So menschlich

Story by Were-Gato on SoFurry

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In einer Stadt voller Zwielicht, einem Ort jenseits menschlicher Moral, ist ein Detektiv nie ohne Arbeit...


Unglaublich!

Bauteile dieses Textes lagen seit mehr als fünf Jahren auf meiner Festplatte, und neulich mache ich das auf und puff! Fünf zusätzliche Seiten.

Jetzt schnell posten, bevor das nochmal passiert.

Ob eventuelle Brüche oder Inkonsistenzen nun zu Problemen werden, darf nun jeder selbst entscheiden und ggf mitteilen.

Generell gilt natürlich, dass auch diese Geschichte nichts für Persönchen unter 18 Lenzen ist, die noch nicht mit den Sonderfunktionen ihrer unanständigen Körperteile klarkommen.

Allen anderen wünsche ich viel Spaß!

So menschlich

(eine pöse Furrygeschichte)

In dem Augenblick als sie sein Büro betrat, wusste Thad Cunnings dass diese Frau Ärger bedeutete. Er machte sich erst gar nicht die Mühe aufzustehen.

"Sie sind der Detektiv?", fragte sie ohne jede Begrüßung, noch während die Tür hinter ihr ins Schloss fiel. Unhöflich. Mit betontem Desinteresse hob der große Bär den Kopf, blickte unter der Krempe seines Hutes hervor und nickte gemächlich. Der Hut gehörte fest zum Image eines Detektivs, egal in welchem Jahrhundert man sich bewegte. Darum trug er ihn zu jeder Gelegenheit, vor allem wenn Kundschaft ihn zu Gesicht bekommen konnte.

"Misses Sermason, nehme ich an?"

Unauffällig sog er eine gute Prise ihres Geruchs in seine Schnauze, und verkniff sich den Ausdruck des Ekels gerade noch rechtzeitig. Die Frau musste in Parfum gebadet haben. Eine abstoßende Wolke synthetischer Blumendüfte rann ihr aus allen Poren und biss Thad förmlich in die Nase. Typisch menschliche Vorsicht in einer Stadt so voll mit Hunden und anderen Nassnasen. Er hielt den Atem an, das unterdrückte Niesen zog sich wie eine kribbelnde Erschütterung durch seine Schultern.

Dann musste es eben mit den Augen genügen. Menschen gaben sehr viel auf den äußeren Schein, aber es kostete Zeit diesen zu lesen.

Die Frau war nicht mehr jung, sah aber gut aus. Oder hätte gut aussehen können, wenn sie es sich erlaubt hätte. Womöglich kein Model, aber durchaus nicht unansehnlich; wenn man die flache Struktur humaner Gesichter mochte. In ihren Zügen aber lag eine Härte, die sie unattraktiv machte; ganz als wäre sie vom Leben selbst tödlich beleidigt worden. Sie trug ein graues Kostüm, ein altertümliches Kopftuch wie eine Burka verschnürt und eine aberwitzig riesige Sonnenbrille. Ziemlich auffällig versuchte sie unauffällig zu wirken. Mit theatralischem Seufzen ließ sie sich auf den Stuhl für Klienten fallen. Der billige Pressspan knarzte unter ihr.

"Es geht um meinen Mann", eröffnete sie ohne große Umschweife.

"Mhmm", brummte Thad ohne große Überraschung zu heucheln. Brach man die Fülle möglicher Verbrechen auf ihre grundlegenden Elemente herunter, so blieben am Ende nur drei mögliche Motive übrig. Geisteskrankheit, Geld und Sex. Oder, wie im Fall der meisten Ehen, alle drei zusammen.

"Er arbeitet für Handersons Consultons&Constructions. Vor sechs Monaten wurde er befördert. Sozius im Aufsichtsrat, zweithöchste Führungsebene. Ein beachtlicher Aufstieg, insbesondere hier. Aber seitdem bleibt er immer häufiger in Konferenzen fort. Nun gut, dachte ich mir, neue Stelle, neue Pflichten. So wird es eben sein. Nun ist es mir aber von Joanne Wilderson zugetragen worden, deren Mann auch für H-C&C arbeitet, dass..."

Thad hob die Pranke. "Bitte Madame, zur Sache. Ich brauche kein Bewerbungsschreiben."

Irritiert blickte die Menschenfrau den Bären an, als hätte dieser versucht ihr den Teppich unter den Beinen weg zu ziehen.

"Da wäre ich längst, wenn sie mich ausreden ließen. Also, der Mann von Joanne Wilderson jedenfalls arbeitet für eine ähnlich gelagerte Unterabteilung von H-C&C, und der ist jeden Tag pünktlich zu Hause! Ganz zu schweigen von Evelyn Hjedegard, bei der..."

Es folgte eine ganze Reihe ähnlich gelagerter Aufzählungen. Der Bär nickte bedächtig. "Sie vermuten eine Affäre."

"Was denn sonst? Ich hätte sein Auto sofort überprüft, aber er hat Zugriff auf die Firmenwagen. Und wenn ich versuche, ihn nach den regulären Arbeitszeiten im Büro zu erreichen oder sogar zu besuchen, wird mir gesagt er sei gerade verhindert. Wieder und wieder. Ich kenne doch diese ganze verdammte Blockadehaltung, das kommt davon wenn eine Firma von einem Wolf geleitet wird!"

Sie erstarrte für einen Augenblick als sie erkannte wie sehr sie sich in Rage geredet hatte.

"Verzeihung"

Thad nickte unbeeindruckt. Die alten Klischees würden niemals sterben, welchen Sinn hätte es dagegen zu argumentieren? Außerdem trugen gerade diese Ausbrüche ihm oft die besten Informationen zu.

