Bibi kehrt heim
So findet alles ein Ende, selbst ewig lange, bumsfidele Ferien...
Eine Serie, die ein Ende hat? Ist das erlaubt?
Wird sich zeigen. Für den Augenblick jedenfalls ist hier mal Schluss mit der süßen Hexenschlampe, an der ich keine Rechte besitze, und die ganz bestimmt auch nie etwas so unanständiges tun würde.
Aber es zumindest macht es Spaß, es sich vorzustellen.
Hoffe ich wenigstens.
Ob es so ist, dürft ihr nun entscheiden.
Wie gewöhnlich ist dies hier für Personen von wenigstens achtzehn Lenzen, und denen wünsche ich, Viel Spaß!
Bibi kehrt heim
(eine pöse Parodie)
nur ein wenig zuvor
Beate Lantrecht zog die alte Strickweste enger zusammen. Normalerweise betrat sie die Scheune um diese Zeit kaum noch. Das alte Gebäude besaß zwar Steckdosen, nachträglich eingebaut, doch was an Lampen unter der Decke baumelte, genügte kaum um mehr als Umrisse zu sehen.
Zitternd atmete sie tief aus und ein, und die staubige Luft kitzelte ihre Kehle. Sie brauchte Abstand, sie brauchte Stille, sie brauchte...
Beate wusste nicht mehr, was sie brauchte. Alles rings um sie fiel auseinander. Wie ein Orkan war ihre Schwester in ihr Leben gerauscht, und hatte alles über den Haufen geworfen. Ihre versaute kleine Nichte zu beherbergen wäre ja noch zu verkraften gewesen, doch mit der Kraft ihres Einflusses hatte Beate nicht gerechnet. Seit sie Kinder gewesen waren, hatte Barbara es immer leichter gehabt. Jetzt musste sie auch noch Hildegard gegen sie aufbringen. Warum konnte sie sie nicht in ihrem Elend zufrieden sein lassen?
Etwas wie ein Rumpeln lief durch die Welt, doch die Lampen an der Decke bewegten sich nicht. Vielleicht hätte sie es spüren und sich wappnen können, doch ihr beleidigter Schmerz überdeckte jedes andere Gefühl.
Beate Lantrecht erbebte am ganzen Körper, fast glaubte sie, von einem Erdbeben erfasst zu werden. Sie begriff kaum, wie tief aus ihrem Innersten es entsprang, als ein bedrohlicher Schatten sich über sie legte.
jetzt
"Ihr!"
Beate Lantrecht zeigte auf die drei Hexen wie ein richtender Engel.
"Ja, wir", sagte Barbara Blocksberg, zog schnell die Hose über ihren klebrigen Hintern und hoffte dass es genügte sich dumm zu stellen. Sie wechselte einen schnellen Blick mit ihrer Tochter, die kurz nickte. Beruhigt und stolz zugleich lauschte sie nach hinten, und glaubte Hildegard im Gebüsch zu hören. Hoffentlich noch außer Sichtweite. "Was machst du so spät noch hier draußen?"
"Oh, wag es ja nicht!", schnappte Beate Lantrecht ihrer Schwester entgegen. Ihr zornesrotes Gesicht erleuchtete förmlich die Nacht. "Du bist doch diejenige, die all das erst wieder hervorgeholt hat! Erst durch deine Tochter, und jetzt noch du selbst. Du bist meine Schwester, wie konntest du mir das noch einmal antun?"
"Noch einmal?" Barbara stemmte die Fäuste in die Hüften. "Beate, gibst du mir etwa immer noch die Schuld?"
"Die Hexerei hat nichts als Unglück über diesen Hof gebracht!", entgegnete die Bäuerin.
"Ach so?", schnaubte Barbara Blocksberg durch die Nase. "Wir haben das Verhüteelexier gemeinsam gebraut, was kann ich dafür, wenn du das stinkende Zeug nicht runter gekriegt hast? Ich passe schon auf, hast du gesagt, und seitdem wäre ich schuld? Und überhaupt, es hätte schließlich noch andere Möglichkeiten gegeben. Jetzt ist stattdessen alle Zauberei bei dir gleich böse? Weißt du, wie du dich anhörst?"
"Genau Mama!", ertönte Hildegards Stimme. Der Bewegungsmelder schaltete das Hoflicht ein, als sie in die Runde trat, splitternackt und dreckbeschmiert. Trotzig warf sie ihrer Mutter ein Knäuel aus Jeans und Bluse vor die Füße. "Ich habs satt! Und Norbert auch! Wir sind Hexen, und wir tun nicht mehr, als Hexen immer getan haben. Was gibts daran auszusetzen? Himmel, wenn dann sollte es jetzt leichter sein, als früher!"
"Hildegard!", zischte die Bäuerin des Lantrecht-Hofes wie eine wütende Kobra. "Das ist deine letzte Chance. Auf diesem Hof gibt es solche Sauereien nicht mehr, also zieh dich gefälligst anständig an!"
Fordernd reckte Hildy ihr Kinn vor und verschränkte grimmig die Arme unter ihren Brüsten. Zwischen den Augen der brünetten Hexen baute sich die Spannung wie ein Blitz auf, der nur darauf wartete, einzuschlagen.
"So wie du?"
"Ja, wie ich!"
"Warum hast du deine Jacke dann falsch rum an?"
Unwillkürlich blickte Beate Lantrecht nach unten. Es stimmte, die Knöpfe ihrer Strickjacke lagen innen, die Ärmel waren auf links gedreht und ihr langer Rock zerrte eine Seite schief nach unten.
Hildegard beugte sich vor und schob die Brauen zusammen. Ungläubig betrachtete sie ihre Mutter. "Und nichts drunter!"
Beate Lantrecht riss an ihrer Jacke, zog das Strickgewebe enger zusammen, wodurch an mehreren Stellen die Nähte einrissen. Mehr und mehr weiße Haut schimmerte im kalten Licht der Hoflaterne. Niemand bemerkte, dass die Tür darunter geöffnet wurde.
Alle Aufmerksamkeit war nun auf Beate gerichtet, und den dunklen Schemen, der sich aus dem Schatten hinter dem Scheunentor löste, und an ihre Seite trat. Im Laternenschein war das zottelige Fell auf den ersten Blick kaum zu durchdringen, doch der treue Blick aus den sehnsuchtsvollen Augen ersparten jeden weiteren Zweifel. Im Maul trug er die Reste eines Büstenhalters und ein zerfetztes Stück Unterhose.
"Alfons?", fragten Bibi und Hildy wie aus einem Munde. Gemeinsam blickten sie zu Bibis ebenso verblüffter Mutter. "Hat der Reigen bis hierher gereicht?"
Barbara Blocksberg war zu überrascht um noch die Achseln zu zucken.
Der vermenschlichte Hund antwortete nicht, stattdessen legte er Beate zärtlich einen Arm um die Hüften, den anderen um den Bauch, und drückte sich beruhigend an sie. Dass dabei das erste Drittel seiner Rute schon aus dem Futteral lugte und zähe Tropfen über die Strickjacke schmierte, störte das Bild nur unwesentlich.
