muskulös und von Narben gezeichnet. Die Oberarme, die stark waren von tragen schwerer Waffen. Die Unterarme, die mit noch mehr Narben verseht waren und wo man jeden Muskelstrang unter dem Schuppen erkennen konnte. Der breite und starke Nacken, dass ein Kopf halten musste, wo der Kiefer zum töten das war.

So gesehen waren die Echsen aus Archia furchteinflößend, aber wenn man sie nur etwas besser kennenlernt, dann sieht man so viel mehr. Wie die roten geschlitzten Augen von Sopek, die von einem Moment voller Wut sein konnten und in nächsten, nur vor Liebe sprühten. Der Kiefer, wo die Lippen so weich und warm waren, dass man sich am lieben auf sie legen wollte. Die Zunge, die einen vor Lust umschlang. Die Wangen, die ein wunderschönes Lächeln hervorbringen konnten.

„Schon fast zu beneiden, Sopeks Körper…“, seufzte Adelbert neben ihm.

„Finde ich nicht. Zum Begehren, ja. Zum Beneiden? Nein. Und das brauchst du auch nicht Adelbert. Glaub mir, wenn ich sage, dass du heiß bist.“, um es Adelbert auch zu zeigen, ließ er seine rechte Hand unter die Decke verschwinden und legte sich auf Adelberts linken Oberschenkel. Wegen dieser Geste drehte sich Adelbert Kopf zu ihm und warm lächelte ihn sein Freund an.

„Danke Tom. Das hilft mir in diesem Meer aus gutgebauten Echsen.“

„Ich meinte es wirklich so Adelbert.“

Noch breiter fing der Löwe neben ihn zu grinsen an.

„Tom?“

„Sprich.“

„Ich glaube ich bin doch schwul.“

„Wirklich? Wie kommst du jetzt darauf?“

Adelbert streckte die Beine aus und drehte sich langsam zu Tom um, dabei nahm er Toms Hand und legte sie auf den Becken. Tom indessen verstand die Einladung und strich runter übe die schöne runter Pobacke, um dann langsam mit den Fingerspitzen zwischen die Pobacken einzutauchen, wo es warm-feucht wurde. Sopek war inzwischen fertig mit Wasserlassen und ging elegant zum Nest zurück, um sich wieder wie zuvor hinzulegen und sich zuzudecken.

„Vahl hat mich gefragt, ob ich ihn heiß finde.“

„Und deine Antwort war ja?“

„Ich habs nicht ausgesprochen, aber gedacht.“

„Beunruhigt dich das?“

„Etwas.“

„Ich glaube und das habe ich mir schon immer gedacht, dass du auf beide Geschlechter stehst.“

„Meinst du?“

„Beste Antwort ist doch Gertrude!“

„Ja… ich denke… du hast recht. Aber momentan habe ich Lust mit anderen Männchen im Bett zu landen, deswegen… glaube ich das ich schwul bin.“

„So kenne ich dich nicht Adelbert. Normal nimmst du dir nur das, was dir gefällt.“

„Ja… bis vor kurzem war es auch so… aber es erregt mich so heftig, wenn ich mir vorstelle, mit Lambert, Vahl und Saru im Bett zu landen, wo Christin, Gertrude und Babsi auch da sind.“

„Liegt vermutlich daran, dass du endlich das bekommst, was du dir schon immer erträumt hast.“

„Fast Tom… es gibt nur noch eine Sache, die ich mir Wünsche zu machen.“

„Die wäre?“

Adelbert grinste kurz, bevor dann die Schnauze näherkam und in einer Bewegung, sich Adelberts Lippen auf die seine legten. Ein überaus sanfter Kuss bekam Tom von ihm, worauf gleich noch einer folgte. Tom wusste gleich, dass in den zwei Küssen starke Gefühle dahintersteckten und deswegen, streckte er nun auch die Beine aus und drehte sich zu Adelbert um, der gleich zu ihm rutschte und sich mit dem ganzen Körper fest an ihm schmiegte.

