Der Kampf

Story by Guglehupf on SoFurry

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„Also… Wir machen das, wie wir es besprochen haben. Du zündest hier ein bisschen die Gebäude an, achtest darauf, dass ein wenig Verwirrung gestiftet wird und ich schnappe mir die Magierin.“ Die Dämonin und der Drache standen vor dem Haus im strömenden Regen, wurden von diesem aber nicht wirklich beeinträchtigt.

„Ja, ich habe verstanden. Ich bekomme dann den Sergal, mit dem ich machen kann, was ich will und ihr alles andere. Mit dem Handel kann ich leben, denke ich.“ Manaltor wirkte relativ zufrieden, wie es eben Drache sein konnte, der lediglich den eigenen Vorteil vor der Schnauze hatte. Die Dämonin hat ihm Rache versprochen, also wollte er die auch haben. Die Risiken, die ein solcher Pakt mit einem magischen Wesen bereithielt, ignorierte er oder war sich dieser gar nicht mal so richtig bewusst. „Also dann mache ich mich daran, etwas Chaos zu stiften.“

Er wollte sich gerade umdrehen und seinen verhassten Stall anzünden; wenn der Greif in den Flammen umkommen würde hätte er immerhin ein leckeres Abendessen. Doch dann ging die Tür des Hauses auf und man konnte das hell erleuchtete Innere sehen. Beide Wesen schauten sich fragend an, was das zu bedeuten hatte, denn noch brannte nichts, noch gab es nicht einen Grund für die Elfe und ihren Sergalsklaven aus dem Haus zu kommen. Kurze Zeit später begann Rauch aus der Tür zu kommen. Dichter, schwerer Rauch, der am Boden entlangkroch. Nicht der heiße, dadurch leichte Rauch von Bränden. Er wurde dichter und dichter und die Dämonin langsam nervös. „Was geht hier vor, Drache? Was soll das ganze?“ giftete sie ihren neuen Verbündeten an, der aber mindestens genauso überrascht war von der Situation.

„Wenn ich das wüsste, würde ich euch es bestimmt sagen. Es ist zumindest nichts Gewöhnliches, weil gesehen habe ich so etwas noch nie.“ Er begab sich in eine Angriffsposition und wagte es nicht mehr, die Tür aus den Augen zu lassen. Oder genauer gesagt, den Rauch, denn die Tür war mittlerweile nicht mehr zu sehen. Nichts war zu sehen, jedenfalls für einen ersten Moment. Dann begannen aus dem Ruch Blitze in die Richtung der beiden Angreifer zu schießen. Sehr unkoordiniert, keiner traf auch nur den Drachen, der normalerweise selbst von einem Blinden hätte getroffen werden müssen. „Argh! Die Herrin hat uns gesehen und erwartet uns nun!“

Das Teufelswesen grinste nur. „Mach dir doch wegen sowas nicht in die Hosen. Wenn sie es wirklich können würde, hätte sie uns mit dem ersten Angriff schon geröstet. Jetzt hat sie aber den Überraschungseffekt nicht mehr auf ihrer Seite, jetzt sollten wir leichtes Spiel haben. Aber warte noch bis sie aus dem Haus ist, dann können wir sie zu zweit angreifen.“ Dennoch ließ sie violette Blitze um ihre rechte Hand kreisen und auch einige Fingerbreit in die Luft schießen. Ganz unvorbereitet wollte auch sie nicht den Kampf beginnen. „Zeigen wir ihr mal lieber aus sicherer Distanz was wir an Fähigkeiten haben.“ Ein greller Blitz wurde in Richtung der Tür geschossen, auch wenn überhaupt nichts im Rauch erkennbar war.

Auf der anderen Seite stand die Elfe, hinter einer Mauer versteckt und verfolgte den Blitz wie er die Türöffnung nur knapp verfehlte. Natürlich hielt die Wand diesem Angriff im Großen und Ganzen stand, dennoch murmelte Faldarea: „Den Schaden wirst du mir aber abarbeiten, du verdammte Dämonenschlampe!“ Sie scheute den Kampf nicht, wollte aber noch einen Moment warten, auch um ein weiteres Ass in Position zu bringen. Daher lief sie laut: „War das etwa schon alles? Hast du nicht mehr zu bieten?“ Der Tanz hatte begonnen.

