Das Haus Rosé 2- Das neue Gesetz
Sooo, hier ist der zweite Teil vom zweitem Kapitel. Es braut sich was an und ich kann jetzt schon sagen, dass es aufwühlend, heiß und interessant wird. Wie immer, würde ich mich über Kommentare und Bewertungen freuen. Der nächste Teil ist schon sogut wie fertig, aber wird noch etwas Zeit in anspruch nehmen.
Viel spaß beim Lesen!
Es war so ruhig in der Stallung, als Albrecht sie betrat. Die Jungs wuschen sich gerade und nur noch zwei waren da. Zum einen Marcell, der zwischen Sartesh und Barbos lag und zum anderen Batu auf seinen Armen. Marcell schlief noch immer tief und fest und man sah es ihm an, dass völlig ruhig und zufrieden zwischen den zwei erwachsenen Körpern schlief. Weit riss Batu das Maul auf, um dann schmatzend sich die Augen mit einer Hand zu reiben.
Batu schlief viel und Albrecht konnte es wirklich nachvollziehen. Zuviel musste der Junge in jüngster Zeit mitmachen und da der kleine Körper in einem schlechten Zustand war, verlangte der eben viel Schlaf und Nahrung. Aber, trotzt der schlechten Verfassung, sahen ihn die grünen Augen voller Lebensfreude an.
„Ich lege dich mal hin, damit du weiterschlafen kannst.“
Er hatte erwartet, dass der Junge in seinen Arm den Kopf schütteln würde, doch stattdessen schmiegte sich der Kopf an seine Brust und der Junge schloss gleich die Augen.
Schnell ging er zur linken Wand, wo das Heu kniehoch angehäuft war. Entlang der Wand schliefen auch die anderen Jungs und er legte Batu direkt in die Mitte ab, damit er nicht alleine schlief.
Bevor er ihn verließ, strich er ihn sanft mehrmals über die Wange und es zauberte ihn ein Lächeln aufs Gesicht, als sich Batu sanft in seine Hand drückte.
Noch während er beim Aufstehen war, sah es so aus, als ob Batu schon eingeschlafen war.
Linus der orangene Kater, der sich bis jetzt zurückgehalten hatte und man nur auf ihn aufmerksam gemacht wurde, wenn die kleine Glocke am Hals sich meldete, trat zu ihm und hackte sich bei ihm ein.
Albrecht bereute es irgendwie zu ihm gesagt zu haben, das er bei ihm bleiben soll. Denn eigentlich wollte er lieber bei Tom und seinen Drachen sein. Er konnte sich nicht aufteilen und im Moment, wollte er nur das machen, was er wollte.
Mit einem dankenden Lächeln, nahm er den Suppenteller von ihm entgegen, den er ihm vorhin gegeben hatte, um beide Hände für Batu frei zu haben. Sogleich ging sein Blick zu Tom, der vor Rath`s Bauch mit dem Rücken zu ihm und auf der Seite lag.
„Macht es dir etwas aus, wenn ich mit Tom…“
Linus schüttelte gleich den Kopf und hell und leise war die Glocke zu hören.
„Das macht mir nichts mein Kommandant, Hauptsache ich darf bei dir sein.“
Wenn Linus damals so gesprochen hätte, hätte er ihn des Raumes verwiesen, doch nun, da er hier ist und ein Teil des Hauses wurde und alle Pflichten des Stadtkommandanten abgelegt hatte, durfte er endlich über sowas breit lächeln.
Nun da er endlich wieder Zeit für sich hatte, ging er mit großen Schritten zu Tom rüber und als er näher kam, öffnete Rath die Augen. Der Drache lag gemütlich halb auf der Seite und auf dem Bauch. Der Kopf lag auf dem Heuboden und zeigte Richtung Toms Kopf. Linus und Rath kannten sich gut und von daher gab es keine Probleme, als Albrecht mit Linus zu Tom ging und sich hinter ihn setzte.
Rath hob den Kopf und begrüßte Albrecht mit einem warmen ausschnaufen und auch Linus begrüßte er so.
Albrechts Herz schlug schneller, als er Toms Figur so sah. Schlank, gut gebaut und kein Gramm Fett zu viel am Körper. Das weiß des Fells war rein und man konnte auch einige Muskelpartien durch das Fell erkennen.
Albrecht setzte neben sich die Suppe ab und legte dann eine Hand auf Toms Hüfte. Seine Hand kribbelte bei der Berührung und am liebsten würde er nach vorne fahren, aber etwas in ihm ließ ihn daran hindern.
Tom war ihm schutzlos ausgeliefert und in so einer Situation, wollte er sich seiner Gier und seiner Gefühlen nicht hingeben. Und dennoch, fuhr plötzlich seine Hand von selbst nach vorne. Sein erster Impuls war, seine Hand zurückzuziehen, aber er konnte es nicht und eine Sekunde später, wollte er es auch nicht mehr, da er eine wärme an den Fingerkuppen spürte, die zu verlockend war. Die nächsten drei Sekunden fühlten sich wie eine Ewigkeit an und am Ende, spürte er die Felltasche.
Albrecht schloss die Augen, weil er so besser fühlen möchte und konnte.
Er spürte das kurze, dichte und flauschige Fell. Den schlaffen Penis darin, als er sie mit der Hand umschloss und es machte ihn halb wahnsinnig, als sich der fingerlange Penis etwas in der Felltasche bewegte.
Seine Gier nach mehr ließ ihn dann dazu verleiten, die Felltasche zurückzuziehen und somit den Penis freizulegen. Mehr wollte er fühlen, mehr Wärme, mehr vom Penis, mehr von Tom. Zuerst dachte er sich, dass es ganz einfach wäre, doch er musste doch etwas Kraft aufbringen, bis sich die Felltasche langsam bewegte. Als er wusste, wieviel Kraft er benötigte, ging es schneller als er dachte und im nu, lag der Penis frei.
Langsam ließ er die Felltasche los, nur um sich dann schnell den Penis zu schnappen. Seine Hand zitterte, während die ersten Empfindungen auf ihn einprasselten. Der Penis war warm, sehr feucht und weich. Gemütlich passte er in seine Hand und es war schwer vorstellbar, wie groß er werden konnte.
Dann geschahen zwei Dinge auf einmal. Zum einen, kamen die ersten Jungs zurück in den Stall und erhellten ihn mit ein paar Laternen und zum anderen, hörte er ein lautes und hingebungsvolles gähnen.
Sofort zog Albrecht die Hand zurück und dabei rieb sie fest über den Penis. Die Schritte der Jungs kamen näher und Albrecht wandte den Kopf nach hinten. Jan, der am liebsten im Boden versinken wollte, kam in einer kurzen braunen Hose und in einem ärmellosen Hemd neben Heki zu ihnen. Dicht gefolgt von den anderen Jungs, die nun sauber waren. Er erblickte Keyn in der dritten Reihe, der neben einen kleinen und süßen Fuchs ging und sie beide Unterhielten sich leise und energisch.
Heki und Jan blieben bei ihnen stehen und zu seiner Verwunderung, sah Heki an ihm vorbei.
„Morgen Tom.“
Überrascht wandte sich Albrecht wieder zurück und erblickte Tom, der nun auf dem Rücken lag und an sich runter sah. Alle sahen sich den hell rosaroten Penis an, bis Tom zu Albrecht sah und dann sahen alle zu ihm. Nun war er es, der am liebsten im Boden versinken wollte.
Sekundenlang sagte keiner was, bis Tom plötzlich zu lachen anfing. Sofort stimmte Heki mit ein und ein paar Jungs, die das Szenario mitbeobachtet haben.
Vor Scham schlug Albrecht beide Hände aufs Gesicht und wegen dieser Geste, fing Tom noch lauter zu lachen an. Und zu seiner größten Scham, roch er an seiner liken Hand, wie Tom Penis roch und das brachte sein Blut in Wallung.
Immer mehr Jungs stimmten mit ein und das Gelächter ließ jeden langsam im Raum wach werden.
Dann kam Toms lachen näher und hörte dann auf und im nächsten Moment, spürte er zwei warme Lippen auf seinen Schnabel.
„Du brauchst dich nicht zu schämen mein lieber Albrecht. Ich war nur etwas überrascht, dass du es warst und nicht wer anderes. Das heißt aber auch, dass ich das auch bei dir machen kann und werde, wenn du schläfst. Naja, eigentlich könnte ich das immer machen, wenn ich das wollte, da dein Penis und deine zwei Hoden sowieso mir gehören.“
Sanft schlossen sich Finger um seine Handgelenke und danach, wurde seine Arme langsam nach unten gedrückt. Sein ganzes Blickfeld füllte Tom aus. Er sah in die blauen Augen, sah das weiße Gesicht und das liebevolle Lächeln und er konnte nicht anders, als die Augen zu schließen und den Schnabel zu öffnen.
Tom Antwortete gleich und als sich Schnabel und Schnauze, Greifen Zungen und Dalmatiner Zunge verbanden, begrüßten sie sich einige Sekundenlang, indem sie einfach nur schmusten.
Doch dann fiel Albrecht ein, das er was für Tom mitgebracht hatte. Nur widerwillig löste er sich von Tom, doch er wollte dessen Gesicht sehen, wenn er ihm die Suppe zeigte.
Und es war das schönste was er in letzter Zeit gesehen bekam, als Tom zu strahlen anfing und die Suppe überreicht bekam. In großen Zügen trank Tom die Suppe aus und das Brot, verschlang er regelrecht.
„Ich lass ihn dann bei euch.“, meldete sich plötzlich Heki und ließ Jan den Husky einfach neben Albrecht stehen.
Tom sah sich beim Trinken der Suppe Jan nochmals genauer an. Er war klein, gerade mal so groß wie Julian und wie jeder hier am Anfang, war er sehr verklemmt und schüchtern.
Noch schneller trank Tom sie Suppe und als er fertig war, stellte er den Teller auf die Seite und winkte Jan zu sich. Jan tapste zu Tom und als er vor ihm stand. Setzte sich Tom auf die Knie und legte die Hände auf Jans Hüfte.
„Zieh das Hemd aus.“
Mit großen Augen und einem schreck in den Augen, sah Jan zu Tom runter.
„Schau, ich bin sehr, wirklich sehr freundlich, aber du bist nun ein Sklave. Du hast keine Rechte, außer denen, die ich dir gebe. Und das Erste, was ein Sklave lernen muss, ist zu gehorchen.“
Albrecht verschlug es den Atme nach diesem Satz und am liebsten hätte er sofort eingegriffen, doch irgendwie wusste er, dass Tom seinen Jungs nie was Böses antun würde. Nein, er wusste ganz genau, dass Tom sowas nie tun würde. Deswegen wartete er ab und sah einfach zu und versucht die ganze Situation zu erfassen.
Jan schluckte sehr schwer und sah sich hilfesuchend im Raum um. Nur eine Handvoll Jungs sah ihnen zu, der Rest, war mit lüsternen Sachen beschäftigt.
Nachdem Jan niemanden fand, der ihm helfen wollte, zog er sich schlussendlich doch das Hemd aus. Noch bevor das Hemd den Boden erreichte, drehte Tom, Jan an der Hüfte schwungvoll um und schrie halblaut.
„Das ist unser Neuer Familienzuwachs, heißt ihn Willkommen.“, nachdem er zu Ende gesprochen hatte, zog er Jan einfach die Hose runter. Nackt und voller Scham runterblickend, fing Jan leicht zu zittern an und da, kamen schon die meisten Jungs zu ihnen gestürmt.
Natürlich starrten alle Jungs in Jans Schritt und wie es üblich war, strich sogleich Toms Hand nach vorne, um die Felltasche in die Hand zu nehmen und sie zurückzuziehen. Dabei spürte er, dass Jan schon ziemlich steif war und an den gierigen Blicken der Jungs sah er schon, wie Jan nun vollends steif wurde.
Die anfänglichen stillen Sekunden verschwanden und ein Sturm aus Fragen, Vorstellungen und anderen Geräuschen, prasselten auf Jan ein.
Und Tom musste das machen, was er immer machen musste, wenn er so ein neues Familienmitglied vorstellte.
„Kommt mal runter Jungs. Er ist neu, kennt euch nicht und nun seid ihr an der Reihe.“
Langsam ebbte der Lärmpegel ab und seine Jungs stellten sich auf ihre weiße vor. Jeder zog die Felltasche, oder die Hauttasche zurück, spreizte die Intimlippen, damit der Penis leichter rauskommt und besser sichtbar war.
Ein herber und intensiver Geruch von Männchen strömte von seinen Jungs zu ihnen. Da machte Jan große Augen und die Augen erfassten einen Penis nachdem anderen.
„Ok, ich möchte, dass ihr euch um ihn kümmert, doch zuvor, müssen die Tiere gefüttert werden und dann… gebe ich jeden ein oder zwei Stunden Freizeit und danach… werde ich ein paar Geschichten erzählen.“
Die meisten Jungs sprangen vor Freude in die Luft und lächelten freudig. Nur Julian und Keyn sahen sich etwas verdutzt an.
Da schritt Heki ein.
„Tom ist der beste Geschichtenerzähler und alle seine Geschichten sind spannend, oder extrem heiß. Und wenn er heiße Geschichten erzählt, dann nimmt er kein Blatt vor dem Mund und am Ende, ficken wir uns alle weil wir so geil deswegen wurden.“
Da bekamen Keyn und Julian große Augen.
„Julian…“, fing Tom zu sprechen an.
„Ich denke, du wirst heute mit Sartesh weitermachen, beziehungsweise, ich werde mich erkundigen, wie es mit dir und Marcell weitergeht. Wenn ihr zu lange Pausen in den Eingewöhnungsphasen habt, dann kann man schon fast wieder von vorne beginnen.“
Julian nahm sogleich seine Hoden in die Hand und ein schmerzlicher Ausdruck formte sich auf sein Gesicht.
„Besser nicht, wenn mir Sartesh nochmal einen Tag meine Eier massiert, dann würde ich einfach davonlaufen.“
Tom kicherte leicht.
„Hihihi und deswegen, sollte es auch in deinem Interesse sein, dass du dort weitermachst. Und nun, geh die Tiere füttern. Meldet euch bei Heki, was ihr machen könnt.“
Julian nickte eifrig und ging schnell davon. Keyn hingegen, ging zu Tom und beugte sich runter.
Sie gaben sie einen kurzen, aber intensiven Kuss und beide wünschten sich einen guten Morgen. Aber anders als erwartet, ging Keyn nicht gleich los, sondern setzte sich vor Tom hin.
„Papa?“
Noch bevor Tom antwortete, setzte er sich wieder gemütlich hin und zog Jan einfach mit. Der neue Junge plumpste einfach in seinen Schoß und sah verwirrt zu ihm hoch. Doch Tom reagierte einfach mit einem Kuss auf die Nasenspitze und mit einer festen Umarmung. Jan brauchte kurz um zu verstehen und dann, entspannte er sich in Toms Schoß und sah sich nun neugierig um.
„Ja mein Junge?“
„Ist es dir Recht… wenn Julian mein Bruder wird?“
Tom dachte darüber nach. Obwohl die Frage einfach schien, so hatte sie auch viele Facetten. Zum einem, könnte dadurch Keyn lernen, dass Brüder auch für Sex gut waren, was grundsätzlich falsch war. Zusätzlich, wäre Julian dann so gesehen auch sein Sohn, was schwierig wäre, da Julian ja einen Papa hatte. Doch andererseits, war Julian nun ein Teil seiner Familie und dahingehend, vertraute er Keyn und Julian nun soweit, dass beider verstehen war zwischen ihnen war.
„Natürlich mein Junge. Ich bin doch von euch allen der Paps und ihr seid so gesehen auch alle Brüder und wenn du und Julian auch noch solch gute Freunde seid, dann freut es mich ungemein, dass du jemanden zum Sprechen und spielen hast. Und natürlich jemanden hast, der deine Körperlichen Begierden stillen kann.“
Keyn fing zu grinsen an und es wurde immer breiter, bis er seine Freude nicht mehr zurückhalten konnte und mit erhobenen Armen in die Luft sprang. Mit einem „Danke Papa!“, dreht sich Keyn um und lief strahlend davon.
„Er hat ja gesagt Julian!“
„Sagte ich doch Keyn.“
Julian hatte draußen neben dem Tor auf Keyn gewartet. Denn ihre Diskussion die sie vorher führten war, ob Tom auch das Ok gab. Da er Keyn schon etwas kannte, wusste er, dass Tom ein wachsames Auge auf Keyn geworfen hatte. Kurz gesagt, fand er Keyn so richtig zum Anbeißen und wenn er ganz ehrlich war, genoss er diese Unbekümmertheit von ihm. Zusätzlich hatte er sich vorgenommen, Keyn das beizubringen, was Jungs in seinen alter alles machten, worüber sie sich unterhielten und was sie spielten und Keyn lernt sehr schnell. Was er aber besonders interessant fand war, wie sich Keyns Persönlichkeit entwickelte. Die Trauer und Bekümmertheit war größtenteils verschwunden und stattdessen, hatte er einen lüsternen, lachenden und neugierigen Wolfen als Freund und Bruder dazugewonnen.
Julian war sich bewusst, dass er selbst auch eine kleine Schraube locker hatte, denn er fand es extrem heiß, wenn er jemanden befummelte, oder mit ihm Sex hatte, wenn er ihn als Bruder sah. Es lag wohl an Daniel und ihre Beziehung, die sie zueinander hatten.
Und jetzt, da alles unter Dach und Fach war, würde er Keyn am liebsten anspringen und in den heißen Hintern seinen Penis rammen wollen. Doch Tom hat gesprochen und er verstand welche Position Tom innehatte. Um hier ein schönes Leben zu führen, kommen zuerst die Arbeiten und dann der große Spaß.
Gemeinsam gingen langsam zum Hof und sie konnten kaum den Brunnen ausmachen, da der Hof komplett voller Materialien und Werkbänken zugepflastert war.
„Dann… werden wir heute Nacht keinen Sex haben, oder Julian?“
„Leider nicht. Ich werde heute von Sartesh gefickt und das vermutlich einige Stundenlang.“
„Oh…“
„Mach dir nichts draus. Geh doch zu einen der Jungs und frag ihn doch, ob er mit dir Sex haben will. Ich wette, er sagt sofort ja.“
„Hmmm…“
„Ach Keyn, wir hatten das Thema schon mal. Trau dich und frag einfach. Mehr als ein Nein kann nicht kommen.“
Sie beide sagten darauf nichts mehr. Julian wollte nämlich Keyn Zeit zum Nachdenken geben. Und wenn Keyn dann gleich ein Ja bekommt, wird es ein großer Schritt für das Selbstvertrauen werden. Und er war nicht dumm, natürlich hat er die Ohren offen gehabt in der Dusche und auch davor. Auch hatte er einige Jungs gefragt, was sie so über Keyn dachten und alles sagte, dass sie ihn heiß fanden. Das stimmte überein zu dem, was er auch gehört hatte.
Julian dachte plötzlich über die Schule nach und es verwunderte ihn, wie sich hier die Jungs mit den in der Schule unterschieden. Hier waren sie ehrlich, offen und zeigten, was sie fühlten. In der Schule hingegen gab es Intrigen, Geheimnisse und natürlich Lügen überall. Deswegen hatte er sich angewöhnt, sich mindestens zweimal abzusichern, bevor er irgendwas preisgab. Nur bei einem, hatte er offen gesprochen und das war bei Marcell.
Sein lieber Marcell war nun auch hier, doch gleichzeitig tat ihn der Gedanke weh, als ihn Sartesh verraten hatte, dass der Greif nicht die gleichen Gefühle hegte, die er für ihn hatte. Gleichzeitig bekam er ein schlechtes Gewissen, als er kurz zu Keyn rüber sah.
Für ihn, war Keyn nur ein Ersatz für Marcell und er wusste nicht, was er machen würde, wenn Marcell doch dann Gefühle für ihn entwickeln würde. Er wusste nicht, ob er Keyn hängen lassen würde und das wollte er auch nicht, umso schlimmer ist der Gedanke, wenn es dann doch passieren würde.
Das war auch die Schuld der Schule. Dort lernt man in erster Linie auf sich zu schauen und erst dann, auf andere. Wie gerne würde er alles haben. Daniel, Keyn, Marcell, Jan und seine Brüder und einige der Jungs, die er auch ziemlich heiß fand.
Diese Gier wurde innerhalb von Sekunden weltumfassend und dann blieb Julian kurz stehen, als ihm eine Erkenntnis kam.
„Was ist?“, fragte Keyn.
Julians Idee formte sich, als er auf den Boden starrte und als er langsam hochsah, wurde diese Idee zu einer Aufgabe, die er nun sein Leben widmen würde.
„Was… würdest du sagen…“, Julian schritt wieder los und sah in den wolkenverhangenen dunklen Himmel.
„…Wenn wir eine große, lüsterne Familie gründen würden? Wo jeder mit jedem Sex hatte?“
„Ähm… haben wir das nicht schon?“
„So meine ich es nicht, ich meine, dass unsere Familie, wirklich unsere Familie wäre und wir mit niemand teilen. Das wir nur unter uns bleiben und heißen… liebevollen Sex haben und natürlich alles andere, was eine Familie ausmacht!?“
„Julian, was meinst du genau mit: alles andere?“
„Na Liebe mein kleiner Bruder!“
Keyn dachte nicht einmal darüber nach, weil sich schon seine Mundwinkel zu bewegen anfingen.
„Wie geht es ihnen?“
„Es… geht. Sie haben Schmerzen und ich habe ihnen was gegen die Schmerzen gegeben. Doch… sie haben mehr als nur die körperlichen Wunden erlitten.“
Julia sah nach rechts, durch die Küchentür, und sah sich die drei Husky Brüder an. Stillschweigend löffelten sie langsam die Suppe am Küchentisch aus. Im Laternenschein konnte man bei allen dreien noch die Tränen erkennen. Ununterbrochen flossen sie und egal was sie auch tat, nichts konnte daran was ändern.
Als sie die Geschichte gehört hatte, musste sie auch weinen, doch sie musste sich für die drei Brüder zusammenreißen und für sie da sein. Sie mussten zuerst das geschehene verarbeiten und gesund werden, um wieder nach vorne blicken zu können. Daniel versuchte auch sein bestes, doch es nützte nur wenig. Ab und an, sah man bei ihnen ein lächeln, wenn Daniel was lustiges erzählte.
Mit einem tiefen seufzen nahm sie wieder ein Schluck Tee und lehnte sich zurück in die Couch.
„Was hat eigentlich Qadir gesagt?“
„Hm?“
Sie machte sich auch über Benjamin sorgen. Seit die Brüder zu ihnen gekommen waren, war ihr Mann die ganze Zeit in Gedanken versunken. Sie überlegte sich schon, ihn direkt zu fragen, ob das was mit der neuen sexuellen Ausrichtung von ihm zu tun hatte, denn seit ihren letzten tiefen Gespräch, sprachen sie nicht mehr über ihr Sexleben und ihr war das ganz recht.
Denn nach dem Gespräch, kühlte ihr wallendes Blut ab und sie wollte sich am liebsten selbst Ohrfeigen, als sie zugestimmt hatte, mit Sartesh und Tom ins Bett zu steigen. Natürlich wäre es was Neues gewesen, aber sie liebte nur ihren Mann und sie wollte nur mit ihm Sex haben.
Deswegen fragte sie sich selbst, ob es ihre Schuld war, wieso Benjamin jetzt so Still war und die ganze Zeit grübelte. Vielleicht hat sie falsche Signale gesendet und ihn so noch mehr verwirrt, da sie das Thema nicht mehr ansprach.
Es könnte aber auch daran liegen, was zwischen Benjamin und Daniel lief. Wegen dem, zerbricht sie sich bis jetzt den Kopf. Ihr Sohn und ihr Mann schliefen in der Nacht nebeneinander und das nackt. Es war für sie so verstörend und fremd, das sie ihn deswegen nicht mal ansprechen wollte. Auch hatte sie kurz den Gedanken gehabt, ob da mehr lief, aber den hat sie gleich in ihre dunkelste Ecke verdrängt, um es nie wieder hervorholen zu können. Doch ab und an, kam er hervor, besonders dann, wenn er sie zwei nackt aus dem Schlafzimmer kommen sah.
Sie wirkten gelassen, entspannt und lächelten leicht.
„Wäre es so schlimm, wenn Vater und Sohn intim wären? Ja schon und es würde gegen so viele Gesetzte verstoßen und… was würde ich machen? Was wäre, wenn es wirklich so wäre… Nein, das kann nicht sein.“
Sie schielte kurz zu Benjamin und sie stellte sich vor, wie ihr Mann, ihren Sohn Daniel küssen würde. Es war verstörend. Doch dann kam ihr der Gedanke, ob es nicht Daniel war, der sich zu seinen Vater hingezogen fühlte. Dann würde Benjamin nur reagieren. Dann wären ja beide Schuld.
„Du Benjamin, ich habe da mal eine Frage…“
„Ja?“
Wieder sagte es Benjamin nur nebenbei und teils Teilnahmslos.
„Glaubst du, dass Daniel einen Freund braucht? Dann müsstest du nicht mehr bei ihm schlafen.“
Komischerweise reagierte Benjamin diesmal wie früher. Mit hochgezogenen Augenbrauen sah er gleich zu ihr rüber.
„Vielleicht… Ja… eigentlich keine schlechte Idee.“
Diese Antwort beruhigte sie sehr.
„Wenn hast du im Kopf liebste?“
Nun war sie es, die kurz nachdachte. Sie dachte über Daniels Freundeskreis nach und da stellte sie fest, dass der gesamte Kreis eigentlich Schwul war. Für ihn eigentlich perfekt, aber für sie war es seltsam. Er hatte keine Freunde zum Spielen, nur zum *Spielen*.
Sie schielte rüber zur Küche und es war für sie mehr als nur verstörend, dass die drei Brüder Sex untereinander hatten. Aber sie stempelte es unter den aufkeimenden Gefühlen und der Jugendlichkeit ab, wobei, wenn sie ehrlich war, dann zog das Haus solche Personen förmlich an. Es war eine Brutstätte der Gelüste, der falschen Gelüste und wo man die tiefsten und dunkelsten Neigungen nachgehen konnte und das war kein Ort für Daniel. Obwohl er das Anwesen und das Haus mochte.
Und wenn sie zu sich selbst ehrlich war, hatte sie hier auch die heißesten Stunden erlebt. Also konnte sie nicht über die Personen urteilen, die es auch erleben möchten. Und im Grunde genommen, hatten alle die hier Leben ein schönes Leben. Sie müssten nicht für einen kümmerlichen Lohn schwer arbeiten gehen. Sie bekamen zu Essen, haben eine warme Schlafstätte und jeden den sie hier sah und kennenlernen durfte, war glücklich.
Und sie dachte über Sartesh Worte nach, dass sie nicht Urteilen sollte und stattdessen die Person so akzeptieren müsse, wie sie eben war. Wenn also Daniel unbedingt hier Leben und arbeiten möchte, dann konnte sie nur ein Nein sagen, aber letzten Endes würde er hier landen. Zusätzlich würde Daniel sie vielleicht noch hassen, wenn sie ihn das verbietet und das wollte sie nicht.
„Wir sollten ihn direkt fragen.“
Benjamin nickte.
„Das glaube ich auch. Vielleicht hat er ja jemanden bestimmtes im Kopf zu den er sich hingezogen fühlt.“
Es klapperte leise in der Küche und als Julia in die Küche sah, waren die drei Brüder fertig mit dem Essen. Sie ließen alle den Kopf hängen.
„Hast du übrigens eine Idee, wie wir sie beschäftigen können, solange sie bei uns sind?“
„Nicht wirklich, sie könnten lernen, oder lesen, aber ich denke, sie möchten jetzt nur alleine sein.“
Julia stellte den Tee zurück und stand langsam auf. Auch Benjamin stand auf und gemeinsam gingen sie in die Küche.
Loui einer der zwei Zwillinge mit dunkelblauen Fell und Michael der große, der einfach nur ein wunderschönes graue Fell hatte, haben die Hälfte der suppe auf sich und auf den Tisch verteilt. Bei Ben, den anderen Zwilling, der auch ein dunkelblaues Fell hatte, sah es nicht anders aus.
Julia und Benjamin wischten gleich den Tisch sauber und danach die drei Brüder.
Michael hatte durch die Gehirnerschütterung Probleme mit dem Gleichgewichtssinn. Ben konnte durch den verdrahteten Kiefer nur sehr langsam Essen und hatte enorme schmerzen wegen des Kieferbruchs. Loui konnte momentan nur mit dem linken Arm essen, da der rechte frisch geschient und bangagiert war. Zusätzlich, hatten zwei der drei Brüder, ein geschwollenes Gesicht, das sie noch weiter beim Essen behinderte.
Julia hatte gleich vorgeschlagen, ihnen beim Essen zu helfen, aber Benjamin hatte davon abgeraten, denn sie haben nicht darum gebeten und es würde sie vielleicht beschämen.
Alle drei Hemden und Hosen von Julian, die nun die drei Brüder anhatten, waren wieder dreckig.
Julia kümmerte sich gleich ums Geschirr und Benjamin setzte sich zu den drei Brüdern und sah sie besorgt an.
„Michale, Loui, muss einer von euch zwei aufs Klo?“
Die Brüder schüttelten den Kopf.
„Gut dann bringe ich euch ins Bett und morgen überlegen wir uns, was wir gemeinsam machen können. OK?“
Die Brüder reagierten nicht und ließen mit Tränen in den Augen, einfach wieder den Kopf hängen.
Benjamin schnappte sich zuerst Michael, den größten und half ihn beim Gehen. Er achtete sorgsam, dass Michael einen schritt nachdem anderen tat und nicht umflog. Denn durch das geschwollene Gesicht konnte der Junge nur schlecht sehen und die Gleichgewichtsstörung machte es noch schlimmer.
Er brachte ihn in das Elternschlafzimmer, da dort ein Doppelbett stand und genug Platz für die drei Brüder bot. Vorsichtig setzte er ihn dort ab und zog ihn aus, nachdem sich der Junge hingelegt hatte.
„So, gleich unten steht ein Nachttopf, falls du doch mal musst und wenn es nicht geht, dann ruf mich sofort. Verstanden?“
Michael nickte.
Benjamin stand gleich auf und ging zurück in die Küche, um Ben zu holen. Bei ihm half er ganz langsam beim Aufstehen, da der Schmerz extrem zunahm, wenn der Blutdruck zunahm. Mit ihm ging er nicht in Schlafzimmer, sondern zuerst ins Bad.
„So, du musst Wasserlassen, da du in der Mitte schlafen wirst.“, sagte Benjamin, bevor er die Badezimmertür hinter sich geschlossen hatte und sich wieder zu Ben gedreht hatte.
Teilnahmslos nickte Ben und Benjamin fing gleich ihn auch auszuziehen. Nachdem er ihn dann vorsichtig aufs Klo gesetzt hatte, verließ er das Bad und ging abermals zur Küche zurück. Neben Loui kniete er sich hin und nahm den gebrochenen Arm in die eine Hand, um mit der anderen den Arm zu inspizieren.
Das machte er sehr vorsichtig und er achtete darauf, ob auch keine Blutungen gekommen waren. Louis sah dabei zu und Benjamin konnte schon fast nicht in das geschwollene Gesicht blicken. Zu sehr schmerzte es ihn, das sehen zu müssen und gleichzeitig kam eine Wut auf, wie man seinen Jungen nur so zurichten konnte.
Nachdem nichts am Arm feststellbar war, sah er sich die Platzwunde am Kopf an. Sie blutete nicht mehr und das war ein sehr gutes Zeichen.
„Ok, im Großen und Ganzen sieht alles gut aus. Ich komme gleich und bringe dich dann auch ins Bett.“
Benjamin stand auf und ging zurück ins Bad. Am Klo sitzend sah Ben zu ihm auf und er roch, dass der Junge die Blase entleert hatte.
„Händewaschen.“
Nachdem er ihn bei aufstehen und beim Händewaschen geholfen hatte, nahm er sich ein Tuch, dass nur für ihn und Daniel gedacht war, um die Felltasche sauber zu machen. Ben war das sichtlich peinlich, wie er ihn die Felltasche und die Felltaschenöffnung reinigte, aber in solchen Situationen war Benjamin der Arzt.
Danach brachte er ihn auch ins Schlafzimmer und half ihm etwas beim Hinlegen. Zum Schluss kam wieder Loui dran.
Nachdem er Loui auf Bett gesetzt hatte, zog er ihm das Hemd ganz vorsichtig aus. Loui stöhnte leicht vor Schmerz, als der Arm angehoben wurde. Nachdem der Arm befreit vom Hemd war, ging der Rest schnell und zum Schluss kam dann auch wieder die kurze Hose dran.
Was ihm sofort auffiel war, wie die anderen zwei Brüder zu Loui schielten, als er die Hose runterzog.
Benjamin war darauf vorbereitet.
Nachdem die Hose ausgezogen war, setzte er sich auf die Bettkante und öffnete beim Nachttischlein die kleine Tür. Dort nahm er drei Taschentuch große Tücher raus.
„So… das wird jetzt für euch etwas peinlich, aber ich muss das sagen. Wenn ihr euch selbstbefriedigt, dann bitte in das Tuch und nicht in die Bettwäsche. Loui…“, Benjamin sah zum Zwillingsbruder runter, neben dem er saß und noch nicht zugedeckt hatte.
„Wenn du Hilfe dabei brauchst, dann gib mir ein Zeichen.“
Benjamin sah sie alle nacheinander an, um den Worten Gewicht hinzuzufügen und die drei Brüder sahen sie mehr als nur beschämt an.
„Ok… wie ihr wisst bin ich der Vater von Julian und Daniel und auch ein Arzt. Aber ich bin auch der Arzt von Haus Rosé, wo ich mich um die kranken Jungs und Bedienstete kümmern muss und darf. Und eben wegen den Jungs, habe ich sowas vorbereitet und… da ihr nun hier seid und bei mir seid als Verletzte, muss ich mich auch darum kümmern. Es geht darum, dass ihr euch gut fühlt und das meine Frau nicht fluchend jeden Tag die Bettwäsche waschen muss, nur weil ihr, wenn das Licht ausgeht, euch selbstbefriedigt.“
Wieder sah Benjamin die Jungs der Reihe nach an.
„Also, ich werde jeden Tag die Tücher selber in der Früh waschen und meine Frau wird nichts damit zu tun haben. Es bleibt zwischen uns und auch ein Geheimnis. Arzt-Patient Geheimnis und so, ihr versteht? Ok, ich frage jetzt einfach so… wer wird eins brauchen für heute Nacht?“
Zu seiner Überraschung, zog Michel die Hand aus der Decke und hob sie ganz beschämt. Benjamin stand gleich auf und ging ums Bett, um Michael ein Tuch zu geben. Gleichzeitig aber, beugte sich Benjamin runter.
„Brauchst du heute Hilfe dabei?“
Michael sah zu den Brüdern und dann zu ihm wieder rauf. Nachdem einige Sekunden vorbeigingen, wo kein Kopfschütteln zu sehen war, lächelte Benjamin leicht und nickte dezent. Als er aufstand, hob Ben dezent die Hand und Benjamin beugte sich über Michael, um Ben das Tuch überreichen zu können.
„Ok, ich hole für heute Nacht ein Schmerzmittel, dazu mische ich ein leichtes Schlaftrunk dazu, damit ihr besser einschlafen könnt. Danach, fangen wir dann an.“
Nachdem er das Zimmer verlassen und die Tür zugemacht hatte, ging er ins Wohnzimmer, wo schon die kleinen Gläser vorbereitet waren.
Julia saß schon wieder auf der Couch und nippte wieder am Tee.
„Und?“
„Habs verteilt.“
„Gut. Und brauchen…“
„Ja.“
„Ok.“
Julia war das sichtlich peinlich, aber es war gut, dass sie das vorhin angesprochen und durchgeplant haben.
Nachdem Benjamin die drei kleinen Gläser mit den Arzneien gefüllt hatte, ging er zurück ins Schlafzimmer. Die Jungs lagen genauso da, wie er sie verlassen hatte. Bei Michael und Loui half er beim Trinken und Ben überreicht er es einfach.
Benjamins Herzschlag beschleunigte sich etwas, als er sich wieder neben Loui setzte.
„Du brauchst kein Tuch Loui?“
Nervös sah Loui rüber zu Michael und der Bruder nickte leicht. Gleich danach wurde er wieder von Loui angestarrt. Schwer schluckend, spreizte Loui ganz leicht die Beine und Benjamin verstand.
„Ok, um etwas klarzustellen. Ich kenne eure Geschichte von Sartesh. Ich weiß, dass ihr hier arbeiten wollt und ich bin mir sicher, dass er euch sagen würde, dass ihr euch wegen euren Gefühlen nicht schämen braucht. Also…“
Benjamin zog die große Decke zurück, bis die anderen zwei Jungs entblößt dalagen. Ben und Michael waren schon steif und halb ragte der Penis aus der Felltasche raus. Bei denen zwei tropfte auch schon die Vorfreude von der Spitze runter auf dem Bauch. Blicke wurden ausgetauscht und langsam, gingen sie dann auch runter.
Nachdem das gesagt und festgestellt wurde, stand Benjamin wieder auf. An der Bettkante kniete sich Benjamin hin und beugte sich über Louis Schritt. Ein altbekannter Geruch stieg ihm in die Nase und er mochte den Geruch mehr als nur sehr. Mit dem rechten Ellbogen stützte er sich zwischen Louis Beinen am Bett ab und nahm dann die Felltasche in die Hand.
„Entspann dich und schließ die Augen. Denk an was erotisches, damit du es auch wirklich genießen kannst.“
Noch während er sprach, nahm die dunkelblaue Felltasche pochend am Umfang zu. Aber extrem nervös sah Loui zu ihm runter und da entschied er sich, noch etwas zu warten und stattdessen was anderes zu machen. Er ließ die Felltasche los und stattdessen fing er einfach ganz zärtlich die zwei kleinen Hoden zu streicheln an. Es dauerte ein paar Sekunden, bis sich Loui etwas entspannte und den Kopf zurücklegte.
Nachdem sich die Atmung etwas beruhigt hatte und Loui regungslos im Bett lag, spreizten sich die Beine noch etwas und da, fing er, neben den Hoden, auch die Felltasche leicht zu streicheln an. Unter dieser Streicheleinheit wurde die Felltasche schnell dicker und langsam kam der Penis zum Vorschein. Er mochte den Kontrast von der rosaroten Spitze und den blutroten Schaft zum dunkelblauen Fell.
Es verging nicht einmal eine Minute, bis Loui flach zu atmen anfing und da entschied sich Benjamin, langsam anzufangen. Für den Jungen entschied er sich, den Knoten nicht aus der Felltasche rauszuholen und deswegen, nahm er den Knoten durch die Felltasche in die Hand und fing langsam den Penis mit der Felltasche zu massieren an. Er kam mit der Felltasche fast bis zur Spitze rauf und nachdem er das ein paar Mal gemacht hatte, drückte er fester zu, um den Penis besser massieren zu können.
Louis Atmung beschleunigte sich und immer tiefer atmete der Junge ein. Nachdem er so ungefähr eine Minute lang den Penis massiert hatte, erhöhte er das Tempo und auch Loui fing schneller zu Atmen an. Die Beine wurden noch weiter auseinander gedrückt und vorsichtshalber, legte Benjamin die andere Hand um dessen Hüfte und verlagerte sein Gewicht auf den Jungen.
Denn er wusste nicht, wie der Junge kam und jede Bewegung des Armes wollte er verhindern. Nach nicht mal einer Minute unter dieser Behandlung, hob sich die Hüfte kurz und ein paar weiße Tropfen spritzen aus dem Penis raus und landeten auf dem Bauch. Das war das Zeichen und Benjamin legte das Tuch um die Penisspitze.
Es war nicht zu früh gewesen, denn eine Sekunde darauf musste er sich auf Loui schon fast stemmen, während die Hüfte zu beben anfing und der Junge mit Kraft die Hüfte hob. Da hörte Benjamin auf den Penis zu massieren und stattdessen rieb er mit der Felltasche den dicken Knoten darin.
Loui hielt die Luft an und da fing das Tuch sich zu bewegen und zu zucken an. Hörbar atmete Loui aus, nur um dann wieder scharf die Luft einzusaugen. Währenddessen wurde das Tuch feucht, dann nass und Benjamin spürte, was für eine große Ladung Loui in das Tuch abgespritzt hatte. Es dauerte nicht lange, bis sich die Hüfte entspannte und Loui wieder hörbar ausatmete.
Als sich das Tuch auch nicht mehr bewegte, hörte Benjamin auf den dicken knoten zu massieren und vorsichtig zog er das Tuch vom Penis runter, dabei machte er ihn auch gleich in der selben Bewegung sauber.
Benjamin wartete noch ein paar Sekunden und nahm in der Zeit auch die paar Tropfen Samen auf, die noch aus der dunkelroten und geschwollenen Penisspitze rauskamen. Als dann aber nichts mehr kam, stand er langsam auf und setzte sich wieder auf die Bettkante rauf.
Schwer atmend machte Loui die Augen auf, nachdem er sich zu ihm runtergebeugt hatte.
„Besser?“
Loui schluckte und nickte zweimal.
„Wenn du willst, können wir das in der Früh auch machen, bevor ihr frühstücken geht.“
Kurz sah Loui wieder zu seinen Brüdern rüber, nur um dann die Augen zu schließen und einmal knapp zu nicken.
„Gut, also dann, ich muss weiter.“
Benjamin war dadurch heiß geworden. Er spürte seinen Penis pochen und gegen die Hose drücken.
Sanft strich er einmal über Louis geschwollenes Gesicht, bevor er aufstand und zu Michael ging.
Wie bei Loui, kniete er sich vor die Bettkante nieder und um den schnellatmenden und absolut nervös wirkenden Michael etwas zu beruhigen, legte er zuerst die rechte Hand auf den Bauch.
„Wie fühlst du dich, ist dir immer noch schwindelig?“
Bevor er bei Michael anfing, wollte er wissen, ob der Schwindel noch immer so stark war, wie vor paar Stunden.
„Ebbas…“, es war schwierig für ihn das Wort zu verstehen, doch allen Anschein nach, ist es nun etwas besser geworden.
„Und schlecht ist dir auch nicht?“
Der Junge zuckte leicht mit der Schulter und schüttelte dann anschließend den Kopf.
„Gut, dann… wie bei Loui. Entspann dich und denk an was Schönes.
Benjamins Hand auf dem Bauch, glitt runter, nachdem sich Michael gemütlich hingelegt und die Beine gespreizt hatte. Und wie vorhin, war sein erstes Ziel die zwei Hoden, die deutlich größer als bei Loui waren. Er nahm sie in die Hand und massierte sie vorsichtig mit den Fingern und der Handfläche.
Michael entspannte sich dabei sogar so sehr, dass er die Beine noch weiter spreizte und dabei, legte sich das rechte Bein über die zwei von Ben. Benjamin schluckte schwer, als er sich dann den Penis von Michael ansah. Er war groß, hatte einen wirklich dicken Knoten und er war schon vollkommen aufgepumpt. Mindestens zweifingerdick war der Schaft knapp unter der Spitze. Man konnte gut die Äderchen am dunkelroten Schaft erkennen und er konnte sich nur vorstellen, wie geil Michael in Moment war, da schon regelmäßig die Vorfreude aus der Spitze rausgeschossen kam.
Das war das erste Mal, dass sich ihm ein fremder Junge freiwillig so anbot und er konnte in diesen Moment nur sehr schwer seine eigene Gier unterdrücken. Allein der Schaft war schon Handlang und er verglich sie mit Toms, oder Sartesh Hand.
Dann fiel ihm was ein und innerlich grinste er breit, doch im selben Moment gab er sich innerlich eine Schelle.
„Reiß dich zusammen, das sind Jugendliche Huskys, sie haben gerade schreckliches erlebt und verlassen sich auf dich, als Arzt!“
Die Felltasche bei Michael war schon soweit zurückgeglitten, dass sie nur noch den Knoten Umschloss. Benjamin musste es versuchen den Jungen mit der Felltasche zu befriedigen und wenn es nicht ging, musste er auf eine andere Methode zurückgreifen.
Benjamin ließ nun die Hoden hängen und umfasste die Felltasche samt Knoten. Der Knoten war so groß, dass er ihn nicht mal mehr umschließen konnte.
Das machte ihn noch heißer.
Schon in der ersten Sekunde wusste er, als er an der Felltasche zog, dass es nicht ging. Zu fest hatte Michaels Körper die Felltasche schon zurückgezogen und ihm blieb nur noch eine Möglichkeit.
Benjamin atmete einmal tief ein und beim ausatmen ließ er den Knoten los und legte die Handfläche auf die Penisspitze, um sie dann zu umschließen.
Ein beben ging von der Hüfte über den ganzen Körper aus und leise schnaufte Michael einmal aus.
Sachte und mit Gefühl ließ er seine Hand kreisen, damit die Handfläche schön glitschig von der Vorfreude wird. Dabei schnaufte und grunzte sogar Michael mehrmals, bis er sich sicher war, dass es so ging. Benjamin verliebte sich in das Gefühl, wie glatt und heiß Michaels Penis war und er nahm auch war, dass der Junge extrem an der Spitze empfindlich war. Denn jedes Mal, wenn seine Finger darüber fuhren und die Spitze zwischen den Finger glitt, erzitterte Michael so zart an der Hüfte, das man es nicht sah und nur fühlen konnte.
Um die zwei Minuten verwöhnte er so den Jungen, bis er bereit war. Benjamin stoppte langsam und zeigte so den Jungen, das es losging.
Mit einem festen Griff, glitt seine Hand über den heißen und pochenden Penis, bis runter zum Knoten. Allein bei dieser einzelnen Abwärtsbewegung, drückte Michael den Kopf nach hinten in den Kissen und grunzte unkontrolliert laut. Dann fuhr Benjamin hoch und nahm wieder die Spitze in die Hand, um wieder etwas Vorfreude aufzutanken, den er verloren hatte, als er über den trockenen Schaft runterfuhr.
So konnte er schlussendlich anfangen.
Er drückte sogar etwas fester zu als vorhin, bevor er in ein gleichmäßig schnellen rauf und runtergleiten des Penis ging. Michael schnaufte, grunzte und riss ab und zu den Kopf auf die Seite, während Benjamin über den Schaft und über die Penisspitze glitt. Ein Duft nach geilen Männchen hing in der Luft und das machte den Familienvater noch geiler, als zuvor.
Als Michael nach zwei Minuten noch immer nicht gekommen war, erhöhte er das Tempo abermals und dabei fing auch das Bett sich etwas zu bewegen an. Das wiederum, machte Ben so richtig geil. Der Junge in der Mitte hatte Benjamin die ganze Zeit beobachtete, wie er seinen Brüdern einen runterholte.
Nun war er so geil geworden, dass die Scham komplett verschwunden war und er sich nun auch einen runterholte.
Nun war das *Fap* *Fop* *Flep* deutlich im Raum zu hören und auch Michael bemerkte es. Kurz sah der Junge zu Ben rüber, um dann in der Nächsten Sekunde rauf zur Decke zu starren und sich auf die Lippen zu beißen.
Die Hüfte unter ihm hob sich und ein kleiner Spritzer Samen kam schon herausgeschossen. Dann schoss es Benjamin.
Er hatte nicht das Tuch von Michael in der Hand und reflexartig, legte er das Tuch von Loui auf die Penisspitze und umschloss sie dann gleich auch.
Mit bebender Hüfte und laut stöhnend beim ausatmen, schoss Michael eine gewaltige Ladung in das schon benutze Tuch. Benjamin stoppte die Masur und drückte stattdessen einfach nur zu und dadurch, hob Michael den Kopf beim Stöhnen und fing in die Hand zu stoßen an.
Der Samen hatte schon längst das Tuch durchtränkt und auf der anderen Seite des Tuchs, bildeten sich schon Tropfen des Samens, das es aufgefangen hatte. Sekunden darauf, erschlaffte der Körper unter ihm und schwer atmend fiel Michael ins Bett. Vorsichtig zog er dann das Tuch vom Penis davon und er musste aufpassen, nicht den Inhalt über Michael zu verschütten.
