Drecksdruidin
Findet der Lehrling endlich eine passende Meisterin?
So, nachdem ich schon wieder länger nichts mehr gepostet habe (was ich vor Weihnachten hoffentlich noch ändern kann) und der Kommisionär sich auch nicht mehr meldet, stelle ich das hier jetzt einfach so rein. Das Ende hängt ziemlich in der Luft, aber fuckit, irgendwas will ich heute fertig kriegen, und wenns diese Serie ist, so sei es.
Wie immer ab 18, etwas auf der ekligeren Seite, blablablubb.
Viel Spaß für alle, die kein Problem damit haben.
Drecksdruidin
(Teil 7 der Lehrlingsqueste-Kommissionsreihe)
Der Pfad zog sich schon seit einigen Tagen dahin, ohne eine Siedlung zu kreuzen. Nicht das erste Mal fragte sich Richard, ob er überhaupt die richtige Richtung eingeschlagen hatte. Drei kleine Wäldchen hatte er auf diesem Weg bislang durchquert, keines davon länger als ein paar Stunden Marsch. Doch nunmehr fand er sich in einem Gehölz wieder, dass gar kein Ende zu nehmen schien.
Die Sonne war längst hinter den Baumwipfeln verschwunden, auch wenn nur kümmerliche Reste ihres Lichts überhaupt den Boden erreichten. Richard spürte schon die Kälte durch das Unterholz kriechen und der Geruch von Nebel mischte sich in die Luft. Seit einiger Zeit hielt er nun schon nach einem Ort für ein Nachtlager Ausschau. Erst als die ersten Sterne am Himmel auftauchten wurde er fündig.
Oder auch nur kompromissbereiter. Eine breite Lücke zwischen zwei hoch aufragenden Wurzeln würde ihn vor Zugluft schützen, das angesammelte Laub darunter zumindest ein wenig vom Boden fern halten. In einem eingestürzten Kanninchenbau entzündete er ein Feuer, dass versteckt genug lag um nicht gleich ausgeblasen zu werden. Zuletzt löste er die aufgerollte Decke von seiner Tasche, bereitete sich ein halbwegs brauchbares Lager und wickelte sich ein. Er war sogar zu müde um sich noch lange Sorgen zu machen, im Nu hatte ihn der Schlaf übermannt.
Das Erwachen erfolgte unter weniger ruhigen Bedingungen.
Richard spürte die Berührung, noch bevor ihm klar wurde wo er war. Unsanft wurde er geschüttelt, etwas zerrte an ihm. Erst an seiner Decke, dann an seiner Hose. Ein Stoß heißer, feuchter Luft berührte seinen Bauch als dieselbe ein Stück nach unten gezerrt wurde.
"Heyeyey!", brachte er nuschelnd heraus. Er streckte einen Arm in die Luft und schnippte verbissen mit den Fingern. Trotz des Schlaftaumels gelang es ihm, eine kleine Flamme hervor zu rufen. Das winzige Licht vertrieb die Dunkelheit und erleuchtete einen massigen Schädel, der über seiner Leiste hing. Braunes Fell, glänzende Augen, wuchtig aufgeworfene Nasenform und bebende Nüstern. Richard brauchte einen langen Moment sich weit genug zu sammeln, um die Elchkuh als solche zu erkennen. Zeit genug für diese, sich ungeniert über den Zauberer zu beugen, dessen Hose mit ihren breiten Lippen herab zu ziehen. Ein Funkeln geisterte durch ihre dunklen Augen, und mit einem gierigen Schlürfen saugte sie des Zauberlehrlings Schaft in ihr Maul.
Fast hätte Richard die Flamme fallen lassen. Der jähe Schock ließ ihn röcheln, die nasse Hitze die plötzlich seinen Schaft umschloss grunzend aufstöhnen. All das vermischte sich in seinem Rachen zu einem undefinierbaren Laut.
Die Elchkuh blickte kurz auf, fast glaubte der Lehrling etwas belustigtes in ihrem Blick zu sehen, dann tauchte ihr Kopf erneut ab. Ihre Schnauze bewegte sich, und Richard schnappte nach Luft. Reihen glatter Zähne strichen längs über sein prall geschwollenes Fleisch, behutsam, geradezu zärtlich darauf bedacht ihn nicht zu verletzen. Im kraftvollen Takt dazu bewegte sich die Zunge abwechselnd unter wie über die Krone. Heißer Atem brandete aus den Nüstern und stieg wie Nebel in die kühle Luft. Die Elchkuh saugte noch stärker, ihre Lippen schlossen sich auf um Richards Hoden.
Der Zauberlehrling blökte laut, die Flamme fiel aus seinen Händen und verlosch. Ihr schattiger Flimmerschein machte dem taufeuchten Glanz eines neuen Morgens Platz. Der Himmel färbte sich rosa über den Baumwipfeln, und tauchte den massigen Schädel der saugenden Elchkuh in weiches Licht. Richard griff nach ihrer Schnauze, streichelte die nach innen gewölbten Wangen des kraftvollen Tieres. Ihre raue Zunge umschlang sein Glied, zog daran während gleichzeitig ihre Lippen die menschlichen Hoden zum Hüpfen brachten. Die Elchkuh hob erneut den Blick, im frischen Morgenlicht konnte Richard sie nun deutlicher sehen. Täuschte er sich, oder blinzelte sie ihm zu?
Mit einem Schlürfen so laut, dass die Vögel aus den nahen Bäumen stoben, entließ die Elchkuh den Zauberlehrling. Auf ihrer langen Schnauze zeigte sich etwas, was sich nur als Amüsement beschreiben ließ. Ihre Zunge leckte über ihre weichen Lippen während sie auf tänzelnden Hufen begann sich umzudrehen. Bei einem Vierbeiner dieser Größe kostete dies einiges an Zeit und Organisation, alle Beine im richtigen Takt zu bewegen. Doch sie schaffte es schneller als Richard lieb war, und schon richtete sie ihre massive Kehrseite auf Richard, und ihr kurzes Schwänzchen ragte hoch in die Luft. Rumpelnd erschütterte ein brünstiger Laut die morgendliche Lichtung, und die Elchkuh stellte ihre Hinterbeine weiter auseinander. Zwischen ihren Läufen öffnete sich ein rosiges Tor, als prall geschwollene Lippen sich schmatzend öffneten, und dicke Tropfen zähen Schleims aus ihrem Inneren quollen. Die Elchkuh legte den Kopf zu Seite und blickte Richard sehnsüchtig an. Ihre Hüften schwangen lockend auf und nieder.
Richard fühlte die Hitze des großen Körpers, im starken Kontrast zur Kühle des Morgens. Zwischen seinen Schläfen pulsierte das Blut. Er fühlte das Verlangen des Tieres, streckte seine Hände aus ohne zu Denken, seine Finger gruben sich tief in das strähnige Fell der Elchkuh. Der Zauberlehrling wusste kaum ob er noch träumte, doch seinem Körper war dies mehr und mehr egal.
Ein Hauch kühler Luft fuhr zwischen die bebenden Leiber, und Richards harter Schaft erzitterte. Wärme, glitschige, weibliche Wärme lockte ihn, und er würde sie nicht warten lassen. Er setzte die purpurn hart geschwollene Spitze seines Schaftes an die rosigen Lippen, schmierige Säfte bedeckten ihn im Handumdrehen. Wohliges Grunzen ging von der Elchkuh aus, tief genug alle Blätter im Umkreis zu erschüttern. Zirpend stoben die Vögel aus den Büschen. Richard genoss die heiße Berührung in vollen Zügen, spannte die Hüften an und wollte zustoßen; da donnerte ein furchtbares Röhren über die Lichtung.