Ein hämisches Lachen von der Gegenseite folgte. „Ich bin noch nicht mal richtig warm, Elfe! Komm raus und ergib dich deinem Schicksal, dann lasse ich dich vielleicht Leben.“ Mit beiden Händen wurde eine Art Ball geformt, welcher dann granatenmäßig in Richtung der Tür geworfen wurde. Oder zumindest in das Zentrum des Rauchs.

Ein lautes Krachen folgte als das magische Geschoss diesmal tatsächlich den Weg durch die Tür fand und im Gang aufschlug. Faldarea riss die Arme hoch, wirkte einen schnellen Schutzschild und verhinderte so nennenswerten Schaden an sich selber. Der Gang allerdings sah schon ziemlich mitgenommen aus, Staub und kleinere Trümmer lagen herum und im Boden befand sich ein Lock von ungefähr einem Fuß Breite. Wütend trat die Elfe aus der Tür und zeigte sich so ihrem Gegner. Prompt kam ein weiterer Blitz, der allerdings erneut mühelos geblockt wurde. „Wenn du auf Dauer meine Künste in der Schildmagie testen willst, musst du das nur sagen. Ich bin in der Hinsicht ein guter Sparringspartner. Willst du aber mein Heim und Haus zerstören, muss ich dich leider enttäuschen. Dort werde ich eher nicht so freiwillig mitmachen.“ Während sie mit dem Dämon sprach, hielt sie die linke Hand vor sich und ein blauer Schild formte sich vor ihr. Mit der rechten Hand wisch sie den Rauch zur Seite. „An deiner Stelle würde ich aufgeben, Dämon. Solltest du dich nicht freiwillig mir unterwerfen, werde ich es mit Macht einfordern.“

„Ach, halt doch die Klappe, alte Hexe. Die Sprüche höre ich so oft… Du bist nicht die erste Magierin, die der Meinung war, sie könne es mit mir aufnehmen. Du wärst aber auch nicht die erste Magierin, welche meine Kräfte zu spüren bekommen würde.“ Eine Peitsche formte sich in der rechten Hand und gekonnt holte die Dämonin aus, um nach der Elfe zu schlagen. Diese schütze sich mit dem Schild, ganz offensichtlich konnte sie die Wucht des Hiebs nicht komplett ignorieren, denn sie taumelte kurz. Ein schneller, zweiter Schlag folgte, was in einem Hechtsprung nach links endete.

„Argh!“ Wie erwartet war die Magie dieses Dämons nicht von schlechten Eltern. Der erste Hieb hatte ihren Fokus gestört und so den Schild zum Zusammenbruch gebracht und der zweite folgte einfach zu schnell für das erneute Kanalisieren. „Guter Hieb, Dämon. Mit der Stärke wirst du dich bestimmt gut in meiner Sammlung machen.“ Faldarea grinste und parierte den dritten Hieb gekonnt mit einem hellblauen Blitz, welcher die Peitsche gut zwei Schritte vor ihrem Gesicht stoppte. Noch saß sie auf dem Boden, doch es gelang ihr, den Blitz aufrecht zu halten, sodass ihr Gegner gezwungen war, die seinige Magie aufrecht zu halten. Kaum stand die Elfe wieder, stieß sie die Peitsche zur Seite und diese schlug so weitestgehend wirkungslos in das Mauerwerk hinter der Magierin.

Derweil versuchte Manaltor, sich im Schutze der Dunkelheit davon zu schleichen. Er ließ die beiden Kontrahenten jedoch nicht aus dem Auge, wollte lediglich so weit es ging weg von der Dämonin zu kommen. Noch war die Gefahr zu groß, dass er seine eigene Befreierin treffen würde, noch konnte er die verhasste Herrin nicht nach seinen Wünschen rösten. Vorsichtig ging er ein Stück zur Seite und nach hinten, wartete darauf, dass die Angreiferin die Elfe vom Haus weglockte. //Gleich haben wir die Herrin, gleich werde ich frei sein.//

„Ich finde es ja süß, wie ihr versucht, euch als mir überlegen dazustellen. Kein Sterblicher ist einem Dämon meines Ranges gewachsen!“ Tatsächlich konnte sie die Elfe mit schnellen, aber kräftigen Peitschenhieben ziemlich gut in Schach halten. Während Faldarea die ganze Zeit ausweichen musste, bewegte sich die Dämonin wie ein Viehtreiber kaum. „Na los, greift an!“

Zornig schrie die Elfe auf, sie ließ sich so etwas nicht zweimal sagen. Sie rannte auf den Dämon zu, zauberte einen Kugelblitz und schleuderte ihn ihrer Konkurrentin fast direkt ins Gesicht. Diese war von diesem Angriff nicht wirklich überrascht, stattdessen wich sie gekonnt aus und das Geschoss schlug einige Schritte hinter ihr ein. Faldarea nutzte den Raumgewinn, um die Dämonin in den Nahkampf zu bringen. Ihr rechter Arm leuchtete und Blitze züngelten um ihn. Dann schlug sie zu.

