Zwischen Sieg und Taumel
Sieg! Man muss ihn feiern. Oder?
So, da haben wir mal wieder ganz was anderes. Sei es, weil ich doch versuchen will, mich immer wieder an anderen Themen zu erproben. Sei es, weil endlose Wochen wieder Sportsball-Sachen überall waren. Hier habt ihr jedenfalls mal wieder einen kleinen Teil einer sich ständig weiter ziehenden Geschichte. Wohin wird sie ziehen, und wie lange? Wer weiß das schon zu sagen?
Jedenfalls ist dies hier wie üblich nichts für zarte Seelen unter 18 Jahren! Allen anderen wünsche ich viel Vergnügen.
Zwischen Sieg und Taumel
(eine pöse Furry-Fantasy)
Das Spiel war gewonnen. Der Rasen sah aus wie ein Schlachtfeld, die vordersten Tribünen waren eingedellt und das linke der schmalen Hockey-Tore baumelte in Richtung Westen am Fahnenmast. Die Cateringzelte hingen in Fetzen, das Podest für das Zeitungsfoto war zertrümmert und der klägliche Rest eines metallenen Bierfasses rollte in eine Mulde. Langsam versiegten die Tropfen, die noch aus den Löchern in Form von Stierhörnern blubberten. Doch der Sachschaden hier nahm sich gering aus, gegenüber dem Lärm der nun die Umkleiden erfüllte. Selbst die dicken Betonmauern erbebten unter der schieren Wucht der Jubelrufe "Fu-ri-en, Fu-ri-en!"
Die Mannschaft feierte. Mit allen Wechselspielern, mit allen die je auf dem Rasen gestanden hatten. Vom Wasserträger bis zum Stürmer, wurde an diesem Abend keiner ausgelassen. Hockeyschläger steckten in der Wandverkleidung, in den Lüftungsschächten in dem zerschmetterten Rasen, und schließlich, als ein jubelndes Blöcken ertönte, auch in einer Spielerin. Trikots hingen von den Deckenlampen, Dampf drang aus den ständig benutzten Duschen in den bebenden großen Umkleideraum. Alle Türen standen offen. Was vor ewigen Zeiten, am Beginn des Semesters mühsam eingeschmuggelt worden war, wurde hervor gerissen. Die Prüfungen waren beendet, das Jahr von der Meisterschaft gekrönt, und alle wollten nur noch feiern.
Nun, beinah alle.
Trevor stand im Windschatten der Tür, die auf das zerstörte Spielfeld führte. Um frische Luft zu schnappen, hatte er gesagt. Nicht dass es jemand noch gehört hätte, mehr als Rechtfertigung für sich selbst. Dabei hätte er drin sein sollen, feiern sollen. Verflucht, mit seinem Aussehen hätte er die Party überstrahlen müssen.
Den blonden Stier gutaussehend zu nennen, war wie die Sonne als hell zu bezeichnen. Muskulös, ohne aufgepumpt zu wirken, schlank ohne dürr zu sein und ein Arsch zum niederknien. Die untergehende Sonne ließ sein semmelfarbenes Fell wie helles Gold erstrahlen. Seine einzige Kleidung, ein um die Hüften geschlungenes Handtuch, überließ kaum etwas der Fantasie. Dass er nicht mehr Modeljobs annahm lag hauptsächlich an den Schulpflichten. Schließlich hatte er noch ein wenig mehr als seine Hinterbacken zu bieten. Für den Augenblick beschränkte er sich daher auf Softcore-Arbeit.
Gedankenverloren drehte er den Pokal zwischen den Händen und versuchte sich der Erinnerung zu wehren. Der vorherige Pokal, die zurückliegende Feier. Kleiner, weniger bedeutend, aber dennoch... Er war noch da gewesen, im Mittelpunkt der Feier, wie gewöhnlich; aber bei ihm!
Grimmig drückte Trevor die Tränen weg, die der Gedanke an den schlanken, schwarzweißen Körper in ihm aufsteigen ließ. Die eleganten Bewegungen, das unsagbar weiche Katzenfell zwischen seinen Fingern. Über die Tische war er getanzt, in einem Cheerleaderröckchen und nicht viel mehr. Mochte das ganze Team ihn auch begafft haben, er war nur für ihn da gewesen!
