Jinxed! Kapitel 4: Ruhepause

Story by SoldSpirit2 on SoFurry

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Prolog:

Hey Leute

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, das Kapitel ist ein paar Stunden früher online. Die schlechte, mein Rechtschreibprogramm ist gerade irgendwie gestorben und von daher sind noch ein paar Fehler drinnen >.> Hauptsächlich groß/klein Schreibung, fehlende Beistriche usw.

Ich werde mich also morgen/heute, nochmal an die überarbeitung setzten.

Äußerem habe ich Kapitel vier noch um ein paar Seiten verlängert also sucht am besten bei Kap 4 nach "Jinx war inzwischen aufgewacht" um von da aus weiter zu lesen :)

Ansonsten wünsche ich euch noch viel Spaß mit Kapitel 5.

Falls ihr keine Pokemon Nerds wie ich seit könnt habt ihr hier Bilder von allen Pokemon die in diesem Kapitel vorkommen oder namentlich erwähnt werden ansehen.

429fb0-1509289585.png Kapitel Vier

Ruhepause

Der nächste Morgen war angebrochen und Jinx hatte so gut geschlafen wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Auch als sie die Augen öffnete und sich bewusst wurde wo sie war steigerte das nur ihre Laune. Inzwischen verstand sie sich schon etwas besser mit Luna die sie gestern bei einem Spaziergang begleitete hatte während Rex und Kitsune für sich waren. Auch Nala kam ihr nach dem gemeinsamen Abendessen etwas vertrauter vor. So streckte sie sich einmal mit einem lautlosen gähnen während sie bemerkte das Rex seinen rechten Arm um sie gelegt hatte. Sein anderer Arm ruhte auf Kitsune die Links neben ihm lag und Nala sowie Luna lagen ebenso eng umschlungen noch etwas weiter Links.

Es war ein derart normaler Morgen wie sie ihn schon lange nicht mehr hatte. Keine Wahnvorstellungen, kein Unbehagen bei dem Gedanken das sie zu 5t im Bett lagen, es ging ihr einfach gut.

Dann ließ sie ihren Blick einmal durch den Raum wandern wobei ihr auffiel das sie das erste Mal seit sie hier war Tageslicht in Rex Schlafzimmer sah. Anscheinend hatte er noch vor dem Schlafengehen einen Timer für die elektrische Jalousie gestellt, weshalb Jinx einen Moment den Sonnenaufgang beobachtete.

Dann jedoch erhob sie sich aus ihrer zusammengerollten Schlafposition um sich kurz darauf erneut neben Rex zu legen und sich mit ihrem Kopf auf seiner Brust etwas an ihn zu schmiegen. Es war einfach zu schön um jetzt schon aufzustehen, auch wenn sie nicht vor hatte noch einmal einzuschlafen.

Erst recht nicht als sie erneut Rex Hand spürte die ihr zärtlich über den Kopf streichelte. Etwas überrascht das er auch schon wach war sah sie ihn nun an doch als sie bemerkte wie liebevolle und fürsorglich er sie ansah konnte sie nicht anders als die Augen wieder zu schließen und sich verwöhnen zu lassen. Sie fühlte sich in diesen Augenblick einfach so geborgen wie schon lange nicht mehr weshalb noch ein paar Minuten vergingen in denen abgesehen von den Liebkosungen von Rex nichts geschah bis er ihr einen guten Morgen wünschte und ihre Schnauze küsste.

Dann öffnete sie erneut ihre Augen und der Blick mit dem sie Rex ansah war Grund genug um sich noch tausende male in sie zu verlieben.

Ihre Leuchtend roten Augen schimmerten in der Morgensonne und ihr Gesicht selbst strahlte das die Sonne neidisch werden konnte. Man sah ihr einfach an wie glücklich und zufrieden sie in diesen Augenblick war und Rex konnte nicht anders als dieses Gefühl zu Teilen.

„Guten Morgen Rex.“ erwiderte sie dann mit einer ebenso liebevollen Stimme. „Hast du gut geschlafen?“

„Ja, dank dir.“ antwortete Rex doch sprach sofort weiter als er ihren überraschten Blick sah. „Ich habe dir noch gar nicht richtig dafür gedankt was du für mich, Luna, Nala und Kitsune getan hast. Ohne dich wäre das hier nicht möglich.“

„Ich muss dir auch Danken. Wärst du nicht gewesen... du weiß ja wie unser erstes Treffen dann ausgegangen wäre.“ erklärte sie ohne sich jedoch von diesem Thema die Laune vermiesen zu lassen. „Außerdem habe ich dank dir ein Ziel im Leben das ich verfolgen will.“

„Und das wäre?“ fragte Rex überrascht nach.

„Ich, will für Menschen und Pokémon einstehen die sich Lieben. In erster Linie natürlich für Pokémon die nicht sprechen können. So wie ich es bei der Verhandlung mit dir gemacht habe.“

„Da hast du dir aber ein großes Ziel gesetzt. Es freut mich aber und ich werden dich so gut unterstützen wie ich nur kann.“

„Ja, ich weiß selber noch nicht so recht wo ich anfangen soll.“

„Aber ich!“ verkündete Rex voller Stolz. „Es sollte zwar eigentlich eine Überraschung sein aber ich habe vor heute meine Arena wieder zu eröffnen. Wie wäre es wen wir zusammen ein paar kämpfe austragen und du so neue Pokémon und Trainer kennen lernen kannst. Du meintest ja das du zusammen mit deinem Trainer schon gegen ein paar Arenaleiter gekämpft und gewonnen hast von daher solltest du stark genug sein. Hättest du Lust?“

„Ein Kampf?“ Jinx schien einen Moment verwirrt zu sein so als hätte sie seine Frage gar nicht richtig verstanden doch als sie sich sicher war das es kein Missverständnis war antwortete sie nur um so enthusiastischer mit einem „Natürlich“ während sie ihn ein paar Mal vor Freude übers Gesicht leckte was Rex zum Lachen brachte und nun auch seine anderen Pokémon weckte.

Dann wurde Jinx wieder etwas ruhiger und ihre Reaktion schien ihr im Nachhinein peinlich zu sein, weil sie sonst nur sehr selten ihrer animalischen Seite die Oberhand gewinnen ließ.

Doch diese Gedanken verschwanden sofort wieder als Rex ihr Liebevoll über die Wange streichelte und sie erneut, untermalt von Kitsunes gähnen küsste.

„Nah, auch schon wach?“ fragte Rex amüsiert nach während er Kitsune eine Hand auf den Kopf legte und sie streichelte worauf sie sich sofort dagegen drückte. Dann zog er sie etwas näher zu sich wodurch sie ihre Augen wieder schloss und noch etwas an Rex Seite döste was sogar Jinx in diesen Augenblick irgendwie süß fand. Vor einen Tag war sie noch so neidisch auf Rena wegen keinen geringeren Grund als das sie einfach existierte aber Kitsune jetzt so an Rex Seite zu sehen gab ihr ein gutes Gefühl. Sie konnte sich freuen ohne eifersüchtig zu sein. Sie konnte einfach ein Teil seiner Familie sein. Doch lange konnte sie nicht in diesen Gedanken schwelgen den kaum das Luna und Nala wach waren und bemerkten was hier gerade vor sich ging waren sie auch schon zu Rex gehüpft um geknuddelt zu werden.

Jinx reagierte zwar erst etwas überrascht aber nach kurzen zögern beschloss sie sich auch an Luna zu schmiegen. Erst noch vorsichtig um ihre Reaktion zu sehen aber als Luna bemerkte wie unsicher sie war legte sie ihren Arm um sie und zog sie etwas näher zu sich. So lagen kurz darauf alle 4 Pokémon eng an Rex gekuschelt im Bett um ihn auf ihre Art mit Küssen, Streicheleinheiten und dem ein oder anderen Schlecker zu liebkosten.

Einige Minuten vergingen so in denen sie einfach nur da lagen und ihr Leben genossen bis Rex zu reden begann.

„Na gut da Jinx es inzwischen schon weiß will ich es euch auch nicht länger verschweigen. Ich habe vor die Arena heute wieder zu eröffnen. Ich kann euch zwar nicht garantieren das heute schon ein Herausforderer kommen wird aber ihr dürft bald wieder mit mir kämpfen.“

Erneut wurden die Kuscheleinheiten intensiver durch die Vorfreude wieder mit Rex im Ring stehen zu können während Rex lachend fortfuhr.

„Haha wartet doch mal das ist noch nicht alles. Jinx wird ab jetzt auch mitkämpfen.“

Von einem Moment auf den anderen war es nun Jinx die im Mittelpunkt stand und von seinen anderen Pokémon ausgefragt wurde. Sie brauchte zwar etwas um mit so viel Aufmerksamkeit klar zu kommen aber irgendwie genoss sie es auch einmal im Rampenlicht zu stehen.

Selbst als Rex dann vorgeschlagen hat das sie frühstücken gehen sollten und der sonst relativ ereignislose Vormittag an ihnen vorüberzog war Jinx die ganze Zeit damit beschäftigt sich mit seinen anderen Pokémon zu unterhalten und es schien so als würde sie nun langsam richtig aufblühen. Besonders Nala schien sehr daran interessiert zu sein wie gut sie kämpfen konnte was aber kein Wunder war da sie schon immer das enthusiastischste seiner 3 Pokémon war, wen es um einen Kampf ging.

Es war dann etwa 13Uhr als sie schließlich bei der Arena im Inneren der kleinen Stadt angekommen waren. Sie war zwar nicht so spektakulär wie die Mono-Type Arenen in den Großstädten aber trotzdem ganz ansehnlich. Es war ein großes Gebäude und im Gegensatz zu vielen der anderen Häuser die sehr neu wirkten, stach sie mit ihren in Barock verzierten Eingang und der Fassade etwas heraus jedoch nicht im Negativen sinne da sie erst vor kurzen renoviert wurde. Das Gebäude war gerade noch jung genug um nicht unter Denkmalschutz zu stehen und so war es auch für Touristen immer wieder ein sehenswertes Reiseziel.

Doch anstatt direkt in die Arena zu gehen besuchten sie erst das Pokémon Center direkt daneben wo sie freudig von zwei der drei Schwestern empfangen wurde.

„Luna, Nala, euch habe ich ja schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen.“ begann eine von ihnen während sie ihnen die arme entgegenstreckte und kurz darauf auch stürmisch von den beiden begrüßt wurden.

„Hey wie geht es euch.“ begrüßte Rex die zwei Schwestern ging jedoch noch ohne eine Antwort abzuwarten zur Dritten. „Hallo mein Name ist Rex und ich bin der Arenaleiter von nebenan, arbeitest du schon lange hier?“

Doch sie drehte sich im Gegenzug nur mit einem verächtlichen schnauben um und verließ den Raum worauf eine unangenehme Stille einkehrte.

„Ist, alles in Ordnung mit ihr?“

Ein weiterer Moment verging ohne, dass jemand etwas sagte während sich die zwei Schwestern nur ratlos ansahen. Dann begann die erste mit einer Unheilverkündenden Stimme. „Die Sache ist die-“ doch kaum hatte sie angefangen zu sprechen setzte die Zweite ihren Satz fröhlicher fort. „Jean ist immer so. Sie braucht einfach eine Weile um aufzutauen.“

Doch auch wenn man eindeutig sah das es nicht das war was die erste Schwester sagen wollte beschloss Rex für den Moment nicht weiter nachzufragen. Er würde schon von selbst heraus bekommen was sie gegen ihn hatte, immerhin würde er in Zukunft wieder oft genug hier vorbeischauen.

„Ich habe vor die Arena wieder zu eröffnen. Ist Rick da?“

„Nein tut mir leid er ist für die Woche krankgemeldet. Anscheinend eine schlimme Grippe.“

„Das ist echt schade.“ antwortete Rex nur deprimiert.

„Wer ist dieser Rick?“ fragte Jinx nun interessiert nach.

„Rick ist der Schiedsrichter bei meinen Arenakämpfen. Weißt du ein Kampf zählt nicht, wen er nicht anwesend ist um ihn zu bestätigen.“

„Und wer bist du?“ fragte nun eine der Schwestern mit dem Blick zu Jinx gewandt.

„Oh, tut mir leid, ich habe vergessen euch vorzustellen.

Jinx, das sind Marie und Julia. Marie und Julia, das ist das neueste Mitglied meines Arenateams, Jinx.“

„Ich bin erfreut eure Bekanntschaft zu machen“ begann Jinx höflich.

„Du bist ja genial.“ antwortete Marie nun beeindruckt von Rex sprechenden Vulnona.

„Ja das ist sie.“ bestätigte Rex und brachte Jinx so nur noch mehr in Verlegenheit.

„Ich bin schon gespannt was für Moves sie drauf hat.“

„Ja ich auch.“ erwiderte Rex worauf er sich ein paar verblüffte Blicke einfing.

„Du willst mit diesen Vulnona deine Arena Verteidigen und weißt nicht einmal wie sie sich im Kampf macht?“ ertönte nun eine unbekannte männliche Stimme hinter Rex worauf er sich umdrehte.

„Ich habe sie noch nie kämpfen sehen aber ich weiß das sie mich nicht enttäuschen wird. Und du bist...?“ erwiderte Rex selbstbewusst während er den etwa 18 Jahre alten Trainer vor ihm musterte.

„Ich bin Ben und hatte eigentlich vor den Arenaleiter, also dich wen ich das richtig verstanden habe herauszufordern. Aber da ich mir ohne Schiedsrichter wohl kaum einen Orden verdienen kann, wie wäre es mit einem normalen Kampf gegen dein Vulnona. Eins gegen Eins. Ich will wissen, ob du recht hast was sie betrifft.“

„Wie sieht es aus Jinx, hast du Lust?“ fragte er sie und hob dabei herausfordernd etwas seinen Kopf.

Jinx hingegen war bei weiten nicht so siegessicher wie Rex was man ihr auch deutlich ansah doch bevor sie etwas sagen konnte kniete Rex sich neben sie und streichelte ihr mit einer Hand über ihren Hals.

„Keine Sorge. Gib einfach dein Bestes dann werden wir gewinnen.“ munterte er sie auf während er ihr tief in die Augen sah.

Es war ihm völlig egal das Ben ihn dabei etwas merkwürdig ansah und auch die 2 Schulmädchen die im Hintergrund seinetwegen etwas kicherten interessierten ihn nicht. Er hockte einfach nur so da und sah sie mit diesem liebevollen Blick an der jeder, der auch nur ein Funken Fantasie besaß deuten hätte können.

Gleichzeitig war da aber ein Feuer in seinen Augen und eine Selbstsicherheit die einfach auf sie abfärben musste.

So senkte Jinx nur mit einem Lächeln den Kopf bevor sie ebenso selbstsicher wie Rex antwortete.

„Natürlich werden wir gewinnen.“

Dann fuhr Rex fort. „Hast du das gehört? Jinx wird es dir nicht einfach machen.“

„Das werden wir ja noch sehen.“ Antwortete Ben darauf nur ebenso amüsiert und nachdem Rex, Nala und Luna versicherte das sie das nächste Mal dran seien betraten sie die Arena direkt durch einen Seiteneingang vom Pokémon Center aus. Nur Kitsune schien etwas abgelenkt was jedoch nicht weiter beunruhigend wirkte.

Das innere der Arena war von der Dekoration etwas schlichter als außen was nicht verwunderlich war, wen man bedachte das die Pokémon Attacken sowieso jedes künstlerische Bauelement mit der Zeit beschädigt hätten. Der Ring selbst war im Stil einer Gesteinsarena aufgebaut was einige Vorteile brachte. Ein Pflanzen Arena hätte beispielsweise viel mehr pflege benötigt, eine Wasser Arena währe unpraktisch für seine Pokémon gewesen und für die meisten anderen Typen hatte er ähnliche gründe. Abgesehen davon konnte Rex die Steine gut als Sichtschutz benützen wen er mit Kitsunes Illusionen arbeitete.

Nun war es endlich soweit und beide Standen jeweils an einem Ende des Kampffeldes.

