Drachendiener

Story by Larc on SoFurry

, , , , , , , , , , , , , , , , ,

Commission für

@roosterzebra

Meine erste Auftragsarbeit sollte eine Geschichte über einen Drachen sein, der einen Landstrich mit mehreren Dörfern terrorisiert und wöchentlich einen Bewohner verschleppt. Mit einem jener sollte sich eine Freundschaft/Beziehung anbahnen.

Zur Orientierungshilfe bezüglich der Größe des Drachens:

http://strecno.deviantart.com/art/Draco-Size-Sheet-525745334

Ich hoffe euch gefällt es! Feedback ist gerne gesehen!


Story (c) Larc

Characters belong to Rooster and Thiro

Vor langer Zeit herrschte ein Drache über die östlichen entlegenen Randregionen des Reiches. Mehrere kleine Dörfer lagen in seinem Territorium, doch der König schien diese nicht als bedeutend genug zu betrachten, um Truppen zur Verteidigung zu entsenden. Stattdessen verstrickte er sich in politische Rangeleien im Westen und Süden. Er schien mehr daran interessiert zu sein, sein Reich zu vergrößern, als die kargen Grenzlande nahe der Ödnis zu verteidigen. Die Bewohner des Gebietes waren verunsichert und verängstigt. Wöchentlich fiel der Schatten des fliegenden Ungetüms auf ihr Land. Wöchentlich forderte der Drache einen Tribut und schien dabei der Reihe nach die Dörfer zu besuchen, die auf dem Gebiet lagen, das er als sein Territorium betrachtete.

Er war nicht an Opfergaben interessiert. Weder Tierfleisch noch Gaben konnten ihn besänftigen. Stets forderte er ein Leben und verschleppte der Legende des Jungfrauenopfers widersprechend, wahllos einen Bürger. Die Bewohner der Dörfer waren uneins. Viele verließen ihre Heimat und zogen in der Hoffnung auf Sicherheit in die zentralen Lande. Andere jedoch vermuteten, dass gar der König selbst einen Pakt mit dem Drachen geschlossen hatte, der ihm die Grenzlande als Tribut bot, um ihn von der Hauptstadt fernzuhalten. Jene blieben und verharrten in steter Furcht vor dem Monster. Ergeben in ihr Schicksal, begannen manche an der Aufrichtigkeit ihres Königs zu zweifeln und sein mangelndes Interesse an ihrer Situation ebenso zu verteufeln, wie den Drachen. Hinter vorgehaltener Hand und abseits der Ohren der noch immer Treu gebliebenen, die auf seine einstige Hilfe vertrauten, wurde auch er als Scheusal bezeichnet, das seinem Thron nicht gerecht wurde und entschieden, in ihrer angestammten Heimat zu bleiben, obwohl sie sich in ihrer Situation allein gelassen fühlten.

Im Dorf Farnhain mischte sich Zorn mit Verzweiflung, als die Kunde umging, dass eines der anderen, nahen Dörfer bis auf die Grundfesten niedergebrannt wurde. Flüchtige erzählten von einem Versuch, sich dem Drachen entgegenzustellen. Nicht mehr akzeptieren wollte die nahe Siedlung das Rauben und Verschleppen ihrer Angehörigen und Nachbarn und so entschlossen sie sich, dem Drachen aus dem Hinterhalt der Wälder zu attackieren, als der Tag seines Antreffens in ihrer Siedlung bevorstand. Ein Versuch des Widerstandes, der Vergeltung beschwor. Jene die entkamen berichteten vom Geruch verbrannten Fleisches, der sich in ihrem Tal verbreitete. Das Holz der Hütten brach unter der Wucht des Drachens wie morsche Äste und die selbst aufgestellte, schlecht ausgerüstete Miliz wurde wie Vieh auseinandergetrieben und mühelos besiegt. Keiner der Fliehenden wagte es zurückzusehen, doch das Geräusch von brechenden Knochen und der Schreie hallten noch immer in ihren Köpfen. Farnhain lag der Höhle des Drachen am nächsten. Nur rund 20 Kilometer trennte das Dorf von der Felskette, die dem Drachen Unterschlupf gewährte.

Oft sahen sie ihn über sich hinwegziehen.