Adelberts Erregung glitt seitlich an seiner Felltasche hoch und drückte dann fest gegen den Unterbauch. Zur selben Zeit legte sich der rechte Arm vom Löwen um Toms Rücken und fing gleich den ganzen Rücken samt Hintern zu streicheln und zu massieren an.

Das alles geschah nachdem zweiten Kuss, wo sie sich einfach in die Augen sahen.

„Schlaf mit mir, Tom. Nimm mich, wie do Chris genommen hast. Zeig mir, wie geil es ist gefickt zu werden.“

„Willst… du das wirklich?“

„Ich wünsche es mir vom ganzen Herzen!“

Von einem Moment auf den Nächsten, fing Toms Blut zu kochen an und sofort, drückt er seine Lippen auf die des Löwen. In selben Moment fingen sie sehr heiß zu züngeln an und kurz drauf, drückte er Adelbert an der Schulter auf den Rücken und legte sich auf ihm. Ihre beiden Penisse schmiegten sich aneinander, drückten gegen den Bauch des anderen und befeuchten aus so den Bauch. Langsam strich Toms linke Hand runter an Adelberts Seite, bis er am Oberschenkel angelangt war.

Ihr Speichel floss, sie beide tranken den anderen und Tom wusste nun wirklich, dass es Adelbert wollte. Denn, gerade als er mit Kraft das Bein anheben wollte, tat dies schon Adelbert für ihn und als dann auf seinen Rücken die Hand verschwand, wurde schon das andere Bein angehoben und bei der Stellung, lag Tom mit seinem Unterkörper und den Lenden, direkt auf Adelberts steifen Penis und den zwei Löwenhoden.

Er rutschte etwas runter und dabei lösten sich ihre Lippen und Zungen voneinander. Adelbert schnaufte und, knurrte leicht und leise, als Tom schnaufend mit dem halbrausschauenden Penis zwischen die Pobacken glitt.

„Noch etwas… *schnauf*… anziehen!“

Hauchte er hoch zum Löwen und Adelbert tat dies sofort und während das Adelbert tat, spürte Tom wie die heiße und feuchte Rosette über seine Spitze fuhr. Tom streckte sich wieder etwas hoch und drückte die Zunge wieder zwischen Adelberts Lippen, die natürlich freudig von einer nassen Zunge empfangen wurde.

Kurz ließ er seine Hüfte rotieren, was Adelbert erbeben ließ. Immer wilder schmusten sie, bis sich Adelbert vom Schmusen zurückzog und heiß und geil etwas flüsterte.

„Fick mich endlich.“, hauchte er ihm zu und das, wollte jetzt Tom auch.

Es war ein widerstand da. Adelberts Körper sträubte sich vehement, obwohl es Adelbert wollte. Doch, nachdem er sein gesamtes Gewicht auf die Rosette legte, öffnete sie sich schlagartig und sein ganzer Schaft bis zum Knoten, glitt in einem Zug in Adelberts Darm rein. Der Löwe bebte am ganzen Körper beim leisen stöhnen. Doch Tom hörte es nicht mehr. Er wollte schon immer diesen Hintern ficken und er nahm sich jetzt das Recht, sein Eigentum zu benutzen.

Voller Genuss hob er seine Hüfte und fest glitt dabei der Muskelring über seinen Penis, was Adelbert wieder zum stöhnen brachte. Und als er seine Hüfte wieder herabsenkte, erstickte Adelberts lautes stöhnen, weil Tom die Zunge in das leicht geöffnete Maul steckte. Da hackten sich Adelberts Beine über seine Hüfte und es fühlte sich so an, als ob er in einem Schraubstock wäre. Doch Adelbert tat es deswegen weil er die Arme frei haben wollte. Er wollte Tom umarmen, ihn bei sich wissen, auf den Hintern drücken, wenn der sich senkte. Er wollte einfach seinen Tom am ganzen Körper spüren und dabei, seinen Speichel trinken, wenn er nicht stöhnen musste.