Die Frau sprach indessen weiter und ratterte eine Liste möglicher Zusammenhänge und Verschwörungen gegen sie herunter. Thad lauschte ihr mit einem halben Ohr und nickte wann immer sie Luft holen musste. Unter der Tischkante hantierte er längst mit seinem alten Pad und suchte sich einige Fakten zusammen, die Misses Sermason die Schamesröte durch die Wangen bis auf die Zähne gebrannt hätten.

Er fand seinen ersten Verdacht recht schnell bestätigt.

"Misses Sermason", sagte er mit einem milden Lächeln "Ich übernehme ihren Fall."

Einige Tage später, an der Ecke 26te-Straße und Naylors Boulevard, zog Thad den Mantel enger um sich. Er besaß dicken Bärenpelz und einige Vorräte für den Winterschlaf die ihm seine Physis zumutete, und doch war ihm kalt. Eisiger Wind mit einem Hauch von Salz blies durch die Straße zwischen den Mietskasernen, und versetzte ihn in die typische Stimmung seines Berufsstands. Einer Mischung aus Melancholie, Ausdauer und der Sehnsucht nach einem steifen Grog.

Die Stadt umgab ihn zu allen Seiten wie eine Gebärmutter im verschlissenen Bauhaus-Design. Graue Wände, zerfressen von Graffiti und Flechten, warfen tiefe Schatten in alle Richtungen, die das allgegenwärtige Zwielicht ihnen noch erlaubte.

Newmorrah, ewig dunkles, ewig verregnetes Biest von einer Stadt.

Was mochten die Gründer dieses Ortes sich gedacht haben, als sie ihre Zelte am Fuß eines Canyons aufschlugen, der die Sonne bis auf wenige Mittagsstunden außen vor hielt, und so ihre Siedlung zu beständigem Dämmerlicht verdammten? Vermutlich "Jackpot" schließlich handelte es sich dabei hauptsächlich um Maulwürfe. Aber mit der Zeit waren auch andere gekommen, die ihre Häuser nicht so gerne unter die Erde bauten. Dennoch, der Aufwand wurde subterran betrieben, das oberirdische Newmorrah war und blieb ein Schandfleck.

Lichter blitzten in der Ferne auf. Ein Wagen kam näher. Thad kniff die Augen zusammen. Schreiend pinke Karosserie, völlig falsche Farbe. Seufzend ließ der Bär sich wieder in den Hauseingang sinken. Jeder kleine Schutz war besser als keiner. Seine Finger spielten in der Manteltasche mit den Rändern des Pads. Es juckte ihn eine Runde HoneyCrush zu spielen. Nur eine kleine Runde, nur um die schreiende Monotonie zu durchbrechen. Er ballte die Hände zu Fäusten. Keine Ablenkung jetzt, mahnte er sich grimmig, sonst waren die ganzen Recherchen umsonst.

"Hallo Süßer!"

Thad erschrak, brachte es aber fertig völlig starr zu verharren. Betont langsam hob er den Kopf und bog die Krempe seines Hutes nach oben. Neben ihm stand eine Robbe, die er zuvor schon zwei Ecken weiter gesehen hatte. Einen Kopf kleiner als er, aber wenigstens ebenso schwer. Knuffig dunkle Augen, grau glänzendes Fell mit hellen Tupfen auf den dicken Backen. Ihre mehr als beachtlichen Titten trug sie in ein winziges rosa Bikini-Top gezwängt, dass gehörig in die Länge gezogen wurde und kaum noch ihre rund aufstehenden Nippel bedeckte. Von dem rosa Unterteil waren nur noch zwei Schleifchen an den feisten Hüften zu sehen, der Rest wurde von ihrem tief hängenden Bauch verborgen. Ein schmales pinkes Handtäschchen komplettierte ihr Ensemble.

"Ruhiger Abend Süßer", gurrte sie vergnügt. Es klang wie eine auf niedlich getrimmte Hupe. "Alle Kolleginnen sind schon ins Warme verschwunden, die Pussys. Ich nicht, ich steh drauf wenns kalt ist. Und glitschig. Wie wärs?"

Einen Moment lang war Thad ehrlich versucht. Die speckige Nutte wirkte ehrlich fröhlich, was Thad durchaus gefiel, und schon von der Straße weg zu kommen wäre sicher ihren Preis wert. Doch wieder siegte seine Berufsehre.

"T´schuldige Kleine, bin geschäftlich unterwegs. Ein ander Mal, ja?"

"Dein Pech Süßer", flötete die Robbe, machte kehrt und tänzelte den Bürgersteig hinab. Dabei schwang sie ihren überbreiten, nur von einem rosa Tangaschnürchen bedecken Hintern umher wie eine außer Kontrolle geratene Abrissbirne. "Ein ander Mal bin ich wieder an der Uni."

Thad blies die Luft aus den Backen. Zumindest war ihm jetzt nicht mehr kalt.

Ein weiterer Wagen bog in die Straße ein, und diesmal stimmte die Farbe. Es wäre leichter gewesen, sich schlicht in den Fuhrpark von H-C&C zu hacken und die Bewegungen der Fahrzeuge zu prüfen, aber Thad glaubte an die gute altmodische Detektivarbeit. Diese ließ sich weitaus schwerer zurück verfolgen.

Der Wagen hielt in einer Seitengasse, verborgen vor den Augen all zu neugieriger Beobachter. Immer vorausgesetzt natürlich, jene Beobachter wussten nicht exakt, wonach sie suchen mussten.

Thad überquerte die Straße und wartete bis er das Schnappen der schweren Brandschutztür hörte. Er warf sicherheitshalber noch einen Blick um die Ecke. Ein schmutzgrauer FDC Cockatrice mit H-C&C-Logo auf den Seiten, eindeutig der Richtige. Die Aufschrift war allerdings soweit verblasst, dass man sie aus ein paar Schritt Entfernung kaum noch erkennen konnte. Ohne Zweifel einer der ältesten Wagen in der Auswahl.