Beim Aufstehen zog er Michael das unbenutzte Tuch aus der Hand, damit er mit dem Tuch den Penis sauberwischen konnte. Denn der war ganz feucht vom Samen und auch die Felltasche hatte was abbekommen, da er die paar Tropfen nicht auffangen konnte, die nach dem Orgasmus rausgekommen waren.
In der Mitte des Bettes ging es auch schon heiß her. Ben hielt sich fest die Hoden, während die andere Hand über den Schaft glitt.
Doch nun war wieder Michael dran. Wie bei Loui, beugte er sich über ihn und fragte ihn dasselbe.
„Wenn du willst, kann ich dir auch in der Früh helfen.“
Sogleich nickte Michael mehrmals und gerade als Benjamin mit einem Lächeln aufstehen wollte, hielt ihn Michael davon ab, indem er in an der Hose festhielt. Abermals beugte sich Benjamin runter und legte das Ohr fast auf die geschwollene Nase, um den Jungen besser zu verstehen.
„Nicht nur in der brüh?!“
Ein leises stöhnen war zu hören und Benjamin sah zur Seite. Ben hatte direkt ins das Tuch gespritzt und atmete schwer durch die Nase.
„Gern, wenn du Hilfe brauchst, dann sag Bescheid. Morgen früh, bevor wir frühstücken komme ich wieder zu euch.“
Man konnte kaum wegen des geschwollenen Gesichtes das Lächeln sehen, aber es war da.
Benjamin wartete noch kurz, bis Ben sich den Penis sauber gemacht hatte, dann nahm er das Tuch entgegen, den er von den Jungen überreicht bekam.
Nun stand er auf, zog die Decke über die Jungs hoch und sah sie an.
„Ich muss euch noch was gestehen.“
Benjamin wollte ehrlich zu den Jungs sein und ihnen noch was erzählen.
Wieder setzte er sich auf Bett und sah in die drei Gesichter.
„Also, Ben und Jan haben dich Michael und Loui zum Haus Rosé getragen, nachdem… es geschah. Ihr seid hier in Sicherheit und wir kümmern uns um euch, wie ihr drei gerade gesehen und gefühlt habt. Als ihr zu mir getragen wurdet, erzählte mir Sartesh über euch und eure Neigungen. Ich für meinen Teil, finde das nicht schlimm und wenn ihr euch zueinander hingezogen fühlt, dann macht das wenn ihr wollt. Aber… macht das nicht bei mir zu Hause, oder in unserer Anwesenheit. Meine Frau… braucht das nicht zu sehen. So… wie gesagt komme ich morgen Früh wieder vorbei, aber wenn ihr sonst wann dabei Hilfe braucht, dann sagt Bescheid. Ich bin immer für euch da. So… noch etwas bevor ihr schlafen geht.“
Benjamin ging zur Tür und öffnete sie, dann machte er die Laterne aus und durch den schwachen Kerzenschein im Flur, fiel sein Schatten ins Schlafzimmer.
„Ich bin auch Schwul und ich fand es ziemlich heiß…“, flüsterte er in den Raum und machte mit einem „Schlaft gut Jungs.“ die Tür zu.
Benjamin lehnte sich nach hinten gegen die geschlossene Tür. Er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er sich den Jungs geöffnet hatte. Doch sie hätten es sowieso erfahren, wenn sie genesen und zu Tom und Sartesh gekommen wären. Aber nicht nur wegen dem hatte er ein schlechtes Gewissen, es war auch, weil er hoffte, dass die Jungs mehr mochten, als nur mit der Hand, mit seiner Pfote einen runtergeholt zu bekommen.
Er hatte ein schlechtes Gewissen wegen seinem Egoismus.
Aber er konnte sein schlechtes Gewissen etwas besänftigen, indem er sich selbst die Linie zog, dass er nur dann weiterging, wenn es die Jungs auch wirklich wollten. Ja, so konnte er mit sich selbst ins Reine kommen.
Julia war in der Küche und dorthin wollte er nun auch gehen. Im Kerzenschein stellte er sich zum Herd und entfachte von neuem das Feuer.
Nebenbei hatte er einen kleinen Kübel vorbereitet, wo er die drei Tücher reintat. Schnell wurde das Wasser milchig und er wusch darin die Tücher, bevor er sie dann abkochte.
Nachdem er den Topf mit Wasser auf den Herd gestellt und die Tücher reingegeben hatte, drehte er sich zu seiner Frau um, die gerade das Geschirr einräumte.
Er legte beide Hände auf ihre Schulter und ließ sie dann sanft an den Armen runtergleiten.
Sanft legte er seine Lippen auf ihren Hals und gab ihr einen Kuss voller Liebe.
„Wir sollten mit ihnen Morgen wirklich was unternehmen. Sie können nicht den ganzen Tag nur dasitzen oder liegen und nichts tun. Da gehen sie noch ein.“
Benjamin umschlang sie von hinten und legte den Kopf auf ihre Schulter.
„Du hast Recht. So kommen sie vielleicht auch auf andere Gedanken. Aber viel werden sie nicht sehen, bis auf Ben.“
„Schon, aber etwas Sonne könnte ihnen gut tun.“
„Ich schau mir das morgen an. Aber viel Hoffnung habe ich nicht, da jetzt erst die Schwellung so richtig kommen wird. Aber ja, Sonne würde ihnen gut tun.“
„Ok, dann wäre das auch geklärt, ach übrigens, ich werde morgen Daniel wieder in die Schule schicken und er schläft schon.“
Am liebsten hätte Benjamin mit der Zunge geschnalzt, doch andererseits hatte er nun Zeit für seine Frau und er war gerade so geil.
„Dann haben wir jetzt endlich Zeit… für uns zwei, oder?“
Julia senkte die Arme, als Benjamin leicht in ihren Hals biss und sie nun fest nach hinten drückte. Sie spürte, wie heiß und pochend geil Benjamin war.
„Nicht… in Julians Bett… sie hören uns vielleicht…“
Benjamin riss sich gleich von ihr los und machte schnell, aber leise, die Küchentür zu. Julia sah am Fenster Benjamins brennende Augen und wie er sich die Hose schon fast runterriss. Als sie die Hände auf ihrer Hüfte spürte, lehnte sie sich gleich nach vorne über die Arbeitsplatte. Sie bettet ihren Kopf auf die Arme und auf den Teller in den Händen und gleich danach, wurde ihr Rock hochgezogen und zwei gierige Hände legten sich gezielt auf den Rand ihres Höschens.
Mit Gewalt wurde das Höschen runterzogen und gleich darauf, spürte sie die Hitze der Eichel, die zwischen ihren Schenkel entlangglitt. Als die Eichel über ihre Schamlippen fuhr, schloss sie die Augen und ließ ein helles *MOOAH* von sich.
Mehrmals machte dies Benjamin und verteilte seine Vorfreude auf ihre Lippen und bevor sie wieder etwas von sich geben konnte, stieß ihr Mann in sie rein. Sie riss den Kopf hoch und ihre Pupillen krampften nach hinten.
Sie wunderte sich immer wieder, wie groß und dick sich Benjamin in ihr anfühlte und wie sich Benjamin verändert hatte, seit er sich ihr geöffnet hatte. Er nahm sie jetzt ohne Gnade, ließ den Trieb freien Lauf und brachte sie so, stöhnend immer wieder in neue Höhen. Er hämmerte den Penis in sie rein und der Orgasmus den sie gleich bekam, brachte sie sogar zum abspritzten.
Dadurch glitt Benjamin noch einfacher in ihr rein und sie wurde von einem Orgasmus, zum nächsten getragen. Noch bevor der letzte abflachte, bahnte sich schon der nächste an. Was sie aber besonders heiß machte, war, wie sich Benjamin an ihrer Hüfte festkrallte und wie sie quasi als Lustobjekt benutzt wurde. Er wollte sie ficken, hart, bestialisch und ohne Hemmung.
Und sie konnte nichts dagegen tun, außer dem Kopf hin und her zu wälzen und sich in den Arm zu verbeißen. Sie war sprichwörtlich unfähig irgendwas anderes zu machen, außer gefickt zu werden. Es fühlte sich eine Ewigkeit an, so lange wurde sie von Benjamin mit den harten und glühend heißen Penis gefickt, bis sie ein zittern an dessen Hüfte spürte.
Noch ein paar Mal rammte er den Penis in sie rein und durch das Beben an Benjamins Hüfte und das krampfhafte nach vorne drücken von ihm, kamen sie beide gleichzeitig zum Orgasmus. Sie teilten sich sogar die Länge und sie spürte die Wärme des Samen, das in sie gepumpt wurde.
Gleichzeitig stellte sie sich vor, wie nun Sartesh als nächste kommen würde.
Diesen Gedanken, fand sie in dem Moment, ziemlich geil.
Doch, als der Orgasmus abflaute, merkte sie, wie erschöpft sie durch die paar Minuten mit Benjamin war. Auch ihr Liebster, schnaufte und atmete schwer. Sie gaben sie noch die Zeit der Ruhe und der Erholung und in der Zwischenzeit, behielt Benjamin den Penis in ihr drinnen, bis er schlaff rausflutschte.
Das war auch neu, seit sie hier arbeiten und wohnen und das, fand sie auch ziemlich geil.
Dann wurde sie am Bauch umschlungen und aufgerichtet. Sie spürte den Samen, der langsam runterwanderte, aber das war ihr nun egal, ald sich Benjamins Lippen auf ihre legten. Sie küssten sich mehrmals und dann hörte sie ein gehauchtes „Ich liebe dich so sehr mein Schatz.“
Das fegte alle Zweifel davon, die sich in den letzten Stunden angehäuft haben. Sie wusste, dass Benjamin an ihrer Seite war. Mit ihm alles bewältigen wird und nur das Beste für die Familie wollte.
Sie kuschelten nach der Liebesbekundung und sahen aus dem Fenstern. Es regnete wieder und das ziemlich stark. Der Hof war nur schwach durch zwei Laternen beleuchtet und dabei, fiel ihr gerade wieder etwas ein. Sie hatte Tom ja um etwas gebeten, doch sie hatte das bis jetzt vergessen.
Das würde sie am nächsten Tag ansprechen, denn nun, war sie müde und wollte sich eigentlich nur hinlegen und etwas lesen.
Dann hörten sie das Wasser kochen und Benjamin löste sich langsam von ihr.
Sie sah am Küchenfenster, dass Benjamin die Hose aufhob und es auf einem Stuhl legte, um sich dann dem Topf zu widmen.
Mit einem Holzstück stocherte er im Topf rum und da, wollte sie was wissen.
„Hat es dir gefallen ihnen… zu helfen?“
Benjamin antwortete nicht.
Julia drehte sich um und ging zu ihren Mann. Neben ihm stehend sah sie in sein Gesicht und dort sah sie ihn Kämpfen.
Sie legte beide Hände auf seine Hand, die im Topf herumstocherte, um ihn dann zu sich zu drehen.
Er vermied den Augenkontakt und sie wusste, dass dieses Thema gerade sehr schwer für ihn war. Benjamin wechselte zwischen guten und schlechten Zeiten ab und gerade jetzt, hatte wohl Benjamin eine wirklich schlechte Zeit.
„Sprich mit mir, bitte. Ich bin für dich da und höre dir zu. Ich weiß wie du dich fühlst und ich habe das gleiche durchgemacht.“
Benjamin sah kurz hoch in ihre Augen und sie sah, wie zerrissen er war.
Bevor sie was sagen konnte, wandte sich Benjamin von ihr ab und ließ sie alleine in der Küche stehen. Von allen Dingen, machte sie sich am meisten Sorgen über Benjamin. Ihr Mann hat sich so schnell in der kurzen Zeit gewandelt, dass sie Sorgen hatte, wie es wohl um den geistigen Zustand stand. Sie wollte wirklich für ihn da sein und einfach nur zuhören. Denn sie hatte gerade den Fehler gemacht, wovor Sartesh sie gewarnt hatte.
Sie hatte gerade Benjamin gedrängt zu sprechen.
Deswegen ging sie ins Wohnzimmer und setze sich einfach stillschweigend neben Benjamin, der sich mit den Armen auf den Knien abgestützt hat und das Gesicht in den Händen vergraben hatte.
So saßen sie eine lange Zeit da und währenddessen, hatte sie nur eine Hand auf die Schulter von Benjamin gelegt.
„Sogar mehr…“
„Da, er spricht!“
„Es war richtig geil und… und… ich hasse mich deswegen. Wie konnte ich das nur geil finden. Sie sind Jugendliche, die Hilfe bei mir suchen. Ich muss mich doch um sie kümmern, sie versorgen und gesund Pflegen. Wie konnte ich nur… Dann habe Ich ihnen angeboten, dass ich auch in der Früh komme und sie sagten zu… ich bin so schrecklich… ich komme bestimmt in die Hölle.“
Sie verstand ihn vollkommen. Auch sie fand es jetzt gerade ziemlich hässlich und eklig, doch sie war nicht Benjamin. Sie kannte seine Gefühlswelt nicht.
„Aber ich habe sie gefragt und sie haben zugesagt… sag mir Julia, wieso fühle ich mich so schlecht deswegen. War es, weil ich den ersten Schritt gemacht habe, oder weil ich es geil fand…?“
Hilfesuchend sah er sie an und es tat ihr im Herzen weh, wie sehr das Thema Benjamin zu quälen schien.
„Ich weiß es nicht mein lieber Mann, aber wie wäre es, wenn du einfach Arbeit und Privates trennst. Ich… muss dir gestehen, dass ich da auch nicht weiter weiß, aber versuch es so zu sehen. Trenne es einfach und wenn die Jungs es wollen, dann gib es ihnen. Ich bin dir deswegen nicht Böse und vielleicht kannst du so besser damit zurechtkommen.“
Benjamin sah noch verzweifelter zu ihr und es sah so aus, als ob sie den Kampf in Benjamin noch mehr entfacht hätte. Nun war sie es, die verzweifelt war. Sie fühlte sich so hilflos und Benjamin neben ihr versank immer mehr in Selbsthass.
Und da, hatte sie eine Idee. Vielleicht nicht die beste, aber nur so konnte sie Benjamin aus dem Strudel befreien. Gleichzeitig könnte sie sich auch etwas informieren.
„Komm!“
Sie packte Benjamin an einem Arm und zerrte ihn mit sich. Sie zerrte ihn aus der Wohnung, durch den Flur und die Treppe hinunter. Eine einzelne Kerze brannte in der Küche und die stammte aus dem Büro des Küchenchefs, wo auch ein fauchen und stöhnen zu hören war, neben dem Schattenspiel, das die Kerze verursachte. Sie ignorierte die Schatten, die so wirkten, als würde ein Löwe eine Löwin begatten.
Die Luft war frisch und laut prasselte der Regen runter.
Dann sah sich sie um, da hörte sie von hintern sich, wo sie ihn hinbringen wollte. Aber sie Antwortete darauf nicht, weil er es selbst gleich sehen wird. Denn hatte sie ihr Ziel rechts erspäht. Aus einer der Stallungen kam Laternenschein raus und dorthin ging sie nun auch mit Benjamin. Als sie näher kam, hörte sie schon Stimmen. Sie klangen so fröhlich und sie wurde sofort neidisch, weil es das Gegenteil war, was in ihrer Wohnung herrschte.
Sie schluckt sehr schwer, als sie auf der Veranda in die Stallung sah. Links an der Wand entlang, sah sie sehr viele Jungs von Tom. Sie unterhielten sich, zumindest ein kleiner Teil, der Rest aber, stöhnte, grunzte, wand sich, genoss, oder machte andere undefinierbare Geräusche, während sie Sex hatten, oder Bliesen, oder vieles anderes mit dem Gesicht, den Händen, den Pfoten, oder der Zunge machten.
In der Mitte des Raumes, saß ein erwachsener roter und breitschultriger Drache, der gerade einen Sergal zwischen den Beinen mit den Händen im Schritt verwöhnte. Neben ihn saß eine dunkle und hellbraune Echse, die das gleiche mit einem Löwejungen machte. Um sie herum, saßen um die zehn Jungs und sie schienen zu warten, bis sie dran kämen.
Rechts in der Stallung lag an der Wand eingerollt ein Allosaurus, der die Augen geschlossen hatte und zu schlafen schien. Und ihr gegenüber lag ein Drache auf dem Bauch und mit erhobenen Kopf, der sie gerade in die Augen zu starren schien. Vor dem Drachen, saß Tom, der gerade mit Jan auf den Schoß zu reden schien. Neben Tom saß ein gut gebauter Greif und als sie etwas besser hinsah, stockte ihr der Atem. Es war Kommandant Albrecht, der auf jemanden gemütlich saß und eifrig einen Penis der aufrecht vor ihm stand, zu massieren schien.
Der Geruch der aus dem Raum strömte, brachte augenblicklich ihr Blut in Wallung. Nein, es war ein Sturm, der zu toben anfing. Es roch pur nach Männchen hier drinnen und nach dem Geruch, das Benjamin im Schritt hatte. Der Geruch versprach Sex, extremen, geilen und leidenschaftlichen Sex.
Nur sehr schwer, konnte sie sich zusammenreißen und einen vorsichtigen Schritt in den Raum wagen.
Der Drache ihr gegenüber schnaufte laut aus und gleichzeitig hörte man ein summen im Raum das sich so anhörte, als würden tausend Messer gegeneinander reiben.
Es wurde Augenblicklich still im Raum und alle Augenpaare richteten sich auf sie beide.
Nur einer bewegte sich jetzt und das war Albrecht. Sofort sprang er auf und drehte sich zum Drachen um. Ein Blick, eine Handbewegung reichte aus und der Drache beruhigte sich wieder.
Es war auch Albrecht, der zu ihr geschritten kam und einen Meter vor ihr stehen blieb.
Sie erfasste ihn mit einem Blick und sie stempelte ihn als heißer als heiß ein. Er war Muskulös, aber nicht zu sehr. Schmale Taille, breit Schultern. Was sie aber fast zum Verlust des Verstandes brachte war, wie gut bestückt der Kommandant war. Die Hoden waren so groß wie ihre Faust, der Penis, der halb rausragte, lud zum Verschlingen ein und dann der Duft, der zu ihr strömte, ließ sie fast taumeln. So herb, so einladend, so geil war der.
„Julia!“
Kommandant Albrecht ging in die Hocke, um mit ihr auf Augenhöhe sprechen zu können. Doch ihr Blick ging zuerst zu den zwei Hoden, die tief hingen und sie fragte sich, wie schwer sie waren und auch, wieviel Samen sie wohl am Tag produzieren würden. War es ein halber Liter, ein Liter, oder fünf. Sie wusste es nicht, aber sie wusste, dass es eine Menge war.
„Kommandant, ich möch-…“
„Ich bin nur noch Albrecht und kein Kommandant mehr.“
Das, verschlug ihr sogar den Atem. Schlagartig fragte sie sich, wer Frieden im Land halten möchte. Wer über die Straßen Patroulieren würde und wie wohl die Gesetztes Lage im Land werden würde. Kommandant Albrecht war als Besonnen angesehen und als Macher und Beschützer der Schwachen. Vielleicht war es auch ihm zu verdanken, dass Homosexualität nicht unter Strafe stand.
Das würde sie später abklären, doch nun war Benjamin für sie wichtiger.
„Albrecht, ich möchte zu Tom wenn es geht.“
„Natürlich Julia, bitte, komm.“, wie von einem Ritter gewöhnt, bot er ihr die Hand und sie ergriff die Hand zart. Und zart war der griff, als Albrecht aufstand und sie beide zu Tom führte.
Sie ignorierte die Blicke und konzertierte sich auf Tom.
„Du kennst ja Rath.“
Albrecht hob die Hand und zeigte auf den großen schwarzen Drachen.
Abermals verschlug es ihr den Atem.
„Das soll Rath sein?“
Albrecht nickte freudig.
„Wie kann das sein… als ich ihn das letzte Mal in der Hand Hatte, war er gerade einmal so groß wie eine Katze.“
„Da war er auch nur eine Woche alt Julia.“
Julia sah wieder zu Rath hinauf und neugierig senkte der Drache das Haupt. Der Sog des Einatmens war gewaltig und mehr als nur warm, war der Atem, als der Drachen ihn wieder rausblies. Kurz darauf, senkte Rath das Haupt noch weiter und rieb leicht die Nüstern an ihr.
„Er erinnert sich noch an dich, wie du mit ihm fangen gespielt hast, oder wie du ihn in den Schlaf wiegtest. Er hat ein sehr gutes Gedächtnis und sowas schönes vergisst er nicht.“, Julia kamen die Tränen, weil sie gerade realisiert hatte, wie schnell die Zeit vergangen war. Sie umarmte Rath an der Schnauze und gab ihn einen sanften Kuss auf die Nüstern um ihn zu zeigen, dass auch sie sich an ihn erinnert.
Als sie Rath losließ, war sie kurz in Gedanken versunken, als sie aber Toms Stimme hörte, kam sie wieder zu sich.
„Hallo Julia.“
Julia sah runter zu Tom. Tom hatte Jan auf dem Schoß sitzen und die rechte Hand massierte gemütlich Jans Penis in der Felltasche. Der Junge zerfloss quasi mit geschlossenen Augen in Toms Schoß und hatte gemütlich die Beine gespreizt.
Dann erkannte sie, dass sich Jan zumindest einmal über Toms Pfoten ergossen hatte und womöglich kurz vor dem zweiten Orgasmus stand.
„Ähm… ja… hallo Tom. Dürften wir mit dir reden?“
„Natürlich, bitte setzt euch doch.“, Tom zeigte vor sich hin und Julia setzte sich prompt und zog Benjamin mit sich. Da setzte sich auch wieder Albrecht hin und erst da erkannte sie, dass sich Albrecht auf zwei Oberschenkel gesetzt hatte und sogleich den Menschenähnlichen Penis in die Hände nahm, um wieder daran rauf und runter zu reiben.
Es klingelte leicht hinter Albrecht und ein stöhnen war zu hören.
„Also… Benjamin hat ein dringendes Problem. Aber am besten wäre es, wenn er selbst davon erzählt.“
Tom sah an ihnen vorbei.
„Weiter machen und seid etwas leiser wenn es geht, wir haben Gäste!“, sagte Tom laut und erst da fiel Julia auf, das es, seit sie den Raum betreten haben, stille herrschte und nachdem Tom das gesagt hatte, kamen wieder die Geräusche auf, die sie vorher, vor dem Betreten des Raumes hörte.
Erst dann, sah Tom zu Benjamin und zu ihrer Überraschung, fing Benjamin zu weinen an. Was sie noch mehr überraschte war, das Tom, nachdem er Jan vom Schoß aufhob und an Albrecht überreichte, Benjamin zu sich winkte und das Benjamin aufstand und sich in Toms Arme warf.
Man konnte an den Muskeln in den Oberarmen sehen, wie sehr Tom, ihren Mann drückte. Und sofort schien es zu wirken. Es reichte wohl nur die feste Umarmung von Tom, um Benjamin zu beruhigen und das fand sie mehr als nur Interessant.
Dann sah Tom zu ihr rauf und sie verstand. Sie wollte schon aufstehen und nach Sartesh sehen, doch Benjamin sagte etwas, was sie sehr berührte.
„Nein, geh nicht Julia.“
Überrascht sah Tom runter, doch dann sah man ihn lächeln und lächelnd, sah er zu ihr auf.
„Was ist denn mein kleiner starker Fuchs?“
Dieser Satz zauberte ein Lächeln auf Benjamins Gesicht und bevor er Antwortete, machte sich Benjamin in Toms Schoß gemütlich. Nebenbei bemerkte sie, wie Albrecht, Jan zwischen den Beinen hatte und wie sie nun beide auf den Körper unter ihnen saßen und auch gemeinsam den Penis verwöhnten. Kurz darauf stöhnte es wieder hinter Albrecht und der Penis fing zu pochen an, bevor eine Flut Samen aus der Eichel geschossen kam. Jan und Albrecht beugten sich runter und ließen den Samen in den Maul und den Schnabel schießen. Wobei ein Gutteil auf ihre Gesichter landete.
Nun saß auch Benjamin gemütlich auf Toms Beinen und amtete einmal schwer und gelassen aus, als beide Hände in Benjamins Schritt verschwanden. Sie bewegten sich nicht, aber allein die Berührung ließ wohl Benjamin entspannen.
Dann fing Benjamin zu erzählen an. Die Stimme wirkte Düster und es schien, als ob die Stimme direkt aus seinen Herzen stammte. Das bemerkte auch Tom und dessen Gesicht zeigte, wie besorgt er war. Als dann Benjamin zu Ende erzählt hatte, dachte Tom still nach.
Doch dann fing er zu lächeln an.
„Also… Benjamin. Die Jungs sind verletzt und unter deiner Obhut…“
Benjamins Gesicht verfinsterte sich noch mehr und man sah ihn an, wie er kurz vorm weinen war.
„ABER!... du hast ihnen nur einen runtergeholt… ich hätte mehr von dir erwartet!“
Da sahen Benjamin und Julia völlig überrascht zu Tom rauf, unfähig irgendwas zu sagen, außer einen „HÄ!“.
„Schaut ihr beiden, es ist so. Ich war in der gleichen Situation wie ihr, aber ihr vergisst andauernd, dass wir ein Freudenhaus sind. Die Jungs sind Sklaven, Sexsklaven. Doch jeder macht es gerne und spreizt für jeden Penis die Beine. Sie lieben es und können nicht genug davon bekommen. Und nun, was ich meinte ist, das ich in der gleichen Situation war.“
Julia, die vorher geschockt von Toms Aussage war, hörte nun wirklich Interessiert zu. Denn sie wusste, dass Tom alles andere als dumm war und jede Aussage die er gesagt hatte, traf auch ein.
„Die vier Brüder sind zu uns gekommen, freiwillig. Klar, ihnen ist furchtbares wiederfahren, aber nur aus dem Grund, weil sie ihre Eltern preisgegeben haben, dass sie aufeinander stehen und schwul sind…“
Julia mochte den Ausdruck *Schwul* nicht, das es von den Menschen stammt, aber er war kurz und präzise und sagte alles aus, was es aussagen soll.
„… und infolge dessen, kamen sie zu uns. Versteht ihr das?“
Beide verstanden es nicht wirklich und schüttelten deswegen den Kopf.
„Ok, sie haben sich entschieden zu uns zu kommen, um Sex, Penisse, Hintern und das stöhnen zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen. Sie wollen nicht das Leben dort draußen, sie wollen hier Leben und dafür haben sie ihre Freiheiten aufgegeben. Gerade jetzt ist ein Bote auf dem Weg zu ihren Eltern, um die Verträge auszuhandeln und ich vermute, dass er auch noch heute Nacht zurückkommen wird.“
Nun sah Tom runter zu Benjamin.
„Du bist Schwul und liebst deine Frau innig. Ich rieche doch bei euch, das ihr erst vor kurzem Sex hattet, also solltest du dir darüber keine Gedanken machen, dass du deswegen vielleicht deine Frau betrügen würdest. Denn sie und du ihr, vertraut euch völlig und das ihr beide bei mir seid, zeigt es mir auch. Also Blas den Brüdern den ganzen Tag, reite sie, wenn du willst, oder fick sie den ganzen Tag, wenn sie das wollen und es die Gesundheit zulässt, denn genau dafür sind sie gekommen. Du bist Arzt, ja, aber nach der täglichen Versorgung bist du auch ein Männchen mit gelüsten und sie auch. Also halte dich nicht zurück und zeig ihnen als Empfang, was sie hier erwartet.“
Julia war völlig aufgewühlt über das gesagte. Denn Tom hatte nur die Wahrheit gesagt und es laut ausgesprochen. Doch gerade jetzt, fühlte sie sich in der Reihe weiter nach hinten geschoben. Kurz sah sie rüber zu Jan und Albrecht, sie lachten leise und zeigen mit den Fingern auf das Gesicht des anderen. Sie lachten, weil sie den Samen des Männchens unter ihnen auf dem Gesicht hatten. So eklig, aber auch heiß, es aussah, so schön war es auch anzusehen, wie Jan lachte.
Jan hatte sich komplett gewandelt, seit er letztens seine Brüder besucht hatte. Er war nackt, war erregt und hatte überhaupt keine Scham, sich auch nackt und völlig erregt, zu zeigen.
Vielleicht lag es an Tom.
Sie erinnerte sich, wie sicher sie sich in seinen Händen gefühlt hatte. Wie die Hände nur eines im Sinn hatten, nämlich sie in Ekstase zu bringen. Wie die Hände völlig auf sie eingingen und nicht mehr aufhören wollten.
So direkt Tom auch war, so herzallerliebt konnte er auf einen eingehen. Seine Stärke war, auch die Schwächen zu zeigen, die er hatte. Wie letztens, als Keyn völlig betrunken in Toms Armen lag und er hilfesuchend bei ihnen anklopfte. Und hier und jetzt, sah man einen Tom, der nicht direkter sein konnte und ein dem Weg wies.
„Dann… sollten wir uns nicht so viel Gedanken über die Brüder machen, meinst du das?“
Tom schüttelte gleich den Kopf.
„Leider, haben sie was Schreckliches erlebt und das wird sie Zeichnen. Sie werden euch brauchen. Ihr müsst ihnen Zeit geben und gleichzeitig für sie da sein. Zeigt ihnen, das ihr für sie da seid und am besten in allen Belangen. Ich warne euch jetzt schon vor, die Nächte sind die schlimmsten. Achtet auf sie, wenn sie schlafen, denn die Alpträume die sie vielleicht haben werden, werden sie nicht mehr schlafen lassen.“
Julia bemerkte, dass auch Jan und Albrecht zuhörten. Jan, der von Albrecht von hinten um die Brust umarmt wurde, drückte die rechte Gesichtshälfte in den Oberarm. Dadurch konnte man nur die Hälfte der Trauer sehen, die sich auf Jans Gesicht wiederspiegelte.
Doch zum Glück war Tom für ihn da, denn er sah anscheinend fast alles. Nebenbei, sah Tom zu Jan und gleichzeitig wischte er ihn die Tränen von der Wange davon und gab ihm einen Kuss auf die Stirn, das nur eines aussagte, nämlich, dass er für ihn da war.
Aber Benjamin wirkte noch immer Nachdenklich und deswegen, fragte sie nach.
„Worüber denkst du nach?“
Benjamin sah nun sie beim Nachdenken an und sie konnte fast schon sehen, wie viele Fragen und Sackgassen sich in seinem Kopf bildeten. Etwas beschäftigte ihn enorm.
„Ich denke über dich nach? Julia, was denkst du darüber, wie siehst du das und… wie würdest du über mich denken?“
Sie hob die Augenbrauen und stellte sich dieselben Fragen.
„I-Ich… weiß es nicht. Sie… sind in Julians und Daniels alter und wenn du… ich… kann es nur aus Sicht einer Mutter sehen und das… naja… es wäre nicht sooo toll. Gleichzeitig… sind sie nicht unsere Kinder und wir versorgen sie gerade nur. Und da du auf Männchen stehst und gewisse Gelüste hast… ich weiß es einfach nicht.“
Da schaltete sich Tom ein.
„Julia, du solltest dich vielleicht in Benjamins Situation versetzten. Stell dir einfach vor, dass du die körperliche Lust ausleben willst, die du solange zurückgehalten hast und das du endlich frei sei kannst, ohne das dein Geheimnis, ein Geheiminis mehr ist. Jeder kennt es und weiß davon, wie würdest du dich fühlen, wenn dann in einem Zimmer in deiner Wohnung gleich drei Personen wären, die sich dir anboten würden und nach mehr Fragen würden? Und denk dabei nicht als Mutter, sondern einfach als erwachsenes Weibchen.“
Die Antwort war einfach und deswegen, konnte sie bei den Gedanken nicht mehr tun, als sich leicht auf die Lippen zu beißen.
„Und nun Benjamin, siehst du, egal welches Geschlecht, wir alle haben den Drang nach Sex.“
Erschrocken legte sie beide Hände auf ihre Schnauze, weil sie nicht geglaubt hatte, dass sie so leicht zu lesen war.
Julia gab sich geschlagen.
Sie legte beide Hände in den Schoß und sah Benjamin wieder an.
„Wie wollen wir das dann machen Benjamin?“
„So wie wir es abgesprochen haben mein Schatz.“
Dieser Satz half ihr und sie wusste durch den Satz, dass Benjamins Gedanken zu Ruhe gekommen waren.
„Gut, dann lasse ich dir noch dazu freie Hand bei den Jungs. Wenn sie es wollen und du gerade in der Stimmung bist, dann sag mir nur Bescheid, dass es etwas länger dauern wird. Ich muss ja den Tag planen. Wie zum Beispiel der Morgige Ausgang mit ihnen.“
„Ihr wollt was unternehmen?“, fragte Tom und sie beide sahen rauf zu Tom.
„Ja, wir haben das besprochen, aber noch nicht genau was. Ich dachte über ein Besuch im Museum nach.“
Tom dachte nach und sah sich dabei den ganzen Raum an.
„Wie wäre es… wenn wir stattdessen Morgen alle Baden gehen würden?“
Julia dachte über den Vorschlag nach und an sich, war der nicht schlecht. Er war sogar gut, sofern man eines bedachte.
„Aber wir wissen nicht, ob es Morgen nicht auch regnet.“
„Oh glaub mir, es wird morgen Schön.“
„Wie kommst du drauf?“
Tom sah zur Schulter, wo Max reingebissen hatte.“
„Meine Schulter pocht und das sagt mir, dass ein Wetterwechsel kommen wird.“
„Er hat Recht.“, Albrecht schaltete sich ein, der gemütlich den Kopf auf den von Jan gelegt hatte, während der Junge sich gemütlich nach hinten an ihn lehnte.
„Ich habe mir mal das Handgelenk bei einem Kampf gebrochen und seitdem, spüre ich auch jeden Wetterwechsel.“
„Daaaaannn… ist es wohl beschlossen, würde ich sagen. Gut, ich werde noch heute alles vorbereiten.“, sagte Julia.
„Ich ebenfalls, ich muss noch Bertl Bescheid geben, dass wir nach dem Frühstück das Anwesen verlassen werden und er soll uns was vorbereiten.“, sagte Tom und stand gleich auf. Julia, Benjamin, Albrecht und Jan, sahen alle gemeinsam nur auf eines, nämlich auf Toms schritt und den knackigen Hintern.
„Achso… ich werde gleich eine große Geschichte erzählten, wenn ihr wollt, könnt ihr hier bleiben und zuhören.“
Benjamins Kopf schoss gleich runter zu Julia und sie sah gleich die Freude in seinen Augen. Sie hatte auch nichts dagegen, es wäre sogar eine schöne Abwechslung.
„Gern, wir bleiben.“
„Gut, dann zieh dich aus Julia.“
Mit diesen Worten, ließ er sie im kalten Wasser stehen. Schon fast geschockt, ging ihr Blick Richtung Benjamin, der einfach nur doof grinste. Dann ging der Blick zu Albrecht, der sie interessiert ansah und zum Schluss sah sie Jan an. Er sah die Neugier in seinen Augen und genau deswegen, wollte sie es auf keinen Fall machen. Sie wollte nicht als Objekt der Neugier, der Gier fungieren.
Es ist eine Sache wenn das ein Männchen macht, aber eine ganz andere, wenn es ein erwachsenes Weibchen tat. Deswegen stand sie gleich auf, weil sie das nicht machen konnte.
„Julia!“
Dieser Ton, dieser Ton ließ sie anhalten. Er war absolut und zeigte von stärke und Dominanz. Kurz darauf hörte sie das Heu knirsche und wie jemand zu ihr ging und hinter ihr stehen blieb. Zwei große, warme Hände legten sich auf ihre Schultern.
„Weißt du...“
Die Daumen an den Händen glitten unter dem Teil ihres Kleides an der Schulter.
„… dass mir jemand gesagt hatte…“
Die Daumen zogen am Kleid und immer mehr von ihrer Schulter wurde sichtbar.
„… das man…“
„nun waren ihre Schulter sichtbar und allein das Gewicht ihres Kleids reichte aus, dass sie sich langsam entblößte.
„…Stolz auf seinen Körper sein soll…“
Ihr Kleid rutschte runter und fiel auf den Boden und dabei, wurde sie an der Schulter sanft umgedreht.
„Du bist so schön, Julia. Du hast nichts zu verstecken und genieße die Blicke, die dir zugeworfen werden, genauso wie ich es genossen habe, als du auf meinen Penis, meine Eier und auf meinen gesamten Körper gestarrt hast.“
Julia sah hoch und sah in zwei große gelb-goldene Augen, die so warm strahlten, dass sie sich darin verlieren konnte.
„A-Aber Julian…“
„Mach dir um ihn keine Sorgen. Er wird bestimmt große Augen machen, aber dich nicht anstarren, denn er hat gerade nur eines im Sinn.“
„Und was wäre es?“
Albrecht sah zur Seite in Richtung Kai. Da erblickte sie es. Sie sah Sartesh ab der Schulter aufwärts und wie der vornübergebeugt war und kurz vor ihm, sah er zwei dunkelbraune Pfoten und weit gespreizt waren die Zehen.
„Er hat gerade mit Julian… Sex?“
„Ja, ungefähr schon eine Stunde lang. Er hat sich mit ihm etwas zurückgezogen, damit sie alleine waren, wobei sie nicht ganz alleine sind, denn Marcel ist bei ihnen und muss zuschauen. Der arme, er darf sich dabei nicht berühren. Sartesh meinte, dass, wenn er mit Julian fertig wäre, der kleine Greif dann dran kommt.“
Benjamin stand nun auch auf und ging zu ihr hin.
„Du siehst so toll aus im Laternenschein.“
Überrascht sah sie dann ihn an und erschrocken sah sie dann nach hinten, da es komplett ruhig im Raum geworden war, bis auf die Stöhn Geräusche bei Kai.
Alle Jungs sahen zu ihr rüber. In ihren Blicke sah sie dir Neugier und in einige sogar die Lust. Sie wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte. Dann erst erblickte sie Tom, der gemütlich am Tor stand und lässig am Torrahmen angelehnt, zu ihr rüber sah.
Als sich ihre Blicke trafen, setzte er sich in Bewegung und ging gemächlich zu der Echse und zu dem Drachen hin.
Er sagte ihnen was und dann standen sie auf und ließen einen enttäuschten Sergal und Löwen am Boden liegend zurück.
Tom sagte noch was zu den zwei Jungs und ihre Enttäuschung, wandelte sich in Freude um. Sie sprangen auf und rannte gleich zu einem Wildhund jungen rüber, der neben einem Geparden lag und den gerade im Schritt verwöhnte.
Dann kamen der Drache, die Echse und Tom zu ihnen. Die Echse und der Drache schauten verwundert Julia an und von oben nach unten, wurde sie ausführlich gemustert.
„So, darf ich unsere Gäste für heute Nacht vorstellen. Das ist Benjamin und Julia Rivär. Benjamin ist unser Arzt und Julia ist seine heiße und wunderschöne Frau. Sie sind die Eltern von Julian und Daniel. Wobei Daniel heute nicht da ist.“
Der Drache und die Echse verbeugten sich leicht und höflich.
„Der geile und gutgebaute Drache ist Ratahl und neben ihm steht die geile Echse Barbos. Sie stießen gestern zu uns und sind nun auch Haus und Hof Stellvertreter.
„Es ist mir eine Freude, frau Rivär.“, sagte Barbos.
„Hallo Julia.“, sagte lässig Ratahl.
Tom bemerkte, wie lüstern Benjamin Barbos und Ratahl ansah. Gleichzeitig zog sich Benjamin auch das Hemd aus und ließ es auf das Kleid fallen.
„Gut, ich werde eine Geschichte erzählen und ich würde euch gerne darum bitte, es auch nachzustellen.“, Tom sah zu Albrecht, Ratahl und Barbos und auch zum Schluss, zu Benjamin.
Sie alle nickten, nur Benjamin sah verunsichert zu Julia.
„Mach ruhig. Ich bin gespannt, was sich Tom ausgedacht hatte für euch.“
Dann wandte sich Tom zu Julia und ging vor ihr in die Hocke.
Flüsternd, so, dass nur sie es hören konnte, fing er zu sprechen an.
„Julia, ich weiß wie schwer es dir gefallen ist und ich danke dir. Aber mach dir keine Sorgen um die Jungs, sie sind nur Neugierig und möchten nur mehr sehen, natürlich weiß ich von manchen, dass sie auch… Sex mit einem Weibchen haben wollen würden und es steht… dir frei dich fallen zu lassen. Und… sei stolz und schäm dich nicht wegen deinen schönen Körper, denn hier drinnen, tut es auch keiner. Sie wissen alle was sie haben, wie heiß sie sind und haben schon vor langem gelernt, damit auch umzugehen. Und, ich würde mich freuen, wenn du dich zu mir setzen würdest.“
Sie überhörte das mit den Jungs.
„Ich setzte mich gern neben dich und ich hatte das schon von Anfang an vor.
„Sehr schön.“
Tom stand auf und ging in die Mitte des Raumes. Zuerst sah er sich etwas um und nickte dann. Danach schnappte er sich die fünf Laternen im Raum und platzierte sie direkt in die Mitte des Raumes. Nun war es in der Mitte hell, bis es immer dunkler wurde und im Zwielicht endete.
Fünf Kerzen hatten nicht die starke Leuchtkraft um den Raum wirklich aufzuhellen, aber es reicht völlig aus für das, was er im Kopf hatte.
Natürlich haben das die Jungs auch mitbekommen und jeder sah nun stillschweigend und aufgeregt Tom an.
„Jungs, versammelt euch im Kreis, denn ich möchte eine Geschichte erzählen.“
Die Jungs sprangen auf und setzten sich im Kreis hin. Sie saßen im Zwielicht und machten es sich gemütlich. Julia konnte die ganzen Pärchen erkennen. Sie saßen fest umschlungen neben einander, oder hinter dem Lieben, um ihn von hinten zu umschlingen und dieses Bild, fand sie herzallerliebst.
Dann sah Tom zu Benjamin, Albrecht, Barbos und Ratahl und winkte sie zu sich.
Sie wurden von Tom unterwiesen und nickten dann am Ende. Sie sah in ihren Augen die Nervosität und auch, wie sie sich nun anders, interessiert ansahen. Dann verließ Tom den Kreis und ging zu der Wand hin, wo die Jungs vorher gelegen haben. Dort hob er ein Bündel auf und sie erkannte eine dünne Gestalt, die mit getreckten Armen gähnte.
Nun ging Tom zu ihr und bot ihr die Hand. So höflich kannte sie ihn nicht und dankend mit einem Lächeln, nahm sie das Angebot an. Sie wurde zum Kreis geführt, als sich Benjamin hastig um sah und dann den Kreis verließ.
Als sich Tom im Kreis hinsetzte und neben sich Keyn erblickte, grinste er breit und kurz darauf, kam schon Benjamin mit einer Decke zu ihr geeilt.
„Hab dir Platz gelassen Papa.“
„Danke mein Junge.“
Benjamin breitete die Decke neben Tom aus und Julia stieg auf die Decke und setzte sich wie eine Lady hin. Sofort erkannte er, das so, wie Julia saß und sich auf dem Arm abstützte, nicht gut und gemütlich für eine lange Geschichte war. Deswegen legte er den Arm um ihre Schulter und drückte sie sachte an sich.
Benjamin musste einfach grinsen, als er sah, wie Julia zu Tom rauf sah und Sekunden später, die Einladung annahm. Sie rutschte näher und lehnte dann gemütlich den Kopf auf Toms Schulter, gleichzeitig sah sie dann runter zum Bündel. Sie bekam einen Schreck und sah gleich rauf zu Tom.
„Das ist Batu und stieß auch gestern zu uns. Er ist auf dem Weg der Besserung. Nicht wahr Batu?“
Batu sah rauf zu Tom und nickte fröhlich.
„Batu, sag hallo zu Julia.“
Julias Herz zerfloss, als sie die süße Stimme hörte.
„Hallo Julia.“
Sie drei lächelten nun breit und es war Zeit für Tom. Er wollte die vier nicht länger stehen lassen.
„Ich möchte eine Geschichte erzählen. Sie beruht auf einer wahren Tatsache und spiegelt das wieder, was in jeden von uns vorging. Sie erzählt vom inneren Kämpfen, der Lust, von Trauer und natürlich, wer hätte das erahnt, auch von Sex und Liebe.“
Tom sah in die Runde und das gleiche tat auch Julia. Sie beide sahen die Jungs schmunzeln und wie sie sich allen in den Schritt fasten, oder es ihren beim Geliebten taten.
„Ich möchte eine Gesichte erzählen über zwei Paare, die nicht unterschiedlicher in ihren Leben sein konnten und sich am Ende trafen um sich Gemeinsam dem Schrecken zu stellen. Ihr habt richtig gehört, es wird auch eine Abenteuer Geschichte.
Da hörten sie beide schon, wie die Jungs ganz leise Jubeln und sie waren sogar noch aufgeregter, als zuvor.
„Also ich fange an. Hört zu und lasst eure Phantasie mitspielen.
„Es war einmal vor einer nicht so geraumen Zeit, ein Zeitalter des Schreckens, des Tötens und der Gewalt. Und in dieser Zeit, gab es in einem Königreich namens Astolia, einen Prinzen. Er war ein prächtiger Greif.“
Albrecht verbeugte sich und die anderen drei machten nun Platz.
„Er war ein Prinz voller Güte, voller Mitgefühl. Doch, er war anders als sein Vater. Denn sein Vater war brutal, voller Zorn und herrschte wie ein Imperator über das Volk. Aber der Prinz sah es als selbstverständlich an, wie sein Vater herrschte. Bis er eines Tage einen weiteren Diener bekommen hatte. Dieser Diener war ein kleiner Fuchs.“
Nun kam Benjamin in die Mitte und verbeugte sich knapp und war völlig nervös.
„Ihr habt richtig gehört. Der Prinz wusste nicht, dass er voller Güte und Mitgefühl war, bis er den Diener kennengelernt hatte. Am Anfang nahm ihn der Prinz nicht einmal war, während der Diener den Raum sauber machte, oder die feinen Kleider von Boden aufhob.“
Albrecht stand stolz und mit verschrenkten Armen da uns starrte über Benjamin, während Benjamin so tat, als würde er den Boden kehren, oder etwas von Boden aufheben.
„Bis eines Tage der Greif in der Wanne saß und der Diener den Greif die Brust wusch.“
Albrecht setzte sich hin uns sah zu Benjamin. Schwer schluckend setzte sich Benjamin hinter Albrecht auf die Knie hin und darauf, lehnte sich der Greif nach hinten. Zittrig waren die Hände, die dann über die Brust strichen.“
„Der Prinz genoss die Behandlung förmlich und auch der Diener, schien das zu gefallen.“
Einige Jungs, die Benjamin von der Seite sehen konnten, kicherten leise. Denn man konnte die Eichel sehen, die langsam die Felltasche verließ. Was aber sofort auffiel war, dass das Benjamin nicht störte, auch das kichern brachten ihn nicht aus der Ruhe. Er schien das Schauspiel verstanden zu haben und ging in seiner Rolle auf.
„Es gab Gerüchte über den Prinzen, aber die wurden nie laut ausgesagt. Natürlich wusste der Diener nichts davon und der Prinz behielt sein Geheimnis für sich. So vergingen einige Jahre und der Vater des Prinzen wurde immer älter, bis es Zeit für den Prinzen wurde, König zu werden. In der Zwischenzeit durfte nur noch der Diener den Prinzen waschen, weil der Diener kleine zarte und weiche Hände hatte, die sonst kein anderer Diener hatte. Dann kam die Krönungszeremonie. Am Tag der Krönung, Jubelte das Volk, weil sie hofften, dass der neue König mit ruhiger Hand herrschen würde. Doch so weit kam es nicht.“
„Am Abend desselben Tages gab es eine große Feier. Es gab Braten, Wild, Pasteten und wunderschönes warmes und frisches Brot. Der Wein floss, genauso wie der Branntwein. Die Stimmung war heiter und der Diener war Glücklich, den ehemaligen Prinzen und nun König, so glücklich zu sehen.“
Albrecht setzte sich in den Schneidersitz auf und tat so, als würde er ein Festmahl zu sich nehmen und hinter ihm, setzte sich Benjamin auf die Knie und lächelte breit den Greif zu.
