Schweinchen in der Grube

Story by Were-Gato on SoFurry

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Eine Bar für jeden Bedarf erlaubt ein Treffen der Bedürftigen.


So, wieder einmal geht es weiter, an einem ganz anderen Eck der Welt.

Es wird vermutlich an ein Wunder grenzen, wenn sich all diese Teile tatsächlich einmal so zusammenfügen, wie sie in meinem Hirn vorgesehen sind.

Aber das soll euch nicht kümmern. Wie immer gilt, dies hier ist eine Geschichte für die Leute die Führerschein machen dürfen, all die jügeren zarten Seelen lesen gefälligst stattdessen Harry Potter nochmal!

Schweinchen in der Grube

(eine pöse Furry-Fantasy)

Die Musik hüllte den Lemuren ein sowie er die Bar betrat. Dumpf spürte er die Bässe in seinem Magen, wenngleich nur tief, nicht laut. Ein Zugeständnis an Kunden mit empfindlichen Ohren. Die vordere Hälfte der Bar unterschied sich kaum von dem Entwurf aus dem Katalog, das interessante waren die Kabinen die wie einzelne Säulen weiter hinten standen.

Man konnte das Whispered Word als seine Stammkneipe sehen, auch wenn es ihn nicht all zu oft hierhin zog. Oft genug jedoch, um bekannt zu sein. Es war noch zu früh um voll zu sein, also setzte er sich auf einen Barhocker und schlang seinen langen geringelten Schwanz um die Stange.

"Oh, hey Answin", begrüßte die Barkeeperin ihn mit einer Mischung aus Frohsinn und Müdigkeit. Die dürre Rehfrau unterdrückte nur mit Mühe ein Gähnen.

"Hey Grace", gab der Lemur lapidar zurück. "Du siehst furchtbar aus."

Das Reh zog die Brauen über den tief beringten Augen nach unten.

"Sagt man sowas zu einer Dame?"

"Nur zu einer Dame, um die man sich Sorgen macht."

Die Hindin winkte ab. "Das brauchst du nun wirklich nicht! Glaub mir, davon hab ich schon genug. Werden wir geschäftlich, was darfs sein? Drink, Kabine oder beides."

"Beides wäre mal wieder schön. Einen Black Sunrise, wenn du hast. Und was ist denn so gerade frei?"

Unsanft knallte das Glas auf den Tresen, die schwarze Flüssigkeit schwappte gefährlich nahe an den Rand.

"Ups", sagte Grace und zog schnell das Display heran, als wollte sie damit ablenken.

"Gelb ist zur Zeit belegt, das wird auch etwas dauern. Was hältst du von Rot?"

"Nee, zu nah an der Tür. Da kommen ständig nur die Gehetzten. Gib mir Grün."

"Wenn du meinst" Das Reh legte den Sensor auf den Tresen, Answin drückte seine Gesundheitskarte darauf. Beides leuchtete kurz auf und ein freundliches "Pling" ertönte.

"So, dann viel Spaß", meinte Grace und legte eine grüne Karte neben das Glas. Answin nahm beides und wickelte seinen Schwanz von dem Barhocker.

"Wenn Sie Fragen haben, oder es irgendein Problem gibt..." begann die Rehfrau monoton die vorgeschriebene Ansprache, bis beide gleichzeitig auflachen mussten.

Answin deutete mit seinem Drink ein Zuprosten an, und wanderte in den hinteren Teil der Bar.

Die grüne Kabine lag am weitesten vom Eingang entfernt, man musste an allen anderen vorbei. Das bedeutete für gewöhnlich etwas genießerische Kundschaft. Um Kabine Gelb hatte sich bereits eine kleine Traube gesammelt, gut, dann würden die Ersten bald ungeduldig werden.

Er drückte das grüne Kärtchen auf die grüne Tür, diese glitt widerspruchslos auf. Die kleine Kabine in die er trat roch abgestanden und frisch desinfiziert. Vorhänge verschlossen die drei hüfthohen Öffnungen. Das Interface auf dem winzigen Display erwachte zum Leben. In geübter Schnelle nahm er die passenden Einstellungen vor. Kein Filmen, keine Live-Zuschauer, keine Einschränkung der Kundengattung. Diese Option war Answin schon immer etwas intolerant vorgekommen, aber jeder nach seinem Gusto. Schließlich war nicht jede Kehle für ein Pferd geeignet.

Zuletzt klickte er auf das Symbol für „Nur Penisse“. Das war ihm für heute wichtig.