Beate Lantrecht schnappte nach Luft, versuchte sich dem Griff zu entwinden, ohne dabei viel Kraft aufzuwenden. Sie schien mehr mit sich selbst zu ringen als mit dem treu dreinblickenden Hofhund. Alfons ließ nicht locker, die kraftlosen Stöße prallten wirkungslos an seinem wolligen Pelz ab, während er seine Herrin hielt und stützte.
"Wir stören die Damen doch hoffentlich nicht?"
Alle Augen wandten sich den Stufen zum Eingang zu, die Bernhard Blocksberg gerade herab schritt, gefolgt vom Herrn des Hofes. Er trat an die Seite seiner Frau und nahm ihre Hand, während sein Schwager Erwin langsam an ihm vorbei trat.
"Liebling", keuchte Beate atemlos. "Ich wollte nicht... ich meine, es ist nichts passiert. Alfons, also nicht dass du glaubst... er hat nur... und ich... Es war Zauberei, und ich... Ich hätte es wissen sollen, aber ich konnte nicht..."
Die Schultern der Bäuerin erbebten, sie zitterte am ganzen Körper. Jedes weitere Wort verlor sich in einem Schwall aus Tränen. Sie drohte umzukippen, doch schon war Erwin bei ihr, und hielt sie fest in seinen Armen. Alfons zog sich von niemandem bemerkt zurück. Weit kam der Hund nicht, ehe Hildegard ihn an sich riss und ihrerseits umher wirbelte.
Erwin Lantrecht blickte in die geröteten Augen seiner Frau, wischte ihr die Tränen von den Wangen und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Beate Lantrecht erstarrte, ehe sie voll tiefer Erleichterung schluchzte. Dann küsste sie ihren Mann heftiger als in den vergangenen fünfzehn Jahren und warf sich in seine Arme.
Erwin Lantrecht fing seine Frau auf ohne den Kuss zu beenden. Stoff riss entzwei, und er grub seine Finger tief in ihren Körper. Für beide verschwand die Welt hinter einem Nebel der Unwichtigkeit, während sie stolpernd in Richtung des Schlafzimmers hasteten. Sie sahen nicht mehr, wie mehr und mehr Schemen in verschiedensten Formen aus dem Halbdunkel der Umgebung traten, und zielstrebig auf den Hof zu marschierten.
"Bibi", raunte Barbara. "Du wolltest doch wissen, wie weit der Reigen ging." Sie hob den Arm und deutete auf die nahenden Gestalten. "Ich schlage vor, du fragst die da."
Schon kamen sie aus allen Richtungen heran. Es hieß, ein Hexenreigen verschaffe den Hexen eine unvergleichliche Nacht. Dabei ließ sich der Zauber anscheinend nicht lumpen. Grenzen schien es hierzu jedenfalls keine mehr zu geben.
Wollige Alpakas kamen vom nahen Ferienhof, eine Schar zankender Hühner von den Wanderställen, und von der Waldseite aus... Bibi verlor die Übersicht, den was sich dort näherte sah aus wie ein breiter Querschnitt aus dem Sammelband "Die Tiere des Waldes". Sie alle kamen, um diese Nacht unvergessen zu machen.
Nur die Eigner des Hofes sahen sie nicht. Sie waren längst mit anderem beschäftigt. An der Schwelle zum Haus fiel die Strickjacke zu Boden, und Erwin Lantrecht trug seine nackte Frau über die Schwelle. Wenig später knallte eine Tür ins Schloss.
Erleichtert lehnte Barbara Blocksberg sich an ihren Mann. Warmes Gefieder strich um ihre Hüften.
"Dein Timing war Gold wert, Schatz"
"Ja, manchmal halbe ich meine Momente." Bernhard zog die Brauen hoch als er mehr und mehr zweibeinige Tiere aus dem Stall, dem Wald und von den nahen Weiden kommen sah. "Möchte ich wissen, was ihr angestellt habt?"
Barbara küsst ihn und schob ihre Hand in seine Hose.
"Das wäre dann ein Nein."
"Korrekt", zirpte seine Frau ihm ins Ohr. "Möchte ich wissen, was du Erwin erzählt hast?"
"Eigentlich nicht viel. Nur, was für ein riesiger Trottel er ist, wenn er nicht ab und zu ausnutzt, mit einer Hexe verheiratet zu sein."
Barbara bedachte ihn mit einem spöttischen Blick.
"Vielleicht ein wenig subtiler formuliert", gab Bernhard zu. An dem Balkon, der das obere Stockwerk des Anwesens einrahmte, erbebten die Geranien. "Und anscheinend hat er sich meinen Rat zu Herzen genommen."
"Sieht ja fast so aus, als warst erfolgreicher als ich." Barbaras Finger umschlossen fest den Schwanz ihres Mannes. "Meinst du, das sollte belohnt werden?"
Bernhard küsste ihre Schläfe. "Von mir wirst du keinen Widerspruch hören."
"Na sowas", gurrte die rothaarige Hexe, schnappte sich zwei der Neuankömmlinge und schubste sie in Richtung des Hauses.
Dann wandte sie sich an die beiden Junghexen. Hildegard hatte längst ihren eigenen Kreis an Verehrern um sich geschart, während sich rund um Bibi eine lesbische Geflügelorgie ausbreitete. "Morgen früh ist das vorbei! Wehe, ich hör Beschwerden!"
"Klar Mami, wir..." Bibis weitere Antwort versank im Speichel einer fetten schwarzen Henne. Die beiden erwachsenen Blocksbergs verschwanden mit ihren Gästen im Haus, und ihre Tochter versank in einem Strudel aus Federn.
"Dass sowas mit Schnäbeln geht!", staunte Bibi als der Hennneschwarm sich in eine andere Richtung bewegte und sie wie überfahren zurückließ. Sie wollte sich aufrichten, doch ihre Beine zuckten noch von den den Ausläufern des letzten Orgasmus. Ächzend wälzte sie sich auf die Seite und entdeckte Hildegard nur wenige Schritte entfernt.
Die brünette Bauerstochter saß rücklings auf einem am Boden liegenden Hirschen, dessen zwölfendiges Geweih ihm den Kopf in der Luft hielt. Nicht dass es ihn zu stören schien, denn seine gesamte Aufmerksamkeit war auf das breite Gesäß der Hexe gerichtet, das sich in langen, geschmeidigen Zügen hob und senkte.
"Ah, Bibi, haben die Hühner dich doch nicht gefressen!", rief Hildy warf ihren Oberkörper zurück, so dass ihre Brüste schwungvoll gegeneinander klatschten. "Oh Scheiße, den hier musst du versuchen! Lang und dünn wie noch was, der stößt mir bis an den Magen, Fuck!"
Sie öffnete die tränenden Augen und blickte nach unten, wo gerade ein junger Waschbär neugierig zwischen ihren weit gespreizten Schenkeln schnüffelte.