Der rot leuchtende linke Arm der Dämonin schoss nach oben und blockte den Schlag ab. Obwohl die Elfe kleiner war und nicht sonderlich muskulös wirkte, so war dieser Schlag extrem heftig und der Arm begann zu schmerzen. „Und ich dachte schon, ich müsste mich heute noch langweilen!“ Mit dem freien rechten Arm wurde schnell kräftig zurückgeschlagen. Ein harter Schlag traf etwas großes, rundes, weiches.

„Auuuaaaargh!“ Faldarea, die sonst nicht oft Schmerzenslaute von sich gab, konnte sich dies nicht verkneifen. Die Dämonin hatte ihre linke Brust mit einem Schlag getroffen, der Fornoirs Hoden vermutlich pulverisiert hätte. Mit schmerzverzogenem Gesicht hielt sie sich das getroffene Körperteil. //Verdammt, der Schlag war heftig… Meine Titte wäre schier geplatzt… Sie ist gut… Und diese Möpse-Fotze ist noch nicht mal erschöpft.// Ja, diesen Dämonen hatte sie doch ein wenig unterschätzt. Sie hatte gedacht, es wird ein schneller Kampf, doch jetzt musste die Magierin schon mehreren Schlägen ausweichen und hatte gerade einen dort hin bekommen, wo sie ziemlich empfindlich war.

„Oh, habe ich da jemanden empfindlich getroffen?“ spottete die Konkurrentin und grinste verschmitzt. „Aber keine Sorge, ich gebe dir noch einen Schlag auf die andere Brust, dann wird es wenigstens symmetrisch.“ Sie holte erneut aus und schlug die noch etwas angeschlagene Elfe erneut kräftig. Allerdings befand sich diese in einer Abwehrbewegung, sodass der Schlag gefühlt gegen eine Mauer ging und Faldarea lediglich ein, zwei Schritte nach hinten taumelte. //Wenigstens ist sie jetzt ein paar Schritte von mir weg, jetzt kann der verdammte Drache ihr den Rest geben.// Zwar wollte sie es gerne selber machen, aber man wusste ja nie, was Magier für Fallen bereithielt. Sollte lieber der Drache sterben ehe sie ihr kostbares Dämonenleben riskierte.

Die Schuppenbestie hatte seine Chance gewittert und setzte gerade dazu an, in den Kampf einzugreifen. Gegen zwei Gegner sollte die Magierin keine Chance haben, vor allem wenn einer davon ein riesiger Drache war. Doch soweit kam es nicht, denn plötzlich ertönte ein lauter Schrei aus dem Himmel und ein Greif stürzte sich mit hoher Geschwindigkeit auf den Drachen. „Ja-ARGH!“ Der Aufschrei war deutlich, als sich die kräftigen Klauen in den Nacken und den Rücken von Manaltor schlugen. Ein schneller Biss folgte, dann hing Hidalgo stabil an seinem Opfer.

Er war zwar deutlich kleiner als der Drache, doch Greifen hatten es durch die jahrtausendlange Futterkonkurrenz geschafft, sich gegen Drachen zu behaupten. Ihre Strategie war oft List und Schnelligkeit, denn hatten die Klauen sich erst einmal durch die Schuppen gebohrt und Halt gefunden, wurde erst losgelassen, wenn das Schuppentier klare Anzeichen von Aufgabe zeigte. Normalerweise wurde dann der Schnabel schnell genutzt, um Fleisch rauszureißen und den Gegner so zu verwunden, doch ganz offensichtlich hielt irgendwas Hidalgo davon ab. Stattdessen sorgte er lediglich dafür, dass Manaltor abgelenkt war. „Argh! Geh runter von mir, du Scheißvieh! Ich fress dich, wenn ich dich in die Klauen bekomme, das schwöre ich dir!“ Er taumelte umher und hatte sein eigentliches Ziel schon wieder vergessen. Verzweifelt versuchte er, irgendwie den Greifen zu packen und ihn von sich zu schleudern, doch die Arme waren nicht beweglich genug und der Schnabel hatte sich so in den Hals gebohrt, dass jede Bewegung mit dem Kopf schier unmöglich wurde. „Hilfe! Hilft mir doch jemand mit dem Ding!“