Es geschah nicht all zu oft, in jedem Fall nicht häufig genug um eine Beziehung zu rechtfertigen, aber manchmal hatte Answin einfach Appetit auf einen Schwanz. Und nicht von der flauschigen Sorte. Dabei war es nicht einmal sosehr den Mann, der in den meisten Fällen daran befestigt war. Seine Begierde richtete sich dann meist nur auf das Organ selbst. Diese Unterscheidung hatte der Lemur nach einigem Versuch und Irrtum für sich festgelegt. Zum Glück lebte er in einer Stadt, die selbst für solche spezielleren Bedürfnisse maßgeschneiderte Lösungen anbot

Zuletzt drückte er die Buttons für die Garderobe. Ein Fach wie für Handgepäck öffnete sich in der Decke, und Answin zog sich aus. Säuberlich gefaltet legte er Hemd, Hose, Unterhose in das große, Portioniere und Telefon in das kleinere Fach und verschloss das Ganze.

Erleichtert schüttelte er sich, wobei sein buschiger Schwanz über die glatten Wände der Kabine wischte. Dann setzte er sich auf den weichen Boden und schaltete das Bereitschaftslicht ein. So oder so würde es eine Weile dauern, ehe sich die ersten Besucher vorwagten. Das Display sprang automatisch auf die Werbung der Bar zurück. Er konnte jederzeit etwas bestellen, an Durchreichen fehlte es schließlich nicht. Answin wischte die Getränkeliste beiseite, nippte an seinem Black Sunrise und stellte das Glas in eins der kleinen Eckfächer. Auf die Werbung folgte eine Auswahl der übrigen Kabinen, doch seinen Konkurrenten zuzusehen interessierte ihn auch nicht sonderlich. Schließlich blieb er bei einem harmlosen alten Porno hängen, etwas mit Menschen, das blieb abstrakt genug. Die vertraute Umgebung entspannte seinen Geist, er sank auf die Knie nieder und lehnte sich gegen die Tür. Gedankenverloren sah er zu wie das unschuldige Mägdelein mit offensichtlichen Silikonbrüsten entkleidet wurde und streckte dabei seine Finger durch den Vorhang nach draußen. Mit sanftem Lächeln ließ er sich von den kreisenden rosigen Titten hypnotisieren. Etwas gab es an der Gewissheit, die eine solche Kabine brachte, das Answins Geist entspannte. Die vollkommene Sicherheit, und die Klarheit seiner selbstgewählten Aufgabe, hatten etwas zutiefst beruhigendes an sich. Selbst wenn bemerkenswert wenig Betrieb herrschte.

Nicht einer ließ sich an seinen Fenstern blicken. Aber es war ja noch früh.

Der Porno lief durch ohne groß beachtet zu werden, irgendwann hatte das blonde Menschlein alles geschluckt was ihm präsentiert wurde, und Answin suchte ohne groß Eile den nächsten Film aus. Seine Wahl fiel auf eine Version von Aschenputtel mit einem fetten kleinen Corgi-Rüden in der Hauptrolle, der statt eines Glasschuhs seinen gläsernen Butt-Plug auf dem Ball verlor. Bei diesem Geschenk hatte der Feenonkel zuvor noch extra Maß genommen. Dessen Größe entsprach dann natürlich auch perfekt dem Knoten des Prinzen.

Answin fragte sich noch, ob der Prinz nicht hätte stutzig werden müssen, wenn ein Plug dieser Größe so einfach aus dem Arsch der kleinen Schlampe flutschen konnte, da wurde seine meditative Ruhe unterbrochen. Der Vorhang zu seiner Linken teilte sich, und warmes, pochendes Fleisch berührte den Handrücken des Lemurs.

"Na endlich", hauchte er tonlos, beugte sich zur Seite und sog tief die Luft in die Nase. Der prägnante Geruch kroch wie eine Schlange seine Schnauze hinauf, umging das Gehirn und brachte ihn sofort zum sabbern.

Der Fremde schob seinen Harten durch den Vorhang, und Answin nahm sich einen Moment ihn nur zu betrachten. Ein feliner, ohne Zweifel. Konnte von Hauskatze bis zum Tiger so ziemlich alles sein, in der Größe schenkten die sich nicht viel, egal womit sie protzen mochten. Answin drehte die Hand um und wog die flauschigen Eier seines Besuchers auf den Fingern. Ein Stöhnen ertönte und ein matter Tropfen stieg aus der dornigen Spitze.

Verflucht, der Kerl stand unter Druck. Das würde ein kurzes Vergnügen werden.

