Des Sergals Leben

Story by Guglehupf on SoFurry

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Anmerkungen vorweg:

Die Eigenschaften, die ich dem Sergal zugebe, sind ausdrücklich nicht Sergalkanon. Im Laufe der Geschichte wird es einige extremere Fetische und Szenen geben, bitte achtet auf die Tags. Ich versuche, sie so detailiert wie möglich zu halten. Die alten Geschichten können gegebenenfalls Anhaltspunkte geben, was kommen könnte. Erwartet bitte nicht, dass ich das Rad neu erfinde^^

Die Welt ist nicht die selbe wie in den Drachenreitergeschichten, ich behalte mir aber Crossover vor.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Lesen, mehr Kapitel sind schon unterwegs und werden regelmäßig hochgeladen.


„Gurr! Gurr!“ Der Schwanz des Greifens wedelte freudig hin und her, während die Bürste langsam seine Flanke säuberte. Es schien ihm sichtlich Spaß zu machen, so geputzt zu werden oder zu mindestens fühlte es sich für ihn gut an. Auf jeden Fall drückte er die Flanke fest gegen die Bürste, sodass der Sergal Fornoir schon Sorge hatte, dass er von der Bestie erdrückt werden würde.

Hidalgo war ein Greif, dessen Vorderkörper klassischerweise dem eines Adlers entsprach, wobei sich die Färbung deutlich unterschied. Die grundlegende Farbe war schwarz, während die Federn an seiner Kehle und der Brust ein kräftiges Rot aufweisen. Auch die Augen waren rot, lediglich der Schnabel besaß die für Greifen typische gelbe Farbe. Würde man das Wesen hier nicht so freudig beim Putzen gurren hören, man bekäme es bei diesen dunklen Farben definitiv mit der Angst zu tun. Die Flügel hatten einen schwarz-rot-weißen Farbverlauf, wobei es von vorne nach hinten heller wurde. Das hintere Körperteil, dem eines Löwen nicht unähnlich, allerdings etwas kräftiger und muskulöser, war an der Ober- und der Außenseite in einem schmutzigen, dunklen Grau mit schwarzen Punkten gehalten, während die Beine und die Innenseite hellgrau bis weiß waren. Der gerade ziemlich wedelnde Schwanz endete in einer roten Schwanzbürste. Mit der Schulterhöhe, die einem kleinen Pferd in nichts nachstand, gab er mit seinen adlerartigen Vorderbeinen eine wahrlich erschreckende Figur ab.

Entschärft wurde der Anblick durch ein Halsband mit einer Marke daran, die jedem, der sich traute, nach diesem zu greifen, den Namen des Wesens verriet. Weiteres Zaumzeug zur Kontrolle trug der Greif im Moment nicht, einige Scheuerstellen am Schnabel, im Gefieder und Fell zeugten allerdings davon, dass er durchaus auch geritten wurde.

Trotz dieser imposanten Erscheinung fürchtete sich der den Greifen reinigende Sergal nicht wirklich vor ihm. Er wusste um die Gefahren eines solchen Wildtiers, wusste aber auch dass dieses Exemplar eigentlich ziemlich verspielt war und kaum einem Wesen etwas zu Leide tun konnte.

Fornoir selber war ein etwas zwei Schritte großer Sergal, ein Pelztier, welches wie Menschen mit Beinen und Armen ausgestattet war und entfernt an einen Wolf erinnerte. Die größten Unterschiede waren der deutlich anders geformte Kopf, welcher unübersehbar an ein Stück Käse erinnerte. Dazu kam ein längerer, kräftigerer Schwanz, der in einer Art Puschel endete. Auch die Zehen an den Füßen erinnerten nicht wirklich an Wolfspfoten. Sein Fell wies eine klare Farbtrennung auf. Während es am Rücken, auf der Oberseite des Schwanzes, den Hüften und den Schultern dunkelbraun, war, war es auf der Brust, den Unterarmen, dem Gesicht und der Unterseite des Schwanzes schmutzig weiß, mit einem leichten Stich ins Cremefarbige. Die Oberarme, die Beine und der Kopf, sowie zwischen den beiden Farbflächen, waren hellbraun. Generell war das Fell zotteliger, lediglich am Bauch und den Innenseiten war es etwas glatter. Die spitzen Ohren, das Ziegenbärtchen, der größte Teil vom Schwanzpuschel, die Haare an den Ellenbogen und an den Waden waren rot gefärbt, dazu die Hand- und Fußballen. Von dieser Erscheinung hoben sich die hellblauen Augen deutlich ab und waren unübersehbar. Um die Hüften trug er einen leichten Lendenschurz und um den Hals ein Halsband mit Öse, ganz offensichtlich ein Zeichen dafür, dass er ein Sklave war.