"Hey du, vorn ist für deinen Schwanz tabu, aber wenn du brav wartest, werd ich dir..."
Weiter kam sie nicht, bevor die geschickte Zunge ihr Werk begann, und Hildy die Luft aus den Lungen trieb. Sie verdrehte die Augen zum Himmel während das Schmatzen lauter wurde.
"Fuck!", keuchte sie auf. "Vorn und hinten gleichzeitig, uh, weiter, weiter! Fuck, ich..."
In diesem Moment packten groben Hände Bibis Hüften und zerrten sie nach hinten.
"Hey!", kreischte sie als ein Schatten über sie fiel.
Es kostete sie eine Sekunde der Verwirrung zu erkennen, was sich im Halbdunkel über sie beugte. Ein Stier, ein gewaltiger, fetter, brauner Stier beugte sich über sie, und zog sie zwischen seine Beine. Bibi roch die riesigen, tief baumelnden Hoden schon jetzt, und es versprach aus der Nähe nicht besser zu werden.
"Moment!", rief Bibi als er sie näher zu sich zerrte. "Jetzt wart doch mal!"
In den glanzlosen Rinderaugen fand sich nicht ein Schimmer magischer Vernunft.
"Warst du am Rand?", brachte sie hastig hervor. "Irgendwo, wo der Reigen nicht mehr ganz wirkte? Ich krieg das hin, einen Augenblick nur..."
Doch der Stier ließ nicht mit sich sprechen, sofern er überhaupt begriff was er hörte. Mit unnachgiebiger Gewalt zerrte er Bibi an sich, fort vom Zentrum der Orgie, um sie allein für sich zu haben.
"Nein, sag ich!"
Bibi versetzte dem Arm der sie hielt einen Tritt. Diesen schien er kaum zu bemerken.
"Oh Scheiße!", fluchte die blonde Hexe. Der Schatten der Scheuen kam drohend näher. Dort würde niemand sie sehen.
Ein Fauchen ertönte, und der Griff des Stieres ließ nach. Vor dem Licht der Sterne zeichnete sich eine schattenhafte Gestalt ab, sie mit herrischer Geste befahl. Zwei üppige Kühe, Genoveva und Philomenna erkannte Bibi verdutzt, drängten sich an den bulligen Besucher und ihre Hände begannen ihm den Wanst zu streicheln. Sein Interesse an der Hexe erlahmte, spätestens als sie dazu übergingen, ihm die Eier zu kraulen. Bibi atmete auf, dann wurde sie herum gerissen. Achtlos warf der Stier sie beiseite um eine weitere Hand für einen weiteren Kuharsch frei zu haben.
Bibi wurde zwischen Heuballen geschleudert, über denen alte Decken ein improvisiertes Bett bildeten. Schnaufend und noch vom Schreck durchzuckt fühlte sie einen heißen, weichen Körper, der sich an ihren Rücken schmiegte. Scharfe Krallenspitzen glitten über ihre Haut, doch der vertraute Geruch brachte ihr zugleich ein Gefühl von Sicherheit zurück. Was ihr zu jedem anderen Zeitpunkt Todesangst eingeflößt hatte, schien in diesem Augenblick richtig und sogar unsagbar angenehm.
Ebenso wie sie umzingelt wurde, bis die Masse an Körpern kaum noch einen Funken Licht passieren ließ. Etwas in ihr glaubte zu fallen, ein Nachwirken des Zauberreigens oder wurde sie nur verrückt? Falls letzteres, fühlte es sich wunderbar an. Sie schloss die Augen, unsicher ob sie davor träumte oder danach. Die zahllosen Tiere streunten über den Hof, und vermischen sich wie es die Natur niemals vorgesehen hatte. Fast alle der Männchen fanden sehr schnell Verwendung für ihre neu erworbenen Hände, und als Bibi die Augen wieder öffnete, sah sie bereits ein Dutzend hart gewixter Schwänze über ihr tanzen. Die verschiedensten Formen prall geschwollenen Männerfleisches umkreisten sie wie gierige Satelliten, und jeder mischte seinen eigenen, beißend maskulinen Geruch mit ein. Von ihren Spitzen floss die glitschige Vorfreude, teils bereits in regelrechten Bächen, und fiel wie schleimiger Regen auf die glühend heiße Haut der jungen Hexe nieder. Die zähen Tropfen verbanden sich, formten Rinnsale und Sturzbäche über ihren Sommersprossen und flossen über ihr Kinn, von wo aus sie auf ihre Brüste rannen. Fast glaubte sie, es zischen zu hören. Wohlig drückte sie den Rücken durch.
"Trrrrink!", raunte eine Stimme in ihr Ohr, die keinen Widerspruch duldete.
Bibi öffnete den Mund, und Unmengen heißen, glitschigen Samens ergossen sich in ihren Rachen. Sie schluckte und taumelte. Der Saft aus zahllosen Hoden schmeckte grauenvoll, doch glaubte sie nicht, jemals etwas aufregenderes gekostet zu haben. Längst war ihr ganzes Gesicht bedeckt von sich überkreuzenden, schleimigen Strängen, die zerliefen und sie vollends umhüllten. Der Geruch allein hätte sie von den Füßen gefegt, wäre sie nicht längst gelegen, gehalten im sicheren Griff starker Krallenhände.
Mehr Samen floss über ihre Lippen, tränkte ihre Zunge, ihren Rachen, ihre Kehle. Gurgelnd schluckte Bibi, verschlang Zug um Zug des brünstigen Saftes, während zarte Finger begannen, den Rest in ihre Brüste zu massieren.
Die blonde Hexe hob den Kopf gerade rechtzeitig, um zu sehen wie ein weiterer dicker, weißlicher Strahl die Spitze eines bebenden Lamagliedes verließ. Der Samen beschrieb keinen Bogen, mit überraschender Wucht traf er direkt mitten auf ihre Stirn. Reflexartig wollte Bibi zurückweichen, nur um auf weiches, weißes Fell zu prallen.
Der Blick nahm sie sofort gefangen. Es genügte ein Funkeln der blau schimmernden Katzenaugen, und Bibi schmiegte sich ohne Widerspruch nach hinten. Mit starken Armen umfasste die weiße Katze die junge Hexe, zog sie tiefer in die Kuhle die von der alten Decke nun zwischen den großen Heuballen gebildet wurde. Unter sanftem Druck, mehr war nicht nötig, bog sie ihr die Arme nach hinten. Bibi fühlte sich, als würde sie auf einem Altar präsentiert, während neue Männer herankamen, die Erschöpften und Entleerten zu ersetzten.
"Trrrrink!", wiederholte die weiße Katze, und Bibi öffnete weit den Mund, bereit für die nächsten Wogen einer schier unendlichen Flut. Die blonde Hexe spürte kaum, wie ihr vollends das Zeitgefühl entglitt. Ihr Verstand versank in glitschig weißen Fluten. Sie schmeckte und schluckte wie im Rausch, inmitten eines Strudels aus Samen.