Ein Vergnügen aber allemal.

Answin tauchte nach vorne, und ließ den prallen Katzenschwanz tief in seine Schnauze gleiten. Dabei berührte er ihn kaum, auch wenn die feinen Dornen unter seinem Atem fühlbar zitterten. Der Lemur grinste, schloss den Mund und saugte mit allem was die Lunge hergab. Aber nur für einen Augenblick.

Draußen ertönte ein Fauchen. Die Kabine zitterte als an den äußeren Griffen gerissen wurde. Wenn das nicht nach guter Arbeit klang...

Die Zunge des Lemurs strich um den Schaft, wann immer er nicht mit aller Gewalt an dem gesamten Harten sog. Das Spielchen hatte er lange perfektioniert, vor allem um Schnellschützen ein wenig mehr Spaß zu entlocken.

Aber es half auch nur so weit.

Der hart geschwollene Schwanz zuckte in seinem Rachen, die Dornen schlugen gegen seinen Gaumen. Instinktiv wich Answin zurück, und bekam für seine Mühe einen Schwall Katzensperma quer über die Schnauze. Der heftige Spritzer wurde von einem jaulenden, aber kurzen Kreischen begleitet. Die Kabine wackelte als der Körper draußen dagegen fiel. Answin leckte sich über die Schnauze Er erwischte gerade genug von den glitschigen Tropfen, um den intensiven Geschmack auszukosten. Der weitaus größere Teil aber versickerte in seinem Gesichtsfell.

Der Lemur stellte sicher, dass ihm nichts in die Augen rann. Zumindest hatte der Abend nun offiziell begonnen, und er konnte sich zurücklehnen und abwarten was dem Kätzchen folgen würde.

Nur ließ diese Nachfolge auf sich warten. Dumpf drang der Lärm aus der Bar bis zu ihm vor, etwas lauter wenn er den Vorhang selbst beiseite schob.

Answin lehnte sich zurück und pflückte versprengte Tröpfen Katzensamen aus einem Gesicht. Aber als nach Corgi-Cinderella noch ein Porno anlief, ohne dass sich weitere Kundschaft zeigte, wusste er dass etwas nicht stimmte. Er wischte den Film, eine Komödie um ein Rudel lesbischer Wölfinnen die sich eine Füchsin fingen, weg und schaltete mürrisch die die anderen Kabinen auf dem Display durch.

Kabine Rot war frisch verlassen, da begann gerade die Reinigung. Kabine Blau lag dunkel und unbenutzt da, kein Wunder bei der miesen Lage. Kabine Gelb jedoch. Answin glaubte, ihm fiel die Augen aus den Höhlen.

Es gab keine Tonübertragung, der gedämpfte Lärm der Bar war seine einzige Untermalung zu dem, was er auf dem Display sah. Hatte er sich zuvor noch gefragt, wo all die Schwänze abgeblieben sein mochten, nun wusste er es. Dort, in Kabine Gelb, teilweise zwei pro Fenster. Und in der Mitte zwischen ihnen hockte ein Schwein auf allen Vieren. Eine Frau, daran ließen die üppig gewölbten Kurven keinen Zweifel. Über ihren nackten Rücken zogen sich dicke Stränge aus weißem Schleim, ebenso über runden Schultern und die dicken Oberschenkel. Einzig ein nachtschwarzes Höschen schlang sich eng um ihre beeindruckend Hinterbacken und wirkte als drohe es jeden Moment zu reißen. Darüber hinaus war sie nackt, nackter noch, da sie nach den Hausschweinen in ihrer Ahnenreihe schlug. Sie besaß kein Fell, nur rosige, vor Schweiß und Sperma glänzende Haut.

Gerade drehte sie sich von einem der Fenster weg, der Vorhang wackelte, ihre Kehle bewegte sich im Schlucken. Doch noch ehe Answin einen guten Blick auf ihr Gesicht erhaschen konnte, lag ihr Kopf schon vor dem seitlichen Fenster. Es war dasjenige, dass sich an den Seiten weiter aufklappen ließ, mit Kniestützen und einem Hocker auf der Außenseite. Der Kopf des Schweins verschwand zwischen den braunen Schenkeln einer Frau, das borstige Fell deutete auf eine Kuh hin. Vom Kopf des Schweins blieb nur noch ihre zerwühlte, vielfarbige Punkfrisur zu sehen, an der die heftigen Leckbewegungen erkennbar wurde. Schnell, bemerkenswert schnell, erbebten die Schenkel der Fremden und glitschiger Saft rann über die baumelnden Brüste des Schweins. Zitternd zog die vermutliche Kuh sich zurück, während das Schwein schon auf die andere Seite schnellte. Dort wartete ein Organ von der Art, wie es nur zur Gattung Pferd gehören konnte. Esel, nach Answins Kennerblick. Ein mehr als stattliches Gerät, und mit der flachen Spitze nicht leicht zu handhaben. Es gehörte schon Geschick dazu... Answin konnte nicht einmal den Gedanken zu Ende bringen. Denn in diesem Augenblick straffte sich das Schwein, öffnete die Schnauze und rammte den prallen Eselsschaft in einer einzigen Bewegung bis zum Anschlag in ihre Kehle.