„Jetzt halte doch mal still, sonst werde ich nie fertig mit dir.“ Fornoir seufzte. Obwohl er den Greif wirklich mochte und gut mit ihm umgehen konnte, war das Putzen und die generelle Pflege nichts, was er gerne tat. Hidalgo war einfach zu ungestüm für diese Aktivitäten, welche einen Moment der Ruhe und der Geduld bedurften. //Und in einer Stunde siehst du so aus, als hätte ich dich nie geputzt.// Kurz blickte er in den Himmel, welcher bis auf vereinzelte Quellwolken wolkenlos war. Es war früher Sommer hier und die Bäume standen im saftigen Grün, eigentlich kein Wunder, dass es ein Greifen nicht am Boden hielt. Doch die Herrin hatte es angeordnet, also musste es getan werden. //Und unter uns… Du hast es auch nötig, mal wieder gereinigt zu werden.//

„Gurr! Gurr! Gurr!“ Eine Art Kichern ertönte, als die Bürste an den Schwanzansatz kam und begann, selbige Stelle zu putzen. Ungeniert drückte sich der Greif noch mehr gegen die Bürste, ganz offensichtlich hatte seine Pflegekraft hier einen kitzeligen oder zumindest angenehmen Punkt getroffen. So wie sein Hinterteil nach einer Katze aussah, so verhielt er sich auch wie eine. Im Guten, wie aber auch im Schlechten. Oft sah man ihn tagelang nicht, er streifte irgendwo in den weitläufigen Hügeln und Wäldern umher und suchte sich seine Nahrung und eventuell andere Dinge. Dennoch wusste die Herrin, wie sie ihn zu rufen hatte, sodass Hidalgo innerhalb weniger Minuten vor seinem Stall stand.

„Deine Freiheiten hätte ich gerne auch mal, Hidalgo. Einfach so wo hin gehen, wo man will, tagelang wegbleiben ohne Angst vor Bestrafung…“ Leise redete er mit dem Greif, er war sich nie sicher, ob und wo die Herrin ihre Horchposten stationiert hatte. Nicht dass ihn wieder einmal ein Blumentopf verriet und er deswegen dann eine harte Strafe zu erwarten hatte. Auch wenn die Tage der Bestrafung für ihn schon länger vorbei waren, sicher fühlte er sich bis heute nicht. „Aber auf der anderen Seite, muss ich schon sagen, dass ich hier deutlich regelmäßiger alles bekomme, was ich früher nur sporadisch hatte. Essen, ein gutes Bett, wenn es regnet ein funktionierendes Dach über dem Kopf. Ich muss nicht immer mein Leben in Kämpfen aufs Spiel setzen. Deutlich mehr Sex als früher… Ein goldener Käfig, von dem du wohl nichts verstehst.“ Langsam war er mit dem Bürsten zu Ende und trat einen Schritt zurück, um sich sein Werk näher anzuschauen. Ja, so konnte man das große Hühnchen lassen. Wäre jetzt eine Schau, wäre er vielleicht noch ein bisschen zu ungepflegt, aber hierfür war Hidalgo schlich zu unruhig. Er konnte nicht einmal jetzt stillstehen, stattdessen zupfte er jetzt schon an seinem Gefieder umher und brachte die vermeintliche Ordnung wieder komplett durcheinander. „Och Hidalgo, jetzt lass mir doch wenigstens ein paar Minuten mein Werk. Sonst war das Ganze doch gleich für die Katz'…“ Aber was hatte er auch anderes von ihm erwartet? Er konnte es ihm ja nicht übelnehmen, schließlich wusste der Greif am besten, wie sein Gefieder zu liegen hatte. Da konnte ein Sergal noch so sehr anderer Meinung sein.

Zum Abschluss gab es einen freundlichen Klaps auf den Po, das Zeichen dafür, dass die Prozedur nun überwunden war und sich das geflügelte Wesen nun wieder den Dingen zuwenden konnte, welche es am Liebsten tat. Ein kurzes, freudiges Quieken folgte, ein kurzer Blick nach hinten, dann ging er eilig los, weg vom Stall, auf die Wiese und erhob sich mit einem einzelnen Satz in die Luft. Kräftige Flügelschläge steigerten die Flughöhe innerhalb weniger Momente beträchtlich, eine weite Rechtskurve folgte, dann war der Greif auch schon hinter einem nahen Waldstück verschwunden. „Dich sehen wir wohl für mindestens ein paar Stunden nicht mehr.“

„Das würde ich jetzt auch gerne tun.“ Eine tiefe Stimme kam aus den Ställen, ehe sich eine mächtige Gestalt regte und ins Sonnenlicht trat. Es war ein Drache mit dunklen, fast schwarzen Schuppen. Die goldenen Augen blitzten im Sonnenlicht als sie der Flugbahn des Greifens hinterher schauten. Seine mächtigen Hörner waren nach unten gebogen und zeigten nach vorne. Sie schienen das Gesicht vor seitlichen Schlägen und sonstigen schädlichen Einflüssen zu schützen. Während die Schuppen obsidianartig im Sonnenlicht glänzten, waren die mächtigen Brustplatten deutlich matter und auch einen Tick heller. Alte Kratzer und Kerben zeugten von vergangenen Kämpfen, gaben aber keine Auskunft darüber, ob das Drachenmännchen immer siegreich aus diesen Auseinandersetzungen ging. Er stand neben dem Sergal und übertraf diesen noch einmal in der Schulterhöhe um einen halben Schritt. Der Greif würde klein neben ihm wirken, obwohl beides für sich beeindruckende Wesen waren.