Zauberlehrling wie Elchkuh rissen zugleich ihre Köpfe herum.
In einer großen Lücke zwischen zwei großen Erlen stand ein Elchbulle. Seine Geweihschaufeln ragten in die Luft als wolle er den Himmel selbst damit stützen. Tief schlug er seine Hufe in den Boden und warf die Erde auf. Aus seinen Nüstern stieg dampfend die Wut.
Richard stand wie vom Donner gerührt. Die Elchkuh riss mühelos von seinen Fingern los, vollführte einen Satz und trabte auf den Bullen zu. Es hatte etwas geradezu verlegenes an sich, selbst wenn ihr noch der Schleim von den Beinen tropfte. Gurrend kam sie neben dem Bullen zum stehen, neigte den Kopf und begann an seinem Nacken zu knabbern. Doch der Bulle schien sie nicht einmal zu bemerken. Seine Augen, zu winzigen, zornerfüllten Punkten verzerrt, richteten sich einzig und allein auf Richard.
Dem Zauberlehrling blieb kaum noch die Zeit sich die Hose hoch zu ziehen, da senkte der riesige Bulle den Schädel und stieß ein donnerndes Brüllen aus. Die mächtigen Hufe gruben tief in die Erde, Dreckklumpen spritzen auf. Röhrend vor Wut preschte er los.
Richard blieb gerade noch der Augenblick um zur Seite zu hechten, da krachte der Schädel des Elchs gegen das Holz. Doch wenn Richard gehofft hatte es würde den Bullen aufhalten, nichts dergleichen war der Fall. Der Zauberlehrling kam kaum wieder auf die Füße, einen Augenblick der Besinnung der ihn fast den Kopf kostete. Das Elchgeweih schlug in das Holz des Baumes, Splitter prasselten ringsum nieder.
Richard lief, ohne Richtung, ohne zu überlegen, nur fort. Seine Tasche schlug ihm in den Rücken, er stolperte und fing sich knapp vor dem Fall und rannte weiter. Der Boden zitterte unter seinen Stiefeln. Der Elchbulle stürmte ihm nach, röhrte im unbändigen Zorn eines gehörnten Ehemanns. Richard sprang hinter den nächsten Baum, der Boden verschwand unter seinen Füßen.
Ein winziger Abhang, kaum einen Schritt hoch, doch gut verborgen unter einer Schicht aus Efeu und Unterholz. Schlitternd kam Richard unten an, die Tasche fiel auf ihn und er rappelte sich auf. Der Schmerz trat kaum hinter der nackten Panik hervor. Es blieb ihn auch keine Zeit dafür, denn hinter ihm brach das Gestrüpp auseinander. Röhrend platzte der Elchbulle daraus hervor, die Geweihschaufeln voller zerfetztem Dickicht. Die winzigen, zornentbrannten Augen fixierten den Zauberlehrling. Richard wollte laufen, doch sein Stiefel hing tief im Morast. Er zog, die schlammige Erde hielt ihn nur fester und der Elchbulle kam näher.
Da durchbrach ein zweites, dröhnendes Brüllen die Luft. Richards Panik konnte nicht mehr wachsen, doch sie verlagerte sich spürbar. Eisige Kälte stach jäh zwischen seine Schultern. Zitternd drehte der Zauberlehrling sich um. Hinter ihm, im halb zugewachsenen Eingang einer Höhle, erhob sich ein riesenhafter, hellbrauner Bär.
Der Elchbulle hielt ein, mit solcher Wucht dass seine Hufe Schlamm in alle Richtungen spritzten. Kaum eine Armlänge von Richard entfernt kam er zum stehen, nah genug um dem Zauberlehrling den stinkenden Atem auf seinen Wangen brennen fühlte. Doch der Blick des Elchs ging weit an ihm vorbei. Schnaubend riss der riesige Wiederkäuer die Beine an, strauchelte und stolperte halb. Der Bär stellte sich auf die Hinterbeine und brüllte dass die Erde wackelte.
Richard wollte laufen, flüchten und sich verbergen. Doch seine Stiefel hingen noch immer im Morast. Etwas, tief in seinem Verstand begraben, schrie, er sollte stillstehen, sich nur nicht wie Beute gebärden. Der weit größere Teil seiner Selbst aber war zu verängstigt um noch zu schreien.
Der Elchbulle nahm vollends Reißaus, und Richard blieb allein zurück. Er spürte wie der Bär sich näherte, fühlte die Hitze, roch den beißenden Raubtiergestank. Eine Bewegung seiner Augen, mehr hätte es nicht gebraucht um das monströse Tier zu sehen, doch Richard konnte, wollte sich selbst nicht dazu bewegen.
Heißes Schnauben traf auf seinen Nacken. Er presste die Lider aufeinander, weigerte sich mit aller Macht das nahe Ende zu sehen. Nass und kalt berührte die schnüffelnde Nase seine Haut. Richard bemühte sich, nicht zu zittern; versuchte mit aller Macht einen Rest von Würde zu bewahren, als der Bär ihn am Kragen packte und ihn mit zerrte. Nun endlich lösten sich auch seine Stiefel aus dem Morast, und kratzten tiefe Rillen in den schlammigen Boden.
Prustend klatschte Richard auf dem klammen Boden der Höhle nieder. Röchelnd drehte er sich herum, rollte über eingetrocknetes Moos und ausgedörrte Kräuterbüschel. Es klirrte als er über seine Tasche rollte, halb liegend, halb strauchelnd kam er zur Ruhe und blickte auf. Über ihm stand hoch aufgerichtet der Bär. Oder, wie sich auf den zweiten Blick erst zeigte, die Bärin. Am unteren Drittel ihres Rumpfes wackelten Zitzen prominent unter dem weichen Bauchfell, und etwas weiter darunter verströmten dick geschwollene, dunkle Lippen einen durchdringenden Geruch. Die Bärin fiel auf alle Viere nieder, instinktiv hob Richard den Arm um sich zu schützen. Doch die feuchte Schnauze schnappte nicht nach ihm, statt dessen schnüffelte sie neugierig an seinem Hemd.
„Was an dir?“
Die Stimme kam so unerwartet, dass es Richard kaum gelang sie als solche zu begreifen. Erst als die Bärin ihre gebrummte Frage wiederholte, verstand er was sie meinte.
„Nichts!“, erwiderte er hastig. „An mir ist gar nichts dran, siehst du?“ Er hob die Arme und schloss eine Hand um das Gelenk der anderen. „Hier, siehst du? Nur Haut und Knochen.“
Ein seltsames, grummelndes Lachen schallte durch die Höhle.
„Njet“, gab die Bärin von sich. „Was du hast an dir?“
Ihre Schnauze kam näher, beschnüffelte Richards Brust, seine Achseln, seine Rippen, um dann rasch tiefer zu sinken. Der Zauberlehrling gab einen fiependen Laut von sich, als die nasse Schnauze ihm unter den Hosensaum fuhr.
„Was du hast an dir, dass Weib von Elch dich wollte?“
Zielstrebig rutschte die nasse Bärennase unter Richards Hemdsaum. Der feuchte Atem blies den rauen Leinenstoff auf. Instinktiv erstarrte der Zauberlehrling, als er die Nähe der scharfen Zähne spürte. Eng an den weich gepolsterten Boden gepresst blieb er reglos liegen, während der mächtige Kopf weiter und weiter nach Süden wanderte. Laut schnappte er nach Luft, als die Bärin nach seiner Hose biss, und ihm die Beinkleider nach unten zog.