Zumindest stellte der Kerl sich nicht vollkommen dämlich an.

Der Bär betrat das Gebäude durch die Vordertür. Die Mietskasernen in diesem Teil der Stadt waren alle gleichzeitig und nach dem gleichen Bauplan erstellt worden. So billig, dass man die Reste des Betondrucks noch an den Wänden des Treppenhauses sehen konnte, zumindest da wo kein Graffiti sie verdeckte. Sie rochen sogar ähnlich, nach einem Durcheinander so vieler Spezies dass sich zu einer einzigen Soße vermischte. Der Mensch aber stach deutlich heraus. Nicht unbedingt wegen fehlenden Fells oder mangelnder Hygiene, viel mehr der penetrante Versuch seinen eigenen Geruch zu verdecken wurde ihm zum Verhängnis. Gegen den Hintergrund aus zahllosen Arten stach das Rasierwasser mit Moschus, Minze und Feigen ganz besonders hervor.

Thad folgte der Spur hinauf in den zweiten Stock. Er benutzte die Treppe, weil das sonst kaum jemand tat. Auf halbem Weg passierte er ein junges Nagerpärchen, von dem sich beide nicht an ihn erinnern würde, zu tief waren ihre Zungen im Hals des jeweils anderen versunken. Ein jäher Anflug von Neid durchzuckte ihn, und er drängte sich vorbei bevor dieser noch tiefer beißen konnte. Das Mädel schob dabei ihre Hand unter den Hosenbund ihres Auserwählten und noch ehe Thad den nächsten Stock erreichte konnte er den Reißverschluss knirschen hören. Er verzog sich, bevor das feuchte Schmatzen ihm noch mehr ablenkende Bilder in den Kopf setzte.

Im Gang der zweiten Etage kehrte seine Professionalität zurück. Das Treppenhaus war winzig, Türen zu vier Wohnungen und einem Aufzug fanden sich hier auf engstem Raum zusammen. Thad saugte tiefe Atemzüge durch seine Schnauze, und bemühte sich den heraufsteigenden Duft des zweifellos hitzigen Mädels zu ignorieren. Hier fanden so viele Brunftspuren zueinander, dass es kaum noch Sinn hatte sie groß zu trennen. Selbst das Duftwasser drohte sich sich zu verlieren. Es kostete Thad drei weitere Versuche und einen verdammt ablenkenden Ständer in der Hose, doch dann fand er die Spur wieder. Sie führte zur hintersten Tür.

Mit Kennerblick nahm er das Schloss unter die Lupe. Wie bei den meisten Mietskasernen herrschte in den kleinen Apartments ein so hoher Mieterwechsel, dass sich der Eigentümer nicht mehr mit Schlüsseln abgab. Stattdessen befand sich ein kleines Tastenfeld unter dem Türknauf. Mieter bekamen beim Einzug Codes, die sie mit ihren eigenen ersetzen durften. Hausschlüssel und Rechnungsnummer in einem. Ein wissendes Lächeln drängte sich quer von links auf seine Schnauze. Der Name auf dem winzigen Klingelschild war so falsch wie alles andere, aber darauf kam es nicht an. Das "Schild" bestand nur aus einem hastig bekritzelten Zettel, der in das Fach gestopft wurde. Newmorrah war wirklich klein. Nun konnte Thad das Grinsen endgültig nicht mehr zurückhalten. Was zuvor noch eine vage Ahnung gewesen war, wurde beim Anblick des handgeschriebenen Namensschildes schlagartig Gewissheit. Irgendwo musste gerade eine Glücksgöttin auf ihn herab lächeln.

Probeweise gab er den Code ein, den er seit seiner unrühmlichen Zeit an der Polizeiakademie kannte. Das Schloss sprang auf grün. Noch ehe jemand in der Wohnung das bemerken konnte, riss Thad die Tür auf und rief: "Hallo Willie!"

Ein spitzer Schrei begrüßte ihn, und überdeckte ein verschrecktes Keuchen.

Thad trat ein und schloss schnell die Tür wieder hinter sich.

Die Wohnung war winzig, ein einziger Raum mit einer schmalen Kochzeile. Das kleine Bad fiel kaum auf. In der Mitte des Zimmers stand ein großes Bett, auf dessen zerwühlten Laken zwei Gestalten hockten. Der eine, ein Mensch, eindeutig Mister Sermason, lag nackt auf dem Bauch und blickte verängstigt zu Thad auf wie zu einem soeben erschienen Rachegott.

Die andere Gestalt, eine Hündin in deren Zügen sich Mops und Rottweiler wiederfanden, saß nackt hinter dem Menschen. Ihre Hüften lagen eng aneinander gepresst. Für einen sehr langen Augenblick betrachteten sie einander stumm, dann knurrte die Hündin: "Thad, du Bastard!"

Der entsetzte Ausdruck auf ihren Lefzen machte einem verräterischen Grinsen Platz. "Dir ist schon klar, dass das Hausfriedensbruch ist?"

"Ich dachte doch, ich hätte was vergessen", erwiderte der Bär gelassen. Er nahm sich den einzigen Stuhl und setzte sich breitbeinig darauf. Sein Blick sank auf den starren Menschen nieder. "Aber damit wir nicht unhöflich werden; Thad Cunnings; Privatdetektiv. Mister Sermason, stimmts? Ich fürchte wir beide kennen ihre Frau."

Das käsige Gesicht des Menschen verlor auch den letzten Rest an Farbe. Der untersetzte Mann mittleren Alters sah so aus, als bräche er jeden Moment zusammen. Dann als müsse er sich gleich übergeben. Dann begann er lachen Tiefer und dröhnender und erleichterter als man es seiner schmalen Statur zugetraut hätte.