Answin würgte unvermittelt und fasste nach seinem eigenen Hals. Das konnte... Nein, das durfte nicht möglich sein! Wie lange übte diese Sau um so etwas zu schaffen? Mit weit aufgerissenen Augen sah der Lemur zu, wie Kabine Gelb unter dem Ansturm des Esels erbebte. Das Schwein spreizte sich mit allen Gliedern in die Ecken der Sitzfläche, fixierte sich so geschickt dass ihr Körper unbeweglich in der Mitte blieb. Alles was sich bewegte war ihre Kehle, die sich überdeutlich aufwölbte wann immer der Esel erneut in sie stieß.

Es dauerte nicht lange, nicht einmal ein Rennpferd hätte das lange durchgehalten. Die Kabine wurde ein letztes Mal erschüttert, und das Schwein schluckte angestrengt. Answin glaubte, mitansehen zu können wie ihr massiger Bauch noch weiter anwuchs.

Als der Esel sich endgültig zurückzog wandte sie sich dem nächsten Fenster zu, keine Pause, ohne Rast. Sie schien kaum richtig durchzuatmen.

Dieses Fenster befand sich jedoch direkt unter der Kameralinse, so dass Answin lediglich ihren bebenden Körper betrachten konnte. Allen voran die wackelnden Hinterbacken in dem viel zu engen schwarzen Slip.

Er stöhnte. Verwirrt blickte er nach unten und bemerkte erst jetzt, dass er seinen eigenen Harten in der Hand hielt. Was sein Konkurrentin dort ablieferte schlug in jedem Fall die gesamte Pornoauswahl. Selbst wenn sie ihn auf dem Trockenen sitzen ließ. Langsam bewegte er seine Hand auf und nieder, umfasste mit der anderen seine Juwelen. Es koste ihn einige Willenskraft nicht auf der Stelle heftig abzuschütteln, doch der Anblick dieses Schweins wollte genossen werden. Es war wie einer Künstlerin bei der Arbeit zuzusehen. In brachialer Eleganz lutschte sie Schwanz um Schwanz und Möse um Möse. Katzen voller Dornen, unglaublich lange, dünne Hirsche, ein fettes Etwas das Answin vor Schreck wimmern ließ. Selbst bis zum bersten geschwollene Wolfsknoten bugsierte sie in ihre Schnauze, ohne daran hängen zu bleiben. Ihr zuzusehen fühlte sich wie ein Privileg an.

Es klopfte.

Answin blinzelte als würde er aus einem Traum gerissen.

Durch das Fenster an der Seite wurde ein halb erstarrter Schaft geschoben, der Größe nach vermutlich ein Marder. Das intime Fell war glitschig nass, es brauchte nicht viel Mühe den Speichel zu erkennen. Jemand wollte einen Nachschlag.

Der Lemur rutschte auf die Knie und ließ das weiche Fleisch in seine Schnauze gleiten. Langsam und zärtlich lutschte er daran. Der weiche Muskel bewegte sich wie eine warme Schnecke auf seiner Zunge. Vorsichtig knabberte er unter der Spitze. Es schmeckte großartig. Oder vielmehr, was den Schaft überzog schmeckte großartig. Das Glied selbst blieb wabbelweich.

"Sorry", tönte es nach einer Weile dumpf von draußen. Der Schaft wurde Answin aus der Schnauze gerissen, der Vorhang viel zu. Verwirrt blieb der Lemur zurück, unsicher ob er beleidigt sein sollte.

Abschätzig schnaubte er, leckte sich die Schnauze und setzte sich wieder nieder. Was hatte es schon für einen Sinn, mit einer Meisterin zu konkurrieren? Er wandte sich wieder dem Display zu.