„Dann hörten sie es, ein gepolter. Schreie und die Wachen vor dem Saal stürmten rein und schrien „WIR WERDEN ANGEGRIFFEN!“
Albrecht sprang auf und sah sich um, auch Benjamin tat es und ging ein Schritt näher zum ihm.
„Der ehemalige König schnappte sich seinen Sohn und zerrte ihn davon. Hinter dem Thron gab es eine Geheimtür und voller Treue und Hingabe zu seinen Herren, folgte der Diener den Prinzen. Brutal wurde der König von seinen Vater in den Gang gestoßen und hinterher kam schon fast der Diener geflogen. Er landete in den Armen des Königs.“
Benjamin atmete etwas schneller, nachdem sich Albrecht umdrehte und leicht für ihn die Arme öffnete. Mit einem Satz, sprang Benjamin in die dargebotene Brust und wurde sofort von zwei starken Armen und der weichen Brust empfangen. Sie beide sahen sich an.
„Als der König seinen Diener auffing, spürte er den warmen Körper in seinen Armen und wie der vor Angst erzitterte. Dann hörten sie schreie durch die Tür und der König verstand, dass sie nun gehen müssten, ansonsten wären ihre Stunden gezählt. Er ließ den Diener runter und ihn am Handgelenk packend, rannten sie.
Albrecht ließ Benjamin runter und hielt im am Handgelenk, dann fingen sie zu stampfen an.
„Als sie den langen Gang verließen, standen sie vor einer brennenden Stadt. Dämonen flogen durch den Mondscheinerhellten Himmel und überall sah mein leid und Tot. Der König, der alles in einer Nacht verloren hatte, vergoss still Tränen über den Verlust seines Vaters und des Königreichs. Doch dann, packte der Diener den ehemaligen König am Handgelenk und mit ihm im Schlepptau, flohen sie durch die Kanalisation aus der Stadt.“
Nun waren die Rollen vertausche und Albrecht stapfte hinter Benjamin und rieb sich theatralisch die Augen.
„Der Diener brachte den König nach einem Gewaltmarsch und einige Meilen von der Stadt entfernt, in einen Waldstück, wo eine kleine Hütte stand. Es brannten Lichter in der Hütte, doch es war niemand drinnen. Der Diener rief nach jemand, doch es kam keine Antwort zurück. Man sah sofort den Diener an, wie er am Boden zerstört war. Der ehemalig König sah das auch und er fragte ihn, wieso er so traurig war.“
Albrecht ging vor Benjamin in die Hocke und legte ihn eine Hand auf die Schulter.
„Doch der Diener schüttelte langsam den Kopf und lächelte leicht. Statt zu sagen, was los war, sagte er stattdessen, dass sich der König erholen soll und etwas schlafen sollte. Sie sahen sich danach noch etwas länger an und der König versuchte in den Kopf des Dieners zu gelangen. Doch er konnte es nicht, denn er kannte ihn nicht, er kannte nicht einmal seinen Namen, seine Vergangenheit, einfach nichts wusste er über ihn. Das ließ ihn erschrecken, denn so gesehen, hatte ihn eine fremde Person das Leben gerettet. Aber weil er noch so betrunken war und noch der Schreck in den Gliedern hatte, nahm er das Angebot an. Der Diener machte genau das, was er in den letzten Jahren getan hatte, nämlich sich um seinen Prinzen und nun König von Nichts, zu kümmern. Er zog ihn aus und wusch ihn am ganzen Leib.“
Beide sahen Tom ganz kurz an, ohne das Schauspiel zu unterbrechen. Besonders Benjamin ging nun wirklich in der Rolle auf. Imaginär zog er Albrecht aus und fing hinten so zu tun, als würde er ihn waschen. Die Hände wanderten von der Schulter über den Rücken, dann zum Hintern und Albrecht schloss dabei langsam die Augen.
Tom hörte Linus Glocke hinter sich und kurz darauf, spürte er dessesn Brust auf seinen Rücken und wie Linus dann den Kopf auf ihn legte. Es fühlte sich schön an, wie sich links von ihm Keyn an ihn schmiegte, dann von hinten Linus und rechts Julia, die gebannt zusah und zuhörte. Mittlerweile arbeitete sich Benjamin nach vorne, nachdem er die Beine und Pfoten von hinten sauber gemacht hatte. Benjamin kam an der Taille an und umging den Schritt, um sich dann kniend den Beinen und Pfoten zu widmen.
„Nachdem er ihn gewaschen und abgetrocknet hatte, bereitete der Diener das Bett vor. Es gab nur ein etwas größeres Bett im Raum, wo zwei Kissen und eine Decke drauf waren.“
Einige Jungs wischten sich die Tränen weg. Tom hatte erwartet, dass manche schon dahinter kommen würden, wieso der Diener so traurig war.
„Wie er es immer getan hatte, deckte der Diener ihn zu und wünschte ihn gute Nacht.“
Benjamin sah sich um und huschte kurz aus dem Kreis, um sich eine Decke zu schnappen. Währenddessen legte sich Albrecht auf die Seite und wurde kurz darauf von Benjamin zugedeckt. Hingebungsvoll, verneigte sich Benjamin dann.“
„Da es aber nur das einzige Bett war, blieb den Diener nur ein Stuhl, oder der Boden. Er entschied sich für den Stuhl.“
Benjamin setzte sich neben Albrecht hin und schloss müde die Augen.
Nachdem der König eingeschlafen war, konnte der Diener endlich seinen Gefühlen freien Lauf lassen. Still vergoss der Diener die ganze Nacht Tränen, bis es Morgen wurde und es Zeit wurde, das sein König, sein Prinz was zu essen bekam.“
Benjamin hatte kurz so getan, als würde er weinen, um dann aufzustehen.
„Er suchte leise in den Schränken nach essen und das einzige was er fand, war eine Handvoll Haferflocken. Ohne weiter nachzudenken, kochte er die Haferflocken leise am Herd mit etwas Wasser auf. Es reicht nur für eine Person und ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, weckte er den König auf, um ihn dann zu sagen, dass das Frühstück bereit war.“
Benjamin schüttelte Albrecht leicht an der Schulter und gähnend richtete sich er sich auf, um dann zu nicken und so zu tun, als würde er etwas essen.
„Der Deiner konnte nicht anders, als den König beim Essen zu zusehen und zu lächeln. Nachdem der König gegessen hatte, wusch er das Geschirr, um danach etwas Passendes für den König zum Anziehen in den Schränken zu suchen. Das was er fand, war alles zu klein für den König, also kümmerte er sich darum, dass es passte und es dauerte nicht einmal eine Stunde, bis der König neue Kleidung hatte. Es waren im Vergleich zur letzten Montur, schlichte Sachen, aber sie passten.“
Albrecht sah sich von allen Seiten an und Benjamin verbeugte sich und lächelte breit.
„Gleichzeitig, packte der Diener einen Sack. Denn er hatte sich in der Nach auch Gedanken darüber gemacht, wie es nun weitergehen würde. Hier im Wald, würden sie sterben, denn er war nicht der Jäger und auch kein Bauer und deswegen, mussten sie in die nächste Stadt reisen. Doch sie war zwei Tage entfernt. Er packte Feuersteine und Stahl ein und die einzigen zwei Trinkschläuche, die im Haus waren. Dann erklärte er den König, was er vorhatte.“
Wieder flossen ein paar Tränen bei den Jungs.
„Nachdem der König zugesagt hatte, brachen sie los. In den ersten Stunden auf ihrer Reise, sahen sie überall Leichen, doch von Dämonen war nichts zu sehen. Doch dann sahen sie frische Leichen und Abdrücke im Schlamm. Sie waren gewaltig und zeigten was für eine gewaltige Bestie die Bauern und reisenden abgeschlachtet hatte.
Als es Nachmittag wurde, machten sie bei einem Bach halt und sie füllten ihre Wasservorräte wieder auf. Gleichzeig machten sie eine kleine Pause und der König setzte sich zum Bach hin. Der Diener, der das sah, setzte sich neben den König auf dem Kies hin, der auf einen Stein saß und Tränen vergoss. Als er das sah, kamen ihm auch die Tränen und er konnte nicht mitansahen, wie sein Prinz und König, weinte. Deswegen umschlang er ihn am Arm und spendete nur durch sein Dasein, Trost.
Benjamin umschlang Albrechts Arm und traurig, aber auch dankend, sah er runter zu ihm und legten dann auch eine Hand auf Benjamins Haupt. Wieder sahen sie sich an und die Hand wanderte runter zur Wange, um ihn dort sanft zu streicheln, bis der zu lächeln anfing. Voller Dank, legte nun Benjamin eine Hand auf die Hand auf seiner Wange und schloss die Augen, um sich gegen die Hand zu drücken.
„Der König war glücklich seinen Diener bei sich zu haben und er zeigte es ihm auch. Und der Diener, war einfach nur glücklich bei seinem Prinzen und König zu sein. Sie trösteten sich beide in der Zeit und in der Pause. Dann, kurz bevor sie wieder aufbrachen, fragte der König nach den Namen des Dieners. Er stellte sich als Yv vor.
„Yv ist mein Name, mein König.“
„Ich mag ihn, denn er klingt so schön und das obwohl er so schlicht war.“
Benjamin lächelte breit.
„Dann stand der König auf und half Yv auf die Pfoten.“
Albrecht stand auf und hob gemütlich Benjamin auf, um ihn dann vorsichtig auf die Pfoten wieder niederzulassen.
„Dann stellte sich der König vor und der Diener vergoss eine Träne, als er seinen König Abel nennen durfte.“
„Nenn mich Abel, Yv, denn nur du darfst mich so nennen, weil du so Treu an meiner Seite geblieben bist.“
„Also gingen beide los. Abel und Yv hatten es nicht leicht. Denn seit dem Bach, gab es keine Möglichkeit mehr ihre Wasservorräte wieder aufzufüllen. Und nachdem Yv feststellte, dass der Trinkschlauch von Abel leer war, gab er ihn von seinen Schlauch zu trinken. Als es dann Nacht wurde, war Abel wegen dem Marsch so erschöpft, dass er sofort in einer kleinen Höhle, die Yv vorher gefunden hatte, auf den Boden einschlief. Yv war mindestens genauso erschöpft, doch er wollte nicht, dass Abel in der Nacht friert, also suchte er vor der Höhle noch ein paar Zweige und machte ein kleines Feuer, um dann auch einzuschlafen.“
Benjamin und Albrecht legten sich gegenüber hin und taten so, als würden sie schlafen.
„Am nächsten Morgen wachte Yv als erster auf und ihm kam die Scham auf, als er zu Abel, seinen Prinzen und König sah. Denn der lag auf den Rücken und war erregt.
Albrecht drehte sich auf den Rücken und spreizte leicht die Beine. Obwohl er nicht erregt war im Moment, kam in den nächsten Sekunden die Eichel zum Vorschein und wurde immer größer und dicker. Die Felltasche nahm an Volumen an und glitt langsam nach unten, um den Schaft preiszugeben.
Benjamin saß auf der Seite und starrte wirklich den immer größer werdenden Penis an, bis der über eine Handlang wurde und nur das untere Drittel noch in der Felltasche verborgen war. Julia atmete etwas schneller und die zarte Hand seitlich auf seiner Brust, ballte sich zu einer Faust. Tom entschied sich, ihr etwas auszuhelfen und ließ nun seine Hand an ihrer Schulter und am Arm runtergleiten. So unauffällig wie möglich, glitt seine Hand an ihren Ellbogen runter zur Hüfte, dann immer weiter, bis er am Po angelangt war. Tiefer und fester atmete Julia ein und aus und setzte sich nun auf die linke Po Backe. Tom verstand sofort die Einladung und seine Hand wanderte langsam unter die rechte Po Backe. Noch vor der Hitze, spürte er die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen und es wurde immer feuchter und wärmer, bis es nass wurde und einen Moment danach, die zwei geschwollenen Schamlippen mit den Fingerkuppen berührte. Zart und lässig, fing er mit zwei Finger über die Schamlippen zu gleiten an, bevor er weitererzählte.
„Yv konnte nicht anders, als näher zu rücken und das Haupt zu senken. So lange hatte er schon davon geträumt und es gelüstete ihn nach mehr.“
Benjamin schluckte schwer und zog sich zu Albrecht, um sich dann abstützend über den steifen Penis zu beugen und kurz bevor die Lippen die Eichelspitze berührten, zu stoppen und tief einzuatmen.
Batu in seinen Armen, ließ langsam die Arme unter die Decke verschwinden und Tom reagierte gleich. Mit der linken Hand öffnete er gleich die Decke und leicht vor Scham sah Batu zu ihm rauf. Doch Tom lächelte und mit einem Kopfnicken zeigte er Batu, dass er nicht der einzige war. Sie beide sahen sich den Kreis der Jungs an und sie alle waren steif und massierten sich leicht die Eichel, den Schaft, oder die Hoden. Auch Keyn neben ihn war steif und hatte sich sogar die Felltasche über den Knoten gezogen, um mit der linken den Knoten leicht zu massieren und mit der rechten den Schaft in der Hand zu halten.
„Yv wollte schon immer wissen, wie der Prinz am Penis roch und, er verliebte sich in den Geruch. Und weil es so wundervoll, ja sogar göttlich für ihn roch, konnte er sich nicht mehr zurückhalten und gab der Spitze in der Hose, einen langen und sanften Kuss.“
Benjamin schloss die Augen und Küsste die Spitze, wobei die Spitze leicht zwischen den Lippen eindrang und so, verharrte er. Batu, der vorher die Hände auf den Schritt gelegt hatte, öffnete sie und ein steifer Penis schnellte nach hoben. Tom grinste und nahm den Penis gleich in die Hand und zog gleich nach unten. Die violette Eichel kam zum Vorschein und Batu schloss die Augen und spreizte in seinen Schoß etwas die Beine. Gleichzeitig fing er die Schamlippen von Julia etwas fester zu verwöhnen an und drang ganz leicht auch zwischen ihnen ein. Sofort beschleunigte sich Julias Atmung und immer mehr, bot sie sich Tom an. Hinter sich, setzte sich Linus hin und legte den Kopf aus seine linke Schulter, um dann den eigenen Penis gegen Toms Rücken zur drücken.
Einige Jungs, darunter Heki, der hinten von Roland umschlungen wurde, fing sich einfach einen runterzuholen an. Die Hand glitt schnell über den Gesamten Penis und daraufhin, machten es einige Jungs nach. Flo holte seinen Otterfreund einen runter und umgekehrt. Jason der Husky, biss sich schon auf die Lippen, um in nächsten Moment abzuspritzen. Der Samen flog weit und traf Albrecht fast am Kopf. Man hörte das schnaufen, das Fappen und dann das leise grunzen oder stöhnen. Der Samen flog und einige Strahlen, trafen auch Albrecht und Benjamin.
„Doch dann bewegte sich Abel und Yv schreckte zurück. Er schämte sich für das, was er getan hatte und rannte fast schon aus der Höhle, um das Frühstück für sich beide zu Organisieren.“
Albrecht, der sich grinsend auf die Seite drehte, schreckte Benjamin auf und er stand auf und tat so, als würde er rennen, um sich dann hinzuhocken und ein paar Beeren zu pflücken. Weitere Jungs kamen zum Orgasmus, weil man gut zwischen den Beinen von Benjamin, die aufgeblähte Eichel und die zwei Hoden sehen, die drei fingerlang tief hingen. Auch Albrecht war schon mehr als erregt, denn in ganz kleinen und dezenten strahlen kam die Vorfreude aus der Eichel geschossen und benetzte das Heu unter sich. Sie alle wussten, dass Benjamin die Vorfreude gekostet hatte.
Und vermutlich wegen dieser Tatsache, kamen weitere drei Jungs zum Orgasmus und Tiger, Puma und Waschbärensamen trafen direkt Benjamin. Noch immer tat Benjamin so, als würde er etwas pflücken, während er immer mehr von Samen bedeckt wurde und deswegen, nicht aufhören konnte zu grinsen.
Nebenbei fing Tom auch Batus Penis leicht auf und ab zu massieren an. Er entschloss sich dann, als die Brust sich schnell auf und ab bewegte, den Jungen zu erlösen. Von einem Moment auf den nächsten, fing er schnell und mit einem harten Griff Batu einen runterzuholen an. Da schon die Eichel einiges an Vorfreude von sich geben hatte, glänzte die Eichel schön im Laternenschein. Tom als Beispielnehmend, fing nun auch Keyn energisch über den Schaft und über den Knoten, sich zum Erguss zu bringen an. Immer mehr Jungs machten das und es dauerte nicht einmal eine Minute, bis Batu dezent die Hüfte gegen seine Hand drückte. Der Junge biss sich zuerst auf die Lippen, um dann die Luft anzuhalten und während er das tat, fing die Hüfte unkontrolliert zu krampfen an und ein kleiner, dicker Tropfen quoll aus der Eichel hinaus. Es war zähflüssig und warm, als der Samen an der Eichel und über seine Hand runterfloss. Noch einige Sekunden massierte er ihn so, um dann erst zu stoppen, als die schwachen und dünnen Beine zu zittern anfingen, nachdem die Hüfte runtergefallen war.
Es war einiges an Samen, das Batu von sich gegeben hatte für so einen schwachen und kleinen Körper. Dann kam Keyn an der Reihe und bevor sein Junge die Augen schloss, hörte er von ihm ein leises „Papa…“ flüstern. Milchig trüb, flüssig wie Wasser, schoss der Samen direkt auf Albrechts Kopf und der erste große Strahl, traf ihn auch auf den Schnabel und auf dem Gesicht.
Albrecht machte gleich die Augen auf und musste sehr breit grinsen, als er feststellte, von wem er gerade angespritzt wurde. Mit dem Unterarm, machte er sich dann sauber, um dann wieder den schlafenden zu spielen.
„Doch was er nicht wusste war, das Abel schon einige Minuten vor Yv wach gewesen war und einfach den schönen Morgen genießen wollte und sich an einige heiße Momente erinnerte. Als er dann feststellte, was Yv gemacht hatte und er einen Kuss von ihm auf dem Penis bekommen hatte, war er ganz erschrocken gewesen. Weil es ungefähr das war, was er sich vorgestellt hatte und er hat sich nur deswegen umgedreht, weil sich ein spitzer Stein langsam in sein Rücken gebohrt hatte. Aber als dann Yv davongelaufen war, war er noch traurige als am gestrigen Abend. Er hatte sein Reich, seine Stellung verloren und er hatte gerade Lust gehabt, all das für ein paar Minuten zu vergessen. Besonders, weil er festgestellt hatte, was Yv für ihn fühlte. Deswegen richtete er sich langsam und traurig auf, um aus der Höhle zu starren.
Das tat auch Albrecht und der Blick war wirklich traurig, während er rüber zu Benjamin sah, der mit dem Rücken zu ihm in der Hocke war. Der Penis von Batu war inzwischen schlaff geworden und gemütlich hatte ihn Tom in der Hand, um weiterhin die Eichel mit den Daumen zart zu verwöhnen. Das schien den Jungen sehr zu gefallen, denn der machte es sich nun vollends gemütlich auf seinen Schoß und hatte die Augen geschlossen, um sich dem Gefühl hinzugeben.
Dann hörte er hinter sich ein schnaufen und im nächsten Augenblick trafen ihn am Rücken warme strahlen und der Geruch von Samen kam auf.
„Nach einigen Minuten kam dann Yv mit einer Handvoll Beeren zurück. Yv blieb stehen, als der wache Abel aufstand und zu ihm ging. Die Umarmung war fest und es schien, dass mehr als nur ein Dank dahinter war. Das wurde umso deutlicher, als Abel seinen Diener wieder losließ und die Hose fallen ließ. Mit großen Augen sah Yv zu ihm rauf und da ging Abel runter zu den Knien, um ihn die Hose aufzuknöpfen. Nachdem die Hose runterfiel, ließ Yv die Beeren fallen und er wirkte schon fast gehetzt, als er runter auf alle viere ging. Abel sah überglücklich aus und fing an.“
Mehr sagte Tom nicht, weil er einfach das Bild genießen wollte, wie gierig Benjamin zu Albrecht rauf sah und der sich dann hinter ihm hinkniete. Kurz sah dann Albrecht zu ihm und Tom zuckte einfach mit der Schulter und sagte stumm: „Mach was du willst.“
Und da, drückte Albrecht den Greifen Penis mit einem Mal in den kleinen Fuchshintern. Der eineinhalb Hand große Penis verschwand in weniger als Sekunden in Benjamin und der Familienvater, schrie und stöhne aus voller Kehle auf. Die Rücken und Bauchmuskel erzitterten und unkontrolliert hob und senkte sich der Rücken und das allein nur davon, weil der Penis in ihn steckte. Albrecht genoss es wirklich, was für eine Wirkung sein Penis bei Benjamin auslöste und als dann Albrecht mit seinen, mehr als zwei Finger dicken, Penis rausfuhr, wandte sich Tom Julia zu.
„Julia?“
Benjamins Frau hatte die Augen geschlossen und erbete in regelmäßigen Abständen durch seine Behandlung. Lüstern sah sie ihn langsam an.
„Willst du Sex? Vielleicht mit einen der Jungs, oder mit mir, such es dir aus.“
Julia weitete die Augen, um dann im nächsten Moment auszuatmen und sich zu entspannen. Sie sah in die Runde, sah Benjamin, der nicht mehr wirklich bei Sinnen war, während Albrecht in ihm reinhämmerte, um dann die Position zu wechseln. Vorsichtig drehte er Benjamin auf den Rücken und da flüsterte Benjamin etwas und Albrecht grinste noch breiter als zuvor. Im nächsten Moment spreizte Benjamin die Beine und zog sie so weit zurück, dass die Knie fast die Schultern berührten. Die Po Backen waren weit gespreizt dadurch und als Albrecht sie noch weiter nach vorne mit den Händen drückte, zeigte der Hintern schon fast senkrecht nach oben. Gleichzeitig, drückte sich Benjamins Penis auf den Brustkorb.
Dann grunzte der Familienvater, als sich Albrechts Körpergewicht auf ihn verlagerte und die Hüfte von schräg oben nach unten fuhr. Die Hoden klatschten laut und genauso laut war es, als Hüfte auf Hintern traf. Tom war erstaunt, wie gelenkig Benjamin war, denn die Knie wurden auf den Heuboden gedrückt und das, hat er selbst bei sich nie geschafft. Doch bei ihm ging es und er wusste, dass Benjamin es wirklich hart wollte.
„Pause und jetzt wird erstmal gefickt.“
Das ließen sich die Jungs nicht zweimal sagen. Sofort wandten sie sich dem Sitzpartner oder den eigentlichen Partner zu. Sogleich hörte man das stöhnen und das Geräusch, wie Hüfte auf Hintern traf.
Während Tom noch auf eine Antwort wartete, deckte er Batu wieder zu. Denn der schien wieder eingeschlafen zu sein. Zu Julia gewandt, sagte er, dass er gleich wiederkommt, er wollte nur Batu hinlegen.
Voller Stolz auf Batu, legte er ihn wieder ihn und achtete dabei, dass sein Junge gemütlich im Heu lag.
„Wusstest du…“, fing er zu sprechen an, als er sich wieder neben Julia hinsetzte.
„…, dass Frau Rosé Sex mit den Jungs hatte. Und das immer mit dem Jungen, der am diesen Geburtstag hatte.“
Julia sah zu ihm rauf und wandte dann angewidert das Gesicht zur Seite.
„Ich fand es gut für die Jungs, denn die haben sich schon den ganzen Tag darauf gefreut. Im Haus, werden sie gezwungen, aber diese Tradition war etwas, worauf sich beide freuten. Es war einfach die Art, wie Frau Rosé, also Minerva mit den Jungs umging. Es war ein wirkliches geben und nehmen und so, haben sie einmal im Jahr auch die Erfahrung mit einem Weibchen genießen können. Was sie alle aber bei ihr sehr mochten, war das nachdem Sex. Sie haben Stundenlang gekuschelt und sie hat den Jungs zugehört und auch gehandelt. Sie konnten bei ihr, ihr Herz ausschütten, wie bei ihrer eigentlichen Mutter. Und… sie war auch unserer Mutter, zwar streng und auf Profit blickend, aber sie hat sich wirklich ums uns gekümmert. Und ich denke, sowas fehlt jetzt hier im Haus. Wäre es nicht schön Julia, die Mutter der Jungs zu sein?“
Diese Frage hallte in Julia wieder. Sie sah sich nochmals die fickenden Jungs an, ihre Gesichtszüge, ihre Statur und sie dachte sich, dass all diese Jungs, hier keine Mutter hatten. Sondern nur mehrere Väter, aber nichts und niemand, konnte eine Mutter ersetzten. Sie selbst hatte sowas in den letzten Tagen mehrmals gesagt und sich gedacht. Und nun so ein Angebot. Sie könnte die Mutter so vieler Jungs werden, sich um sie kümmern, für sie da sein, das wäre eine komplette Tagesaufgabe.
Doch, wie länger sie darüber nachdachte, umso mehr meldete sich ihr Mutterinstinkt. Sie wollte plötzlich für sie da sein, sie in die Arme nehmen und sich für sie sorgen machen, da sie noch zu jung waren, um die Welt und deren Gesetze zu verstehen.
„Ich weiß nicht.“, sie war über ihr Satz selbst überrascht und teils sogar erschrocken. Sie wusste nicht, wer das gesagt hatte. War sie es, oder ihre Instinkte, die sich plötzlich eingeschaltet haben. Nun war sie über sich selbst verwirrt und wusste nicht, wo sie stand. Doch eines war ihr klar, sie war in Zwiespalt.
Und interessanterweise, hatte sie kaum Argumente dagegen, sondern mehr dafür, dass sie das machen sollte. Das Bild, so eine große Familie zu haben, war sogar richtig schön und so könnte sie den Jungs auch noch helfen.
„Also ich…“, fing Tom an, doch Julia unterbrach ihn.
„Unter einer Bedingung, Tom. Ich unterrichte sie.“
Tom Gesicht wandelte sich in Sekundentakt. Von Überraschung, zu Unglauben, zu Fröhlichkeit, bis hin zum reinen Glück.
„Dann habe ich zwei Bedingungen, zum einen, dass du nackt hier bist und zum zweiten, das sie dich auch ficken dürfen, ich meine das so, wie bei Frau Rosé, oder so.“
Da starrte ihn Julia lange an und man konnte nicht sagen, was sie dachte.
„Nur Privat und nicht so öffentlich wie hier, dann dürfen sie auch öfters kommen und nicht immer zu Geburtstag.“
Tom strahlte förmlich und gab ihr einen schnellen, aber überaus sanften Kuss auf die Lippen. Doch anders als vorher, wollte sie nicht flüchten, sondern genoss den Kuss und gab gleich drauf einen zurück.
Diesmal war es dann Tom, der überrascht wirkte, bis sie beide einfach nur grinsten.
„Tom, gib mir einen Tag, bis du es öffentlich machst. Ich muss mit Daniel sprechen und auch mit Benjamin und auch… mit Julian. Ich muss… ich weiß nicht… wie ich das mit der Schule machen soll…, wie es mit mein Privatleben weitergehen soll. Meine Freundinnen und Freunde, was werden sie wohl darüber sagen… weißt du… lassen wir es Tom, bitte.“
„Julia!“
Tom Unterbrach sie.
„Du willst es doch und ich sage das zu dir, was Sartesh auch zu Benjamin gesagt hatte, als er sich Sartesh geöffnet und die gleichen sorgen im Kopf hatte. Wir beide vertreten da die gleiche Meinung und sprechen da aus einem Mund.“
Er drehte sich nun zu Julia um und hob sie in seinen Schoß, was sie überraschte, aber gleichzeitig war sie von den zwei Händen auf ihren Hintern sehr angetan, weil sie dann nicht weggezogen wurden. Und es störte sie überhaupt nicht, dass sie mit gespreizten und angewinkelten Beinen auf ihm saß, im Gegenteil, sie fühlte die Hitze, die von seinen Schritt ausging und auf ihren Schritt strahlte.
Sie sah dezent runter und nur wenige Zentimeter entfernt sah sie die Felltasche, die dick und aufgebläht wirkte und wo man am schwarzen Taschenrand auch die kleine Spitze sah, die rauslugte.
Sie sah dann hoch, als Tom wieder zu sprechen anfing.
„Wenn deine Freunde nicht deine Entscheidungen akzeptieren, dann sind sie auch keine echten Freunde. Vergiss die Welt dort draußen, denn wenn du hier lebst, bis du in einer anderen Welt, in so einer, die du gerade gesehen hast. Hier gibt es nur das, worauf du Lust hast, bis auf die Arbeiten im Stall und im Haus. Aber die betreffen dich nicht, denn du wirst ja ihre Mutter sein. Aber… ich kann mir nur vorstellen wie schwierig es für dich ist, so einen großen Schritt zu machen und deswegen, überlegt dir das ganze nochmal sehr gut. Denn dies wird eine Entscheidung sein, die du nicht mehr zurücknehmen kannst. Aber… du kannst jederzeit zu uns kommen. Du und Benjamin seid ein Teil dieser Familie und alle Vorzüge stehen euch offen, wie du siehst.“
Tom sah rüber zu Albrecht und Benjamin und der Familienvater hatte sich auf die eigene Brust ergossen und war komplett weggetreten, während gerade in diesen Moment Albrecht die Hüfte ein letztes Mal gegen den Fuchshintern rammte, um dann mit einen lauten stöhnen und zittrigen Armen und Beinen, den Greifen samen in Benjamin rein zu pumpen. Sekunden darauf, brach Albrecht auf Benjamin zusammen, um tief und schweratmend auf ihm liegen zu bleiben.
Das wiederum ließ Benjamin die Zehen kurz spreizen und als ein paar Sekunden vergangen waren, entspannten sie die Fuchsbeine und klappten einfach zur Seite. Benjamin wurde sprichwörtlich unter Albrecht begraben.
„Ja… ich sehe es und… ich werde später darauf zurückkommen. Aber im Moment… brauche ich Zeit, Tom.“
Tom nickte und grinste breit.
„Gut, lass dir Zeit und du weiß ja, wo wir sind.“
Julia dankte Tom mit einen Lächeln, bevor sie aus seinen Schoß aufstand und sich dann ihr Kleid schnappte. Selbstsicher ging sie mit dem Kleid in den Händen durch den Kreis der fickenden Jungs und das, sogar nackt. Als sie die Stallung verließ, atmete Tom zuerst einmal durch, weil noch immer der süße Geruch ihrer Scheide in seiner Nase war.
Doch nun war er dran und gierig sah er sich um und in diesem Augenblick erbklickte er Sartesh, der langsam aufstand und Julian in den Armen hatte. Sie beide wirkten völlig erschöpft, aber Glücklich.
Mit schnellen Schritten kam Sartesh zu ihm und übergab ihn Julian. Überrascht sah ihn Tom von unten an, doch das einzige was er bekam, war ein Lächeln als Antwort. Gleich danach drehte sich Sartesh um und ging zurück, um sich über Kais Schwanz zu beugen. Tom musste leise lachen, als er plötzlich Marcell in Sartesh Armen sah und wie der mit gespreizten Beinen und schmerzerfüllten Gesicht, zu ihm getragen wurde.
Nun wurde auch Marcell an ihn übergeben und beide Jungs saßen auf seinem Schoß. Julian der einfach völlig fertig war und sich nur an ihn lehnte und Marcell, der auf seinem linken Bein drauf saß und die Beine weiterhin gespreizt hatte. Tom wollte schon die Hand an Marcell runterfahren lassen, doch Sartesh sagte gleich „NICHT!“.
Da musste Tom ein zweites Mal genauer hinsehen und er erkannte, wie geschwollen die Hoden waren. Mittlerweile waren so Zitronengroß uns spannten den gesamten Hodensack. Deswegen atmete Marcell so schwer und hatte ein schmerzverzogenes Gesicht. Der Junge musste immense Schmerzen erleiden und war völlig nass im Schritt wegen der Vorfreude, die ununterbrochen aus der Penisspitze rann.
„Gib mir fünf Minuten, dann komm ich wieder.“, sagte Sartesh mit einen Zwinkern und dann sah Sartesh wieder zurück zu Kai. Tom folgte den Blick und erkannte erst jetzt, dass dort zwei Jägeraugen zu ihnen rüber sahen.
Sie wirkten wild, animalisch und Hungrig und Tom verstand allmählich, was Sartesh noch vorhatte. Gerade als sein Liebster den ersten Schritt gemacht hatte, sprang ein roter Raptor über den Schwanz von Kai, um dann in einer fließenden Bewegung von der Landung, zum nächsten Sprung anzusetzen.
In der nächsten Sekunde fielen zwei Leiber auf den Heuboden und bevor man sich versah, waren schon die zwei Mäuler verschmolzen. Gleich darauf wurde Max hüfte von zwei gelben Beinen umschlungen und der triefend nasse rot-violette Penis vom Raptor verschwand mit einem Mal in Sartesh hintern. Laut war das grunzen das er dabei hörte und laut war auch das schaben der Klauen, die kraftvoll über den Heuboden glitten, als der Raptor, so fest er konnte, den Penis in Sartesh reindrückte.
Gleich darauf bewegte sich Max Hüfte zurück, um dann mit noch mehr Kraft die Hüfte wieder nach vorne zu rammen. Dadurch verlor Sartesh die Selbstkontrolle und kraftlos fielen die Arme runter. Max war so gierig und geil, dass er Sartesh nicht mal mit der Schnauze davonkommen lassen wollte, denn Sartesh wollte den Kopf auf die Seite drehen und einfach nur Atmen und stöhnen, doch dies ließ der rote Raptor nicht zu. Max ging in der Rolle des Raubtiers auf und nahm alles aus Sartesh geöffnetem Kiefer auf und gleichzeitig wurde Sartesh von dem großen Raptorkiefer festgehalten und fixiert.
Durch einen Spalt konnte man sehen, wie gierig Sartesh ausgeschlürft wurde und wie tief die Zunge reinfuhr. Langsam kam dabei Sartesh zurück und die Arme hoben sich, um gefühlvoll den großen roten Kopf zu umschlingen. Nach dieser Geste, beruhigte sich Max etwas und das wilde ausschlürfen ging in ein Liebevolles und leidenschaftliches Schmusen über.
Was so eine Berührung anrichten konnte, ließ Tom erstaunen.
Dann geschah etwas, was er Max nicht zugetraut und nur davon gehört hatte. Als würde er Sartesh gerade nehmen, bewegte sich Max Hüfte vor und zurück. Mühelos glitt der triefendnasse Penis leise rein und raus und die Rosette passte sich dabei widerstandlos dem dicken Penis an.
Dann erhöhte Max das Tempo und langsam lösten die Mäuler die Verbindung. Nachdem Max sein Tempo erreicht hatte, schloss der Raptor die Augen und drückte die Nüstern gegen die von Sartesh. Sie schnauften sich gegenseitig an, grunzten, stöhnten und küssten sich zwischendurch auch kurz. Nach einer kurzen weile biss Max in Sartesh Schnauze und als man das starke ausatmen hören konnte, ging der Raptor zittrig in die Knie und rammte ein letzte Mal den langen, dicken Penis in Sartesh rein. In Sekundentakt zuckte der Schwanz etwas und Tom wusste, dass in dem Tempo auch der Samen raugeschossen kam.
Dabei legte Sartesh eine Hand auf sein Bauch und glücklich schloss sein geliebter die Augen, während er sich den unteren Teil des Bauches massierte. Nach nicht einmal zehn Sekunden, fiel der Raptor, so wie der stand, einfach zur Seite und dabei glitten der Penis und ein Schwall Samen aus Sartesh raus. Noch erschöpfter als zuvor und ebenfalls so glücklich wie Max, wirkte Sartesh nach diesem Sex.
Doch schneller als Max, kam Sartesh wieder zu Kräften. Langsam setzte sich Sartesh auf, um Max ein paar Mal über den Kopf zu streicheln und dann aufzustehen und zu Tom zu gehen. Doch Max dachte nicht daran, seinen Partner jetzt gehen zu lassen und bevor Sartesh bei Tom ankam, sprang Max auf und kam schlitternd bei Tom an. Auf den Rücken gerollt, wartete so Max auf Sartesh.
„Du kannst echt nicht genug bekommen, oder?“
Tom dachte sich das gleich.
„Steck ihn zumindest rein, damit Max etwas beschäftigt ist.“
Tom sah es Sartesh an, das auch sein Partner keine Lust mehr hatte. Irgendwann ist immer Schluss und nach dem stundenlangen Sex mit Julian, hatte Sartesh Körper und Penis, auch mal eine Pause verdient. Denn Sartesh Penis war komplett zwischen den Intimlippen verschwunden und sein geliebter wollte gerade zwei Finger zwischen den zwei Intimlippen reinfahren, als Tom eine Idee kam.
„Komm her, ich mach das für dich. Du weißt schon, wie früher.“
Grinsend stieg Sartesh mit einem Ben über Tom und der Duft war mehr als verführerisch, als vor Toms Nase die zwei geschwollenen und gelb-roten Intimlippen zu sehen und zu riechen waren.
Tom öffnete leicht das Maul und legte die Lippen um die Intimlippen. Kurz darauf, leckte er einmal gierig darüber und die glatte Haut war warm und ließ ihn an damals erinnern. Damals hatte er ihn sehr oft so verwöhnt. Beim nächsten gleiten mit der Zunge, drang er zwischen den Intimlippen ein und er schmeckte gleich Sartesh Samen, der im Spalt noch tröpfchenweise vorhanden war. Immer tiefer drang er ein, bis seine Zunge den Penis erreichte. Mit dem vorderen Teil der Zunge streichelte er die Penisspitze und Sartesh legte dabei beide Arme auf seinen Kopf, um dann ganz langsam den Kopf und somit auch die Schnauze, fester in den Schritt zu drücken.
Tom roch jetzt nur noch seinen Geliebten und das verwöhnen zeigte langsam seine Wirkung. Im Herz Takt pochend, wanderte der Penis langsam nach vorne, bis der auf Toms Zunge lag und so konnte Tom den Penis an der Unterseite weiter massieren. Dadurch wanderte der Penis noch schneller raus und kurz darauf, hatte Tom den Penis im Maul, der dort immer größer und dicker wurde. Als die Spitze seinen Gaumen erreicht hatte, dachte Tom kurz darüber nach, den Penis nicht mehr freizulassen und stattdessen Sartesh einen zu blasen. Denn zu verführerisch war der Penis mit seiner glatten Oberfläche und dem Versprechen, nach dem gut schmeckenden Trunk. Auch Sartesh schien es gerade sehr zu gefallen und es sah auch so aus, als wollte er nicht, dass Tom jetzt aufhörte.
Doch die Nacht war noch jung und er wird bestimmt noch die Gelegenheit bekommen, Sartesh wieder schmecken zu können. Also zog Tom langsam den Kopf zurück und entließ somit den Penis. Sie sahen sich beide liebevoll an und Tom sah dann runter zu Max, der einfach still da lag und mit halbschlaffen Penis und zuckender Rosette, auf Sartesh wartete.
Wieder stieg Sartesh über Tom und setzte sich auf den Schwanz von Max rauf. Nachdem sich dann Sartesh nach vorne auf Max gelegt hatte, hob er die Hüfte und mit einer langsamen Abwärtsbewegung, öffnete sich zuerst langsam die Rosette für die Penisspitze, um sich dann immer weiter für den gesamten Penis zu dehnen.
Max klapperte mit den Kiefer und ballte die Zehen ein, während Sartesh in ihn eindrang. Und als Intimlippen auf Rosette trafen, entspannte sich Max völlig und das erinnerte Tom an die Neueröffnungsfeier. So lag auch Max da, als er von unzähligen Gästen gefickt wurde und er musste lachen.
„Anscheinend ist Max zum Genießer geworden.“
„Scheint so.“, fügte Sartesh hinzu und ließ dabei die Hüfte etwas kreisen.
Tom sah sich etwas um und die meisten Jungs waren schon mit dem ficken fertig. Es war also Zeit die Geschichte weiter zu erzählen. Doch es fehlte jemand und diesen Jemand, wollte er frage, ob er die Geschichte weiter mit anhören wollte.
Wieder sah sich Tom um und er musste etwas suchen, bis er ihn entdeckt hatte. Links hinter ihm, lag Keyn gemütlich auf der Seite und seinem Jungen fielen schon die Augen zu. Passend dazu, fielen auch Julian die Augen zu.
„Julian, leg dich doch zu Keyn.“
Der kleine süße Fuchs nickte einmal und gähnte herzhaft, um dann etwas umständlich aus seinem Schoß aufzustehen. Wie eine gehende Leiche ging sein neuer Junge zu Keyn und ließ sich vor ihm fallen. Sie beide sahen sich kurz an, umarmten sich anschließend und rutschten noch näher zusammen. Mit verschlungenen Armen und Beinen, drückte Keyn das Gesicht in Julians Hals. Sich gegenseitig wärmend, schloss Keyn die Augen und Tom musste einfach bei dem Bild lächeln.
„Und was machen wir mit dir mein Lieber?“, fragte Tom runterblickend. Marcell sah hoch mit tränenden Augen. Er sah in den Augen, wie sehr Marcell kommen wollte, weil endlich die Schmerzen verschwinden sollen.
„Ok… damit du die Nach genieße kannst, werde ich dir jetzt einen Blasen, aber danach, wirst du wieder kräftig massiert mein Lieber.“
„NEIN! BITTE!“
Tom fing laut zu lachen an. Noch niemals zuvor, hat einer seiner Jungs so reagiert. Anscheinend war Sartesh mehr als nur dahinter, Hoden zu kneten, die noch nie geknetet wurden.
„Ok, dann nicht, dann lege ich dich auch hin und schaue, dass du schmerzlos einschlafen kannst.“
Als er mit Marcell in den Armen aufstand, erblickte er Jan. Der junge Husky hatte die Schnauze auf den Schritt des grünen Drachlings Chris gedrückt. Mit weit gespreizten Beinen lag Chris da und genoss wohl einfach, wie Jan ihn verwöhnte.
„Jan, gefällt's dir?“ Jan hob den Kopf und dabei glitt der schlaffe kleine Drachenpenis aus dem Maul. Mit getrübten blick wurde er angelächelt und zu genickt und gleich darauf, nahm Jan den Penis mit der Zunge wieder in die Schnauze.
Tom wusste, dass Chris Orgasmen haben konnte. Sie waren schwächer, aber sie machten genauso süchtig und da Chris noch nicht den feuchten Traum bis jetzt hatte, konnte er alle paar Minuten zu einem Jungfräulichen Orgasmus kommen. Gierig verschlang nun Jan auch die zwei kleinen Hoden und Chris, biss sich daraufhin in die Hand.
Da dies nun auch geklärt war, ging er zur Wand, wo die Jungs vorher geschlafen haben und dort bettete er Marcell neben Batu hin. Danach ging er zur Kiste, die vor dem Tor stand und da erblickte er etwas Seltsames. Doch zuerst kam Marcell dran. Nachdem er die Truhe geöffnet und daraus ein kleines Kästchen geholt hatte, ging er zurück.
Er holte ein kleines Fläschchen heraus und ließ einige Tropfen auf die zwei immens großen Hoden fallen.
„Das wird jetzt etwas wehtun.“, warnte er Marcell vor, bevor er vorsichtig mit einer Hand die Tropfen auf die Hoden zu verreiben anfing. Marcell konnte nur schwer einen Schmerzensschrei unterdrücken und stattdessen wand er sich heftig im Heu. Tom musste sogar die Beine irgendwie festhalten, damit er seine Arbeit so schnell und vorsichtig, wie nur möglich machen konnte. Doch nach einigen Sekunden beruhigte sich Marcell langsam und fing dann auch glücklich zu schnurren an.
„Tut gut, nicht wahr?“
Heftig nickte Marcell.
„Das ist ein Mittel das kühlt und gleichzeitig die Durchblutung anregt. Damit kannst du ruhig einschlafen, aber morgen werden die Schmerzen wieder zurückkommen. Also nutze jetzt die Zeit.“, gleichzeitig, während Tom sprach, holte er eine Decke und deckte Marcell zu.
Er bekam ein Lächeln geschenkt, das mehr als tausend Worte sagte.
Nun kam das dran, was er vorher gesehen hatte.
Leise verließ er die Stallung und blickte Richtung Personaleingang. Dort, unter einer Laterne, stand Julia mit dem Kleid in den Händen. Nachdenklich sah sie dabei runter gen Boden. Kaum waren seine Schritte auf den neuen Holzboden zu hören und sie sah erst rauf, als er direkt vor ihr stand.
„Worüber denkst du nach?“
Sie atmete lange und laut aus.
„Über so vieles, Tom.“
„Und was zum Beispiel?“
Nun sah sie hoch und es hatte aufgehört zu regnen.
„Du hattest Recht, es regnet nicht mehr und der Mond ist zu sehen und das ist das Problem. Ich wollte schon reingehen, als ich bemerkt hatte, dass es zu regnen aufgehört hatte. Ich… stellte mir da gleich die Frage, ob du mit dem anderen auch Recht hast. Ob meine Freunde, wenn sie mich nicht so akzeptieren, wie ich bin und was ich vielleicht werden möchte, auch nicht wirklich Freunde wären. Ob mich dann nicht die Welt verstoßen würde, wenn ich dein Angebot annehme. Ob meine Familie, noch eine Familie bleiben wird, wenn ich zusage. Wie meine Söhne und mein Mann darauf reagieren werden… und noch vieles mehr?“
„Was ist das viele mehr?“
Wieder atmete sie schwer aus und weil sie alleine waren und Tom für sie bis jetzt immer da war, offenbarte sie ihn ihre Gedanken.
„Ich befürchte… nein… in meinen Kopf spielt sich etwas ab, wovor ich Angst habe.“
Tom ging in die Knie und sah sie nun direkt in die Augen.
Die Augen fingen langsam zu glänzen an und auf dem linken Auge, bildete sich eine einzelne und alleingelassene Träne.
„Ich befürchte… das Benjamin mit Daniel intim geworden ist.“
Verständnisvoll lächelt er ihr zu und versuchte so, die Situation nicht ganz so schlimm aussehen zu lassen.
„Wäre das wirklich so schlimm?“
Julia nickte energisch.
„Finde ich nicht, Julia.“
Sie sah runter und starrte ihn fassungslos an.
„Schau, dieses Thema hattest du ja schon mit Sartesh. Das ist ein Allgemein Bild von der Gesellschaft von draußen. Sie sagen, dass es eklig, nicht gut und gegen das gesetzt ist, aber sieh es doch mal so. Wenn das so wäre, dann würde ja Daniel die ersten Erfahrungen mit einem Familienmitglied erfahren. Es würde absolutes Vertrauen herrschen und ich würde jetzt nicht sagen, dass Daniel Angst vor Benjamin hat, oder?“
„Ja… sie… haben sich gewandelt.“
„Eben, also … falls es so wäre, würde das nicht sogar die Bindung stärken, die sie haben? Versteh mich nicht falsch und ich möchte dir nicht irgendwas in den Kopf pflanzen, aber sieh es nüchtern und Objektiv. Ihr seid hier, wo keiner euch kennt, sondern euch so kennenlernt, wie ihr es ihnen zeigt. Und bestimmt hat noch keiner dumm geschaut für das, was ihr bis jetzt gemacht habt.“
Julia sah wieder hoch und atmete mehrmals tief ein und aus.