Bär und Hündin sahen einander fassungslos an.

Die Ermittlungen fanden einige Tage später ihr offizielles Ende.

„Sie hätten sich wegen dieser Sache nicht gleich herbemühen müssen“, sagte Thad während er noch an seiner Krawatte nestelte. Der Knoten saß durch seine Bemühungen nur noch schiefer.

Auf der anderen Seite des Schreibtisches hatte die menschliche Frau sichtliche Mühe auf ihrem Stuhl sitzen zu bleiben. Die Armlehnen des billigen Möbelstücks hatten lösten sich bereits rhythmisch aus ihren Verankerungen.

„Mister Detektiv“, presste sie zwischen den Zähnen hervor. „Ich vermute, sie können nicht ansatzweise nachvollziehen, was Beweise in dieser Sache für mich bedeuten.“

„Beziehungsende?“, fragte Thad wie beiläufig. Im Gegensatz zum Ton seiner Stimme bewegten seine Hände sich fahrig über die vollgestopfte Oberfläche des Schreibtisches und packten Ausdrucke verschiedener Bilder ein einen Umschlag. Er konnte nur hoffen, dass seine Schauspielkunst ihn nicht im Stich ließ.

Frau Sermason schien nicht in Stimmung zu sein, ihm eine Kritik zu geben.

„Sie haben wohl kaum eine Vorstellung, was das Ende einer wahren Ehe bedeutet!“, zischte sie. "Eine Ehe vor Gesetz und Gott, gelobte ewige Treue. Kein ordinärer One-Night-Stand oder ein Treffen zur Paarungszeit, oder wie auch immer sie das hier auch nennen wollen. Ein gebrochenes Versprechen dieser Größe und Tiefe schneidet so tief, dass es die Herzen schwacher Naturen wie ein Sturm zerreißt."

Mit eisigem Blick starrte sie den Bären an, bis das Warten ihr nach wenigen Sekunden zu viel wurde. „Geben Sie her!“

Mit diesen Worten riss sie den Umschlag aus den Fingern des Detektivs.

Hinter ihr öffnete sich die Tür zum Nebenraum. Eisiger Schrecken jagte Thads Rückgrat hinab. Dieser ließ auch nicht nach, als eine schwarze Pfote langsam den dünnen Pressspan wieder in den Rahmen drückte.

"Sind das nun alle?", fragte die Menschenfrau, noch während sie durch den verknitterten Umschlag blätterte.

"Alles was ich auf Papier gebracht habe", bestätigte Thad. "Dazu noch Protokolle und Spesenabrechnungen."

Misses Sermasons frostiger Blick verengte sich noch weiter. Mit spitzen Fingern zog sie eine der Quittungen heraus. "Der Honey-Nut-Club?"

"Das ist ein echt feiner Laden!"

Die menschliche Frau schüttelte nur den Kopf. "Wenn sie es sagen. Was ist mit dem digitalen Part?"

"Hat sie das noch nicht erreicht?"

"Natürlich hat es mich erreicht", zischte Misses Sermason. "Ich will wissen, was ist mir ihren Originaldateien?"

"Alles vorhanden, ganz wie..."

"Und genau das müssen sie noch ändern!", fuhr die Menschenfrau dem Bären ins Wort.

Thad wich reflexartig in seinem Sessel zurück.

"Wie bitte?"

"Ich war nie hier, und daher bleibt nichts von mir hier. Keine Verbindung und vor allem kein Name! Ist das klar?"

"Aber ich bin nachweispflichtig, wenn es nun Rückfragen gibt, oder Beschwerden..."

Ungerührt zog Misses Sermason ihr Telefon aus der Tasche. Nur Sekunden später fiepte Thads Pendant. Er warf einen Blick auf das Display, sah die Spesenabrechnung und fühlte wie seine Pupillen sich weiteten.

"Keine Rückfragen", sagte Misses Sermason kühl. "Kein Name. Haben wir uns verstanden?"

"Voll und ganz." Thad versuchte seine Krawatte zu lockern und ruinierte damit den Knoten endgültig. "Haben... hätten sie sonst noch einen Wunsch?"

Bösartiges Funkeln sprühte aus ihren Augenwinkeln. "Dafür ist es wohl etwas zu spät, finden sie nicht?"

Ruckartig erhob sie sich und riss die Armlehnen mit sich, ohne sie zu beachten.

"Leben sie wohl, Herr Detektiv."

Sie stürmte hinaus, warf die Tür ins Schloss so dass die Glasscheibe darin klirrte, und war verschwunden.

Thad blies die Backen auf und ließ zischend die Luft aus seiner Schnauze entweichen. Es würde noch einige Mühe kosten, bis diese Augen ihn nicht mehr durch seine Alpträume verfolgten. Das Ganze hätte echt schief gehen können.

"Ich habe sie wirklich geliebt", sinnierte Mister Sermason als er durch die dreckigen Jalousien hinunter auf die Straße blickte. Schlanke Arme, bedeckt mit dunkelbraunem, kurzem Fell schlossen sich von hinten um seinen Torso. Sie zogen ihn nach hinten, bis vier Paar harter Nippel sich in seinen Rücken bohrten. Zugleich begann eine große nasse Zunge ihm das linke Ohr zur lecken.

Die Tür ging auf und Thad betrat das kleine Notquartier, dass direkt an sein Büro angrenzte.

"Das war eine ganz miese Idee!", schimpfte der Bär, riss dabei seine Krawatte in Stücke und warf sie in den Abfalleimer. "Hab ich euch nicht gesagt, wir hätten noch warten sollen? Was wenn sie euch bei mir gesehen hätte? Die wär im Stande, und zerlegt mich mitsamt dem Rest und..."