In der Mitte war Marie die sich als Schiedsrichterin gemeldet hat während sich Jean in einem der Zuschauerplätzen niedergelassen hat. Es überraschte Rex ein wenig das sie und nicht Julia zusah wo sie doch so offensichtlich etwas gegen Rex hatte und einen der Schwestern im Pokémon Center bleiben musste.

Auch ein paar der Passanten die gerade im Pokémon Center waren beschlossen bei dem Kampf zuzusehen wodurch sich schnell eine angenehme Stimmung in der Arena aufbaute.

Dann schickte auch Ben sein Pokémon in den Ring. Es war ein Sandamer welches erst einmal seine Umgebung musterte und erfreut feststellte das es hier im Vorteil war.

Rex für seinen Teil dachte sich schon das sein Rivale es ihm nicht einfach machen würde und mit einem Sandamer als Gegner hatten sie denkbar schlechte Karten. Nicht nur dass es einen eindeutigen Feldvorteil hatte, es hatte auch noch einen allgemeinen Typ Vorteil gegen Jinx die sich jedoch genau so wenig wie Rex davon einschüchtern ließ.

Dann war es so weit und Marie begann.

„Hallo liebe Zuschauer und herzlich willkommen bei diesem Trainingskampf der Arena...“

>>Hörst du mich?<< fragte er Jinx nun in seinen Gedanken während Marie zu einer Ausschwingenden Vorstellung ansetzte. Jinx drehte darauf nur einen Moment ihren Kopf zu ihm und nickte.

>>Gut. Das wird uns im Kampf eventuell einen Vorteil verschaffen. Zeigen wir ihm was wir draufhaben.<<

„...also seid ihr Bereit? Dann LOS!“

„Los Pepper Sandwirbel!“ rief Ben dem weiblichen Sandamer zu welches kaum das er ausgesprochen hatte damit begann den Trockenen Boden mit seinen Klauen zu bearbeiten wodurch es schon nach wenigen Sekunden in einer dicken immer größer werdenden Staub Wand verschwand. Die Geschwindigkeit und Routine mit der es diese Aktion ausführte ließ darauf schließen das es ein oft genutzter Eröffnungszug war, vermutlich um schneller die Entfernung zwischen ihren Gegner zu verringern und in den Nahkampf zu gehen.

„Jinx lockere die Sicht mit deinem Flammenwurf auf.“

Jinx nickte erneut. Sie stand nun schon deutlich mehr unter Spannung da sie den ersten Kampf mit Rex nicht verlieren wollte, vor allem da er so viel Vertrauen in sie setzt.

Dann atmete sie tief ein und mit einem Angriff der eigentlich viel zu stark für das bloße auflockern der Arena war fegte sie den Ganzen Staub weg. Rex vermutete das sie ihm auf diese weiße eine kurze Demonstration ihrer Feuer Kraft bieten wollte um seine Anweisungen besser abstimmen zu können was jedoch aus seiner Sicht nicht notwendig war.

Zur Überraschung aller fehlte von dem Sandamer jedoch jede Spur.

Verwirrt sah Jinx sich nun in der Arena um und auch Rex brauchte ein, zwei Sekunden um zu realisieren was es vorhatte bevor er Jinx zu rief das sie in die Luft springen soll.

Jinx hingegen zögerte einen Moment wodurch sie ihren ersten Treffer von dem Sandamer welches unter ihr aus dem Boden geschossen kam einstecken musste.

Desorientiert wirbelte sie nun durch die Luft und erneut Rief Rex ihr ein Kommando zu. Dieses Mal sollte sie in ihren Rotierenden zustand Nitroladung einsetzten doch wieder zögerte sie da sie nicht wusste wo ihr Gegner war wen sie überhaupt klargesehen hätte und erneut musste sie einen Treffer einstecken. Dieses Mal hatte sich das Sandamer während des Laufens zu einem Ball zusammengerollt und sie so kurz vor dem Boden noch einmal abgefangen bevor Jinx in eine Ecke der Arena flog.

Ben wollte diesen Kampf gewinnen, das war offensichtlich aber so leicht wollte Rex es ihm dann doch nicht machen.

„Jinx alles in Ordnung.“ rief er ihr nun zu die sich etwas mühevoll wieder aufstellte und so zeigte das sie noch kämpfen konnte.

>>Tut mir leid.<< antwortete sie nun etwas von sich selbst enttäuscht. Wen sie gesprungen wäre als Rex es ihr gesagt hat wäre sie der Attacke gerade noch entgangen.

>>Jinx du musst mir vertrauen. Wir schaffen das aber nur gemeinsam.<<

„Bist du sicher das dein Vulnona schon bereit ist für einen Arenakampf?“

„Keine Sorge. Sie ist noch lange nicht geschlagen. Jinx heize ihr mit ein paar Salven Glut ein.“

„Pepper ausweichen!“

Erneut rollte sich Pepper während eines gekonnten Ausweichsprunges zu einem Ball zusammen während sie versuchte näher an Jinx heran zu kommen was sich aber als schwerer als erwartet herausstellte.

Es waren zwar an sich keine sehr starken Attacken und sie würden bei einem Treffer nicht viel Schaden anrichten jedoch wollte Ben kein Risiko eingehen so lange er im Vorteil war.

Langsam wurde es brenzlich für Rex. Er musste sich eine Strategie zurecht legen mit der er Jinx schwächen ausgleichen konnte doch wie? Selbst ein Direkter Treffer mit einem Flammenwurf würde Pepper nicht so schnell umhauen und im Nahkampf war sie Jinx bei weiten überlegen. Auch ihre psychischen Kräfte würden gegen das Sandamer nicht viel ausrichten können, aber vielleicht bei ihrer Umgebung?

>>Jinx lass sie näher an dich herankommen aber ohne, dass es zu auffällig ist.<<

Jinx war bei diesen Gedanken sehr unwohl, vor allem weil sie noch immer mit den Nachwirkungen des letzten erfolgreichen Treffers zu kämpfen hatte jedoch beschloss sie ihm entgegen ihres Gefühls das ihr riet das Sandamer auf Abstand zu halten zu vertrauen.

Mit jeder weiteren langsamer werdenden Salve an Flammen näherte sich Pepper ihr bis sie nahe genug war um zu einem Schlitzer anzusetzen doch genau in diesen Moment bekam Jinx den nächsten Befehl von Rex.

„Jetzt Jinx! Schleudere den Stein neben dir mit deiner Psychochinese auf sie.“

Adrenalin schoss Jinx nun durch die Adern und ohne genug Zeit um über Rex Anweisung nachzudenken führte sie sie ohne Zögern aus wodurch das Sandamer welches sich nur mehr einen Meter vor ihr und mit erhoben klauen befand seitlich von einem etwas größeren Stein Getroffen und weggeschleudert wurde.

„Los Jinx Flammenwurf.“ rief er ihr erneut zu wodurch Pepper welche eine ihrer Klauen an ihre Wunde hielt nur mehr die zweite als Schutz vor ihrem Gesicht hatte. Gut drei Sekunden war sie nun diesen kraftvollen Feuerschwall ausgesetzt bis es ihr gelang wieder genug Kraft zu sammeln um Weg zu springen.

Beide Pokémon keuchten nun vor Anstrengung. Auch wenn der Stein den sie als Wurfgeschoss verwenden sollte nicht besonders groß war hatte es sie doch viel Kraft gekostet ihn so schnell mit genügend Geschwindigkeit auszustatten um das Sandamer abzuwehren welches gerade selbst dabei war seine Verletzungen zu inspizieren.

Es war schon sehr lange her das Rex das letzte Mal einen Pokémon Kampf hatte aber es Faszinierte ihn immer wieder aufs Neue wie viel Stärker die Körper der Pokémon im Gegensatz zu den der Menschen waren. Hätte ihn selbst so ein Geschoss erwischt könnte er sich wohl von ein paar seiner Rippen verabschieden doch das Sandamer war schon wieder dabei sich seine nächsten Schritte zu überlegen.

Beiläufig musste Rex nun auch wieder an das Hundemon denken welches sich zwischen ihn und diese Handgranate geworfen hatte. Wen selbst ein Pokémon das bei weiten mehr aushielt als jeder Mensch von der Explosion im Sterben lag gab es wohl keinen Zweifel daran das er an diesen Tag gestorben wäre hätte es ihn nicht gerettet.

„Weißt du, dieser Trick mit dem Stein gerade eben. Ich denke das versuche ich auch mal.“ begann Ben nun mit einem Schadenfrohen Grinsen im Gesicht.

Ein Moment der Stille verging während Ben und Pepper ein Paar blicke austauschten.

„Bist du bereit Pepper?“ fragte er sie die ohne eine Erklärung seinerseits wusste was sie nun zu tun hatte.

Rex war nicht gerade wohl bei dem Gedanken was nun auf sie zukommen würde und als Pepper plötzlich damit begann mit ihren Kraftvollen Klauen Steine und sogar kleinere Felsen nach Jinx zu werfen wurde es langsam eng. Nicht nur dass sie im Nahkampf unterlegen waren, nein auf diese weiße konnten sie sich sogar auf mittlere Distanz einen Vorteil verschaffen. Was Jinx ganz schön zum Schwitzen brachte.

Immer und immer wieder wich sie nun den näherkommenden Felsen aus was sich jedoch mit ihrem sich zunehmend verändernden Schlachtfeld immer schwieriger wurde.

Mit jedem weiteren Angriff fiel es ihr schwerer auszuweichen bis Rex ihr im letzten Moment zurief das sie den gerade auf sie zu fliegenden Felsen mit ihrer Psychochinese aufhalten sollte.

„Jetzt Pepper, Zertrümmerer!“

Plötzlich, noch während der Felsen durch Jinx an Geschwindigkeit verlor brach er in Tausende Stücke von denen Jinx einige hart trafen während Pepper hinter dem kollabierenden Gestein zum Vorschein kam. Sie hatte sich zu Rex Überraschung im Richtigen Moment im Schatten des Felsens versteckt den sie eben noch geworfen hatte doch bevor sie einen Folgeangriff starten konnte hatte Jinx sie mit ihrer Psychochinese mitten in der Luft zum Stehen gebracht.

„Gut gemacht Jinx.“ rief Rex ihr zu auch wen er wusste das diese Attacke nicht für einen gegen angriff reichen würde. „Spring jetzt in die Luft.“

Wieder Zögerte Jinx einen Moment. Warum sollte sie Springen wo sie das Sandamer doch gerade unter Kontrolle hatte? Doch kaum hatte sie ihren Gedanken abgeschlossen war ihr klar was Rex meinte und sie konnte sich gerade noch rechtzeitig in die Luft retten bevor Pepper sich aus ihrer Attacke losriss und sich an Genau der stelle wo Jinx eben noch stand im Boden vergrub.

>>Das war knapp. Danke.<< bedankte sie sich bei Rex der Arceus sei Dank schnell genug reagiert hatte.

„Pass auf es wird dich wider von unten angreifen.“ rief Rex ihr im Gegenzug zu worauf Jinx sich Hektisch umsah.

>>Bleib ruhig. Ich habe einen Plan. Du kannst spüren wo sie sich befindet, wenn du dich konzentrierst und im richtigen Moment ausweichen.<<

Und tatsächlich gelang es Jinx gerade noch rechtzeitig sich mit einem Sprung zur Seite zu retten bevor Pepper wieder im Boden verschwand.

Ben wusste genau, dass es nun schwerer werden würde Jinx zu treffen da sie nun vorbereitet war jedoch hoffe er darauf das sie nach den bisherigen Treffern eventuell nicht mehr schnell genug war um jeden einzelnen angriff auszuweichen und seine Vermutung schien sich zu bewahrheiten. Es sah so aus als ob sie bei jeden weiteren Angriff langsamer wurde wodurch Pepper immer näher kam bis Ben einen Geistesblitz hatte.

„Pepper schnell roll dich ein!“ schrie er dem nun etwas verwirrten Sandamer zu welches gerade nah genug an Jinx gekommen war um einen Angriff zu starten. Nichtsdestotrotz führte sie ihren Befehl aus wodurch sie gerade noch rechtzeitig Jinx Flammenwurf blocken konnte.

„Du bist gut.“ lobte Rex seinen Rivalen der seinerseits hechelte als ob er selbst am Kampf teilnahm.

„Was heißt gut, ich wäre fast zwei Mal in Folge auf denselben Trick reingefallen. Du hast Pepper absichtlich näherkommen lassen.“

„Was wäre ich den für ein Arenaleiter wen ich dir nichts beibringen würde?“ begann Rex nun mit einem breiten Grinsen im Gesicht welches gut verbarg das ihm schlichtweg die Ideen ausgingen und er deshalb auf altbewährte Tricks zurückgriff.

Dann ging der Kampf weiter und erneut begann Pepper damit Jinx mit Steinen zu bombardieren doch diesmal war Rex vorbereitet.

„Jinx Psychochinese. Aber versuche nicht die Felsen aufzuhalten, sondern nutze ihre Geschwindigkeit und schicke sie ihr zurück.“

Jinx brauchte zwar ein paar versuche aber dann hatte sie schließlich den Bogen raus und bevor Pepper realisierte was los war Flogen ihr plötzlich ihre eigenen Geschosse um die Ohren. Im Gegensatz zu Jinx war sie jedoch nicht schnell genug um jeden auszuweichen und aktuell hatte sie auch nicht mehr genügen Zeit Geschwindigkeit aufzubauen um sich davon zu rollen. So beschloss sie kurzerhand jeden einzelnen Stein zu zerschmettern wodurch sie zwar ein paar kleinere Treffer einstecken musste jedoch nicht schwerer verletzt wurde.

Zumindest nicht bis Plötzlich flammen Geschosse statt Steine auf sie zu flogen die schon einiges mehr an Schaden anrichteten da sie diese nicht so einfach mit ihren Klauen zerteilen konnte.

„Pepper wehre das Feuer mit einem Sandwirbel ab!“ und noch während Salve für Salve auf sie einprasselten begann sie damit immer wieder Staub und Dreck gegen die Feuerbälle zu schleudern und so nicht nur immer mehr abzuwehren, sondern im Gegenzug auch immer mehr Staub aufzuwirbeln bis sie schließlich hinter einer Dichten Rauchwand verschwand.

Doch im Gegensatz zu ihrem ersten Sandwirbel am Anfang des Kampfes durch den sie dank ihrer perfekt auf so eine Umgebung angepassten Augen hindurchsehen konnte war dieser mit dem Rauch von verbrannter Erde durchsetzt weshalb sie selbst nichts sah.

Schon nach kurzer Zeit war es dann so schlimm das die Gesamte Arena in Rauch gehüllt war und Pepper nur mehr darauf wartete das Jinx aufhören würde sie anzugreifen um wieder unter die Erde zu verschwinden doch zur Überraschung aller hörten sie dann Rex durch den Rauch rufen.

„Jetzt Jinx, Nitroladung.“

Mit letzter verbleibender Kraft versuchte Pepper sich jetzt so schnell wie möglich einzugraben doch durch den Rauch sah sie nicht das eine weiterer Feuerball genau auf sie zugeflogen kam und sie Direkt traf. Es war zwar wie alle Feuer Attacken zuvor nicht sehr effektiv aber es verzögerte ihren Fluchtversuch genau lange genug das Jinx sie mit der Nahkampf Attacke Nitroladung erwischte und außerhalb der Arena Schleuderte.

Dann verzog sich der Rauch allmählich und als Pepper in den Armen ihres Trainers zum Vorschein kam gab Marie, Rex als Gewinner bekannt.

Erleichtert Atmeten Rex und Jinx nun auf. Sie hatten es geschafft. Sie hatten ihren ersten gemeinsamen Kampf gewonnen und Rex machte sich sofort daran sein Pokémon zu verarzten während beide Trainer vom Publikum bejubelt wurden.

