Das Haus Rosé (#8) Konsequenzen (1/4)

Story by Bluewing on SoFurry

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Ich grüße euch meine Leser,

ich arbeite schon lange an der Story und sie ist schon recht lang geworden… sehr lang. Deswegen habe ich mich entschieden, diese Story aufzuteilen. Es werden vier Teile werden und jeder Teil wird um die 100 Seiten lang sein. Ab heute, werde ich jede Woche ein Teil veröffentlichen, wobei vielleicht der letzte mit leichter Verzögerung rauskommen wird. Es könnte auch sein, dass das Ende eines Teils, ein richtiger Kliff Hänger wird, dafür wird es dann umso schöner sein, wenn eine Woche später der nächste Teil veröffentlich wird.

So genug der Worte und viel Spaß beim Lesen.

Bluewing


Thomas machte die Augen auf und vor ihm erstreckte sich eine Ebene die bis zum Horizont reichte. Wunderschön war der blaue Himmel und saftig grün was das Gras, das ihn bis zum Knöchel reichte. Er sah weiter vorne eine Herde Pferde die grasten. Vereinzelte kleine Baumgruppen standen wie Insel in der Ebene und es roch herrlich nach Gras. Eine Windböe kam auf und es fühlte sich einfach toll an, wie der Wind um ihn strich. Keine Schmerzen und keine Sorgen erfüllten ihn mehr und er war einfach nur glücklich hier zu stehen. Er musste plötzlich nach links schauen. Er wusste nicht wieso, aber es kam einfach der Drang auf. Links von ihm stand ein Haus, es war sein Haus.

Langsam ging er dorthin und er wusste einfach, das ihn dort was Schönes erwartete. Es war eine einfache Hütte mit nur einem Raum, daran konnte er sich erinnern und als er sich der Tür näherte, hörte er das Geschrei eines Babys. Ohne Angst machte er dann die Tür auf und ihm stockte der Atem.

Vor ihm standen seine Eltern, die links und rechts neben einen Korb standen und dort, das wusste er einfach, lag er, als Baby. Er sah wie Glücklich seine Eltern waren und wie sie voller Liebe zu ihm runterschauten. Schlicht in brauner Hose und braunen Hemd war sein Vater gekleidet. Sein Vater war komplett weiß gewesen und seine Mutter stand mit einem schlichten braunen Rock und engen Oberteil da und beugte sich langsam runter. Von ihr hatte er die Punkte auf den Schultern geerbt.

„Nana, nicht weinen mein kleiner Thomas, alles ist ja gut…“, hörte er seine Mutter sprechen, die ihn aus dem Korb hob und in die Arme nahm. Er musste lächeln, als er gleich aufgehört hatte zu weinen und mit einem Finger im Mund, sich langsam mit den wunderschönen blauen Augen umsah.

Sein Vater verlor Tränen bei dem Anblick und umarmte ihn und seine Mutter voller Liebe. Da erinnerte er sich, wie geborgen er sich bei seinen Eltern gefühlt hatte.

Das Bild änderte sich.

Seine Eltern verschwammen, die Inneneinrichtung verschwamm und Plötzlich stand er am Strand.

Er hörte links Stimmen und sah dorthin.

Mit Angeln bewaffnet und Körben in der Hand, ging sein früheres Ich, das zu dem Zeitpunkt 12 Jahre alt war und sein Vater, das erste Mal angeln. An dem Tag hat ihn sein Vater das Angeln beigebracht. Im Hintergrund, stand seine Mutter am Rand des Dorfes und winkte ihnen zuversichtlich zu. Sein Vater und sein früheres ich, kamen ihm immer näher.

„Heute wirst du Lernen, wie man Angelt Thomas. Mach das was ich sage und du wirst schnell einen Fisch fangen.“

„Werde ich machen Vati und ich verspreche, dass ich schnell lernen werde und sogar noch ein besserer Angler werde, als du!“, schrie sein ich und lief Freudig zum See.

Plötzlich saß er am Strand und hatte selbst die Angel in der Hand.

„Na Thomas, wie geht es dir?“

Er sah nach links und sah neben ihm sitzend seinen Vater, der ihn direkt ansah.

„Gut, denke ich. Ähm…?“, Thomas wusste einfach nicht, was er jetzt sagen sollte. Es war einfach alles zu verwirrend für ihn.

„Thomas, mein lieber Sohn, den ich zu früh verloren haben. Ich weiß… es ist hart für dich gewesen. Die Zeit ohne uns hast du aber sehr gut gemeistert und wir sind so glücklich, dass du dich zu so einen liebenden, fürsorglichen und Herzes liebende Person entwickelt hast. Du hast einfach alle unsere Erwartungen übertroffen und wir sind so, so stolz auf dich, das kannst du dir einfach nicht vorstellen.“

Thomas weinte nun, weil ihm eine Erkenntnis aufkam.

„I-Ihr seid…“

Sein Vater nickte ernst und lächelte dann.

„Und ich… auch?“

Nun weinte Thomas fürchterlich, aber schnell kam ein Frieden auf und er hörte langsam auf zu weinen, aber eine tiefe Trauer blieb dennoch.

„Ja Thomas und wir sind hier, um dich zu führen. Wir sind hier, bis du es akzeptiert hast.

„I-ich… mein Herz… was ist… ich…“

„Beruhige dich Thomas, hab keine Angst. Wir sind hier, bist du dich daran gewöhnt hast und du den nächsten Schritt gehen willst.“, er erinnerte sich plötzlich an die vielen wundervollen Momente mit seinen Vater und jedes Mal, hatte sein Vater dieses Lächeln.

Und wegen diesem Lächeln prasselten alle Erinnerungen auf ihn ein, seit er der Oberaufseher und Stallmeister von Haus Rosé wurde. Mit diesem Lächeln hatte er jeden Jungen empfangen, mit diesem Lächeln, hatte er seine Jungs wieder beruhigt, als sie weinten. Mit diesem Lächeln, fand er seine große Liebe, Sartesh. Mit diesem Lächeln, wurde er Papa. Und dieses Lächeln, hatte er von seinem Vater.

„Keyn… Sartesh…“, und als er diese Namen flüsterte, kam der unendlich Schmerz in seiner Brust.

„Thomas, bleib ruhig. Auch uns ist das passiert. Wir wollten es nicht akzeptieren, weil wir gerade auf der Suche nach dir waren, als wir überfallen wurden und… starben. Aber wir haben dich immer geliebt, das weißt du. Thomas, jetzt können wir wieder eine Familie sein. Bitte…“

„ICH KANN NICHT!“, er wollte es nicht akzeptieren, weil er sich selbst was versprochen hatte.

„ICH… wollte eine Zukunft für Keyn… MEINEN SOHN… ER IST MEIN SOHN, VESTEHT IHR ES NICHT…“

„Doch natürlich verstehen wir Thomas, aber auch er wird irgendwann hierher kommen und wie du eben, wird auch er jemanden haben, den er was versprochen hatte, oder den er nicht verlassen will. Aber so ist das Leben. Auf das Leben, folgt der Tot. Dann wirst du neben ihn sitzen und das erklären müssen, was wir dir gerade versuchen zu erklärten.“

Das Bild änderte sich plötzlich. Er saß auf dem Brunnen im Hof. Doch es war totenstill. Die Abteile waren leer. Keiner seiner Jungs war hier. Nur der Wind war zu hören und wie er noch atmete.

„Hier vermutlich, wirst du Keyn und Sartesh begrüßen. Ich muss sagen…“, sein Vater sah sich etwas um. „… es ist ganz gemütlich hier. Weißt du Thomas, wir haben dich nie aus den Augen gelassen. Immer haben wir dich beobachtet und wir fühlten mir dir, als der alte Stall und Oberaufseher hier war und… was er mit dir gemacht hatte. Aber wir sahen auch, wie du deine Liebe gefunden hast und auch, wie du Papa wurdest. Es wird… eine Zeit dauern bis es hier wieder voll wird Thomas, aber du musst etwas Geduld haben. Alle werden sie kommen die du kennst, ob früher oder später. Dann wird es hier genauso sein, wie… du weißt schon.“

Thomas sah sich um und überall wo er hinsah, kamen Erinnerungen seiner Vergangenheit auf. Jeder Stützpfeiler, jedes Abteil, egal wo, er hatte für alles eine Erinnerung.

Dann sah er die große Wanne und sofort erinnerte er sich, wie er das erste Mal mit Keyn da reingestiegen ist.

„Thomas… lass dir Zeit. Geh alle Erinnerungen durch die du hast, ob die guten oder die schlechten, ist dir überlassen, aber, wenn du dich entscheidest den nächsten Schritt zu machen und du es endlich akzeptiert hast, dann sag einfach: Vati oder Mami. Wir werden sofort neben dir stehen und gemeinsam führen wir dich.

Dann kam ein heller Ton und es war so laut, das ihm die Ohren schmerzten.

„Was ist das!“, rief Thomas und hielt sich nun die Ohren zu, weil der Ton noch lauter wurde.

„Was ist was Thomas?“, sein Vater sah ihn verwundert an.

„Tom!“, neben den Ton, hörte er ganz deutlich eine bekannte weibliche Stimme. Er sah nach rechts und sah plötzlich Frau Rosé neben sich sitzen.

„Tom… gottseidank, ich habe dich gefunden. Komm zurück!“

„Thomas mach das nicht. Wer einmal tot ist, ist tot! Es gibt keinen Weg zurück, akzeptiere das.“, sein Vater links von ihm, sah zornig zu Frau Rosé.

„Ach Quatsch. Tom!“, er sah wieder nach rechts.

Er sah in das wundervolle Gesicht und wieder kamen ihn so viele Erinnerungen.

„… komm zurück Tom. Ich kann dich wieder zurückbringen, aber wir haben dafür nur wenig Zeit. Schau nach oben, wo deine Schlafstätte ist.“, Thomas sah nach oben und aus seinen Raum wo er immer alleine schlief, sah er ein gleißendes Licht.

„Tom, so viele verlassen sich auf dich… Ich, Sartesh, Rinel, die ganzen Jungs, die dich Lieben und als Vater sehen und auch… Keyn. Keyn dein Sohn!“, Frau Rosé fing leicht zu weinen an, als sie weitersprach.

„Keyn und Rinel… sie saßen bei dir… als du von uns gingst. S-Sie sind zerbrochen Tom. Ihre jungen Seelen können den Verlust nicht verkraften. Auch die andren Jungs weinten fürchterlich, oder brachen gar zusammen. Jeder, einfach jeder in unserer Familie, möchte dich wieder zurück haben. Auch ich brauche dich Tom, wo du ihr Vater bist, bin ich ihre Mutter, zwar eisern, aber ich habe jeden dieser Jungs lieb. Ich wollte… immer einen Platz schaffen… für Jungs, die wir haben, die in Ruhe leben können. Ohne Angst oder Sorgen. Ich wollte ihnen das geben, was sie sich innerlich wünschten. Aber erst deine Liebe, die du ihnen geschenkt hast, hat sie wirklich glücklich gemacht. DU-BIST-IN-IHREN-AUGEN-IHR-VATER Tom und sie brauchen dich und das jetzt.“

Frau Rosé sah zu Boden und sprach dann weiter.

„Es tut mir Leid… wegen den alten Stallmeister… Ich war noch jung und hab immer weggesehen… aber nun bin ich so viele Erfahrungen reicher geworden und ich gebe gerade meine Zukunft auf, damit du wieder zurück kannst.“, sie lächelte breit und sah ihn wieder an.

„Denk an Sartesh und Keyn… du kannst mit ihnen zusammen sein und ein Geliebter und ein Vater wieder sein.“

Thomas stand langsam auf und ließ die Worte wirken. Dann sah er zu Frau Rosé und reichte ihr die Hand.

„Thomas… mach das nicht…“, sagte sein Vater tottraurig.

„Vati… Mutti…“, seine Mutter erschien neben seinen Vater und schnell ließ er die Hand von Frau Rosé los, um weinend seine Eltern zu umarmen.

„Es tut mir leid, aber ich möchte in der Zeit, wo ich noch lebe…“, er konnte nicht weitersprechen, weil er auch so gerne bei seinen liebenden Eltern sein wollte.

„… du willst in der Zeit, wo du noch lebst, Leben glücklich machen und das Tomas, ist die einzig richtige Wahrheit im Leben. Es geht nicht um Geld, oder Macht. Du selbst bist schon glücklich und dafür lebt man, um Glücklich zu werden und einen Sohn hast du auch, der dich liebt und das ist auch ein Kreislauf. Ein Leben ohne Glücklichkeit, Tom, ist kein Leben und weil du Glücklichkeit schenkst, werden die Personen, die du das schenkt, Glücklich sein. Verstehst du Tom.“, sagte seine Mutter und er war so froh ihre Stimme wieder zu hören. Denn diese Stimme schenkte ihn Glücklichkeit und Geborgenheit.

„Tom…“, sanft klang die Stimme von Frau Rosé und er verstand, das es nun Zeit wurde. Doch bevor er sich von seinen Eltern abwandte, gab er ihnen einen Liebenden Kuss auf die Wangen und sagte: „Ich liebe euch beide von ganzen Herzen und es tut mir so leid das… Ihr wegen mir gestorben seid, aber ich muss und will es machen.“

„Wir verstehen das mein Junge, denn nun hast du die Pflichten eines Vaters zu machen und du willst nur deine Familie Glücklich machen… Wir, dein Vater und ich, werden geduldig auf dich warten und vergiss nicht, wir sind immer bei dir und schauen dir zu, wie du lebst. Wir sind so stolz auf dich, Thomas, vergiss das nicht“, nach diesen Worten spürte er links und rechts auf den Wangen, die warmen Hände seiner Eltern, die langsam verschwammen.

Weinend richtete sich Tom auf und sah langsam zu Frau Rosé rüber.

„Frau Ros…“

„Minerva, Tom, nenn mich Minerva und lass uns gehen.“, Tom sah zu der ausgestreckten Hand und ergriff sie. Er sah erst jetzt, dass Frau Rosé einen schwarzen Anzug an hatte.

„Das steht… dir gut Minerva.“

„Danke, hat auch eine Stange Geld gekostet.“, sie blieben unten bei der Treppe stehe, wo es rauf zu seiner Schlafstätte ging.

„Tom…“, Frau Rosé drehte sich zu ihm um. „… bitte sei Vorsichtiger in Zukunft. Ich kann in den nächsten Tagen oder Wochen, nicht bei euch sein und Qadir ist nun mein Stellvertreter. Hilf ihm bei allem was wichtig ist und steh ihm zur Seite. Er wird dich wirklich brauchen. Auch Keyn und Rinel und die anderen Jungs, werden dich brauchen, aber, vergiss nicht Tom… du bist gestorben, weil du ohne auf dich zu schauen, alles nur für die anderen machst. Versprich mir eines: „Denk jetzt über jedes Risiko nach und wäge alles ab und dann, entscheide.“ Und… deine Familie war bei deinem Tot dabei, ihre Seelen… du musst sie wieder aufbauen, aber ich denke mit Sartesh Hilfe, wird das schon klappen.“, Frau Rosé schickte sich zu gehen, doch dann fiel ihr wieder was ein.

„Achso… es wartet viel Arbeit auf dich. Etwas passte mit der Bestellung des Drachen nicht, darum musst du dich kümmern und auch der nächste Junge steht schon fast vor der Tür. Dann kommt bald ein Event, wo die Jungs lernen müssen, wie man dabei die Tanzstange nutzen soll und…“

Tom lachte herzhaft und es tat ihm wirklich gut.

„Sogar wenn ich tot bin, gibst du mir immer mehr Aufgaben, Minerva.“

Frau Rosé drückten fest seine Hand und schmiegte sich dann an ihn ran.

„Ich mache es für die Jungs… wir brauchen das Geld, damit wir mehr Jungs bei uns haben können und… das sie endlich Glücklich werden können. Tom, ich spüre das Leid so vieler Seelen… deswegen bin ich so eisern, weil ich mir nicht leisten kann, etwas zu fühle. Denn wenn ich etwas fühle, dann macht mich das Leid wahnsinnig. Ich… deswegen habe ich mich entschieden ein Domizil für Homosexuelle Jungs zu gründen. Und das mit der Sklaverei ist ja nur ein Deckmantel dafür, dass ich euch in meinen Namen beschützen kann. Denk nicht schlecht über mich, Tom.“

Als Tom das gehört hatte, legte er seine Arme um Frau Rosé und er spürte, dass sie wirklich traurig war. „Ich dachte mir das schon irgendwie, Minerva. Aber, kannst du mir bitte verraten, wieso du nicht da sein wirst?“

Frau Rosé schaute langsam hoch und er sah die Besorgnis in ihren Augen.

„Ich… ich musste einen Zauber anwenden, um dich zurückzubringen, der die Aufmerksamkeit gewisser Personen erregen wird und deswegen, muss ich sofort, wenn du wieder unter uns weilst, weg von euch. Ich möchte euch nicht in Gefahr bringen und… es gibt noch was für mich zu erledigen, das sehr, sehr wichtig für uns alle ist, nicht nur für unsere Familie, sondern für alle auf der Welt. Also pass bitte auf dich, auf unsere Familie und auf jeden auf, der noch kommen wird.“

Tom verstand die Begründung und es machte ihn traurig, jetzt da er sich mit Frau Rosé wirklich verstand, dass sie nicht da sein wird, wenn er wieder zurückkommt.

„Und noch was Tom, ich gebe deine Vater recht. Wer einmal tot ist, bleibt tot, für gewöhnlich. Deswegen weiß ich nicht, was mit dir sein wird, wenn du wieder zurückkommst. Ich vermute vieles, aber ich kann nichts sagen. Es kann sein, das du nicht aufwachst und für immer in deinen Körper gefangen sein wirst, oder es wird Tage dauern, bis dein Körper wieder mit deiner Seele einen Konsens findet, sprich, wieder auf einer Wellenlinie ist.“, doch das schreckliste erzählte sie ihm nicht, nämlich, dass er ohne Erinnerungen wieder aufwacht.

„Ich werde alles versuchen, um wieder bei unserer Familie zu sein, Minerva. Lass uns gehen, es wird schon gut gehen.“

Als sie die Treppe, Hand in Hand raufgingen, spürte Tom einen unglaublichen Sog und der Sog war so unglaublich stark, als Frau Rosé vor seiner Schlafstätte wieder stehen blieb und ihn anschaute.

„Ich habe das schon zwar gesagt, aber… sag ihnen das ich sie Liebe, wirklich Liebe…“

Tom verabschiedete sich, indem er Frau Rosé mit aller liebe die er hatte, umarmte und einen sanften Kuss auf die Stirn gab.

Sie lächelten beide, bevor Tom den Schritt in seine Schlafstätte tat.

Qadir

„Qadir…?“

Als Qadir seinen Namen hörte, drehte er sich um. Aufrechtsitzend im Bett, sah Sartesh zu ihm.

„Ja Sartesh?“

„Gehst du runter?“

„Ja, ich möchte die Jungs begrüßen die heute Nacht gearbeitet haben.“

„Dann… bleib du hier und schlaf etwas… ich geh runter.“, Qadir wusste nicht, ob das eine gut Idee war. Denn die Jungs brauchen Aufmunterung, sogar viel davon. Noch immer konnten und wollte viele nicht arbeiten und Sartesh, war einer von ihnen. Deswegen war er sich nicht sicher, ob Sartesh schon bereit und stark genug dafür war.

„Sartesh, die Jungs brauchen uns dringend. Sie brauchen dich, als ihren Elternteil. Glaubst du wirklich, dass du schon dafür bereit bist? Du musst dir zuerst selbst vergeben, wobei das eh falsch ist, da du nichts falsch gemacht hast. Denn wegen dir… konnte Tom zurückkommen, auch wenn er schläft und bis jetzt nicht aufgewacht ist. Überleg mal, vielleicht musste es so kommen, vielleicht wollte einer der Götter, dass es so kommt. Deswegen und weil du nichts falsch gemacht hast, darfst du dir nicht die Schuld dafür geben. Denn Tom lebt und das ist das wichtigste.“

Er sah sich Sartesh genau an, der mit Rinel, Keyn und mit Tom in breiten Himmelbett war und das im Büro von Frau Rosé. Alles in diesem Raum war unglaublich Teuer und der barocke Stil hatte seinen Reiz. Doch Sartesh passte nicht hinein, nicht mit diesem traurigen, müden und mit schwarzen Augenringen und tränennassen Gesicht. Es passte nicht in dieses Haus, wo man normal lachte, stöhnte, jauchzte, schnurrte und glücklich war.

Und die Jungs brauchten genau das, nämlich Glücklichkeit. Deswegen konnte er sich nicht vorstellen, das Sartesh schon bereit war.

„Du hast Recht, du hast mit allem recht… Qadir. Es hilft niemanden, wenn ich hier im Bett liege und mir die Schuld für alles gebe. Tom ist bei uns und das ist das wichtigste. Deswegen muss ich runter, weil Tom es nicht kann und weil die Jungs mich jetzt brauchen, solange Tom schläft. Und… du hast eh keine Ahnung, wie man sich um die Tiere kümmern soll.“

Qadir war froh, wirklich froh das von Sartesh zu hören. Endlich klang er wieder wie ein Erwachsener. Mit einem Lächeln, nahm er seine Hand von der Türklinke und ging zum Bett, um sich dort langsam auszuziehen. Nackt, wie er es am liebsten mochte, kroch er unter die Decke und umarmte langsam und vorsichtig Rinel und Keyn, die schliefen, von hinten und machte seine Augen zu.

Sartesh

Sartesh wusste, das Qadir in den letzten zwei Tagen kaum geschlafen hatte. Deswegen macht er das Angebot und auch, weil er genug hatte. Er hatte genug in Selbstmitleid zu versauern, er hatte genug von der Trauer, die er um sich herum spürte und er hatte genug zu warte, bis Tom die Augen aufmachte. Qadir hatte nämlich völlig Recht, Tom war am Leben und das war das wichtigste.

Deswegen und weil nun seine Jungs ihn brauchten, stand er auf.

Zittrig waren seine Beine, weil er in den letzten zwei Tagen die meiste Zeit im Bett verbracht hatte. Mit leisen Schritten ging er zum Fenster und sah hinaus. Es regnete stark und durch das Fenster spürte er die Kälte. Schnell streckte er seine eingerosteten Glieder und ging schon alles durch, um sich für den Herbst und auf den Winter vorzubereiten.

Denn der Sommer ging langsam vorbei und die Regenzeit brach heran.

Schleichend ging er zur Tür und öffnete sie leise und beim zu machen, hörte er schon das leise und tiefe schnaufen von schlafendem Qadir. Doch bevor er die Tür ganz zumachte, sah er nochmal zu Tom, der auf dem Rücken lag und bis zur Brust zugedeckt war.

Schnell ging er den Gang entlang zur Treppe, die dann in die Küche führte. Bertl und die Köche starrten ihn verwundert an, aber er grüßte sie wie immer: „Morgen Jungs!“

Es dauerte eine kurze Zeit, bis er vereinzelte „Morgen“ zurückbekam. Schnell ging er zum Personaleingang und hoffte, dass die Jungs der Nachtschicht nicht schon schliefen. Der Regen der auf ihn einprasselte tat richtig gut. Denn er war so aufgeheizt, weil er die ganze Zeit im Bett lag, dass ihn der Regen angenehm runterkühlte. Dann bemerkte er rechts am Rande seines Blickfeldes eine Bewegung und als er sich mit dem Kopf dorthin drehte, lächelte er vor Glück.

Max der Raptor lag neben der Tür und war gerade dabei aufzustehen. Als Max stand und sie sich nach so langer Zeit wieder sahen, konnte er nicht anders, als seinen Raptor zu umarmen. Fest an sich drückend, gab er Max Kopf in seinen Armen einen liebevollen und langen Kuss auf die Stirn. Max bebte bei dem Kuss am ganzen Körper und daraufhin, wurde er von Max umarmt. Bei der Umarmung, hörte Sartesh etwas, was ihn gar nicht gefiel. Max war ein Raptor, ein Raptor lebt normalerweise in tropische Gegenden. Doch jetzt, wo es zu regnen anfängt und in paar Wochen die Regenzeit beginnt, konnte sich Max sehr schnell erkälten.

Doch zudem was er hörte, spürte Sartesh auch, wie Max quasi schon glühte. Deswegen entschied er sich für etwas und er hoffte, dass er es nicht bereuen würde.

Sartesh ließ Max los und klopfte sich, wie vor zwei Tagen, auf die Schulter. „Komm Max.“

Aber Max dachte gar nicht daran ihn loszulassen. Schwer schnaufend sah Max zu ihm hoch und Sartesh sah, wie Max aus den Nasenlöchern auslief und auch, was ihm sehr zur herzen ging, wie Max zu Tränen schien. Ohne sich dabei was zu denken, strich Sartesh von oben über die Nüstern und wischte so Max Nasensekret weg.

„Gehen wir.“, jetzt musste sich Sartesh auch dringend um Max kümmern. Nicht nur das Max Nase lief und das ordentlich, auch röchelte sein Raptor lautstark aus der Lunge und da musste er sofort handeln, denn sonst könnte sich Max sehr schnell eine Lungenentzündung holen. Hinzu kam auch, dass sich vielleicht auch noch seine Jungs erkälten konnten. Jetzt war Sartesh wieder Feuer und Flamme. Er muss sich jetzt um seine Familie kümmern.

Da Max ihn nicht losließ, drehte er sich in dessen Armen zur Treppe hin und ging los. Als er, mit Max, die ersten Treppenstufen raufging, hörte er von weiter oben jemanden laufen. Flo der schwarze Puma und einer der ältesten seiner Jungs kam zu ihm gelaufen und im Laufen, öffnete Flo die Arme.

„Sartesh…!“, voller liebe und Sehnsucht wurde sein Name geflüstert, nachdem ihm Flo fast nach hintern umwarf und umarmt hatte. Daraufhin nahm dann Sartesh Flo in die Arme und drückte ihn fest.

„Jap, ich bin wieder da.“, auch Flo bebte am ganzen Körper und er wusste, dass es vor Glück war. Sartesh wollte sich gleich bei Flo erkundigen, wie es seinen anderen Jungs ging, doch er kam nicht dazu. Von hinten und von vorne, wurde er so fest umarmt und quasi auch vor und zurückgedrängt, dass er von den Gefühlen von Max und Flo, einfach überwältigt war.

„Wenn das schon bei denen zwei so ist, wie wird es wohl bei den anderen Jungs dann werden…“

Das bestätigte die Aussagen von Qadir. Seine Jungs brauchen ihn dringend. Mit beiden Armen nahm er Flo´s Kopf in die Hand und ließ ihn raufschauen. Augenblicklich verzog sich Flo´s Gesicht und im nächsten Moment fing sein Pumajunge, zuerst leicht doch dann schwer zu weinen an. Lächelnd wie Tom, gab er Flo einen liebevollen und sachten Kuss auf die Lippen und wie erwartet, wurde aus dem Kuss eine Verbindung ihrer Münder. In den Moment erinnerte sich Sartesh, wie jung und klein Flo war, als der im Sklavenwagen hier ankam. Flo war so winzig und am Anfang auch so schüchtern, dass er geglaubt hatte, nie zu ihm durchdringen zu können. Aber einige Tage später und mit viel Liebe und Zuwendung von ihm und Tom, kamen sie zu Flo durch. Ab diesem Zeitpunkt, hatten sie einen Lebensfrohen, lustigen und zugleich, einen sehr lüsternen Pumajungen in der Familie.

„Wenn ich die Zeit habe, kannst du ja heute etwas bei mir liegen Flo, dann könnten wir ja einige Übungen wiederholen.“, flüsterte Sartesh ihm zu, nachdem sie sich gelöst haben und sich wieder umarmt hatten. Zwar hörte er sie nicht, aber er spürte die Antwort. Glücklich wurde sein Rücken mit den warmen Händen massiert und das katzentypisch.

„Sehr gut, dann erzählt mal Flo, wie geht es den anderen Jungs.“, als er das fragte, wurde er noch fester umarmt und nun fühlte sich Sartesh wie in einem Schraubstock. „Es geht… mehr schlecht als recht. Sie… Tom…“, Flo brauchte einen Moment und er gab ihn alles Zeit der Welt, die sein Junge brauchte, um weiterzusprechen. „Aber Qadir hat wirklich geholfen und sein Bestes gegeben. Doch… jetzt bis ja du da… wir haben dich genauso… vermisst.“

Sartesh wurde richtig wütend. Er hätte schon von Anfang an für seine Jungs das sein sollen. Geladen drückte er Flo von sich, nahm seine Hand und lächelte breit. „Komm gehen wir.“, Flo strahlte und genau dieses Strahlen möchte er dann bei seinen Jungs wieder sehen, immer.

Sein ganzer Rücken war glitschig nass, da Max vor Freude die Nüstern an ihm rieb, als sie gemeinsam den großen und offenen Schlafraum betraten, wo alle Jungs Platz zum Schlafen hatten. Schon von weitem hatten ihn die Jungs erspäht, doch sie trauten sich nicht zu ihm zu kommen. Da verstand Sartesh auch warum. Er hatte ganz vergessen, dass Max bei ihm war und das Max, eben einen Ruf hatte und ein Raptor war. Doch es schien, das Flo keine Angst vor Max hatte.

„Flo, hast du keine Angst vor Max?“, seine Hand wurde fest gedrückt und freudig sah ihn dann Flo an.

Mit den Kopf schüttelnd, fing Flo zu erzählen an.

„Nein, weil am dem Tag… weil vor zwei Tagen Max zu mir kam, mich kurz beschnüffelt und dann wohl auch, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber ich glaube das mich Max akzeptiert hat. In den zwei Tagen wo du nicht da warst, lag Max ununterbrochen neben den Personaleingang und hob jedes Mal den Kopf wenn jemand aus dem Haus ging. In der Zeit habe ich die Jungs zur und von der Arbeit abgeholt, weil sie Angst vor Max hatte. Aber wenn ich dabei war, trauten sie sich an ihm vorbeizugehen.“

Da kam Sartesh eine Idee, wie er diesen prekären Knoten von Angst und Überwindung lösen kann. Er ließ Flo´s Hand los und drehte sich wieder in Max Armen um.

„Ok Jungs…“, fing Sartesh leise zu sprechen an. „Ich bekomme Max nicht von mir los und ich möchte ihn nicht anketten, da er schwer krank ist. Deswegen habe ich eine Idee und ihr müsst stark sein.“

Sartesh umarmte Max am Hals, kraulte ihn dort auch ein bisschen und drehte sich dann anschließen zu seinen Jungs um. Seine Jungs standen beisammen und sahen voller Angst zum triefenden Raptor. Max Muskeln zitterten immer schwerer und Sartesh wusste dann, das es Max wirklich schwer erwischt hatte. Seit gestern Morgen regnete es schwer und Max lag die ganze Zeit draußen und hatte nur auf ihn gewartet. Allein nur deswegen, wollte Sartesh für Max da sein und wegen was anderen auch.

„Max ist ein Held. Denn er hat es geschafft, dass wir Tom retten konnten. Klar werdet ihr denken: „Das stimmt doch gar nicht, wegen Max ist Tom gerade nicht bei uns und… ja.“ Aber wir dürfen eines nicht vergessen, nämlich das jeder Instinkte hat. Wieso stöhnen wir wohl, wenn wir sexuell erregt sind? Weil es unser Instinkt ist. Also, ich weiß was ihr denkt, aber Max ist ganz, ganz, ganz lieb, wenn ihr im Tom´s Rudel seid. Tom ist der Alpha, ich der Beta, aber Max ist am dritten Platz, also vergisst das nicht, wenn ich jetzt gleich den Plan erzähle.“

Aufmerksam hingen seine Jungs an seinen Lippen, als er den Plan erzählte und er sah, dass die Furcht noch größer wurde. Doch es war die einzige Lösung alle beieinander zu bekommen.

„Also Flo, du machst den Anfang. Komm nach vorne.“, Flo kam langsam nach vorne und stellte sich einen Schritt vor Max hin. „Jetzt streck die Hand aus und sieh ihm in die Augen, aber ganz langsam.“, Flo machte was man ihm gesagt hatte und Augenblicklich fing Max zu knurren an. „Ok, senk jetzt den Blick und auch den Kopf und beug dich nach vorne, aber behalte die Hand oben.“

Sofort hörte Sartesh von den Jungs „Mach´s nicht!“, oder „Pass auf!“ und das schlimmste was er hörte, war, wie einige zu weinen anfingen. Dabei brach sein Herz auseinander. Dann wurde es still im Raum. Max hörte zu knurren auf und drehte, wie eine Eule, den Kopf leicht nach links und dann nach rechts. Einige Sekunden später ging dann Max ein Schritt nach vorne in seinen Armen und, wie erwartet, berührte Max die Hand und schnüffelte lange daran. Gleich darauf rieb Max mit den triefenden Nüstern die Hand und gab einen tiefen Laut von sich, das er bis jetzt noch nicht gehört hatte, nämlich ein tiefes, starkes und vom Kehlkopf stoßendes „HÖÖ! HÖÖ! HÖÖ“ und darauf ein „GruGruGruGurGru!“

Sartesh nahm Flo´s Hand und legte sie dann auf die Schulter von Max. „Nun streichle ihn paar Sekunden so wie du stehst, dann richtest du dich auf. Du kannst ihn dann ruhig in die Augen schauen, aber behalte den Augenkontakt nicht zu lange aufrecht, denn sonst fühlt sich Max herausgefordert von dir an. Wenn das passiert, machst du wieder das gleiche wie jetzt, dann sollte es wieder passen.“

Jetzt sah er zu seinen Jungs rüber.

„Versteht ihr gerade was passiert ist?“, wie eine Einheit, schüttelten seine Jungs die Köpfe. „Ok ich erkläre es euch. Tom Alpha, ich Beta und Max der dritte, also was fehlt jetzt?“, seine Jungs überlegten und dann kam die richtige Antwort von Steve, den jungen Otter, der vor 4 Monaten zu ihnen gestoßen ist. Steve ging Sartesh gerade mal zur Brust mit dem fast 14 Jahren. „Der vierte?“, kam es schüchtern von ihm.

„GENAU, du hast es erfasst mein lieber.“, währenddessen hatte sich Flo erhoben und streichelte Max vorsichtig die Schulter und mit jeder Sekunde bekam Flo immer mehr Mut und fing auch den Hals und den Kopf zu streicheln und dann auch zu kraulen an. Lächelnd und dann sogar lachend, sah Flo zu den Jungs rüber. Dann umschlang Sartesh Flo und fing leidenschaftlich mit ihm zu schmusen an. Aber in der Zeit behielt er Max die ganze Zeit im Auge und wie aus den tiefsten inneren erhofft, kam eine Reaktion von Max auf. Max sah sie beide, mit hin und her zuckendem Kopf an, bis Max die Augen schloss und die Nüstern in Flo`s Brust vergrub.

„Wir machen später weiter, Flo“, flüsterte Sartesh Flo ins Ohr, als noch ein Fanden zwischen ihren Mündern hing. Flo hielt schnurrend die Augen geschlossen und schmiegte sich an Sartesh Brust an.

„Ok, ja Steve du hast absolut recht. Ihr habt sicherlich bemerkt, dass Flo keine Angst vor Max hatte und wie Max, Flo nichts tat, seit das vor zwei Tagen passiert war. Das lag daran, dass wohl Max, Flo als Rudelmitglied akzeptiert hat. Aaaaber, die Rangordnung war noch nicht entschieden. Deswegen hat sich Flo unterwürfig gezeigt und sich unter Max eingeordnet. Und das mit dem Kuss war deswegen, weil ich Max zeigen wollte, das Flo ein ganz lieber ist und Max nicht herausfordern wird. Denn durch den Kuss, verstand Max, das auch ich als Beta Tier im Rudel, Flo akzeptiert habe und das Körperkontakt für mich kein Problem ist und somit auch für Max. Und Max liebt es gestreichelt und gekrault zu werden. Sieht ihr!“, Max rieb nun den Kopf an Flo´s Brust, Hals und auch an den Wangen und wollte noch mehr am Hals gekrault werden.

„So, wer will der nächste sein!“, rief Sartesh zu den Jungs, aber leider meldete sich keiner freiwillig. „Ok, mein kleiner Steve, komm trau dich, komm zu uns.“, als Steve seinen Namen hörte, bewegte sich der Kopf des jungen Otters hilfesuchend hin und her. Sartesh musste kichern, als die anderen Jungs Abstand von Steve nahmen und ihn somit allein stehen ließen.

„Flo, bitte.“, Flo drehte sich kichernd um, da Max mit den Nüstern und somit mit der triefenden Nase, seine ganze Brust und den Hals zugeschnoddert hatte. Dann, als Flo gehen wollte, wurde Flo mit einer Klaue daran gehindert. „Seht ihr, Max möchte sogar schon nicht mehr das Flo geht. Sagte ja, dass Max ein ganz, ganz, ganz lieber Jungs ist. Man muss nur wissen, wie was gemacht wird und das ist bei jedem Tier so. Es gibt kein Lebewesen, das immun gegen Zuwendung und Liebe ist. Und wenn ihr glaubt das es eines gibt, dann müsst ihr ihn mir zeigen und ich beweise das Gegenteil.“

Mittlerweile konnte sich Flo zärtlich von der Klaue befreien und nahm Steve bei der Hand. Gemeinsam gingen sie zu Max, der fauchend und knurrend zu Steve herabsah. Sartesh nahm Steve Hand und führte sie, wie bei Flo, zu Max hin. Sartesh sagte Steve was zu tun war und dann geschah es. Wie bei Flo, ordnete sich so Steve unter Max und Max machte das gleiche wie bei Flo. Die gleichen Laute und dann auch, das Reiben mit den Nüstern nach einer Streicheleinheit. Sartesh genoss es regelrecht mit Steve geschmust zu haben, da der ihn in den Sekunden voller liebe, ausgesaugt hatte. Und die Erkenntnis die Sartesh von Steve bekam war, dass seine Jungs ihn noch immer liebten und ihn aus vollen Herzen vermisst haben.

Über der Schulter von Max, hob er dann Steve auf und setzte ihn vorsichtig auf Max Rücken ab. Max schaute von links und rechts auf Steve und war etwas nervös. „Legt dich auf ihm und kraule ihn die Seiten.“, sagte er gleich und Steve folgte der Anweisung mit pochenden Herzen. Sartesh beobachtete alles genau, weil er es nicht ertragen würde, wenn einer seiner Jungs verletzt würde. Aber seine Furcht war unbegründet, denn Max beruhigte sich sofort, als sich Steve nach vorne beugte und mit beiden Händen, die Seiten zu streichen und kraulen begann.

Jetzt meldete sich jeder seiner Jungs freiwillig. Als Sartesh, Steve wieder abgesetzt hatte, umarmte der kleine Otterjunge den roten Raptor am Bein und hat sich quasi in ihm verliebt. Sartesh Herz strahlte, als er sah, das Max nichts dagegen hatte und sogar die „GruGruGru“ laute von sich gab.

„Das sind freundliche Laute, die sollen zeigen, dass Max zufrieden, friedfertig, es gerne mag, keine Böswilligkeit hat, oder euch mag. Ihr müsst es aus der Situation entscheiden und am besten wäre auch, wenn ihr die laute nachmacht, falls es die Situation verlangt.“, erklärte Sartesh, während er nun einen Jungen nach dem anderen Max vorstellte und die Anweisungen gab. Zwar dauerte es eine Zeit, bis jeder durch war, aber am Ende standen alle bei Max und streichelten, umarmten oder kraulten ihn liebevoll. Und Sartesh sah, wie zufrieden und glücklich Max war, denn nun hatte Max endlich wieder und nach so langer Zeit, ein Rudel.

Während Max von den Jungs umringt war und die warmen Hände auf den Körper genoss, ging Sartesh langsam aus der Menge und ging in die vordere rechte Ecke des Gemeinschaftsraumes. Dort in der Ecke wischte er das Stroh zur Seite und öffnete dort eine Bodenluke. In Leder eingeschnürt und verpackt, hob er mit viel Kraftaufwand die Decken der Jungs rauf. Ein Paket nach dem anderen holte er raus, bis nichts mehr drinnen war.

„Ok Jungs, genug für jetzt, holt euch euer Frühstück ab, dankt der Küche und kommt schnell wieder. Dann können wir kuscheln, bis ihr einschläft.“, zwar hatte auch Sartesh Hunger, aber zuerst kamen die Jungs dran, denn sie sahen wirklich müde und hungrig aus. Als sich die Jungs mit einer letzten Streicheleinheit von Max verabschiedeten, kam Max gleich zu ihm und schmiegte sich an ihn ran. Max glühte förmlich und bekam dann einen Anfall von Schüttelfrost. Schnell öffnete Sartesh ein Paket, dann drehte er sich zu seinen Raptor um. Das arme Tier konnte nicht mehr, aus der Nase rann grünes Sekret raus, die Beine drohten zu versagen und über allem sahen die Augen so aus, als ob Max richtige Schmerzen hatte. Röchelnd und schwer atmend, führte er den schwer kranken Max zum geschlossenen Kamin, und er brauchte nicht einmal kraft, als er mitfühlend eine Hand auf Max rücken legte und ihn sachte nach unten drückte. Max fiel schon fast auf die Seite und stöhnte schmerzerfüllt und mit geschlossen Augen.

Schnell holte Sartesh vier Decken und deckte Max mit den Decken zu, dann nahm er eine weitere und faltete sie zu einem Polster, den er dann unter Max Kopf schob. „Keine Angst, ich bin bei dir und kümmere mich auch, dass du wieder gesund wirst.“, das einzige war er als Antwort bekam, war ein schweres zittern. Leicht am Max anlehnend, öffnete er den verschlossene Kamin hinter den Raptor, um dann fast auf ihm liegend, eine weitere Bodenluke zu öffnen, wo die Holzscheite lagen. Mehrere Holzscheite legte er in den Kamin und stand dann auf. Seine Jungs kamen ihm entgegen und alle waren durchnässt. „Trocknet euch mit den Decken ab und schmeißt die nassen Decken in die Ecke. Ich hole noch schnell Feuer, dann habe wir Zeit zu kuscheln.“, mit strahlenden Gesichtern, wurde er angeschaut und die Jungs rannten schon an ihm vorbei.

Schnell ging Sartesh in die Küche und sah und roch, was die Jungs heute zu essen bekamen. Es gab Eintopf mit Gerste, frischen Gemüse und gekochten Fleisch. Es roch vorzüglich. Mit einer Laterne aus der Küche bewaffnet, zündete er den Docht am Herd an und da die Küche stress hatte, wollte er sie nicht weiter stören. Denn laut wurde Annonciert, die Tafel, wo die Bestellungen hingen, war voll und Schweißgebadet sahen die Dutzend Köche und die Lehrlinge in Kochmontur aus. Laut war die Klingel, als ein Gericht fertig angerichtet war und Sartesh mit einer Schüssel des Personalessens und der Laterne, die Küche verließ. Mit schnellen Schritten ging Sartesh zurück und sah dann mit Wohlwollen, wie seine Jungs glücklich aßen.

Als er gleich Richtung Max ging, fing der Raptor mehrmals zu nießen an und es klang in seinen Ohren so süß. Also beeilte er sich mit dem Feuer und nutzte das Stroh um ihn herum, um schnell ein Feuer anzumachen. Als der Kamin an war und eine wohlige Wärme verströmte, lehnte er sich an Max Bauch und Brust an und fing genussvoll zu essen an. Noch während er aß, waren die ersten Jungs schon fertig mit dem Essen und Steve war dann der erste, der zu ihm kam. Mit dem Rücken zu ihm, setzte er sich in den Schneidersitz rein und lehnte sich dann gemütlich an in an, als er ihn zwischen seine Arme nahm und schnell fertig aß.

Sartesh legte satt und voller Genugtuung die Schüssel auf die Seite und fing gleich mit Steve fest zu kuscheln an. Schnurrend genoss der Otterjunge die Kuscheleinheit, um dann nach einigen Minuten in seinen Armen und auf seinen Schoß, einzuschlafen. Breit lächelnd, hob er vorsichtig seinen Jungen wie ein Kleinkind auf und sah dann bei den anderen Jungs, wie müde sie waren, aber auch, wie sie alle mit ihm so kuscheln, getragen und in seinen Armen einschlafend, getragen werden wollte. So wie er es mit Steve tat.

Der Kamin prasselte laut, als er Steve sachte in der Mitte des Raumes, in das hohe Heu legte. Regelmüßig und tief Atmend, schlief Steve tief und fest, als er ihn mit einer Decke zudeckte. Nachdem er sich dann in das Heu setzte, neben Steve, winkte er die anderen Jungs zu sich. Leise aber stürmisch, schmissen sie sich ihm in die Arme und dabei, wurde er umgeschmissen. Fünf Jungs lagen auf ihn und wollet gestreichelt oder geküsst werden und jedem gab er auch das, was sie wollten. Die Jungs, die zu langsam waren, gab er jeden einen Gutenachtkuss, als sie sich zu ihm runterbeugte.

Fabian, oder auch nur Fabi genannt, war eine junge gelbe Echse, der einen dezenten Kamm am Kopf hatte. Jason, der schöne weiß-graue Husky Junge, mit den grauen Augen. Leon, der junge Löwe, der bald das erwachsenen alter eines Löwen erreichte und sich schon die Mähne langsam scherte. Flo, der junge Puma, der ebenfalls schon bald erwachsen sein wird und dann noch Chris.

Chris war der neuste Zugang, bevor Rinel kam. Chris ist tatsächlich der Jüngste von allen, denn der hatte erst vor kurzem den 13 Lebensjahr gefeiert und war ein wirklich schöner, grüner Drachling. Auch Chris arbeitete, aber da der noch wirklich jung war, wurde er nur in der Bar, unter der Theke eingeteilt und das auch nur, weil Chris es so wollte, sonst hätten sie ihn bis zum 14 Lebensjahr als Stallburschen eingeteilt. Chris hatte auch noch nicht die Eingewöhnungsphase gehabt, da der zu klein und auch zu jung dafür war.

Doch wie Chris so war, stürmisch, ehrlich und auch langsam lüstern, fragte ihn Chris täglich, wann er die Eingewöhnungsphase mit ihm macht. Doch Tom und er waren sich in der Situation einige und eisern standen sie hinter der Entscheidung, dass Chris erst mit 14 zu ihm oder Tom kommen würde.

Das einzige was sie ihm zeigten und was auch Chris bei den anderen Jungs gerne machte, war das Blasen. Zu Chris ging jeder, der schnell eine Erleichterung brauchte und Chris, tat es sehr, sehr gerne.

Die fünf lagen auf ihm und er streichelte, küsste sie und sang dann auch für jeden im Raum ein Schlaflied, bis alle eingeschlafen waren. Das Feuer knackte, während es im Raum still wurde und nur noch das tiefe, regelmäßig und bei einigen auch, das leise schnarchen zu hören war.

Doch als er das angestrengte röcheln beim Atmen von Max hörte, meldete sich sein Pflichtbewusstsein wieder, denn am liebsten hätte Sartesh den ganzen Tag unter seinen Jungs verbracht und da fiel ihm was ganz wichtiges ein. Vorsichtig nahm er Leon in die Arme und drehte sich mit ihm um. Als Sartesh auf ihm war, wachte der junge Löwe auf, doch sogleich legte er eine Hand auf dessen Augen und zeigte ihm dadurch, dass der einfach weiterschlafen sollte.

Als er aufstand, bemerkte er die Errötung am Hauttascheneingang von Leon. Mit einer Fingerkuppe berührte er die Errötung und Leon zuckte dabei. Vermutlich aus Reflex, fing Leon dann die Errötung zu kratzen an. Sartesh war alarmiert deswegen. Nun hatte er zwei Gründe um zu Benjamin, den Fuchsarzt, zu gehen. Schnell sah er sich jeden Jungen an. Er hob die Beine, falls der Intimbereich verdeckt war, oder sah unter die Decke, falls sie zugedeckt waren. Mehr als die Hälfte der Jungs hatten eine Errötung im Intim Bereich und das, bereitete ihn große Sorgen.

Es musste wegen des feucht-warmen Wetters passiert sein, denn das war seine einzige Erklärung, wie das zustande kommen konnte. Aber weil dieser Fall gerade auftritt, müsste er das Gesundheitsprotokoll aktivieren. Jetzt müssten alle Gäste untersucht werden. Normal hätte das Tom übernehmen müssen, da der die meiste Erfahrung hatte und alle schnell untersuchen und falls nötig, auch Behandeln konnte.

Doch bevor er zum Arzt ging, ging er zu Max und benutzte eine Decke, die nur noch dafür da war, als Taschentuch. Sachte strich er mit der Decke den grünen Schleim von den Nüstern und streichelte dann auch die Wange, als Max kurz die Augen aufmachte. Als er Max so sah, sah er sich nochmal im Raum um und da sah er, dass einige Jungs noch nicht zugedeckt waren. Also schnappte er sich noch einige Decke und deckte jeden Jungen zu. Mit einem Nicken stand Sartesh im Raum und sah sich zufrieden seine getane Arbeit an.

„Ok, nun zum *PROBLEM*“, flüsterte Sartesh mehr zu sich selbst und ging den Gang entlang und die Treppe runter. Der Futtertrog, der nun überdacht war, war sein Ziel. Er füllte einen ganzen Eimer mit Fleisch und als das getan war, fing sein Herz zu klopfen an. „Es wird schon gut gehen… vermutlich.“, dachte sich Sartesh, als er zur Holztür ging. Sartesh blieb mehrere Sekunden vor der Tür stehen und überlegte sich, wie er es angehen sollte. Doch ihm fiel nichts ein, bis auf eines und er hoffte inständig, dass es funktionierte.

Er machte die Tür auf und schrie fröhlich: „GUTEN MORGEN KAI“!

Qadir

Qadir wachte auf, weil er geschüttelt wurde. Als er innerlich fluchend die Augen langsam aufwachte, saß Rinel aufrecht im Bett und schüttelte weiterhin seine Schulter. Rinel zeigten gleich, nachdem er zu ihm raufschaute, zu Keyn hin. „Was ist denn Rinel?“, frage er gleich und als Antwort hob Rinel die Decke. Ein nicht ganz so schöner Gestank stieg ihm in die Nase.

„Verstehe, geh du aus dem Bett, ich kümmere mich darum.“

Keyn, sein Junge, hatte seit dem Tag, wo Tom starb und wieder zurückkam, immer an Tom´s Seite gelegen. Nie hatte Keyn, Tom aus den Augen gelassen. Immer hatte er dessen Arm gehalten, oder ihn umschlungen und egal was er gesagt, oder getan hatte, konnte Keyn nicht überzeugen, Tom für kurze Zeit zu verlassen und wenn es auch nur darum ging, aufs Klo zu gehen.

Qadir war nicht dumm und hat es schon vorausgesehen, als er das mit Keyn festgellt hatte. Deswegen hatte er ein Tuch unter Keyn gelegt, damit er dann nicht die gesamte Wäsche wechseln musste. Ein paar Mal musste er das schon machen und es war kein schöner Anblick zu sehen, wie Keyn weinend oder schreiend, das waschen am Unterleib über sich ergehen ließ. Denn jedes Mal, als er ihn berührte, glaubte Keyn das ihn jemand von Tom wegtragen wollte. Noch nie in seinen ganzen Leben, hatte er eine Person wie Keyn gesehen, der so anhänglich war, zu der Person die er liebte und unter keinen Umständen von dessen Seite weichen wollte.

Beim Waschen bemerkte er, wie abgemagert Keyn aussah. Keinen bissen hatte Keyn seit diesem Tag, mehr zu sich genommen und magerte immer weiter ab. Der gut trainierte und leicht Muskulöse Keyn, wirkte nun zerbrechlich. Fahl sah das weiße Fell aus. Eingefallen die Wangen. Schmächtig die Arme und Beine und extrem schmal die Hüfte und unterernährt die Brust. Ihm zerriss es das Herz, als er die Rippen durch das Fell gut erkennen konnte. Nie in seinem Leben hatte er eine Person gesehen, der so aufopfernd jemanden liebte.

Dann noch Rinel, der immer an Keyn´s Seite blieb, aber auch am Zerbrechen war. Rinel, so glaubte er, war in Keyn verliebt. Zwar hatte der junge Sergal es nicht ausgesprochen, aber alle Taten deuteten darauf hin. Und weil Rinel ein Sergal war, war Rinel sehr empfindlich gegenüber Gefühlen. Deswegen litt Rinel vermutlich Qualen, so Keyn zu sehen und auch, weil Keyn kein einziges Mal seit dem Tag, sich an Rinel gewandt hatte. Sie waren beim Keyn´s ersten Tag quasi eine Einheit. Zusammen haben sie mit ihm den Tag verbracht. Zusammen haben sie im Pool gespielt und zusammen haben sie mit ihm zu Abendgegessen. Und zusammen haben sie ihn, Qadir, im Himmelbett so richtig rangenommen, bis das mit Tom geschah. Seitdem war Rinel und Keyn, keine Einheit mehr.

Deswegen taten ihm beide Jungs so leid. Wann immer er konnte, spendete er Rinel Trost. Doch zumindest aß und trank Rinel was und das, machte ihn Glücklich.

Nachdem Qadir ein anders Tuch unter Keyn gelegt und das laute Geschrei von Keyn aufgehört hatte, fing Keyn zu weinen an. Fast die ganze Zeit weinte Keyn und nur wenn der junge Wolf schlief, war ruhe im Raum. Dieses zutiefst traurige weinen, begleitete Qadir seit mehr als zwei Tagen. Neben den weinen musste er die Rechnungen ausfüllen, musste er Bestellungen für das Haus ausfüllen, musste Briefe lesen und beantworten und er weinte fast jedes Mal selbst, weil dieses Weinen sein Herz berührte und aus den Takt brachte.

Und das schlimmste dabei war noch, dass Rinel jedes Mal miteinstimmte. Wenn Keyn weinte, weinte Rinel und wann Keyn lachte, lachte Rinel. So sensibel war Rinel auf Keyn abgestimmt, dass Rinel sogar einschlief, wann Keyn beim Einschlafen war. Im Grunde genommen bestand der Tag der Jungs, aus schlafen, weinen und wieder schlafen und bei Rinel zumindest noch aus essen und trinken.

Qadir hatte genug. Er wollte es nicht mehr ertragen, deswegen musste er jetzt sofort, was unternehmen. Zielstrebig kroch er aus dem Bett und zog sich sofort an. Mit dem Tuch in der Hand, das er dann in den Wäschekorb vor der Tür warf, ging er runter in die Küche. Das Mittagsgeschäft war voll im Gange und ohne weiter zu stören, füllte er zwei Schüssel mit dem Eintopf, was es heute zum Frühstück gab. Er nahm noch ein paar Scheiben Brot mit und ging dann mit einen Tablet, wo die Schüsseln draufstanden und das Brot, wieder rauf in sein neues Büro. Das Bild hatte sich nicht geändert. Keyn hielt Tom´s Arm fest und Rinel umschlang Keyn von hinten. Beide weinten leise.

Er ging zum Bett und stieg rauf und stellte das Tablet vorsichtig auf Tom´s Beine ab um sich dann etwas nach vorne zu schieben. Als er bei Keyn Füßen angelangt war, schüttelte er Rinel und zeigte dann, als der Hochblickte, auf das Essen. Als sich Rinel aufrichtete, gab er ihm eine Schüssel und die Hälfte des Brotes in die Hand.

Dann signalisierte er Rinel etwas zur Seite zu rutschen. Sehr langsam kroch und legte er sich dorthin, wo Rinel immer war. Indem er Keyn zeigen wollte, das er ihn nicht wegtragen wollte, drückte er sich mit dem ganzen Körper an ihm ran und es half. Keyn schrie nicht. Rinel hat sich jetzt auch wieder hingelegt und schmiegte sich wie er, mit dem ganzen Körper an ihn ran. Aber immer noch weinte Keyn und nun wollte er seinen Plan in die Tat umsetzen. Zwar war es vielleicht nicht der schönste Plan, aber mehr fiel ihm dann nicht mehr ein.

„Keyn, du musst was essen. Dein Körper braucht was zu essen. Du hast schon so viel abgenommen und ich mache mir schreckliche Sorgen um dich. Es fehlt nicht mehr viel und du liegst genauso schlafend neben Tom, nur das du vor Erschöpfung so daliegen wirst. Ich weiß was ich da sage, weil ich fast in der gleichen Situation war, wie du. Auch ich habe aus Kummer nichts mehr gegessen, weil… Ich habe dir doch die Geschichte über mein Freund erzählt, vor zwei Tagen am Pool.“

Keyn weinte immer noch.

„Mein Freund und mein damaliger Partner, den er zu dem Zeitpunkt war, hieß Pali.“, er drückte fest die Hand von Rinel an der Brust, die der Junge vorhin um ihn geschlungen hatte. „Pali war ein Sergal und ich habe ihn per Zufall kennen gelernt. Also, als ich per Zufall, in der Zeit wo ich so viel reiste, in das Dorf von ihm kam, wollte ich eigentlich nur ein Platz für die Nacht haben. Höflich bot ich auch an zu bezahlen, weil ja fast nichts Gratis im Leben ist. Doch Pali gab mir ein Platz für die Nacht und war sogar richtig sauer, als ich ihm als Entschädigung Geld dafür anbot. Als ich dann in seine Hütte kam, bekam ich direkt was zu essen. Zusammen aßen und sprachen wir viel und da, verliebte sich Pali in mich. Du weißt ja, nur sehr, sehr, sehr selten verliebt sich ein Sergal so tief in eine Person und bei Pali ist das eben geschehen.“

Keine Veränderung.

„Fasziniert von dem, was ich alles gesehen habe, wollte Pali mitreisen. Also blieb ich ein paar Tage bei ihm, um ihm auf die Reise vorzubereiten und natürlich haben wir uns in der Zeit auch innig geliebt, körperlich. Aber zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass Pali in mich total verschossen war, denn ich sah nur einen Sergal der was sehen wollte und mit mir in jeder freien Minute Sex haben wollte.“

„Also gingen wir auf reisen und gemeinsam sahen wir viele schöne Orte und in der Zeit, habe ich mich auch in Pali verliebt. Pali war mein erster Partner und es war die schönste Zeit in meinen Leben, bevor ich hierher kam natürlich, aber dennoch, die Liebe die wir hatten war… unendlich tief. Nur sehr selten waren wir getrennt und das maximal für ein paar Stunden und als wir uns dann wiedersahen, umarmten und küssten wir uns, als hätten wir uns Monate nicht gesehen. Mehrere Monate reisten wir gemeinsam, bis es dann geschah.

Qadir legte sachte seinen Arm auf den von Keyn und glitt dann weiter zu Keyn´s Brust.

Keyn schrie nicht. Doch Qadir fing leise zu weinen an.

„I-Ich liebe ihn immer noch abgöttisch Keyn… Pali hatte sich ein Schiefer an der rechten Pfote eingefangen und ich bekam ihn nicht raus. „Passt schon Qadir, in paar Tagen kommt es von selbst raus…“ sagte Pali…doch… es kam nicht raus. In der Wildnis, wo meilenweit keiner war, bekam Pali Fieber.“

Qadir brauchte eine Pause, da er diese Erinnerung eigentlich verdrängt hatte. Doch er konnte nicht mehr, Minutenlang weinte Qadir wie ein Kind, da die Erinnerung den ganzen Schmerz, die Angst und den Verlust wieder raufbrachte. Dann konnte er sich soweit wieder beruhigen, um weiter zu erzählen.