Oliver, der zurückgezogene Gehilfe des Müllers sah oft auf zum Himmel und hinterfragte die Motive des Drachens. War sein Handeln fundiert auf Bosheit oder rein auf dem animalischen Drang des Jagens? Manche sagten sie hätten dereinst seine Stimme gehört, die drohte jeglichen Widerstand zu vergelten. Dennoch bestätigten das nicht alle im Dorf. Oft hatte der nun dreißig Jahre alte und noch immer familienlose Mann das Gefühl, dass hinter seinem Rücken über ihn geredet wurde. Einen schüchternen, zurückgezogenen Müllersburschen zu verlieren, schien manchen genehmer als Väter, Mütter und Kinder zu betrauern. Traurig und nachdenklich versank er nach einem langen Tag spät abends müde in schwermütigen Gedanken. Nichts ahnend, dass ihm ein schicksalhafter Tag bevor stand.

* * *

Dunkelheit umfing den Müllergehilfen. Enormer Druck lastete auf Brust und Oberkörper des Mannes. Über das Gesicht schmiegte sich in eine lederne Oberfläche. Er spürte die gleiche Beschaffenheit unter seinem Rücken. Das Atmen fiel ihm schwer und schien fast unmöglich zu sein. Zappelnd versuchte er sich gegen Die Last auf seinem Körper zu wehren. Arme und Beine zuckten entkräftet. Verzweifelt versuchte er sich aus dem Klammergriff der an ihn gepressten Drachenpranken zu lösen und die weiche Haut der Sohlenballen zu beißen und zu zwicken, was nur dazu führte, dass die Last, die auf ihn presste sich zu steigern schien.

Bunte Lichter tanzten vor seinem geschwärzten und bedeckten Blick. Sein Herz raste und das Zucken wurde schwächer, als er mühevoll um Luft rang. Ein seltsam vertrauter Geruch umgab ihn. Aromatisch und merkwürdig deplatziert wirkte dieser. Durch stockende Atemzüge drang der würzige Duft von Vanille in seine bedeckten Atemwege. Die ganze Höhle roch stets danach. Hatte der Drache dereinst Behältnisse entwendet, in denen diese schwarz gebräunten Schoten gelagert wurden, um sie dem Stroh und Laub unterzumischen, mit dem er den harten Felsboden polsterte? Bedeutungslos schien dies im Moment des drohenden Erstickungstodes.

Resignierend berührte er die weiche Haut mit der Zunge und begann sie zu kitzeln und zu liebkosen. Kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren, spürte er ein Zittern durch den Leib des Drachens fahren. Gedämpft von den ledrigen Ballen hörte er ein Schnauben, gefolgt von einem kehligen, rauen und langgezogenen Laut, der der Kehle des Drachens entfuhr. Hämische Belustigung und Selbsterhabenheit schwang unterschwellig in dem Knurren mit und begleitete Oliver in die Leere, die langsam sein Bewusstsein umfing.

Erinnerungen zuckten durch seinen Geist. Schemen- und bruchstückhafte Bilder und Szenen, erfüllten seine abdriftende Wahrnehmung. Kindheitsträume und Erinnerungen an ein bescheidenes und relativ ereignisloses Leben wichen dem Tag, an dem der Schatten des Drachens über ihr Dorf sauste und er wie ein Raubvogel aus dem Nichts vom Himmel stieß. Unterbewusst nahm er das Gefühl des Fallens war, als die Szene des Sturzes von der Leiter ihn ereilte, die er an diesem Tag nutzte, um einen vom Sturm beschädigten Flügel der Mühle zu reparieren. Die Erinnerung an dem harten Aufprall, der ihm den Atem raubte, ließ seinen Körper ein letztes Mal aufbäumen, bevor sein Bewusstsein mit dem Gefühl des eisernen Griffes, mit dem er wahllos verschleppt wurde und dem Blickwinkel aus schwindelerregender Höhe hinab auf eine rasend vorbeihuschende Landschaft tief unter ihm, langsam zu schwinden begann. Alles wirkte weit entfernt und bedeutungslos in diesem Moment.

* * *

Thiro lag auf seinem Rücken. Dösend genoss der Drache die Kraft der frühmorgendlichen Sonnenstrahlen, die durch den Felsspalt in seine Höhle drangen und seinen Körper wärmten. Im Zwielicht verliehen sie seinen schwarzen Schuppen und der dunkelblauen Front seiner Brust einen matten Glanz. Mit einem tiefen Atemzug sog er die aromatisierte Luft durch die Nüstern. Er liebte den Geruch, der behandelten Schote, die die Säugetiere Vanille nannten. Sein knapp 15 Meter langer Leib ruhte in Rückenlage auf dem gepolsterten Boden der Höhle. Glänzende Objekte blitzten zwischen dem Stroh. Dinge aus poliertem Stahl, Edelmetall und schimmernde Steine aus den Bergen hatten stets seinen Sammeltrieb geweckt. Ihre Reflektionen ließen bunte Lichter über die Felswände tanzen und verliehen seinem Heim eine magische Atmosphäre.