Die Dämonin beobachtete das Schauspiel erschrocken. Wo kam der Greif plötzlich her? Warum hatte er sich so zielstrebig auf den Drachen gestürzt? Schnell realisierte sie, dass es ein Ablenkungsmanöver war und drehte sich in Richtung ihres eigentlichen Ziels um. Doch es war zu spät. Die Elfe war nur noch zwei Schritte von der Dämonin entfernt und mit blitzender Hand sprang sie diese an. Zwar konnte die Angegriffene schnell reagieren und wenigstens die Arme hochreißen, doch der Zauber erwischte sie voll.

Ein gewaltiger Blitz entlud sich und erhellte das gesamte Gebiet, das Gewitter wirkte regelrecht blass dagegen. Ein schriller Schrei, dann flog auch schon ein Dämon mehrere Meter nach hinten und blieb stöhnend auf dem Boden liegen. Sie wollte gerade benommen aufstehen, doch plötzlich spürte sie einen Druck auf der Brust sowie Krallen, welche sich in selbige schlugen. „An deiner Stelle würde ich liegen bleiben, Dämon!“ sprach eine strenge, männliche Stimme. Kaum konnten ihre Augen fokussieren, bemerkte sie einen spitzen Speer direkt vor ihrem Gesicht. Sie schluckte, als sie realisierte, dass sie jetzt nichts mehr machen konnte. Für solche Situationen reichten ihre Nahkampffähigkeiten dann noch nicht aus, vor allem wusste sie um die Kraft der Sergals.

Auch Faldarea war benommen, doch sie kam schnell zu sich und wand sich dann auch der sich abspielenden Szene zu. Der Sergal hielt den Dämon in Schach, Manaltor wurde von Hidalgo festgehalten. Der Kampf war vorbei, nun musste hier für Ordnung geschaffen werden. „Hidalgo, runter von Manaltor!“ befahl sie harsch. Der Greif weigerte sich erst, wollte schon ein schmackhaftes Stück aus der Drachenschulter reißen, doch als er den bösen Blick der Herrin sah, wurde auch er kleinlaut. Erst ließ er den Schnabel los, dann die Klauen. Zu guter Letzt sprang er runter und verschwand mit gedrungenem Gang in seinem Stall. Fast wie eine Katze, die bei etwas unartigem erwischt wurde. „Und du, Drache…“ Sie baute sich direkt vor ihm auf, drückte die mächtige Brust nach vorne und stemmte die Hände in die Seiten. Mit einem gefühlten Todesblick starrten die blauen Elfenaugen in die goldenen Drachenaugen, welche nichts anderes als Angst und Entsetzen zeigten. „Du bist ein elendischer Wurm, ein Wesen, dessen Existenz von dieser Welt getilgt werden sollte. Deine Herrin zu hintergehen und zu denken, dass ich es nicht merken würde. Für wie blöd hältst du mich eigentlich? Oder bist nicht eher du das blödeste Viech unter allen? Eigentlich sollte ich dich hier Standrechtlich töten und ich hätte größtes Vergnügen dabei, doch das wäre viel zu nett für dich. Einen schnellen Tod verdienst du nicht.“

„Herrin, ich…“ begann Manaltor kleinlaut und der Kopf wurde schleunigst gesenkt. Er ging mit den Vorderbeinen auf die Knie, presste die Flügel auf den Boden. Eine typische Drachenunterwürfigkeitsgeste.