"Vinz", wisperte Trevor, und ein abendlicher Hauch trug den Wunsch sanft mit sich fort.
Donnernd traf etwas die Wand, so hart dass der Stier die Erschütterung im Rücken spürte. Das Beben riss ihn ins hier und jetzt zurück, und er fand sich selbst, den Verflossenen beweinend.
"Bist du denn nicht noch blöder?", keifte Trevor sich selbst an. Er drehte den Pokal zwischen seinen Fingern und schlug den Granitsockel gegen seine Stirn.
"Hör auf, hör auf, hör auf!"
Er stoppte erst, als die blauen Flecken vom Bierfass sich meldeten.
Die Tür quietschte neben ihm. Nebel kondensierte in der kühlen Luft und brachte den Geruch Dutzender heißer Leiber mit sich.
Eine schattenhafte Gestalt schälte sich aus dem Gegenlicht.
"Ach, da bist du!", sagte eine wohlvertraute Stimme, und rief ins Innere: "Leute, ich hab ihn gefunden!"
Nur einen Wimpernschlag später packten ein halbes Dutzend Hände die Schultern des Stieres, und zerrten ihn nach drinnen. Die Luft dort traf ihn wie ein Tritt auf die Schnauze. Duschwasser dass von Körpern dampfte, Überhitzte junge Muskeln und tollwütige Brunst begrub ihn wie ein schwerer Teppich.
"Heute nicht, Captain!", keckerte Aristo. Der Mäuserich, dessen Angriffspässe ihnen heute die Mehrzahl der Tore gesichert hatte, hielt Trevor mit einer Hand umklammert. Die andere steckte im Top einer Cheerleaderin. Trevor ließ sich von seiner torkelnden Angriffsauswahl mitreißen. Wie dumm sah es aus, an einem solchen Abend Trübsal zu blasen. Und dass auch noch wegen einer Schlampe wie Vinz?
Aristo schob den hübschen Stier vor sich her in die zentrale Umkleide. Donnernder Jubel hieß ihn willkommen. Hände klatschten, Hände winkten, Hände begrapschten ihn. Aristo duckte sich weg, es schien als wollte er der Cheerleaderin ein weiteres Ohrloch beißen. An seine Stelle traten die rossigen Schwestern.
"Captain", säuselten die beiden nachtschwarzen Stuten wie aus einem Mund. Eigentlich handelte es sich bei dem Abwehrduo nicht um Schwestern im eigentlichen Sinne, wie waren noch nicht einmal verwandt. Aber sie stylten sich so ähnlich, dass man sie nur zu leicht verwechseln konnte. Jeder Felleinschnitt, jeder Farbstreifen, selbst die Wortwahl, absolut gleich. Sie rühmten sich, noch kein Groupie enttäuscht zu haben, nur wusste danach niemand zu sagen, welche es letztlich gewesen war.
"Captain, gibst du uns die Ehre?", gurrten sie lüstern. Klackend schritten ihre Hufe über die Fliesen. Ihre schlanken Finger strichen über Trevors harte Brust. Sie trugen noch die fingerfreien Handschuhe die zur Spieleruniform gehörten, der Synthetikstoff knisterte aufregend durch das Rinderfell. "Zur Feier des Tages."
Trevor rollten mit den Augen. "Ladys, ich dachte wirklich, wir wären uns da klar geworden."
Überdeutlich desinteressiert strich sein Blick über die prachtvoll geformten, honigmelonengroßen Stutenbrüste. Jede gekrönt von einem purpurn geschwollenen Nippel, groß wie eine Herzkirsche und zitternd vor Erregung. Nichts davon bewegte etwas unter Trevors Handtuch.
"Wissen wir doch, Captain", kicherten die schwarzen Stuten synchron. "Darum haben wir uns einen Stargast eingeladen."
Wie Balletttänzer traten die beiden Pferde auseinander, und mit einem gemeinsamen Wischen ihrer seidigen Schweife enthüllten sie ihn. Trevor blinzelte verdattert, er schluckte erst als ihm der Speichel schon an der Kehle stand. Eingerahmt zwischen den Stuten stand ein junger Eber, anderthalb Köpfe kleiner als der Stier selbst. Seine Haut war zart und rosig, kein borstiges Haar spross darauf. Seine schmale Brust wurde nur von einem winzigen Tank-Top bedeckt, und sein Cheerleaderrock war so kurz, dass die nackten Arschbacken darunter hervorlugten. In den Händen hielt er Pom-Poms.
