Das feuchte Dorf
Auf dem Weg durch die Wildniss, ist ein freundliches Dorf überaus willkommen...
So, und mal wieder was von dieser Achse.
Nein, noch nicht das Ende der Geschichte, aber aufgrund von Einflüssen außerhalb der Kontrolle aller Beteiligten, vielleicht erstmal etwas weniger.
Nichtsdestotrotz, erstmal dieser Teil.
Wie immer gilt auch hier, viel Spaß mit dieser Geschichte, sofern du über 18 bist!
Und Kommentare werden natürlich immer gern gesehen :D
Die Lehrlingsqueste - Das feuchte Dorf
(Teil 6 einer Kommission für KyanHyena)
Richard war sich nicht ganz sicher wie weit er gelaufen war. Ein frischer Wind blies durch das Tal und kündete den nahen Abend an, und die langsam sinkende Dunkelheit brachte die ersten Lichter in der Ferne zum Vorschein.
Die Abenddämmerung färbte das Land bereits orange als er die Gebäude langsam deutlicher zu sehen bekam. Es handelte sich eindeutig um Häuser, jedoch andere als er je zuvor zu Gesicht bekommen hatte. An keinem war auch nur eine gerade Kante zu sehen, jedes Bauwerk war rund oder zumindest gekrümmt gehalten. Die äußeren Lehmschichten waren an einigen Stellen abgebröckelt und offenbarte krummen Backsteinen. Manche Bauten versanken unter dicht gewachsenem Schlingkraut.
Richard betrat das Dorf ohne begrüßt zu werden. Tatsächlich sah er überhaupt niemanden als er durch ein kleines Gässchen zwischen zwei langen Ovalhäusern spazierte. Die Lichter die er aus der Ferne gesehen hatte blinzelten zwischen den Blättern der Schlingpflanzen hervor, also sollte das Dorf nicht direkt verlassen ein. Er überlegte noch, wie er sich wohl am höflichsten ankündigen sollte, da ertönte eine bellende Stimme hinter ihm:
"Freund oder Feind?"
In einem Atemzug blieb Richard stehen und riss die Hände in die Luft. Fragen dieser Art sollte man stets überaus ruhig beantworten. Zumal das Blätterrascheln hinter ihm durchaus bedrohlich klang.
"Freund", sagte er daher laut und überaus deutlich "Ganz sicher Freund."
"Ganz sicher?", knurrte die Stimme hinter ihm "Das beurteilen wir lieber selbst. Umdrehen!"
Mit betonter Langsamkeit schob Richard die Stiefel über den Boden. Speerspitzen kamen in sein Gesichtsfeld, die aus dem Überwuchs der Häuser hervor in seine Richtung zeigten. Hinter ihm raschelte es. Vorhänge wurden zurückgeschlagen, und wenig später glitten kleine Hände suchend über seine Kleider.
Richard schielte nach unten als sie an seine Vorderseite kamen. Die Hände wirkten klein, doch nicht kindlich. Struppiges schwarzes Fell bedeckte Finger- und Handrücken, sehe es entlang der Unterarme in getüpfeltes, helles Braun überging. Wer immer ihn begrapschte, Menschen waren es nicht. Ein kurzer Zug erschütterte seine Umhängetasche, Gläser klirrten leise, doch schien nichts davon sonderliches Interesse zu erregen. Eine der Gestalten trat um den Zauberlehrling herum, und da Richard nach unten sah konnte er sie direkt betrachten.
Sie war klein, stämmig gebaut, aber eindeutig weiblich. Der Kopf ähnelte auf seltsame Weise einem Hund, jedoch ohne den stolzen Ausdruck darin. Vielmehr, er kramte in seinen Erinnerungen, es gab Illustrationen in Büchern die er gesehen hatte; einer Hyäne. Zerwühltes schwarzes Fell bedeckte das Haupt und formte einen wilden Haarschopf, ehe es über die Schultern fleckig braun und zur Brust hin heller wurde. Darüber trug sie eine Art Toga, die von einer grob geschnitzten Spange aus Holz über der Schulter zusammengehalten wurde. Ihre kleinen Finger glitten über Richards Gewand nach unten, bis sie zu seinem Schritt gelangten. Der Zauberlehrling sah wie die dunklen Augen des seltsamen Hundemädchens sich für einen Augenblick schreckhaft weiteten. Dann wich es einen Schritt zurück.
"Keine Waffen", verkündete sie mit heller Stimme. Sie fixierte Richard mit einem merkwürdigen Starren. "Nur ein Menschenmann."
Ihre Worte riefen einen starken Widerhall hervor, der sich in allgemeinem Getuschel in den umliegenden Gebäuden niederschlug. Nur Sekunden danach trat eine Gestalt hinter dem rechten Haus hervor, welche Richard um gut einen Kopf überragte.
Sie war von derselben Art wie die kleine Durchsucherin, doch ihr muskulöser Leib verbarg ihre Weiblichkeit so dass sie erst auf den zweiten Blick offenbar wurde. Grob schob sie das kleinere Mädchen beiseite und baute sich vor dem Zauberlehrling zu voller Größe auf. Auf diese geringe Distanz war ihr Geschlecht nicht länger zweifelhaft, vor allem durch massigen Brüste, die den fadenscheinigen Stoff ihrer Toga aufspannten.
"Freund sagst du also", knurrte sie, wobei Speicheltropfen Richard im Gesicht trafen, doch er wagte nicht sich zu rühren. Bedächtig schritt das riesenhafte Hundeweib um ihn herum und schnupperte an ihm. Hals, Achseln, bis hinab zu seiner Hose. Erst als sie wieder vor ihn trat stand sie auch wieder aufrecht.
Sie leckte sich die Lefzen und rief: "Dann willkommen, Freund!"
Jäh erschallten Jubelrufe aus allen Richtungen, und Richard fuhr erschrocken zusammen. Die Wucht mit der die Feinseligkeit umschlug warf ihn geradezu nieder. Doch fallen konnte er nicht, denn schon lag der muskulöse Arm der Riesin um seine Schulter, und hielt ihn mit eben soviel Herzlichkeit wie Gewalt aufrecht. Ohne sich groß darum zu scheren ob seine Beine hinterher kamen zerrte das Hyänenweib Richard mit sich in eine große, runde Halle, die offenbar das Zentrum des Dorfes bildete.
In der Mitte der aus Lehm errichteten Halle brannte Feuer in einer Grube, dessen Rauch durch ein Gitter im Dach abzog. Über dem Feuer hing ein schwerer Kupferkessel, in dem etwas sämig gluckerte. Rings um die Feuerstelle lagen aus Stroh geflochtene Matten am Boden, auf diesen wiederum Kissen aus grobem Flachsstoff. Beides groß genug um einem halben Dutzend Platz zum Sitzen zu bieten.
Richard wurde direkt an das Feuer in der Mitte geführt, und die Hyänin drehte sich mitsamt ihm um. Ihre Hände schlossen sich fester um seine Schultern, sie präsentierte ihn wie eine Jagdbeute.
"Unser Gast!", verkündete sie laut, und fragte den Zauberlehrling leiser: "Wie ist dein Name?"
"Richard", antwortete dieser.
"Richard!", rief die Hyänin aus, so dass es unter der Lehmkuppel widerhallte. Breitbeinig trat sie vor den Menschenmann und beugte sich herab, so dass sie ihm direkt in die Augen blicken konnte. Sie sog die Luft in ihre feuchte Nase.
"Ich bin Ondara, Erste unter Schwestern. Sei mir willkommen!"
Mit diesen Worten drückte sie ihre Schnauze kraftvoll auf Richards Mund und küsste den Zauberlehrling gierig. Dieser wankte, doch ihre Pranken hielten ihn aufrecht.
"Gut", gurrte sie schließlich, ließ von ihm ab und trat beiseite.
