Bibi geht zur Hand

Story by Were-Gato on SoFurry

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Jugendliche Hexe bei der buckligen Verwandtschaft stellt fest, wie schön so ein Gebuckel doch sein kann...


So, viel zu lang hats mal wieder gedauert, aber irgendwann werde ich hoffentlich aufhören, mich dafür zu rechtfertigen.

Wenn es, wie hier allerdings ein altersschwacher Speicher war, der seitenweise Fortschritt vernichtet hat, dann werde ich wohl mit dem Finger darauf zeigen dürfen.

Und wie üblich gilt auch hier natürlich; diese Story ist nichts für keusche Gemüter, darum erst lesen wenns denn schon achtzehn Kerzen auf dem Kuchen sein dürfen.

Ab dann allerdings, Viel Spaß!

Bibi geht zur Hand

(eine pöse Parodie)

Frühstück auf einem Bauernhof gehörte auch zu den Dingen, die Bibi sich anders vorgestellt hatte. Frisch gebackene flauschige Pfannkuchen mit hausgemachter Marmelade, Rührei aus legefrischen Eiern und selbstgebackenes Brot glänzten durch Abwesenheit, stattdessen reihten sich auf der Anrichte ein halbes Dutzend verschiedener Müslipackungen aneinander. Und keine davon trug irgendein bekanntes Maskottchen auf dem Karton, im Gegenteil, jede versprach Lebensverlängerung, Harmonie und Gesundheit. Kein sehr vielversprechender Anblick.

"Ah, Hallo Bibi", begrüßte sie Tante Beate. Die ältere Hexe räumte gerade den Geschirrspüler aus und stellte flache Schalen mit Hühnermotiv gleich wieder auf den Tisch. "Du bist aber früh auf. Schläft Hildy noch?"

Bibi dachte kurz an das donnernde Schnarchen, dass sie selbst aus dem Schlaf gerissen hatte, verlor aber kein Wort darüber. "Ja, wir haben noch ewig rumgeblödelt."

So konnte man eine Nacht voller genossener Perversionen sicher auch bezeichnen.

"Dachte ich mir schon", meinte die Bäuerin "Mit Susi war es immer genauso, aber die hat dann auch länger geschlafen."

"Ich bin wohl noch nicht auf Ferienzeit eingestellt", meinte Bibi schulterzuckend "Wer ist Susi?"

"Hildys beste Freundin, früher waren sie unzertrennlich, aber in letzter Zeit war sie nicht mehr so oft hier. Ich hoffe, sie haben sich nicht gestritten."

Die ältere Hexe nahm eine kleine Milchkanne aus dem Kühlschrank und befüllte damit einen bauchigen Glaskrug.

"Sag ihr nichts davon, sie mag es nicht wenn ich über sie tratsche."

"Meine Lippen sind versiegelt", versprach Bibi und unterdrückte ein Grinsen über all die Geheimnisse die sie in der kurzen Zeit schon sammelte.

Hinter ihr trottete Alfons in die Küche. Der große Mischlingshund legte einen etwas schwankenden Gang an den Tag und kollabierte auf dem alten Linoleumboden.

"Wo hast du dich denn wieder rumgetrieben?", fragte Beate und füllte ihm den Napf mit Trockenfutter. Der wollige Hund schien kaum etwas davon zu bemerken. "Da hat sie dich ja ganz schön geschafft, was?"

"Wer hat ihn geschafft?", fragte Bibi und Hitze schoss über ihren Hals hinauf. Sie ließ sich neben Alfons auf die Knie sinken, vorgeblich um ihn zu streicheln, aber auch um ihr Gesicht zu verbergen.

"Ach, irgendeine Hündin in der Nachbarschaft ist wohl wieder hitzig. Ich wette, Alfons ist ihr die halbe Nacht nachgestiegen." Sie wandte sich wieder der Anrichte zu, dann schien sie etwas zu bemerken. "Oh, ich hoffe, Barbara hat dir diese Sachen schon erklärt?"

Bibi grinste und hob den Kopf. Jetzt hatte sie einen Vorwand für die Schamesröte. "Ja, ich darf 2 Broke Girls schon sehen."

Erleichterung zeichnete sich auf dem Gesicht der älteren Hexe ab. "Die Serie ist eigentlich nichts für dich, oder für irgendwen, aber ich weiß was du meinst."

Alfons hob den Kopf und drückte seine Stirn in Bibis Bauch. Sie bettete ihn auf ihren Schoß und kraulte ihm die Kehle. Der wollige Hund winselte verzückt.

"Beeindruckend!", meinte die Bäuerin "Für gewöhnlich mag er keine Fremden. Vielleicht riecht er die Familie."

Oder ganz was anderes, dachte Bibi, doch sagte sie: "Ja, Hunde haben ein Gespür für sowas."

"Manchmal überrascht er sogar mich noch", meinte Beate. "Was möchtest du essen?"

Der Blick der blonden Hexe strich über die Müslipackungen.

"Nur Kakao, Danke."