Erst jetzt verrauchte sein Zorn soweit, dass er die beiden Nackten auf dem schmalen Bett bemerkte. Mensch und Hündin, nur notdürftig von einem zerwühlten Laken verhüllt. Prüfend zog Thad Luft durch die Nase, aber das Ergebnis überraschte ihn nicht sehr.

"Euch gehts wohl zu gut", brummte er, wandte den Blick ab und wollte wieder nach draußen treten.

"Bleib doch!", rief die Hündin.

Thad blieb im Türrahmen stehen. "Ach Willie, ich will euch nicht stören."

"Tust du nicht", sagte Willie fröhlich. Sie strampelte das Laken von ihren Beinen und zerrte den Bären zurück ins Büro. "Nessy hier will doch ein wenig lockerer werden, da hilft das."

Der menschliche Mann mittleren Alters auf dem Bett hob den Kopf, seine leuchtend roten Wangen rahmten ein verlegenes Lächeln ein.

Widerwillig ließ Thad sich von der nackten Hündin auf den Sessel neben dem Bett zerren, dann sah er ihr zu wie sie zurück aufs Bett tänzelte. Wenig damenhaft lehnte sie sich zurück, winkelte ein Bein an und präsentierte der ganzen Welt sowohl ihre Brüste als auch ihren dunklen Hodensack. Nichts was Thad nicht schon gesehen hätte, überraschend war es aber doch.

Der Bär wandte sich dem Menschen zu. "Also, Nessy?"

Mister Sermason gluckste verlegen. "Nun, eigentlich Nestor. Nestor Ernest Sermason. Ich weiß nicht einmal mehr, ob wir uns überhaupt richtig vorgestellt haben. Es ging alles so plötzlich."

"Ja, das hat Willie so an sich", brummte Thad und warf der Hündin einen grimmigen Blick zu. Diese erwiderte mit einem fröhlichen Grinsen.

"Es geht mich ja weiß Gott nichts an", setzte der Bär nach. "Aber ich hoffe, sie haben sich das wirklich gut überlegt. Ich kenne Willie noch von der Polizeischule, und ich weiß wie solche Sachen in ihrer Nähe... passieren."

"Keine Sorge", winkte der Mensch ab. "Wenn überhaupt, war sie lediglich das letzte Glied in einer langen Kette."

Willie hielt sich mit beiden Händen die Schnauze und kicherte in sich hinein.

"Es lag schon lange in der Luft", sinnierte Nestor weiter. "Man verändert sich, mit der Zeit. Vor allem, wenn man hierher kommt. Ich ging in eine Richtung und Mirgrit... in die entgegengesetzte. Ich glaube, unser Sohn hat es als Erster gespürt. Hoffentlich nimmt er es nicht zu schwer." Er seufzte, Willie schloss die Arme um seine Schultern.

"Wird das, was wir für ihre Frau gestellt haben genügen?"

"Sollte es." Sermason fuhr sich durch das schüttere Haar. "Willie ist nicht zu erkennen, das ist die Hauptsache. Es wird für die Scheidung sorgen, und dann hat das wenigstens ein Ende. Ich habe es versucht, ehrlich versucht, aber..." Er hob den Blick. "Habe ich mich überhaupt schon bei ihnen bedankt? Hätte Mirgrit klare Bilder von uns bekommen, ich weiß nicht wozu sie im Stande gewesen wäre."

"Ist schon gut", winkte der Bär ab. "Man tut was man kann."

"Ja, und wie du das kannst!" Willies Stimme fuhr wie eine Windbö in das Gespräch und trieb die Wolken aus Schwermut förmlich zum Fenster hinaus. "Weißt du noch, wie wir damals an der Akademie die Tür des Sergeant präpariert haben, und du dann..."

Das Gespräch wurde weitaus fröhlicher, selbst bevor Thad die verstecke Flasche Rum hervorholte. Nestor berichtete von seiner Frau, was Hund und Bär ihm zugestanden, umgekehrt gaben die beiden Geschichten aus der Polizeischule zum Besten. Inklusive der Sache, die Willies Rauswurf zur Folge hatte. Die Hündin war so fröhlich und angeheitert, dass sie es sich nicht nehmen ließ, die wesentlichen Teile auch vorzuspielen. Mit je zwei Fingern, vorne und hinten.

So gelockert fragte Thad schließlich doch; "Hattest du in der Akademie nicht noch vor, das Ganze komplett zu machen?"

"Was, die hier?" Willie spreizte die Beine und ließ ihre Rüdenjuwelen frei baumeln. "Ja, dachte ich damals. Aber dann haben die Hormone mir die hier verpasst." Sie strich über die Nippel ihrer vier Brustpaare wie über ein Xylophon. "Sind doch süß, oder? Kommt scheinbar nicht zu oft vor, so eine Wechselwirkung. Retro-animalisches Hormon-irgendwas. Jedenfalls dacht ich mir, ich hab jetzt acht Titten, wieviel weiblicher kann ich noch werden? Und außerdem, ich weiß nicht. Ich fühl mich ganz wohl so. Als besonderes Mädchen."

"Mein besonderes Mädchen", säuselte Nestor mit schwerer Zunge und drückte der Hündin einen nassen Schmatzer auf die Schnauze.

Fast hätten sie dabei noch das Läuten der Klingel überhört, doch Willie rief: "Komm rein, wir sind hier!" ehe es jemand verhindern konnte.

Thad wollte aufspringen um das Schlimmste zu verhindern, doch der Rum verlangsamte seine Reaktion und schon öffnete sich die Tür.

"Hallo?", fragte eine gedämpft vibrierende Stimme. "Hey das wird mir jetzt noch gruslig, dafür bin ich nicht... Oh Willie!"

"Ja!", bellte die Hündin fröhlich aus und raufte sich taumelnd aus dem Bett. Mit einem halben Schritt war sie bei der Tür, packte die Hand des neuen Gastes und zerrte diese herein. Damit war der Raum offiziell voll, sie musste die Tür schließen um sich umzudrehen.