Die blonde Hexe wehrte sich erst gegen den Griff der Katze, als ihr Magen bereits spannte und das Gefühl der Fülle sich nicht länger ignorieren ließ. Gleich darauf bahnte sich ein saures Rülpsen die Bahn, und Bibi fühlte sich wieder etwas besser.
Die Katze nahm dies zum Zeichen, den Rhythmus zu ändern. Wie eine Zeremonienmeisterin scheuchte sie die Männer mit kaum einem Wink zurück, strich der jungen Hexe den Schleim aus den Augen, und steckte ihr dann den glibbrigen Finger in den Mund.
Das weiße Katzenbiest hielt Bibis Kopf zwischen ihren Brüsten, leckte ihr zärtlich den durchnässten Haaransatz, und hielt übermütige Kerle mit leisem Fauchen auf Abstand. Wann immer einer der prallen Schäfte verräterisch zitterte oder das Grunzen zu laut wurde, scheuchte sie den Besitzer fort und befahl mit einem Wink einen anderen herbei. Dazwischen winkte sie Mädchen heran. Kätzchen, Rehe, Zicklein, Schafe, die begierig über Bibis Bauch, Brüste und Schenkel leckten. Die junge Hexe brauchte sie nicht einmal zu sehen, um die Weiblichkeit in den neuen Berührungen zu fühlen. Zahllose Zungen drangen flink in jede Ritze ihres Körpers vor, schlürften den klebrigen Samen und fanden immer noch mehr. Doch wenn eine von ihnen es wagte, zu tief zwischen die weit gespreizten Beine der blonden Hexe vorzudringen, verbannte die weiße Katze auch sie.
Andächtig blickte Bibi zu der felinen Herrin auf, fasziniert von der ungeheuren Autorität, die in den kobaltblau schimmernden Augen ruhte. Staunend wollte sie fragen, wie dies alles möglich sein. Doch sobald sie den Mund öffnete, drückte die Weiße ihr einen ihrer hart geschwollenen Nippel zwischen die Lippen, und Bibi saugte vom reinen Instinkt getrieben. Tiefes Schnurren ertönte, sie fühlte es zugleich an Stirn und Zunge, bis es sie vollkommen einhüllte.
Längst drehte sich alles, innerhalb wie außerhalb ihres Kopfes. Die leckenden und tropfenden Körper kamen und gingen in immer schnellerer Folge. Kaum dass sie den Wechsel noch bemerkte. Auch Männer mischten sich wieder dazwischen In einem Moment strichen vier pralle Katerschwänze aneinander gedrückt über ihren Bauch, verrieben ihre glitschigem Säfte mit kochendem Hexenschweiß und begrapschten sie schnurrend. Die Dornen an den Spitzen schäumten das Gemisch noch zusätzlich auf, und der Geruch allein drohte Bibi endgültig die Sinne zu rauben. Diesen folgten sogleich ein halbes Dutzend schlürfender Wieselschnäutzchen, die sie von den Achseln bis an die Zehenspitzen beknabberten, bis diese dann schlabbernden Schafzungen Platz machen mussten. In der Umarmung der weißen Katze schien alles möglich. Umso schlimmer war es, als diese sich aus der Kuhle erhob. Bibi wollte ihr folgen, doch ihre Kraft erlahmte sofort. Sanft wurde die blonde Hexe zurück auf das Heu gedrückt, das noch die Wärme des Katzenkörpers ausstrahlte. Zahllose zärtliche Hände hielten sie, stützten sie, und öffneten ihre Beine bis an die Grenze schmerzhafter Dehnung.
Die weiße Katze schritt gemächlich um die Hexe und ihre Entourage, und ein Blick ihrer blau glimmenden Augen genügte klar zu stellen, welche Ehre sie der blonden Hexe erwies. In einer einzigen fließenden Bewegung sank die Katze nieder, und die Hände präsentierten Bibis Lenden in appetitlicher Höhe. Rot geschwollen leuchteten die feuchten Lippen unter dem nassen Schamhaar herauf, dass ihr längst eng auf der Haut klebte. Die rosige Nase der Katze näherte sich und schnupperte prüfend am Schoß der jungen Hexe. Von den stützenden Armen gezogen öffneten sich die Lippen als verzehrten sie sich nach einem Kuss. Duftender Mädchensaft strömte wie gieriger Sabber hervor. Bibi stöhnte laut als der heiße Atem der Katze tief in ihr Innerstes drang. Sie wollte sich aufbäumen, den Kopf des weißen Biestes packen und in ihre nasse Muschi drücken, doch die vielen Hände hielten sie zurück.
Aus dem Schatten traten weitere Gestalten hervor. Männer, von vielen verschiedenen Arten, doch ihr Geruch blieb unverkennbar. Alle hantierten sie langsam und bedächtig an ihrer Ausstattung herum, doch wagte keiner näher zu treten. Bibi sah sie kaum noch, denn was nun geschah fokussierte alle Aufmerksamkeit derer sie noch fähig war direkt zwischen ihren Schenkeln.
Die blauen Katzenaugen funkelten zwischen den borstig verklebten Schamhaaren hindurch, vorbei an ihrem pochenden Kitzler, mit einer Intensität die Bibi heiß in ihrem Unterleib fühlte. Feingliedrige Finger strichen über das Innere ihrer Oberschenkel. Sanft wie der Flügelschlag eines Schmetterlings, und gekrönt von der Spitze der Kralle, die jederzeit hervor schnellen konnte. Am Zenit angekommen drückten die dazu gehörenden Daumen zu, nur ganz leicht, und die rot geschwollenen inneren Lippen der Hexenscham öffneten sich wie Blüten im Tau mit einem kaum wahrnehmbaren Seufzen.
Der Atem der Katze strich erneut darüber, bahnte sich tiefer den Weg, ehe sie tief die Luft in ihre Nase sog. Sie prüfte den Duft der jungen Hexe, beurteilte sie mit unnahbarer Majestät. Dann berührte die Spitze, nur die äußerste Spitze der rauen Katzenzunge den Scheitelpunkt an dem sich die Lippen teilten, und Bibi verlor den Verstand.
Unter Jaulen und Stöhnen riss die blonde Hexe an den Armen die sie hielten, während die weiße Katze begann sie zu erkunden. Dabei schien sie sich kaum am Kreischen der jungen Hexe zu stören, ungerührt folgte ihre Schnauze jedem Zucken und jedem Riss an der Umklammerung. Geduldig wie ein Sommelier verkostete sie den bebenden Hexenspalt, dessen Säfte ihr wie Sturzbäche über Kinn und Hals tropften. Zarte Finger bohrten sich tief in ihren After, wessen vermochte niemand mehr zu sagen. Wie im Delirium starrte Bibi die Katze an, wenn sie nicht gerade von einer Ecke der Wirklichkeit in eine andere gerissen wurde.