Im Gegensatz zu den meisten Trainern die ihre Pokémon in den Pokémon Zentren behandeln ließen hatte Rex es sich nämlich zur Gewohnheit gemacht selber den Gesundheitszustand seiner Pokémon zu überwachen. Anfangs war diese Gewohnheit zwar aus der Not heraus entstanden da sich Luna und Nala ständig bei ihren Ausflügen verletzten und nicht immer Hilfe in der Nähe war aber mit der Zeit bemerkte Rex die Vorteile die es hatte genau über die Körperliche Beschaffenheit seiner Pokémon Bescheid zu wissen und seitdem Kitsune bei ihm war nahm er nur mehr in äußersten Notfällen die Hilfe einer Schwester in Anspruch. Er hatte einfach zu viel Angst davor das jemand bemerken könnte was er mit ihr und seinen anderen Pokémon tat. Er war zwar in der Regel vorsichtig sie nicht bei ihren ungestörten Momenten zu verletzen aber besonders bei Kitsune ging es dann hin und wieder doch etwas wilder zu.

So näherte sich Rex, Jinx nun langsam mit einem kleinen Ersthilfekoffer in der Hand welche aber selbst gerade Ben und Pepper beobachtete. Sie schien zwar nicht schwerer verletzt zu sein aber trotzdem kümmerte er sich liebevoll um sein Pokémon was Jinx ein gutes Gefühl gab.

„Gut gemacht meine kleine.“ sprach Rex sie nun an und drängte sich wieder in ihre Aufmerksamkeit während er damit begann ihren Körper zu untersuchen.

Im ersten Moment verwirrte es Jinx ein wenig da es wie gesagt nicht üblich war das er sich selbst darum kümmerte und aus Paranoia heraus befürchtete sie schon das jemand bemerken könnte in welcher Verbindung sie zu einander standen wen Rex hier vor allen anwesenden so gründlich bei der Untersuchung ihres Körpers war doch Rex war dabei so Professionell wie man nur sein konnte.

>>Du kannst das wirklich gut.<< lobte sie ihn als er damit begann ihren Körper zu versorgen.

Währenddessen schwankte ihr Blick wieder in der Arena umher wo sich ihre Zuschauer ausgiebig und gut gelaunt über ihren Kampf unterhielten und immer wieder interessierte Blicke zu Jinx warfen.

Daran könnte sie sich gewöhnen dachte sich Jinx auch wen sie wusste das sie sich das Rampenlicht vermutlich bald schon mit Rex anderen Pokémon teilen musste. Immerhin konnte er seine Arena wohl kaum immer mit ihr verteidigen und es wäre auch unfair seinen anderen Pokémon gegenüber gewesen.

Dann wanderte ihr blick weiter zu Jean die gerade dabei war mit unverändert schlechter Laune die Arena zu verlassen. Was hatte sie bloß für ein Problem mit Rex?

Jinx zögerte einen Augenblick aber dann beschloss sie einfach ihre Gedanken zu lesen. Das war zwar nicht besonders nett aber vermutlich immer noch höflicher als die Art wie sie Rex behandelte dachte sie sich.

Sie musste nur aufpassen das sie es nicht zu offensichtlich tat, weil Rex sie vermutlich davon abgehalten hätte. Dabei erinnerte sie sich wieder daran was Johnson ihnen zu diesem Thema erzählte hatte von wegen das es ein Anfängerfehler war die Person anzustarren deren Gedanken man lesen wollte und so versuchte sie es diesmal mit Geschlossenen Augen so als ob sie einfach Rex pflege genoss.

Dummerweise musste sie sich jedoch eingestehen das sie bei so etwas wirklich noch ein Anfänger war den alles was sie auf diese weiße wahr nahm war Kitsunes aufgewühlter Geist der gerade alles andere in der Arena übertönte.

Dabei konnte Jinx nicht einmal genau sagen was sich in Kitsunes Kopf abspielte da ihre Gedanken so zerstreut und konfus wirkten das Jeans Schlechte Laune plötzlich an Relevanz verlor und Jinx stattdessen zu ihr blickte.

Sie wirkte nervös und auch wen sie versuchte es nicht nach außen hin zu zeigen verdeutlichte das nur wie unruhig sie im inneren war weshalb Jinx kurzerhand zu ihr ging.

Rex war gerade fertig geworden und unterhielt sich mit Ben der sich nun auch zu ihnen gestellt hatte wodurch sie sich in Ruhe mit Kitsune unterhalten konnte.

„Du hast nicht untertrieben mit deinem Vertrauen zu Jinx.“ eröffnete Ben das Gespräch. „Aber wie konntest du dir so sicher mit ihr sein?“

„Dafür gibt es mehrere Gründe. Ich weiß beispielsweise, dass sie mit ihrem letzten Trainer schon den einen oder anderen Arena Kampf hatte und sie also kämpfen konnte. Außerdem hat sie schon ein paar Mal ihre Psychischen Kräfte in meiner Nähe eingesetzt auch wenn es nur bei so Kleinlichkeit waren wie eine Türe zu öffnen oder wen sie sauer war die Einrichtung erzittern zu lassen.“

„Und was war mit der Nitroladung am Ende? Woher wusstest du das sie diese Attacke beherrscht? Hat sie es dir gesagt?“

„Nein hat sie nicht. Ich wusste auch nicht zu hundert Prozent das es klappt aber die Chancen standen sehr hoch. Du musst wissen um diese Attacke einsetzen zu können benötigt ein Pokémon eine sehr gute Kontrolle über seine Körpertemperatur und ich habe schon am eigenen Leib erfahren das Jinx die nötigen Voraussetzungen hatte.“

Das 'am eigenen Leib' in Rex Fall bedeutete einen angeheizten Blowjob in genau der richtigen Temperatur von Jinx zu bekommen verschwieg er jedoch an dieser Stelle lieber.

„Abgesehen davon bin ich nicht umsonst der Arenaleiter einer 8 Sterne Arena.“

„Ja stimmt wohl. Aber ich würde dich trotzdem gerne noch einmal herausfordern sobald die Arena wieder Offiziell eröffnet ist und bis dahin werde ich mir eine Strategie zurechtlegen.“

„Das hoffe ich doch und-“

„Rex?“ unterbrach in Jinx die plötzlich neben ihm aufgetaucht war und nun selbst etwas verwirrt wirkte.

„Ja?“ fragte er nach ohne seinen Satz an Ben zu beenden der sie ebenso interessiert ansah.

„Ich muss dir etwas erzählen aber ein ruhigerer Ort wäre dafür besser geeignet.“

Ihr Benehmen machte Rex schon ein wenig Kopfzerbrechen und das sie mit Rex an einen ruhigeren Ort gehen wollte konnte nichts Gutes bedeuten. Sie hätte mit ihrer Telepathie ja auch ein 'Privates' Gespräch zu Rex aufbauen können wen es ihr nur darum ging das keiner sie hörte aber das tat sie nicht.

„Entschuldigung die Pflicht ruft.“ verabschiedete er sich daraufhin nur knapp von Ben und folgte Jinx anschließend zu Kitsune.

Auf halben weg kamen ihm jedoch seine anderen beiden Pokémon gemeinsam mit Marie entgegen die sich bis jetzt um sie gekümmert hatte.

„Gutes Timing. Marie könntest du bitte noch einen Moment auf meine beiden Süßen aufpassen? Ich würde Jinx gerne in Ruhe etwas in der Arena herumführen.“

„Ja kein Problem.

Nah ihr süßen, habt ihr Lust auf etwas Süßes?“ köderte Marie sie und Sekunden später waren sie auch schon aus ihren Blickfeld verschwunden.

„Ich weiß einen Ort wo wir ungestört sind.“ erklärte Rex seinen beiden Fuchs Pokémon während sie beim vorbeigehen Kitsune auf gabelten die ganz offensichtlich etwas mit dem zu tun hatte was Jinx ihm sagen wollte.

Kurz darauf befanden sie sich auch schon in Rex Büro und Jinx begann zu sprechen.

„Es geht um diese Jean.“

„Was ist mit ihr?“ fragte Rex unsicher nach in welche Richtung sich dieses Gespräch bewegen würde während Jinx noch einen kurzen Blick zu Kitsune warf.

„Kitsune hat ja davon erzählt das euch eine Person Fotografiert hatte bevor du deine Trainer Lizenz verloren hast oder?“

„Du meinst das war Jean?“

Doch anstatt zu antworten nickte Kitsune nur.

Wen er es sich recht überlegte hatte er sie seit ihren letzten intimen Momenten kein einziges Mal mehr sprechen gehört was jedoch aktuell zweitrangig war.

Nachdenklich hielt Rex sich seine Hand vor sein Gesicht wie er es immer tat wen er über etwas nachgrübelte.

„Und, du bist dir sicher, dass es Jean war?“

Wieder nickte Kitsune die daraufhin nur noch nervöser wurde doch Rex stoppte seine Gedanken sofort als er Kitsunes flehenden Blick sah.

Sie hatte Angst das sie wieder von Rex getrennt werden könnte.

„Macht euch keine Sorgen.“ fuhr er dann jedoch mit einem aufgesetzten lächeln fort.

„Im Gericht wissen jetzt alle von uns und auch wenn es ihnen nicht gefällt haben wir doch eine indirekte Erlaubnis bekommen das wir zusammenbleiben dürfen.“ Dann pausierte Rex erneut einen Moment. Es war zwar keine Lüge aber insgeheim machte er selbst sich vermutlich die größten Sorgen weshalb Jinx ihn scharf anfuhr.

„Jetzt tu nicht so als ob es dir nichts ausmacht.“ Dann pausierte Jinx jedoch einen Augenblick bevor sie mit betrübter stimme fortfuhr. „Du musst dich nicht für uns verstellen. Das würde auch überhaupt nichts bringen.“

„Hast du deine Kräfte bei mir eingesetzt?“ fragte er sie nun mit gemischten Gefühlen und musste dabei wieder daran denken was sie ihm bei ihrer ersten Begegnung gesagt hatte. Sie meinte das Jacob, ihr Trainer ihr beigebracht hatte nicht einfach so die Gedanken anderer zu lesen doch sie bestätigte seine Frage auf eine noch deutlichere Art und weiße als erwartet.

„Lass Jacob aus dem Spiel! Du hast mir deutlich gezeigt das ihr euch voneinander unterscheidet und außerdem war es bei ihm auch nie nötig das ich seine Gedanken lesen musste, weil er immer ehrlich zu mir war.“

Überrascht von ihrem Gefühlsausbruch ging Rex einen Schritt zurück. Was war nur plötzlich in sie gefahren?

Doch auch als er einen Moment darüber nachdachte fiel ihm keine passende Erwiderung ein weshalb Jinx etwas mehr ins Detail ging was sie meinte.

„Du hast mir verschwiegen das du es für möglich hältst das Jacob von der D.s.d.P getötet wurde...und jetzt machst du es schon wieder. Du bist nicht ehrlich zu uns. Du tust so als ob es dich nicht belasten würde.

Bei Jacob war ich einverstanden damit nicht seine Gedanken zu lesen aber du bist nicht er. Ich weiß das du dich nur so verhältst, weil du uns nicht damit belasten willst aber es ist falsch und verletzend zu sehen, wenn du uns so offensichtlich etwas vormachst auch wen Kitsune es nie zugeben würde.“

Überrascht sah er nun zu Kitsune doch er musste nicht einmal nachfragen ob es Stimmte. Sie stand einen Schritt hinter Jinx und wäre sie nur etwas kleiner gewesen hätte sie versucht sich hinter ihr zu verstecken um Rex fragenden Blicken zu entgehen.

Es stimmte, sie hätte Rex nie absichtlich in so eine unangenehme Situation gebracht aber es gefiel ihr auch nicht wen Rex so tat als ob nichts wäre.

Dann sah er wieder zu Jinx die sich gerade auch deutlich unwohl in ihrer Haut fühlte was Rex noch mehr traf als ihre Worte.

„Es tut mir leid. Ich wusste nicht das du so denkst.“ gab er nun reumütig zu. „Es ist in Ordnung, nein, ich will sogar das du ab jetzt meine Gedanken liest. Du sollst nicht mehr denken das ich dir absichtlich etwas verheimliche. Aber im Gegenzug hätte ich auch eine Bitte an dich.

„Eine Bitte?“ fragte Jinx überrascht nach.

„Ja ich hätte gerne, dass du im Gegensatz auch mit mir redest wen dir etwas auf dem Herzen liegt. Ich denke da gerade an so etwas wie dein Verhältnis zu Rena. Du musst mir nichts sagen was dir unangenehm ist aber zumindest, wenn es Auswirkungen auf unsere Beziehung hat will ich nicht das sich bei dir zu viel aufstaut.“

Nun zögerte Jinx und schien sich an etwas zu erinnern. Als nächstes hörte man von ihr einen laut der an ein unterdrücktes husten erinnerte doch schon nach einem weiteren Moment wurde klar, dass sie nur leise und zurückhalten zu lachen begann.

Rex verstand nun gar nichts mehr. Er war zwar irgendwie erleichtert das sich ihre Laune plötzlich zum Besseren gewendet hatte aber warum?

„Entschuldige.“ Begann sie mit deutlich besserer Stimmung. “Ich musste nur gerade daran denken das Luna mich gestern bei einem Spaziergang durch den Wald begleitet hat. Wir haben uns unterhalten und sie meinte das du eine Vorliebe für Komplizierte Pokémon hast. Ich denke ich habe jetzt einfach verstanden was sie meinte.“

Etwas verdutzt sah Rex sie einen weiteren Moment an bis ihm bewusst wurde das Jinx sich gerade selbstironisch über ihre eigene schwäche amüsierte bevor er sich mit einen Geborgenen lächeln vor sie kniete und sie umarmte.

„Rex bist du da?“ Hörte er Julia plötzlich während sie an die Tür zu seinem Büro klopfte.

Sofort stand er wieder auf und Antwortete ihr während er sich zur Tür umdrehte. „Ja, du kannst reinkommen.“

Zögerlich betrat Julia nun den Raum und schloss die Tür wieder hinter sich um sicher zu sein das niemand ungebetenes sie hören konnte.

„Was gibt’s?“ fragte Rex neugierig nach während Julia sich auf Rex Arbeitstisch setzte.

„Ich weiß warum Jean dir so ausweicht aber... zuvor müsstest du mir noch eine Frage beantworten.“

Sekunden vergingen und alle Blicke waren auf Julia gewandt die jedoch ihrerseits nur nachdenklich aus dem Fenster sah. Dennoch wagte keiner sie anzusprechen bis sie Rex wieder direkt ansah.

„Deine Pokémon, hast du ... hast du Sex mit ihnen?“

Sofort als Rex ihre Frage verstand wendete er seinen Kopf reflexartig ab. Aber warum? Fragte er sich nach einem Augenblick selbst. Die letzten Tage hatte er so oft für sich selbst und gegenüber seiner Pokémon darauf bestanden das es nicht falsch war was er mit ihnen tat und doch schämte er sich dafür?

Als ihm diese Tatsache bewusst wurde zwang er sich sie wieder direkt anzusehen jedoch das unangenehme Gefühl blieb und wurde sogar noch stärker als er mit einem einfachen „Ja.“ antwortete.

Dann biss er sich selbst auf die Zunge bevor er noch hinzufügen konnte das er ihnen aber nicht weh tat. Er hatte zwar das Bedürfnis sich zu rechtfertigen jedoch erschien es ihm falsch. Es war selbstverständlich das er ihnen nicht absichtlich weh tat und es war von Grund auf falsch, wenn jemand davon ausging nur weil er Sex mit ihnen hatte.

„Dann stimmt es also.“ sprach Julia nun mehr zu sich selbst als zu Rex doch in genau dem Moment stellte sich Kitsune zu ihm, drückte sich an ihn und klammerte sich ängstlich an seine Hand.

„Oh, nein keine sorge ich nehme ihn dir nicht wieder weg.“ versuchte sie nun Kitsune zu beruhigen. „Um ehrlich zu sein wussten wir es schon länger, also ich, Marie und Jean. Auch wenn ich es nie so richtig glauben konnte.“

„Ihr wusstet es?“ platzte es aus Rex heraus.

„Ja, das ist auch der Grund warum ich mit dir reden wollte.“ nun kramte Julia etwas in ihrer Tasche und kurz darauf hielt sie ein Bild in ihrer Hand.

Rex konnte seinen Augen nicht glauben doch das Kitsune sich nun noch fester an ihn klammerte war der eindeutige Beweis das er richtig sah.