"Billy hier ist erst kurz zum Team gekommen", erklärten die Stuten. "Aber er möchte auch seinen Beitrag leisten."
Trevor taumelte als es ihm gelang, sich von dem Anblick loszureißen. Jetzt saß das Handtuch merklich straffer. Er musste nachgreifen, oder es wäre bereits fort gesegelt.
"So...", sagte er langgezogen. "Billy, ist das so?"
Der kleine Eber blickte zu Trevor auf, dann zur Seite. Die großen Augen des jungen Schweins konnten nicht still halten. Donnernd hallte das Stöhnen der Hauptverteidigerin durch den Raum.
"Ja, sicher", sagte er schließlich.
"Was schwebt dir denn da so vor?", fragte Trevor.
"Mein... meinen Beitrag..."
Johlend wurde Torhüterin Jolene durch den Raum getragen. Das Schaf lag in den Armen ihres langjährigen Freundes Georg, und ließ sich von dem Hammel präsentieren als wäre sie selbst der Pokal. Johlend schwang sie eine Bierflasche mit einer Hand, mit der anderen schob sie die krumme Seite ihres Schlägers tiefer in ihren Hintern. Das Schmatzen schnalzte sogar noch über das allgemeine Getöse hinweg und mit jedem Zentimeter meckerte sie lauter.
"...Beitrag", stammelte Billy abermals. Ein Tropfen Speichel löste sich von seiner Unterlippe.
"Und du hast keine Angst, damit deinen Freund zu verprellen?", fragte Trevor.
Billy starrte an ihm vorbei, auf Aristo der seiner Freundin als Stripperstange diente. Ihr zerbissenes Höschen schmückte sein Ohr.
"Freund?", murmelte der Eber, ohne es recht zu merken.
"Ich seh schon", meinte Trevor. Der Stier trat an Billy vorbei. "Entschuldigst du mich kurz?"
In einer einzigen fließenden Bewegung trat der Mannschaftskapitän zwischen die rossigen Schwestern und packte ihrer beider Schultern. "Ladys, was soll das? Der Kleine steht auf Pussys, das ist so klar wie die Nacht finster. Dachtet ihr, ich packt den schon irgendwie, weil er zum anbeißen aussieht und ich schwer Druck auf den Nüssen habe?"
"Captain, das war..." Die linke Stute sah flehentlich zu Rechten und umgekehrt. "Du meinst doch nicht, wir hätten ihn gezwungen?"
"Nein", gab der Stier trocken zurück. "Nicht gezwungen. Überredet" Überdeutlich blickte er nach unten in die knackige Auslage. "Als widerstünde auch nur ein Hetero in dem Alter euren hübschen... Augen. Da meintet ihr wohl, ihr könnt ihn auch noch kurz in mein Bett bugsieren?"
"Wir wollten doch nicht sagen..."
"Dann lasst es auch besser", zischte Trevor. Er sah zu Billy. Der junge Eber gaffte ungeniert als Hauptverteidigerin Nmballa den dritten Stürmer zwischen ihre muskulösen Schenkel dirigierte. Lautes Schlürfen begleitete dessen Niedersinken auf ihren grauen Körper, und bald würde dem Frischling Dampf aus den geknickten Ohren schießen.
"Meine Damen, was auch immer ihr dem Kleinen versprochen habt, damit er mitspielt; ihr seht besser zu dass er es bekommt, und zwar reichlich."
Er löste die Hände von den Schultern der Stuten und versetzte ihren prachtvoll geschwungenen Hinterbacken jeweils ein kräftiges Schnipsen. Die schwarzen Pferde wieherten synchron. "Haben wir uns verstanden?"
"Verstanden Captain, Sorry", sagten beide kleinlaut. Gemeinsam schritten sie auf Billy zu, nahmen den jungen Eber in die Mitte und platzierten seine Hände auf ihren durchtrainierten Hintern. Billy errötete bis zum Nabel und griff beherzt zu. Kichernd entfernte sich das Trio.