Richard glaubte umzufallen, halb hob er den Arm um sich klebrigen Sabber vom Kinn zu wischen, da wurde er erneut gepackt.
"Ich bin Galada", sagte eine kleinere, noch stämmigere Hyäne, die ihn nun aufrecht hielt. Ihr hart geschwollener Bauch drückte ihn zurück, und er glaubte sogar einen Tritt zu fühlen. Mit einem Auge schielte Richard an ihrem Kopf vorbei, und sah dass sich hinter dem monströsen Weib eine ganze Schlange gebildet hatte. Anscheinend standen alle Dorfbewohner an ihn zu begrüßen.
"Zweite unter Schwestern. Sei mir willkommen Richard."
Abermals drückte eine kühle Schnauzenspitze gegen die Nase des Zauberlehrlings, und was Galada an Rohheit fehlte machte ihre schlängelnde Zunge mehr als wett. Richard war davon überzeugt, dass sie seine Mandeln berührt hatte.
"Ich bin Poss", erklang es dumpf von oben, und ein Schatten fiel auf den Zauberlehrling. "Sei mir willkommen!"
Er wurde hochgehoben, abgeleckt wie von einem überfreundlichen Jagdhund und wieder abgestellt um sich den nächsten Kuss abzuholen.
Kellsam, Nafali, Merka, Loris, die Namen liefen vollkommen ineinander. Und nachdem zwei Welpen, sie reichten ihm kaum an den Bauch, ihn beim Versuch eines Kusses in die Nase gebissen hatten, wurde Richard schwungvoll auf eine der Decken befördert. Mit beiden Händen wischte er sich die Schicht klebrigen Speichels von den Augen.
"Wir sind ein freundliches Dorf", sagte eine Stimme neben ihm. Er erkannte Ondara als er wieder etwas sehen konnte. Ihre muskulösen Schultern ruhten auf einem Diwan, die Beine hielt sie schamlos angewinkelt. Sie lächelte, wobei sie ihre scharfen Raubtierzähne entblößte.
"Das hab ich gemerkt", brachte Richard mühsam heraus.
"Du warst wohl noch nie in einer Siedlung der Gnolle, oder?", fragte Ondara und ergriff eine flache Schale, die ihr von einer jüngeren Gnollin gereicht wurde.
Gnolle. Richard nahm sich einen Augenblick um nachzudenken. "Ich muss gestehen, nein."
"Dann weißt du wohl nicht all zu viel über unsere Art?"
"Auch das muss ich verneinen."
Ondaras Grinsen wurde noch breiter. "Dann sollst du uns kennenlernen! Wie lange bist du denn schon so einsam unterwegs?"
"Nun, ich habe die Akademie vor einigen Wochen verlassen, das würde dann..."
"Und wann wirst du zurück erwartet?"
Verdattert brachte Richard noch schnell genug eine Lüge fertig. "Bald"
"Dann werden wir uns beeilen, dich zu lehren", sagte die Gnollin entschlossen. Gebieterisch schwang sie einen Arm nach oben. "Musik!"
Wie jäher Donnerhall erschütterten Trommelschläge die Halle von einem Ende zum anderen. Sie Musikanten schlugen auf Pauken aus Holz und Gebein, die mit grob gegerbten Fellen bespannt waren. Im Nu erfüllte das Lärmen den Raum. Einige der Gnolle sprangen sogleich in die Mitte und umtanzten das große Feuer mit allerlei merkwürdig aussehenden Verrenkungen, die Richard fast als albern bezeichnet hätte. Sie warfen sich umher, streckten sich nach ihren Zehen, berührten ihre Schultern über kreuz, nur um sich sogleich wieder zurück in den Rhythmus zu werfen. Dabei warfen sie ungeniert die Säume ihrer Togas nach oben und zeigten das üppig gepunktete Fell darunter. Sie bewegten sich zu schnell um feinere Details zu erkennen.
Erst als der Zauberlehrling den Kopf drehte, und seine Aufmerksamkeit von den Tänzern abwich, erkannte er was wirklich dahinter steckte. Nicht die zuckenden Körper, ihre Schatten bildeten das eigentliche Kunstwerk dieser Vorstellung. Entlang der gekrümmten Lehmwände entspann sich unter dem stetigen Hämmern der Musik ein wahrer Reigen an Formen, die auf seltsam urtümliche Art eine Geschichte zu erzählen schienen.
Viele der schlierenhaften Schatten, kaum mehr als einzelne Punkte, fügten sich zusammen und wuchsen unter der Obhut am Himmel fliegender Kreaturen. Oder fanden sich zusammen, vereint im Leid ihnen als Beute an heim zu fallen. Die Gemeinschaft wuchs und gedieht, doch dann...
"Trink!"
Wie vom Schlag gerührt riss Richard den Kopf wieder nach vorne. Ondara lag noch immer gebieterisch auf ihrem Diwan und winkte in herrschaftlichen Geste. Vor dem Zauberlehrling beugte sich eine kleinere Gnollin mit ernstem Gesicht herab und bot ihm eine hölzerne Schale an. Was genau sich darin befand konnte Richard unter den zuckenden Schatten kaum erkennen, aber es roch bemerkenswert gut. Er erinnerte er sich, dass es fast überall als unhöflich galt, angebotene Speise abzulehnen.Womöglich spielte auch die Tatsache mit ein, dass er seit dem Morgen nichts mehr gegessen hatte, und selbst da nur einen Fetzen trockenes Fleisch.
Vorsichtig nahm er die Schale entgegen und schnupperte. Der allgegenwärtige Geruch nach heißem Fell und Speichel wich dem kräftigen Aroma einer guten Brühe. Karotten, Sellerie und sogar Kartoffelstücke trieben zwischen den Fettaugen über die Oberfläche. Zaghaft kostete er. Die sämige Suppe rann ihm wie reines Labsal die Kehle hinab.
Da ertönte rings um ihn hohes, spitzes Gelächter. Er hob den Kopf und sah wie die ihn umgebenden Gnolle allesamt den Kopf vor Lachen in den Nacken bogen. Ihr pfeifendes Kichern schaffte es sogar mühelos, den umgebenden Lärm zu übertönen.
"Du säufst wie ein Welpe!", keckerte Ondara ausgelassen, wobei ihr die schweren Brüste fast aus der weiten Toga sprangen. Als sie sich endlich wieder beruhigt hatte, nahm sie ihre eigene Schale, lehrte sie in einem Zug und zerbiß krachend alles was in der Suppe gewesen sein mochte. Richard gelang es gerade noch einigen fliegenden Knochensplittern auszuweichen. Höflich lächelnd leerte er die Schale, was noch mehr Gelächter unter den Gnollen provozierte. Schließlich nahmen jüngere Gnolle die Gefäße entgegen und Ondara rückte näher zu ihm auf.
"Hat es dir geschmeckt?"
"Überaus", antwortete Richard. Tatsächlich lag ihm die warme Suppe angenehm im Bauch. Eine angenehme Abwechslung nach der eintönigen Küche im Greifennest. Die Gnollin seufzte tief und ließ sich tiefer in das raue Kissen sinken. Richard tat es ihr gleich. Für eine ganze Weile beobachtete er den Tanz der Schatten an der Decke. Beständig wechselten die Tänzer, das das Muster ständig neu formte und wiederum andere Geschichten erzählte.
"Was führt also nun einen Zauberwirker zu uns?", fragte Ondara schließlich.
Richard fuhr hoch, etwas zu schnell um seinen Schreck noch zu verbergen.
"Woher... ich meine, wie kommst du darauf ich wäre ein Zauberer?"
Ondaras siegessicheres Grinsen wurde noch breiter.
"Deinesgleichen kann es wohl nicht riechen." Sie tippte gegen ihre Schnauze. "Unsereins sehr wohl. Ich weiß um die Wege der Geister. Ich sehe, dass etwas an dir hängt. Also, Sprich!"