Das weiße Biest ließ sich alle Zeit der Welt. Kostete mal diese, mal jene Stelle in Bibis zuckenden Schoß. Wann immer die glitschigen, von Fruchtbarkeit und Verlangen duftenden Sekrete zu versiegen drohten, fand sie eine frische Quelle und die Säfte strömten erneut. Längst verstand Bibi nicht mehr, was um sie herum geschah, wusste nicht länger, wo sie war oder weshalb sie gehalten wurde. All ihre Wahrnehmung, all ihre Sinne und ihre Existenz, bündelten sich zwischen ihren Beinen, in der Schnauze der Katze, die damit spielte.
Schnaubend und keuchend, ihr vollständig ausgeliefert, starrte Bibi weiter in die animalischen Augen. Ihre bis zum Bersten geschwollene Scham schmatzte triefend nass als die raue Zunge ein weiteres Mal in sie glitt. Zwischen ihren kirschroten Lippen ragte wie ein purpurroter Dorn ein winziger Leuchtrum auf. Ein winziges Männlein, dass sein Boot durch einen weltumspannenden Ozean steuerte, umtost von immer höheren Wogen
Die weiße Katze bemerkte dies, zog ihre Zunge genüsslich langsam aus dem blonden Schoß. Einen ewig langen Augenblick betrachte sie die Hexe, die vor ihr wand, nicht länger zu Worten fähig. Dann schlang die Katze den bis zum Bersten geschwollenen Kitzler in ihre Schnauze und drückte zugleich ihre Zunge tief in den pochenden Spalt. Tiefes Schnurren ertönte und Bibis Schädel zersprang.
Kreischend riss sie an den vielen Händen die sie hielten, als ein Stern in ihrem Bauch explodierte. Wüstenhitze und Gletscherkälte jagten durch ihre Muskeln, zogen und zerrten an ihr während reiner Wahnsinn über ihr Gehirn brandete. Bibi stieg aus ihrem Körper empor, ritt auf einer Flutwelle urtümlicher Lust ins Universum hinaus. Irgendwo in einer fremden Welt grunzten Männer, und spritzten ihren schleimigen Samen auf ein zuckendes und wimmerndes Mädchen, deren Körper sie zuvor bewohnte. Sie besudelten ihre Brüste als sie den Orion hinter sich ließ. Ihre Stirn als der Andromeda-Nebel durch ihren Bauch fuhr, und alles dazwischen während die Lokale Gruppe durch ihre Vagina glitt. Die Spiralarme der Galaxien kitzelten wunderbar. Ihr Selbst zerfaserte von den Rändern her, und zerfloss in eine Lache reinen Glücks.
Als Bibi nach etwa zwei Ewigkeiten in ihren Körper zurückkehrte, war sie blind, aber das beunruhigte sie nicht. Ausgelaugte Zufriedenheit durchzuckte jede Faser ihrer Selbst. Sie hatte nicht länger die Kraft, sich Sorgen zu machen.
Die Hände waren fort, sie konnte sich bewegen, doch es dauerte unsagbar lange bis sie den Antrieb fand, etwas von dem klebrigen Männerschleim aus ihren Augen zu wischen.
Sie fand sich auf frischem Heu liegend wieder. Die Frauen wie die Männer waren verschwunden, sie lag allein in der Dunkelheit. Bis auf den heißen, weichen Körper, der liebevoll ihren Rücken umschloss. Die blauen Augen schimmerten in der Finsternis, die starken Arme stützten Bibi sicher und zärtlich als sie sich halb aufrichtete. Sie blickte an sich herab, und sah die unzähligen glitschigen Spritzer die ihre Haut bedeckten im Mondlicht schimmern. Das zähe Sperma war soweit zerlaufen, dass es ihre gesamte Front wie ein schleimiger Kokon umhüllte. Doch trotz all dieser Sauerei, trotz verspanntem Nacken und ihres kalten Hinterns, konnte sie nicht mehr empfinden als wohlige Zufriedenheit. Sie blickte in die glimmenden Katzenaugen, und glaubte darin alles Verstehen der Welt zu sehen.
Die weiße Katze hielt sie an sich gedrückt, wie ein Kätzchen das ihren Stolz verdient hatte. Behutsam senkte sie das herrschaftliche Haupt und begann den Samen vom Gesicht der Hexe zu lecken, wobei sie sich langsam ihrem Mund näherte. Und Bibi wusste, dass sie den Geschmack dieser Küsse niemals vergessen würde.
Irgendwo musste sie falsch abgebogen sein. So ganz war Bibi sich nicht mehr sicher, als sie triefend vor Sekreten, Speichel und unglaublichen Mengen tierischen Samens durch das Bauernhaus stolperte. Es gab kein zuvor, es gab kein danach, es gab nur noch die unglaubliche Erschöpfung und Zufriedenheit, die auf eine unglaubliche Menge Sex folgten. Auf der Suche nach dem Badezimmer erwischte sie wohl die falsche Tür, denn als sie diese nur einen Spalt weit öffnete, klangen ihr sogleich vertraute Stimmen entgegen.
"Na, gefällt das meinem großen, starken Mann so?", säuselte Barbara Blocksberg verspielt. "Kann sie es auch richtig?"
Die Antwort ging im lustvollen Stöhnen einer männlichen Stimme unter.
"Klingt zumindest so. Hey, du da hinten! Nicht müde werden!"
Im Nachhinein konnte Bibi nicht sagen, welcher Teufel sie ritt. Ob wegen dem überkochenden Hexenreigen oder weil sie einfach nur neugierig war. In jedem Fall steckte sie den Kopf vor, gerade weit genug um etwas zu sehen, ohne selbst entdeckt zu werden. Hoffentlich.
Zuerst sah sie ihre Mutter, mitten im Raum stehend, mit dem Rücken zur Tür, die nackten Hinterbacken ihr direkt zugewandt. Auf ihrem Rücken hingen noch Reste klebrigen Eichhörnchensabbers, vermischt mit Bahnen aus glänzendem Schweiß. Sie lehnte sich gegen ihren ebenso nackten Mann, der ihr eine Arm um die Taille gelegt hatte, und kraulte ihm das Kinn.
"Lass sie nur zappeln", gurrte sie ihm zu. "Die kleine Schlampe soll ruhig was tun."
Bibi blickte nach unten, und sah die rosige Gestalt eines jungen Schweins. Magisch verändert kniete es vor ihrem Vater, hielt sich mit beiden neuen Händen an dessen Hüften fest, saugte gierig und mit lautem Schlürfen. Das Pumpen des Kopfes allein stellte klar, wie heftig sie blies, und die acht prall aufragenden Nippel entlang des wogenden Bauches folgten jeder Bewegung.
"Die Hauer sind der Wahnsinn!", brachte Bernhard Blocksberg keuchend heraus, griff seine Frau fester und zog sie an sich. "Ich liebe dich! Das weißt du doch, oder? Ich liebe dich!"
Mit aller Kraft küsste er sie und rieb sich an ihrem schweißnassen Körper.