„Ah!“, brummte die Bärin mit einer Wucht, unter der die Höhle erzitterte. „Das sie wollte!“ Blitzartig schnellte ihre Zunge hervor, berührte das Fleisch des Zauberlehrlings. Heiß und klebrig wickelte sie sich um Richards Schaft, zog ihn herab und verschlang ihn. Richard bäumte sich auf, fürchtete maßlosen Schmerz doch was ihn ereilte traf ihn wohl noch stärker. Die Bärin lutschte, ihre spitzen Reißzähne strichen über Richards Haut, während ihr Schlund sich straff um seinen Harten legte und ihr Rachen sich eng und enger um ihn schloss. Es blieb dem Zauberer kaum Zeit zum Genuss, mit einem geradezu perversen Schlürfen entließ die Bärin ihn. Grollend erhob sie sich auf die Hinterbeine und schleckte sich die Schnauze.
„Dann ich auch will!“
Wie ein wendendes Schiff kehrte sie ihren massigen Körper um, dann fiel sie zurück auf die Vordertatzen. Ihre ausladende Kehrseite war damit auf Richard gerichtet. Ruckend stellte sie die Hinterbeine weiter auseinander, drückte den Rücken durch und knurrte erregt. Richard blinzelte verwirrt. Es mochte kaum Zeit vergangen sein, doch fühlte er sich wie durch die Mangel gedreht. Von der Elchkuh über den Bullen bis hierher. Er wusste kaum noch, wie ihm geschah. Was seinen Leib nicht so sehr interessierte, für diesen Teil seiner Selbst war die Aufgabenstellung einfach. Ein hartgesaugter Muskel, und eine dampfend hitzige Pforte.
„Ähh“, brachte er dennoch heraus. „Liebe... Frau, ich will mich nicht aufdrängen, von daher...“
Die Bärin tat einen Schritt zurück und ihr Hintern stieß Richard in die Brust. Sie reckte den Kopf zur Seite, so dass sie nach hinten schauen konnte.
„Du in mich, so oder so!“, sagte sie und entblößte ihre Fänge.
Dagegen ließ sich nicht argumentieren. Schnell, ehe sein Körper noch auf die Idee kam der Furcht statt zu geben, packte Richard die ausladenden Backen des ihm präsentierten Bärenarsches. Er zog das Fell auseinander, und mit einem gierigen Schmatzen öffneten sich dunkle, prall geschwollene Lippen, aus denen dicke Tropfen quollen. Es stank wie ein vermodertes Freudenhaus, doch der Geruch fuhr dem Zauberlehrling nur noch in die Lenden. Er zog sich nach vorne und glitt in die Bärin.
Ihr Brüllen ließ die Wände wackeln. Wie ein Geschoss warf die Bärin sich nach hinten, presste den Zauberlehrling gegen die Wand und sich selbst zum guten Teil auf ihn.
Richard fand wenig Platz für irgendwelche Kunstfertigkeiten. Alles was ihm noch blieb war sich zu bewegen. Schmatzend trafen die Körper von Mensch und Bärin aufeinander. Ihr schleimiger Schoß nahm den Schaft des Zauberers gefangen wie ein enger Handschuh aus feinster, nasser Seide.
„Gib mir!“, grunzte die Bärin „Gib mir wie Elch!“
Richard versuchte seine Kraft zu schonen. Krampfhaft klammerte er sich an den Hintern der Bärin. Er durfte nicht daran denken, was sie mit ihm anstellte wenn es ihr missfiel. So ausdauernd wie möglich bewegte er sich,suchte nach dem einen Punkt, der sich der Legende nach im Innern der Weiber fand. Stattdessen kniff er die Augen zusammen, versuchte sich der eigenen Lust zu erwehren und bestieg die Bärin mit allem was er hatte.
Bis diese schließlich mit einem gurgelnden Brüllen zusammenbrach. Sie fiel nach vorne, gab den Zauberlehrling frei und dieser rutschte von der Felsenwand herunter. Vor seinen Augen öffneten und schlossen sich die dunklen Bärenlippen, zwischen denen nunmehr nicht nur feuchte Hitze hervortrat, sondern auch ein Rinnsal weißen Menschensamens. Richard sackte der Kopf herab. Tief sog er die Luft ein, sie stank nach heißem Fell und Bärenliebe.
Was immer auch an diesem Wald war, dass die Tiere so in den Wahnwitz trieb, er musste es schaffen hinaus zu kommen, ehe es auch ihn...
Seine Gedanken wurden unterbrochen, als der Kopf der Bärin wieder vor seinem Gesicht auftauchte.
„Das ich Elch nicht gönne“, gurrte sie vergnügt. Ihr schwerer Schädel sakte auf den Bauch des Zauberlehrlings nieder, und ihre lange Zunge leckte gemächlich nach seinen Nippeln. "Du bleiben! Bleiben und nachlegen!"
Der Klang ihrer Stimme ließ Widerspruch erst gar nicht aufkeimen.
Trocken schluckte der Zauberer.
Richard erwachte, und fühlte sich wie gerädert. Auf Steinen zu schlafen konnte nicht bequem sein, aber nach dem was die Bärin ihm abverlangt hatte, waren sie ihm wie ein Federbett erschienen. Dies rächte sich nun.
Starr und steif kämpfte der Zauberer sich in die Höhe. Mühsam bewegte er jedes Gelenk seines Körpers, viele davon richteten sich erst mit einem schmerzhaften Schnappen wieder neu aus. In seinem Schädel dröhnte es, seine Kehle brannte wie Schmiedefeuer, und als er sich vollends aufrichtete explodierten seine Nieren in einer Kaskade aus Schmerz.
Röchelnd stolperte er vorwärts, taste mit beiden Händen an der klammen Höhlenwand entlang auf ein fernes Licht zu. Er brauchte eine gefühlte Ewigkeit um das Ende der Höhle zu erreichen, und als die Felswand unter seinen Fingern lehmiger Erde wich strauchelte er nach vorn und konnte sich gerade noch an einem nahen Baum festhalten. Das gleißende Tageslicht stach blendend in seine müden Augen, doch weckte es zugleich verschüttet geglaubte Lebensgeister in dem jungen Zauberer.
Richard schüttelte den Kopf, und musste warten bis sein Gehirn aufhörte sich darin zu drehen. Dröhnend sangen die Vögel in den Baumwipfeln und als er den Baum losließ und zum nächsten taumelte kam noch Gezirpe aus dem nahen Gebüsch hin zu. Unter all dem Lärm hätte er fast das Rauschen überhört, dass in der Nähe der Höhle erklang, und wäre beinahe in den dazu gehörigen Bach gefallen. Gerade noch rechtzeitig entdeckte er das Wasser, fiel auf die Knie nieder und kroch an das Ufer. Mit lautem Platschen stecke er den Kopf in die Gischt und trank und trank und trank.
Erst als der Mangel an Luft sich nicht länger leugnen ließ riss er keuchend den Schädel aus dem Wasser und schnaufte wie ein gemartertes Rennross. Hinter ihm verstummten die Vögel und stoben in alle Richtungen aus den den Büschen davon. Mühsam wandte er den Kopf, langsamer als zuvor, und sah den massigen Leib der Bärin die gemächlich aus der Höhle trabte.
Sie riss weit die Schnauze auf, gähne herzhaft und schüttelte sich. Doch etwas daran schien nicht richtig. Richard kniff die Augen zusammen und versuchte sich klar zu werden, was. Das Fell der Bärin bewegte sich... falsch. Wie die Schale eines überreifen Apfels schien es über das Fleisch darunter hinweg zu rutschen, weiter als die gesund sein konnte. Damit nicht genug, auch ihre Schnauze schien sich zu verformen. Ihre Ohren verrutschten, ihre Kiefer zu schrumpfen. Als wären ihren Gebeine zu Lehm geworden. Sie warf sich auf den Rücken und rieb sich über den Boden. Dabei lösten sich größere und größere Stücke ihres Pelzes, verloren ihre braune Farbe und wurden zu einem Gewirr vertrockneter Ranken und Blätter. Als sie die Rolle vollendete war von dem dicken Bärenpelz nichts übrig geblieben, und aus dem dichten Geflecht stieg eine sehnige, nackte Frau empor.