Auch Jinx schien überrascht und begann fragend. „Ist das-“ doch stoppte und wartete das Rex etwas sagte.

Es war ein einfaches Foto welches nicht weit von Rex Haus entfernt auf einen Waldweg geschossen wurde. An den Seiten erkannte man deutlich das die Person die es gemacht hatte sich wohl gerade hinter einem Gebüsch oder ähnlichen Blattwerk befand. Was man jedoch trotzdem deutlich erkennen konnte waren Rex und Kitsune die sich Leidenschaftlich küssten und beide erkannten es als das Beweisfoto welches in erster Linie dafür verantwortlich war das Untersuchungen bei Rex angestellt wurden.

„Woher hast du das?“ fragte Rex aufgeregt nach worauf Julia mit ihrer Erklärung fortfuhr.

„Jean hat es gemacht. Sie war zu dieser Zeit erst ein paar Wochen in diesen Pokémon Center und hatte von Anfang an einen Verdacht gegen dich. Darum ist sie dir zu dieser Zeit so gut wie möglich aus dem Weg gegangen aber sie wollte uns davon überzeugen das da mehr zwischen dir und Kitsune läuft.

Anfangs haben wir uns noch darüber lustig gemacht aber mit der Zeit haben wir uns auch Gedanken darübergemacht und plötzlich stand sie lächelnd mit diesem Foto vor uns und meinte das dich die Polizei abgeholt hatte.

Wir... ich habe nie daran gezweifelt das du Luna, Nala und Kitsune gut behandelst.

Aber Jean war wie besessen davon das du von deinen Pokémon getrennt wirst und seit du für unschuldig erklärt wurdest ist sie ständig schlecht gelaunt. Ich mache mir Sorgen das sie vielleicht etwas im Schilde führen könnte und ich fühle mich schuldig das ich dich beim ersten Mal nicht rechtzeitig gewarnt habe.“

Gut eine Minute verging in der keiner etwas sagte bis Rex einen Entschluss gefasst hatte.

„Ich werde mit ihr reden.“

„Bist du sicher das, dass eine gute Idee ist?“ fragte Julia noch einmal nach und Rex nickte.

„Ich will zumindest ihre Meinung dazu hören. Vielleicht kann ich sie ja davon überzeugen uns in Ruhe zu lassen.“

Doch gerade als Rex die Türe öffnete bemerkte er das Jinx nun hinter ihm stand worauf er ihr abwinkte.

„Es ist besser wen ich Erstmal alleine mit ihr Rede. Bitte wartet hier mit Julia.“ Dann sah er noch einmal kurz zu der nervös wirkenden Schwester die abgesehen von der Sache mit dem Sex eindeutig noch ein paar weitere Fragen an Rex hatte aber nicht den Mut aufbrachte sie zu stellen. „Wenn du noch etwas wissen willst kannst du gerne Jinx fragen. Sie sollte dir das meiste beantworten können.“ Mit diesen Worten verschwand er aus dem Raum und kurz darauf breitete sich auch schon eine unangenehme stille aus.

„Was willst du denn wissen?“ fragte Jinx sie ganz direkt doch Julia zögerte. „Wenn du willst kann ich auch einfach deine Gedanken lesen dann musst du es mir nicht extra sagen wen es dir unangenehm ist.“

Sofort lief Julia nun knallrot an und bettelte förmlich darum, dass sie es nicht tun sollte was Jinx zwar etwas verwunderte jedoch war es ihr im Endeffekt egal.

Dann Atmete Julia noch einmal tief durch und begann mit ihren fragen.

„Wie, ist das so mit dir und Rex. Ich meine Hast du auch...“

„Sex mit ihm?“

Erneut lief sie Rot an, weil sie das Gefühl hatte das es sie eigentlich nichts anging aber da war etwas das sie einfach wissen musste und nicht direkt fragen konnte. Das bedeutete für sie ein langsames herantasten an besagtes Thema um nicht zu auffällig zu wirken.

„Ja.“ Antwortete Julia nur knapp mit fragenden Unterton.

„Ja aber erst einmal. Weißt du, zu der Zeit ist einfach irrsinnig viel passiert. Erst wurde mein Trainer ermordet. Kurz darauf wollte ich mich umbringen und dann hat er mich gerettet und sich um mich gekümmert. Ich habe mich einfach so allein und verlassen gefühlt und plötzlich war Rex da und es hat sich halt einfach so ergeben.“

Einige Sekunden vergingen und Julia sah sie nur fassungslos an bevor Jinx noch ein paar erwähnenswerte Details einfielen.

„Ach ja ich sollte vielleicht auch erwähnen das Rex nicht mein erster Partner war. Also Sexuell.

Das erste Mal war mit meinem vorigen Trainer Jacob. Aber bei ihm hat es lange gedauert bis wir soweit waren, weil wir uns beide nicht ganz sicher waren ob es gut war was wir taten.

Ich schätze als es dann mit Rex passiert ist war es für uns beide einfach nichts Ungewöhnliches mehr.“

Mit dieser Erklärung konnte Julia dann schon mehr anfangen und alleine zu hören das sie und ihr Trainer bedenken hatten beruhigte sie in gewisser weiße.

Es hätte einfach nicht zu ihrer Weltanschauung gepasst das das ganze so reibungslos über die Bühne ging als ob es nichts wäre.

„Ok das macht Sinn. Wie war das mit dir und deinen Trainer, also Jacob? War das wie eine Beziehung zwischen Menschen oder ganz anders.“

„Schwer zu beschreiben. Jetzt wo ich mit Rex und seinen Pokémon zusammen lebe bin ich mir nicht mehr ganz sicher was für euch Menschen Normal ist oder was überhaupt für ein Pokémon normal ist. Weißt du, ich habe schon seit ich denken kann immer mehr Zeit bei den Menschen als mit anderen Pokémon verbracht. Rex und Jacob haben mir auch schon öfter gesagt das ich eine sehr Menschliche denk weiße habe aber was mich selber betrifft weiß ich inzwischen nicht mehr was normal ist.“

Dann versank sie kurz in Gedanken, fuhr jedoch mit einem Lächeln fort.

„Aber wen ich wählen müsste welche Beziehung eher an die von euch Menschen heran kommt würde ich sagen das mit Rex. Und das obwohl es unter euch ja eigentlich nicht normal ist das ein Männchen mehrere Weibchen hat. Komisch oder?“

„Warum denkst du ist das so?“ fragte Julia nun fasziniert weiter nach.

„Ich weiß nicht. Wen ich mit Rex zusammen bin fühle ich mich einfach oft nicht wie ein Pokémon. Es ist so als ob es keine Rolle spielt was ich bin. Und dann sind da wieder Moment wo er mir zeigt das er mich mag gerade, weil ich ein Pokémon bin. Er lässt einfach nicht zu das die Tatsache das ich ein Pokémon bin zwischen uns steht wo Jacob nur mir zu liebe darüber hinweggesehen hat.“

„Das ist süß.“ schmachtete sie vor sich hin, wurde jedoch gleich wieder von Jinx unterbrochen.

„Gibt es noch etwas das du wissen willst?“

„Ja eine Sache ist da noch.“ begann sie auffallend nervös. „Denkst du, es gibt viele Pokémon die gerne etwas mit einem Menschen anfangen würden?“

Nun Zögerte Jinx einen Moment.

„Meinst du Sexuell?“ fragte Jinx verwirrt nach. Doch Julia antwortete nur etwas gelassener.

„Nein, ich meine allgemein. Denkst du es gibt viele Pokémon die sich einen Menschlichen Partner für eine Beziehung wünschen würden?“

„Ich weiß sogar das es so ist.“ entgegnete Jinx ihr jedoch entgegen ihrer Erwartungen.

„Wie, woher willst du das wissen?“ Fuhr sie Jinx nun überrascht an bevor diese ruhig weitersprach.

„Als ich gemerkt habe das ich Jacob Liebe war ich mir nicht sicher über diese Gefühle und darum habe ich andere Pokémon mit ihren Trainern beobachtet wann immer ich die Gelegenheit hatte. Dabei ist mir aufgefallen das viele Pokémon für ihre Trainer mehr empfanden als nur Freundschaft aber ich habe keinen einzigen Trainer gesehen der die Zeichen richtig gedeutet hätte. Es war bei manchen sogar so als ob sie es einfach nicht sehen wollen.

Ich habe dann auch mit Jacob darüber geredet als ich ihn überzeugen wollte das meine Gefühle für ihn echt und nicht nur eine Phase sind und er meinte das die meisten Trainer es einfach nicht in Betracht ziehen und darum nicht darüber nachdenken.“

„Mo-mo-moment mal.“ stotterte Julia nun vor sich hin. „Soll das etwas heißen DU hast IHN dazu überredet eine Beziehung mit dir anzufangen und, Sex mit dir zu haben?“

„Ja natürlich. Und es war viel Arbeit bis ich ihn davon überzeugt hatte, dass es mir ernst war. Warum?“

Nun begannen sich die Zahnräder in ihren Kopf zu drehen so als ob da plötzlich ein fehlendes Stück erschienen war das ihr neue Denkvorgänge ermöglichte.

„Ich, ich bin immer davon ausgegangen das in so einer Beziehung der Mensch den aktiveren Part einnehmen würde aber eigentlich macht es so mehr Sinn.“

„Nein, bei Rex war es genauso. Stimmts Kitsune?“ fragte sie die Füchsin welche die ganze Zeit gespannt ihrem Gespräch gelauscht hatte und nun etwas verschämt nickte.

„Soweit ich es von Luna weiß hat Kitsune sogar mehrere Wochen versucht Rex zu verführen bis er nachgegeben hat.“

Julia konnte sich das Lachen nun nicht mehr verkneifen, weil das nun selbst die letzten bedenken die sie bei Rex Beziehung hatte in Rauch auflöste. Es war also nicht Rex der Sex mit seinen Pokémon hatte, sondern eher seine Pokémon die IHN flachlegten.

Das Kopfkino welches sie dabei hatte war einfach zu köstliche wodurch sie sich erst nach einer Weile wieder beruhigte.

Dann jedoch schien ihr wieder etwas einzufallen und sie versank wortlos in ihre Gedanken.

Jinx versuchte dabei ihre Mimik zu deuten ohne ihre Gedanken zu lesen aber das war schwerer als gedacht. Sie schien in diesen Moment irgendwie Traurig aber gleichzeitig so als ob sie an eine Wichtige Person dachte und sich den Kopf über etwas zerbrach. Ihr geknicktes seufzen machte die ganze Sache dann nicht besser.

„Alles in Ordnung?“ fragte Jinx nach.

„Ja, es ist nichts. Ich musste nur gerade an … jemanden denken. Glaubst du Rex ist bald wieder da?“

...Inzwischen bei Rex...

„Was willst du?“ fragte in Jean mit einer genervten aber zugleich kraftlosen Stimme.

Rex hatte sie inzwischen gefunden und nach einer kurzen Diskussion hatte er sie soweit das sie mit ihm im Pokémon Center in einen der Leeren Behandlungsräume gegangen war.

„Ich will nur mit dir reden.“

„Ich habe dir aber nichts zu sagen.“

„Ok dann rede für den Anfang nur ich.

Ich weiß das du dafür verantwortlich warst das mir meine Trainerlizenz entzogen wurde und mir meine Pokémon weggenommen wurden.

Außerdem weiß ich das du von Anfang an etwas gegen mich hattest.

Aber was ich nicht weiß ist warum du bis heute noch nicht direkt mit mir darüber geredet hast.“

„Wie, geht es deinen Pokémon.“ Wich Jean nun mit schuldbewusster stimme der Frage aus.

„Meinst du nach der Gerichtsverhandlung, den ersten oder den zweiten Anschlag auf uns?“

„Es gab noch einen zweiten?!“ fuhr Jean nun heraus doch sie sammelte sich schnell wieder und versuchte erneut so zu wirken als ob es sie eigentlich nicht interessieren würde.

Nun pausierte Rex. Er wusste zwar das diese Frau verantwortlich dafür war das er seine Pokémon verloren hatte aber im Moment konnte er nicht anders als Mitleid für sie zu empfinden, weil sie, auch wenn sie versuchte es zu verbergen, einfach wie ein Häufchen Elend aussah.

„Ja, am nächsten Morgen als ich mit dem Polizisten unterwegs war dem ich die Ereignisse beim ersten Anschlag schildern wollte. Es war diese Sekte, die D.s.d.P und dank dir sind ich und meine Pokémon jetzt in ihrem Fadenkreuz.“

Jean schwieg auf seine Ausführungen. Stadtessen drehte sie sich kurz um, kritzelte eine Telefonnummer auf ein Stück Papier und gab sie Rex der sie nur verwundert ansah.

„Diese Nummer habe ich angerufen als deine zweite Verhandlung vorbei war. Ich denke, nein ich bin mir sicher das die D.s.d.P mit den Leuten da zusammenarbeitet. Ich wusste nichts davon aber kurz nachdem ich sie das letzte Mal angerufen habe und sie darüber informiert habe das du freigesprochen wurdest gab es diesen Anschlag.“

Inzwischen stand sie im Türrahmen der nun offenen Tür mit dem Rücken zu Rex. Dann drehte sie sich noch einmal halb um und entschuldigte sich bei Rex bevor sie den nun Völlig verwirrten Arenaleiter einfach so im Raum stehen ließ. Es gab zwar noch einiges das er sie fragen hätte wollen aber er dachte nicht das sie ihm im Moment mehr verraten würde weshalb er sie gehen ließ.

Dan schnappte er sich eines der Telefone im Pokémon Center und nach kurzen zögern tippte er die Nummer ein.

„Pokémon Notrufzentrale. Haben sie ein Verbrechen gegen Pokémon zu melden? Hallo?“ ertönte eine Frauenstimme kurz bevor Rex wieder auflegte.

Von einem Moment auf den anderen stieg in ihm wieder die Sorge um seine Pokémon auf. Er wusste das er und seine Pokémon nur mit Glück die zwei Anschläge so gut überstanden hatte aber als sie vorbei waren setzte bei ihm irgendwie ein Verdrängungsmechanismus ein der ihn davon abhielt sich alt zu große Sorgen zu machen. Aber genau in diesen Moment schien die Gefahr in der er sich befand wieder um einiges Realer als es ihm lieb war.

Geistesabwesend ging er so zurück zu seinen Pokémon und nachdem er alle eingesammelt und sich von Julia und Marie verabschiedet hatte machte er sich so schnell wie möglich auf den Weg nachhause, wobei er sich die ganze Zeit beobachtet fühlte weshalb, er seine Lieblinge für den Rest des Tages nicht mehr aus den Augen ließ.

Auch Julia machte sich sorgen um sie da Rex ihr nur das nötigste erzählt hatte und nach dem Gespräch mit Jean so schnell verschwunden war das man sich nur sorgen machen konnte. Aber da war auch noch ein anderer Gedanke. Derselbe der schon bei dem Gespräch mit Jinx den Großteil ihrer Aufmerksamkeit auf sich zog und auch nun wieder stärker wurde bis sie ihn kurz vor dem Ende ihrer Schicht wieder abschütteln konnte.

Völlig erledigt von den Heutigen Ereignissen betrat sie ihr Grundstück das sie vor einer Ewigkeit von ihren Eltern vererbt bekommen hatte. Es war nicht sehr groß aber reichte immerhin für ein kleines Haus mit einem Vorgarten. Dann gingen die Lichter die von Bewegungssensoren gesteuert wurden an doch kaum das sie 10 Sekunden brannten erlosch das erste unter einem klirrenden laut und Julia ließ vor Schreck ihren Haustür Schlüssel fallen.

„Na toll, gerade jetzt wo es so kalt wird.“ fluchte sie innerlich und wie auf Stichwort fielen ihr plötzlich die ersten Schneeflocken vor die Nase worauf sie nur mit einem genervten „Echt jetzt“ in den Himmel sah.

Es hatte zwar sicher noch 8 Grad plus und der Schnee würde sowieso nicht liegen bleiben jedoch fühlten sich die 8 Grad gerade durch den Schnee noch um einiges kälter an.