Ein entspanntes Murren entfuhr seiner Kehle, bevor er den Hals neigte und an sich hinab sah. Die Hinterbeine waren angewinkelt über seinem Unterleib erhoben. Zwischen den beiden zusammengepressten Sohlen hielt er einen zappelnden Menschen, dessen sinnlose Versuche, sich gegen seine überlegene Kraft zu wehren ihn im Höchstmaß amüsierten. Er fühlte die schwachen Atemzüge auf die weiche Haut seiner Sohlen treffen, spürte die unterentwickelten, winzigen Kiefer und Zähne, die im instinktiven Reflex der Befreiungsbemühung, die ledrige Fläche zu beißen versuchten und wirkungslos daran abglitten.

Sein Blick fokussierte gedankenverloren einen Punkt an der Wand, bevor seine Zehen ineinandergriffen und seine Sohlen, die groß genug waren um den kompletten Oberkörper des Mannes zu bedecken, den Raum zum Atmen dazwischen verringerten. Thiro spürte die Form des Körpers, um den sich seine Ledrigen Sohlen eng anliegend schmiegten und ihm kaum noch Möglichkeiten zur Bewegung boten. Der Drache ließ selbstgefällig die Zunge über seine Lippen streichen, bevor er in einem bösen Lächeln die Zähne bleckte. Minimaler Krafteinsatz reichte, um das hilflose Geschöpf unter Kontrolle zu halten. Sein Missmut gegen die Rasse der erbärmlichen, aufrecht gehenden und wenig behaarten Affen war enorm.

Ihre Art sich zu verbreiten und sich das Land zu eigen zu machen, erzürnte ihn. Es war ihr Anführer der dereinst Jagd auf die Seinen machte. Ihm galt des Drachens Interesse. Ihn oder jene seiner Sippschaft wollte er aus der Reserve und der selbst für ihn zu stark befestigten Hauptstadt locken, um Genugtuung für das Vergießen des Blutes seiner Art zu bekommen. Die Dorfbewohner waren nur Mittel zum Zweck. Sein Tun ein Spiel auf Zeit und eine Herausforderung an den alten, gekrönten Drachentöter. Mit Abscheu dachte er an jene Menschen, die er bislang verschleppte. Laut, schreiend und erbärmlich. Manche so nervenzehrend, dass er sich ihnen unterwegs entledigte. Eine der Ihren hatte selbst den Sprung aus der Felsspalte der Höhle in die Tiefe des Abhangs seiner erlauchten Gesellschaft bevorzugt.

Dieser zwischen seinen Füßen war anders. Still und ruhig die ganze Zeit. Er hatte selbst nach Ankunft in der Höhle am Tag seiner Entführung und im Angesicht des Todes ruhig auf den Drachen eingeredet, als würde er mit einem der Seinen sprechen. Er wirkte wie ein Mann, der nichts zu verlieren hatte. Keine Intention zur Flucht, kein Schreien und kein Flehen. Thiro tat stets so als würde er nicht verstehen. Er erinnerte sich an den Blick des Menschen, der ihn an diesem Tag traf. Weite Augen erfüllt mit Furcht und einem Hauch Neugier. Eine Art die ihn zumindest dazu brachte, seinen Gefangenen zu behalten um ihn etwas zu studieren und zu beobachten. Zunächst hatte Thiro den Menschen herumgeschubst, ihm gezeigt wem Respekt gebührt und so manch seiner Versuche, sich seinen kargen Aufenthalt etwas angenehmer zu gestalten, wurde unterbunden.

Während der Drache im Gedanken schwebte, spürte er Olivers Bewegungen und den Reiz seiner Zähne und Zunge zwischen seinen Pranken schwächer werden, als diesem langsam die Luft ausging. Mit einem alarmiertem Brummen löste er den Klammergriff seiner Pranken. Im Spiel vergaß er allzu gern das Maß seiner Kraft. Zu sehr genoss er das Gefühl der Überlegenheit. Er reizte jene Momente, in welchen er diese demonstrierte gerne aus und ließ dabei gewollt oder versehentlich oft die Belastbarkeit seines schwächeren Gegenübers außer Acht.