"Ich war auf der Suche", antwortete Richard ausweichend, und hoffte dass es nicht respektlos klang.
"Sind wir das nicht alle?" Ondaras Zähne blitzten im Zwielicht auf. "Auch viele von uns sind ausgezogen um zu suchen. Ganz als gäbe es hier nichts, dass sich zu sehen lohnte. Also was mag ein Zauberwirker des Menschenvolkes bei uns armen Gnollen wohl zu finden hoffen?"
Sie war so langsam näher gerückt, dass Richard es erst bemerkte als er die Hitze ihres Körpers an seiner Seite spürte. Die Gnollin überragte ihn auch im Sitzen noch um einen Kopf, und ihre Toga schmiegte sich nun umso enger an ihren muskulösen Leib. Richard schluckte.
"Nun es war..." Er brauchte eine Pause um seine Worte zu sammeln. "Es war Zufall, der mich herführte. Aber einer meiner Lehrer sagte immer, es gibt Dinge zu finden an jedem Ort."
"Ein weiser Lehrer", gurrte Ondara. Mit einem Ruck kam sie noch näher, ihr rechter Arm lag hinter Richard auf dem Diwan, ihre rechte Brust sank schwer auf seine Schulter. "Würdest du gerne sehen, was wir dir hier zu zeigen haben?"
Ihr Tonfall ließ keinen Zweifel zu, dass es nur eine richtige Antwort auf diese Frage gab.
Die Hitze der vielen Körper erfüllte die Halle nun vollständig, und je mehr sie tanzten und trommelten, desto mehr mischten sich unverkennbare Düfte der Brunst unter den Geruch ihres Fells.
"Aber natürlich", brachte Richard krächzend hervor.
Ondara gurrte tief in ihrer Kehle. "Gut!"
Sie hob den Arm und winkte. Eine jüngere Gnollin, ein pummeliges kleines Ding, dessen überhängender Schmerbauch fast ihren Lendenschurz verdeckte, brachte eine lange Holzschale und stellte diese ehrfürchtig ab. In dieser Schale lagen Früchte, von einer Art wie der Zauberlehrling sie nie zuvor gesehen hatte. Unwillkürlich versuchte er, diese zu klassifizieren. Erst wollte er meinen es handle sich um Auberginen, doch bei näherem Hinsehen fiel ihm die gerippte Oberfläche auf, die mehr an glatte Tannenzapfen erinnerte. Das unter Ende lief in einem Strang dünner Blätter aus, was ein wenig nach Mais aussah.
Er wurde erst aus der Betrachtung gerissen, als kraftvolle Finger sich bestimmend in seine Schulter gruben. Ondaras rechter Arm lag nun eng um seinen Rücken geschlungen, mit dem anderen scheuchte sie das dicke Mädchen herum. Richard sah, wie dieses mit demütig gesenktem Blick den Gürtel der großen Gnollin entgegen nahm, gleich gefolgt von der hölzernen Schulterspange. Ondara schüttelte sich kurz, ohne den Zauberlehrling loszulassen, wobei sie ihre Toga vollends von sich warf.
"Viel besser", raunte sie tief "Meinst du nicht auch?"
Richard brachte keine verständliche Antwort zustande. Seine Augen weigerten sich zu blinzeln. Mit offenem Mund starrte er nur auf den nackten Leib der Gnollin an seiner Seite. Nach Einhorn und Greifin wirkte der Anblick einer zumindest vage menschlichen Gestalt wahre Wunder. Ihre üppigen Formen, der muskulöse Bauch und die ausladenden Hüften wurden gekrönt von vollendet gerundeten Sphären, die voll und schwer gegen seinen Brustkorb schlugen. Auf ihren Spitzen ragen daumengroße, schwarze Nippel in die Luft, die unter jedem kleinen Luftzug erzitterten. Grinsend badete Ondara förmlich im Glotzen des Zauberlehrlings, und ließ sich alle Zeit der Welt. Unsagbar langsam winkelte sie eines ihrer kraftvollen Beine an, bevor sie das andere wie zufällig in Richtung der Deckenmitte streckte. Dadurch teilte sich ihr Schoß wie das Tor eines Zauberschlosses, und unter den dornigen Strängen schwarzen Fells taten sich fleischige Lippen auf. Das Schmatzen dieser schleimigen Pforte übertönte in Richards Ohren selbst die donnernden Trommeln, und als er Luft holte stieg ihm beißend und lockend der unverkennbare Gestank eines willigen Weibes in die Nase. Ihm taumelte, doch Ondaras Griff ließ nicht zu dass er sich bewegte.
"Siehst du, Zauberwirker", begann sie honigsüß, ganz als würde sie nicht gerade ihre Lustschlund vor einem Wildfremden zur Schau stellen. "Wir Gnolle lebten schon immer auf diese Art. Die Frauen bauen Dörfer, die Männer kommen sie besuchen. Aber bei uns war schon so lange kein Mann mehr." Sie stieß ein Winseln gleich einem beleidigten Welpen aus. "Doch das Land war gnädig zu uns. Sieh nur, was es uns geschenkt hat!"
Mit diesen Worten griff sie in die Schale. Es schien fast, als wanden die Früchte sich ihren Fingern entgegen. Sie packte die Größte.
"Bangjams. Sie sind unser Trost, in den langen Zwischenzeiten"
Ondara führte die glatte Spitze der Frucht an ihre Schnauze und schleckte darüber bis die gesamte Oberfläche vor Sabber tropfte. Dann hauchte sie einen neckischen Kuss darauf.
Sie ließ sich alle Zeit der Welt. Mit betonter Langsamkeit führte sie die nasse Bangjam-Frucht nach unten, tröpfelte ihren Speichel über ihre Brüste und Flanken, nur um die Spitze dann über ihrem Schlund schweben zu lassen. Ihr Kopf drückte sich nahe an Richards.
"Sieh hin", flüsterte sie und schleckte ihm das Ohr aus "Sieh, wonach wir uns alle sehnen!"
Dann schob sie in einer einzigen Bewegung die nasse Frucht in ihren triefenden Schoß. Es schmatzte, so laut dass es fast das heiße Stöhnen übertönte, dass sie Richard ins Ohr blies.
"Wir alle hier", jappste Ondara mühsam "Wir Schwestern und Gnolle sehnen uns so sehr."
Ihre Hüften zuckten, stießen aus. Die dünnen Blätter rankten sich um ihre dicken Schenkel.
Zugleich führte Richard weitere Hände, kleinere Finger die sich an seinem Gürtel zu schaffen machten. Er versuchte hinab zu sehen, doch Ondara packte ihn am Kinn und schleckte ihm über die Wangen. Nur mühsam konnte er nach unten schielen.
Dort hockte das dickliche Gnollmädchen und zerrte Richards Hose nach unten. Jeder Versuch sich zur Wehr zu setzen ertrank in einem neuen, nassen Kuss der obersten Gnollin. Erst als die heiße Luft seine Beine berührte konnte Richard sich lange genug befreien um ein hilfesuchendes Japsen auszustoßen.
"Hab keine Furcht", wisperte Ondara in sein vollgesabbertes Ohr. "Wir wissen doch um die Nöte, die einen Mann plagen. Wir Gnollfrauen sind weise. Uns ist bewusst, dass selbst der Kraft des stärksten Mannes Grenzen gesetzt sind."
Ihre Stimme hallte zwischen Richards Ohren wider, zu gleichen Teilen fürsorglich wie verrucht. Zärtlich strichen ihre Krallen über Richards Wange.
"Zum Glück wissen wir auch, wie dem abzuhelfen ist."
Sie führte ihre freie Hand zwischen ihre Beine, packte das sehnige Blättergestrüpp und zog das Gewächs mit einem langen, nassen Schlürfen aus ihrem Leib.