Sei beide wurden immer wilde, immer rücksichtsloser. Tom spürte an jeder Faser von Adelberts Körper, dass der gefickt werden wollte und er gab es ihm. Hämmernd fickte er ihn, bis fest der große Knoten gegen dir Rosette drückte, was Adelbert nur noch zum dauerstöhnen brachte und der stöhnte in Toms Rachen und Schnauze. Gleichzeitig wollte aber der Löwe noch mehr, weil dessen Hände über Tom gesamten Körper glitten und am Hintern runterdrückten.

Als der Löwe schon glaubte, dass er nicht mehr konnte, spürt er plötzlich Toms Hand am Penis. Fest und gekonnt massierte er ihn hart, dass er sprichwörtlich seinen Orgasmus entgegensprang.

Und dann geschah es, kurz nachdem Tom seine Hüfte laut klatschend nach unten fallen ließ. Seine Rosette dehnte sich so schnell und explosionsartig aus, dass er erst schreien konnte, als er das Monster eines Knotens in sich hatte. Gleichzeitig aber, erfüllte ein riesengroßer Druck seinen Unterbauch und stöhnend, verkrampfte er sich und umarmte Tom mit aller Kraft.

Tom stöhne auch, denn zu dem Zeitpunkt, als er den Knoten in Adelbert versenkte, verkrampfte sich sein ganzer Körper und ein wundervoller und langer Orgasmus erfüllte seinen ganzen Körper. Zur selben Zeit, schoss aus Adelberts Eichel den Löwensamen raus. Sie stöhnten sich gegenseitig in den Rachen und dabei zogen Adelberts Klauen rote spüren über seinen Rücken. Sekundenlang füllte sich Adelberts Schnauze mit Toms Speichel, den er schlucken musste, weil er stöhnen musste.

Adelberts Orgasmus war so gewaltig und unvermittelt gekommen, dass er vollkommen unvorbereitet von dessen Stärke war. Sein ganzer Körper Krampfte und er schoss eine Ladung Sperma nach der anderen zwischen ihren Körper.

Geschafft entspannte sich Toms Körper langsam, nachdem sein geiler Orgasmus vorüber war und er nutzte Adelbert als Bett für sich. Noch einmal trank er dessen Speichel, bevor er die Vereinigung der Lippen löste und Adelbert ansah. Ungläubig sah ihn Adelbert fast schon entsetzt an, schwer hechelnd und mit leicht geöffneter Schnauze, spiegelten sich die nassen Lippen im Laternenschein, die dann ein Wort formten.

„Entschuldige…“, hauchte ihn Adelbert zu und bevor Tom überhaupt reagieren konnte, wurde es gleich nass und warm an seinem Bauch.

Schnell realisierte er was es war und mit einem leichten lächeln, umschlang er Adelberts Kopf, schmiegte seine Wange gegen die seines Freundes und hauchte ihm ins Ohr: „Ist schon gut. Ich find’s sogar geil…!“

Da umarmte ihn Adelbert wieder fest und entspannte sich endlich und, ließ es dann einfach laufe.

Sopek aber, sah sich das Schauspiel an und das Einzige was er fühlte, war purer Neid. Wie Tom auf den Löwen lag, wie engumschlungen sie waren. Wie sie sich noch nachdem Sex ab und an küssten und sonst nur die Wangen gegeneinanderdrückte, um wieder zu Atem zu kommen. Er nahm sich was vor und dies, würde er am nächsten Tag gleich machen, nachdem er aufwachte.

Tom und Adelbert genossen jetzt die Ruhe nachdem Sex. Adelbert hatte die Augen geschlossen, massierte Toms Hintern voller Liebe und leckte ihm das ganze Gesicht ab. Es war ein versauter Sex gewesen und das Tom es ihm nicht übelnahm, dass er einfach auf ihn, auf sie beide Pinkel musste und sie noch in seinen Urin und Samen lagen, machte ihn schon fast wieder richtig geil.