Tante Beate zog eine Braue hoch, dann entspannte sich ihr Gesichtsausdruck sichtlich.

"Oh, das. Keine Sorge, ich mache gleich was richtiges zu Essen, das hier ist für unsere Gäste. Also die außer dir."

"Mit diesem Richtigen Essen meinen sie doch hoffentlich nicht diese unmöglichen volkstümlichen Dickmacher, oder Frau Lantrecht?"

Die fremde Stimme besaß einen seltsam flötenden, und zugleich hohen Tonfall, der Bibis Ohren irritierte. Sie blickte auf, und sah eine schlanke Frau im Bademantel in der Tür stehen. Ihr wirres, kunstblondes Haar wurde von einem mit Hindi-Glyphen bedruckten Tuch im Zaum gehalten. Sie hielt die Arme vor der Brust verschränkt, wobei sie die Oberarme weit nach vorn recken musste, und blickte mit einem Ausdruck ewiger Missbilligung auf die angebotenen Müslisorten herab. Bibi schluckte trocken als sie zwischen den Armen den offenen Kragen des Bademantels bemerkte, und vorallem das prall gewölbte Dekolleté dass sich zwischen den weißen Säumen erhob. Die nahtlos gebräunte Haut leuchtete geradezu gegen das Weiß des Morgenmantels, und als der Kragen noch etwas am Nacken herabrutschte, erkannte sie dass die Frau keinen BH trug. Ihre Brüste ragten ungestützt wie harte Äpfel in die Höhe.

Die sind nicht echt, dachte Bibi und wischte sich rasch den Speichel aus den Mundwinkeln, und es ist mir sowas von egal!

Mit einer ausladenden Geste nahm die gebräunte Frau am Tisch Platz und begann die Beschriftung der ersten Müslipackung zu studieren.

"Sie müssen entschuldigen Frau Morawitz", sagte Beate und stellte den Milchkrug auf den Tisch "aber nicht jeder hat die Willensstärke zu einer Diät wie der ihren."

"Frau Doktor Morawitz, bitteschön!" Der gebräunten Frau entging der leicht spöttische Unterton in der Stimme der Bäuerin offenbar vollkommen. "Und das ist mir bewusst. Es würde ihnen dennoch nicht schaden, Moment, wer bist du denn?"

Ihre Augen richteten sich auf die blonde Hexe.

"Bibi Blocksberg", stellte diese sich vor. Sie richtete sich auf, wischte sich die Hand am Hosenboden ihrer Jeans ab und bot sie zum Gruß an. Die Frau am Tisch betrachtete sie wie etwas, dass gerade aus einer Fliegenden Untertasse gekrochen war.

"Meine Nichte", fügte die Bäuerin rasch hinzu "Sie besucht uns über den Sommer."

"Oh, liebes Kind!", seufzte Frau Doktor Morawitz "Deine Aura ist ja völlig beschlagen, das spüre ich bis hierher! Bestimmt warst auch du gefangen in den auslaugenden Wellenfronten die von diesen scheußlichen Mikrowellen in die Welt gepustet werden, nur um alles Natürliche und Gute zu vernichten."

"Also, ich denke eigentlich nicht, dass..."

"Natürlich denkst du nicht, mein Kind!", fuhr die gebräunte Frau mit den falschen Titten ungerührt fort "Wie solltest du auch, da du gerade erst dem umnebelnden Einfluss der sogenannten Moderne entkommen bist. Lass die Natürlichkeit des Landes einige Tage deinen Geist reinigen, und versuche es dann zusammen mit mir! Ich werde dir zeigen, wie du deine Shakren wahrhaft für die Energien des Kosmos öffnen kannst!"

Tante Beate trat an dem Tisch vorbei und stellte den Milchkrug darauf ab, dabei blickte sie Bibi eindringlich an und schüttelte den Kopf. Als sie hinter ihren Gast trat zeigte sie kurz das Vogelzeichen an der Schläfe. Die blonde Hexe verstand, ließ sich aber nichts anmerken. Auch wenn sie sich dabei auf die Lippen beißen musste. Es mutete immer seltsam an, wenn Nichthexen sich über Zauber und mystische Energien ausließen, zumal wenn sie sich dabei den Wortschatz von vier bis fünf verschiedenen Kulturkreisen zusammenklaubten. Der Unsinn den die Frau dabei von sich gab nahm bemerkenswerte Ausmaße an. Aber Bibi schaffte es geduldig zuzuhören, und sogar so etwas wie höfliches Interesse vorzutäuschen. Jedenfalls schien Frau Doktor Morawitz schließlich beruhigt und ließ von ihr ab, um sich mit verschiedenen Messlöffeln ihr Frühstück aus dem vorhanden Müsliangebot zusammen. Als das endlich vollbracht war, fischte sie aus der Tasche ihres Morgenmantels ein Pendel, und ließ es über der Schale kreisen.