„Aber Tom, wenn du wirklich einen Sohn hättest, der aus deinen Lenden entsprungen wäre… würdest soweit gehen?“
Nun dachte Tom ehrlich nach und er versetzte sich jetzt nicht in die Vaterrolle, sondern in die Rolle des Sohnes. Und er dachte nun über seinen Vater nach und wie es wohl wäre, wenn er noch etwas länger bei seiner Familie verbracht hatte, bis er den feuchten Traum hatte. Nein, es war eine falsche Vorstellung und stattdessen stellte er sich nun vor, ob er seinen Vater, so wie er ihn in Erinnerung hatte, anziehend fand. Und dann musste er innerlich grinsen, weil er die Vorstellung richtig heiß fand, ihn einen zu blasen, weil es eben verboten war. Er würde den Samen schmecken, von dem er stammte und vermutlich, weil er sein Vater war, würde er ihm immer einen Blasen dürfen, wenn er darum bitten würde.
Auch die Vorstellung von ihm gefickt zu werden, war extrem heiß, weil er durch diesen Akt gezeugt wurde und seinen Vater zu ficken, war für ihn ein absoluter Akt des Vertrauens seitens seines Vaters. Es würde ihn auch zeigen, wie sehr ihn sein Vater lieben würde.
„Ja, definitiv.“
Julia sah ihn absolut erschrocken an und Tom erklärte sich gleich.
„Julia, ich habe mich gerade in die Rolle des Sohnes versetzt und ich würde es so erklären. Es wäre die nächst Stufe der Liebe, die ich zu meinen Vater hätte und mein Vater zu mir. Wenn mein Vater mich so sehr lieben würde, dass ich ihn einen Blasen durfte und wir zum Schluss, gemeinsam Sex haben, dann würde ich das wahre Liebe in der Familie nennen. Ich wäre überglücklich und ich würde meinem Vater absolut und in jedem Belang, vertrauen. Und das gleiche würde wohl auch mein Vater über mich denken.“
Still und mit entgleisten blick, sah sie wieder runter.
„Vielleicht. So habe ich das noch nicht gesehen. Aber… wenn sich darauf wirkliche Liebe entwickelt, dann…“
„Dagegen kann man nichts machen und falls das passieren würde, dann wäre es auch nicht weiter tragisch. Denn, was soll denn auch geschehen. Sie haben Sex, ja. Sie blasen sich gegenseitig, ja. Sie sind Vater und Sohn, ja. Sie lieben sich eben mehr, als es ein Vater zum Sohn machen sollte und umgekehrt. Es ist eben nur Samen, der gespritzt und irgendwo reingepumpt wird und dabei, sind doch beide Glücklich, also, was spricht jetzt unterm Strich dagegen?“
Flüsternd, gab sie die Antwort preis. „Nichts…“
„So sehe ich das auch. Es spricht nichts dagegen.“
„Und dennoch…“
Energisch hob sie den Kopf und sah verzweifelt in seine Augen.
„Julia, das sind doch nur deine Vorstellung einer Familie, wie sie sein sollte. Doch schau über den Tellerrand hinaus. Vielleicht entwickelt sich dadurch was wundervolles, wie es hier der Fall ist. Sie sind alle Glücklich, weil sie sich nicht darum kümmern, was die Welt dort draußen über sie denkt. Hier können sie einfach das tun, worauf sie Lust haben. Keiner sagt etwas dagegen, sondern belächelt es einfach und vielleicht, lächeln sie nur, weil sie neidisch sind. Schau dir die Gäste an, die zu uns kommen. Zum Beispiel Ratahl und Barbos. Sie wollten nur eine Kostprobe unserer Welt genießen und dafür, wollten sie ein Vermögen ausgeben. Aber, als ich sie in unserer Welt eingeladen habe, haben sie sich selbst dafür verkauft, weil sie es so sehr wollten und die Welt dort draußen nicht mehr sehen wollten. Sie wollten nicht im Sumpf der Ungerechtigkeit und der Gewalt verenden. Sie wollten nicht mehr Arbeiten, nur damit sie überleben, sie wollten Leben und ihr Leben, gehört nun dem Haus, dem Anwesen und Frau Rosé. Und sie sind absolut glücklich damit. Albrecht das gleiche… als er sich mir geöffnet hatte… er musste ein Berg stemmen, um sich zu öffnen, doch als er das geschafft hatte, war er nicht mehr der gleiche. Er war voller Leben, voller Glück und er beichtete mir, dass er sein Gesicht gegen die Eier von Rath und Aron drücken wollte. Er würde sich in den Leibern der Jungs vergraben wollen und es machte ihn nichts, absolut nichts aus, auch Sex mit Marcell, seinen Sohn, zu haben. Und das ist hier, völlig ok. Dort draußen, würdest du sofort am Galgen hängen, nur weil du vielleicht deinen Sohn einmal falsch angeschaut hast. Aber hier, Julia, ist das absolut Ok und ich würde es sogar unterstützten. Denn, wieso nicht…“
Tom war ganz außer Atem, als er zu Ende gesprochen hatte. So viel und so lange, hatte er lange nicht mehr zu sagen gehabt. Doch er wollte einfach Julia die Augen öffnen, dass seine Welt, eine andere war.
Und Julia hörte still zu und versank danach in Gedanken.
Noch immer nachdenklich, sah sie zu ihm rauf.
„Wollen wir nach den drei Brüdern schauen? Ich möchte schauen, ob es ihnen gut geht und bevor wir gehen, kannst du mir helfen beim Anziehen?“
Julia breitete langsam das Kleid aus und öffnete den Reißverschluss. Dann stieg sich hinein und drehte sich langsam um. Zart legte Tom daraufhin eine Hand auf ihre Schulter, um mit der anderen Hand den Reißverschluss hochzuziehen.
Halb drehte sich dann Julia um und nahm seine Hand in ihre und gemeinsam, gingen sie langsam hoch in ihre Wohnung. Noch immer stand die Wohnungstür offen und die Kerze in der Laterne im Wohnzimmer, war fast heruntergebrannt. Sie nahm die Laterne in die Hand und ging nach rechts in den Flur, beim Badezimmer vorbei und vor sich, öffnete sie langsam die Tür. Noch bevor die Tür aufging, hörte sie beide ein Stöhnen aus dem Zimmer kommen.
Nachdem die Tür aufging, sahen sie, dass der ganz linke Bruder mit dem gebrochenen Arm, sich vor Schmerzen wandte und, dass der Bruder, der in der Mitte lag, den linken zu trösten versuchte. Julia eilte gleich zu ihnen und leise flüsterte Julia den Namen des Jungen.
„Loui, hast du große Schmerzen?“
Loui nickte eifrig und stöhnte dabei laut. Da schritt Tom ein und vorsichtig hob er den Jungen aus dem Bett.
Julia zeigte ihm gleich, wo er ihn hintragen sollte und sie gingen zurück ins Wohnzimmer, wo neben der Küchentür, eine weitere Tür war, wo *Praxis* draufstand. Drinnen legte Tom den Jungen auf das Bett hin und Julia suchte in einem Arzneischrank nach etwas. Sekunden drauf, hatte sie es gefunden und sogleich bereitete sie eine Spritze vor. Nachdem sie das Mittel verabreicht hatte, schnappte sie sich einen Hocker und setzte sich zu Loui hin und nahm die gesunde Hand, in ihre. Zärtlich strich sie die Hand, während sie wartete, bis das Mittel seine Wirkung zeigte.
„Es sollte gleich wirken und dann wirst du keine Schmerzen mehr haben.“
Doch es dauerte lange, bis das Mittel wirkte und in der Zwischenzeit, stand Julia auf und setzte sich zu Loui aufs Bett, um ihn in der Zeit über das stark geschwollene Gesicht zu streicheln.
„Tom, sieh mal nach den anderen Jungs.“
Tom nickte und ging gleich zurück. Im halbdunkeln, weil er nun eine andere und kleinere Laterne vorher angezündet und mitgenommen hatte, sah er die anderen zwei Brüder aufrecht im Bett sitzen.
Der Anblick das sich ihm bot, traf ihn direkt ins Herz. Der Mittlere, der den Kiefer verdrahtet hatte und der rechte, der ebenfalls wie Loui, ein geschwollen Gesicht hatte, war schon fast zu viel für ihn gewesen. Doch er wusste, dass auch diese Verletzungen verheilen und, dass die Brüder dann zu ihm kommen würden.
„Alles Ok bei euch?“
„Uns geht es soweit gut.“, antwortete der Junge mit dem grauen Fell.
„Gut und ihr schaut auch besser aus. Also mein Name ist Tom und ihr kennt ja Sartesh oder?“
Sie nickten beide.
„Wegen ihm… wollten wir hierher kommen.“
„Gut, naja eigentlich nicht. Nunja… auf jedenfalls Sartesh ist mein Partner und er ist auch mein Stellvertreter. Ich bin hier der Haus und Hofmeister und wenn ihr soweit genesen seid, dann kommt ihr zu uns. Bis dahin, bleibt ihr hier und könnt das genießen, was Benjamin für euch alles machen wird.“
Tom musste wegen dem schamvollen Blick der Jungs leicht grinsen.
„Jap, ich weiß davon und ich muss sagen, dass ihr vier ziemlich süße und heiße Männchen seid. Also… versucht etwas zu schlafen, denn morgen… gehen wir Baden alle zusammen. Da werdet ihr Sartesh sehen und auch Julian, den ihr ja auch kennt.“
Da fingen die Brüder zu lächeln an und an ihren Blicken die sie sich zuwarfen, sah er, wie erfreut sie darüber waren.
„Gut, ich verlasse euch wieder, denn meine Geschichtsstunde bei den Jungs ist noch nicht vorbei. Schlaft schön und morgen wird der Tag noch besser als heute werden, das verspreche ich euch.“
Tom hörte noch eine gute Nacht vom jungen mit dem grauen Fell sagen, bevor er die Tür hinter sich schloss und wieder zu Julia ging.
Noch bevor er bei Julia ankam, hörte er, wie sie sprach.
„Ich weiß, dass es schlimm ist und ich kann deine Eltern nicht verstehen, besonders deinen Vater, der so reagiert hatte. Vielleicht sollte ich mit ihnen sprechen. Vielleicht hat dein Vater nur überreagiert. Ich meine nur… dass ihr ja eine richtige Bombe platzen lassen habt und ihr kommt ja alle aus einem guten Adelshaus. Bestimmt bereut er es schon, nur traut und schämt er sich jetzt bestimmt, zu euch zu kommen und euch um Verzeihung zu bitten.“
Verzweifelt wirkte der Junge auf dem Bett und voller Mitgefühl, sprach Julia auf Loui ein. Es zeigte etwas Wirkung, aber Tom wusste aus Erfahrung, dass ein Vater, der so seine Söhne zusammenschlug, sie nicht mehr aufnehmen würde. Aber er fand des schön, wie rührend sich Julia um einen fremden Jungen kümmerte und das festigte seine Entscheidung, Julia als Mutterfigur für die Jungs zu sich zu holen. Die Jungs brauchen so jemanden wie Julia dringend. Und was noch viel besser war, war, dass sie die Jungs auch noch unterrichten würde. Schon so lange hat er überlegt, wie es möglich wäre, dass die Jungs zumindest lesen und schreiben lernen, damit sie vielleicht, wenn sie nicht mehr hier bleiben möchten, draußen in der Welt zurechtkommen können.
Die Lage vor ihm, wurde immer verzweifelter. Ununterbrochen sprach Julia darüber, dass alles gut gehen wird, dass die Familie sie wieder aufnehmen wird und da, übernahm nun Tom die Führung. Denn er konnte nicht riskieren den Jungen noch weiter zu quälen. Er wollte nicht die Hoffnung, die sich gerade aufbaute, wegen dem, was Julia alles sagte, platzen lassen, wenn es dann so lief, wie es immer lief.
Nämlich, Hoffnungslos.
Deswegen ging er zu hier und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Als sie Blickkontakt aufgebaut haben, schüttelte er langsam den Kopf.
Doch Julia sträubte sich dagegen. Sie wollte nicht wahrhaben, dass eine Familie, ihre so tollen Jungs verstößt, nur weil die Vier vielleicht in der Pubertät, etwas ausprobierten und es im Eifer den Eltern gebeichtet und deswegen, davongejagt wurden.
„Nein Tom. Bestimmt liebt die Familie die Jungs noch und möchte sie zurückholen. Da bin ich mir ganz sicher.“
Tom wollte jetzt nicht dagegen sprechen und auch nicht zu streiten anfangen. Es war nicht der passende Ort und Zeitpunkt und deswegen, ging er abermals vor ihr in die Hocke und legte auch die zweite Hand auf ihre Schulter. Mit eisernem Blick, starrte er ihn ihre Augen. Nach einigen Sekunden, bröckelte der Widerstand und mit Tränen in den Augen, wandte sie sich dann von ihm weg und dabei glitt ihre Hand von Louis runter.
Sie stand auf und ging zwei Schritte von ihnen davon. Still weinend musste sie einsehen, dass Tom abermals Recht hatte.
Leise stellte sich Tom neben dem Bett und sah zum Jungen runter, der den Unterarm auf die Augen gelegt hatte und ebenfalls wie Julia, weinte. Er war schmal in der Statur und hatte dichtes mitternachtsblaues Fell.
Nun saß er sich auf den Hocker und legte bewusst einfach seine Hand auf die Felltasche. Das Fell auf der Felltasche war kurz und geschmeidig. Sogleich fing er den fingerlangen Penis darin zu massieren an. Seine Finger schlossen sich um den Penis und mit leichten Auf und Abwärtsbewegungen, fing er gezielt an, den Penis in der Felltasche fest zu massieren an.
Loui stöhnte beim nächsten ausatmen leise aus und gleichzeitig hob er die Hand und sah an sich runter. Doch Tom sah nicht zu ihm rauf, sondern konzentrierte sich vollkommen auf die Felltasche und den Penis darin.
Als er dann nach einer kurzen Zeit spürte, dass sich der Knoten bildete, zog er sofort die Felltasche runter und hielt dann den Penis unter dem Knoten fest.
Der gut zehn Zentimeter lange Penis, der ein wunderschönes rosarot hatte und nur an der Spitze rot war, färbte sich immer dunkler. Er fing dann zu pochen an und bei jedem pochen wurde der Penis dicker und länger. Knapp unter der Spitze, wo der Schaft anfing, nahm er schnell an dicke zu und die ersten Äderchen wurden sichtbar, als die Spitze länger wurde. Der Knoten nahm schnell an Volumen zu und Tom nahm nun den Knoten in die Hand. Dort, war der Junge wirklich heiß und er konnte das Blut spüren, dass der Junge in den Penis pumpte. Die glatte Haut wurde uneben und dann, als der Penis komplett vollgepumpt und steif war, sah man schon den ersten Tropfen Vorfreude, die sich auf der dunkelroten Penisspitze bildete.
„Deswegen seid ihr zu uns gekommen, Loui. Ihr wollten abspritzen, den ganzen Tag, die ganze Nacht und euch nicht mehr zurückhalten. Ihr wolltet nicht mehr im geheimen untereinander ficken und stöhnen. Ihr seid geil, seid immer steif und wollt in den Hintern anderer abspritzen.“
Nun sah Tom auf und er musste feststellen, dass der Junge voller Scham nicht in seine Augen schauen wollte. Er ließ den Penis los und stattdessen nahm er die zwei Hoden in einen eisernen Griff.
Leicht verzog der Junge die Lippen und Tom packte ihn an der Schnauze und zwang ihn, in seine Augen zu schauen.
Er sah in zwei wunderschöne braune Augen und sie musterten sich gegenseitig. Obwohl Loui ein geschwollenes Gesicht hatte, stellte er fest, dass er wunderschön war. Er hatte zarte, schon fast weibliche Züge. Die Augen sahen warm aus und er konnte sich vorstellen, dass sich ein paar Jungs schnell in ihn vergucken könnten.
Den Impuls hingebend, kam er mit dem Kopf näher und gab den Jungen einen schnellen, aber sanften Kuss direkt auf die Lippen. Sie waren so wunderschön weich und warm und er freute sich jetzt schon, wenn sich ihre Schnauzen verbinden.
Tom fand es immer wieder schön, einen neuen Jungen hin und her zu jagen. Zuerst wissen sie nicht, was mit ihnen geschieht, dann werden sie von einem Gefühl, zum nächsten gejagt, bis sie von allem mehr haben möchten und kurz darauf, schon fast darum betteln. Das war die gewisse Würze, die die Eingewöhnungsphase erträglich machte, ansonsten hätte er schon keine Lust mehr darauf, die neuen Jungs alles beizubringen.
Er hatte einfach schon zu viele neben sich liegen gehabt und schon so oft, musste er immer wieder die gleichen Fragen beantworten. Doch im Nachhinein, war er immer wieder froh darüber, mit den Jungen die Eingewöhnungsphase durchgemacht zu haben. So lernte er sie kennen, baute eine Beziehung zu ihnen auf und war dann ein Vater, ein Freund und ein Geliebter für sie.
„Stimmt doch, oder?“
Loui sah mit den Augen gleich runter.
„Loui, du bist jetzt ein Sexsklave und ich bin für dich zuständig. Wenn ich möchte, dann wirst du Wochenlang nicht abspritzten dürfen und darfst in der Zeit den Mist aus den Stallungen mit den Händen raustragen. Also, sag es mir und sei ehrlich, wieso seid ihr zu uns gekommen?“
Voller Angst und Respekt sah Loui wieder zu ihm rauf.
„Wir… ja…“
Die Stimme klang zuckersüß.
„Gut, dann erzähl mal weiter.“
Tom lockerte den Griff bei den Hoden und während Loui zu erzählen anfing, stand er auf und ging zu Julia. Sie ließ ein verwundertes „TOM!?“ von sich, als er sie wie ein Ehemann aufhob und mit ihr wieder zum Hocker zurückging. Er setzte sich mit ihr auf dem Schoß wieder auf dem Hocker und gleichzeitig, verschwand eine Hand unter ihren Rock. Gezielt wanderte seine Hand zwischen den Oberschenkel entlang, bis seine Finger warm und nassen wurde. Julia sah völlig überrascht und beschämt zu ihm rauf und dann, lehnte sie sich an ihm und schloss mit einem leisen „Hmm!“ die Augen, als er mit zwei Fingern zwischen den zwei heißen und nassen Schamlippen in ihr eindrang.
Bis zum Anschlag fuhr er mit den Zeige und Mittelfinger rein und er spürte Benjamins Samen, der sich um seine Finger verklebte.
„Also… gestern sprachen wir in meinem Zimmer… ob wir es durchziehen wollte. Denn, am dem Tag, wo wir mit Julian, Daniel, Manuell den Drachling und Marcell baden waren, war für uns bis jetzt der schönste Tag gewesen. Vor dem Tag wussten wir gar nicht, wie schön es war, Sex zu haben und wenn ich ganz ehrlich bin, fand ich es ziemlich heiß, wie Julian mich und meinen Brüdern behandelte. Er war der Rudelführer und wir mussten das machen, was er sagte und das mochte ich schon im Klo.“
„Moment Loui, ich habe eine Frage. Wie kommt es, das ihr vier eigentlich auf Männchen steht, also schwul seid? Und habt ihr wirklich Sex untereinander gehabt? Erzähl mir davon auch.“, Tom war wirklich neugierig darauf, weil er sowas noch nie gehört oder erlebt hatte.
Loui zuckte zuerst auf die Schulter, dann fing er weiter zu erzählen an.
„Keine Ahnung, also… ich bin… wirklich… Schwul und das schon von Anfang an. Ich fand Marcell wirklich heiß und als er mit Manuell das erste Mal im Klo verschwunden war und sie dann glücklich zurückgekommen sind, hatte ich einen Ahnung was geschehen war. Ich… fragte ihn dann am Tagesende, ob… ich ihn nicht einmal Küssen darf. Er sah mich an, nicht überrascht und dann… lächelte er und nickte. Bevor wir uns dann verabschiedeten, gingen wir in eine Seitengasse und da, durfte ich ihn dann Küssen. Am nächsten Tag in der Schule, sagte er am Pausenanfang, dass ich mit ihm mitgehen soll und so… habe ich Julian und Daniel wirklich kennengelernt. Götter… war das geil.“
Voller Scham und flüsternd erzählte Loui den Schluss und Tom fand diese Reaktion ziemlich süß.
„Dann wurde ich von Julian gefragt, ob wir nicht Baden gehen wollten und ich war so glücklich darüber. Zu Hause dann, musste ich das einem erzählen und schnappte mir Jan. Wir saßen auf meinem Bett und da ich wusste, dass Jan immer ins Schlüsselloch schaute, wenn unser Vater duschen ging und auch, wenn Michael und Ben duschen waren, hatte ich eine Ahnung, dass auch Jan schwul ist. Zu dem Zeitpunkt, waren wir noch nicht… Intim… und Jan konnte nicht die Klappe halten und erzählte es den anderen zwei. Am gleichen Abend diesen Tages, kurz nachdem wir alle schlafen gingen, kamen Jan, Michael und Ben in mein Zimmer. Sie setzten sich einfach auf mein Bett und sahen mich an. Dann fragte mich Michael einfach, ob ich Schwul bin. Ich sah Jan böse an und der Trottel lächelte einfach blöd. Doch dann… stand Michael auf und zog sich die Unterwäsche aus. Er packte mich am Kopf und drückte mich dann runter auf seinen Penis. Ich… Er sagte nichts, sondern drückte mich immer fester dagegen und ich… ich roch ihn… ich konnte nicht widerstehen und küssten den heißen, steifen, geilen und feuchten Penis meines Bruders. Ich küsste und küsste und dann… leckte ich ihn ab. Ich leckte und leckte und ich konnte nicht mehr aufhören. Michael… stöhnte und ließ mich dann los und ich machte einfach weiter. Ich nahm ihn in den Mund und da… spritze was in meinen Mund und ich, wollte nicht mehr aufhören. Irgendwann packte mich dann Ben und freiwillig schon nahm ich gleich Bens Penis in den Mund und machte das gleiche mit ihm. Auch Ben genoss es sehr, was ich mit ihm mache und dann sagte einfach Michael, das er und Ben mitkommen, ansonsten erzählen sie das unseren Eltern, dass ich Schwul bin. Und so… hatten sie mich in der Hand. Ich war wirklich wütend darüber, dass sie mich so in der Hand hatte und… eifersüchtig war ich auch.“
Tom fand es interessant, wie sich das unter ihnen entwickelt hatte. Auch stellte er sich die Frage, ob Ben und Michael überhaupt schwul waren. Denn bis jetzt, sprach nichts dafür.
„Wieso eifersüchtig?“, fragte Tom nach.
„Na… weil ich der einzige sein wollte, der mit den anderen… baden gehen wollte. Ich wollte nicht meine Brüder dabei haben… denn sonst… sie sind doch meine Brüder. So… dachte ich damals. Also… nachdem sie damals einfach so beschlossen haben, dass sie mitkamen, verließen Ben und Micheal mein Zimmer und Jan blieb zurück. Ich wollte Jan schon davonjagen, aber der sagte einfach, dass ich meine Hose ausziehen soll, ansonsten würde er es meinen Vater erzählen. Ich konnte nicht fassen, dass auch Jan mich so in der Hand hatte und schlussendlich legte ich mich wütend hin und zog meine Hose aus. Er… seine Hände waren so warm, als sie mich… berührten. Und… meine Wut verflog schnell und ich fing es dann auch zu genießen an, nachdem mich Jan mit der Zunge… zu verwöhnen anfing.“
Loui fing zu lächeln an, während er weitererzählte.
„Etwas später legte er sich zu mir rauf und sah mich aufgeregt an. Sein Blick wanderte an sich runter und ich sah die dicke Beule in der Unterwäsche. Ich… legte dann aufgeregt meine Hand auf die Beule und seufzte zufrieden. Er war auch so heiß und hart wie ich gerade und wir beide zogen ihn dann die Hose aus. Wir rieben darauf unsere Penisse einander und während wir das so machten, fing Jan immer schneller zu atmen an, bis…“
„Er dann abspritzte, richtig?“
Loui nickte grinsend.
„Es hat ihn und mir sehr gefallen, was wir in dieser Nacht gemacht haben und er verließ mein Zimmer nicht mehr. Die ganze Nacht… berührten wir uns gegenseitig im Schritt und wann immer Jan heiß und geil wurde… rieb er den Penis wieder an meinem, bis er wieder kam. Am Morgen schlichen wir dann in die Dusche, weil wir voll von seinem Samen waren und ab da… sah ich ihn nichtmehr als meinen blöden Bruder, der nichts für sich behalten konnte, sondern… naja… ich weiß nicht. Naja egal, jedenfalls kam er dann jede Nacht zu mir geschlichen und wir machten das dann jede Nacht, bis es Mitternacht wurde und wir nebeneinander einschliefen. Dann, als es Wochenende wurde und wir mit den anderen Drei baden gehen wollten, verließen wir zu viert das Haus und ich war irgendwie nicht mehr sauer auf Ben und Micheal. Wir sprachen auch nicht mehr darüber, was in jener Nacht passiert war, doch als wir dann in die Kutsche einstiegen und wir vor Julian, einer nachdem anderen die Hose runterlassen mussten, saßen wir zu viert nackt da und ich sah, wie sich Ben und Michael küssten und richtig, ich meine wirklich, richtig hart waren.“
„Ich verstand es nicht wirklich, was zwischen denen passiert war und da entschied ich mich, Jan zu küssen und dann, am See hatte ich meinen ersten Sex mit Manuel. Es war so geil, wie Ben, Michael und Jan vor mir mit Manuel Sex hatten und ich dann dran kam. Der Samen floss aus dem Drachling raus und ich steckte einfach meinen Penis in ihm rein und ich kam schon fast allein deswegen, weil ich den Samen meiner Brüder auf meinen Penis hatte.“
„Erzähl weiter, Loui.“, Tom stellte fest, wie es Loui gut tat, alles von sich zu erzählen. Das Geheimnis preiszugeben, ohne verurteilt zu werden. Und gerade als Loui weitererzählen wollte, hörten sie, wie die Tür aufging.
„Schatz?“, hörte sie Benjamin laut fragen und Tom Antwortete gleich.
„Wir sind hier.“, da fing auch Julia sich wieder zu bewegen an. Sie sah kurz rauf und der Blick, sah dankend aus. Doch als sie aufstehen wollte, hielt sie Tom fest und drückte sie stattdessen noch fester an sich.
„Ist doch jetzt egal, oder?“, flüsterte er ihr zu und sie lächelte leicht und ließ sich wieder gehen. Benjamin betrat die Praxis und sah sie drei erstaunt an. gleichzeitig sah Loui erstaunt zu Benjamin, da der Nackt und mit verklebtem Brustfell dastand.
Da fiel Tom etwas ein und Julia sah ganz verwirrt drein, als er sie aufhob.
„Setzt dich Benjamin.“
Benjamin sah zuerst Tom, dann Julia und zum Schluss Loui an. Seine Felltasche war genauso verklebt, wie die Hoden, doch der Blick den er dann wieder Tom zuwarf, war mehr als nur Lüstern, nachdem er festgestellt hatte, dass Loui mit einem steinharten Penis, der nur so tropfte, auf dem Bett lag. Die Lust ließ ihn vor Selbstsicherheit übergehen und er setzte sich sogleich auf Tom Schoß. Als er dann saß, setzte Tom, Julia auf Benjamins Schoß ab und wie vorhin, wanderte seine Hand gleich unter dem Rock. Wieder wanderte seine Hand den nun gespreizten Beinen entlang, bis er die Schamlippen erreichte, doch diesmal ließ er seine Hand runter wandern, um Benjamins Felltasche in die Hand zu nehmen und mit einem Finger in sie reinzufahren. Es war richtig glitschig drin und Benjamin keuchte auf, als er über die kleine Eichel fuhr. Da er nun sein Ziel erreicht hatte, rieb er mit der Fingerkuppe über die Eichel und er musste nur kurz die Eichel so verwöhnen, bis sie pochen aus der Felltasche rauskam.
Julia und Benjamin atmeten schnell und tief, denn Tom hatte was wirklich Schmutziges im Kopf und das Ehepaar verstand langsam, was er vorhatte. Nachdem die glitschige Eichel aus der Felltasche rausschaute, fing er sie mit der Handfläche zu reiben an und er spürte das zucken an Benjamins Hüfte dabei. Unter dieser Behandlung, wurde Benjamin schnell hart und Tom führte den, mittlerweile steinharten Penis, zu Julias Schamlippen. Er musste den harten Penis etwas biegen, doch dann, drang er mit einem Mal in Julias Vagina halb rein.
Julia verkrampfte sich kurz, weil sie von reizen überflutete wurde, doch dann biss sie sich auf die Lippen und ließ sich auf Benjamin komplett nieder. Der ganze Penis von Benjamin rutschte in sie rein und nun war Tom wieder an der Reihe. So vorsichtig wie möglich, rutschte er mit Mittelfinger am Penis entlang und die Schamlippen weiteten sich immer weiter, bis er dann ebenfalls in Julias heiße und feuchte Vagina reinrutschte.
Nun konnte sich Julia nicht mehr zurückhalten. Sie lehnte sich weiter zurück und dabei, seufzte sie dann endlich laut. Tom fuhr soweit rein, bis er Benjamins Eichel erreichte, um dann, die Eichel an der Unterseite mit Auf und Abwärtsbewegungen der Hand, zu massieren. Julia stöhnte und drückte das Gesicht in seine Brust, Benjamins hingegen, schloss die Augen und verzog leicht das Gesicht vor Schmerz. Langsam machte Tom dies, weil er schon immer mal ein Paar so verwöhnen wollte und gleichzeitig sah er rüber zu Loui.
„Lass dich nicht stören und erzähl weiter.“
Mit heruntergefallenem Kiefer, starrte Loui sie an und er konnte nicht fassen, was er da sah. Wenn er nicht schon jetzt geil und steif wäre, so wäre er es dadurch geworden, was er vor sich zu sehen bekam.
Doch er folgte der Aufforderung von Tom, denn er wollte nicht mit den Händen den Mist tragen.
„Als… es Abend wurde und Frau Rivär… uns unterbrach, waren wir ganz traurig. Wir konnten uns kaum zurückhalten auf der Rückfahrt. In einer Seitengasse, verabschiedeten wir uns von Marcell und Manuel mit einem Kuss und dann gingen wir alle nach Hause. Doch zuhause… das war wirklich geil, wir aßen gerade Abendessen und wir saßen normal gegenüber und da, drückte plötzlich Michel seine Pfoten in meinem Schritt und gegen meine Felltasche. Ich habe mich fast verschluckt dabei und als ich aufsah, tat er so, als wäre nichts. Das gleich machte ich dann bei ihm und ich stellte gleich fest, dass er geil war. Ich massierte mit meiner Pfote seinen harten Penis und er massierte meinen. So schnell haben wir noch nie zu Abendgegessen und wir vier rannten hoch in mein Zimmer. Wir rissen uns die Kleider herunter und warfen uns zu viert aufs Bett… da küsste ich auch zum ersten Mal Ben und Michael. Doch Ben und Michel blieben danach unter sich und sie hörten nicht auf sich gegenseitig zu küssen. Dann… drehte sich Ben um und Michael fuhr mit den gewaltigen Penis in Ben rein. Da stellte ich was fest. Es schien, als ob das Ben nicht das erste Mal tat, denn dieser zuckte nicht ein einziges Mal, während der Penis in den Hintern gedrückt wurde und dann auch noch der Knoten reinrutschte. Neben mir hatten dann Michael und Ben Sex und sie beide… sahen mehr als nur glücklich aus.“
Das war eindeutig für Tom und so, wie es Loui erzählte, wusste auch er davon.
„Das heißt wohl, dass Ben und Michael schon länger was miteinander am Laufen hatten, oder wie siehst du das?“
Loui zuckte mit der Schulter und nickte halb.
Indessen drückte Julia fest das Gesicht gegen seine Brust und stöhnte einmal laut. Über seinen Finger und über die Hand, ergoss sie sich und er spürte, wie die Vagina kontrahierte. Da beschleunigte er die Masur an der Eichel und das ließ nun auch Benjamin zum Stöhnen bringen. Immer schneller und fester glitt seine Fingerkuppe an der paarigen Eichelunterseite rauf, bis zur Öffnung, und wieder zurück.
Und völlig überraschend, kam Benjamin zum Orgasmus. Der Samen wurde In Julia und gegen seinen Finger gespritzt. Er fand es so geil dabei zu sein, wie jemand in ein Weibchen abspritzte. Deswegen beschleunigte abermals sein Tempo und mühelos konnte er sie beide massieren, wegen dem Samen und weil Julia so heiß und feucht wegen ihrem Orgasmus war.
Dadurch brachte er sie abermals zum Stöhnen und der Samen, den Benjamin in ihr verschossen hatte, wurde durch die Kontraktion nach oben befördert.
Einige Momente danach, erschlafften Julia und Benjamin auf seinem Schoß und glücklich und zufrieden, lagen sie sich gemeinsam in seinen Armen.
„Gut, dann wäre das mal geklärt. Loui, geh ins Schlafzimmer, ich komme gleich mit Julia und Benjamin nach. Dann reden wir mal mit Michael und Ben.“
Loui richtete sich gleich auf und bevor er aus dem Bett aufstand, sah er an sich runter. So hart wie jetzt, war er bis jetzt selten gewesen und das sahen auch Tom, Benjamin und Frau Rivär. Sie starrten ihn regelrecht an und er war dann überglücklich, den Raum verlassen zu können.
Nachdem Loui aus dem Zimmer ging, zog er seine Hand aus Julia raus. Von selbst stand sie gleich auf und legte sich sogleich aufs Bett, um dann die Beine in den Himmel zu strecken. Verwundert sah er runter zu Benjamin und der, zuckte nur leicht mit der Schulter.
„Das macht sie in letzter Zeit immer, wenn wir Sex haben.“
„Das, meine Herren, mache ich deswegen, weil ich in der letzten Zeitschrift gelesen habe, dass man so eher Schwanger wird.“, nachdem sie das gesagt hatte, sah sie lächelnd zu ihnen. Bevor Benjamin Antwortete, machte der sich auf Toms Schoß gemütlich und fing sich den Schritt zu verreiben an. Er verrieb den Samen und Julias Sekret, bis sein Fell nass und feucht glänzend verklebt war.
„Tom, die Jungs haben nach dir gefragt und haben mich losgeschickt, um dich zu suchen.“
Tom wusste, dass die Jungs auf ihn warten, aber Zehn Minuten können sie noch warten. Doch dann, fiel ihm was Besseres ein.
„Benjamin, sag ihnen das morgen, wenn wir baden gehen, ich die Geschichte am Abend weitererzählen werde und wenn sie traurig deswegen werden, dann sag ihnen, dass es morgen erst recht heiß wird und das sie sich in Geduld üben sollen. Sag ihnen auch, dass morgen ein sehr schöner Tag für alle wird. Wenn du das dann gemacht hast, kommst du mit Julian zurück, wir müssen reden. Ernst reden.“
Benjamins Gesicht entgleiste. Voller Unglauben, Angst und fast schon panisch, wurde er von unten angestarrt. Doch Tom interessiert das gerade nicht und deswegen, hob er ihn aus seinem Schoß. Er setzte ihn auf die Pfoten und gab den Familienvater einem Klaps auf dem Po.
„Geh schon.“
Mit kleinen Schritten, tapste Benjamin davon und Tom bemerkte, dass die Schritte alles andere als sicher waren. Nachdem Benjamin auch verschwunden war, rollte er mit dem Hocker näher zum Bett.
„Julia?“
„Hm?“
„Wollen wir Benjamin ansprechen darüber?“
Sie ließ die Beine runter und in einer fließenden Bewegung, saß sie plötzlich aufrecht und starrte ihn an.
„Wieso sollten wir das machen?“
„Weil du dir darüber so viel Gedanken gemacht hast und weil wir nur so das Problem aus der Welt schaffen können. Wichtig ist nur, wie du damit umgehst, falls es doch zutreffen würde. Ich meine, du musst dir in klaren sein, falls Benjamin mit Daniel oder Julian intim war und es auch zugibt, dann öffnet er sich für dich völlig. Was wirst du dann tun, wenn er das macht?“
Julia sah nun ernst zu ihm und wirkte nachdenklich. Er ließ ihr die Zeit und es vergingen wenige Minuten, bis sich ihre Lippen bewegten.
„Ich weiß es nicht. Es ist so viel geschehen in letzter Zeit und so viel hat sich verändert. Doch… interessanterweise, hat sich auch so viel ins positive verändert. Ja, Julian lebt nicht mehr in diesen Haushalt, aber er scheint mehr als nur Glücklich zu sein. Heute zum Beispiel, weil ich weiß, dass Julian in guten Händen und glücklich ist, dachte ich kein einziges Mal darüber nach, wie ich ihn vermisse. Daniel scheint nun auch glücklich zu sein, seit Benjamin mit ihm in einem Bett schläft. Er ist viel lebendiger, fröhlicher und er redet nun auch viel mit mir. Zwar noch nichts Intimes, aber er hat wirklich große Fortschritte gemacht und das nur, weil ich aufgehört habe ihn auszufragen. Er redet von sich aus und ich höre viel zu und nur ab und zu frage ich nach, wenn ich von etwas mehr wissen wollte. Sartesh hat mir damals die Augen geöffnet und seit ich mich daran halte, läuft es immer besser. Also… falls es Stimmen sollte, dass Benjamin und Daniel… Intimitäten austauschen, dann sieht es nicht so aus, als würde es ihnen schaden.“
„Und wie würdest du selbst damit umgehen?“
„Also falls es so wäre… falls es so wäre… dann bräuchte ich meine Zeit, wenn ich ehrlich zu dir bin. Ich weiß nicht wie lange, aber… ich würde… Benjamin… nicht verlassen. Ja… ich weiß das er mich liebt und mein Herz sagt mir, dass ich ihn auch dann lieben würde, wenn das stimmt.“
Ihre Gesichtszüge wurden weicher.
„Weil du vorhin so offen gesagt hast, wie du dich als Sohn fühlen würdest, das half mit sehr. Das schwierige daran war ja, wie Daniel darüber denkt, oder was er fühlt. Ich habe große Angst gehabt, ob Daniel es nicht möchte und in der Situation unterdrückt wird. Doch rückblickend gesehen, scheint es, als ob es Daniel möchte und dabei sogar aufgeht. Also falls es zutrifft, dann… würde ich über sowas hinwegsehen… glaube ich. Denn wie gesagt, es ist so viel geschehen und es hat sich so viel verändert und ich habe mich gerade daran gewöhnt, dass sich alles verändert. Aber ich bin auch glücklich, wenn die ganzen Veränderungen endlich hinter uns liegen.“
Gerade als sie zu Ende gesprochen hatte, hörten sie, wie die Tür aufging. Tom stand gleich auf und kam Benjamin entgegen. Im Wohnzimmer standen sie sich gegenüber und neben Benjamin, stand der müde Julian, der gerade herzhaft gähnte. Beide waren nackt und im Schritt und Bauch verklebt von allerlei Flüssigkeiten.
„Geh schon voraus, ich hole Daniel.“, Benjamin atmete immer schneller und unkontrollierter. In seinen Augen sah Tom die reine Panik und Tom lächelte ihn zu. Er lächelte ihn zu, um ihm die Panik zu nehmen und was dann wirklich half, war, als er seine rechte Hand auf den Fuchskopf legte und einmal darüber strich.
Kurz sah er ihn darauf lächeln und weil er das Lächeln sah, ging Tom an ihn vorbei. Er wusste, dass die Kinderschlafzimmer hinter dem Elternschlafzimmer lagen und das passte ganz gut für ihn.
Denn, als er im Elternschlafzimmer war, blieb er kurz stehen und sah zu den anderen zwei Brüdern. Es sah so aus, als ob Luoi ihnen erzählt hatte, was passiert war und die zwei Brüder sahen ihn mit gemischten Gefühlen an. Die Brüder sagten nichts, aber ihre Körper umso mehr. Tom sah, wie bei jedem der Brüder eine Beule bei der Decke zu sehen war.
„Wir reden gleich miteinander, doch ihr müsst noch etwas warten.“, befahl Tom schon fast und ging dann weiter. Als er die Tür aufmachte, bot sich ihm ein kleiner Gang an. Links auf der Tür hing eine Tafel. Er fand es süß und es zeigte auch die Geschichte der Familie. In Kinderbuchstaben, anscheinend hatte Julian gerade gelernt zu schreiben, stand in großen Buchstaben * JULIAN* auf der Holztafel. Drumherum waren Sonnen und darunter die Familie. Sie hielten sich alle die Hände.
Als er das sah, kamen ihn die Tränen. Es sagte so viel aus über sie. Und er gestand sich, dass Frau Rosé vielleicht die falsche Entscheidung getroffen hatte, diese wunderschöne Familie hierher zu holen. Und dann fing sein Herz zu schmerzen an. Er wusste nicht wieso das gerade jetzt passierte, vielleicht weil allein diese Tafel, ihn so sehr berührte, oder weil die andere Tafel noch viel süßer war.
Fast die gleiche Tafel war dort zu sehen, doch darunter war noch eine andere und drauf war zu sehen, wie der liebe Daniel die ganze Familie gezeichnet hatte und über jede Figur was geschrieben hat. Tom las Papa, Mama und Julian. Die Figuren lächelten breit, standen auf einer Wiese, neben einem Haus und über ihnen war eine breit lächelnde Sonne.
Die Stiche wurden schlimmer und er musste sich an die Brust fassen. Tom massierte sich die Brust und dann, wusste er, wieso er solch schmerzen hatte. Der Verlust seiner Familie, brach aus ihm hervor und plötzlich sah er auf jeder Tafel, nicht die Familie Rivär, sondern seine.
Er konnte es nicht mehr zurückhalten. Fürchterlich fing er zu weinen an. Es hat so viele Jahre gedauert und es kam gerade jetzt hervor. Er verfluchte diesen Umstand, doch er konnte es nicht zurückhalten.
Und gerade, als er nach hinten taumelte, ging Daniels Tür auf. Im Pyjama stand der gähnende Daniel da und das Fell war ganz zerzaust. Tom fiel auf die Knie und umarmte Daniel fest.
„Wieso weinst du?“, diese zuckersüße Stimme hellte sein schwarzes Gemüt auf und so, wie er ihn in den Armen hatte, ob er ihn auf und trug ihn mit schnellen Schritten zur Praxis. Julia saß noch immer auf dem Bett und Benjamin saß mit Julian auf dem Hocker. Vorsichtig übergab er Daniel in Julias Händen. Dann hob er Benjamin samt Julian auf und setzte sie beide neben Julia und Daniel.
Es brach wieder aus ihm hervor, als die Familie wiedervereint war. Sie sahen ihn besorgt an und er konnte nicht anders, als sie dann alle zu umarmen.
„Bitte, bleibt eine Familie… ihr habt keine Ahnung, einfach keine Ahnung, was für eine wunderschöne Familie ihr seid. Verflucht sollen die Götter sein, die solche Familien auseinanderreißt. Bitte… Bitte… Bleibt so wie ihr seid. So fröhlich, so nett, so gutmütig und zuvorkommend. Bleibt die Familie Rivär und… bleibt hier. Ihr seid ein Geschenk für uns alle und auch… für mich. Ihr seid ein Beispiel für jeden hier und ich würde alles machen, damit ihr glücklich und zufrieden seid.“
Noch einmal drückte er sie alle und sah sie dann mit tränennassem Gesicht an.
Benjamin und Julia waren zu Tränen gerührt, auch Julian wischte sich die Tränen davon. Nur Daniel verstand nicht so wirklich, was vorging, aber auch er hatte Tränen in den Augen, vermutlich weil alle anderen Tränen in den Augen hatten.
Dann gab Tom jeden von ihnen einem Kuss auf die Stirn. Voller Gefühl, Freude und Hoffnung war jeder Kuss.
Erst dann setzte sich Tom auf dem Hocker vor der ganzen Familie und er konnte und wollte das sagen, was er im Herzen mit sich trug und erst jetzt, aus sich brach.
„Ich sah eure Zeichnungen Julian, Daniel. Sie sind so wunderschön. Ihr seid so wunderschön. Ihr alle, die gesamte Familie, seid wunderschön. Und ich bin wirklich glücklich, dass ihr hier seid und hoffentlich, auch für immer bleibt. Und ihr habt euch alle so wunderschön entwickelt.“
Tom kamen noch immer die Tränen und seine Stimme war gebrochen. Doch er musste auf jeden einzelnen eigenen.
„Julian, du heißer geiler Fuchs. Du hast das bekommen was du wolltest und man sieht dir an, wie glücklich du deswegen geworden bist. Du hast Keyn als Freund gefunden und deswegen bin ich dir wirklich, wirklich dankbar. Bitte pass auch auf ihn auf, wie du auf Daniel aufgepasst hast. Er ist so empfindlich, empfindlicher als Daniel und sein Herz weiß noch nicht, was es will. Bitte sei dir im Klaren, wie zerbrechlich mein lieber Sohn ist.“
Julian schniefte laut und wischte sich schnell die Tränen davon, um dann fest zu nicken.
„Mach ich Tom! Ich werde ihn nie wehtun, ich werde ihn zeigen, wie man groß und stark wird und wie Jungs in meinen alter so drauf sind.“
Nach vorne beugend, gab er Julian einen sanften Kuss auf die Lippen und flüsterte ihn zu: „Danke mein Sohn.“
Das wiederum, traf Julian hart und laut schniefend, drückte dann Julian beide Hände aufs Gesicht.
Dann heulte er los.
Als nächstes kam Daniel.
„Daniel, wir kennen uns nicht sehr gut, aber ich habe so viel über dich von deiner Mutter erfahren. Auch von Julian und Benjamin. Bleib einfach wie du bist und sieh mit Glück und Freude in deine Zukunft. Denn du wirst immer deine Eltern bei dir haben, die dich in schweren Situationen unterstützen werden. Sie werden für immer bei dir sein und dich auffangen, wenn du einmal stürzt. Rede mit ihnen, sag ihnen, was du willst, oder was du nicht willst, denn nur so, könnt ihr alle Glücklich werden. Und glaub mir, deine Eltern werden dir zuhören und alles in Bewegung bringen, damit das, was du willst, auch geschieht. Doch sei dir auch im Klaren, dass deine Eltern wirklich nur das Beste für dich wollen. Vielleicht ist dir das jetzt noch nicht klar, aber Jahre später und das verspreche ich dir, wirst du ihnen dafür danken. Sei Tapfer, Aufrichtig und geh nun für immer, mit erhobenen Kopf voran.“
Daniel fing zu weinen an und sah hoch zu Benjamin und Julia. Sie nickten ihn zu und da, drehte sich der Junge halb um und umarmte seine Eltern. Gleichzeitig rutschte plötzlich Julian aus Benjamins Schoß runter und sich in Tom Brust zu werfen. Noch nie hat er ihn so weinen gesehen. Julian zerfloss in seinen Armen und Tom wusste nicht, wieso.
Doch es war jetzt egal wieso Julian so überreagierte, denn dafür war Tom da. Er war für seine Jungs da und nun war es Julian, der ihn brauchte. Deswegen wurde seine Umarmung fester und gleichzeitig drückte er den Kopf von Julian auf seine Schulter.
Sie warteten alle ab, bis sich Julian beruhigt hatte und als nur noch ein schluchzen zu hören war, flüsterte ihn Julian was ins Ohr.
„Tut mir leid Tom… Ich w-war… selbstsüchtig… i-ich…“
„Ist schon ok, egal was die plagt, ich vertraue dir, dass du den richtigen Weg nimmst.“
Nach diesem Satz, stemmte sich Julian von in ab und verwundert sah Tom, Julian an. Gleich darauf, bekam er von ihm einen Kuss, der so vieles aussagte. Doch, was am meisten im Kuss lag, war Dankbarkeit und als Julian, nachdem Kuss, zu lächeln anfing, lächelte auch wieder Tom.
Tom hob danach Julian wieder auf und setzte ihn auf Benjamin ab. Sofort wurde er vom Vater umschlungen und so, konnte Tom weitermachen.