Zitternd hob sie den Schlüssel wieder auf um sich so schnell wie möglich in ihre warme Wohnung zu flüchten und nach dem 5ten versuch traf sie schließlich auch das Schlüsselloch um die Türe zu öffnen. Nur zur noch größeren Überraschung war es im Haus nur ein wenig wärmer und bei weiten nicht so warm wie es sein sollte.

Verwirrt sah sie sich einen Moment im Vorzimmer um doch dann hörte sie etwas. Es hörte sich an als ob sich jemand über Scherben Bewegen würde und nach einem prüfenden Blick Richtung Wohnzimmer sah sie das die Schiebetüre aus Glas Zerbrochen war und dann sah sie einen Schatten der sich Bewegte.

Ihr Blutdruck beschleunigte sich als ihr wieder in den Sinn kam was Rex ihr erzählte. Er meinte das Jean angeblich dieser Organisation die schon 2-mal versuchte ihn umzubringen Informationen über ihn gegeben hatte und sie hatte eine schreckliche Vorahnung.

Trotzdem ging sie vorsichtig und nur mit einer Taschenlampe bewaffnet Richtung Wohnzimmer als sie erneut dieses Geräusch von aneinander reibenden Scherben hörte.

Es kam eindeutig auf sie zu.

Dann nahm sie schließlich all ihren Mut zusammen und sprang um die Ecke um zu sehen was hier los war doch kaum hatte sie das getan hörte man auch schon ihre Taschenlampe auf den Boden knallen gefolgt von einem weiteren „Echt jetzt.“

Mit einem Teil weiße genervten und teilweise amüsierten blick sah sie nun auf den Übeltäter welcher auf den Boden kauernd den Blick erwiderte.

„Ach Sol was hast du denn hier angestellt.“ fragte sie ihr Hundeartiges Pokémon das sich lediglich seine Pfoten über den Kopf legte.

Er war einer der seltenen Mischlinge die es manchmal durch ein Gen defekt im Erbgut gab und so war ihr geliebter Sol eine Mischung aus einem Magnayen und einem Vulnona.

Ohne weitere Worte ging Julia nun an den Scherben vorbei und ließ sich Kopfüber auf ihr Sofa fallen da sie eigentlich nur mehr schlafen wollte. Einige Sekunden vergingen in denen sie regungslos am Sofa lag doch dann vermisste sie etwas.

Das schöne Gefühl das sie immer hatte wen ihr Pokémon sie begrüßte wen sie nachhause kam fehlte worauf sie ihren Blick zu ihm wandte. Er lag immer noch in demütiger Haltung am Boden mit seinen Pfoten über seinem Gesicht jedoch gerade so dass er ein wenig durch spähen und zu Julia sehen konnte.

Er sah dabei unweigerlich süß aus besonders mit dem Gesichtsausdruck den er dabei machte. Er hatte eine einzigartige Mimik. Egal was er tat, er hatte dabei immer ein leicht verschlagenes Lächeln im Gesicht was in ihn in manchen Situationen nur noch niedlicher machte. Vor allem wen es sich wie jetzt so dermaßen mit seiner eigentlichen Gefühlslage schnitt und doch konnte sie klar erkennen das es ihm leidtat und er sich Schuldig fühlte.

„Nah komm her.“ bat sie ihn schließlich worauf er aufstand und ein paar Schritte in ihre Richtung machte. Dann zuckte er jedoch vor Schmerzen zusammen und blieb stehen worauf Julia ohne zu zögern aufsprang und sich zu ihm kniete.

„Du hast dich ja am Bein verletzt.“ stellte sie fest als sie eine kleine Scherbe sah die im oberen Bereich seines Rechten vorderen Fußes steckte. „Ach Sol du dummer Junge. Da entschuldigst du dich erst für das Chaos bevor du mir deine Verletzung zeigst. Bei so was kannst du doch gleich zu mir kommen. Warte einen Moment ich kümmere mich darum.“

Gesagt getan sprang sie sofort auf und holte einen Spray aus dem Bad der die Regeneration bei Pokémon beschleunigte und setzte sich wieder vor ihn.

Dann Zog sie vorsichtig die Scherbe aus seinen Fuß die glücklicherweise nicht tief im Fleisch steckte und versorgte die Wunde sofort danach mit dem Spray.

In den nächsten Sekunden konnte man regelrecht sehen wie sich die Wunde zu schließen begann und Julia verfolgte diesen Vorgang aufmerksam. Sie fand es immer wieder interessant die Selbstheilungskräfte der Pokémon zu beobachten die umso viel besser waren als von Menschen. Selbst Brüche konnten wen sie richtig versorgt wurden innerhalb weniger Stunden Vollständig heilen was vermutlich der Hauptgrund war das Pokémon kämpfe bis heute überhaupt möglich waren auch wen größere Verletzungen trotzdem zur Folge hatte das das Pokémon teilweise noch Tagelang etwas geschwächt war.

Im Fall des Hundemon welches Rex gerettet hatte war es jedoch Problematischer. Nicht nur das seine beschädigte Feuer Drüse dafür gesorgt hatte das es sich selbst verletzte, nein da waren ja auch noch die einzelnen Metallsplitter der Granate die Natürlich erst Restlos entfernt werden mussten damit die Selbstheilung einsetzen konnte, so wie sie Sol erst die Scherbe herausziehen musste.

„Hast du dir sonst noch wo weh getan?“ fragte Julia nun fürsorglich aber Sol schüttelte nur den Kopf worauf sie trotzdem noch einmal seinen Körper untersuchte. Als Hybrid hatte er am Oberkörper einerseits das Seidige Gelb-Orange Fell eines Vulnona jedoch an den Stellen wo es dichter wurde die Tief schwarze Farbe eines Magnayen. An den Pfoten war das Schwarze Fell genauso weich wie das Gelbe in das es am oberen Ende seiner Beine wechselte.

Sein Gesicht sah ebenfalls wie eine Mischung zwischen den zwei Pokémon aus. Die Schnauze beispielsweise war etwas kürzer wie die eines Vulnona und länger als die eines Magnayen und seine Ohren ähnelten zwar mehr einem Magnayen waren jedoch etwas spitzer und gaben ihm so eine etwas grazile Form.

Das Fell an der Brust und seinem Kopf hatte er Vollständig von einem Vulnona geerbt nur sein einzelner Schweif war eine etwas längere Variante eines Magnayen.

„Sieht so aus als ob du wirklich sonst nichts abbekommen hast. Das ist gut.“ beruhigte sie sich selbst doch kaum war sie mit ihrer Untersuchung fertig holte Sol seine Begrüßung nach und leckte ihr freudig übers Gesicht.

Julia lachte daraufhin und streichelte ihren Pokémon über den Rücken bevor ihr langsam wieder bewusst wurde wie Kalt es eigentlich war, jetzt wo ihr kleiner Adrenalin Schub nachgelassen hatte.

Auch Sol bemerkte das ihr Kalt war und bevor Julia es realisiert hatte schnappte sich Sol die Decke vom Sofa und legte sie so gut wie möglich um sie bevor er ihr ein einzelnes mal über die Wange leckte.

Da war es wieder, dieses Gefühl.

Es war nicht das erste Mal sie sich über die Beweggründe von Sol Gedanken machte. Meistens verhielt er sich zwar wie ein ganz gewöhnliches Pokémon aber dann waren da solche Momente wo er eine Empfindung in ihr auslöste die ihr warm ums Herz werden ließ.

Hätte er einfach nur die Decke um sie gelegt hätte sie es als die Aktion eines fürsorglichen und intelligenten Pokémon abgetan aber dann war da dieser eine Schlecker über ihre Wange der einem Kuss glich.

Das erste Mal das sie so etwas bei ihm bemerkt hatte war kurz nach dem sie ihn bei sich aufgenommen hatte. Zu dieser Zeit wurde er gerade von seinem letzten Trainer verstoßen, weil Sol durch diesen Gendefekt der ihn zu dem machte was er war, abgesehen von Biss und Brüller keine Attacke beherrschte und somit für den Kampf ungeeignet war.

Der Junge Trainer hatte ihn bei Julias Pokémon Center abgegeben und sie verstand sich auf Anhieb mit dem Jungen Pokémon. Doch die Zeit verging, Trainer kamen und gingen aber niemand wollte ihn. Eines Tages sah Julia dann wieder wie sich ein Trainer gegen ihn entschieden hatte und wie geknickt er danach aussah.

In diesen Moment sah er für sie wie das Traurigste Pokémon auf dieser Welt aus weshalb sie sich kurzerhand entschied ihn bei sich aufzunehmen und sie konnte spüren wie Dankbar und glücklich er war. Er schleckte sie daraufhin bei jeder Gelegenheit ab und suchte ihre Nähe was an sich auch nichts Ungewöhnliches war immerhin waren schon ein paar Wochen nach ihren kennen lernen vergangen.

Doch dann, nach nicht einmal einen halben Tag als sie sich mit ihm unterhielt fiel es ihr das erste Mal auf. Sie sah sich seine Wunderschönen Rot schimmernden Augen an die sie in eine andere Welt zu entführen schienen als sie begann.

„Da fällt mir ein, du hast noch gar keinen Namen.“ weiterhin sah sie in seine Augen die ihr seine Ganze Seele offenbarten. „Wie wäre es mit, Sol?“

Ein einzelner Schlecker über ihre Lippen folgte. Sie machte ihm darauf sofort amüsiert klar, dass er sie nicht am Mund lecken sollte doch umso mehr sie daran dachte umso mehr überlegte sie ob er genau wusste was er da tat. Zumindest hielt er sich daran was sie ihm gesagt hatte und so blieb es das einzige mal das er es tat.

„Du bist Süß mein kleiner.“ entgegnete sie dennoch seiner lieben Geste und schmiegte sich mit ihrem Kopf etwas an seine Schnauze während sie ihn streichelte.

Nur diese Geborgenheit hatte den negativen Effekt das auch ihre Müdigkeit zurück kehrte was sie mit einem Lautstarken gähnen verkündete und schon kurz darauf wieder aufstand.

Die Kaputte Türe konnte sie unmöglich heute noch reparieren und so begann sie alle Heizkörper im Haus abzustellen bis auf die zwei in ihrem Schlafzimmer in der Hoffnung das es da Bald warm genug war doch als das und die nötigsten Dinge im Haushalt erledigt waren zögerte sie als sie in ihr Zimmer gehen wollte.

Eigentlich hatte sie ja vor im Gegensatz zu sonst die Schlafzimmertüre zu verschließen damit es schneller warm wurde nur als sie im Türrahmen stand drehte sie sich noch einmal um und sah Sol hinter sich welcher sie mit seinem Besten Hundeblick ansah.

„Sag bloß dir ist auch Kalt?“

Dann ging Sol zwei Schritte auf sie zu.

„Du bist ein Pokémon, du hast Fell. Dir wird nicht so schnell Kalt.“ aber dieser durchlöcherte sie weiterhin mit seinem Blick und senkte zusätzlich noch den Kopf etwas demütig worauf Julia nur lachend den Kopf schüttelte.

„Na gut, aber du schläfst auf den Boden. Das Bett gehört mir.“

Kaum das sie ihren Satz beendet hatte war er auch schon an ihr vorbei gehuscht um es sich neben dem Bett gemütlich zu machen. Eigentlich hatte sie ihm verboten in ihr Schlafzimmer zu gehen, weil sie Angst hatte das ihre Kleidung dann voller Haare wäre. Außerdem war sonst immer die Türe offen und so war er wenigstens nicht alleine selbst, wenn er nicht reindurfte aber mit der Zeit war es nur mehr eine alte Angewohnheit die eigentlich keinen Sinn mehr hatte. Inzwischen wusste sie nämlich, dass er nur sehr wenig haarte und auch sonst sehr reinlich war. Nichts desto trotz war er das Haustier und sie die Besitzerin und von daher stand ihr der ganze Platz in ihrem Bett alleine zu.

Erneut pausierte sie ihre Gedanken. Er war ihr Haustier?

So hatte sie es zumindest in Gedanken dargestellt auch wenn ihr diese Bezeichnung irgendwie beleidigend vorkam. Vor allem nach dem ausführlichen Gespräch mit Jinx welches sie zu einer oft in ihren Gedanken vergrabenen frage zurück brachte.

Doch es war spät und sie war müde. Außerdem hatte sie noch genug Zeit sich ihren Kopf darüber zu zerbrechen weshalb sie die Türe hinter sich schloss und sich ihren Schlafanzug schnappte. Sie begann gerade damit sich auszuziehen als sie erneut einen Observierenden Blick an sich spürte und zu Sol sah.

„Hey als Gentleman musst du weg sehen wen sich eine Dame auszieht.“

Doch dieser legte nur seinen Kopf schief als ob er sie nicht verstanden hätte worauf sie sich zumindest umdrehte um sich umzuziehen.

Sie war sich nicht sicher ob er verstanden hatte was sie von ihm wollte aber im Grunde machte es auch keinen großen Unterschied. Er hatte sie bereits mehrere Male nackt gesehen als sie von der Dusche kam und letzten Endes war er immer noch ein Pokémon.

So legte sie sich in ihr Bett und sah Sol noch ein paar Minuten an der ebenfalls schon am Einschlafen war aber die Frage wie intelligent er war beschäftigte sie noch eine Weile.

„Sol?“ sprach sie nun noch ein letztes Mal an worauf dieser hoch schreckte. „Sag mal, kannst du eigentlich Rechnen?“ doch erneut legte er nur den Kopf schief und sah sie verschlafen an. „Ach vergiss es. Gute Nacht mein großer.“

Es folgte eine Stürmische Nacht und als sie am nächsten Morgen gegen 9 Uhr aufwachte bemerkte sie im halb verschlafenen zustand das sich das Wetter noch immer nicht beruhigt hatte.

Die Sonne war zwar bereits aufgegangen aber es sah nach Regen aus worauf sie gähnend und sich mit einer Hand im Gesicht reibend vor ihr Fenster stellte nur um erneut mit einem frustrierten „Echt jetzt?“ festzustellen das der Schnee liegen geblieben war.

Zuhause bei Rex wurde der Schnee zumindest von Nala sehr positiv aufgenommen als sie gegen 10 Uhr alle weckte und zu den Breiten Fenster in seinem Schlafzimmer zog.

„Was ist denn los Nala, warum bist du den jetzt schon so aktiv.“ fragte Rex sie während sie ihn an der Hand zum Fenster führte.

Er brauchte einen Moment um zu realisieren das es geschneit hatte doch als abgesehen von Jinx seine anderen Pokémon ebenfalls sehr fasziniert nach draußen sahen verbesserte sich auch seine Laune merklich.

„Das ist mal ne Überraschung. Wollt ihr raus?“ fragte er sie worauf sie fast einstimmig zustimmten. Kurz darauf hatte er sich auch schon angezogen und stand mit Jinx vor seiner Haustüre während sie seinen restlichen Pokémon beim herum tollen im Schnee zusahen.

„Du magst den Schnee wohl weniger oder?“ worauf Jinx nur missmutig antwortete.

„Ich will nicht das mein Fell schmutzig wird. Außerdem gefällt es mir nicht wen es so kalt ist.“

„Verstehe schon, aber das Kalte Wetter hat auch seine Vorteile.“

Verwundert sah sie ihn nun an worauf er sich neben sie kniete und sich zu sich zog.

„Das ist das perfekte Wetter um zu kuscheln damit einen nicht kalt wird.“

Ein paar Sekunden saßen sie so da bevor Jinx etwas Rot wurde und verschämt wo anders hinsah. Es stimmte schon was sie Julia am Vortag gesagt hatte. Rex hatte diese Gabe ihr das Gefühl zu geben das es keine Rolle spielte das sie ein Pokémon war. Er hatte nur seinen Arm um sie Gelegt aber die Art wie er es machte war so als ob er seine Freundin vor der Kälte beschützen wollte. Das Jinx gerade die Jenige war die wegen ihrer Höheren Körpertemperatur ihn wärmte spielte dabei keine Rolle. So genoss sie es einfach und schmiegte sich mit deutlich besserer Laune an ihn worauf sie noch eine Ganze weile so sitzen blieben.