Hinter ihr trat Hildy in den Türrahmen, Bibis brünette Cousine blieb wie angewurzelt stehen als sie den Gast am Tisch sitzen sah, und bedeutete Bibi schnell ihr zu folgen. Bibi blickte zu der Bäuerin auf, die ältere Hexe nickte nur und deutete versteckt auf eine Schale im hinteren Eck der Küche. Hildy fasste hinein und holte zwei große Kuchenstücke heraus.

"Ach Tante Beate, ich bin noch nicht hungrig. Ist es Recht, wenn ich mir später was hole?", fragte Bibi unschuldsbetont.

"Das Frühstück stabilisiert den energonischen Haushalt des Körpers, mein Kind!", sagte Frau Doktor Morawitz ungefragt. "Wenn dir etwas an deinem seelischen Wohlbefinden liegt, dann achte sehr auf Art und Zeit deiner Ernährung, gerade in deinem Alter..."

Tante Beate nickte Bibi nur unauffällig zu, und die blonde Hexe verschwand leise aus der Küche. Erst nach vier weiteren Sätzen bemerkte Frau Doktor Morawitz, dass ihre Predigt ins Leere ging.

"Da hast du grade nochmal Glück gehabt", meinte Hildy und drückte ihrer Cousine den Kuchen in die Hand. "Neulich hat sie mich über eine Stunde zu getextet, dass es für ein Mädchen wie mich wichtig wäre, auf mein Gewicht zu achten. Vor allem für die Ausgeglichenheit der Seelenhygiene und so weiter. Die dürre Ziege!"

Wie zum Trotz biss sie in ihren Kuchen und zermalmte das gelbe Gebäck zwischen ihren Zähnen. Bibi folgte ihr und knabberte langsamer an ihrem Stück.

"Dann ist die immer so?"

"Jeden Tag! Hat sich restlos alles Fett absaugen lassen, und nicht bedacht dass das Gehirn auch Fettgewebe ist." Hildy schluckte den Rest des Kuchens "Pah! Wichtig ist es für die, dass ihr Stecher sie nicht auf die Straße setzt. Mehr als auf dem Rücken liegen kann die auch nicht!"

"Aber die ist doch Doktorin", meinte Bibi.

"Nee!", widersprach die brünette Hexe "Die hat sich einen Doktor geangelt. Also keinen Arzt, Doktor der Wirtschaftsidiotie oder sonst was. Lässt sich aber trotzdem von jedem mit Frau Doktor anreden. Eingebildetes Bückstück!"

Es erschien Bibi etwas seltsam ihre Cousine so sprechen zu hören, bislang hatte sie Hildy stets als eine sehr positive Person, um nicht zu sagen Naturgewalt erlebt. Etwas an dem Gast schien sie auf ganz besondere Art zu aufzustacheln, aber Bibi vermochte nicht zu sagen, was.

"Komm, jetzt zeig ich dir erst mal Norberts Werkstatt!"

Die Hand der blonden Hexe wurde gepackt, und der Rest von ihr gleicht mitgeschleift. Sie erreichten einen Anbau hinter dem Stall, um den einige Rohrleitungen verliefen. Es wirkte, als habe jemand einen altersschwachen Holzschuppen renovieren wollen und etwa ab der Hälfte die Lust verloren.

"Isst du eigentlich immer so langsam?", fragte Hildy noch während sie an die Tür klopfte.

Bibi blickte auf das halbe Kuchenstück in ihrer Hand.

"Anscheinend, darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht."

"Naja, Norbert wird sich freuen. Ist der jetzt da, oder nicht?"

Sie klopfte noch einmal, so heftig dass die hölzerne Tür im Rahmen umher sprang. Dann schwang sie einfach auf.

"Komisch, normalerweise lässt er nur offen wenn er da ist. Komm rein."

Der Geruch war das Erste was Bibi auffiel. Eine seltsame Mischung aus feuchtem Lehm, Sägespänen, Eisenstaub und einem maskulinen Schweißgeruch. Das Innere des Anbaus bestand im Wesentlichen aus dem Raum zwischen den verschiedenen Werkbänken, die sich entlang der Wände aneinander schoben. Auf und zwischen ihnen lag eine Unzahl an Werkzeugen verstreut, von denen Bibi die meisten nicht ansatzweise benennen konnte. Es gab einen alten Sessel, aus dem die Federn ragten. In den Ecken stapelte sich alles mögliche, Bretter und Balken, teilweise angebrochen, ein verschnürter Plastiksack voll weichem Ton, rostige Eisenstücke und dazwischen viel Staub.

"Was hältst du von noch einem Reinemache-Zauber, Cousinchen?", fragte Hildy grinsend.

"Nach dem von gestern? Nicht so viel." Bibi blickte sich um "Hier würde uns wahrscheinlich das Dach auf den Schädel fallen."

"Och, ganz so schlimm ist es nun auch nicht", schmunzelte Hildy "Bruderherz, bist du da?"

"Komm gleich, nur ne Minute", klang es dumpf hinter der Wand zum Stall hervor, und erst jetzt bemerkte Bibi dass die windschiefe Bretterkonstruktion auf der hinteren Seite wohl eine Tür darstellen sollte.