Fornoir blickte zu dem Drachen auf, dessen Kopf mindestens anderthalb Schritte über den Schultern lag. „Ich weiß immer noch nicht, warum du es nicht einfach machst. Du bist ein starker Drache, deine Anwesenheit gibt mir Rätsel auf.“ Es war schon peinlich genug als Sergal in einem Sklavenstatus zu sein, normalerweise waren es, wenn dann, Sergals, welche sich die Sklaven hielten. Aber Drachen? Mächtige, schwarze, furchteinflößende Drachen? Seit dem Tag, an welchem Manaltor auftauchte, fragte sich der Fellträger immer wieder, was die Herrin gemacht hatte, dass der Drache ihren Befehlen gehorchte. Die Herrin war mächtig, keine Frage. Aber so mächtig, dass sie einen wilden, gesunden Drachen unter ihre Kontrolle bekam? Daran hatte er dann doch so seine Zweifel.

„Wann willst du eigentlich endlich aufgeben, danach zu fragen? Ich habe dir schon zigmal gesagt, dass jemand wie du keine Antwort auf die Frage bekommen wird.“ Grimmig antwortete der Schuppenträger und blickte finster herab. Nein, über den Tag seiner größten Niederlage wollte er aktuell nicht sprechen. Vermutlich auch nicht in hundert Jahren.

Im letzten Herbst stand er plötzlich auf dem Hof, die Herrin hatte ihn dort abgestellt und Fornoir gesagt, er möge sich doch bitte um den Neuankömmling kümmern, er würde jetzt für eine lange Zeit bleiben. Vorher war sie spontan für ein paar Wochen außer Haus gewesen ohne ihrem Sklaven zu sagen, wo sie denn hingehen wollte. Er solle aber sich keine Sorgen machen und das Haus gut in Schuss halten.

„Keine Ahnung. Vermutlich erst dann, wenn du auf meiner Stufe stehst. Und soweit ich weiß, tust du das noch nicht. Also hüte deine Zunge, Drache. Sonst werde ich dafür sorgen, dass du sie schneller verlierst, als dir lieb ist.“ Tatsächlich war der Sergal die mächtigste Person auf diesem Anwesen, direkt nach der Herrin. Er unterstand lediglich ihr und sonst niemandem. Was allerdings auch daher rührte, dass es außer der Herrin, Manaltor und ihm noch niemanden gab. Sah man mal von Hidalgo, ein paar Farmtieren und einigen Wachwölfen ab. „Hast du eigentlich keine Aufgaben, um die du dich kümmern sollst? Soweit ich weiß, steht die alte Windmühle hinten am Bach immer noch.“ Der Drache fauchte. „Wie lang trägst du eigentlich deinen Käfig schon? Zwei Wochen? Drei?“

„Wage es ja nicht!“ Kam es erzürnt aus dem Schuppenwesen. Nicht, dass er hier nicht schon durch die Sklaverei genug gedemütigt wurde, nein, die Herrin hatte ihm nach einem aus seiner Sicht nichtigen Vergehen auch noch einen Peniskäfig angelegt. Ein Objekt, welches um seine Hauttasche und den großen Hodensack gelegt wurde und so das Ausschaften seines Gliedes verhinderte. Was gerade bei den nächtlichen und morgendlichen Erektionen zudem höchst unangenehm und schmerzhaft war.

Fornoir blieb sichtlich unbeeindruckt. Vor dem Drachen hatte er nicht halb so viel Angst wie vor dem Wildtier Hidalgo, welche nie wirklich gezähmt werden würde. „Schrei nicht so und erledige deine Aufgabe, welche ich dir übertragen habe. Ich werde heute Nachmittag da hinten noch einen Zaun reparieren, da will ich die Steine schon ordentlich gestapelt sehen. Und den ganzen Rest der Mühle auch. Sollte das nicht der Fall sein, werde ich der Herrin Bericht erstatten. Was dann passiert liegt definitiv nicht mehr in meinen Händen.“ Natürlich lag es ein Stück weit in seinen Händen, hatte er sich doch einen guten Ruf bei der Herrin erarbeitet und war ein Stückweit ihr Berater sowie eine helfende Hand, wodurch er einige Privilegien bekam, die andere Wesen vielleicht nicht bekommen würden, egal wie lange sie hier auf dem Hof schon gefangen waren.

„Arsch. Du hast dein Gewissen auch an die Erstbeste verkauft, welche dir ihre Titten hinstreckte damit du einmal kurz drauf abspritzen kannst. Dass sich ein Wesen wie du so jemandem wie der Herrin so stark in den Arsch kriecht, das ist schon echt erbärmlich. Pass ja auf, wenn du eines Tages in der Gunst der Herrin gesunken bist, bist du nur noch ein Häufchen glühender Asche.“ fauchte Manaltor und blickte böse auf den Sergal, ging dann aber ohne weitere Widerworte auf den Hof, um sich wie der Greif in die Lüfte zu erheben.