Doch was er wirklich unterschätzt hat war, wie geil ein Penis im Hintern reingesteckt zu bekommen war. Wie geil es war gefickt zu werden, kaum Kontrolle über seinen Körper zu haben und dem anderen fast ausgeliefert zu sein. Man spürte einfach, dass der andere ihn ficken wollte. Man spürte seine Geilheit, seine Gier und den Willen, in genau diesen Hintern abzuspritzen.

Es war ein Gefühl geliebt zu werden und was ein Penis, Toms Penis mit ihm gemacht hatte, war tatsächlich, kaum zu beschreiben. Aber als es vorbei war, und sich der schmerz langsam einstellte, wollte er schon fast sagen: „Das wars? Mehr kannst du nicht?“.

In diesem Moment stellte sich Adelbert vor, wie er statt Lambert im Wagen auf Tom saß. Die Erinnerung, wie Lambert, der dünne und athletische Puma, voller Genuss sich seinen Penis einverleibt hatte, ihn fast um den Verstand gebracht hatte, weil fast eine Stunde lang der Kater auf ihm sich so langsam wie eine Schlange bewegte hatte, um ja jede Sekunde auszukosten, kam wieder auf.

Und nun, lag Tom auf ihn, sie küssten sich, er schmeckte ihn, er massierte ihm in den Hintern, vor Gier natürlich. Denn, jetzt war er wirklich auf den Geschmack gekommen, der Passive zu sein. Denn so, konnte er Toms Knoten spüren, wie jetzt, der wie eine heiße Kugel hinter seinem Schwanz steckte. Er konnte spüren, was Tom in ihm verschossen hat, denn es spürte, wie es in ihm raufwanderte. Er konnte genießen, wie ihn Tom verschlingen wollte, während sein Ohr, seine Wange, sein Hals beknabbert wurde.

Sie beide waren in einem Liebesrausch und das, hatte er nicht einmal bei Gertrude gehabt. Besser gesagt, es war nicht so intensiv, wie jetzt mit Tom. Sie beide wollten den anderen einfach für sich haben. Sein Herz pochte wie verrückt bei dem Gedanken, noch stundenlang so mit Tom zu verbringen.

Hätte er es früher gewusst, dann wäre sein Leben um ein Vielfaches schöner geworden.

Doch alles hatte ein Ende und das Ende läutete Toms Knoten ein. Adelbert war wirklich traurig, als sich Tom langsam erhob und sich ihre Lippen voneinander lösten. Sein Körper schrie vor Trauer, als Tom langsam den Penis aus seinen Hintern zog. Aber er war auch froh, nachdem sich Tom von ihm rollte und dann neben ihm auf den Rücken lag. Denn endlich konnte er die Beine wieder senken.

Adelbert war zufrieden, sehr zufrieden. DIESER Sex war geil gewesen, überaus sogar. Noch immer spürte er Toms Säfte im Bauch, obwohl sein Arschloch richtig brannte und wild zuckte.

Als Adelbert den Kopf zu Tom drehte, sah ihn Tom schon warmlächelnd an.

„Du hast ein wunderschönes Lächeln Adelbert.“

„Achso?“, Adelbert ist nicht aufgefallen, dass er lächelte, aber sehr wahrscheinlich spiegelte es gerade seinen Gemütszustand wider.

„Du… hast ein traumhaftes Lächeln Tom.“

„Ich weiß.“

Sie beide lachten leise und da stand Adelbert auf. Er musste sich strecken, die kalte Brise am Körper fühlen. Mit freudigen Schritten ging er zum Seidenvorhang, stellte sich breitbeinig hin und stemmte die Hände in die Hüfte.

„Wie wohl das zweite Mal sein wird?“