"Hat er eine Toilette hier draußen?", fragte sie erstaunt. In ihren Augen war das etwas viel Luxus in der Ausstattung der Werkstatt, wie auch des gesamten Hofes.

"Naja, zumindest sowas ähnliches", meinte Hildy achselzuckend. Die brünette Hexe wanderte zwischen den Tischen umher und berührte wahllos dieses uns jenes, während Bibi nicht wagte auch nur ein Ding anzufassen. Beständig kämpfte sie gegen den Eindruck an, hier müsste alles gleich zusammenfallen.

Wenig später ließ ein tiefes, erleichtertes Grunzen die Wand in Richtung des Stalls erbeben, gefolgt vom Plätschern fließenden Wassers. Dann schwang die schiefe Tür auf, und Norbert betrat den Raum, während er noch am Schulterriemen seiner Latzhose nestelte. Der dreckige Stoff schnalzte auf seine nackte Schulter nieder, und mit einem triumphierenden Lächeln trat er breitbeinig ein. Dasselbe Lächeln fiel ihm rasant von den Lippen als er Bibi entdeckte.

"Hey Cousinchen", brachte er hörbar verlegen hervor. "Hilde, warum sagst du mir nicht, dass du noch Besuch mitbringst?"

"Ich freu mich auch dich zu sehen, Norbert", erwiderte Bibi kühl.

"Ist es nicht herrlich, wie man sich in der Verwandtschaft gleich so gut versteht?" Ein Lächeln von unglaublicher Bosheit drängte sich auf Hildegards Lippen. "Vor allem wenn man bedenkt, dass ich gestern mit der Bibi im Bett war!"

Die blonde Hexe wirbelte herum und starrte Hildegard entsetzt an. Die nonchalante Art wie die Bauerstochter eine derartige Bombe platzen ließ grenzte ans Absurde.

"Jetzt schau nicht so!", feixte die Brünette "Ich hab dir doch gesagt, dass Norbert und ich keine Geheimnisse voreinander haben."

Bibi gelang es nicht, das nach zu vollziehen. Sie fühlte geradezu, wie der Blick ihres Cousins abschätzend über sie strich.

"Mhmm, nett", kommentierte er unbeeindruckt. "Hab dir doch schon lang gesagt, dass du es auch mal mit Muschelschlecken versuchen solltest."

"Und wenn ich dir sage, dass wir uns fast einen Kerl geteilt hätten?"

"Dann will ich seine Nummer haben!"

"Ja sicher, das sähe dir ähnlich", frotzelte Hildy. Mit tänzelnden Schritten trat sie hinter ihren Bruder. "Weißt du Bibi, unser guter Norbert ist nämlich auch eigentlich noch unberührt!"

"Jetzt fang nicht wieder damit an!" Norbert verzog das Gesicht. "Du weißt genau, dass das nicht wahr ist!" Sein Blick richtete sich entschuldigend auf Bibi "Sie hat mich nämlich selber erwischt."

Die blonde Hexe glaubte zu fühlen, wie ihre Ohren in Flammen aufgingen.

"Und ich sage dir, gegenseitiges Wixen zählt nicht", entgegnete Hildegard süffisant "Aber das ändern wir jetzt!"

"Meinst du?" Norbert lehnte sich auf den Fersen zurück. "Ich meine, nichts gegen dich Bibi, und du bist ja wirklich hübsch und so, aber Inzucht..."

"Jetzt Momentchen mal...!", platzte es aus der blonden Hexe heraus.

"Ach Brüderchen", tadelte Hildy übertrieben "doch nicht was du wieder denkst. Das machen wir ganz anders!"

Sprachs, und war durch die Tür nach draußen verschwunden. Bibi und Norbert blieben allein zurück.

"Nimms ihr nicht übel", sagte Norbert entschuldigend. "Hildy dreht gern mal ein wenig auf, wenn sie was Neues zum Spielen findet."

"Zum Spielen, so", meinte Bibi. Sie betrachtete die herumliegenden Werkzeuge und Materialien, hauptsächlich um ihre Augen zu beschäftigen. "Ist es das, was ihr so macht? Spielen?"

"Tja, wie willst du es denn sonst nennen?"

"Sex?"

"Nee, das machen wir nicht." Norbert grinste breit. "Sex wirds ja erst, wenn ein Teil von dir beim andern drin steckt. Oder umgekehrt. Das machen wir ja nicht. Ist mehr Handarbeit, vielleicht auch mal Hilfestellung. Außerdem, wenn man so mit all die Fachbegriffe drüber redet, ists doch viel zu offensichtlich. Wo bleibt denn da der Spaß?"

Noch ehe Bibi etwas zur Erwiderung einfiel, trat Hildy wieder in die Werkstatt und warf die Tür mit einer geschickten Fußbewegung hinter ihr zu. Quer über ihren Unterarmen hielt sie ein rundliches, graues Etwas. Auf den ersten Blick nur Fell, Fell und noch mehr Fell. Erst als die herabhängenden Ohren sichtbar wurden, konnte Bibi es als Kaninchen identifizieren.