Der junge Mann landete mit dem Bauch auf die Unterseite des Drachenschwanzes und atmete schwer, während Thiro sich ausgelassen streckte und die Anspannung seiner Beine lockerte. Zumindest hatte er seinen Gast mittlerweile als solchen akzeptiert und nutze seine Gesellschaft, um seine Langeweile zu vertreiben.

* * *

Oliver schnappte gierig nach Luft. Benebelt vom Geruch der Vanille, der an den Drachenpranken haftete und in der Luft hing. Nie zuvor hatte er von dieser Eigenart des Drachens, solch Schoten zu sammeln und sie der Polsterung der Höhle unterzumischen gehört und dennoch schien er mittlerweile gewohnt daran. Das Aroma schien allgegenwärtig und dem Drachen zu behagen. Schwer atmend dachte er zurück an die Heimat und vergangene Ereignisse. Alles wirkte weit entfernt. Drei Wochen war es nun fast her seit seiner Verschleppung. Nie hätte er gedacht, so lange zu überleben, doch sein kooperatives Verhalten hatte ihm Zeit verschafft. Noch immer war der Drache grob und ungestüm in seiner Art, doch spürte er seit einiger Zeit die Veränderung. Offenbar war auch seine Neugier geweckt durch ein Exemplar, das anders war als jene die er kannte. Anfangs wurden seine Versuche, seinen Aufenthalt etwas angenehmer zu gestalten, zerstört. Der Drache duldete keine Veränderung in seiner Höhle. Keine Lagerfeuer, an denen sich der Mann aufwärmen konnte. Wissend dass die Felswand in jener seine Höhle lag zu steil für einen Abstieg für Oliver war, beobachtete er diesen zu Anfangs kühl und hämisch.

Manch Tag verstrich, bis sie ihre erste Konversation hatten, in welcher Oliver sich über seinen Hunger beklagte und die Abfälligkeit des Drachens zu spüren bekam. Überaschenderweise begann dieser ab diesem Tag seinem Gast Fleisch seiner täglichen Beute abzugeben. Abgetrennt und abfällig hingeworfen wie einem Tier. In Zeiten der Abwesenheit des Drachens, begann Oliver in der Hoffnung die Gunst zu gewinnen, Schnitzereien und kleine Geschenke anzufertigen. Thiro nannte ihn einen Verrückten für sein Verhalten, doch ihre Gespräche wurden häufiger und rege. Ein seltsamer Bund zwischen Raubtier und Beute entstand, doch der nächste Montag, an welchen der Drache in ein weiteres Dorf zog, brach an. Oliver wusste nicht was dort geschah. Sein Entführer hatte kein weiteres Opfer in die Höhle gebracht und er hoffte, dass sein Gegenüber lernte, dass nicht jeder seiner Art seinen Vorstellungen entsprach. Schweigen herrschte nach diesem Tag, bis er Thiro seine Faszination für seine Gattung gestand, die ihm seit Kindheitstagen innewohnte. Ausgelacht für seinen Wahn wurde er umgestoßen und verhöhnt, doch es schien eine erneute Wendung in ihrem Stand zueinander darzustellen. Zwei einsame Herzen, die sich nach Gesellschaft sehnten schienen nach und nach das anfängliche Eis zu brechen. Die letzten Tage hatte der Drache Nahrung besorgt, die ihm mehr gerecht wurde und schien sich mehr um ihn zu scheren. Er spielte mit ihm. Anfangs selbstsüchtig und bestimmend, zwang er ihn seine Füße zu liebkosen und ihm seinen Wert zu beweisen, woran der Mensch überraschenderweise nach anfänglichem Widerwillen Gefallen fand. Ihr Kontakt und ihr Spiel intensivierte sich in den Folgetagen und die Zeit verrann. Oliver hatte versucht, den Sinn für Zeit nicht zu verlieren und wusste, dass heute wieder ein Montag gekommen war. Schwer atmend sah er die blaue Frontseite des schwarzen Drachens hinauf und überlegte, wie er ihn dazu bringen konnte statt der Heimsuchung eines weiteren Dorfes, Zeit mit ihm zu verbringen.

Arme und Beine hingen über die Seite des Drachenschweifes, der so dick war wie ein Baum, während er um Atem rang und sich vom kräftigen Griff der Hinterpranken erholte. Mühselig richtete er sich auf und saß mit gespreizten Beinen auf dem kräftigen Schwanz, dessen dünner werdende Spitze hinter ihm sachte hin und her peitschte. Sein Blick wanderte hinauf über die dunkelblau schimmernde Front des Drachens, der entspannt auf seinem Rücken lag. Von Kopf bis Zeh maß dieser knapp fünfzehn Meter. Auf allen Vieren stehend würde ein erwachsener Mensch bei seiner Höhe von über fünf Metern die Bauchhöhe erreichen.