Seufzend schüttelte Trevor den Kopf.
"Was hast du denn, Captain?"
Die dunkle, feminine Stimme kam von der Bank, und hatte ihren Ursprung unter einem keuchenden Muskelberg, der an guten Tagen Josef, den dritten Stürmer formte. Der Pandabär schien ebenso breit wie hoch zu sein, so schief buckelte er sich über die Sitzbank. Einzig seine Hüften arbeiteten, stetig wie ein Pumpwerk, auf und nieder, auf und nieder.
An seinem plüschigen Nacken drückte sich eine graue Schnauze vorbei. Unter dem wuchtig geschwungenen Horn auf ihrer Nase formte sich ein fragendes Lächeln.
"Was soll los sein, Nmballa?", fragte Trevor säuerlich. "Solltest du dich nicht gerade auf was anderes konzentrieren?"
Kurz blickte sie auf den Pandabären in ihr.
"Ach, Josef konzentriert sich genug für uns beide, der hört längst nichts mehr. Und ich brauch einfach immer ein wenig, bis ich ihn Fahrt komme. Aber was ist mit dir?"
"Was soll mit mir sein?"
"Captain, wir haben gewonnen! So richtig und groß. Du solltest auch feiern!"
"So? Sollte ich das?"
"Ja sicher, du bist doch der Captain."
"Ach nein? Und wenn mir gerade einfach nicht danach ist?"
"Darum frag ich ja, Captain. Was soll denn sonst aus unserer Tradition werden?"
Die Tradition. Plötzlich saß Travor kerzengerade. Wie hatte er es fertig gebracht, daran nicht zu denken?
"Die Tradition", wiederholte er tonlos.
"Natürlich", sagte Nmballa "Ich meine, wir können natürlich immer noch was anderes anfangen wenn du..." Sie verdrehte die Augen, ein debiles Lächeln drängte auf ihre Schnauze. "Aber nicht gleich jetzt, wird grade richtig gut"
Die grauen Schenkel des Nashorns gruben sich tief in die flauschigen Flanken des Pandabären. Nmballa schloss die Arme um dessen Schultern und kurz darauf stimmte sie erneut ihren gurgelnden Gesang an.
Trevor stolperte von der Bank und aus dem Raum. In den kleineren Umkleiden hielt sich gerade niemand auf, alle vergnügten sich im großen Raum.
Die Tradition, daran hatte er nicht mehr gedacht. Seine Hufe fanden den Weg zu seinem Schrank ohne dass er darüber nachdenken musste. Mit zittrigen Fingern stellte er den Pokal auf die Bank.
Scheißegal, was sein eigener Kopf ihm unterjubelte, er würde nicht in die Geschichte der Mannschaft eingehen, als der Kapitän der die Tradition gebrochen hatte. Schon gar nicht an einem Abend wie diesem. Selbst wenn er dafür in die Trickkiste greifen musste.
Fast wäre ihm das billige Blech der Schranktür in der Hand geblieben. Hastig kramte er in seinem Fach. Es widerstrebte im, wie er seine sauber abgelegte Kleidung dabei durcheinander brachte, doch darauf konnte er nun keine Rücksicht nehmen. Eigentlich mochte es Coach Bethsta nicht, wenn man seine Hilfsmittel hier im Schrank aufbewahrte, zuviel Ablenkung vom Training. Die Geräusche aus Richtung der angelehnten Bürotür aber, ließen den Stier vermuten dass er kaum Ärger zu fürchten hatte.
Trevor förderte ein staubiges, sorgsam geschnürtes Paket zu Tage. Es stammte von einer länger zurückliegenden, kurzen Nacht. Viel wusste er nicht mehr davon, aber er erinnerte sich deutlich, alles sorgsam gewaschen zu haben. Niemand konnte ihm mangelnde Reinlichkeit nachsagen. Hastig riss er die Umhüllung auf.
Da lag es. Glänzend und wuchtig wie am ersten Tag. Stimmung oder nicht spielte damit keine Rolle mehr. Geübt nahm Trevor zwei Pumper aus dem großen Gelspender in der Mitte des Raumes und begann sein Spielzeug einzucremen.