Irgendwann beschloss Rex schließlich das Frühstück herzurichten worauf Jinx auch weiterhin nicht von seiner Seite wich und ihm so gut sie konnte half. Sie wollte ihm einfach etwas zur Hand gehen da er sich auch immer so liebevoll um sie und seine anderen Pokémon kümmerte und Rex musste sehr schnell feststellen das es sehr praktisch war sie um sich zu haben. Durch ihre trainierte Psychokinese konnte sie nämlich mehrere aufgaben gleichzeitig machen wodurch er sich wen sie etwas mehr Routine hatten, morgens nur mehr um die Zubereitung des Pokémon Futters kümmern musste während sie die ganzen anderen Kleinlichkeiten machte. Abgesehen davon kamen ihm dabei auch gleich Ideen für die ein oder andere Kampfstrategie da er bis zu diesem Zeitpunkt nicht wusste wie gezielt sie ihre Kräfte auf mehrere Objekte gleichzeitig einsetzten konnte.

Als dann schließlich alles fertig war und er sich gerade zu seinen Pokémon ins Wohnzimmer setzen wollte klingelte das Telefon.

„Rex am Apparat...hallo Julia wie geht’s...was meinst du mit ausleihen? Für was...ja kein Problem ich frage sie...ok bis dann.“

Verwundert sah ihn Jinx nun an während er den Hörer kurz zur Seite legte und auf sie zu kam.

„Julia hat angerufen. Sie lässt fragen ob sie sich noch einmal mit dir unterhalten darf.“

„Mit mir?“ fragte Jinx etwas verwundert nach. „Ja gerne.“

Einen Moment später saß Rex mit seinen Pokémon im Wohnzimmer und frühstückte gemeinsam mit ihnen.

„Weißt du über was sie mit dir reden will?“

„Ich bin mir nicht sicher. Gestern hat sie sich sehr dafür interessiert wie das mit uns angefangen hat und ob sich eine Beziehung mit einem Pokémon und einen Menschen unterscheidet von einer normalen Beziehung. Aber sie hat sich nicht wirklich getraut viele Fragen zu stellen. Vielleicht hat sie sich jetzt gesammelt und will genauer nachfragen.“

Dann überlegte Rex einen Moment bevor er fies zu grinsen begann.

„Also falls sie dich fragt wie der Sex mit mir ist darfst du ihr gerne alles genau schildern.“

„Was?! Das werde ich nicht! Warum sollte sie so etwas überhaupt fragen?

Außerdem, kann ich ihr nach dem einen Mal sowieso nicht viel erzählen.“

Rex verstand natürlich sofort auf was sie hinaus wollte und seine Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

„Das können wir gerne ändern.“

Der Gedanke gefiel ihr zwar aber so leicht wollte sie es ihm dann doch nicht machen. Immerhin war sie ein Pokémon mit klasse! Doch gerade als sie zu einer Erwiderung ansetzen wollte war Rex ihr auch schon nähergekommen.

Er war nun mit seinem Kopf nahe genug um sie problemlos küssen zu können was sie auch erwartete wodurch sie sofort ihren Versuch einer Erwiderung stoppte. Doch er ging nicht weiter. Er saß einfach so ein paar Sekunden neben ihr wodurch in ihr erst recht das verlangen aufstieg ihn zu küssen was sich schlussendlich auch durchsetzte.

Einen langen und leidenschaftlichen Kuss später der ihr die Sinne für einen Augenblick raubte antwortete sie dann. „Ich denke das würde mir gefallen.“

Dann mischte sich jedoch Nala ein und drückte sich an Rex worauf dieser nur lachte.

„Jetzt sei nicht so Geizig. Sag bloß das im Hotel hat nicht gereicht. Wenn das so weiter geht nenne ich dich bald Kitsune zwei.“

Doch es kam wie es kommen musste und nun mischte sich auch Kitsune empört ein die er jedoch ebenfalls mit einem Zungenkuss überraschte und zum Schweigen brachte bevor er Nala zu sich zog und an sich drückte worauf diese ihn nur liebevoll über den Hals leckte.

Luna war zu diesem Zeitpunkt die einzige die keinen Grund sah sich einzumischen weshalb sie stattdessen durch das Fenster, fasziniert ein Schneegestöber beobachtete. Da es in dieser Region normalerweise nicht so Kalt wurde war es für Nala und Luna das erste Mal das sie Schnee zu Gesicht bekamen. Was Kitsune betraf war Rex sich nicht sicher und Jinx hatte sicher schon einmal ihre Erfahrungen mit Schnee so abwertend wie sie vorhin dieses Gefrorene etwas ansah.

„Wann will Julia mich den treffen?“ fragte Jinx nochmal nach.

„Wenn du willst kannst du jetzt schon zu ihr. Sie meinte sie nimmt sich dann eine Pause sobald du bei ihr bist.“

„Gut, mich interessiert nämlich auch über was sie reden will.“

Einen Moment später war sie auch schon bei der Haustüre bevor Rex ihr noch einmal, immer noch von Nala und Kitsune im Schwitzkasten zurief ob er sie begleiten sollte. Doch Jinx meinte nur das es nicht nötig sei bevor sie das Haus verließ und gleichzeitig wieder stille zwischen den 3 einkehrte die ihr nur überrascht nachsahen.

Dann sah Nala Rex an und machte mit fragender Stimme einen Laut worauf Rex ihr sofort antwortete.

„Weil du nur Unsinn anstellen würdest wen ich dich alleine in die Stadt gehen lasse.“

Daraufhin ging das Gerangel weiter.

Nach einigen Minuten war Jinx dann im Pokémon Center angekommen und schaute sich interessiert um. Es war nicht viel los und Jinx sah sich bevor sie zu Julia ging noch etwas die Fotos an die an der Wand Hingen. Jeder Trainer der Rex besiegt hatte bekam hier einen ehren Platz gemeinsam mit Rex und mindestens eines seiner Pokémon. Es war faszinierend seine früheren Herausforderer zu sehen und obwohl jedes einzelne Bild eine Niederlage für Rex darstellte war jedoch immer alle anwesenden auf den Fotos Glücklich. Egal ob es jetzt er selbst oder seine Pokémon waren die besiegt wurden.

>>Hm, mein Foto wird wohl in der nächsten Zeit nicht hier hängen<<. Dachte sich Jinx nur überheblich, weil sie nicht vor hatte zu verlieren.

Dann wurde sie jedoch auf Marie aufmerksam die gerade durch eine Tür kam und sie zögerlich ansprach.

„Du bist doch... bist du nicht Rex Vulnona? Ist Rex auch hier?“

„Ja ich bin Jinx aber Rex habe ich zuhause gelassen.“

Verblüfft sah sie das Vulnona an bevor sie zu lachen begann.

„Haha du hast ihn zuhause gelassen? Du bist ja krass drauf.“

Jinx brauchte zwar etwas um sich an Maries Ausdrucks weiße zu gewöhnen doch irgendwie fand sie es auch witzig worauf sie gut gelaunt weitersprach.

„Ist Julia da? Ich bin mit ihr verabredet.“

„Ja einen Moment ich hol sie dir.“

Etwa 5 Minuten vergingen und Jinx machte sich schon Gedanken ob sie sie nicht selbst suchen sollte doch dann kam sie auch schon durch die Tür gehuscht.

„Tut mir leid, dass du warten musstest. Ich habe gerade noch ein Pokémon behandelt aber jetzt habe ich Zeit. Komm mit, lass uns wo hingehen wo wir ungestört sind.“

„Kein Problem. Du arbeitest ja immerhin in einen Pokémon Center, da ist es klar, dass du ständig etwas zu tun hast.“ antwortete ihr Jinx darauf und folgte ihr in einen Büroraum.

„Was wolltest du mit mir besprächen? Hast du noch fragen von Gestern?“

„Ja, oder eigentlich geht es um etwas anderes.“ Stotterte sie vor sich hin bevor sie durchatmete und noch einmal von vorne begann.

„Ich weiß nicht so recht wie ich beschreiben soll also sei bitte nicht böse wen ich etwas blödes Frage. Also zum Anfang würde ich gerne wissen ob alle Pokémon so Intelligent sind wie du.“

Jinx sah sie daraufhin nur etwas verwundert an.

„Diese Frage ist nicht Blöd aber ich verstehe auch nicht ganz was du damit meinst.“

„Naja weißt du bevor ich mit dir geredet habe hätte ich nie daran gedacht, dass es Pokémon gibt die genauso denken wie Menschen. Ich weiß zwar das manche Pokémon sehr intelligent sind aber wen ich mit dir spreche ist es so als wen ich mit einem anderen Menschen Rede. Wen wir uns durch eine Türe hindurch unterhalten würden und ich nicht wüsste das du ein Pokémon bist würde ich dich für einen Menschen halten und jetzt würde ich gerne wissen ob alle Pokémon so sind wie du?“

„Ich glaube ich verstehe worauf du hinauswillst. Es gibt da schon ein paar Unterschiede. Beispiels weiße gibt es manche Pokémon Rassen die von Natur aus sehr intelligent sind. Fuchs Pokémon wie ich oder Kitsune zum Beispiel. Aber es gibt natürlich auch welche bei denen es nicht so ist.

Erinnerst du dich noch daran als ich dir gesagt habe das Rex mich von meinem Selbstmordversuch gerettet hat?“

„Ja so etwas hast du erwähnt.“

„Ich habe zu der Zeit ein Rizeros angegriffen, weil ich wusste das sie nicht die hellsten sind und es hat sich ohne zu zögern verteidigt. Es hatte nicht einmal versucht herauszufinden warum ich es angegriffen habe und diese Rasse ist allgemein mehr für taten als für reden bekannt. Ich würde sagen das ist die Art von Pokémon wie du vor kurzen noch dachtest das alle Pokémon so seien.

Dann gibt es aber auch noch unter derselben Rasse oft Unterschiede.

Ich weiß nämlich auch das Lucarios in der Regel sehr Intelligent und nachdenklich sind und sich im Kampf oft Strategien zurechtlegen. Aber Luna ist da etwas anders. Sie ist zwar nicht dumm und kann auch ernster sein aber sie bevorzugt es meistens mehr nach ihren Gefühlen als nach ihrem Kopf zu handeln.“

„Du meinst also das im Grunde jedes Pokémon das Potential hat so wie du zu sein aber das es bei manchen Rassen wahrscheinlicher ist?“

„Kann man so sagen. Aber warum interessiert es dich überhaupt so sehr.

„Ach einfach nur...“ begann sie doch viel ihr in diesen Augenblick weder eine vernünftige ausreden noch ein Grund warum sie es Jinx überhaupt verschweigen sollte ein.

„Es ist wegen einen Freund von mir.“ begann sie erneut. „Er heißt Sol und ist ein Mischling aus einem Magnayen und einem Vulnona. Ich habe ihn vor längerer Zeit bei mir aufgenommen und ihn wie ein Haustier behandelt. Ich denke zwar nicht das es ihn stört immerhin ist er sehr Glücklich bei mir und ich bin glücklich das ich ihn habe. Aber ich habe mir in letzter Zeit öfter Gedanken darübergemacht wie Intelligent er eigentlich ist und nachdem ich dich kennen gelernt habe kommt es mir wie eine Beleidigung vor das ich ihn als Haustier sehe. Aber gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen wie es wäre mich mit ihm, so wie mit dir zu unterhalten.“

„Wenn du willst kann ich ihn ja fragen was er davon hält und es dir sagen.“

Einen Moment wurde Julia hellhörig doch dann schüttelte sie nur den Kopf.

„Nein das musst du nicht. Ich meine wen ich recht habe dann kann ich ihn genauso gut selber danach fragen und er könnte mir ein Zeichen geben oder nicht?“

„Stimmt, aber was hat dich bis jetzt davon abgehalten ihn einfach zu fragen?“

„Ich denke ich habe einfach Angst das sich dadurch etwas zwischen uns verändern könnte.“

„Das bezweifle ich.“ antwortete Jinx jedoch ohne zu zögern wodurch Julia sie nur verwirrt ansah.

„Warum das?“

„Ich sehe doch wie viel er dir bedeutet und wen er sich wirklich sowohl bei dir fühlt wie du sagst dann könnt ihr mit jedem Problem fertig werden.“

Daraufhin nickte Julia zustimmend. „Weißt du, ich habe mich in dir getäuscht Jinx. Du bist nicht nur so Intelligent wie wir Menschen. Du bist sogar viel Intelligent wie die meisten von uns. Aber mein Angebot von gestern steht trotzdem noch. Falls du irgendwann fragen hast oder jemanden zum Reden brauchst dann bin ich gerne für dich da.“

Eigentlich wollte Jinx darauf dankend ablehnen jedoch bemerkte sie das Julia sich unbedingt für ihre Hilfe revanchieren wollte worauf sie eine andere Idee hatte.

„Es gibt zwar nichts Spezielles das ich gerne wissen würde. Aber wen du willst können wir Freunde sein und uns irgendwann einmal nach deiner Arbeit treffen und einfach so reden.“

„Das würde mich sehr freuen ich komme die nächsten Tage gerne auf dein Angebot zurück aber jetzt sollte ich mal wieder an die Arbeit gehen. Vielen Dank für deine Hilfe und auf ein baldiges Wiedersehen.“

Etwa 10 Minuten später war Jinx dann wieder bei Rex Haus angekommen jedoch zögerte sie einen Augenblick und sah es sich von außen an.

Soweit sie Blickte war nur Wald und Schnee und in der Ferne die Stadt aus der sie gerade gekommen war. Wen es nach ihr ging konnte sie den Schnee jetzt schon nicht mehr sehen aber Trotzdem genoss sie den Moment und wartete noch ein paar Minuten bis ihr etwas Kalt wurde. Dann ging sie näher auf das Haus zu wo sie schon Rex mit seinen Pokémon spielen sah und ein Warmes licht nach draußen drang.

Sie genoss es einfach hier in dieser unwirtlichen Gegend bei diesen Kalten Wetter zu stehen, weil sie genau wusste das es einen Ort gab der Schöner war, wo sie erwartet wurde.

Nach 5 Weiteren schritten war sie dann im Haus wo sie auch schon von Rex begrüßt wurde.

„Willkommen zuhause Jinx.“ Dann schloss sie für einen Moment ihre Augen und wiederholte es in ihren Gedanken selbst noch einmal.

>>Ich bin zuhause.<<

Den restliche Tag mache Julia sich Gedanken was sie nun als nächstes machen sollte. Irgendwann war sie schließlich so abwesend das Jean ihr vorschlug mit ihr die Schicht zu tauschen damit sie früher nachhause gehen konnte. Im Grunde verstand sie sich auch sehr gut mit ihr wen man von Jeans Besessenheit von Rex absah die aber anscheinend die letzten Tage auch abgenommen hatte. Jedoch ging Julia daraufhin nicht gleich nachhause. Sie dachte das ihr etwas Bewegung gut tun würde weshalb sie die um 45 Minuten längere Strecke durch den Park nahm und erst gegen 18 Uhr zuhause ankam. Die Sonne war gerade untergegangen während ihr wieder einfiel das sie das Kaputte licht möglichst bald austauschen sollte.

Doch als sie vor der Tür stand zögerte sie einen Augenblick. Sie hatte ein wenig Angst zu Sol zu gehen und so versank sie erneut in Gedanken. Sie war in diesen Moment so geistesabwesend das sie nicht mal bemerkte das sich ihr jemand von der Seite näherte. Auch als dieser Jemand versuchte sich bemerkbar zu machen hatte das keinen Effekt auf sie bis er sie schließlich an der Hand berührte.

„Sol!? Was machst du hier?“ fragte sie geschockt nachdem sie vor Schreck zurück gestolpert war doch dieser machte sich gleich über seine am Boden liegende Trainerin her und leckte sie freudig ab was sie wieder zum Lachen brachte.

All ihre Sorgen waren plötzlich wie weggeblasen und es war so als ob keine 5 Minuten vergangen waren seit sie ihn heute Morgen verließ.