Norberts Augen wurden weit, Bibi sah wie sich seine Fäuste ballten.

"He!", protestierte er "Was machst du mit Nanni?"

"Ich? Garnichts", antwortete Hildy und tänzelte kokett zwischen Bruder und Hexe hindurch. Mit dem Fuß trat sie ein aufgerichtetes Feldbett von der Wand, das krachend, aber richtig herum, in die Mitte des Raumes fiel. Das Kaninchen wollte erschreckt von ihrem Arm springen, doch Hildy hielt es fest umklammert. "Bibi wird was mit ihr machen."

Der blonden Hexe fiel fast der Kiefer herab.

"Kannst du auch fragen?", schnappte sie. Es war ihr zuwider, wie Hildy über sie bestimmen wollte.

Da half auch das zuckersüße Lächeln der Cousine nichts. Jedenfalls nicht viel, ganz sicher.

"Du bist echt ein Einzelkind, was? Komm schon, wir sind unter uns. Man kriegt doch nichts, wenn man ständig nur fragt." Sie klimperte mit den Augen. "Komm schon, bitte."

"Und eure Eltern?"

"Ach, Paps ist schon längst auf dem Feld. Und Mama hat genug mit der Doktoren-Pute am Hals. Wir haben erst Mal unsere Ruhe."

Bibi seufzte übertrieben. "Na schön, weil du doch noch Bitte sagen kannst."

"He!" In einer Bewegung, so schnell wie sie ihm niemand zu getraut hätte, entriss Norbert seiner Schwester das Kaninchen und legte es an seine Brust. Beruhigend strich er über die langen grauen Ohren. "Was habt ihr mit Nanni vor?"

"Nichts schlimmes!", versicherte Hildy und zwinkerte ihrer Cousine zu. "Im Gegenteil. Weißt du Bibi, Norbert hängt unglaublich an Nanni. Wir haben sie schon so lange, dass alle anderen Kaninchen mittlerweile von ihr sind. Sie ist praktisch seine Freundin."

"Halt die Klappe!", baffte Norbert. Das graue Kaninchen knabberte an seiner Latzhose, es wirkte nun weitaus ruhiger.

"Bitte Bibi", sagte Hildy "Es ist für beide überfällig."

Die junge Hexe sah zu, wie liebevoll ihr Cousin mit dem rundlichen Häschen umging.

"Ich tu ihr nicht weh", versicherte sie.

"Versprochen?" Plötzlich klang Norbert sehr viel jünger.

"Versprochen."

Bibi räusperte sich, stellte die Füße stabiler auseinander und rieb sich die Hände.

"Ene mene Liebeskraft; rotes Leder, hoher Schaft. Ene mene Rammelei, Karnickel deine Liebste sei. Hex Hex!"

Wie ein Gong dessen Hall man nur in der Magengrube spürte, breitete sich der Zauber in der kleinen Hütte aus. Und Nanni begann sich zu verändern.

Mit einem verschreckten Schrei ließ Norbert das Kaninchen los, geschickt landete es auf dem Klappbett. Dort formte sich ein der runde Nagerkörper auf bemerkenswerte Weise um. Das graue Karnickel wurde größer, die Hinterläufe länger und aus den Vorderläufen formten sich Arme. Die Fülle ihres Körpers verrutschte, gestaltete sich auf wunderbare Weise neu, bis sie vage den Konturen einer Menschenfrau entsprachen. Dabei jedoch keinem Modell, dafür waren ihre Kurven viel zu ausgeprägt. Sie besaß Schenkel wie fleischige Säulen, Hüften die breiter wirkten als das Bett und einen gehörig vorhängenden Ranzen. Das Ganze wurde gekrönt von einem Paar gewaltiger Brüste, jede einzelne größer als Bibis Kopf, doch weich und schwer baumelnd. Die magisch erschaffenen Stiefel an ihren breiten Füßen wirkten abgenutzt, wie täglich zur Arbeit getragen. Ihr tiefes Rot strahlte geradezu gegen das übrige Grau des Hasenfells.

Wie graziöse Umrahmungen fielen die langen Ohren des Kaninchens über ihre Schultern herab, und rahmten elegant ihr rundes Gesicht ein. Es wirkte ältlich, jedoch nicht unattraktiv. Wie eine durch Erfahrung ruhig gewordene, bäuerliche Frau und vielfache Mutter. Die zuckende Nase in ihrem Gesicht kam nie zur Ruhe, und als der Zauber verklungen war, richteten sich ihre großen Augen sanft auf Norbert. Eine seltsame Art von Weisheit lag in ihrem Glanz. Das Hasengesicht strahlte wundersame Sanftmut aus.

"Norbit", sagte sie langsam und zärtlich. Ihre Nagezähne verursachten ein niedliches Lispeln. "Sei nich mehr allein. Sei bei mir."