Thads angeheiterter Verstand brauchte einen langen Moment sie zu erkennen. Die grau schimmernde Gestalt blickte aus großen, runden Augen auf ihn herab, fröhlich und liebenswert. Ihr putziges Robbengesicht erstrahlte in einem wunderschönen Lächeln und als sie sich kurz umdrehte blieb Thad gar keine andere Wahl als ihren pompösen Hintern zu bewundern. Das leichte Sommerkleid das sie trug konnte und wollte keine einzige ihrer voluminösen Kurven verbergen.

"So Thad", sagte Willie feierlich. "Darf ich vorstellen, das ist Freya. Sie arbeitet zur Zeit bei mir gegenüber, richtig auf der Straße, ganz klassisches Handwerk. Sowas muss man doch unterstützen. Und sofern sich dein Geschmack nicht schwer geändert hat..."

"Hat er nicht", sagte Thad. Er nahm die Hand der Seehundnutte in die seine. "Und wir sind uns auch schon über den Weg gelaufen."

"Stimmt", sagte Freya. Ihre Stimme klang putzig wie ehedem. "Alle Geschäfte soweit erledigt?"

"Erledigt"

"Mhmm, gut. Deine Freundin hat schon im Voraus bezahlt Süßer. All-inklusive, in den üblichen Grenzen. Geht das klar?"

"Sonnenklar"

"Dann werden wir uns prächtig verstehen."

Sie beugte sich tief über den Bären, schloss die Arme um seinen Nacken und zog dessen Schnauze in das tiefe Tal zwischen ihren schweren, grauen Brüsten.

Nestor hüstelte. "Wir lassen euch dann mal allein, oder?"

"Mir egal", tönte Thads Stimme aus dem Ausschnitt der Robbe. "Werdet mir nur nicht neidisch."

"Ach woher denn!" Willie zog den Kopf des Menschen zwischen ihre Brustreihen und hielt ihn auf dem Bett fest. "Komm, sehen wir zu. Das war früher schon toll, und jetzt steht er unter Dampf."

"Allerdings", brummte der Bär. Der salzige Geruch des Seehundsfells breitete sich in seiner Nase aus. Die Süße schwamm wohl oft im Meer. Er fasste nach oben und packte die fleischigen Berge, die seine Schnauze umschlossen.

Die Robbe stieß einen hupenden Laut aus. "Hey Süßer, nicht so stürmisch. Du willst doch was haben, für ihr Geld."

Thad gab einen Brummen von sich, das Zustimmung bedeuten konnte.

"Na also. Dann lass mich erst mal das Outfit loswerden, das ist nämlich nicht mit inbegriffen."

Widerwillig entließ Thad das Seehündchen aus seinem Griff. Sie lächelte, nicht auf die falsche Art von Empfangsdamen oder den passiv-aggressiven Leuten vom Techsupport. Nein, die Robbe lächelte, strahlte förmlich, und erfüllte den gesamten Raum damit. Die mitreißende, ehrliche Fröhlichkeit die von ihr ausging qualifizierte sie entweder zu einer rettenden Erlösergestalt, oder der begnadetsten Schauspielerin, die er je erlebt hatte.

Dann löste sie den Verschluss ihres Kleides, und tiefgründige Gedanken fanden ein jähes Ende. Der dünne Stoff mit dem Algenmuster platzte förmlich auf, und entließ glänzendes, graues Fell in die Freiheit. Mit einem erlösten Seufzten strich die Nutte; Freya, erinnerte Thad sich mühsam, Freya; die Träger von ihren Schultern, und das Kleid rutschte über ihren runden Bauch nach unten.

Der Bär schluckte.

Alles an der Robbe war stromlinienförmig, von ihrem runden Kopf über die glatten Schultern bis zu ihren ausladenden Hüften. Ihr Fell besaß die weit verbreitete Zeichnung, dunkler auf dem Rücken, heller an der Front, durchsetzt noch mit ein paar versprengten weißen Flecken. Aber das kaschierte ihr Gewicht nicht im mindesten, und so wie sie sich bewegte, war sie sich dessen vollkommen bewusst.

"Also", sagte sie langgezogen. Sie trat aus dem Kleid heraus und kickte es nach hinten. Ihre schwarzen Füße waren winzig im Vergleich zum Rest, sie spreizte sogar die Zehen um ihre Schwimmhäute zu präsentieren. "was meinst du? Oben?"

Sie beugte sich über Thad, stützte sich mit einer Hand an der Lehne des Sessels ab. Ungemein langsam bewegte sie ihre Schultern, versetzte ihre schweren Brüste in Bewegung. Wie Glocken im Turm der prächtigsten Kathedrale schwangen sie über Thad, nur dass der Bär sie mit weitaus mehr Ehrfurcht bestaunte. Glänzend schwarz ragten die harten Nippel nach unten, wie dazu passende Klöppel. Nur die äußersten Spitzen des hellgrauen, fast weißen Pelzes kitzelte seine Nase, und ihr salziger Körpergeruch wusch wie mächtige Fluten durch seine Schnauze. Ohne sein Zutun streckte er die Zunge aus, kostete von den Fältchen und Gruben die sich in dem wunderbar weichen Körper auftaten. Freya gab ein flötendes Geräusch von sich, ihre niedlichen Tasthärchen zitterten.

"Oder...", hauchte sie, zog ein verstecktes Schleifchen auf ihren Hüften auf, und hielt ein Stückchen rosaroten Stoffes in der Hand. Dieses presste sie auf ihre Schnauze und nahm einen kraftvollen Zug.