Wie eine verführerische, grünlich glänzende Schlange bewegte es sich durch seine Hände. Fest wie angespanntes Muskelfleisch, doch flexibel und glatt wie ein öliger Gecko. Die Form entsprach keiner Gattung die tatsächlich über den Planeten trampelte. Es sah aus wie eine Mischung der Dödel eines Bären, eines Hengstes und dem Paarungsfortsatz eines Weltraumoktopoden. Warum hatte er es solange nicht mehr benutzt? Einerlei, nichts davon spielte in diesem Augenblick eine Rolle, wichtig war nur, was es konnte.
Trevor atmete tief durch, hob einen Huf auf die Bank und beugte sich weit vor. Schwungvoll schwang sein tiefbrauner Beutel vor und zurück und fühlte sich dabei noch schwerer an. Sein Schwengel schachtete aus, er spürte die kühle Luft an der feuchten Spitzte. Mit einer Hand hielt der Stier seinen vorfreudig zuckenden Schwanz in die Höhe, mit der anderen führte er das Spielzeug.
Das Schmatzen, als es seinen After berührte, ging ihm durch und durch. Der ringförmige Muskel, trainiert wie jeder andere in seinem Körper, öffnete sich und verschlang gierig den Eindringling. Trevor fletschte die Zähne um ein zu lautes Muhen zu unterdrücken. Die Beherrschung kostete ihn einige Kraft. Mit beständigem Druck schob er das Spielzeug tiefer in sein Inneres. Wie der forschende Kopf einer Schlange glitt die Spitze tiefer. Es schob die viel zu eng gewordenen Wände auseinander, weitete ihn wie er es so lange vermisst hatte. Trevor lehnte sich zurück und genoss die Fülle wie kaum etwas sonst. Das schwingende Innere des Spielzeug berührte ihn auf genau die richtige Art. Rasch musste er es jedoch festhalten. Die saugenden Bewegungen seines Darms wollten es ihm beinahe aus den Fingern reißen. Sein Körper ließ ihn überdeutlich wissen, dass sein Hintern viel zu lange leer geblieben war. Seit seinem übertriebenen Neujahrsexzess, der sie fast ein Match gekostet hätte, hatte er sich für Training und Spiele zurückgehalten. Das war zu lang gewesen. Fast meinte er, das Gleitgel zischen zu hören. Die Kühle des Fremdkörpers wich rasch zurück, ganz als ginge es in ihm auf, wurde zum erfüllenden Teil seiner Selbst. Es drückte genau an die richtigen Stellen, sogar an mehrere gleichzeitig. Genau schwer genug um beständig spürbar zu sein, doch nicht soviel um anzustrengen. Der Stier schob stetig weiter, bäumte sich auf und sog daran. Zentimeter um Zentimeter rutschte der wundervolle Stecher in seinem Arsch nach oben. Dehnte ihn sanft aber bestimmt, öffnete ihn für die Welt, immer in dem Bewusstsein, dass kein Mann ihn je so tief nehmen konnte. Trevor hing die Zunge aus dem Hals, er bemerkte es erst als ihm der Sabber über die Brust lief. Der überlange Fantasydildo besorgte es ihm unvergleichlich. Vinz hatte ja gesagt, dass es ihm gefallen würde.
Trevor riss die Augen auf.
"FUCK!"
Die Erkenntnis traf ihn wie ein Pfeil aus Gletschereis, mitten in den Unterleib.
Vinz! Vinz hatte ihm das Ding geschenkt. Scheiße, der elende Kater hatte es Boa Tief-Fick-Tor genannt. Darum lag es so lange unbenutzt rum. Fuck, Fuck, FUCK!
Im Bruchteil einer Sekunde zerplatzte jeder Genuss. Trevor schaffte es gerade noch, den Schrei zu unterdrücken als seine Därme sich um den Eindringling zusammenzogen. Hastig zog er daran, versuchte zu pressen, wollte alles nur noch loswerden, aber es ging weder vor noch zurück.
"Fuck", wimmerte er gepresst. Warum? Warum jetzt? Wieso musste er gerade jetzt an den einen Kerl denken, der ihn jemals sitzen gelassen hatte? Und das auch noch für ein Mädchen. Verdammt, warum tat es immer noch so weh? Der wunderschöne Stier krümmte sich zusammen. Übelkeit stieg in ihm hoch.