Was sollte der Sergal hierauf groß erwidern? Im Grunde hatte er ja eigentlich Recht, aber Sergals hatten die Angewohnheit schnell ihr Gewissen gegen Macht einzutauschen. Und die hatte er zweifelsohne hier bekommen. Daher zuckte er nur mit den Schultern, griff sich die Putzutensilien und ging damit in den Stall, um sie ordnungsgemäß zu reinigen und anschließend zu verstauen.

Kurz mussten sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnen, doch dann konnte er auch schon wieder passabel im schlecht ausgeleuchteten Stall sehen. Als er sah, dass der Greif sein Nest mal wieder total umgebaut hatte und Stroh dort lag, wo es nicht zu liegen hatte, seufzte er. Es war ja nicht so, dass er trotz Macht nicht auch noch genug selber zu tun hatte. Vermutlich sah der Drache wieder nur die angenehmen Teile seines Lebens, nicht aber dass er beispielsweise für den Stall zuständig war, was auch für einen kräftigen Sergal kein Kinderspiel war. So griff er nach einem Besen und fegte die Strohreste des Greifens zusammen. Ein paar ausgefallene Federn waren auch dabei, doch obwohl Greifenfedern eigentlich ziemlich interessant waren, interessierte sich Fornoir nicht dafür. Er hatte sie schon oft genug gesehen, musste dem Greifen die ein oder andere auch schon entfernen, was nicht immer auf Gegenliebe gestoßen ist.

Pfeifend reinigte er den Stall, brachte das alte Stroh auf den Kompost und sorgte dafür, dass die normalen Stalltiere wieder einen halbwegs vernünftigen Stall hatten. Dank seines muskulösen Körperbaus ging das recht gut, er konnte beispielsweise deutlich mehr Stroh auf einmal bewegen als es ein menschlicher Stallknecht konnte. //Ein bisschen Hilfe wäre jetzt dennoch nicht schlecht.// dachte er sich und überlegte, ob er die Herrin darauf ansprechen sollte. Immerhin gab es irgendwo in der Nähe bestimmt den ein oder anderen Sklavenmarkt, gerade im Sommer gab es gefühlt alle zwei Wochen in einer der nächsten Städte einen solchen Markt. Und jetzt, wo man mit einem Drachen auch ein Reisegefährt für mehr als eine Person hatte, könnte man einen neuen Sklaven auch problemlos transportieren. //Naja, was soll es. Da werde ich auch nichts ändern können, solange ich ihr keinen geeigneten Kandidaten bringe. Und das Geld, um einen zu kaufen habe ich definitiv nicht.//

Nachdem dann der Stall wieder soweit hingerichtet war, begutachtete er erneut sein Werk und war mit sich zufrieden. Die Aufgaben, welche er erledigen musste, versuchte der Sergal auch so gut abzuschließen wie er es nur konnte. Er war kein Drache, der versuchte, bei jeder Zwangsaufgabe den leichtesten Weg zu gehen und ansonsten sich um jede Aufgabe zu drücken. //Jetzt zur Herrin und Bericht abgeben, dann mal schauen, was noch zu tun ist. Außer diesem blöden Zaun, auf den ich auch keine Lust habe.// Er blickte an sich herab und stellte mit Bedauern fest, dass er von unten bis oben zumeist mit Staub bedeckt war und so unmöglich das Haus betreten konnte. Die Herrin würde wütend werden und er hätte dann noch mehr Arbeit mit der Reinigung des Hauses. //Also erstmal kurz ein Bad nehmen.//

Man durfte es sich nicht so vorstellen, dass der Sergal jetzt eine warme Badewanne mit Seife vor sich hatte. Es war eher ein großer Bottich kalten Wassers am Rande des Hofes, in welchem er sich regelmäßig nach der Arbeit wusch.

Er legte den Lendenschurz beiseite, wobei der Blick auf seine Felltasche mit den beiden großen Hoden darunter frei wurde. An der Unterseite des Hodensacks, zwischen den beiden Eiern, von der Hautasche des Penis an, waren die Haare ebenfalls rot gefärbt. Langsam stieg er in die Wanne, wobei er trotz seines dichten Fells das kalte Wasser verabscheute. Er sehnte sich nach dem warmen Wasserbecken der Herrin, in welches er ab und zu eingeladen wurde. Doch jetzt musste er sich mit dem zufrieden geben, was er hatte. Er glitt langsam und mit Grimassen in das Wasser, um sich dann schnell von Kopf zu Fuß zu reinigen, wobei er sich die Füße auch sparen hätte können. Auf dem Boden um die Wanne herum würden sie sofort wieder schmutzig werden.

Kaum hatte er alles soweit sauber, sprang er aus der Wanne, schüttelte sich mehrfach kräftig, um das Fell trocken zu bekommen und nutze dann zwangsläufig seinen Lendenschurz um das restliche Fell zu trocken. Eigentlich konnte er sich das Stückchen Tuch auch sparen und nackt durch die Gegend laufen, doch die Herrin bestand darauf um ihn wenigstens ein bisschen von den Tieren und dem Drachen abzuheben. So zog er das nasse Stück Stoff wieder an und ging in Richtung der großen Eingangstür.