Doch sie war weg! Answin riss die Augen auf. Die Kabine lag dunkel und leer auf dem Display. Wie ein Blitzschlag durchfuhr es den Lemuren. Sie war weg; das Schwein war weg. Ohne auch nur Atem zog holen schnellte er hoch, sprang in seine Hose, packte seinen Kleinkram und schnellte aus der Kabine.

Der Lärm in der vollgepackten Bar schlug ihm geradezu gegen den Schädel.

"Wo ist sie hin?", brüllte er über in Richtung der Bar. Mit Ellbogen und Schwanz versuchte er sich zum Ausgang zu kämpfen. "Die Sau aus der Gelben, wo ist sie hin?"

Die Hindin bedachte ihn mit einem Blick zutiefster Erschöpfung.

"Answin, Kundenschutz. Das weißt du doch."

"Verdammt Grace, ich will ihr doch nichts tun!" Mit quer gestellten Schultern drängte er sich zwischen zwei Walrösser auf den Barhockern. "Du kennst mich doch!"

"Ja" Die großen Rehaugen betrachteten ihn prüfend. "Was willst du dann?"

"Mit ihr reden!", beteuerte der Lemur.

"Worüber?"

Answin öffnete die Schnauze, doch kam kein Wort heraus. Etwas in seinem Hirn wollte sich nicht richtig zueinander schalten.

"Termine!", platzte er heraus. "Nur, dass wir nicht mehr gleichzeitig uns alles wegschnappen."

Grace durchschaute die Ausflucht ohne Mühe, kopfschüttelnd schlug sie die Augen nieder.

"Solltet ihr", sagte sie. Aus halb geöffneten Augen blicke sie zur Straße hinaus. "Die Busse werden auch immer unpünktlicher."

Jemand am anderen Ende der Bar bestellte fünf Biere, die Walrösser wandten sich zueinander und quetschten Answin fort ohne ihn überhaupt zu bemerken. Termine, Busse, sein Hirn fühlte sich an wie aus Wachs. Für seine eigenen Begriffe brauchte er erniedrigend lange um zu begreifen. Dann drückte er sich zur Tür und nach draußen.

Der frühe Herbst brachte eine laue Nacht, dennoch fröstelte Answin als er sich der Haltestelle näherte. Dass seine Kleidung sich auf eine Hose beschränkte spielte dabei weniger eine Rolle als die Tatsache, dass große Teile seines Fells noch von schleimiger Nässe durchtränkt waren. Welchen abgehurten Anblick er selbst bieten musste, wurde ihm erst bewusst als er schon im Lichtkreis der Haltestelle stand.

Das Schwein saß als einzige Wartende auf der Bank zwischen den großen Reklameflächen, auf denen sich Cremedöschen drehten. Selbstverständlich sah sie ihn, an solche Haltestellen konnte man sich kaum anschleichen. Ihr Körper versteifte sich sichtlich unter ihrem langen Mantel und sie schien etwas in ihrer Tasche zu greifen.

Answin hob die Hände.

"Hey", sagte er. Behutsam kam er näher. Das Schwein wischte sich versprengte Strähnen ihrer borstigen Punkfrisur aus der Stirn und fasste ihn streng ins Auge. Zugleich erlaubte sie ihm eine nähere Betrachtung. Auf dem Bildschirm war mehr ihr Körper zur Geltung gekommen, nun sah Answin ihr zum ersten Mal ins Gesicht. Sie gefiel ihm, auf eine seltsame Art. Nicht dass sie unansehnlich gewesen wäre, aber die Zeiten in den man sie als Model von der Straße weg verpflichtet hätte waren doch schon vorbei. Ihre seltsam glatte Stirn glänzte vor Feuchte, ebenso die Wangen. Der Gedanke, woraus diese Feuchte bestehen mochte, machte es nur interessanter.

In ihren dunklen, tiefblauen Augen lag eine Mischung aus Traurigkeit und Gier, wie Answin sie noch nie gesehen hatte. Daran änderten auch die kleinen Fältchen ringsum nichts.

"Hey", wiederholte er und trat endgültig in die Haltestelle. "Ich bin ja nicht nachtragend, aber so wie heute wurde ich noch nie vorgeführt."

Das Schwein bedachte ihn mit einem fragenden Blick.

"Ich war in Kabine Grün!", erklärte Answin. Aus der fragenden Miene der Frau wurde für einen Augenblick erstaunen, dann verschlucktes Lachen, dass sie rasch hinter den Händen verbarg. Schöne Hände, lange, geschickte Finger voller Kraft. Das Lachen provozierte ein seltsames Gefühl im Magen des Lemuren, fast als ginge die Sonne auf. Umso mehr als die Sau mit unwahrscheinlich großen Augen von unten her zu ihm aufsah. Ihr Blick, verbunden mit der Erinnerung an ihre Fähigkeiten, genügte um Answin ein Ziehen durch die Lenden zu jagen.