„Ich musste mitansehen, wie Pali von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag, immer schwächer durch die Entzündung im Bein wurde. Dann kam der Schmerz. Mein Liebster schrie vor Schmerzen als das Bein langsam abstarb und ich konnte nichts dagegen tun, einfach nichts. Als dann die Hüfte langsam schwarz wurde, bettelte Pali um den Tot. Er bat mich, mich seinen geliebten und den er so liebte, ihn zu erlösen. Weiß du was das für mich war Keyn? Die Hölle, doch ich konnte Pali nicht töten. Dann sagte Pali was, das mich doch dazu verleiten ließ. Er sagte: „Qadir, mein Herz und meine Seele… bitte… bitte erlöse mich, denn nur du bist da, um es zu machen. Hab keine Angst, wir werden uns wiedersehen, das weiß ich und ich werde bis ans Ende aller Tage auf dich warten. Versprochen. Aber bitte sei nicht traurig, weil ich nicht mehr da bin. Lebe weiter, weil ich es so will, versuch glücklich zu werden, weil ich das so will. Und… gib dir nicht die Schuld… denn es war nicht deine Schuld. Lebe Qadir. Lebe mein Herz. Denn nur das ist jetzt das letzte was ich mir von dir Wünsche.“ Dann erlöste ich ihn von dem Leid.“

Keyn hatte aufgehört zu weinen.

„Ich habe drei Tage getrauert, viel schlimmer als du es jetzt machst. Ich wurde Wahnsinnig vor Trauer, doch als ich ihn begraben habe und mich ein allerletzte Mal verabschiedet habe, setzte sich ein Rabe auf das Grab von Pali, meinen toten Partner. Der Rabe sah mir so tief in die Augen und da wusste ich, das Pali mich beobachtete und bei mir war. Ich weiß es und glaube fest daran, dass mein geliebter bei mir ist und über mich wacht. Was ich damit aussagen will ist, dass Tom nicht tot ist, er schläft nur. Er möchte bestimmt nicht, dass du dich so abmagerst, bis du nicht mehr gehen kannst. Stell dir vor, wie traurig Tom dann ist, wenn er vielleicht in einer Minute oder am nächsten Tag aufwacht und dich sieht, wie du nur noch aus Haut und Knochen bestehst. Keyn, es ist nicht deine Schuld. Ich bin mir sicher, dass Tom aus ganzen Herzen möchte, dass du isst. Das du dich um dich selbst kümmerst und dann, wenn er wieder wach ist, kraftstrotzend lachst!“

Keyn sah zu ihm hoch und fing dann wieder zu weinen an. Doch dann hörte er endlich wieder etwas von ihm, das ihn zum Weinen brachte. „Qadir!“

Sie umarmten sich.

„Es tut mir Leid… um Pali… aber… Papa!“, weinend und mit leiser Stimme, flüsterte Keyn, ihn das ins Ohr.

„Ich weiß, aber nun esse etwas und geh dich kurz duschen. Denn du stinkst.“, als er das Kopfnicken an der Schulter spürte, sah Qadir nach oben und dachte: „Danke Pali… ich freue mich schon auf das wiedersehen.“

„Geh dich nach dem Essen mit Rinel duschen, dann kommst du wieder, ok?“, wieder nickte Keyn und weinte noch immer. Daraufhin setzte sich mit ihm auf. Dann gab er Keyn den Eintopf zu essen.

Als Keyn zu Ende gegessen hatte, sah er zu Rinel rüber.

„Rinel, geh du auch mit Keyn duschen. Ihr beide stinkt nach Schweiß.“, er kicherte, als Rinel die Arme hob und an den Achseln roch.

„Glaub mir, ihr stinkt wirklich.“

Doch er hörte dann mit dem Kichern auf, als er sah, wie abgemagert Keyn wirklich war, nachdem Rinel, Keyn beim Aufstehen half und beide langsam das Zimmer verließen. Doch zumindest schien es, das alles wieder Bergauf ging. Zufrieden, dass zumindest dieses Problem behoben wurde, schloss Qadir die Augen und er bemerkte nicht, wie er wieder einschlief.

Sartesh

„GUTEN MORGEN KAI!“

Wie Tom es immer gemacht hatte, so begrüßte er Kai, den grün-gelben und junge Allosaurus. Er stand in der Tür uns sah Kai in der gegenüberliegenden Ecke eingerollt liegen.

Er hatte schon Tage und Monate überlegt, wie es Tom immer schafft, dass die Tiere auf seiner Seite waren. Tom schaffte es einfach immer irgendwie, dass die Tiere ihn vertrauten und alles über sich ergehen ließen, sofern es Tom tat. Dann kam ihn wegen Max eine Offenbarung und er hatte es schon angesprochen bei den Jungs. Mit Liebe. Mit viel Liebe und Zeit, konnte Tom jedes Tier auf seine Seite ziehen, aber auch, durfte man keine Angst zeigen. Denn Tiere spüren die Angst und Sartesh musste sich ordentlich zusammenreißen, als Kai langsam aufstand. Zuerst gähnte und streckte sich Kai um danach langsam zu ihm zu gehen. Sein Herz klopfte wie Wild, als Kai mit jedem Schritt näher kam, aber er hatte komischerweise keine Angst. Denn, als er Kai gesehen hatte, wie der sich schützend um Tom eingerollt hatte, wusste er tief in seinem Herzen, dass Kai sanftmütig war, sofern keine Situation auftauchte, die seine Instinkte weckte. Auch das hatte er gesehen, als Max an dem Tag zu Kai lief und daraufhin Kai einen Brüller losließ, dass sogar die Hauswände zum Erzittern brachte. Doch in dem Moment, wollte Kai nur beschützen, deswegen das Gebrüll.

Als Kai langsam immer näher kam und auch das Maul leicht öffnete, musste sich Sartesh zusammenreißen, um nicht einen Schritt zurückzugehen.

Sein Herzschlag verlangsamte sich, als Kai vor ihm zum Stehen kam. Nur noch eine Armlänge war Kai von ihm entfernt und mit einem breiten Lächeln, ging Sartesh in das Gehege, aber behielt den Mindestabstand bei. Er spürte den warmen Atem auf seiner Echsenhaut, als er langsam um Kai herumging und dort das Fleisch aus dem Kübel goss, wo es immer Tom gemacht hatte. Sartesh wurde mit einer schärfe in den Augen beobachtet, die er bis jetzt von keinen Tier gesehen hatte. Rückwärtsgehend, bis er an der Wand ankam, behielt er auch Kai im Auge. Langsam und bedächtig rutsche er dann an der Wand hinunter und saß sich hin.

Es kam für ihn eine relativ komische Situation auf, als Kai über das Essen zu ihm starrte und er zurück, doch dann schloss Sartesh einfach die Augen und versuchte sich zu entspannen. Er dachte nach, was er noch heute alles erledigen musste. Er musste die Wände, oben wo die Jungs schliefen, einbauen. Dann musste er zum Benjamin den Arzt, um sich Medizin für die Jungs zu holen und er wollte auch, dass der Arzt einen Grundcheck bei den Jungs macht, ob auch alles wirklich in Ordnung ist. Dann war ja noch Max, sein lieber roter Raptor.

Und mitten bei den Überlegungen, hörte er, wie Kai zu fressen begann. Daraufhin musste er noch breiter Lächeln. Er hatte sich übelerlegt, wie er zu Kai durchkommen konnte, damit sowas nicht mehr passiert. Denn es ist absolut wichtig, dass mindestens zwei Personen überall hingehen können, ohne dabei drauf zu gehen. Schnell aß Kai auf, dann hörte er, wie Kai langsam zu ihm kam. Mit jedem Schritt bebte der Holzboden. Sartesh öffnete langsam die Augen, als er mehrmals warm angeschnauft wurde. Nur wenige fingerbreit entfernt, sah er Kai´s Maul vor sich. Leicht geöffnet war das Maul und er sah die messerscharfen und tödlichen Zähne. Sartesh hob langsam seine rechte Hand und hielt sie Kai hin.

Sekunden vergingen, wo Kai daran stark roch. Dann drehte sich Kai etwas und legte sich neben Sartesh auf die Seite. Sartesh wollte in dem Moment jubeln, doch er riss sich zusammen. Denn er wollte Kai dadurch nicht erschrecken und für jetzt reichte es auch. Er wollte Kai erst dann berühren oder streicheln, bis der es selbst so wollte. Ohne Druck und ohne Angst, wollte Sartesh ein Band mit Kai knüpfen.

„Ich komme später wieder, wenn es Zeit für das Mittagessen ist. Bis später Kai.“, mit einer fröhlichen Stimme sagte er das zu ihm und ging dann anschließen zu Tür. Kai verabschiedete sich von ihm mit einen tiefen grollen.

Nachdem er die Tür geschlossen hatte, lehnte er sich mit dem Rücken an der Tür an und atmete einmal tief ein und dann wieder aus. Sein Herz klopfte, wegen der Zähne die er gesehen hatte, wie wild. Es tat gut, wie sich der Regen anfühlte und wie es sich anhörte. Neutral, beständig und beruhigend wirkte der Regen auf ihn. Jetzt, da eine Aufgabe auf seiner Liste fertig war, kam die nächste, nämlich der Arzt.

Doch zuerst holte er sich den Lendenschurz von seiner Schlafstätte, da Benjamin mit der Familie hier einquartiert wurde und er wollte nicht, dass die Kinder und die Frau, ihn nackt sehen mussten. Während Sartesh zu Benjamin ging, überlegte er was er alles über Benjamin wusste. Benjamin hatte erst vor kurzem die Prüfung zum Arzt geschafft und nach der Anfrage von Frau Rosé und nachdem aushandeln des Honorars, bot Frau Rosé sogar an, dass Benjamin mit der Familie kommen konnte. Sofort schlug der Fuchsdoktor ein und zog mit zwei Kinder und seiner Frau, hier im Haus ein.

Jeden Tag in der Früh, wurden die Kinder in die Schule gefahren, auf Kosten des Hauses und das, fand Sartesh wirklich zuvorkommend. Auch bekam Benjamins Frau ein Reittier zur Verfügung gestellt, wann immer sie zur nahe gelegensten Stadt gehen beziehungsweise, reiten musste.

Im zweiten Stock blieb dann Sartesh stehen und klopfte an der Tür an, wo *Praxis* stand, an.

„Herein.“, hörte Sartesh sogleich und er machte die Tür auf. Ihm kam gleich ein Geruch entgegen, dass ihn an die Heilkräuter erinnerte, die er und Tom in den Kästchen hatten. Benjamin saß an einem Tisch und verrieb was in einem Mörser. Der Raum war überaus sauber und überall standen Schränke, Kommoden oder andere Sachen, die er nicht kannte. Auch zwei Betten standen im Zimmer und waren weiß bezogen. Man sah, dass Benjamin mit Feuer und Flamme ein Arzt war. Mit Hingabe stieß und rieb Benjamin mit dem Stößel im Mörser. Als Sartesh die Tür schloss und langsam zum Fuchsdoktor ging, sah der auf.

„Morgen Herr Doktor.“

„Morgen Sartesh. Was kann ich für dich tun.“

„Nun, meine Jungs haben eine Errötung bei den Felltaschen und bei den Intimlippen. Ich habe es erst heute bemerkt, dann wollte ich fragen, ob sie was für Max, den Raptor haben, da der sich eine sehr schwere Erkältung zugezogen hatte und ich würde sie dann auch noch bitte, einen Grundcheck bei den Jungs durchzuführen. Schon sehr lange war hier schon kein Arzt mehr und hat sich die Jungs angeschaut. Falls die Jungs was hatten, haben Tom und ich sich darum gekümmert, aber… ich habe Angst, das sie was haben, das ich und Tom nicht behandeln können.“

Aufmerksam hörte Benjamin zu und nickte dabei mehrmals.

„Das mit der Errötung muss ich mir mal kurz selbst anschauen, auch Max muss ich mir anschauen. Das mit dem Grundcheck ist kein Problem. Du kannst die Jungs jederzeit raufschicken, sofern es Tag ist. Denn am Abend schließe ich die Praxis und bin dann nur noch für Notfälle da.“

Benjamin stand auf und packte den Arztkoffer.

„Ähm, wollen sie jetzt gleich schauen gehen?“, fragte Sartesh, weil er damit nicht gerechnet hatte.

„Natürlich, wir müssen im Haus Bescheid geben, falls das ansteckend ist. Das Gesundheitsprotokoll würde in Kraft treten und ich müsste ab da, jeden Gast und jeden Jungen anschauen der das Haus betritt und verlässt.“, nachdem Benjamin zu Ende gesprochen hatte, stand der schon bereit um zu gehen.

Sartesh verstand den Grund sofort, wieso Benjamin gleich gehen wollte, doch seine Jungs sind gerade eingeschlafen. Doch die Gesundheit seiner Jungs, stand nun an erster Stelle.

„Ok, gehen wir.“, gemeinsam gingen sie zu seinen Jungs und von weitem hörte Sartesh, wie Max vor Schmerzen stöhnte. Leise betraten sie den Schlafplatz der Jungs und schlichen zwischen den schlafenden Körper. Zielstrebig ging Benjamin gleich zu Max hin und blieb einen halben Meter vor ihm stehen. Sartesh verstand gleich, als er den Blick von Benjamin sah und ging gleich zu Max. Am Hals streichelnd zog er die Decken davon, damit Benjamin sich Max anschauen konnte. Als Sartesh mit einem winken den Fuchsdoktor signalisierte, das der nun kommen konnte, hielt Sartesh den Kopf von Max unten.

„Keine sorge mein Lieber, Benjamin schaut sich nur an was du hast. Danach bekommst du etwas, womit es dir gleich besser geht.“, stöhnend schlossen Max die Augen und Sartesh streichelte weiterhin seinen lieben Raptor. Indessen hörte sich Benjamin das Herz und die Lunge an, indem er einfach ein Ohr auf die Brust legte. Mit einem „Aha“ erhob sich Benjamin wieder und öffnete daraufhin den Koffer. Er nahm ein Glas heraus und gab etwas von dem durchsichtigen Inhalt auf den Zeigefinger. Daraufhin rutschte Benjamin zum hinteren Ende von Max, um leicht am Schenkel streichelnd, den Zeigefinger in Max zu stecken. Sekundenlang bewegte sich Benjamin nicht und hatte dabei die Augen geschlossen. Als dann die Augen wieder aufgingen, zog der den Zeigefinger wieder raus und rieb ihn an einem Tuch wieder sauber, das er aus dem Ärztekittel rausnahm.

„Max hat viel Schleim in den Lungen und hohes Fieber, kannst du mir mal das Zahnfleisch zeigen?“, Sartesh machte gleich um was ihn gebeten wurde und hob langsam mit einer Hand May Lippen. Ein kurzer Blick genügte und Benjamin drehte sich gleich um, um was im Koffer zu suchen. Vorsichtig gab er Sartesh ein Tütchen in die Hand und sagte: „Gib ihn das, ob ihm Fleisch gewälzt oder zum Trinken ist egal, die Hälfte jetzt sofort und die andere Hälfte am Abend. Morgen bekommst du mehr. Dann zeig mir mal einen Jungen.“, Bevor Sartesh aufstand, deckte er zuvor wieder Max zu.

Max tat ihm so leid. Nur wegen der Sehnsucht nach ihm, wurde Max krank und er hatte in den letzten zwei Tagen, kein einziges Mal an Max gedacht. Nun war er sich sicher, dass Max ihn mehr als nur mochte und diese Erkenntnis, brachte ihn fast zu weinen. Max hatte das nicht verdient. Er hatte Max nicht verdient. Er hätte es wissen müssen und doch, hatte er es einfach vergessen. Wie sehr musste Max leiden, weil die Liebe zu ihm, unbeantwortet im Nichts verschwand.

Doch nun war er hier. Er würde alles doppelt zurückzahlen. Max liebe zu ihm, bekommt eine Antwort.

Doch jetzt waren die Jungs dran. Kurz dachte er nach, welchen er wecken sollte, um sich die Errötung von Benjamin anschauen zu lassen. Dann ging er den Dienstplan der Woche durch bis er einen Kandidaten hatte. Langsam stand er auf und ging zum schlafenden Jungen hin. Sachte hob er ihn an den Kniekehlen und an bei den Schultern auf, um sich mit ihm vor Max und Benjamin hinzusetzten.

Steve der junge Otter schlief tief und fest und anscheinend gab es nichts auf der Welt, das ihn aufwecken ließ. Steve war ein süßer junge und gerne erinnerte er sich an die Eingewöhnungsphase. Wie bei jedem Jungen, waren die ersten Tage hart für ihn und sie brauchen viel Liebe, um zu ihm durchzudringen. Dann, als sie zu ihm durchgedrungen waren, bekamen er und Tom die Liebe, die sie ihm gegeben und Geschenkt haben, doppelt und dreifach zurück.

Vorsichtig hob Sartesh die Decke und legte sie auf die Seite. Er sah gleich zu Benjamin, der sich Stirnrunzelt zu ihnen hockte. „Das ist kein Problem, meine Jungs haben das auch immer wenn sie schlafen.“, Sartesh sah wieder nach unten. Handlang lag Steve menschenähnlicher und steifer Penis am Bauch an. Der hellvioletter und aus der Felltasche ragender Penis, stand im hellen Kontrast zum braunen Bauchfell. Benjamin öffnete den Koffer und nahm ein kleines Fläschchen raus, um den Inhalt über eine Hand zu Kippen. Schnell wurde das Fläschchen wieder zugemacht und im Koffer verstaut. Dann rieb sich Benjamin mehrere Sekunden die Hände. „Es wäre nett den Jungen festzuhalten, falls der sich kratzen möchte.“

Sartesh nickte und sah dann weiter zu.

Benjamin sah sich das erstmal genau an und roch dann am Schritt. Gleich hörte Sartesh ein leises „Ok…“, dann ging die Untersuchung weiter. Wie er es gemacht hatte, legte Benjamin vorsichtig eine Fingerkuppe auf die errötete Stelle. Steve zuckte kurz und Benjamin sagte wieder ein leises „Ok“.

Mit der anderen Hand und nur mit zwei Fingern, nahm der Fuchsdoktor den Penis und zog am Penis, damit er auch die andere Seite der Felltasche anschauen konnte.

Daraufhin wachte Steve auf.

Das erste was Sartesh machte, war breit und warm zu lächeln. „Keine Sorge, der Doktor schaut sich dich nur an. Entspann dich und versucht dich nicht zu kratzen, wenn du es musst.“, in seinen Armen gähnte und streckte sich Steve, nachdem er einen süßen und fragenden Blick erhalten hatte. Nun breitbeinig, drückte sich Steve mit geschlossenen Augen an seine Brust.

Benjamin lächelte breit zu Sartesh, als der dies sah und führte dann die Untersuchung fort. Benjamin rieb mit dem Finger um die ganze Errötung rum, daraufhin kicherte Steve kurz. Daraufhin kratze kurz Benjamin mit einer Klaue an der Errötung und Steve Bauchmuskeln spannten sich an und das Gesicht verzog sich vor Schmerz. Wieder hörte er von Benjamin ein „Ok“, als der sich die Stelle angeschaut hatte, wo der gekratzt hatte. Dann fuhr Benjamin mit beiden Daumen vorsichtig in die Felltasche und drückte die Innenseite etwas nach draußen. Steve Penis bebte bei dieser Berührung und Behandlung und sie hörten ein lautes schnurren.

Benjamin wandte sich zu ihm.

„Ok, es sieht so aus, als ob es keine Krankheit wäre. Vielleicht haben die Jungs es einfach übertrieben, oder die Gäste haben übertrieben. Deswegen sollten die Jungs, die das haben, ein paar Tage Pause machen und es heilen lassen. Ich werde eine Creme herstellen, die die Heilung beschleunig und das jucken unterdrückt. Wenn die Errötung, nicht innerhalb der nächsten zwei Tage zurückgeht, dann müssen wir sofort das Protokoll aktivieren. Bevor die Jungs die Creme auftragen, sollen sie sich sehr gründlich duschen.“, dann wandte sich Benjamin wieder zu Steve und nahm mit beiden Händen die Hoden in die Hand, kurz begutachtete der die Hoden mit den Fingern und sagte dann: „Husten bitte.“

Steve schnurrte so laut, das Sartesh es wiederholen musste, was der Doktor gesagt hatte. „Steve, huste bitte.“, erst jetzt hörte Steve sie und hustete einmal. Die Hoden zogen sich beim Husten zum Körper hin und gleich danach ließ Benjamin die Hoden los.

„Gut, das war es erstmal. Du kannst mitkommen, dann… können wir durchgehen, wann welcher Junge zu mir kommt wegen des Checks und, ich brauche von dir Informationen, falls ein Junge auf einige Kräuter nicht anspringt oder, sogar nicht verträgt.“, leise richtete sich Sartesh auf und legte Steve wieder ins hohe Heu, um ihn gleich darauf wieder fest zu zudecken. „Schlaf schön weiter und hab schöne Träume.“, mit einem Kuss auf die Stirn, verabschiedete sich Sartesh vom Otterjungen und ging wieder zurück zu Benjamin. Der Arzt rieb sich wieder die Hände, während ein weiteres Fläschchen am Boden stand. Mit einem anderen Tuch trocknete sich Benjamin die Hände und verstaute dann alles und mit dem Koffer in der Hand, stand der dann bereit zu gehen. Als Sartesh zu ihm ging, marschierten sie leise los. Benjamin ging ihm gerade nur mal zur Brust und war so groß wie einer seiner Jungs, das fiel ihm nämlich auf, als der leicht schwanzwedelnd vor ihm ging. Und wegen dem, sah er unweigerlich die leicht schwingende Hüfte.

Kurz hielten sie an, als Sartesh darum bat, denn er wollte sich den Dienstplan schnappen. Mit jedem Schritt den sie dann weiter gingen, schwing Benjamins Hüfte immer mehr und unweigerlich kam ihn deswegen der Gedanke: “Wieso?“

Oben in der Praxis angekommen, bat ihn Benjamin gegenüber des Schreibtisches sich hinzusetzten. Bevor sie dann anfingen, ging der Fuchsdoktor zur anderen Tür in der Praxis und öffnete sie leicht. „Schatz, kannst du, wenn es geht, in die Stadt reiten und das Paket von der Uni abholen? Ich muss mich um ein paar Patienten und um die Herstellung einer Creme kümmern und dafür brauch ich die Arzneien.“, Sartesh hörte eine liebliche weibliche Stimme und Benjamin grinste übers ganze Gesicht und nickt einmal heftig.

„Ja, endlich kann ich Praktizieren und mich um Patienten kümmern.“, da schoss es ihm. Der erste Patient den Benjamin hatte, war Tom. Und Tom verstarb in seinen Händen. Doch Tom ist wieder da, aber dennoch konnte Sartesh mitvollziehen, wie sich Benjamin in dem Moment fühlte, als Tom verstarb.

Benjamin öffnete weiter die Tür und dann sah Sartesh, das liebliche Gesicht zu der lieblichen Stimme. Selbstbewusst kam Benjamin´s Frau zu ihm und streckte ihm die Hand entgegen. In einem Reiseumhang und mit Reiterhose und Brustteil gekleidet, stand die relativ junge Füchsin vor ihm und sah ihm in die Augen.

„Sartesh.“, stellte er sich vor und gab ihr zärtlich die Hand, weil er Angst hatte, die filigranen Finger zu Brechen.

„Julia und es freut mich ihre Bekanntschaft zu machen.“, sie schüttelten sich kurz die Hände, bevor Benjamin die Tür schloss und sich zum Schreibtisch setzte. „Brauchst du Geld mein Schatz?“, fragte Benjamin und gleich darauf schüttelte seine Frau den Kopf. „Hab schon eingesteckt, muss sowieso noch Einkäufe für diese Woche machen und dabei werde ich auch gleich schauen, ob es was Neues aus der Uni zum Lesen gibt.“

„Danke.“, voller liebe sahen sie sich an und dabei, dachte Sartesh an Tom.

Tom ging ihm nicht aus dem Kopf, auch nicht als er sich von Julia verabschiede und er sich wieder zu Benjamin am Schreibtisch drehte. „Danke, dass du dich um Tom kümmerst.“, er wollte sich einfach bedanken, weil Benjamin der einzige im Haus war, der sich um Tom kümmern konnte. Daraufhin stand Benjamin auf, ging um den Tisch und lehnte sich vor Sartesh am Tisch an.

„Kein Problem und…“, er sah, dass das, was Benjamin als nächstes sagen wollte, ihm wirklich peinlich war. Doch dann sahen ihn die Augen selbstbewusst an und was er als nächste hörte, hätte er nicht und unter keinen Umständen, erwartet.

„… du kannst dich bedanken… indem du sehr, ich meinen wirklich… sehr dominant bist.“

Benjamin fing schwer zu Atmen an. Die Arme und Beine bebten. Schüchtern und unterwürfig sahen ihn die Augen an. Mit jeder Sekunde die verging, sahen ihn die Augen immer mehr mit Wollust an. Sartesh zuckte kurz, als sich Benjamin aufrichtete und den Kittel und das Hemd auszog und es auf dem Boden schmiss. Dann, als sich Benjamin die Hose runterziehen wollte, stand Sartesh auf.

Sartesh packte beide Hände und zog sie hoch, um sie oben dann nur mit einer Hand festzuhalten. Mit der anderen Hand zog er sich den Lendenschurz runter. Benjamin starrt gleich in seinen Schritt und die Atmung wurde tief und unregelmäßig. Dann bekam der Fuchsdoktor große Augen, als Sartesh Penis zwischen den Intimlippen rauswanderte und dabei gleich steif wurde.

„Ist es das… was du willst?“, Benjamin schluckte schwer und nickte unzählige Male mit den Kopf. Sartesh packte gleich Benjamin am Kopf, um dann mit Kraft und sich am Fell festhaltend, den Kopf nach unten zu drücken.

Normal mochte das Sartesh nicht. Aber es gab Momente, wo er es wirklich mochte und auskostete und komischerweise, waren es fast immer Füchse, die das so unbedingt haben wollten. In dem Moment, wo er so darum gebeten wurde, zögerte Sartesh deswegen, weil er sichergehen wollte, dass es Benjamin wirklich wollte und als er sah, wie weit Benjamin ging, um es zu wollen, wollte er es ihm geben. Zum einen, weil Benjamin der Arzt war, der sich um seine Jungs und um Tom kümmerte und zum anderen, weil er es auch wollte. Denn, zwei Tage in diesem Haus hatte er nicht abgespritzt und das, hatte er noch nie gehabt.

„Na gefällt dir das?“, bebend am ganzen Körper, drückte er seinen Penis gegen die Schnauze und sofort hörte er ein stöhnendes „jaaa…“. Daraufhin zog er den Kopf wieder nach oben und hob Benjamin an den Armen rauf, um ihn auf den Schreibtisch, fast schon zu schmeißen. Er ließ den Kopf los uns strich lustvoll übers Gesicht. Seine Finger strichen um die Schnauze und fest, riss er das Maul auf und steckte seine Finger hinein.

Wieder hörte er ein lautes Stöhnen und vor gier, wurden seine Finger abgeschleckt. Immer tiefer steckte er seine Finger rein, bis er den Würgereiz sah.

„Ohhh… nur so tief… das lässt sich ändern!“, Sartesh zog seine Hand aus dem Maul von Benjamin und drückte dann die Hand auf den Schritt des Fuchses. Sogleich bekam er die Antwort. Steinhart drückte der Penis durch die Hose gegen seine Hand und er spürte, dass sich ein nasser Fleck bildete. Daraufhin zog er seine Hand wieder davon und beugte sich über den Fuchs. Mehrmals atmete er schwer aus und hauchte so seinen Atem, Benjamin ins Gesicht. Als er dann die Augen sah und das „Bitteee“ hörte, biss er ihm bestimmt auf die Schnauze. Mehrmals tat er dies und jedes Mal, wurde das stöhnen lauter das er hörte.

Als er dann sah, das Benjamin schon fast durch die bisse kam, stoppte er und legte seine Hand auf den Hosenbund.

„Mag mein kleines Füchslein, das ich ihm so richtig hart rannehme?“, er bekamt keine Antwort, denn laut stöhnend genoss der Fuchs einfach die unterwürfige Rolle. „Wenn mein kleiner Fuchs nicht Antwortet, bekommt er auch nichts von mir und, ich möchte richtig überzeugt werden.“

„JAAA!“, schrie und stöhnte Benjamin, als er den Bauch zu streicheln anfing. „BITTEEE, benutz… mich… ich bin… dein… Spielzeug… mach… mit mir… was… du willst…“, daraufhin sah sich Sartesh Benjamin genauer an.

Weiß waren die Brust und der Bauch. Dunkelbraun bis schwarz die Arme und die Beine, die er sah und ein strahlendes Rot, hatte der restliche Körper. Schmächtig wirkte der Körper, aber das war normal bei den Füchsen. Und groß und buschig, waren die Ohren. Sartesh ließ den Hosenbund sein und strich den Bauch hinauf. Dann streichelte er ihn die Brust, um dann nach einigen Sekunden wieder runterzufahren. Wieder strich er über die nasse Beule, das der Penis verursachte.

Durch die Hosen ergriff Sartesh die relativ kleinen, aber Fuchstypischen Hoden und fing sie sanft zu massieren an. Das Zelt bewegte sich rauf und runter bei dieser Behandlung und als er dann immer fester die Hoden zu massieren anfing, fing Benjamin zu Stöhnen an. Das Stöhnen wurde immer lauter, bis der Fuchs zu winseln anfing und er die ersten Tränen sah.

Dann hielt er sie nur fest in der Hand und beugte sich runter. Sachte küsste er Benjamin auf die Nase, um gleich darauf die Nase einmal abzuschlecken. Wieder bekam er ein stöhnen als Antwort und gleich darauf ein „BITTE! BITTE! BITEEE!“ zu hören.

„Ok, weil das Füchslein so nett darum bittet…“, flüsterte er ihn ins Ohr und strich mit der Hand hoch. Als seine Hand über den Penis und die nasse Hose fuhr, zitterten die Beine so stark, dass sich die Stifte auf dem Tisch leicht bewegten. Mit einem Mal, riss er die Hose runter und Benjamin schrie vor Wollust. Mit einem *klatsch* klatschte der Penis auf den Unterbauch, nachdem die Hose den Penis brutal nach unten gebogen hatte.

Benjamin hatte ebenfalls einen menschenähnlichen Penis und hatte einen schönen dunkelroten Schaft, dass dann in ein dunkelvioletten ton bei der Eichel überging. Fest war dabei die Felltasche gespannt und mit einen grinsen sah Sartesh, wie Benjamin unaufhörlich rann. Mit einem Fuß, zog Sartesh dann die Hose komplett runter und so, konnte Benjamin endlich die Beine spreizen.

Sartesh sah, das Benjamin kaum noch konnte. Flehend war der Blick und hechelnd bat der Körper um eine Erlösung. Doch Sartesh nahm sich noch etwas Zeit.

„Wie möchte mein Füchslein genommen werden?“, überlegte Sartesh laut und ließ nun die Arme von Benjamin los.

„Auf dem Rücken?“, er packte Benjamin an der Hüfte und hob ihn leicht hoch, bis der in der richtigen höhe war.

„Oder auf dem Bauch?“, brachial, drehte er den Fuchs auf dem Schreibtisch um, der es mit einem Stöhnen kommentierte.

„Oder aber auf der Seite.“, er drehte ihn wieder um, auf der Seite liegend, drückte er dann die Beine hoch zum Brustkorb, bis der Hintern von Benjamin leicht über den Schreibtischrand hing und präsentiert wurde.

„Oder so…?“, er drehte Benjamin wieder auf den Rücken, packte ihn an den Pfoten Gelenken und drückte die Beine hoch, bis die Zehen den Schreibtisch berührten.

Nur wegen seiner Erfahrung, wusste Sartesh, das er so weit gehen konnte.

„Ja, ich denke das ist ein guter Anfang.“, jungfräulich rosarot, sah er die Rosette die ihn zwischen den gespreizten Po Backen anschaute und er bekam richtig Hunger auf mehr. Er sah nochmal hoch und mit hängender Zunge und offenem Maul, hechelnd, bettelnd, sahen ihn die verschwommenen Augen an. Er sah ihn so lange an, bis Benjamin eifrig nickte. Die Rosette und der Hintern zeigten leicht nach oben, als er seine Penisspitzte, die die Vorfreude nur so rausschoss, anlegte.

Er rieb mit der Spitze an der Rosette und machte sie ordentlich feucht. Nun fing Benjamin ununterbrochen zu stöhnen an und nur noch schwer konnte sein Füchslein Atmen, denn die Bauchmuskeln machten was sie wollten.

Dann fing Sartesh an. Mit einem stetigen druck, öffnete sich langsam die Rosette und nahm seine Penisspitze in Empfang.

„OHHH GOTTT!“, stöhnte Benjamin und schloss die Augen, um sich zu entspannen. Immer mehr drückte er seinen Penis in den Fuchs hinein, bis die Hälfte geschafft war, dann machte er eine kurze Pause.

„Brav machst du das, die Hälfte ist schon geschafft.“, zwischen den schweren Atmen, verzog sein Füchslein vor leichtem Schmerz das Gesicht und so, ging das hin und her.

„Die andere Hälfte, wird nicht so leicht werden.“, Sartesh war auf das äußerste erregt. Benjamin war so richtig eng und zum ersten Mal, sah er so ein williges Spielzeug. Er ließ nun die Beine los, die gleich nach unten schnellten, aber dann senkrecht und gespreizt neben ihn hingen. Wieder packte er ihn an der Hüfte und hielt ihn so fest.

„Du darfst ruhig schreien, Füchslein.“, und als er das aussprach, rammte er seinen Penis bis zur Wurzel in den Fuchs hinein.

Benjamin schrie. Er schrie so laut und beugte den Rücken durch, um dann zu epsplodieren. Der ganze Bauch wurde von Fuchssamen versaut. Schub um Schub landeten immer mehr des Fuchssamens auf dem Bauch, das sogar Sartesh leicht beeindruckt wegen der Menge war. Der schmächtige Körper bebte und Benjamin hielt sich oben bei der Schreibtischkante fest, während der Fuchs den härtesten Orgasmus erlebte, den Sartesh je sah. Mit durchgesteckten Rücken, drückte Benjamin den Hintern gegen den Penis und der Fuchskörper schüttelte und entspannte sich in Sekundentakt.

„Ohoh, das gefiel den Füchslein… aber ich habe das nicht erlaubt.“, dann zog Sartesh seinen Penis, bis auf die Spitze, wieder raus und rammte mit brachialer Gewalt die gesamte Länge wieder rein. Wieder schrie Benjamin und beugte den Rücken noch weiter durch, um dann endlich vor Lust, Schmerz und vor Gier zu stöhnen. Und das Stöhnen, war noch lauter als der Schrei.

Dann fing Sartesh, Benjamin rammend zu ficken an. Er sah beim Füchslein, dass der in andere Dimensionen katapultiert wurde. Benjamin schrie, stöhnte, hechelte und bettelte nach mehr, nach mehr Härte und Sartesh wollte ihm genau das geben. Mit voller Kraft rammte er jedes Mal seinen Penis in den unter ihm liegenden Fuchs rein. Minutenlang nahm er ihn in dieser Stellung, dann drehte er ihn auf die Seite und drückte die Beine zum Bauch, um ihn dann so mehrere Minuten zu nehmen. Und Benjamin zerfloss in seinen Händen. Der Fuchs gab sich ihn voll hin und wollte immer mehr. Wie er ihn hinlegte, so blieb sein Fuchs liegen.

Als er ihn dann am Bauch und mit erhobener Hüfte so richtig fickte, wollte nun auch Sartesh langsam kommen. Mit den Händen, drückte er nun die Hüfte bei jedem Stoß auch gegen sich und mit einem tiefen schnaufen und dann laut und tief stöhnend, zum Orgasmus zu kommen. Sein Penis bebte, als er ein Meer aus Echsensamen in den kleinen Fuchs goss. Lüstern und sabbernd, sah Benjamin nach hinten und konnte nicht mehr, als ein leises Fiepen aus Dankbarkeit zu geben.

Sartesh kam hart und es dauert mehrere Sekunden, bis sein Orgasmus abgeklungen war. Als er dann die Augen öffnete, lag Benjamin kraftlos auf den Schreibtisch, der nicht mehr aufgeräumt aussah. Langsam zog er dann seinen Penis aus dem kleinen aber geilen Arsch von Benjamin und nur sehr langsam zog sich die Rosette zusammen. Ein Rinnsal aus Samen kam dann aus der Rosette heraus und rann über die kleinen und niedlich wirkenden Hoden.

„D-D-Danke…“, hörte Sartesh von vorne und daraufhin, beugte er sich nach vorne und nahm Benjamin sachte in die Arme. Wie ein Vater das Kind, hob er ihn auf und setzte sich mit ihm auf den Stuhl hinter sich.

„Ich bleibe solange, bis du wieder stehen kannst und du dich besser fühlst.“, flüsterte er Benjamin ins Ohr und daraufhin, bekam Sartesh ein dankendes Lächeln. Nach einigen Minuten, drehte sich Benjamin in seinen Armen auf dem Bauch. Noch immer schwer atmend und leicht zitternd, seufzte Benjamin mehrmals zufrieden.

„Das bleibt… unter uns.“, stieß der Fuchsdoktor zufrieden aus sich.

„Ich habe nichts anderes vorgehabt, Benjamin. Du bin der Arzt hier, aber jeder hat lüsterne Vorstellungen und hier im diesen Haus, werden wir erzogen diese Vorstellungen zu erfüllen. Deswegen werde ich auch nichts sagen, weil es deine Vorstellungen und Sehnsüchte sind und es geht keinem was an, was man eben im Hinterkopf für Phantasien hat. Aber ich muss zugeben, dass du dich gut gehalten hast. Die Jungs werden in den ersten Tagen trainiert, dass sie so einen Umfang überhaupt aufnehmen können. Wir nennen das hier die *Eingewöhnungsphase*“, Benjamin drehte den Kopf auf die Seite und sah interessiert zu ihm hoch.

„Kannst… du mir mehr… davon erzählen…“, noch immer war Benjamin völlig am Ender seiner Kräfte. Sartesh erzählte ihm dann sachlich über die Eingewöhnungsphase. Das die Jungs, wenn das Eis gebrochen ist, über Nacht mit ihm oder Tom verbunden sind, dass sie die darauffolgenden Tage bei ihnen auf dem Glied mit einem Geschirr verschnürt sind und auch natürlich, dass sie sich in der Zeit an den Umfang eines Knote gewöhnen müssen oder an den Umfang eines Penis und das, war Toms Knoten oder sein Umfang. Weiter erzählte er, dass die Jungs lernen müssen, mehrmals hintereinander zu kommen und dabei die Schmerzen ertragen müssen, bis sie keine Schmerzen mehr hatte. Das war ein Wichtiger Schritt in der Phase und es dauerte zwischen ein bis drei Tage. Ein bis drei Tage müssen die Jungs einen Orgasmus nach dem anderen erhalten, bis alles passt. Und danach werden die Jungs solange rangenommen, bis sie auch da keine Schmerzen mehr hatten.

Ab da, lernten die Jungs die Feinheiten über die Stellungen, wie sie sich verhalten müssen in gewissen Situationen und natürlich, wie man richtig Bläst. Und in der Zeit, lernen sie von den andren Jungs, was die Gäste aktuell alles so mochten und liebten. Dann erzählte er vom letzten Tag, den *Freien Tag*, wo die Jungs mit ihnen machen konnten, was sie wollten und wie lange sie wollten. An dem Tag, erfüllen er oder Tom, jeden Wunsch.

Interessiert hörte Benjamin zu und Sartesh merkte, dass das was er erzählte, den Fuchs richtig heiß machte. Denn dessen Penis drückte fest gegen sein Schenkel und lief aus.

„Das kling… viel spannender… als mein Studium.“, Sartesh überlegte sich, ob er auf diesen Kommentar eingehen sollte. Doch dann fragte er sich, was ihn richtig interessierte.

„Sag mal Benjamin… stehst du auf Männchen?“, sofort druckste Benjamin herum, doch dann entspannte sich der Körper etwas.

„Ähm… da wir eh alleine sind und keiner zuhören kann, kann ich es ja sagen. Ja… tue ich… ich liebe meine Frau und auch meine zwei Jungs. Aber ich bin sehr konservativ aufgewachsen und meine Eltern, die auch mein Studium finanziert haben, freuten sich über Enkelkinder. Beim Studium lernte ich dann meine Frau kennen und noch im selben Jahr heirateten wir und bekamen danach unser erstes Kind. Julian heißt mein süßer und der kleinere heißt Daniel. Aber… innerlich wusste ich immer, dass ich auf Männchen stehe und auch… das was gerade war.“, das verschlug Sartesh die Sprache. Doch dann kam ihn eine Frage auf, die wirklich wichtig für Benjamin´s Familie war, aber zuvor, fragte er was anderes.

„Sag mal, wie alt bist du eigentlich Benjamin, denn du siehst noch so jung aus und hast schon zwei Kinder?“

„Das liegt daran, dass ich sehr, sehr früh mit dem Studium angefangen habe. Ich war ein *Überflieger* und mit 30 habe ich das Studium abgeschlossen.“, das verwunderte Sartesh abermals, weil Benjamin überhaupt nicht wie 30 aussah, eher wie 22 oder 24.

„Hast du keine Angst um deine Kinder, ich meine… wir sind ein Edelbordell.“, diesmal dauerte es lange, bis Benjamin antwortete und er sah auch, dass dessen Kopf richtig arbeitete.

„Das ist kompliziert, sogar sehr. Zuerst hätten die Jungs andere zum Spielen. Aber… Sartesh, was ich dir jetzt sage, erzähle ich dir als besorgter Vater, der keinen Ausweg sieht. Bitte nimm es auch so wahr. Ich brauche dazu auch deinen Rat, als erfahrener Stellvertretener Oberaufseher hier im Haus Rosé. Es gab einen Grund, wieso ich sofort ja gesagt habe, als Frau Rosé mich fragte. Vor paar Wochen… habe ich… meine Jungs… dabei erwischt, wie sie sich küssten. Nicht wie Brüder… es sah so aus… ich weiß nicht. Dann, mitten in der Nacht, hörte ich was aus dem Kinderzimmer und… sie haben herumgefummelt. Seitdem trennen wir sie in der Nacht. Aber das ist nicht alles… mein Ältester, der bei mir und meiner Frau schläft, befummelt… mich jede Nacht. Ich trau mich nicht irgendwas zu ihm sagen zu sagen und ich tue immer so, als ob ich schlafen würde, Sartesh… sie lernen auch nicht und ihre Noten…“, der Körper bebte und er sah die Verzweiflung im Gesicht.

„Meine Frau ist auch Verzweifelt, denn… sie weiß auch nicht weiter... deswegen sind wir hier. Aber es gibt etwas, was ich dir noch sagen möchte. Wir, also ich und meine Frau, zwingen unsere Kinder zu nichts, außer… das was ich dir gerade erzählt habe mit den trennen. Ich meine, wenn sie was werden möchten, dann fördern wir sie. Und wir dachten… dass wenn die Jungs, es hier gefällt und sie das unbedingt haben möchten… dann… würden wir sie fördern. Wir möchten doch nur, dass unsere Kinder glücklich sind. Ich weiß ja wie es ist, wenn der innigste Wunsch nicht erfüllt wird.“, Sartesh hörte sich das ganz genau an. Dann sprach er das aus, was Tatsache ist.

„Benjamin, ich und die Jungs sind Sklaven. Das ist Tatsache. Wenn es deinen Kindern hier wirklich gefällt und sie hier bleiben möchten, dann müssen sie auch Sklaven sein. Es geht darum, dass alle Jungs in der Hinsicht gleich sein sollten. Aber, das was deine Jungs haben, was wir nicht haben, ist, das Ihr hier seid. Das ist gut, sogar sehr gut, aber wiederum auch schlecht. Denn alles Jungs sehen mich und Tom als ihre Eltern und wir verhalten uns auch so. Wir lieben jeden einzelnen von ihnen aus vollem Herzen. Wenn sie seelische oder körperliche Intime Probleme haben dann kommen sie zu uns und wenn ihr hier seid, dann würden sie zu euch gehen, aber ihr hättet in der Hinsicht viel zu wenig Erfahrung. Kurz gesagt, uns, also ich und Tom, ist es wichtig, dass wir die erste Ansprechperson sind. Denn nur so, können wir wirklich helfen. Und so, können die Jungs auch die Eingewöhnungsphase genießen, denn in der Zeit, sind wir so Intim, wie es ihr nie sein könntet. Es dreht sich in der Zeit nur um Glieder, Wollust, um Sex, ums Blasen und alles, was noch dazugehört. Aber ganz wichtig dabei ist auch, dass sie sich wohlfühlen, dass sie akzeptiert werden, so wie sie sind. Die Jungs sollen sich öffnen und erzählen, was sie die ganze Zeit versteckten, was sie niemanden erzählen würde, sollen sie uns erzählen. Denn nur dann und nur so, können sie sich entfalten und erhalten dann alles, was sie immer wollten. Es ist eben ein anderes und neues Leben, hier im Haus und da, ist das alte im weg.“

Sartesh hatte genug gesprochen. Denn Benjamin´s Kopf arbeitete extrem, nachdem er zu Ende gesprochen hatte.

„I-Ich, muss das mit meiner Frau besprechen, aber… sag mir eines… und nur theoretisch…. FALLS wir unsere Kinder hier als *Sklaven* verkaufen würden… können wir sie dann noch sehen? Würdet ihr euch um sie kümmern? Würden sie Glücklich werden?“

Sartesh dachte nach und überlegte sich genau, was er als nächstes sagt.

„THEORETISCH… müsstet ihr… Hmmm… also ich sag es mal so, wie ich es am besten finden würde. Ihr müsstet die Beziehung zwischen euch und den Kindern abbrechen. Dann würden ich und Tom sofort übernehmen und sie wieder aufbauen. Das würde zwischen ein bis drei Wochen dauern, vielleicht auch weniger. In der Zeit wäre es am besten, dass die Kinder euch nicht sehen. Dann kommt die Eingewöhnungsphase und danach, die Arbeit. Ich denke, wenn sie Arbeiten, dann könnt ihr eure Kinder ab und zu besuchen kommen. Aber, das… ist barbarisch.“, als Sartesh zu Ende gesprochen hatte, fiel ihm was ein, was ihm bis jetzt noch nie durch den Kopf ging.

„Aber es gibt auch die Möglichkeit der Arbeitsaufteilung. Ihr seid die Eltern in der Freizeit, sprich in den Freien Tagen, wobei die Jungs die Pflichten zu erfüllen haben, die die andren Jungs auch haben und sonst sind sie bei uns. Sprich die anderen Eltern. Wo sie alles auslassen und erzählen können, was sie bei euch nicht können. Aber… am besten wäre es, wenn sie auch in der Situation Sklaven sind, sonst würden vielleicht die anderen Jungs, sie nicht akzeptieren. Bestimmt kann man da was machen. Hmmm… ja, so hätte jeder was. Aber auch da, solltet ihr die Jungs die ersten Wochen nicht sehen, damit sie sich an uns gewöhnen und uns als Vertrauenspersonen sehen. Wochen sind vielleicht übertrieben, aber bis zu 10 Tagen sollte es schon sein.“

Sartesh sah es so, als am besten für jeden.

„Was ich empfehlen würde, wäre, gibt eure Kinder uns. Überlasst sie ein paar Tage in unsere Obhut. In der Zeit können sie sehen, fühlen und, wenn sie möchten, mitmachen, aber nicht im Haus. Sie würden bei den Jungs schlafen, im Stall arbeiten, sich um die Tiere kümmern und so auch herausfinden, ob es ihnen gefällt. Aber, das sag ich jetzt schon, wir würden sie nicht anders behandeln, als die anderen Jungs. In der Zeit könnt ihr eure Jungs jederzeit besuchen kommen, aber das sag ich auch gleich, ihr dürft euch nicht schämen, wenn sie schon vom ersten Tag an, nackt herumlaufen. Denn so ist es eben bei uns. Vertrauen, Offenheit und Liebe steht bei uns an erster Stelle. In der Zeit würden wir euren Kindern auch die Freiheit geben euch zu besuchen, alles ohne Zwang und wenn sie in der Freizeit bei uns bleiben möchten, dann solltet ihr sie auch lassen.“

Sartesh bekam keine Antwort, doch der Körper den er in den Armen hielt, fing wieder zu beben an und dann hörte er die Antwort. Leise schluchzend, sah Benjamin verzweifelt zu ihm hoch und in den Augen sah er, in welch einer schweren Situation Benjamin war. Er verstand, dass Benjamin nur das Beste für seine Jungs wollte und wie schwer es ihm fiel, das zu erzählen. Doch das was er zu hören bekam, war doch härter als erwartet. Sartesh verstand ihn, in so vielen Hinsichten. Man möchte doch nur, dass die Kinder glücklich werden.

Sartesh drehte Benjamin wieder um und nahm ihn in die Arme. Fest drückte er ihn, als der Damm brach. Er hörte die Verzweiflung, die Wut, die Sehnsucht, die Hoffnung und alles andere, was noch im Benjamin drinnen war. Es dauerte paar Minuten, bis sich Benjamin wieder beruhigt hatte und wieder nachdachte. In der Zeit, strich der Fuchs Gedankenverloren über seine Brust. Dann sah Benjamin zu ihm hoch. Leicht war der Mund offen und hoffnungsvoll und interessiert, sahen ihn die Augen an.

„Zeig mir… wie du jeden Liebst.“, Sartesh dachte sich schon, das sowas ähnliches kommen würde, nachdem er diese Augen sah. Es waren keine lüsternen Augen, nur Augen, die was Neues sehen wollten. Einen anderen Weg sehen wollten. Diesen Blick hatte er auch öfters bei wem anderen gesehen. Nämlich bei Max.

„Benjamin, ich mach dir ein Angebot. Es ist dir überlassen, ob du es möchtest und ich will eigentlich jetzt keine Antwort von dir hören. Also: Komm heute Nacht zu uns, nach oben, wo die Jungs und ich schlafen. Dann zeige ich dir, wie ich unsere Jungs wirklich liebe. Dann wirst du aus erster Hand sehen und auch Entscheiden können. Und… deiner Frau unterbreite ich auch das Angebot. Seht es euch einfach an.“

Benjamin bebte wieder am ganzen Körper. Die Hand auf seiner Brust ballte sich zusammen und drückte fest gegen seine Brust. Der Penis der vorher schlaff geworden war, drückte nun felsenfest gegen seinen Unterbauch und stoßweise war die Atmung, als der Fuchs mit geschlossenen Augen, das Gesicht in sein Hals drückte. Das reichte ihm als Antwort.

Sartesh ließ Benjamin langsam von sich runtergleiten und hob die Kleidung von ihm, vom Boden auf. Mit einem Lächeln, hielt er ihm die Kleidungsstücke hin.

Breitbeinig, stand Benjamin vor ihm und versuchte normal zu atmen, um dann langsam die Kleidung aus seiner Hand zu nehmen.

„Aber… dann erfährt meine Frau…“,

„In einer Beziehung geht es immer um Vertrauen. Sag es doch deiner Frau einfach, dass du sie über alles liebst, aber auch, dass du auf Männchen stehst. So offenbarst du ein Teil von dir und die Beziehung geht sogar noch tiefer zwischen euch. Und… falls das nach hinten losgeht, dann wäre die Beziehung sowieso in die Brüche gegangen. Vertrau ihr, dann vertraut sie dir. Und… sich selbst zu belügen, ist das schlimmste… Herr Doktor.“

Mittlerweile hatte sich Benjamin wieder angezogen und sah ihn dann mit einem festen und Entschlossenen Blick an. „Ich werde meine Frau fragen und auch das erzählen, was du mir erzählt hast.“, auch Sartesh hat sich wieder den Lendenschurz angezogen und saß wieder auf dem Stuhl.

„Gut, dann… sollten wir langsam durchgehen, wann welcher Junge zu dir kommt?“, Benjamin brauchte ein paar Momente. Denn er war jetzt ein besorgter Vater und nun musste er wieder zum Arzt werden, den Frau Rosé eingestellt hatte. Wieder in der Rolle des Arztes, nickte der Fuchsdoktor und setzte sich aufrecht auf den Stuhl hin, der gegenüber am Schreibtisch stand.

Einige Minuten brauchten sie, bis Sartesh den Plan ungeschrieben hatte und sie ausgemacht hatten, welcher seiner Jungs, wann zum Arzt ging. Zusätzlich erzählte Sartesh welcher Junge, was nicht verträgt und zum Glück, war diese Liste sehr klein.

„Danke Sartesh…“, er sah wofür der Dank war und es machte ihn Glücklich. Denn er hatte für Benjamin einen Weg geebnet, der Vorher ein unüberwindbarer Berg war. Er nahm, bevor sie sich an der Tür verabschiedeten, Benjamin nochmal in die Arme. Fest drückte er ihn an seine leicht Muskulöse Burst ran Benjamin ließ sich nochmal kurz gehen. Die Hände strichen über seine Brust und erkundeten jede Faser, während die Fuchsschnauze über seine Brust strich.

Nur Langsam löste sich Benjamin von seiner Umarmung, und voller Hoffnung sahen ihn die gelb-orangenen Augen von unten an. „I-Ich werde das sofort mit meiner Frau besprechen… wenn sie zurückkommt, aber… falls wir fragen… haben, können wir zu dir kommen? Ich glaube, dass es ihr wichtig ist, es auch von dir zu hören.“

Daraufhin ging Sartesh in die Hocke und hielt leicht Benjamin an den Schultern fest.

„Das ist der richtige Weg, ihr beide solltet sofort zu mir kommen, falls es noch Fragen gibt. Lass euch Zeit, holt euch noch weiteren Rat, falls es nötig ist und entscheidet dann. Vergisst nicht, ihr habt zwei Leben in euren Händen, die in paar Jahren selbstständen leben müssen. Und am besten auch glücklich sein sollten. Wir… ich würde auf keinen Fall eure Jungs abweisen, falls ihr euch für den Schritt entscheidet. Und! Ihr habt nichts falsch gemacht! Eure Kinder sind so, wie sie sind. Seit stolz auf sie, denn sie werden mit erhobenen Kopf das Leben meistern. Alles was wir machen ist nur dafür da, dass sie dabei Glücklich werden und falls sie Probleme haben, können sie immer zu euch, oder uns kommen.“

Sartesh lächelte breit und zum ersten Mal sah er heute in Benjamins Gesicht, das Hoffnungsvolle lächeln. Dann hörte Sartesh eine Frage, wo er wirklich breit grinsen musste.

„D-Darf… ich dich… küssen?“, daraufhin ließ er die Schultern los und legte eine Hand auf das Haupt des Arztes. „Vielleicht heute Abend, wenn alles zwischen euch geklärt ist, Benjamin.“, mit einem festen krauler am Kopf, richtete sich Sartesh auf und öffnete die Tür.

„VERSPROCHEN!?“, hörte er plötzlich Benjamin aufschreien und mit einen Zwinkern und mit einem breiten lächlen, machte Sartesh leise die Tür zu.

Rinel

Rinel führte Keyn durch die Küche, dann durch die Bar und in die Umkleide, wo sie dann vor die Duschen standen. Rinel war glücklich, dass kein Gast sie angesprochen hatte, denn seine Gedanken waren nur bei Keyn. Als Rinel eine Dusche anmachte und als das warme Wasser fiel, konnte er Keyn nicht anschauen. Die Muskeln haben sich abgebaut, die Waden waren so breit wie sein Unterarm, eingefallen waren die Wangen und verweint und mit Schwarzen Augenringen, sah das Gesicht müde und traurig auf dem Boden.

Bei jedem einatmen, stachen die Rippen hervor und das, war nicht mehr der Keyn, in den er sich verliebt hatte. Er war so stark in ihm verliebt, das er das gleiche Schicksal annehmen wollte, wie Keyn. Doch irgendwas hinderte ihn daran, nicht zu essen. Er wusste irgendwie, dass, wenn Keyn die Trauer überwunden hatte, er mit all seiner Kraft für ihn das sein musste.

Doch, auch die zwei Tage waren die Hölle für ihn. Kein einziges Mal hatte sich Keyn zu ihm umgedreht. Ihn angesprochen, oder ihn einfach angeschaut. Als wäre er Luft für Keyn, fühlte sich Rinel. Als er dann vor paar Minuten wieder Keyn´s Stimme hörte, kam die Hoffnung wieder auf, dass er seinen Keyn wieder zurück hatte.

Doch… so, wie Keyn jetzt unter der Dusche stand und auf nichts mehr reagierte, schwand seine Hoffnung wieder.

Langsam ging er zu Keyn unter der Dusche und nahm ihn einfach in die Arme.

„Keyn?“

Sehr langsam hob Keyn den Kopf, doch der Blick den er bekam, war so voller Schmerz und Trauer erfüllt, dass es ihm nun wirklich das Herz zerriss. Keyn war wieder am abdriften und er konnte nicht mehr. Er konnte nicht mehr die Trauer und den Schmerz in den Augen sehen und so, konnte er endlich den Mut aufbringen das zu sagen, was sein Körper und seine Seele fühlten.

Weinend glitt er am schmächtigen Körper runter, um mit beiden Händen Keyn´s Hand zu halten. Als er dann seine Wange auch noch auf die Hand legte, sagte er es endlich.

„KEYN! BITTE KOMME ZURÜCK! KOMM ZU MIR! BLEIB BEI MIR! ICH KANN NICHT MEHR! DENN… ICH LIEBE DICH!! ICH LIEBE DICH SO UNENDLICH!“, Rinel schrie seine Gefühle und seine Verzweiflung nur raus und er hoffte inständig, das ihn Keyn erhörte.

Weinend ließ er die Hand los und umschlang nun die Beine von Keyn und mit jeder Sekunde die verging, schwand seine Hoffnung. Doch dann, glitt Keyn in einen Armen runter. Als Keyn ebenfalls wie er am Boden kniete, wurde sein Kopf sachte in die Hände genommen. Liebevoll drückten ihn die Hände nach oben und noch immer weinend, sah er ein Lächeln voller Liebe.

„Ich liebe dich auch.“

Minutenlang prasselte das Wasser auf sie ein. Nur das Wasser und ihre Atmung waren in der großen Dusche zu hören. Dann, weinend vor Glück, drückte Rinel endlich aus voller Liebe und Zuneigung sein Gesicht in Keyn´s Brust und Keyn umarmte ihn sanft.

Keiner von ihnen sagte mehr was, weil sie einfach Glücklich waren. Als dann Keyn auch noch den Kopf auf seinen legte, fing Rinel vor Glück an zu weinen. Immer fester drückte er Keyn und sprang dann vor glück, mit Keyn in den Armen, hoch und drehte sich mit ihm im Kreis. Endlich, nach so langer Zeit, hörte er ihn wieder lachen. Nachdem er aufgehört hatte sich in Kreis zu drehen und Keyn sachte absetzte, hielten sie sich noch immer in den Armen.

„Ich liebe dich, Keyn…“, daraufhin sah ihn dann Keyn mit strahlend blauen Augen an und da hörte er es wieder: „Ich liebe die auch Rinel, sogar noch mehr.“, Keyn grinste so breit mit geschlossenen Augen, das ihn dieser Anblick verzauberte.

Sie lachten beide wieder, dass dann in ein Kichern überging, um sich Sekunden später nur noch in die Augen zu sehen. Beide fingen langsam etwas schneller zu atmen an, bis sie dann beide die Augen schlossen und sich küssten. Sie küssten sich zum ersten Mal vor liebe. Sein Bauch kribbelte, als er endlich den Kuss bekam, nachdem er sich so sehr gesehnt hatte. Und während sie sich so küssten, konnte Rinel sein Glück noch immer nicht fassen. Sie haben sich ihre Liebe zugestanden. Nun war Keyn das wichtigste in seinen Leben. Er würde nie mehr von seiner Seite weichen wollen.

Rinel war nicht mehr alleine.

Seit er von seinem Stamm verschleppt wurde, fühlte sich Rinel alleine. Keiner und nichts, konnte etwas daran ändern, dass sich Rinel alleine fühlte. Doch, als er Keyn das erste Mal erblickt hatte, kamen in ihm Gefühle auf, die er noch nie zuvor hatte. Doch er wusste nicht, was das für Gefühle waren. Aber in den Tagen wo er hier war und ab und an Tom und Sartesh sah, wie sie sich geküsst haben und wie glücklich sie dabei waren, wollte er es genauso mit Keyn haben. Er wollte einfach den gleichen Blick von ihm bekommen, den Sartesh von Tom jedes Mal bekam. Er wollte so berührt, so geküsst und so liebevoll umarmt werden, wie Tom es mit Sartesh tat. Er war dann am Ende so neidisch auf Tom und Sartesh und auch auf die anderen Jungs, die zueinander gefunden haben, dass er schon an Selbstmord dachte, weil ihn Keyn nicht so ansah.