„Wo kommst du den her?“ fragte sie ihn verwirrt doch schon einen Moment später wurde ihr wieder bewusst das sie ein kleines Detail vergessen hatte.

„Ach ja, die Kaputte Schiebetür.“ entfuhr ihr gefolgt von dem klatschenden Geräusch ihrer Handfläche auf ihrer Stirn.

Dann stand sie auf und war gerade dabei den Schlüssel in das Schlüsselloch zu schieben bevor sie sich noch einmal überlegte nicht einfach selbst durch die zerbrochene Tür zu gehen doch die Angewohnheit siegte.

Mit einem halb amüsierten „Ach was solls.“ entriegelte sie die Tür, ging hinein und verschloss sie wieder hinter sich nur um Sol im nächsten Moment erneut im Wohnzimmer zu begrüßen der natürlich den anderen Weg gegangen war. Erneut folgten Kuscheleinheiten zur Begrüßung bevor Julia sich wieder an ihre Hausarbeiten machte, wobei Sol sie so gut wie möglich sabotierte. Egal ob es jetzt ein Wäschekorb war den er um ein paar Meter verrückte oder jedes Mal die Türe hinter ihr schloss wen sie einen Raum betrat. Es machte ihm einfach Spaß sie hin und wieder zu necken und genoss die Aufmerksamkeit die sie ihm dadurch entgegenbrachte auch wen sie bei der Kälte gerne darauf verzichten hätte können.

„Ach ja Sol. Ich habe heute Morgen ein wenig herumtelefoniert und wie es aussieht kommt erst am Montag jemand um die Schiebetür zu reparieren. Das heißt du musst noch 3 weiter Tage das Haus bewachen. Ich hoffe das ist in Ordnung für dich.“ redete sie mit ihm während sie dabei war den Fernseher vom Wohnzimmer in ihrem Schlafzimmer aufzubauen und diverse elektrische Geräte vor der Kälte in Sicherheit zu bringen. Sol seinerseits präsentierte sich sofort mit stolz geschwellter Brust als Wachhund worauf Julia ihn nur liebevoll über die Schnauze streichelte.

Dann verbarrikadierte sie die Türe so gut wie möglich und schaltete zuletzt noch die Heizung in der Küche aus die sie für Sol angelassen hatte bevor sie schon sehr zittrig in ihr Schlafzimmer ging. Diesmal war sie es die Sol einlud ihr zu folgen doch als beide in ihrem Schlafzimmer waren bemerkte sie das etwas nicht stimmte. Mit einer schlechten Vorahnung griff sie zum Heizkörper welcher jedoch völlig kalt war.

„Das darf nicht wahr sein.“ meckerte sie nur vor sich hin während sie sich übertrieben dramatisch vor den Heizkörper kniete als wolle sie ihn anflehen doch zu funktionieren.

Auch Sol ließ nicht lange auf eine Reaktion warten und kurze Zeit später saß er schon neben ihr und heulte ebenfalls den Heizkörper an.

„Mach dich nicht über mich lustig.“ beschwerte sie sich und stieß ihn etwas zur Seite jedoch einen Moment später hatte er diese Geste erwidert und sie etwas stärker umgestoßen. Dann sahen sie sich schweigend an bis Sol sich schließlich einfach zu ihr auf den Boden legte und sich an sie schmiegte.

„Du bist mir schon einer. Schlägst einfach dein Frauchen nieder.“ spaßte sie jedoch brachte das ihre ganzen Gedanken von vorhin zurück.

Sein 'Frauchen'? Warum musste sie das so sagen. Es vermittelte doch nur noch mehr den Eindruck das sie ihn für ein Haustier hielt doch ihn schien es auch weiterhin nicht zu stören. Im Gegenteil seine Laune änderte sich erst als er sah wie abwesend Julia nun war worauf er sie mit einem lecken an ihrer Wange wieder zu sich holte.

„Ach, es ist nichts.“ antwortete sie nur auf seinen fragenden Blick und stand kurz darauf auf.

„Ob Heizung oder nicht aber ich will unter die Decke.“

So ging sie wieder in eine Ecke des Zimmers und begann sich wie gestern auszuziehen doch diesmal fiel ihr etwas ein.

„Dreh dich um.“ befahl sie ihm doch erneut legte er nur seinen Kopf schief und tat so als würde er sie nicht verstehen.

„Ich weiß das du mich verstehst du kleiner Spanner.“ wiederholte sie worauf Sol nur mit den Augen rollte und sich wirklich umdrehte.

Es hatte funktioniert? Irgendwie wusste sie das er es verstand aber es überraschte sie dennoch ein wenig.

„So du kannst wieder schauen.“ gab sie ihm eine Entwarnung und hüpfte unter die Decke wobei sie feststellen musste das es dort aktuell auch noch nicht wärmer war.

Anschließend nahm sie sich die Fernbedienung und versuchte den Fernseher aufzudrehen doch auch dieser versagte seinen Dienst worauf Julia schon sehr frustriert war.

„Ich glaube ich weiß jetzt warum die Heizung nicht funktioniert. Weil wir gerade überhaupt keinen Strom haben.“

Mit einem genervten seufzen ließ sie sich darauf nach hinten in ihr Bett fallen bevor sie sich wieder zitternd zusammen kauerte.

„Na toll. Keine Heizung, kein Fernsehen und keinen Strom. Was mach ich jetzt den restlichen Abend? Außerdem ist mir kalt!“ beschwerte sie sich weiter worauf Sol sich neben ihr Bett stellte.

Ganz automatisch streckte sie eine Hand zu ihm um ihn ein wenig zu streicheln und musste feststellen wie schön warm er eigentlich war. Außerdem gab es ja immer noch etwas das sie mit ihm besprechen wollte.

„Sol?“ Sprach sie ihn fragend an konnte ihn dabei jedoch nicht lange ansehen. „Wenn du willst darfst du heute bei mir im Bett schlafen. Aber komm bloß nicht auf Dumme Ideen.“ doch seine zögernde Reaktion überraschte sie. Er reagierte so als verstünde er nicht ganz was sie von ihm wollte aber sie war sich sicher, dass er es verstanden hatte.

„Was ist? Willst du nicht?“ Doch nach einem zögerlichen Augenblick deutete er doch an auf ihr Bett zu springen worauf sie die Decke anhob um ihn darunter krabbeln zu lassen. Anschließend umarmte sie ihn so dass sein Rücken bei ihrer Brust war und sie sein Brustfell kraulen konnte.

„Oh du bist so schön warm und weich.“ murrte sie bevor sie sich noch mehr an ihn Kuschelte.

In diesen Moment stand Julias Entscheidung schließlich fest. So nah wie sie ihm gerade war und so geborgen wie sie sich bei ihm fühlte konnte sie genug Mut sammeln um das Gespräch anzufangen.

„Ich habe gestern ein anderes Pokémon kennen gelernt Sol. Sie heißt Jinx und ist ein Vulnona. Außerdem kann sie über Telepathie sprechen.“ Neugierig drehte er nun seinen Kopf etwas um Julia anzusehen während sie erzählte.

„Ich habe mich eine ganze Weile mit ihr über alles Mögliche unterhalten. Weißt du, sie ist mit ihrem Trainer zusammen. Also so wirklich zusammen.“

Völlig überrascht sah er Julia nun mit einem Fragenden Blick an da er nicht glauben konnte was sie ihm gerade erzählte.

„Als ich das erste Mal davon erfahren hatte konnte ich es auch nicht glauben.“ lachte sie, amüsiert von seiner fassungslosen Reaktion. Plötzlich war er aufgesprungen und nervös hin und her gelaufen als ob sich sein ganzes Weltbild plötzlich gedreht hatte. Aber Julia verstand das nur zu gut. Ihr ging es ja genauso als Jinx ihr sagte das sie es war die ihren Trainer verführt hatte und nicht umgekehrt doch im Gegensatz zu Sol konnte sie mit Worten ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Sol musste jedoch auf seine Körpersprache zurückgreifen die aber auch mehr als deutlich war.

„Jedenfalls habe ich seitdem viel nachgedacht. Hauptsächlich über dich. Ich meine, mehr als ohnehin schon.“

Nun beruhigte Sol sich wieder während er Julias Ausführungen gespannt zuhörte und schon eine vage Hoffnung hatte in welche Richtung sich dieses Gespräch entwickeln könnte. Er hatte ihr immerhin schon genug Hinweise gegeben das seine Gefühle für sie über die einer normalen Mensch Pokémon Beziehung hinaus gingen. Doch gleichzeitig machte es ihn auch etwas nervös den wen sie es erst einmal verstand gab es kein Zurück mehr.

„Erinnerst du dich noch an den Tag an dem ich dir deinen Namen gegeben habe?“

Sol nickte.

„Du warst damals so glücklich das du mich einfach so geküsst hast und ich hatte dir gesagt das ich das nicht wollte ohne wirklich zu realisieren was du da getan hast.

...

Hast du mich damals geküsst?“ fragte sie ihn nun ganz direkt worauf Sol nicht wusste wie er ihr antworten hätte können. Doch dann kam ihm eine Idee. Etwas das ein für alle Mal klären könnte was er für sie empfand.

Langsam kam er Julia nun näher die immer noch auf eine Reaktion oder irgendein Zeichen wartete als sie Plötzlich seine Lippen auf ihren spürte.

Er küsste sie. Ohne Zunge oder aus einer Laune heraus. Viel mehr so wie ein Mensch einen anderen Küsste und so fühlte es sich auch an so lange wie es dauerte.

Dann ging er wieder auf Abstand wobei er sich für seine Verhältnisse nun sehr zurückhalten verhielt und auf eine Reaktion wartete.

Julia wusste nicht wie sie darauf reagieren sollte. Sicher, sie war es die mit diesem Thema begonnen hatte und irgendwie hatte sie auch gehofft das so etwas passieren würde aber jetzt wo es wirklich geschehen war verwirrte es sie.

Aber zumindest eines wusste sie genau. Das Gefühl das sie nun hatte. Sie wollte Sol nahe sein. Kaum das Sol wieder auf Abstand gegangen war vermisste sie seine Berührung und ohne darüber nachzudenken Küsste sie ihn ebenfalls einige Sekunden.

Für Sol ging ein Traum in Erfüllung. So lange hatte er sich zurückgehalten, weil er dachte das sich zwischen ihnen nie etwas entwickeln könnte und jetzt DAS!

Auch Julia zeigte nun eine ähnlich zurückhaltende Reaktion wie Sol eben doch dieser konnte seine Gefühle nicht bändigen weshalb er sich sofort an sie schmuste und sie vor Freude umwarf wodurch ihr gar keine Zeit blieb sich Gedanken darüber zu machen was gerade passiert war.

So stimmte sie einfach in sein schmusen ein und teilte seine Freunde worauf sie ohne es zu realisierten schon nach wenigen Minuten aneinander gekuschelt einschliefen.

Dann vergingen ein paar Großteiles ereignislose Tage in denen sie Sol immer wieder Testete. Manchmal ließ sie ihn etwas mehr Haut sehen. Dann machte sie Joga ähnliche Verrenkungen am Sofa, immer darauf achtend das Sol Gelegenheit hatte sich ihren Hinter oder andere Körperteile mal etwas genauer anzusehen und einmal bat sie ihn sogar ihr ein Handtuch ins Bad zu bringen als sie unter der Dusche war.

Sie wollte wissen wie er reagiert und ob er überhaupt Interesse an ihren Körper hatte jedoch war das Ergebnis nicht was sie sich erhofft hatte. Sie wusste zwar inzwischen das er sie durchaus Sexuell attraktiv fand da sie einmal als sie es gerade eilig hatte unabsichtlich nackt an ihm vorbeilief und danach eine deutliche Erregung in seiner unteren Körperhefte erkennen konnte jedoch war er meistens ein Gentleman wie man es sich nur wünschen konnte.

Immer zurückhaltend, darauf achtend nicht zu viel zu starren und trotz seiner verschlagenen Art und der Streiche der er ihr gerne mal spielte vermied er es gezielt auch nur Andeutungen zu machen das er vielleicht auf mehr hoffen konnte.

Julia war frustriert. Anfangs spielte sie noch mit dem Gedanken ob sie sich mehr vorstellen konnte aber mit jedem Tag der verging wollte sie selbst es immer mehr. Sie hoffe dabei immer noch das er vielleicht einen Schritt in ihre Richtung machen würde. Dadurch könnte sie ihm zu liebe nachgeben und musste sich nicht selbst eingestehen das sie es herbeisehnte. Aber Sol blieb standhaft.

Oft spielte sie dabei auch mit dem Gedanken Jinx noch einmal um Rat zu bitten, vielleicht auch unter den Vorwand eines einfachen Treffens aber sie wusste schon was Jinx ihr raten würde. >>Frag ihn doch einfach was er von der ganzen Sache hält.<< hört sie Jinx in ihren Gedanken sagen doch war es keine Telepathie, sondern nur ihre eigene Phantasie.

Abgesehen davon war Jinx an den einzigen Tag wo sie bisher Zeit hatte selbst vergeben da Rex mit ihr und seinen anderen Pokémon einen Wanderausflug machte. Die Arena war zwar inzwischen wieder eröffnet jedoch war klar, dass es einige Zeit dauern würde bis wieder Trainer zu ihm kommen würden und so gab es auch nicht die Chance auf ein zufälliges treffen.

Sie musste wohl einfach den Rat befolgen den Jinx ihr noch nicht einmal gegeben hatte und mit Sol darüber reden. Aber wie sollte sie anfangen?

>>Sol mir ist in letzter Zeit aufgefallen das es mich anmacht mich vor dir auszuziehen.<<? Wohl kaum...

>>Sol findest du mich eigentlich Körperlich attraktiv?<<

In Gedanken sah sie wie Sol nur schüchtern den Blick abwandte. Nein so auch nicht, sie wusste bereits das es so war. Außerdem war das nicht die Art von Anfang die sie sich für ihr erstes Mal mit ihm vorstellen konnte.

Erst jetzt realisierte sie es. Sie hatte inzwischen sogar schon Phantasien in diese Richtung aber warum? Klar die Männer die ihr bisher über den Weg gelaufen waren, waren alle zu vergessen und wollten sie, wen überhaupt nur ins Bett kriegen. Aber Sol benahm sich vorbildhaft und sie wusste das er immer für sie da sein würde.

Einmal hatte er sie sogar vor einem Wilden Pokémon gerettet. Es war ein Hundemon und obwohl er ein miserabler Kämpfer war beschützte er sie mit all seinen Kräften. Es war zwar Normal für ein Pokémon aber war es nicht genau das was sie sich von einem Partner erhoffte?

Es nützte nichts. Es war inzwischen schon so weit mit ihr das sie nicht mehr so oft und lange mit ihm kuschelte, weil es sie zu sehr erregte und allmählich hatte sie es auch wieder einmal nötig. Ihr letztes Mal mit einem Mann war schon wieder lange her aber wollte sie wirklich so tief sinken mit einem Pokémon Sex zu haben auch wen dieses so Intelligent wie Sol war?

Doch es lag nicht nur an ihren Trieben. Sie wusste das es gesetzlich verboten war und sie würde niemals nur für Sex so viel Riskieren. Andere Pokémon oder Männer interessierten sie auch nicht. Was sie wollte war Sol und mit einem seufzen gestand sie es sich schließlich selbst ein.

„Sol?“ sprach sie ihn an.

Sie saßen gerade gemeinsam am Sofa im Wohnzimmer und sahen fern. Die Schiebetür war inzwischen Repariert und auch sonst hatte sich alles wieder normalisiert wen man von ihren gelegentlichen Küssen absah die in letzter Zeit auch nur mehr von Sol kamen.

Fragend sah er Julia an die ihrerseits noch einmal Tief durchatmete. Ihr Entschluss stand fest. Sie wollte mit ihm Schlafen.

„Komm mit.“ befahl sie ihm als sie aufstand und Richtung Schlafzimmer ging.

Etwas überrascht was sie nun schon wieder vor hatte folgte er ihr. Natürlich waren ihm ihre Verführungsversuche die letzten Tage nicht entgangen aber sie hatte ihm gesagt das sie Zeit bräuchte und die gab er ihr selbst wenn ihre Taten für etwas anderes sprachen.