"Ich...", stammelte er. Verwirrung stieg in ihm auf. Hastig griff er nach dem Rand der Werbetafel, nur um nicht zu schwanken. Was war mit ihm los? Er konnte ein Dutzend fremder Schwänze lutschen ohne so nervös zu werden. "Ich wollte nur..."

...die Geschmäcker vergleichen.

...sagen, wie elegant du saugst.

...fragen, ob du Lemuren magst?

All das lag ihm auf der Zunge, doch heraus brachte er: "...unsere Termine, weil, damit wir nicht gegenseitig... Ich meine, du hast es wirklich drauf. Dir zuzusehen war der Wahnsinn, also dagegen kann ich nicht an. Zeigst du mir... Nein, ich bin ja für alles offen, aber bei dir ist es direkt Kunst, da kann ich nie dagegen an.“ Er räusperte sich verlegen. „Also, ich wollte... Sag doch bitte was!"

Ihr schönen Augen schimmerten ihm wie tiefe Seen entgegen. Mit einer Hand löste sie den Kragen ihres Mantels, und entblößte das schwarze Band um ihren Hals. Auf dem winzigen Display hatte Answin es nicht richtig erkannt. Jetzt sah er dass es sich um hochqualitatives Latex handelte, mit mehreren Ringöffnungen aus glänzendem Stahl. In den Ritzen hing noch reichlich verkrustendes Eiweiß. Die Sau tippte mit dem Finger drauf und legte denselben danach vor die Schnauze. Answin blinzelte während es in seinem Schädel arbeitete. Mit BDSM kannte der Lemur sich nur oberflächlich aus, aber das sah eindeutig aus. Irgendjemand hatte ihr Schweigen auferlegt.

"Oh, Entschuldige, ich dachte du wärst solo. Ich meine.."

Sie blickte noch immer zu ihm hoch. Answin wünschte sich diese Augen als Bildschirmhintergrund, als Prägung in sein Fell geschnitten, innen auf seine Lider tätowiert. Doch vergebens.

"Entschuldige", sagte er noch einmal und wandte sich zum gehen. Da ergriff das Schwein seine Hüfte. In ihren schönen Augen stand ein merkwürdiges Flehen. Sie schüttelte den Kopf. Ihre freie Hand tastete nach den Ringen ihres Halsbandes. Gehetzt blickte sie umher. Answin konnte beinahe sehen, wie ihr Inneres von einer Seite zur anderen gerissen wurde.

"Hey, ich wollte mich wirklich nicht aufdrängen..."

In diesem Moment schnellte ihr Kopf herum, und mit einer Entschlossenheit die sich geradewegs durch einen Berg gebrannt hätte, blickte sie zu Answin auf. Es wirkte, als wäre all die Unschlüssigkeit wie ein Schleier von ihr abgefallen. Zeitgleich begannen ihre Finger ihm den Gürtel zu öffnen.

"Das ist aber nicht nötig...", brabbelte der Lemur. Ihre Finger stoppten, ihr Blick wurde fragend. Answin wusste, er verdiente eine Ohrfeige.

"Aber ich will dir sicher nichts vorschreiben."

Das genügte ihr. Mit einem beherzten Griff zog das Schwein die Hose auseinander, alles was sie oben hielt war der Verschluss über dem bauschigen Schwanz des Lemuren. Kalte Nachtluft fuhr ihm zwischen die Beine und er seufzend lehnte er sich nach vorne. Die Fingerspitzen des Schweins mochten grob wirken, doch berührten sie ihn mit einer Sanftheit, die Answin noch nie gespürt hatte. Flink huschten ihre Hände übereinander, beasteten seine bebende Härte und verteilten die aus der Spitze quellende Feuchtigkeit darauf. Answin wand sich keuchend unter ihrem Griff. Tastend arbeiteten sie sich beständig tiefer vor, sanft als fasse sie nach hauchzartem Kristall, bis die flauschigen Lemurenhoden unter ihrem Griff pulsierten.

Answin krallte sich fester in an die Rahmen der Werbeflächen. Darauf tanzte ein süßer Stier an der Stange, reckte den Hintern heraus und frage: "Hats schon Pop gemacht?"