"Ich dich auch, mein Schatz", hauchte Barbara. "Ich dich auch! Aber jetzt genieß lieber, all zu oft mach ich das nämlich nicht mit." Dann wandte sie den Kopf nach hinten und zischte: "Nicht einschlafen, hab ich gesagt!"
Bibi hatte es im Halbdunkel nicht richtig gesehen, doch nun entdeckte sie die schmale Gestalt einer Maus, die hinter ihrem Vater kniete. Gerade packte ihre Mutter den grauen Hinterkopf, und drückte die spitze Schnauze noch tiefer zwischen die Hinterbacken ihres Vaters. Das schnalzende Lecken war nur kurz zu hören, dann stöhnte Bernhard Blocksberg auf, und aus dem Schlürfen der Schweineschnauze wurde geräuschvolles Schlucken. Bibi konnte die weißen Tropfen sehen, die seitlich aus der Schweineschnauze blubberten. Ihr Vater hielt des Kopf der jungen Sau mit einer Hand, mit der anderen den Arsch seiner Frau umschlungen.
"Nochmal?", fragte Barbara mit forderndem Lächeln, kaum dass ihr Mann wieder zu Atem gefunden hatte. Bernhard Blocksberg brachte nur knapp ein Nicken zustande.
"Weil du es bist", gurrte die rothaarige Hexe, ließ das Kinn ihres Mannes los und umfasste stattdessen seinen Hodensack. "Ene Mene Frühlingstanz, die Eier voll und hart der Schwanz, hex, Hex!"
Das dumpfe Gefühl der Magie klang durch den Raum, und sogleich begann die Sau erneut zu lutschen. Bibi kicherte in sich hinein, wohl lauter als sie gedacht hatte. Denn der Kopf ihrer Mutter bewegte sich in ihre Richtung. Ruckartig zog Bibi sich zurück, ließ die Tür in Schloss gleiten, und verschwand.
Bibi wunderte sich selbst, als sie das Badezimmer erreichte. Restlos alles an ihr klebte so sehr, dass sie geglaubt hatte, der Teppich würde ihr an den Füßen haften bleiben. Andererseits wusste sie in ihrem jetzigen Zustand nicht mehr, ob sie diesen Gedanken als Scherz gemeint hatte.
Noch halb im Delirium öffnete sie die Tür, und sah dass die Badewanne voll war. Sowohl voller Wasser als auch voll mit ihrer Cousine. Diese öffnete mühsam ein Auge.
"Bibi!", krächzte Hildegard fröhlich. Mühsam breitete sie die Arme aus. "Komm rein, S´Wasser is herrlich!"
Der blonden Hexe fehlte die Kraft noch zu widersprechen. Mehr fallend als gehend schaffte sie es bis an den Rand der Wanne, versuchte noch sich auf den Rand zu setzen und rutschte auf die Bauerstochter. Lauwarmes Wasser lief gurgelnd in den Überlauf, doch es genügte noch sie bis etwa zur Hälfte zu bedecken. Dicke, weiße Flocken trieben rasch an die Oberfläche. Bibi fiel nach hinten, direkt auf Hildys massige Brüste, an denen sie kleben blieb. Hildegard beugte sich ächzend vor und schnupperte am verfilzten, blonden Haar.
"Du riechst nach Sperma", sagte die Bauerstochter heiser und selig. "Allem möglichen Sperma. Richtig viel Sperma." Keckernd fiel sie zurück ins Wasser. "Ich sag so gern Sperma. Ich mag so gern Sperma."
Bibi setzte zu einem Widerspruch an, doch mehr als ein lästiges Murren brachte sie nicht zustande.
Vorsichtig, in jeder Bewegung unsicher, schloss Hildegard ihre kleiner Cousine in die Arme und drückte sie fest an sich. Mit aller Zärtlichkeit zu der sie noch imstande war, führte sie Bibis Lippen an die ihren und küsste sie innig. Bibi lutschte genüsslich an der Zunge ihrer Cousine, wusste aber nicht, ob dies nur einem neuen Reflex entsprang. Alles in ihrem Kopf purzelte durcheinander.
"Vielen Dank, dass du gekommen bist!", flüsterte Hildegard ihr zu und drückte sie an sich. "Ohne dich hätte ich nie mit einem Hirsch gebumst! Kannst du dir das vorstellen?"
"Gern geschehen", nuschelte Bibi.
Sie hauchte Hildy ein Küsschen auf die Nase und lächelte müde. Beiden Hexen war längst alles Gespür für die Zeit entglitten. So blieb es schwer zu sagen wie lange es tatsächlich dauerte; doch mit einiger Geduld brachten sie es fertig sich langsam gegenseitig zu waschen, zu entfilzen, und dazwischen immer wieder ein wenig zum schmusen.
Irgendwann hatte sie wohl geschlafen. So zumindest lautete die Arbeitshypothese, als Bibi sich im Bett wiederfand, und die Sonne unbarmherzig ins Zimmer leuchtete. Mühsam schaffte sie es, sich hoch zu stemmen, halb aus dem Bett zu fallen und ins Bad zu torkeln. Dort schluckte sie ihre Pille und brachte die Morgentoilette hinter sich. Trotz aller Mühe blieb ihre blonde Mähne ein wüstes Vogelnest, und Bibi gab sich damit zufrieden keine weißen Kleckse mehr darin zu sehen. Danach fanden ihre Füße den Weg ins Esszimmer eher aus Routine denn aus bewusster Entscheidung. Es fühlte sich an, als weigerte ihr Gehirn sich, richtig zu booten.
Erst als sie sich am Esstisch wieder fand, und eine Tasse Kakao unter ihre Nase geschoben wurde, kam sie langsam wieder zu sich. An der hinteren Seite entdeckte sie ihre Eltern, die enger aneinander schmiegten als gewöhnlich, während ihre Tante in ihrer altmodischen Schürze durch die Küche tänzelte.
"Oh, auf Empfehlung von Frau Doktor Morawitz?", trällerte Beate Lantrecht ins Telefon. "Aber sicher können wir sie noch für die Nebensaison einbuchen. Ja, Vollpension, wenn sie wünschen, das ist... Oh, vielen Dank, aber das... Nein, das kommt in erster Linie von der gesunden Landluft, wissen sie. Ja, wenn sie so wollen, sicher, sehr fruchtbarkeitsfördernd." Beate kicherte wie ein verklemmtes Schulmädchen aus den Fünfzigern. "Ganz gewiss, ja, das wird ihrem Gatten auch gut tun. Alles Schriftliche schicke ich gleich ab, auf Wiederhören."
Klackend legte sie auf, setzte sich auf den Schoß ihres Mannes und legte ihm einen Arm um den Hals.
"Das ist jetzt die vierte Reservierung. Wenn das so weiter geht, können wir nächstes Jahr selbst mal in Urlaub fahren!"
Erwin Lantrecht küsste den Nacken seiner Frau, schob seine großen Hände unter die Schürze und knetete ihr sanft die Brüste. Bibi konnte sich nicht erinnern, ihre Tante je so entspannt gesehen zu haben. Nicht einmal Hildegards lautes Schnarchen konnte ihre Stimmung trüben. Der Kopf der brünetten Hexe lag auf dem Tisch, ihr schief gebundener Zopf in der Obstschale. Nur mit Glück hatte sie ihr Müsli verfehlt.