Der gesamte Hof hatte die Form eines eckigen Us. Während die Ställe linker Hand waren, bei Betrachtung der Eingangstür, waren die Werkräume und Lagerstätten auf der rechten Seite. Beide waren sie mit dem Haupthaus verbunden und durch einen überdachten Weg entlang des Gebäudes miteinander verbunden. Man konnte also bei Regen jeden Teil erreichen, ohne nass zu werden. Fornoir bevorzugte trotz seines Fells lieber den direkten Weg.

Es war kein schlichtes Dach, welches von einfachen Stützen gehalten wurde, nein, es bestand aus roten Ziegeln und wurde von Säulen aus Stein getragen. Nicht dass die Säulen besonders edel verziert waren, das nicht. Sie waren glatt und hatten weder eine besondere Basis noch ein irgendwie kunstfertiges Kapitell. Fornoir wusste nicht, ob es aus Geldmangel oder Desinteresse nicht beeindruckender gebaut wurde, aber er störte sich auch nicht wirklich daran. Mit Kunst konnte er eh nie wirklich viel anfangen. Er war schon froh, dass sich Manaltor bislang nicht getraut hatte, die Säulen in irgendeiner Weise zu beschädigen oder zu stürzen. Zuzutrauen wäre es ihm auf jeden Fall.

Der Weg unter dem säulengetragenen Dach war aus schlichten Felsplatten, welche zwar regelmäßig angeordnet wurden, aber weder besonders behandelt wurden noch farblich irgendein aufwendiges Muster bildeten. Wahrscheinlich wäre ein solcher Weg unrentabel, da an einigen Stellen Wagenspuren aus den Ställen oder in die Lagerräume hinein zu sehen waren. Selber musste er mit Hidalgo zusammen auch schon einen Wagen bewegen und man hatte es anhand des Abriebs sofort bemerkt.

Der Eingang zum Haus war dann schon deutlicher pompöser, Fornoir musste eine breite, mehrstufige Treppe hinauf gehen, welche von zwei Säulen mit längs verlaufenden, konkaven Furchen getragen wurde. Die Basis war immer noch relativ schlicht, das Kapitell allerdings schon deutlich beeindruckender. Geflügelte, menschliche Wesen trugen scheinbar den Querbalken. Fornoir mochte diese Verzierung, denn es waren weibliche Engel mit einer wirklich nicht zu verachtenden Oberweite. Er konnte die Größe nicht gut abschätzen, aber wenn sie ungefähr so groß waren wie die Menschen, die er kannte, dann würden im besten Fall gerade seine Pranken reichen, um die Fleischberge im Griff zu halten. Ein angenehmer Gedanke, der ein Kitzeln in seinem Lendenbereich verursachte.

Dennoch stieg er die Treppenstufen zügig nach oben, griff nach der massiven Türklinke und drückte die massive Tür nach innen. Dort befand sich ein einfacher Teppich, welcher zunächst nicht so ganz zum edlen, polierten Steinboden passen wollte. Doch Fornoir trat auf ihn, wischte sich die Pranken ab und schloss dann vorsichtig die Tür. Sie neigte dazu, bei falscher Berührung kräftig zuzuschlagen, was er aufgrund seiner empfindlichen Ohren zu vermeiden versuchte.

Im Eingangsbereich selber war es schon gleich deutlich edler, die Wände waren weiß und wie der Rest des Gebäudes war auch der Eingangsbereich durch viele Fenster sehr hell. Zudem waren die Decken mindestens zwei Schritt über seinem Kopf, wenn nicht sogar höher. Er fühlte sich trotz seiner Größe winzig und wenn Manaltor das Gebäude betreten dürfte, so würde er bestimmt auch noch genug Platz haben. Doch der Sergal war ganz froh darum, dass es dem Drachen verboten wurde, würde dieser die Situation bestimmt schamlos ausnutzen und mit seinem Schwanz das ein oder andere Objekt zerstören oder mutwillig beschädigen. Fornoir selber hatte an genug Stellen im Haus die Schwierigkeit, seinen eigenen Schwanz von den Kostbarkeiten fern zu halten, da kam ihm es gerade Recht, nicht auch noch auf das verlängerte Hinterteil eines Drachen zu achten.

Hingen an den Wänden nicht die obligatorischen Fackeln für die Nacht und den Abend oder zumindest die Halter für diese Art der Beleuchtung, so befand sich doch oft entweder ein Gemälde oder ein Spiegel samt passendem Unterbau an der Stelle. Die Herrin hatte ihm mal etwas davon erzählt, dass sie das Gebäude schon so erhalten hatte und lediglich die Bilder aufgrund einer gewissen Komposition im Gebäude anders verteilt hatte, doch so ganz verstand er nicht, warum man sich diese Mühe machte. Auch die Motive der meisten Bilder waren ihm fremd. Es waren oft Szenen, die in ähnlichen Gebäuden wie dem diesigen spielten. Hohe Säulen, glatter Boden, viele Möbel in dem hier vorherrschenden Stil. Die Personen und Wesen waren ihm allerdings oft fremd. Manchmal waren es männliche Wesen, Wölfe, Füchse, Elfen, Menschen, alles wild gemischt, mit stattlichen Rüstungen, mächtigen Waffen und sehr edel gekleidet. Viel Gold und Schmuck überall, sodass er sich gelegentlich fragte, was man tun musste, um zu so einem Reichtum zu kommen. Vermutlich waren es Könige und andere Herrscher, vielleicht aber auch Händler.