Dann waren sie im Schlafzimmer und Julia stand vor dem Fenster. Es war 23 Uhr und somit schon dunkel draußen auch wenn man wegen des dichten Nebels sowieso nichts sah. Jedoch konnte man nie vorsichtig genug sein weshalb sie noch zusätzlich die Jalousie schloss. Danach ging sie zu ihren Nachtkästchen, nahm das Handy und schaltete es ebenfalls ab. Niemand sollte sie stören und morgen war sowieso ein für sie freier Samstag.

Sol verfolgte das Ganze aufmerksam und bemerkte dabei wie entschlossen seine Trainerin aussah. Irgendetwas hatte sie vor und er hatte bereits eine Vorahnung das es etwas mit ihm zu tun hatte.

Dann ging sie in ihre übliche ecke wo sie sich immer umzog und ohne hinzusehen wusste sie das Sol seinen Blick abwendete als sie ihr Oberteil anhob.

„Sol?“ begann sie mit dem Rücken zu ihm gewandt. „Du darfst hinsehen, wenn du willst.“

Dieses Angebot ließ er sich natürlich nicht entgehen und sah ihr zu wie sie erste ihr Oberteil auszog, dann die Hose gefolgt von ihren BH bis nur mehr ihr Slip an ihr zu sehen war. Dann machte sie eine Andeutung auch diesen auszuziehen schien es sich jedoch im letzten Moment noch einmal anders zu überlegen.

Anschließend drehte sie sich wieder um und sah Sol einen Moment nervös in die Augen als ob sie wissen wollte was er von ihrem Körper hielt. Sein leicht ausgeschachtetes Glied verriet ihr was sie wissen wollte und so legte sie sich, nur mit diesem einen Kleidungsstück bekleidet ins Bett. Dann wartete sie darauf das Sol ihr Gesellschaft leistete der sie immer noch wie gebannt ansah.

„Komm schon.“ Bat sie ihn mit geborgener stimme worauf er wieder zu sich kam und sich zu ihr unter die Decke legte.

Nun sah sie ihn einfach nur an. Erst ein paar Sekunden, dann ein paar Minuten in denen sich keiner rührte. Auch Sol konnte seinen Blick nicht abwenden. Sie sah so glücklich aus und hatte etwas Selbstbewusstes an sich das er die letzten Tage sehr an ihr vermisste.

„Ich denke ich weiß jetzt warum du dich so vorbildhaft benimmst. Du machst das nur weil ich dir gesagt habe das ich noch Zeit brauche oder?“

Sol nickte.

„Und das du immer weggesehen hast wen ich nackt oder leicht bekleidet war hast du auch nur gemacht, weil ich dir gesagt habe du sollst mir nicht zusehen wen ich mich ausziehe oder?

Erneut nickte Sol und leckte ihr über die Wange um seiner Antwort noch einmal etwas mehr Ausdruck zu verleihen.

„Aber du würdest mich gerne Nackt sehen oder?“

Etwas überrascht sah er sie mit großen Augen an bevor er das 3te mal schüchtern und kaum merklich nickte.

Dann sah er wie Julia sich etwas unter der Decke bewegte und schon einen Moment später hielt sie ihren Slip genau zwischen den Beiden in der Hand. So befand er sich nur wenige Zentimeter von Sols Nase der so jeden Tropfen ihrer Vorfreude riechen konnte.

Der Entschluss mit ihm zu schlafen und sich vor ihm auszuziehen reichten schon um etwas Feucht zu werden. Es war nicht viel aber für ein Pokémon mit ausgezeichneten Geruchssinn war es mehr als genug um selbst sofort erregt zu werden weshalb er so viel dieses Duftes einatmete wie möglich.

Als Julia sein gesteigertes Interesse an ihren Höschen sah hielt sie es ihm sogar noch etwas näher hin und als er dann über die feuchte stelle leckte machte ihr Herz einen Sprung vor Freude.

Vor Erregung biss sie sich leicht auf die Unterlippe während sie Sol zusah und sich vorstellte das diese kräftige Zunge gleich mehr als genug zu lecken hätte.

Dann warf sie das Kleidungsstück schließlich neben das Bett während Sol ihm noch kurz hinterher sah doch in dem Moment als sie die Bettdecke anhob hatte sie wieder seine volle Aufmerksamkeit.

Seine Erregung war nun auch mehr als deutlich zu erkennen und sie wuchs sogar noch ein wenig als er ihren Körper mit gierigen Blicken untersuchte. Dann stoppte sein Blick an der Stelle die eben noch von den Dünnen Stück Stoff bedeckt war.

Julia bebte innerlich vor der Aufregung dieses Tabu Erlebnisses weshalb sie die Bettdecke ganz bei Seite legte um etwas mehr Platz für Sol zu machen.

Dieser brauchte eine Weile bevor er fragend zu Julia sah die ihn jedoch mit einem einfachen nicken die Erlaubnis gab.

Wie in Zeitlupe näherte er sich nun ihrer Kerbe wobei jeder kleine schritt den er machte und näher kam ihre Erregung ins unendliche zu treiben schien nur um ihr dann zu beweisen das es bei weiten noch nicht der Höhepunkt an Emotionen war.

Dann war er schließlich nahe genug. Sein Kopf bewegte sich zu ihrem Geschlecht. Sie spürte den heißen Atem auf ihrer Wulst und musste jetzt schon leicht stöhnen bevor die sanfte, feuchte Zunge des Pokémon ihre zarten Lippen berührten.

Sie stöhnte schon nach der ersten Berührung da sie sich selber immer mehr hinein steigerte und Sol gefiel was er da hörte.

Sofort leckte er noch ein zweites Mal doch von Zärtlichkeit fehlte nun jede Spur. Dieses Mal presste er seine Ganze Zunge an ihre Kerbe wodurch diese sich etwas spreizte und sie auf einen Geistigen Höhenflug versetzte als er mit seiner Arbeit fortfuhr.

„Ahh, Sol!“ stöhnte sie während sie sich am Bett festkrallte und ihre Beine verschränkte. Es tat einfach zu gut und sie konnte es nicht ertragen. Ihr Körper reagierte von alleine wodurch Sol sie verwirrt ansah. Nach ein paar Sekunden dämmerte ihn jedoch das sie einfach noch sehr sensibel war.

So befasste er sich für den Anfang nur mit den Bereichen zu denen er kam und leckte jedes bisschen ihrer Flüssigkeit auf das ihm unter die Zunge kam was Julia zwar auch erregte aber zumindest nicht gleich so umhaute wie eben.

Als er damit fertig war beschloss er etwas anderes zu versuchen. Er wusste das sie ihm in ihren erregten zustand hilflos ausgeliefert war und es gab da etwas das er schon lange machen wollte.

So leckte er ihr noch ein paar Mal über die Schenkel, dann über den Bauch, über die Brüste und schließlich über den Mund worauf er einen Moment verharrte. Er wartete darauf, dass sie es erwidern würde.

Sekunden vergingen. Dann schloss sie ihre Augen und schließlich küssten sie sich. Es war das erste Mal das beide aktiv wurden und Julia verlor immer mehr ihrer Hemmungen.

Sie legte ihre Hände um seinen Hals und zog ihn noch etwas weiter zu sich, weil sie ihn spüren wollte. Auch ihre Beine lockerten sie wieder worauf Sol die Gelegenheit nutzte und sich über sie stellte.

Einige Minuten Ging das dann so weiter während Julia ihre Hände immer weitläufiger über seinen Körper wandern ließ bis sie schließlich etwas auf ihren Bauch spürte. Sols Glied war inzwischen schon halb ausgeschachtet und da diese Intimität auch für ihn sehr erregend war Tropfte bereits etwas von seiner Vorfreude auf sie.

Ganz automatisch führte sie ihre Hand zu ihrem Bauch wobei sie bemerkte wie glitschig diese Flüssigkeit war und es gefiel hier. Vorsichtig rieb sie es zwischen Daumen und Zeigefinger. Dann kam der Mittelfinger dazu. Der Ringfinger und schließlich rieb sie es fasziniert von diesem Gefühl über ihre ganze Hand.

Wen sein ganzes Geschlecht in dieser glitschigen Substanz eingehüllt war musste sie sich wohl keine Sorgen um ein passendes Gleitgel machen doch es gab eine einfache, versaute Art das heraus zu finden.

Ohne ihr Liebesspiel aus Zungenküssen auch nur für einen Moment zu unterbrechen legte sie ihm nun ihre Hände auf seinen Hintern. Das eine etwas eingesaut war spielte für sie natürlich keine Rolle. Dann Zog sie ihn an sich und plötzlich spürte sie seinen Schwanz an ihren Bauch und ihrem Geschlecht.

Erschrocken von diesem Gefühl wollte Sol seinen Kopf anheben doch Julia hielt ihn sofort mit einer Hand am Kopf und mit der Anderen am Hintern fest während sie ihn noch mehr an sich drückte.

Einige Augenblicke später hatte Sol sich schon wieder beruhigt doch die Erregung war zu viel um sie zurück zu halten weshalb er damit begann seinen Schwanz an ihr zu reiben während er seine Zunge immer wiedermal in ihren Mund eindringen ließ.

Für Julia war es ein Unglaubliches Gefühl und sie entwickelte Begierden von denen sie nicht einmal wusste das sie sie hatte. Sie liebte das Gefühl seinen Großen glitschigen Schwanz an ihren Körper zu spüren der inzwischen ihren Ganzen Bauch eingesaut hatte und sie jedes Mal aufstöhnen ließ wen er etwas fester an ihrem Geschlecht rieb.

So dauerte es nicht lange bis die beiden nicht mehr genug Atem für ihre Küsse hatten und diese gebückte Haltung erschwerte Sol auch seine Arbeit an ihrem Geschlecht weshalb er sich etwas aufrichtete.

Das hatte jedoch zur folge das sein Penis nicht mehr so stark an ihr rieb und so schnappte sie sich kurzerhand das Glied ihres vierbeinigen Liebhabers und drückte es zwischen ihre Beine.

Sie hielt es dabei jedoch nicht sonderlich fest wodurch er Problemlos immer wieder durch ihre Offene Hand stoßen konnte und sie jedesmalig genussvoll aufstöhnte wen sein Glied über ihre Kerbe pflügte bis es schließlich zu viel für Sol wurde und er unter Zuckenden Bewegungen seine Heißen Samen auf ihren erregten Körper spritzte.

Bis zu ihren Hals hatte er sie so eingesaut und sie konnte nicht leugnen das es ihr gefiel.

So ließ sie Sols Geschlecht los damit dieser sich wieder etwas erholen konnte während sie immer noch erregt wie sonst was ihre bereits eingesaute Hand ein paar Mal über ihren Körper gleiten ließ und seine Samen noch großzügiger an ihren Brüsten verteilte.

Es dauerte jedoch nicht lange bis ihr die Stimulation an ihrer Scheide fehlte und sie ihre Hand wieder nach unten wandern ließ um sich zu fingern.

Sol der sich inzwischen auch schon wieder einigermaßen gefangen hatte konnte dabei sein Glück kaum fassen. Er hätte nie im Leben auch nur davon geträumt das Julia eine derart versaute Ader hatte und ihr zuzusehen wie sie sich genüsslich unter stöhnen weiter unter ihm rekelte verlangsamte das kleiner werden seines Schwanzes deutlich.

Jedoch im Gegensatz zu Julia hatte er Fell und wusste durch das eine oder andere Selbstexperiment wie unangenehm getrocknete Samen bei seinem Fell sein konnten weshalb, in den kurzen Moment bis es ihm durch seine eigene Erregung wieder egal sein würde beschloss sie ein wenig zu säubern.

So begann er sie zärtlich am Hals zu lecken während Julia ihm unter sinnlichen Stöhnen mit ihrer freien Hand den Hinterkopf kraulte und ihm genüsslich ihren Hals entgegnen streckte um ihn seine Arbeit zu erleichtern.

Diese Geste erregte Sol unterbewusst noch zusätzlich da unter den Wilden Pokémon gerade der Hals eine so empfindliche Stelle war die man um jeden Preis beschützen wollte und ihm diese Stelle so offen zu präsentieren war eigentlich ein Zeichen absoluter Unterwürfigkeit. Anders gesagt war für Sol damit klar, dass er nun absolut alles mit ihr machen durfte was er so schnell wie möglich in die Tat umsetzen wollte.

So begann er kurz darauf auch ihre Brüste mit seiner Starken Zunge in massierenden Bewegungen zu säubern während sie es sich, die ganze Zeit unter stöhnen und mit gelegentlichen blicken auf sein imposantes, über ihr hegendes Geschlecht selbst machte.

Als er jedoch bei ihrem Bauch angekommen war machte er schon nur mehr das nötigste, weil er selber auch wieder seinen Spaß haben wollte doch dann bemerkte er ihren verführerischen Geruch und konnte doch nicht widerstehen.

Ohne Rücksicht auf ihre Hand drängte er seine Schnauze nun zwischen ihre Beine und leckte jeden Tropfen ihres unwiderstehlichen Liebessaftes auf den er fand bis seine Arbeit beendet und sein eigenes Geschlecht seine volle Größe erreicht hatte.

Julia hatte inzwischen schon lange aufgehört zu zählen wie viele kleinere und größere Höhepunkte sie schon hatte doch als sie sein Geschlecht sah wusste sie das das große Finale erst noch bevorstand.

Ungeduldig versuchte Sol sie dann plötzlich umzudrehen und in diesen Moment realisierte sie das er sich nicht zurückhalten würde. Er wollte die optimale Stellung um sie Richtig nehmen zu können worauf Julia das Gefühl hatte das ihr Geschlecht vor Begierde in Flammen stand.

Ohne zu zögern drehte sie sich darauf um, stellte sich auf allen vieren vor ihm und streckte ihren Hintern zu ihm doch was dann geschah überstieg ihren Vorstellungsvermögen bei weiten.

Er bestieg sie und rammte ihr schon beim ersten stoß seinen Schwanz so tief in sie das selbst sein knoten schon knapp davor war in sie einzudringen.

Es fühlte sich an als ob sie Geistig die Welt verlassen hatte und in eine Welt aus purer Lust und Begierden getaucht war. Ihr ganzer Körper verspannte sich und mit ihren Händen krallte sie sich am Bett fest während sie versuchte dieses unbeschreibliche Gefühl zu verarbeiten.

Sie wollte stöhnen vor Lust doch war sie vor der Erregung im ersten Moment so angespannt das sie nicht einmal atmen konnte da folgte auch schon der zweite stoß und der dritte.

Gut eine halbe Minute verging so bis sie zumindest wieder genug Atem gefunden hatte um dann doch erregte Laute von sich zu geben die jedoch selbst dann immer wieder abbrachen um ihren Atem zu schonen.

Das Zeitgefühl hatte sie dabei vom ersten Moment an verloren und so konnte sie nicht einmal sagen ob er sie erst seit Fünf Minuten oder einer Ganzen stunde rammelte. Das einzige was sie wusste war das es sich wie eine Ewigkeit anfühlte in der ihr eigener Unterleib nicht aufhörte durch den Multiplen Orgasmus zu zucken der nie zu enden schien und ihr wie Stromschläge durch den Körper fuhren.

Dann war es schließlich soweit und ihre Lust steigerte sich noch ein letztes Mal als sie Sols Knoten in sich eindringen spürte der sie daraufhin noch ein paar letzte male richtig Hart nahm bevor er sich erschöpft auf ihr Fallen ließ.

Auch Julia die ihre letzte kraft zusammen genommen hatte um nicht unter ihm zusammen zu brechen ließ sich nun endlich auf ihr Bett fallen worauf beide schwer atmend übereinander lagen.

Mit einem Genießerischen Murren gab Julia jedoch noch ihr bestes um nicht einzuschlafen während sie es genoss zu spüren wie Sol seine Samen in sie Pumpte und so ganz ausfüllte.

Sie war einfach so glücklich und wollte das dieses Gefühl nie enden sollte doch schon kurz darauf war sie so zufrieden wie noch nie in ihre Gesamten Leben eingeschlafen.