"Ich fahr nicht mit", meinte Norbert vom Boden her. Der dickliche Bauerssohn saß neben einem Weidenkorb mit halb geöffnetem Deckel, und nahm gerade das nächste kleine Pelzknäuel entgegen, dass Kaninchen Nanni im Mäulchen hielt und ihm entgegen reckte. Behutsam nahm er das winzige Geschöpf in beide Hände, hob es an seine Brust und wärmte es während es seinem Herzschlag lauschte. Das winzige, noch blinde Kaninchen reckte sich als wolle es sich an ihm festhalten.
"Sieht dir fast ein bisschen ähnlich", meinte Beate.
Norbert riss den Kopf hoch, den Mund schon geöffnet noch ehe ihm eine Ausrede einfallen wollte, da sah er den untypisch mitfühlenden Ausdruck auf dem Gesicht seiner Mutter.
"Du kümmerst dich doch gut um sie?", fragte diese mit etwas schärferem Unterton.
Erleichtert nickte der Bauerssohn, legte seinen Nachwuchs in den Korb zurück, während Nanni ihm bereits das Nächste reichte.
Geistesabwesend rührte Bibi in ihrer Tasse, während sie versuchte, ihre turtelnden Eltern am anderen Ende des Tisches zu ignorieren. Der Kakao bildete einen Strudel vor ihren Augen, als wolle er sie zurückbringen in eine andere, langweilige und verklemmte Welt, die man normal nannte. Unruhig rutschte sie umher, auf der Suche nach einer Sitzhaltung die weder ihre gequälten Hinterbacken noch ihre ausgewetzte Pussy belastete. Zwischen ihren Schläfen summte es noch immer wie ein Bienenschwarm.
"Ich sagte, hörst du mich jetzt, Bibi?", sagte ihre Mutter laut.
"Ja", murrte die blonde Hexe missmutig. "Schrei doch nicht so!"
"Ach Bernhard, sieh sie dir an", seufzte Barbara Blocksberg theatralisch. "Unsere kleine Bibi hat ihren ersten Katzenjammer."
"Was sind wir doch stolze Eltern", fügte ihr Mann ironisch hinzu.
Wie zur Zustimmung stieß Hildegard ein gurgelndes Schnarchen aus.
"Oh, ha ha", brummte Bibi und zupfte an ihrem Nachthemd. Sie konnte sich nicht erinnern, es angezogen zu haben. Es fiel ihr immer schwerer, still zu sitzen. Wann immer sie ihre Beine schloss berührte sie eine andere wund gescheuerte Stelle. Murrend schob sie ein zweites Kissen unter ihren Hintern und hielt die Schenkel weit geöffnet. Normalerweise hätte Alfons diesem wenig damenhaften Haltung keine Minute widerstanden, doch der wollige Hund lag in der hintersten Ecke der Küche, und nur gelegentliches Schnarchen deutete darauf hin, dass er noch am Leben war.
"Ah, Bibi", sagte Beate Lantrecht als sie ihr großes Notizbuch geschlossen hatte. "Da bist du ja, ich hatte dich gar nicht bemerkt."
Die junge Hexe rang ihren Wangen ein Lächeln ab. Auch das schmerzte, wie der Rest ihres Körpers. Jeder einzelne Muskel den sie besaß drohte mit Streik, selbst ihre Zunge. Sie strich sich prüfend über die Zähne. Selbst nach dem Putzen war da noch dieser Geschmack, oder wenigstens eine sehr klare Erinnerung an die vergangene Nacht...
"Deine Mutter und ich, wir haben uns schon unterhalten", verkündete Tante Beate streng. "Über das, was du hier alles angestellt hast, und all das."
Bibi schob mühsam die Brauen zusammen, ihre Stirn fühlte sich immer noch klebrig an.
"Ich?", krächzte sie. "Aber..."
"Wenn du es leugnen willst, bist du dafür ein wenig spät dran", meinte Barbara. Wie um ihre Worte zu bestätigen versuchte der bunte Hahn Esteban vor dem Fenster ein Krähen, und fiel vom Misthaufen.
"Wir hatten Glück, dass niemand zu Schaden gekommen ist!", führte Beate weiter aus. "Seit heute Morgen rufen Nachbarn an, deren Vieh lethargisch in den Ställen liegt. Sogar der Förster hat sich schon gemeldet, ob wir etwas Ungewöhnliches bemerkt hätten. Das Ganze war der reinste Tumult, eine Orgie, eine..." Onkel Erwin zog sie enger an sich und begann ihre Schulter hinab zu küssen. Seine Frau drückte sich ihm entgegen.
"Aber andererseits..." Tante Beate seufzte erleichtert.
"Andererseits hatte es ja auch sein Gutes", nahm Barbara den Faden wieder auf. "Das bestreitet keiner. Beate und ich reden wieder miteinander, und ich nehme einfach mal an, dass alle übrigen auch etwas davon hatten."
Hildegard furzte im Schlaf, laut und zustimmend.
"Genau. Das ändert nur leider nichts daran, dass du dich hier ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt hast, Töchterchen."
"Aber Mami..."
"Deswegen kommen dein Vater und ich nächstes Mal lieber mit, wenn du hier auf Besuch bist." Barbara Blocksberg unterdrückte ein Seufzen, als die Hand ihres Mannes unter ihre Bluse wanderte. "Zur Sicherheit, verstehen wir uns?"
Bibi blinzelte und wartete bis ihr Verstand mit der Bearbeitung der Eingabe begann. Sie fühlte sich noch immer wie von einem Tanklaster voller Aphrodisiaka überrollt, aber die Erleichterung half ein wenig.
Sie nickte zustimmend und sah wieder in ihren Kakao, während ihre Eltern zu knutschen begannen. Das zumindest kannte Bibi bereits, und bis zu ihrer Abreise würde es auch kaum anders werden.
In jener letzten Nacht auf dem Bauernhof erwachte Bibi, als sie die Bewegung zwischen ihren Beinen spürte. Irgendwo auf halbem Wege zwischen Traum und Wirklichkeit spürte sie, sie ihre Schenkel geöffnet, angehoben und auf starken, aber nervös bebende Schultern gelegt wurden. Blinzelnd öffnete die Augen, und sah ihm Halbdunkel des braunen Haarschopf ihrer Cousine glänzen. Mit offenen Haaren hätte sie sie fast nicht erkannt. Hildegard kniete am Fußende des Gästebettes, den Kopf unter der Decke, und atmete tief.
"Was solln das werden?", grummelte Bibi und zog die Decke beiseite.
Hildy starrte sie an.
"Oh Mist, hab ich dich jetzt geweckt? Sorry."
"Sowas kommt vor, wenn man im Schlaf begrabbelt wird." Bibi setze sich auf und rieb sich die Augen. "Was wird denn das? Wenn du neugierig bist, ja, ist noch rot."