Doch, an Keyn´s ersten Tag, sah er den Blick. Er sah den Blick, der mehr als nur Interesse zeigte. Völlig verunsichert von dem Blick, wusste nicht Rinel, was er machen sollte. War es ein normaler Blick gewesen, oder hat er sich das nur eingebildet, oder steckte doch mehr dahinter. Nachdem ihm dann Keyn zweimal einen Kompliment gemacht hatte und er dann, zweimal von ihm geküsst wurde, bevor ihn Qadir von hinten umarmt hatte, kam die Hoffnung auf.

Diese Hoffnung machte ihn so glücklich, dass er innerlich zu den Göttern gebetet hatte, dass sie ihn erhören. Dann bekam er die Geste beim Sonnenbaden. Als sich Keyn´s Hand auf seine Wange legte und er DEN BLICK bekam, konnte er nicht anders, als vor Glück zu weinen. Aber er machte sich nichts vor, es hätte auch was anders bedeuten können. Also übte sich Rinel in Geduld und wartete auf den richtigen Moment, um das auszusprechen, was er fühlte, um alles auf eine Karte zu setzen, ob Keyn das gleiche fühlte, wie er. Er wollte nach der Nacht mit Qadir und Keyn, seine Gefühle gestehen.

Doch, es kam anders.

Keyn

„Papa… du wolltest mich nicht verlassen…“, das war der einzige Gedanke den Keyn, die ganze Zeit im Kopf hatte. Er wollte es nicht glauben, als er von Qadir von der Bar abgeholten wurde und nach oben in die Schlafstätte seine Papas gebracht wurde. Aber als er ihn sah, kamen sofort die ganzen Erinnerungen auf, die er mit ihm hatte. Wie er von ihm behandelt wurde, in der Schlafstätte. Wie er in seinen Armen schlief. Wie er in seinen Armen weinte. Wie er seinen Armen wieder aufgemuntert wurde. Wie er in seinen Armen geliebt wurde. Wie er sich in seinen Armen wohl und geschützt fühlte. Wie er in seinen Armen glücklich wurde. Wie er in seinen Armen einen Papa bekommen hatte.

Er wollte es nicht glauben, dass es nun endete. Schon wieder wird er allein gelassen. Schon wieder, muss er alleine in der Dunkelheit schlafen. Schon wieder… musste er alleine aufwachen. Er hasste seinen Papa, dass er alleine zurückgelassen wurde. Er hasste seinen Papa, dass er nicht sein Wort hielt. Denn sein Papa, wollte nie mehr von seiner Seite weichen.

Doch der tat es. Sein Papa brach das versprechen.

Als sein Papa den letzten Atemzug tat, schrie er. Er wollte schreien: „VERLASS MICH NICHT!“

Aber er konnte nur schreien, kein Wort kam über seine Lippen, weil es niemanden mehr gab. Nur seinen Papa wollte er es sagen, aber der war fort. Für immer. Sofort überlegte er sich, wie er zu seinen Papa kommen konnte. Dann fiel ihm ein, dass er nur vom Dach springen musste, dann wäre er wieder bei seinem Papa, dann wäre er wieder glücklich. Für immer.

Er nahm gar nicht mehr wahr, wie die anderen Jungs sich von seinem Papa verabschiedeten, oder wie Frau Rosé reinkam und schrie. Aber, als er von Frau Rosé höre, dass er auf seinen Papa aufpassen soll, kam ein Hoffnungsschimmer. Und dieser Schimmer, wurde zu einer Flamme, als sein Papa wieder zu Atmen anfing. Seit diesem Moment, wich er nicht mehr von seiner Seite, weil er glaubte, dass sein Papa verschwinden würde, wenn er ihn nicht festhielt. Immer behielt er seinen Papa in Auge, weil er entsetzliche Angst hatte, dass sein Papa ihn sonst wieder alleine lassen würde. Deswegen wachte er jede Sekunde über ihn, deswegen, wollte er nicht aufs Klo gehen und deswegen, aß er nichts mehr. Denn er hatte Angst, dass wenn er eines von dem machte, sein Papa verschwinden würde.

Er liebte ihn einfach so sehr.

Doch, als er Tagelang über ihn gewacht hatte, kam dann Qadir. Als er die Geschichte hörte, weinte er deswegen, weil es ihm an seinem Papa erinnerte. Wie er ihm alleine gelassen hatte. Als er ihn weinen sah, verstand er, dass Qadir das gleiche erlebt hatte. Als er dann gehört hatte, was Qadir´s Partner zu ihm gesagt hatte, verstand er, dass das gleiche sein Papa sagen würde. Ab da, verstand er, dass er nichts ändern konnte. Er konnte nur warten, bis sein Papa wieder aufwachte. Denn sein Papa war wieder da, nur das er schlief.

Und weil sein Papa wollen würde, dass er wieder aß und trank, machte er das gleich und deswegen, ging er sich duschen, weil sein Papa das auch sagen würde.

Doch dann, hörte er Rinel.

Er spürte seine Verzweiflung, seine Angst und dann hörte er, wie ihn Rinel liebte. Da erwachte sein Herz. Er erinnerte sich urplötzlich an die Dusche, an die Bar, an die schüchternen Küsse die er ihm gab. Da erinnerte er sich, was er fühlte. Er erinnerte sich, an das lächeln und die Tränen, als er kurz davor war es auch zu sagen, wo sie Sonnenbaden waren und wie er ihn die Hand auf die Wange legte. Dann kam die Erkenntnis, dass er neben sich jemanden hatte, der ihn so sehr liebte, wie er seinen Papa.

Und er liebte ihn auch.

Sein Herz schlug wieder mit voller Stärke und ihm wurde wieder so warm, weil es jemanden gab, den er genauso stark liebte, wie seinen Papa. Wenn nicht sogar stärker. In dem Moment, wusste er, wie sich Rinel fühlen musste. Tagelang hatte er ihn nicht angeschaut, mit ihm gesprochen und ihn ignorierte.

Er musste es sagen. Er musste es sagen, weil nur so sein Herz aufhören würde zu bluten. Denn nur so, konnte er sich bei Rinel entschuldigen.

Und als er dann sagte, was sein Herz fühlte, explodiert er vor Glück. Er lachte, weil er glücklich war, weil er nicht mehr alleine war. Weil Rinel an seiner Seite war und das, so hoffte er inständig, für immer. Als sie sich dann, nach so langer Zeit wieder küssten, weinte er vor Glück. Denn der Kuss, war unvergleichbar. Mit diesem Kuss, besiegelten sie ihr Schicksal und nun konnte er mit Rinel an seiner Seite, voranschreiten.

Und der Kuss fühlte sich unvorstellbar schön an.

Keyn & Rinel

Unzählige Male sprachen sie zwei das aus, was sie fühlten. Immer wieder küssten sie sich, weil sie sich einfach so liebten. Und Glücklich sahen sie sich dann an, bevor ihre Münder verschmolzen. Liebevoll verschmolzen sich auch ihre Zungen, doch von Sekunde von Sekunde, wurde sie immer wilder und sie konnten nicht mehr von sich ablassen. Minutenlang kundschafteten sie sich so aus, ihre Hände kundschafteten den anderen Körper aus. Sie rieben ihr Körper aneinander. Schon kratzend vor Liebe und Gier, strichen die Hände des anderen. Doch dann, hörten sie langsam auf sich gegenseitig auszusagen und sich auszukundschaften.

Atemlos hielten sie sich nur noch in den Armen, weil beide erschöpft waren. Sich gegenseitig an der Stirn anlehnend, sagte Rinel wieder:

„Keyn, ich liebe dich und ich möchte immer an deiner Seite bleiben. Das wollte ich schon, als ich dich das erste Mal gesehen habe. Also bitte, iss wieder, denn du bist…“, Rinel konnte nicht weitersprechen, weil Keyn einfach so krank in seinen Augen aussah.

Keyn nickte.

„Werde ich.“, mehr wollte Rinel nicht hören.

„Waschen wir uns und essen noch was, dann möchte ich wieder rauf ins Bett und etwas schlafen. Ich bin nämlich wirklich müde.“, sagte Keyn und Rinel machte die Augen auf und bemerkte, wie Keyn in den großen Spiegel neben sich sah.

Keyn konnte nicht glauben, was er sah. An seinem ersten Tag hier, wo er in den Spiegel sah, als Flo ihn gekämmt hatte, sah er so trainiert aus. Doch jetzt, sah er wirklich krank aus. Er konnte nicht glauben, dass es er ist, den er im Spiegel sah.

Mit zittrigen Muskeln stand Keyn auf und löste sich so aus der Umarmung, um sich eine Duschcreme zu nehmen. Als er zurückging, stand schon Rinel, der auch abgemagert wirkte. Lächelnd wuschen sie sich gegenseitig und sie küssten sich wieder, als sie sich gegenseitig die Lendengegend wuschen. Ihre Atmung ging schwer und sie schlossen dabei die Augen, weil es die Hände ihres geliebten waren, die sie wuschen. Aber sie waren Körperlich am Ende. Sie hatten Lust für viel mehr, aber sie konnten kaum noch stehen.

Das abtrocknen dauerett lange, weil sie erschöpft waren. Der gang zur Küche, war kräftezehrend. Als sie dann nach netten bitten, wieder den Eintopf zu essen bekommen hatten, bekam sie wieder etwas kraft zurück. Dabei konnten sie den Blick voneinander nicht lassen, auch konnten sie nicht aufhören zu lächeln, während sie in einer Ecke in der Küche standen und eifrig aßen.

Keyn nahm sich sogar noch eine Schüssel, da er wirklich noch Hunger hatte und weil es so gut schmeckte. Rinel schmiegte sich, während Keyn noch aß, an ihm ran. Noch immer vergoss er ein paar Tränen, während er noch beim Realisieren war, dass er mit Keyn zusammen war.

Nachdem Keyn heute die dritte Schüssel Eintopf gegessen hatte, war er nun wirklich satt. Von Rinel fest umarmt, stellte er die Schüssel in die Spüle und zusammen, gingen sie wieder hoch. Leise krochen sie ins Bett, als sie sahen, dass Qadir schlief.

Keyn legte sich neben seinen schlafenden Papa, drückte sich mit dem Rücken zu ihm und sah dann in Rinel´s Augen. Rinel fing laut zu schnurren an, als ihn Kyen umarmte und langsam zu sich zog. Fest umschlungen mit dem Armen und Beinen, machte er die Augen zu, als er sich mit dem Kopf an Keyn´s Brust drückte.

Auch Keyn machte dann die Augen zu und während er langsam einschlief, wusste er nicht, wem er mehr liebte, seinen Papa oder Rinel.

Bevor dann Rinel komplett einschlief, wurde er von Qadir von hinten umschlungen und so, war es für ihn einfach perfekt.

Sartesh

Sartesh hatte schon die Wände aus einem Abteil, das als Abstellraum diente, hochgebracht. Bevor er dies aber machte, wälzte er einige Brocken Fleisch, das er vorher aus dem Futtertrog geholt hatte, in der Medizin, das er von Benjamin bekommen hatte und gab sie sachte Max zum Essen. Er musst es sogar in den Mund stecken, da sein lieber Raptor kaum noch kraft zum Schlucken hatte. Nachdem er die Wände an einem Pfeiler angelehnt hatte, kümmerte er sich noch weiter um seinen Raptor.

Er befeuchtete ein Tuch in einem Wasserkübel und wischte mit dem Tuch liebevoll über den langen Kopf und den Hals von Max. Regelmäßig bekam Max einen Anfall von Schüttelfrost und jedes Mal als wenn er das sah, fühlte er sich immer mehr schuldiger.

Immer wenn grüner Schleim an den Nasenlöchern zu sehen war, wischte er es gleich mit der Decke weg. Immer wenn Max vor Schmerz stöhnte, streichelte er ihn wieder so lange am Kopf, bis das stöhnen aufhörte. Unter dieser liebevollen Behandlung, schlief dann langsam sein Raptor, leicht fiepend, ein.

Einige Minuten streichelte er ihn noch, bis er sich sicher war, dass Max tief schlief. Mit einem erleichterten Seufzer, stand dann Sartesh auf und montierte leise die Wände zwischen den Pfeiler an. Er musste die Wände hochheben, um sie dann an den richtigen Stellen in den Scharnieren zu versenken. Auch baute er nun die Tür ein, die vom Gang zu den Jungs ging, ein. Begleitet wurde seine Arbeit mit Regenprasseln und den süßen fiepen seiner Jungs, während die noch schliefen. Einige schnarchten auch leise, aber auch das klang für ihn süß. Nachdem der Raum abgeschottet von der Außenwelt war, drehte er sich um und grinste, da alle immer noch schliefen.

Dann kam ihm plötzlich das Gespräch mit Benjamin in den Kopf. Es war wirklich eine verzwickte Situation. Wie konnten alle beteiligten gut aus dieser Situation rauskommen, ohne, dass irgendwer Schaden erleidet. Die beste Lösung wäre eigentlich das *Praktikum*. So hätte jeder was davon und falls sich die Jungs von Benjamin für das Haus entscheiden, dann wäre das Freiwillig. Doch, da müssten die Eltern einverstanden sein und er war sich nicht sicher, ob Benjamins Frau zusagen würde. Andererseits, falls sie zusagen würde und es den Jungs auch gefällt, dann hätten sie zwei Jungs, die die Eingewöhnungsphase vor sich hatten.

„Verdammt. Wie sollen wir das schaffe… zwei Eingewöhnungsphasen, dann Kai und der Greif ist schon da und dann haben sie auch noch den falschen Drachen geliefert. Dann noch das Event, wo Tanos und Max im Rampenlicht stehen werden, aber auch eingeschult werden sollten. AAAAAAAAHHHHHH!“

Sartesh Kopf wollte explodieren, weil so viele Aufgaben vor ihnen lagen.

„Okok beruhig dich Sartesh, eines nach dem anderen. Wichtig ist jetzt, was Tom gesagt hatte, nämlich Arbeitsaufteilung, doch das geht gerade nicht… weil Tom noch nicht aufgewacht ist. SCHEIßE, wir können ja nicht die Eröffnung machen, da Max krank ist. Vielleicht geht's sich noch aus, wir haben noch Fünf Tage Zeit. Max muss maximal nur eine Stunde aushalten… das sollte klappen. Und… wo zum Teufel ist eigentlich Tanos… den habe ich seit Tagen nicht gesehen.“

Sartesh frage sich wirklich, was mit Tanos war. Er wusste, dass Anubis hoch springen können, aber niemals über diese Mauer, die sie hatten. Oder etwa doch.

Sartesh wurde aus den Gedanken gerissen, als das Haupttor aufging. Gelassen macht er ein Fenster an einer der Wände auf und sah, wie zwei Gäste auf Reittieren reinkamen und wie die Gäste von seinen Jungs in Empfang genommen wurden. Dahinter hörte er dann eine Kutsche reinkommen und er erinnerte sich, dass dies die Kutsche war, die die Jungs von Benjamin zur Schule und von der Schule brachte. Er fand es überaus interessant, wie die Jungs von Benjamin, Händchenhaltend ausstiegen. Und er erkannte auch noch was, nämlich wer welche Rolle innehatte. Der Jüngere klammerte sich schon fast an den älteren.

Was Sartesh nicht gehört hatte, war, wie Julia auf ein weißes Pferd in den Hof reinkam. Sofort lösten sich die Hände der Jungs und sahen zu ihrer Mutter nach hinten. Da sah er dann auch die Gesichter der Jungs. Weil sie einen dicken Reiseumhang hatte, konnte er vorher nicht die Gesichter sehen, doch auch in den Gesichtern sah er die Rollen. Der etwas größere, also der ältere, sah leicht selbstbewusst nach hinten, wobei der jüngere auf dem Boden starrte.

Als ihre Mutter abstieg hörte er sie plötzlich schreien.

„Ich hab doch gesagt, dass ihr in der Schule lernen sollt! Das kann doch nicht wahr sein, schon wieder kommt ihr mit schlechten Noten nach Hause. Was soll ich nur mit euch machen? Wollt ihr auf der Straße landen, wenn ihr erwachsen seid? Verdammt nochmal, wieso sagt ihr nichts? ACH! GEHT RAUF INS ZIMMER!“

Sartesh dachte nach, was er da sah und eigentlich war er auf die Jungs wirklich neidisch, dass sie so liebevolle Eltern hatten. Als er gerade dabei war, sich an seine Eltern zu erinnern, verdränge er den Gedanken, indem er an Tom dachte.

„NICHT SARTESH!“, befahl er sich selbst, weil er sich nie wieder an seine Eltern erinnern wollte. Als Benjamins Familie im Personaleingang verschwand, stellte er sich drauf ein, dass Benjamin und Julia gleich kommen werden. In der Zwischenzeit, schloss er das Fenster wieder und ging zum Kamin, um noch ein Holzscheit nachzulegen. Dann setzte er sich zu Max hin und streichelte ihn weiterhin. Max glühte immer noch, aber nicht mehr so heiß.

Einige Minuten dacht er nach, wie er sich bei Max entschuldigen sollte und ihm fielen so viele Ideen ein. Lüstern grinsend, stellte er sich vor, wie Max schon fast ohnmächtig bei der Entschuldigung wurde.

„Fünf Tage Max und in den fünf Tagen wirst du mich nicht loswerden. Gemeinsam werden wir viel, viel Spaß haben mein großer, geiler, heißer und stöhnender Raptor. Ich werde dich bis zum Umfallen ficken und das gleiche erwarte ich dann auch von dir…“, flüsterte Sartesh leise lüstern.

Nebenbei wischte er mit der Decke die Nasenlöcher sauber und dann hörte er schon das klopfen.

Sartesh atmende einmal tief ein und dann wieder aus. Er leerte seinen Kopf und stand dann auf. Vor ihm standen Benjamin, in privater Kleidung und Julia, auch im gemütlichen Rock und engen Oberteil, als er die Tür aufmachte.

Kurz sahen sie sich an und weil es kalt reinkam, lud er sie mit einer Geste ein reinzukommen. Als er die Tür hinter ihnen schloss, ging er gefolgt von ihnen, zu Max. Neben Max setzte er sich hin und lud sie abermals ein, sich vor ihm hinzusetzten. Doch er sah die blicke, die den Raptoren gelten.

„Keine Angst, das ist Max und ein ganz lieber. Er ist krank und schläft hier oben bei meinen Jungs.“, als er das entsetzte Gesicht von Julia sah, erklärte er auch gleich, wie das ging, dass Max hier oben schlafen konnte.

„Die Jungs müssen sich dem Rudel von Tom, mir und Max unterordnenden, dann passiert auch nichts. Es ist quasi eine Familie, nur mit Rängen.“, flüsterte Sartesh Julia zu und streichelte nebenbei die Lefzen von Max. Nach einigen Sekunden, wo Julia und Benjamin ihm dabei zusahen, wie er Max streichelte, verschwand die Panik in ihren Augen. Langsam setzte sich das Ehepaar und es baute sich eine komische Spannung zwischen ihnen auf.

Sartesh wartete mit einem breiten und freundlichen Grinsen ab, bis das Ehepaar zu sprechen begann. Er verstand sie, in jeder Hinsicht und deswegen gab er ihnen alle Zeit der Welt, bis sie das Thema ansprachen. Einige Minuten wartete er so, bis sich etwas im Stroh bewegte. Steve, der Otterjunge, stand langsam auf, um mit der Decke und augenreibend zu ihm zu gehen und sich in seinem Schoß zu legen. Gähnend kuschelte sich Steve halb auf seinen Schoß und halb auf seinen Bauch liegend an, um dann gähnend zu sagen: „Hab dich lieb Sartesh…“

Liebevoll nahm Sartesh die Decke aus Steves Hand und deckte seinen Jungen zu. Steve an sich drückend, gab er ihm dann einen Kuss auf die Stirn und mit einen lächeln, schlief sein Junge in seinen Armen wieder ein.

Das brach das Eis.

Bevor Julia zu sprechen begann, sah sie mit einem liebevollen Blick zu Steve runter, der in seinen Armen schlief.

„Sartesh, Ich habe kurz mit meinen Mann gesprochen und… er sagte mir das sie uns helfen können. Er sagte auch… dass sie über unsere Situation wissen. In knappen Worten erklärte mir mein Mann, welche Möglichkeiten wir haben. Ähm… sind das wirklich die Einzigen Möglichkeiten die wir haben? Ich meine, gibt es nicht noch einen Weg?“

Sartesh sah die Hoffnung in den Augen von Julia und es tat ihm dann wirklich leid, als er den Kopf schüttelte.

„Julia, leider nicht. Aber ich denke, dass die Beste Lösung das *Praktikum* wäre. In der Zeit können sich eure Kinder hier, bei uns, einleben und selbst entscheiden, ob es ihnen gefällt. Ich weiß nicht, ob es ihr Mann schon erzählt hatte, aber ich habe euch beide eingeladen, selbst zu sehen, wie es bei uns läuft.“

„I-I-Ich habe mich noch n-nicht entschieden, w-wegen heute Abend.“

Sartesh sah in den Moment, dass Benjamin traurig auf dem Boden blickte.

„Ähm, wie würde das *Praktikum* aussehen? Ich habe gehört, dass sie bei den Ställen arbeiten werden und sich um die Tiere kümmern werden und sonst?“

Sartesh hatte nicht mit der Frage gerechnet. Aber er konnte es nicht unverblümt erzählen, da es nicht so ganz der Wahrheit entsprechen würde.

„Nun, ja das auch, aber im Grunde genommen wäre es so, dass sie zu sich selbst finden sollten. Ist das was ihre Jungs, also eine jeder von den beiden, in sich fühlen auch das, was sie hier sehen. Es geht mich nichts an, ob sie nicht lernen, das steht hier nicht zu Debatte, ähm… Was ich sagen will, ist: In diesem Praktikum können ihre Kinder herausfinden ob sie wirklich auf Männchen stehen, oder nicht. In der Zeit werden sie wie jeder meiner Jungs behandelt werden. Sie werden hier schlafen…“, er zeigte auf einige Jungs, die festumschlungen beieinander lagen.

„… hier essen und arbeiten. Sie werden dabei auf Körperliche Nähe der Jungs stoßen, die hier schon Leben und glücklich sind. Sie können auch in meinen Armen schlafen, so wie mein kleiner hier.“, liebevoll sah er herunter zu Steve, der leicht fiepend schlief.

„Und, sie können ihrer Lust und Neugier ausleben, sofern es jemand mit ihnen machen möchte. Ähm… darf ich frage, wie alt Ihre Kinder sind?“

Julia sah leicht geschockt nach oben und er sah, dass sie nicht ansprechbar war.

„Sie sind 13 ein und 14 ein halb.“, antwortete stattdessen Benjamin.

„Gut, die meisten sind hier so alt. Ich weiß wie es sich anhört, aber bitte vergessen sie eine Tatsache nicht. Wir sind Sklaven, wir wurden verkauft und gekauft. Aber, jeder von uns steht hier auf Männchen und jeder ist glücklich hier sein zu dürfen. Frau Rosé… hat ein Talent das in Personen zu sehen und vielleicht hat sie genau wegen Euren Kindern, Benjamin gefragt, ob er hier arbeiten möchte.“

Julia sah langsam wieder runter und fixierte ihn mit einem nichtssagenden Blick.

„G-Glauben Sie das wirklich? Glauben wirklich daran, dass Frau Rosé nur wegen unsren beiden Jungs zu uns kam und uns die gutbezahlte Arbeit anbot?“

Sartesh verstand jetzt, dass sie nur hier sind, damit er ihnen die Angst nahm, um den nächsten Schritt zu machen.

„Ja, davon bin ich felsenfest überzeugt. Es gibt keinen hier, bis auf die Wachen, der nicht auf Männchen steht. Und, ich bin auch felsenfest überzeugt, dass Frau Rosé wegen ihren Kindern zu ihnen gekommen ist.“, als er das sagte, gab er Benjamin einen kurzen und eindringlichen Blick. Er sah gleich darauf, wie Benjamin ganz leicht den Kopf schüttelte, als sich ihre Blicke trafen. Auch das verstand Sartesh, wenn Benjamin seiner Frau gestanden hätte, was der wirklich fühlte, wäre es vielleicht zu viel gewesen.

Keiner sagte mehr was und ein jeder war am Nachdenken. Sartesh dachte nach, was als nächsten kommen könnte, doch das war nicht leicht, weil er das Gesicht von Julia überhaupt nicht lesen konnte. Denn Julia dachte mit geschlossenen Augen nach, bevor sie dann nach einigen Minuten wieder anfing zu sprechen.

„Ich habe mir vorgestellt, dass meine Jungs studieren würden. Dass sie auch vielleicht Ärzte werden, so wie mein Mann neben mir, oder wie ich. Ich… habe bin zwar keine Ärztin, weil ich schwanger wurde und somit das Studium abbrechen musste, aber ich fühle mich wie eine. Ich helfe meinem Mann als Assistentin. Ich produziere die Cremen, stoße die Pulver oder kümmere mich um den Briefverkehr. Dann hole ich die Zeitschriften und die Universitätsauszüge, damit mein Mann auf den neuesten Stand der Medizin bleibt. Sowas, sowas habe ich mir meinen Jungs gewünscht. Doch…“

Sie sah hoch und fing langsam an zu weinen.

„I-Ich hätte mir niemals… gedacht… das meine Jungs… auf Männchen stehen…“, sie vergrub ihr Gesicht in ihre Hände und weinte still weiter. Benjamin nahm sie in die Arme und streichelte ihr langsam Kopf.

„Schatz, unsere Jungs, sind unsere Jungs. Wir sind dafür da, damit sie Glücklich werden können. Ist es da nicht egal, in welcher Hinsicht? Ich meine, wir sind doch hier her gekommen, um uns anzuhören, was Sartesh zu sagen hatte und… Ich würde den Jungs die Chance geben, sich selbst zu finden. Das ist noch immer besser, als wenn sie, wenn sie älter sind, um dann der Gesellschaft niedergemacht werden, wenn das rauskommen sollte, was sie innerlich fühlen. Stell dir vor, wie es ist, jahrelang verheimlichen zu müssen, was man fühlt. Man käme nie mit sich selbst ins Reine. Man hätte Angst mit jedem Blick, den man macht. Immer auf der Hut zu sein, weil man vielleicht was Falsches sagt oder tut. Also… ich würde das nicht lange durchalten können.“

Sartesh musste ein grinsen unterdrücken, als er das hörte. Natürlich verstand er, dass das, was Benjamin sagte, auch auf sich selbst bezogen war. Umso amüsanter war dann die Reaktion zu sehen, als er dann doch grinste, aber nur kurz.

Sofort riss Benjamin die Augen auf und schüttelte energisch den Kopf. Sofort sah dann Julia hoch, als Benjamins Körper beim schütteln des Kopfes, leicht bebte.

„Also, ich bin dafür, dass wir Sartesh die Jungs für ein paar Tage überlassen. Sogar noch heute, wenn die Jungs und du das möchten. Und, wenn du heute nicht kommen möchtest, dann werde ich statt dir gehen und mir das anschauen.“, mit letzter Kraft, konnte Sartesh das Lachen unterdrücken, als er das hörte. Alles deutete daraufhin, dass Benjamin unbedingt von ihm einen Kuss haben möchte und bestimmt auch mehr. Aber es könnte schiefgehen, wenn Benjamins Jungs und er selbst heute kommen sollten, denn dann käme Benjamin Geheimnis heraus. Er wollte schon sagen, dass es keine gute Idee wäre, aber Julia kam ihn zuvor.

„Ähm… gut, dann sollst ihr euch das anschauen, ich meine du und beide Jungs.“, Julia hatte sich soweit wieder beruhigt, das sie sich aufsetzte konnte. Doch Sartesh bekam ein Geistesblitz, wie er Benjamin alles geben, aber das Geheimnis waren konnte.

„Aber eines möchte ich noch dazu sagen, ich werde euch einladen offiziell mitmachen zu können, sofern ihr es möchtet. Am besten wäre es, wenn der Vater vorangeht, damit das Eis bei den Jungs bricht, denn dann können schon die Jungs heute Abend entscheiden, ob sie möchten und, wenn ihr kommt, dann bitte nackt. Naja, vergesst das bitte, ihr müsst nackt kommen.“

Benjamin schluckte schwer, sehr schwer und schwer fingen die Beine des Arztes zu zittern an. Dann, bekam Banjamin einen fragenden Blick von seiner Frau zugeschossen.

„Ähm, äh es kam ein kalter Windzug…“, wieder wollte Sartesh lachen, aber er entschied sich stattdessen Benjamin aus der Klemme zu helfen.

„Ja, es kommt manchmal sehr kalt rein, deswegen habe ich heute die Wände angebracht und das Feuer angemacht. Und Benjamin, du brauchst keine Angst zu haben dich zu schämen, denn alle sind ja nackt bei uns. Man gewöhnt sich sehr schnell daran, weil es natürlich ist. Aber wir sind auch deswegen nackt, wegen den Gästen. Wir sind der Grund, wieso die Gäste kommen und Geld dalassen. Wenn wir jetzt was anhätten, dann würden weniger Gäste kommen. Aber wir haben auch einen sehr guten Ruf, indem was wir machen. Das könnte heute auch kommen.“, Sartesh sah den Glanz in Benjamin´s Augen und Sartesh wollte Benjamin noch mehr Piesacken.

Er sah zu Julia.

„Wenn sie wollen, kann ich ihnen zeigen, was ich damit meine?“, Sartesh bekam einen Blick zugeschossen, der vieles sagte. Neugier, Ekel, Angst, Lust und vieles mehr. Sekunden später bekam er dann seine Antwort.

„Besser nicht. Ich brauch das jetzt nicht.“, Saretsh fand es schade, deswegen beließ er es jetzt dabei und wollte zum nächsten Schritt gehen.

„Gut, dann würde ich jetzt am liebsten mit euren Jungs sprechen, wenn das geht. Es geht ums kennenlernen und ich möchte auch ein paar Fragen stellen. Ähm… am besten wäre es, wenn ein Elternteil dabei ist und ich muss sagen, da wäre Benjamin am besten geeignet, da er auch ein Männchen ist. Es ist immer besser zu fragen, ob sie heute Abend kommen möchten, oder nicht, deswegen. Falls die Jungs nämlich nicht kommen möchten, dann könnte Benjamin alleine alles anschauen.“

„Sartesh, das ist eine gute Idee.“, schoss es leise von Julia und endlich, sah er auch in ihren Augen einen kleinen Hoffnungsschimmer. Sie stand gleich auf und klopfte leise das Stroh von ihrem Rock ab, um dann ganz leise zwischen den Jungs zu schleichen und hinter der Tür zu verschwinden.

Gleich nachdem die Tür zu war, sah er schmunzelnd zu Benjamin, der ihm ein Blick zuwarf, der tausend Wände sprengte. Dankend, Wütend, Neugier, Sehnsucht, Hoffnung und so vieles mehr sah er darin, so wie bei seiner Frau, nur positiver.

„Wann wirst du es ihr sagen?“, fragte dann Sartesh unverblümt.

„Am liebsten sofort, doch…“, kam es sofort von Benjamin raus, aber er hielt inne, weil sein Blick nach hinten ging, wo er zuletzt seine Ehefrau gesehen hatte.

„Ok, wegen heute, mach dir da keine Sorgen. Du kannst bei mir sein, sofern du das möchtest, ohne das Geheimnis zu offenbaren. Aber, und das meinte ich ernst, wenn es sein muss, muss du wirklich herhalten, Benjamin. Du wirst ihnen helfen aufzuweichen, aber sie gleichzeitig “behindern“. Lass dich einfach fallen, wenn es notwendig wird. Zusätzlich musst du ehrlich sein. Ich werde einige Fragen stellen, die sehr, sehr Privat sein werden. Da erwarte ich, dass du die Wahrheit sagst. Denn ich denke, dass auch deine Jungs die Wahrheit sagen werden. Sei ihr Stützpfeiler und vergesse die Scham, sei ein Vorbild. Heute ist der Schlüsselpunkt ihres Lebens, sei dir dessen Bewusst.“, er wollte nicht so auf Benjamin einreden, aber es musste sein. Benjamin musste verstehen, wie wichtig jetzt sein verhalten wird und, wie es in Zukunft die Jungs beeinflussen wird.

„Aber nun ein anderes Thema, freust du dich auf heute Abend?“, kurz überlegte Benjamin, bevor er antwortete.

„Koooomt drauf an. Ich meine, wegen der Jungs. Wenn ich alleine kommen würde, dann ja, einfach nur ja. Ich… würde in deine starken Armen liegen wollen und… ja.“, er sah, wie gut es Benjamin tat, so offen über seine Sexualität zu sprechen. Und Sartesh glaubte ihn das sofort, als er das ebenfalls ehrlich Lächeln sah.

„Tut mir leid, dass ich dich im Gespräch fast in die Ecke gedrängt habe, aber es hatte so Spaß gemacht…“, leise kicherte Sartesh.

„Ach was…“, Benjamin winkte ab, „ich muss sagen, dass es auch für mich lustig war, etwas, oder mehr… keine Ahnung.“, da kicherte auch Benjamin leise, doch dann zuckten seine Ohre und er hörte sofort zu kichern auf, um dann nach wenigen Sekunden nach hinten zu schauen.

Leise ging die Tür auf und Benjamins zwei Jungs kamen rein. Ihre Mutter winkte Benjamin und Sartesh kurz zu, dann schloss sie die Tür wieder.

„Sie sollten sich zu dir setzten.“, flüsterte er Benjamin zu. Benjamin winkte seinen Jungs zu. Diesmal hatten die Jungs keine Reiseumhänge an. Beide waren schlicht gekleidet. Kurze braune Hosen und kurze braun-orangen Hemden. Der größere kam von Gesicht her nach dem Vater und der kleinere, eher nach der Mutter. Beide Jungs waren einen halben Kopf kleiner als der Vater. Das bemerkte er, als Benjamin leise aufstand und seine Jungs kurz umarmte. Doch es tat ihm weh, als er sah, dass die Jungs Benajmin nicht umarmten.

Als dann die drei Füchse saßen, fing Sartesh langsam zu sprechen an.

„Hallo Julian, hallo Daniel. Ich bin Sartesh und hab gerade hier das sagen, solange mein Chef schläft.“

Die Augen der Jungs hingen nur an Max.

„Das ist Max, er ist ein Raptor und ist sehr gefährlich. Aber, er ist ein Familienmitglied und er tut niemanden was, solange ich das sage. Man muss auch etwas machen, damit Max niemanden tut und wenn ihr wollt, verrate ich euch das auch gerne.“, sachte drehte sich Sartesh auf die Seite und strich einmal liebevoll über die Lefzen.

„Und das ist Steve, also bitte seid leise, wenn ihr sprecht.“, der kleinere drückte sich an seinen Vater, aber Julian, der große sah interessiert zu Sartesh und nickte leicht. Daraufhin erklärte Sartesh alles. Das man zum Rudel gehören muss und wie man reinkommt. Dann auch, was man bei Max machen muss, damit er einem akzeptierte und er erzählte auch von seinen Jungs, wie sich ebenfalls Angst vor Max hatte und wie sie nachdem um Max standen und ihn gestreichelt und umarmt hatten.

„Also wie ihr seht, es ist im Grunde genommen einfach, aber schwierig herauszufinden wie. Aber auch das haben wir gemeistert. Soo…“, Sartesh überlegte sich, wie er am besten anfangen sollte. Denn er wollte es ganz langsam angehen.

„Zuerst einmal, ihr seid hier um nicht bestraft zu werden. Ihr habt nichts falsch gemacht, obwohl sich eure Eltern nur sorgen machen. Weiter, wir sind alle Sklaven und haben sehr früh unsere Familie verloren und…“, er sah runter zu Steve, der seine Eltern an einer Seuche verloren hatte und dann von Sklavenhändler aufgelesen wurde. Wochenlang haben sie ihn draußen im Regen festgebunden und nur einmal alles zwei Tage was zu essen gegeben.

„Steve… hat lange, sehr lange nur geweint. Er ist in euren alter und er vermisst seine Eltern bis heute aus tiefsten Herzen. Alle Jungs haben ihre Eltern auf irgendeiner Weise verloren und jede Geschichte bringt einem zum Weinen. Also solltet ihr euch bewusst werden, wie sehr ihr euch Glücklich schätzten solltet, das ihr zwei tolle, liebende Eltern habt, die wirklich nur das Beste für euch wollen. Und da kommen wir langsam zum Thema.“, Sartesh sah sie Ernst, aber mit einen Lächeln an.

„Ich möchte mit euch reden. Es werden peinliche und intime Fragen gestellt und ich wünsche mir, dass ihr auch ehrlich antwortet. Euer Vater ist bei euch um euch zu unterstützen, aber auch ihn werde ich Fragen stellen, die Peinlich und Intim werden. Und er hat mir zugesichert, dass er die Fragen auch ehrliche beantworten wird.“, er machte eine kurze Pause, damit seine Rede einsickerte.

„Gut, wir machen einige Regeln. Ich mache deswegen die Regeln, damit ihr Antworten könnt. Ich betone könnt, deswegen, weil vielleicht die Antwort für den einen zu Peinlich sein wird. Und deswegen, Regel Nummer Eins: Wenn ihr nicht vor euren Papa Antworten könnt, dann flüstert mir das ins Ohr, damit weiß dann jeder, dass es nur für mich bestimmt ist. Regel Nummer Zwei: Alles was hier gesagt und besprochen wird, bleibt unter uns. Keiner wird irgendwas aus meinen Mund erfahren und das gleiche, erwarte ich von euch. Regel Nummer Drei: Wenn es etwas gibt, das ihr mich Fragen wollt, dann macht das! Denn ich werde immer die Wahrheit sagen.“, Sartesh machte eine kurze Pause, sah aber jeden in der Pause in die Augen.

„So, dann kommen wir zu Regel Nummer Vier: Wenn ihr offen sprechen möchtet und euren Papa nicht dabei haben wollt, dann wird er gehen. So, ich hoffe ihr habt das verstanden.“, als Sartesh zu Ende gesprochen hatte, sah er dann von allen drei das Nicken.

„Gut, wisst ihr, wo hier seid und was das für ein Haus ist?“, es dauerte einige Sekunden bis die Jungs mit den Kopf schüttelten.

„Das Haus ist ein Bordell, wisst ihr was ein Bordell ist?“, wieder sah er ein Kopfschütteln. „Ein Bordell ist ein Haus, wo Gäste ihre Lust gegen Geld stillen können. Sprich Sex gegen Geld. Meine Jungs befriedigen die Gäste auf jeder Weise, die ihr euch vorstellen könnt. Aber, Gewalt wird nicht toleriert und es gibt auch Hausregeln, die die Jungs schützen. Zusätzlich haben wir Wachen, die ihr nicht einmal seht. Überall wo Gäste mit den Jungs sind, gibt es auch Wachen, nur seht ihr sie nicht, weil sie so gut sind. Deswegen gibt es keine Gewalt in diesem Haus. Wir haben ausschließlich Männchen als Gäste.“, Sartesh sagte das letzte absichtlich so, dass es nicht zum Rest passet, damit die Jungs selbst drauf kommen sollen, das alle seine Jungs auf Männchen standen.

Und es klappte auch zum Teil. Der jüngere sah mit offenem Mund um sich, während der größere ihn skeptisch ansah.

„Julian, hast du eine Frage?“, als er ihn direkt fragte, verschwand die Skepsis und stattdessen kam die Schüchternheit hervor. „Frag ruhig, aber vergiss die Regeln nicht, denn die sind dafür da, damit ihr euch wohl fühlt.“

„Ähm… willst du und weiß machen, dass alle diese Jungs auf Männchen stehen? Ich denke du willst uns nur verarschen.“, er sah sogleich das Benjamin erbost die Hand aufs Julian Schulter legte, aber Sartesh schritt sofort ein, indem er die Hand hob.

„Zuerst, nein ich will dich nicht verarschen und zweiten ja, das tun sie. Alle Jungs die hier schlafen und gerade am Arbeiten sind, stehen auf Männchen. Auch ich. Ich liebe Glieder. Und Steve auch. Einfach jeder hier, bis auf die Wachen und einige im Personal, aber, wir sind alle eine große Familie. Benjamin, erzähl mal was vor zwei Tagen war, wie unsere Familie reagiert hatte, als das mit Tom war.“, Sartesh versuchte ruhig zu sein, während Benjamin erzählte. Zu frisch waren der Schmerz und die Erinnerung an den Moment, wo Tom von ihm ging. Doch er konnte einige Tränen nicht unterdrücken, als Benjamin bei der Stelle war, wo Tom den letzten Atemzug gemacht hatte.

Aber er schämte sich nicht dafür. Wegen diesem Erlebnis, musste er so viel Neues lernen und machen, dass er sogar über sich selbst überrascht war, wie gut es lief. Nachdem Benjamin zu Ende gesprochen hatte und an ihm übergab, musste er mehrmals ein und ausatmen, um den Faden wieder zu finden.

„Also wie ihr seht, sind wir eine große Familie, die auf Männchen steht. Also, kommen wir langsam zum Kern der Sache und ich möchte jetzt nicht lügen, aber das werden sehr Intime Fragen werden, also vergisst nicht, die Regeln sind für euch da und ich erwarte eine Antwort von euch, denn nur so können wir euch helfen, kann ich euch helfen. Also, ich stelle die erste Frage an euren Vater und wie gesagt, es bleibt alles unter uns. Benjamin, du weißt was kommt oder?“, Benjamin fing zu zittern an und bittend sahen ihn die Augen an. Doch Sartesh sah ihn für mehrere Sekunden steinhart an, dann ging sein Blick zu den Jungs, um sie ein paar Sekunden anzuschauen. Als sein Blick wieder zu Benjamin zurückging, machte der kurz die Augen zu und sah ihn dann Selbstbewusst an. Er sah das nicken.

„Gut, stehst du auf Männchen.“, und er bekam sofort eine Antwort.

„Ja!“, hart und selbstbewusst Antwortete Benjamin und nickend, bedankte sich Sartesh für die Offenheit. Sartesh hatte erwartet, wie die Jungs reagierten. Bestürzt sahen sie ihren Vater an.

„Nun zu dir Julian, wie von deinen Vater, erwarte ich von dir dasselbe, Ehrlichkeit. Also, Julian: Hast du deinen Vater in den letzten Nächten befummelt.“, nun sahen alle bestürzt zu Sartesh, doch schnell schloss Julian die Augen und senkte das Haupt. Sartesh schritt sofort ein.

„Seid ehrlich zu euch selbst und zu mir. Vergisst nicht, ihr könnt auch in mein Ohr flüstern, wenn es die anderen nicht hören möchten, aber bedenkt, so gesteht ihr es den anderen auch ein. Also, Julian, ich wiederhole mich: Hast du deinen Vater in den letzten Nächten befummelt.“, Sartesh wartete geduldig und die Sekunden gingen in Minuten über und als dann mehr als fünf Minuten vergangen sind, sah er zu Benjamin rüber und zeigte ihm mit einem Kopfnicken, das er nun am Zug war.

Benjamin verstand gleich und drückte seinen großen Jungen an der Schulter an sich. „Julian, ich war wach, jedes Mal, also sag es Sartesh…“, Julian sah gleich hoch zu seinen Vater und angstvoll war der Blick in den Augen. Benjamin machte das einzig richtige, breit lächelnd, gab er seinen Jungen einen Kuss auf die Stirn und wiederholte wieder: „Sag es Sartesh.“

Unendlich langsam drehte sich der Kopf von Julian zu ihm, um dann einmal schwer schluckend, zu nicken.

„Gut, war ja nicht so schlimm, jetzt im Nachhinein, oder? Ok Julian, du bekommst eine Pause.“, Sartesh sah jetzt zu Daniel, der sich halb hinter seinen Vater versteckte. „Daniel, ich habe gehört, dass du und Julian sich geküsst haben, stimmt das?“, Daniel versteckte sich noch mehr hinter Benjamin, doch er konnte das leichte nicken sehen. „Also ja, ihr habt euch geküsst.“

„Jetzt du wieder Benjamin, erzähl uns doch, was du an liebsten bei den Männchen magst, sag mir, was törnt dich an.“, Benjamin sah etwas beschämt zum Boden, doch dann fasste sich der Familienvater wieder.

„Ich… mag bei Männchen, wenn sie etwas Muskulös sind und ich mag besonders… ich meine mich törnt es an, wenn sie Dominant sind aber auch, wenn sie eine Vaterrolle einnehmen und ich sozusagen der Sohn bin und ich mag es wirklich, wenn sie ohne Gnade sind und… aber ich glaube das ich es auch gemütlich und langsam mag, aber das muss ich noch herausfinden.“, Mit jedem Wort gewann Benjamin immer mehr an Selbstvertrauen und die letzten Worte, sagte er mit einem Glanz in den Auges und das, in Sartesh Richtung.

„Danke Benjamin für die ehrlichen Worte und du hast mein Respekt dafür.“, Sartesh sah jetzt zu Julian, der am ganzen Körper zitterte. „Julian, das was ich jetzt Frage ist sehr Intim und ich wünsche mir, das du die Antwort in mein Ohr flüstert, außer dir macht es nichts aus, dass dein Vater und dein Bruder es hören. Ok, fangen wir an. Julian: Wieso hast du deinen Vater befummelt?“, sofort stand Julian auf und wollte gehen, doch Blitzschnell hielt ihn Benjamin auf, indem er seinen Jungen am Handgelenk packte. „Julian, flüstere es ihm doch einfach. Ich bin doch nicht sauer, ich bin sogar stolz auf dich, dass du es zugegeben hast. Hab keine Angst und keine Scham, es bleibt alles und ich meine ALLES zwischen uns. Niemand schreit, niemand denkt schlecht über dich. Mein Sohn ich liebe dich über alles und ich will nur, dass du Glücklich bist. Ich weiß die Fragen sind hart, aber am Ende fühlst du dich besser. Auch ich fühle mich besser, weil ich es das erste Mal ausgesprochen habe. Also, erzähl es Sartesh, denn er hat einen wirklich guten Grund, wieso er das alles fragt.“

Julian starrte zu Boden, dann fielen die ersten Tränen.

„Julian, ich weißt das du dich bloßgestellt fühlst, aber das ist jeder, wenn man die tiefsten Geheimnisse offenbart, aber nur so, können wir helfen. Deswegen ist deine Mutter nicht da, sondern dein Vater, weil er auch Geheimnis hatte, die er nun offenbart hatte. Mach es ihm gleich und steh dazu was du fühlst und was du magst.“, das hat gesessen. Julian drehte den Kopf leicht zu Sartesh und als er die Verzweiflung in den Augen sah, winkte ihn Sartesh zu sich. Der Körper passte sich zum Kopf an und leise schlich dann Julian zu ihm, nachdem Benjamin ihn losließ. Neben Sartesh setzte sich Julian hin und gleich darauf, umarmte Sartesh mit einem Arm Julian an der Schulter und drückte ihn sachte zu sich.

Nachdem sich Sartesh zu Julian runtergebeugt hatte, hörte er das, was er hören wollte.

„Weil ich den Schwanz meines Vaters geil finde. Ich… würde ihn am liebsten… den ganzen Tag im Mund haben wollen… auch seine zwei… tagelang.“, Nachdem Julian das geflüstert hatte, drückte der das Gesicht, seitlich in Sartesh Brust vor Scham. Sartesh bedankte sich für die ehrliche Antwort mit einem geflüsterten „Danke Julian“.

„Ok Daniel, du bist dran. Daniel, stimmt das, das du und dein Bruder sich befummelt haben?“, er spürte von Julian das ganz leichte nicken, aber er wollte es von Daniel hören. Aber er hatte eine Idee, wie er alle etwas entspannen lassen konnte.

„Wollen wir eine Pause machen, sagen wir Fünf Minuten, aber dann möchte ich vor dir Daniel, eine Antwort hören. In der Zwischenzeit könnt ihr zum Fenster gehen und frische Luft schnappen. Benjamin, hast du die Medizin dabei?“

Benjamin schüttelte leicht den Kopf. „Nein, meine Frau hat erst die Zutaten abgeholt und wir hatten noch keine Zeit zur herstellung. Bis zum Abend sollte es dann fertig sein.“

Sartesh nickte und sah dann zu Julian, der immer noch das Gesicht an ihm drückte. „Willst du keine Pause machen?“, Sartesh bekam keine Antwort zu hören, aber er spürte, das Julian gerade, weil der am ganzen Körper noch immer bebte, nicht wirklich ansprechbar war.

Langsam hob er Steve von seinen Schneidersitz auf und achtete dabei, dass sein Junge sich dabei kaum bewegte. Den Oberkörper drehend, setzte er dann Steve in das Heu vor Max Kopf ab und lächelte leicht, als sich dann Steve halbwach auf die Seite drehte. Dann wandte er sich zu Julian und hob ihn sachte an der Brust auf. Bestürzt sah ihn Julian an, als er ihn dann auf Benjamins Schoß absetzte.

„Jeder von euch drei kann nach der Pause bei mir sitzen, wenn ihr das möchtet.“, war alles was er sagte und ohne eine Mimik zu verziehen, drehte er sich zu Max hin. Er nahm wieder das Tuch und machte es im Kübel feucht, um seinen Freund den Kopf und den Hals abzukühlen. Während er das machte, hörte er das Rascheln des Heus. Schritte kamen näher.

Neben Sartesh, setzte sich Benjamin und Julian. Und Daniel setzte sich zu Julina, der sich an seinen Bruder klammerte. Ohne auf sie weiter zu achten, fing Sartesh zu erzählen an.

„Mein lieber und armer Max… hat Tage draußen auf mich gewartet… Als das mit Tom passierte… wisst ihr, ich stehen auf Männchen, das habe ich euch erzählt, was ihr aber nicht wisst ist, dass ich mit Tom, seit ich klein bin und hier ankam, zusammen bin. Wir sind zusammen, wie Benjamin und Julia, also wie eure Eltern. Ich habe mir die Schuld gegeben, als das mit Tom passierte. Ihr wisst nicht, wie schlimm es ist, wenn die Person, die man liebt, vor einem stirbt. Stellt euch einfach vor, das eure Mutter und euer Vater, vor euren Augen einfach sterben, oder, Julia einfach vor dir zusammenbricht und kurz darauf einfach stirbt.“, Sartesh machte eine Pause, weil er automatisch den Tag im Kopf hatte und sich einfach nicht mehr daran erinnern wollte.

„Ich konnte und wollte nicht mehr arbeiten gehen, oder mit jemanden sprechen, oder irgendwas machen, bis Tom wieder aufwacht. Ein guter Freund redete auf mich ein, dass es nicht meine Schuld war. Ich wollte das nicht glauben… aber er hatte halb Recht. Er hatte Recht, dass das was mit Tom passierte, ich darauf keinen Einfluss hatte. Aber, andererseits hatte ich Schuld, weil, wenn ich mich wirklich angestrengt hätte, hätte ich ihn viel früher zum Arzt, also zu euren Vater, bringen können. Tom war in Kai`s Gehege und Kai ist ein Allosaurus. Nur Tom konnte mit ihm umgehen, doch, aus Angst, wollte und konnte ich mit Kai kein Band knüpfen. Heute aber, habe ich ein Band knüpfen können. Ich habe es deswegen gemacht, weil ich es wollte. Ich wollte nicht alles Tom überlassen, ich wollte ihm dabei unterstützen, ich wollte nicht, das Tom alles schultern musste.“

Max bewegte sich etwas und grüner Schleim rann aus den Nasenlöchern. Leise hob Sartesh die Decke auf und wischte den Schleim weg.

„Wisst ihr, Angst ist der größte Feind, den man haben kann, aber auch Überlebensnotwendig. Ohne Angst würde man sich schnell verletzten, oder ohne nachzudenken in Gefährliche Situationen reinrutschen. Andererseits muss man manchmal die Angst überwinden, damit man einen Schritt nach vorne gehen kann.“

Sartesh legte das Tuch weg und legte seine rechte Hand auf Max Hals. Lächelnd sah er zu den drei Füchsen und signalisierte ihnen, dass sie es auch machen sollten. Julian und Daniel sah man die Angst im Gesicht, aber Benjamin hob gleich die Hand und langsam legte sich die Hand neben seine.

Sekunden später legte sich die Hand von Julian ganz langsam neben die seines Vaters. Julian zitterte stark, doch nach einigen Sekunden beruhigten sich der Körper und die Hand, und freudestrahlend sah ihn dann Julian an.

„Er ist ganz heiß!“

Sartesh nickte traurig. „Ja, er hat hohes Fieber, wegen mir. In der Zeit, wo ich mich zurückgezogen habe und mir die Schuld gab, hat mein Freund, wie gesagt, draußen auf mich gewartet, bis ich wieder zu ihm komme. Max ist so lieb, so treu und ein guter Liebhaber. Ihr braucht nicht so bestürzt und schockiert zu schauen. Jedes Tier hat ein Charakter, eine Seele und deswegen auch wünsche und Begierden. Er ist so wie wir alle, nur mehr Instinktreicher. Max lebt mehr im hier und jetzt, wie Kinder. Kinder haben immer hier und jetzt Hunger, wollen jetzt Spielen, wollen jetzt schlafen. Erwachsene schauen immer weiter voraus. Sie denken, was machen wir diese Woche, in drei Tagen müssen wir zum Arzt, ich muss meine Kinder in die Schule bringen, damit sie was in der Zukunft werden.“

Sartesh sah zu den drei hin, die ihm aufmerksam zu hörten.

„Hier im Haus Rosé, müssen nur ich und Tom erwachsen sein, der Rest der Jungs, bleiben Jungs. Wir übernehmen alles für sie, wir sind für sie da, egal was sie haben. Wenn sie aufgemuntert werden möchten, dann machen wir das mit ganzer Kraft. Wenn sie Lust haben, dann helfen wir ihnen dabei. Wenn sie weinen möchten, dann halten wir sie dabei in den Armen und trösten sie. Wir sind ihre Eltern, ihre Liebhaber und ihre beste Freunde. Wir verlangen nur eines, dass sie auf uns hören und sich an den Dienstplan, der Hausordnung und unseren Regeln halten. Wir verlangen dass sie ihre Pflichten machen müssen, aber mehr nicht. Wir geben ihnen, neben den Pflichten, die absolute Freiheit. Wenn sich zwei Jungs zurückziehen, dann schaut, oder fragt auch keiner. Hauptsache die Pflichten sind erfüllt.“

Vorsichtig und zittrig, legte sich nun die dritte Fuchshand auf den Hals von Max.

„Max hat es einfach nicht verdient, krank zu sein. Denn er wollte einfach mich wiedersehen. Seinen Freund, seinen Liebhaber und in seinen Augen, wohl auch den Partner. Und weil Max zur Familie gehört, bin ich sein Freund und sein Liebhaber. Er ist wie einer meiner Jungs und so behandle ich ihn auch. Denkt über mich, was ihr wollt, aber ich liebe nicht den Raptor, sondern die Seele die in ihm steckt und diese arme Seele hat es nicht verdient, wegen mir krank zu sein.“

Traurig hob Sartesh seine Hand vom Hals und sammelte sich kurz, um kurz darauf zu den drei Füchsen zu schauen und, zu lächeln.

„Wollen wir weitermachen?“, Sartesh setzte sich gemütlich im Schneidersitz hin, während er das fragte. Nachdem er gemütlich saß, öffnete er seine Arme. Es dauerte ein paar Sekunden, bis sich ein Fuchs rührte. Freudig überrascht wer das war, musste er breit grinsen. In seinen Schneidersitzt setzte sich ein Fuchs rein und lehnte sich gemütlich nach hinten an seine Brust an.

„Darf ich fragen, wieso du das gemacht hast, Benjamin?“, die beiden Jungs sahen völlig überrascht zu ihren Vater und zu Sartesh, während Sartesh den Fuchs nun fest umarmte und an sich drückte. Beschämt sah der Vater runter, drückte sich aber immer fester in den Schneidersitz rein.

„Weil… ich es wollte. Ich wollte es einfach und weil i-ich von dir gehalten werden wollte. In deinen Armen… kann ich, ich sein. Ich kann das sein, was ich immer wollte. Ich hatte genug es zu verstecken. Ich hatte genug über Pflichten und Sorgen nachzudenken. Ich hatte genug… was vorzuspielen. Ich wollte einfach, von dir gedrückt werden, weil ich es so unbedingt wollte.“, Sartesh war wieder überrascht über die Offenheit und über die Stärke, die hinter den Worten steckte. Daraufhin beugte sich Sartesh mit dem Kopf runter und strich mit der Wange, über die des Familienvaters. Beide hatten dabei die Augen geschlossen. Wenige Sekunden machten sie das, dann hob Sartesh den Kopf wieder und sah zu den Jungs rüber.

„Wenn noch wer kommen möchte, dann ist er herzlich eingeladen.“, Julian rührte sich gleich, aber stand sehr langsam auf, dann stand er nur noch da. Tränen fielen und Benjamin machte das einzig richtige. Ohne auf die Umarmung zu achten, stand der sofort auf und stellte sich vor seinen Sohn hin. Er nahm vorsichtig eine Hand seines Sohnes in seine und führte seinen Sohn zu Sartesh. Vom Vater aufgehoben, wurde Julian in den Schoß von Sartesh gesetzt, daraufhin hob Benjamin auch Daniel auf, der panisch schaute, und wie Julian, setzte der Vater auch Daniel in Sartesh Schoß. Lächelnd, weil der Vater nur das Beste für seine Söhne machen wollte, setzte sich dann Benjamin neben Sartesh. Mit der rechten, umarmte Sartesh leicht die Jungs und mit der linken, drückte er fest Benjamin an sich.

„Ok, ich denke wir können weitermachen. Daniel, kannst du dich noch eine meine Frage erinnern?“, Daniel nickte gleich. „Ok, kannst du sie beantworten, bitte.“, nach einigen Sekunden sah er das Nicken unter sich.

„Ihr habe also herumgefummelt.“

„Julian, ich weiß das ist vielleicht hart, aber ich möchte wissen, wieso du mit deinen Bruder herumgefummelt hast?“, Julian sah zu ihm hoch, tränennass war das Gesicht und er sah die Scham in den Augen.

„Muss ich… ich das… beantworten…?“, hörte er ihn mit gebrochener Stimme flüstern. Entschlossen nickte Sartesh. „Bitte… zwing mich nicht…?“, als das Sartesh hörte, tat ihn Julian richtig Leid. Also entschloss er sich zu was, was auch nach hinten losgehen kann.

„Julian, steh zu dem was du gemacht hast, sag es einfach. Niemand wird dich verurteilen… dein Papa nicht, Daniel nicht und ich auch nicht. Du kannst es, weil du selbstbewusst bist. Überwinde die Angst und geh ein Schritt nach vorne. Wenn du es aussprichst, fühlst du dich viel besser. Glaub mir und glaub deinen Vater. Denn er glaubt an dich und möchte nur das Beste für dich, deswegen seid ihr hier, bei mir und wir alle, sprechen ganz offen. Und glaub mir, die nächste Frage die ich deinen Vater stellen werde, wird richtig heftig werden, wenn du jetzt ehrlich zu mir bist.“, er drückte Benjamin noch fester an sich, als dessen Körper heftig zu zittern anfing. Denn so wollte er ihm stärke geben, um die nächste Frage zu beantworten.

Julian fing heftig zu weinen an und es dauerte einige Minuten bis der junge Fuchs aufgehört hatte zu schluchzen und mit tränennassen Gesicht dasaß. Vor Aufregung bebte der ganze Körper, als der junge Fuchs einatmete, um zu Antworten.

„W-W-Weil ich meinen… weil ich… den Schwanz… meines Bruders… in meiner Hand halten wollte. Ich… wollte es in den Mund nehmen, mit der Zunge damit spielen, aber… dann kam Paps und hat uns dabei erwischt.“, ohne das zu kommentieren, wandte er sich nun an Daniel.