Richard blinzelte angestrengt, es war nicht höflich zu starren aber die Frau machte nicht den Eindruck sich darum zu kümmern. Ohne sich auch nur im Geringsten zu bedecken streckte sie sich, reckte die Arme zum Himmel und gähnte weiter. Ihre scharf geschnittenen Züge unterstrichen ihre spitz zulaufende Nase. Sie schüttelte ihre blonde, von Dreck und Zweigen verfilzte Mähne kratzte sich die haarigen Achseln. Mit schmatzenden Mundbewegungen ging sie auf einen der nahen Bäume zu und lehnte sich dagegen. Dabei öffnete sie die Schenkel, offenbarte damit ihren dichten, dunkelblonden Schamespelz, der sich von ihren Knien bis an ihren Nabel zog. Sie gab ein erleichtertes Grunzen von sich und pisste gegen die Rinde. Langsam ließ sie den Kopf sinken, schob die buschigen Brauen zusammen und fasste Richard misstrauisch in ihren Blick.
„Als Bärin, du gefielst mir besser“, murmelte sie.
Richard hatte Schwierigkeiten ihre Worte zu deuten, ihr schwerer Akzent färbte ihre Worte dunkel.
„Du Zauberer?“
„Ja“, nickte Richard. „Also bald. Sobald ich die Prüfungen der Akademie...“
„Ganz gewiss“, unterbrach ihn die nackte Frau und furzte laut. Richard rümpfte die Nase, hielt sich jedoch mit einem Kommentar zurück.
„Und du bist... was? Ein Formwandler?“
„Tochter von Wald“, raunte die Nackte „Meisterin manchmal sagte Druide.“
„Druide, Druide“, sinnierte Richard mit aller Kraft, die er noch in seinem Hirn vorfand. „Gelesen habe ich von euch. Ihr huldigt dem Wald, nicht wahr? Betet die Bäume an?“ Unwillkürlich blickte er auf das stinkende Rinnsal dass zwischen ihren Schenkeln entsprang. „Du hast wohl eine merkwürdige Art, das zu zeigen.“
„Teil von Wald bin ich, und Wald ist Teil von mir.“
„Daher die Verwandlung? Dergleichen habe ich noch nie gesehen.“
Die Nackte schnaubte verächtlich.
„Dann du schlechter Zauberer.“
„Also...“ Richard kämpfte sich hoch, doch er fiel nach hinten. Hastig und mit zusammengebissenen Zähnen lehnte er sich gegen einen großen Stein und versuchte seine schmerzenden Lenden zu entlasten. „...also das würde ich nicht sagen. Aber alle meine Lehrmeister haben uns immer davor gewarnt, am eigenen Leib herum zu zaubern. Uns wurden von mehr als genügend Zauberern berichtet, die sich in Tiergestalt begaben und niemals wieder herausfanden. Die Einfachheit eines Tierverstandes konnte sich nicht mehr des korrekten Zaubers entsinnen. Sie gingen in der einfacheren Gestalt verloren.“
Gehässig lachend warf die Nackte ihren Kopf nach hinten.
„Dann ihr wirklich schlechte Zauberer!“
Ohne sich in irgendeiner Form zu bedecken trat sie von dem nassen Baum zurück und bückte sich nach dem Gewebe aus Wurzelranken. Dabei reckte sie ihren knochigen Hintern schamlos in Richtung des Zauberlehrlings.
„Na, hör mal!“, entgegnete Richard. Mit einer wedelnden Geste beschwor er eine tanzende Flamme in der Mitte seiner Handfläche.
Die Nackte riss die Augen auf. Kreischend verzog sie das Gesicht und stürzte auf den Zauberer zu. In einer einzigen grazilen Bewegung packte sie eine Hand voll Staub vom Boden und schleuderte den trockenen Dreck auf das Feuer. Der Großteil der Erde landete auf Richard, das Feuer verlosch und er prallte verschreckt zurück.
„Was sollte das, du Verrückte? Bist du solch eine Wilde, die noch kein Feuer kennt?“
Die Druidin schnaubte ihn an. Um sie wehte ein Geruch von Schweiß, Blut und ungewaschener Hure. „Du solch ein Zauberer, der gleich Wald in Brand steckt? Kein Regen, seit Woche. Du kein Feuer mehr machst!“
Richard erkannte seinen Fehler, bemühte sich jedoch sich nichts davon anmerken zu lassen.
„Schon gut“, wehrte er ab. „Ich bin eben fremd hier.
„Tölpel du sein!“, erwiderte die Nackte und wandte sich ab.
„Warte!“ Richard kämpfte sich auf die Beine. „Warte, was verlangst du für diesen Zauber?“
Die Druidin blieb stehen. Der Ausdruck mit dem sie den Zauberlehrling bedachte, drückte überdeutlich eine Frage aus: Wie bist du noch am Leben?
„Was ich für Zauber verlange?“
„Ja“, nickte Richard. „Du hast es selbst gesagt, ich kenne derartiges nicht. Nun, ich bin ein Lehrling. Das heißt, ich bin auf der Suche nach Dingen, die ich lernen kann. Was verlangst du dafür, mir die Verwandlung bei zu bringen?“
Keckernd lachte die Druidin in sich hinein, so heftig dass ihre spitz aufragenden Brüste auf und nieder hüpften.
„Du mir etwas geben!“ Im Klang ihrer Worte wurde es zum absurdesten Vorschlag der Welt. Kopfschüttelnd wandte sie sich ab.
„Warte!“, rief Richard „Ich habe Geld, also...“
Ihr Lachen wurde noch dröhnender, sie schulterte das Wurzelgeflecht und ging davon. Richard raffte seine Tasche und eilte ihr nach.
„Moment, so warte doch! Ich...“ Er suchte verzweifelt nach einem anderen Angebot. Als ihm keines einfallen wollte, rief er: „Ich werde es trotzdem versuchen! So einfach wirst du mich nicht los! Hörst du? Ich heiße Richard, ich bin ein Zauberlehrling, und was ich lernen will, das werde ich lernen! Hörst du?“
„Höre ich“, keckerte die Druidin „Bin ich Priska, und bin ich gespannt das zu sehen.“
Richard mühte sich ab, mit ihr Schritt zu halten. Der Zauberlehrling folgte der Druidin, die sich keine Mühe gab sich zu verbergen. Scheinbar ziellos durchwanderte sie den Wald, wobei sie mehr als einmal ihren eigenen Pfad wieder kreuzte. Gegen Abend erreichte sie eine kleine Senke, so tief in einen Erdwall gegraben, dass sie von außen kaum einsehbar war. An deren Boden befanden sich einige ausgedörrte Büsche, die sich um eine steinerne Feuerstelle gruppierten. Darüber stand ein vielfach geflickter Kupferkessel, in dem Reste einer zähen Suppe hingen.
„Dann darfst du also mit Feuer spielen?“
Als hätte sie seine Worte nicht einmal gehört, warf die Druidin ihre Rankendecke zwischen die Büsche legte sich darauf ohne die Beine zu schließen.
Richard blickte demonstrativ zum Kessel hinüber. „Dein Abendessen?“
Priska schnaubte geringschätzig.