Richard fühlte wie der kraftstrotzende Körper erbebte, ihr Atem ging keuchend, sie unterdrückte ein sehnsüchtiges Winseln. Zitternd brachte sie den Arm nach oben, und hielt die Frucht vor die Augen des Zauberlehrlings. Umhüllt von einer Schicht klaren Frauenschleims hob und senkten sich die Lücken in der vormals glatten Oberfläche. Es sah fast so aus, als suche die Spitze nach etwas.
"Das Wunder der Bangjams", flüsterte Ondara ehrfürchtig. "Linderung für einsame Weiber, Kraft für heiß ersehnte Männer. Und alles was nötig ist, ist ein Augenblick Mut."
Richard fühlte plötzlich wie sehnige Finger sich um seine Knöchel schlossen. Im nächsten Augenblick wurden ihm die Beine auseinander gerissen.
"Oder ein paar kräftige Frauenhände", setzte die Gnollin grinsend hinzu.
"He!", wehrte sich Richard "Das könnt ihr nicht machen!"
Von überall her kamen nun plötzlich Hände heran; packten Richards Arme, drückten ihn nieder. Überall über ihm baumelten schwarze Brüsten in den verschiedensten Formen. Hitze und Brunst hingen wie zäher Nebel über ihm. Ondara lächelte ihm noch immer zu.
"Gleich wirst du das anders sehen." Ihre Hand mit der nassen Frucht darin glitt zwischen Richards Beine. "Nun empfange und genieß!"
Richard schrie auf als die Feuchte seinen After berührte. Die Frucht, noch warm vom Leib der Gnollin, bewegte tatsächlich! Ihre Spitze zuckte wie der Kopf eines Wurms, stöberte, suchte. Schlimm genug was das Einhorn mit ihm angestellt hatte, aber dies hier...
Die Spitze glitt in ihn. Unwirklich fühlte er, wie die Frucht sein Inneres berührte. Da stieß Ondara zu und jagte den Schaft bis zu den Blättern in seinen Darm. Brüllend bäumte Richard sich auf, nur um sogleich wieder niedergedrückt zu werden. Die Hände verlagerten sich, einige zumindest. Sie verließen seine Arme und begannen seinen Bauch zu streicheln.
Zugleich spürte Richard, wie die Frucht in ihm zu wirken begann.
Ungleich jeder anderen Form von Arznei oder Rausch die er bislang erlebt hatte begann die Bangjam ihr Werk. Der brennende Schmerz des jähen Eindringens verebbte überraschend schnell, und machte einem merkwürdigen Gefühl pulsierender Hitze Platz. Auf und nieder wie Wogen auf der Oberfläche eines Sees tanzte die unbekannte Frucht in seinen Gedärmen umher. Ihre Bewegungen, nun sicherlich keine Einbildungen mehr, durchfluteten Richards Innerstes mit schwingender Kraft und ungeahnter Energie. Mehr noch als Zauberei, mehr noch als die Lust auf ein schönes Weib, schwoll in seinen Lenden das urtümlichste Verlangen an, zu paaren und zu zeugen.
Schon breitete sich stetig schneller werdende zweite Pulsschlag aus, ließ die Enge des Afters hinter sich und floss tiefer in Richards Körper. Zu allererst spürte er es in seinen Hoden, die begannen sich im selben Rhythmus aneinander zu wetzen. Das Pulsieren wuchs mit ungeahnter Wucht, bis es schließlich Richards gesamte Lenden erfüllte. Ungläubig blickte er nach unten, und sah wie sein Schaft sich aufrichtete, bebend und zitternd und härter als jemals zuvor.
"Jetzt...", flüsterte Ondara ihm zu "...bist du für uns bereit!"
Die Gnollin ließ den Zauberlehrling los, der schnaufend in die Kissen fiel. Richard starrte nach oben, orientierungslos und kaum noch eines klaren Gedanken fähig. Seine Hüften zuckten ohne sein Zutun. Weiblicher Geruch drang aus allen Richtungen auf ihn ein. Er glaube, den Verstand zu verlieren.
Ondara stand über ihm, wie die Statue eines siegreichen Feldherrn. Das Feuer hinter ihr warf Schatten über die Muskeln und die schweren Rundungen der vollen Brüste. Ihre im Grinsen gebleckten Zähne blitzen auf, als sie mit der Zunge rund über ihre Schnauze fuhr. Sie stellte ein Bein vor, und mit unsäglich dreckigem Schmatzen öffnete sich ihre rot geschwollene Weiblichkeit. Die fleischigen Lippen zuckten, verlangten gierig nach Fressen, nach Fleisch. Zugleich drang ein beißender Duft aus ihrem Innersten hervor, der Richard noch näher an die Klippe des Irrsinns warf.
Die muskulöse Gnollin stieg über den Zauberlehrling, während die übrigen Tierweiber ihm die Beine noch weiter in die Höhe zogen. Von unzähligen Händen gepackt wurde Richard hochgehoben, und wie ein Opfer auf dem Altar präsentiert.
"Nun lass sehen, was in dir steckt!", verlangte Ondara in einem lüsternen Grollen und ließ sich in einer einzigen fließenden Bewegung niedersinken. Sie geschickt führten ihre Krallenhände Richards bebenden Schaft an ihre Pfote, und mit einem Hüftschwung wie eine Turmglocke nahm sie ihn in sich auf. Schleimige Säfte quollen aus ihrem heißen Schlund, und mit ziehendem Schlürfen sog ihre Weiblichkeit an ihm.
Richard warf sich im Griff der vielen Hände umher, grunzte unverständliche Laute hervor während zahllose Finger ihn fesselten und neckten. Dennoch stachen Ondaras Pranken heraus, als diese sich heiß um seine Brust und seinen Nacken legten. Die oberste Gnollin hob ihn noch ein wenig an, beugte sich über ihn und sah ihm verzückt in die Augen, ohne dass ihr Unterleib zur Ruhe gekommen wäre.
"Guter Zauberwirker", gurrte sie tief aus der Kehle hervor "Prächtiges Männchen!"
Ihr langes Maul öffnete sich, die Zunge baumelte hervor und schleimiger Sabber fiel auf Richard nieder. Dann leckte die Gnollin ihm übers Gesicht, mit langen Strichen und ohne abzusetzen. Der zähe Speichel verklebte ihm die Augen, unwillkürlich schnappte er nach Atem, und schon fühlte er die monströse Zunge in seinem Schlund.
Würgend bäumte Richard sich auf, nur um sogleich wieder niedergerissen zu werden. Ondara ließ von seinem Rachen ab und schleckte ihm hinab über die Brust, ehe sie schlürfend und schmatzend wieder nach oben kam.
"Schmeckt wie Beute", raunte sie feixend, und warf sich mit noch größerer Wucht gegen den Zauberlehrling. Ihre Hüftknochen krachten aneinander. Schauder wie Blitzschläge durchzuckten die Gnollin. Sie jaulte auf, bog sich nach vorne und schlug Richard ihre schweren Brüste um die Ohren. Er bemerkte die jähe Dunkelheit kaum, der tiefe, erdige und zutiefst animalische Geruch des Weibes nahm ihn vollkommen gefangen. Hände packten sein Haupt, drückten ihn tiefer in den wohlig weichen Abgrund. Scharfe Krallen wichen sanfteren Liebkosungen zwischen struppigem Fell und samtiger Weichheit. Die Gnollinnen hielten seinen Kopf zwischen ihren Brüsten gefangen. Fingerdicke Nippel drückten sich in seine Wangen, auf seinem Gesicht vermischten sich Speichel und Milch. Richard verlor sich im Taumel schierer Lust.
Zumindest bis Ondara das Tempo erhöhte.