„Ich weiß nicht bei wem ich weiter machen soll, doch wie sagt man so schön, Lady First.“
„Julia, wenn ich dein Vater wäre, dann würde ich Platzen vor Stolz. Wenn ich nicht *Schwul* wäre, würde ich um deine Hand bitten, doch weil ich, ich bin, sehe ich dich mittlerweile als meine beste Freundin an und ich bin mehr als geehrt, dich kennengelernt zu haben. Du bist der Stützpfeiler dieser Familie und du musstest neben Benjamin, so viel ertragen. Ich möchte gar nicht aufzählen, was du alles über dich ergehen lassen musstest, doch es ist bald soweit, bald wirst du alles ertragen haben und glücklich nach vorne sehen können. Was soll ich nur sagen… ja… bleib einfach glücklich und so offen wie jetzt. Bleib eine Mutter, die ihre Söhne liebt und bis jetzt wirklich alles gemacht hatte, um sie glücklich zu machen, die ihre Zukunft ebnet und wie bisher bei Julian und für sein Glück, über den Schatten gesprungen bist. Du hast sein Glück, über das der Familie gestellt und du warst so Mutig an dem Tag, dass kannst du dir nicht vorstellen. Und das sagt mir, was du für eine Person bist, wie sehr du alle liebst. Bitte bleib einfach so wie du bist.“
Julia drückte eine Hand auf ihre Schnauze und gleichzeitig fing sie leise zu weinen an. Doch trotzt dem, konnte Tom die lachfalten sehen. Sie lächelte, während sie weinte.
„Nun zum Arzt. Der Arzt, der mich am Leben erhalten hatte. Ohne dich, wäre ich ein zweites Mal gestorben. Benjamin, wie kann ich dir nur jemals dafür danken? Vielleicht kann ich das nicht und werde es mein ganzes Leben auch nicht können. Doch glaub mir, ich werde es versuchen. Ich erinnere mich, wie wir Hände haltend am Hof beim Brunnen saßen, ich erinnere mich an deine Lippen, die mich geküsst haben. Dann, an dein Lächeln… du warst so glücklich und voller Leben sahen mich deine Augen an. Auch erinnre ich mich an deine Hände, die über meinen Körper glitten, aber da gehe ich jetzt nicht weiter drauf ein. Was ich sagen möchte ist, dass du dich allen geöffnet hast und sie dich nun jetzt an. Du hast alles bekommen, was du wolltest. Du hast eine liebende Familie, eine Frau, die immer für dich da war und ist und dich nicht verurteilt hat und auch nie wird. Sie nimmt dich so, wie du bist und du solltest ihr mehr als tausend Mal dafür danken. Jeder weiß mittlerweile dass du auch auf Männchen stehst, aber gleichzeitig auch, wie du deine Frau unbändig liebst. Bleib so und du wirst das Glück der Welt in den Händen halten, für immer.“
Nun sah Tom sie alle an.
„Bleibt die Familie die ihr seid, bleibt hier und werdet glücklich.
Die gesamte Familie Rivär, weinte und lächelte und gemeinsam, nickten sie.
„Ich danke euch so sehr für alles doch nun… kommen wir zum Kern dieser Zusammenkunft.“
Tom sah nun Benjamin an und schlagartig, verschwand das lächeln.
„Ich habe mich mit Julia unterhalten und sie hat mir preisgegeben, dass sie was befürchtet. Seid du mit Daniel gemeinsam nackt die Nacht verbringst, befürchtet sie, dass du mit Daniel intim wurdest und es noch bist und bevor ich, oder Julia, die Frage aller Fragen stellen, möchte ich, dass Julia zu dem was sagt.“
Auch Julias lächeln war verschwunden und sie sah direkt Benjamin an.
„Ja, ich habe mich mit Tom unterhalten über das Thema und über, falls es so ist. Er hat mir geholfen, es aus seiner Sicht zu sehen, da ich ja die Mutter bin und es ganz anders sehen. Doch Tom half mir wirklich dabei zu verstehen, wie ihr, falls es stimmt, euch dabei fühlt. Also, falls es so stimmen sollte… nein, warte ich formuliere das anders. Daniel hat sich ins positive entwickelt, das ist eine Tatsache. Er ist viel offener und lebensfreudiger geworden und ich bin wirklich froh darüber. Doch das geschah erst, als ihr nackt nebeneinander schläft. Das ist auch eine Tatsache. Also stellte ich mir die Frage automatisch und Tom fragte dann nach und ich offenbarte ihm meine Gedanken. Wir unterhielten uns lange darüber und Sichtweisen wurden ausgetauscht. Dafür danke ich dir übrigens Tom wirklich. Denn erst durch deine Hilfe, konnte ich selbst sehen und begreifen, wie tiefgründig sowas ist und das ich nicht auf das hören soll, was andere darüber denken. Also habe ich in mich selbst gehorcht und dadurch, wurde mir etwas klar. Mir wurde klar und das mit Toms Hilfe, und da zitiere ich Tom jetzt, dass es die nächste Stufe der Liebe zwischen Vater und Sohn war. Dass sich Vater und Sohn liebten, ist normal, aber auf körperlicher weiße, war mir neu. Doch… dann stellte mich Tom vor einer Frage und die war: was ist falsch daran. Dieselbe Frage stellte ich mir dann auch und die Antwort war: Nichts! Um es in Toms Worten zu sagen: Es fließt doch nur Samen, ob in den Mund oder… ihr wisst schon. Aber es passiert nichts dadurch und wenn beide deswegen Glücklich sind, dann wieso nicht. Also stellte ich mir die Frage und sie wurde auch an mich gestellt, wie würde ich damit umgehen. Das war schwierig, denn ich wusste es nicht. Doch dann sagte mir mein Herz, dass es egal wäre, da ich dich noch immer so lieben würde, wie jetzt.“
Als Julia zu lächeln anfing, fing auch Benjamin zu lächeln an.
Da regte sich Tom wieder und bevor Tom was sagte, sahen Julian und Daniel rauf zu Benjamin. Die Spannung war spürbar und Benjamins Nackenfell stellte sich langsam auf. Julia, die noch immer lächelte, achtete auf die kleinste Regung von Benjamin im Gesicht.
Und Tom glaubte zu hören, wie Benjamins Herz zu rasen anfing.
„Also Benjamin, hier kommt die Frage. Warst du und bist du bis jetzt mit Daniel Intim?“
Noch während Tom die Frage stellte, erschlaffte Benjamins gesamter Körper und da, glitt langsam Julian von Benjamins Schoß runter. Tom nahm ihn gleich in die Arme und gemeinsam sahen sie zum nackten Benjamin rauf. Die Brust hob uns senkte sich schnell und nachdem einige Sekunden vergangen waren, wo Benjamin in Julias Gesicht starrte, gingen die Sekunden in Minuten über. Es war dann Julia, die sich nach einigen Minuten bewegte. Sie schloss die Augen, atmete tief aus und sah zu Tom, nachdem sie die Augen wieder öffnete.
„Benjamin, sag es ihr.“
„Ist schon ok, Tom.“, sagte Julia sanft und sah wieder zu Benjamin rüber.
„Ich muss sagen, dass ich die Reaktion erhofft habe. Wenn er sich nicht dafür schämen würde, dann würde ich ihn jetzt und sofort verlassen. Doch jetzt, wo ich die Scham in den Augen sah, kann ich damit umgehen. Weil er eben nichts gesagt hatte, gab er es so zu und deswegen, frage ich nun dich Daniel.“
Julia sah lächelnd runter.
„Da ich nun weiß, dass ihr beide Intim seid, möchte ich wissen, ob es dir auch Spaß macht und ob ihr schon Sex hattet.“
Daniel sah rauf und man sah den Jungen an, dass er vor Scham im Boden versinken wollte. Aber dann sah man das nicken.
„Gut und hat er dir dabei wehgetan, wolltest du, dass er aufhört?“
„Nein… am Anfang tat es… etwas weh… aber dann… es war wirklich schön Mutti und nein… ich wollte… mehr.“
Und gerade als Daniel zu Ende gesprochen hatte, kippte Benjamin nach hinten und rührte sich nicht mehr. Julia ignorierte das gekonnt und sah noch immer lächelnd runter zu Daniel.
„Hat er dich zu mehr gezwungen? Dir gesagt, dass du mir nichts erzählen solltest? Dir mit Schlägen deswegen gedroht?“
Da schüttelte Daniel energisch den Kopf und glitt aus ihren Armen und von ihr runter. Selbstsicher stand er vor ihr und sagte: „NEIN! So war das nicht… er tat mir nicht weh, ICH wollte es, ICH möchte es noch immer, ICH gehe auf ihm zu und ICH sage immer, dass ich nun müde bin und da hört PAPA sofort auf! ICH LIEBE IHN DESWGEN SO SEHR UND HÖR ENDLICH AUF IHN DAS ALLES VORZUWERFEN! DU BLÖDE KUH!“
Schrie Daniel aus sich und rannte weinend davon.
Das traf sie sehr hart und es schien, als ob Julia vor Schock erstarrte.
„Tom?!“, hörte er plötzlich Julian flüstern und als er zu ihm sah, weil er nicht glaubte, was hier gerade passiert ist, sah er die pure Verzweiflung in seinen Augen. Da verstand er, dass die Familie kurz vor einem Bruch stand.
Nur sehr langsam stand Tom auf und zuerst vergewisserte er sich, wie es Benjamin ging. Der Familienvater war Ohnmächtig und rührte sich nicht. Julia bewegte sich noch immer nicht und er entschied sich, zuerst mit Daniel zu sprechen.
Also ging er zurück zu Daniel Zimmer und Julian folgte ihn. Die drei Brüder setzte sich schnell auf, als Tom wieder durch das Schlafzimmer ging und das einzige was er zu ihnen sagte war: „Wartet!“
Als er vor Daniels Zimmertür stand, atmete er einmal durch und leise öffnete er sie dann. Das Zimmer war voller Stofftiere, die Laterne im Zimmer ließ Giraffen, Elefanten und Sterne im Zimmer erstrahlen und einsam und weinend, saß Daniel aufrechtsitzend und zusammengekauert da und hatte das Gesicht auf die Knie gedrückt. Julian rannte an ihm vorbei und schmiss dann auf Daniel. Daniel weinte fürchterlich und der große Bruder, war nun für den kleinen da.
Erst jetzt ging Tom einen Schritt ins Zimmer rein und schloss hinter sich die Tür. Er legte eine Hand auf Daniels Schulter, nachdem er sich aufs weiche Bett gesetzt hatte. Der Junge zitterte wie Espenlaub am ganzen Körper. Julian, der von hinten Daniel umschlungen hatte, drückte die Schnauze in den Hals seines Bruders.
„Lass mich Julian.“, flüsterte Tom und daraufhin, löste sich Julian langsam von Daniel. Als Daniel von Julian befreit war, hob er den kleinen süßen Fuchs auf und hob ihn auf seinen Schoß. Daniel sah langsam zu ihm hoch und er konnte den Hass, die Trauer und die Verzweiflung in seinen Augen sehen.
„Das war nicht schön, was du zu deiner Mutter gesagt hattest.“
„ICH HASSE SIE!“
„Das brauchst du nicht und spuck das gleich aus.“
„ICH HASSE, HASSIE SIE!“, schrie er immer lauter.
Daraufhin sah sich Tom um und er musste wieder breit grinsen.
„Ich sehe in jedem Gegenstand, in jedem Stofftier die Liebe deiner Mutter zu dir…“
„ICH HASSE SIE!“
„… und kannst du dich noch an meine Worte von vorhin erinnern?“
Daniel schüttelte energisch den Kopf und sah voller Hass zu ihm rauf.
„Ich sagte, dass du erst Jahre später verstehen würdest, was deine Mutter alles auf sich genommen hat, damit du Glücklich bist und ihr dann auch dafür dankst.“, Daniel wollte wieder schreien, doch Tom drückte ihn einfach die Schnauze zu.
„Beruhig dich mein lieber Daniel und hör mir einfach zu. Tust du mir den Gefallen?“
Es dauerte ein paar Sekunden, bis Daniel schnaufte und leicht nickte.
„Brav.“, flüsterte Tom und ließ die Schnauze los.
„Also… deine Mutter wollte nur wissen, ob es irgendwas gab, das du nicht mochtest, wenn du mit deinen Vater intim warst. Sie wollte doch nur ganz sicher sein, dass zwischen euch, also dir und deinen Vater, alles klar ist. Das ist alles.“
„Ich hasse sie dennoch…“, antworte Daniel leise und wütend.
„Das brauchst du nicht mein Lieber…“
„Aber SIE HAT IHN DAS ALLES VORGEWORFEN!“
„Ja… leider, aber sie tat es nur aus Sorge um dich, Daniel. Und allein, wie du jetzt reagiert hast, sagte ihr bestimmt, dass alles, was sie im Kopf hatte, nicht zutrifft. Sie… sorgt sich doch nur um dich, Daniel. Sie würde einen Krieg anzetteln und das nur deinetwegen. Sie würde dich vor allem beschütze, was dir gefährlich werden könnte und deswegen, fragte sie solche bösen Sachen nach.
„HMPF!“
„Und jetzt stell dir vor, wie sie sich fühlt, weil du sie blöde Kuh genannt hast, nur weil sie sich so um dich sorgt. Du hast ihr wirklich wehgetan, Daniel. Du hast ihre Sorgen, ihre Liebe zu dir, mit den Pfoten getreten und das war nicht schön. Verstehst du das jetzt?“
Daniel wirkte nachdenklich und sah dann zu Julian.
„Du Trottel von einem Bruder! Du hast bestimmt Mama zum Weinen gebracht und das nur, weil sie dich liebt und beschützten wollte. Geh zu ihr, entschuldige dich sofort bei ihr und beantworte alle weiteren Fragen und sei ehrlich!“
Julian war kurz vorm ausrasten und Tom wollte ihn auch schon die Schnauze schließen, aber, die Worte fanden gehör. Daniel zuckte zusammen und suchte Deckung in Toms Brustfell.
Und nachdem Julian zu Ende gesprochen hatte, hörte man schon ein „O-Ok Julian.“ von Daniel.
„Wichtig ist, dass du das verstehst, wieso deine Mutter all diese Fragen gestellt hatte.“
Nachdem er wieder ein Nicken sah, stand Tom auf und umschlang gleichzeitig Daniel am Bauch, um ihn so, zurück zu bringen.
Stillschweigend ging er durch das Elternschlafzimmer zurück zur Praxis, wo Julia noch immer auf dem Bett saß und die Hände aufs Gesicht gedrückt hatte. Nachdem sie dann den Raum betreten hatten, setzte er Daniel neben seine Mutter ab.
Wieder setzte sich Tom auf dem Hocker und umschlang Julian von hinten. Daniel setzte sich aufrecht hin und rutschte etwas näher zu seiner Mutter, um dann vorsichtig und langsam, die Hand zu heben.
„Tut mir leid Mama.“, sagte der kleine Bruder und legte die Hand auf ihren Arm. Gleich nachdem, umschlang Julia ihren Sohn und wiegte ihn in ihren Armen.
So vergingen einige Minuten und währenddessen setzte sich Julian auf Toms rechten Oberschenkel und dessen Blick, wanderte langsam nach rechts.
„Ist schon ok mein Junge. Ich habe schreckliches gesagt.“, hörte man Julia plötzlich in den Hals von Daniel flüstern.
Nun wieder lächelnd, löste sie die Umarmung etwas und sah in das Gesicht ihres Sohnes.
„I-Ich habe deinen Vater nichts vorgeworfen. Ich wollte nur wirklich sicher gehen, das zwischen euch auch alles passt und ich mit einen guten und reinen gewissen, dir und deinen Vater viel Spaß wünschen kann.“
Während Julia sprach, rutsche überraschend Julian von Tom Schenkel runter und zwei Schritte später, stand Toms Junge beim ohnmächtigen Benjamin. Zu spät realisierte er, was Julian vorgehabt hatte und zu spät legte sich seine Hand auf dessen Schulter, um ihn wieder zu sich zu ziehen.
Frech und voller Selbstvertrauen, nahm Julian die Felltasche und die zwei Hoden von Benjamin in die Hand und fing sie einfach zu kneten und zu massieren an.
Abermals erstarrte Julia und zu dritt sahen sie zu, wie Julian gleich die Felltasche runterzog und den fingerlangen schlaffen Penis hervorholte. Er nahm ihn dann in die Hand und mit dem Daumen fing er fest die Eichel zu reiben an.
Tom erstarrte selbst, als Julian womöglich das Fass nicht nur zum Überlaufen, sondern zum Explodieren brachte. Doch als sich Julian vornüberbeugen und den glänzend feuchten Penis von Benjamin, der noch voller Samen und anderen Sekreten versaut war, sich in die Schnauze stecken wollte, erwachte Toms Körper und blitzschnell packte er Julian und zog ihn von Benjamin davon.
Fassungslos sah Julia zu Julian und der Junge lächelte einfach nur so, als ob nichts passiert wäre. Aber dann sagte er etwas, was so ziemlich alle zum Lachen brachte.
„Was ist? Ich wollte auch meinen Spaß mit Paps haben! Ich war der erste, der sein Penis in der Schnauze hatte und da es ja nun ein Ok von Mum gibt und Paps gerade so dalag, wollte ich doch nur etwas nuckeln.“
Nur Julia lachte nicht, sondern schaute verdattert zu Tom.
Verschwitzt lächelte Tom zurück und zuckte ganz vorsichtig mit der Schulter.
„Er auch…“, flüsterte Tom, damit nun jeder, alles weiß.
Julia klatschte sich mit einer Hand aufs Gesicht und wiederholte in derselben Stimme genau das, was Tom gerade gesagt hatte.
„Er auch…“
Nun fing sie zu lachen an und wie es klang, hörte sich das für Tom so an, als würde sie von Herzen lachen. Da fingen auch Julian und Daniel zu lachen an und Tom wäre fast das Herz in die Beine gerutscht, weil er geglaubt hatte, dass Julians Aktion die Familie auseinandergerissen hätte. Doch Julia zeigte Kampfgeist und nahm das mit Julian relativ gut auf. Glaubte Tom zumindest.
Als sich Julia langsam beruhigte, ließ sie Daniel los und sah lächelnd zu Tom.
„Jungs, holt euch doch was zum Trinken und setzt euch ins Wohnzimmer, ich muss kurz mit Tom reden. Julian entwand sich aus Tom Umarmung und nahm gleich Daniel bei der Hand. Sie sahen glücklich aus, als sie das Zimmer verließen und das bemerkte auch Julia.
„Ihre Schritte waren so leicht…“
„Ja das waren sie.“
„Lag es daran, dass nun ihr Geheimnis offenbart wurde, Tom?“
„Ja, sie haben alle drei schwer darunter gelitten. Besonders Benjamin. Er war verzweifelt, weil er sich zu seinen Jungs hingezogen fühlte und… deine Söhne zu ihm. Sie wollten es nicht im Geheimen machen, aber sie hatten Angst was passieren würde, wenn du es erfährst.“
Julia seufzte tief und schwer.
„Ist es nun vorbei, Tom? Ist es das was du meintest? Ist alles offenbart und kann ich nun glücklich nach vorne schauen?“
„Vielleicht Julia, vielleicht…“
Von einem Moment auf dem nächsten, brauste Julia auf und sie rutschte von Bett runter, um sich vor Tom aufzubauen.
„Komm mir jetzt nicht mit einem Vielleicht. Ich möchte jetzt von dir wissen, ob es noch mehr gibt, womit ich mir den Kopf zerbrechen muss. Ist es nun vorbei, oder nicht!?“
Sie waren in Augenhöhe und Tom machte einfach das, was ihm als erste in den Sinn kam.
Sie erschlaffte kraftlos in seinen Armen, nachdem er sie zärtlich in die Arme nahm.
„Der Kampf ist vorbei und es gibt keine Geheimnisse mehr. Alles ist offenbart, soweit ich weiß und mehr weiß ich auch nicht. Alles was nun kommen wird, musst du nun selbst stemmen. Aber du weißt, ich und Sartesh sind immer für dich und deine Familie da. Wir sind eine große Familie und wenn du willst, gebe ich Julian Freigang. Er kann dich eine Woche besuchen kommen, wann immer du willst. Denn ich glaube, dass nach dieser Nacht, du deine gesamte Familie bei dir haben möchtest. Esst zusammen, macht was zusammen und gewöhnt euch an die neuen Umstände. Regelt das zusammen aus, wie, wer, was mit wem macht, damit keiner zu kurz kommt. Sieh es als neue Realität an, dass deine Söhne mit Benjamin intim sein möchten und umgekehrt. Sei offen, sprich offen und verstell dich nicht. Das ist dann alles, was ich noch zu diesem Thema sagen möchte.“
Julia umarmte Tom fest am Hals und dankend, hauchte sie ihm ein „Danke!“ ins Ohr. Nachdem zog sie sich von Tom davon und sah zu Benjamin. Sie ging zu einem Schrank, holte ein Fläschchen heraus und ein Tuch. Ein paar Tropfen fielen auf dem Tuch und dann legte sie das Fläschchen zurück.
Mit dem Tuch ging sie zu Benjamin und kurz nachdem sie das Tuch auf Benjamins Schnauze gedrückt hatte, erwachte Benjamin wieder. Julia legte das Tuch beiseite und lächelte breit Benjamin an.
„Hallo mein Schatz.“, flüsterte sie und Benjamin sah ganz erstaunt zu Tom, als Julia ihn küsste. Tom lächelte nur zurück und da verstand der Familienvater. Voller Dankbarkeit, umschlang er sie am Hals und legte sich mit ihr aufs Bett. Tom ließ sie nun alleine und verließ die Praxis. Daniel und Julian unterhielten sich leise auf der Couch und Tom gesellte sich zu ihnen, nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte.
„UND?!“
Voller Neugier und Erwartungen, sah und sagte Julian das zu ihm, als er sich neben Daniel setzte.
„Sieht gut aus meine Jungs.“
„Geeeil…“, seufzte Julian und lehnte sich strahlend glücklich nach hinten. Daniel seufzte erleichtert und drückte die Hände in den Schritt.
„Julian, ich gebe dir eine Woche Freigang, das bedeutet, dass du in dieser Woche wann immer du willst, deine Familie besuchen kannst. Du kannst auch über die Nacht bei ihnen bleiben, wenn du willst. Was ich aber nun wirklich will, ist das du heute Nacht hier bleibst. Ihr werdet bestimmt einiges zu besprechen haben und ich bin mir sicher, dass du dich auf dein Bett freust. Schlaf dich aus und steh morgen erfrischt auf, denn dann, gehen wir ja Baden. Alle gemeinsam.“
Julian wollte was sagen, doch diesmal war Tom schneller. Er konnte rechtzeitig die Fuchsschnauze schließen.
„Mach das für deine Familie, bitte.“, gleich darauf löste er den Griff und nachdenklich ging dann der Blick von Julian zur Praxistür.
„Ich werde mal zu den drei Jungs rüber schauen, da sie schon auf mich warten und das, nicht nur kurz.“, gerade als er aufstand, standen auch Julian und Daniel auf.
„Wir kommen mit.“, so wie es Julian aussprach, war es eine Feststellung und da Tom Gast bei Familie Rivär war, konnte er nichts dagegen sagen.
Zu dritt gingen sie dann zu den drei Brüdern und als sie in das Zimmer gingen, blieben sie stehen. Die drei Brüder waren eingeschlafen und ein jeder hielt sich beim anderen fest. Sie schliefen so friedlich, dass Tom sie nicht mehr wecken wollte, besonders, da es wirklich spät in der Nacht war und es nicht mehr lange dauern würde, bis die Sonne wieder aufging.
Tom ging vor den Jungs in die Hocke und sah sie beide voller Stolz an.
„Ihr habt heute viel Mut bewiesen und seid um einiges reifer geworden, doch legt euch nun hin. Schlaft euch aus so gut es geht. In ein paar Stunden sehen wir uns wieder, ok?“
Daniel und Julian nickten.
„Gut und spielt nicht miteinander rum, sondern schlaft wirklich. Sonst werdet ihr den halben Tag am See verschlafen. Also, gute Nacht meine Lieben.“, während er ihnen beiden gute Nacht wünschte, gab er ihnen einen gute Nachtkuss auf die Stirn. Daniel nahm Julian bei der Hand und leise durchschritten sie das Elternschlafzimmer und gemeinsam, gingen sie in Daniels Zimmer rein.
Tom richtete sich auf und ging zu den drei Brüdern hin. Er zog ihnen die Decke hoch, damit sie es auch schön warm hatten und dann, sah er ihnen etwas beim Schlafen zu. Sie schliefen wirklich friedlich und tief und er freute sich schon zu erfahren, was zwischen Ben und Michael ablief, wenn sie morgen am See waren.
Als er eine Tür aufgehen hörte, wünschte er ihnen auch in stille, eine gute Nacht und verließ anschließend das Zimmer. Es machte leise *Klack*, als er die Tür schloss. Benjamin und Julia gingen umarmt zur Couch und setzten sich hin, um sich weiterhin zu küssen.
Tom wollte sie nicht stören und wollte nun die Wohnung verlassen. Doch, bevor er die Wohnung verließ, hörte er hinter sich etwas und das wiederum, ließ ihn nach hinten blicken. Strahlend sahen Benjamin und Julia zu ihn und gemeinsam sagten sie Synchron: „Danke, Tom.“
Mit einem breiten Grinsen, verabschiedete er sich von ihnen.
Während Tom zu seinen Jungs, zu seinem Leben zurückging, dachte er nochmal über alles nach, was in der Wohnung passiert war und er kam zu dem Schluss, dass es nicht besser laufen konnte. Alles war offenbart worden und die Familie hielt noch immer einander fest. Jeder hatte das bekommen, was er bekommen wollte und da erinnerte er sich plötzlich, was er Julia versprochen hatte. Nüchtern betrachtet, war es nun ein guter Zeitpunkt, das Versprechen einzuhalten.
In Gedanken versunken nahm er kaum war, wie er plötzlich in der Stallung stand. Keiner sprach, keine stöhnen war zu hören und nur das tiefe schnaufen, oder das leise schnarchen von so vielen Körper hier drinnen, war zu hören.
Alle schliefen und Tom dachte nach, wie lange er bei der Familie Rivär war. Es musste wohl lange gewesen sein und während er so um sich sah, entdeckte er bei den anderen Jungs Keyn. Zu ihm ging er und vorsichtig hob er ihn in seine Arme. Sein Junge schlief tief und fest und wachte sogar nicht auf, als er ihn in den Armen hielt und zu Albrecht ging. Er ging an Sartesh vorbei, der Marcell vorne an sich gedrückt hatte. Links und rechts von ihnen, lagen Barbos und Ratahl und zu viert haben sie sich umschlungen. Nur Albrecht schlief alleine und es schien auch, dass er vor kurzem erst eingeschlafen war. Denn der saß aufrecht und nach hinten an Rath`s Bauch angelehnt, da und ließ schlafend den Kopf hängen.
Linus, stellte er fest, war nicht zu sehen und das stimmte ihn etwas traurig, denn ausgerechnet jetzt, hatte er Lust ihn zu ficken. Heiß fand er den Kater und er hatte heute noch nicht einmal abgespritzt, doch er würde morgen noch genug Zeit haben, da war er sich sicher.
„Albrecht?“, sein neuer Geliebter machte nicht die Augen auf, auch nachdem er zwei weitere Male seinen Namen geflüstert hatte und da entschied er sich, Keyn vor Albrecht hinzulegen. Nachdem er dies tat und sein Sohn noch immer schlief, ließ Tom seinen Albrecht an Rath´s Bauch seitlich und langsam runtergleiten. Erst, als Albrecht schon lag, öffnete der sie Augen langsam. Tom grinste breit und legte sich zwischen Keyn und Albrecht hin und sogleich wurde er von hinten umschlungen und an den heißen Greifen Körper gedrückt. Dann umschlang Tom von hinten Keny und zog ihn vorsichtig zu sich und gleich darauf, legte Albrecht das obere Bein um sie und fest drückte sich die Felltasche auf seinen Hintern und schwer lagen die Hoden drauf.
Tom brachte das fast um den Verstand und er konnte nicht anders, als Keyn in seinen Schritt zu drücken. Mühelos glitt sein Penis aus der Felltasche raus und zwischen den Po Backen von Keyn rein. Und im gleiten Tempo, glitt sein Penis in seinen Sohn rein. Kurz zuckte Keyn am ganzen Körper, als seine Penisspitze die Rosette passiert hatte, doch, das war schon dann auch auch alles. Als sein Penis komplett in Keyn steckte, seufzte er zufrieden, weil er diese Hitze vermisst hatte, die sein Penis umfing.
Sekunden drauf, waren er und sein Sohn wegen seinen Knoten unzertrennbar und so, konnte Tom endlich die Augen schließen und auch einschlafen.
Benjamin hatte einen wunderschönen Traum gehabt und er fühlte sich so ausgeschlafen, wie seit langem nicht mehr. Voller Elan richtete er sich auf und achtete gleichzeitig darauf, dass er Julia nicht weckte. Mit einem steinarten Morgenständer stand er aus Julians Bett auf und machte leise die Tür auf. Bevor er zur Küche ging, sah er noch schnell in Daniels Zimmer rein und er sah Daniel, der von hinter vom liegenden Julian umschlungen wurde. Nur kurz dacht er nach, doch dann ging er in das Zimmer und schloss hinter sich die Tür. So leise er konnte, ging er zum Bett und kniete sich davor runter. Auf der Höhe von Julians Po, hob er die Decke etwas auf und rutschte mit der anderen Hand rein. Als seine Fingerkuppen gleich Julians Hintern berührten, glitt er am Hintern rauf bis zur Hüfte, um dann wieder runterzufahren. Es wurde feucht-heiß und er erschrak sich etwas, als seine Fingerkuppen den harten Schaft von Julian berührten. Ganz sachte und vorsichtig fuhr er den Schaft entlang und er stellte dann fest, dass der Penis zwischen den Po Backen von Daniel endete und er stellte auch fest, dass Daniel noch die Pyjamahose anhatte. Nun fuhr er an Daniels Hintern wieder rauf bis zur Hüfte und dann wieder runter. Dabei musste er sich schon wirklich strecken, doch es ging sich noch aus. Er stellte gleich fest, dass die Hose ausgebeult war und wenige Zentimeter später, berührte er mit dem Fingern die Eichel unter der Hose.
Seine zwei Söhne hatten, wie er, einen richtigen Morgenständer. Für den Moment reicht ihm das und er zog sich aus der Decke zurück. Leise öffnete er wieder die Tür und schloss sie hinter sich genauso leise. Als nächsten ging er in den Elternschlafzimmer und dort erblickte er die Brüder. Loui umschlang Ben von hinten und Ben vor sich den Michael.
„Guten Morgen ihr drei.“, sagte Benjamin laut, doch die Brüder rührten sich nicht. Da er nicht schreien wollte, ging er gleich zu Michael, um ihn an der Schulter rüttelnd, sachte zu wecken. Der älteste Bruder schlug gleich die Augen auf und sah überrascht zu Benjamin rauf.
„Guten Morgen Michael. Weck deine Brüder und in der Zwischenzeit, mache ich uns ein Kaffee.“, gähnend hob Michael den Kopf uns sah nach hinten.
„Morgen Herr Rivär…“, seufzte Michael todmüde. Daraufhin fiel der Kopf wieder aufs Kissen und die Augen fielen dem Jungen wieder zu.
Schelmisch grinste Benjamin und setzte sich dann auf Bett, um sich über Michaels Ohr zu beugen.
„Wenn du sie nicht gleich weckst, dann blase ich dir heute nicht den Penis. Nicht jetzt und auch dann nicht, wenn du mich darum anbettelst. Also, ein Leben in Abstinenz, solange du hier bist, oder du machst was ich sage und das sofort.“
Michaels Augenlieder schossen rauf und völlig erstaunt, wurde Benjamin von roten Augen angestarrt.
„O-Ok…“, flüsterte Michael gleich und schluckte schwer.
„Gut, willst du ein Kaffee?“, während er sprach stand Benjamin auf und ging zur Wohnzimmertür. Michael nickte und Tom machte infolge dessen für mehrere Personen einen Kaffee. Gähnend setzte er den Kaffee am Herd auf und dabei, legte er den Topf mit den drei Tüchern auf die Seite, da er sie nicht mehr brauchen wird. Dann fielen die ersten Sonnenstrahlen in die Küche und er drehte sich um, um streckend die ersten Strahlen aufzunehmen. Dann ging sein Blick runter Richtung Hof und er sah plötzlich Tom. Tom inspizierte etwas und Sekunden drauf, erkannte auch Benjamin was es war. Es war ein Phallus aus Holz, so groß wie eine Hand und er schätze drei fingerdick. Dann entdeckte er, dass es verschiedene gab, in allen Größen und die, die Tom in der Hand hielt, war die kleinste. Die größte, die er erblickt hatte, war länger als sein Arm und mindestens so dick. Benjamin konnte sich nur vorstellen, was Tom alles damit geplant hatte. Dann überreicht Tom den Phallus zurück und ging etwas weiter. Benjamin konnte nicht wirklich sehen, über was sich Tom beugte, aber es war groß und bestand aus braunen Leder.
Da fing der Kaffee zu pfeifen an und schnell drehte er sich um und stellte die Kanne Kaffee mit einem Tuch auf eine Holzplatte, die auf dem Esstisch stand. Er schenkte vier Tassen ein und in jedem gab er etwas Milch und ein Löffel Zucker. Nachdem er in jeder Tasse umgerührt hat, stellte er die Tassen auf ein Tablett und ging damit zurück ins Schlafzimmer, wo die Jungs waren.
Sie saßen alle aufrecht und schienen auf ihn zu warten.
„Morgen meine Lieben. Wir trinken zuerst alle gemeinsam eine Tasse Kaffee und erst danach, blase ich auch allen einen.“, Benjamin war über sich selbst erstaunt, wie selbstverständlich er das zu den Jungs sagte. Nachdem er jeden eine Tasse gegeben hatte, zog er die Decke davon und die Jungs waren schon hart und feucht. Bei jedem sah schon der Penis, bis auf den Knoten, aus der Felltasche rausragen.
Während er den Kaffee auf dem Bett sitzend trank, konnte er den Blick von den drei Penisse nicht abwenden. Er freute sich ungemein, die drei Jungs einen blasen zu können und er fragte sich, wie wohl der Samen von jedem einzelnen schmecken wird.
Es überraschte ihn nicht, dass die drei Brüder schnell den Kaffee austranken und wie Ben, Loui die Tasse überreicht, um sie auf den Nachttisch zu stellen. Auch Loui und Michael stellten die Tassen auf den Nachttisch rauf und Michael war der erste, der sich gemütlich hinlegte und die Beine etwas spreizte. Kurz darauf machte es Loui nach und dann auch Ben. Sie drei warteten mit pochenden Penis darauf, dass Benjamin mit dem Kaffee fertig war. Doch Benjamin nahm sich Zeit und trank ohne Stress den Kaffee.
Und dann, als er nach ein paar Minuten fertig war, stand er auf und nahm die anderen drei Tassen mit in die Küche. Er ließ die Jungs etwas zappeln, weil sie dann schneller kamen. Deswegen stellte er erst die Tassen in die Spüle, bevor er zurück ging und vor dem Bett stehen blieb.
Kurzerhand entschied er sich, dass Ben der erste sein durfte.
Gemütlich setzte er sich auf das Bett am Bettende und dann auf allen vieren, kroch er zu Ben rauf und ließ sich auf dessen Lenden nieder. Er nahm den Penis am Knoten in die Hand und mit einem Mal und unter Bens schnaufen, verschlang er Bens heißen und roten Penis. Die Vorfreude spritze in seinen Rachen und als er die Vorfreude dann auch schmeckte, fing er gemütlich mit einem Grinsen, den Kopf zu heben an.
Ben fing leise zu stöhnen an und genoss es sichtlich mit geschlossenen Augen, wie Benjamin den Penis mit Auf und Abwärtsbewegungen verwöhnte und gleichzeitig mit einer Hand die Hoden massierte und mit der anderen, lustvoll über dessen Bauch fuhr. Nach nicht einmal drei Minuten, hob Ben die Hüfte und somit auch Benjamin auf und unter einem knurren, verkrampfte sich der Junge und mit zuckender Hüfte, schoss der jugendliche Samen in Benjamins Maul.
Um die zehn Sekunden verkrampfte sich Ben, bis sie gemeinsam wieder aufs Bett fielen. Schwer atmend und mit einem „Wow…“ auf dem Lippen, das Ben leider nicht aussprechen konnte, starrte der Junge leicht hechelnd zur Decke rauf, während Benjamin die letzten Tropfen Samen aus dem Penis saugte.
Als kein Tropfen mehr aus der Spitze rauskam, ließ er den dunkelroten und völlig aufgeblähten Penis aus seiner Schnauze gleiten, um gleich darauf zu Michael zu kriechen. Benjamin verschlang den riesigen Penis, bevor er sich gemütlich zwischen den Beinen machen konnte.
Er fing sofort den Penis zu blasen an und wie im Rausch, bewegte sich das Bett dabei, weil Benjamin mit kraft den Penis in das Maul gleiten ließ und den Kopf bis zum Knoten runterhämmerte. Michael biss sich dabei auf die Lippen, in die Hand und stöhnte schon fast bei jedem ausatmen. Und noch schneller als bei Ben, fing die Hüfte zu beben an und dann verkrampfte sich der Junge. Ein warmes Meer war es, was Michael in Benjamins Maul spritze. Er musste wirklich darum kämpfen, in den ersten zwei Sekunden den Samen schlucken zu können, weil es so viel war. Doch nach den zwei Sekunden, versiegte der Samen schnell und Benjamin ließ den Penis gleich aus der Schnauze gleiten, um ihn betrachten zu können und gegebenenfalls, die letzten Tropfen Samen auflecken zu können.
Er liebte einfach Michaels Penis, womöglich, weil er so riesig für so einen Jungen war. Man konnte was in der Hand halten und man fühlte das Gewicht und das war womöglich der Grund, wieso er große Penisse einfach liebte.
Schnaufend und seufzend, lag Michael da und rang nach Atem. Noch bevor der älteste wieder zu Atem kommen konnte, kroch Benjamin rüber zu Loui.
Loui war so hart und erregt, wie heute Nacht, nur dass der Penis nun die Vorfreude aus der Spitze schoss.
Benjamin achtete nicht auf den aufgeregten Blick von Loui, sondern verschlang sogleich auch den Penis. Benjamin war überrascht, sogar sehr überrascht, als Loui nach zwei Auf und Abwärtsbewegungen seines Kopfes, schon verkrampfte. Doch die Überraschung wich schnell, als Loui in sein Maul zu stoßen anfing und gleichzeitig den Samen in ihm abspritze. Von den drei Brüdern, schmeckte ihn Louis Samen am besten. Er schmeckte nicht so herb, wie Michaels, oder war so flüssig und seicht, wie Bens. Louis Samen war cremig, vollmündig und hatte eine einzigartige Note.
Aber es war nicht so, als ob der Samen von Ben oder Michael Schlecht schmeckten, es war nur so, dass Louis Samen ihn mehr mundete.
Nun da der dritte Bruder schwer schnaufen im Bett lag und Benjamin mit den dreien fertig war, entließ er laut schlürfend den dritten Penis aus seinem Maul und setzte sich anschließend zwischen Louis Beinen einfach hin.
Mit einem breitem Grinsen, fing er zu sprechen an.
„Das habt ihr gut gemacht. Michael hat mich schon gefragt, ob ich auch öfters zu ihm kommen kann und euch biete euch zwei, Ben und Loui, das gleich an. Wann immer ihr möchtet, blase oder hole ich euch einen runter. So, ich wecke jetzt meine Familie auf und dann, gehen wir alle Frühstücken.“
Die Brüder grinsten breit als Benjamin aufstand und zu seiner Frau gehen wollte. Plötzlich ging Daniels Tür auf und Julian stand überrascht vor ihm. Kurz sahen sie sich an, bis sie beide zu lächeln anfingen.
„Morgen Papa.“, sagte Julian freundlich und süß.
„Morgen mein Lieber.“, gab er zurück und da huschte auch schon der nackte Julian an ihm vorbei. Er sah, dass Julian ins Klo stürmte und als er sich wieder umdrehte, sah er Daniel mit dem rücke zu ihm im Bett liegen.
Benjamin ergriff die Gelegenheit und ging ins Zimmer und schloss die Tür. Er legte sich anschließend so hin, wie Julian vorhin lag und deckte sich zu. Bedächtig legte er einen Arm um Daniel und legte auch den Kopf aufs Kissen. Dann kam er mit der Hüfte näher und sein steinharter Penis glitt langsam mit der Pyjamahose zwischen die zwei knackigen und kleinen Po Backen.
Es wunderte ihn, dass Daniel bis jetzt noch nicht aufwachte und deswegen, hob er seinen Kopf und fing an Daniel küssend zu wecken. Noch bevor der Jungs die Augen aufmachte, grinste er und er hörte ein zuckersüßes „Morgen Papa…“
„Morgen mein lieber Sohn.“, flüsterte er ihn ins Ohr und nach einigen Sekunden, bewegte sich Daniels Hand und Benjamin spürte am Penis, dass Daniel die Hose runterzog. Benjamin half ihm dann auch und als die Hose unter dem Po glitt, glitt sein Penis bis zur Rosette zwischen den Po Backen rein.
„Bereit?“, es wurde für sie zwei zur Tradition, dass er Daniel gleich fickte, als der aufwachte. Daniel fragte gleich in der Nacht, an dem Tag, wo sie das erste Mal Sex hatten, ob er das mit ihm machen konnte. Daniel erklärte in dann auch, dass es das war, was er als erstes spüren wollte, wenn er aufwachte. Er wollte den Penis seines Papas spüren, er wollte seine Liebe spüren und auch, wie geil er ihn fand. Daniel wurde süchtig nach seiner Liebe und Benjamin versuchte es ihm auszureden, doch es half nichts, bis wenig. Dennoch, er und Daniel fickten sich in den letzten Tagen immer gleich nachdem aufwachen und Benjamin mochte es sogar mehr, als nur sehr.
Da er schon ganz feucht vom Blasen der Jungs war, erhöhte er gleich den Druck an der Rosette und viel einfacher, als beim ersten Mal, öffnete sie sich für seine Eichel. Daniel murrte und umschlang Benjamin mit einem Arm am Kopf, als die Eichel die Rosette passierte und der Schaft reinglitt. Sogleich fing Benjamin in Daniel zu stoßen an und leise knarzte das Bett dabei.
Benjamin biss leicht in Daniels Hals und stöhnte in das Fell hinein. Das mochte Daniel auch sehr, wenn er das machte. Sie fickten gemütlich, weil er und somit sie, keinen Stress mehr hatten. Er hatte das Ok von Julia, dass er gewisse Tradition zwischen sich beiden, weiter ausleben durfte. Sie haben noch eine Stunde geredet, nachdem Tom sie verlassen hatte und da, beichtete er ihr alles. Er sagte, was er schon alles mit ihm gemacht hatte und das alles mit beidseitigem Einverständnis geschah. Auch sagte er ihr, dass er dabei Daniel noch kein einziges Mal verletzt hatte und er darauf bedacht war, dass sowas auch nicht geschieht.
Und deswegen war nun der Sex, mehr als nur schön für sie beide. Ihr Geheimnis war keins mehr und jeder wusste nun, dass sie sich wirklich liebten. Deswegen, konnte sich Daniel nun wirklich fallen lassen und genoss es laut stöhnend, wie er von seinen Vater gefickt wurde. Er liebte das Gefühl, wie der harte Penis seines Vaters in ihn rein und wieder rausglitt. Wie groß und lang der Penis war, der ihn so rannahm und wie geil die Eier waren, die zwischen seinen Po Backen rein und rausglitten.
Er badete förmlich in der Liebe seines Vaters und mehr, wollte er einfach nicht mehr haben. Daniel öffnete erst die Augen, nachdem ihn sein Vater auf den Rücken gelegt und die Beine gespreizt hatte. Daniel fing noch breiter zu Lächeln an, als das Gesicht seines Vaters näher kam und dabei wieder in ihm eindrang. Da schloss er kurz die Augen und stöhnte abermals vor Lust, nur um dann wieder die Augen zu öffnen und in die Augen seine Vaters zu blicken. Er liebte es, wenn sich sein Vater auf ihm legte und sie sich dann küssten. Sie küssten sich innig, voller Leidenschaft und als sie beide die schnauzen öffneten und sich die Zungen verbanden, wurde er wieder gefickt. Mit langen und starken Stößen, jagte sein Vater den Penis in ihm rein. Da fiel ihm dann auf, dass er gar nicht bemerkt hatte, wie ihm sein Vater die Hose ausgezogen hatte.
Doch das war jetzt egal, denn er ließ sich nun komplett fallen, da er kurz vor seinem Orgasmus stand. Wenige Stöße später, wollte sich sein Körper verkrampfen, doch wegen der Stöße seines Vaters, konnte er das nicht und unkontrolliert und voller Druck, schoss sein Penis den Samen raus und direkt auf sein Gesicht und auf die Brust.
Daniel murrte, grunzte und konnte sich überhaupt nicht mehr zusammenreißen, weil es so geil war, wie er während seines Orgasmus, gefickt wurde. Auf einmal, rammte sein Vater den Penis in ihm rein und ein Blitz aus entzücken jagte in sein Kopf rauf. Er wusste, dass nun sein Vater zum Orgasmus gekommen war. Er sah es am zuckenden Gesicht, in den Lippen, die bebten und er spürte den Druck, der sich schubweise in seinen Bauch aufbaute und auch, an seiner Rosette, weil der Penis bei jedem Schub, kurz dicker wurde. Dann, wie erwartet, spürte er die Wärme im Bauch. Es dauerte immer ein paar Sekunden, bis er die Wärme des Samens spürte und wie es schien, hatte heute sein Vater viel zum abspritzen gehabt, denn sein ganzer Bauch wurde warm.
Schwer schnaufend öffnete dann sein Vater die Augen und das erste was der tat, war zu grinsen. Sie beide grinsten und lächelten sich zu, bevor Benjamin den Samen voller gier von Daniels Gesicht abzulecken begann. Er leckte jeden Tropfen seines Sohnes auf.
Auch das wurde schon zu Tradition.
Zum Schluss, nahm er den schlaffen Penis seines Sohnes ins Maul und leckte ihn von allen Seiten Sauber. Erst danach, rollte sich Benjamin auf die Seite und hob seinen Sohn auf sich, um dann ein paar Minuten mit ihm zu kuscheln.
Sie erzählten sich, wie geil der Sex war und was sie besonders geil dabei fanden. Sie sprachen so offen, wie niemals zuvor.
Doch nun war es Zeit für Benjamin, seine Frau zu wecken und gemeinsam standen sie dann auf. Wie immer, ging Daniel gleich ins Bad mit ihm. Daniel setzte sich gleich auf die Kloschüssel und Benjamin machte sich den Penis sauber. Er ließ dann Daniel alleine zurück, um in die Küche zu gehen und da fiel ihm erst auf, dass er mit dem nackten Daniel durch das Elternschlafzimmer gegangen war, wo die drei Brüder noch im Bett waren.
Kurz dachte er darüber nach, doch dann zuckte er mit den Schultern und beließ es dabei. Er konnte sich sogar ein breites Grinsen nicht verkneifen. Es war jetzt alles gesagt worden, was er in sich versteckt hatte. Seine Frau weiß nun von seinen tiefsten Geheimnissen und es fühlt sich gut an, sich wirklich nicht mehr verstecken zu müssen.
Aber er wollte es auch nicht gleich übertreiben. Für Julia ist das auch wieder eine große Umstellung und er möchte sie nicht andauernd in peinliche Situationen bringen. Sie haben sich ausgemacht, dass nur, wenn Daniel zu ihm kam, sie beide sich zurückziehen würden. Sie konnte, oder möchte, nicht ansehen, wie er mit Daniel Intimitäten austauscht.
Sie möchte noch ein normales Familienleben führen, oder es zumindest so aussehen lassen. Was aber in der Familie passiert, so sagte sie, bleibt auch in der Familie. Sie hat sich ihm auch offenbart und er öffnete ihr gleich die Arme. Auch sie, hatte einen wirklich großen schwarzen Fleck, zumindest für ein Weibchen, doch er hatte kein Problem damit, auch wenn es zu etwas käme, was er nicht beeinflussen könnte.