„Schweig still, Narr!“ Sie holte mit der rechten Hand aus und verpasste dem Drachen eine magische Ohrfeige. Das Schellen dieser war trotz des Regens auf dem ganzen Platz zu hören und Fornoir sowie die Dämonin zuckten zusammen. Blut tropfte aus dem Maul der Bestie. „Du hast Hochverrat an mir begangen und dafür wirst du mit dem Tod bestraft. Deine jetzige Unterwürfigkeit kaufe ich dir nicht, dafür hattest du lang genug Chance. Doch du hast sie nicht genutzt. Jetzt wirst du am eigenen Leib spüren, wie es ist, sich gegen seine Herrin aufzulehnen.“ Trotz der Situation musste Faldarea sich zusammenreisen, nicht zu grinsen und ernst zu schauen. //Er kauft es mir tatsächlich ab, sehr gut… Nicht dass ich seinen Tod will, dazu ist mir ein Drache viel zu wertvoll. Ich werde ihn schon bestrafen und unter meine Kontrolle zurück bekommen. Aber jetzt erst einmal die strenge Herrin spielen!//

Das Männchen wimmerte. Er hatte im Kampf gesehen, wie stark sie war, hatte gerade am eigenen Leib die Härte ihrer Schläge gespürt und wusste, dass er einen Hochverrat begangen hatte, auf den für gewöhnlich die Todesstrafe stand. Zum ersten Mal bekam er es wirklich mit der Angst zu tun. Klar, sie war schon vorher streng zu ihm gewesen, aber er hätte nie gedacht, dass sie ihn töten würde. Doch jetzt hatte er auf einmal wahnsinnig Angst, da er nichts erkennen konnte, was gegen die tatsächliche Durchführung der Strafe sprechen würde. So versuchte irgendwie, seine eigenen Schuppen vor dem Tod zu retten. „Herrin, bitte.“ Trotz des Schlags kroch er zu ihr und leckte ihr die Füße. „Ich mache alles, was ihr sagt. Und akzeptiere auch jede Strafe.“ Er war zwar ein Drache, der seinen Stolz hatte, doch zum Sterben reichte dieser definitiv nicht aus. Im Gegenteil, er würde alles tun, um nicht zu Sterben.

Faldarea zögerte nicht, sondern trat ihm mit voller Wucht gegen den Unterkiefer. „Wage es nicht, mich noch einmal anzufassen!“ Der Kopf wurde zur Seite geschleudert und man sah ihm seine Schmerzen an. Deutlich mehr Blut tropfte auf den regennassen Boden, doch er zögerte, sich die Stelle zu halten. Stattdessen streckte sie ihre Hand aus, diese begann blau zu leuchten, und der Drachenkopf wurde auf unnatürliche Weise angehoben. „Deine Leben ist diese Nacht zu Ende gegangen, Wurm!“ Manaltor versuchte, irgendwie instinktiv aus dem Griff zu gelangen, doch er hatte keine Chance. Stattdessen schien er sich eher noch tiefer darin zu verstricken. „Doch im Augenblick bin ich noch gnädig zu dir, auch weil ich ein anderes Objekt habe, das meine Aufmerksamkeit will.“ Sie schleuderte den Kopf mit viel Kraft auf den Boden zurück, sodass eine ordentliche Portion Schlamm in ihrem Gesicht und Dekolleté landete. Ohne die streng-wütende Miene zu verziehen, beseitigte sie diesen Schmutz so gut es ging. „Du hast die Ehre, meine Magie nicht zu kosten, stattdessen überlasse ich dich meinem Sergal. Er wird mit dir machen, was er will. Wenn er der Meinung ist, dass du einen schnellen Tod verdient hast, dann werde ich ihn nicht aufhalten. Stell dich mit ihm gut, dann rammt er dir ein Messer ins Herz.“ Die Elfe grinste breit und blickte mit dem strafenden Blick eines Siegers auf den nun verzweifelt blickenden Drachen. //Natürlich wird er das nicht, dafür werde ich schon Sorge tragen. Aber das musst du ja nicht wissen… Bleib du noch ein bisschen im Gefühl, dass du bald sterben wirst. Ich habe gehört, das soll schon eine Art der Folter sein.//

„Was?! Nein, bitte, ihr könnt das nicht machen, ich… Bitte…“ Das Männchen blickte flehend zwischen der Herrin und dem Sergal hin und her. Er wusste, dass diese gerne mal behaarte Dämonen genannt werden und nicht zimperlich mit ihren Gegnern umgingen. Man sagte sich sogar, dass sie an den Schmerzen des Gegenübers besondere Freuden empfanden, die Normalsterblichen fremd waren. Doch da er bislang ebenso in der Gefangenschaft wer, hatte Manaltor Fornoir dies nie wirklich zugetraut. Was sich nun, im Angesicht des Todes, als äußerst fatal erwies. Der Drache würde nun alle Sticheleinen, allen Ärger, alle Arbeit, die er dem Vorgesetzten bereitet hatte, in einer Form zurück bekommen, die er nicht für möglich erachtet hatte. Und es gab absolut nichts, was er dagegen machen konnte. Tränen begannen seine Augen zu füllen, als er sein auswegloses Schicksal realisierte. Schluchzend blickte der sonst starke Drache die im Vergleich zu ihm winzige Herrin an und versuchte, irgendwie sein Schicksal zu ändern. „Ich mache echt alles… Ihr dürft alles mit mir machen…“