"Trevor?"
Die Stimme drang zu ihm wie aus einer anderen Welt.
"Trevor, Mann, was ist mit dir? Ist dir schlecht?"
Schmale Hände legten sich auf die Schultern des Stieres. Dieser drehte den Kopf. Wie durch einen Nebelschleier sah er einen Iltis neben sich stehen, zu dick um in irgendeinem Sportteam Platz zu finden.
Nein Darren, wollte er sagen. Eigentlich wollte er so einiges sagen und noch mehr fluchen, aber was aus seiner Schnauze kam hatte nicht viel mit Worten gemeinsam.
"Alter, lass mich sehen. Komm schon, ich bin doch Hilfs-Sani. War grad beim Coach, Massage. Du weißt ja, wegen... Oh Scheiße!"
Trevor gab ein gepresste Grunzen von sich. Tränen schossen ihm in die Augen, als der Iltis an dem... Ding in seinem Innern zupfte.
"Scheiße Alter, wie tief geht der?", flüsterte Darren. Behutsam legte er eine Hand auf den flachen Bauch des Stieres und betastete das steinharte Sixpack. "Trevor, du hast dich da total verkrampft. Wie... ich meine, was... Ach egal. Ich würd ja sagen; lass locker, aber darauf bist du sicher selbst schon gekommen."
Der Stier gab etwas von sich, dass zornig sein sollte, doch hilfsbedürftig klang.
"Alter, beruhige dich" Sachte bewegten sich die Hände des Iltis über das semmelfarbene Rinderfell. "Sowas hält normalerweise nicht lange vor. Ich meine, ja, da war Lisa Tinklers Vaginalspasmus; die mussten in die Notaufnahme, aber... Vergiss es, nicht hilfreich. Warte mal."
Die warmen Hände des Iltis legten sich um die Flanken des Stieres, mit gleichmäßigen Bewegungen strich er nach unten. "Versuch dich zu entspannen, sag wenn du was spürst."
Trevor nickte nur verbissen. In seinem Schädel rangen Selbstvorwürfe und Wut miteinander um die Vorherrschaft. Zumindest war es Darren, der ihn so vorgefunden hatte. Sie kannten sich so lange, und hatten sich bei viel schlimmerem erwischt. Darren hatte Schmiere gestanden, als Trevor es zum ersten Mal in den Hintern bekam. Der Iltis war über jeden Zweifel erhaben. Ein jäher Krampf zerrte am Inneren des Stieres.
"Da ist was!", röchelte er.
"Ja, ich spürs", sagte Darren konzentriert. Seine Hände bewegten sich sanft und stetig, während er versuchte zu ignorieren, was er sonst noch spürte. Der Iltis wog sich in den Bewegungen, schwang mit dem Stier mit. Ohne es recht zu bemerken löste er die rechte Hand, und schob sie nach vorne.
Trevor schnappte nach Luft, als schmale Finger sich um seinen Schlauch legten. In seinem Kopf schwappten die Gedanken übereinander.
"Sorry Mann", brachte Darren hastig heraus, doch noch ehe er seine Hand zurückziehen konnte, spürte er die des Stieres darauf.
"Bitte", wisperte Trevor. "Nicht aufhören!"
Darren hörte nicht auf. Stattdessen verlagerte er die massierende Hand erst nach unten, auf eine der prachtvollen Hinterbacken, und dann dazwischen. Was auch immer im Inneren seines ältesten Freundes stecken mochte, eine gute Handbreit davon ragte noch aus dem stramm gedehnten Rinderafter heraus. Genug jedenfalls um es bequem zu greifen. Also griff er zu.
Trevor muhte lang und tief.
Er fühlte es, tief in seinem Innersten. Aber auch darüber hinaus. Darrens Nähe, seine Berührungen, sein Geruch. Warme, zärtliche Finger, die über seine Flanken strichen, seinem aufgewühlten Leib wieder ein wenig Ruhe brachten. Etwas bewegte sich in ihm. Die Muskeln lockerten sich, der Schmerz ließ nach. Und an seine Stelle floss etwas völlig anderes, und das rasch.