Gleich nachdem sie ihm das gestanden hatte, feuerte er sie an es zu machen, sofern sie in den Moment Lust dazu hat.
„Morgen Paps.“
Benjamin erzitterte am ganzen Körper, als er, gleich nachdem er Julians Stimme hörte, die warmen Finger spürte, die zwischen seinen zwei Po Backen eintauchten und gleich runterwanderten, um dann von hinten die zwei Hoden in die Hand zu nehmen und sie anschließend, fest, aber liebevoll, zu massieren.
Dabei wurden sie auch erkundet. Die Dicke, die Härte und auch, wie schmerzempfindlich er war. Er musste sich schon ordentlich zusammenreißen, um nicht ein schmerzerfülltes stöhnen raus zu lassen. Mit leicht zitternder Hand, stellte er den Kaffee ab und drehte sich langsam um. Nachdem die Hand von ihm abgelassen hatte, legten sich gleich zwei Hände auf seinen Schritt und die andere Hand zog gleich die Felltasche runter, um dann den schlaffen Penis zu verwöhnen.
Ein paar Tropfen Vorfreude und Samen melkte Julian noch aus seiner Eichel so hinaus und Benjamin konnte sich dann nicht mehr zusammenreißen. Höchst Interessiert und mit lüsternen Augen sah Julian in seinen Schritt, als er dann beide Hände packte und sie von sich drückte.
„Nicht, Julian, das tut weh.“
Kurz sah Julian mit einem schelmisch bösen Grinsen zu ihm rauf, doch dann verschwand die Grimasse und stattdessen, sah er vor sich seinen grinsenden Jungen, so, wie er ihn von früher kannte.
„Hab Mama geweckt und sie fragte, ob du schon den Kaffee fertig hast.“
Leise fluchend, drehte sich Benjamin wieder um, um mit einer Tasse Kaffee, zu seiner Frau zu gehen.
„Guten Morgen meine Liebe.“
Benjamin begrüßte seine Frau mit einem breiten Lächeln und gab ihr dann einen Kuss, nachdem er sich aufs Bett gesessen hat. Dann überreichte er ihr den Kaffee und sie setzte sich auf. Genüsslich nahm sie einen Schluck und sah glücklich, aber auch fragend zu ihm rüber.
Leicht nickte er zurück und ging gleich zum nächsten Thema über.
„Heute ist ein wunderschöner Morgen. Ein perfektes Badewetter. Ich bereite jetzt das Frühstück für jeden vor, also bleib noch solange im Bett, bis ich dich hole.“
Wieder gab er ihr einen Kuss und ging zurück zur Küche.
Währenddessen in der Stadt…
Er war ganz aufgeregt und wusste nicht, was passiert war. Minutenlang sah er an sich runter und machte sich schreckliche Sorgen, dass seine Mutter das sehe und er deswegen bestraft wird. Doch gleichzeitig konnte er seinen Blick nicht von seinem steifen und pochenden Penis lassen. Er verstand einfach nicht, wieso er im Traum so einen Druck hatte und nicht anders konnte, als den Druck abzulassen. Nichts konnte er dagegen machen und nun war die ganze Bettwäsche um sein Becken nass. Aber es roch nicht nach Urin, es roch eher etwas leicht säuerlich und es erinnerte ihn an den Geruch, was die vier Husky Brüder hinterließen, als sie ihren Penis in ihn geschoben und nach wenigen Minuten stöhnend den Penis wieder aus ihm geschoben haben.
Es fühlte sich wunderbar an, wie heiß und weich die vier Penisse waren, die in ihm geschoben wurden und dann die Gefühle, wie sie rein und rausgeschoben wurden, ließen ihn nichts andere machen, außer noch weiter die Beine zu spreizen und dabei zu knurren und zu stöhnen.
Während er daran dachte, fing sein Drachenglied noch heftiger zu pochen an und darauf, nahm er zu ersten Mal sein Penis in die Hand. Er sah ihn sich genau an, wie die leicht spitze Eichel aufgepumpt und die violette Farbe an der Eichel, überhaupt nicht zum Rot des restlichen Penis passte.
Kurz zuckte er erschrocken zurück, als er unabsichtlich mit einem Finger am Eichelrand entlangfuhr. Sowas hatte er noch nie gefühlt und er wusste nicht, ob es gut, oder schlecht war.
„Schatz, wir essen gleich und danach, wurden wir in den Palast eingeladen.“
In Panik zog er sich die Hose über seinen Penis und deckte sich gleich zu, als er die Stimme hörte. Das Blut rauschte nur in seinem Kopf und mit trockenem Mund schrie er schon fast: „Komme gleich runter!“
Das Herz hörte langsam zu rasen auf, als er Schritte vernahm, die sich entfernten und dabei sprang er schon fast aus dem Bett auf und zuckte wieder erschrocken zusammen.
Er war so empfindlich und jede kleinste Berührung, oder reiben der Hose an seiner Eichel, ließ ihn zusammenzucken.
Also zog er sich die Pyjamahose aus und sah sich die Hose und das Bett nochmal an. Kurz überlegte er sich was er machen sollte, doch die erste und einzige Möglichkeit die ihm einfiel war, alles unter dem Bett zu verstecken.
Er brauchte nur ein paar Minuten, bis alle Spuren beseitig waren und erst als er zufrieden die geleistete Arbeit betrachtete, bemerkte er, dass sich sein Penis wieder zurückgezogen hatte. Überrascht spreizte er seine zwei Intimlippen und weil sich allein schon das gut anfühlte, glitt die Eichel schon wieder raus, bis der ganze Penis runterhing und ganz langsam, zu pochen anfing.
Nur Sekunden später, wurde er dicker, länger und richtete sich langsam auf. So betrachtet, war er sogar größer als Julian, oder Daniel, sogar größer als Marcell.
Seine Gedanken gingen automatisch zu den Penissen seine Schulkameraden, seiner ehemaligen Schulkameraden. Denn seit langem kam Julian nicht mehr zur Schule, auch Daniel nicht mehr. Und gestern kamen sogar die vier Brüder nicht mehr in die Schule und keiner wusste, was mit den Brüdern, oder Marcell passiert war. Er hatte sich schon so auf die großen Pausen gefreut und es traf ihm mehr als hart, als einer nachdem anderen nicht mehr gekommen war.
Er wusste, was mit Julian war und er war voller Neid. Es fraß sich tief in ihm, weil Julian einfach die ganze Zeit Penisse in die Hand und in den Mund nehmen konnte. Seit er davon erfahren hatte, konnte er fast an nichts anderes Denken und mit jeder Minuten die vergangen war, wollte er, so unbedingt, auch ein Junge von Sartesh werden.
Seine Überlegungen gingen über weglaufen, mit seiner Familie streiten und davonlaufen, oder ein Entführungsopfer werden. Er hat sich sogar gestern darüber informiert, wie teuer es wäre, sich Entführen zu lassen.
Es war für ihn zu viel und die letzte Möglichkeit, nämlich, sich seiner Mutter zu öffnen und darum zu bitten, zu Julian zu gehen, traute er sich nicht. Allein die Vorstellung seiner Mutter zu sagen, dass er Penisse über alles liebte, ließ ihn vor Angst erschaudern.
Als er sich in seinem jungen Freundeskreis umgehört hatte, zumindest bei denen, die auf seiner Party waren, gab es von den 20 Jungs, zwei, die gern die Hose runtergelassen hätten, wenn er zuerst seine Hose runterließ. Doch er traute sich dann am Ende nicht. Denn er hatte den Hintergedanken, dass sie ihn dann auslachten und es jedem erzählen würden, wenn er die Hose runterließ, um einen Penis zu sehen.
Und es hat sich rumgesprochen. In der Schule sehen ihn die Jungs mit Abscheu an, doch es gab auch ein paar Ausnahmen. Drei ältere Schüler, lächelten ihn dann einmal zu, als er an ihnen vorbeiging. Der eine war ein Drache wie er. Er war mindestens zwei Köpfe größer und war in der letzten Klasse. Der zweite war ein Raptor und so feuerrot wie er selbst. Er war auch in der letzten Klasse und der letzte war Tiger. Der ging im selben Jahrgang wie er, aber in der Nachbarklasse.
Zu ihm wollte er gleich mal gehen, doch kurz bevor er die Tür zum Flur passierte, verließ ihn der Mut und mit flatternden Herzen ging er zurück zu seiner Bank.
Wieder, während er sich anzog und runter zum Speisesaal ging, dachte er nur über Penisse nach und wie toll sie rochen, wie sie sich in seiner Hand anfühlten, wie super sie Schmeckten und er nahm kaum war, was am Esstisch besprochen wurde. Seine zwei Brüder waren auch da und sie sprachen mit seiner Mutter so vornehm, wie immer.
Der Drang, einfach zu Julian davonzulaufen, war jetzt so groß, wie niemals zuvor. Und während er an Julian dachte, gingen seine Gedanken rüber zu Marcell und er erschauderte, weil er sich lebhaft daran erinnerte, wie Marcell seinen Penis in die Hand nahm. Wie er die Tage darauf, sich gegen ihn in der Schule gedrückt hatte und wie Glücklich er war, als Marcell fragte, ob er nochmal seinen Penis in die Hand nehmen darf.
Gleichzeitig, während er in Erinnerungen schwelgte, kam sein Penis raus und wurde wieder ganz hart.
„Gut, dann wäre das geklärt. Manuel, wir brechen jetzt zum Hof auf. Und bitte, benimm dich dort. Da wir noch neu in dieser Stadt sind und wir noch nicht so ein Ansehen genießen, möchte ich keinen Fehltritt von dir sehen. Rede nur, wenn du gefragt wirst. Antworte mit knappen Worten und wenn du etwas nicht weißt, dann entschuldige dich sehr höflich und verweise die Person zu mir oder zu deinen Brüdern.“
Manuel konnte das nicht mehr hören. Immer sagte das seine Mutter zu ihm, wenn sie gemeinsam rausgingen. Immer die gleiche Leier und am liebsten würde er genervt einfach sagen, dass er das weiß und das immer gemacht hatte.
Doch er riss sich zusammen, weil er nicht wollte, dass seine Familie irgendwie bemerkt, was sich zwischen seinen Beinen abspielte.
Als letztes stand er auf und rannte rauf zum Zimmer, um sich eine andere Hose anzuziehen. Genervt sah er sich seine Unterwäsche und seine Hose an. Beide hatten vorne einen großen feuchten Fleck und er war mehr als nur genervt darüber, dass er die Kontrolle über seinen Penis verloren hatte. Er liebte es in diesen Erinnerungen zu schwelgen, wann immer er Zeit hatte und sich die Gelegenheit ergab.
Doch nun, so stellte er fest, reagiert wohl sein Körper so, wenn er an Penisse dachte. Nun fragte er sich, worüber er jetzt denken sollte, wenn nicht an Penisse. Soll er über Politik, über die Schule, über seine Familie nachdenken? Alles war für ihn uninteressant, bis auf Penisse. Einfach alles interessierte ihn nicht und sein schönes Gedankenleben, war durch heute Nacht ins Chaos gestürzt worden.
Verzweifelt dachte er über eine Lösung nach, während er sich sehr schick anzog und runterging, wo schon die restliche Familie auf ihn wartete. Sie waren böse auf ihm, weil er so lange geberaucht hatte. Seine Mutter schimpfte und sein Vater sah verärgert auf ihn runter. Doch dann wurden sie still, als sie das Haus verließen und in die große Kutsche einstiegen.
Noch bevor die Kutsche losfuhr, starrte er aus dem Fenster. Er saß immer am Fenster, weil ihn sonst schlecht wurde und ganz beiläufig, sah er sich den Pagen an, der jetzt gerade die kleine Stiege entfernte, die vor der Kutsche für sie stand, damit sie einsteigen konnten.
Es war ein Wolf. Er war erwachsen und trug elegante und Körperbetonte schwarze Sachen. Seine Mutter lag Wert darauf, dass die Bediensteten gut aussahen, weil das wiederspiegelt, wie reich seine Familie war und das sie auch auf ihr Äußeres achten. Es fiel ihm jetzt gerade nicht ein, doch als sie losfuhren, fiel ihm ein, dass die Kleidung Smoking genannt wird.
Bevor der Page aus seinem Blickfeld verschwand, sah er in dessen Schritt und fragte sich gleichzeitig, wie wohl der Penis aussah.
Während sie durch die Straßen der Stadt fuhren, sah er sich jedes Männchen an, jeden Jungen, den ihn gefiel und dachte sich dabei, wie wohl der Penis aussah, roch, oder schmeckte. Dabei spürte er, wie sein eigener Penis wieder rauskam, doch, weil er eine recht enge Hose anhatte, wurde er nicht groß und hart. Dennoch, falls jemand in seinen Schritt kurz sah und dabei mitbekam, dass sein Penis raugekommen war, legte er vorsichtshalbe lässig einen Arm über seinen Schritt.
Dieses „Spiel“, was er nun betrieb, wurde langsam zu einer Sucht. Nun bei jedem Männchen stellte er sich vor, wie der Penis so war. Auch ging sein Blick langsam über die ganzen Staturen, über die breiten Brüste, über die schmale Taille, über den Po, der gut geformt unter der Hose war.
Seine Tagträume kamen unbewusst zurück und er stellte sich lebhaft vor, wie er von jedem dieser Männchen, den Penis in den Po geschoben bekommt. Seine Gedanken wurden immer wilder und pochend, wurde sein Penis immer dicker und verlangte nach Platz.
Doch dann, verschwanden die Bürger auf der Straße und ein großes vergoldendes Tor ging auf. Dann sah er vier Ritter in Plattenrüstung neben dem Tor stehe.
Seine Träume endeten und er sah den Palast. Den Palast fand er schön, wobei seine Familie es als Prachtvoll und Ehrerbietend betrachtete.
Nachdem ihre Kutsche vorritt, öffnete sich die Tür auf seine Seite und ein Königlicher Page verneigte sich.
Sie stiegen alle gemeinsam aus und er machte sich Gedanken, ob sie seinen etwas harten Penis durch die Hose sehen würden. Doch anscheinend fiel es niemanden auf und als sie in den Palas geführt wurden, zog der sich schon zurück und war schnell verschwunden.
Im großen Foyer, gingen seine Eltern gleich vor und begrüßten den Adel, der dort wartete.
Verstohlen und unbewusst, sah er sich plötzlich den Po seines Vater und seiner Brüder an. Er fand sie alle toll und weil es so war, schämte er sich gewaltig, weil er sie als toll ansah.
Dabei fiel ihm was auf und seine Gedanken kamen zu ruhe. Immer wollte er schon so jemanden sehen, weil er auch einmal so werden wollte. In einer Gala Robe gekleidet, mit einem Stab aus einem unbekannten Metall, stand sein Vater vor einem Magier.
Es war ein Greif und weil es ein Greif war und zum Verwechseln ähnlich wie Marcell aussah, gingen seine Gedanken zu Marcell rüber. Wie er seine Hoden in der Hand hielt, sie ertastete und den harten und langen Penis in die Schnauze nahm. Sein ganzes Wesen schrie nun, zu Marcell und Julian laufen.
Dann fiel seine Entscheidung. Genau in dem Moment, wurde seine Gier, sein unbeschreiblich großer Neid, so groß, dass er beschloss, heute Nacht zu ihnen zu laufen.
Und gerade, als er das beschlossen hatte, sah der Magier zu ihm hinunter. Die Augen, die so grün wie Marcells waren, schienen sich in seine Seele zu bohren.
„Wie geht es eigentlich deinen Marcell. Wie ich hörte, war er schon eine geraume Zeit nicht mehr in der Schule und ich nehme an, dass er sich erkältet hat.“
Da verschwand der Blick und mit einer warmen Stimme antwortete der Greif: „Ihm geht es gut und er ist nicht erkältet. Wir beide haben uns ausgesprochen und wir sind zu einer Übereinkunft gekommen, dass er nicht für die Schule geschaffen war. Er macht nun etwas, worauf er wirklich sein Herz und seine Seele hingibt. Daher lebt er nicht mehr bei mir und ich habe in eine Obhut gegeben, wo er sicher und mit Freude aufwachsen wird.“
„Das hört sich aber wunderschön an. Was lernt er jetzt? Geht er in eine Lehre bei einem Astronomen? Wird er Ritter? Oder… wurde er gar zu einem Lehrling der Händlergilde ernannt?“
„Tut mir Leid das sagen zu müssen, aber ich kann das nicht verraten, da es um die Sicherheit meines Sohnes geht. Er ist mein Erbe und mein Liebling und da ich nicht persönlich um die Sicherheit meines Sohnes sorgen kann, muss ich zumindest diese Information zurückhalten, bis es von alleine rauskommt.“
„Wie ist das gemeint? Ist das eine Überraschung für alle am Hof? Willst du sie alle überraschen damit? Ich bin mir sicher, dass alle erfreut sein werden zu sehen, was für ein Beruf dein Sohn ausüben wird.“
Manuel konnte gerade nicht die ganze Situation erfassen, die sich ihm darbot. Sie reden über Marcel und er war sich ganz sicher, dass sie sich über seinen Marcel unterhielten. Und dann war es nicht ein Greif, sondern ein Weibliches. Also musste sie Marcels Mutter sein und er war nun wirklich gespannt, wie das Gespräch weitergeht.
Er sah sie breit grinsen, bevor sie weitersprach.
„Sie werden alle überrascht sein, wenn sie erfahren, was mein Marcel werden wird und wollte. Doch ich möchte die Überraschung keinem vorwegnehmen. Es wird sich bestimmt bald rumsprechen, da ich, wie gesagt, nicht mehr bei imm bin. Nun zu etwas anderem, wie heißt denn dein Drachling, der mich die ganze Zeit anstarrt.“
Seine Mutter drehte den Kopf zu ihm und er sah schon das zornige glitzern in ihren Augen. Sofort verbeugte sich Manuel und wartete, bis er angesprochen wird.
„Er heißt Manuel und dein Marcell war auf unsere Einzugsfeier dabei. Sie wurden Freunde und sie beide waren auch Banknachbarn in der Schule.“
„Verstehe, darf ich ihn mir mal ansehen Lydia?“
„Natürlich Matilde.“
Manuel hörte das Rascheln der Robe näher kommen, bis es in sein Blickfeld gelangte. Unhörbar waren die Schritte des Greifs und dann, legten sich zwei warme Hände auf seine Wangen und sie zwangen ihn, sich aufzurichten.
Wieder sahen ihn die zwei grünen Augen an, doch diesmal, voller Wärme und Herzensgüte. Er sah Verständnis in ihren Augen und ein Gefühl der Dankbarkeit kam in ihm auf, das so groß wurde, dass sogar seine Emotionen aufwallten.
Die linke Hand fuhr über seine Wange, rauf zur Schläfe und fuhr dann anschließend über seine Stirn und zwischen seinen zwei kleinen Hörnern.
„Er ist wirklich süß und ich sehe, dass ihn was wirklich quält. Es zerreißt ihn von innen und ein Drang ist da, der ihn zu Kontrollverlust hinreißen lässt.“
Seine Mutter schwieg und das war nie ein gutes Zeichen. Was ihn aber beschämt und fast sogar verletzt, war genau der Punkt, was sie über ihn sagte. Er fühlte sich von ihr offengelegt und er wollte nicht mehr in diese großen grünen Augen starren, die sich immer tiefer in seine Seele bohrten.
Aber er konnte nicht. Er konnte sich nicht von diesen Augen wegreißen und stattdessen, ließ er es zu, dass sie immer tiefer in ihn eindrangen.
„Jaaa… da haben wirs…“
Es war nur eine Sekunde, doch in dieser Sekunde, war er zurück in der Eröffnungsparty und im Badezimmer. In der Schule und wie er sich an Marcell drückte und dann, endete es abrupt.
„Lydia, da ihr Drachen seid, nehme ich an, dass dein Mann das Oberhaupt der Familie ist?“
„Ja ist er Frau Matilde.“
„Gut. Hiermit setzte ich nun mein Abzeichen als Magier ersten Grades, Erster unter den Ersten der Gilde der Magier des Königs dieses Kontinents, Sprecherin der Vier Grade der Gilde, Repräsentantin der Konklave in allen Reichen und Mitglied des Adels des Königs, ein, um in dieser Stellung mit deinen Mann und Manuel unter vier Augen und in absolutes Stillschweigen darum, was besprochen wird, zu sprechen.“
Sofort wurde es still im ganzen Raum. Hunderte Adelige starrten zu ihnen dreien und es war ohrenbetäubend, wie laut es klang, als die Stimme des Königs, der die Gäste vorstellte, mit den schlichten, aber eleganten Metallstab auf den Marmorboden schlug.
„Ein persönliches Gespräch wurde verlangt. Alle Anwesenden im Raum sollen sich in die Wartezimmer begeben, bis die Repräsentantin des Konklaves fertig ist. Wer gegen das verlangte verstößt, verstößt gegen das Gesetzt des Königs und des Rates aller führenden und wird mit der Verbannung und des herausreißen der Zunge bestraft.“
Die Magierin ließ von ihm ab und richtete sich auf. Sie legte eine Hand auf die Schulter seines Vaters und er sah die Panik in den Augen von ihm. Gleichzeitig sah er fürchterlich wütend zu ihm runter und er wusste einfach nicht, was nun los war. Hat er was Falsches gesagt? Was Falsches getan? Er wusste es nicht und deswegen, bekam er jetzt wirklich Panik. Mit Tränen in den Augen, rannte er zu seinen Vater und bat ihn bettelnd um Verzeihung.
Aber sein Vater reagierte nicht, sondern war in Gedanken versunken.
Sekunden später, war es leer hier drinnen und es wirkte gespenstisch, wie leer das Foyer nun war und nur sie drei hier drinnen standen.
Die Magierin drehte sich und führte sie zu einer schlichten, aber wirklich gut geschnitzten Bank hin, der neben einer Säule stand.
Sie setzte sich und mit einem warmen Lächeln, lud sie, sie beide ein, sich neben ihr zu setzten. Noch immer umklammerte er den Arm seines Vaters, als sie sich hinsaßen und abwarteten, was als nächstes geschah.
„Hallo, mein Name ist Matilde.“
Sein Vater sah verdutzt zu ihr und war kurz sprachlos. Sofort verstand Manuel auch wieso. So offen, so freundlich sich einfach mit dem Vornamen vorzustellen, war alles andere als Vornehm und Adelstauglich.
„Mein N-Name i-ist Banestra Rotschuppe aus dem Hause Rotschuppe und auch dessen Häuptling. Erster Sohn von Abanestra und Lyliana aus dem Hause Langklaue. Repräsentant meiner Stadt und gekürter Adeliger, des Königs am Hof. Vermittler, Sprecher und Führer meines Landes, dass meine Familie vom König zur Verwaltung übergeben bekommen hat.“
„Schön, gut… kommen wir zum eigentlichen Punkt. Tut mir leid, dass ich mein Abzeichen benutzten musste, aber nur so bekamen wir schnell ein paar Minuten, bevor der König mit uns allen sprechen möchte.“
Sein Vater nickte und man konnte sein schweres Schlucken im Raum wiederhallen hören.
„Gut, Manuel, sag deinen Vater, was dich fast zu zerreißen droht und was du für eine Entscheidung gefällt hast, die du heute Nacht aufrühren wolltest.“
Sein Vater sah völlig überrascht zu ihm runter und er sah genauso, zu ihm rauf. Kurz trafen sich ihre Blicke und es keimte Hoffnung auf, die dann ganz schnell von der Verzweiflung abgelöst wurde. Er hat noch nie offen mit seinen Eltern sprechen können, da sie nie zuhörten, wenn er mal was sagen wollte, oder es tat. Sie hatten immer was Wichtiges zu tun und da er der dritte Sohn war, war er auch nicht wichtig für die Adelsangelegenheiten.
Und genau deswegen, kam auch kein Wort aus seinem roten Maul raus.
„Nicht.“
Die Magierin unterbrach sogleich seinen Vater, als er gerade was sagen wollte.
„Ok Banestra, das, was ich jetzt sage und erzähle, darf unter keinen Umständen diesen Raum verlassen und muss unter uns bleiben. Egal was passiert, egal wer das verlangt, egal… welche Konsequenzen du auch vorgehalten bekommst. Ich stelle dich vor dem Eid der Geheimhaltung.“
Manuel kam jetzt wirklich nicht mehr mit, doch er wusste, dass es um ihn ging. Dass allein ließ ihn noch fester den Arm seines Vater umklammern.
Sein Vater öffnete gleich das Maul, aber wurde wieder von ihr unterbrochen.
„Doch wisse, wenn du den Eid brichst und ich davon erfahre und ich werde davon erfahren, dann drohen schreckliche Konsequenzen und das verbannen und das herausreißen der Zunge, ist im Vergleich, nur ein Zuckerschlecken.“
Laut schloss sich das Maul und noch lauter schluckte sein Vater, als dann Sekunden später das nicken von ihm zu sehen war.
„Gut. Weißt du, wie man Magier erstes Grades wird?“
„Wenn man alle Prüfungen der Konklave besteht.“
Die Magierin nickte.
„Kennst du auch alle Prüfungen?“
Sein Vater schüttelte leicht den Kopf.
„Die Letzten drei Prüfungen waren immer ein Geheimnis.“
„Das stimmt und du bist der Erster, der von der letzten Prüfung erfahren wird.“
Sie sah nun sie beide kurz an, bis sie in die Augen seines Vaters starrte. Einige Sekunden vergingen und es kam ihm so vor, als ob die Pupillen von Ihr sich immer mehr weiteten. Bis sie sich zur normalen größer verkleinerten.
„Gut, die letzte Prüfung, um ein Magier erstes Grades zu werden, ist da aufnehmen der Emotionen um sich herum. Nur starke, aufwallende Emotionen, die ein Wesen einnehmen, können von Magiern erstes Grades aufgenommen werden. Das erfordert sehr viel Empathie, Übung und ein Verständnis der Magie und der Auren anderer. Wer diese Prüfung nicht schafft, bleibt ein Magier zweiten Grades und wenn man die Prüfung für den zweiten Grad nicht schafft, dann bleibt man ein einfacher Magier. So ist es immer gewesen. Deswegen und weil ich selbst davon betroffen bin, möchte ich über ein Thema sprechen, was euch beide und besonders Manuel, betrifft.“
Manuels Herz und Gedanken rasten, weil er am Arm spüren konnte, wie sich sein Vater anspannte.
„Manuel ist schwul.“
Da war es. Irgendwie wusste er ganz hinten in seiner Seele, dass das kommen würde und bevor diese Information sein Vater verdauen konnte, sprach sie weiter.
„Manuel war mit meinen Marcel sehr Intim und er hat sich entschieden, heute Nacht davon zu laufen, um zu Marcel zu gehen.“
Der große rote Drache, der sein Vater war, schloss die Augen und atmete zuerst einmal ein und dann tief aus. Doch dann, formte sich ein leichtes Lächeln auf sein Gesicht.
„Das ist normal unter Drachen. Jeder männliche Drache hat das am Anfang, wenn man kurz davor, oder nach dem feuchten Traum hatte. Mehrere Jahre geht das so lang, bis man sich entscheidet, ob man auf Männchen, oder auf Weibchen *steht*.“
Sein Vater krümmte Zeige und Mittelfinger, während er das *steht* sagte. Es wirkte so banal, so nebensächlich und gleichzeitig, sagte es so viel aus.
„Den hatte er heute Nacht!“, sagte sie bestimmt und studierte gleichzeitig seine Züge.
„Wirklich?!“, völlig überrascht und glücklich sah er aus, als es aus ihm rausplatze. Gleich darauf sah er runter zu ihm und voller wärme, sahen ihn die rot-goldenen Augen kurz an, bevor er sich wieder zur Magierin wandte.
„Darf ich kurz mit meinen Sohn sprechen und mit ihm ein paar Minuten… verbringen?“
Die Magierin sah zuerst etwas konzentriert aus, doch dann formte sich ein Lächeln auf ihren Zügen und sie nickte.
„Natürlich, aber aus Neugier und um mein Wissen zu erweitern, möchte ich dabei sein und so wären wir noch immer unter uns.“
„Ja kein Problem, denn was nun kommt, ist bei uns Brauch. Also… unter Drachen in meinem Stamm und in meinem Land.“
Zuerst Glücklich, doch dann ernst, wandte und sah ihn sein Vater an, bevor er sich aus seinem Griff entwand und sich breitbeinig auf der Bank vor ihm saß.
„Es ist mir… etwas peinlich nun und deswegen bitte ich sie… sich nicht einzumischen.“
Sagte sein Vater, bevor sich dessen Hände auf den Schritt legten. Manuel bekam mehr als nur große Augen, als sein Vater die Hose öffnete, die Unterwäsche runterzog und die Intimlippen zeigte. Gleichzeitig holte er die zwei großen Hoden raus und dabei, öffneten sich die zwei Intimlippen und eine rosarote Eichel kam zum Vorschein.
„Normal… macht das ein Vater… persönlich mit seinem Nachwuchs…“, flüsterte er und Manuel starrte einfach auf dem Penis der rauskam. Die Eichel war etwas schmäler als seins, dafür war der Rest umso dicker. Und ein Geruch kam auf, der fast seinen Verstand raubte. Es war so herb und drang sehr, sehr tief in seine Nase ein.
„Normal… zeigt man… seine Sohn… was Intimität… wie schön… es ist… zusammen im Bett zu sein…“, flüsterte sein Vater wieder und gleichzeitig, legte sich eine Hand von ihm auf Manuels Schritt. Fordernd strich die Hand über sein Penis, der komplett rausgeglitten war.
„Man verbringt… eine Zeit… gemeinsam im Bett… und meine Pflicht wäre es jetzt… meinen Sohn zu zeigen… was ein Drache… alles so kann…“, immer leiser wurde sein Vater und die andere Hand packte die seine und in der nächsten Sekunde, lag seine Hand auf der Eichel seines Vaters.
„Mach ruhig mein Sohn.“, so warm hat er ihn noch nie sprechen gehört und Manuel war ganz verwirrt, aber gleichzeitig merkte er, dass es für ihn *normal* war. Er spürte, dass er das machen darf, machen musste und jetzt, auch wollte.
Langsam beugte er sich runter und schloss die Augen. Seine Nüstern drückte er direkt auf die Eichel und er roch erst einmal an der Eichel, bevor er den Kopf etwas bewegte und die Eichel mit den Lippen erkundete.
„So… bekommt der Sohn die… erste Erfahrung mit. Das… habe ich auch mit meinen anderen… zwei Söhnen gemacht. Das… ist für uns beide… schön.“
Manuel fand es mehr als schön. Er vergrub quasi das Gesicht im Schritt seines Vaters und mit der Zunge, mit den Lippen und mit dem ganzen Gesicht, rieb, leckte, oder strich mit dem Lippen über die Eichel, über den Schaft, bis runter zu den Intimlippen, die den Geruch verströmten, nur um dann runter zu den zwei großen Hoden zu gehen.
„Vater und Sohn… teilen sich den Samen… des Lebens dabei und… so lernt der Sohn, was… das Leben ausmacht, was… für ein Sinn es macht.“
Matilde war freudig überrascht, dass es bei den Rotschuppen so lief. Sie ging davon aus, zumindest davor, dass es schief laufen würde. Wie bei den Husky Brüdern. Natürlich kam es ihr gleich in die Ohren, da sie überall Ohren hatte und deswegen, hat sie sich zu diesem Schritt verleiten lassen.
Aus Persönlicher Erfahrung, wollte sie nur Glückliche Kinder in den Familien sehen und sie wäre sofort eingeschritten, wenn sie eher von den Brüdern erfahren hätte. Als der erwachsene Drache verstummte, die Augen schloss und immer tiefer zu Atmen anfing, merkte sie, dass ihnen die Zeit verrann.
„Gut, dann wäre das geklärt. Aber, ich denke, dass dein Sohn nicht nur eine Phase hat, sondern tatsächlich Schwul ist.“
Die Augen öffneten sich und mit leicht verträumtem Blick wurde sie angeschaut.
„Das… glaube ich nicht. Ich… kenne keinen Fall, wo es so wäre in meinen Land.“
„Glaub mir Banestra, ich weiß es.“
Erschrocken sah er runter zu seinen Sohn, um dann dessen Kopf zu Packen und ihn von steifen Penis zu heben. Sie sahen sie lange in die Augen an und als die Sekunden in die erste Minute übergingen, kam dann die Frage.
„Stimmt das Manuel?“
Sofort nickte Manuel und drückte den Kopf runter, um wieder den superheißen Penis in den Maul zu stecken. Doch der Griff war eisern und sein Vater verhinderte somit, dass er sich wieder im Schritt austoben durfte.
„Das ist… minder ausgedrückt, ein Problem.“
Mehr als Besorgt sah er wieder zurück zu ihr und man sah, dass er besorgt war.
„Ich… kann das nicht glauben…, aber… was soll ich jetzt… machen. Es steht zwar nicht unter Strafe, aber… die Familienehre… die… meine Ehre, unser Stand, unser Ruf, alles würde in den Schmutz gezogen, wenn das rauskommt.“
Sie verstand ihn, weil sie das gleiche kurz gedacht hatte, als sie das über Marcell erfuhr.
„Und deswegen, gebe ich dir eine Alternative.“
Hoffnungsvoll sahen die Augen sie an und sie vermutete, dass er offen für den Vorschlag war.
„Mein Sohn ist auch Schwul und wie. Um es kurz zu halten, da uns langsam die Zeit ausgeht. Überlass ihn mir, ich bringe ihn zum Haus Rosé, wo er dort glücklich werden kann. Auch meinen Sohn habe ich dort gelassen und bis jetzt, ist mir nichts zu Ohren gekommen, dass es ihn dort schlecht ginge.“
Sofort fiel der Drachen in tiefe Gedanken und sie konnte sehen und spüren, wie die Aura von ihm, die Farben wechselten. Dabei sah sie, wie kein einziges Mal die Farbe Rot aufkam. Rot stand für Wut, für misstrauen, für negative Gefühle. Sie unterließ das Lesen der groben Gedanken, weil es ihr reichte, die Farbe Grün, für Sorge und die Farbe blau, für Vertrauen zu sehen.
Da erinnerte sie sich daran, dass sie so sehr verliebt in den verlogenen Löwen war, das sie ganz vergaß, ihn zu überprüfen, ob der aufrichtig zu ihr war. Liebe machte blind, sehr blind.
Noch bevor Manuels Vater Antwortete, wusste sie schon über seine Entscheidung Bescheid.
„Gut. Aber, ich möchte selbst sehen, wie es dort hergeht. Ich habe nur Gerüchte gehört, doch ich möchte mich selbst vergewissern.“
Sie nickte erfreut.
„Gut, ich hatte sowieso vor heute meinen Sohn zu besuchen und selbst zu sehen, wie es ihn in den letzten Tagen ergangen ist. Ich nehme euch dabei einfach mit und du kannst noch immer deine Entscheidung revidieren, falls es dir nicht zusagt.“
Manuel hatte sich wieder so weit unter Kontrolle, dass er wieder beim Gespräch zuhören konnte. Er war voller Euphorie. Nicht nur, dass er den Penis seine Vater quasi verschlungen durfte, er durfte sogar zu Marcell und Julian. Falls das so stimmte, dann würde er jetzt alles stehen und liegen lassen, nur gleich aufbrechen zu können.
Und weil er es so sehr wollte, drückte er fest die Hand seines Vaters und sah hoffungsvoll und breit grinsend zu ihm rauf.
Matilde sah für einen kurzen Augenblick schmerz im Gesicht des Drachens. Weil der junge Drache bis jetzt so unkompliziert und naiv gelebt hatte, verstand er nicht, wie sich sein Vater nun fühlte.
Aber sie schon.
„Nun denn, ich würde vorschlagen, dass wir gleich aufbrechen.“, Matilde stand von der Bank auf und schritt zum großen Tor. Dort wartete sie auf die zwei und es war rührend, wie der Vater einmal über die Stirn seines Sohnes strich und sich danach die Hose wieder zuknöpfte. An der Hand führend, kam Vater und Sohn zu ihr geschritten und als sie bei ihr waren, ließ sie ihren Stab auf dem Boden knallen.
Es war fast ohrenbetäubend wie das der Knall war und kurz darauf öffneten sich alle Türen zum Saal und die Adeligen füllten langsam wieder den Saal.
„Manuel, willst du dich bei deiner Mutter nicht verabschieden?“
Der junge Drache sah erschrocken zu ihr auf, dann ging sein Blick durch den Saal. Es dauerte einige Sekunden, bis er sie ausgemacht hatte. Matilde beobachtete die Situation ganz genau und allein die Blicke die sie beiden austauschten, ließen ihr Herz berühren.
Es schickte sich nicht am Hof große Gefühle zu zeigen, das wussten alle, doch seine Mutter stand kurz davor. Er sah es an ihrer Aura, das wie wild die Farben wechselte.
„Ich werde es ihr später erklären. Manuel, wink ihr zu, zumindest das kannst du am Hof machen.“, sagte sein Vater zu ihm. Während er langsam die Hand hob, lief ihm eine Träne über die Wange und als er sich dann verabschiedete, fielen ihm die unzähligen schönen Momente ein, die er mit seiner Mutter hatte. Wie sie gemeinsam unter einem Baum lagen und sie ihm eine Geschichte nach der anderen erzählte, nur um dann im Schattenspiel der Blätter und in ihren Armen einzuschlafen, war seine schönste Erinnerung.
Er erinnerte sich, wie der Hochsommer roch. Wie die Blüten, das Gras und seine Mutter an dem Tag rochen.
Und als Antwort auf sein Winken, vergoss auch seine Mutter eine Träne.
„Gehen wir.“
Seine Schritte waren so leicht wie ein Blatt im Wind, als sie die große Treppe runtergingen. Eine Kutsche kam vorgefahren und sie stiegen ein. Neben seinen Vater saß Manuel und fest wurde er zu ihm gedrückt, während er verträumt aus dem Fenster sah.
„Sag mir Banestra, wieso gibt es bei euch eigentlich so eine Tradition?“
Banestra sah wie der Sohn aus dem Fenster, bis er angesprochen wurde.
„Wenn ein junger Drache die geschlechtsreife erreicht, wird er in der Familie von Vater unterwiesen. Gleichzeitig starten wir dann die Suche nach einer geeigneten Braut. Es geht darum, dass man uns nicht vorhalten kann, dass wir schlecht im Bett sind und es gibt auch eine sehr alte Tradition, die wir immer praktiziert haben. Wenn der Samen zwischen Vater und Sohn fließt, wird die Erfahrenheit und die Jungend zwischen den beiden ausgetauscht. So sagt man sich das zumindest.“
„So wie es aussah, magst du die Tradition sehr, oder?“, sie traf einen wunden Punkt. Denn die selbstsichere Aura, sprich, dunkles Blau, wurde zu grelles Gelb und hatte einen leichten roten Rand. Er schämte sich vielleicht deswegen und war gleichzeitig auf irgendwas wütend.
„Es ist kompliziert…“
„Ist es immer mit den Gefühlen.“, antwortete sich gleich. Sie wollte nur etwas Zeit vertrödeln, da es bis zu einer Stunde dauert, bis sie die Stadtmauer erreichen würden und nochmals eine Stunde in der Kutsche verbringen müssten, bis sie beim Anwesen ankommen.
Und zwei Stunden stillschweigend in der Kutsche zu verbringen, wäre für sie totlangweilig.
„Frau Matilde, mich würde es interessieren, was der König zu besprechen hatte. Es hieß, dass nur sehr selten der König den Adel zu sich rief und das normalerweise nur tat, wenn er etwas Großes zu verkünden hatte.“
Sie wusste was der König zum Adel sagen wollte, da sie sein Berater in der Hinsicht war.
„Es geht um den neuen Kommandanten der Stadtwache. Er wird ihn heute vereinigen und ihn somit in die Pflicht nehmen. Der alte… hatte einige schwere Fehler gemacht und ist seitdem nicht mehr in der Stadt auffindbar gewesen. Er wird zwar nicht gesucht, aber es wäre ehrenvoll gewesen, den neuen Kommandanten alles zu zeigen und ihn zu helfen und somit, etwas leichter das Amt einzunehmen.“
„Deswegen hat der König den Adel zusammengerufen? Das ist gelinde gesagt, doch nur eine Lappalie.“
„Das allein schon, aber es wird danach ein Gesetzt erlassen. Ich habe mich in der Hinsicht zurückgehalten, weil ich nicht objektiv meine Meinung dazu geben konnte.“
Banestra wirkte sehr Neugierig und sie selbst war Neugierig, wie der Drache darauf reagieren würde.
„Das Gesetzt lautet, das gleichgeschlechtliche Intimitäten unter Strafe verboten werden. Wer dabei erwischt wird, wird hängen. Auch werden die Personen, von dem man es weiß, gehängt werdern.“
Es wurde Still im Wagen und sie sah, wie Manuel und Banestra unter Schock standen. Ihren Auren, war Grau wie Eisen.
„Mit einer Ausnahme und das ist, das Haus Rosé. Frag mich nicht wieso der König das Haus Rosé ausgeschlossen hatte, aber anscheinend gab es einige, nein… sogar sehr viele am Hof, die auf den König eingesprochen haben, um diese Ausnahme zu bewirken. Vielleicht lag es daran, dass es viele ähnliche Traditionen wie bei euch, auch in den anderen Adelshäuser und deren Rassen gibt. Ich persönlich verstehe es, da man mit einem Gesetzt nicht so viele alte Traditionen verbieten kann, oder darf. Und ich bin persönlich auch ganz froh, dass der König diese Ausnahme zugelassen hatte. Das bedeutet aber wiederum, dass alle im Land, zum Haus Rosé reisen werden, um sich dort den Neigungen hinzugeben.“
Banestras Kopf fing wieder zu arbeiten an. Die Gedanken überschlugen sich, da er einige Männliche, wie auch weibliche Paare kannte, die einfach nur tolle Personen waren. Doch mit dem heutigen Gesetzt, würden sie ins Unglück fallen und dürften sich öffentlich nicht mehr als ein Paar zeigen und würden sogar gejagt werden. Sogar in den eigenen vier Wänden wäre es schon fast zu gefährlich, wenn sie jemand hören, oder sehen würde.
Persönlich versteht er den Entschluss des Königs, da immer mehr gleichgeschlechtliche Paare in das Land zogen und wo man schon fast hinsah, sah man so ein Paar. Ihr Land wurde zu einem Auffanglager solcher Paare und der Personen, die auf das gleiche Geschlecht standen. Solche Paare nahmen sich eine Wohnung, würden aber keine Kinder gebären. Somit würden dem Land irgendwann die Arbeiter und auch das Geld ausgehen. Gleichzeitig wäre es auch eine Abschreckung für weitere Paare und Flüchtlinge andere Länder sein, sich bei ihnen niederzulassen.
Diese Gedanken teile er auch Matilde mit und sie nickte anerkennend.
„So sah es auch der König und deswegen, verstand ich nicht, wieso der König das Haus Rosé als einzige Ausnahme, zuließ.“
„Nun…“, Banestra hatte mal etwas gehört und er hatte es nicht geglaubt, doch anscheinend entsprach es doch der Wahrheit.
„Ich… war mal zu einem Glas Wein im Hause Sturmfluss eingeladen. Es war entspannend und wir unterhielten uns gemütlich über die Politik in der Oberstadt. Dann… kam der Sohn der Familie ins Haus und er war schwer betrunken. Er jubelte im anderen Zimmer und sagte laut seinen Dank, dass er einen Tag das Haus Rosé besuchen durfte. Es war wohl ein Geburtstagsgeschenk oder sowas gewesen und die ganze Familie, war wohl daran beteiligt gewesen.“
Matilde sah aus dem Fenster, während sie zugehört hatte und sie schnaufte leise aus, als Banestra zu Ende erzählte hatte.
„Das bestätigt das, was ich gehört habe. Im Adel zählt wohl ein Besuch im Haus Rosé zu etwas ganz großem. Man erzählt sich hinter vorgehaltener Hand, dass jeder einmal dort über Nacht bleiben muss, denn wenn man es nicht tat, man nicht weiß, was Leben bedeutet. Man sagt sich auch, dass dort Prinzen und Könige zu besucht waren und noch sind. Sie haben im Land das beste Essen, den Besten Wein, Rum, Schampus, und sogar Eis importieren sie für die Getränke. Sie geben Reichtümer aus, damit die Gäste alles bekommen, was sie sich vorstellen. Es gibt regelmäßige Veranstaltungen, wo Hunderte sich aus der Stadt schleichen, um dort ihr Haus zu verkaufen damit sie mitmachen können. Sie hatten sogar vor kurzem eine Neueröffnung, wo es hieß, dass tausende aus allen Ecken des Kontinents gekommen sind, um dabei zu sein. Und wenn ich mir das alles anhöre, dann ist der ganze Adel einmal dort gewesen und deswegen, hat der König eine Ausnahme gemacht. Vielleicht, weil auch die Königsfamilie einmal dort war, oder vorhatte, einen Besucht abzustatten. So genau kann ich das nicht sagen, aber diese Sicht ergibt Sinn.“
Banestra Antwortete darauf nicht gleich, weil seine Gedanken zu seinen anderen zwei Söhnen gingen. Es wäre wohl ein schönes Geschenk seine zwei Söhne auch zum Haus Rosé für eine Nacht zu schicken. Die beiden haben die intime Zeit mit ihm sehr genossen. Jeweils zwei Wochen verbrachte er mit ihnen im Bett und er fand die Zeit auch mehr als nur schön. Gern hätte er mehr Zeit mit ihnen verbracht, doch die Tradition sagt eben einem an, wie lange der Vater Zeit hatte, um alles seinen Söhnen zu zeigen. Aber dann kam ihm ein Gedanke und der setzte sich gleich fest.
„Frau Matilde, ist es wirklich so, dass fast jeder vom Adel im Haus Rosé einmal zu Besuch war?“
Da musste sie anfangen zu lachen.
„Das ist noch untertrieben. Die meisten gehen dort regelmäßig hin. Nur der Adel kann sich die Preise leisten und somit kommt das Geld wieder zurück als Steuer zum König. Man kann sagen, dass die Adelsschwänze den König Reichtum bescheren. Sie prahlen sogar damit in Privater runde. Sie reden, wie oft sie gekommen waren, welche neue Stellungen sie durchgemacht haben und so weiter. Der heutige Adel ist ein Sumpf und es geht bei ihnen nur um das eine. Nichts interessiert sie mehr, als dort ihren Schwanz irgendwo reinzustecken. Doch öffentlich, diskreditieren sie die gleichgeschlechtliche Beziehungen und wollen schon seit langem etwas dagegen machen.“
Wieder Antwortete Banestra nicht gleich, weil sich das so anhörte, als ob der Adel was plante.
„Vielleicht will das der Adel… für sich beanspruchen. Zumindest hört sich das so an.“
Da Matilde nicht darauf reagierte, sprach Banestra weiter.
„Ich persönlich finde das falsch, falls es wirklich der Wahrheit entspricht. Aber es ist schwierig und der Grund des Königs klingt plausibel. Es ist ein Drahtseilakt zwischen Gerecht und Ungerechtigkeit…“
„Das ist es ja. Es ist in erster Linie ungerecht. Nur die Reichen können sich ab jetzt leisen, sich ihren gelüsten, ihrer Liebe, ihrer Neigung hinzugeben. Das arme, schwer arbeitende Volk, wird hingegen bestraft. Es wird Unruhen geben, vielleicht sogar aufstände und deswegen, hat der König den neuen Kommandanten ausgewählt. Er ist Herzlos und macht, was ihm befohlen wird. Banestra… Blut wird auf den Straßen fließen, Leichen werden über den Straßen und vor der Stadtmauer hängen und wenn es schon so weit kommt, werden die Menschen mit uns leichtes Spiel haben.“
Banestra wollte nicht über die Menschen nachdenken, die auf einem anderen Kontinent leben. Sie gelten als selbstsüchtig, die voller Gier alles für sich beanspruchen und sie, das Tier Volk am liebsten versklaven würden. Der letzte große Krieg, lag nicht allzu lange zurück und nur mit Schrecken erinnerte er sich ungern an seine Kindheit. Als er noch ein Kind war, half er seiner Mutter die Gräber für die toten Soldaten auszuheben und am Ende, das Grab seines Vaters, der in der Schlacht um die Verteidigung seines Landes, die Soldaten anführte und dabei getötet wurde.