Auf anderen Bildern waren halb- oder ganz nackte Weibchen aller Rassen und Arten zu sehen, welche sehr unterschiedliche Aktivitäten unternahmen. Generell waren sie etwas flexibler in der Art der Haltung wie sie gezeigt wurden als die entsprechenden männlichen Gegenstücke. Nicht so steif und seriös wirkend, eher natürlich, fast schon intim.

Er mochte den Stil, wie die weiblichen Wesen gezeichnet wurden. Egal ob Wolf, Katze, Tiger, Hund, Drache oder auch Mensch, alles hatte Oberweiten, an denen er sich als Kerl nicht sattsehen konnte. Riesige Melonen, fast Kürbisse. Nichts, was man im Alltag auf der Straße häufig sah, manche Brustgrößen hatte er auch noch nie gesehen, aber es störte ihn nicht. Und solang es der Herrin gefiel, sollte es ihm doppelt recht sein.

Fornoir war sogar der Überzeugung, dass die Herrin die Bilder bewusst in die abgebildete Richtung änderte oder dies zumindest in Auftrag gab. Als er ein Lager auf dem Dachboden ausräumen musste, hatte er ein Bild mit einer Badeszene gefunden, auf welchem die Damen noch deutlich realitätsnäher gezeichnet wurden. Er hatte am Ende der Ausräumarbeiten der Herrin einen Bericht abgegeben, ihr mitgeteilt, dass es dort noch Bilder gab und einige Zeit später hatte er einige der von ihm gefundenen Bilder in einem Gang in einem der oberen beiden Stockwerke gesehen. Auf besagter Badeszene hatten alle Frauen deutlich vergrößerter Oberweite. Aber da er keine Ahnung davon hatte, wie das Verändern von gemalten Bildern funktionieren sollte, hatte er sich dort keine weiteren Gedanken gemacht. Vielleicht spielte ihm auch nur sein Verstand einen Streich.

Langsam schritt er durch die Gänge des Erdgeschosses, die Krallen klackerten auf dem Fußboden. Wo steckte die Herrin, wenn man sie mal brauchte? In diesem großen Gebäude konnte man sich zu zweit lange suchen und dann gab es für ihn oft einen Rapport warum er so lange gezögert hatte, oft hatte es aber keine nennenswerten Folgen, wenn er ihr mal wieder erklärten musste, dass er kein Hund war und nicht erriechen konnte, in welchem Zimmer sie sich gerade aufhielt //Ich schaue erstmal im Labor, vielleicht ist sie ja da.//

Das Labor befand sich im rechten Flügel des Gebäudes, ganz am Ende in letzten Zimmern auf der linken Seite. Wenn schon etwas schief gehen sollte, würde es zumindest nicht das ganze Gebäude in die Luft sprengen, dachte er sich dabei. Der tatsächliche Grund dürfte jedoch eher die gut ausgestattete Bibliothek auf der anderen Seite sein.

Klopfen oder nicht klopfen? Das war bei jedem Zimmer, in welchem sich die Herrin aufhalten konnte, die Frage. Nicht selten war sie so in ihre Aktivitäten, vertieft, dass sie Geräusche gar nicht wahr nahm oder gekonnt ignorierte. Auf der anderen Seite traf ihn mehr als einmal auch schon ein Blitz oder auch eine Kelle aus der Küche, da er seine Herrin im ungünstigsten Moment erschrocken hatte. So entschied er sich, laut und kräftig zu klopfen. Er hatte die Kraft, sie musste ihn eigentlich hören und die Türen waren alle stabil genug, dass auch ein zwei Schritt großer Sergal sie durch Klopfen alleine nicht zerstört bekommen würde.

Zu seiner Überraschung kam tatsächlich ein „Herein!“ aus dem Raum. Es klang zwar ein wenig schroff, aber Fornoir war es gewöhnt, dass man die Herrin eigentlich nicht stören sollte, wenn sie im Labor war. Aber ganz ließen sich diese Unterbrechungen ihrer Arbeit nicht verhindern, wenn man bedachte, dass ein ganzer Hof inklusive zweier Sklaven und einiger Tiere geleitet werden wollte. So trat er ein und blickte erst einmal um sich, um zu erkennen ob irgendwas in der Luft schwebte und ihn unerwartet treffen könnte. Doch zu seiner Erleichterung war dies nicht der Fall. Stattdessen roch es verdächtig nach faulen Eiern und anderen unangenehmen Gerüchen, welche er jetzt nicht näher bestimmen wollte.