Mit Druck seines Körpergewichtes auf die Hände, begann er über die Unterseite des Schweifes zu streichen und beobachtete das Zucken der imposanten Muskulatur unter der Schuppigen Haut, als sich Thiro gereizt von seiner Liebkosung entspannt wand. Seine Flügel unter ihm und seine Zehen spreizten sich. Als der Mensch Stück für Stück etwas weiter nach oben Richtung Ansatz rutschte und seine ganze Kraft in die Massage legte. Die Hinterbeine noch immer angewinkelt, hob Thiro etwas den Kopf und sah hinab zu ihm, Die Blicke trafen sich, als seine Hände langsam über den großen Unterleib hinaufwanderten. Kein Ausdruck der Aggression lag in seinen Augen. Viel mehr fordernde Erwartung wie in den letzten Tagen, seit ihr Interesse erwachte. Seine Zunge strich über seine Lippen als er die Finger des Mannes seinen Spalt umspielen fühlte und er beobachtete, wie sich dieser an die sanft geweitete Hautfalte heran zog. Er spürte eine Hand, die tief und forschend hineintauchte und über die glatte, feuchte Oberfläche seines Gliedes strich, gefolgt von sanften Reizen an der Öffnung der Außenhaut. Zitternd drückte er einen Klauenfinger auf Olivers Hinterkopf und drückte sein Gesicht in die zuckende Falte. Ein lüstern, knurriger Laut entfuhr seiner Kehle, als er das Zappeln des einstigen Müllers spürte, der versuchte sich aus seiner Lage zu befreien.

Oliver spürte die sachte Vibration des Drachenkörpers auf seine instinktive Abwehrreaktion. Die Kraft des Drachens war enorm, seine Gegenwehr wirkungslos und seine Wahrnehmung erfüllt vom intensiven Geruch, der mit jedem Atemzug seine Lungen füllte. Überwältigt von den Pherhormonen, schien sein Körper ruhiger zu werden. Mit benebelten Sinnen ließ er beide Hände in die große Hautfalte tauchen. Mit gespreizten Fingern strich er über den noch verborgenen Schaft und spürte diesen langsam anwachsen und gegen seine Stirn drücken. Ein sanfter Kuss auf dessen Spitze entlockte dem Drachen ein grollendes Murren und er spürte wie der Druck von seinem Hinterkopf genommen wurde.

Sanfter Schwindel überkam ihn als er sich wankend aufrichtete, doch kaum zögerte und den Drachen weiterhin mit seinen Händen zu reizen. Dieser wand sich unter seinen Berührungen im Rascheln des pflanzlichen Untergrundes, der seine Höhle polsterte.

Ein grollendes, lüsternes Knurren hallte durch die Höhle, als der Mensch sich nach vorne neigte und seine Zunge zart über den Spalt der Gliedspitze strich, die bereits herausragte und stetig anschwoll. Zu groß war sie um sie mit den Llippen zu umschließen. Seine Hände strichen über das empfindsame Glied und sein warmer Atem traf auf die feuchte Haut. Zur vollen Größe geschwollen, musste er sich fast stehend aufrichten, um die empfindliche Stelle zu erreichen, doch er spürte die vorderpranke des Drachens, die sich um ihn legte und ihn an den harten Schaft presste. Ein Rinnsahl der Vorfreunde floss über seinen Kopf, als sich seine Wange an das pulsierende Glied schmiegte. Er spürte einen Ruck unter sich, als sich Thiro zur Seite wälzte, dann aufrichtete und etwas wankend auf drei seiner Beine stand. Mit Schütteln und Flügelschlägen befreite der Drache sich von trockenen Grashalmen und wirbelte jene am Boden auf, was den Geruch der unter ihn zermahlenen Vanilleschoten im Raum verteilte.

Betört von der Mixtur der Gerüche, die seinen Geist benebelten, spürte der Müller seine Glieder schwer werden als der Drache ihn mit kräftigen Druck an sich rieb. Mit seinen Händen umfasste er das riesige Drachenglied und schmiegte seine Innenschenkel an dessen Seiten, um dem Schaft der mit jeder pumpenden Bewegung der Vorderpranke unter ihm, über ihn strich, Widerstand zu bieten. Thiro zitterte und wankte, als er Olivers Finger, Körper und Zunge über seinen Schaft streichen spürte und verlor fast das Gleichgewicht. Er ließ den Müller auf den gepolsterten Untergrund fallen und donnerte seine Forderpranke, die ihn hielt auf den Boden, um sich abzustützen. Bevor der Mann reagieren konnte, hatte der Drache seinen Körper verlagert und einen Schritt nach vorne getan.