Wie von einem anstürmenden Rind auf die Hörner genommen wurde Richard nach hinten geschleudert, die Gnollweibchen fielen zur Seite und ihre Herrin stürzte sich erneut allein auf den Zauberlehrling. In einem klaren Moment, als abgrundtiefe Lust und Furcht sich gegenseitig aufhoben, erkannte Richard dass sie ihn nahm wie ein Mädchen. Gleich ob er in ihr steckte oder nicht, er lag auf dem Rücken, die Beine weit gespreizt, und es gab nichts was er dagegen tun konnte. Doch noch bevor er irgendeinen Schluss daraus hätte ziehen können geriet Ondaras draller Hintern erneut in Fahrt und alle Gedanken verschwanden unter dem schieren Genuss ihrer überhitzten Pforte.
Richard rutschte umher, gehalten von kraftstrotzenden Pranken, während sein Verstand sich mit jedem Stoß weiter ins Delirium wandte. Als hypnotisierten die springenden Brüste alles was ihn ihm Widerstand zu leisten vermochte, während zugleich unendliches Feuer in seiner Leiste brodelte.
Die Schatten tanzten über ihm an der Decke und verliehen der gierigen Gnollin das Aussehen einer unersättlichen Dämonin. Zeit gerann und verfloss um sie herum. Ihr zerzaustes Fell stand in alle Richtungen ab, der Geifer schäumte ihr aus dem Maul und spritzte auf Richard herab. Ohne nachzudenken, ohne überhaupt denken zu können, öffnete dieser den Mund. Seine Kehle war wie ausgedörrt. Alles um ihn drehte sich.
Da zuckte der Unterleib der Gnollin. Richard grunzte auf, blickte nach unten. Im Zwielicht zwischen ihren Körpern sah er die überquellenden Ränder der fleischigen Lippen, zwischen denen sein brechend harter Schaft aus und ein gestoßen wurde. Im Inneren des siedend heißen Körpers wuchs das Beben spürbar an, mehr und mehr mit jedem Stoß, bis schließlich der gesamte Schoß der Gnollin wie eine brutale Faust zupackte.
Ondara zuckte nach hinten, bäumte sich winselnd auf, wobei ihre Brüste klatschend nach oben flogen. Die Gnollin stieß ein kreischendes Jaulen aus, dass sämtliche anderen Geräusche verstummen ließ. Ihr Spalt zerrte an dem Zauberlehrling, molk ihn gnadenlos. Richard spürte sie seine Hoden sich zusammenzogen, wie Samen seinen Schaft verließ, doch war keine Genugtuung darin. Die Erlösung blieb ihm verwehrt. Mit brennenden Augen sah er mit an, wie die muskulöse Gnollin weiter nach hinten rutschte. Ihm war, als zerrte sie ihn vollends in den Irrsinn. Ringsum verfielen die übrigen Weiber in andächtiges Schweigen. Zähes Schlürfen begleitete Ondaras Rückzug, ehe Richards bebend steifer Schaft mit einem lauten Schmatzen ihre Gefilde verließ.
Die oberste Gnollin fiel auf den Rücken, zog Arme und Beine an begann zu kichern. Daraus wurde im Nu das schrillste Gelächter dass Richard je vernommen hatte, während Ondara sich über die festgestampfte Erde wälzte und dabei ihren Bauch umklammert hielt.
"Gutes Männchen!", keckerte sie, "Prächtiges Männchen! Schwestern, genießt ihn!"
Ihre Schatten schlossen sich über dem Zauberlehrling.
Brüllend kam Richard zu sich, als ihm der Stängel aus dem After gerissen wurde. Das Feuer in seinen Lenden verlosch augenblicklich und machte eisiger Kälte und beißendem Schmerz Platz. Seine Augen brannten, seine Kehle war wie ausgedörrt. Er fühlte die Risse seinen gesamten Hals hinab. Zusammengekrümmt wand er sich auf dem kalten Waldboden, dichte Farnwedel schlugen ihm ins Gesicht und besprengten ihn mit Tau. Gierig schnappte er nach den winzigen Tröpfchen.
"Du lebst ja doch noch!"
Die Stimme drang wie aus einer anderen Welt an seine Ohren. Schatten fiel auf ihn, und als er nach oben in stechende Licht blickte, sah er die Umrisse einer Gnollin über sich stehen. Instinktiv versuchte er zu fliehen, doch strauchelte er schon beim Versuch sich auf nur einen Arm zu stützten. Die Gnollin trat näher, hockte sich neben ihn.
"Wird es gehen?", fragte sie.
Richard setzte zu einer Erwiderung an, doch alles was seinen Mund verließ war ein heiseres Röcheln.
"Hier, trink was", sagte die Gnollin und setzte eine flache Holzschale an die Lippen des Zauberers. Hastig schluckte Richard soviel er nur konnte, das kühle Nass rann ihm beißend in den ausgedörrten Rachen.
"Langsam!", mahnte die Gnollin "Du musst es vorsichtig angehen! Über drei Tage hast du nichts zu dir genommen."
Richard schaffte es, seinem Stöhnen einen fragenden Ton zu verleihen.
"Ja, drei Tage", erwiderte die Gnollin "Sie haben dich für tot gehalten, als du zum fünften Mal zusammengebrochen bist. Menschen stehen ja immer im Ruf schwächlich zu sein, aber ich glaube du konntest sie beeindrucken."
Überaus sarkastisches Stöhnen antwortete ihr.
"Ja, ich weiß. Hier, auch etwas davon."
Sie hob einen Krug voll kalter, fettiger Fleischsuppe an die Lippen des Zauberlehrlings. Es schmeckte wie Ambrosia.
"Nafali?", rief eine hellere Stimme "Nafali, wo bist du?"
"Schhhh!", zischte die Gnollin und bog die Farnwedel mit einem Arm zurück. "Hier! Komm her und sei ruhig!"
Eine jüngere, dickere Gnollin schlüpfte unter die überhängenden Blätter. Das Gestrüpp bildete eine regelrechte Höhle, die von außen kaum einsehbar war.
"Verzeihung", murmelte sie betreten.
"Amdy mein Schatz, ich liebe dich, aber manchmal gehört dir dein süßer Hintern versohlt!", sagte Nafali leise.
Die jüngere Gnollin blickte betreten zu Boden, doch gelang es ihr nicht sich ein Lächeln zu verkneifen.
"Glaubst du, er schafft es?"
Die ältere Gnollin zuckte mit den Achseln.
"Wir verstecken ihn hier, bis sich die Sache wieder beruhigt hat. Solange sich alle noch wälzen wird sicher keiner nach den neuen Pflanzen suchen."
Abermals versuchte Richard sich aufzurichten. Diesmal schaffte er es zumindest, die Schultern vom Boden zu lösen, zumindest kurz.
"Gib Ruhe!", mahnte Nafali "Du hast dein Glück schon überstrapaziert, dass ich dich da rausgetragen habe. Mach mir das gefälligst nicht kaputt!"
Amdy hockte sich an die Seite des Zauberlehrlings und gab ihm weiter zu trinken. Richard kam kaum mit dem Schlucken nach, aber wenigstens fühlte seine Kehle sich langsam wieder lebendig an. Lebendig genug um ein schwaches "Warum?" hervor zu bringen.
"Ondara hat es dir doch erklärt", meinte Nafali "Das ist die Art der Gnolle. Wir Frauen bauen die Dörfer, die Männer kommen uns besuchen. Du solltest wissen warum, immerhin hast du Galada bestiegen bis ihr das Wasser brach. Ihr neuer Sohn kam in die Welt, beschmiert mit deinem Samen."
Richard schluckte, es tat weh. Dunkel erinnerte er sich an die wogende Schwere, die den gesamten Leib der Gnollin zeichnete, die auf ihm lastete als er in ihr steckte. All das lag in solcher Ferne, wie ein extrem anstrengender Traum. Dennoch konnte er sich eines seltsamen Gefühls nicht erwehren, irgendwo auf halbem Wege zwischen Ekel und Stolz.
"Jetzt trink, dann gehts dir bald wieder besser", flüsterte Nafali beruhigend, und setzte ihm wieder die Schale an den Mund.