„Siehst du zu, soviel zu wollen. Gast du aber bist nicht!“
Im Verlauf der nächsten Tage beobachtete Richard das Treiben der Druidin. Es hatte etwas Befremdliches an sich; wie oft hatte er sich als Halbstarker, und auch später noch, derartiges ausgemalt. Ein brünstiges blondes Weib, dass ohne Rücksicht auf Scham oder Gepflogenheiten ihr Tagwerk in völliger Nacktheit verrichtete.
Und dennoch, womöglich bedingt durch alles was Richard mit Gnollen, Greifen und noch mehr durchgemacht hatte, bewirkte es kaum noch den Nervenkitzel, den er sich erwartet hätte. Fast als hätte das Fehlen des üblichen Spieles den Reiz von der ganzen Sache genommen. Er ertappte sich dabei, wie er ihren sehnigen, schmutzverkrusteten Leib aus dem Gebüsch anstarrte, und sich nach einer Brise ihres Gestanks sehnte wenn sie sich in die Wälder schlug. Ihr salziger, vergorener Schweiß, der sich mit den sauren Frauensäften mischte die ihr zäh an den Schenkeln hingen.
Nicht dass er nicht versucht hätte, sich ihr zu nähern. Doch wann immer er auch nur das Wort an die Druidin richtete sah sie ihn an wie etwas, dass sie sich zwischen den Zehen hervor gepult hatte. Sie schien kaum zu begreifen, was Richard von ihr wollte, und wenn doch hatte sie nichts als überheblichen Spott für ihn übrig.
Die ganze Zeit über verschwand sie außerdem immer wieder im Wald, mit einem Geschick dass sie äußerst geschwind vor Richards Augen verbarg. So blieb ihm nur, sich auf die Lauer zu legen und zu protokollieren mit welchem Kraut sie zurückkehrte um den beständig brodelnden Kessel aufs Neue zu füllen. Sie kostete dabei kaum, fast schien es als braue sie ihre Suppe nach reiner Gewohnheit auf. Auch aß sie kaum davon.
Zweimal war sie mit Blut bedeckt von ihren Wanderungen zurückgekehrt, doch als Richard ihr zur Hilfe kommen wollte hatte sie ihn nur fort gestoßen. Beide Male war sie nicht verwundet gewesen, und woher das Blut stammte blieb ihr Geheimnis, wie so vieles andere.
Erst später fiel Richard auf, dass er sich nicht die Mühe gemacht hatte die Tage zu zählen. Wenn er jedoch den Maßstab anlegte, indem er selbst sich dem Geruch der Druidin anglich, dann war er eine lange Zeit an ihrer Seite geblieben. Ohne Recht darauf zu achten ließ er seine Körperpflege schleifen, und als seine Hose zu sehr knirschte um sich noch unauffällig zu tragen, verzichtete er auch auf sie. Mehr als einmal schreckte er hoch, meinte einen räudigen Wolf oder einen schlammverkrusteten Keiler in seiner Nähe zu riechen; ehe er bemerkte dass der Wind sich gedreht hatte und er sich selbst roch.
Dann jedoch kam der Abend, an dem sie etwas anderes bei sich trug. Richard konnte es erst nicht erkennen, was das weiße Gewöll sein konnte dass Priska in den Kessel warf. Es kochte und brodelte hoch, ohne dass sie mehr Feuerholz untergelegt hätte. Priska rührte und rührte bis die Blasen wieder abflauten. Ein seltsamer Ausdruck lag auf ihrem Antlitz, etwas wie eine Art von Sehnsucht, dennoch anders. Als die Flüssigkeit sich gelegt hatte kramte die Druidin aus einem Versteck unter einem ihrer Büsche ein Horn hervor. Gewunden wie das eines Widders, und mit sichtlicher Mühe ausgehöhlt, zeigte es deutliche Spuren des Alters. Die Druidin kippte den Kessel, und füllte die eingekochte Flüssigkeit in das Horn. Wenig später flossen erste, zähe Tropfen aus der Spitze wieder heraus.
Darauf schien sie nur gewartet zu haben. Mit schier unmenschlicher Grazie drehte Priska sich herum, führte die Spitze des Hornes zwischen ihre schmalen Hinterbacken und drückte zu. Ihr Gesicht verzerrte sich, erst zu einer schmerzerfüllten Fratze und dann, begleitet von einem durchdringenden Schmatzen, zu einer lusterfüllten Grimasse.
Kreischend bäumte sie sich auf, wimmerte schmerzerfüllte Lust dem nächtlichen Himmel entgegen, während ihr flacher Bauch unter den verfilzten Schamlocken pulsierte.
Von ihrem Nabel ausgehend breitete sich in Windeseile grauer Flaum über ihren Leib aus. Es umschlang sie wie wild gewordenes Moos, durchdrang ihre glitschigen Schenkel, ihre verkrusteten Achseln und das Gestrüpp ihres blonden Haars. Die Druidin stieß einen trötenden Schrei aus, während ihr Schädel schmäler und spitzer wurde, und ihre Beine sich dunkler färbten. In atemberaubender Schnelligkeit verbanden ihre Zehen sich mit ledrigen Schwimmhäuten, wurden ihre Füße flach und flacher während zugleich ihre Lippen verhärteten. Wenige Augenblicke später war daraus aus klappernder Schnabel geworden. Zugleich sprossen harte Kiele aus dem grauen Gewölle über dem Rest ihres Leibes, und überzogen sich rasch mit strahlend weißem Gefieder.
Ehe Richard sich versah, war aus der Druidin ein prachtvoller, weißer Schwan geworden.
Anmutig breitete sie die Flügel aus und stieß einen triumphierenden Schrei in den Nachthimmel. Mit sichtlichem Genuss streckte sie sich und vollführte einen langsamen Tanz in dem sie sich wieder und wieder hinter ihren Flügeln verbarg. Schließlich enthüllte sie sich wie eine öffnende Blume. Ihr langer Hals erwuchs galant daraus, und ihre schwarz umrandeten Vogelaugen richteten sich auf den Zauberlehrling.
„Nicht recht, aber besser“, trötete sie „So viel besser!“
Noch bevor Richard auch nur beginnen konnte ihre Worte zu verstehen, watschelte die Schwandruidin auf ihn zu und tauchte mit ihrem Kopf unter den Saum seines Hemdes.
„Besser“, zirpte sie „Besser!“
Ihr Schnabel berührte die menschliche Haut. Richard sog die Luft ein. Die spröde Härte berührte seinen Schaft, und im Nu schoss ihm das Blut in die Lenden.
„Und auch du, viel besser!“
Noch ehe Richard reagieren konnte, hatte die Schwanin seinen Schaft in ihrem Schnabel. Die harten Ränder berührten seinen Unterleib, die winzige Zunge klopfte von unten gegen den Schwengel des Zauberers. Und wie eine gefangene Maus in einer Otter, verschlang die Schwanin seinen Schaft.
Ungläubig starrte Richard nach unten. Es hatte etwas unwirkliches an sich, zu sehen wie ein prachtvoller Vogel so begehrlich seinen Harten verschlang. Der Schnabel öffnete sich weiter, er rutschte tiefer. Mittlerweile musste ein guter Teil seines Schaftes im Hals der Schwanin stecken. Nicht dass es sie zu stören schien, im Gegenteil. Galant wie es in der Natur der Vögel lag bewegte sich der lange Rachen auf und nieder, vor und zurück, stets in eine unvorhergesehene Richtung. Dabei wurde das warme Futteral beständig eng und enger und trieb Richard weiter der Verzückung entgegen.
Er kämpfte noch gegen den Impuls an, den schmalen Kopf zwischen seine Hände zu nehmen, als der Rachen der Druidin sich zusammenzog, und jeglichen Widerstand hinweg raffte.