"Weiß ich", entfuhr es der brünetten Hexe. "Ich meine, nicht dass ich jetzt unbedingt nachsehen musste, ich..." Sie seufzte tief. "Ich dachte irgendwie, ich wärs dir noch schuldig."
"Schuldig?"
"Mhmm", nickte Hildegard. "Weil du gekommen bist ist deine Mutter dann gekommen und hat sich wieder mit meiner vertragen. Und, ich weiß, ich hab das im Bad schon gesagt, aber ich dachte, da musst ich schon noch einen drauf setzen."
"Und zu dem Zweck wolltest du..."
"... auch mal an deiner Muschi nuckeln." Hildy ließ die Stirn auf Bibis Unterleib sinken. "Hat in meinem Kopf irgendwie mehr Sinn ergeben."
"Was? Der Sexhandel, oder das Pussyschlecken?"
Hildegard lächelte gequält. "Ich wollt dir doch nur nichts schuldig bleiben, wenn du morgen wieder fährst. Und dein Möschen ist ja auch echt niedlich, nur... Das ist einfach nicht so meins."
"Ach du" Bibi zog die Nase kraus und breitete die Arme aus. "Komm her!"
Hildegard krabbelte auf allen Vieren in die Umarmung ihrer Cousine und begrub die blonde Hexe förmlich unter sich. Das Gästebett ächzte. Wie unter einer schweren Decke versank Bibi im weichen Körper der Bauerstochter. Tief drückte die Nase zwischen die großen Brüste und sog ihren Geruch ein.
"Du brauchst mich nicht lecken, und schon gar nicht jetzt", murmelte Bibi dumpf. "Ich weiß nicht mal, ob ich es morgen aushalte ein Höschen anzuziehen. Und von all dem was passiert ist, hatte ich genau soviel wie du. Soweit mich das angeht, sind wir quitt."
"Quitt, okay", meinte Hildegard. "Wie wärs mit Kuscheln?"
Bibi blickte aus dem Tal zwischen den sommersprossigen Brüsten auf. "Kuscheln ist gut."
Nach ein wenig Rangelei kamen die beiden Hexen aneinander zu liegen, Hildy als größerer Löffel mit Bibis Kopf auf ihrem Arm. Sie zogen die große Decke über sich und fühlten sich wohl.
"Suchst du dir eigentlich eine Freundin, wenn du wieder in der Stadt bist?", flüsterte Hildy ihrer Cousine ins Ohr. "Oder einen Freund? Nicht, dass du mir noch vereinsamst!"
"Weiß nicht", brummte Bibi, während sie die großen Nippel an ihren Schultern fühlte und die Körperwärme sie langsam wieder in den Schlaf lallte. "Vielleicht später. Wenn ich mal die Tiere durch hab."
"Das schaffst du sicher bald!"
Nach einem ausgedehnten Frühstück und tränenreichem Abschied brach die Familie Blocksberg am nächsten Morgen auf. Wider erwarten hatte Bibi es geschafft, sich in Unterwäsche zu zwängen, was die Fahrt sicherer, aber nicht unbedingt angenehmer machte. Es dauerte jedoch nicht lange, bis sie die rustikale Lebensart hinter sich gelassen hatte.
"Challenge accepted" stand unter dem Bild des riesigen Kaltblutpferdes, mit Fokus zwischen dessen Hinterbeinen. Bibi wischte weiter. Hildy konnte einfach nicht aufhören, ihr Fotos zu schicken. Entweder von einer breiten Auswahl verschiedener Tieren mit deftigen Bewertungen derer Fähigkeiten darunter. Immer zweideutig formuliert, und dadurch umso saftiger. Oder Selfies mit ihrem neuen ganzen Stolz, ihrer eigenen Packung Anti-Baby Pillen.
Bibi kam kaum dazu, sich vernünftig auf ihre Nachrichten zu konzentrieren.
"Wenn du das Ding nicht bald wegsteckst, läuft du noch gegen die Tür", warnte Barbara Blocksberg ihre Tochter während sie die Treppe zum heimatlichen Domizil hinaufgingen.
"Ja, gleich", murmelte Bibi abwesend, während sie mit der einen Hand ihre Tasche an sich drückte, und der Daumen der anderen über ihr Telefon wischte. Sie verschickte die letzte Nachricht gerade als sie die letzte Stufe erreichte, bemerkte dass ihre Eltern stehen blieben ein und blickte sich verblüfft um. "Wie war die Frage?"
"Nur, ob du dich lieber hier auf der Treppe niederlassen möchtest", sagte Barbara mit Blick auf das Smartphone. "Alles wesentliche hast du ja scheinbar schon bei dir."
"Hey, zu meiner Verteidigung, ich hab das Ding in den letzten Wochen kaum angerührt. Also viel weniger, eigentlich gar nicht."
"Glaube ich dir sogar." Ächzend stellte die ältere Hexe den Koffer ab, während ihr Mann nach den Schlüsseln kramte. "Was gibts denn wichtiges zu organisieren?"
"Ach, nur ob Tina mal wieder Zeit hat, etwas zu unternehmen", meinte die blonde Hexe ausweichend.
"Die Tina mit dem Reitstall?", hakte Barbara nach.
"Ja", antwortete Bibi und klimperte unschuldsbetont mit den Augen.
"So, so."
"Ah, die Familie Blocksberg", sagte eine ältere Stimme von der anderen Seite des Zauns her. Die Nachbarin stellte eine Box voller Altpapier ab. "Auch wieder da?"
"Sieht so aus, Frau Meisenknödel", sagte Barbara. Bernhard kämpfte noch immer mit dem Türschloss. "Bald zumindest. Haben wir irgendwas wichtiges verpasst?"
"Hier? Nein", winkte die ältere Nachbarin ab.
"Dann ist ja gut", murmelte Bibi ohne den Blick vom Display zu heben.
Kaum war ihre Stimme erklungen, schoss ein weiß-roter Blitz aus dem Nachbarhaus. Gurrend drückte der schlanke Kater sich an die Knöchel der blonden Hexe.
"Ah, außer dem da!", ergänzte Frau Meisenknödel lachend. "Tagelang ist er immer wieder vor ihrer Tür aufgekreuzt, bis ich ihn schließlich bei mir reingelassen habe. Ständig hat er zu ihnen rüber gestarrt, jedes mal enttäuscht, wenn sie doch nicht da waren. Ich wusste gar nicht, dass sie den Lumpen adoptiert haben."
"Haben wir auch nicht", raunte Barbara, während Bibi den Kater auf ihren Arm hob. Dieser schnurrte noch heftiger und versuchte ständig, seinen Kopf unter ihr T-Shirt zu schieben.
"Na, das sieht der aber anders!", meinte die Nachbarin. "Ist ja fast, als hätte er nur auf dich gewartet."
Bibi lächelte unter dem wissenden Blick ihrer Mutter.
"Kann mir nicht erklären, warum."