Richard nickte, und als er niedersank gab er sich Mühe ein wenig Zauberkraft zu packen zu bekommen. Das Wenige dass er fand beugte er mühsam zu heilsamen Kräften, und ließ es in seinem Innern ans Werk gehen. Dann sank er nieder und gab sich seiner Erschöpfung hin.
Richard erwachte von leisem Kichern und anderen, unverkennbaren Lauten. Mühsam öffnete er ein Auge, das brennen war merklich zurückgegangen. Er lag noch immer auf dem Waldboden, doch eine Decke war ihm untergeschoben worden. Rötliches Dämmerlicht fiel durch die Ritzen der Farnwedel, und tauchte das Versteck in weichen Glanz. Der Boden ringsum war platt getreten, weit mehr noch als zuvor. Er musste eine ganze Weile geschlafen haben. Es gelang ihm den Kopf etwas zu drehen. Seine Muskeln fühlten sich taub an, doch nicht mehr als hätte man alles Leben mit einer Weinpresse heraus gewrungen.
Verstohlen linste er umher und fand in der gegenüberliegenden Ecke des Verstecks was er vermutet hatte. Die beiden Gnollinnen lagen dort, eng aneinander geschmiegt. Zwischen leisen Wispern und schmatzenden Küsschen tanzten rege ihre Hände über das Fell der jeweils anderen. Offensichtlich übten sie diesen Tanz schon eine ganze Weile. Nafalis langes Bein schlang sich über die Amdys ausladende Hüfte und schnell darauf mischten sich weitere glitschige Töne in das stetig schneller werdende Liebeskonzert.
Richard konnte die tanzenden Finger zwischen den Schenkeln der pummeligen Gnollin kaum erkennen, dafür jedoch die klebrigen Spritzer die sich schwungvoll dazwischen verteilten. Von der anderen Seite schlich zugleich die zweite Hand Nafalis heran, und versetzte den drallen Hinterbacken einen schnalzenden Klaps. Die weichen Hügel erzitterten und hohes Fiepen mischte sich unter das Schmatzen der Küsse. Dem einen Klaps folgten schnell weitere, wuchsen an zu kräftigeren Schlägen, deren Schockwellen durch das struppige Fell der dicken Gnollin wogten.
Amdy versteifte sich, bog den Rücken durch und zog die Größere eng an sich. Hohes Fiepen verließ ihre Schnauze, während zugleich wilde Zuckungen durch ihren pummeligen Körper jagten. Nafali zog die triefend nasse Hand zwischen dicken Schenkeln ihrer Gespielin hervor, bettete die dicke Gnollin sanft auf den Boden und beugte sich über sie. Ihre Zungen schlängelten sich umeinander, dann über die Schnauzenränder, dann über den Rest ihrer Gesichter, bis sie schlussendlich in seliges Kichern verfielen.
"Du hast ihn aufgeweckt", bemerkte Nafali nach einer ganzen Weile. Richard wagte es, auch das andere Auge zu öffnen.
Die schlankere Gnollin schlug noch einmal auf den Hintern Amdys. "Schäm dich!"
"Ich bin so ungezogen", zirpte die dicke Gnollin hörbar zufrieden.
Nur sehr zaghaft lösten sie sich voneinander.
"Wie fühlst du dich?", fragte Nafali.
Richard überlegte, horchte in sich hinein. Seine Glieder waren nicht länger taub, sein Rachen fühlte sich wieder lebendig an. Seine Rippen zeichneten sich deutlicher ab, doch das kam ihm wie ein sehr geringer Preis vor. Er schlug seine Robe beiseite, in die man ihn eingewickelt hatte, und blickte an sich herab. Alles schien noch an seinem Platz zu sein. Selbst sein Gemächte, so rot und wund es auch aussehen mochte, schien nicht mehr abfallen zu wollen.
Ruhig atmete er durch, konzentrierte sich und leitete weitere Heilkraft in seinen Schoß.
"Lebendig", antwortete er schließlich.
"Sehr gut", erwiderte Nafali erfreut und packte ihn an der Schulter. Unsanft wurde Richard in die Höhe gerissen. "Komm, ich zeige dir, was du für uns tun sollst."
"Sieh es dir an!" Nafalis Stimme klang düster, als sie über den Rand einer schmalen Einkerbung blickten, die eine breite Lichtung im Wald umrahmte. Der Zauberlehrling stellte seine Tasche ab und besah dich das dargebotene. Auf dieser Lichtung türmten sich kleine Hügel auf, keiner länger als zwei Schritte, aber jeder gekrönt von einem beeindruckenden Staudengewächs. Richard musste nicht näher heran kommen um zu erkennen, was an diesen Stauden wuchs. An den kräftigen Ranken hingen die Bangjams, manche noch unreif und verschrumpelt, andere schon zu voller Größe erigiert. Der Anblick allein genügte und sein Hintern zog sich zusammen.
"Gleich was Ondara dir erzählt hat", begann Nafali grimmig "Die Bangjams waren nie Teil unserer Lebensart. Sie kamen vor einigen Monden als Samen zu uns, gegeben von einer räudigen Wanderschamanin. Du magst dies sehen und glauben, es wären ein Garten. Aber dies sind keine Felder, dies sind Gräber."
Nafali ging voran und Amdy führte Richard hinterher ohne ein Wort zu sprechen. Die jüngere Gnollin trug eine Laterne mit sich. Es wirkte feierlich. Eine seltsam drückende Ruhe lag über dem Ort.
"Zugrunde jeder Staude liegt ein wanderndes Männchen begraben", führte die schlanke Gnollin aus. "Während die Schoten unseren Spalten Lust bereiten, wurzeln sie im Gedärm der Männer, treiben sie zur Paarung bis zur Erschöpfung, und laben sich dann an ihrem Fleisch. Wir müssen sie loswerden! Sie fressen uns auf, erst die Wanderer, dann unsere Söhne..."
Sie blieb vor einer besonders großen Staude stehen, deren überreife Früchte im Sonnenlicht glänzten. Ein bitterer Ausdruck lag auf ihren Zügen.
Richard räusperte sich trocken. "Nun, dann danke ich sehr, dass ihr mich davor bewahrt habt. Ich bin nur nicht sicher, was..."
"Was wir als Gegenleistung wollen?" Nafali ließ sich die Laterne geben. "Sieh her"
Sie öffnete die Laterne und schleuderte das Öl darin über die Blätter der Staude. Dann hielt sie die züngelnde Flamme daran. Das Feuer griff über, die Blätter begannen zu rascheln. Es sah aus, als tanzten sie im Sturm, doch ging kaum ein Wind. Dennoch gelang es den Blättern, das Feuer auszuschlagen noch bevor es den Stamm erreichte. Ungläubig sah Richard dem Schauspiel zu.
"Selbst Pechfackeln schlagen sie aus", knurrte Nafali. "Kein gewöhnliches Unkraut wäre dazu imstande, es steckt ein böser Zauber in ihnen. Und wie ein jeder weiß, wie man Feuer mit Feuer bekämpft..."
"So bekämpft man Zauber mit Zauber", vollendete Richard den Gedanken. "Ich verstehe. Nun, versuchen kann ich es. Aber werdet ihr nicht verdammt werden, wenn ihr eurem Volk dieses Kraut wegnehmt."
Die beiden Gnollinnen grinsten einander an, dann wieder den Zauberlehrling.
"Wenn aus der Leiche eines Zauberwirkers bösartige Funken schlagen, dann können wir wohl kaum etwas dafür."
"Und selbst wenn", setze Amdy rasch hinzu. Ihr Arm schlang sich um die Hüfte Nafalis. "Solange wir einander haben, gehen wir selbst in die Bannung!"
Die größere Gnollin legte ihrer Gefährtin mit einem milden Lächeln die Hand auf die Schulter.