Mit einem verschluckten Keuchen zuckte Richard zusammen, Sterne tanzten vor seinen Augen. Er fiel zurück gegen den nächsten Baum, und schoss seinen Samen direkt in den langen Schwanenhals.
„Mhmmm“, schmatzte Priska und klapperte mit dem Schnabel. Ihr langer, weißer Hals wand sich wie eine Schlange. Ganz, als wollte sie sicherstellen dass die menschliche Saat auch jeden Punkt erreichte. Wenn es für einen Vogel möglich war verzückt auszusehen, so zeigte Priska dies auf ihrem Schwanengesicht.
„So gut genug!“
Sie breitete die Flügel aus und mit wenigen, kraftvollen Schlägen hob sie sich in die Luft. Die weit ausladenden Schwanenschwingen fanden kaum Platz zwischen den eng stehenden Bäumen. Schräg schraubte sie sich nach oben, doch noch bevor sie die Grenzen der unteren Äste erreichte, geriet ihr Flug ins trudeln. Ihre Flügel verloren die Spannung, ihre dunklen Beine streckten sich, wurden schwerer und länger. Ein Schwall weißer Feder prasselte entlang ihrer Flugbahn auf den Boden. Trötend erklang ihr Schrei, ehe der Laut wieder menschlicher wurde, und die nicht länger schwanengestaltige Druidin klatschend in einer Grube feuchter Erde landete.
Richard kämpfte sich in die Höhe und stolperte auf die Druidin zu. Er kramte noch nach den einfachsten Worten, nur nach ihrem Überleben zu rufen; da furzte sie donnernd und ein stinkender Schwall grünlicher Suppe ergoss hinter ihr auf dem Waldboden.
Als Richard sie erreichte lag sie verdreht in der Kuhle. Der offensichtlich gebrochene Flügel zuckte mausernd, während sie mit aller Kraft ihren Bauch umklammerte. Er sank neben ihr nieder und betastete die fiebrig heiße Haut, von der sich noch letzte Federn lösten.
Ein Arm der Druidin lag verdreht auf ihrem Rücken, ihre Schulter bog sich auf eine Weise, die für gewöhnlich nicht möglich war. Die milchig weiße Haut unter dem Schlamm schwoll bereits an und verfärbte sich, während ihre Beine wieder in die menschliche Form glitten.
Richard handelte aus schierem Instinkt. Er wirkte einen einfachen Heilzauber, ließ einen guten Teil Zauberkraft in den zertrümmerten Körper fließen und rückte die Knochen die er sehen konnte wieder zurecht. Die Wechselwirkung des Zaubers brandete zwischen ihnen vor und zurück, ließ ihn ein Echo des Schmerzes fühlen, den Priska durchlitt. Und er erkannte, dass das Schlimmste nicht von körperlichen Wunden herrührte.
Die Heilwirkung war noch nicht ansatzweise beendet, als Priska keuchend aufsprang. Ohne Rücksicht auf die frisch gefügten Knochen riss sie ihre verwundete Schulter herum, presste den Arm an sich und fauchte mit zusammengebissenen Zähnen den Zauberlehrling an.
„Was du tust da?“, kreischte sie, vom Schmerz verzerrt „Kein Zauber mehr, kein Zauber mehr auf mir!“
Richard wich zurück, als hätte eine wilde Bestie ihn angefaucht.
„Ich will dir nichts Böses!“, beteuerte er hastig. „Du kennst mich doch nun. Ich bin doch lange in deiner Nähe. Himmel, ich rieche doch schon wie du.“
Schwer atmend klammerte sich Priska an ihren Arm. Krämpfe durchzuckten sie, so heftig dass ihr Bauch sich darunter zusammen zog. Stinkende, grüne Suppe lief über den Waldboden und versickerte zischend in der Erde. Auf den Pfützen sprossen ungesund aussehende Knospen. Die Druidin ließ den Kopf sinken. Ihr verfilztes Haar bedeckte ihr Gesicht.
„Hör zu“, begann Richard erneut. „Ich weiß nicht, was mit dir geschehen ist. Du wurdest ganz offensichtlich verändert, soviel konnte ich im Widerhall des Heilzaubers erkennen. Eine seltsame Umformung deines ureigensten morphogenen Schlüssels, würde ich vermuten. Weißt du, was das ist? Wohl nicht. Es ist ein Konzept meines Lehrers Methorax, eine Art Schriftrolle die im Kern jedes lebenden Wesens steckt. Im Gegensatz zu den toten Dingen wissen die Lebenden so, was sie zu sein haben. Um das zu ändern, muss man diesen Schlüssel verändern.“
Die Druidin hob den Kopf. Ihre schmutzumrandeten Augen brannten förmlich, Tränen gruben Kanäle in die Erde auf ihren zitternden Wangen.
„Sie das getan!“, brachte sie gepresst hervor. Mit einem Schrei, ein Viertel Schmerz, drei Viertel Zorn, streckte sie Arme und Beine von sich und deutete auf ihren nackten Leib. „Sie das getan, sie mich geändert!“
„Wer?“
„Alte Herrin“, Priska erbebte unter dem Klang ihrer eigenen Worte „Alte Druidin. Herrin Jungra, verdörrtes Weib. Kein eigenes Junges. Stahl mich. Machte mich Mensch. Zeigt mir sprechen, zeigt mir brauen. Schlägt, wenn ich nicht will.“
Die Druidin knickte zusammen, umklammerte wieder ihren Unterleib. Richard stürzte auf sie zu, fing sie bei den Schultern auf. Ihr stinkender Körper lehnte sich gegen seinen. Zitternd drehte Priska den Kopf, bis ihr nach Samen riechender Atem Richards Gesicht berührte.
„Ich nicht Mensch! Jetzt sie tot und ich noch hier!“, spuckte sie zwischen den zusammengebissenen Zähnen heraus. „Schreit jeder Tropfen Blut in mir, ich kein verfluchtes Mensch!“
Ihr Blick klärte sich, sie zappelte, versuchte sich loszureißen.
„Lass mich!“ Mit der gesunden Hand stieß sie Richard fort und blieb schwankend auf ihren vielfach aufgeschürften Beinen stehen. „Du mir zuwider!“
„Das merke ich“, entgegnete Richard. „Dennoch, wenn es so ist wie du sagst, kann ich dir womöglich etwas anbieten.“
Die feuchten Augen der Druidin verengten sich zu schmalen Schlitzen.
„Was du hast schon zu geben?“
„Ich kann etwas versuchen“, bot Richard mit ausgestreckten Armen an.
„Und Preis?“
Richard lächelte sie an.
Die nackte Druidin lag ausgestreckt auf einem Stuhl aus Steinen. In der Hitze des Sommertages mochte das kühle Moos darauf sich sogar angenehm anfühlen.
„Bitte leg die Beine auseinander“, sagte Richard während er in seiner Schale aus Rinde rührte „Am besten klemmst du sie hinter die äußeren Felsen.“
Priska grinste. „Du nur willst sehn mein Fotz!“
Dennoch folgte sie der Anweisung, ihre Arme umklammerten die Kopfsäule.
Richard konnte deutlich die Nervosität unter ihren spöttischen Worten hören.
„Zugegeben“, schmunzelte er ironisch. Schließlich hatte er in den zurückliegenden, es musste wohl mittlerweile Wochen sein, ausreichend Gelegenheit dazu gehabt. „Aber dieses Vergnügen ist nur ein kleiner Teil des Ganzen.“
Vorsichtig nahm das Rindenstück mit der glibbrigen Paste darin und trug es zu dem Felsenthron. Dort sank er auf die Knie, wie ein Anbetender vor einer Königin, so dass sein Gesicht direkt vor Priskas offenem Schoß lag. In solcher Nähe stieg ihr Gestank ihm unverdünnt in die Nase, und er war ihm als versengte es ihm die Nase. Das saure, erdige Brennen ihrer lang vergorenen Frauensäfte mischte sich mit uraltem Schweiß und den Resten der Verwandlungssuppe, die immer noch aus ihrem After sickerten. Was immer ihre Meisterin ihr eingetrichtert hatte, waschen war offensichtlich niemals dabei gewesen. Richard taumelte, er klammerte sich an das feuchte Moos bis sein Kopf sich wieder beruhigt hatte.