Über ihm ragend, fiel der Schatten des massiven Körpers über ihn, der das Licht blockierte, das durch den Höhleneingang drang. Sein Unterleib senkte sich langsam und er begann, sein Glied zwischen Arme und Beine des Menschen zu treiben, die dieser in Rückenlage erneut um den Schaft legte. Jeder Stoß ließ ihn etwas über das trockene Gras rutschen. Mit jeder Rückwärtsbewegung tropfte warmes Pre auf sein Gesicht und seine Brust. Markiert mit dem maskulinen Duft, der sich mit dem süßlich, würzigem Geruch der Schoten mischte, spürte Oliver das Zittern des Drachens, dessen Lust ihn über die Schwelle trug. Warmer Samen spritze über ihn und bis hin zur Felswand der Höhle. Eine Pfütze formte sich neben seinem Oberkörper und er konnte den rasend, pulsierenden Herzschlag des Drachens spüren, der sein Blut durch seine Venen pumpte. Er hörte Thiros schnaubend erregte Atmung über ihm und ließ erschöpft Arme und Beine sinken, deren Muskeln durch die Anstrengung sachte spannten und schmerzen. Nach endlos scheinenden Momenten in denen Beide um Atem rangen, erhob sich der Drache auf die wackeligen Hinterbeine und stützte sich mit der Vorderpranke an die Felswand.

In einer besitzergreifenden Geste, ließ er letzte Tropfen seines Samens auf den kleinen Körper zu seinen Füßen fallen und tauchte dann einen Zeh in die Pfütze, die sich um ihn geformt hatte. Sachte presste er den ledrigen, feuchten Ballen auf das Gesicht des Menschen. Niedergedrückt spürte dieser, wie sich die weiche Oberfläche auf die Konturen seines Gesichts drückte und ihm für einige Momente den Atem raubte, bevor sich der Zeh wieder hob und über ihm schwebte. Die Mixtur der Gerüche haftete an ihm und Oliver umarmte ihn innig. Den Oberkörper etwas aufrichtend, leckte er über den Zehenballen und begann die mehr als tellergroße Fläche mit der Zunge zu säubern. Salziger Geschmack, angereichert mit dem charakteristischen Aroma der Vanilleschoten, erfüllte seinen Mund und seine Geschmacksknospen. Die Sohle, die wärmend auf seiner blanken Brust ruhte, ließ einen Schauer durch ihn fahren, als sich der Fuß sachte bewegte um ihn unerreichte Stellen des Zehenballens darzubieten.

Thiro beobachtete seine Bemühungen streng und achtete auf äußerste Gründlichkeit, bevor sein Blick zum Höhlenausgang wanderte und sich seine Augen zu Schlitzen zusammenzogen. Längst war es Zeit ein Dorf heimzusuchen. Gedankenverloren starrte er ins Leere. Zu sehr genoss er das Gefühl der hingabungsvollen Reinigung. Triumphant sah er hinab zu Oliver. Amüsiert bemerkte er, wie sehr dieser es ebenso zu genießen schien. Langsam ließ er den Zeh über die Brust des kleinen Menschen streichen und presste ihn sanft auf den Schritt des keuchenden Müllers. Neckend begann er, den ledrigen Ballen über die Beule in der Hose auf und ab zu streichen. Mit seitlichen Schwenkbewegungen seines Fußes und sanftem Druck, reizte er Oliver zusätzlich und fokussierte seinen Blick auf den kleinen Körper zu seinen Füßen, der sich lüstern stöhnen wand. Er schien nach Anerkennung für seine Bemühungen zu gieren, doch der Drache entschied ihn noch etwas weiter dafür arbeiten zu lassen. Erneut hob er den Fuß und tauchte seinen Zeh in die Pfütze seines Samens, um ihn anschließend wieder über dem Gesicht des Müllers zu platzieren.

Irgendwann würde er seine Rache am verhassten König erhalten, doch im Moment war er mehr am Spiel mit seinem überraschend willigem Diener interessiert. So verstrich der erste Montag, an jenem die Siedlungen vor einem Drachenangriff verschont blieben.