Sie streckte ihre frisch geformte Hand aus, fassungslos griff Norbert danach. Und schwups lag er auf dem Feldbett. Er konnte gerade noch Atem holen, ehe Nanni auf ihm saß. Die flauschig weichen Finger des Kaninchens öffneten hastig die Verschlüsse seiner Latzhose. "Lang verlangt, jetzt endlich Norbit Rammler"

Mit einem einzigen kraftvollen Ruck zerrte sie ihm die Hose bis zu den Knien hinunter.

"Norbit guter Rammler", säuselte das alte Kaninchen verträumt, stieg zwischen die Beine des Jungen und saugte dessen Hoden in ihren Mund. Beide zugleich. Nannis Backen wölbten sich nach außen wie die eines Hamster.

Norbert gab einen gutturalen Laut von sich, und Hildy erwiderte mit beeindrucktem "Fuck!"

Auch Bibi wollte etwas sagen, oder sich auch nur bewegen, doch der Anblick des alten Kaninchen das mit derartigem Elan ans Werk ging, zog sie regelrecht in ihren Bann.

Nur kurz ließ sie von dem Gehänge des Jungen ab, packte ihn mit einer Hand an der Hüfte und schob die andere zwischen seinen Beinen nach oben.

"Und Norbit gut zum rammeln!" Dabei schob sie einen Finger ihrer flauschigen Hand tief zwischen Norberts Hinterbacken. Bibis Cousin keuchte, hatte aber kaum Zeit dafür, denn schon hielt Nanni seine Hoden wieder im Mund. Ihr Nacken bewegte sich wie der einer tauchenden Ente. Wieder und wieder, ohne nachzulassen.

Schließlich entließ Nanni Norberts triefnassen Sack mit einem zufriedenen Schmatzen und putzte sich mit beiden Händen das Gesicht. Sie schien sich den Geschmack auf der Zunge zergehen zu lassen. Keck zwinkerte sie den beiden Menschenmädchen zu, die das Ganze immer noch starr mit ansahen.

Dann richtete sie sich auf, ein Ausdruck wohliger Überlegenheit leuchtete auf ihrem Hasengesicht. Ihr massiger Körper bewegte sich mit einer seltsamen Anmut, wie eine unglaublich grazile Lawine. Mit beiden Händen stieß sie Norbert nach hinten, der der massige Jungbauer landete rücklings auf dem krachenden Feldbett.

"Jetzt Norbit Rammler!", verkündete sie, stellte die massigen Schenkel auf je eine Seite des Klappbettes und sank auf ihren nominalen Besitzer nieder. Ihre mütterlichen Hüften bewegten sich zielgenau. Mit genüsslichem Schmatzen glitt das harte Fleisch des Jungen in sie, und Nanni gab einen zirpenden Laut von sich. Norbert starrte fassungslos nach oben, keine himmlische Offenbarung hätte ihn plötzlicher treffen können.

"Endlich!", fiepte das Kaninchen.

Sie krümmte sich nach vorn, so tief dass ihrer schwerer Busen auf Norberts Brust lag. Ihre weichen, teils glitschigen Finger fassten zärtlich sein Gesicht.

"Norbit nicht mehr einsam. Ich helfe, endlich. Endlich helfen."

Langsam begann ihr überbreites Gesäß mit sanft kreisenden Bewegungen. Es wirkte, als würde Norbert unter einem unglaublich flauschigen Mühlstein zermahlen.

"Wollte so lang helfen", flüsterte das Kaninchen "Wie noch jung und schmal war."

Sie schloss die Augen, ihre Hüften sprangen auf und nieder, Norberts Grunzen mischte sich in ihr Quieken. "Aber Norbit groß genug, dass auch alte Nanni wieder schön eng."

Sie küsste ihn. Aberwitzig sah es aus, wie seine Nase sich an ihrer zuckenden Schnauze rieb, doch ihr Elan blieb ungebremst. Kurz konnte man ihre rötliche Zunge entdecken, wie sie in dem menschlichen Mund hin und her huschte. Indessen gruben Norberts Finger sich tief in die Brüste des Kaninchens, wogen und drückten sie vorsichtig wie unsagbar kostbare Früchte. Das schien Nanni besonders zu mögen. Ihr Becken kreiste langsamer, die Ränder wurden wieder klarer und ihr Blümchen sank bedächtiger auf und nieder. Dabei führte sie ihre neu gewonnenen Finger voller Neugier über den Körper des unter ihr liegenden Menschen. Es brauchte Hildys Einflüsterung ehe auch Bibi begriff.

"Ich wette, sie durfte noch nie oben liegen."

Nanni bewegte ihren Unterleib in dessen wieder schneller. Sie legte die Hände auf Norberts Finger, führte sie bedächtig über ihren Körper nach unten, bis sie sich tief in das plüschige Fell ihres Hinterns gruben. Schüttelnd versicherte sie sich, dass er sie fest hielt, dann gab es für sie kein Halten mehr.

Das mütterliche Kaninchen packte Norberts Schultern, drückte sich an ihn, und besprang ihn mit einer Wucht, die das Bett über den Boden schob.