„Habe ich dir erlaub zu sprechen, erbärmliche Kröte? Du bist ein verachtungswürdiges Wesen, illoyal und doch so einfach zu durchschauen. Du wolltest nur deinen Vorteil und nun bekomme ich meinen Vorteil.“ Die Hand wurde erneut auf ihn gerichtet, ein Blitz schoss gegen seinen Kopf und der ganze Körper zuckte einmal zusammen ehe er komplett bewegungslos liegen blieb. „Du wirst hier liegen bleiben, bis wir dich zu deiner Exekution abholen. Und versuche gar nicht erst zu fliehen, jeder Versuch wird es nur noch schlimmer für dich machen.“

Bis auf die Elfe und dem Drachen wusste und vermutete niemand der anwesenden, dass er tatsächlich nicht bewusstlos war, sondern sich in einer schier kompletten Paralyse befand. Lediglich Atmen und andere wichtige Körperfunktionen konnten noch aufrecht gehalten werden. Innerlich spürte Manaltor, dass jede Möglichkeit, die Situation noch zum Guten zu wenden, vergangen war. Er weinte, doch aufgrund seiner Unbeweglichkeit und des Regens, der weiterhin erbarmungslos auf seinen Körper fiel, konnte es niemand bemerken. Sein Schicksal traf ihn umso härter, als er bemerkte, mit welcher Gleichgültigkeit sie von seinem bewegungsunfähigen Körper wegging. Sie beachtete ihn als nicht mehr als eine Sache, welche sie ihn einem Wutanfall zerstört hatte und nun darauf wartete, dass einer ihrer Sklaven die Scherben beseitigte. Er war innerhalb Minuten vom nützlichen Sklaven zum Todeskandidaten degradiert worden und von dort weiter zum wertlosen Objekt erniedrigt. Zu wissen, dass man bald unter Schmerzen sterben würde war ein grausames Schicksal.

Faldarea atmete tief durch. Die Magie, die sie auf den Drachen gewirkt hatte, würde ihn hier für einige Tage binden, doch sie hatte ihren Preis. Ihre Schläfen pochten, sie zitterte und fühlte sich nicht wohl. Nach einer kurzen Pause richtete sie sich komplett auf, ließ die Knochen knacken und drehte sich in Richtung Fornoir und Dämon um. „Und nun zu dir, du elende Ausgeburt der Hölle.“

Einen kurzen Moment versuchte die am Boden Liegende, die Situation der geschwächten Herrin zu nutzen, doch ein kräftiger Tritt an die Wange ließ sie benommen da liegen und unterband jeden Versuch der Magiewirkung. „Wage es nicht noch mal. Beim nächsten Mal setze ich den Speer ein!“ Fornoir drohte ihr grimmig, dann legte er den Fuß zurück auf ihre monströse Brust. Trotz der Größe war sie erstaunlich fest und fühlte sich dennoch recht gut an. Er begann damit, sie zu bewegen und mit ihr zu spielen, was der Besitzerin sichtlich missfiel. „Nette Titten hast du, das muss man dir lassen, Dämonenschlampe!“ Sie knurrte, sagte jedoch nichts darauf. „Damit würde ich echt gerne mal spielen. Bist du heute Nacht noch frei?“

„Fornoir, lass den Scheiß! Sie gehört mir, mir alleine. Ich habe keine Bedenken, dich dem gleichen Schicksal wie Manaltor zu überlassen, wenn du es auch nur wagst, sie in einer von mir nicht genehmigten Form anzufassen.“ Die Elfe hob den Arm, zeigte in Richtung ihres Sklaven und dieser flog prompt und unerwartet zwei Meter nach hinten, wo er benommen im Schlamm liegen blieb. Er hatte sich zwischen die Jägerin und ihre Beute gestellt und sogar gewagt, einen Teil dieser für sich zu beanspruchen. Langsam schritt sie auf die Dämonin zu, welche sogleich die Chance ergreifen wollte. Doch ein weiterer kräftiger, magischer Stoß ließ sie wieder im Match liegen. „Liegen bleiben, wenn dir deine Dämonenhaut lieb ist.“ Faldarea hatte die Dämonin erreicht und blickte abwertend auf sie herab. „Da kommt endlich mal ein verdammter Dämon hier her und ich bekomme nichts Besseres als einen Sukkubus mit Monstertitten, welche ihr schier aus dem Oberteil quellen.“ Mit der Stiefelspitze stieß sie die am nächsten liegende Brust an.