Die Herrin selber war eine Dunkelelfe, gut einen halben Schritt kleiner als ihr Sergalsklave. Ihre Haut hatte einen lila Farbton, während ihre üppige Haarpracht hellblond war und sich auf Rücken und Vorderkörper gleichermaßen verteilte. Dort, es war nicht zu übersehen, befanden sich die größten Brüste, die Fornoir bislang gesehen hatte. Obwohl sie in einer sehr leichten, hellblauen Tunika mit sehr tiefem Ausschnitt steckten, sah man sofort, dass jede dieser Brüste so groß war wie der Kopf der Besitzerin. Er musste sich immer wieder beherrschen, nicht ständig dort hin zu blicken, auch wenn er sie schon selber gefühlt tausend Mal gesehen hatte. So fokussierte er sich auf ihr Gesicht mit den ebenfalls blauen Augen und den dunkelblauen, vollen Lippen. Ein unübersehbares Drachentattoo prangerte auf ihrer linken Wange und lies sie deutlich strenger wirken. Er fühlte sich an die Kämpfer erinnert, welche ihr Gesicht mit Farben bemalten um martialischer zu wirken. Gut möglich, dass dies auch in diesem Fall der Grund für dieses doch sehr prägende Kunstwerk war. Es schaffte zumindest, dass man sich für einen kurzen Moment mal dem Gesicht der Frau zuwandte und nicht immer nur in den bodenlosen Ausschnitt blickte.

Ihre Ohren standen seitlich ab und waren auf beiden Seiten mit Ohrpiercings geschmückt. Während rechts ein Anhänger, in welchen ein blauer Schmuckstein gefasst wurde, mit Kette vom Ohrläppchen zur Ohrspitze ragte, war es auf der anderen Seite ein Geflecht, ähnlich einer Lilie. Drei rote Edelsteine leuchteten, wobei Fornoir nicht so ganz klar war, ob sie es gerade von sich aus taten oder es doch nur das Licht des Sommers war, welches auf im geeigneten Winkel auf die Steine fiel. Auf ihrem rechten Oberarm befand sich ein Tattoo, welches ihn entfernt an eine Welle erinnerte, mit dieser Symbolik konnte er jedoch bei bestem Willen nichts anfangen.

Da die Tunika eigentlich nur ihre Brüste stützte und dabei sonst nicht viel verbarg, konnte er auch das große Tattoo auf dem Rücken gut erkennen. Aber was das nun genau war, darauf konnte er sich keinen Reim machen. Irgendwelche Linien und geschwungene Formen, bestimmt irgendwas Magisches, soweit war er sich schon mal sicher.

Neben diesem Schmuck trug sie auch noch ein Bauchnabelpiercing, welches für alle gut sichtbar war, vorausgesetzt man hatte nicht eine solch erhöhte Position, dass man außer Brust nicht mehr viel erkennen konnte. Dann aber würde man bis auf die Kette auch nicht viel von dem grünen Edelstein sehen, welchen sie immer mit sich trug und welcher oft im Ausschnitt verloren ging.

Obwohl die Tunika auf der Frontseite wirklich nicht viel verbarg und an einem Gürtel endete, an welchen eine Art Lendenschurz vorne und hinten Befestigt wurde um wenigstens den Schein des Schams zu wahren, trug sie lange, faltenreiche Ärmel. Diese hatte sie auch für die Arbeit im Labor nicht abgelegt, trotz der Tatsache, dass sie sich schon mehrfach damit in irgendwelchen Geräten verfangen hatte. An den Schenkeln befanden sich auf jeder Seite zwei Riemen, die wohl irgendwie das Höschen unter der Tunika halten sollten. Fornoir fragte sich auch hier, wie dies funktionieren sollte, hatte sich jedoch dagegen entschieden, groß nachzufragen. Dies würde eventuell nur unangenehme Folgen mit sich führen.

Auf halber Strecke zwischen Hüfte und Knie befanden sich auf jeder Seite zwei Ketten, an welchen die Magierin offenbar kleinere Bücher und andere Gegenstände befestigen könnte. Aktuell befand sich allerdings nur ein kleines, schlichtes Buch daran, wohl ein Buch zum Notieren der Ergebnisse des Experimentes.

Trotz ihrer sonst eher knappen Kleidung steckten die Füße bis zu den Knien in edlen, weißen Lederstiefeln, mit denen sie den ganzen Tag durch die Gegen ging. Interessanterweise hatte Fornoir noch nie einen Schmutzfleck auf der Kleidung der Elfe gesehen, obwohl er wirklich nicht sagen konnte, dass sie Drecksarbeit verabscheute. Gerade wenn sie in der Küche stand kochte sie mit ganzem Körpereinsatz und dann spritze die Suppe oder die Marmelade schon einmal durch den ganzen Raum, welcher selbstverständlich vom Sergal gereinigt werden musste. Die Herrin selber aber blieb sauber.