"Was ist nun, Zauberwirker?", fragte Nafali "Versuchst du es?"
"Jetzt?"
"Besser als später. Wir sollten dich schon vor Tagen begraben, früher oder später kommt noch jemand, um nachzusehen."
Richard überblickte die Lichtung. Die Stauden traten deutlich hervor, insgesamt etwa ein Dutzend. Ein Schauder durchlief ihn als er sich bewusst machte, worauf diese standen. Etwas in ihm, urtümlicher und wahrer als der Verstand, begriff wie nah er demselben Schicksal gekommen war. Die Dankbarkeit den Gnollmädchen gegenüber wich zurück und machte Platz für lodernden Zorn.
"Tretet beiseite", sagte er in gepresster Ruhe, und die Gnollinnen wichen vor ihm zurück. Als er nach unten blickte bemerkte er, dass seine Hände bereits qualmten. Er riss an der Zauberkraft, brachialer als gewollt, doch er konnte sich kaum zurückhalten. Dann tastete er nach den Säften, die im Inneren der Stauden rannen, ihrem magischen, pflanzlichen Blut.
Sie wehrten sich. Deutlich fühlte er, wie sie sich ihm entgegen stellten. Alle auf einmal, vereint wie rote Ameisen stürzten sie auf seinen Geist ein.
Plötzlich sah er sie wieder vor sich. Die Weiber, die Gnolle. Ondara auf ihm, Poss die ihn gegen die Wand drückte. Galadas riesigen trächtigen Wanst. Eine warzige alte Vettel, die ihm fast die Eier abbiss. Eine Welpe die auf seinem Gesicht saß während ihre Schwester seinen Schaft ritt. Dann sah er sie alle, rings um ihn. All die Gnollweiber, und mehr. Einhornstuten, Gargoyle, Greifinnen, Menschenfrauen. Sie umringten ihn, ihre Bäuche geschwollen mit Kindern; seinen Kindern. Richard hörte das Versprechen. Er konnte sie haben, konnte hundertfacher Vater sein, ließ er nur die Stauden leben.
Brüllend stieß Richard die Vision von sich. Mehr noch, er jagte die Zauberkraft auf selbem Wege durch die Verbindung. Der Qualm breitete sich aus, bedeckte seine Hände, seine Arme, dann seinen Nacken.
Dann krachte es wie nach einem Dutzend Blitzschlägen, und die Stauden zerbarsten aus ihrem Innersten heraus.
Heiße Pflanzenfasern regneten auf ihn nieder, Richard starrte in den blauen Himmel. Nur langsam wurde ihm bewusst, dass er rücklings auf dem Boden lag. Der Rauch verwehte in einer sanften Brise. Alles an ihm kribbelte. Zaghaft reckte er den Kopf in die Höhe und übersah sein Werk.
Die Stauden waren Geschichte, ihre verschmorten Stängel wirkten wie von siedendem Wasser zerkocht. Blätter und Fruchtstücke fielen noch immer zu Boden.
Die Gnollinnen kamen wieder zu ihm.
"Du hast es getan!", riefen sie. Nafali sank neben ihm nieder und stützte ihn. Amdy sprang von einer Pfote auf die andere.
"Ondara wird so was von sauer sein", kicherte sie.
"Dann sollte ich mich wohl besser auf den Weg machen", meinte Richard trocken. Langsam kehrte das Gefühl in seinen Körper zurück, und nicht nur das gewöhnliche.
"Aber nicht, ohne ein Abschiedsgeschenk", verkündete Nafali ohne ihn loszulassen. Mit der freien Hand schlug sie die Säume der Robe zurück und strich über die deutliche Ausbeulung seiner Hose. "Ihr Zauberwirker bekommt wohl nie genug, was?"
"Kein Zauber funktionierte nur in eine Richtung", meinte Richard entschuldigen. Es was ihm selbst nicht völlig klar, wie dies zustande kam, aber die zärtlichen Berührungen ließen ihn nicht lange nachfragen. Im Gegensatz zu Ondara war Nafalis Hand eine reine Wohltat.
"Dann wollen wir dir zeigen, wie es wahre Gnollart ist", verkündete die schlanke Gnollin feierlich. Sie blinzelte ihrer Gefährtin verschwörerisch zu. Amdy quietschte, klatschte in die Hände und fiel auf alle Viere nieder. Zielstrebig krabbelte sie zwischen die Beine des Zauberlehrlings und öffnete ihm die Hose.
Richards halbharter Schaft hatte kaum Zeit sich empor zu recken, da legte die Gnollschnauze sich schon um ihn. Der Zauberlehrling bäumte sich auf als er in die heiße Feuchte eintauchte, doch Nafalis Arme hielten ihn sanft aber bestimmt zurück.
"Ihr Mäulchen ist Gold wert", flüsterte die schlanke Gnollin ihm zu, während sie den oberen Teil ihrer Toga löste und Richard eine Brust an die Lippen setzte. Genüsslich saugte er an dem hart aufragenden Nippel, während seine Hände gemächlich über das raue Fell glitten. Nafalis Finger strichen sanft durch sein Haar. Das leise, schnelle Schmatzen das Amdys Zungenschlag begleitete legte sich eine wundervolle Melodie über sie. Richard schielte nach unten und sah wie der Kopf der dicken Gnollin sich zwischen seinen Beinen bewegte. Sie quietschte dabei. Es klang so wonnig, ganz anders als die brachiale Gewalt ihrer Herrin.
Schmatzend zog sie den Schaft des Zauberers aus ihrer Schnauze, leckte sich die Lefzen und strahlte fröhlich zu Richard auf. Schlürfend ließ sie den harten Schaft des Zauberlehrlings aus ihrer Schnauze entweichen und stemmte sich mühsam auf die Beine, gerade soweit um der schlankeren Gnollin etwas ins Ohr zur flüstern. Diese lauschte, ihre Augen wurden größer, dann legte sich ein zahnreiches Grinsen über ihre Schnauze.
"Du kleines Schweinchen!", gurrte sie liebevoll. Nafali rückte von dem Zauberlehrling ab, ihr köstlicher Nippel entwich seinem Mund. "Schätz dich glücklich Zauberer, dir wird etwas Unglaubliches zu Teil."
Die schlankere Gnollin rutschte zur Seite, dafür kam ihre pummlige Liebste näher heran. Amdys pausbäckiges Gesicht lag voller Aufregung, aber auch Scham. Sie lutschte an ihrer Unterlippe, was auf hilflose Art niedlich wirkte, und sah den Zauberer aus großen, dunklen Augen an. Fast erinnerte sie dabei an einen bettelnden Welpen. Ihre pummligen Finger glitten unter Richards Robe und strichen unbeholfen über seine Brust.
"Ich...", stammelte sie hilflos "Ich wills endlich mal machen, ja? Ich hab schon gespielt, also mit den Fingern. Und mit Früchten. Und einem Tannenzapfen, aber den hätte ich fast nicht mehr rausgekriegt."
"Das war lustig", sagte Nafali grinsen, als sie hinter die dicke Gnollin krabbelte.
"War es nicht!", murmelte Amdy "Nur ein bisschen. Ich meine, ich weiß dass es weh tut, aber..."
"Nicht, wenn man richtig vorarbeitet!", entgegnete Nafali, streckte die Zunge aus, spreizte die ausladenden Hinterbacken der jungen Gnollin auseinander und steckte ihre Schnauze dazwischen.
Amdy keuchte auf, biss die Zähne zusammen und presste den Kopf auf die Brust des Zauberlehrlings. Richard schloss die Arme um sie, streichelte ihr borstiges Haar, während die Gnollin keuchend schnaubte und fiepte. Zugleich begann ihr massiger Körper zu zucken und drückte damit die ausladenden Brüste hart in den Bauch des Zauberlehrlings. Einer ihrer prallen Nippel verhakte sich sogar in Richards Nabel.