„Was seid ihr für eine Magierin, die nicht einmal einen Dämon alleine besiegen kann?“ kam es dreckig von unten. Sie hatte vielleicht den Kampf verloren, aber auch nur deswegen, weil ein Sklave zur falschen Zeit am falschen Ort war. Nicht weil die Magierin besser war. „Los, zeigt mal eure Macht. Ich zittere schon vor eurer Bindungsmagie.“

Ohne ein Wort von der Elfe zu hören, wurde der Dämon plötzlich gepackt und mit aller Macht gegen die nächste Wand geschleudert. Ein lautes Knacken war zu hören, wobei unklar warm woher es genau kam. „Wagt es nicht noch einmal, meine Macht in Frage zu stellen oder ich werde die wahre Hölle über euch hereinbrechen lassen.“ Faldarea hielt die Grauhäutige mit der linken Hand gut einen halben Schritt über dem Boden an der Kehle fest, sodass diese sich an selbige griff und wütend versuchte, die Magie zu lösen. Mit der rechten Hand wurde gezielt nach einem tiefblauen Kristall an der rechten Oberschenkelseite gegriffen, welcher mit einem kräftigen Ruck von der Befestigungskette abgerissen wurde. „Seht ihr dies, Dämon? Seht genau hin. Ein Bannkristall. Keiner dieser billigen Sorte, nein, ich habe dafür so manches Opfer erbracht, um ihn zu bekommen. Und nun werde ich ihn an euch verwenden, ob es euch passt oder nicht.“ Sie hielt den Kristall direkt vor sich, in die Blicklinie des Sukkubus.

Dieser strampelte umso stärker, je näher der Kristall kam. „Heh… Braucht ihr wirklich die Hilfe eines dummen Steins, um einen Dämon unter Kontrolle zu bekommen? Für wie lange? Ein paar Tage? Eine Woche? Dann ist seine Macht aufgebraucht und ihr werdet meine Rache spüren.“ Erneut versuchte die Dämonin, sich aus dem Griff zu befreien, diesmal sogar mit Magie, doch ein Aufleuchten des Kristalls verhinderte es. Schlagartig weiteten sich die schwarzen Augen und die Ohren senkten sich ab. Ein ‚Oh Scheiße‘ stand deutlich erkennbar im Gesicht.

Schweißperlen flossen die Schläfen der Elfe runter und auch wenn es im Regen für Außenstehende nicht bemerkbar war, merkte sie es selber schon deutlich. Lange konnte sie ihre Magie nicht aufrecht halten, sie musste das Ritual schnell beenden, wenn sie den Dämon mit dem Kristall wirklich seiner Kräfte berauben wollte. Kurz blickte sie zur Seite, sah Fornoir, dessen rechte Körperhälfte komplett mit Schlamm überdeckt war, ein paar Schritte neben ihr stehen und rief ihm erschöpft zu: „Komm her und mach dich nützlich! Zieh ihre Hose aus, ich werde den Stein an einer bestimmten Stelle platzieren…“

Dass er den Fehler gemacht hatte, sich zwischen die Elfe und den Dämon zu stellen und einen Teil der Beute abhaben zu wollen, war ihm im Moment des Fluges bewusst geworden. Daher war er seiner Herrin deswegen auch nicht böse, hatte er es ja auch schon mit anderen Wesen gemacht, die sich zwischen ihn und sein Opfer gestellt haben.