„Fornoir, mein Gesicht ist hier oben.“ Sprach die Frau ruhig und schaute nach oben, um ihrem Sklaven direkt in seine Augen blicken zu können. Sie zeigte parallel mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf ihr Gesicht. „Außerdem glaube ich, dass du von da oben doch schon eine gute Sicht hast. Da kannst du wenigstens jetzt mit mir reden. Denn sonst…“ Ohne zu zögern packte sie Fornoir zwischen die Beine und quetschte die sich dort befindlichen, empfindlichen Organe hart.

„Herrin Faldarea, es tut mir leid…. Bitte… Nicht so fest.“ Wenn sie zugriff, machte sie keine halben Sachen und er war immer wieder davon erstaunt, wie fest eine so kleine Frau zupacken konnte. Jedes Mal bohrten sich ihre spitzen Fingernägel tief in das Fleisch und jedes Mal wimmerte er um Gnade. Er wusste, was sie alles mit seinen Kronjuwelen anstellen konnte, wenn sie wollte. Und das brauchte er definitiv nicht noch einmal.

Kurz darauf ließ sie wieder los. „Ich will dich ja nicht kaputt machen, für machen Sachen brauche ich dich auch noch an einem Stück.“ Sie grinste böse und obwohl Sergals schon nicht für Freundlichkeit bekannt waren, so ließ ihm das Grinsen dennoch jedes Mal das Blut in den Adern gefrieren. „Also, was führt dich hier her? Warum störst du meine Forschung?“

„Ich wollte nur, wie gewünscht, Bericht abliefern. Hidalgo ist – beziehungsweise so wie ich ihn kenne, eher war – sauber und fliegt wieder irgendwo in seinem Revier rum. Er macht wie eh und je einen guten Eindruck. Bis auf ein paar kleine Kratzer und ein paar Zecken konnte ich nichts finden. Links hinten ist eine Kralle abgesplittert, aber es scheint ihn nicht beim Gehen oder so zu stören.“ erzählte er ruhig während Faldarea geduldig zuhörte. „Manaltor ist wiederrum immer noch ziemlich widerspenstig und weiß nicht so ganz, wo sein Platz ist. Ich musste ihn wirklich dazu drängen, sich jetzt endlich an die verdammte Mühle zu setzen, die ich ihm schon vor einigen Tagen aufgetragen habe. Er ist jetzt zumindest mal losgeflogen, aber was er macht, weiß ich nicht. Ich muss in der Gegend aber den Zaun reparieren, Wildschweine haben ihn wohl beschädigt. Wenn ich nicht sehe, dass er was mit der Mühle gemacht hat, werde ich euch noch einmal Bericht erstatten.“ Er seufzte und schaute die Herrin fragend an. Etwas ging ihm dieser Drache schon auf die behaarten Sergaleier. Vor allem hatte er leider viel zu oft das Gefühl, dass er durch die Launen der Schuppenbestie die Strafen der Herrin abgekam.

Sie grinste nur, als er von den Problemen mit dem Drachen erzählte. „Alles andere wäre doch auch eine ziemliche Verwunderung, findest du nicht? So ein starkes Drachenmännchen, jetzt Sklave und auch noch unfähig sich selbst zu befriedigen. Du musst sehen, da ist Mann halt mal gereizt. Das geht dir doch auch nicht anders.“ Den Unmut des Sergals über diese Aussage konnte sie in dessen Augen direkt ablesen. „Aber ich verstehe dich. Gib ihm ein letztes Mal den Rat, es sich mit dir nicht zu verscherzen, denn sonst hat er ein richtiges Problem. Er wird den heutigen Tag aber auch in Erinnerung haben, ich verspreche es.“ Sie schnipste mit den Fingern, wodurch ein kleiner bläulicher Funken entstand, welcher nach kurzer Zeit aber schon wieder verschwunden war. „Wenn er jetzt in der Luft war, wird die Landung bestimmt lustig.“ Wieder dieses Grinsen, doch dann wurde sie ernst. „Gibt es sonst noch was? Wenn nicht, hol dir aus der Küche etwas zu essen und mach dich dann an den Zaun. So warm wie es seit ein paar Tagen ist, warte ich nur auf ein Gewitter und dann können wir eh nichts machen.“

Er blickte kurz durch eins der großen Glasfenster nach draußen und schien wie in Gedanken zu sein. Die Elfe hatte recht, es war deutlich wärmer geworden und bis jetzt kam noch kein Gewitter an, trotz genug Berge in der Umgebung, an denen es sich festsetzen konnte. „Nein, sonst ist eigentlich nichts. Ich werde mir dann was zu essen suchen und mich dann an den Zaun machen. Hoffentlich bin ich vor dem Gewitter fertig.“

„Ach, das ist nicht so tragisch. Wichtiger ist, dass ein Drache mit seiner Aufgabe vor einem Gewitter fertig wird.“ Fornoir verabschiedete sich, ging aus dem Labor mit der schlechten Luft, schloss die Tür hinter sich und atmete erst einmal tief ein und aus. Wie konnte es eine Elfe nur in dem elendem Gestank so lange aushalten, wenn man doch ständig sagt, dass diese Spitzohren so gute Nasen hätten? Naja, sollte nicht sein Problem sein.