Doch dieser auf Verführung angelegte Anblick verblasste angesichts der warmen Nässe, die Answins Schaft berührte. Das Schwein blickte ihm direkt in die Augen, während ihre Zunge sich von unten an die Männlichkeit des Lemuren schmiegte.

Stöhnend warf Answin den Kopf in den Nacken. Kein Wunder, dass alle nur ihr Kabine belagert hatten, dagegen kam er im Leben nicht an. Die Wärme wurde zur Hitze, die Feuchte zur Nässe und das lecken zum unwiderstehlichen Sog. Keuchend zwang Answin nach unten zu sehen, wie sein Schaft in der Schnauze des Schweines verschwand. Doch alles was er sah, alles was er sehen konnte, waren die schelmisch glitzernden Augen. Sie hatte den Blick nicht abgewandt, nicht für eine Sekunde. Aus ihren Bewegungen sprach das Geschick unverschämter Übung, doch mehr noch, eine brünstige, urtümlich Gier, die Answin mit sich riss.

"Vorsicht", wollte er keuchen "Ich hab den ganzen Abend nicht..."

Doch noch bevor auch nur ein Röcheln seine Schnauze verließ, zog sein Unterleib sich zusammen, krachte ein Gewitter in seinem Kopf und sein Samen schoss nach draußen. Schreiend zwang er sich die Augen zu öffnen, und tränenverschleiert sah er mit an, wie seine weiße Saat über die Schweineschnauze quoll. Ihre unfassbar blauen Augen zwinkerten ihm zu, sie lehnte sich zurück, und in hohem Bogen fiel der nächste Schub Lemurensamen auf ihre Schnauze nieder. Röhrend bäumte Answin sich auf, uralte Instinkt stieß ihm die Hüften nach vorn, und klatschend traf der Rest seiner Ladung auf feuchte, glatte Haut.

Nach Atem ringend klammerte der Lemur sich an das Gerüst der Haltestelle. Die Leichtigkeit, als würde sein gesamter Körper mit der nächsten Brise davon getragen, wich dem vertrauten Prickeln in allen Gliedern und unsagbar tiefster Zufriedenheit.

Langsam klärte sich sein Blick. Vor ihm lag die Schweinefrau. Ihr Mantel hing weit offen, ihr nackter Körper glänzte darin wie eine köstliche Frucht inmitten frisch geöffneter Blütenblätter. Auf ihren schwer hängenden Brüsten klebten die Früchte vieler Männer in vertrocknenden Strähnen. Der Samen war nach unten gelaufen, Bauch bis in die Mitte des rundlichen Bauches. Dort sammelte sich noch jetzt eine schleimiger Tümpel, der ihren gesamten Nabel ausfüllte. Südlich ihres Halsbandes fand sich nur noch ein Kleidungsstück, die schwarzen Hotpants, die ihren breiten Hintern viel zu eng umschlossen. Ihr rosiges Fleisch quoll geradezu aus den Rändern des schimmernden Kunststoffes, der auch von weißen Spuren überzogen war.

Answin schüttelte sich, wagte es aber noch nicht den Rahmen loszulassen.

"Du bist... unglaublich!", keuchte er. Das Lächeln kehrte auf die Schnauze des Schweines zurück und brachte ihre anmutigen Augen zum strahlen. Ihre langgezogenen Brüste lagen bebend auf der Wölbung ihres Bauches, und in dem Becken dass sie bildeten sammelte sich eine frische, weiße Lache. Ohne jede Eile zog das Schwein eine Hand quer durch den neu gebildeten Samensee, nur um dann genüsslich langsam einen Finger nach dem anderen in ihre Schnauze zu stecken. Sie mochte nicht sprechen dürfen, ihr vergnügtes Grunzen war alles was Answin hören musste.

Allmählich holte er auch seinen eigenen Atem wieder ein. Vorsichtig löste er eine Hand vom Rahmen und bewegte prüfend die klammen Finger. Er brachte es aber nicht fertig, den Blick von dem Schwein abzuwenden das seinen Samen schlürfte. Ihre rosige Haut wirkte so anders als all die verschiedenen Fellvariationen, die wenigen Haare darauf ähnelten eher wie ein schimmernder Heiligenschein als tatsächlichem Pelz. Zumindest dort, wo sie nicht von dicken Samenspritzern verklebt wurden.

Die heftigen Bewegungen hatten zudem einiges aus den Innentaschen ihres Mantels geschüttelt, dass ihr nun am Leib klebte. Taschentücher, Streichhölzer, Kondombriefchen und...