"...unten?", seufzte sie zitternd, und bot auch Thads Nase das rosane Gewebe an. Der Bär brauchte nicht zu raten, worum es sich handelte. Er hatte ihren Slip zuvor nicht gesehen, ihr Bauch hing davor. Gierig drückte er die Schnauze in die Hand der Robbe, und sog tief die Luft ein. Wie Feuer stieg im das Aroma in den Schädel, und von dort aus direkt in seinen Schritt. Die Nutte war läufig, oder wie auch immer das bei Seehunden hieß. In jedem Fall roch sie unglaublich, fruchtbar und willig und tropfnass.

Thads Kiefer zitterten, zwischen seinen Schläfen vibrierte es wie ein geschlagener Tempelgong. Alles was an ihm zivilisiert war bröckelte, aller Intellekt schwand dahin. Mit jedem Herzschlag näherte er sich dem brünstigen Raubtier, und er wollte seine Beute.

"Unten!", drang es knurrend aus seiner Kehle. In einer einzigen, kraftvollen Bewegung beugte er sich vor, packte den drallen Arsch der dicken Robbe und hob sie auf seinen Schoß. "Und oben!", keuchte er als ihr Gewicht auf ihn nieder sackte. Der Sessel krachte protestierend. Davon unbeeindruckt riss der Bär das Maul auf und verschlang die linke Brust. Der pralle schwarze Nippel kratzte über seinen Gaumen, seine Zähne sanken in das unendlich weiche Fleisch, ehe sie von dem hellen Fell abglitten. Sein Inneres erzitterte, mehr noch als lustvolle Stöhnen der Seehündin in seine Ohren tönte. Schlürfend wechselte er zur anderen Brust, während er die speichelnasse knetete. Seine andere Hand grub sich tief in die massigen Hinterbacken der Robbe. Ihr glatter Pelz schien unter seinem Griff zu zerfließen. Warm und weich drückte es seine Pranke auseinander, kein aufgepumptes Silikon, nur massiges, schieres, weibliches Fleisch. Ihr Bauch lang schwer auf dem seinen, ihr glatter Nacken umschmeichelte seinen Kopf, sie knabberte an seinen Ohren, seinen Schläfen, seinen

Thad hatte keine Ahnung, wie lange er Freya so verschlang. Irgendwie hatte sie es geschafft, ihm das Hemd auszuziehen, doch das bemerkte er erst später.

"Hol ihn raus!"

Der Bär brauchte erbarmenswert lange, um aus ihren Worten schlau zu werden. Die Robbe drückte die massigen Schenkel durch, hob sich gerade lange genug an, damit Thad seine Hose nach unten schieben konnte. Hartes Bärenfleisch schnellte gegen seinen Bauch.

"Na endlich!", keuchte die Seehündin ihm ins Ohr. "Ich brauch den jetzt!"

Sie lehnte sich zum Bett und tauchte ihre schmale Hand in ihr pinkes Täschchen.

"Ja, ich sag das zu jedem. Ändert nichts daran, dass es jetzt stimmt!"

Triumphierend zog sie die Hand wieder hervor, zwischen ihren Schwimmhäuten lag ein feucht glänzendes Kondom.

"Du hast doch nichts dagegen Süßer? Schon von Berufs wegen..."

"Nein, aber mach schnell, bitte", schnaubte Thad.

Die Seehündin lächelte auf ihre unglaubliche Weise.

"Schnell kann ich!"

Es ähnelte einem Zaubertrick, insofern dass Thad keine Ahnung hatte wie sie es angestellt hatte, aber mit nur einer Hand stülpte Freya das enge Latex über seinen hart geschwollenen Bärenschaft. Ihre Schwimmhäute hielten ihn an der Wurzel umklammert, der andre Arm lag um seine Schulter.

"Bereit oder nicht", säuselte die Robbe und sank nach unten. Dabei führte sie den Bärenschaft mit blindem Geschick. Zwangsweise, ihr Bauch nahm Thad die Sicht. Er hörte es, einen Augenblick ehe er es fühlte. Schmatzend öffneten sich die glitschigen Lippen, und in einer einzigen geschmeidigen Bewegung, nahm Freya ihn komplett in sich auf.

"Mhmm" Ihre Kehle vibrierte an seinem Nacken.

Thad fühlte sie sinken, mehr und mehr Gewicht drückte von allen Seiten, machte sie eng und enger. Keuchend schnappte er nach Luft.

"Da staunst du, was Süßer?", flüsterte die Robbe ihm ins Ohr. "Keine Angst, ich weiß dass das erste Mal schnell geht."

Mit diesen Worten begannen ihre breiten Hüften zu kreisen, und rissen Thad förmlich mit sich. Der Bär konnte sich nur noch festhalten, jede andere Idee wurde von der Seehündin erdrückt. Einmal, in jungen Jahren, hatte Thad die Ehre der Erste für ein Mädchen zu sein. Doch selbst ihre Enge verblasste gegen den Griff, der ihn nun umschloss.

Freya glitt über seinen Schoß. Ihr glattes Fell schien jeden Widerstand aufzuheben. Sie brauchte sich nicht einmal weit zu bewegen, und ihr Innerstes vollführte die aberwitzigsten Tänze. Von einem Moment auf den anderen fand Thad sein bestes Stück im feuchten Würgegriff wieder, dann entfleuchte er beinahe, nur um im letzten Augenblick mit brodelnder Macht zurück gezogen werden.

Thad wollte es auskosten, diese fantastische Gabe so lange wie möglich genießen, doch sein Schwanz sah das anders. Brüllend packte er Freya, riss sie an sich und stieß in sie, kaum drei Hübe ehe ihm der Schädel zersprang. Sterne brachen vor seinen Augen auseinander, alles belastende schoss aus seinem Verstand, als der Orgasmus mit der Gewalt einer Springflut über ihn hinweg rollte.