„Hast du deinen Bruder auch befummelt, Daniel?“, Julian drehte sich im Sitzen zu Sartesh. Umarmt von jungem Fuchs, wurde das Gesicht wieder in seine Brust gedrückt, um wieder heftig zu weinen. Daraufhin sah Sartesh etwas, was er wirklich süß fand. Daniel legte eine Hand auf Julians Schulter und sah sehr, sehr traurig drein. Doch bevor Daniel antworten konnte, stammelte Julian etwas, was Sartesh erschüttern ließ.

„Bitte HASST mich nicht… ich wollte doch nur… bitte PAPA! Schick mich nicht weg! Es tut mir leid, ich werde es nie wieder machen… aber bitte schickt mich nicht weg… ich werde alles machen, aber bitte…“, Sartesh konnte in der Situation nichts machen, nichts sagen, weil er nicht der Vater war.

Sartesh kamen die Tränen, als er nun Benjamin zusah.

Sofort legte der Vater eine Hand auf das Haupt seines Sohnes und fing ihn dann leicht zu streicheln an. „Julian mein Sohn. Ich hasse dich nicht, im Gegenteil, ich liebe dich seit du geboren wurdest. Ich liebe dich seit du gehen kannst. Ich liebe dich, seit du das erste Mal „Papa“ sagtest und ich liebe dich noch mehr, seit du endlich ehrlich zu dir selbst bist. Du bist Du und ich als Vater, unterstütze meinen Sohn in allem, was er werden möchte, oder was er machen möchte. Du und Daniel, seid, dass Beste, was ich in meinen Leben bis jetzt bekommen habe. Ihr seid meine Kinder, mein ein und alles. Ich werde euch niemals, unter keinen Umständen, wegschicken und euch hassen. Ich werde euch nur wegschicken, wenn ihr es auch wollt und glücklich bei der Entscheidung seid. Denn wenn die Fragerunde vorbei ist, erfahrt ihr auch dann endlich, was das alles soll. Also habt keine Angst meine Jungs, beantwortet alle Fragen von Sartesh, denn ich werde es zu hundert Prozent auch machen. Egal wie tief, wie Intim und schmutzig die Fragen sind, denn die Antworten, sind schon längst in euren und meinen Herzen. Nur, wir trauen uns nicht sie auszusprechen. Also, ohne Scham, ohne Angst, beantwortet einfach die Frage und schaut, was am Ende rauskommt.“

Julian hörte langsam zu weinen auf und starrte, voller Dankbarkeit, zu seinen Vater. Breit lächelnd kraulte Benjamins Hand kurz den Kopf von Julian, bevor sie sich sachte auf Sartesh Brust legte.

Das sah Sartesh das Zeichen, um weiterzumachen.

„Daniel? Hast du auch deinen Bruder befummelt?“, traurig sah Daniel zu ihm hoch, bevor sich der Kopf senkte und leicht nickte.

„Ok, Benjamin du bist dran.“, Sartesh schüttelte leicht Benjamin und der sah, herzklopfend und stoßweise Atmend, zu ihm rauf.

„Benjamin, es wird sehr intim werden und vielleicht einen deiner dunklen Flecke in dir aufdecken. Aber, bitte, Antworte ehrlich, dann erzähle ich euch auch eine Geschichte.“, schwer schluckte Benjamin und auch der Vater, bekam vor Scham und Angst, Tränen.

„Benjamin, hat es dir Gefallen, dass Julian an dir herumgefummelt hat?“, lange sah ihn Benjamin an und er sah in den Augen des Fuchses, wie der um die Antwort rang.

„Lass dir Zeit, du kannst auch mehr, als nur die Antwort beantworten. Du kannst auch Gründe nennen, Beispiele nennen und so weiter. Das ist ganz dir überlassen, aber ich möchte zumindest ein *JA* oder ein *NEIN* hören.“, die relativ scharfen Klauen von Benjamin gruben sich in seine Brust hinein und kratzen dann über seine Brust.

„Ich…“, das war für eine lange Zeit das einzige, was Benjamin sagte.

„Ok, um es etwas leichter zu machen, erzähle ich jetzt schon die Gesichte, also hört gut zu, denn sie ist auch sehr intim. Aber, verspricht mir eines, nimmt die Geschichte ohne Vorurteile auf. Gut. Also… ich fange von vorne an. Wir haben vor vielen Tagen einen Jungen bekommen. Er wurde von den Eltern verstoßen, weil der Junge auch auf Männchen stand. Dieser Junge musste Wochen, alleine im Wald überleben. Wochenlang mit Angst einschlafen, dass er in der Nacht gefressen wird. Dann… wurde er von Sklavenhändler aufgesammelt, die ihn schlugen, beschimpften und noch vieles mehr mit ihm machten. Dieser Junge, hatte nicht nur den tiefen, schrecklichen und grausamen Verlust seiner Eltern überwinden müssen, sondern wurde durch die Sklavenhändler seelisch gebrochen. Als er hier ankam, übernahm ihn Tom sofort. Es dauerte Tage, bis dieser Junge keine Angst mehr hatte und Tom langsam vertraute. In der Zeit, sah der Junge dann Tom als Vater. Für Tom war das komisch, aber als er die ehrlichen Augen des Jungen sah, verstand er dessen Gefühle. Er verstand einfach, dass der Junge einen Vater brauchte, weil seine Seele einen brauchte.“,

Sartesh machte wieder eine Pause, damit die Geschichte wirken konnte.

„Und Tom, akzeptierte es und die akzepttanz wurde zur liebe. Der Junge liebte seinen Vater, sprich Tom und Tom, fing den Jungen von ganzen Herzen zu lieben an. Sie liebten sich als Vater und Sohn und Tom nannten ihn dann auch *Seinen Sohn*. Nichts konnte, und wird mehr daran was ändern. Aber, da wir ein Bordell sind und ich und Tom die jungen einschulen müssen, waren sie nicht nur Vater und Sohn, sie waren auch geliebte. Sie haben ihre Lust aneinander ausgelassen. Wieso, fragte ihr euch bestimmt, erzähle ich euch das?“.

Sartesh sah zu den drei Füchsen runter und jeder sah zu ihm hoch. Ihre Augen zeigten Neugier.

„Weil, obwohl sie Vater und Sohn waren, wollten es beide auch. Der Junge erklärte es ganz einfach. Ich Zitiere: „Wieso soll ein Vater nicht mit seinen Sohn Intim sein, wenn es beide doch auch wollen?“, und genau dieser Satz, war so wahr, dass man einfach nicht gegenargumentieren konnte. Weil es einfach kein Argument dagegen gab. Von der Gesellschaft wurde es so hingestellt, dass es falsch ist, aber die Gesellschaft besteht aus Personen, die ihr nicht kennt! Vielleicht aus Angst von der Familie, aber dann versteht die Familie einfach nicht, was zwischen Vater und Sohn ist?“

Sartesh machte wieder eine Pause und starrte zur Decke, um nachzudenken, was er noch sagen möchte.

„Es ist ganz einfach, wenn beide Lust haben, dann sollen sie es auch machen. Weil beide in der Situation gleichgestellt sind. Die Gesellschaft sagt und vor, was richtig und was falsch ist, aber hier in diesem Haus, gibt es keine Gesellschaft, es gibt nur uns. Und wenn der eine Lust auf den anderen hat und natürlich auch umgekehrt, dann sollen sie doch. Wie gesagt, keiner sagt oder macht etwas dagegen, weil sie vielleicht am nächsten Tag, in der gleichen Situation sind. Also Benjamin…“

Sartesh sah runter zu Benjamin und der, drückte wie Julian, das Gesicht in seine Seite, bevor die Antwort kam.

„Ich… ich… hab es genossen…“, die Jungs hielten den Atme an, als sie die Antwort hörten. Beide Jungs sahen zu Benjamin rüber und mit offenem Mund, sahen sie dann zu Sartesh hinauf.

„Das war…“, zu mehr kam Sartesh nicht, da Benjamin weitersprach.

„… wie Lustvoll die Hand… meine Felltasche gedrückt hatte, wie zärtlich die Zunge war… wie mein Sohn das Gesicht in meinen Schritt gedrückt hatte. Ich weiß, dass es… euch erschüttert, aber ich habe es wirklich genossen und… ich freute mich jede Nacht darauf. Ich fand es süß, wie Julian immer versucht hatte, leise dabei zu sein… und ich, wollte jede Nacht meinen Sohn… darauf hinweisen… das ich das mag. Besonders den warmen Atem…“, Benjamin konnte nicht weitersprechen, da er kaum noch Luft bekam. Plötzlich stand Benjamin einfach auf, drückte die Hand davon, die ihm umarmt hatte und schlich zur Wand, um das Fenster aufzumachen. Mehrmals amtete der Familienvater schwer ein und aus, um dann mit den Armen am Fensterrand anlehnend, einfach raus zu starren.

Sofort reagierte Sartesh. „Jungs lasst mich mal aufstehen. Euer Vater braucht jetzt jemanden, der wirklich Privat mit ihm sprechen muss. Streichelt doch in der Zwischenzeit Max.“, lächelnd sagte er das und nur sehr langsam standen Julian und Daniel auf.

Er spürte das starren in seinen Rücken, als er leise zu Benjamin ging und sich dann neben den Familienvater stellte. Er sagte nichts, denn er wollte jetzt nur bei ihm und für ihn da sein. Gemeinsam sahen sie zu, wie der Regen fiel. Wie seine Jungs fröhlich herumrannen und, wie sie sich in den dicken Wollmänteln, um die Tiere kümmerten. Dann, nach einigen Minuten, fing Benjamin leise zu sprechen an, sehr leise.

„Ich… was denken jetzt meine Jungs über mich… wie wird es wohl in Zukunft zwischen uns werden… was passiert wenn es Julia erfährt. Was wird aus meiner Karriere… Ich bin… ein wirklich schlechter Vater, weil ich es wirklich mochte, oder? Bin ich… Sartesh… es war nicht nur das… ich… nein ich kann das nicht… das war jetzt gerade… einfach zu viel…“, Benjamin bekam keine Luft mehr, die Beine zitterten und drohten zu versagen. Sartesh beugte sich sofort runter und hob Benjamin wie einer seiner Jungs auf. Links und rechts von ihm baumelten die Beine zitternd, als er ihn dann an sich drückte und sanft sprach.

„Ein…“, er atmete tief ein „… und aus“, dann blies er seine ganze Luft raus. Gute drei Minuten machten sie das gemeinsam, dann öffnete Benjamin wieder die Augen, die er vor der Atemübung geschlossen hatte.

„Zunächst, du bist kein schlechter Vater, denn ein schlechter Vater hätte schon längst die Jungs verstoßen, vor Angst. Angst, dass die Karriere in den Bach ging. Angst davor, wie die Gesellschaft deine Jungs und deine Familie betrachten würde. Angst, bestimmt in vielen Situationen unser Handel, aber du hattest keine Angst hierher zu kommen und nach einer Lösung zu suchen. Und das, was du jetzt vor den Jungs ausgesprochen hast, hattest du schon immer in dir, aber du hattest Angst, welche Konsequenzen das hätte, wenn du es laut sagst. Benjamin, hier in diesem Haus, auf diesem Anwesen, wirst du immer willkommen sein. Hier kannst du, du sein. Hab keine Angst davor, was kommen wird, denn wenn dich die Leute nicht mögen, oder Lieben, weil du so bist, wie du bist, dann haben diese Leute, einfach nicht deine Liebe verdient. Deswegen solltest du es auch deiner Frau sagen, dass du auf Männchen stehst, das du Schwänze liebst, dass du es liebst von starken Armen, wie meinen, gehalten zu werden. Deswegen habe ich auch gesagt, dass wenn es nach hinten losgeht, dann wäre es sowieso irgendwann in die Brüche gegangen, ich meine deine Ehe. Weil, wie du es gesagt hast: Es lebenslang verstecken ist das schlimmste und niemand, kann es wirklich ein Leben lang aushalten.“

Jedes Wort was Sartesh sagte, war für Benjamin ein Trostspender. Benjamin bebte in seinen Armen und er verstand seine Situation. Er verstand, dass die Familie ins Chaos gestoßen werden konnte. Jeder hat einen anderen Blick für den anderen bekommen, da jeder Geheimnisse preisgab, die eigentlich, nicht für fremde Ohren bestimmt waren. Das Konstrukt von einer konservativen Familie, war gerade am Einbrechen. Doch, Sartesh sah auch was Gutes darin, das er gleich sagte.

„Benjamin, ich verstehe, dass deine Familie daran zerbrechen oder auseinander brechen könnte, aber daraus könnte was entsteht, was viel besser als das letzte war. Vielleicht bekommt dann jeder von euch das, was er schon immer wollte. Das ist das, was ich vorhatte. Schau, du hast verheimlicht, dass du auf Männchen stehst und das du das befummeln genossen hast. Aber, Julian wollte es und du wolltest es ja auch. Was ist so schlecht daran? Er sieht und liebt dich noch immer als Vater, aber körperlich wolltet ihr genau das. Benjamin, verrate mir eines und sei dabei wirklich ehrlich. Wolltest du insgeheim, auch deinen Sohn befummeln?“.

Sofort fing Benjamin zu hyperventilieren an und panisch, sahen ihn hilfesuchen die Augen an. Sartesh fing wieder mit der Atemübung an und diesmal, dauerte es mehr als Zehn Minuten, bis Benjamin wieder da und ansprechbar war. Dann sahen sie sich sehr lange in die Augen und urplötzlich, fing Benjamin leise, aber heftig, zu weinen an, doch er hörte was, was sehr interessant war.

„Frag… mich… das… offen…“, als Sartesh das hörte, wusste er, wie schwer das für Benjamin war. Denn das war wohl der letzte schwarze Fleck, den Benjamin ganz tief in seiner Seele versteckt hatte. Doch, das wollte er ihm nicht antun.

„Bitte…“, nachdem er das zugeflüstert bekam, drückte er den Familienvater ganz fest an sich und ließ ihn einfach weinen.

„… ich will es… offen beantworten… und auch… die Gründe… nennen…?“, so wie er Benjamin in der Hand hatte, ging er zurück zu Julian und Daniel. Im Schneidersitz, setzte er sich wieder hin. Links von ihm war Max Kopf und vor ihm, Julian und Daniel, die Max ganz sachte am Hals streichelten.

„Ok, wir setzten Benjamin ein paar Mal aus, bis sich euer Vater wieder gefangen hatte. Ok, Daniel du bist dran. Daniel, hast du es genossen, wie dich dein Bruder befummelt hat?“

Nun fing Daniel schwer zu atmen an, aber Sartesh bekam ein schüchternes und helles „Ja“ als Antwort.

„Gut, würdest du wollen, dass es Julian weiterhin macht?“, sogleich bekam er wieder ein Nicken.

„Ok, das ist jetzt an euch beide gerichtet. Julian, Daniel, würdet ihr es wollen, das auch andere euch befummeln und ihr sie?“, die Brüder sahen sich lange an und unentschlossen sahen sie dann zu ihm.

„Dreht euch mit den Rücken zueinander hin und dann nickt oder schüttelt den Kopf.“, Sartesh sah das als ein Schlüsselmoment für die nächsten Schritte. Es könnte ja sein, das die Brüder ineinander verschossen waren, oder einfach den Körper kennenlernen wollte, oder, dass sie wirklich auf Männchen standen. Als er das Ergebnis sah, bat er die Brüder, sich wieder zu ihm zu drehen.

„Ok, Julian, würdest du immer noch deinen Vater befummeln wollen, nachdem du es zugegeben hast?“

Julian nickte gleich.

„Daniel, nach allem was du bis jetzt gehört hast, würdest du auch deinen Vater befummeln wollen?“, Daniel suchte Hilfe bei seinem Bruder, doch sein Bruder dachte schwer nach und wollte jetzt den jüngeren nicht helfen. Und wieder, als nach circa einer Minute keine Antwort kam, rührte sich Benjamin. Etwas umständlich drehte sich Benjamin in seinen Schoß um und öffnete für Daniel die Arme. Doch Daniel sah panisch zu seinen Vater und da tat Benjamin wieder das einzig richtige, sofort schnappte der Vater seinen Jungen und zog ihn zu sich, um ihn dann fest auf seinen Schoß, in Sartesh Schoß, zu umarmen.

Sekundenlang wollte Daniel nur fliehen, doch eisern war der Griff von Benjamin und beruhigend, fing dann der Vater auf seinen Jungen einzureden an.

„Psssst, hab keine Angst vor dem was du willst. Ich werde dich immer lieben und immer für dich da sein. Du kannst es ruhig sagen, ich würde mich auf deine Antwort so freuen, egal wie sie lautet. Sag es einfach, dann hast du es hinter dir, denn als nächstes WIRD mich Sartesh fragen, dann kommen keine Fragen mehr. Sartesh wird euch dann erklären, wofür das alles war.“, Benjamin wiegte seinen Sohn und sah dann zu ihm hoch.

Geflüstert bekam er einen Satz: „Ich möchte das meine Jungs das Praktikum machen… ich kläre das dann mit Julia.“, das half Sartesh. Denn so konnte er es miteinbauen zu dem, was für heute Abend geplant war und anstand. Dann wandte sich Benjamin wieder Daniel zu. Minutenlang streichelte er den Kopf seines Sohnes und gab ihm ab und zu auch einen sanften Kuss.

Unvorbereitet presste dann Daniel die Antwort aus sich raus. „jaaaaaa…“

Es wurde still im Raum und nur die leisen Schlafgeräusche seine Jungs und das weinen von Daniel waren zu hören und auch, den pfeifend schlafenden Max. Als sich die Gemüter etwas beruhigt haben, sah Benjamin zu ihm hoch und lächelte.

„Ok, letzte Frage. Benjamin… ich frage das nur, weil du darum gebeten hast. Also die Frage lautet: Würdest du deinen Jungs auch befummeln wollen?“, langsam sahen die zwei Fuchsjungen zu ihren Vater, der sich Zeit für die Antwort nahm und schwer atmete.

„Ja, würde ich. Julian, weil er so selbstbewusst ist und weil er ein wunderschönes Gesicht hat und Daniel, weil… er mein süßer Junge ist. Versteht mich nicht falsch meine Söhne… ich liebe euch als Vater, doch… in mir drinnen… wollte ich auch immer mehr. Ihr beide habt so schöne Charakter und seid so lebensfroh und das, war dann ausschlaggebend, wieso ich das gerne möchte. Ich habe nichts dagegen, wenn ihr mich befummelt, im Gegenteil, ich würde es richtig genießen, weil ihr das macht und es auch wollt…“, dann senkte sich der Kopf von Benjamin und vereinzelte Tränen fielen dann auf den Kopf von Daniel.

„Letze Frage an die Jungs und diesmal wirklich die letzte: Würdet ihr auch mehr, als nur fummeln wollen? Ich meine… Küssen und mehr über euren Körper erfahren wollten?“, leicht erbost sah Benjamin hoch, doch nach ein paar Sekunden verstand der dann die Frage. Julian hörte auf zu nachdenken und sah zu Sartesh. „Ich… denke schon… ja…“, dann sah Sartesh runter und er hörte von Benjamin: „Daniel auch.“

„Gut, fassen wir langsam zusammen…“, fing Sartesh nach gut einer Minute Pause zu sprechen an.

„Wir alle stehen auf Männchen, wir alle würden uns gerne befummeln und auch mehr, das ist jetzt die Tatsache. So… jetzt komme ich zudem, wofür die ganzen Fragen waren. Eure Eltern sehen, dass ihr nicht lernt und eher den Körperlichen zugeneigt seid. Sie haben mich gefragt, ob ich da helfen kann und ich habe ihnen eine Lösung genannt. Also, ich biete euch ein *Praktikum* an, wo ihr hier schlafen, essen und arbeiten würdet, aber auch… eure sexuelle Lust ausleben könnt, sofern die Arbeit getan ist. Ich erwarte jetzt keine Antwort von euch, sondern lade euch für heute Nacht ein, bei uns zu sein. Ihr werdet vielleicht einiges sehen und auch erleben. Dieser Abend, oder die Nacht, sollten euch zeigen, ob ihr das auch wirklich wollt. Macht euch euer eigenes Bild und dann könnt ihr entscheiden, ob ihr das Praktikum machen wollt oder nicht. Zudem wird euch euer Vater begleiten, da auch er kommen möchte. In der Zeit, gibt es keine Regeln der Gesellschaft, sondern nur meine.“

Gerade als Sartesh zu Ende gesprochen hatte, sah Julian zu ihm hoch. „Und… welche wären das?“

Sartesh grinste breit.

„Esst, schläft, entspannt euch, oder habt einfach Spaß miteinander. Mehr nicht. Denn euer Vater möchte viel Spaß mit mir haben und ich habe absolut nichts dagegen.“

Bestürzt sah Julian zu seinen Vater, der gleich vor Scham seine Hand auf seine Augen klatsche.

„So, wollt ihr kommen?“, während Sartesh fragte, hob er beide Füchse von seinen Schoß auf, bis sie dann standen. Nun stand auch Sartesh auf und konnte den nervigen Lendenschurz ausziehen.

„Achso, nackt solltet ihr kommen…“, grinsend sah er zu den drei Füchsen. Beide Jungs starrten kurz in seinen Schritt, um dann vor Scham auf die Seite zu schauen. Sartesh fand es wirklich süß und das, obwohl nicht einmal sein Penis zu sehen war.

„… denn alle Jungs sind auch nackt und auch ich, wie ihr seht. Also, kommt ihr?“, es war zwar voller Scham, aber beide Jungs nickten fast sofort.

„Gut, Benjamin, Julian, Daniel… es wird keiner von mir erfahren, was hier besprochen und festgestellt wurde und in dem Sinne, bis heute Abend. Ihr könnt dann gehen, außer ihr wollt bleiben.“, überrascht war Sartesh über die Reaktion der Jungs. Beide schauten gleich zu ihren Vater rauf und fragten ihn leise auf unterschiedlicher weiße, ob sie bleiben können.

„Dürfen wir Papa“? und „Bitteeeee!“

Benjamin ging in die Hocke und drückte kurz seine Kinder um ihnen dann zu sagen: „Natürlich dürft ihr, ich gehe jetzt zu eurer Mutter und berichte, wie das Gespräch gelaufen ist. Ich muss auch für Sartesh die Creme schnell herstellen, dann komm ich wieder. Natürlich verrate ich auch nicht, was gesagt wurde. Aber macht was Sartesh sagt und das ohne Widerrede, weil wenn ihr nicht hört, könnte Max oder ein anderes Tier, für euch gefährlich werden. Verstanden?“, die zwei jungen Füchse nickten und strahlten übers ganze Gesicht, als sie dann zu Sartesh gingen. Mit einem Lächeln und einem winken, verabschiedete sich Benjamin von ihnen drei und machte dann leise die Tür hinter sich zu.

Sartesh streckte sich, da er lange im schneidersitzt gesessen ist und deswegen taten seine Beine recht weh. Nachdem, wollte er jetzt wirklich wissen, wie sich die Jungs fühlen. Es ist eben eine andere Situation, wenn der Vater nicht da war.

Wieder setzte er sich in den Schneidersitz hin und von selbst, setzte sich dann Julian zu ihm in den Schneidersitz rein, dichtgefolgt von Daniel, der es seinen Bruder gleichtat. Sartesh drückte beide leicht und lächelte breit. „Und wie geht's euch jetzt, jetzt wo alles draußen ist und euer Paps nicht da ist?“

Von Julian bekam er gleich ein „Erleichtert“ und der kleinere Bruder nickte fröhlich.

„Und wie denkt ihr jetzt über euren Papa?“, beide schauten irgendwo hin und dachten nach. Er verstand sie etwas, weil das Bild, was sie von ihren Vater hatten, nicht mehr mit dem jetzigen Bild übereinstimmte. Und genau deswegen, fragte er nach.

„Ich… ich weiß nicht. Es ist eben komisch. Paps war immer nett und hat uns viel durchgehen lassen. Aber jetzt, ich weiß nicht. Es ist eben komisch. Ich hätte auch nicht gedacht, dass er… auf Männchen steht. Aber die Fragen haben Paps echt… Paps musste sich wirklich überwinden… also ich hätte von selbst nicht den Mut gehabt. Ich finde auch komisch… das er uns befummeln möchte.“, da Schritt Sartesh gleich ein, weil er Benjamin vor Julian klar darstellen wollte.

„Julian, es freut mich, dass du jetzt so viel redest, aber da dein Paps jetzt nicht da ist, spreche ich für ihn und über ihn. Ok?“, er machte gleich weiter, wo er das nicken sah.

„Ok, wie sagt man immer so schön… erwachsene sind große Kinder. Nur weil dein Paps ein erwachsener und dein Paps ist, heißt es nicht, dass er nicht auch etwas will. In der Situation, ist er auf gleicher Stufe, wie du und Daniel. So einfach musst du es sehen. Er bleibt immer dein Paps und du kannst ihn auch alles fragen, nur jetzt kam eine andere Ebene dazu, nämlich die Körperliche. Du willst ihn und er dich, eine Ebene.“, wieder lächelnd sah er zu Julian runter, der angestrengt nachdachte.

„Aber, dennoch ist das doch komisch oder…?“, auch da schritt dann Sartesh ein.

„Schau Julian, dein Paps mag es wenn du ihn befummelst. Das hat er zugegeben. Hat er dich befummelt?“

Julian schüttelte den Kopf.

„Und woher willst du dann wissen, ob das gut oder schlecht ist? Verstehst du was ich damit sagen will? Auch du Daniel, ich möchte jetzt wissen, wie ihr herausfindet, ob das gut oder schlecht ist?“

Beide sahen ihn lange an und in ihren Augen sah er schon die schamvolle Antwort. Deswegen wartete er solange, bis sie es aussprachen. Sartesh musste Fünf Minuten warten, bis Daniel das Wort ergriff.

„Wenn wir…von unseren Paps… uns befummeln lassen?“

Sartesh nickte „Ganz genau. Ihr habt noch nicht die Erfahrung gemacht, deswegen wisst ihr es nicht.“

„Sartesh… willst… du mich auch befummeln?“, Sartesh fing gleich zu kichern an, als er das von Julian hörte und als er die Augen aufmachte, sah ihn Julian richtig böse an.

„Mein lieber, ich möchte euch nicht befummeln…“, Julians Blick veränderte sich nicht, aber die Ohren hingen jetzt tief, nachdem er das gesagt hatte.

„Bitte ihr müsst ein jetzt lernen, befummeln ist ein Kinderausdruck und das habe ich jetzt im Gespräch und in der Fragerunde benutzt, damit ihr versteht worum es geht. Julian, Befummeln ist wenn du im Intimbereich, sprich zwischen den Beinen, herumspielst, leckst und blablabla kindisch eben, aber was ich möchte und auch so sehe, ist Intimität. Intimität baut sich zwischen zwei Personen auf und da, ist eben die Regel: Geben und Nehmen. Zum Beispiel: Ich küsse dich und ich möchte von dir geküsst werden. Geben und nehmen. Dann lege ich meine Hand auf deinen Schritt und ich möchte, dass du deine auf meinen legst. Und so baut sich das immer weiter auf, zwischen zwei Personen. Du hattest schon sowas, als du deinen Bruder *befummelt* hast. Er hatte die Hand in auf deinen Penis und du auf seinen und ich wette, dass ihr beide dann weitergegangen wärt, wenn nicht eurer Paps reingekommen wäre.“

Julian war wieder am Nachdenken und sah dann zu seinen Bruder rüber, um dann wieder zu ihm hochzublicken.

„Wenn ich dir jetzt… einen Kuss auf… die Lippen geben, dann… bekomme ich auch einen… auf die Lippen?“

„Soooo einfach ist das auch wieder nicht. Denn ersten Schritt zu machen, ist für viele sehr schwierig. Denn man kann auch auf keine Antwort stoßen. Ich gebe euch wieder ein Beispiel.“, Sartesh beugte sich langsam runter und immer näher kam die Schnauze von Julian näher und er stoppte erst, als Sartesh den warmen Atem spürte, den Julian nun schnell ausstieß. Einige Sekundenlang verharrte er so, dann richtete er sich wieder auf.

„Verstehst du Julian?“, Julian nickte nun schwer atmend.

„Erzähl nun Daniel, was du dir gedacht hast und was du wolltest, aber auch, wieso du nicht konntest.“

„Dani… ich wusste und…“, Julian sah zu ihm kurz hoch, bevor er dann weitersprach und seinen Bruder wieder anschaute. „Und ich wusste… das ich einen Kuss bekommen werde… aber… als Sartesh das nicht tat… wollte ich… aber ich traute mich nicht, weil ich Angst hatte… das es Sartesh doch nicht… möchte oder… wollte?“

„Genau Julian.“, er sah beide Jungs kurz an, bevor er weitersprach. „Da muss man Mut haben, um den ersten Schritt zu machen. Denn es kann gut gehen und dein gegenüber küsst dich dann auch, oder es geht schlecht aus und die Person dreht sich um und geht. Für viele ist das der zweite Schritt, der erste Schritt ist dann, wenn man sich lange und… naja liebevoll anschaut. Denn so kann man schon herausfinden, ob dich die Person mag, oder nicht. Dann ist der Kuss auch kein Problem mehr.“

Nun nickten beide Jungs.

„Gut.“, warm lächelte Sartesh und drückte wieder beide Jungs.

„Also wieder zurück zum Thema zu kommen, euer Paps.“, er sah beide erwartungsvoll an. Julian sprach zuerst.

„Also… ich würde es gerne… probieren wollen… *Intim* mit ihm… zu sein… zu werden, ich weiß nicht, aber ja.“, etwas aufgewühlt sah Julian zu ihm und er sah die Angst in den Augen, Angst vor dem Unbekannten.

„Julian, ich kann dir mal eine kleine Kostprobe geben, wie es ist, wenn man Intim wird, wenn du willst. Dann brauchst du auch keine Angst zu haben, wie das wirklich ist. Sehe es so, du bist dann eine Erfahrung reicher.“, schwer schluckte Julian und voller Aufregung, fing der kleine Fuchskörper leicht zu zittern an. Julian nickte.

„Ok, aber zuvor möchte ich euch frage, welche zwei Rollen es in einer Beziehung gibt, ich weiß das wisst ihr wahrscheinlich nicht, aber ich möchte dennoch von euch erfahren, was ihr denkt.“, beide zuckten gleichzeitig mit der Schulter und schüttelte den Kopf.

„Es gibt die aktive Rolle und die passive Rolle. Die Aktiven sind die, die fast immer den ersten Schritt machen und das Tempo angeben und auch meistens am wildesten sind. Die Passiven sind die Genießer. Sie lassen die Aktiven an sich ran und genießen es förmlich, was die Aktiven mit ihnen machen. Natürlich haben sie auch ein Mitspracherecht, aber sie sagen erst dann was, wenn sie nicht mehr können, sprich wenn das Fass voll ist. Du Julian, bis in dieser Hinsicht, so glaub ich, der Aktive. Und du Daniel, bist wohl der Passive. Nimmt zum Beispiel, die Nacht wo ihr Intim wurdet.

Julian schluckte schwer.

„Ja, ich habe meinen Bruder… gefragt.“, beichtete Julian und sah beschämt zur Seite.

„Ok, dann wollen wir mal Julian die erste Erfahrung von Intimität geben. Entspann dich, Julian.“, daraufhin sah ihn Julian nervös an, aber Sartesh lächelte nur leicht und legte langsam seine rechte Hand auf dem Bauch von Julian. Leicht fing er den Bauch zu streicheln an und beugte sich dabei runter. Sanft strich er mit seiner Wange, über die von Julian. Einige Sekunden machte er dies, bis Julian schneller zu Atmen anfing. Die Hand wanderte dann auf die Seite von und fing dann die Seite und die Hüfte zu streicheln an. Währenddessen rieben nun beide schnauzen aneinander und Sartesh spürte, das Julian langsam aktiv wurde und von selbst die Schnauze gegen ihn drückte und schon bewegte. Daraufhin, strich Sartesh Hand langsam unter das Hemd von Julian und wanderte sehr langsam rauf zur Brust, wo er ihn dann dort zu streicheln anfing.

Plötzlich hörte er ein ganz leises seufzen und sein Arm wurde mit beiden Händen gepackt. Fest wurde sein Arm gedrückt, während er immer fester den jungen Fuchs zu streicheln anfing. Immer schwerer atmete jetzt Julian und immer öfter, hörte er jetzt einen Seufzer. Unerwartet für Sartesh, bekam er dann einen sanften Kuss auf die Wange, den er liebevoll und sachte auf die Schnauze erwiderte.

Sartesh richtete sich nachdem Kuss auf, behielt aber die Hand unter dem Hemd und ließ sie dort ruhen. Julian sah aufgewühlt zu ihm hoch und seine Augen sagten ihm, dass er mehr wollte.

„Das stelle ich mir unter Intimität vor und wie ich sehe, hat dir da auch gefallen.“, Sartesh hat neben den Augen, auch was andere aufgefangen, wieso es den Fuchsjungen sehr gefiel. Nun ließen ihn die Hände los. Eine Hand legte Julian auf die Stirn, während er noch immer schwer Atmete und die andere Hand wurde auf den Schritt gedrückt.

„Du brauchst dich nicht zu schämen, wenn dir das gefallen hat. Das ist ganz normal, wenn der Körper darauf reagiert. So nun bist du eine Erfahrung reicher geworden Julian. Jetzt meine Frage, könntest du so Intim mit einen Paps werden?“

Julian sah ihm fest in die Augen und Sartesh sah, wie dahinter schwer gearbeitet wird, aber euch sah er, dass Julian die Hand am Schritt fest zudrückte. Dann hörte er eine Antwort.

„Schon, aber… ich denke… dass ich Angst habe.“, Sartesh reagierte nicht und wartete, das Julian weitersprach, was der Junge dann nach einige Sekunden auch tat. „… ich habe Angst, weil ich nicht wieß, was dann passiert. Ich meine, wenn es noch weitergeht.“, Sartesh hat es bei so vielen gesehen. So viele Jungs hatten diese Angst in den Augen und bei jedem hat er in den nächsten Minuten die Angst nehmen können. Doch Julian war kein Junge von ihm, sondern ein Gast. Da entschied er sich, Julian die Führung zu überlassen.

„Es ist deine Entscheidung. Du kannst mich fragen, oder nicht.“, der junge Körper bebte, weil der nach mehr lechzte, aber er wusste nicht, ob Julian den Mut aufbrachte zu fragen. Sartesh wollte den Jungen die Optionen geben und auch nicht in der Hinsicht bedrängen. Seine Hand verließ den bebenden Fuchsköper und rückte dann das Hemd zurecht. Dabei bemerkte er, wie sich Julian auf die Lippen biss und auf die Seite schaute.

„So Jungs, dann wollen wir uns mal um Max kümmern.“, Sartesh zeigte das sie von ihm aufstehen sollen, damit er sich Max zuwenden konnte. Viel schleim hat sich an den Nüstern angesammelt und vorsichtig wischte er das gleich weg. Währenddessen machte Daniel das Tuch nass und reichte es Sartesh. Mit einem Lächeln nahm er das Tuch und strich damit sanft über Max Gesicht, dessen Kopf und den Hals und dabei, wachte der Raptor auf.

Als Max die fremden Gerüche aufnahm, richtete er den Kopf hoch und sah sich zuerst die zwei fremden an. „Ok nicht bewegen. Schaut auf den Boden, sofort!“, panisch schauten die Jungs auf den Boden und zitterten am ganzen Leib. „Ist schon gut Max, das sind Freunde. Sie sind ganz lieb.“, Sartesh streichelte sanft über die Lefzen von Max und Max, genoss es mit geschlossenen Augen. Daraufhin nahm Sartesh die Hand von Julian in seine und reichte es Max, damit er daran riechen konnte. Sartesh musste mit voller Kraft den arm halten, da Julian mit voller Kraft daran zog. Sekunden darauf roch Max an der Hand. „Julian schau jetzt Max maximal eine Sekunde in die Augen, am besten schau einfach rauf in die Augen und gleich wieder runter und hab keine Angst, ich bin da.“

Julian fing leise zu weinen an und hob den Kopf. Wie befohlen, sah dann Julian wieder runter, dann fing der junge Fuchs zu schluchzen an, als Max die Hand mit den feuchten Nüstern berührte und ein leises „Kö!Kö!Kö!“ aus dem Kehlkopf rausdrückte und danach ein ebenfalls leises „GruGruGru“, von sich gab. Sartesh legte die Hand von Julian auf den Hals von Max und wieder, musste er das mit Kraft machen. „Julian, Max hat dich akzeptiert, du brauchst jetzt keine Angst zu haben. Er tut dir nichts mehr, sofern du nicht in seine Augen starrst.“, um das zu verdeutlichen, legte er dann seine Hand auf die von Julian und dabei hörten sie wieder ein leises „GruGruGruGruGru!“.

„Das sind freundliche Laute, Julian. Es gefällt Max, streichle ihn nun, er mag dich nämlich.“, er nahm seine Hand zurück und ergriff sachte den Kinn von Julian. Zärtlich zwang er den Jungen zu ihm raufzuschauen. Entsetzten sah er in den Augen, aber er begegnete diesem Blick mit einem Lächeln. Daraufhin drehte er den Kopf in seiner Hand zu Max, der sie interessiert anschaute. „Siehst du, Max ist ganz lieb, wenn er dich akzeptiert hatte. Leg die zweite Hand auf Max und streichle ihn doch.“, Julian machte das, aber wahrscheinlich nur, weil er das sagte. Julian richtete sich etwas auf und rutsche leise auf Knien näher zu Max, um dann die zweite Hand auf den Raptor zu legen.

So ließ Sartesh, Julian machen und richtete sich nun zu Daniel, der ebenfalls weinend und völlig zitternd vor Anspannung, auf den Knien saß. Sartesh stand leise auf und hob Daniel auf und flüsterten ihn dann, nachdem er sich wieder vor Max hingesetzt hatte und Daniel in seinen Schoß setzten ließ: „Schau weiterhin auf den Boden.“, dann machte er das gleiche mit Daniel, was er eine Minute zuvor mit Julian gemacht hatte. Wieder kamen die gleichen laute und wieder, musste er auch Daniel zwingen, eine Hand auf Max Hals zu legen. Doch, viel schnell als bei Julian, beruhigte sich Daniel und lächelte sofort, als beide Hände auf Max Hals waren.

„So geschafft, ihr habt jetzt einen der Gefährlichsten Raubtiere auf Erden, als Freund.“, beide strahlten übers ganze Gesicht, als er das sagte und er verstand sie beide auch. Max war einfach nur toll und lieb. Dankend umarmte er Max dann mit beiden Armen am Kopf und gab ihn einen sachten Kuss auf die Stirn. Max hingegen genoss die Umarmung und wollte mehr.

Max hob langsam das obere Bein hoch. Sartesh kam darauf in ein Zwiespalt. Natürlich würde er Max helfen sich zu erleichtern, aber die zwei Fuchsjungen waren hier und er wusste nicht, ob sie das sehen sollten. Doch dann kamen ihn der Gedanke und der Satz in den Kopf, den er selbst gesagt und gedacht hatte_. „Ich würde eure Jungs nicht anders behandeln, als meine.“_

Entschlossen, sah er die zwei Jungs an. „Wollt ihr was heißes sehen?“, sofort bekam er verwunderte und fragende Blicke zugeschossen. Mit einem Lächeln, stand Sartesh auf und nahm sich eine saubere Schüssel von einem Stapel, das neben den Kamin stand. Als er die Schüssel in der Hand hielt, setzte er sich dann zwischen Max Schwanz und Beinen und krempelte die Decke hoch. Die Jungs starrten mit weitaufgerissenen Augen auf den steifen Penis. Dunkelviolett, hart und leicht tröpfelnd, war Max Penis und als sich Sartesh sachte über das obere Bein lehnte, gab Max nach und legte das Bein wieder hin. Der mehr als handlange Penis gab immer mehr von der Vorfreude von sich, während Sartesh die Schüssel vor dem Penis auf dem Boden stellte. Die Beine zuckten schwer, genauso wie die Hüfte, als Sartesh den heißen Penis in die Hand nahm. Zuerst verrieb er die Vorfreude mit der Hand auf dem Penis und dabei, legte nun auch Max den Kopf hin und lag ganz entspannt da. Gemütlich fing Sartesh den Penis zu massieren an. Er ließ sich Zeit, denn er wollte seinen Freund was Gutes tun. Doch von Minute zu Minute, wurde er immer schneller und begann auch zwischen Penis und Intimlippen zu massieren. Nicht einmal eine Minute später, zog Max die Beine an und fing am ganzen Unterkörper zu beben an. Als Max dann nach Luft schnappte, bereitete sich Sartesh vor. Mit einem tiefen Knurren und schwer in den Lenden zuckend, spritzte Max den Samen nur so aus sich. Schwall um Schwall landete in der Schüssel und Sartesh musste über eine halbe Minute weitermassieren, bis nichts mehr aus der Spitze kam. Selbst überaus erregt, blieb er sitzen, weil er nicht wollte, dass die Jungs auch noch seinen steifen Penis zu sehen müssen.

Er krempelte die Decke wieder über Max und über sich selbst etwas, um dann noch immer über Max anlehnend, sich einen genussvollen Schluck Samen zu gönnen.

Es schmeckte wundervoll.

Die Jungs starrten ihn noch immer an und als dann Sartesh lächelte, sahen beide völlig beschämt zur Seite. „Das was ich jetzt frage, habe ich bis jetzt noch keinen Angeboten… möchte wer probieren?“, beide Jungs sahen ihn sofort an und er sah den Kampf in den Augen. Doch dann fragte ihn Julian etwas, was er nicht erwartet hatte. „Was ist das?“

Sartesh wollte schallend lachen, doch dann kam ihn der Gedanken, dass es Julian wohl wirklich nicht wusste. „Raptor Milch vom Männchen. Es schmeckt wundervoll und ist angenehm warm. Also entscheidet euch, ja oder nein, weil es wird schon kalt und am besten ist es immer frisch.“

Daniel stand gleich auf und nahm die Schüssel aus Sartesh Händen. Vorsichtig roch er daran und nach kurzer Überlegung, nahm er ein schluck. Die Augen strahlten und mit einen „WOW!“, gab er Sartesh die Schüssel zurück. Lächelnd sah er dann zu Julian, der nun auch aufstand und die Schüssel nahm. Auch er roch daran und nahm dann auch ein Schluck. Mit weit aufgerissenen Augen, leckte er sich die Lippen, als er die Schüssel Sartesh wieder zurückgab. Und in dem Moment kam Benjamin wieder.

Sartesh winkte Benjamin zu sich, als der die Tür schloss. Nachdem Benjamin sah, das Sartesh ihn zu sich winkte, schlich er schnell zu ihm. Auch Benjamin gab er die Schüssel zum Trinken, der es mit einem komischen blick ansah. „Was ist das?“, wurde Sartesh gefragt und er sagte nur lächelnd: „Trink es und dann sag ich es dir.“

Wie seine Jungs, roch Benjamin zuerst daran und er sah schon, dass der Familienvater eine Ahnung hatte. „Probiere es, es schmeckt echt super“, flüsterte Julian und deswegen, nahm Benjamin auch einen Schluck. Auch Benjamin riss die Augen auf und daraufhin, gab ihm Sartesh mit einer Geste zu verstehen, dass er ruhig alles trinken kann. Und der Familienvater tat es genüsslich.

Als die Schüssel leer war, seufzte Benjamin vor Genuss und gab Sartesh die Schüssel zurück.

„Sartesh, du MUSST mir das Rezept dafür geben, das war ja echt lecker.“, Sartesh fiel die Schüssel aus der Hand, weil er mit beiden Händen sich die Schnauze zuhalten musste, um nicht laut loszulachen. Er brauchte eine Minute, wo er von Benjamin, Daniel und Julian angestarrt wurde. Als der Lachanfall vorüber war, konnte sich Sartesh soweit zusammenreißen, das er ein paar Worte normal sagen konnte. „Das war Raptor Samen…“, Benjamin riss wieder die Augen auf und er sah ihm an, dass der Familienvater einen Kampf austrug, zwischen Erbrechen und genussvollen *Hmmm!*.

Das letztere gewann.

„Haben das beide Jungs…“, Sartesh nickte sofort breit lächelnd und Benjamin wusste nicht, was er darauf sagen sollte. Dann hörten sie Max knurren. Schnell diktierte er, was Benjamin zu machen hatte und zwei Minuten später, war auch Benjamin in seinem Rudel. Nachdem das mit Max geklärt war, holte Benjamin ein Glas mit einer weißen Flüssigkeit aus dem Arztkoffer, den er bei sich hatte.

„Das ist die Creme.“, Sartesh nahm das Glas und stellte es an die Wand, neben den Kamin hin. „Danke Benjamin.“, Benjamin lächelte leicht und drehte sich zu seinen Jungs hin. „Es gibt jetzt Mittagessen, zwar später, aber eure Mutter wartet schon oben. Und habt keine Angst, ich habe nur das Notwendigste gesagt und sie weiß nichts über uns.“, Benjamin´s Jungs standen auf und Daniel schlich gleich zwischen den Jungs hindurch und verschwand dann aus der Tür. Julian hingegen ging zu seinem Vater und blieb vor ihm stehen.

„Paps… ich… ähm… ich würde… g-gern mit dir… intim sein.“, gleich darauf lief Julian aus dem Raum. Sartesh folgte Julian und machte leise die Tür zu. Als er sich umdrehte, stand Benjamin wie eine Statue da und rührte sich nicht. Sartesh überlegte, ob er was machen oder sagen sollte. Doch er ließ es mal den Familienvater schlucken. Seine Erfahrung sagte ihm, dass Benjamin etwas Zeit braucht, um das zu verarbeiten.

Leise schlich Sartesh wieder zwischen seinen Jungs zu Max, der Schüttelfrost hatte. Über Max gebeugt, legte er zwei weitere Holzscheite in den Kamin. Dann setzte er sich zu Max Kopf hin und streichelte den schüttelgeplagten Raptor. Auch wischte er wieder den grünen Schleim weg und da, rührte sich Benjamin wieder. Sartesh wartete ab, bis Benjamin zu sprechen begann, als der sich neben ihn setzte.

„Ich habe mit Julia gesprochen und… auch gebeichtet. Du hattest Recht Sartesh. Ich konnte und wollte es nach dieser Fragerunde nicht mehr aushalten und geheim halten.“, Benjamin legte sanft eine Hand auf Sartesh Schenkel. „Sie… Sie hat schwer geweint… dann hab ich ihr erklärt, was ich für sie fühle und danach… naja… sie braucht Zeit zum Nachdenken. Es ist nicht aus, aber ich glaube sie wird zu mir halten. Nein… ich weiß es… weil sie mich, als ich zu den Jungs und zu dir wieder ging, mit denselben Augen angeschaut wurde, die sie immer hatte, wenn sie mich anschaute.“

„Voller Liebe…“, flüsterte Sartesh und drehte sich nun im Sitzen zu Benjamin um. „Du bist der mutigste Fuchs, den ich kennengelernt habe. Nicht nur, das du einen Weg für deine Söhne gesucht hast, du hast sogar zu dir selbst gefunden und es jedem, den du liebst, gebeichtet. Und ich habe gesehen, wie schwer es dir fiel, das zu machen. Auch deine Jungs sind mutig und das haben sie bestimmt von dir geerbt.“

Benjamin lächelte vor Scham, aber Sartesh sah, wie strahlendglücklich Benjamin nun wirkte.

„Benjamin… deine Jungs wissen nicht was Samen sind.“, Sartesh musste es so sagen, damit Benjamin damit arbeiten konnte. Nachdenklich, schaute ihn Benjamin an und daraufhin kam dann ein leichtes lächeln. „Dann müssen wir es ihnen erklären und gegebenenfalls auch zeigen.“

Sartesh lächelte breit, als er einen Funken Gier in den Augen des Familienvaters sah. „Sartesh, meinte Julian mit Intim, was ich darunter verstehe? Ich meine… wirklich Intim?“, als er das hörte, amtete er einmal tief aus und wieder ein.

„Ja, ich habe ihnen nur kurz und etwas gezeigt, wie es ist Intim zu sein. Ich habe ihn nur etwas gestreichelt und unsere Schnauzen haben sich etwas berührt und gerieben. Dein Sohn steht wirklich auf Männchen, beide meine ich. Daraufhin habe ich sie dann gefragt, ob sie mit dir Intim werden möchten, weil es bei der Fragerunde nicht so ganz gepasst hat, da die Jungs nur *befummeln* im Kopf hatten, aber keine Ahnung von Intimität hatten. Daraufhin habe ich ihnen es erklärt und bei Julian auch etwas gezeigt, was das Wort wirklich bedeutet, aber wie du weißt, bedeutet es noch viel mehr. Aber, zumindest haben sie es auf körperlicher weiße verstanden.“

Benjamin stand langsam auf und ging wieder zu der Wand und machte das Fenster auf. Nachdenklich schaute der Familienvater aus dem Fenstern. Als Sartesh einen Seufzer hörte, stand er ebenfalls auf und ging dann zu Benjamin. Gemeinsam sahen sie raus und für Sartesh, tat die frische, kühle Luft richtig gut.

„Ihm zeigen… was sag ich da nur… ich fühle mich… so dreckig… meine Söhne wissen das ich sie an die Wäsche gehen möchte… meine Frau weint wahrscheinlich immer noch… und wird mich sehr wahrscheinlich verlassen, wenn sie erfährt, das ich gerne mit meinen Söhnen Intim sein möchte.“, vor Angst fing Benjamin langsam wieder zu zittern an.

„Ich… habe… Tagträume, wie ich meine Söhne langsam ausziehe, sie streichle und dann in dich hocke gehen… es waren schöne Tagträume… oder wie ich von starken Männern, wie dir rangenommen wurde… zumindest das… wurde wahr. Ich fühle mich, als wäre ich ganz allein. Ich will so viel haben, doch… ich weiß nicht ob, ich auch das bekomme.“ Leicht lächelnd drehte sich Benjamin zu ihm.

„Mein Hintern brennt noch immer…“, dann drehte sich Benjamin wieder zum Fenster.

„Ich fand das richtig… geil. Wie du mich rangenommen hast, wie du mit mir gesprochen hast und ich wünsche mir das jetzt jede Minute. Ich bekomme das nicht aus dem Kopf. Und… wenn ich mir jetzt vorstelle, das Julian, mein Sohn, der aus meinen Lenden entsprungen ist, mit mir Intim… blasen… ficken… lecken… das ist für meinen Körper zu viel. Der Tag ist der schönste meines Lebens und gleichzeitig der schlimmste. Es kann alles gutgehen und es kann alles zerbrechen.“

„Sartesh… ich glaub das kann ich nicht…“, beide sahen es und Sartesh ging gleich los, als er Julia sah, die aus dem Personaleingang gestürmt kam.

Grade als er die Tür aufmachte, kam Julia weinend den Gang entlang. Sie blieb vor ihm stehen, als er die Tür zugemacht und sich vor die Tür gestellt hatte.

Sie sahen sich lange an. Sie zitterte am ganzen Leib und er sah in ihren Augen die Verzweiflung und die Angst. Er machte einen Schritt nach vorne und beugte sich langsam runter, um sie sachte in die Arme zu nehmen. Sekunden reagierte sie nicht, doch dann erwiderte sich die Umarmung und fing fürchterlich zu weinen an.

Sartesh sagte nichts, denn er war jetzt nur für sie da, damit sie alles rauslässt und sich nicht weiter aufladet. Irgendwann fing sie zu sprechen an.

„WAS… IST NUR PASSIERT…“, wieder bekam sie einen Weinkrampf und konnte nicht mehr weitersprechen. Doch dann entschied er sich doch zu sprechen.

„Was ist los Julia und bitte beruhig dich. Reden wir einfach.“, er ließ sie los und lehnte sich gemütlich am Geländer am Gang an. Sekunden später gesellte sie sich zu ihm und wischte sich mit beiden Händen die Tränen weg. „Wo soll ich nur anfangen… meine Söhne… waren so still beim Essen… sie redeten nur, wenn ich sie direkt ansprach… und als ich sie frage, wie es bei dir so war, strahlten sie übers ganze Gesicht… sie redeten über das Praktikum… sie freuten sich auf heute Nacht… und als ich sie ansprach, ob ihr Papa ihnen geholfen hat, sahen sie wieder nachdenklich aus… dann sah ich… das Lächeln… es war ein schmutziges lächeln.“, Sartesh bemerkte sofort, dass er nun sehr vorsichtig sein sollte, was er jetzt darauf sagt.

„Nun Julia… die Jungs haben sie geöffnet. Ich… musste sie zwingen, das zu tun. Ich sagte ihnen, dass sie ehrlich sein müssen. Zu mir, zu ihren Vater und zu sich selbst, mussten sie ehrlich sein. Es… kam viel raus. Versteht du… ich habe Fragen gestellt und Antworten bekommen, die niemand… Julia, du hast bestimmt auch schmutzige Phantasien, oder Geheimnisse, die du niemanden erzählen möchtest, unter gar keinen Umständen. Das sind deine dunklen Flecken in dir. Du schützt sie und gibst sie nie Preis. Sowas… solche Fragen habe ich gestellt und… ich habe ehrliche Antworten zu hören bekommen.“

„Kann ich das… erfahren? Was wurde gesagt? Wer hat, was gesagt? Sartesh ich muss das wissen, es geht um meine Familie. Ich fühle das was nicht stimmt. Ich sehe das was nicht stimmt. Plötzlich lasst mein Mann ein Satz los und gesteht mir, dass er auf Männchen steht und mich gleichzeitig liebt…? Wie soll das gehen? Was ist hier nur los? Was… hast du nur getan?“

Sartesh seufzte und überlegte, was er ihr nur sagen soll. Denn, er wusste, dass das was er jetzt sagen wirs, das Schicksal einer ganzen Familie beeinflussen wird.

„Zunächst einmal musst du eins verstehen. Benjamin liebt dich wirklich und das wird er immer machen. Er liebt seine Söhne und dich. Aber, ich kann dir nicht verraten, was gesagt wurde. Denn ich habe es versprochen und ich halte immer meine versprechen. Wegen Benjamin…“

„ABER…“

„JULIA, ich kann nicht… wenn du es erfährst und zur Sprache gibst, dann hast du keine Familie mehr. Denn dann werden sich alle gegen die wenden und… ich weiß nicht. Hassen, nicht mehr vertrauen… es kann so viel passieren. Sogar ich, kann es überhaupt nicht einschätzen.“

„Sartesh, ich muss es wissen. Ich… kann so nicht… meine Familie hat sich heute so verändert, ich erkenne sie nicht mehr wieder. Jeder… ist so verschlossen. Ich möchte doch nur helfen. Ich möchte meine Jungs und meinen Mann wieder haben. Es kommt mir so vor, als ob sie wegdriften. Ich…“

„Es ist doch klar… Julia, sie lieben dich immer noch genauso, wie vorher. Es ist doch klar, dass du wissen willst, was vor sich geht. Wenn man der einzige in der Familie ist, der von allem nichts weiß, dann fühlt man sich alleine, isoliert… man möchte mitsprechen, mitlachen, mitmachen. Aber… die Antworten sind so pikant gewesen, dass du deine Familie, wahrscheinlich, nicht mehr als Familien sehen wirst. Es ist… besser wenn du es nicht erfährst.“

„Bitte… Sartesh… ich fühle das etwas nicht stimmt und ich muss es wissen.“

„Benjamin… war so mutig… Julia, als er dir das gebeichtet hat, wie glaubst du hat Benjamin sich dabei gefühlt? Er hatte Angst, Angst seine Familie zu verlieren. Er hatte Panik, das du ihn verlässt, doch er hoffte auf dein vertrauen. Er vertraute dir eines seiner dunkelsten Flecken, eines der bestgehütetsten Geheimnisse an, die er in sich hatte. Es ist so geheim gewesen, wie… stell dir vor, du wärst mit jemanden verheiratet und hast mit ihm mehrere Kinder, aber… du liebst den Ehemann nicht, sondern wen anderen… Ich weiß nicht ob das Beispiel passt, aber bei Benjamin… es war wirklich, wirklich schwierig es überhaupt zu sagen. Er hat… dir seine Seele und sein Herz geöffnet, Julia. Jetzt stell dir mal vor, wie es ist, wenn du jemanden dein Herz und deine Seele öffnest und der gegenüber weint und ist traurig deswegen, oder verlässt dich sogar deswegen. Tut mir leid… ich rede zu viel.“

Nachdenklich, sah Sartesh hoch in die dunklen grauen Wolken. Sie sah dann ebenfalls hoch in den Wolken und dachte auch nach.

„Und… was ist mit Julian und Daniel? Haben… sie auch solche… dunklen Flecken? Ich weiß nicht einmal, was ich zuerst fragen soll.“

Sartesh nickte. „Ja, auch sie haben dunkle Flecken, die sie preisgegeben haben. Sie waren wirklich mutig, du solltest wirklich auf sie stolz sein Julia. Sie… sind wirklich tolle Jungs. Aber sie haben Angst bekommen. Mitten in der Fragerunde, hatte Julian eine Panikattacke bekommen und flehte Benjamin an, ihn nicht wegzuschicken. Er hatte, Angst das ihr ihn wegschickt und ihn nicht mehr liebt…“

„WAS?“

Sartesh nickte wieder.

„Aber Benjamin hat wie der beste Vater gehandelt. Du hättest ihn sehen müssen, er war so ehrlich und lieb zu Julian und Daniel, dass sogar ich Tränen bekam. Julia, du hast wirklich ein super Mann geheiratet. In der Fragerunde, waren das wichtigste seine Söhne. Er… hat mit Mut die erste Frage beantwortet und so gezeigt, das ihr Vater voranschritt und das Julian und Daniel hinter Benjamin sicher waren. Mit Selbstbewusstsein beantwortete er die anderen Fragen und deine Söhne, sahen sogar zu ihm auf. Benjamin hatte immer die Führung und seine Söhne folgten seinem Beispiel.“

„Wirklich…?“, Sartesh nickte abermals und lächelte leicht, als er das Lächeln von Julia sah.

„Julian und Daniel, haben einen sehr guten Vater. Ich bin mir sicher, dass sie in seinen Händen gut aufgehoben sind. Mach dir in der Hinsicht keine Gedanken, denn sie vertrauen ihm nun in jeder Hinsicht. Ihm können sie alles sagen, egal wie heikel, wie schmutzig, wie pikant, einfach egal, sie können das Benjamin erzählen.“

„Dann, bin ich… jetzt…“, Sartesh ahnte wie der Satz enden würde und sofort schritt er wieder ein.

„GU-BIST-IHRE-MUTTER, das kann ein Vater nicht ersetzten. Sie lieben dich und werden es immer machen, denn du hast sie geboren, sie gestillt, ihre Windel gewechselt. Du hast sie gehalten, als sie die ersten Schritt gemacht haben… du warst bei jedem Wichtigen Ereignis dabei und das, werde sie ihr ganzes Leben nicht vergessen. Aber… sie werden langsam erwachen und… sie fangen langsam an selbst zu gehen, auf eigenen Füssen zu stehen, es… kam sehr schnell. Heute gingen sie noch in die Schule und Stunden später, werden sie herausfinden, ob es ihnen hier gefällt. Arbeiten, auf sich selbst aufpassen, nicht mehr bei euch schlafen, sondern hier, bei uns. Sie werden müde nach der Arbeit sein und einfach nur schlafen wollen. Wie du und Benjamin. Und dieser schnelle Wechsel, so stelle ich mir das vor und… so oft sah ich das bei den Jungs, geht dir zu schnell.“

Julia sah ihn wirklich überrascht an. Denn er hatte den Nagel auf den Kopf getroffen. Einige Sekunden später hatte sie dann die nächste Frage.

„Wie… soll ich mich jetzt verhalten? Ich meine, soll ich einfach so tun, als ob nichts gewesen wäre?

Sartesh nickte.