Norbert presste sie an sich, sein Gesicht verschwand zwischen den springenden Brüsten des Karnickels, die ihn wieder und wieder ohrfeigten. Dann bäumte er sich auf, hob sowohl Nanni sie auch sich selbst für einen Augenblick in die Luft und brüllte aus Leibeskräften. Das Kaninchen folgte ihm nur einen Augenblick später. Sie klammerte sich an ihm fest, ihre massigen Schenkel zuckten krampfhaft und krachend fielen sie zurück auf das Feldbett. Das alte Metall jaulte unter ihnen. Keuchend blieben sie liegen.

Licht schien durch die schmutzigen Fenster herein, und zauberte aus hochgewirbeltem Staub und Haaren einen schimmernden Kranz um das Paar.

Nanni wurde als Erste wieder lebendig. Zitternd stieg das graue Kaninchen von ihrem Rammler, hockte sich neben der Klappbett und begann sich zu putzen. Zwischen ihren Beinen tropfte weißer Samen auf den staubigen Boden. Norbert blieb liegen und starrte verzückt zur Decke.

Räuspernd meldete Hildy sich zu Wort. "Hoffentlich konnten wir dir helfen, Nanni"

"Ja", zirpte das Karnickel "Guter Rammler, Danken." Sie leckte sich die Hände und zog ihre Löffel zum putzen über den Kopf. "Will danken!"

"Na hoffentlich hast du noch Platz für einen Nachschlag." Mit diesen Worten schlang Hildy die Arme um Bibis Oberkörper. "Es gibt noch ein Hexchen zu naschen."

"Was?", brachte die blonde Hexe heraus, ehe sie nach hinten gerissen wurde. Hildy fiel rumsend in den alten Sessel, die Federn quäkten grauenvoll. Ohne zu wissen wie ihr geschah, kam Bibi auf ihrem Schoß zum sitzen.

"Komm schon", flüsterte ihre Cousine ihr ins Ohr. "Erzähl mir doch nichts. Dir hat´s doch gefallen, was ich mit dir angestellt habe. Beim Frühstück hast du doch auch der Doktoratsschlampe auf die Titten geglotzt." Sie wischte über den Mund der jungen Hexe, und Bibi spürte erst jetzt die warme Feuchte. "Und erzähl mir nicht, dass du wegen Norbert sabberst."

Unglaublich feiner Pelz berührte den Bauch der blonden Hexe, geschickte Finger mit stumpfen Krallen machten sich an ihrem Gürtel zu schaffen. Im Nu fiel ihr Hosenbund, und zarte Ballen zogen ihr die Jeans von den Beinen. Ein kurzer Ruck, und ihre Unterhose folgte sogleich.

Bibi schaffte es erst wieder einen Gedanken zu fassen zu kriegen, als sie südlich ihres T-Shirts nicht mehr trug als schmutzige Sandalen.

"Warte!", keuchte sie, und Hildy wartete.

"Ich hör auf wenn du willst", versprach die dralle Brünette mit ernster Stimme. "Aber sie sie dir an."

Mit dem Kinn wies sie auf den Boden vor ihren Knien. Dort hockte die rundliche Gestalt des grauen Kaninchens, deren große, liebevolle Augen andächtig zu den beiden Hexen empor blickten.

"Sieh nur, wie dankbar sie ist. Sie hat sich sosehr nach Norbert gesehnt, und du hast ihr ermöglicht, bei ihm zu sein. Sicher will sie sich bedanken."

Nanni nickte, ihre Löffelohren flogen durch die Luft.

"Nanni altes Mädchen, aber Mühe gibt." Sie legte die unglaublich zarten Ballen ihrer neuen Hände auf die nackten Schenkel der Hexe. Diese zuckte zusammen. "Bitti"

"Oh Fuck", presste Bibi zwischen den Lippen hindurch. "Was solls, meinetwegen. Dann hast du halt recht." Sie fasste das Kaninchen ins Auge. "Ja!"

"Na also!", strahlte Hildy. Mit einer einzigen Bewegung hakte sie Bibis Knie über die ihren und öffnete weit die Beine. "Ich wusste doch, dass man dich nicht umsonst Bi-Bi nennt." Ihre Hände glitten unter das T-Shirt der blonden Hexe und packten deren Brüste.

"Und was ist mit dir?", japste Bibi verwirrt. "Das klang auch gestern noch anders."

"Ich leck ja wohl nicht, oder?", grinste Hildy und wies mit der Nase nach unten. "Das macht sie."