„Ich habe dir gesagt“, erklärte er langsam, mehr um sich selbst zu fassen „dass für solche Verwandlung eine Veränderung des morphogenen Schlüssels nötig ist.“
Er holte tief Luft, was noch mehr von Priskas beißendem Geruch mit sich brachte.
„Dergleichen wird mit Klammern aus Zauberkraft vollführt, tausend mal tausend und mehr. Aber um sie fest zu halten, während man selbes los lässt, braucht es einen festen Punkt. Einen Anker, der sie alle an ihrem Platz hält.“
Er tauchte seine Hände in die Rindenschale, die glitschige Mixtur legte sich schmierig über seine Finger.
„Nun lass mich versuchen, ihn zu finden.“
Mit diesen Worten streckte er die Arme aus, und seine Finger berührten Priskas Weiblichkeit. Die Druidin zog sich zusammen, presste die Lider nach unten und klammerte sich mit allen Gliedern an den steinernen Stuhl.
„Wenn du nur wärst hübscher!“, greinte sie, hielt sich jedoch an Ort und Stelle.
Richards Finger tauchten ein. Die äußeren Lippen, mitsamt alle Wolle die darüber lag, glitten widerspenstig auf und er drang weiter vor. Das rosige Fleisch der Druidin zitterte, ihr Unterleib bewegte sich, versuchte ihm auszuweichen, ihn nach draußen zu pressen. Richard wechselte die Hände, holte mit der jeweils freien neue Schmiere um den trockenen Weg zu ebnen. Alles an Priskas Leib machte ihm deutlich, dass er nicht erwünscht war, und er kämpfte gegen das Gefühl an; ihr wie ein Unhold Gewalt anzutun. Die zweiten Lippen leisteten noch mehr Widerstand. Es kostete all seine Fingerfertigkeit, nur um sie unten abzulenken und zugleich oben vorbei zu schlüpfen.
„Mach schon!“, wimmerte es von oben herab. Die Schenkel der Druidin zuckten, es war unverkennbar, dass sie ihn fort stoßen wollte.
Richard versuchte, nicht daran zu denken.
Da strich seine Fingerspitze über etwas Hartes, eingebettet in das bebende Fleisch. Es bewegte sich wie ein Stein, unter einer dünnen Schicht Haut verborgen. Kurz entschlossen packte er zu, dachte jedoch daran heilenden Zauber durch seine andere Hand zu schicken. Dann riss er den Arm nach draußen.
Priskas Schrei brachte seine Ohren zum klingeln. Die Schenkel der Druidin lösten sich von den Felsen, ihre Füße stießen den Zauberlehrling fort, der rücklings im Dreck landete. Die nackte Frau krümmte sich zusammen und hielt ihren Unterleib umklammert.
Richard rang nach Luft. Seine Brust pochte, doch er hob noch die Hand vor die Augen. Zwischen seinen Fingerspitzen lang das kleine Element, der Anker. Ein Stückchen grüner Speckstein, nicht größer als der Nagel eines kleinen Fingers, über und über mit winzigsten Runenzeichen bedeckt. In einem Aufwallen von Geistesgegenwart schlug er es in einen Fetzen Stoff und steckte es in seine Tasche.
Denn dann forderte das Kreischen vom Stuhle her seine gesamte Aufmerksamkeit.
Priska riss den Kopf nach oben. Sie fixierte Richard mit einem durchdringenden Blick. Doch besaß sie nicht länger menschliche Augen. Irisierend gelb und grün schimmerten ihre Regenbogenhäute, die jede Spur von weiß verdrängt hatten. In ihrer Mitte glitzerten winzige, dunkle Punkte und verfolgten den Zauberlehrling unablässig.
Auf Händen und Füßen zugleich kam sie näher, bewegte sich agiler und flinker mit jedem Schritt. Zugleich veränderten sich ihre Knochen, wurden ihre Beine kürzer, ihr Rücken geschmeidiger, ihre Hände dicker und weicher. Alles an ihr verzerrte sich, wie ein gebogener Ast der in seine natürliche Haltung zurückschnellte.
Als sie den noch am Boden liegenden Richard erreichte, breitete sich sandfarbenes Fell von ihrem Schoß ausgehend über ihren Leib aus. Die verfilzten Haarsträhnen fielen zu Boden, gleichsam dem Bärenfell und den Schwanenfedern zuvor. An ihre Stelle setzte sich eine struppig, kurze Mähne, aus der zwei rund geschwungene Ohren aufstiegen.
Ihre Pfoten stiegen auf Richards Brust, über seinem Gesicht tauchte ihre kurze Schnauze auf, deren schwarze Nase ihn beschnupperte. Dabei strichen ihre dornigen Barthaare über sein Kinn.
„Das richtig“, raunte sie, und ihre Stimme ließ den Boden erzittern. Sie leckte über das Gesicht des Zauberlehrlings. „Das so richtig!
Sie sprang von Richards Brust und drehte sich wie ein Kreisel. Ihre Kehrseite wurde nunmehr von einem langen Schwanz geziert, ihre Pfoten wirbelten die Erde auf. Sie rollte sich über den Boden und kam behände wieder hoch.
„Du bist ein Berglöwe“, sagte Richard, mehr aus Verlegenheit „Ein Puma.“
„Mir egal!“ Priska sprang in die Luft und landete elegant „Ich wieder ich. Ich fühle ich!“
Tänzelnd kam sie näher und steckte ihren Kopf zwischen Richards Beine. „Und du, belohnt wirst!“
Richard blieb keine Zeit für eine Erwiderung, da berührte die raue Katzenzunge seinen Schaft. Für einen Augenblick wollte er sich noch bemühen, es auf den prachtvollen Anblick von zuvor zu schieben, dann ließ er diese Sorgen ziehen, als sein Steifer in den Hals der Löwin glitt.
Ihre Zähne, scharf und riesig, strichen über seine Haut, doch auf eine seltsame Weise verspürte er nicht ansatzweise die Furcht, die sie ihm als Mensch eingeflößt hatte. Die Löwin lutschte an seinem Schwengel, mit allem Genuss eines freigelassenen Tieres. Ihr heißer Rachen hielt ihn umfangen, ihr Geifer floss ungehindert. Sie schmeckte und schmatzte wie eine Verhungernde. Bis sie gurgelnd den Kopf nach hinten riss.
„Jetzt, du wieder hübsch“, gurrte sie und Speichel lief ihr aus der Schnauze „Jetzt, ich dich will!“
Sie sprang von ihm herab, rollte durch über den Boden und kam mit hoch erhobenem Hintern und in die Luft gestrecktem Schwanz zur Ruhe.
Richard kam schwankend auf die Knie. „Was... was meinst du damit?“
„Als Mensch, du gräulich“, gurrte Puma-Priska „Jetzt, du begehrt!“
Dabei reckte sie ihre Hüften noch lockender in die Höhe. Im Licht das durch die Blätter fiel glänzten die dunklen Lippen zwischen ihren Schenkeln, feuchter als es die Mixtur je fertig gebracht hätte.
„Rasch!“, wimmerte sie.
Dem hatte Richard nichts hinzu zu fügen. Ohne das Ganze noch länger zu zerpflücken trat er auf Knien hinter die Löwin, setzte seine feucht geleckte Spitze an.