Zwar gab es ein paar Menschen hier auf dem Kontinent, aber sie waren schon immer hier und sie sind ein Teil ihres Volks geworden. Sie waren nicht, wie die Allianz der Menschen unter dem jetzigen König und Kaiser, Wilhelm den Zweiten.
„Vielleicht.“, mehr konnte er nicht aussagen, da er sich mit der Materie noch nicht so sehr befasst hatte.
„Das bedeutet für dich Banestra, dass deine Tradition auch nicht mehr gestattet ist. Wenn jemand erfährt, wenn deine Söhne nicht die Klappe halten können, hängst du neben deinen Söhnen am Galgen. Und du wirst vielleicht nicht der einzige sein. Es wird viele Treffen und das könnte dazu führen, dass das Volk nicht mehr hintern dem König stehen wird. Das Gesetzt hat das Potenzial uns auseinander zu reißen, Uneinigkeit würde entstehen und am Ende, wären wir nicht mehr ein geeintes Volk mehr und wären empfänglich auf Einflüsse außerhalb. Man darf eben nicht außeracht lassen, dass ein Gutteil der Bevölkerung eben auf das Gleiche Geschlecht steht und diesen Teil, wird es zuerst und am heftigsten Treffen.“
Bilder schossen Banestra in den Kopf, wie einer seiner Söhne gehängt wird und er stillschweigend am Platz stand und die Klappe hielt, damit nicht ein weiterer Sohn hing. Dieses Bild stach sich in sein Herz und in seine Seele. Es war schon immer Tradition gewesen und viele in seinem Land wissen auch davon und führen die Tradition selbst fort. Und weil er keinen seiner lieben Söhne hängen sehen wollte und sie über alles liebte, drückte er Manuel fester zu sich. Seinen jüngsten liebte er wie seinen ältesten. Wenn Manuel hängen würde, würde er sich das nie verzeihen. Manuel wäre noch viel zu jung, ist noch viel zu jung und weiß nicht, wie schön das Leben sein könnte. Worum es im Leben ging und was noch alles auf ihm zukommen kann.
Und dann schoss es ihm. Es wurde Kristallklar und er musste es sagen, was er in sich hielt.
„Ich… danke dir Matilde. Ich danke dir für die Rettung meines Sohnes.“
Banestra sagte es nicht umsonst, denn ausgerechnet heute hatte er ein Schreiben vom Direktor erhalten, wo drinnen stand, dass einige Schüler von seinem Sohn eine Intime Frage gestellt bekommen haben. Wegen diesen Schreiben wurde er hellhörig und er war sich ziemlich sicher, dass Manuel kurz vor der Geschlechtsreife stand. Heute, oder vielleicht Morgen, hätte er angefangen, jeden Tag die Bettwäsche zu begutachten, bis er sah, dass Manuel den feuchten Traum hatte. Und heute war es wohl soweit gewesen. Alles fügte sich zusammen und bevor sein Sohn in Rechenschaft gezogen werden konnte, saßen sie schon in der Kutsche zum Haus Rosé, wo das neue Gesetzt nicht galt.
Und als Antwort für seinen Dank, bekam er ein warmes Lächeln zurück.
„Danke mir nicht zu voreilig, denn, wer im Haus Rosé arbeitet, wird als Sklave aufgekauft und dann wird Manuel offiziell nicht mehr dein Sohn sein. Das ist die einzige Bedingung, die das Haus aufstellt, wenn sie einen Jungen aufnehmen und diese Tatsache, wiegt sehr schwer. Er wird im Falle eines Falls, nicht mehr dein Erbe sein. Er wird ein Sklave ohne Rechte sein und muss die Launen seines Herrn erdulden. Rechtlich kannst du nichts mehr machen, wenn du einmal das Dokument unterschreiben hast. Und das… schmerzt sehr und deswegen, möchte ich mich vergewissern, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.“
Die Kutsche wurde langsamer und hielt dann an. Banestra stellte fest, dass sie die Stadtmauer erreicht haben. Dann ging die Tür auf und eine Stadtwache sah herein. Doch sie verbeugte sich gleich, als die Wache Matilde erkannte.
Sachte und leise, schloss die Wache die Tür wieder und sie durften passieren. Nachdem sie die Stadtmauer passiert haben, legte Matilde ein Bein über das andere und sah neugierig zu Banestra.
„Du hast mir immer noch nicht verraten, wieso dir der Beischlaf mit deinen Söhnen mehr als nur gefallen hatte.“
Dieses Thema war für ihn etwas sehr persönliches und keiner weiß davon. Niemanden hatte er es verraten, oder gar angedeutet, doch Matilde hatte ihn einfach durchschaut. Und weil er wirklich dankbar war, dass sie Manuel in Sicherheit brachte, brach er sein lebenslanges schweigen.
„Weil… es ist so… auch ich… bekam von meinen Vater alles gezeigt. Es… war die schönste Zeit in meinen Leben. Wir waren so Intim… und wir vertrauten uns völlig. Die Nächte… waren heiß, genauso wie die Abende und besonders morgens. Am Tag schliefen wir engumschlungen, nur um dann weiter zu machen. Das wollte ich meinen Söhnen auch schenken, doch… diese Zeit blieb bei mir haften. Einmal in der Woche, wenn nicht sogar zweimal, Träume ich noch immer über diese Zeit mit meinem Vater. Ich fragte mich dann, nachdem er starb, ob die Zeit mit meinen Söhnen auch so schön sein wird. Doch dann, fragte ich mich auch, ob es nicht mit jedem Männchen so sein könnte. Viele Jahre hegte ich den Traum, einmal in der Nacht aus dem Haus zu schleichen und es herauszufinden. Dann gebar meine Frau den ersten Sohn und ein Jahr darauf den zweiten. Vierzehn Jahre musste ich warten, bis ich die Rolle des Vaters übernehmen konnte. Für ihn und für mich, waren die ersten Stunden komisch, aber dann, als wir uns immer näher kennenlernten, wurden wir immer lockerer und ab da, hatten wir eine wunderschöne Zeit. Es war genauso heiß und leidenschaftlich, wie ich es in Erinnerung hatte und wir haben viel Samen ausgetauscht… sehr viel. Ich spürte, wie schön es nochmal war, die junge Energie in mich fließen zu lassen. Ich nahm sie auf und sie gab mir viel Kraft. Nur durch den Samen meines Sohnes, hatte ich die Kraft und die Ausdauer eine Woche mit ihm… Sex zu haben. Aber… als dann die Woche vorbei war, sah ich ihn seinen Augen Erleichterung, doch ich spürte Trauer in mir.“
Banestra war ganz aufgewühlt. Diese Erinnerungen rüttelten tiefe Gelüste in ihm auf und unweigerlich, sah er runter zu Manuel.
„Das bedeutet…“, warf Matilde ein.
„… das du auf beide Geschlechter stehst, oder?“
Banestra nickte und fügte noch hinzu: „Auf viel jüngere, wie es scheint.“
„Dann fahren wir eh zum passenden Ort, denn dort sind mehrere dutzend Jungs, die nur darauf warten, von dir genommen zu werden, sofern du es bezahlen kannst.“
Da bekam der erwachsene Drache ganz große Augen.
„Wusstest du das nicht? Im Haus Rosé arbeiten Jungs als Sexsklaven, die nur etwas älter, oder gleich so alt sind, wie Manuel. Sie lieben ihre Tätigkeit und haben schon längst vergessen, dass sie Sklaven sind. Auch mein Marcell ist dort, wie du weißt und wird wohl auch bald im Haus zu arbeiten anfangen. Deswegen möchte ich ihn ja besuchen, weil ich, wie vorher gesagt, schauen wollte, ob meine Entscheidung die richtig war und ob er auch glücklich ist.“
Sie sah sofort, wie der Körper des Drachens darauf reagierte und es schien ihm nicht wirklich was aufzusuchen, dass sie das sah.
„Das ist dann wohl auch einer der Gründe, wieso ich von diesem Haus so viele Gerüchte und Geschichten zu Ohren bekommen habe.“, Matilde wusste nicht wirklich, was Banestra damit meinte, doch vermutlich lag es auch daran, was Banestra vorher erzählt hatte. Nämlich über die jungenhafte Energien. Doch da sie Magierin und Neugierig war, fragte sich einfach nach.
„Wie meinst du das genau?“
„Also… ich für meinen Teil, liebe das Gefühl, wenn der junge und frische Samen… wenn ich das aufnehmen darf. Wenn meine Hände, über den strafen und knackigen… ähem, Hintern gleiten darf. Wenn ich meine Jungs zum Stöhnen bringe und sie mich… mit ihrer Jungenhaften Kraft zum schnaufen und fauchen bringen. Sie haben unendlich Ausdauer und können all das, was man als Erwachsener nicht mehr kann. Wenn man jung ist, sieht man die Welt so wie sie ist. Schön, einfach und basiert nur auf einfachen Regeln. So habe ich die Welt gesehen und wie älter man wird, desto mehr lernt man dazu, aber genauso vergisst man so vieles wieder. Man vergisst, was Lust bedeutet, wie schön es ist, wenn man morgens sein steifes Glied verwöhnt…“
Matilde hörte nur noch mit einem Ohr zu, da sie sich selbst an ihre Jungend erinnerte. Banestra hatte Recht, auch sie sah die Welt als wunderschön an und wie einfach sie aufgebaut war. Umso schöner war es, als sie Julia kennenlernte. Lebhaft erinnerte sie sich noch immer an ihren allerersten Kuss. Wie Julia, grinste auch sie danach blöd und voller Scham. Doch das eine führe zum anderen und am gleichen Tag, teilten sie sich das Bett. Sie erinnerte sich an ihre Zunge, an ihre Finger, die sie zum Kreischen brachten. Und auch umgekehrt. Und wie Banestra erzählte, erinnerte sie sich, wie straff der Po von Julia war.
Matilde hatte sich heute erst wieder komplett im Spiegel betrachtet und sie sah die falten in ihr Gesicht, ihre Brüste hingen nicht mehr so straff, wie vor zehn Jahren. Ihr Po war etwas breiter als früher und was sie überhaupt nicht mochte war, dass ihre Schamlippen ein paar Millimeter runterhingen. Das war der Moment, wo sie feststellte, dass ihre Jungend vorbei und das sie nun eine Mutter war.
Sie war erwachsen und die Blüte der Jungend, war verwelkt. Gleichzeitig stellte sie sich die Frage, ob Banestra die Wahrheit erzählte. Ob es wirklich so schön wäre, mit einem viel jüngeren Sex zu haben und diese Energie wieder in sich zu spüren. Wobei sie jetzt nicht die Energie spüren wollte, sondern die Jungenhafte Leidenschaft wieder erleben wollen würde. Sich wieder 20 Jahre zurückzuversetzen und alles von vorn wieder erleben zu dürfen. Wenn sowas ginge, würde auch sie Reichtümer verschieben, um eine Nacht wieder sowas zu erleben.
„… deswegen freute ich mich dann umso mehr auf meinen zweiten Sohn. Mit ihm war es sogar noch schöner, da ich mehr Erfahrung hatte und es dauerte nicht einmal eine Stunde, als wir beide zu stöhnen anfingen.“
Banestra hatte wache und verträumte Augen, als er zu Ende gesprochen hatte. Sie sah, wie energiegeladen er war und am liebsten den nächsten Baum anspringen wollen würde, so erregt war er von dem erzählten.
Und gerade, als Matilde was darauf sagen wollte, kam die Kutsche langsam zum Stehen. Sie fragte nicht den Kutscher was los war, sie wollte es mit eigenen Augen sehen. Sie verließ die Kutsche und stellte fest, dass sie noch einige hundert Meter vom Anwesen entfernt waren. Doch zwischen ihnen und dem Anwesen, blockierten unzählige Karren den Weg. Sie sah Baumaterial. Zwei große Käfigkarren, die ein Tier transportierten. Lebensmittelkarren und auch Wasserbottiche auf Karren, waren zu sehen und noch vieles mehr. Die Außenmauern des Anwesens wurden abgerissen und sie sah einige Personen, die weit vor der Mauer, etwas absteckten.
Sie fluchte leise und stieg wieder in die Kutsche.
„Wir gehen jetzt etwas spazieren. Kommt.“, es war schon Mittag und die Sonne brannte wie ein Backofen auf sie ein. Nur ihre Pfoten waren etwas kühl, da der Boden noch immer feucht und Kühl von Regen war. Banestra führte Manuel an der Hand, während sie den Karren entlang gingen und immer näher zum Anwesen kamen. Bei einem Käfigkarren konnte sie kurz reinsehen und Matilde erkannte einen grauen Wyvern, der wohl zu schlafen schien.
„Wieso ist hier ein Wyvern?“
Unverblümt antwortete sie darauf.
„Weil das Haus nun auch Sex mit Tieren anbietet, natürlich für horrende Summen.“, für einen kurzen Augenblick, explodierte Banestras Aura in Gelb.
„Ja genau Banestra. Deswegen kamen bei der Neueröffnungsfeier auch tausende, die dasselbe wollten, wie du gerade.“
Voller Scham sah der Drache kurz zu Boden, um dann den Karren mit seinen Sohn zu passieren. Wieder hatte sie ihn durchschaut. Es war schon immer sein dunkles und innigstes Geheimnis und verlangen gewesen, einen Reitwolfen einen zu Blasen. Es kam auf, als er einmal in seiner Kindheit in der Stallung war und den Wolfen seines Vater sah, wie der völlig erregt dalag und mit der breiten und langen Zunge sich über den Schaft fuhr. Die gesamte Kindheit sah er regelmäßig nach dem Wolfen und wann immer er ihn erregt sah, stahl er sich in eine dunkle Ecke, wo er den Penis sehen konnte und erleichterte sich lustvoll.
Sein Bild über das Haus nahm immer mehr an Gestalt an und schnell verstand er dann auch, wieso im Adel das Haus in aller Munde war. Dort konnten die dunkelsten Gelüste ausgelebt werden. Und der Gedanken, seine Söhne zuerst dorthin zu schicken, verblasste schnell, denn, er wollte zuerst dorthin. Er nahm sich vor, einen Tag und eine Nacht dort zu verbringen und alles zu genießen, was ihm dort angeboten wird. Und da kam schon der Neid auf. Manuel sein Sohn, wird demnächst dort leben dürfen, darf dort auf kosten seiner Freiheit, alles aufsaugen und bis auf weiteres alles machen können, wofür die anderen bezahlen müssten.
Mit jedem Schritt den sie dem Haus näher kamen, beschleunigte sich sein Herzschlag. Er sah das Haus, wo vermutlich der Gesamte Adel schon einmal drinnen war. Er durschritt das große Tor und ein süßlicher, männlicher Duft hing in der Luft. Sein Blut rauschte deswegen und auch wegen dem, was er sah. An einer Werkbank, schnitze ein Tischler an einem Phallus und neben dem Tischler, sah er mehrere in unterschiedlichen Größen. Eine war sogar so groß, wie sein gesamter Arm. Er sah Ledergeschirre, die so groß waren, dass nur Jungs wie Manuel da reinpassten. Ledermasken wurden gefertigt, wo man darin nur atmen konnte, aber nichts sehen, nichts hören, oder gar sprechen konnte. Ketten, Handschellen, Betten die größer waren, als er sie zu Hause hatte, wurden hier fabriziert. Tischler arbeiteten an Tafeln für das Geländer, wo man Männchen in unterschiedlichen Stellungen sah und die leidenschaftlichen Sex ausübten. Dann sah er eine Schnitzerei, die ihm fast den Atem raubte.
Es war eine Holzfigur von einem Saurier, fast so groß wie er und der Saurier war erregt. Es war ein Meisterwerk, das erkannte er sofort und der Penis zwischen den Beinen, genau so stellte er sich den Penis eines Sauriers vor. Neben dieser Figur, sah er einen erregten Anubis, einen Raptor und sogar einen Greifen, der vornübergebeugt den Hintern erhob und sich ihm, so sah es aus, anbieten wollen würde.
Banestra wusste nicht mehr wo er schauen sollte, egal wo er hinsah, spielte ihn sein Kopf einen Streich. Alles hier lud ihm zum Träumen ein und es war wirklich schwierig, sich von einem Bild, oder Skulptur weg zu reißen, um dann vor dem nächsten zu stehen.
Nun verstand er völlig, was der Adel hierher zog. Wenn schon nur die Bilder, die Schnitzereien, oder Figuren und Skulpturen ihn so aus der Bahn warfen, wie wäre es dann, wenn er wirklich einen Tag hier verbringen würde. Vermutlich würde er schwach werden und einen weiteren Tag hier verbringen wollen. Und dann noch einen Tag und noch einen, bis er und seine Familie kein Vermögen mehr hatten. Doch eines war ihm bewusst, es wäre das Geld wert, da war er sich sicher.
Als er dann eine weitere Schnitzerei bewunderte, spürte er einen festen Händedruck. Da wurde ihm wieder bewusst, dass Manuel auch noch da war.
Sein Junge sah flehentlich zu ihm rauf, um dann im nächsten Moment an sich runterzuschauen. Banestra erkannte sofort den Fleck auf der weißen Hose im Schritt, der schnell größer wurde und da entschied er sich, seinen Jungen auf dem Arm zu nehmen, damit er sich deswegen nicht schämte.
Am Bauch spürte er das pochende Glied seines Jungen und gleichzeitig, pochte auch sein Glied in der Hose. Sie beide waren völlig erregt und konnten es nicht mehr kontrollieren. Aber er spürte, dass es hier keinem interessierte. Keiner sah sie an, sondern, jeder Arbeiter war mit der Arbeit beschäftigt. Es waren so viele Arbeiter, das er nur schätzen konnte. Vielleicht hundert, oder zweihundert Arbeiter sind hier am Werk, aber wirklich eine genaue Zahl konnte er nicht benennen.
Zusätzlich zu allem was er sah, arbeiteten die meisten ohne Hemd und in kurzen Hosen. Das gesamte Bild sagte ihm, dass hier was Großes entstehen wird und, dass man hier in eine andere Welt eintaucht.
„Banestra?“
Er hörte Matilde und drehte sich zur Seite, nur um dann schwer zu schlucken, als er einen nackten Leoparden sah und neben ihm, einen sehr gut aussehenden schwarzen Puma, der nur ein dünnes Seidentuch um die Hüfte umschlungen hatte, wo man alles darunter sehen konnte.
„Das ist Qadir und Kajal. Qadir hat hier im Anwesen das sagen und führt es nun auch zwischenzeitlich. Kajal neben ihm ist sein Partner…“
*Den würde ich auch als mein Partner wählen wollen*
„… und sie bereiten gerade alles vor, um das Anwesen zu verlassen.“
Qadir verbeugte sich kurz und schritt zu ihm rüber.
„Sehr erfreut Banestra Rotschuppe.“
Er sah vor sich die ausgestreckte Hand und neben der Hand, im Hintergrund, die weiße Felltasche und die zwei kugelrunden Hoden, die locker und lässig runterhingen. Er sah die Schwarze Felltaschenöffnung und er stellte sich vor, wie wohl der Penis darin aussehen würde.
„Hier oben sind meine Augen, Banestra.“, so offenkundig wurde er noch nie aufgefordert, mit dem starren aufzuhören. Laut war sein schlucken zu hören und tief war darauffolgend die Verbeugung und flüsterleise, war seine Entschuldigung.
Qadir und Kajal fingen zu lachen an und es klang so, als ob es von Herzen kam.
„Banestra, ist schon gut, du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Du kannst ruhig schauen, aber nicht anfassen, das darf jetzt gerade nur mein lieber Kajal. Worauf ich hinauswollte, war, dass, wenn wir uns unterhalten, wir uns dabei in die Augen schauen sollten.“
Banestra richtete sich langsam auf und sah in die wunderschönen braunen Augen. Sofort wusste er, dass egal wer in die Augen sah, sofort erkannte, wie schwul Qadir war. Sie waren warm, sagten gleichzeitig wie anziehend der gegenüber war und versprachen einem gleich, wie heiß und hemmungslos der Sex mit ihm sein würde.
„Matilde sagte, dass du mit mir sprechen wolltest, aber sie sagte nicht aus welchem Grund. Deswegen lade ich dich ein mit uns aufzubrechen. Wir sind gerade etwas in Zeitnot und müssten eigentlich schon auf dem Weg sein.“
Banestra überlegte nicht, sondern nickte gleich. Gleich danach, fragte er sich, wieso er genickt hatte. Doch es war entschieden und zu fünft gingen sie wieder an den Werkbänken vorbei, an den vielen Arbeitern und zum Tor zurück. Auf der anderen Seite der Kolone stand ein Wagen, der von einem Anubis gezogen wird.
„Tanos, führ uns zu Tom.“
Sagte Qadir, nachdem er sich mit Kajal hinten auf dem Karren, neben ihn und Manuel und gegenüber vor Mathilde, gesetzt hatte.
Zu seiner großen Überraschung, sah der Anubis kurz zurück und kurz sah ihn das Tier mit den großen grünen Augen an. Dann hörte er, wie das Tier stark die Luft aufsog und einmal ausschnaufte. Die Muskeln spannten sich an und mühelos, fuhr der Karren los.
Ohne, dass irgendwer den Anubis lenkte, fuhren sie über die braune Ebene und dann erkannte er, dass hinter ihnen ein weiterer Karren war, der von einem Greifen gezogen wurde. Irgendwie kam ihm der Greif bekannt vor und auch den Anubis, hat er mal irgendwo gesehen.
Dann traf es ihm wie ein Blitz und er konnte ein „HA!“ nicht zurückhalten. Zwischen den Greifen und den Anubis sah er hin und her und zwischen drinnen, sah er Matilde grinsen.
Stotternd sagte er außer sich: „D-DAS s-sind die… d-die…!“
„Das fällt dir erst jetzt auf Banestra?“, sagte Matilde kichernd.
Gemütlich setzte sich Qadir hin und legte einen Arm um Kajal und um ihn. Mit dem Kopf auf den Karrenrand liegend und in den blauen Himmel starrend, fing Qadir zu grinsen an.
„Der Anubis ist Tanos. Er war ein Geschenk von Frau Rosé an Tom, der so viele Jahre treu an ihrer Seite war. Der Greif hinter uns, ist Kibo und ausnahmsweise ist er mal nicht geil. Vielleicht liegt es noch daran, dass er über Nacht die ganze Zeit gefickt, einen Blasen musste, oder einen geblasen bekommen hatte. Stundenlang wurde die zwei so rangenommen in der Neueröffnungsfeier und da ist doch klar, so meine ich, dass sie mal auch eine Pause brauchen.“
„Qadir, wie wäre es mal mit etwas Zurückhaltung?“, sagte Matilde süffisant. Denn sie sah, wie überfordert Banestra wegen dem gesagten war. Es war für den erwachsenen Drachen im Moment einfach zu viel. Zu viel von allem und sie konnte sich nur vorstellen, wie er sich nun fühlte. Sie erkannte an der Aura, dass schnell zwischen grellen gelb und himmelblau wechselte, dass er sich wohlfühlte, aber sich extrem zurückhielt. Es lag, wie bei vielen, an der Erziehung. Qadir lebte im Anwesen und das schon viele Jahre, aber Banestra tauchte heute zum ersten Mal in diese Welt ein und wurde gerade von allem überschwemmt.
„Er ist euer Gast, Qadir und es wäre nett und sehr zuvorkommend, wenn du ihn auch so behandeln würdest.“
„Matilde… wir haben zu und nehmen keine Gäste auf. Bestimmt hast du das mannshohe Plakat gelesen, wo draufstand, dass wir zu haben.“
„Dann ist er ein Ehrengast.“
„Wieso sollte er ein Ehrengast sein? Er wollte doch nur mit mir sprechen?“
Banestra behagte es nicht, dass man über ihn sprach, während er anwesend war, deswegen meldete er sich nun selbst zu Wort.
„WEIL ICH MEINEN SOHN RETTEN WILL!“, er wollte nicht drauflosschreien, aber er konnte es auch nicht zurückhalten. Vielleicht lag es daran, in welch eine Gefahr sein Sohn schwebte.
Zumindest verfehlte es nicht die Wirkung. Qadir sah gleich überrascht zu ihm und er wusste, dass er nun seine gesamte Aufmerksamkeit hatte.
„Qadir… mein Sohn schwebt in Lebensgefahr. Er steht auf Männchen, ist also, wie die Menschen sagen, Schwul. Aber heute verabschiedet der König ein Neues Gesetz, wo gleichgeschlechtliche Beziehungen unter Todesstrafe gestellt werden, Keine Intimitäten, nicht ist mehr erlaubt. Im ganzen Land wird das nun verboten werden und es gibt nur eine Ausnahme…“
„Und das ist das Haus Rosé, Qadir!“, beendete Matilde für Banestra den Satz.
„Ja, mein Junge hat ein paar Dinge gemacht, wo es schon heißt, dass er schwul wäre. Wenn das die Stadtwache erfährt, dann wird er heute noch gehängt.“
So wie es sein Vater sagte, bekam Manuel auch langsam die Panik. Nur weil er ein paar Jungs in der Schule gefragt hatte, ob sie nicht mit ihm etwas Intim werden wollten, könnte er jetzt deswegen hängen. Diese Einsicht, machte ihn wirklich Angst und er stellte sich vor, wie es wohl die anderen Jungs ergehen würde, die auch so unvorsichtig wie er waren. Vieles hat er in der Schule gehört, doch es waren nur Gerüchte, aber vielleicht reicht das schon aus.
Er konnte und wollte sich nicht vorstellen, gehängt zu werden, nur weil man das fühlt, was man fühlt. Gleichzeitig war er seinem Vater sehr dankbar. Er war ihm unendlich Dankbar, dass er jetzt bei ihm war. Das er mit ihm hier auf dem Karren saß und dass er an ihn gedrückt wird. Er fühlte sich bei ihm sicher, so sicher wie seit langem nicht mehr.
Und weil er bei ihm war und sich sicher fühlte, vergrub er sein Gesicht in die Brust seines Vaters und roch an ihm. Vielleicht war das die letzte Gelegenheit, so mit seinem Vater dazusitzen, in seinem Armen, in Ruhe und Frieden. Dann kam Traurigkeit auf, weil er sich, als er es erfuhr, auf die Woche mit ihm freute. Doch dazu wird es wohl nicht mehr kommen.
Qadir riss den Kopf auf die andere Seite und sah in Kajals Augen. Traurig atmete Kajal aus und hörte zu, was Qadir zu sagen hatte.
„Tut mir leid dich auf eine weitere Mission zu schicken, aber wir holen das heute Nacht endlich nach. Heute Nacht, werden wir unsere Liebe mit dem heißesten Sex aller Zeiten besiegeln.“, um das zu besiegeln, drückte Qadir eine Hand in Kajals Schritt und knetete die Felltasche und die beide Hoden, bis das Schnurren und dann ein kurzes und schmerzvolles Fauchen zu hören war.
„I-Ist schon gut, mein Herr.“
„Ich bin immer noch dein Qadir, Kajal.“
Qadir setzte sich vor Kajal hin und legte die Stirn auf ihm. Matilde machte große Augen, doch dann grinste sie breit, als sie das helle blau der beiden sah, das sich synchronisierte. Dann gaben sich beide einen sanften und langen Kuss und jeder der zusah, wusste, dass es aus Liebe und Hingabe war.
„Was kann ich für dich machen Qadir?“, fragte der schwarze Puma mild und mit einem sehr männlichen Ton.
„Mach dich auf den Weg in die Stadt, hole so viele Informationen wie du kannst und informieren jeden Stammgast darüber und wenn es geht, hole auch Informationen darüber, welcher Junge als schwul galt und rede mit den Eltern, überrede sie noch heute zum See zu kommen, falls sie ihre Kinder schützen wollen. Wir nehmen jeden auf, aber sie müssen wissen, dass die Kinder, die Jungs, dann Sklaven im Haus sind. Sei ehrlich zu ihnen, halte ihnen die Gefahr vor Augen, aber gib ihnen Hoffnung. Nimm Gale, Bill, Edwin, Taris, Nick und deine Schwester mit. Die Zeit spielt in der Hinsicht gegen uns.“
„Qadir, sie sind vielleicht noch nicht soweit. Sie haben erst gestern angefangen in den Schatten einzutauchen.“
„Ich weiß, was ich von euch verlange, aber hier spielen unschuldige leben auf dem Spiel, sie sind noch zu jung um zu verstehen, was sie falsch gemacht haben.“
„Ich verstehe.“
„Sag auch Tom, dass wir kommen und dass heute Nacht vielleicht der See voll werden wird. Und…“, wieder beugte sich Qadir nach vorne und gab Kajal einen weiteren Kuss auf die warmen und weichen Lippen.
„… seid Vorsichtig.“
Sie sahen noch alle, wie Kajal breit grinste, so, dass man die weißen Reißzähne sehen konnte, als er dann in einer kleinen und dunklen Wolke verschwand.
Matilde hatte genau hingesehen und sie wusste nicht, wie er das gemacht hatte. Kurz sah sie, wie die Aura sich ausdehnte und im nächsten Augenblick, war er schon weg. Sie hörte einmal davon, doch dieses Wissen, blieb ihr immer verwehrt. Es war eine dunkle und verbotene Kunst und wer sie erwarb, war des Todes. Denn diese Kunst machte es leicht, Königreiche zu stürzen.
Doch anscheinend war sie nicht schwer zu erleben, wenn nur ein Tag ausreichte, um sie rudimentär zu beherrschen. Was sie aber nicht wirklich verstand war, dass diese Kunst keine Magie benötigte. Normal müsste die Aura sich ausbreiten, stärker werden um dann fokussiert zu werden, aber bei Kajal, wurde sie irgendwie, irgendwo hingezogen.
„Banestra, du sagtest dass du deinen Sohn retten willst, wie hast du dir das Vorgestellt?“, sagte Qadir mit dem Rücken zu ihm gewandt.
Banestra wusste wie, aber er konnte es nicht aussprechen. Wenn er das sagen würde, dann hätte er einen Sohn weniger. Diese Schwelle zu übertreten, dafür hatte er im Moment nicht die Kraft, nicht die Willenskraft. Aber es lag nicht nur daran, sondern auch, weil sich sein Junge auf ihm eingerollt und in seinen Armen gemütlich gemacht hatte. So vertraut wie jetzt, war er mit ihm noch nie gewesen.
Und er war dankbar, dass er diesen Moment erleben durfte. Zumindest das, blieb ihm als liebliche Erinnerungen erhalten. Diese paar Minuten, konnte ihn keiner stehlen, rauben, oder töten.
„Sag es Banestra. Sag den Satz, den ich hasse zu hören, sag es, um deinen Jungen zu schützen…!“, voller Trauer sprach Qadir und Matilde sah die feuerrote Aura um Qadir. Die Aura, stand im Gegensatz zu dem, was Qadir war. Er war die Leitende Stelle im Haus Rosé und dennoch, hasste er es.
Als Banestra noch immer nichts sagte, drehte sich Qadir schnell um und erstarrte. Er sah einen Vater, der Tränen vergoss und die Tränen fielen auf das Haupt des Sohnes, der auf dem Körper des Vaters eingerollt war. Er sah wahrhafte Vaterliebe und die Angst in den Augen, was wohl aus dem Sohn werden wird.
Doch dann bewegte sich Banestra und ihre Blicke trafen sich.
„Ich möchte meinen Jungen Manuel Rotschuppe, an das Haus Rosé verkaufen.“
Kajal
Sowas hatte er noch nie gesehen. Nicht in diesem Land, oder sonst wo. Leute wurden aus den Wohnungen und auf die Straße getrieben und ihnen wurden die Kleider von den Wachen von Leib gerissen.
„SIE WURDN FÜR SCHULDIG BEFUNDEN GEGEN DAS GESETZT VERSTOßEN ZU HABEN. SIE HABEN GLEICHGESCHLECHTLIGEN SEX GEHABT UND DAFÜR, STEHT DER GALGEN!“
Ein großer Bär und ein kleiner Fuchs, standen nackt auf der Straße und die ersten Steine wurden geworfen. Sie bedeckten ihren Schritt, doch wegen dem, konnten sie ihre Köpfe nicht schützen und gleich der erste Stein traf dem Fuchs an der Schläfe. Sofort fiel der Fuchs um und rührte sich nicht mehr. Der Bär fiel gleich auf die Knie und nahm den Fuchs schützend in die Arme.
Kajal sah voller Abscheu auf die Seite. Er konnte nicht weiter zusehen, denn die Meute auf der Straße, die johlte und auflachte, war schon fast genug. Da spürte er eine Hand, die sich auf seine Schulter legte und er sah in die andere Richtung. Er konnte nur die Augen sehen, doch sie sagten mehr als tausend Worte. Mit feuchten Augen, sah ihn seine Schwester an und er verstand, dass sie mit ihm fühlte.
Traurig nickte er und er rutschte wieder dem schrägen Dach hinunter. Dort warteten seine Aspiranten, die genauso gekleidet waren, wie sie beide.
„Ok, unsere Aufgabe ist klar. Wir müssen zu unseren Stammgästen gehen und ihnen gleich Bescheid geben. Das übernimmt ihr mit Kajan, ich begebe mich zur Schule und rede mit dem Direktor. Auch er ist ein Stammgast und hat vermutlich ein paar Informationen über Jungs, die wie wir sind.“
Zum ersten Mal, musste Kajal die Führung übernehmen und das einzige was er im Kopf hatte, war, dass ihnen allen nichts passieren durfte.
„Seid dabei vorsichtig und falls ihr von Wachen geschnappt werdet, dann sagt gleich, dass ihr vom Haus Rosé seid. Vielleicht rettet ihr so euren Hals. Los geht's!“
Sie alle verschwanden und innerhalb eines Augenblicks, war er alleine.
Ein paar Sekunden brauchte er, um sich zu sammeln. Doch aus purer Neugier wollte er wisse, wie es um den Bären und dem Fuchs bestellt war. Also kroch er wieder hoch am Dach und lugte mit dem Kopf über die Schräge.
Seine Fäuste ballten sich zusammen vor Wut. Der Bär und er Fuchs hingen schon am Galgen vor dem Haus. Sie bluteten aus zahlreichen Wunden und zuckten noch.
Dann entschied er sich und sah die Straße rauf und runter. Keiner war im Moment da, vermutlich war die Meute mit den Wachen weitergewandert. Sofort zog er sich in den Schatten zurück und stand kurz darauf auf der Straße. Er legte dem Bären und den Fuchs eine Hand auf die Beine und konzentrierte sich. Drei Sekunden später, stand er auf einer Wiese und gleichzeitig fielen die zwei Körper zu Boden.
Sofort riss er sich die Verschleierung runter und sah sich die beiden an. Der Bär atmete nicht und bei ihm fing er sofort die Reanimation an. Er hatte Glück, der Bär fing nach einer Minute zu Husten an, dann ging er gleich zum Fuchs über. Doch bei ihm war jede Hoffnung verloren. Der Stein hatte den Fuchs schwerer getroffen als angenommen. Das ganze Gesicht sah verzerrt aus, wie ein Mosaik.
Seine Faust knallte auf dem Boden und er schrie auf. Blanker Hass loderte auf, weil er sich kurz vorstellte, dass Qadir so vor ihm legen könnte.
Nachdem er einige Tränen vergossen hatte, hörte er hinter sich den Bären, der völlig aufgelöst, weinte. Kajal konnte nur noch eines machen. Er beugte sich runter und gab den Fuchs den Abschiedskuss, den er verdient hatte. Schon als er die warmen Lippen berührte, hörte er die Schnauze laut knirschen.
Dieses Geräusch, würde er für sein Leben nicht mehr vergessen.
„Nehm diese Seele auf, oh du Namenloser. Möge er in deinen Diensten großes vollbringen und seinen Peinigern den Tod bringen.“, das musste er schon lange nicht mehr sagen, sehr lange. Denn in seinem Clan sagte man nur sowas, wenn einer von ihnen bei einem Auftrag stirbt.
Nun, da es auch Krieg in den Straßen der Stadt herrscht, passte dieser Abschied, dieses Gebet wahrlich. Umso wichtiger war es nun, dass er seinen Auftrag begann.
„Lauf einfach, du starker und liebender Bär. Vergrab ihn in Trauer, weine um ihn und stehe stärker wieder auf. Denn du wirst deine gesamte Stärke brauche, um aus diesem Land zu flüchten, oder hier weiter zu leben. Verstecke dich, halte deine Begierden zurück und vielleicht, treffen wir uns mal wieder und wenn nicht in diesem Leben, dann beim Namenlosen Gott.“
Sagte Kajal die Rituellen Worte, während er sich wieder verschleierte.
„WARTE!“, schrie noch der Bär, bevor er verschwand.
Es war warm und er hörte die Feder über Papier gleiten. Vor ihm saß Karl vor dem Schreibtisch und hatte einige Papiere vor sich ausgebreitet.
„Karl?“, erschrocken riss der Wolf die Hände hoch und schrie auf, gleichzeitig drehte er sich im Stuhl um und sah mit entsetzten Gesicht zu ihm. Sekundenlang schrie er, um sich dann langsam zu beruhigen und sich mit beiden Händen ans Herz zu fassen.
„W-Wer bist… du?!“, hechelte der Wolf von sich und schwer atmend. Da ging auch schon die Tür auf und eine weibliche Gazelle kam in das Büro gestürmt. Sofort verschwand Kajal wieder und tauchte hinter der Gazelle auf, um leise die Tür zu schließen.
„Ich brauche eure Hilfe.“
Nun war es die Gazelle, die aufschrie und nach vorne stürzte.
„SAG UNS ZUERST WER DU BIST!“, schrie nun Karl und schwer trafen die Hände den Schreibtisch.
„Mein Name ist Kajal und ich bin in Auftrag von Qadir hier.“
Karl fluchte einmal laut und ließ sich wieder in seinen Stuhl fallen. Dann stützte er sich mit dem Ellbogen auf dem Schreibtisch ab und vergrub das Gesicht in den Händen.
„Lisa… Kajal, das ist Lisa, meine Sekretärin.“
„Sehr erfreut.“
„Hat dich Qadir wegen dem Gesetzt hergeschickt?“
„Ja hat er.“
„Keine Sorge, uns betrifft das nicht.“
Als Kajal das hörte, rastete er aus. Mit beiden Händen klatschte er auf dem Schreibtisch und hob sie dann wieder auf. Zwei blutige Händeabdrücke hinterließ Kajal auf den Papieren und den Schreibtisch und entsetzt, sahen Lisa und Karl darauf.
„Ich musste gerade einen Fuchs zum Namenlosen schicken, weil sein Gesicht zertrümmern war und er schon am Galgen hing, nachdem ich den leblosen Körper in Sicherheit gebracht habe, Karl. Also sag mir nicht, das es euch nicht betrifft!“
Mit versteinerten Gesicht, sah Karl zu ihm rauf und gleichzeitig sagte Karl zu Lisa: „Lisa, die gesamte Schule soll sich in die Sporthalle begeben. Die Lehrerschaft soll zu mir kommen und du passt auf, dass es dann in der Halle keine Panik gibt.“
„J-Jawol Herr Direktor…“, langsam stand Lisa auf.
„LAUF GEFÄLLIGST!“, schrie gleich Karl und Kajal sah die Panik in seinen Augen. Nachdem sie davon gestürmt war, stand Karl auf und schnappte sich einige Papiere. Sie sahen alle gleich aus und er schreib auf jedem das gleiche: „Jetzt sofort!“
Sekunden darauf, kamen schon die ersten Lehrer in das Zimmer und alle bestaunten Kajal. Draußen auf den Gängen wurde es laut und die Schüler fragten hörbar, was los war. Nach zwei Minuten, war der Raum komplett gefüllt und Karl drängelte sich ohne Rücksicht durch die Menge, um die Tür zu schließen.
„Hergehört…“, fing Karl zu sprechen an und drängelte sich zurück hinter seinem Schreibtisch.
„Heute wurde ein neues Gesetzt erlassen, vielleicht wisst ihr schon davon, aber für diejenigen, die es noch nicht wissen, sagen ich nur das: Gleichgeschlechtliche Beziehungen, Intimitäten, oder der Verdacht und die darauffolgende Bestätigung, steht nun unter Todesstrafe. Sprich, jedes Gerücht über eines unserer Schüler, das darauf basiert, kann zum Tode des Schüler führen!“
Es war komplett still im Raum, bis plötzlich alle gleichzeitig zu reden, oder gar zu schreien anfingen.
„RUUUUUUUUHEEE!“, Karl ließ die Fäuste knallen und augenblicklich verstummte jeder.
„Um die Schüler, dessen Freunde, die Familien zu schützen, werde ich zu den Schülern sprechen. Ich brauche dabei eure Unterstützung, da ihr auch Vertrauenspersonen seid und vielleicht hat sich der, oder diejenige schon bei euch geöffnet. Jeder von euch, füllt das Papier zur Einladung der Eltern aus und schreibt rein, dass sie sofort kommen müssen. Egal wer es ist, spielt jetzt keine Rolle mehr. Füllt es aus und unsere Boten werden sofort los eilen. Des Weiteren, brauche ich Informationen über Gerüchte, die nicht bestätigt sind und diese Schüler werden wir gleich absondern, damit wir gleich mit ihnen sprechen können. Hier sind schon mal ein paar Blätter.“, Karl klatsche die zuvor ausgefüllten Blätter auf dem Tisch und setzte sich.
Das war das Zeichen und alle Lehrer drängelten sich nach vorne. Unbemerkt bewegte sich Kajal in der Zwischenzeit zu Karl und blieb neben ihn stehen, um dann in die Hocke zu gehen.
„Karl, ich hoffe für dich, dass du nicht in Lebensgefahr schwebst.“, sagte Kajal und legte eine Hand auf den Schenkel unter dem Schreibtisch. Unbemerkt ließ Karl eine Hand unter dem Schreibtisch verschwinden und mit eisernen Griff und versteinertem Gesicht, wurde seine Hand gedrückt.
Kajal spürte, wie Karl vor entsetzten erbebte und er war unzählige Male dabei, wie Karl einen Jungen vernaschte. Doch er wurde nie grob, nie ausfällig und am Ende, sahen ihn die Jungs voller Dankbarkeit an, während sie vollgespritzt von seinen Samen waren. Ihm wünschte er auf jeden Fall nicht den Tod, denn er kannte ihn gut. Obwohl sie sich heute das erste Mal trafen, sah er ihn als Freund an, den er die letzten Jahre begleitet hatte.
Und da ertappte er sich, das er das sagen sollte, was er sich dachte und als er das dann leise tat, verzog Karl kein Muskel im Gesicht, sondern drückte stattdessen noch fester seine Hand.
Gleich darauf, ließ ihn die Hand los und Karl stand auf.
„Gebt mir die Papiere und los geht's. Retten wir die, die wir retten können.“
Mit diesen Worten verließen sie das Zimmer des Direktors und gingen gemeinsam durch die große und leere Schule. Dabei sah er, wie einige Lehrer weinten, oder kurz davor waren. Vielleicht waren Verwandten unter ihnen auch davon betroffen, oder gar, ihre Kinder, oder Eltern, vielleicht auch die Geschwister. Kajal konnte es nicht sagen und er hatte keine Informationen, um auch Vermutungen aufzustellen, wichtig war jetzt, was sie in der Hand hatte und Karl hatte diese Informationen. Wenn jemand falsches diese Informationen in die Hand bekam, würde schreckliches passieren.
Vor einer großen Doppeltür blieben sie stehen und Karl sah sich erst jetzt die einzelnen Papiere an. Es waren mehr als Zwanzig, schätzte Kajal und noch viele mehr, würden sich hoffentlich noch melden. Dann senken er die Hand mit den Papieren und öffnete mit der anderen Hand die Doppeltür.
An die 400 Schüler waren jetzt versammelt und es wurde schnell ruhig, als sie durch die Mitte des Raumes, bis zum anderen Ende gingen. Als sie dort ankamen, sagte Karl noch beim umdrehen „Setzten!“
Die Schülerschaft setzte sich augenblicklich hin und nichts war mehr von ihnen zu hören.
„Meine Damen und Herren, denn jetzt seid ihr keine Kinder mehr. Keine Schüler, die vor mir sitzen. Ich spreche zu euch als Rektor, aber auch als Wolf, der an euch appelliert und von euch großes abverlangen wird. Nicht von jeden von euch, aber es wird einige betreffen.“
Karl lächelte, weil alle gebannt zu ihm starrten und aufrichtig zu zuhören schienen.
„Der König hat heute ein Gesetzt erlassen, dass Homosexualität, also gleichgeschlechtliche Beziehungen und Intimitäten unter Androhung vom Galgen, verboten hatte. Dieses Gesetzt, hat schon die ersten Todesopfer gefordert und deswegen, stehe ich jetzt vor euch.“
Ein Gemurmel trat auf, entsetzte Gesicht waren zu sehen und Kajal sah gleich, das einige sich zusammenkauerten. Nebenbein drehte sich Karl zu Lisa und übergab ihr die Papiere. Gleich nachdem sie die in die Hand nahm, rannte sie los und das ließ die Schülerschaft noch weiter aufwiegeln.
„Ich bitte um Ruhe.“
Es dauerte einige Momente, bis fast alle wieder nach vorne schauten. Doch dann, ganz plötzlich, stand ein junger Bangaa auf und sprintete zur Doppeltür.
Kajal reagierte sofort.
Unter Geschrei, verschwand er und tauchte vor der Doppeltür auf und der junge Bangaa rannte direkt in seine Arme. Sofort schloss er ihn in die Arme und der Junge wehrte sich. Aber als er dann in die Knie ging und leise auf den Jungen einredete, dass er ihn nichts Schlimmes antun wollte und er sogar hier war, um ihn zu helfen, sah der Bangaa voller Hoffnung in seine Augen.
„Mach dir keine Sorgen, wir alle sind da, um zu helfen.“
Die Schreie wurden leise, als der Jungen in seinen Armen sich langsam umdrehte.
„DIESES GESETZT…“, fing Karl laut zu reden an, damit alle wieder zu ihm sahen.
„… kann auch schrecklich ausgenutzt werden, besonders in den ersten Tagen. Deswegen mein Appel: Nutzt es nicht aus. Wenn ihr einen Schüler, oder Schülerin hasst, oder nicht mögt. Dann lasst es dabei und nutzt das Gesetzt nicht aus. Denn glaubt mir, es gibt nichts schlimmeres als das Wissen, dass man durch so sein tun ein Leben ausgelöscht habt. Fragt euch selbst, ob ihr damit leben könnt und ich sage es jetzt schon, das wollt und solltet ihr nicht.“
Kurz setzte Karl eine Pause ein, damit die Schüler etwas Zeit zum Nachdenken haben.
„Weiter im Programm. Ich persönlich habe nichts gegen Homosexualität und deswegen, werde ich jetzt einige Namen aufsagen, die zu Kajal an der Doppeltür gehen. Bei ihm bleibt ihr. Es geht los!“
Vierundzwanzig Namen sagte Karl auf und jeder dieser Schüler erhob sich langsam und kam zu ihm. Sie alle sahen so aus, als wüssten sie schon, wieso sie zu ihm gingen. Sie sahen sich auch gegenseitig an und waren teils recht überrascht.
Als alle bei ihm waren, fing dann Kajal zu den 24 zu sprechen an.
„Hallo Jungs, mein Name ist Kajal. Ich bin für eure Sicherheit zuständig und ihr könnt auf mich zählen. Wir ihr vielleicht nicht wisst, oder vielleicht schon, ist jeder neben euch auch Schwul. Somit, steht euer Leben auf dem Spiel und deswegen werden wir, also ich und Karl, ziemlich heftige Schritte unternehmen müssen, damit ihr am Leben bleibt.“
Der Bangaajunge in seinen Armen, meldete sich gleich.