"So, das sollte genügen!", verkündete Nafali schließlich. Richard blickte auf, und sah wie die Gnollin ohne große Mühe drei Finger ihrer Hand zwischen Amdys weichen Hinterbacken versenkte. Sie zog sie heraus und versetzte ihrer Gefährtin einen schnalzenden Klapps. Quiekend löste die dicke Gnollin sich von dem Zauberer und rückte auf Händen und Knien zur Seite, bis ihre dralle Kehrseite direkt auf ihn zeigte.
Richard sah die nasse Spur quer durch die tiefe Kimme glitzern, bis die Feuchte weiter unten in eine Fülle von Rinnsalen überging, die direkt zwischen den fleischigen Lippen ihrer Weiblichkeit entsprangen, und das Fell ihrer Schenkel durchnässten.
"Amdy schenkt dir etwas Unglaubliches Zauberer!", sagte Nafali ehrfürchtig. Die schlankere Gnollin saß im Lotossitz vor ihrer Gefährtin, und hielt deren Kopf sanft in ihren Schoß gebettet. "Sei zärtlich zu ihr!"
Nickend rutschte Richard näher. Seine Hände sanken in die weichen Hüften der Gnollin, ihr warmer Körper erzitterte unter seiner Berührung. Dort wo das getüpfelte Fell in der Ritze ausdünnte, kam dunkel gefärbte Haut zum Vorschein. Unter der glitschigen Speichelschicht bewegte sich der prägnante Muskel des Anus, zuckte und schnappte wie ein gieriger Schlund. Dabei blitzte auch das rosig, feuchte Innere wieder und wieder hervor, wie das Licht eines Leuchtturms für ein verlorenes Schiff.
Richard führte seinen Schaft mit einer Hand, zielstrebig bis die Spitze den bebenden After berührte. Verschrockenes Keuchen ertönte, Amdy klammerte sich fester an ihre Liebste, doch zugleich öffnete sie sich gerade soweit, um Richards halbe Spitze aufzunehmen.
Er brauchte kaum Kraft aufzuwenden, nur sachtes Kreisen dass ihn wieder und wieder über einen kleinen Punkt in Innersten der Gnollin streichen ließ, so dass diese in sich zusammenfuhr. Und mit jeder dieser Zuckungen verschlang ihr Anus mehr von ihm. Brodelnd schmatzte der glitschige Speichel durch die Öffnung, als Richard vollends in ihr steckte. Seine Hüften drückten tief in den weichen, dicken Körper. Amdy fiepte und seufzte tief in Nafalis Schoß, während diese ihre den Rücken streichelte.
Richard sank über die dicke Gnollin, schlang die Arme um ihren baumelnden Bauch. Langsam und nur mit kleinsten Hüben bestieg er ihren bebenden Leib. Ihre Därme umfassten ihn enger und heißer als er es für möglich gehalten hätte. Wie Wellen im Wasser wogten seine Bewegungen durch den massigen Leib und wurden zu mächtigem Schütteln. Amdy grunzte inzwischen ungeniert und drückte sich stärker gegen ihn. Auch ihr Inneres geriet in Bewegung, nicht länger der unbewusste Drang ihn loszuwerden, nein, nun versuchte ihr Hintern ihn in sich aufzusaugen. Als sie tief aus ihrer Kehle brünstig grollte, spürte er die Erschütterungen die ihn wie siedende Wogen trafen. Er fühlte bereits wie seine Hoden sich zusammenzogen. Lange würde er dieses exquisite Weib nicht mehr genießen können. Und sie schien dies zu spüren.
Denn mit einem Ruck löste sich Amdy, sowohl von Richard als auch aus Nafalis Schoß und wirbelte herum. Der pochend harte Schaft des Zauberers, gerade ihrem Arsch entrissen, versank mit einem Haps in ihrer schmatzenden Kehle.
Fassungslos starrte Richard nach unten. Das niedliche, pausbäckige Gesicht war unter dem Fell erhitzt, ihr Atem ging stoßweise über seine Haut, und sie saugte an ihm als hinge ihr Leben davon ab. Ihre Zunge schoss vor, umwickelte seinen prallen Schaft und molk ihn noch einmal zusätzlich. In ihren dunkeln Augen fand sich nichts hilfloses mehr, stattdessen nur noch das brennende Verlangen einer paarungswilligen Frau. Schlürfend und saugend ließ sie ihn gerade mal einen Fingerbreit entkommen, nur um ihn sogleich erneut zu verschlingen. Ihr pummliges Gesicht verriet unbändigen Hunger, und jagte Richard zu ungeahnten Wonnen. Doch lange konnte der Zauberlehrling den Abblick nicht genießen.
"Ich...", japste er.
"Tu es", rief Nafali "Wehe du wartest noch, tu es!"
Richard verdrehte die Augen, Amdy saugte noch stärker an ihm. Die heiße Gnollzunge wickelte sich noch fester um seinen Schaft; fuhr durch alle Ritzen, unbeeindruckt davon, wo dieser noch eben gewesen war. Er konnte es nicht mehr zurückhalten.
Keuchend schoss er seine Saat in den Rachen der dicken Gnollin. In seinem Kopf schlugen donnernde Wogen zusammen, und er fühlte die auch der Rest pflanzlichen Einflusses seinen Leib verließ. Vier dicke Schübe jagten durch seine Gemächte, dann sank er keuchend in sich zusammen.
Amdy tauchte zwischen seinen Beinen auf, die nasse Schnauze auf geradezu possierliche Weise aufgeblasen. Rasch krabbelte sie zu Nafali, die ihre Schenkel hoch in die Luft reckte. Die dickliche Gnollin schob den Kopf in den nassen Schoß und öffnete die schmatzenden Lippen ihrer Gefährtin mit beiden Händen. Zärtlich sank ihre breite Schnauze darauf nieder, und Richard sah, wie die Zunge sich darin bewegte. Amdy schob seinen Samen in ihre Gefährtin.
Nafali gab niedliche Laute der Lust von sich, als sie ihr Becken noch weiter in die Höhe reckte. Amdy stützte sie und legte ihren Kopf auf die sehnigen Schenkel.
"Glaubst du, es wird ein Rüde dabei sein?", fragte sie verträumt während sie sich die Lefzen leckte.
"Mindestens einer", seufzte Nafali zufrieden. "Und er wird Vaters Namen bekommen."
Amdy nickte. "Ja, das würde ihm gefallen. Jetzt wo er gerächt wurde."
"Gerächt?", fragte Richard, dem es gelang seine Hose wieder zu schließen. Im Geheimen zweifelte er daran, dass sich die Arten so einfach mischen ließen, aber er wollte die Stimmung nicht verderben.
"Natürlich, er war das erste Opfer der Bangjams. Die vorderste Staude hat ihn uns entrissen."
"Und nun ist sie fort!", jubilierte Amdy.
"Moment, ihr habt denselben Vater?", setzte Richard nach. "Dann seit ihr ja..."
"Schwestern, natürlich" Die beiden Gnollinnen blickten einander verwirrt an. "Wir alle sind Schwestern."
"Oh", sagte der Zauberlehrling "Ich sollte mich in jedem Fall besser auf den Weg machen. Irgendwer wird den Rauch gewiss sehen."
Die beiden Gnollinnen beachteten ihn kaum noch, sie hielten einander in den Armen und begannen bereits wieder sich zu streicheln.
"Gehab dich wohl", verabschiedete Nafali ihn "Wir werden nichts vertratschen."
Amdy umklammerte den Bauch der schlankeren Gnollin. "Und vielen Dank!"
Richard nickte ihnen zum Abschied zu raffte seine Robe zurecht. Dankbar dass er daran gedacht hatte, seine Tasche weiter weg abzustellen nahm er sein Hab und Gut wieder an sich und machte sich auf den Weg. Er bemerkte nicht, dass die Tasche sich ein wenig schwerer anfühlte.