Wichen die Krämpfe noch zurück wie das langsame Sinken einer Ebbe, so setzte das was jetzt kam zu einer regelrechten Springflut an.
Trevor drückte den Rücken durch. Sein voller Beutel zog hüpfend nach. Er erzitterte, tief aus seinem flachen Bauch heraus. Darrens Finger lagen nicht länger auf seinem Schlauch, nun umfassten sie seinen vollends ausgeschachteten Schaft. Prall und purpurn rutschte der hart geschwollene Rindermuskel durch die Hand des Iltis. Leises Schmatzen begleitete die ersten zähen Tropfen, dann wurde es schnell lauter.
Die Hüften des Stieres schwangen vor und zurück, kein geistiges Wollen, nur genießender Instinkt. Unter den Händen des Iltis wuchs seine Schaft im Nu zu voller Härte heran. Trevor keuchte mit geschlossenen Augen, schnaubte, flehmte Darrens Geruch und den seinen. Unter brandenden Gefühlen, die wie Sturmwellen durch seinen Körper wogten, lösten sich die Krämpfe in seinem Inneren auf. Mit lautem Schmatzen glitt die erste Wulst aus ihm, dann der erste flache Dorn. Unter Darrens geschickter und wortloser Leitung entließ Trevors Darm mehr und mehr des künstlichen Liebhabers. Und schickte dabei regenbogenfarbene Springfluten aus reinem Genuss in dessen Hirn. Bald war das zuviel.
"Vorsich...", muhte der schlanke Stier, der Rest des Wortes verging in einem Gewitter innerhalb seines Schädels. Trevor warf den Kopf in den Nacken, wand sich als hinge er am Kreuz. Wie Blitzschläge schlugen die Wogen in seinen Unterleib und stießen seine Hüften nach vorne. In hohem Bogen schoss der erste Schwall zähen Stiersamens aus der Spitze seines Schaftes, begleitet von donnerndem Muhen. Es klatschte als dieser auf kaltes Metall niederfiel.
Der synthetische Liebling rutschte nun schneller, zog sich mit jedem Pulsieren seines Inneren weiter zurück. Doch jedes Mal wenn der richtige Bogen über die richtigen Stellen in dem Stier strich, spritzte ein weiterer Strang in die Luft. Erst nach dem Sechsten versiegte der Quell.
Trevor schnappte nach Atem. Kraftlos hing er an den Kleiderhaken der Umkleidebank. Die letzte Handbreit des grünen Dildos glitt schlürfend aus dem Darm des Stieres, der Iltis ließ das Spielzeug achtlos zu Boden fallen. Seine Hände, erhitzt von der Anstrengung und schmierig vom Gleitgel, umfassten die sehnigen Muskeln des Stieres und halfen ihm nicht zu fallen. Schnaufend ließ Trevor sich auf die Knie sinken. Den schweren Kopf an die Brust des Iltis gelehnt saß umständlich auf der Bank und bemühte sich seinen Hintern nicht zu belasten. Darren stützte ihn.
Trevor sah zu ihm auf, hörte den rasenden Herzschlag durch das samtig weiche Fell hindurch. Die Erleichterung die ihn durchflutete verblasste angesichts der Gewissheit, ihn hier zu wissen. Den Freund, den Vertrauten aus frühester Kindheit, den Gelie...
"Was geht denn hier vor sich?"
Die Stimme klang hell und spitz, doch das tat dem Befehlston keinen Abbruch. Im Gegenteil. Allein schon die Art wie Coach Bethda aus ihrem Büro watschelte ließ nicht den geringsten Zweifel an ihrer Autorität zu. Ungeachtet der Tatsache, dass sie als Spitzmaus dem Mannschaftskapitän gerade bis an die Rippen reichte. Oder das sie nackt war, und hochschwanger.
Mit grimmigem Gesichtsausdruck baute sie sich vor der Umkleidebank auf, legte die verschränkten Arme auf ihren vorgewölbten Kugelbauch und fasste die beiden jungen Männer mit einem eisigen Blick.
"Darren, wenn es dir nur darum ging, dann hättest du es auch wirklich sagen können. Diese ganze Massiererei vorzuschieben, nur weil ich schon über dem Termin bin, das hättest du wirklich nicht nötig. Und was dich angeht Trevor, kann ich nur sagen..."