„Hilf uns Kajal… meine Familie ist schon einmal wegen mir geflüchtet und ich will nicht… bitte, Hilf mir!“
„Das werden wir!“, mit fester Stimmte und so einfühlsam wie möglich, flüsterte er das zu Jungen und nahm ihn noch fester in die Arme.
„… und somit komme ich zu meinem nächsten Appell. Meine Schüler, meine Kinder, die ich über die Jahre betreut habe und zusehen durfte, wie ihr immer größer und klüger wurdet… Ich richte mich jetzt explizit an diejenigen, die es geheim gehalten haben, aber schon Gerüchte im Umlauf sind. Steht auf und geht zu Kajal. Auch euer Leben ist in Gefahr und ich… es würde mich plagen davon zu hören, dass ihr nie wieder in die Schule kommt, nur weil ihr jetzt nicht den Mut gehabt habt, um zu dem zu stehen, was ihr fühlt. Keiner wird Lachen, keiner wird schauen, alle werden stolz zu euch blicken und Beten, dass ihr am Leben bleibt.“
Es war still im Saal und alle sahen sich um. Minutenlang ging es so, bis Kajal sah, dass er nun einschreiten sollte.
Also ließ er von Bangaajungen ab und richtete sich langsam auf. Geräuschlos schritt er in die Mitte des Raumes und die Schüler hinter ihm, starrten ihn an.
„Schüler, Jungs und Mädels. Was Karl, euer Rektor sagt, ist die pure Wahrheit. Ich selber… musste einen Fuchs verabschieden, der von den Wachen gehängt wurde. Zuvor hat eine Meute ihn das Gesicht mit einem Stein zertrümmert. Noch immer… klebt sein Blut an meinen Händen.“, Kajal drehte sich im Kreis und zeigten jedem, seine Blutigen Hände.
„Hiermit geben wir euch die letzte Chance unbeschadet das Haus zu verlassen, denn, wenn ihr heute aus der Schule geht, oder abgeholt werdet, werden die Straßen von Leichen gepflastert sein. Es ist nichts anders als eine Säuberungsaktion und vermutlich wird jedes Gerücht aufgeschnappt und überprüft werden. Unter welchen Mitteln die Befragung von statten geht, kann auch ich nicht sagen. Deswegen vertraut euren Rektor, vertraut ihm und mir, denn, ich werde euch sicher aus der Stadt schaffen, wenn es soweit ist.“
Ein Raunen ging durch den Saal.
Und für einen kurzen Moment glaubte Kajal, dass Keyn vor ihm stand. Der Wolf, der vermutlich zwei Jähre älter als Keyn war, stand stocksteif da und starrte runter auf dem Boden. Neben ihn erhob sich dann ein junger Raptor und gleich darauf, ein Berglöwe.
„Der ganze Sportclub, sosososo…“, sagte plötzlich ein Junge inmitten der Menge der Schüler.
„Das reicht Michael! Stell dir mal vor, dass Plötzlich dein Vater nur wegen ein Gerücht auf die Straße gezerrt und am Galgen hängt! Versteht die Situation, in der wir schweben. Es hängen Leben davon ab, ob ihr euch meldet, oder nicht. Wer weiß wie weit die Wachen gehen, nur um jeden zu schnappen, wo ein Gerücht, ein Flüstern, oder nur der Glauben ausreicht, damit man zu Tode verurteilt wird. Und da spielt es keine Rolle, ob man im Sportclub und gleichzeitig der begehrteste Junge unter den jungen Frauen ist, denn nur eines zählt, nämlich am Leben zu bleiben und in Kajals Händen seid ihr in Sicherheit. Also steht auf und geht zu ihm.“
Das hat Wirkung gezeigt.
Es standen zehn weitere Jungs auf und Kajal war mehr als nur froh, dass er nun 40 Leben retten könnte. Sie alle gingen voller Scham und Tränen, langsam zu ihm und jeden begrüßte er mit einer Umarmung und netten und aufbauenden Worten.
Nachdem er mit ihnen, zu den anderen ging, sprach Karl weiter.
„Nun an diejenigen, die sich nicht getraut haben. Ich wünsche euch viel Glück. So und bitte vergisst nicht, dass ihr dieses Gesetzt nicht ausnutzen sollt, seid still, haltet euch zurück, denn wer weiß wie die Wachen reagieren, wenn ihr nur einmal dumm, oder aus Furcht, sie anschaut.“
Karl sah sich nochmal seine Schüler an, jeden einzelnen, weil er nicht weiß, ob er dazu nochmal die Möglichkeit hat.
„Ihr seid entlassen, begebt euch wieder in die Klassenräume.“
Da wandte sich Kajal zu den Schülern, die nicht aufgerufen wurde und fragte sie gleich nach ihren Namen und wo sich wohnten. Er versuchte sich alles so gut einzuprägen, wie es ging und während die Schülerschaft laut unterhaltend an ihnen vorbeiging, kam dann Karl mit den Lehrern zu ihnen.
„Karl, ich muss kurz weg, bleibt solange hier, bis ich wieder da bin.“, und nach diesen Worten, war er schon verschwunden und stand neben seiner Schwester. Sie saß in einem gemütlichen Stuhl und ohne weiter auf dem Stammgast einzugehen, der vor ihr saß, wandte sie sich zu ihm. Schnell gab er alles Preis und sie schnappte sich dann ein Blatt und eine Feder, um alles aufzuschreiben. Als sie dann nickte, wusste Kajal gleich, dass innerhalb einer Stunde alle Eltern der Jungs in der Schule sein werden.
Mit einem Nicken verabschiedete er sich von ihr und trat wieder in den Schatten ein. Wie er gebeten hatte, wartete Karl mit den 40 Jungs in der Sporthalle. Der Bangaajunge schmiss sich gleich ihm entgegen und er fiel durch die Wucht fast nach hinten.
Er sah sich dann die Jungs etwas genauer an und jeder war gepflegt, war gutaussehend und war einfach unschuldig. Und noch etwas hatten sie alle gemeinsam, nämlich, dass sie nicht wusste, was mit ihnen geschehen wird.
Auch Karl, hatte den gleichen Blick wie die Jungs.
Dann hörten sie Schritte und Karl und Kajal, sahen zum langen Gang hin. Der Bangaajunge riss sich von ihm los und stürmte davon. Lächelnd sahen sie zwei, wie die Eltern des Jungen ihn in die Arme nahmen. Völlig aufgelöst weinte die Mutter und auch der Vater, vergoss Tränen, bis der dann das Haupt hob und zu Karl rüber sah. Karl kam dem Vater entgegen und sie unterhielten sich kurz und als sie zu Ende gesprochen haben, sahen sie Beide zu Kajal.
Traurig sah dann Karl zu Boden und kam wieder zurück.
„Es ist schrecklich Kajal. Überall auf den Straßen hängen Leichen. Die Stadt stinkt nach Blut und Fäkalien. Und… das ist erst der Anfang.“
Kajal konnte nicht glauben, was er as hörte. So ein Ausmaß, hätte er sich nicht vorgestellt. Wie konnte man eine ganze Bevölkerungsgruppe schlachten lassen, auf diese Frage, hatte er keine Antwort. Immer mehr Eltern kamen und nahmen ihre Söhne in die Arme.
Dann fiel Kajal etwas ein, was ihm zuvor schon aufgefallen war.
„Karl, wieso haben sich keine Weibchen gemeldet.“
Karl winkte der nächsten Familie zu, um sich erst danach zu ihm zu drehen.
„Wenn wir das statistisch angehen, haben sich ungefähr Zehn Prozent gemeldet, da wir aber eine Schule sind, wo der Schwerpunkt in Biologie liegt und wir die Vorzeigeschule für angehende Mediziner sind, sind auf dieser Schuler nur sehr wenig Mädchen unterwegs. Diese Schule ist teuer und wenige Familien möchten ihre Töchter als Ärztinnen sehen. Sie sollen eher verheiratet werden und Kinder gebären. Deswegen haben wir weniger als 40 Mädchen in der Schule und es ist gut möglich, dass keiner von ihnen Homosexuell ist. Es ist eben so, wenn Männchen immer unter sich sind, dann entwickeln sie auch Gefühle für das gleiche Geschlecht und, dass hier die Mädchen nur von Jungs umgeben sind, zweifle ich sehr daran, dass eine nicht auf einen Jungen abfährt.“
Das klingt für ihn logisch, umso tragischer ist das Schicksal der Jungs, die nun hier stehen.
„Es sind nun alle da, Kajal“, flüsterte Karl und begrüßte gleich die letzten Eltern. Auch mit ihnen unterhielt er sich kurz und führte sie in den Saal.
Dann sahen alle zu ihm.
Kajal schloss die Augen und sendete an seine Schwester, das er bereit war und gleich danach, erschienen hinter ihm sechs schwarze Gestalten. Sofort wusste er, dass ihnen nichts passiert war und sie waren nun wirklich gut im Schattenschritt. Übung eben.
Kajal setzte sich und gleich darauf, setzten sich seine Schwester und seine Brüder. Er musste kurz unter der Verschleierung grinsen, da er sie jetzt schon als Brüder ansah. Wieso auch nicht, sie haben ihre erste Schlacht hinter sich und den Auftrag erfüllt.
Sie sieben saßen alle gleich da und nachdem ein paar Sekunden vergangen waren, hob Kajal die Hände und öffnete seine Verschleierung. Nachdem er den Stoff gefaltet und vor sich traditionell hingelegt hatte, öffnete er seine Arme und zeigte allen Anwesenden, dass sie sich setzten sollten.
Erst nachdem alle saßen, faltete er die Hände in seinen Schoß.
„Ich Grüße euch alle in Namen meines Herren Abd-al-Qadir alSharif. Der Prinz und Sohn des Königs der Meersande. Rechtmäßiger Nachfolger der Krone und des Landes. Dritter Sohn des Königs Abd-al-Amir alSharif. Und nun, Inhaber des Hauses Rosé.“
Nachdem er seinen Herren vorgestellt hatte, verbeugte er sich so tief, dass die Stirn den Boden berührte. So ehrte er vor allen Anwesenden seinen Herren und seine Schwester und Brüder, taten es ihm gleich.
Genau zehn Sekundenlang machte er das und richtete anschließend auf.
„Mein Name lautet Kajal van Kajut, aber bitte sprecht mich mit Kajal an. Wie ihr schon alles wisst, hat das neue Gesetzt schon die erste Todesopfer gefordert.“
Er sah die Eltern voller Schrecken nicken und es auch bejahen.
„Deswegen sind wir hier. Wir wollen nicht, dass Kinder darunter sind und mein Herr Qadir, gibt euch die Möglichkeit eure Kinder zu schützen.“
„Ich hörte davon…“, sagte plötzlich der Vater des Raptorjungen. „Die Einzige Ausnahme, die der König erlassen hatte, war das Haus Rosé. Dieses Schwein… niemals, werde ich dort meinen Jungen hinschicken.“
Breit fing Kajal zu lächeln an und zog eines seiner zwei Schwerter aus der Scheid. Schlitternd stoppte die Klinge vor dem Vater und entsetzt, sah der auf die Klinge runter.
„Dann töte deinen Sohn hier und jetzt.“
„SIND SIE VERRRÜCKT? DAS WERDE ICH NICHT TUN SIE VERRÜCKTER!“
„Ich bin nicht der, der Verrückt ist. Sie haben gerade ihren Sohn zum Tode verurteilt. Wissen sie, es gibt schon Gerüchte über ihn, dass er Schwul ist.“
Erschrocken sah der Vater runter zum Jungen und alle anderen Eltern, konnten nicht glauben, was sie da hörten.
„Genau. Ihr seid alle da, weil eure Kinder Homosexuell sind. Manche wissen davon und andere nicht.“, dabei sah Kajal voller ehre und Zuversicht zu den Bangaaeltern, die ihren Sohn festumschlungen haben.
„Sie alle sitzen hier und entscheiden gerade über das Leben ihres Sohnes. Und ob kurz oder lang, irgendwann wird etwas durchsickern und eines Nachts, steht die Stadtwache mit dem Galgen in der Hand vor eurem Haus und es wird eure schuld sein, wenn ihr euren Jungen hängen sieht. Wie der Direktor gesagt hatte, geht es hier nicht mehr um ansehen, oder Stellungen, es geht ihr um das Leben eurer Kinder und gleichzeitig bitte ich auch noch, dass ihr jeden warnt, der auch Homosexuell ist und ihn gleich bittet, die Stadt zu verlassen. Selbst habt ihr gesehen, dass die Wachen keine Gnade zeigen.“
„Wie würde es meinen Jungen dort ergehen?“, fragte der Vater des Bangaajungen. Warm lächelte Kajal ihn an und nickte langsam.
„Ihm wird dort kein Leid geschehen. Er wird nie Hungern, nicht frieren und hat dort auch gleichgesinnte ihn seinem Alter.“
„Aber ich habe gehört, dass dort die Jungs Sex mit erwachsenen haben.“, sagte der Vater des weißen und gutaussehenden Wolfen. Auch der Vater, war wirklich betörend und der Junge hatte wirklich ein unbeschreibliches Glück, diese Gene geerbt bekommen zu haben.
Wieder nickte Kaja.
„Das stimmt, die Jungs dort sind Sklaven und haben Sex mit älteren Herren, oder untereinander.“
„Das ist abscheulich!“, fluchte der Raptorvater.
„Das ist das, was die Jungs selbst wollen. Sie werden nicht gezwungen, zwar werden sie darauf vorbereitet, aber keiner möchte mehr das missen. Sie sind Glücklich und das zählt.“
„Das glaube ich nicht. Wie kann man glücklich sein, wenn man als Sexsklave gehalten wird.“
Kajal grinste noch breiter und zeigte die Reißzähne.
„Das kann ich auch nicht sagen. Ich sage nur das, was ich bis jetzt sah und falls sie das nicht glauben, dann fragen Sie, sie selbst. Sie sind gerade am See Baden und grillen. Sie singen, tanzen und haben ihren Spaß beim Sex. Tom, der Haus und Hofmeister, der auch für alle Jungs der Vater und gleichzeitig ihre Mutter ist, wird Heute Nacht eine Geschichte erzählen, die so toll ist, dass alle Jungs ihren Samen abspritzen werden. Und danach, werden sie alle am großen Lagerfeuer von ihm zugedeckt werden, wo sie dann von uns bewacht einschlafen werden, unter dem sternenklaren Himmel und im Frieden.“
Nachdem er zu Ende gesprochen hatte und den Raptorvater gekonnt, gekontert hatte. Schwiegen alle Eltern und sahen sich, oder zum Jungen runter.
„Es ist nicht meine Entscheidung, zum Glück, doch hiermit lade ich euch alle ein, selbst zum See zu kommen und zu sehen, wie das normale Leben, abseits der Arbeit im Haus, das nun für mehrere Woche wegen Bauarbeiten zugesperrt hat, ist.“
Die harten Gesichtszüge des Raptorvaters, weichten auf und voller Angst, sah der runter zu seinen Jungen.
„Es liegt nun in euren Händen, wie ihr über das Schicksal eurer Kinder entscheidet.“
Für Kajal war das Gespräch, die Unterhaltung hiermit beendet. Wieder verbeugte er sich tief und berührte mit der Stirn den Boden, um dann sein schwarzes Tuch aufzunehmen und nachdem er sich aufgerichtet hatte, sich abermals zu verschleiern. Währenddessen unterhielten sich die Eltern aufgeregt und aufgebracht. Sie stritten sich, harte Worte fielen, doch Kajal interessierte es nicht. Denn er hat alles gesagt, was zu sagen war und es lag nun nicht mehr in seiner Hand. Fragen prasselten dann auf ihn ein, als er zu seinen Schwert ging und es aufheben wollte und gerade als er den Knauf ergriff, packte ihn der Raptorvater am Gelenk. Er hätte ihn sofort den Arm und den Hals brechen können, aber er unterdrückte in letztem Moment seine trainierten Reflexe und sah stattdessen, langsam hoch und in seine Augen.
Lange sah er in seine Augen, bis er losgelassen wurde.
„Hab ich dein Wort, dass ihm nichts geschieht?“, wurde ihm zugeflüstert.
Kajal lächelte breit und vermutlich konnte der Vater nur seine Falten an den Augen sehen.
„Mein Herr, ich könnte sie, so wie ich jetzt stehe, auf mehr als Zehn verschiedene Arten den Kopf abschlagen. Ich könnte innerhalb von fünf Sekunden, jeden hier im Raum Köpfen und ich würde nicht einmal schwitzen.“
Der Raptorvater schluckte wirklich schwer und der Schweiß brach bei ihm aus. Die Warnung war angekommen und der Vater stand mit Qadir auf.
Dabei sahen sie sich die ganze Zeit in die Augen und Kajal erkannte, dass der Widerstand gebrochen war.
„Nimm ihn mit. Nimm ihn jetzt mit. Ich möchte nicht, dass er die ganzen Leichen sieht.“
Mit feuchten Augen und gebrochener Stimme, flüsterte der Vater und voller Hoffnung, wurde er dann sogar von ihm umschlungen. „Ich werde heute Abend vorbeikommen, wenn das gröbste in der Stadt vorbei ist und nach ihm sehen und… das Papierkram erledigen.“
„Schatz… nicht.“, warf seine Frau ein, doch er schrie: „RUHE!“
Gleich darauf wandte er sich zu ihr.
„Es muss sein, nur so können wir sicher sein, dass es ihm gut geht und… ich vertraue Kajal. Er nimmt jetzt unseren Roman mit und heute Abend schauen wir nach ihm.“
Das war der Anstoß.
Gleich darauf kamen die Eltern vom Bangaajungen zu ihm, dann die vom weißen Wolfen und vom Berglöwen. Eine Familie nach der anderen, kam zu ihm und verabschiedete sich dabei von ihren Söhnen. Es flossen unzählige Tränen, es wurde geflüstert, versprechen wurden gegeben und jedem Elternteil musste er versprechen, dass es ihren Sohn gut im Haus Rosé erginge.
Diese Szene, traf Kajal unglaublich. Die Luft schwoll vor Liebe und Trauer an und er war sich sicher, dass es jedem treffen würde, dass jeder Tränen vergießen würde, wenn er das mitansehen würde.
Dann war es soweit, die letzten Eltern haben sich von ihren Söhnen verabschiedet und bevor Kajal sich umdrehte, hatte er noch was zu sagen.
„Berichtet euren Freunden, Bekannten und Familienmitglieder davon, dass das Haus Rosé, sie aufnehmen würde. Vorausgesetzt, dass sie genauso mutig sind, wie ihr es seid und ihre Kinder als Sklaven an das Haus verkauft.“
Mit diesen Worten, drehte sich Kajal um und führte die Gruppe in die Mitte des Saals. Sie stellten sich Automatisch im Kreis auf und Kajal nahm dann die Hände der Jungs neben sich in die Hand.
„Es wird nur kurz dauern, dann sind wir alle am See. Ihr werdet dort die anderen Jungs sehen und kennenlernen. Sie sind alle nackt und das erste was ihr tun werdet, ist euch vorzustellen und euch ebenfalls auszuziehen, denn das ist eine Regel, die Tom aufgestellt hatte. Ab jetzt, werdet ihr keine Kleider mehr brauchen. Und nun, nehmt euch alle an die Hand und seid leise, ich muss mich konzentrieren.“
Kajal schloss die Augen und er spürte die Energien, die die Jungs verströmten. Gleichzeitig spürte er die Energie seiner Schwester, die so rein und ruhig war. Dann die seiner Brüder, die schon viel ruhiger geworden sind, und er war wirklich stolz auf sie, dass sie so schnell in der kurzen Zeit, ihren Fluss unter Kontrolle gebracht haben. Doch um eine so große Gruppe mitzunehmen, musste er sich an der Energie seiner Brüder und seiner Schwester bedienen.
Die Energien seiner Schwester und Brüder wurden immer kleiner, bis er glaubte, dass er soweit war. Kaum hatten seine Schwester und seine Brüder noch was übrig an Energie und sicherheitshalber, nahm er sich noch etwas von den Jungs. Denn, wenn das fehlschlagen würde, wäre das Ergebnis katastrophal.
Sekunden darauf, platzte er schon fast vor Energie und er sah mit seinen inneren Augen in Richtung Licht, das hell in der Finsternis loderte. Er sah Qadir, der vor Tom saß und sich mit ihm unterhielt. Er entschied sich einige Meter neben ihn zu materialisieren.
„Bis bald.“, sagte er noch laut und im nächsten Moment, tauchten sie alle in den Schatten. Niemals zuvor hatte jemand in seinem Clan eine so große Gruppe mit sich genommen. Und anders, wenn man alleine reiste, war diese Reise lange, sehr lange. Vielleicht ein, oder zwei Sekunden. Doch es reichte für ihn aus, um Angst zu bekommen. Denn zum ersten Mal, spürte er in dieser Welt eine Präsenz, die so gewaltig, so übermächtig und titanisch groß war. Und gerade als er diese Präsenz ausmachte und dorthin, in die Dunkelheit schauen wollte, roch er den See.
Er hörte Gelächter, Namen wurde gerufen und gleich darauf platsche das Wasser. Kajal machte langsam die Augen auf und ließ die zwei kleinen Hände los. Die 40 Jungs sahen sich erstaunt um, nur seine Schwester starrte ihn voller Panik an. Später müsste er sich mit ihr Unterhalten, doch nicht jetzt.
„ACH DU SCHEI… KAJAL!“, Qadir rief seinen Namen und er war jetzt so froh, hier zu sein.
Dann wurde es auch hier ruhig und die Jungs sahen still zu den Neuankömmlingen. Und die neuen Jungs, starrten einfach. Kajal hatte nicht gelogen. Gut die Hälfte hatte gerade Sex, oder waren mit dem Penis des anderen Jungs beschäftigt. Die andere Hälfe spielte im Wasser, oder sonnte sich gemütlich auf Decken.
„Was ist passiert? Wieso sind so viele Jungs bei euch? Wo sind deren Eltern?“, zu viele Fragen prasselten auf ihn ein, die er im Moment nicht beantworten konnte. Völlig erschöpft fiel er einfach wie ein Baum nach hinten und sein Blick trübte sich.
Tom sprang auf und eilte zu Kajal und dabei rief er nach Benjamin. Benjamin, der im Wasser mit Julian und Daniel fangen spielte, horchte auf und rannte gleich los, als er Tom panisch rennen sah. Das hörte auch Matilde, die vor Marcell saß und sich ruhig mit ihm unterhielt. Sie wusste sofort was los war und eilte zu der Gruppe hin. Sie drückte jeden auf die Seite und erstarrte fast, als sie Kajals Aura sah. Denn es war kaum noch zu sehen und das war wirklich ein schlechtes Zeichen. Sie packte gleich Qadirs Hand und drückte sie auf Kajals Brust.
„Donatio!“, rief sie gleich und der Kies um sie drei fing langsam zu schweben an. Bis jetzt hatte sie drei solche Fälle gesehen und zum Glück, durfte sie bei einem dabei sein, der gerettet werden konnte. Sie tat es nur sehr ungern, aber es gab keine andere Möglichkeit. Sie sah, wie Qadirs Aura um ein winziges Bruchteil kleiner wurde und wie sich Kajals Aura regenerierte. Als es dann stabil wurde, schrie sie: „Subsitio.“
Der Kies fiel zu Boden und gleichzeitig fiel Qadir nach hinten. Zu Recht war Qadir völlig erschöpft und atmete schwer.
Dann beugte sie sich über Kajal und klopfte ihn sachte auf die Wange. Im nächsten Moment, schüttelte Kajal den Kopf und machte schlagartig die Augen auf. Verwirrt sah der sich um und setzte sich anschließen auf.
„Was hast du gemacht, Magier!?“
„Ich habe nur sein Leben gerettet, Mörder.“, Tom erkannte, dass es wohl eine alte Feindschaft zwischen den Magier und dem Clan gab, den Kajal und Kajan angehörte.
Matilde wandte sich zu Qadir und verbeugte sich tief. Knapp berührte ihr Schnabel den Kies.
„Es tut mir leid Qadir, aber ich musste etwas von deiner Lebensenergie in Kajal transferieren, ansonsten… wäre er innerhalb von Sekunden verstorben.“
„Du Narr von einem Bruder, wieso gingst du so ein großes Risiko ein und hast nicht noch mehr von den Jungs genommen?“
Noch immer war Kajal verwirrt und wusste nicht, was in den letzten paar Sekunden passiert war, doch allein diese Worte und die feuchten Augen seiner Schwester reichten aus, um zu verstehen, dass er ein viel zu großes Risiko eingegangen war.
Qadir hingegen war es egal, was Matilde mit ihm gemacht hatte. Denn weinend warf er sich auf Kajal und war einfach froh, dass er noch bei ihm war.
Sartesh kam hinzu und erfasste zuerst die ganze Szenerie und so wie es aussah, brauchte man nicht seine Hilfe. Auch die von Barbos und Ratahl nicht, die hinter ihm standen.
Allmählich beruhigte sich die Situation und nachdem man Kajal auf die Pfoten geholfen hatten, stellte der sich zu den neuen Jungs hin und fing zu erzählen an. Dabei zog er sich langsam aus, weil ihm in der Sonne wirklich heiß wurde und am Ende der tragischen Geschichte, stand er wieder in der Seidenunterwäsche da.
Tom hörte nur halbherzig zu, weil er sich die neuen Jungs ansah, die ihn offenkundig nur in den Schritt starrten. Also entschloss er sich, sich erst einmal um die neuen Jungs zu kümmern und nahm sie auf die Seite.
Er ging vor ihnen in die Hocke und studierte zuerst ihre Augen, bevor er sich vorstellte.
Warm lächelte er, bevor er anfing.
„Hallo meinen Lieben. Ich bin Tom und für euch zuständig. Ich weiß, dass alles für euch neu ist, aber glaubt mir, bevor die Sonne untergeht, werdet ihr euch hier sehr wohl fühlen. Ok… ich fange mal mit den Regeln an. Regel Nummer eins, ich habe hier das sagen. Nummer zwei, danach kommt Sartesh, Barbos, Ratahl und Albrecht dran. Nummer drei, da wir alle nackt sind, werdet ihr euch dann, wenn ich fertig bin, ausziehen. Schämt euch nicht, denn ab jetzt, werdet ihr keine Kleidung mehr tragen, bis ihr im Haus arbeitet. Und dort ist die Kleidung nur dafür da, um sie wieder auszuziehen. Nummer vier, habt Spaß am Leben, denn hier geschieht euch nichts und ihr seid nun ein Teil einer großen Familie.“
Er sah gleich die Unsicherheit in ihren Augen, nur in einem Augenpaar sah er Selbstsicherheit und der sah Keyn zum Verwechseln ähnlich. Doch ihn wollte er jetzt nicht aussuchen, denn ein anderer Junge stach ihm ins Auge.
Es war ein blauer Bangaajunge, den winkte er zu sich.
Sie alle starrten zu ihm und als der sich nicht traute zu Tom zu gehen, wurde er von der Gruppe nach vorne gedrängt. Lachend wegen dieser Situation fing er den Bangaajungen mit seinen Armen auf und drückte ihn zuerst ganz fest, bevor er ihn in die Augen sah.
Der Junge war völlig aufgeregt und atmete nur schwer.
„Wie ist denn dein Name mein schöner?“
„Andi!“, stieß der Junge von sich.
„Ok Andi, ich drehe dich nun um und ich möchte, dass du die Augen zumachst und dich Entspannst, Ok.“
Mitten im schweren Schlucken, nickte Andi und Tom drehte ihn langsam zur gruppe hin. Gleich darauf legte er eine Hand auf dessen Bauch und fuhr runter. Seine Finger fuhren in die Hose und Andi zuckte und hörte schon gar nicht mehr auf damit.
Seine Finger glitten in die Unterwäsche und kurz darauf, ertasteten seine Finger die Peniswurzel. Dann fuhr er dem Penis weiter entlang, bis er nach wenigen Sekunden die Eichel unter der Vorhaut spürte. Wegen der ganzen Aufregung war der Junge schlaff und Tom wollte den Jungen nun zum Stöhnen bringen. Als er mit etwas Mühe, die Vorhaut zurückgezogen hatte, fing er gezielt an der Oberseite den Eichelrand zu streicheln an.
Auf diese Aktion, kam prompt die Antwort. Andi, schnaufte einmal schwer und fing langsam sich nach hinten zu lehne an. Nach einigen Sekunden hörte Andi sogar auf zu zittern und das war für ihn das Zeichen, das er weiter machen konnte. Mit der anderen Hand, zog er ihm sachte die Hose runter und als seine Hand und Andis steifer Penis samt Hoden zum Vorschein kam, fiel die Hose achtlos zu Boden.
„Gefällt dir das?“, flüsterte Tom den Jungen ins Ohr.
Andi nickte knapp und schnaufte daraufhin weiter.
„Willst du abspritzten?“
Wieder sah er ein knappes Nicken.
„Sag es laut, damit es alle hören.“
Schon fast willenlos stöhnte mittlerweile Andi: „Jaaa… ich will… abspritzten.“
Darauf hatte Tom gewartet und gekonnten nahm er die Eichel in die Hand und fing zu reiben an. Er konzentrierte sich auf en Eichelrand und nach nicht einmal einer Minute, verkrampfte sich Andi. Der Junge drückte die Hüfte nach vorne gegen seine Hand und da, stoppte Tom und hielt den Penis am Schaft fest. Gleich darauf, spritzen einige Tropfen Samen aus der violetten und aufgepumpten Eichel raus und im nächsten Moment, zuckte die Hüfte zurück und ein gewaltiger Strahl Samen schoss raus. Stöhnend zuckte die Hüfte vor und zurück gegen seine Hand und ein Strahl nach dem anderen kam rausgeschossen und als nur noch wenige Tropfen rausgeschossen kamen, fing er mit dem Daumen wieder die Eichel zu massieren an.
Unkontrolliert fing Andi sich zu verkrampfen an und die letzten Tropfen Samen konnte Tom so aus dem Jungen Körper rauskitzeln.
Erschöpft ließ sich der Jungen nach hinten fallen und Tom fing ihn sanft auf. Schwer schnaufend sahen ihn die hellbraunen Augen an und er wurde gemustert. Doch Tom schloss die Augen und legte die Lippen auf die des Jungen.
Andi schnaufte einmal laut raus und öffnete sich für Tom. Zart fuhr Tom in die warme Schnauze rein und umschlang die Zunge des Jungen. Andi war ein blutiger Anfänger, doch jeder fing so an. Doch vermutlich war das, das erste Schmusen überhaupt und er wollte den Jungen einen wunderschönen Moment bescheren. Tom wusste nicht, wie lange sie züngelten, doch als die Zungen voneinander abließen, war keine Spur mehr vor Aufregung in den Augen des Jungen zu sehen und stattdessen, sah man Dankbarkeit und Vertrauen darin. Und natürlich das übliche, die Jungenhafte Liebe, die die Jungs am Anfang immer blendete.
Und wie so oft, kuschelte sich der neue Junge an ihn ran und weil Tom so war, wie er war, umschlang er ihn mit beinen Armen und drückte ihn ganz fest an sich.
Dann erst, sah er hoch zu den anderen Jungs.
„Ihr seid ja noch immer angezogen!?“
Als wäre dies ein Signal, fingen alle Jungs sich auszuziehen an. Andis Samen flog sehr weit und traf den weißen Wolfen mitten auf die Brust. Zum Glück nur auf die Kleidung, aber das reichte wohl völlig aus, um den Wolfen mit einer aufgeblähten Felltasche stehen zu sehen.
Und nicht nur der Wolf war so, jeder Junge war völlig erregt von dem, was Tom mit Andi gemacht hatte, bevor sich dann die Jungs völlig vor Scham, den Schritt verdeckten
Zuerst war das rauschen zu hören, dann das brüllen. Die neuen Jungs sahen sich um, nur Tom sah hinauf. Er sah hoch oben Rath, der kreisend langsam runterkam. Daraufhin sahen die Jungs hoch und von manchen hörte er ein Angstschrei.
„Habt keine Angst. Das ist Rath unser Drache, der von Albrecht geführt wird. Er tut keinem was, sondern hat nur Vorräte vom Anwesen geholt. Ihr wollt doch nicht heute Hungern, oder?“
Tom sah wieder runter zu ihnen und ging mit Andi im Schlepptau zu den Jungs hin.
„Kommt, machen wir ihn Platz und ich zeige euch das Lager, wo wir ein paar Tage verbringen werden.“
Sie gingen alle ein paar Schritte zurück und als sie dann genug Platz gemacht haben, glitt der Schatten des Drachens über sie. Augenblicklich wurde es kühler und das wurde noch verstärkt, als der Rath zur Landung ansetzte. Die Flügelschläge waren stark genug, dass sich alle Jungs und auch Tom, gegen den Wind stemmen mussten. Sie verdeckten ihre Augen um sich von dem aufgewirbelten Staub zu schützen.
Immer lauter wurden die Flügelschläge und mit einem grollen, setzte Rath auf dem Boden auf. Der Boden erbebte unter ihren Pfoten und man hörte, wie die gewaltigen Flügel eingeklappt wurden. Tom war der erste der zum Drachen wieder hinsah und er lächelte breit, als Albrecht zu ihm grinsend hinsah. Doch kurz darauf, verfinsterte sich seine Mine und schnell stieg er dann ab und ging zu Tom.
Eher er sich versah, wurde sein Handgelenk gepackt und er wurde zu Rath geführt.
„Tom, es ist schrecklich. Ich…“
„Nicht Albrecht. Wir sind hier, sie sind dort draußen. Wir können nichts machen… versteh das.“
„ICH WEIß, aber… sie kommen dennoch…“, und mit diesen Worten, sah Albrecht in Richtung Hügel, wo die Straße war, die zum See führte. Als auch Tom hinsah, sah er die Wägen. Es waren Dutzende und neben den Wägen, sah er dutzende Personen mitgehen.
„Und das ist nur ein Bruchteil, Tom. Es kommen noch viele mehr.“
Tom drehte sich um und gezielt suchten seine Augen nach Kajal. Als er ihn bei Qadir und Matilde entdeckte, ging er mit großen Schritten zu ihm hin und packte ihn am Kragen. Er musste seine ganze Kraft aufwenden um ihn mit einer Hand aufzuheben. Er ignorierte dabei seinen Körper, der vor Schmerz aufschrie, denn er war in Rage.
„WAS HAST DU GETAN!“
Zuerst kühl, doch dann mit wutentbrannten Augen sah ihn Kajal an und im nächsten Augenblick entwand sich der schwarze Puma aus seiner Hand und lautlos, fiel der auf die Pfoten. Sie standen sich gegenüber, Burst an Brust und keiner von ihnen, blinzelte.
„Das, was notwendig war, TOM!“
Tom Antwortete nicht sofort, denn er sah nicht nur die Wutentbrannten Augen, sondern auch das schmerzverzerrte Gesicht. Deswegen hatte er nur eine Frage.
„Wieso?“
„Weil es schrecklich ist Tom. Sie werden auf der Straße gesteinigt, aufgehängt und… sie sterben elendig. Wir waren ein Land, dass solche wie wir es sind, aufnehmen und ihnen eine Zukunft schenkt, doch jetzt ist auch dieser Traum vorbei. Nur noch wir sind übrig, Tom. Nur noch das Haus Rosé, darf noch leben. Das-ist-nicht-fair!“
„Soll es nicht fair sein, mir egal, aber du hast vielleicht unseren Tod besiegelt. Wenn die Wachen kommen und sie werden kommen und das sehen, dann wird das berichtet. Es wird nochmals darüber diskutiert und vielleicht, ist es dann deine Schuld, dass wir am nächsten Morgen mit einer Schlinge um den Hals am Baum hängen. Alle JUNGS WERDEN STERBEN UND DAS NUR, WEIL DU NICHT DIE KLAPPE HALTEN KONNTEST!“
Es wurde still, denn Tom schrie. Es kam nur selten vor, dass Tom laut wurde und es war noch seltener, dass Tom vor Wut schrie und deswegen, sahen alle zu ihm.
„Dieses Problem, Tom, werden wir dann später klären.“, mischte sich Qadir ein und versuchte Tom zu beruhigen. Qadir stellte sich neben Kajal und nahm dessen Hand in seine.
„Wir waren nicht dabei, wir sahen nicht, was Kajal sah. Du kennst ihn, er ist immer besonnen und handelt immer korrekt und aus seinem Herzen heraus. Vertrau seiner Entscheidung und wir alle, kümmern uns dann um das, was kommen wird. Eines nach dem anderen.“
„Das sagst du so leicht Qadir. Doch ich sorge mich um die Zukunft aller und da spielt das Endergebnis eine Rolle und nicht die, die jetzt zu uns gelaufen kommen. Wir werden ein Flüchtlingslager werden, wir haben nicht genug Vorräte, Decken, oder Medizin für alle. Sie bringen die schlechte Laune in unser Lager, wo nur Lachen und Heiterkeit herrschen sollte.“
„Dieses Problem, werde ich lösen, Tom. Schau, wir erweitern gerade das Anwesen. Es wird sogar noch größer werden, als du es dir vorstellen kannst. Doch was uns fehlt, ist das Personal. Wir brauchen Männchen, die Freiwillig unter Albrecht arbeiten wollen. Wir brauchen Reinigungskräfte, Köche, Kellner, Techniker, Tischler und Ingenieure. Wir brauchen so viele, um das neue Anwesen intakt zu halten. Auch Wachen brauchen wir noch. Meine Vorstellung ist, dass wir nicht, wie bisher nur um die 80 Personen aufnehmen können, sondern um die 800 bis 1000. Mein Traum ist nicht nur die Höhlen, oder der Pool und die paar Himmelsbetten. Ich möchte ein Areal schaffen, wo sich jeder Entspannen und seine Seele baumeln kann. Wo nicht nur Sex im Vordergrund steht, sondern die Erholung und der Rest, ist nur das Zuckerschlecken.“
Tom hörte interessiert zu, weil sich das wirklich nach einem Traum anhörte.
„Wie viele Jungs haben wir jetzt? 90, oder 100 sind gerade hier. Gut, dann kommen noch die Erwachsenen von Albrecht, die auch mindestens so viele sein sollten. Ich möchte für alle was bieten, für jeden Geschmack und so, wird auch Minervas Traum in Erfüllung gehen.
Tom verschlug es die Sprache. Daran hat er überhaupt nicht mehr Gedacht. Den Traum, den Minerva hatte, war einfach zu schön, um wahr zu sein und er hatte es sogar abgeschrieben, weil es so weit in der Zukunft lag, dass er glaubte, es nicht mehr selbst miterleben zu können. Doch nun, durch das neue Gesetzt, kam alles unglaublich schnell ins Rollen. Sie mussten nicht mehr die Augen und Ohren offen halten, um die Leute zu sich zu holen, sie kamen jetzt hilfesuchen und freiwillig, zu ihnen.
Zufällig sah dann Tom Banestra und seinen jungen Sohn Manuel, sie standen im Hüfthohen See und sahen aufgeregt zu ihm. Die Augen waren voller Sorgen und Angst, wie auch jedes andere Augenpaar, das zu ihm sah. Er drehte sich langsam im Kreis und egal in welche Augen er sah, sah er immer das Gleiche. Angst und Sorgen.
Tom atmete hörbar ein und wieder aus, als er wieder bei Kajal und Qadir angelangt war.
„Mach was du willst.“, mit diesen Worten, ließ er jeden stehen und ging zum See. Er brauchte nun Zeit für sich, um seine Gedanken zu Ordnen. Als seine Pfoten den See berührten und das Lauwarme Wasser zwischen seinen Zehen rann, ging er am Ufer entlang.
In Gedanken versunken ging er einfach und kurz darauf, nachdem er über eine kleine Erhebung ging, das voll von Schilf war, sah er ein großes Badetuch am Strand liegen. Ein Sonnenschirm steckte neben dem Badetuch im feinen Sand.
„Tom!“
Er blieb stehen und Julia kam von hinten zu ihm gelaufen. Sie hatte die neuste Mode an und er fand es sehr schick. Sie nannte es einen Bikini und der Stoff, dass ihren Schritt und Po und auch ihre Brüste verhüllte, war dunkelblau und ließ nicht zu, hindurch zu schauen. Sie hatte auch einen großen Schilfhut an, dass sie vor der brennenden Sonne schützte.
Als sie bei ihm ankam, bot er ihr die Hand und mit einem leisen und höflichen Danke, nahm sie das Angebot an. Dann führte sie ihn zum Badetuch und wie eine Lady, setzte sich sie hin und zog ihn zu sich runter.
Etwas genervt, setzte er sich zu ihr, weil er jetzt nur alleine mit seinen Gedanken sein wollte. Doch als sie nichts sagte, sondern nur raus zum See sah und sich dabei an seine Schulter anlehnte, war er ihr sogar dankbar. Er dankte ihr für die Ruhe und gemeinsam, sahen sie zum See hinaus. Der See war ruhig und es roch so wunderschön frisch am Ufer. Vögel zogen am Himmel entlang und ließen sich vom Wind tragen. Frisch war die Brise, die regelmäßig über den See zu ihnen kam. Man konnte hören, wie der See lebte, wie sich das Wasser bewegte, und wie die kleinen Wellen, im Sand versanken.
Toms Gedanken kamen zu ruhe und verstummten nach einigen Minuten komplett. Er war nun, in hier und jetzt und, ließ sich von den Wellen tragen. Die Ruhe an diesem Ort, kehrte in ihm ein. Völlig entspannt, legte er sich langsam nah hinten und schloss die Augen.
„Gefällt dir mein neuer Hut?“
Tom öffnete müde die Augen und sah runter zu Julia, die mit dem Rücken zu ihm saß und noch immer raus zum See sah.
„Er passt zu dir.“
Julia sah zu ihm nach hinten und grinste breit.
„Das finde ich auch. Ich mag das Braun und er ist ganz leicht, ich spüre ihn kaum.
Dann kehrte wieder Ruhe ein und sie schiegen wieder, um die Ruhe am See zu genießen. Aber Tom machte nicht die Augen zu, wie vorhin. Denn er konnte nicht den Blick von der nun zitternden Julia lassen. Tom stellte fest, dass die Brise sehr Kühl war. Sowas machte ihn zwar nichts aus, aber Weibchen sind da mehr empfindlicher. Also stand er langsam auf und setzte sich hinter Julia. Zwischen seinen Beinen saß Julia und mit beiden Armen, umschlang er sie, um sie wieder aufzuwärmen. Entspannt legte er den Kopf auf ihre Schulter und sie lehnte sich entspannt zu ihm nach hinten.
„Danke.“, hörte er sie flüstern
Wieder sahen sie hinaus zum See und ließen sich gehen.
„Benjamin und die anderen haben mich geschickt, um mit dir zu sprechen.“
Genervt schnaufte Tom aus.
„Und worüber sollst du mit mir sprechen?“
„Ich weiß es nicht Tom. Vielleicht über das, was kommt, was passiert ist, oder was war. Sie sagten nur, dass ich zu dir gehen und mit dir sprechen soll.“
„Verstehe.“
Er wollte nicht mehr Denken. Vor paar Minuten sind gerade um die 40 neue Jungs gekommen, die er bis vor paar Minuten noch nicht einmal gesehen hatte und nun, war es seine Aufgabe, sie hier willkommen zu heißen. Als nächsten kam eine Kolonne von Flüchtlingen an, die um Hilfe betteln werden. Danach werden die Stadtwachen kommen, mit dem er sich befassen musste und er wusste nicht, ob er die Flüchtigen beschützen konnte. Er wusste nicht einmal, ob er überhaupt die neuen Jungs beschützten kann, weil Kajal die Klappe nicht halten konnte.
„Die neuen Jungs… sind noch nicht das Eigentum des Anwesens. Wir haben keine Beweise, nichts, um es den Wachen zu zeigen. Was soll dann mit den flüchtigen passieren und die, die danach kommen. Es werden immer mehr, immer mehr werden.“
Tom hatte noch so viel mehr im Kopf und er traute sich nicht, all diese Punkte auszusprechen.
„Da hast du Recht Tom. Doch dafür, sind auch die anderen da. Du hast Barbos, Ratahl und deinen Sartesh und Albrecht. Du hast Benjamin und mich. Du bist nicht alleine, überlass so viel du willst den anderen. Sie werden sich freuen, endlich was zu tun zu haben, außer den Jungs einen zu blasen, oder sich von ihnen rannehmen zu lassen. Meine Meinung ist, dass der Spaß nun warten sollte, weil nun wichtigere Aufgaben vor uns stehen. Überlass die Organisation Qadir, deine vier Stellvertreter sollten sich um die Flüchtigen und deren Jungs kümmern und du, solltest jetzt für die Jungs da sein, die Kajal hergebracht hatte. Denn ich habe erfahren, dass sie alle von ihren Eltern hergeschickt wurden. Ihre Eltern sind noch in der Stadt und wer weiß, was mit denen passiert, die bei einer flucht halfen. Das wissen die Jungs auch und da hilft es jetzt nicht, dass du einen Jungen vor ihnen einen runterholst. Sie brauchen jetzt einen Starke Schulter, die sie stützt und Hoffnung schenkt. Oder eine Schulter, wo sie sich ausweinen können, wenn heute Abend nicht die Eltern kommen. Tom, deine Familie braucht dicht jetzt mehr als jemals zuvor.“
Tom hatte es schon geahnt, aber das er nun die Wahrheit über die neuen Jungs erfuhr, ließ ihn bis in die Knochen erzittern.
Eine unendliche Müdigkeit erfasste ihn, als er über seine Pflichten nachdachte und da, fiel ihm was ein.
„Wie geht es Batu?“
Julia drehte den Kopf zu ihm und sie lächelte breit.
„Sehr gut. Er hat schon ein paar Schritte gemacht, aber danach war er so schwach, dass ich ihn was zu essen gebracht habe und gleich danach, schlief der Junge tief und fest ein. Er ist so ein lieber und schnuckeliger Junge.“
Tom freute sich sehr, dass es Batu langsam besser geht.
„Und die vier Brüder?“
Julia entgleiste kurz die Mimik.
„Nun… um die kümmert sich Benjamin mit vollem Körpereinsatz.“
Langsam hob Tom die Augenbrauen.
„Das heißt?“
Nun sah ihn Julia mit einem nichtssagenden Gesicht an.
„Reicht es, wenn ich sage, dass sie mit gespreizten Beinen da liegen und auch so ihren Mittagsschlaf halten?“
Tom fing laut zu lachen an und konnte ein *WOOOOW!“ nicht zurückhalten.
„Das kannst du aber laut sagen. Benjamin ist unersättlich und reizt die Freiheiten, die ich ihn gegeben habe, völlig aus.“
„Stört dich das?“
„Nicht wirklich. Denn, wenn er mit den Jungs fertig ist, dann geht er zu Daniel und Julian und spielt mit ihnen wie es ein Vater tun sollte. Seit heute Nacht, ist er viel offener und lebensfreudiger geworden. Er ist nun ein besserer Papa geworden, als er vorher war. Unsere beiden Jungs sind glücklich und das reicht mir, um auch glücklich zu sein. Es gibt keine Geheimnisse mehr unter uns, alles ist offengelegt und ich merke, wie… gelassener, leichter das Familienleben geworden ist.“
Tom wollte was sagen, aber als Julia zu Lächeln anfing, konnte er auch nur lächeln. Sie sahen sich ein paar Sekunden in die Augen und sie beide, kamen mit den Lippen immer näher, bis sie sich fast berührten.
Beide rochen den Atem des anderen und in Julias Augen, sah er eine tiefe Begierde aufkommen. Auch er hatte sie jetzt, doch bei ihr sah er auch, dass jetzt nicht die Zeit dafür war und selbst, spürte er es im inneren.
„Irgendwann.“, hauchte er es ihr zu und Julia nickte entschlossen. Dann sah Tom wieder zum See rüber und auch Julia tat es und kurz darauf, kam eine starke Brise vom See zu ihnen und Julia musste ihren neuen Hut festhalten, damit er nicht davonflog.
„Ein Sturm zieht auf.“
Julia nickte, obwohl der Himmel wolkenlos war.