„Genau das. Du darfst jetzt eines nicht vermischen, nämlich, das was du dir vorstellst, und das was jetzt deine restliche Familie macht und tut. Ab jetzt, darfst du deine Jungs nur noch Ratschläge und Tipps geben, wo du wirklich versiert bist. In Medizin, im Lernen, in Mathe und so weiter. Aber, sie tauchen jetzt in ein Gebiet ein, wo du einfach null Ahnung hast. Und jeder Ratschlag in diesem Gebiet, ist eigentlich DEINE Vorstellung, wer, wie, was gemacht werden soll. Sei einfach ihre Mutter, Julia. Sing ihnen was vor, koch was für sie, liebe sie als deine Jungs. Mach einfach alles, was du immer gemacht hast, aber Misch dich einfach nicht ein, bis sie sich von selbst zu dir wenden. Und glaubt mir, dass wird passieren. Denn sie lieben dich und sie werden dich um Rat fragen, aber bitte Bohr nicht nach, denn dann hast du wieder ihr Vertrauen verloren.“

Mit einem Lächeln sah sie zu ihm hoch. „Darf ich mit einem Mann sprechen? Er ist doch drinnen, oder?“

„Ja, ist er und er hatte Angst vor dir. Angst, dass du ihn verlässt.“

„Wenn… dann… bleib doch… stehen, als Unterstützung. Ich liebe meinen Mann auch, so sehr. Aber es hat mich einfach geschockt, dass er auf Männchen steht. Das er Homosexuell ist. Ich… fühle mich nicht mehr… ich hatte einfach Angst, dass… ich nicht mehr das wichtigste in seinen Leben bin…“, traurig sah sie runter in den Hof.

„Du bist, neben seinen Söhnen, das wichtigste in seinen Leben. Aber Julia, auch er braucht jetzt Zeit für sich. Auch er taucht… wird Erfahrungen machen, will machen… er braucht Zeit, um damit umgehen zu können. Es ist so, als ob ein Damm gebrochen ist. Jetzt, wo er es aussprechen konnte und es dir erzählt hatte, möchte er auch diese Seite in sich kennen lernen. Und genauso wird es jetzt bei den Jungs sein. Leider… hast du nun die Rolle der geduldigen Mutter zugeschoben bekommen. Aber auch das, wird sich wieder legen. Du wirst es sehen, von Tag zu Tag, wird deine Familie wieder zu dir zurückkommen.“

Julia sah weierhin runter in den Hof und biss sich auf die Lippen.

„Und wegen meinen Bedürfnissen…?“

„Mach dir deswegen auch keine Sorgen, ich denke, dass es sogar besser wird.“, grinsend, drehte sich Sartesh zur Tür und machte sie leise auf. Mit einem winken zu Benjamin, zeigte er ihm, dass er kommen soll.

Zittrig vor Angst, ging Benjamin mit kleinen Schritten zu Julia, die ihn sofort umarmte. Sie flüsterten sich gegenseitig was zu, dann nach einigen Sekunden, wandte sich Benjamin an Sartesh. „Sartesh kommst du mit… ich meine… können wir dir für heute die Kinder übergeben? Ich… wir… brauchen Zeit für uns.“, als Sartesh den Lüsternen Blick von Julia sah, wusste er sofort Bescheid.

Kichernd sagte er dann: „Gern, dann kümmere ich mich um die Sache, von den deine Jungs noch keine Ahnung haben, beziehungsweise bis zur Hälfte.“

Als er das sagte, sah er Flammen in den Augen von Benjamin lodern. Sofort küsste er dann seine Frau mit Feuer und Flamme. Bevor sie sich zum Haus wandten, sah ihn Julia von oben bis unten an und hatte sich dabei auf die Lippen gebissen. Da fiel ihm dann ein, dass er nackt zur ihr ging. „Was solls…“, dachte sich dann Sartesh und folgte dem Ehepaar, rauf in den zweiten Stock.

Er hörte von Julia, das die Jungs in der Praxis sind und schon war das Ehepaar, Händeringeng und mit den Mund verschmolzen, in der Tür nebenan verschwunden. Sartesh kicherte laut und nahm sich ein paar Sekunden Zeit. „Deine Angst war ganz unbegründet, Benjamin…“ dachte sich Sartesh wieder und ging in die Praxis. Er sah Julian und Daniel, wie sie auf dem Schreibtisch ihres Vaters saßen und in Büchern vertieft waren. Nachdem er die Tür etwas lauter zugemacht hatte, schreckten die Jungs auf und als sie ihm sahen, kamen sie gleich zu ihm gerannt.

Sie schmiegten sich an ihm ran, doch Sekunden darauf, nahem sie wieder einen Schritt abstand. Voller Scham schauten sie zur Seite, als sie sich kurz an seinen Beinen angeschmiegt haben und Sartesh verstand auch weshalb, als die Augen der Jungs, regelmäßig seine Intimlippen ansahen. Plötzlich durchbrach ein lautes stöhnen das Schweigen und die Jungs sahen zur Tür rüber, wo wohl ihre Wohnung war. Sofort, wollten die Jungs wissen, was dort vor sich ging, doch er hielt sie auf, indem er die an der Schulter packte und den Kopf leicht schüttelte.

Um die Jungs vom Stöhnen abzulenken, fragte Sartesh was.

„Was habt ihr denn gelesen.“

Daniel antwortete so schüchtern wie der immer war. „Samen…“

Julian stöhnte seufzend.

„Daniel, erzähl doch nicht immer alles…“

„Tschuldige…“, Sartesh fand die Entschuldung richtig süß, aber das bereitete ihn leichte Kopfschmerzen. Doch darüber wird er sich später Gedanken machen.

„Also Sartesh, wir… haben uns gefragt was Raptor Milch ist und wir haben nichts in den Büchern gefunden. Daraufhin suchten wir nach dem Wort Samen und… wir verstehen das nicht so ganz. Im Buch… ähm… schau selbst.“, selbstbewusst fing Julian zu sprechen an, aber es schien, das dieses Unwissen Julian zu schaffen machte.

Sartesh ging die paar Schritte zum Schreibtisch und setzte sich auf den Stuhl hin. Er verstand sie sofort. Sie haben ein Buch rausgesucht, das im Fachjargon geschrieben wurde. Zwar waren bildliche Darstellungen gegeben, aber auch für ihn unverständlich. Daraufhin drehte sich Sartesh zu den zwei Jungs im Stuhl hin.

„Ok Jungs, ich erkläre es, aber kein Gekicher, hört einfach zu und fragt wie erwachsene, wenn ihr was nicht versteht. Ähm… habt ihr noch kein Geschlechterkunde in der Schule gehabt?“

Er hätte sich auch gleich die Frage sparen können, als er den fragenden Blick sah. Am liebsten hätte er wieder geseufzt, weil er es schon so, so, so oft erklären mussten. Fast die Hälfte seiner Jungs musste er es erklären und am Ende auch zeigen, um es ihnen zu verdeutlichen. Zusätzlich hat er dann auch noch jeden Schritt erklärt, damit sie die Phasen kennen lernten und auch verstanden.

„Ok, dann wollen wir mal.“, Sartesh drehte sich wieder zum Buch hin und fing zu erklären an, doch gleich nachdem er anfing, bemerkte er, dass Daniel Probleme hatte in das Buch zu gucken. Also entschloss er sich Daniel und dann auch Julian, als der etwas böse guckte, auf seinen Beinen zu heben, denn so konnten beide gut ins Buch schauen und so, konnte Sartesh mit den Fingern den Jungs genau zeigen, wo was ist und wo was produziert wurde. Als er dann zum Samenerguss kam, bekam er eine Frage gestellt.

„Sartsesh, kannst du mir erklären, wie man einen Samenerguss bekommt. Max… hatte ihn ja… ähm muss man den Penis reiben? So wie du es bei ihm gemacht hast? Und… hast du uns wirklich Max Samen… zum Trinken gegeben? Das ist doch irgendwie eklig… oder so?“

„Schon wieder diese Frage, jedes Mal das gleiche…“

„Ja, durchs Reiben kommt man zum Samenerguss auch genannt zum Orgasmus oder zum Höhepunkt. Wie erregter man ist, desto schnell kommt man zum Orgasmus. Und ja, ich gab euch Max Samen zum Probieren. Denn nur Max Samen schmeckt… naja einzigartig gut.“, Julian biss sich sofort auf die Lippen und er sah wieder den Schamvollen Blick, dann, wanderte der die linke Hand ganz langsam in den Schritt und drückte wieder zu. Gekonnt ignorierte er es, weil es wohl für Julian noch zu peinlich war.

Wieder hörten sie ein lautes Stöhnen und Sartesh erkannte, dass es von Benjamin stammte.

„Was machen sie…“, fragte Daniel vor junge Naivität.

„Sie haben Sex.“, erklärte Sartesh nüchtern. Dann blätterte er das Buch durch, bis er bei den weiblichen Geschlechtsorganen ist. In knappen Sätzen erklärte er, dass es normal ist, dass ein Männchen und ein Weibchen Sex haben, denn nur so können Kinder geboren werden. Durch den Akt der Vereinigung, bekommen Weibchen Kinder. Das verstanden die Jungs relativ schnell. Dann bekam er eine Frage von Julian.

„Und wieso stöhnen sie dann dabei?“

„Weil… ein Orgasmus das schönste auf der Welt ist. Dein Körper bebt, es ist sehr schwer zu erklären, wenn man das nicht selbst einmal erlebt hatte. Es ist pures Glück… ähm… ein Hochgefühl durchflutet dich… und da hat man den Samenerguss. Also das schönste auf der Welt und Samenerguss zugleich.“, es war wirklich schwierig für Sartesh es zu erkläre, ohne es einem zu zeigen. Bei seinen Jungs hätte er schon längst einen geblasen, oder einen runtergeholt. Aber bei Julian und Daniel, die nicht seine Jungs waren und deswegen auch nicht das Recht und die Befugnis hatte, es ihnen zu zeigen, konnte und wollte er es auch nicht machen.

„Ich will einen Orgasmus Sartesh!“, kam es plötzlich von Daniel und jetzt war es Sartesh, der sich auf die Lippen biss. Doch, jetzt war nicht die Zeit dafür.

„Jungs, was stellt ihr euch vor, was heute Abend passiert?“, so wollte Sartesh herausfinden, was in den Köpfen der Jungs vorging und was für Vorstellungen sie haben. Denn so, konnte er sich vorbereiten, damit die Jungs keinen Schock bekommen. Weil, wenn sie was ganz anderes im Kopf haben, was er im Kopf hatte, könnte es verstörend für sie sein.

„Ähm…“, fing Julian zuerst an und wieder sah Julian auf die Seite. Doch diesmal hackte Sartesh nach. „Sag es Julian, bitte.“, Julian biss sich abermals auf die Lippen doch, nach wenigen Sekunden schnellte dessen Kopf zu ihm und Julian flüsterte ihm was zu.

„Das ich Intim… mit dir und… mit Paps bin…“, Julian´s Hand drückte im Schritt noch fester zu und da bemerkte er durch die schnelle Atmung, dass Julian richtig aufgeregt auf heute Abend war.

„Sehr wahrscheinlich und da wirst du auch einen Orgasmus bekommen, vielleicht auch mehr.“, flüsterte Sartesh zurück. Sofort wurde er am Hals von Julian umarmt und da, sah er den feuchten Fleck im Schritt. Braune Hosen sind wirklich unpraktisch.

Als sie wieder ein stöhnen hörten, beschloss Sartesh, dass sie gehen sollten. „Kommt gehen wir, kümmern wir uns doch um Max. Und langsam wird es auch Abend und ich muss die Jungs wecken.“, da Julian keine Anstalten machte, die Umarmung zu lösen, hob er den Jungen mit einem Arm untern dem Po auf und trug ihn so, wie jeden seiner Jungs. Ihm entging auch nicht, wie ihm Julian noch fester umarmte und am ganzen Körper zitterte.

Er hielt Daniels Hand, während sie wieder zurück zum Schlafplatz der Jungs gingen. Einige waren schon wach und dösten noch im hohen Heu. Doch als er reinkam und die Tür etwas lauter zumachte, schauten die Jungs auf, die wach waren. Erstaunt schauten sie zu ihm und einige weckten die Jungs neben sich, die noch schliefen.

„Schaut mal?!“ „Wer ist das? „Haben wir neue Jungs?“ „Wie sie wohl heißen?“

Und viele andere Fragen hörte Sartesh von seinen Jungs. Als dann nach wenigen Sekunden alle wach waren, blieb Sartesh in der Mitte des Raumes stehen.

„Morgen Jungs, ich hoffe ihr habt alle gut geschlafen. Wir haben heute Abend besuch. Das sind Julian und Daniel, sie möchten sich anschauen, wie es hier so ist. Also seid, wie immer, lieb zu ihnen, aber bedrängt sie nicht. Sie sind es nicht gewöhnt… uns zu sehen, weil wir ja nackt sind. Auch wird ihr Paps heute kommen, um sich das anzuschauen. Ähm seit zu ihm auch bitte nett. Ansonsten, macht einfach worauf ihr Lust habt, so wie immer.“, Sartesh setzte Julian ab, während er sprach und hielt beide sachte an der Hand.

Dann wandte er sich an Julian und Daniel.

„Daniel, Julian, wenn ihr fragen habt, dann fragt einfach die Jungs. Sie werden euch alles erzählen. Habt keine Angst und keine Scheu. Die meisten von ihnen sind so alt wie ihr und denkt euch nichts, wenn sie so offen sind, denn so erziehen wir die Jungs, ohne Angst, ohne Scham. Denn alles was wir ihnen zeigen, ist ganz normal auf der Welt. Das werdet ihr auch noch lernen, falls ihr das *Praktikum* nach diesem Abend noch wollt.“, nachdem Sartesh zu Ende gesprochen hatte, ließ er ihre Hände lost und drückte sie sachte am Rücken nach vorne.

Sofort wurden die Jungs umringt und mit Fragen zu gebombt. Da musste Sartesh wieder eingreifen.

„Jungs! Bitte, nur eine Frage, dann die nächste.“, alle sahen kurz zu ihm rauf, dann lächelten sie und nun, ging es viel ruhiger zu.

Natürlich hatte er bemerkt, wie ihm Flo ansah. Mit einem zwinkern, zeigte er ihm, das er nun Zeit für ihn hatte. Flo sprang schon fast auf, als er sich vor dem schlafenden Max hinsetzte. Schnell kam Flo zu ihm und setzte sich Brust an Brust, in seinen Schoß rein.

„Ich habe das vermisst…“, flüsterte ihn das Flo zu und er spürte schon, wie erregt sein Pumajunge war. Sie rieben sich die Schnauzen. Flo schnurrte, als seine Hände ihm den Rücken streichelten. „Ich auch Flo, es waren schöne Zeiten, wo du bei mir warst. Ich erinnere mich noch genau an jeden Tag. Du warst so schüchtern, wir hatten sogar schon Angst, dass du dich nie öffnest. Aber zum Glück für uns alle, brach dann das Eis.“, daraufhin Gab er ihn einen sanften Kuss auf die Lippen und er bekam einen voller Lust. Daraufhin drückte sich Flo noch fester gegen ihn und er konnte nun deutlich spüren, wie heiß und erregt Flo´s Penis gegen seinen Bauch drückte.

Da wanderte nun auch sein Penis raus und drückte gleich gegen Flo´s Bauch.

Sartesh sah dann nebenbei, wie nur noch ein paar Jungs bei Julian und Daniel waren und wie sich der Rest der Jungs zurückgezogen hatte, um fast genau dasselbe zu machen, wie er und Flo.

„Können… wir die… die… erste Übung wiederholen… Sartesh… bitte.“, Flo war jetzt so erregt, das sein Junge kaum noch sprechen konnte. Schnaufend ging der Atem. Der hieße Körper zitterte vor Aufregung.

Doch, Sartesh konnte nicht. Er hatte die Verantwortung über Julian und Daniel. Es war bestimmt zu viel für sie. Zwar beantworteten sie alle Fragen, doch sie stellten keine und auch sah er, wie verkrampft sie dasaßen. Sartesh fluchte innerlich.

„Flo… ich kann jetzt nicht… schau mal zu den zwei Jungs rüber.“, sofort bekam er einen traurigen Blick, worauf er wirklich ein schlechtes Gewissen bekam. Aber als sich dann Flo umgedreht und sich die zwei Jungs ein paar Sekunden angeschaut hatte, bekam er einen verständlichen Blick. „Du hast recht… du solltest dich um sie kümmern…“

Er bedankte sich bei Flo gleich mit einem Kuss auf die Nase. „Heute Nacht haben wir auch noch Zeit, wenn alle schlafen.“, flüsterte er seinen Jungen wieder zu.

„Aber… ich muss arbeiten.“, Sartesh schüttelte mit einen lächeln den Kopf. „Du hast heute eine andere Aufgabe. Einige Jungs haben eine Errötung bei der Felltasche, oder bei den Intimlippen. Unser Arzt, Benjamin, hat uns dafür eine Creme hergestellt. Bitte, schau bei den Jungs in der Dusche, nachdem sie sich Geduscht haben, dass du sie damit behandelst. Ich werde in der Zwischenzeit bei Julian und Daniel bleiben.

Sartesh stand langsam auf und ließ Flo an sich runtergleiten, um ihn dann zu zeigen, wo das Glas war. „Holen wir uns was zu essen, denn es wird schon langsam dunkel.“ Wegen den Gewissensbissen, verschwand sein Penis wieder schnell zwischen den Intimlippen und so, konnte er auch wieder zu den zwei verängstig wirkenden Fuchsjungen gehen.

Auf den Weg zu ihnen, klatsche er einmal laut und rief: „Kommt holt euch was zum Essen!“

Daraufhin standen die Jungs glücklich auf und ließen auch von anderen ab. Schnell wurde es im Raum leer und nur noch er, Max, Julian und Daniel waren noch übrig. Langsam setzte er sich hintern ihnen hin und er sah, wie verängstig sie waren.

„So, waren sie nett zu euch?“, was er in ihren Augen sah, konnte er nicht deuten. „Was ist denn? Waren sie nicht nett zu euch?“, dann sah er, was in ihren Köpfen vor sich ging. Sie waren einfach überfordert. Er hätte es wissen müssen. Wieder fluchte er laut innerlich und wollte sich sogar eine rein Schlagen. Es gab nicht umsonst die Regel, dass bei der Eingewöhnungsphase nur er und, oder Tom und der Junge, alleine waren. Also schnappte er sich beide Jungs und am bauchhaltend, trug er sie zu Max, der zwar wach war, aber völlig erschöpft, mit halb geschlossenen Augen, dalag.

Als er saß, drückt er die Jungs nur an sich und sagte nichts. Zeit brauchten jetzt die Jungs, um das zu verarbeiten, was sie in den paar Minuten gesehen haben. Beide drückten sich dann auch an ihn ran und dachten dann nach.

„Kümmern wir uns um Max.“, er wollte sie auf andere Gedanken bringen und es klappte recht gut. Julian und Daniel fingen gleich Max zu streicheln an. Währenddessen, wischte er wieder mit der Decke den Schleim weg und nahm die Medizin, die er hinter Max versteckt hatte. Er füllte etwas Wasser in seine hohle Hand und gab die restliche Medizin in die Hand. Mit einem Finger rührte er dann solange, bis sich die Medizin aufgelöst hatte.

„Max, Mund auf.“, Max reagierte nicht, also musste er handeln. Der arme Max hatte jetzt so ein hohes Fieber, dass er richtig Angst bekam. Schnell drehte er den Kopf des Raptor nach oben und ließ die Medizin langsam auf die Zunge Tropfen. Als nichts mehr in der Hand war sagte er zu den Jungs: „Decken weg, schnell!“, zwei Sekunden brauchten die Jungs, bis sie dann reagierten und die Decken wegzogen. Sartesh nahm den Kübel in die Hände und leerte langsam den ganzen Inhalt über Max aus. Max reagierte kaum darauf. Nur leise stöhnte der Raptor und fing sofort am ganzen Körper zu zittern an.

„Julian, hole noch ein Kübel Wasser aus dem Brunnen. Daniel, hol etwas Fleisch aus dem Futtertrog und fülle es nur ein wenig.“, die Jungs sprangen auf und rannten davon. In der Zwischenzeit, streichelte er Max am Kopf und zeigte ihm so, dass er für ihn da war. Schell kam Julian zurück mit einem Kübel Wasser. „Danke Julian, stell es neben mir hin.“, Julian tat es und setzte sich wieder neben ihn hin. „Was ist mit Max“, wurde er dann von Julian gefragt. Sartesh befeuchtete zuerst das Tuch im Wasser und kühlte mit dem nassen Tuch Max am Kopf und am Hals ab. „Er hat zu hohes Fieber. Wenn es noch weiter ansteigt, wird es Lebensgefährlich. Wenn es nicht schon ist.“, Sartesh machte sich schreckliche sorgen. Er konnte nur versuchen Max abzukühlen. Dann fiel im der Kamin ein. Sofort stand er auf und packte beide Beine von Max. Mit ganzer Kraft, zog er dann Max in die Ecke, weg vom Kamin. Max hob nur kurz den Kopf, doch sogleich fiel der dann wieder auf den Boden.

Als Max in der Ecke war, schnappte er sich zwei Decken und deckte nur Max Beine ab. Dann ging er wieder zurück und nahm den Kübel, das Tuch und die Decke mit zu Max. Jetzt kam auch Daniel. Den halb vollen Kübel stellte Daniel zum Wasserkübel ab. Sartesh bedankte sich auch bei Daniel und fing dann an, Max mit dem Tuch Wasser einzuflößen. Minutenlang machte er das, bis der Kübel halb leer war. Nachdem nahm er drei kleine brocken Fleisch, die er schon fast in den Rachen stopfen musste, bis der Schluckreflex kam. Das machte er solange, bis er circa ein Kilo Fleisch Max zu fressen gab. Dabei achtete er auch, dass Max es wirklich fraß und nicht verschluckte.

„Ok, ich denke, das sollte ein wenig helfen. Und das habt ihr sehr gut gemacht Julian, Daniel. Ihr habt schnell reagiert und ward auch schnell!“, er kraulte beide sachte am Kopf als Dank. Julian und Daniel hatten durch diese Aktion auch wieder einen klaren Kopf bekommen, so sah es jedenfalls Sartesh. Deswegen möchte er sie jemand ganz bestimmten vorstellen.

„Kommt mit, ich möchte euch wem zeigen. Aber habt keine Angst, ich bin ja da.“, auf dem Gang kamen ihn die Jungs entgegen und Julian und Daniel, drückten sich dabei an ihn ran. Die Blicke, die er von seinen Jungs sah, die den Fuchsjungen galten, waren sehr eindringlich und er verstand dann auch, dass er den ganzen Abend bei ihnen sein sollte. Es war einfach zu viel auf einmal, für die zwei. Beim Futtertrog, schloss Sartesh die Augen und genoss es regelrecht, wie der Regen auf ihm niederging.

„Sartsesh, wen willst du uns zeigen?“, wurde er von Julian gefragt. Fröhlich wegen des Regens, sah er dann nach unten zu Julian und bemerkte sofort, wie die Jungs richtig nass wurden.

„Kai, den Allosaurus.“, als er das aussprach, sah er sofort Angst in den Augen, aber auch Neugierde. „Keine Angst, ihr bleibt draußen und schaut nur rein.“, gleich fing er an, zwei Kübel Fleisch zu füllen und in der Zeit, kamen beide Jungs ganz nahe zu ihm.

Nach einigen Schritten stand er dann vor der Tür zu Kai`s Gehege und stellte ein Kübel ab. Mit der Hand am Türgriff, drehte er sich zu den Jungs um. „Bleibt hier stehen und bewegt euch nicht.“ Und gerade als er die Tür aufmachen wollte, hielt sich plötzlich Daniel an seine Hand fest, die den Kübel hielt.

„Hab Angst…“, Sartesh lächelte breit und er lächelte noch breiter, als er Julian hörte.

„Hab keine Angst, dein großer Bruder ist da und beschützt dich.“, beim Reden, umarmte Julian seinen Bruder und daraufhin, ließ dann Daniel von ihm ab. Mit einem dankenden Zwinkern zu Julian, machte Sartesh die Tür auf.

„HALLO KAI! TUT MIR LEID, DASS ICH ERST JETZT KOMME! ABER ICH HATTE LEIDER VIEL ZU TUN! JETZT GIBT ES WAS ZU ESSEN!“, ohne Angst ging Sartesh in das Gehege rein. Kai der in einer Ecke zusammengerollt war, regte sich. Zuerst streckte sich der lange Körper, um dann zu Sartesh zu gehen. Kai ging mit zwei Schritten abstand mit Sartesh, bis Sartesh stehen blieb und bei der gleichen Stelle wie sonst immer, das Fleisch auf dem Boden kippte. Ohne weiter auf Kai zu achten, ging er zurück zu Tür und schnappte sich den zweiten Kübel, den er dort stehen gelassen hatte.

Julian und Daniel hielten sich beide fest und wollten schon zu Sartesh eilen, als er auf den Weg zurück war, aber er zwinkerte nur und ging zu Kai zurück. Kai hatte das Fleisch noch nicht angerührt, obwohl er über das Essen stand. Jede Bewegung von Sartesh beobachtete Kai und bewegte ich dann auch nicht, als Sartesh nur noch eine Armlänge von ihm entfernt war. Mit einem Lächeln und ohne dabei die Zähne zu zeigen, kippte er auch den zweiten Kübel über die Futterstelle.

„Lass es dir Schmecken Kai.“, doch Kai fraß nicht. Von oben bis unten wurde Sartesh gemustert und langsam fing dann auch Sartesh Herz schneller zu schlagen an. Also machte er das gleich, wie letztes Mal. Er ging langsam zu Wand und rutschte langsam daran runter. Dann fing Kai zu fressen an. Es brauchte nur Sekunden, bis die 15 Kilo Fleisch aufgefressen waren und gleich danach, kam Kai zu Sartesh. Schritt für Schritt kam Kai näher und stoppte erst, als das Maul nur noch wenige Zentimeter von Sartesh Kopf entfernt war.

Sartesh schloss gelassen die Augen, als ihm durch den warmen Atem, richtig warm wurde. Dann, spürte er etwas großes Feuchtes über sein Gesicht gleiten. Da machte er die Augen auf. Völlig überrascht erstarrte Sartesh, als Kai seinen Kopf ableckte. Sekundenlang wurde er abgeleckt, bis Kai plötzlich stoppte und die Nüstern in auf seinen Bauch drückte. Mehrmals atmete Kai ein und aus und da, konnte sich Sartesh wieder bewegte. Langsam und herzklopfend, legte er seine Hand auf Kai´s Schnauze und sofort hörte er dann ein grollen, das ihm bekannt vorkam. Ihm fiel was ein und er tat es dann auch sofort.

„GruGruGru“, die Schnauze drückte sich noch fester gegen ihn und wieder war dann das grollen zu hören. Da verstand Sartesh.

Kai mochte ihn.

Nun legte Sartesh die zweite Hand auf Kai´s Schnauze und fing ihn ordentlich zu kraulen an. So wie Kai stand, legte der sich dann hin und genoss mit einen ununterbrochenen grollen die Liebkosung. Sartesh ging sogar noch ein Schritt weiter und stand langsam auf. Aufrechtstehend streichelte, kraulte und küsste sich Sartesh Richtung Bauch. Kai drehte sich langsam auf die Seite und hob leicht das Bein hoch und Sartesh konnte es kaum glauben, wie zahm Kai eigentlich war. Dann fiel sein Blick zwischen Kai´s Beinen und er musste breit, sehr breit lächeln, als er die Eichel zwischen den langen, dicken geschwollenen und rosaroten Intimlippen sah.

Doch auf ihr wird gewartet.

Deswegen kraulte er sich den Weg zurück, bis Kai´s Kopf. Dort streichelte er ihn paar Sekunden die Wange und küsste ihn dort auch. „Ich mag dich auch Kai, aber ich muss gehen.“, als abschied umarmte er den ganzen großen Kopf und als Abschied von Kai, hörte er das grollen.

Nachdem er die Tür geschlossen hatte ging er vor den Jungs in die Hocke. Völlig durchnässt waren sie, als sie sich in seine Arme schmissen, nachdem er sie für die Jungs, geöffnet hatte.

„Gehen wir rauf, dort könnt ihr euch mit einer Decke abtrocknen.“, entweder wegen der Angst, oder weil sich durchnässt waren, eines von beiden musste es sein, weshalb sie so stark zitterten.

„Wahrscheinlich beides…“, dachte sich dann Sartesh. Er bot beiden die Hände an, als er stand und sofort wurden sie ergriffen. Zusammen gingen sie dann rauf und die Tagschicht war schon da. Seine Jungs sahen müde aus und aßen noch zum Teil. Nur ein paar Jungs sahen zu ihnen rüber, die anderen wollten schon schlafen oder waren mit wem anderen heiß beschäftig.

„Hallo meine schönes Jungs, bestimmt habt ihr schon gehört, dass wir Gäste haben und noch einer kommen wird. Also lasst euch nicht stören und macht einfach weiter.“, nachdem Sartesh zu Ende gesprochen hatte, sah er in jeden Augenpaar, wie glücklich sie waren, dass er wieder da war und auch, dass sie alle zu ihm kommen wollten, sich aber zurückhielten. Dann sah er Flo, der sich rührend um Max kümmerte. Zu ihm ging er dann. Gleich in der Ecke, gegenüber der Tür, war Max und Flo und er setzte sich dann mit den zwei Jungs zu Max hin.

Julian und Daniel setzten sich vor ihm hin und gleich, zog er beiden das Hemd aus. Mit gemischten Gefühlen ließen es die beiden Jungs zu. „Flo, kannst du für die zwei Jungs eine Decke zum Abtrocknen holen.“

Noch immer zitterten die zwei kleinen Füchse und da entschied er sich, sie vor den Kamin zu setzten. Er hob beide mit einem Arm am Bauch auf und trug sie zum Kamin. Wieder sah er bei beiden den gleichen Blick und er entschied sich dann, als Flo ihn die Decken gab, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Nachdem die zwei sich abgetrocknet haben und nachdenklich dabei wirkten, wollten sie die Decke auf die Seite legen, doch gleich legte er die Decken über sie und schaute, dass ihnen wieder warm wird.

„Also, wie fandet ihr Kai?“

„Er war wirklich groß und… ich hatte Angst. Doch als ich sah, wie du ihn streichelst und… wie er sich auf die Seite legte… ja…“, Sartesh verstand nicht wirklich, was Julian damit sagen wollte, aber er hatte eine Ahnung.

„Und du Daniel?“, Daniel sah wirklich niedlich aus, wie nur noch das Gesicht zu sehen und der Rest des Körpers unter der Decke war. „Kai machte mir Angst… aber dann sah er so niedlich aus, nachdem er sich auf die Seite gelegt hatte.“

„Ja, ich hab ja von ihm erzählt und wie ich Angst hatte. Kai verursacht beim jeden Angst, doch wenn man ein paar Minuten mit Kai verbracht hatte, dann verliert man schnell die Angst. Kai ist auch einzigartig.“, daraufhin sahen ihn die Jungs neugierig an.

Sartesh beugte sich im Schneidersitz runter zu den zwei Jungs. „Ich verrate euch was, Kai steht auch auf Männchen…“, mit einem Augenzwinkern richtete sich dann Sartesh wieder auf und wie erwartet, sahen ihn die zwei Jungs mit großen Augen an.

Ein leises stöhnen hörte man plötzlich im Raum und die Jungs sahen dorthin. Das gab Sartesh die Zeit, Flo zuzuwinken. Ein paar Sekunden musste Sartesh winken, bis ihn Flo bemerkte.

„Flo hast du dich um die Jungs gekümmert?“, floh ging vor ihm in die Hocke und nickte.

„Ich habe auch allen Jungs gesagt, dass sie es etwas ruhiger heute Nacht angehen sollten und auch, dass sie euch in Ruhe lassen sollen, bis du was anderes sagst.“, voller Dankbarkeit, gab er Flo deswegen einen feuchten Kuss auf die Lippen. Schnurrend erhob sich Flo und ging wieder zu Steve zurück, den Otterjungen. Sie spielten Daumendrücken, doch immer wieder sah Flo kurz zu Max und behielt ihn so im Augen. Als er lächelnd wieder zu den Fuchsjungen schaute, wurde er angestarrt.

„Das war Flo, einer der ältesten Jungs hier. Mittlerweile kümmert er sich um alles Jungs und führt sie auch schon im Haus ein. Sprich, er ist am ersten Tag bei ihnen.

„W-Wie i-ist es i-im Haus-s, Sartesh? W-Was macht m-man d-dort? Ich… t-tut mir l-leid, ich bin n-nur w-wirklich neugierig.“, während Julian sprach, klapperte der Kiefer und Sartesh dachte sich schon wieso, kurz überlegte er sich, ob es nicht zu weit ging, aber aus gesundheitlichen Gründen, musste er das sagen und fragen.

„Jungs ich sehe das euch noch kalt ist und das liegt wahrscheinlich an den Hosen, die ihr noch anhabt. Ich weiß… das ihr euch schämen werdet, ich verstehe das vollkommen, aber ihr verkühlt euch noch… ich möchte nur nicht, dass ihr so endet wie Max. Bitte zieht euch die Hosen aus. Nutzt doch die Decke, damit euch keiner sieht. Dann erzähle ich euch etwas über das Haus.“, er mochte nicht den Trick, aber so war die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Jungs auf ihn hörten.

Daniel stand als erste auf und Sartesh half gleich, indem er die Decke wie ein Duschvorhang um Daniel hielt, damit der Junge beide Hände frei hatte. Als die nasse Hose runterfiel, schnappte er sich die und legte sie vor dem Kamin. Ihm fiel dabei auf, wie Julian auf den Boden starrte und sich wieder auf die Lippen biss.

„Julian?“, Julian wurde aus den Gedanken gerissen und nur zögerlich, stand der Junge auf. Auch bei Julian half er, wie bei Daniel und wie Daniel es gemacht hatte, legte sich Julian die Decke um die Hüfte, als er saß.

„So, es gibt drei große Gruppen. Es gibt die Tag und die Nachtschicht. Einmal im Monat wird gewechselt. Die dritte gruppe ist nur im Haus eingeteilt, die bleiben für gewöhnlich bei den Gästen, solange bis die Gäste sie nicht mehr möchten. Dann gibt es vier Bereiche. Die Bar, wo wenig erlaubt ist, die Pools, wo schon mehr erlaubt ist und wo alles erlaubt ist, sind die großen Himmelbette und der erste Stock. Der vierte Bereich, sind die Höhlen.“

„Was sind die Höhlen?“, fragte gleich Daniel und Sartesh überlegte sich, ob er überhaupt darüber erzählen sollte. Nach einigen hin und her und ein paar Sekunden, entschied er sich doch davon zu erzählen, aber nicht die ganze harte Wahrheit.

„Also… In den Höhlen, werden die Jungs… bekommen die Jungs einen Orgasmus nach dem anderen. Die Gäste spielen solange sie wollen mit den Penis der Jungs, bis die Gäste keine Lust mehr haben. Dort… werden die Jungs auch wunderschön lustvoll, gemütlich, oder stürmisch im… Po mit dem Penis der Gäste verwöhnt. Wie gesagt, wir sind ein Bordell, wo sich die Gäste und auch die Jungs, austoben können.“, ihm wunderte es nicht, das die zwei Jungs ganz große Augen hatten, als er zu Ende erzählt hatte.

Als nach ein paar Sekunden der Schock vorbei war, dachten beide nach und beide, bissen sich jetzt auf die Lippen. Da wollte Sartesh wissen, was sie beide dachten.

„Sagt mal, was geht euch gerade durch den Kopf?“

„Ich… stellte mir gerade vor, wie…“, Daniel, legte beide Hände aufs Gesicht und schwieg dann. Sartesh hatte sowas schon so oft gesehen und fröhlich, legte er sich dann auf die Seite und stützte sich dann mit einem Arm den Kopf ab, um dann zu Julian zu schauen.

„Julian, ich glaube dein Bruder hat sich vorgestellt, wie er in den Höhlen ist. Was dachtest du?“, lange musste er warten, bis Julian leise Antwortete.

„W-Wenn… du… mich… haltest…“, Julian biss sich fest auf die Lippen und drückte in seinen Schneidersitz beide Händen die zu Fäusten.

„Na bitte, der aktive…“

Er winkte ihn zu sich und langsam rutschte dann Julian zu ihm. Nachdem sich dann Julian auch mit dem Rücken zu ihm umdrehte und sich hinlegte, umschlang er Julian mit dem linken Arm um den Bauch und zog ihn zu sich. Dann sah Julian zu ihm hoch und drehte sich auf dem Rücken, um sich dann doch komplett zu ihm zu drehen.

Da ging die Tür auf.

Sartesh erkannte sofort an den Fuchsfüßen, das es Benjamin war, der reinkam. Im dicken Wollumhang gehüllt, sah sich der Familienvater zuerst um, bevor er dann die Kapuze nach hinten zog. Die anderen Jungs schauten nur kurz, dann kehrten sie wieder zu dem zurück, was sie vorher taten. Benjamin staunte nicht schlecht, als zehn Jungs auf Pärchen aufgeteilt sich fickten und das lustvoll und leise stöhnend. Einige wurden einen geblasen und andere Kuschelten miteinander, oder küssten sich beim kuscheln. Natürlich nahmen das auch die Jungs wahr, aber sie versuchten das zu ignorieren. Daniel scheiterte ordentlich daran. Schnell ging sein Atem und beide Hände waren unter der Decke. Und Julian konnte nicht aufhören in Sartesh Augen zu starren und so, das zu ignorieren, was hinter ihm geschah.

Benjamin kam zu ihnen und setzte sich neben Daniel hin.

„Ich muss wohl nicht fragen, wie es gelaufen ist, oder Benjamin“, der Familienvater lächelte verschwitzt und nickte leicht. „Ok, Julian hat sich gerade zu mir hingelegt, weil ihm kalt war. Kümmere dich doch um Daniel, ich denke, dass ihm auch sehr kalt ist.“, Benjamin atmete einmal ein und aus, um dann einmal schwer zu schlucken. Beide verstanden, was der anderen nun dachte und damit sagen wollte.

Als Benjamin den Wollumhang ablegte, schaute Daniel zum nackten Familienvater hoch. Zittrig setzte sich Benjamin dann in Schneidersitz hin und Sartesh sah in den Augen, wie der Verstand von Benjamin arbeitete.

Gefühlvoll fing Sartesh den Rücken von Julian mit den Fingerkuppen zu streicheln an und er musste sehr breit grinsen, als dann Benjamin seinen Sohn hochhob und ihn im seinen Schneidersitz absetzte. Gleich fing Benjamin an, seinen Sohn an der Burst zu streicheln und mit ihm im Flüsterton zu sprechen an. Sekundenspäter, sah er die zwei sich küssen und wieder miteinander flüstern. Beide atmeten schwer, während sie sich auf die Seite legten. Benjamins Hände verschwanden unter der Decke. Wieder küssten sie sich und die Decke von Daniel wurde um die Hüfte von Benjamin gelegt.

Die Körper drückten sich aneinander und dann auch die Münder.

„Viel Spaß noch…“

Sartesh wolle es nicht so schnell angehen, er hatte genug Zeit. Kurz überlegt er sich, was er als nächste machen wollte, aber, als er dann die Hand von Julian spürte, die sachte über seine Brust strich, wurde er bei denken unterbrochen.

„Also Julian, erzähl.“, Julian kam noch näher, bis sich Julians Brust fest gegen seinen drückte. „Ich… weiß nicht… Ich denke, dass ich jetzt einfach… einen Orgasmus haben möchte.“, daraufhin vergrub sich das Gesicht von Julian in seine Brust. Inzwischen hatte Daniel die Augen geschlossen und wand sich etwas, während der Familienvater seinen Sohn ihm Schritt und unter der Decke, verwöhnte.

„Nur einen?“, fragte er neckisch nach und gleich hörte er „Viele… Sartesh…“.

„Das hört sich schon besser an, aber ich möchte jetzt, dass du mich anschaust.“, Julian zitterte wirklich schwer am ganzen Körper vor Aufregung und er wollte zuerst, dass sich Julian bei ihm wohlfühlt und sich entspannt.

Nachdem Julian zu ihm hochsah, gab er ihm einen sanften und liebevollen Kuss auf die Lippen und dabei, hörte er am Rücken zu streicheln auf und stattdessen drückte er ihn fest an sich.

Daniel bäumte sich mit aufgerissen Mund auf und ließ ein lautes und helles stöhnen raus. Gleich darauf kroch Benjamin an seinen Sohn hoch und fing mit ihm zu schmusen an.

Wieder gab er Julian einen Kuss auf die Lippen und rutschte dann etwas runter, so, dass beide Köpfe auf einer Höhe waren. Sachte legte er Julian `s Kopf auf den unteren Arm, damit der seinen Arm als Kissen nutzen konnte und dabei, legte Sartesh auch seinen Kopf runter.

„Hat dir das gefallen?“

„Ja sehr… Sartesh“, er sah es ihm an den Augen an, dass es ihm wirklich gefallen hat. Die Hand, die bis jetzt am Julian ´s Rücken war und nichts tat, strich nun sanft runter. Als die Hand langsam unter die Decke verschwand, gab er Julian noch einen Kuss und ließ die Lippen dann dort liegen. Einige Sekunden später, bewegte sich dann auch Julians Mund und sachte berührte ihn die warme Zunge von Julian an den Lippen. Leicht berührten sich dann die Zungen und sanft streichelte er nun die Hüfte bis runter zur Po Backe. Julian wurde von Minuten zu Minute immer mutiger und legte nun auch seine Hand auf Sartesh rücken und strich sanft runter. Mit einer lässigen Bewegung, zog dann Sartesh die Decke davon und drückte sich mit dem ganzen Körper an den jungen Fuchs. Heiß und hart, drückte der Penis von Julian gegen seinen Bauch und auch Sartesh, war überaus erregt. Nicht nur, weil Julian so süß war, sondern auch, weil ihm Julians Duft vom Schritt in die Nase stieg. Dieser Duft, der ihm nur zu bekannt war, hatte eine ganz besondere Note in sich und genau diese Note, fing er sofort an zu lieben.

Auch bei Daniel und Benjamin ging es weiter. Der Sohn spielte mit den Penis des Vaters und beide genossen es wirklich. Auf den rückenliegend, rekelte sich Benjamin, während der Sohn den Penis seines Vater´s leckte, im Mund hatte und das Gesicht daran rieb. Sie ließen sich fallen und genossen einfach die Zeit miteinander, die ihnen gegeben wurde.

Julian schaute ihn von einer Sekunde auf die andere plötzlich traurig an und auch die Hand ruhte still.

„Sartesh…“, er merkte in Julians Augen, die gleich wie die des Vaters waren, dass der Junge was auf dem Herz hatte und das es sehr viel Überwindung kostete es auszusprechen.

„… ich habe gelogen, als…“, nachdem er das hörte, umarmte er nun Julian und setzte sich mit ihm auf. Breit lächelte er dann runter zu Julian um zu vermitteln, dass alles in Ordnung ist. Mit dem Lächeln, drehte er sich mit Julian zum Kamin um, bis die Hitze des Kamins direkt auf sie strahlte und sie so in Ruhe miteinander reden konnte.

„Julian, wenn du was sagen willst, dann sag es, ich höre dir zu, egal was du sagen möchtest. Deswegen habe ich mich zum Kamin gedreht, weil das für uns so viel angenehmer ist und, weil so sind wir unter uns und keiner kann uns flüstern hören, wenn das Feuer prasselt.“

Julian war so heiß und erregt, dass der junge Körper Wellen vor Erregung hatte. Es fing an den Pfoten an und endete am Kopf und dann wieder zurück. Auch der Penis, der ebenfalls wie beim Vater, menschenähnlich war, reckte nach oben und lag an seinen Bauch an. Die dicke, dunkelviolette und von Blut aufgepumpte Eichel, glänzte leicht beim Flackern des Feuers. Der dunkelrote Schaft war mehr als Handlang und für einen Fuchs, hatte Julian einen wirklich langen Penis. Auch die zwei Fuchshoden, die, wie zwei Bälle unter den Penis aussahen und hingen, während die Beine gemütlich auf seinen Schenkel lagen, sahen wegen der Erregung geschwollen aus. Sartesh fand das Gesamtbild, wie das Dunkelviolette und Dunkelrote, beim weisen Bauch hervortraten, richtig heiß.

Um den Jungen in seinen Schoß zu beruhigen, streichelte er ihn mit der linken Hand die Brust und den Bauch und mit dem rechten Arm, hielt er ihn fest, damit sich Julian nach hinten lehnen konnte.

Einige Minuten machte er das und konzentrierte sich vollends auf den jungen Fuchs.

„Weißt du Julian, auch das ist Intimität. Einfach beieinander sitzen oder liegen. Es geht nicht immer ums küssen, oder den Orgasmus. Es geht auch ums fallen lassen. Natürlich dauert es eine Zeit bis das funktioniert und man muss den gegenüber gut kennen, aber, wenn man soweit ist, dann ist das eines der schönsten Dinge.“, daraufhin beugte er sich runter und gab ihn einen sanften und liebevollen Kuss auf die Stirn. Nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte, sah ihn Julian mit einen Blick an, der voller Dank war.

„Sartesh, ich habe gelogen, als… du gefragt hast, was das für ein Haus war…“, Julian drehte sich etwas und drückte die linke Wange seine Brust. Daraufhin wurde es feucht an seinen Bauch und Sartesh bemerkte sofort, das es Tränen waren.

„Ich habe gestern… zwei von deinen Jungs gesehen… die in einen Abteil gingen. Ich war… neugierig und bin zum Abteil gegangen und… sie haben gesprochen. Sie haben über dich und… über die *Eingewöhnungszeit* gesprochen. Sie sprachen, dass sie DICH wieder in sich haben wollten. Ich… verstand nicht wirklich, was sie meinten, aber sie hörten sich so Glücklich an… sie sprachen nur noch über dich und diesen Tom. Sie sprachen auch über jede einzelne *Phase* in der Zeit und…“, Julian drückte sich in der Zeit, während er sprach immer fester gegen Sartesh und fing nun schwer und unregelmäßig zu atmen an.

„Dann hörte ich sie stöhnen… ich schaute um die Ecke und… sah wie der eine Junge, den anderen Jungen, den Penis in den Hintern steckte… sie sahen so… glücklich dabei aus. Ich… war so aufgeregt, als ich das sah. Da wollte ich das auch. So unbedingt. So sehr…“

Nun fing Julian wirklich zu weinen an.

„Meine Eier… haben so wehgetan, als… ich ihnen zugeschaut habe… und in den Moment… verstand ich… was das für ein Haus ist… Es ist ein Haus… für Jungs wie mich… die auf Männchen stehen… die auf Schwänze stehen… am liebsten würde ich… jeden Schwanz… von jeden Jungen… im Mund haben… wollen… diese Haus… macht Jungs glücklich.“

Julian Hände legten sich auf Sartesh Brust und wahrscheinlich vor Verzweiflung, gruben sie sich in seine Haut.

„Als ich dich sah… und deinen… Namen hörte… wollte ich sofort… fragen… ob… ihr… mich… nimmt. Ich schäme mich… so sehr… das ich… meinen Bruder gefragt habe… aber, da wollte ich einen anderen… Penis in der Hand…halten. Da habe ich auch… zum ersten Mal… einen anderen… gesehen… ich… war so… aufgeregt.“

Julian sah mit tränennassem Gesicht zu ihm hoch.

„Nachdem ich hörte, das… mein Vater auf Männchen steht… wollte ich das auch sofort sagen… aber ich traute mich einfach nicht… ich traute mich nicht zu sagen… das ich meinen Vater liebe… das ich meinen Bruder liebe… das ich… dich liebe…“

Wieder grub sich das Gesicht des Fuchsjungen in Sartesh Bauch und die Hände ballten sich zu Fäusten.

„Sartesh… ich habe schon… in der Fragerunde… nachgedacht… ich habe den ganzen Tag… nachgedacht… Ich möchte nicht zurück… zu Papa und Mama… Ich möchte zu euch… zu dir… bitte! BITTE… Sartesh… nimmt mich auf… ich… möchte dein Junge sein… ich möchte… einer deiner Söhne sein... Ich mache alles… was du sagst…“

Julian schlug mit beiden Fäusten auf Sartesh Brust, um das nächste zu verdeutlichen, was der Fuchsjunge sagen wollte.

„Bitte sag ja… bitte… bitte… schick mich nicht zurück… ich will nicht… ich kann nicht… wieder zurück. Ich möchte bei euch bleiben… und wenn… du mich zurückschickt… dann laufe ich davon… um zu dir zukommen. Ich will kein Praktikum machen… ich jetzt… sofort… zu euch kommen… ich möchte DEIN JUNGE SEIN!“

Sartesh Herz schmolz dahin, als er das Geständnis hörte.

„Bist du dir sicher Julian? Ich meine, dass es nur ein spontaner Impuls sein könnte, weil wir nun Intim sind. Bitte denk darüber wirklich nach.

„Ich… habe schon darüber nachgedacht… den ganzen Tag. Ich möchte… deinen Schwanz in meinen Händen halten… es im Mund haben… und… bei dir sein… bei den anderen Jungs sein… und auch… so viel mehr…“

Zu mehr kam Julian nicht, weil der Junge vor Verzweiflung still und heftig weinte. Sartesh überlegte nur wenige Sekunden, bis er dann Handelte.

Fest Julian an sich drückend, hob er *seinen* Jungen auf und hielt ihn wie ein Kleinkind in den Armen. Ein Arm unterm Po, den anderen am Rücke, baumelten die Beine links und rechts an ihm vorbei, als er zu Benjamin ging.

Benjamin lag hinter Daniel, den Arm um die Brust des Sohnes geschlungen, der müde die Augen geschlossen hatte und die Streicheleinheit an der Brust genoss. Selbstbewusst, wie früher, als Tom noch da war, blieb er vor Benjamin und Daniel stehen und sagte einfach: „Benjamin, wir müssen sofort reden, kommt mit.“

Abrupt drehte sich Sartesh um und ging zur Tür. Nebenbei sah er kurz zu Flo und der Pumajunge verstand sofort, als der seinen Blick sah.

„Ich pass auf Max und die Jungs auf, Geh nur.“, daraufhin schenkte er ihm ein dankendes Lächeln und ging aus der Tür.

Es war Dunkel hier oben, aber der Hof unten war gut beleuchtet, damit die Gäste genug sehen konnten. Es war sogar was los. Das Haupttor stand die ganze Zeit offen und immer kam, oder ging ein Gast. Zwei Jungs hatten die Nachtschicht im Hof und hatten alle Hände voll zu tun.

Es regnete stark.

Eine gruppe von Reisegäste kam lachend an und man hörte die Vorfreude in ihren Stimmen, als Benjamin mit Daniel in den Händen und im Wollumhang gehüllt, schnell zu ihm kam.

„Was ist los Sartesh, wieso die Eile? Ist was passiert?“, Benjamin klang ganz aufgeregt und er verstand ihm voll, aber das was jetzt kommt, hatte keine Zeit.

„Ja, wir müssen reden und das am besten auch mit Julia. Sofort.“

„Worum geht's? Was ist los?“, Sartesh hörte, wie Benjamin langsam Angst bekam.

„Das erfährst du schon noch, bitte geh du voran, ich möchte nämlich Julia nicht überfallen. Ich komme gleich nach.“

„Aber…“

„Bitte Benjamin, es geht um Julian und es wichtig. Ich möchte es vor euch allen aussprechen und besprechen.“

Schwer schluckte Benjamin und das, hörte Sartesh sogar beim prasseln des Regens. Dann bewegte sich der Familienvater und schritt voran. Schnell verschwand Benjamin im Personaleingang und erst dann, wandte er sich wieder Julian zu.

„Julian, ich werde mit deinen Eltern über das sprechen, was du mir jetzt gebeichtet hast. Julian, mein lieber Junge… du musst das auch deinen Eltern sagen, wenn sich dich fragen, ob du das wirklich auch willst, falls… sie dich fragen. Wenn sie dich das Fragen sollten, dann sag es aus deinen Herzen. Du musst sie überzeugen müssen und nur so, kannst du das. Denn nur so, lassen sie dich vielleicht los. Weil, wenn sie dich loslassen, lassen sie einen Sohn und einen Bruder los. Verstehst du das mein Junge?“

Julian weinte fürchterlich und fest klammerten sich die Arme des Fuchsjungen um ihn, als er das nicken spürte. Sartesh schloss die Augen und atmete einmal tief durch, dann ging er los.

Jeden Schritt den er machte, war für Julian. Er ignorierte die Küche, wo es laut und stressig klang. Ruhig war es dann bei der Treppe, die hochführte. Und am Gang, sah er schon Benjamin an der Tür warten, der eine gelbe Tagesdecke in der Hand hielt und ihn so empfing. Bevor sie in die Wohnung gingen, umschlang der nackte Vater, voller Sorge, ihn und seinen Sohn mit der Decke.

Es sah sehr gemütlich in der Wohnung aus. Ein Kamin brannte links an der Wand. Ein schöner Teppich mit Blumenmuster lag auf den ganzen Holzboden. Ein teurer Glastisch stand in der Mitte des Raumes. Links und rechts neben den Tisch stand eine grau gepolsterte Couch. An den weißen Wänden hingen Gemälde, die Landschaften zeigten und vereinzelte Vasen in verschiedenen Farben standen an den Wänden, wo frische Blumen drinnen waren und das vervollkommnete das Gesamtbild eines gemütlichen Wohnzimmers.

Sofort kam Julia angerannt, als sie eintraten. „Julian alles in Ordnung mit dir?“, war das erste, was die Mutter voller Sorge fragte. Doch Julian antwortete nur mit lautereren verzweifelten weinen. Julia führte sie voller Sorge zur linken Couch und mit lauten schluchzen von Julian, saßen sie sich dann hin. Lange sagte keiner was. Sartesh überlegte sich schon, wie er das Thema ansprechen soll, während sich Benjamin voller Sorge sich schnell eine Hose anzog. Julia saß neben ihnen und streichelte den Kopf ihres Sohnes und versuchte ihn somit zu beruhigen. Doch, als Julian noch lauter zu weinen anfing, platze Julia fast der Kragen.

„Sartesh! Was ist nur passiert! WAS IN ALLER WELT HAST DU MEINEN JUNGEN ANGETAN!“, nun weinte sie auch, als sie schrie.

„Julia…“, fing Sartesh an und ignorierte das Geschrei.

„… ich hab dir doch gesagt, wie schnell sich alles wandelt und bitte, beruhig dich jetzt. Ich… brauche dich jetzt als verständnisvolle Mutter von Julian. Die ruhig zuhört und auch ruhig nachdenken kann.“, Sartesh sah sie warm an, weil er ihre Sorgen und ihren Schmerz verstand. Er wartete solang ab, bis der böse Blick verschwand. Er wartete jetzt so lange, bis sie aufgehört hat zu weinen. Er wartete so lange, bis es wieder ruhig und still im Zimmer wurde.

Als es dann wieder ruhig und still im Zimmer wurde, wandte er sich an Julian.

„Julian, hör bitte zu weinen auf. Ich weiß, dass du Angst hast, dass es vermutlich nicht klappen wird, aber du musst jetzt stark sein. Sei stark für dich, für deine Eltern… und zeig MIR, wie stark du sein kannst.“, Sekunden darauf, hörte Julian langsam zu weinen auf und saß dann nur noch zittrig vor Aufregung, auf seinen Beinen.

„Ok, ich denke, so wir können anfangen. Also Julia, ich habe Julian nichts angetan. Wir lagen beieinander und genossen den Kamin. Dann nach ein paar Minuten, streichelten wir uns am bisschen, aber mehr nicht. Ich bin auf deinen Sohn eingegangen und hab ihn zu nichts gedrängt. Falls dein Sohn was wollte, ob den ersten Kuss von einen Männchen, oder was auch immer, dann hätte ich ihn den Vortritt gelassen. Wie gesagt, einfach schauen.“, Julia sah ihn ruhig an, aber er sah auch, wie es hinter den Augen arbeitete.

„So, dann hat mir Julian was gesagt, wo ich sofort handeln musste und auch wollte. Was er zu mir sagte, spiegelte das wieder, was er wollte. Er wollte es so unbedingt und sofort, dass er zu weinen anfing. Es wird hart für dich sein, das zu hören, aber bitte, denk dabei an Julian. Ich mache das nur für Julian, nur für deinen Sohn, den du großgezogen, ernährt und bis jetzt geliebt hast. Und, auch immer lieben wirst, das weiß ich.“

Hinter den Augen von Julia hat es zu arbeiten aufgehört. Nun sah sie Sartesh voller wärme an, als sie verstand, mit welcher Intention er herkam.

„Benjamin, du weißt wie es ist, etwas unbedingt zu wollen, deswegen wirst du Julian vielleicht besser verstehen können. Julia, ich weiß das du Julian liebst, deswegen hört mir jetzt genau zu.“, bevor Sartesh weitersprach, setzte er sich gemütlich nach hinten anlehnend hin und achtete dabei, dass auch Julian gemütlich auf seinen Schoß saß.

„Also, was mir Julian erzählte, hat mein Herz zum Schmelzen gebracht, deswegen wollte und musste ich sofort zu euch kommen. Denn es hatte nicht bis morgen Zeit. Ok, Julian hatte mir gebeichtet, dass er zwei meiner Jungs beobachtet hatte, wie sie Sex hatten. Und in der Zeit, wo sie das hatten und auch miteinander sprachen, dachte Julian nach. Julian hatte nicht verstanden, damals, als er seinen Bruder *befummelt* hatte, was in ihm vor sich ging. Er hatte Bedürfnisse, die er stillen wollte, deswegen ist das mit seinen Bruder passiert und… das gleiche hatte der Bruder auch. Beide stehen auf Männchen und… du hast keine Schuld daran Julia. So sind eben deine Jungs. Sie wollten nur was ausprobieren, ihren Körper kennenlernen.“

Sartesh gab Julian einen aufmunterten Kuss auf den Kopf.

„Und er hat mir noch was erzählt. Seit er meine zwei Jungs dabei beobachtet hatte, wie sie Sex miteinander hatten, konnte Julian nicht mehr aufhören darüber nachzudenken. Bei der Fragerunde kam ihm einen Erkenntnis auf und seitdem, kam in ihm ein Bedürfnis und ein Gedanke auf, das sich schnell ausbreitete. Immer mehr dachte Julian über das nach, was er fühlte, was er wollte und… jetzt sofort, haben wollte.

Sartesh sah jetzt eindringlich zu Benjamin und Julia, die neben ihn saßen und still zuhörten.

„Julia, Benjamin, euer Sohn möchte noch heute… zu einen meinen Jungs werden. Er möchte kein Praktikum mehr machen, weil er sofort zu mir und zum Haus Rosé möchte. Er würde sogar so weit gehen, dass er von euch davonlaufen würde, damit er nur zu mir kann.“

Sartesh sah, das es für sie zwei eine Explosion war. Deswegen sagte er nichts mehr, sondern gab den zwei Elternteilen Zeit zum Nachdenken.

In den Gesichtern von Julia und Benjamin, sah er so viele Emotionen, dass es zu viel wäre, um sie aufzuzählen. Wie erwartete, sah er in Benjamins Gesicht schnell das Verständnis. Langsam legte Benjamin eine Hand auf Julia´s Schulter und daraufhin, erwachte sie. Hin und her schauend, wischen Benjamin und Sartesh, konnte sie nicht fassen, was sie in den Gesichtern sah. Dann tat Benjamin das einzig richtige. Vorsichtig nahm er Julia´s Kopf in beide Hände und fing sanft die buschigen Wangen mit den Daumen zu streicheln an. Sie sahen sich lange in die Augen, dabei fing dann Julia wieder langsam zum Weinen an, um dann laut schluchzend, sich in die Arme von Benjamin zu werfen.

Lange Zeit hörten sie nur das weinen und das schluchzen von Julia. Irgendwann hörte langsam das weinen und schluchzen auf. Julia richtete sich langsam auf. Wieder sah sich das Ehepaar in die Augen und dann sah er bei Benjamin, das nicken.