Der Sergal nickte bezüglich des Befehls der Herrin, warf den Speer zur Seite und ging leicht humpelnd zu der sich kräftig windenden ehemaligen Angreiferin. Ihr Gesicht begann langsam blau anzulaufen und der Kampf konzentrierte sich darauf, wieder Luft zu bekommen. Dennoch versuchte sie, das Männchen von seiner Aufgabe fern zu halten. „Hör auf, dich zu wehren, das macht es nur noch schlimmer!“ fauchte Fornoir, als er einen Tritt in die Magengrube bekam. Reflexartig schlug er ihr mit der flachen Hand ins Gesicht, was einen zornigen Blick der Herrin mit sich brachte. Dennoch, einen kurzen Moment war sie außer Gefecht gesetzt, sodass er ihr Höschen greifen konnte und es sehr ungeniert herunter zog. Ans kaum vorhandene Tageslicht kam eine Scheide, deren Schamlippen die gleiche Farbe wie die Flügelmembranen oder die Schwanzquaste hatte. Während die Klitoris und ihre Vorhaut noch dunkelorange waren, wurde der Farbverlauf in Richtung Hintern zunehmend heller. „Hier, Herrin. Die Fotze der Dämonin.“ Ein schneller Schlag dorthin folgte und ließ die Besitzerin zusammenzucken.

„Fornoir! Es reicht! Sie ist mein Opfer, nicht deins.“ Die Magierin ging näher an sie heran und grinste erschöpft. Der Arm, mit welchem die Magie aufrecht gehalten wurde, zitterte schon und die Magie wurde schwächer, doch der Luftmangel hatte dazu geführt, dass die Dämonin sich auch nicht mehr wirklich wehren konnte. Ein letztes Mal hielt die Elfe den kräftig leuchtenden Bannkristall, der etwa vier Finger breit war, scharfe Kanten besaß und gut zehn Finger lang war, dem zukünftigen Besitzer vor das Gesicht. „Ich hörte, es tut sehr weh, einen solchen zu berühren…“

Mit verzweifelten Handbewegungen versuchte die zukünftige Besitzerin noch, ihrem Schicksal zu entgehen, doch dann wurde das harte Objekt ohne irgendwelche sonstigen Behandlungen tief in die Scheide gerammt. „AUAARGHH!“ Der folgende Schrei war ohrenbetäubend, Fornoir musste seine pelzigen Ohren nach hinten drehen und auch Faldarea hatte Schwierigkeiten, sich nicht die eigenen Langohren zuzuhalten. „ES BRENNT! ES BRENNT! ES TUT SO WEH!“ Ohne irgendein Mitleid wurde der Fremdkörper durch die Körperöffnung geschoben und er bohrte sich in die empfindliche Scheidenwand. Erste Blutstropfen begannen zu fließen, bis es dann ein kleiner, aber stetiger Strom wurde.

Faldarea ließ die Magie zusammenbrechen und fiel dann selbst wie nach einem Dauerlauf auf die Knie. Ihr Kopf drohte zu explodieren, das Herz raste und ihr war mehr als schwindelig, sie hatte das Gefühl, sich zu übergeben müssen. Doch sie hatte ihr Ziel erreicht. Der Dämon war seiner magischen Kraft beraubt und besaß nur noch die körperliche. „Fornoir, übernehme du. Sie kann keine Magie mehr wirken. Bring sie in den Kerker.“

Die Dämonin selber war nach dem Ende des Würgegriffs selbst auf die Knie gefallen, wodurch die Lage des Kristalls in ihrer Vagina geändert wurde und sie erneut aufschrie. „Es brennt… Es brennt so stark…“ sprach sie durch zusammengebissene Zähne hindurch. „Das werdet ihr mir büßen, Elfe!“ Die Hände griffen sich an den Schritt und schützten diesen ähnlich eines dort getroffenen Männchens, mit dem Unterschied, dass bei Männchen normalerweise kein Blut zwischen den Fingern hindurchfloss. Dennoch glühten die Augen voller Hass und Verachtung für die beiden Sieger. Für den Moment war sie besiegt, vor Schmerzen unfähig, irgendwas zu machen, doch ihre Rache würde sie schon noch bekommen, das schwor sie sich. Gebrochen war sie noch lange nicht, trotz der unsagbaren Schmerzen aus ihrem Innersten.

Der Sergal ignorierte wie geheißen die Herrin und trat an die Besiegte heran. Unsanft zog er sie zurück auf die Beine, wo sie erneut laut aufschrie. „Hör auf zu schreien, Weichei!“ Dann packte er einen ihrer Arme, warf ihn sich um die Schulter und schleppte sie ins Haus. Dass beide total schlammverschmiert waren, ignorierte er ganz bewusst. „Du als Sukkubus musst doch Dinge da drin mehr als gewöhnt sein.“