Nur kurz spürte Bibi den Wangenpelz des alten Kaninchens innen an ihren Schenkeln, dann fühlte sie die heiße Zunge, und alles andere versank. Zarte Finger umfassten ihre Hüften, ihren schmalen Po und öffneten sie wie einen reifen Pfirsich. Sie fühlte die Zähne an ihrer rasierten Haut, scharf und flink, doch nie lang genug um ihr Schmerzen zu bereiten. Dazu bewegte sich die Zunge, diese unsagbare Zunge in, aus und um ihre pulsierenden Frauenlippen. Ihre Nässe floss, scharf und cremig, und vermischte sich mit dem Speichel des Karnickels. Nanni blickte ehrfürchtig zu ihr auf, das graue Fell ihres gealterten Gesichts war durchzogen von glitschigen Flüssen. Für einen Moment konnte sie Atem schöpfen, spüren wie Hildy raue Fingerkuppen grob an ihren Nippeln zogen. Doch kaum begriff Bibi was sie da sah, da tauchte das Kaninchen erneut ab, und die Zunge kehrte wieder. Die blonde Hexe warf sich hin und her, ohne Hildys harten Griff wäre sie längst am Boden gelegen.

Wenn Kaninchen schon schnell vögelten, im lecken waren sie noch fixer. Die heiße Zunge, Hände auf ihren Brüsten, die Zunge, zarte Finger rund um ihren Po und vor allem die rasende Zunge brachten ihren Schädel zum schwingen. Bis an den Rand des Zerplatzens. Und darüber hinaus.

Ihre blassen Schenkel krampften, sie schlang sich hart um Hildys Knie, ihre Arme schlugen wild umher. Wie eine Explosion puren Sternenlichts platzte etwas aus ihrem Unterleib und ergoss sich in jede Faser ihres Wesens. Gurgelnd schrie sie ihre Erlösung in die Welt hinaus, kämpfte gegen den Griff der sie hielt und kam und kam und kam.

Wie im schummrigen Delirium fiel sie in den Sessel zurück, brabbelnd und kaum fähig ihren schweren Atem in Worte zu formen. Doch bei all dem auch so unerhört leicht und wolkig. So erleichtert wie sie sich noch nie gefühlt hatte, wenigstens seit vergangener Nacht nicht.

Zwischen ihren bebenden Schenkeln tauchte das niedliche Gesicht des alten Kaninchens auf. Nanni putzte mit beiden Händen ihre glitschige Nase und strahlte sie voll unschuldiger Fröhlichkeit an. Bibi wollte ihr danken, sie streicheln, sie hegen. Aber zuvor musste sie die Augen schließen, nur einen Moment.

Als Bibi die Augen wieder aufschlug, hatte sich das Licht in der alte Hütte verändert. Sie wusste nicht wieviel, aber Morgen konnte es nicht mehr sein. Ein Lufthauch ging unter ihr T-Shirt, und erinnerte sie dass sie nichts anderes trug. Reflexartig zog sie den Stoff zwischen ihre Beine und sprang auf. Das war ein Fehler.

Schwammig glitten ihr die tauben Beine davon, sie fiel nach hinten und landete erneut tief in dem alten Sessel. Ein Wust aus Staub legte sich über sie und sie begann zu niesen.

"Gesundheit", sagte Hildy und reichte ihr ein Taschentuch.

Bibi griff zu und schnäuzte sich, dann rieb sie den Schmutz aus ihren Augen.

"So langsam passt du zu uns", meinte ihre brünette Cousine fröhlich und strich ihr über die staubigen Haare. "War der Wahnsinn, oder?"

"Ja, doch", mühte sich Bibi ab. Sie versuchte noch immer, die Knie unter ihr T-Shirt zu ziehen.

"Sorry, dass ich dich so überfallen hab", sagte Hildy weiter. "Aber Norbert findet sowas immer raus, da ist es besser ihn gleich von Anfang an mit ins Boot zu holen. So haben wir einen weniger, vor dem wir was verstecken müssen."

"Ja, sicher", stammelte die blonde Hexe. "Schon in Ordnung, aber frag halt vorher. Es... es ist doch alles in Ordnung, oder?"

Hildy schmunzelte. "Sag du es mir."

Bibi blickte am Bauch ihrer Cousine vorbei auf das Klappbett. Dort lag Norbert, nur notdürftig unter einer alten Pferdedecke verhüllt, und hielt Nanni sicher auf seiner nackten Brust. Das alte Kaninchen lag lang ausgestreckt auf ihm, so wie Hasentiere es nur in wohligsten Entspannung wagten. Auf ihrem zurückverwandelten Kaninchengesicht lag eine selbst für Menschen sichtbare Zufriedenheit.

"Aber", sagte Bibi heiser. Sie hustete Staub weg. "Aber du hattest jetzt gar nichts davon."

"Ach, meinst du?", fragte Hildy grinsend. Sie krempelte ihr Nachthemd bis über die ausladenden Hüften aus, und zog die Front ihrer breiten Unterhose von ihrem Bauch. Ohne es noch seltsam zu finden blickte Bibi hinein. Der schwere Duft schierer Weiblichkeit traf sie wie der Tritt einer rossigen Stute. Ihre Augen tränten, doch sie sog gierig die Luft in de Nase. Dort, in den Tiefen des dichten Busches tiefbrauner Haare, zitterte der Sockel eines rosaroten, mit dicken Noppen besetzten Vibrators.

"Ich weiß jetzt, dass mein Kerl länger durchhält als ein Karnickel!"