„Julian… willst du das… wirklich? Willst… du… zu Sartesh und hier im Haus als…“, Julia konnte den Satz nicht zu Ende aussprechen. Denn es war zu hart für sie es auszusprechen und als sie Julians Antwort hörte, erstarrte sie.

„Ja Mama. Ich… m-möchte zu Sartesh. Ich… es tut mir Leid… Nur… Ich weiß es. Ich möchte es und… ja…“, Julian sprach sehr leise und mit zittriger Stimme. Vor Aufregung zitternd, ließ Julian die Couch leicht erbeben und als dann einige Minuten nichts mehr gesagt wurde und sich keiner mehr rührte, legte sich eine Grabesstille auf sie.

Julia drehte sich dann sehr langsam zu Sartesh um, und steckte eine Hand in die Rocktasche. Sie hielt ihn dann die Faust vor und sagte: „Nimm… das Sartesh, du wirst verstehen was zu tun ist, wenn du es siehst.“

Daraufhin öffnete Julia die Faust und Sartesh fing laut zu weinen an, als er das sah und die rührende Geste verstand.

Unendlich langsam nahm Sartesh den Gegenstand in die Hand und sagte: „Ich… will… Julian… von… euch… abkaufen.“

Daraufhin legte er die Kupfermünze zurück in die Hand und schloss sie sanft.

Qadir

Qadir erwachte weil er Schritte im Gang hörte und gleich darauf ein leises Klopfen. Als er die Augen aufmachte, hatte er wohl im Schlaf Rinel umarmt. Innerlich hüpfte er vor Freude, als er Keyn sah, der Rinel festumschlungen hatte und auch umgekehrt.

„Hab ihr endlich zueinander gefunden… mein zwei lieben Jungs…“, zu Tränen gerührt, prägte er sich das Bild von Rinel und Keyn, wie sie so dalagen und tief schliefen, genau ein. Überaus vorsichtig löste er sich von Rinel und kroch langsam aus dem Bett. Es war stockfinster im Zimmer, doch er konnte genug wegen seinen Augen sehen. Denn er bekam genug Licht vom Hof rauf. Geräuschlos ging er zur Tür und machte sie auf. Eine Wache stand vor ihm, gehüllt in schwarzer Kleidung, verbeugte sie sich und fing dann zu sprechen an.

„Mein Herr, Sartesh braucht sie in den Gemächern des Arztes. Es geht um den Kauf eines Jungen. Es wurde auch gebeten, dass sie mein Herr, Papier und Feder mitnehmen, um den Kauf schriftlich festzuhalten.“

Qadir wusste nicht was er zuerst denken sollte. Also beruhigte er sich schnell wieder und konzentrierte sich auf den Moment.

„Wer ist der Junge und wie heißt er?“

„Mein Herr, es ist ein Fuchsjunge, der Sohn des Arztes und der Name lautet Julian.“, nun war Qadir fassungslos.

„S-Sag i-ihnen ich komme g-gleich.“, ohne auf die Wache weiter einzugehen, drehte er sich um und ging zum Schreibtisch zurück. Leise ließ er sich in den stark gepolsterten Stuhl fallen und hob die Tischlaterne auf. Unter der Laterne war ein Schlüssel, den er gleich nahm und damit eine Schublade aufschloss. Langsam zog er die Schublade auf und nahm ein Stück Papier heraus. Er starrte lange auf das Papier und da, wurde ihm die Macht von Frau Rosé so richtig bewusst. Unter dem durchgestrichenen Namen von Benjamin, sah er die Namen Julian und Daniel. Und das, war erst der Anfang der Liste.

„Wie konntest du das nur wissen, Minerva.“, noch immer fassungslos, legte er das Stück Papier zurück und schloss die Schublade wieder. Nachdem er auch den Schlüssel wieder versteckte, nahm er sich aus einer anderen Schublade ein Kaufvertrag für Sklaven heraus. Denn Frau Rosé sagte, kurz bevor sie verschwand, dass dies eine Liste von Jungs war, die er kaufen sollte. Deswegen hatte er das schon alles vorbereitet. Mit Tinte und Feder bewaffnet und natürlich den Kaufvertrag, ging er geräuschlos zur Tür und zum ersten Mal, musste er als Herr des Hauses offiziell einen Sklaven kaufen.

Er hasste sich dafür.

Dann schoss es ihm, dass er nackt war, also ging er schnell zum Bett und zog sich nur eine Hose an. Erst dann, ging er los. Im ungefähren wusste er, wo die Wohnung des Arztes war, doch dann hatte er sich im großen Haus verlaufen. Es war für ihn alles neu, denn die Bauarbeiten gingen im Haus weiter und der Zubau, ließ seine Orientierung verrücktspielen.

„Wache?!“, er musste sich erst noch dran gewöhnen, dass jetzt immer zwei Wachen bei ihm waren, wann immer er das Zimmer verließ. Aus dem nichts, knieten zwei Wachen vor ihm und warteten mit den Gesichtern nach unten, auf ihre Befehle.

„Bringt mich zur Wohnung des Arztes… bitte und verratet mir eure Namen.“

Die Wachen sahen sich kurz an, um dann lächelnd zu ihm zu Blicken.

„Mein Herr unsere… es… ist lange Herr, seit jemand nach unseren Namen fragte. Mein Herr, mein Name lautete Kajal van Kajut.“, Qadir war erstaunt, diese Wache stammte aus seinen Land. Zwar weit von der Hauptstadt und den Hauptprovinzen entfernt, weil „van Kajut“ die Provinzsprache der Randgebiete war und im ungefähren, der Sohn von Kajut lautete, doch er war wirklich überrascht und auch erfreut, dass sie von seiner Heimat stammte.

Nun sah er zur zweiten und da, verschlug es ihm die Sprache, als er eine weibliche Stimme hörte.

„Mein Name, Herr, lautet Kajan van Kajut.“, jetzt konnte Qadir ein „Wow“ nicht zurückhalten. Sie waren Geschwister.

„Nun denn Kajal und Kajan, bitte führt mich zu den Gemächern des Arztes. Und… ich würde gerne eure Geschichte hören, bei einem guten Rotwein, denn ich denke, dass es wirklich eine Interessante Gesichte wäre.“

Als sich die zwei Geschwister wieder ansahen, deckten sie dann auch ihre Gesichter auf. Da erkannte er, dass es schwarze Puma Geschwister waren und in der nächsten Sekunde, bekam er fast eine Panikattacke. Er erkannte und sah das Zeichen der verstoßenen Kaste. Die Kaste der Mörder, der Verbrecher, der Meuchler an den Wangen. Doch die Panik wurde schnell von purer Neugier ersetzt, denn nun wollte er unbedingt wissen, wie die zwei hierher kamen und wie Frau Rosé es geschafft hatte, die effizienteste Kaste seines Reiches, das es jemals gab, zu überzeugen, Ihr, zwei Meuchler zu überlassen. Daraufhin stellte er sich dann die Frage: „Sind es mehr, als nur die zwei?“

Nachdem die Geschwister aufstanden und ihn führten, dachte Qadir nach, wieso Frau Rosé die Geschwister brauchte und vielleicht auch die anderen. Er fand es so interessant, dass er in der Zeit, wo sie gingen, nicht aufhören konnte darüber nachzudenken. Schneller als ihm lieb war, blieben sie stehen und die Geschwister gingen einen Schritt zur Seite und vor ihm, war die Tür.

Er machte die Tür auf und die Geschwister folgten ihm wie eine Einheit, um dann hinter der Tür, so da zustehen, wie vor der Tür. Qadir war richtig beeindruckt und erstaunt, wie Diszipliniert die Geschwister waren, denn er bemerkte, wie kalt und berechnet der Raum inspiziert wurde, um dann Sekunden darauf, nur noch auf schnelle Regungen zu reagieren. Sonst starrten sie nur noch nach vorne.

Qadir sah sich im Raum um.

Sartesh hatte einen Fuchsjungen auf dem Schoß sitzen, beide waren eingehüllt in eine gelbe Decke. Rechts neben Sartesh saß Benjamin, der Arzt und am Kamin stehend und starrend, schaute wohl die Ehefrau von Benjamin, zu Tränen gerührt, in die Flammen.

„Guten Tag, ich heiße Qadir und ich bin laut den Vertrag und den Paragraph 22 des Hauses, der Stellvertretender Geschäftsführer von Haus Rosé. Ich habe alle Rechte und Pflichten inne, die mir die Befugnis geben, einen Kaufvertrag aufzusetzen.“

Von Sartesh bekam er ein dankendes und strahlendes Lächeln, doch das Ehepaar, rührte sich nicht. Anscheinend waren beide in Gedanken versunken. Dann rührte sich das Bündel auf Sartesh Schoß und er sah ein verweintes Gesicht, das glücklich schien.

„Hallo Julian. Wie ich sehe, geht's dir gut.“, daraufhin ging Qadir zu der Couch hin, wo keiner saß.

Die Tür rechts von ihm ging auf und wieder, war Qadir beeindruckt. In einer schnellen und fließenden Bewegung, bewegten sich beide Geschwister absolut gleichzeitig. Ihre Hände steckten in den Gewändern und er sah was aufblitzen. Aber zur gleichen Zeit, hielten dann die Geschwister inne und entspannten sich dann, als sie einen Fuchsjungen erkannten. Wieder absolut gleichzeitig, entspannten sie sich völlig und standen dann wie Statuen da.

Da bewegte sich die Ehefrau und rannte zu ihren Sohn. Sie schloss ihn in die Arme und sagte: „Daniel, du solltest doch im Zimmer warten…“, Qadir verschlug es abermals die Sprache, als er den Namen hörte. Doch es musste sein, er konnte sich das nicht anders erklären. Dieser Fuchsjunge, musste wohl der andere auf der Liste sein.

„Daniel also…“

Nun war es Qadir der in Gedanken war, während er alles, was er bei sich hatte, auf den Tisch stellte und legte und sich dann auch hinsaß.

„Also, ich wurde gebeten zu kommen, um einen Kauf schriftlich festzuhalten. Es geht vermutlich um Julian… ich trage das in den Vertrag ein. Dazu brauche ich noch das Alter.“, daraufhin, bewegte sich die Ehefrau und mit dem Kind, ging sie dann zu ihm uns setzte sich neben ihn hin. Auch Daniel setzte sich neben seiner Mutter hin und dann wurde es still im Raum.“, Qadir sah in ihren Augen und im Gesicht, das sie Zeit brauchte. Und er gab sie ihr. Dann sah die Mutter ihn an und reichte ihm die Hand.

„Hallo Qadir, ich bin Julia und die Mutter von Julian. Ich… wir… möchten nur das Beste für ihn. Bitte denken sie nicht schlecht über uns… Julian möchte es… so sehr und auch Sartesh… sagte das es Julian möchte…“, ihr kamen die Tränen, doch sie riss sich zusammen und sie wischte sich die Tränen schnell weg.

„Wir möchten, mit Einverständnis von Julian, Ihn an euch verkaufen.“, daraufhin, sah Qadir zu Sartesh und Julian.

„Julian, stimmt das. Möchtest du wirklich ein Sklave werden? Möchtest du wirklich deine Freiheit aufgeben und deine Eltern… zurücklassen? Bist du dir deiner Entscheidung sicher? Bedenke, du gibst deine Freiheit auf und wirst ein Sklave von Haus Rosé werden!“

Julian rührte sich langsam und sah zu Sartesh rauf. Sartesh lächelte leicht.

„Jetzt bist du dran, Julian. Sag ihnen, was du zu mir gesagt hast.“, Julian setzte sich auf und drehte sich langsam in den Raum hinein, dabei rutschte die Decke runter und mit nackter Brust, sah sich Julian im Raum um.

„I-Ich… habe lange darüber nachgedacht… ja, ich möchte es. Es… ist… ja ich möchte. Ich liebe meine Eltern, ich liebe meine Mutter und meinen Papa, aber… ich möchte so gern zu euch kommen. Ich möchte bei euch sein… denn… nur so… kann ich das was ich fühle und auch möchte… machen. Ich habe Dinge gemacht… ich schäme mich sehr… aber dann hat Sartesh… mir geholfen zu verstehen… und mir gezeigt, wie es hier ist und seitdem… möchte ich es unbedingt. Denn… ich sehe wie er seine Jungs anschaut, ich sehe wie er sie behandelt und ich möchte von ihm auch so behandelt werden… meine Eltern bleiben für immer meine Eltern, aber bei Sartesh… kann ich, ich sein… und ich freue mich, so, so, so sehr, wenn Sie, Herr Qadir, zustimmen.“

Qadir starrte Julian an und dachte nach.

„Ähm… Ich stehe auf Männchen, bin lustig? Und…“, Julian sah sich etwas schüchtern im Raum um.

„Und… ja… ich werde… alle Pflichten machen… werde der Hausordnung folgen… und auf das hören, was Sartesh oder Sie Sir, zu mir sagen. Ich mache alles, einfach alles, aber bitte, nehmen Sie mich auf.“

Qadir drehte Regungslos den Kopf zu der Mutter.

„Und sie sind wirklich damit einverstanden? Sie wollen ihren Sohn verkaufen? Bitte bedenken sie, dass sie dann nicht mehr das Mitspracherecht haben, wenn es um die Zukunft ihres Kindes geht. Sie können ihn dann nur besuchen, wenn es ihnen erlaubt wird, oder wenn es Julian erlaubt wird. Offiziell, werden sie ein Kind weniger in der Familie haben. Das ist… doch BABARISCH!“, jetzt konnte sich Qadir nicht mehr zurückhalten. Sklaverei ist das schlimmste auf der Welt und er HASST ES!

Doch dann, sah er die Entschlossenheit in den Augen der Mutter und sie brauchte das nicht mehr auszusprechen, was er in den Augen sah.

„Ja, wir wollen Julian an euch, an Haus Rosé verkaufen. Weil… wir nur das Beste für unseren Sohn wollen. Es stimmt, dass Julian auf Männchen steht, es stimmt, das Sartesh geholfen hatte, aber nur soweit, dass mein Sohn versteht, was in ihm vor sich ging. Und mein Sohn würde sogar von uns davonlaufen, damit er zu Sartesh kommt… Wir können doch nicht unseren Sohn anketten, wie ein Tier, nur damit er hier bleibt. Ich… habe mit Sartesh gesprochen und… er hat mir eines gezeigt… meine Söhne bleiben nicht immer Kleinkinder. Sie werden erwachsen, werden alleine Schritte machen und auf eigenen Pfoten stehen. Und bei Julian… ist es wohl soweit. Obwohl er erst 14 Jahre, 7 Monate und 22 Tage alt ist.“, lächelnd zu ihren Sohn, vergoss sie Tränen.

„Ich kann mich erinnern, wie ich jede Nacht bei ihm war, als er krank war. Ich streichelte ihn die Brust, weil ich ihm zeigen wollte, dass ich für ihn da war. Ich wiegte ihn in den Schlaf, jede Nacht. Ich hielt ihn in den Armen, wann immer er geweint hatte. Ich weinte, als er in den Händen meines Mannes, die ersten Schritte machte. Ich weinte und lachte gleichzeitig, als er das erste Mal Mama sagte. Ich erinnere mich an jeden Moment, wo ich ihn stillte… Er ist und bleibt mein Sohn, den ich, wie Daniel, über alles Liebe. Und… ein Vertrag wird nichts daran ändern. Ich sehe und weiß, dass er in guten Händen ist, in Händen, die ihn genauso lieben, wie ich es tue. In Händen, die mir nicht den Sohn wegnehmen, sondern, in den ich meinen Sohn gebe…“, Sartesh rührte sich und stand mit Julian in den Armen auf. Leise schritt Sartesh zu Julia und setze Julian auf den Schoß der Mutter ab.

„… mein Sohn möchte es…“, weinend umschlang sie ihren Sohn.

„… und… ich tue es nur… weil er es möchte… ich… ich… möchte doch nur… das er glücklich ist… für immer… und bei mir… bei uns… wird er es… nicht.“, nun weinte auch Julian.

„… werde… ihn doch… jeden… Tag… draußen spielen… sehen… können… und dabei sein… wenn er… groß… und stark… wird.“, Mutter und Sohn umarmten sich weinend.

„… ich bin… ja nicht fort… nur… ein paar Meter… entfernt… deswegen… kann ich das.“, mit fester Entschlossenheit, sah sie Qadir in die Augen.

„Ich verkaufe… ihn noch heute. Weil… er und wir… es wollen… nur das Beste…“, zu mehr kam die Mutter nicht, da sie sich die Augen und den Mund zuhielt, um fürchterlich zu schluchzen und zu weinen.

Qadir war von der Ansprache und von den Gefühlen überwältigt. Noch nie hat er so liebende Eltern erlebt, die für das Glück ihres Sohnes, so weit gehen würden. Zu Tränen gerührt, trug Qadir das alter ein und das genauso, wie es die Mutter gesagt hatte.

Dann Unterzeichnete er die Vertrag und schob den Vertrag zu der Mutter hin. Glücklich lächelnd, bot er ihr die Feder an. Es brauchte einige Momente, bis die Mutter erkannte, was nun von ihr verlangt wird.

„Bitte sagen Sie mir nur eines…“, Qadir unterbrach sie.

„Nur Qadir, Julia. Nenn mich in Zukunft einfach Qadir.“

Julia nickte.

„… passiert meinen Sohn auch nichts?“

Als Qadir das hörte, umschlang er Julia und Julian und drückte sie fest. Dann flüsterte er ihr zu: „Niemals, ihm wird es gut gehen. Er wird nie Hungrig schlafen gehen, er kann sich immer ausschlafen und bei Sartesh, ist er in sehr guten und liebenden Händen. Du kannst jeden Jungen frage und keiner wird dir sagen, dass er unglücklich ist. Jeder wird dir sagen, dass sie froh sind, hier zu sein. Keiner der Gäste, wird deinen Sohn wehtun, außer dein Sohn… möchte es. Dann haben wir Wachen, die besten der gesamten Welt, die auf die Jungs aufpassen.“, Qadir löste sich von ihnen und sah zu Kajal und Kajan.

„Sagt der Mutter, wie ihr die Jungs beschützt.“

Die Geschwister gingen wieder Gleichzeitig auf die Knie und senkten ihr Haupt. Gleichzeitig sprachen sie: „Wir bewachen die Kinder des Hauses Rosé mit unseren Leben, unseren Körper und unser können. Kein Kind wir hier was geschehen, solange wir Wache haben. Darauf, gaben wir unseren Schwur.“

„Danke euch beiden.“, als Antwort bekam Qadir ein „HA!“, zurück und die Geschwister standen gleichzeitig auf, um wieder da zustehen, wie zuvor.

„Siehst du, deinen Sohn wird hier kein Leid geschehen. Also, bevor du jetzt noch unterschreibst, willst du noch eine Klausel hinzufügen, oder… passt es dir so?“, Julia sah zu Benjamin, der beim Tisch stand.

„Ja… ich möchte noch was hinzufügen. Ich möchte, dass mein Sohn uns jederzeit besuchen kommen kann. Und… das ich bei Geburtstagen dabei sein kann.“, sofort fügte das Qadir hinzu und unterschrieb die Klausel auch.

„Noch was? Benjamin?“, Benjamin lächelte breit und sagte: „Ja, ihr sollt verpflichtet sein, das mein Sohn glücklich wird, dass er stark wird und auch selbstbewusst das Leben bestreiten kann.“, auch das fügte Qadir sofort ein und lächelte breit, als er auch diese Klausel unterschrieb.

Dann meldete sich Daniel zu Wort.

„Mama, ich möchte das gleiche wie Julian…!“, daraufhin lachten plötzlich Julia und Benjamin gleichzeitig. Nur Sartesh schrie plötzlich auf.

„NEIN! Ich… Daniel du… bist lieb und ich verstehe, dass du deinen Bruder folgen möchtest, aber… es reicht wenn ein Sohn geht und ich würde ab jetzt, keinen unter 14 mehr aufnehmen wollen. Versteh doch… schau dir deine Mutter an. Es bricht ihr das Herz Julian… zu verkaufen… in meine Hände zu geben… es sind heute schon genug Tränen geflossen und ich möchte… nein. PUNKT!“

Alle sahen zu Sartesh und da verstand plötzlich Julia, dass es Daniel ernst gemeint hatte. Geschockt sah sie sich im Raum um und presste eine Hand auf den Mund. Doch schnell beruhigte sie sich und sah zu Daniel, der neben ihr saß.

„Daniel, reden wir nochmal in zwei Monaten darüber.“, Qadir und Sartesh, waren überrascht, als sie das Lächeln von Julia sahen. Und das Lächeln wurde noch breiter, als sie die überraschten Gesichter von Sartesh und Qadir sah.

„Denkt nicht schlecht über mich… Ich sehe nun, das meine Söhne hier gut aufgehoben sind und ich… ich habe auch mit einem Mann gesprochen und… vielleicht hat uns Frau Rosé genau aus diesem Grund hierher geholt. Wenn es Daniel wirklich will, dann soll er. Ich vertraue euch allen. Und, weil Sartesh und Qadir alles machen würden, damit es meinen Söhnen gut gehen wird. Ich hätte gerne gesehen, wie sie Ärzte werden, wie mein Mann, aber… mir ist das Glück meiner Kinder wichtiger, als das, was ich möchte.“, dabei zwinkerte sie zu Sartesh und er, lächelte breit, als er die Anspielung verstand.

Alle sahen Julia zu, wie sie Unterschrieb. Auch Benjamin kam und unterschrieb. Sie lachten alle, als Julian vor Freude schrie und seine Mutter voller Dank, umarmte.

Freudestrahlend sah Qadir zu Kajal und Kajan und sie lächelten leicht, aber er sah bei ihnen auch, wie feucht die Augen waren. Da stand Qadir auf und umarmte die Geschwister fest. „Versprecht mir, dass ihr auf alle Jungs aufpasst, als wären es eure eigene Kinder…“, gleichzeitig Antworteten die Geschwister mit „Ja mein Herr“, und da, wurde ihm so richtig bewusst, wie sicher sie hier im Haus waren. „Kajal, bitte geh runter und hol den Besten Wein den wir haben und Kajan, du holst uns noch Süßes Gebäck. Und ich möchte keine Widerrede hören, hier bin ich sicher, bis ihr zwei wieder kommt.“, glücklich ließ er die Geschwister los und als er das „HA“ wieder hörte, waren die zwei schon verschwunden.

„Das müssen sie mir auch zeigen…“

Daraufhin drehte sich Qadir um und öffnete die Arme. „Lasst und etwas feiern! Lasst und feiern auf das Glück von Julias und Benjamins Sohn. Auf Julian und vielleicht auch auf Daniel!“

Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich und sie wurde noch besser, als Kajan und Kajal zurückkamen. Der Wein floss und das Gebäck schmeckte vorzüglich. Als dann Qadir anfing, von seinen Reisen und von dem zu erzählen, was er alles gesehen und erlebt hatte. Alle hörten gespannt zu. Dann erzählte Benjamin vom Studium und wie er Julia kennenlernte. Qadir fand es schön und lieb, wie sie so junge geheiratete haben und wie glücklich sie bist jetzt sind. Die Stunden flogen nur so dahin und in der Zeit, setzten sich dann auch Kajan und Kajal auf dem Boden. Entspannt hörten die Geschwister zu. Als es schon weit nach Mitternacht war, schlief Daniel neben seiner Mutter ein und daraufhin, merkte jeder das es schon Zeit fürs schlafen gehen war.

Doch schnell kippte die Stimmung, weil es Zeit wurde, Julian auf Wiedersehen zu sagen. Julia stand nur langsam auf und sah die ganze Zeit zu ihren Sohn herab, den sie lange Zeit nicht mehr wiedersehen wird. Als dann Sartesh zu ihr kam, kamen ihr wieder die Tränen.

„Sartesh, bitte pass auf ihn auf… ich vertraue dir… ein Teil meines Herzens an. Bitte… bitte…“, als Sartesh das „Bitte“ hörte und wie sie dabei so traurig klang, nahm er sie in die Arme. Sachte gab er ihr einen liebevollen Kuss auf beide Wangen. „Ich schwöre, dass ich Julian mit meinen Leben beschütze werde. Wie jeden meiner Jungs.“, nachdem er das gesagt hatte, ließ Julia, Julian los und übergab ihren Sohn an Sartesh.

Langsam schritt Sartesh zu Tür und machte sie auf. Julian sah zu seiner Mutter und sagte: „Danke, Mama und… bis später.“, mit einem Lächeln, verschwand dann Sartesh und Julian, als die Tür zuging. Plötzlich lief Benjamin los und riss dir Tür auf und war auch verschwunden. Nun war Qadir mit Julia und den Geschwistern alleine im Raum. Er sah, dass Julia nur schwer die Tränen zurückhalten konnte und er konnte ihr nur helfen, indem er ihr die Hand hielt.

„Julia, zwar bist du laut Papier nicht mehr seine Mutter, aber… ihr seid nicht getrennt. Sehe es so, das Julian gerade ausgezogen ist. Er kann dich jederzeit besuchen kommen, aber… nicht in den nächsten Tagen. Jetzt ist nämlich ganz Wichtig, dass Sartesh die erste Vertrauensperson für Julian wird. Und… in der *Eingewöhnungszeit* darf auch niemand, oder sollte keiner die beide stören. Mach dir also keine Sorgen… auch mein Vater… hat sehr geweint als ich ging und das geht jedem Elternteil so, wenn die Kinder ausziehen, um auf eigenen Pfoten zu stehen. Und… Daniel wird dich jetzt brauchen. Auch für ihn wird es bestimmt hart werden, ohne seinen Bruder… den Alltag zu bestreiten.“, Julia war so gerührt, dass sie Qadir in die Arme nahm und sich gestatte, eine paar Tränen zu vergießen.

Dann kam Benjamin wieder zurück. Leise weinend aber glücklich strahlend, setzte der sich neben seiner Frau und umarmte sie. Das war für Qadir das Zeichen zu gehen. Er bedankte sich für die Gastfreundschaft und umarmte noch jeden, bevor er ging.

Als die Tür zuging, blieb er stehen.

„Wisst ihr… ich hasse Sklaverei, abgrundtief, aber... wenn es Personen, wie dieser Familie Glücklich macht, dann… ich weiß nicht. Wisst ihr was Frau Rosé zu mir gesagt hatte?“, langsam drehte er sich zu Kajan und Kajal hin und sah beide tief in die Augen.

„Qadir... kümmere dich um die Jungs, sie sind mein ein und alles.“

„Und…“

„... du hast jetzt die Verantwortung von so vielen Leben... sei wie dein Vater, kümmere dich um sie und... sei wie du..."

„Zu dem Zeitpunkt habe ich es nicht wirklich verstanden, was sie damit meinte, den sie Frau Rosé, die eiserne war. Die, die fast nie lächelte. Eine harter Verhandlungspartnerin. Und… ich verstand einfach nicht, was sie mit „Qadir... kümmere dich um die Jungs, sie sind mein ein und alles.“, genau meinte, doch jetzt verstehe ich sie vollkommen. Sie sah die Kinder als ihre Familie, ihre Kinder und sie wollte nur das Beste für sie. Sie war ihre Mutter… die ihren Kindern die Freiheit gab. Ihnen das gab, was sie wollten und… ich fühle mich nun wie der Vater von ihnen. Ich spüre die Verantwortung, über sie zu wachen… und es ist jetzt an mir… neue Familienmitglieder zu finden… sie zu beschützen… sie zu lieben. Und… ich bitte euch zwei… mir dabei zu helfen die Familie zu finden und herzuholen und… sie zu beschützen.“, still weinend sah Qadir zu den Geschwistern und sofort, knieten sich die Geschwister hin und mit gebrochener Stimme, flüsterten sie zwei: „Jawohl, Herr Rosé.“

Qadir atmete aus und sah hoch zur Decke.

Einige Sekunden dachte er nach und es war beschlossen.

„Packen wir unsere Sachen, denn wir gehen auf reisen.“

Entschlossen ging Qadir los und mit schnellen Schritten, stand er dann vor seinem Büro und öffnete die Tür.

Qadir erstarrte.

Sartesh

Julian lehnte sich gemütlich und glücklich an ihn an, als er hinter sich jemanden laufen hörte. Benjamin kam angerannt und schloss ihn und seinen Sohn sofort in die Arme, als er bei ihnen ankam. „Sartesh… ich danke dir. Du hast meine Söhne und mich glücklich gemacht und… ich weiß nicht wie ich dir danken kann. Ich stehe so tief in deiner Schuld, dass… ich weiß nicht was ich noch sagen oder machen soll, um meine Dankbarkeit zu zeigen.“, Sartesh ließ Julian am Rücken los und lege die Hand sachten auf Benjamin´s Kopf.

„Schau mich an Benjamin.“, Benjamin kamen schon die Tränen, als sich ihre Blicke trafen.

Breitgrinsend, beugte er sich langsam runter und gab Benjamin einen feuchten und liebevollen Kuss auf die warmen Lippen.

„Sagte ja, dass du vielleicht heute Abend einen bekommst und… du kannst jederzeit zu mir kommen, aber nicht die nächsten Tag, denn da bin ich schwer mit Julian beschäftigt.“, nun strahlte Benjamin und gab Julian einen Väterlichen Kuss, doch Julian, packte den Kopf seines Vaters und kurz, fing er dann mit ihm zu schmusen an. Sartesh sah, was für eine Liebe sie zueinander hatten. Dann hörte auch Sartesh etwas, was er richtig süß von Julian fand.

„Ich freue mich, wenn du uns besuchen kommst, denn… dann können wir ja zu dritt intim werden.“

Sartesh lachte laut und kuschelte kurz mit seinen Füchsen. „Dann kann dir dein Sohn zeigen, was er alles bei mir gelernt hat. Achso… Benjamin! Vergiss nicht die Medizin für Max! Ihm geht es wirklich schlecht!“

Benjamin schlug sich mit der Hand auf die Stirn.

„Ich bringe es morgen früh vorbei.“

Sie gaben sich noch alle drei einen Kuss und bevor sich Benjamin umdrehte, sah Sartesh, den traurigen Blick eines Vaters. Als Benjamin in der Tür verschwunden war, sah ihn Julian an. Die Atmung beschleunigte sich und Sartesh sah ihn an und lächelte breit.

„Was… kommt jetzt?“, hörte er Julian fragen.

„Jetzt? Hmmm… Ich zeige dir mal das Haus, dann schauen wir mal.“, freudestrahlend gab er Sartesh einen Kuss auf die Wange und umarmten ihn dann am Hals. So ging Sartesh runter, durch die Küche und blieb neben den Eingang zur Küche stehen.

Schwerer Zigarrenraucher hing in der Luft, voll war die Bar und relativ ruhig um die Uhrzeit. Julian hatte große Augen, wie er sah, was hier ablief. Unter den Tischen verwöhnten die Jungs die Gäste mit den Händen im Schritt, während die Gäste sich unterhielten oder gemütlich was tranken. In den Couchen lagen die Jungs mit den Gästen eng beieinander und küssten oder erkundeten sich gegenseitig. An der Bar hatten die Gäste die Augen geschlossen während ihr Penis in einem Loch war und verwöhnt wurde. Und alle waren nackt. Nackt kamen oder gingen die Gäste mit Jungs in den ersten Stock und jeder, sah einfach Glücklich aus.

Julian bebte am ganzen Körper, während Sartesh durch die Bar ging und zu den großen Glastüren ging, wo dahinter die Pools und die Himmelbetten waren. Die Pools waren außer betrieb, aber man konnte zu den Himmelbetten gehen, da sie für den Regen präpariert wurden. Der ganze Kiesweg war durch Planen überdacht. Auch die Betten waren nun überdacht und so konnte auch die Gäste, draußen mit den Jungs Spaß haben. Angenehm kühl war die Nacht, als er zwei Schritte rausging und Julian zeigte, wieviel Himmelbetten es waren.

„In der Bar ist nicht viel erlaubt, draußen bei den Pools schon mehr und bei den Himmelbetten und oben im ersten Stock, war alles erlaubt.“, kurz und knapp hielt sich Sartesh, da er Julian nicht überfordern wollte. Immer fester drückte sich Julian an ihm ran, als Julian die Wange an Wange an seine drückte, dachte sich Sartesh, das Julian genug gesehen hatte. Am Eingang bleib er dann stehen und schaute runter zu Julian, der rauf zu ihm schaute.

„Wie fühlst du dich jetzt?“

Julian drehte den Kopf nach rechts und schaute zu den Pools und den Himmelbetten, wo leises und lautes Stöhnen zu hören waren. Dann drehte er den Kopf nach links, wo es angenehm ruhig in der Bar war und wo jeder entspannt und lüstern die Berührungen genoss.

„Ich… bin aufgeregt. Es ist… alles so neu und ungewohnt, aber… bei dir fühl ich mich sehr wohl.“

Sartesh grinste breit. „Und schüchtern scheinst du auch nicht mehr zu sein.“

Julians Gesicht entgleiste und bestürzt drückte er sich an Sartesh ran. Leise Kichernd umarmte Sartesh den Fuchsjungen und rieb sachte mit den Nüstern über Julians Kopf.

„Julian, was jetzt kommt hast du schon gehört, oder?“

„Weiß nicht… was kommt den Sartesh?“

„Die Eingewöhnungsphase.“, vor Aufregung fing nun der gesamte junge Köper zu zittern an. Und als Julian ein gebrochenes „Ok…“ flüsterte, ging Sartesh wieder langsam zur Küche. Mit jedem Schritt den er machte, konnte Julian die Aufregung nicht mehr zurückhalten. Immer schneller atmete der junge Fuchs, immer stärker zitterte Julian in seinen Armen und immer wilder, kratzen die klauen von Julian über sein Rücken, während sie das Haus verließen und die Treppe zum Gang raufgingen. Kurz blieb Sartesh bei seinem Raum stehen und als sich Sartesh das Geschirr an der Wand schnappte, das er für die Eingewöhnungszeit der Jungs brauchte, wurde es an seinem Bauch immer heißer. Langsam machte er die Tür auf, wo die Jungs waren und einige schliefen schon.

„Begrüßt unseren neuen Familienzuwachs!“, flüsterte Sartesh und auf einmal, war jeder wach und kam zu ihnen gerannt. Sartesh setzte Julian ab und schmiss die Decke davon. Alle Jungs starrten auf den steifen und feuchten Penis des jungen Fuchses. Julian war das sichtlich peinlich und wollte schon den Schritt verdecken, doch er wurde von den Jungs aufgehalten und da, zeigten auch die Jungs, was sie hatten. Glieder in jeder variante und größer waren vertreten und die Jungs grinsten sich breit zu, als Julian nicht mehr aus den staunen kam.

„So Jungs, genug geschaut und gestarrt, geht jetzt langsam schlafen… Ich werde die Eingewöhnungsphase hier machen, bei euch, denn es muss ja jemanden geben, der auf euch aufpasst. Also, stört mich nur, wenn es ein Notfall ist.“, seine Jungs jubelten und umarmten sich, weil ihr alter Sartesh zurück war. Er führte Julian darauf in eine freie Ecke und ließ ihn dort kurz stehen, damit er einen kleinen Berg Heu anhäufen konnte damit sie dahinter ungestört blieben. Dann machte er sich die Ecke richtig gemütlich mit Heu und danach, schnappte er sich zwei frische Decken.

Grinsend, legte sich Sartesh hin und winkte Julian zu sich. Als sich Julian schüchtern zu ihm hingelegt hatte, schnappte er sich ihn und drückte ihn fest zu sich. Sofort fing er mit ihm zu schmusen an und Julian wurde langsam, Feuer und Flamme. Obwohl Julian ein Anfänger im Schmusen war, lernte er schnell von Sartesh und Sartesh, konnte schnell das schmusen genießen. Ihre Hände erkundeten den Körper des anderen. Die Hände strichen über die Rosetten und nun wild, bissen und küssten sie sich am Hals und im Gesicht. Julian Pfoten streichelten voller Inbrunst über Seine Waden und lüstern, drückte sich die Hüfte des jungen Fuchses gegen ihn. Sie waren so erregt, aber sie nahmen nicht die Glieder in die Hand, obwohl ihre Bäuche einfach nur nass vor Vorfreude waren. Dann packte er Julians Kopf und grinste breit.

„Julian, ich weiß das du gerne einen Orgasmus haben möchtest, aber die Eingewöhnungsphase sagt, dass du erst später kommen darfst, denn… so kannst du es dann erst richtig genießen und jetzt, musst du dich umdrehen. Dennnnn… für dich wird langsam Zeit für den ersten Schritt.“

Schwer atmend schaute ihn Julian lange an und schluckte schwer.

„Wird das… wehtun? Sartesh?“

Sartesh nickte. „Aber keine Sorge, ich bin da und ich weiß was ich tue und was du aushalten kannst. Ich mach das auch ganz langsam und auch viele Pausen werde ich dir geben, damit du dich entspannen kannst. Wenn das geschafft ist, dann darfst du schlafen.“, Julian bebte noch heftiger und drehte sich um. Sartesh fing gleich die Seite von Julian zu streicheln an und drückte dabei die Hüfte von Julian zu sich.

Als sich Julian etwas beruhigt hatte, fuhr er dann langsam mit seinen Penis zwischen die Po Backen rein und stoppte erst, als er die heiße, weiche und zuckende Rosette an seiner Penisspitze fühlte.

„Du bist so heiß Sartesh…“, flüsterte Julian leise und Sartesh konnte nicht anders, als zu grinsen. Er fand Julian richtig geil. Der Hintern war zum Anbeißen. Zuckersüß waren die Hüfte und die Beine, und absolut heiß war der Penis von Julian. Er mochte einfach die Glieder, die menschenähnlich in einer Felltasche waren.

Doch nun, musste er seine Aufmerksamkeit auf Julian richten und auf alles reagieren, was er bei Julian sehen wird. Sartesh fing langsam zu drücken an. Die Penisspitze flutsche rein und sofort fing Julian leicht und leise zu stöhnen an, als er nun die Vorfreude in den Jungen schoss. Er drückte noch weitere drei Zentimeter rein und machte eine Pause. Sartesh seufzte leicht, weil Julian so eng war und es fühlte sich einfach großartig an, wieder einen neuen Jungen zu haben. Doch nun war Julian dran.

„Julian alles ok?“, zittrig, nickte Julian und drückte sogar den Hinter noch weitere gegen ihn und so, versanken weitere drei Zentimeter. Nun machte Sartesh weiter und versank die nächsten drei Zentimeter in den knackigen Hintern, der sich nun langsam spreizte. Nun wollte Julian die Hüfte nach vorne drückten, doch Sartesh stoppte ihn dabei.

„Ich weiß, es tut jetzt weh, aber keine Sorge, noch drei Zentimeter und es wird dir richtig gefallen, vertrau mir, aber zuerst kommt die Pause.“, zärtlich streichelte er seinen Füchslein an den Armen, an der Brust und am Hals. Auch die buschigen Wangen streichelte er zärtlich und langsam, hörte Julian zu zittern auf und lächelte leicht.

„Ok, es geht weiter.“, Sartesh drückte jetzt fest gegen Julian und er musste sich an der Hüfte festhalten, weil Julian wieder nach vorne drücken wollte. Mehr als Fünf Zentimeter versank er wieder in den heißen Hintern, dann hörte er Julian stöhnen und gleichzeitig fing der Körper zu beben an. Obwohl Julian gestöhnt hatte, verzog der vor Schmerz das Gesicht.

Wieder fing er seinen Jungen zu streicheln an, doch diesmal brauchte Julian lange, bis sich die Atmung normalisiert und das Gesicht entspannte hatte.

„Es tut weh Sartesh…“, keuchte Julian und Sartesh wusste es. Doch er musste noch weiter rein. „Julian noch circa sieben Zentimeter, dann hast du es für heute Nacht geschafft. Ich mache es auf einmal, also macht dich bereit. Entspann dich so gut wie es nur geht, denk nicht an den Schmerz, sondern daran, was danach auf dich zukommt. Es werden viele schöne und heiße Tage werden. Und weißt du was? Dein Vater hat meinen Penis auf einmal abbekommen und kam so hart, das er schrie.“, daraufhin stieß Sartesh zu und versenkte die sieben Zentimeter in Julian.

Sein Junge beugte den Rücken durch. Aufgerissen wurde das Maul, um zu schreien und der ganze junge Köper verkrampfte sich. Aber es kam kein schrei. Schnell schloss Julian das Maul wieder und fing bebend, leise zu weinen an.

Sartesh umarmte ihn sofort und drückte den Kopf von oben, auf den des Jungen. „Ich weiß, ich weiß, du bist so Tapfer, aber so ist das am besten. Ich habe viele Jungs gehabt und jedem hat es sehr wehgetan. Aber du bist der erste, der nicht schrie. Wie ich es gesagt habe, du bist so Tapfer.“

Hechelnd, zittrig, schlaff und das Gesicht verzerrt vor Schmerz, lag Julian in seinen Armen und bei jedem Atemzug, stöhnte der Junge vor Schmerz. Sartesh rechte Hand strich runter und ergriff zu ersten Mal Julian ´s Penis. Den Schaft in der Hand haltend, streichelte er mit dem Daumen die Eichel und Julian war steinhart und so heiß wie Feuer. Er hoffte, dass damit Julian auf andere Gedanken kam und somit der Agonie des Schmerzens entfliehen konnte. Es half etwas. Vermutlich rein instinktiv, legte Julian das obere Bein auf seine Beine, damit er besser an den Penis rankommen konnte. Und Sartesh, genoss es wahrlich. Von Sekunde zu Sekunde, fand er Julian immer heißer. Natürlich tat ihm der Junge extrem Leid wegen der Schmerzen, aber dagegen konnte er nichts machen, außer ihm zur Seite zu stehen. Doch, wie heiß und hart der Penis war und das sein Junge das Bein auf ihm legte, zündete bei ihm die Lust an. Neben der leichten Streicheleinheit an der Eichel, fing er ihn an der Wange zu küssen an. Kuss um Kuss, kam er dem Mund immer näher und da reagierte auch Julian langsam.

Trotz Tränen in den Augen, erwiderte Julian den Kuss und fing mit Sartesh wieder zu schmusen an. Es war nur dezent und liebevoll, aber mit jeder Minute die verging, wurde Julian immer Leidenschaftlicher und nach knapp zehn Minuten, schmusten sie Wild miteinander und da hörte Sartesh langsam zu schmusen auf. Sie sahen sich in die Augen und beide lächelten.

„Geht's?“, fragte Sartesh und als er das lächeln und das nicken sah, lächelte er noch breiter.

„Ok, dann werde ich uns beide auf den Rücken drehen, denn so müssen wir jetzt die ganze Nacht liegen.“, gleich als er es gesagt hatte, umarmte er Julian und drehte sich mit einem Ruck auf den Rücken. Breitbeinig lag nun sein Junge auf ihm. Julian stöhnte leise, weil so, wurde Sartesh Penis durchs Eigengewicht des Jungen, fest gegen die Rosette gedrückt. „Es dauert jetzt ein paar Minuten, bis du dich auch daran gewöhnt hast.“

Nun streichelte er mit der anderen Hand über den Bauch seines Jungen und er spürte die Wölbung, die er verursachte. Und, wie es Sartesh gesagt hatte, beruhigte sich dann Julian nach ein paar Minuten und lag schlaff und entspannt auf ihm.

„Wie geht's dir Julian, alles ok?“

Julian nickte auf seiner Brust. „Ja und… ich verstehe langsam deine Jungs… es fühlt sich einfach toll an, wie du… in mir… bist.“, noch immer musste Julian tief atmen, aber Sartesh sah, das es ihm jetzt halbwegs gut ging. Deswegen nahm er jetzt die Decken, die er vorher neben sich gelegt hatte, und deckte Julian zu. Gemütlich legte er beide Hände auf Julian Brust und wartete ab, bis sein Junge einschlief. Doch bevor sein Junge einschlief, flüsterte er ihn ins Ohr: „Schlaf gut, mein Junge.“

Nur Minuten darauf, hörte er, wie tief und regelmäßig Julian zu atmen anfing. Zehn Minuten wartete er noch ab, dann strichen die Hände langsam runter und nahmen Penis und Hoden in die Hände. Mit der linken, massiert er sachte die Hoden und mit der rechten, streichelte er den noch immer steinharten Penis.

„So, jetzt die ganze Nacht durchhalten…“

Der erste Schritt oder die Phase, war für ihn und Tom immer die anstrengendste gewesen. Nicht nur, dass sie sich nicht rühren konnte, sie mussten auch die ganze Nacht wachbleiben. Denn sie mussten die ganze Zeit hart bleiben und darauf achten, dass der Junge nicht von ihnen rutschte. Doch sie hatten zumindest was in der Hand, mit dem sie sich beschäftigen konnte. Und Sartesh, nutzte es in vollen Zügen aus. Er erkundete jeden Quadratzentimeter von Julians Penis. Die Beschaffenheit, die dicke und fuhr auch ganz sachte zwischen Penis und Felltasche rein und da, zuckten kurz die Schenkel seines Jungen. In den Stunden, wo er Julian erkundete, war er richtig heiß und nur schwer konnte er sich zusammenreißen, nicht in seinen jungen Füchschen zu stoßen. Jedes Mal, wo er doch kurz davor war, erinnerte er sich an den nächsten Schritt und da, konnte er sich wieder zusammenreißen. Mehrmals fing der Penis in seiner Hand schwer zu beben an und daraufhin, musst er sofort mit der Streicheleinheit aufhören, da sonst Julian einen Orgasmus bekam. Regelmäßig musste er auch seine Hüfte bewege, damit sein Penis hart blieb und über die Nacht Julian dehnen konnte.

Doch die Streicheleinheit am Penis und an den Hoden hatte auch einen anderen Grund. Denn so wurde Julian über die ganze Nacht stimulierte und wenn die Zeit kam, wie er ihm die Schmerzen zwischen den Orgasmen nehmen musste, hatte sein Junge auch genug für die Orgasmen. Leider war dann der Nebeneffekt, dass sein Junge extrem geil und extrem empfindlich wurde.

Er nahm kaum wahr, wie nass seine Hände über die Nacht wurden. Denn Julian, ließ ein stetiges kleines Rinnsal von Vorfreude raus, während er ihn streichelte und leicht an den Hoden massierte. Das Zwitschern der Vögel kündigte den Morgen an und Sartesh war richtig froh, als es langsam dämmerte. Über die Nacht, wurde das kleine Bäuchlein zu einem großen Bäuchlein. Sartesh ließ die Zeit vorbeigehen, indem er über den kommenden Tag nachdachte. Welche Aufgaben noch anstanden und was er eventuell auf Morgen verschieben konnte.

Langsam wurde es immer heller und einige seiner Jungs wachten auf. Leise stöhn Geräusche hörte er als nächstes und da wusste er einfach, das Chirs, der kleine Drachling, heute Morgen richtig Lust hatte. „Der kann auch nie genug bekommen, aber soll er doch die Jungs beglücken…“, doch gleichzeitig, war das für ihn das Signal, den Tag zu starten. Langsam und Vorsichtig drehte er sich mit Julian auf die Seite und zog dann seinen Penis raus. Ein schwall Vorfreude ergoss sich aus Julian und da, wachte dann seine Junge auf.

Mit einem Kuss auf die Wange, begrüße er seinen Jungen, der herzhafte gähnte, aber die Augen zuließ. Lächelnd, weil Julian noch liegen bleiben wollte, flüsterte er ihn einfach ins Ohr: „Morgen mein Lieber.“

Liebevoll drückte er die Beine hoch zum Bauch, bis Julian in der Embryohaltung war, damit die Vorfreude besser abfließen konnte und Sartesh half etwas nach, indem er leicht den Bauch massierte. „Hmm…“, hörte er Julian brummen. „Julian, ich hole uns das Frühstück, bleib bitte so liegen, bis ich wieder komme, ok?“, sein Füchslein nickte leicht und war wahrscheinlich schon wieder am Einschlafen. Es fühlte sich so komisch an, nicht mehr in seinen Jungen zu stecken, das spürte er ganz besonders, als er dann langsam aufstand und sich ordentlich streckte. Dann sah er, was Chris tat und er musste leise kichern. Fünf Jungs lagen gemütlich nebeneinander und Chris lag beim Ersten zwischen den Beinen und blies leidenschaftlich den Penis.

„Leon, Steve, Carlos, Jason, Fabi, habt ihr nichts Besseres zu tun, als euch von Chris einen blasen zu lassen?“, die Jungs sahen ihn verständnislos an und Jason, der schöne weiß-graue Husky Junge antwortete für die Gruppe.

„Sartesh, wir unterhalten uns auch welches Tier heute, was zu Futtern bekommt und Chris hat uns nett gefragt und da dachten wir uns, na klar, können ja beides machen. Uns einen blasen lassen und die Arbeitsaufteilung besprechen.“, Sartesh lachte laut und ging zu seinen fünf Jungs hin. Jeden von ihnen gab er einen Kuss auf die Stirn, und bei Chris gab er es ihm auf den Hinterkopf, da der Komplett mit Leons Löwenpenis beschäftigt war.

Alle Ohren in Zimmer zucken kurz, als Schritte vernommen wurden, die im Gang vor der Tür näher kamen. Es klopfte jemand. „Das muss Benjamin sein.“

Sartesh ging zur Tür uns sah tatsächlich Benjamin in Privat vor der Tür stehen. Er konnte nicht sagen, ob der Familienvater traurig, oder glücklich zu ihm rauf sah.

„Ähm, hier ist die Medizin für Max und… ihr sollt alle in den Hof kommen, Qadir bittet darum. Er möchte euch was sagen und… kommt einfach runter.“, sogleich drehte sich Benjamin um, nachdem Sartesh das Säckchen Medizin bekam. Es kam ihn sehr komisch vor, wie sich Benjamin verhalten hatte und er war sehr gespannt, wieso Qadir sie alle zum Hof rief.

„Naja, zumindest hat es mal kurz aufgehört zu regnen.“

„Ok Jungs, Schluss mit den Spaß, wir wurden in den Hof gerufen!“, wandte er sich an seine Jungs und ging gleich zu Julian, um ihn sachte aufzuheben und mit ihm in den Hof zu gehen.

Thomas

„Endlich…“, langsam machte er die Augen auf und es war stockfinster. Aber er wusste, dass Rinel und Keyn bei ihm waren. Er wusste das Qadir nicht da war und endlich, konnte er sich wieder bewegen. Sein Körper fühlte sich leicht taub an, aber er wollte jetzt endlich aufstehen. Doch bevor er aufstand, legte er sanft die Hand auf Keyn´s Schulter und lächelte breit. Vor Glück, dass er seinen Sohn wieder berühren konnte, wollte er schon weinen. Einige Minuten lag er so da und wollte einfach sicher sein, dass er zurück ist. Er konnte sich genau erinnern, was Minerva zu ihm gesagt hatte und zum Glück, ist alles gut gegangen.

Nur ungern löste er die Berührung mit seinen Sohn auf, doch er wollte jetzt aufstehen, denn er hatte genug von liegen. Mit zittrigen Beinen stand er auf und er merkte, wie schwach sein Körper war und was für ein Hunger er hatte, doch er wollte jetzt unbedingt sein Leben wieder haben. Das, wofür er zurückkam, wofür er seine Eltern warten ließ.

Vor dem großen Fenster, hinter dem Schreibtisch ging er leise hin und blieb stehen. Es regnete und zwei Jungs kümmerten sich um die Gäste die kamen, oder die gingen. Die Holzwände waren am Schlafplatz der Jungs angebracht. „Gut gemacht Sartesh, das hätte ich auch gemacht… Sartesh… Keyn…“

„Wenn… ich möchte euch sagen… ich liebe euch Mama… Papa… bitte… wartet auf mich. Bitte habt die Geduld.“, leise sprach das Tom und dabei kamen ihm dann doch die Tränen. Und während er so aus dem Fenster blickte, sah er kurz Sartesh, der irgendwas oder irgendwem in den Armen hielt. Sofort wollte er zu ihm rennen und ihn in die Arme schließen, doch es war noch zu früh. Denn wenn er jetzt runterginge, würden seine Jungs nicht mehr schlafen können und das, wollte er nicht.

Immer heftiger zitterten seine Beine und daraufhin, drehte er den Stuhl um und setzte sich zittrig, um weiter das Treiben im Hof zu beobachten. Nach einigen Minuten hörte er, wie sich die Türklinke bewegte und er stand auf.

Thomas lächelte breit, als er Qadir in der Tür stehen sah, der ihn einfach nur anstarrte. Aber er musste sich wieder hinsetzen. Daraufhin kam Qadir schon fast zu ihm gerannt und blieb vor ihm schwer atmend zum Stehen.

„Du bist… zurück…!“, fest wurde Thomas im Stuhl umarmt.

„Hey… du brichst mir noch alle Knochen“, als er das sagte, wurde die Umarmung noch fester und Qadir verlor dabei einige Tränen.

„Endlich… bist du zurück… alle haben gebetet das du so schnell wie möglich zurückkommst.“, Qadir löste die Umarmung und hielt ihn dann an den Schultern fest, um sich ihn genau anzuschauen.

„Qadir, wie geht es meiner Familie?“

„Gleich viel besser, wenn du zu ihnen gehst!“, doch Tom schüttelte den Kopf.

„Nicht jetzt, erst am Morgen, sonst können die Jungs nicht schlafen. Und… ich habe eine Bitte an dich.“, Qadir ließ ihn langsam los und setzte sich gemütlich und leise auf dem Schreibtisch.

„Ich höre.“

„Ich möchte, dass wir alle Jungs am Morgen zusammenrufen. Ich möchte gern was sagen und ich muss was von Minerva ausrichten.“, Qadir stutzte, als Minerva erwähnt wurde. Thomas dachte sich das schon.

„Wie…?“

„Ich… habe sie auf der anderen Seite getroffen.“, Tom lehnte sich im Stuhl zurück und atmete schwer aus.

„Sie hat mich zurückgeholt. Sie hat mich von den Toten zurückgeholt…“, nur ungern erinnerte sich Tom an die andere Seite. An den Tot. Obwohl seine Eltern da waren, fühlte er sich dort einfach einsam. Besonders, als er im leerem Hof stand. Hier war das Leben, hier war sein Leben und seine Jungs, sein Junge und seine Zukunft. Doch dort, war nichts. Leere.

Hier konnte er die Luft genießen, die nach Regen roch. Hier hörte er die Vögel. Hier, war er zu hause.

„Minerva sagte auch, dass ich dir in allem helfen soll, aber zuerst, bitte erzähl, was ist außerhalb des Raumes passiert in den letzten Tagen.“

„Wieso außerhalb des Raumes?“, Qadir sah ihm verwirrt an und er verstand ihm, deswegen erklärte er es ihm.

„Nun… Ich war in meinen Körper… gefangen. Ich konnte alles hören, riechen, aber… mich nicht bewegen. Minerva sagte, dass meine Seele und mein Körper eine Zeit brauchen werden, bis sie wieder in Einklang waren. Es war… schrecklich. Und Qadir… es tut mir so leid… das dich das Leben so bestrafen musste… Ich kann es mir nur vorstellen.“, Tom stand langsam vom Stuhl auf und nahm Qadir in die Arme. Der erwachsene Jaguar fing zu schluchzen und zu beben an. Mit Qadir in den Armen, rutschte er langsam dem Schreibtisch runter.

Thomas stellte sich vor, wie sich Sartesh in den Moment gefühlt hatte, als er von ihnen ging. Doch dann fiel ihn was ein, womit er Qadir bestimmt aufmuntern konnte.

„Qadir…“, fing Tom leise und sanft zu flüstern an.

„… auf der anderen Seite… habe ich meine Eltern gesehen. Sie… sind gestorben. Sie starben bei der Suche nach mir. Es war ein Raubüberfall… aber sie haben mir etwas gesagt, was ich dir jetzt sagen möchte. Qadir, Pali schaut dir zu, so wie meine Eltern mir zuschauen. Sie sind immer bei uns und sind Stolz, wie wir Leben und unser Leben meistern. Pali hat dich nie wirklich verlassen, er blieb immer an deiner Seite…“

Qadir schaute langsam zu ihm rauf. Das Gesicht vor Trauer zerfressen, aber in den Augen, sah er langsam die Hoffnung und Ruhe kommen. Aus der Gewissheit, dass Pali ihn nicht wirklich verlassen hatte, kam die Ruhe.

„Er ist bei dir, vielleicht sitzt er gerade bei dir und umarmt dich und schreit, dass du zu weinen aufhören sollst, dass du nicht mehr über ihn trauern und weinen sollst. Hör auf ihn, bitte. Du wirst ihn wiedersehen, aber bis dahin… Lebe, Qadir. Finde wem, den du dein Herz schenken kannst, der dir auch sein Herz in die Hand gibt. Das Leben ist zu schön, um es in Trauer zu leben. Denn das, wollte bestimmt auch Pali. Ich sage nicht, dass du ihn vergessen sollst, aber Qadir… werde wieder Glücklich…!“

Still weinend senkte Qadir das Haupt und sofort nahm er Qadir´s Kopf in die Arme und gab ihn einen Kuss, den er von Pali weitergab, denn das wusste er.

„Den Kuss Qadir, gebe ich dir stellvertretend von Pali.“, völlig aufgelöst, weinte nun Qadir. Thomas wusste nicht so genau, wie lange Qadir in seinen Armen weinte, aber er merkte, wie tief die Trauer war. Wieviel Qadir in sich angehäuft hatte und auch, wie langsam die Wunde heilte.

Denn eines hat er nicht gesagt. Als er zu seinen Körper runterschwebte, sah er einen Sergal am Geländer stehen, der nicht Rinel war. Doch zu dem Zeitpunkt dachte Thomas, dass er sich das nur vorgestellt hatte.

Es war noch immer stockfinster, als Qadir aufgehört hatte zu weinen und sie gemeinsam, am Boden sitzend und am Schreibtisch anlehnend, aus den Fenster starrten. Dann fing Qadir plötzlich leise flüsternd zu erzählen an.

„Unserer Familie geht es gut. Sie vermissen dich schrecklich, das kannst du dir kaum vorstellen. Täglich sind alle Jungs zu dir gekommen… ach das weißt du ja bestimmt. Aber seit Sartesh wieder auf den Beinen ist, sieht es wohl so aus, dass er alles im Griff hat. Ach… ihr habt heute einen neuen Jungen erhalten.“

Thomas sah überrascht zu Qadir rüber.

„Jap, es ist eine lange Geschichte, die dir Sartesh am besten erzählen sollte. Doch eines kann ich dir verraten, es ist der Sohn des Arztes, der dich behandelt hatte und der andere Sohn, möchte anscheinend auch zu euch kommen… es sind zwei Fuchsjungen.“

Völlig überrascht über diese Information, schaute Tom wieder aus dem Fenster und sah zu, wie der Regen dagegen prasselte.

„Qadir, was stimmt denn nicht mit den Drachen? Minerva sagte, dass es ein Problem gab und sie sagte irgendwas mit einer Tanzstange.“

„Ja, es war kein Steindrache der geliefert wurde, sondern ein Wasserdrache und die Kisten mit den Tanzstangen, sind im Lager. Laut Anweisung sollten sie in der neuen Halle und in der Bar angebracht werden. Ich habe gewartet bis du wieder aufwachst, denn ich war mir nicht sicher, ob das wirklich so gewollt war. Denn auf meinen Reisen, habe ich die Kunst des Tanzstangentanzes gesehen und es war… verzaubernd. Ich verstehe schon, wieso das Minerva wollte, aber wer sollte es deinen Jungs zeigen?“

Mit einem Grinsen drehte sich Tom zu Qadir und fing auffällig zu zwinkern an.

„Nicht dein Ernst… oder?“

„Bestimmt wollte Minerva, dass die Jungs lernen, wie man mit den Stangen tanzt. Qadir, du hast gesehen wie das geht, also… du hast dich gerade freiwillig gemeldet.“

Qadir schluckte schwer.