Als er keuchend wieder zu Sinnen kam roch er aufgewirbelten Staub. Die schnaufende Robbe lag noch in seinen Armen, und er selbst saß auf dem Boden. Nur langsam begriff er, dass ihr heftiges Paarungsmanöver seinem treuen Sessel den Rest gegeben hatte.

Der Bär versuchte sich aufzurichten, doch seine Beine prickelten taub und gaben unter ihm nach. Eher unwürdig rutschte er nach unten, während Freya über ihm zurückblieb und sich seufzend in die Reste des Sessels fallen ließ.

Eine ganze Weile lang saßen sie einander gegenüber, während sie damit beschäftigt waren, wieder zu Atem zu kommen. Mit unsicheren Fingern löste Thad das volle Kondom von seinem weichen Schaft und ließ es dezent im Abfalleimer verschwinden.

"Was immer sie dir zahlt", brachte der Bär schließlich heraus. "ist nicht genug."

"Meine Rede", sagte Freya fröhlich. Ihr Arm steckte unter ihrem Bauch, und ihre schmale Hand verschwand zwischen ihren dicken Schenkeln. Es glitschte leise.

Ächzend stemmte Thad sich in die Höhe.

"Hey Willie", sagte er "ich..."

Auf seinem Notfallbett fand er den Menschen und die Hündin liegen, in enger seitenverkehrter Umarmung, damit beschäftigt sich langsam und genüsslich gegenseitig die Schwänze zu lutschen. Willie sah nicht einmal zu ihm auf, scheuchte ihn nur mit einer Handbewegung fort.

Thad zuckte die Achseln. Er reichte Freya die Hand und half ihr beim Aufstehen.

"Tee?"

"Dann ist das für dich also nur ein Job für den Sommer?", fragte der Bär als er das kochende Wasser in die Tassen goss. In Ermangelung einer Küche kochte er auf dem Schreibtisch. Er trug einen Morgenmantel, der noch an der Garderobe gehangen hatte, wenn er auch nicht wusste, woher er stammte. Freya lag indessen auf der Klientencouch, ein Handtuch unter ihrem nackten Hintern, und sah unglaublich aus.

"Mhmm", nickte die dicke Robbe und nahm die Tasse entgegen. "Aber das erste Mal in Newmorrah. In Felipolis gibts ja fast nur noch Touristen. Die nerven. Außerdem ist die Zeit praktisch, weil es mit meiner Hitzephase zusammenfällt. Danach gehts wieder relaxed an die Uni."

"Und was studierst du?"

"Soziologie. Mit Kulturgeschichte als Nebenfach." Sie schürfte am heißen Tee. "Nichts aufregendes, aber dafür jobbt man ja als Nutte."

"Und das machst du ganz hervorragend!", sagte Thad.

"Oh Danke", kicherte die Robbe, so heftig dass ihr gesamter Bauch mitschwang.

"Hoffentlich sind die Leute nicht zu geizig?"

"Nee, schon allein von dem was deine Kumpeline mir gezahlt hat, könnte ich mich den Rest der Semesterpause an den Strand legen. Aber wo bleibt den da der Spaß?"

Sie zwinkerte übertrieben.

Eine Weile rührten sie stumm in ihrem Tee, ehe Thad fragte: "Darf ich dich noch was anderes fragen?"

Die Robbe zog wieder eine niedliche Schnute. "Hey, ich bin hier das käufliche Lustobjekt. Frag schon."

"Dir ist es vorhin nicht gekommen, oder?"

"Nee, aber das ist ja auch nicht Teil der Jobbeschreibung."

"Aber ich hab meinen Stolz", entgegnete Thad. "Hättest du was dagegen, wenn ich..."

"Ich bin den ganzen Abend bezahlt", erwiderte Freya. "Wenn du also unbedingt willst."

"Will ich. Das stellt mich besser wieder auf als alles andere. Und du riechst so lecker."

Die Seehündin rutschte nach hinten und klimperte verführerisch mit den Augen. "Na dann. Ich mags aber ganz langsam."

"Gut. Ein Bär wie ich kommt ja nicht so oft dazu, einen süßen Heuler wie dich zu vernaschen."

"Oh du", winkte die Robbe verspielt ab.

Thad warf den Morgenmantel ab und sank neben der Couch nieder. Sanft hob er die massigen Schenkel an und schob seine Schnauze dazwischen. Der weiche, glatte Bauch sank schwer auf seine Stirn niede rund drückte ihm die Augen zu. Er brauchte ihr glitschiges Möschen auch nicht zu sehen, seine Nase fand den Weg ganz von allein. Mit einem wundervoll leisen Schmatzen öffnete er ihren Schoß, und seine ganze Welt wurde erfüllt von ihrem salzigen, brünstigen Geschmack.

Sanft und stetig leckte er ihre schleimigen Lippen, öffnete sie, umspielte sie, ließ sich alle Zeit der Welt. Bisweilen spielte er mit ihrem Anus, dann mit ihrem Nabel, beides schien ihr zu gefallen.

Plötzlich aber zappelte sie, und jemand sagte irgendwas.

"Mompf?", sagte er, doch eine kleine Hand drückte ihm den Kopf zurück ehe nachsehen konnte.

"Nicht, bitte! Ich hab nur Willie und ihrem Freund gewunken, die sind gegangen."

"Mhmmpf", sagte Thad, und meinte es auch so.

"Haben die zwei Menschen dich wirklich beide bezahlt, nur damit sie nicht persönlich miteinander Schluss machen müssen?"

"Schlrmhmpf"

"Gilt sowas dann als typisch menschlich? Vielleicht sollte ich darüber eine Arbeit schreiben."

"Hmmpsch"

"Oh, mach das nochmal!"

Thad machte es nochmal, und die Robbe wand sich quietschend unter seiner Zunge.