Answin beugte sich vor und griff nach ihrer Brust. Die Schweinefrau quiekte, machte jedoch keine Anstalten ihn zurück zu stoßen. Schwer und weich fiel die rosige Haut in die Hand des Lemuren. Es war, als zerfließe sie wie ein schöner Traum zwischen seinen Fingern. Selbst die wenigstens zehn verschiedenen Sorten Sperma auf ihrer Haut vermochten es nicht, ihren ureigensten Geruch zu überdecken. Ein erdiges, sinnliches Aroma, dass Answin tief in den Kopf stieg. Doch was er eigentlich suchte fischte er geschickt aus der Wölbung zwischen Busen und Bauch. Eine laminierte Karte mit einer Nummernfolge.

"Darf ich dir schreiben?"

Erschrocken blickten die schönen Augen des Schweins ihn an. Ihre Stirn lag in Falten, ihr Atem ging unruhig. Plötzlich schien alle Sicherheit von ihr gefallen. Sie wandte den Kopf zur Straße, setzte an etwas zu sagen, sank in sich zusammen und begann von vorn. Gehetzt schien sie nachzudenken, jedoch in mehrere Richtung zugleich zu überlegen und dazwischen festzusitzen.

In der Ferne ertönte das Dröhnen schwerer Räder, die über den Asphalt krochen.

"Ich will mich aber nicht zwischen dich und wer weiß wen drängen", sagte Answin mit betonter Ruhe um den Kloß in seinem Hals zu überdecken. Er bot ihr die Karte zwischen zwei Fingern an.

Die Lichter des Busses strichen über die gegenüberliegende Häuserfront. Das Schwein sprang auf, ihr Mantel flatterte. Laut klatschten ihre Brüste gegen ihre nassen Schwarten. Sie ergriff den Arm des Lemuren, und schloss ihre Hände fest um seine Finger. Mit flehendem Blick rang sie mit ihrem Schweigen, ihre Kehle zitterte.

Dann schloss sie den Mantel über ihrer Nacktheit, gerade als der Bus zum stehen kam. Answin schaffte es kaum noch, seine Hose nach oben zu ziehen.

Der Bus fuhr an ohne ihn zu beachten. Er glaubte noch, die Strähnen ihrer Punkfrisur in der Scheibe spiegeln zu sehen, dann waren sie auch schon hinter der nächsten Ecke verschwunden.

Ungläubig starrte er auf die Straße, spürte erst jetzt wieder, wie die klamme Kälte in sein verklebtes Fell kroch.

"Da, dein Zeug!", knurrte Grace als sie das zum Bündel geknotete Hemd vor dem Lemuren auf den Tresen knallte. Nun da nur noch eine Kabine besetzt war, zog die Bar längst nicht mehr soviel Laufkundschaft an.

Answin murmelte einen Dank und setzte sich auf den Barhocker. Sein buschiger Schwanz schlang sich eng um die Drehstange, nur um sich irgendwo festhalten zu können. Ein Wasserglas schlitterte über den Tresen und blieb direkt unter seiner Schnauze stehen.

"Blattschuss", lächelte die Rehfrau müde. "Na, was ist? Konntest du deine Miss Bacon nicht mehr erwischen?"

"Heißt sie so?"

"Quatsch! Die kommt alle paar Wochen mal und lutscht als gings um ihr Leben. Ständer, Ritzen, Ärsche, alles. Wenn du mit der was anfängst, stell lieber vorher klar dass deine Impfungen alle gut sind."

"Mach ich immer", sagte Answin geistesabwesend. Mit der was anfangen, soweit hatte er noch garnicht gedacht. Sein Kopf fühlte sich taumelig an, wie mit Wackelpeter gefüllt. Alles drehte sich darin, und in der Mitte leuchteten diese faszinierenden Augen.

So schlimm hatte es ihn zuletzt in der Schule erwischt. Er fasste nach seiner Stirn, und merke erst jetzt dass er noch immer seine Hand verkrampft geschlossen hielt. Mit ziehendem Schmerz öffnete er die Finger, und fand darin ein Stück laminierten Papiers. Auf der einen Seite mit Nummern darauf. Auf der anderen ein Name in Schönstschrift; Angelika.

"Ich mach dir sicher keine Vorschriften", sagte Grace und rieb sich die Augen. "Aber ich sag dir, was ich allen zu dem Thema sage. Spritz besser gründlich ab, bevor du sie anrufst!"

Answin studierte die Nummer während die Karte sich zwischen seinen Fingern drehte.

"Schon erledigt Grace, schon erledigt."