„A-Aber ich wollte… gerade die Taschen packen und unsere Familie vergrößern!“

„Das hat Zeit. Qadir, Minerva hat mir noch was erzählt… wie soll ich anfangen… Qadir. Das Haus Rosé soll ein Zufluchtsort für Jungs aller Welt werden, die wie wir sind. Hier sollen sie Glücklich werden und ein zu Hause finden. Aber wir brauchen Geld, um das zu verwirklichen. Und die Feier für die Eröffnung der Tiere, ist in paar Tagen. Bis dahin, sollen die Jungs an der Stange tanzen können, die Tiere sollen zahm werden und bereit für die Gäste sein. Kai habe ich glaube ich schon fast so weit, ich muss nur noch testen, wie er sich bei fremden verhält und ich muss schauen, ob Kai´s Penis nicht zu groß ist und falls nicht, dann muss ich schauen, wer überhaupt fähig ist Kai aufzunehmen.“

„Nebenbei muss ich mich um den Greifen kümmern und um den Wasserdrachen. Also ich habe kaum Zeit und Sartesh hat jetzt einen neuen Jungen für die Eingewöhnungsphase. Deswegen möchte ich die Jungs rufen, um ihnen zu sagen, was alles auf uns zukommt und … ich muss auch was von Minerva ausrichten.“, Qadir stand langsam auf und streckte sich etwas.

„Warte hier, ich lasse Wein kommen und ich werde den Wachen sagen, dass sie alle Bescheid sagen sollen, dass eine Versammlung am Morgen stattfinden wird, am besten im Hof.“, gerade wollte Qadir gehen doch dann hielt er inne. „Vergiss das mit den Wein, du solltest zuerst zum Arzt, dich untersuchen lassen. Benjamin… wird sicherlich erfreut sein dich zu sehen. Es hat ihn schwer getroffen, als du starbst. Du warst sein erster Patient und gleichzeitig der erste, der starb.“

Qadir hatte Recht, er sollte und muss zum Arzt. Er hat es Sartesh und Minerva versprochen, dass er ab jetzt mehr auf sich schaut und vorsichtiger an allem rangeht. Es war richtig anstrengend aufzustehen und als er stand, half ihm dann Qadir. Bei Qadir´s Schulter abstützend, gingen sie gemeinsam zur Tür und bevor Tom den Raum verließ, sah er noch einmal zu Keyn und auch zu Rinel nach hinten. Dann machte Qadir die Tür zu.

„Kajan, Kajal?“, vor ihnen erschienen die zwei Wachen.

„Tom, das ist Kajal und Kajan van Kajul. Sie sind die Beschützer des Hauses und Geschwister.“

Tom sah zu den zwei Gestalten, die er letztens vor so langer Zeit gesehen hatte. Auch die Geschwister sahen zu ihm und nickten ihm zu.

„Sagt bitten jeden Bescheid, das Sie am Morgen sich im Hof versammeln sollen, ich meine die Jungs. Die Jungs die gerade schlafen, braucht ihr jetzt nicht zu wecken, darum kümmere ich mich selber.“

Daraufhin hörten sie ein „HA“ und die Geschwister waren verschwunden. „Ich möchte zu gerne wissen, wie sie das machen.“

„Ich auch…“, flüsterte Tom, aber für Qadir klang das nicht gerade überzeugend. Schweigend und in Gedanken versunken, ging sie wieder los und nach einigen Minuten, standen sie vor der Tür wo *Praxis* draufstand. Qadir Klopfte und nach cica Zwei Minuten ging die Tür auf. Mit einem gähnen wurde sie begrüßt, doch dann wurde Tom mit großen Augen angestarrt.

„Können wir rein Benjamin?“, erst als Qadir frage, bewegte sich der Fuchsdoktor und machte ihnen Platz. Tom sollte gleich auf dem Bett Platz nehmen.

„Ok Tom, ich lasse euch jetzt alleine. Ich kümmere mich gleich darum, dass die Tanzstangen angebracht werden. Wenn was ist, dann ruf draußen einfach nach einer Wache. Benjamin, schau dir mal bitte Thomas genau an.“, mit einen Grinsen, verabschiedete sich dann Qadir von ihnen.

Tom und Benjamin sahen sich lange an und Tom sah, wie Glücklich der Arzt war.

„Hallo ich bin Thomas, aber du kannst mich einfach Tom nennen. Ähm… Danke, dass du dein bestes versucht hast und wie du dich um mich gekümmert hast.“

Benjamin war zu Tränen gerührt, als er sich bei ihm bedankte. Aber er sah auch, das ihm was bedrückte.

„Ist es… wegen deinen Sohn, Benjamin? Ich sehe doch wie traurig so bist.“

Benjamin drehte sich um und holte einige Instrumente und Fläschchen, um dann mit allem in den Händen, einmal schwer ausatmend, sich zu ihm zu wenden.

„Ja…“, es war ein trauriges Nicken.

„Ich weiß nicht… Tom, ist mein Sohn wirklich in guten Händen bei Sartesh? Ich mache mir doch gewaltige Sorgen. Ich kann sogar nicht schlafen, weil ich immer an meinen Sohn Julian denken muss.“

Tom grinste und sah nach oben.

„Sartesh… ist… so zartbesaitet. So ehrlich und die netteste Person, die ich kenne. Ich bin seit ich klein bin, mit ihm zusammen. Es… war Liebe auf den ersten Blick. Und wahrscheinlich bei ihm auch. Es ist nicht üblich, das Sartesh ein Junge bekommt. Denn normal mache ich das und Sartesh kümmert sich um die anderen, aber leider kam es doch vor, dass ich keine Zeit hatte, sich um einen Jungen zu kümmern und da, hat ihn Sartesh genommen. Sartesh… ist so lieb wie eine Mutter für die Jungs. Er kümmert sich um sie, wenn sie Sorgen, Schmerzen, krank sind, oder… ich weiß nicht, er kümmert sich einfach um alles.“

Tom sah runter zu Benjamin.

„Dein Sohn Julian, ist in den besten Händen. Und… wir kümmern uns auch darum, dass er glücklich wird. Ich werde mich darum kümmern, dass dein Sohn hier Glücklich wird und auch, dass deine Familie glücklich wird.“

Kurz sahen sie sich dann wieder an und Tom merkte, dass seine Worte eine Wirkung hatten. Und mit einem Lächeln, wurde er untersucht. Seine Gelenke, sein Herz, die Lungen, die Ohren einfach alles wurde untersucht. Dabei sah Tom, dass ihn der Arzt auf einer Art anschaute, die er schon so oft gesehen hatte, aber vielleicht irrte er sich und deswegen, fragte er nach.

„Ähm Benjamin… stimmt was nicht?“

Daraufhin erstarrte der Arzt, als der gerade dabei war zu schauen, ob die Knie auch in Ordnung waren. Einige Sekunden war Benjamin erstarrt, dann fingen die Hände leicht zu zittern an.

„… ich… phuuuu… du bist ja mit Sartesh zusammen, also wirst du es sowieso erfahren. Ich stehe… auf Männchen und ich… finde dich… wirklich attraktiv.“

Das, überraschte Tom. Eigentlich hatte er keinen Gedanken daran verschwendet, da Benjamin ja Kinder hatte, aber das war wirklich überraschend für ihn. Daraufhin sagte keiner was und eine beklemmende Stimmung baute sich auf. Dann sprach Benjamin plötzlich weiter.

„Tom, ich wurde von Sartesh hart gefickt und ich würde gerne öfters vorbeikommen, damit er das wieder mit mir machte.“, das haute Tom fast um. Es machte ihn nicht aus, das Sartesh jemand anderen fickte, denn er tat es ja auch. Aber, dass er so offen gefragt wurde, hat er bis jetzt nur sehr, sehr selten erlebt.

„UND! Ich würde auch gerne von dir… so rangenommen werden wollen!“

„Wow“, war das einzige was Tom gerade sagen konnte.

Benjamin stand zittrig und mit geschlossenen Augen vor ihm und hatte die Hände zu Fäusten geballt. Dann kam ihn der Gedanke, wie er und Sartesh den Fuchs so richtig rannahmen und der Gedanke, gefiel ihm irgendwie. Es war mal kein Junge, der so rangenommen werden wollte, sondern ein Erwachsener. Und er würde mit Sartesh bestimmt seinen Spaß dabei haben.

„Ok. Aber, zuerst solltest du die Untersuchung beenden.“

Benjamin riss die Augen auf und der Kiefer klappte nach unten und so, stand er ein paar Sekunden, bevor er sich wieder bewegte. „G-Gut, dann m-mach ich mal w-weiter.“, als nächsten musst er sich hinlegen, damit ihm Benjamin einige Flüssigkeiten durch Tropf geben konnte.

„Das sind Aufbaustoffe, Kochsalzlösung für den Körper und ein paar Medikamente, nur sicherheitshalber. Und, da du länger nichts gegessen hast, solltest du heute nur Suppe essen. Dein Magen muss ich erst wieder an Nahrung gewöhnen.“, noch immer zitterte Benjamin leicht und er sah die Beule, die der Arzt in der Hose hatte. Doch er hatte jetzt wirklich keine Lust. Im Moment waren seine Jungs das wichtigste und darunter, zählte auch Keyn und Sartesh. Nur ungern wollte er im Sitzen die Ansprache halten wollen.

Es dauerte lange, bis die Flüssigkeiten in seinen Körper gelangten und in der Zwischenzeit, ging Benjamin in die Wohnung und brachte ihn Suppe. „Das hat meine Frau heute gekocht, es schmeckt sehr gut.“, und es stimmte. Die Gemüsesuppe schmeckte sehr gut und er wollte am liebsten gleich mehr haben, doch er merkte auch, wie schwer sein Magen zu arbeiten anfing. Deswegen gab er die Schüssel mit einem Lächeln und einem „Danke, es war sehr gut.“ zurück.

Als endlich nichts mehr im Tropf war, dämmerte es schon.

„So, dass war es auch schon Tom. Du kannst gehen, wenn du willst.“, und gerade als Tom aufstand, kam Qadir rein.

„Hi, wie ich sehe, seid ihr schon fertig. Gut, alles ist vorbereitet. Das wollte ich dir sagen, weil ich jetzt zu Sartesh gehen wollte.“

„Warte, ich gehe.“, wandte Benjamin ein.

„Ich muss noch die Medizin für Max bringen… ähm was wolltest du bei Sartesh?“

Freundlich lächelte Qadir und erzählte Benjamin dann alles.

„Ok, dann sag ich ihnen, das sie in den Hof kommen sollen…“, sie beide sahen, wie traurig Benjamin schaute und Qadir legte eine Hand auf Benjamins Schulter. „Macht dir keine Sorgen um Julian.“, traurig nickend, nahm Benjamin ein Säckchen vom Schreibtisch und verließ langsam die Praxis.

Als sie alleine in der Praxis waren, sah dann Qadir zu Tom.

„Benjamin und seine Frau, Julia, haben heute Nacht ihren Sohn an uns verkauft.“, Tom starrte Qadir an und wollte schon was sagen, doch Qadir sprach weiter.

„… Sie lieben ihren Sohn so sehr, dass sie den Wunsch von ihm akzeptiert haben. Julian, wollte so unbedingt zu uns, dass die Eltern weinend, aber Glücklich, ihren Sohn für eine Kupfermünze an uns verkauft haben. Tom, ich hasse Sklaverei, das weißt du, aber… wenn es Leute glücklich macht… dann akzeptiere ich es. Beide wollte es, die Elter und Julian. Und… sie vertrauen uns sogar so weit, dass sie ihren zweiten Sohn auch an uns verkaufen würde. Bitte Tom, ich habe es ihnen versprochen, pass auf die Jungs auf und schau… das sie wirkliche, wirklich Glücklich werden.“

Tom wusste nicht wirklich, wie er darauf reagieren sollte. Zum ersten Mal, hörte er sowas und er konnte sich kaum vorstellen, wie sehr sich die Eltern überwinden mussten, diesen Schritt zu machen. Wenn er vor dieser Entscheidung gestanden wäre, hätte er es nicht machen können. Er würde niemals Keyn verkaufen können. Und deswegen, erhielten Julians Eltern seinen allergrößten Respekt. Für Julian und seine Jungs, wird er nun sein Bestes geben, damit sie wohlbehalten und sicher aufwachsen können.

Tom hoffte dabei inständig, dass seine Rückkehr kein Fehler war. Denn, deutlich hatte er die Worte von Minerva im Kopf, dass sie mit dem Zauber Aufmerksamkeit erregt würde. Und wenn Frau Rosé, Minverva, jemandes Aufmerksamkeit nicht haben wollte, dann muss es eine wirklich gefährliche Persönlichkeit, oder eine Gruppe von gefährlichen Persönlichkeiten sein. Tom hätte sein Leben gegeben, damit seine Jungs in Sicherheit sind und deswegen hoffte er, dass durch seine Rückkehr keiner zu schaden kommt.

Da keiner von beiden mehr was sagte und in Gedanken versunken war, ging Qadir zu Tür und sah zu Tom nach hinten. Tom nickte und beide gingen sie langsam los. Er sah es als Geschenk an, wieder durch die Küche zu gehen. Es roch typisch nach Küche, nur das keiner da war, irritierte ihn leicht. Irgendwie wusste er das Qadir breit grinste, als sie nur noch wenige Schritte vor dem Personaleingang waren.

„Qadir, warte bitte einmal kurz.“

Qadir hatte schon die Hand an der Klinke und sah fragend nach hinten. Einen warmen Blick bekam er von Tom, als sich ihre Blicke trafen. „Qadir ich habe noch eine bitte. Ich, ich möchte das die Jungs sich auch noch heute Abend am Brunnen versammeln.“

„Ich würde gerne wissen weshalb, aber, da du es mir noch nicht gesagt hast, lasse ich mich lieber überraschen.“

„Danke dir. Es ist wirklich eine Überraschung für die Jungs und natürlich sage ich dir auch den Grund.“, Tom schaute nach oben und dachte an seine Eltern. Er wurde von Sklavenhändlern gefangen genommen. Brutal von der Familie entrissen. Genauso, wie ein Gutteil der Jungs. Andere wiederum wurden verstoßen, oder selbst an den Sklavenhändler von der Familie verkauft. Weil sie so sind, wie sie waren. Und doch, lieben alles Jungs ihre Eltern noch, weil sie zu dem Zeitpunkt, wo sie verstoßen, oder verkauft wurden, einfach nicht den Grund verstanden haben. Es ist einfach grausam, dass dies, der grausame Alltag in dieser Welt war.

„Ich möchte… eine Trauerfeier veranstalten. Für alle Jungs. Meine Eltern sind beim Versuch, mich zu finden, überfallen und dabei getötet worden. Ich möchte einfach meine Jungs erinnern, dass, obwohl sie so viel Schreckliches durchlebt haben, Ihre Eltern, sie noch immer lieben. Jeder macht Fehler, auch Eltern, meistens aus Furcht. Aber ich bin felsenfest überzeugt, dass ihre Eltern sie bei der Geburt inständig geliebt haben. Und diese Liebe, kann man einfach nicht abschalten. Und ich bin auch noch felsenfest überzeugt, dass viele Eltern, den Fehler wieder gutmachen wollten und auf der Suche nach ihren Kindern sind. Einige sind vermutlich dabei umgekommen, wie meine, oder sind dabei gescheitert. Diese Trauerfeier ist dafür da, dass meine Jungs Abschied nehmen können, aber auch gleichzeitig, möchte ich sie daran erinnern, das sie liebende Eltern dort draußen haben.“

Qadir fand diese Bitte, als die Erwachsenste die er seit langen gehört hatte. Denn diese Trauerfeier, war eine Erinnerung an alle, die hier arbeiten. Jeder kann teilnehmen und die Eltern, die sie in diese Welt gebracht haben, ehren. Und er gab Tom in der Hinsicht Recht, dass alle Eltern ihre Kinder lieben und das die meisten Fehler aus Angst geschehen, oder aber auch, in Zorn. Beide Sachen fallen aber in die gleiche Kategorie.

Unwissenheit.

Die Eltern verstoßen oder verkaufen ihre Kinder, weil sie nicht wissen, wie die Gesellschaft sie, als Familie, anschauen wird. Zorn, kam meisten spontan und aus dem Affekt, ließ die Eltern verleiten die Kinder oder das Kind zu verstoßen. Dann kam die dritte und vierte Möglichkeit. Dritte, weil die Eltern kein Geld haben und die Kinder verkaufen. Die vierte, die Eltern haben die Kinder behalten, aber verstarben durch Hunger. Aber so oder so, im Herzen lieben die Eltern ihre Kinder über alles.

Qadir dachte plötzlich an seinen Vater und er hat dann auch die fünfte Möglichkeit gefunden. Seine Eltern haben ihn fortgeschickt, um ihm glücklich zu machen.

„Gern Tom, ich werde selbst dabei mitmachen und wenn ich darf, auch ein paar Worte sagen.“

Beide lächelte leicht und nach ein paar Momenten, machte Qadir die Tür auf.

Es war etwas laut, weil jeder mit jedem redete. Jeder fragte nach, ob jemand was wusste, wieso sie zusammengerufen wurden. Einige waren aber still und dachten nach. Als dann Qadir einen Schritt auf die Seite machte, damit alle Tom sehen konnten, wurde es schlagartig still. So viele Augenpaare starrten ihn an. Alle seine Jungs, bekamen sofort nasse Augen. Auch das Personal des ganzen Hauses war versammelt worden. Und auch bei ihnen, sah er nasse Augen, oder breites Lächeln. Aber alle hatten sie eines Gemeinsam, nämlich, dass sie alle Glücklich zu ihm sahen.

Tom wurde regelrecht vor Glück überflutet und diese geballte Emotion, berührte ihn zutiefst. Lächelnd und dann weinend, sagte er: „Ich bin wieder da, meine Familie. Aber, bevor ihr zu mir stürmt, möchte ich noch ein paar Worte sagen.

Die Gärtner, die Köche, Bertl der Küchenchef, die Barmänner, ein Großteil der Wache, die Reinigungskräfte und seine Jungs. Ein jeder, wollte schon zu ihm laufen, aber stoppten dann, als sie ihn hörten, dass er noch was zu sagen hat.

„Zur allererst, ich bin froh das es euch gut geht und, ich bin froh wieder bei euch zu sein…“, beim Reden schaute er sich jedes Gesicht noch einmal an und sah Benjamin in der Menge stehen. Doch, es fehlte jemand und das, tat ihn etwas weh.

„… aber, wir haben noch viel zu tun. In paar Tage, sprich in vier Tagen, werden die Gehege für die Gäste eröffnet. Jungs, ihr werden in der Freizeit bei Qadir sein und lernen zu Tanzen…“, seine Jungs starrten ihn überrascht an. Einige aber, sahen ganz froh aus. Wahrscheinlich wegen Qadir. Qadir war ein guter Liebhaber und ein sehr guter Freund von vielen seiner Jungs.

„Deswegen, obwohl mir das Leidtut, werde ich wenig Zeit für euch alle haben. So…“, Tom machte eine Pause, weil viele zu sprechen begonnen haben und er wartete deswegen ab, bis es wieder still wurde.

„Ich möchte euch was von Frau Rosé weitersagen. Ihr kennt sie alle als die Eiserne Jungfer. Die selten lächelte und noch seltener unter uns war. Aber, eines möchte ich euch sagen.“, nun sah er eindringlich jeden an, bis jeder an seinen Lippen hing.

„Sie… hatte einen Traum. Sie wollet ein Heim, nein… eine Heimat für uns Jungs machen. Uns das geben, was wir innerlich wollten. Akzeptiert werden. Geliebt werden. Sie wollte uns eine Heimat geben, die nur für uns da war. Abseits der Gesellschaft mit ihren Regeln. Sie hat uns als Sklaven gekauft und uns hier die Freiheit geschenkt. Die Wachen sind nicht da, um uns zu bewachen! Sie sind hier, um uns zu schützen! Und… sie hatte eine große Bitte an mich… Ich sollte etwas ausrichten, was ihr sehr wichtig war. Frau Rosé… hat euch alle in ihr Herz geschlossen. Jeden von euch! Sie liebt euch, als wäret ihr, ihre Familie. Jeder Junge, ist ihr Kind. Jeder der im Haus arbeitet, ist ihr Bruder. Sie hat euch alle Lieb und sie vermisst euch jetzt schon. Und sie wollte, das ihr es wisst!“

Als er langsam zu Ende sprach, sah er oben rechts eine Bewegung und sofort erkannte er Sartesh, der einen jungen Fuchs vor sich hatte. Beide blieben dann beim Geländer stehen und sahen zu ihm nach unten. Sogar von der Entfernung, sah er Sartesh breites Lächeln und die Freudentränen, die langsam runterkullerten.

Ausnahmslos jeder hatte Tränen in den Augen, als er zu Ende gesprochen hatte. Viele sahen zu den Wachen und lächelten breit, oder umarmten sie sogar.

„Und heute Abend lade ich jeden ein, bei mir zu sein. Ich werde was veranstalten, aber ich sage nicht, was das wird, aber ich bitte jeden meiner Jungs dabei zu sein. Alles andere verrate ich dann am Abend, wenn die Sonne am Untergehen ist.“

Nachdem das Tom gesagt hatte, ging er mit offenen Armen nach vorne.

Tom wurde von seinen Jungs umgeschmissen nachdem sie sich in seine Arme geschmissen haben.

Er bekam regelrecht keine Luft mehr, weil jeder seiner Jungs ihn berühren, umarmen, oder ihm vor Freude küssen wollte. Doch dann, lösten sich die Jungs von ihm und gleich danach, hörte er das schönste auf der Welt.

„PAPA!“

Kopfüber sah Tom nach hinten und Keyn stand mit weinenden Augen neben Qadir. Sofort sprang er auf und lief zu Keyn, seinen Sohn, den er fest in die Arme nahm.

Vater und Sohn weinten vor Freude.

„Ja Keyn… ich bin wieder da. Ich… wollte dich nicht wecken… wollte gleich danach… zu dir…“, zu mehr kam er nicht mehr, weil ihn seine Gefühle überwältigten. Keyn und Tom umarmten sich wie ein Vater den Sohn und umgekehrt. Dann kam noch Rinel hinzu. Er hatte nicht gesehen, dass Rinel hinter Keyn stand und da freute er sich noch mehr, weil Rinel nun tatsächlich ein Teil seiner Familie war.

Es erinnert ihn an seinen Traum. Wie glücklich Keyn wurde, als sein Junge den Lebenspartner gefunden hatte. Rinel war nun Keyn´s Lebenspartner, da war er sich ganz sicher. Deswegen war das, was er als nächste sagte, ganz offiziell: „Hallo meine zwei Söhne.“

Keyn

Keyn hatte so gut geschlafen, wie seit langem nicht mehr. Seine Träume waren ruhig und versprachen das Glück der Welt. Doch dann wandten sich seine Träume gegen ihn und ein Gefühl des Alleinseins auf kam auf. Er Träumte, dass ihn keiner auf der Welt mehr liebte, dass sich keiner an ihm interessierte. Egal wo er im Traum hinging, keiner sah ihn nur an und in diesen Traum, hatte er auch all seine Liebsten irgendwie verloren. Sein Papa hatte ihn in der Nach verlassen. Rinel, hatte ihn einfach verlassen. Deswegen war er so unendlich Traurig und war auf der Suche nach einer Person, die sich für ihn interessierte.

Doch egal wem er frage, es war so, als wäre er für sie Luft. In der ganzen großen Stadt und in den engen Gassen, fand er einfach niemanden, der in anschaute. Am Ende, kauerte er sich in einer Seitenstraße ein und fing einfach zu weinen an.

Seine Eltern wollten ihn nicht habe. Und das nur, weil er so ist, wie er ist. Obwohl sie ihn noch am Vortag geliebt hatten, war der nächste Tag ein Alptraum gewesen. Mit nichts außer einer Hose und einem Hemd, hat ihn sein Vater davongejagt und seine Mutter, stand weinend neben seinen Vater und tat nichts. Die ersten Tage hatte er in der Nähe des Hauses verbracht. Immer hatte er ein Auge auf das Haus, ob ihn sein Vater und seine Mutter, nicht doch wieder haben wollten.

Sie wollten ihn nicht wieder haben.

Nur am ersten Tag, sah seine Mutter traurig aus dem Fenster, dann nie wieder. Sein Vater bestellte das Feld, wie sein ganzes Leben schon. Keyn wollte es einfach nicht wahrhaben, dass er nun alleine war. Für immer. Fast ununterbrochen weinte er, weil er sich so alleine fühlte. In der Zeit hat er sich von Früchten ernährt und schlief immer noch in der Nähe des Hauses, weil es sein zu Hause war. Sein Heim, wo er sich immer sicher gefühlt hatte. Doch jedes Mal, als er sein zu Hause angeschaut hatte, musste er wieder weinen. Weil es langsam Herbst wurde und er schon alle Früchte in der Nähe des Hauses aufgegessen hatte, musste er immer tiefer in den Wald gehen.

Und irgendwann, verlief er sich.

Er wusste nicht mehr, wo sein zu Hause war. Wo seine Eltern waren, wo seine Mama und sein Papa waren. Und in der ersten Nacht, wo er weinend und zitternd vor Kälte herumirrte, sah er im Mondschein, glühende Augen. Als dann das knurren zu hören war, kletterte er vor Entsetzten auf einem Baum. Ausgehungert und am Verdursten, musste er die ganze Nacht wach, oben am Baum verbringen, wo ihn die glühenden Augen anstarrten. Das war das letzte Mal, dass er nach seinem Papa und seiner Mama gerufen hatte, denn, als sie nicht auftauchten, wurde er mit seinen Kummer und seiner Angst, alleine gelassen. In dieser Nacht verstand er, dass er keinen Papa und keine Mama mehr hatte und das, verstärkte seinen Kummer nur noch mehr. In dieser Nacht, hat er aufgehört zu sprechen. Weil er nun ganz allein war.

„Keyn… Keyn!“, etwas Warmes schüttelte ihn an der Schulter und langsam verschwand der Wald und seine Erinnerungen. Und als er dann die Augen öffnete, sah er Rinel vor sich. Rinel schlief noch und Keyn war einfach glücklich, ihn wieder zu sehen.

„Keyn!?“, er sah nach oben auf die Seite und sah Qadir, der breit lächelnd zu ihm hinunterblickte. Und in genau diesen Moment, merkte er, dass sein Rücken kalt war. Sofort drehte er sich schreiend um und als der Platz leer war, wo sein Papa die letzten Tage geschlafen hatte, schrie er gleich weinend drauf los.

„PAPA…!?“, er konnte seine Gefühle nicht in Zaun halten. Es kam alles wieder zurück. Der Wald, die Einsamkeit, die leere in seinen Herzen.

„Beruhig dich, er ist wach!“, sofort hörte er auf zu schreien und sah Qadir einfach nur in die Augen. Er wollte sichergehen, dass sein Freund die Wahrheit sagte. Rinel umarmte ihn liebevoll von der Seite und legte dann auch noch den Kopf auf seine Schulter. Das half ihm immens. Mit verweinten Augen, sah er zu Rinel auf die Seite und seine Lippen bebten, als er die glücklichen Augen sah.

„Gehen wir zu ihm…“, als er wieder Qadir hörte, drehte er sich zu ihm und umschlang ihn. Sein Herz hüpfte vor Glück. Seine Seele schrie vor Glück und dann, lächelte er vor Glück. Keyn sprang auf und stieß dabei er Qadir um, der mit dem Rücken auf dem Bett landete. Glücklich wie noch nie zuvor, schrie er erst einmal das hinaus, was in ihm war.

„JAAAAA!“, und als er dann zu Ende geschrien hatte, reichte er Rinel und Qadir die Hand, die ihn verdutzt, aber dann ebenfalls lächelnd und dann lachend, die Einladung annahmen. Qadir führte sie aus dem Bett und aus dem Raum und in der Zwischenzeit, sah Keyn nach hinten zu Rinel. Es war für ihn neu, einen Freund zu haben. Er wusste nicht, was das genau bedeuten soll, mit jemanden zusammen zu sein, aber als er zwischen Rinel`s Beinen blickte, wurde er richtig heiß. Die Intimlippen und die Hoden, sahen so verführerisch aus. Einfach zum Anbeißen. Aber nicht nur das war für ihn so anziehend. Rinel war so exotisch für ihn, das er einfach nicht sein Blick von ihm abwenden konnte.

Und da fiel ihn plötzlich ein, dass er außer seinen Namen, nichts von ihm wusste. Er wusste nicht, wo Rinel geboren war, wie er aufgewachsen ist und, was Rinel dachte. Irgendwie verunsicherte ihn das, weil Rinel eigentlich ein Fremder war. Aber sein Herz pumpte schneller, als er wieder in die Augen hochschaute und als er dann das breite lächeln und die warmen Augen sah, musste er noch breiter lächeln.

„War das wirklich Liebe, das ich fühle?“

Dieser Satz kam plötzlich auf und er wusste nicht wieso. Wieso hat sein Kopf diesen Satz geformt. Dieser Satz, verunsicherte ihn zutiefst.

„Vielleicht, magst du ja nur mit ihm schlafen.“

Der nächste Satz, der sein Kopf ausspuckte, ließ ihn innerlich erbeben. Denn es war die Wahrheit. Er wollte unbedingt mit ihm schlafen. Heißen, leidenschaftlichen Sex wollte er mit ihm haben und das, den ganzen lieben Tag.

In Gedanken versunken, prallte er plötzlich gegen Qadir, der vor dem Personaleingang stehen geblieben ist. „Alles klar bei dir Keyn?“, verunsichert sah er wieder zurück zu Rinel und dann zu Qadir hoch. Die Zweifel wurden größer. „Ja… gehen wir weiter.“

Qadir machte die Tür lächelnd auf und vor ihm, sah er alles Jungs und jeden, der im Haus arbeitete. Dann sah er weißes Fell, das unter einem Berg der Jungs vergraben war. Keyn machte einige Schritte nach vorn und im kullerten die Tränen, als der Berg von Jungs kleiner wurde und das Preis gaben, was er so liebte.

„PAPA!“, schrie er und sein Papa, sah ihn auf dem Rückenliegend an. Als sich ihre Blicke trafen, rannte er los. Und er sprang seinen Papa in die Arme, als der Aufsprang und zu ihm lief. Endlich, war er wieder bei ihm. Endlich, verschwand die Trauer aus seinen Herzen wieder. Er weinte vor Glück und drückte sich in die Brust rein, die ihn Sicherheit und schöne Erinnerungen gaben. Kaum hörte er, was sein Papa sagte, weil er von den liebenden Armen fest umschlungen wurde. Dann roch er Rinel und spürte ihn auch, als er von ihm umarmt wurde. Sein Herz hüpfte auf…

… doch der Zweifel blieb.

Sartesh

Gerade als sich Sartesh runterbeugen wollte, um Julian aufzuheben, bemerkte er, wie Julian wieder schlief. Leise setzte er sich und sah einfach Julian beim Schlafen zu. Schnell wurde es im Raum still, bis nur noch er, Julian und der schlafende Max übrig waren. Während er ihm beim Schlafen zusah, bemerkte er, wie glücklich sein Junge aussah. Leicht fing er dann seinen Jungen am Arm zu streicheln an und am liebsten hätte er ihn einfach weiterschlafen lassen. Aber die Arbeiten warteten auf ihn und bald ist die Feier. Mit einen traurigen seufzen, weil er deswegen eigentlich keine Zeit für Julian hätte, stand er langsam und leise wieder auf, um zu Max zu gehen.

Ein wenig Wasser war noch im Kübel und wie am Vortag, vermengte er die Medizin mit etwas Wasser in seiner Hand. Mit der anderen Hand, strich er sanft Max Lefzen entlang, bis sein Raptor aufwachte. Als sich langsam die Augenlieder öffneten, sah er die Gier nach ihm in den Augen lodern. Auch er hätte sofort Lust, den Tag mit Max zu verbringen. Ungezügelten, Berauschenden, und Hemmungslosen Sex mit Max den Raptor, war für ihn absolut Neu und suchterregend. Ein Tag war einfach zu wenig den sie hatten und er dachte sich auch, dass Max so dachte. Denn sofort hob der das Bein und er konnte zusehen, wie schnell der Penis zwischen den hellrosa Intimlippen rausglitt. In den nächsten Sekunden, wurden die hellrosa Intimlippen zu dunkelroten und der ebenfalls hellrosa Penis, wurde zu einem harten violetten Penis. Einladend wippend, sah ihn der Penis direkt an und er konnte sich kaum zurückhalten. Wie gerne würde er mit Max einfach seinen Spaß haben wollen, doch, er konnte nicht. Julian schlief und er musste sich jetzt tagelang um ihn kümmern. Dann noch die Feier und Kai. Es war gerade einfach zu viel für ihn zu tun.

„Später Max, heute Nacht, werden wir bei dir sein… versprochen.“, vermutlich wegen seinen traurigen Tonfall, stöhnte Max traurig und senkte wieder das Bein. Liebevoll öffnete er das Maul mit der freien Hand und flößte Max die Medizin ein. Sofort verzog sein Raptor die Lefzen und halb wurden die Augen geschlossen, als nicht mehr von der Medizin in seiner Hand war. „Bitter oder? Aber keine Sorge, damit bist du bald wieder auf den Beinen. Nun erhol dich, oder schlaf wieder. Später bekommst du dann was zu essen.“

„GruGruGru“, bekam er von Max als Antwort und als sein Raptor wieder die Augen schloss, stand Sartesh wieder auf und ging zu Julian zurück. Nun musste er ihn leider wecken, da er gerne wissen wollte, was draußen vor sich ging und ohne Julian, würde er nicht rausgehen wollen. Denn Julian, gehörte nun zu seiner Familie und seine Familie, lässt man nicht zurück. Als er ein paar Mal Julian an der Schultert schüttelte, wachte sein Junge wieder auf. Wieder gähnte Julian und sah ihn mit roten Augen an.

„Du hast wohl nicht gut geschlafen…“, Sartesh machte sich deswegen etwas Sorgen und die Sorgen wurden sogar noch größer, als sein Junge den Kopf schüttelte.

„Aber wieso…?“, er hielt inne, als Julian zu lächeln anfing und da, verstand er es. „Du… hast nur so getan, als ob du schlafen würdest, oder?“, und wieder, sah er das nicken und das Lächeln wurde noch breiter.

„Ich… ich hab es versucht, doch, als du… es war einfach… zu geil.“, Sartesh musste leicht lachen, weil ihn Julian voller Scham anschaute und dabei verschwitzt lächelte.

„Ich… fand es so geil, wie du mich berührt hast. Wie du… mit mir gespielt hast und… besonders die paar Male… wo ich so einen Druck spürte…“, er sah, wie Julian sich überwinden musste, um das laut zu sagen und er fand es wieder von ihm so Tapfer. Langsam kam Julian aus sich raus und er verstand nun auch langsam, was Julian so lange in sich versteckt hatte. Er würde nicht sagen, dass Julian versaut war, denn das waren die Füchse immer, aber er sah eine Blume, die langsam aufblühte. Sich dem Morgen öffnete, um die Sonne zu genießen.

Und da verstand er dann auch, dass Julian Zeit brauchte und Geduld, bis das, was in ihm steckte, sein wahres ich, zutage kommen kann. Voller Neugierde, sah sich nämlich Julian den neuen Pfad an und erkundete sogar alles abseits des Pfades. Und irgendwie, fand er es einfach süß, dass Julian auch seinen eigenen Kopf hatte. Die anderen Jungs haben es genossen, aber waren dabei extrem passiv. Julian hingegen, nahm es an, aber fügte was hinzu, um es noch mehr genießen zu können.

Leicht an der Wange kraulend, sah er zu ihm herb und sagte: „Dann sollten wir etwas Morgenluft tanken, damit wir wach werden.“, daraufhin stand Sartesh auf und reichte Julian die Hand. Erschöpft nahm Julian die Hand und stand mit Hilfe von Sartesh auf. Zusammen gingen sie dann zu Tür und öffneten sie. Es waren so viele Personen hier, dass er erst sehr spät bemerkte wer vorne stand, als er mit Julian am Geländer war.

Sofort kamen ihn die Tränen, als sich ihre Blicke trafen. Thomas stand vor der Menge und sagte was, doch er verstand es nicht, da seine Gedanken nur um Thomas kreisten. Sein heißer, liebevoller und wunderschöner Partner, war wieder da.

„… Sartesh?... Sarteeeeeeeesh!“, er hörte erst wieder was, als Julian laut wurde. Tränen fielen herunter, als er dann runter sah.

„Wer ist das Sartesh? Ihn habe ich noch nie gesehen.“, Sartesh sah wieder zu Thomas, der nun Keyn weinend umarmte und die ganze Menge, verloren wegen den Herzzerreißenden Moment Tränen.

„Wie dein Vater… mit deiner Mutter zusammen ist, so bin ich mit ihm zusammen. Das ist Thomas, oder einfach nur Tom und er ist der Oberaufseher und Stallmeister im Haus Rosé. Er ist… mein Lebenspartner und die tollste Person, die ich kenne. ER… sollte eigentlich mit dir die Eingewöhnungsphase mache, nicht ich. Aber…“

„Ich weiß…!“, Sartesh wurde unterbrochen und als er den traurigen Blick sah, wusste er, dass Julian von Thomas gehört, aber noch nicht gesehen hatte.

„Sartesh… soll… ich hier warten?“, gleich ging Sartesh in die Knie und umarmte Julian von hinten. Er küsste ihn am Hals, an der Wange und dabei strich er sanft durch das Brustfell, das samtig weich war. „Nein, ich bin voll und ganz für dich da mein Junge.“, als er das gesagt hatte, drehte sich Julian vorsichtig um und schmiegte sich mit geschlossenen Augen an ihm ran.

„Du bleibst bis auf weiteres immer bei mir und wir werden die schönste Zeit miteinander haben. Das verspreche ich dir.“, sie kuschelten leicht, doch dann drückte sich Julian leicht von ihm ab und sah ihn an.

„Kannst du mir sagen wo das Klo ist?“

„Natürlich, ich führ dich hin.“, während er Julian zeigte wo das Klo ist, konnte er nicht seine Augen von Tom lassen. Sein Partner hob Keyn und Rinel auf und ging mit ihnen rauf auf die Mauer und währenddessen er zusah, hielt sich Julian mit einem eiserenen Griff an ihm fest. Sartesh hatte nicht geglaubt, dass Julian so stark war. Es erinnerte ihn, wie er sich an Tom immer festgehalten hatte, als sie noch so jung wie Julian waren.

Mit einem Lächeln, weil er sich mit Julian identifizieren konnte, schaute er ihn von oben an und als hätte Julian den Blick gespürt, sah sein Junge rauf und lächelte breit. Doch das Lächeln verschwand, als Sartesh unten an der Treppe die Tür zum Klo öffnete.

„Sartesh…“, fing Julian zu sprechen an und biss sich dann wieder auf die Lippen. Sartesh fand diese Geste recht süß, weil er dadurch sofort erkannte, dass sein Junge irgendwas auf dem Herzen hatte.

„Besprechen wir das, wenn wir baden gehen. Während du im Klo bist, mache ich uns das Bad warm. Ok?“, nun in Gedanken, ging Julian ohne ein weiteres Wort ins Klo und bevor die Tür zuging, sah sein Junge noch einmal zu ihm zurück. Er verstand schon, was der Blick zu bedeuten hatte, aber er ist nicht der Typ für sowas. Er mag es einfach nicht, mit seinen Jungen gemeinsam auf Klo zu gehen. Nur in sehr seltenen Situationen macht er das, wenn ein Junge kaum gehen oder sitzen konnte, weil sie so geschwächt waren.

Aufs Klo gehen ist eben absolut Privat, so denkt er eben. Mittlerweile war schon Tom mit Keyn und Rinel oben an der Mauer und er konnte nur noch Tom´s Hinterkopf von hier unten sehen. Aber er erkannte auch, wie Tom kuschelte.

„Er ist bestimmt glücklich, dass er wieder bei Keyn sein kann. Und auch Keyn, ist bestimmt überglücklich. Ach… ich komme gleich mein Liebster… dann werde ich dir mal gehörig die Meinung sagen…“

Während Sartesh noch in Gedanken war, holte er sich heißes Wasser aus dem Haupthaus und füllte den Zuber mit dem Wasser. Der Himmel war dunkelgrau und viele Gäste kamen und gingen, während er nochmal die Temperatur prüfte. Die Temperatur passt gut, es war schön heiß, aber nicht zu heiß. Mit einem Nicken drehte er sich dann um und schaute nach, ob Julian irgendwo stand. Sein Jungs stand bei einer Abteil und starrte einen Pferd zwischen die Beine. Als er dann zu ihm ging, sah er worauf Julian starrte. Das Pferd hatte den Penis ausgeschachtet und aß gemütlich Heu. Sein Junge zuckte erschrocken, als er ihm eine Hand auf die Schulter legte.

„Komm, das Bad hat die perfekte Temperatur.“, Julian biss sich wieder auf die Lippen und schaute sofort vor Scham auf den Boden. Mit einer Hand verdeckte Julian den Schritt, während Sartesh neben ihn ging und so tat, als würde er den steifen Penis nicht sehen, der zu lang für die kleine Hand war. Sartesh genoss das heiße Wasser und entspannt, lehnte er sich dann zurück, nachdem sein Körper ab der Brust im Wasser war.

„Soll ich… auch reinkommen…?“, Sartesh kicherte, als er Julian verkrampft und voller Scham auf den Bodenblickend, neben den Zuber stehen sah.

„Was denkst du?“, fragte er amüsiert, weil Julian zu schüchtern schaute. Er verstand ihn, denn zum ersten Mal war Julian draußen völlig nackt und jeder konnte ihn anschauen und die meisten Gäste, taten es auch. Deswegen richtete er sich wieder auf und packte seinen Jungen an der Brust, um ihn dann langsam zu ihm ins Bad zu heben. Als die Niedlichen dunkelbraunen, fast schwarzen Pfoten, das heiße Wasser berührten, hörte er ein leises „Hmpf!“. Deswegen senkte er Julian nur langsam ins Wasser, der nun mit beiden Händen den Schritt verdeckte.

Nach ein paar Sekunden saß dann Julian auf seinen Schoß und sah ihn nun leicht verwirrt an. Aber Sartesh ignorierte diesen Blick und lehnte sich dann wieder zurück und schloss die Augen, um die Wärme des Wassers zu genießen. Als dann mehr als zwei Minuten vergangen sind, wo sich Julian kaum bewegte, machte Sartesh wieder die Augen auf und sah ihn in die Augen.

„Was ist Julian? Ist es zu heiß für dich?“, anscheinend grübelte Julian, seit er ihn zum Baden abgeholt hatte, über irgendwas nach. „Julian, bitte sag einfach, worüber du die ganze Zeit nachdenkst. Trau dich einfach.“

Einige Sekunden schaute ihn Julian erschrocken an, weil er ihm beim Nachdenken ertappt hatte. Doch anscheinen war es so peinlich für Julian, dass er es nicht aussprechen konnte. Aber er wollte ihn nicht drängen, deswegen schloss er wieder die Augen und summte entspannt ein Lied. Dann, nach einigen Minuten, bewegte sich Julian. Beide Hände legte Julian auf seinen Bauch und fuhr dann zittrig hoch zur Brust, um dann wieder runterzufahren. Sie fuhren immer tiefer, bis sie fast seine Intimlippen berührten.

Sartesh machte die Augen auf.

Sofort verschwanden die Hände und krampfhaft hielt sich dann Julian am Rand vom Zuber fest. „Später Julian, versprochen. Aber zuerst entspann dich und genieß das heiße Wasser, solange es noch heiß ist.“

Zittrig saß Julian mit gespreizten Beinen auf seinem Schoß und er verstand nun, dass Julian viel zu verkrampft war, um das Bad genießen zu können. Deswegen nahm er ihn an den Schultern und drückte ihn sanft auf seine Brust. Nachdem Julian Brust an Brust auf ihn lag, umschlang er ihn und fing wieder zu summen an. Er mochte das Gefühl, wie die Felltasche und auch der Penis, der schon drinnen war, auf seinen Buch drückte und er genoss dann vollends das Bad, als sich Julian auf seiner Brust gemütlich machte. Zwar atmete sein Junge schnell vor Nervosität, aber er bemerkte, dass sich sein Junge wirklich entspannen wollte. Beide Arme und der Kopf lagen auf seiner Brust und langsam normalisierte sich Atmung.

Die Minuten vergingen und er glaubte schon, dass sein Junge eingeschlafen ist, weil der sich nicht mehr rührte. Doch dann fing Julian zu sprechen an.

„Tut mir leid Sartesh. I-Ich dachte… ich wollte. Es ist… alles neu für mich und… ich dachte… das ich darf. Die anderen Jungs… machen das ständig und ich wollte… auch mal…“, Sartesh hörte einfach nur zu und wollte ihn nicht unterbrechen.

„Ich… wollte… ich weiß nicht…“, anscheinend war das Thema für Julian noch viel zu Peinlich. Deswegen machte er nun weiter.

„Julian, mach dir deswegen keine Gedanken. Es passt schon. Ich bin nicht auf dich wütend, aber da du in der Eingewöhnungsphase bist, muss ich dir in der Zeit klare Grenzen zeigen. Ich mache das nur für dich. Denn bei den anderen Jungs ist das was anders. Sie kennen sich schon sehr, sehr gut und da reicht nur ein Blick, um herauszufinden, ob der gegenüber auch mag. Aber zurück zur Eingewöhnungsphase. In der Zeit, solltest du dich einfach entspannen und alles genießen. Nur in der Zeit, hast du, und jeder andere Junge in der Eingewöhnungszeit, meine und Tom´s volle Aufmerksamkeit. Du wirst so viel über deinen Körper kennenlernen und auch Grenzen überschreiten, die du noch nicht einmal kennst.“, während Sartesh so sprach, fing er gemütlich Julians Rücken zu streicheln an.

„Deswegen schwärmen die Jungs über die Eingewöhnungszeit. Jeder war am Anfang schüchtern und verklemmt. Doch, mit der Zeit öffnete sich jeder, weil ich und Tom auf euch eingehen und eingingen. Tage und Wochen, sind wir bei euch und führen euch in alles ein. In der Zeit, sind wir deine Freunde, deine Eltern und deine Geliebten. Und, genieße jetzt das Bad, denn später wirst du dich wünschen, wieder in RUHE baden zu können.“, um seine Aussage zu bekräftigen, strich nun seine rechte Hand runter. Über die zwei knackigen Pobacken, um dann weiter streichend die zwei steinharten Hoden in die Hand zu nehmen. Mit einem leichten druck, fing er sie mit den Daumen zu massieren. Sofort beschleunigte sich Julians Atmung. Nach einigen Sekunden, fing dann Julian ganz leise zu stöhnen an und strich fest mit den Fingern über Sartesh Brust. Immer schneller atmete Julian, bis er es nicht mehr aushielt und leicht in Sartesh Brust biss.

Sartesh merkte, dass Julian extrem geil wurde. Felsenfest drückte wieder der Penis des Jungen gegen seinen Bauch und immer öfters und wilder biss Julian in seine Brust. Vor Gier verzehrend, strichen und kratzen die Finger über seine gelbe Brust und immer lauter, stöhnte und fiepte Julian. Sartesh musste breit Grinsen, als er sich vorstellte, wie wohl Julian reagieren wird, wenn die nächste Phase kommt.

„Siehst du, und das war nur der Anfang von dem, was auf dich zukommen wird.“, Sartesh hörte mit den massieren der Hoden auf und hielt sie dann nur noch sachte in der Hand. Doch Julian war wie im Rausch. Noch immer biss, kratze und leckte sein Junge an seiner Brust und Sartesh, genoss es einfach. Er genoss, wie der schmale und zarte Fuchskörper auf ihm lag und ihn voller Wollust lieben wollte. Er genoss, wie sich Julian gehen ließ und die Lust raus ließ. Und deswegen, drückte er ihn wieder weg, bis sein Junge wieder aufrecht saß. Hechelnd und mit hängender Zunge, schaute ihn Julian mit einer Flamme in den Augen an, die er nur allzu gut kannte.

„Das reicht fürs erste Mal. Waschen wir uns dann machen wir weiter beim ersten Schritt. Julian brauchte nicht nicken, oder Antworten, denn er sah es in den Augen, dass sein Junge es wollte. Sich selbst schon freuend was als nächstes kommt, wusch er sich mit dem Wasser die ganzen eingetrockneten Sekrete ab und tat es dann auch bei Julian. Als er die untere Körperhälfte von Julian wusch, bebte der ganze junge Fuchskörper. Beim Penis, die Hoden und dem Po und der Rosette, hatte Julian die Augen geschlossen und folgte den Rat den er gab, nämlich es einfach zu genießen. Die Finger gruben sich schon fast in seinen Nacken, während er ihn wusch und er spürte deutlich, dass Julians Körper sich nach mehr sehnte.

Sartesh trug Julian wie so oft mit einem Arm unterm Po, rauf in den Schlafsaal. Drinnen war nur der kranke Max, Steve der Otterjunge und Flo. Flo kümmerte sich rührend um Max und hatte ihn schon was zum Fressen geben, hingegen Steve hinter Flo saß und die Hände in Flo´s Schritt versenkt hatte. Auch Julian sah es und starrte die zwei Jungs an.

„Hab Geduld, bald wirst du so viele Glieder in der Hand halten können wie du willst.“

Sartesh setzte sich wieder in Bewegung und Julian starrte weiterhin zu Steve und Flo, bis er sich hinter dem Heu Hügel hingesetzt hatte und sie wieder unter sich waren. Schnell trocknete er sich beide ab und vorsichtig war er dann bei Julians Lendengegend. Denn Julian war jetzt dort besonders Empfindlich undd er hatte sogar schmerzen, als er vorsichtig über die Hoden mit der Decke strich. Schmerzverzerrt war nämlich das Gesicht, als er das tat und deswegen, wollte Sartesh jetzt weiter machen, damit Julian endlich das bekam, was er immer wolle.

Nachdem sie beide trocken waren, beugte sich Sartesh runter und zog sich das Ledergeschirr an. Julian beobachtete ihn dabei neugierig mit einem steifen und tropfenden Penis und als er dann das zweite Geschirr in die Hand nahm, fing er breit zu grinsen an.

„Der ist für dich. So wie wir heute Nacht verbunden waren, so werden wir es auch heute am Tag sein. Grinsend ging er in die Knie und er freute sich selbst schon so sehr, dass sein eigener Penis zwischen den Intimlippen rausfuhr und schnell steif wurde. Zärtlich zog er Julian das Geschirr an und er spreizte etwas mehr die Beine, als sein Junge auf seinen Penis starrte und schnell hechelte. Mit geübten Griffen, war das Geschirr schnell angezogen und er prüfte nochmal überall nach, ob es auch nirgendwo zwickte.

„Gut, denke das passt dir soweit, dann…“, mit einem lüsternen Grinsen setzte sich Sartesh hin und zeigte Julian mit einem Blick auf seinem Echsenpenis, dass er nun am Zug war. Einige Sekunden stand Julian nur da und starrte ihn nur an, während Sartesh sah, wie sein Junge wieder nachdachte.

„Bestimmt überlegt er sich, für was die Einladung war… tja, dass muss er selbst entscheiden.“

Die Augenlieder zuckten und der Fuchsschweif wedelte heftig hin und her, während Julian, wie immer, mit einem biss auf den Lippen nachdachte. Doch dann setzte sich Julian mit einen *Plob* zwischen Sartesh Beinen hin und beugte sich sofort runter. Sein Junge bewegte schon die Hände zum Penis, als der ein letztes Mal zu ihm hochblickte.

Sartesh lächelte und machte dann die Augen zu.

Sartesh zuckte leicht, als sich die Finger um seine Peniswurzel schlossen. Vorsichtig drückten die Finger zu, strichen sanft von unten nach oben rauf, bis zur Spitze und Sartesh ließ ein lautes *Hmmm!* raus, weil sich das wirklich gut anfühlte. Ein Finger kreiste um seine Spitze, während nun die zweite Hand dazukam. Die zweite Hand erkundete seine Peniswurzel, strich sanft über die gespannten Intimlippen und drang dann zwischen Penis und Lippen ein. Sartesh riss den Kopf nach hinten, weil sein Junge bis zum Grund reinfuhr. Zwei Fingerkuppen tief waren die Finger zwischen Penis und Intimlippen drinnen und dort war Sartesh wirklich empfindlich.

„Du bist dort… so heiß…“, das hörte Sartesh nicht zum ersten Mal und er fing dann zu stöhnen an, als die Finger in der Schlucht entlangglitten. Und gleich danach, spürte er den heißen Atem an seine Penisspitze und darauf, die heiße Zunge, die über seine Spitze leckte.

„So das reicht jetzt Julian.“, er hörte deswegen jetzt auf, weil er nicht schon alles hergeben wollte. Der Teil, kam er später und jetzt, war Julian dran. Sein Junge folgte, wenn auch wiederwillig und schaute dann traurig zu ihm hoch.

„So, vorne oder hinten? Du entscheidest.“, Grinsend gab er Julian die Entscheidung, wie sein Junge an ihm angebunden sein soll.

„Was… soll das bedeuten?“, wie er erwartet hatte, oder erhofft hatte, fragte Julian nach. Er wollte, dass Julian den aktiven Pfad nicht verlässt und ihn sogar weitergeht. Deswegen, gab er ihm die Entscheidung.

„Ich habe dir schon alle nötigen Informationen geben. Entscheide.“, mit verschränkten Armen saß Julian da und dachte nach und nach einigen Sekunden, hörte Sartesh die Entscheidung.

„Ähm… Vorne?“

„Ok.“, grinsend beugte er sich nach vorne und hielt Julian wieder an der Brust fest, um ihn aufzuheben und kurz über seinen Schoß hängen zu lassen. Julian schluckte schwer, aber er sah keine Angst in den jungen Fuchsaugen. Als er ihn dann langsam runtersenkte, spreizte sein Junge die Beine. Langsam fuhr sein Penis zwischen die knackigen Po Backen. Die Rosette öffnete sich glücklich zuckend, als sei Penisspitze langsam wieder in Julian reinfuhr. Julian verzog nur ganz leicht das Gesicht, während die Rosette sich immer weiter dehnte und der Penis immer tiefer in Julian reinfuhr. Sie Beide stöhnten leise, nachdem die Hälfte geschafft war. Als er an die Stelle kam, wo er letzte Nacht gestoppt hatte, verzog Julian schon leicht das Gesicht vor Schmerz, doch er musste noch weiter gehen.

„jetzt kommen die letzten Sechs Zentimeter und die schaffst du auch auf einmal.“, er ließ Julian los, weil sein junge nun auf ihm saß, aber noch nicht alles von ihm aufgenommen hatte. Sartesh sah Julian in die Augen, während er seine Hände auf die Julians Hüfte legte, um ihn dann mit einem Ruck nach unten zu drücken.

Sofort vergoss Julian Tränen und stöhnte vor Schmerz, doch Sartesh bekam einen Blick zugeschossen, den er von Julians Vater her kannte. Es war ein lüsterner und schmerzvoller Blick, als die Rosette seine Intimlippen berührten. Sartesh wischte die Tränen mit den Daumen weg und küsste Julian auf beiden Wangen. Als Julian zu zittern anfing, umarmte er ihn und drückte ihn fest in seinen Schoß. Daraufhin schnappte sein Junge nach Luft und krallte sich in seinen Rücken fest. Doch Sartesh musste es machen, damit sich der Schließmuskel daran gewöhnen konnte. Denn er wollte, dass sich Julian jetzt an seinen Penis und an der Dehnung des Schließmuskels gewöhnt, damit der dann, wenn sie verschnürt sind, schlafen konnte und sich im Schlaf weiter daran gewöhnt.

Ungefähr Zwei Minuten drückte er ihn so nach unten, bis sein Junge erschöpft den Kopf auf seine Schulter legte und langsam normal zu atmen anfing. So wie sie waren, legte er sich nach vorne, bis Julian mit dem Rücken auf dem Heuboden lag. Dann richtete er sich auf und band die Beine von Julian an seiner Seite fest. Daraufhin beugte er sich wieder nach vorne und band Julian Brustgeschirr an seinen fest. Nun konnte Sartesh endlich aufstehen. Fest saß Julian auf Sartesh Penis, als er stand und sein Junge genoss es in vollen Zügen.

„So, ich leg jetzt eine Decke um uns und schnüre es zu, damit du schlafen kannst. Und diesmal schläft du auch wirklich.“, Sartesh bekam einen vielsagenden Blick von unten und er grinste breit, als er dann das Nicken sah. Sartesh ging zum Kamin, wo die Stapel voller Decken waren und legte ihn um sich. Mit einem Festen Knoten band er die Decke vorne zu, als sie einmal um ihn gelegt war und er streichelte dann Julians Kopf durch die Decke.

„Schlaf gut mein Junge.“, daraufhin, hörte er mit den streicheln auf und beugte seinen Rücken etwas durch.

Ich werde langsam zu alt für das.“, dachte sich Sartesh, weil sich sein Rücken schmerzvoll meldete. Ein wenig rührte sich Julian und dabei musste Sartesh die Augen schließen, weil sich das wundervoll anfühlte, wie sein Penis gestreichelt und leicht massiert wurde.

„Nun denn… auf zu meinem Geliebten.“

Schnell erkundigte er sich bei Flo, bevor er endlich zu Tom ging, wie es Max geht. Flo berichtete ihm, das es Max besser geht, dank der Medizin. Er kraulte seinen Pumajungen noch schnell am Kopf, bevor er aufbrach. Gedankenverloren, wie es wohl Tom wirklich geht, schritt er durch den Hof und ging direkt zur Treppe, die auf die Mauer führte. Tom unterhielt sich mit seinen Jungs und als er endlich das Ende der Treppe erreichte, war sein Geliebter links von ihm und schnitze auf dem Boden sitzend, an einem Holzstück.

Nach dem ersten Schritt, sah Tom zu ihm auf und es wurde augenblicklich ruhig. Keyn, der neben Tom saß und sich an dessen Arm festhielt, sah das Bündel an ihm an und Rinel machte das. Nur Tom, sah ihm direkt in die Augen und Grinste, wie die Sonne an einem Sommertag. Der Stein war kühl, als er sich linke neben Tom setzte, um ihn dann einen sanften Kuss auf die Lippen gab. Keyn grinste breit, genauso wie Rinel, der rechts neben Keyn saß.

„Sartesh…“, fing Tom an, doch Sartesh unterbrach ihn sofort, indem er die Hand hob. Vorsichtig lehnte sich Sartesh nach hinten und schaute, dass Julian gemütlich an ihm auflag. Mit der linken umarmte er seinen Jungen und mit der rechtem Arm, umarmte er Tom am Hals und zog ihn zu sich.

„Du bist ein Arsch, Tom. Du… hättest gleich… zu mir kommen… sollen…“, Sartesh hatte immer wieder überlegt, was er zu Tom sagen sollten, wenn der aufwachte. Er hatte sich so viel vorgenommen, doch, als er jetzt neben ihn saß, überkamen ihm die Gefühle. Weinend und schluchzend, drückte Sartesh den Kopf gegen den von Tom und konnte einfach nicht mehr weitersprechen. Sartesh erinnerte sich plötzlich, als Tom Todgeweiht auf dem Schlafplatz lag und wie der dann nach ein paar Minuten, von ihm ging. Es fühlte sich so an, als wäre seine Seele zerrissen worden, als ob ein Teil von ihm auch mit starb. Doch jetzt, wo er neben ihn saß und den warmen Körper und den warmen Atmen auf dem Gesicht spürte, dankte er allen Göttern und Frau Rosé, dass er Tom wieder hatte.

Auch Tom vergoss Tränen, als er Sartesh wieder bei sich hatte. Auch Tom, hatte sich überlegt, was er zu Sartesh sagen sollte. Doch die Tränen von beiden, sagten alles. Nach einigen Minuten konnte sich Sartesh brühigen und legte einfach den Kopf auf Tom´s Schulter.

„Ich bin so froh, dass du wieder da bist mein Liebster.“

„Das bin ich auch Sarti.“, sagte Tom und flüsterte dann weiter. „Schade, dass du jetzt einen neuen Jungen hast, ich… würde gerne den ganzen Tag mit dir im Bett verbringen und dich die ganze Zeit zum Stöhnen bringen wollen.“

Genau das wollte Sartesh hören. Er würde jetzt auch am liebsten ihre Liebe wieder festigen, indem sie sich einfach liebten. Sich küssten, streicheln und hemmungslos fickten, genau das, wollte er machen und hören.