Ihre glänzenden Nageraugen fielen auf den Siegespokal. Die goldene Trophäe stand noch dort wo Trevor sie abgestellt hatte, nur dass sich nun dicke Fäden aus weißem Rindersamen über das Gold zogen.
Die Augen der Trainerin zogen sich zusammen, dann hellten sie sich auf.
"Trevor, du bist ein Schatz. Ich hätte es fast vergessen! Ist das zu glauben?"
Mit einem Schwung der jeden Widerstand beiseite wischte packte sie den Pokal und drückte ihn dem Stier in die Hände.
"Du bist Mannschaftskapitän, du hast die Ehre. Jetzt mach schon, ich kanns ja selbst nicht mehr erwarten. Du hilfst mir!"
Dabei deutete sie auf den dicken Iltis. Darren löste sich von Trevor, der unsicher auf die eigenen Hufe zurückfand, und gemeinsam stützten sie ihren Coach auf dem Weg in die große Umkleide.
In der Mitte des großen Raumes wurde der Pokal abgestellt, dann kam jeder an die Reihe. Ohne besonders auf die Rangfolge zu achten fanden die Teammitglieder sich zusammen. Trevor war noch darum bemüht, nicht rücklings von seinen Hufen zu kippen. Ihm war, als fehle ihm ein Gegengewicht zwischen den Beinen. Zusammen mit Coach Bethda sah er zu, wie die Anderen zu Werke gingen, aber richtig zu sich fand er erst wieder, als Nmballa sich über den Pokal hockte und vier dicke Finger tief in ihre Muschi bohrte.Das Nashorn schnaubte zufrieden während ein sämiger, weißer Strang aus ihren fleischigen Lippen quoll und über und in den Pokal floss.
Aristo leistete den frischesten Beitrag, was auf die beachtliche Präzision seiner Freundin zurück zu führen war. Zwei andere mussten ihn danach stützen.
Die rossigen Schwestern begnügten sich damit, verklumpenden Ebersamen in den Krug zu spucken. Dabei zwinkerten sie Trevor übertrieben deutlich zu.
Als schließlich alle ihren Teil beigesteuert hatten, packte Coach Bethda den schleimbedeckten Pokal mit beiden Händen. Trevor und Nmballa halfen ihr, ihn hoch zu stemmen.
"Freunde, Mannschaft, Furien!", rief sie laut, und ihre spitze Stimme ließ jedes andere Geräusch verstummen. "Das hier ist unser Sieg! Das hier ist unser Pokal. Morgen werden wir ihn waschen, und in die große Vitrine stellen. Aber heute wollen wir alle sehen; dass das unser Pokal ist; und dass wir ihn lieben!"
Umständlich beugte sie sich über ihren riesenhaften Bauch und drückte einen wonnigen Kuss auf das mit Samen und Vaginalsaft verschmierte Metall. Der Jubel brach erneut aus, und sie reichte es an Trevor weiter. Reihum wurde der schleimige Pokal geküsst.
Darren wollte sich zu dem schönen Stier drängen, der in der Menge zu verschwinden drohte, doch zarte Finger schlossen sich wie ein Schraubstock um sein Handgelenk.
"Darren, wir sollten jetzt gehen", sagte Coach Bethda mit Nachdruck "Ich fürchte, nichtmal ich kann so feucht werden."
Der dicke Iltis blicke zu Boden, und sah wie eine Pfütze sich um die Füßchen der Spitzmaus bildete. Rasch bahnte er für sie einen Weg in Richtung Ausgang.
"Spüren sie schon Wehen?"
"Ja, die Großen kommen jetzt schon schneller."
"Die Großen? Wieso haben sie nicht schon..."
"Weil ich den Sieg meiner Mannschaft nicht so leicht versäume!", unterband die Spitzmaus jedwede weitere Frage, und stützte sich auf den Iltis.
Trevor blieb inmitten der feiernden Mannschaft zurück. Wie ein Blatt im Sturmwind wurde er von den feiernden, sich paarenden Leibern mitgerissen. Und auch wenn er bei Ersterem blieb, so wuchs in ihm doch eine Zufriedenheit, die er sehr lange nicht gespürt hatte. Zumindest an Vinz dachte er nicht mehr.