Miauend schob Priska ihren Leib nach hinten, und nahm ihn in einem Stoß in sich auf.
„So richtig“, zirpte sie „So richtig!“
Richard packte ihre Hüften, stieß in den heißen Katzenkörper. Zugleich legte sie sich zurück, vollführte einen Tanz zugleich mit ihrem Inneren wie Äußeren. Ihr kochend heißes Fleisch sog mit aller Gewalt an ihm, ihre Säfte spritzten auf. Ihr scharfer Raubtierduft überlagerte selbst den Gestank der noch an ihr haftete. Richard bewegte sich wie im Wahn, der enge Katzenleib hielt ihn umfangen, wollte ihn verlangte ihn.
Da traf ihn die Ohrfeige mit voller Wucht.
Taumelnd fiel Richard zurück, sah wie Priska sich auf die Seite wand, die Schenkel hob und ihren Schoß beleckte.
„Was, große, starke Männchen?“, fragte sie spöttisch „Du nicht kennen Spiel? Löwin will immer neu gefangen sein.“
Dabei schwang sie sich auf ihre Pfoten, stolzierte einige Schritte und reckte ihm erneut einladend den Hintern entgegen. Dergleichen hatte Richard bei Hofkatzen beobachtet. Die hitzige Katze ließ ihre Gallane der Reihe nach antreten, bis eine bunte Mixtur in ihrem untreuen Wanst heranwuchs. Strampelnd kam er hoch. Kroch auf Priska zu, packte sie fester und nahm sie erneut.
Raunend schlug Priska ihre Krallen in den Boden. Schwingend bewegte sie ihren Leib mit den Stößen des Zauberers. Ihr Schwanz tanzte über seine Brust, strich ihm lockend übers Kinn. Mit jedem Eintauchen in ihren siedenden Schoß stieß ihr heißer Atem neuen Staub vom Boden auf. Die raue Zunge hing ihr hechelnd aus dem Maul, die Augen verdrehten sich vor Genuss, jedes Mal wenn der Zauberer in sie fuhr. Sie bewegten sich wie im Einklang. Verzückt strich Richard durch das weiche, struppige Fell, da traf ihn der nächste Schlag.
Richard fiel auf den Rücken und spürte wie das Blut über seine Wange rann.
„Oh, zu fest?“, gurrte es von oben, und das Gewicht einer Löwin ließ sich auf seinem Bauch nieder. Richard stöhnte.
„Verzeih“, gurrte Priska, und ihre raue Zunge strich über sein Gesicht. Zugleich trat sie mit den Vorderpfoten auf seine Brust und stellte die Hinteren auf den Boden. Richard hatte keine Vorstellung, wie es ihr gelang, doch ihr Unterleib senkte sich in genau dem richtigen Winkel herab, dass sein Schaft wieder ihre Pforte fand. Schmatzend drang er in sie vor. Die Löwin erbebte, ihr Leib umschlang ihn mit neuer Kraft.
„Schön, so herum“, brachte sie zwischen den Stößen hervor. Ihre Hüften vollführten nun den Tanz, und Richard blieb nur sich beizeiten nach oben zu strecken um sie in ihrer ganzen Tiefe zu genießen. Das jedoch ließ seine Hände frei, die schnell eine neue Beschäftigung fanden. Nämlich die harten Zitzen der Löwin unter ihrem Bauchfell zu ertasten.
Ein kraftvolles Seufzten durchlief Priska wie eine Meereswoge. Ihr Schoß zog sich enger zusammen, ihre Feuchte rann noch heftiger und ihre Pfoten massierten Richards Brust. Es kostete den Zauberlehrling alle Willenskraft die er noch aufbringen konnte, doch diesmal sah er den Schlag kommen.
Er riss die Hand von der Löwinnenzitze und fing die erhobene Pfote ab. Zugleich drehte er sich herum, packte auf den anderen Vorderlauf und lag schlussendlich vollends auf dem Pumaleib.
„Was?“, fauchte Priska ohne ein rechtes Wort zu finden; doch blieb ihr wenig Luft zum Widerspruch. Denn sowie die Löwin auf dem Rücken lag, zeigte Richard ihr was die Menschenart ausmachte. Er hielt sie fest umschlungen, so eng dass ihre Tatzen nicht länger ausholen konnten. Ihr zappelnder Leib wand sich unter ihm, doch sie waren längst verbunden. Noch steckte Richard in ihr, und seine Hüften gerieten erneut in Bewegung. Die Löwin brüllte und trat um sich, doch versuchte sie nicht länger sich zu entwinden. Neue Wogen durchliefen ihren Leib, neu aufgewühlt mit jedem Stoß der ihren Schoß traf. Ihre Feuchte floss, tränkte ihr Fell mit all den brennenden Aromen ihrer Hitze.
Richard biss in ihren Nacken, versuchte sie zu packen wie ein Kater es tun würde. Er spürte es nahen, wusste nicht was sie mit ihm anstellen würde, wenn die Kraft ihn verließ. Dennoch bewegte er sich weiter, konnte längst nicht mehr einhalten. Seine Nase hing voller Raubtierdüfte, harte Zitzen kratzten über seinen Bauch, ihre heißen Säfte rannen seine Schenkel hinab. Unendlich eng umfasste sie ihn, schloss sich um ihn, wollte, verlangte ihn.
Nicht länger konnte er dem widerstehen.
Da brüllte die Löwin unter ihm auf. Ihr gesamter Leib zog sich zusammen, ihr nasser Schoß sog mit brachialer Gewalt an ihm.
Das war zu viel. Richard bäumte sich im Griff ihrer Tatzen auf, in seinem Schädel klingelte es, und alles was noch in ihm war schoss in den heißen Löwenleib.
Dämmerung umfing seine Sicht der Welt, wie schwerer Nebel legte sich die Wohltat über seine Sinne.
Er blieb irgendwie auf allen Vieren hocken, während die Löwin sich ihm entwand, einige Schritte beiseite taumelte und dort begann seinen Samen aus ihrem Schoß zu lecken.
Wie in einem Fiebertraum hörte er sie sagen: „Gleich es weiter geht!“ und ihm fiel ein, wie lang der Katzenreigen dauern konnte.
Richard erwachte blutend und zerschunden. Es kostete ihn einige Kraft sich zu orientieren, sich überhaupt zu erinnern was das leuchtende Ding am Himmel sein mochte. Ausgelaugt versuchte er einen Heilzauber zu formen, und fand kaum noch Reserven vor. Gerade genug, um den frisch aufgerissenen Schorf wieder zu verschließen.
Priska lag einige Schritt entfernt auf einem niedrigen Ast. Die Tatzen noch blutig, die Augen selig geschlossen. Ihr Schwanz zuckte im Traum auf und nieder, und zeigte Richard das weißliche Rinnsal, dass zwischen ihren Hinterläufen entsprang. Die schlafende Löwin wirkte durch und durch im Reinen mit der Welt.
Dunkel meinte Richard sich an etwas zu erinnern, dass sie gesagt hatte. Verquirlt in Wogen aus Beischlaf und Backpfeifen glaubte er verstanden zu haben, dass sie noch längst nicht fertig war. Richard griff eine Hand voll Zauberei aus der Luft und heilte seine Blessuren. Der Schmerz ließ nach, die Wahl blieb; Versuchte er sich davon zu stehlen würde die einstige Druidin mit Leichtigkeit aufspüren. Konnte, was sie dann mit ihm anstellen würde, tatsächlich schlimmer werden als das geschehene? Also traf Richard eine Entscheidung. Die schlafende Löwin drehte sich auf ihrem Ast um und gurrte zufrieden.