Als Dank für das gesagte, küsste Sartesh Tom`s Wange und lehnte sich dann einfach an ihm ran.

„Tom, erzähl mal was du im Hof gesagt hast. Ich bin erst später dazugekommen und hab eigentlich nichts mitbekommen, weil du wieder da bist und weil ich mich… in deinen Augen verloren habe.“

Tom lehnte sich wieder gemütlich zurück und drückte Keyn zu sich, um dann weiter am Holzscheit zu schnitzen.

„Ich habe nur gesagt, dass wir noch viel zu tun haben. Die Jungs müssen an der Stange tanzen lernen. Die Tiere müssen noch vorbereitet werden und dann, habe ich was von Frau Rosé ausgerichtet.“

Tom schaute rauf, auf die nasse braune Wiesenlandschaft. Ihm kam es etwas fremd vor hier zu sein, denn dieser Anblick, erinnerte ihn an das Jenseits. Beides versprach Freiheit, doch sein Ankerpunkt war hier. Das Haus Rosé, Sartesh und seine Jungs, sind ihm das wichtigste. Als er Rinel an Keyn´s Seite sah, freute er sich so sehr für ihn, da sein Junge nun auch jemanden hatte, an den er sich auch wenden konnte.

„Sartesh, Frau Rosé liebt uns alle wie eine Mutter ihre Kinder und sie wollte sicher gehen, dass jeder das weiß. Aber… *seufz*… Ich… habe meine Eltern gesehen, Sartesh…“, mit feuchten Augen schaute Tom zu Sartesh.

„Ich… habe sie verloren… sie sind auf der Suche nach mir bei einem Raubüberfall erstochen worden. Deswegen, möchte ich heute… eine Trauerfeier für sie und alle anderen Eltern der Jungs machen, die vielleicht das gleiche zugestoßen ist. Aber… ich möchte auch die Feier machen, um die Jungs daran zu erinnern, dass sie dort draußen Eltern haben, die sie Lieben und ich möchte… das du auch dabei bist, Sarti.“

„NEIN! NIEMALS THOMAS!“

Tom hatte sich gedacht, dass sein Sartesh so reagieren würde. Aus dem Augenwinkel, bemerkte Tom das Rinel und Keyn fragend zu ihm und Sartesh schauten. War auch kein Wunder, denn Sartesh schrie es nur so raus.

Sartesh konnte nicht fassen, das Tom das ansprach. Er wollte sich nicht daran erinnern und es tat ihm auch Leid wegen Julian. Denn sein Junge hatte geschlafen und wegen seines Ausbruchs, ist er wieder aufgewacht. Wütend auf sich selbst, richtete sich Sartesh langsam auf und zog die Decke runter Kopf von Julians Kopf. Schlaftrunken, schaute ihn Julian mit roten Augen an und lächelte leicht.

„Tut mir Leid mein Junge…“, zärtlich gab er ihm einen Kuss auf die Nase und streichelte ihm den Kopf.

„Hallo Julian, ich bin Tom und das ist Keyn und Rinel“, Julian schaut langsam zu Tom und den zwei Jungs und gab ein schüchternes „Hallo.“ zurück. Sartesh umarmte Julian nun fest und drückte ihm die Schnauze auf die Stirn. Alles, was er so tief vergraben hatte, kam wieder rauf und Julian mit seiner wundervollen Familie, gab ihm halt. Sein Junge roch angenehm maskulin, doch dann frage ihn Julian.

„Was ist denn los Sartesh *gähn*?“

Sartesh wollte es nicht erzählen oder erklären. Unter keinen Umständen, doch, als er in Julians Augen sah, ließ er sich fast dazu verleiten.

„Nichts mein Junge…“

„Sartesh, bitte, ich würde mich freuen, wenn du auch kommen würdest, ich weiß… dass du eigentlich nicht kommen willst, aber… es ist für die Jungs. Und du kannst vielleicht auch heute Abend damit abschließen und ihnen vergeben… denn dadurch… hab ich dich bekommen.“, Sartesh wollte schon wieder schreien, aber als er zur Seite schaute und die Tränen in Tom´s Augen sah, hielt er sich dann doch zurück.

Sartesh kauerte sich leicht ein und hielt sich nun an Julian fest. Als er dann das Gesicht auf Julians Kopf legte, fing er leise zu weinen an.

„Julian, du solltest… wirklich froh sein, so eine tolle Familie zu haben. Eltern die dich Lieben und alles für dich tun würden...“, Julian legte beide Hände auf seine Brust und diese Wärme, hatte er lange Zeit nicht mehr gespürt, denn es waren Hände, die ihn warme Zuversicht gaben und auch den nötigen Halt, über seine Kindheit zu erzählen. Und als dann auch Tom eine Hand auf seine Schulter legte, brach der Damm das zweite Mal.

„Du hast mich gefragt, was los ist Julian… ich sage es dir, und auch Rinel und Keyn sage ich es. Denn ihr solltet wirklich froh sein, hier zu sein. Hier bei uns, wo ihr sicher seid und in Frieden schlafen könnt…“, Sartesh schloss die Augen und Augenblicklich, erinnerte er sich an seine Kindheit, die ihm so wehtat und ihm noch heute Alpträume beschert.

Dann fing Sartesh zu erzählen an.

„Das erste… woran ich mich erinnere, ist meine Mutter, wie sich mich anschrie. Ich lag im Bett und ich war wirklich noch klein… ich weiß nicht, vielleicht Fünf Jahre oder so. Ich habe geschlafen und sie packte mich am Arm und zerrte mich aus dem Bett und schrie mich einfach an. Es war… weil ich… noch ins Bett gemacht habe. Sie schrie so laut und dann schrie sie, dass sie mich hasst und es bereute, mich auf die Welt gebracht zu haben. Ich sah… die Wut in ihren Augen und ich weinte und entschuldigte mich dafür… dann kam mein Vater, der bei der Tür zugeschaut hatte. Weil ich geweint habe, sah ich auf den Boden und das, hat meinem Vater nicht gepasst. Er schlug mir ins Gesicht und da hörte ich meine Schnauze knacken.“

Alle bemerkten, wie sich Sartesh nur schwer zurückhalten konnte, nicht laut los zu schreien, zu weinen und in der Trauer zu versinken.

„Daraufhin habe ich vor Schmerz geschrien und geweint. Ich… habe aus den Nasenlöchern geblutet und lag auf dem Boden. Das hat beiden nicht gepasst und meine Eltern zerrten mich wieder auf die Füße und beschimpften mich, dass es kein Grund zum Weinen war, dass ich ein Schwächling bin und, dass ich sie anschauen sollte, wenn sie mit mir sprechen. Ab da, hatte ich Angst von meinen Eltern. Und ab da, kam meine Mutter oder mein Vater immer in der Nacht und schrien, oder schlugen mich, wenn ich was falsch gemacht habe. Es reichte, wenn ich nicht guten Morgen, oder Mahlzeit oder sowas gesagt habe. So ging es dann, bis ich ungefähr Zehn oder Elf Jahre alt wurde. Ich… hatte Angst einzuschlafen. Ich hatte Angst vor meinen Eltern und vor der Nacht. Dann, als… ich… als mein Penis…“

Es war hart für Sartesh, das sah Tom sofort. Er kannte die Geschichte schon und er wusste, dass jetzt das kam, weshalb Sartesh seine Eltern zu hassen anfing.

„… unsere Nachbarn, hatten auch eine junge Echse, fast im selben Alter wie ich. Mit ihm, habe ich das gemacht, was du gemacht hast Julian… noch am selben Tag… haben es meine Eltern von deren Eltern erfahren… und daraufhin… in dieser Nacht… kam mein Vater und brach mir als erstes den Arm. Er schlug mir zwischen die Beine… mehrmals und er schlug mir auch wieder ins Gesicht…“, Sartesh wurde immer leiser, bis nur noch ein Flüsterton zu hören war.

„Ich… hatte blutige Augen… eine blutende Nase… ich hatte Blut beim wasserlassen… und… ich habe zwei Tage vor Schmerz geschrien, weil sich meine Eltern nicht um meinen Arm gekümmert haben. Zwei Tage, hatte ich einen gebrochenen Arm gehabt, der nicht verarztet wurde. Und weil ich vor Schmerzen geschrien habe, habe ich nur noch mehr Schläge kassiert. In diesen zwei Tagen, wurde ich komplett grün und blau geschlagen. Ich hatte einen gebrochenen Kiefer und konnte nicht mehr essen. Dann nach diesen zwei Tagen, haben meine Eltern doch noch den Arzt geholt. Der Arzt sah mich und hatte sofort zu weinen angefangen… der Arzt, war die erste Person, der mich nett behandelt hatte. Mein Kiefer wurde gerichtet und durch drehte zusammengebunden. Mein Arm wurde gerichtet und bandagiert. Doch dann fing der Alptraum erst richtig an. Ungefähr einen Monat, haben mich meine Eltern in Ruhe gelassen, bis ich eines Nachts von meinen Vater geweckt wurde.“

Sartesh fing am ganzen Körper zu zittern an.

„In dieser Nacht… wurde ich von meinen Vater auf brutalster weise vergewaltigt. Ich konnte nicht schreien, wegen meinen Kiefer und es hätte auch nichts genützt, weil meine Mutter in der Tür stand und zusah und lächelte. Sie lächelte einfach und tat nichts. Als dann mein Vater von mir abließ, habe ich die ganze Nacht nur geweint. Er… hat mich schwer verletzt, das spürte ich. Doch… am nächsten Tag… stand in der Früh eine fremde Person in meinen Zimmer und lächelte. Meine Eltern, die wie immer, in der Tür standen, sagten nur: „Sei brav und mach, was er sagt.“ und daraufhin, war ich nur noch ein Stück Fleisch für meine Eltern. Ununterbrochen, war eine fremde Person nach der anderen in meinem Zimmer und hat mich genommen. Sie haben an mir ihre Phantasien ausgelassen. Ich… habe Wochen gebraucht, bis ich mich von meiner Verletzung erholt habe, die mir mein Vater zugezogen hatte. Ungefähr einen Monat später, wo ich meine Eltern anflehte, damit aufzuhören, sah ich sie dann, wie sie Geld gezählt haben. Ab da, wusste ich, was ich für sie bin. Ein Nichts. Ein Stück Fleisch, das man kaufen konnte. Ich… habe das zwei Jahre aushalten müssen, bis ich eines Tages genug hatte. In einer Nacht, wo ich von einem Bären genommen wurde, bin ich durch das Fenster geklettert, als der Bär mal eine Pause brauchte. Ich war nackt und es war Winter. Doch ich bin nur gelaufen. Durch Wälder, über Straßen und Hügel, bis ich dann entkräftet zusammengebrochen bin.“

„Am nächsten Tag vermutlich, wurde ich von Sklavenhändler entdeckt, die womöglich meinen Spuren gefolgt sind. Sie sahen mich und wusste sofort, für was ich da war. Drei Wochen wurde ich angekettet und von den Sklavenhändlern missbraucht. Sie waren brutal und ich hasste meine Eltern. Ich hasste meine Eltern, weil, als ich mit einem anderen Jungen kurz sprach, der auch mitreiste, erfuhr ich zum ersten Mal, was eine gute Kindheit war. Ich… sah es fast schon als normal, was mir meine Eltern angetan haben. Doch was mir der Junge erzählt hatte und ich ihm, verschlug uns beiden die Sprache. Ab diesem Zeitpunkt, schwor ich mir, dass ich meine Eltern umbringen würde, wenn ich sie irgendwann mal sehen sollte… Als diese drei Wochen vorbei waren, wurde ich gekauft von Frau Rosé…“

Nun sprach Tom weiter. Tom wollte der Geschichte auch was Gutes dazugeben.

„Als ich das erste Mal Sartesh sah, wie er im Käfig in den Hof gezogen wurde, verliebte ich mich gleich in ihm. Ich stand am Fester, oben bei der großen Schlafstätte und habe zugehört, wie sich der alte Stallmeister mit Sartesh kurz unterhielt. Als ich seinen Namen hörte, lächelte mein Herz vor Glück. Gleich als der alter Stallmeister wegging, um sich kurz mit Frau Rosé zu unterhalten, rannte ich runter und begrüßte Sartesh mit: „Hallo Sarti! Ich bin Thomas, aber nenn mich Tom!“

„Sartesh war seelisch gebrochen. Aß nichts mehr und wollte nur noch sterben. Doch ich war für ihn da. Jede Nacht, lag ich neben ihm, bis ich dann nach mehreren Tagen, wo ich von mir erzählt habe und was ich alles in der Zukunft machen wollte, ein Lächeln auf Sartesh Gesicht sah. Ab da, schliefen wir immer festumschlungen in der Nacht. Ich weckte ihn immer, wenn er Alpträume hatte und ich küsste ihn solange, bis er wieder einschlief. Es gab in der Zeit keinen Moment, wo wir uns nicht die Hand hielten. Und, ich wusste auch, dass mich Sartesh vom ersten Moment mochte und liebte. Nur er konnte es nicht zeigen, weil er nicht wusste, wie. Unsere Liebe hat uns beide geheilt. Und so schlimm auch deine Geschichte ist, Sartesh, so hat sie dich hierher gebracht, zu mir. Und dafür, bin ich so glücklich, weil ich dich habe, mein Herz und meine Seele.“

Sartesh schaute weinend zu Tom und lächelte herzlich. Keyn und Rinel, die weinend der Geschichte zugehört haben, standen auf und setzten sich neben Sartesh, um ihn zu umarmen.

„Hört auf zu weinen meine Jungs. Es… ist lange her und… es sollte euch nicht bekümmern. Denn Tom hat Recht, nur deswegen, kam ich hierher und konnte euch alle kennenlernen. Ihr seid meine Jungs, die ich Liebe und für euch, würde ich alles machen, damit ihr in Ruhe und im Frieden schlafen könnt. Ich habe euch das auch deswegen erzählt, damit ihr versteht, dass manche Jungs das gleiche Schicksal hatten, wie ich. Das Leben ist nicht immer schön, aber es hat auch gute Zeiten und seit ich hier bin, habe ich eine gute Zeit. Und ich möchte euch eine gute Zeit schenken, solange ihr hier seid.“

Julian rührte sich, der auch weinte. Zärtlich strichen die Hände über seine Brust und Sartesh merkte, wie liebevoll das Julian machte.

„Sartesh… es tut mir leid. Ich… wollte… wenn ich gewusst hätte, was meine Frage…“, Julian wollte ihn nicht dazu verleiten, die Gesichte zu erzählen, das wusste Sartesh, als er in das verheulte Gesicht seines Füchsleins sah. Doch es war seine Entscheidung gewesen diese Geschichte zu erzählen. Er wollte ihnen zeigen, dass das Leben nicht immer Fair war, aber es hatte auch eine Gegenseite und diese Gegenseite, war hier.

„Tom… ich komme heute Abend, aber nur, um mich bei meinen Eltern zu bedanken, dass ich hierher kommen konnte. Zu dir und zu den Jungs. Ich werde auf ewig meine Eltern hassen, aber ich werde dich auf ewig Lieben.“

Sartesh gab Rinel, Keyn und Julian einen Kuss auf die Nase und Tom, gab er einen langen Zungenkuss.

Tom`s Herz hüpfte bei dem Kuss vor Freude und weil Sartesh dunkle Augenringe hatte, bot er ihn an, auf seinen Schenkel etwas zu Ruhen. Dankend nahm Sartesh das Angebot an und legte sich hin, um mit dem Kopf auf Tom´s Schenkel zu ruhen. Sartesh lag auf dem Rücken und Julian vergoss noch immer wegen der Geschichte Tränen. Nachdem sich Rinel und Keyn wieder neben Tom setzten, fing Sartesh zu erzählen an, wie die letzten zwei Tage waren. Nebenbei streichelte er den Kopf von Julian, der sich langsam beruhigte und schnell wieder einschlief.

Er erzählte, was mit Julian, dessen Bruder und Vater war. Er ließ aber die Pikanten Details aus, weil er es nur Tom erzählen wollte, damit er auch im Bilde war. Dann erzählte er von Kai und er wurde daraufhin mit großen Augen angestarrt. Nur nebenbei bemerkte Sartesh, dass sich Rinel und Keyn leise unterhielten. Tom hörte seiner Erzählung genau zu und schnitzte weiter am Holzblock und langsam, nahm der Holzblock Gestalt an.

„Das wird doch zu einer Person, oder Tom“

Tom nickte und lächelte breit.

„Ja, aber lass dich überraschen. Ich hoffe, dass es schön wird. Und, wie ist Julian so, du hast mir noch nichts über seinen Charakter erzählt.“

Sartesh wusste nicht, was er erzählen sollte, deswegen dachte er einige Sekunden nach und entschied sich, von den Grundlegenden zu erzählen.

„Nun… er ist ein Aktiver und er ist Neugierig. Aufgeweckt nicht zu vergessen und.. naja… da er noch nicht einmal in seinen jungen Leben einen Orgasmus hatte, möchte er es unbedingt. Ich bereite ihn schon für heute Nacht vor, da werde ich ihn dann in die zweite Phase bringen… Ich denke, das wird ihn sehr gefallen.“

„Also bei Papa, war das super. Es hat wehgetan, aber später war es wie ein schöner Traum. Ich habe keine Schmerzen mehr gehabt. Doch Papa… es war einfach super.“, mischte sich Keyn ein, der kurz zu ihnen schaute und frech seine Meinung dazu sagte. Daraufhin umarmte Tom Keyn am Hals und gab ihn einen saftigen Kuss auf den Kopf.

„Du hast dich auch gut angestellt mein Junge. Wir können das gern auch mal wiederholen.“, Keyn drehte sich zu seinen Papa um und packte ihn mit strahlenden Augen am Arm. „Ja biiiiite!“

„Shhht!“, machte Sartesh, als Keyn laut flehte.

„Lasst Julian schlafen. Er hat die ganze Nacht nicht schlafen können.“

Breit grinsend, schaute Tom nun zu Rinel. „Dann könnte Rinel mitmachen. Ich wette, er hätte auch Lust.“, augenzwinkernd, schaut Tom er zu Rinel, doch ihm fiel sofort auf, dass Keyn nicht so ganz zufrieden mit dem Vorschlag war. Und an der Mimik bei seinem Jungen sah er, wie Keyn schwer nachdachte. So hatte er ihn noch nie gesehen. Obwohl Keyn noch viel lernen musste und etwas Naiv wirkte, sah sein Sohn in der Sekunde wie ein Erwachsener aus. Auch Rinel, wirkte nachdenklich und sogar fast traurig und als Tom in Rinels Augen sah, sah er dort tiefe Trauer. Er machte sich richtig Sorgen. Sie sollten festumschlungen dasitzen und sich küssen, wenn nicht mehr, aber so wirkte es, als hätten sie schon ihre erste Beziehungskrise.

Tom wolle irgendwie helfen, aber er wusste nicht wie. Für das Glück seines Sohnes und das für Rinel, würde er alles machen, doch er machte sich Gedanken, wenn er jetzt eingreifen würde, könnte er es sogar verschlimmern. Andererseits, sind beide noch so jung und bräuchten eigentlich jetzt einen Vater, der für sich da ist.

Lächelnd, wie immer, fragte er dann doch nach.

„Jungs, was ist los? Wieso schaut ihr so unzufrieden aus?“

Rinel schaute gleich zu Keyn und Keyn, sah zu ihm auf.

„Nichts Paps.“, daraufhin stand Rinel auf, und lief davon. Noch bevor Tom, oder irgendwer was sagen konnte, lief Rinel runter in den Hof und war verschwunden. Keyn sah Rinel hinterher, bis der weg war, um daraufhin die Hände auf die Augen zu drücken und still zu weinen. Väterlich, legte Tom eine Hand auf Keyn´s Kopf und fragte leise: „Was ist los Keyn. Ich sehe doch, dass was zwischen euch ist.“

Keyn sah weinend hoch.

„Ich… weiß es… nicht Papa!“

Keyn und Rinel

Die Zweifel nagten an seinem Herzen. Auch, als er von seinen Papa hochgehoben wurde und er mit Rinel rauf zur Mauer getragen wurde, spürte er die Zweifel tief drinnen. Er hatte sehr schöne Stunden mit Rinel gehabt, als sie bei Qadir waren und in der Zeit, aber auch schon davor, fand er Rinel anziehend. Das weiß blaue und kurze Fell, war so schön. Die grünen Augen, waren tief und zeigten ihm so viel von Rinel. Es war buchstäblich ein Blick in die Seele, den er jedes Mal riskierte, als er in die Augen von Rinel sah.

Sein Herz freute jedes Mal, als er dies tat, aber sein Kopf flüsterte ihn böse Sätze zu.

„Er liebt dicht nicht wirklich…“

„Pass auf…!“

„Es wird schon wieder passieren!“

Und so ging es ununterbrochen. Rinel hielt sich bei ihm die ganze Zeit an und er liebte, und hasste es gleichzeitig. Keyn war richtig froh, als Sartesh dann die Geschichte erzählte, denn so konnte er seinen Kopf ausschalten. Die Geschichte war sehr, sehr traurig und es erinnerte ihn daran, wie es bei ihm war. Und deswegen, umarmte er Sartesh und weinte, weil er für ihn und für sich weinte. Es wühlte ihn wieder komplett auf, als die Geschichte zu Ende erzählt wurde.

Tottraurig, setzte sich dann Keyn wieder zu seinem Papa hin und schaute zu Rinel. Wieder sah er in die wunderschönen grünen Augen und wollte wieder weinen.

„Ich… habe fast das gleich gehabt… ich…“, Keyn wollte noch weiter erzählen, aber er konnte nicht mehr.

„Ich auch.“, fing dann Rinel auf. „Ich habe das gleiche… mit… den Sklavenhändler gehabt.“

Erschrocken sah er Rinel an, der wieder feuchte Augen bekam und traurig auf dem Boden sah. Die Lefzen bebten und schwer fing Rinel zu atmen an, als der dann weitererzählte.

„Als ich… verschleppt wurde… haben sie mich jeden Tag… mehrmals… genommen. Ich habe sie… dafür gehasst… und auch… mich. Denn, tief ihn mir drinnen… fand ich es irgendwie… toll.“

Kurz sah Rinel voller Scham, weil er eines seiner tiefsten Geheimnisse verraten hatte, rauf zu Keyn, um dann wieder runterzuschauen. In dem Bruchteil einer Sekunde, sah er nur Trauer in den Augen.

„Aber… es war ohne Liebe…“

Als Keyn das Wort hörte, fühlte sich sein Kopf so an, als hätte jemand einen Nagel reingerammt. Er hatte ehrlich gesagt genug, über das Thema Liebe zu denken. Denn egal wie er es drehte und wandte, er kam immer zu gleichem Ergebnis. Er weiß es einfach nicht. Aber er wollte es nicht sagen, nicht Rinel. Deutlich hatte er noch die Geschichte im Kopf, die Qadir über die Sergal erzählt hatte. Dass sie sehr empfindlich sind und wenn sie einem Lieben, dann für immer. Deswegen, tat ihm das Leid, was er gesagt hatte. Es tat ihm leid gesagt zu haben, dass er ihn liebte.

Aber auch das, konnte er nicht sagen. Sonst hätte er ihn wirklich verletzt und das wollte er nicht. Keyn konnte einfach nicht mehr. Er konnte nicht nach vorne, wegen dem was sein Kopf sagte und den daraus resultierten Zweifel und er konnte nicht zurück, weil er ihn nicht verletzten wollte. Keyn war gefangen. Und Rinel merkte gleich, das was mit ihm nicht stimmte.

„Keyn… habe…“, Rinel schaute voller Sorge in Keyn´s himmelblaue Augen und Rinel hatte Angst, das nächste auszusprechen.

„… habe ich dir… was getan? Wenn ich dir was getan habe, dann sag es biteeee!“, vereinzelte Tränen rannen Rinel runter und Keyn sah, dass Rinel gleich zu weinen anfing. Doch er konnte drauf nicht Antworten. Weil es an ihm lag. Rinel hatte nichts getan, aber irgendwie wusste er, egal was er sagen würde, es würde die Situation nur verschlimmern. Dann hörte er, wie sein Papa fragte, nachdem er sich kurz in das andere Gespräch eingemischt hatte.

„Jungs was ist los?“, er dankte den Göttern, dass nun sein Papa da war und gleich drehte er sich um und sagte: „Nichts Papa.“

Und wieder, freute und hasste er sich gleichzeitig, als Rinel weinend aufstand und davonrannte. Als sein Herz deswegen zu weinen anfing, musste er unweigerlich auch anfangen zu weinen und er konnte es nicht unterdrücken. Es half auch nichts, als er seine Hände auf die Augen drückte. Die Trauer fühlte sich so an, als hätte er jemanden wichtigen verloren. Doch sein Kopf sagte ihm: „Das ist besser so!“

Als er wieder seinen Papa fragen hörte und die warme Hand auf seinen Kopf spürte, schrie er schon fast aus Verzweiflung: „Ich… weiß es… nicht Papa!“

Rinel

Rinel rannte zu Schlafraum und schmiss sich mitten im Raum ins Heu. Weinend drückte er seine Hände an die Brust und wollte nur noch schreien. Er wusste nicht was er mehr fühlte, den Hass auf Keyn, der ihn anscheinend doch nicht liebte, oder die Liebe zu ihm, das ihn zu zerreißen drohte. Zum aller ersten Mal, spürte er so einen Schmerz in seiner Brust und er wollte es sich auskratzen.

Kurz bevor ihn die Trauer komplett überwältigte, legte jemand eine Hand auf seine Schulter. Voller Hoffnung, dass es Keyn war, sah er hoch. Doch es war nur Flo.

„Rinel, was ist passiert!“, voller Sorge sah ihn Flo an und kurz darauf, kam dann auch noch Steve. Steve der junge Otter und Flo der schwarze Pumajunge, saßen nun bei ihm und schaute ihn sorgenvoll an.

Anscheinend hatte er sie beide bei irgendwas Intimes gestört, da sie beide hart waren und die Glieder feucht glänzenden.

„Tut mir… leid, wenn ich… euch gestört habe.“, wollte sich Rinel bei Steve und Flo entschuldigen.

„Das passt schon Rinel.“, Flo umarmte mit einer Hand Steve und gab ihm einen Schmatzer auf die Wange. Verlegen, schaute dann Steve zu Flo und gab ihn dann einem zarten Kuss auf die Wange. Als Rinel das sah, spürte er puren Neid in seinem gesamten Körper. Er sah die blicke von beiden und er wusste, dass sie sich liebten. Er sah es am Lächeln, an der Wärme in den Augen und auch bei dem Finger. Zärtlich kraulte Flo Steve an der Schulter und Steve, hatte eine Hand auf Flo´s Schenkel gelegt und streichelte ihn dort.

Rinel konnte nicht hier sein.

Wieder stand er auf uns stürmte davon. Ziellos lief er in den Hof und lehnte sich an den Brunnen an, um dann wieder weinend daran runterzurutschen. Einsamkeit, erfüllte ihn. Es war niemand hier, der ihn helfen konnte. Überall sah er fröhliche Gesichter. Gäste die fröhlich in das Haus gingen und zufrieden rauskamen. Die anderen Jungs gingen ihrer Aufgabe im Stall nach und hatten somit keine Zeit für ihn. Aber er hätte sie sowieso weggesickt, da er mit niemanden reden wollte. Innerlich schrie er nach Aufmerksamkeit, aber auch, dass er alleine sein wollte.

In dem Moment, vermisste er seine große Familie so ungeheuerlich, dass er nur davonlaufen wollte. Rinel erinnerte sich an die wunderschönen Tage, die er mit seinen Brüdern und Schwestern am Meer hatte. Sie hatten keine Sorgen, kein Streit und niemals Hunger. Wann immer er Hunger hatte, sprang er schnell ins Meer und fing sich paar Fische und dabei, kamen immer ein paar seiner Geschwister nach und machten daraus ein Spiel. Sie schliefen immer als Gruppe und er fühlte sich in den Nächten niemals alleine. Dann, eines Tage, als er unvorsichtig am Strand lag und ein Sonnenbad genießen wollte, wurde er gefangengenommen und verschleppt.

Tagelang war er festgekettet gewesen und von den Sklavenhändlern missbraucht worden. Dann wurde er von Frau Rosé gekauft und hierher gebracht. Tom, war für ihn da. Zärtlich, aber auch bestimmt, war Tom zu ihm und er fing ihn gleich zu mögen an. Besonders das Lächeln und das Grinsen, beruhigten ihm. Es tat ihm sogar nicht aus, als Tom zwischen seinen Beinen mit der Hand fuhr. Es fühlte sich sogar gut an, so wie er es gemacht hatte. Schon in den ersten Stunden, vertraute er Tom und es freute ihm, dass er es hier, in diesem Haus, auch konnte. Als Sklave verkauft und ohne eine Zukunft auf ein besseres Leben, war er richtig froh, dass Tom für ihn da war.

Doch dann kam Keyn.

Am zweiten Tag kam Keyn an und er verlor Tom. Doch als er Keyn sah, fand er ihn wunderschön. Das Fell hatte die Farbe von Muscheln. Die blauen Augen, hatten die Farbe seines Meeres. Alles an ihm, erinnerte ihn an seiner Heimat.

Als er zur Sartesh kam, musste er sich wieder anpassen. Die gelbe Echse war sogar noch zärtlicher als Tom und das hatte er nicht erwartet. Denn er kannte einfach keine Echsen und somit konnte er ihn nicht einschätzen. Doch, wie er von ihm berührt wurde, von ihm geküsst wurde, ließ seinen Körper erzittern. Schon am selben Tag in der Nacht, schmusten sie und er konnte sich dann endlich entspannen. Und seine Angst, flog davon.

Doch er konnte Keyn nicht aus seinen Kopf verbannen. Er träumte sogar von ihm. Jede Nacht. Immer wenn er es konnte, starrte er Keyn an. Jede Faser prägte er sich ein und ein verlangen kam auf, das er bisher noch nicht gespürt hatte. Als er Sartesh und Tom beobachtet hatte, wusste er schlagartig, was das war, was er in sich spürte.

Es war die lodernde Flamme der Liebe.

Aber, seit heute Morgen, nachdem er ihm seine Liebe gestanden hatte und Keyn die Liebe erwidert hatte, stimmte was nicht. Es fühlte sich nicht richtig an. Er war nicht so mit Keyn, wie es Sartesh mit Tom war. Keyn schien ihm abzuweisen. Es fing klein an. Seine Blicke wurden nicht erwidert und falls doch, dann sah er keine wärme mehr.

Dann hat er immer den ersten Schritt gemacht, egal ob beim Händehalten, oder bei Umarmungen. Er schob es darauf, dass Tom aufgewacht war. Und er freute sich wirklich, dass Tom aufgewacht war. Nur dann wurde es immer schlimmer.

Verzweifelt suchte er nach einer Lösung und es gab nur eines das ihm einfiel. Es musste an ihm liegen. Er musste Keyn irgendwas getan haben, deswegen hatte er nachgefragt. Nachdem sie sich etwas geöffnet haben und etwas von ihrer schlimmen Zeit erzählen haben, fragte er ihm das. Nachdem Tom Keyn vorgeschlagen hatte, dass sie zu dritt die zweite Phase wiederholen könnten, verflüchtigte sich seine Hoffnung. Denn Keyn hatte nichts gesagt.

Dann kam die Verzweiflung, als Keyn „Nichts Papa.“ sagte, nachdem Tom gefragt hatte, was los ist. Keyn hatte das Thema Liebe, einfach weggewischt.

Und das brach ihm das Herz.

Rinel stand wieder auf und ging irgendwo hin, wo er alleine sein konnte.

Tom und Keyn

Sartesh schlief tief und fest, als Tom warm Keyn anschaute. Tom sah, wie Keyn innerlich zu kämpfen hatte. Er hatte es schon vorher zweimal miterlebt, wie zwei seiner Jungs von den Gefühlen, die sie hatten, komplett verwirrt waren. Der erste war Flo. Flo hatte eine schwere Kindheit gehabt. Seine Eltern haben ihn geliebt und Flo seine Eltern. Aber sie waren Arm. Arme Bauern auf dem Land, die aber ein Glückliches Leben als Familie hatten. Doch sie hatten kein Geld mehr, um sich Lebensmittel zu kaufen. Flo war das Beispiel was er bei Qadir gemeint hatte. Flo´s Eltern haben ihn verkauft, da sie noch einen Sohn hatten, der grade mal Zwei Jahre alt war. Um ihren Jüngsten nicht sterben zu lassen, haben sie Flo verkauft.

Flo fühlte sich aufs übelste verraten und seine Liebe zu seinen Eltern, brach ihm das Herz, als er aus ihren Armen gezerrt wurde und in einen Käfigwagen gesteckt wurde. Flo hatte ihm erzählt, das sie ihm noch nachriefen, dass sie ihm lieben und er es niemals vergessen sollte. Deswegen, hatte Flo so lange gebraucht, um sich zu öffnen. Denn er wollte sich nicht öffnen und jemanden in seinen Herzen lassen, falls derjenige ihn wieder verlassen würde und er abermals die Schmerzen ertragen musste. Flo wollte einfach nicht, das ihm jemand ein zweites Mal das Herz bricht.

Und den gleichen schmerz, sieht er jetzt in Keyn Gesicht. Gehetzt und verwirrt, sah ihn sein Junge an und er überlegte schon, was er sagen sollte. Mit jeder Sekunde die verging, sah ihn sein Junge immer verzweifelter an und klammerte sich dann am Ende an seinem Arm fest und flüsterte: „Hilf mir Papa…“

„Ach da seid ihr.“

Da Tom in Gedanken war, überraschte es ihm, als plötzlich Qadir neben ihm zu sprechen begann. Qadir hatte den gleichen Anzug an, wie es Minerva hatte und es passte ihm außerordentlich gut. Hinter ihm, standen zwei Wachen. Gehüllt in schwarz und die Gesichte verschleiert.

„Ähm… störe ich euch bei was wichtigen?“

Flüsternd bat Keyn wieder um Hilfe und Tom legte nun das Messer und die kleine Holzstatue auf dem Boden, um Keyn mit einem Arm an sich zu drücken. Verzweifelt krallte sich sein Junge an ihm fest und er spürte die pure Verzweiflung.

„Es ist wegen Rinel…“, Tom wusste nicht, ob er es Qadir erzählen sollte. Es waren Keyn´s Gefühle, nicht seine.

„Achso… Thema Liebe. Verstehe. Ja…“, Qadir ging in die Hocke und sah sich Keyn genau an. Qadir wusste, das Rinel Keyn absolut liebte. Rinel würde Keyn niemals betrügen, alleine lassen oder hintergehen. Rinel´s Gefühle waren rein und ehrlich, weil eben Rinel ein Sergal war. Deswegen war es klar, dass es an Keyn liegen musste. Aber er erinnerte sich, wie Keyn zu Rinel sah. An die Geste am Pool, als Keyn die Hände auf die Brust drückte und wie er die Hand auf Rinels Wange legte, und wie sie so gemeinsam einschliefen. Deswegen war er sich jetzt nicht so sicher, was genau der Grund war.

„Keyn, du liebst deinen Papa über alles, oder?“

Keyn nickte leicht.

Qadir´s Ohren zuckten leicht, während er nachdachte. Es könnte sein, dass Keyn Tom mehr liebte als Rinel. Aber das würde im Gegensatz zu dem stehen, was er gesehen hatte. Nachdenklich sah er dann Tom an und hoffte auf mehr Informationen. Schwer seufzend, bat Tom Qadir mit einem winken, näher zu kommen.

Als Qadir´s Ohr schon fast die Schnauze von Tom berührte, fing Tom zu flüstern an.

„Keyn`s Eltern haben ihn verstoßen, als sie ihm dabei erwischten, wie er mit den Penis des Lastendrachen spielte. Das brach ihm das Herz und er musste Wochen, oder Monate, alleine im Wald überlebe, bis er von Sklavenhändler aufgegabelt wurde… Ich denke, dass Keyn Angst hat, Rinel ins Herz zu schließen. Denn wenn Rinel ihm aus irgendeinem Grund nicht mehr mag, dann müsste Keyn das gleiche nochmal erleben.“

Mit einem ersten Gesicht stand Qadir auf und packte Keyn. Mit Kraft hob er Keyn auf und hielt ihn wie damals mit einem Arm unterm Po, und drückte ihn an sich. Er ging mit ihm zum Rand der Mauer und ignorierte den fragenden und nassen Blick, den er vom Jungen bekam. Qadir starrte auf die Ebene. Er sah sich das nasse braune Gras an. Die grauen Wolken und wie die Ebene und die Wolken im Horizont verschwanden. Kühl kam ihnen der Wind entgegen und dann schaute Keyn auch auf die Ebene. Die Sekunden gingen in Minuten über und in der Zeit wischte sich Keyn die Tränen davon legte dann entspannt den Kopf auf Qadir´s Schulter.

„Die Aussicht ist beruhigend, finde ich.“

Keyn sagte und tat nichts.

„Keyn mein Junge. Ich weiß, dass du noch nicht lange hier bist und, dass der Schmerz, wie dich deine Eltern verstoßen haben, noch tief in dir weiterlebt. Und es ist ok, wenn du deswegen noch immer weinst. Nimm dir so viel Zeit, wie du braucht, um diesen Schmerz beizulegen. Aber eines möchte ich dir sagen…“, er packte sachte Keyn´s Schnauze und zwang ihn dann, ihn anzusehen.

„Rinel liebt dich! Er würde dich niemals verlassen. Er ist ein Sergal und Sergal lieben mit der Seele.“, er ließ Keyn´s Schnauze los und sah ihn warm an.

„Keyn, ich kann verstehen, dass du Zeit brauchst, bis du jemanden anderen neben deinen Papa lieben kannst. Aber, denk an Rinel. Ich kann mir nur vorstellen, wie er sich fühlt. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber allein, dass er nicht hier ist, heißt, dass du ihn wirklich, wirklich verletzt hast. Und ein Sergal, besonders ein so junger wie Rinel, kommt damit nicht zurecht.“

Keyn sah wieder zur Ebene und fing wieder an, Tränen zu vergießen. Still und leise, tropften die Tränen auf seine Schulter und er sah, wie Keyn maßlos überfordert war. Qadir erinnerte sich, wie er Geschlechtsreif wurde. Von spielen mit seine Brüdern und Schwester, merkte er kaum, wie er Interesse zum gleichen Geschlecht bekam. Immer größer wurde der Drang, mit einem anderen Männchen intim zu werden. Es machte ihn fast schon wahnsinnig, weil er nicht wusste, wieso das aufkam.

Diese Gefühlswelt ist überaus kompliziert, bis man seinen Partner findet. Dann fängt es wieder von vorne an. Eine Beziehung ist noch komplizierter als die Suche danach.

„Weißt du Keyn, ich hatte auch meine Zweifel bei Pali. Ich dachte zuerst, dass er nur an mir Interessiert ist, weil ich kein Sergal bin. Doch… schnell fand ich heraus, das mehr dahinter steckte. Ich… merkte in der ersten Nacht, als wir hemmungslos Sex hatten, das Pali mich wirklich liebte. Ich merkte es beim Küssen, bei den Streicheleinheiten, während wir eine Pause beim Sex hatten. Und das war nicht oft, da Pali wirklich ausdauernd war. Ähm… ja.“, auch Qadir sah wieder auf die Ebene.

„Ich habe kaum was über die Sergal gewusst, bis ich zu diesem Dorf kam. Und ich habe erst alles herausgefunden, als mich die Dorfälteste auf die Seite nahm. Sie fragte mich aus, wer ich bin, was ich bis jetzt gemacht habe und was ich in Zukunft machen möchte… Keyn, sie hat mich gewarnt. Sie warnte mich, Pali nie zu verlassen. Pali war in ihrem Dorf ein normaler Sergal gewesen, aber er war noch empfindlicher als der Rest, wenn es um Gefühle ging. Da ich aber wirklich jung war, habe ich es nur halb ernst aufgenommen. Mit ja, ja, ja, habe ich alles beantwortet, was die Älteste gesagt hatte und ging anschließend wieder ins Haus. So, um da abzukürzen. Sie hatte Recht. Wir waren schon einige Tage unterwegs und kamen zur ersten Stadt. In der Stadt musste ich schnell was besorgen und ich bat Pali, in der Taverne auf mich zu warten. Ich war nicht einmal eine Stunde weg, da suchte mich schon Pali auf der Straße. Du kannst dir nicht vorstelle, wie verzweifelt Pali´s Gesicht war, als er mich dann auf der Straße erspähte und weinend zu mir gerannt kam. Da verstand ich, wie mich Pali liebte und das war auch der Moment, wo ich Gefühle für ihn entwickelt habe. Am den Tag, hatten ich den besten Sex meines Lebens. Stundenlang haben wir nur miteinander geschlafen, bis ich buchstäblich leer war. Keyn, Liebe ist was Unerwartetes und es kommt manchmal so schnell, oder auch langsam, aber wenn man sie im Herzen hat, dann verschwindet sie auch nicht mehr.“

Irgendwie wusste Qadir nicht, was er mit der Erzählung bezwecken wollte, aber er wollte es erzählen. Denn er meinte es genauso, wie er es gesagt hatte. Unerwartet verliebt man sich und nie verlässt dich diese Liebe mehr.

„Ich möchte dich nicht drängen Rinel zu Lieben, aber, wenn du es doch nicht tust, dann sei wenigstens so fair und es ihm. Sag ihm, wenn du ihn doch nicht liebst, denn dann weiß er, wo er steht. Tschuldigung… ich weiß nicht was zwischen euch ist, oder war, bevor ich kam, aber… denk nochmal nach, was du fühlst. Denn, was ich gesehen habe, war wahre Liebe zwischen euch.“

Leicht nickte Keyn und Qadir ließ ihn dann langsam runter.

„Geht zurück zu deinen Papa, ich schau mal wo Rinel ist. Ich werde auch mal mit ihm reden. Ich denke, dass er jetzt jemanden brauchte, der ihm zuhört und der ihm trösten muss.“

Keyn sah ihn von unten an, um ihn dann plötzlich um die Taille zu umarmen. Dankbarkeit sah er in den Augen des jungen Wolfen, bevor der ihn wieder losließ und zurück zu seinen Papa lief. Qadir ging zurück zu Tom und richtete sich dabei den Anzug.

„Ich schnappe mir die Jungs die heute Frei haben und bringe sie zur Halle, wo ich eine Tanzstange vorbereitet habe. Ich möchte schon heute damit beginnen.“

Nachdenklich klammerte sich Keyn an seinem Arm fest und innerlich, dankte er Qadir. Er dankte ihm, weil er Keyn in der schweren Situation geholfen hatte. Er hätte es nicht besser machen können. Und vielleicht war es auch besser, dass es Qadir gemacht hatte, weil er auf Keyn eingeredet hätte. Doch Qadir ging als strahlendes Beispiel voran, wie man es nicht macht und was man machen sollte.

„Mach ruhig Qadir und nimm auch Keyn mit, aber zuvor solltet ihr Frühstücken.“

Tom war völlig überrascht, das Keyn nicht dagegen aufbegehrte und da merkte er, dass er wirklich in den letzten Tagen einiges verpasst hatte. Er hatte erwartet, das sich sein Junge dagegen sträuben würde, aber als er sah, wie nachdenklich Keyn die Hand von Qadir ergriff und ins nirgendwo starrte, merkte er, wie viel Keyn in den letzten Tagen gewachsen ist.

„Mein Junge, du wirst so schnell erwachsen… das habe ich dir nicht zugetraut… aber du hast noch so viel zu lernen und… ich werde immer an deiner Seite sein.“, dachte sich Tom.

Bevor Qadir mit Keyn davonging, wollte Tom noch was sagen.

„Keyn, ich liebe dich.“, mit den breitesten Lächeln das er zur Verfügung hatte, sagte er das zu Keyn, seinen Sohn. Und es half. Keyn sah ihn an und die trübe in den Augen verschwand.

Mit einem strahlenden Lächeln kam Keyn zu ihm gelaufen und umarmte ihm am Hals.

„Ich habe dich so sehr vermisst Papa. Bitte… verlass mich nie wieder. Bitte… tu mir das nie wieder an. Ich liebe dich sogar noch mehr. Ich… kann ohne dich… nicht leben.“

Das zerriss ihm das Herz. Nun weinend, umarmte er seinen Jungen, wie damals, als er ihm als Sohn anerkannt hatte. Seit er aufgestanden und wieder unter den Lebenden war, hat irgendwas nicht gepasst zwischen ihn und Keyn. Und jetzt weiß er auch was.

Sein Tod stand dazwischen und auch…

„Ich werde dich immer Lieben Keyn. Ich werde dich nie mehr verlassen, das verspreche ich auf meine toten Eltern, die uns jetzt zuschauen. Ich werde niemals von deiner Seite weichen, komme was wolle.“

… das er ihm nie wieder verlassen wird. Seinen liebenden Sohn, wird er nie wieder verlassen. Und deswegen, sah er weinend zu Qadir hoch.

„Keyn bleibt heute bei mir. Such Rinel, er wird dich brauchen, aber Keyn braucht mich.“

Mit einem breiten Grinsen, verabschiedete sich Qadir nickend von ihnen und stieg die Treppe herunter. Gefolgt von den zwei Wachen.

Keyn weinte und klammerte sich noch immer an seinem Hals und er hatte es schon lange nicht mehr gemacht. Sachte strich seine rechte Hand runter und fuhr zwischen den zwei Po Backen rein. Keyn seufzte erleichtert, als seine Finger die Rosette berührten. Sachte streichelte er mit den Finger die Rosette und Keyn hörte zu weinen auf.

Daraufhin spreizte er mit dem Zeige und den Ringfinger die Po Backen und drückte sachte seinen Mittelfinger in seinen Jungen. Kreisend drang sein Finger ein, damit er schmerzlos eindringen konnte. Als sein Finger vom der Rosette umschlossen war, drückte er mit einem stetigen Druck seinen Finger bis zum Anschlag rein. Währenddessen, fing Keyn ihm an der Wange abzulecken an. Sachte massierte er seinen Jungen von innen und er wusste, wo die tolle Stelle bei Keyn war. Sofort stöhne sein Junge leise und drückte den Hintern gegen seine Hand und dabei, hörte Keyn ihm abzulecken auf und drückte die Schnauze auf seine Schnauze. Sie fingen gleich liebevoll zu schmusen an, während er im heißen inneren seines Jungen war.

Nach einigen Minuten, löste sich Tom von Keyn und sah ihm in die Augen.

„Komm, ich habe noch was zu machen und du bist bei mir und Sartesh bleibt auch bei mir. Ich möchte heute den Tag mit euch verbringen, während ich noch was machen muss. Dann… werden wir unsere Liebe nochmal erneuern mein Sohn.“

Keyn lächelte breit.

Qadir und Rinel

Qadir brauchte ihn nicht zu suchen, als er unten im Hof war, denn er hörte ihn. Laut kam das schluchzen eine Sergals aus einer verlassenen Abtei. Hinter einem Berg Heu, lag Rinel zusammengekauert und massierte sich den steifen Penis.

Das Bild war leicht verstörend für Qadir.

„Bringt das rauf ins Zimmer und lasst mich dann alleine.“, Qadir zog sich langsam aus und behielt Rinel genau im Auge. Die Geschwister merkten, dass es eine brenzlige Situation war und ohne ein Wort zu sagen, verschwanden sie mit seiner Kleidung. Immer eifrige massierte sich Rinel und kratze mit der anderen Hand an der Brust.

„Rinel…“, sagte er warm, damit ihn Rinel hörte und nicht überrascht irgendwas Dummes anstellte. Als er näher kam, sah er, wie rot das Brustfell war. Rot von Blut. Daraufhin ging er schnell zu ihm und umarmte ihn fest mit beiden Armen, sodass sich Rinel nicht mehr rühren konnte.

„KEYYYYN!“, schrie Rinel und fing noch schwerer zu weinen an. Rinel erschlaffe daraufhin in seinen Armen und Qadir merkte, dass er rechtzeitig gekommen war. Vorsichtig hob er Rinel auf und legte ihn in seinen Schneidersitz, als er sich setzte. Aufgelöst drückte Rinel das Gesicht in seine Brust und er merkte, wie verzweifelt Rinel war. Rinel war sogar noch schlimmer als Pali und Pali galt schon als sehr, sehr empfindlich.

Eigentlich konnte Qadir nichts machen. Er war nicht Keyn. Er war nicht Rinel´s große und einzige Liebe und ratlos, konnte er ihn nur umarmen und an sich drücken. Er wollte ihm Wärme und Geborgenheit geben. Ihm zeigen, dass ER für ihn da ist. Aber vielleicht konnte er doch was machen.

„Rinel, ich habe mit Keyn gesprochen…“, Rinel sah zu ihm hoch und voller Hoffnung, sahen ihn die zwei großen grünen Augen an.

„… Rinel, du bist so ein schöner und attraktiver junger Sergal. Und wenn du paar Jahre älter wärst, würde ich dich fragen, ob du mein Partner sein willst. So schön bist du. Und… das sieht auch Keyn in dir. Bestimmt. Aber du musst ihn auch verstehen. Er ist anders als du und ich. Wir wurden nicht verstoßen. Die Familie hat uns nicht verstoßen und davongejagt. Er musste Wochen oder Monate im Wald alleine überleben. Ich weiß das du es nicht wirklich verstehen kannst, aber… du merkst es gerade, wie es ist, wenn man nicht mehr geliebt wird. Und das, hat er Wochen aushalten müssen…“

Weil ihn Rinel so Leid tat, streichelte er ihm den Kopf und selbst, vergoss er Tränen wegen des Leids, das Rinel verspürte. Er hoffte inständig, dass seine Worte zu Rinel durchdrangen.

„Es ist schwierig für ihn, neben seinen Papa, jemand anderen ins Herz zu schließen. Vermutlich, weil er nicht nochmal verletzt werden wollte. Gib ihn Zeit Rinel. Bleib an seiner Seite und verbring die nächsten Tage zusammen. Er… muss dich kennenlernen. Lass ihn Vertrauen aufbauen und es wird sich schon von selbst regeln.“

„Aber… er hat zu mir… gesagt, dass er mich liebt.“, Rinel schaute dabei zu ihm rauf und das was er hörte, brachte ihn in eine prekäre Lage. Was konnte er jetzt sagen, um die Situation zu entschärfen. Doch dann fiel ihm was ein.

„Das tut er auch Rinel. Aber vermutlich hat sich der Selbstschutz erst später eingeschaltet. Rinel! Hör mir jetzt zu. Sein erster Impuls war zu sagen, dass er dich liebt und das ist gut. Doch das Herz agiert immer als erstes und wenn man langsam wieder runterkommet, also sich entspannt, dann schaltet sich der Kopf ein und man überdenkt nochmal die Situation. Das heißt nicht, dass er dich nicht liebt, aber, er muss sich klar werden, was er wirklich für dich fühlt und… wenn er sich entscheidet, dann muss er seinen Selbstschutz überwinden. Dafür, brauch aber Keyn Zeit.“

Qadir gab Rinel einen leidenschaftlichen Schmatzer auf die Schnauze und nahm dann den Kopf in beide Hände. Er suchte den Blickkontakt, bis ihn dann Rinel auch aufbaute.

„So und nun lächle bitte. Es hat keinen Sinn zu weinen, ich weiß, dass es hart sein wird, zu warten, bis Keyn zu dir kommt. Doch bis dahin bin ich immer für dich da. Auch Tom und Sartesh sind immer für dich da. Und bitte, verletzt dich nicht weiter, denn das bricht mir das Herz.

„ABER...! Was sollte dann das alles am Pool… ich versteh das NICHT! Hat… er… mich doch nicht lieb?“

Qadir lächelte breit und nickte.

„Wenn du es nicht verstehst, wie fühlt sich wohl jetzt Keyn? Sagen wir mal, er hat vor zwei Tagen die Gefühlswelt der Liebe betreten. Wie glaubst du, weiß er, was in ihm vor sich geht? Anderes Beispiel: Wie lange hast du gebraucht, bist du dich in Keyn verliebt hast?“

Rinel machte den Mund auf und schloss es gleich wieder. Die Augen bewegten sich hin und her, bis sie dann nach ein paar Sekunden, wieder Qadir anschauten.

„Paar Tage… glaube ich.“

„Ok und wie alt bist du?“

„15 bin ich… was soll die ganze fragerei Qadir…?“

„Gut. Rinel! Keyn ist erst vor paar Tagen 14 geworden! Du bist mehr als ein Jahr älter als er und viel reifer. Mit 13 und 14 werden die meisten Jungs erst Geschlechtsreif und kommen in eine schwere Phase. Man verlässt das Kindesalter und wird erwachsen. Überleg einmal, was er alles durchmachen musste. Seine Eltern, das alleine Leben in Wald, die Gefangenschaft und misshandeln bei den Sklavenhändler… und dazu kam noch, dass er in einer aufgewühlten Gefühlswelt ist, wo er gerade dabei ist, oder schon ist, sich zu verlieben. Du verlangst so viel von den kleinen Keyn. Er hatte gerade seinen Papa verloren, Rinel. Das kommt auch noch dazu. Also wenn ich er wäre, ich wüsste nicht, wie ich das schaffen sollte.“

Das hat gesessen.

Rinel entzog sich seinen Händen und drückte die Hände aufs Gesicht. Schluchzend sagte dann Rinel: „Verdammt… was hab ich nur getan. Ich wollte nur…“

„Genau Rinel, du wolltest, aber dabei hast du ganz Keyn vergessen. Also, was machst du jetzt?“, er musste es Rinel vor den Kopf knallen. Denn Rinel war schon alt genug, um es zu verstehen, aber er war für ihn da, falls Rinel Hilfe bräuchte.

„Ich…“, Rinel wischte sich schnell die Tränen weg und schaute Qadir direkt in die Augen.

„… Lächle!“, lächelnd wie früher, sah er seinen Sergal jetzt.

„Und?“, frage Qadir nach.

„Ich… gebe Keyn Zeit. Ich… werde bei ihm sein und… das Thema nicht mehr ansprechen… bis Keyn… zu mir kommt.“

Qadir lächelte breit und fing dann zu lachen an. Er wollte das Thema mit fröhlichen Lachen abschließen und nur noch eines sagen.

„Mach dir keine Gedanken mehr über das Thema Liebe. ER hat ja gesagt, dass er dich Liebt. Und so ist es auch, aber er versteht vielleicht noch nicht so ganz, was genau Liebe ist und das, muss er erst herausfinden. Er musst verstehen, was er in sich hat, aber wie gesagt, sein erster Impuls war zu sagen, dass er dich liebt und da sprach der wahre Keyn aus ihm.“

Rinel verstand was Qadir sagte und fast komplett, verschwand der Schmerz in seiner Brust. Natürlich sehnte er sich danach, bei Keyn zu sein und so mit ihm umzugehen, wie Sartesh es mit Tom machte. Doch, er hatte dabei einfach nicht an Keyn gedacht. Er ging davon aus, dass Keyn wusste, wie man mit den Gefühlen umgeht. Aber, weil er so in ihm verliebt war und sofort mit ihm zusammen sein wollte, hatte er ganz vergessen, wie Keyn sich fühlte und in was für einer Situation Keyn war.

Seufzend lehnte sich Rinel an Qadir an und dachte weiter über die Situation nach. Und unweigerlich, fragte er sich, was er wohl machen würde, wenn Keyn ihn doch nicht liebte. Rinel schielte zu Qadir hoch und sein Herz fing zu pochen an. Der Gedanke den er hatte, beflügelte ihn und machte ihn sogar glücklich. Er konnte es sich wirklich vorstellen.

„Qadir…“, schüchtern schaute er rauf und als er das warme grinsen sah, folgte er seinen Impuls und gab einen sachten Kuss auf Qadir´s Lippen. Daraufhin wurde er überrascht angeschaut.

„Qadir… falls mich Keyn doch nicht liebt…“

„Das tut er, Rinel.“, Rinel ignorierte die Unterbrechung und redete weiter.

„… dann… willst du… du mit mir…?“, Rinel traute sich nicht weiter zusprechen. Es war ihm so peinlich, das direkt auszusprechen, aber er hoffte, das Qadir verstand, was er sagen wollte. Und weil es ihm so peinlich war, drückte er danach sein Gesicht in Qadir´s Brustfell.

Rinel musste nur zwei Sekunden warten, bis er dann von Qadir ein seufzen hörte.

„Mein lieber Rinel, du bist zu jung…“, DAS wollte Rinel nicht hören.

„BITTE QADIR! Wenn… sogar du…“, verzweifelt, weil er keinen Weg mehr sah, seine Liebe wem zu schenken und selbst geliebt zu werden, fing er wieder langsam und leise zu weinen an.

Qadir konnte nicht fassen, was er von Rinel gefragt wurde, ob er dann sein Partner werden wollte. Er wollte gleich Antworten, aber er musste sich kurz Zeit nehmen, um es so zu formulieren, dass es Rinel verstand. Denn im Grunde genommen, wollte er sofort ja sagen. Er würde Rinel sofort an seiner Seite haben wollen. Doch, Rinel war ein Sklave und gehört das Haus Rosé und Rinel war halb so alt wie er. Zusätzlich wusste er nicht, wie lange er noch hier bleibt. Er wusste eben nicht, wie seine Zukunft sein würde und wo es ihm hin verschlägt. Als er sein Herz erkundete, während Rinel weinte, sah er den Funken Liebe.

Es brauchte nicht viel, bis dieser Funke zu einer Flamme werden würde. Und dann war noch Keyn da. Keyn liebte Rinel, da war er sich sicher. Und er wollte ihn nicht Rinel wegnehmen. Doch, falls es wirklich passieren sollte, das Keyn einen Rückzieher macht, was würde dann Rinel machen. Rinel würde sich umbringen, das wurde ihm sofort klar, als er beim Nachdenken zu Rinel runter sah.

„Also, falls es wirklich so kommt, dass Keyn ihn doch nicht liebte, dann würde sich Rinel vor Kummer umbringen. Aber wenn ich ihn dann nehme und ihn zu meinen Partner machen würde, dann kann ich nicht versprechen, für immer bei ihm zu sein. Außer… Rinel käme frei. Frei von der Sklaverei. Doch dazu müsste ich Frau Rosé um Erlaubnis bitten und ich müsste natürlich Rinel freikaufen. Also, was mache ich? Wenn ich ja sage, dann… könnte ich mich in ihn verlieben, doch Rinel ist zu Jung und… wir könnten unsere Liebe niemals in der Öffentlichkeit zeigen… das würde uns beide verletzten…ah! Ich habs!“

„Rinel, frag mich das nochmal, wenn Keyn dich doch nicht liebt. Ich sage jetzt nicht nein, aber auch nicht ja. Ich lasse mich überraschen, Ok?“

Rinel hörte schlagartig zu weinen auf und schaute zu ihm rauf. Qadir verlor eine Träne, weil das Lächeln das Rinel aufsetzte, ihn an Pali erinnerte. Langsam richtete sich dann Rinel auf und umarmte anschließend Qadir am Hals. Gleich darauf, küsste ihn Rinel an der Wange, um dann küssend weiter zum Mund zu wandern. Als sich ihre Lippen berührten, kam aus Qadir gleich ein fragendes „Rinel?“.

Qadir konnte nicht schnell genug reagieren. Blitzschnell drückte sich Rinel gegen Qadir und er sah dann die Flammen der Leidenschaft, als er auf dem Rücken lag und in Rinel´s Augen sah. Sie sahen sich kurz an und sie beide fingen schneller zu atmen an. Eine Hand die auf seiner Brust ruhte und ihn nach unten drückte, strich schnell runter und umschloss seine Felltasche. Unter lauten schnurren und leisen fauchen, zog Rinel die Felltasche nach unten und entblößte seinen schlaffen Penis. Während er so gehalten wurde, setzte sich Rinel breitbeinig auf ihm und rückte mit den Lenden so nahe ran, bis sich von ihnen beiden die Hoden anschmiegten.

Qadir schloss die Augen und schnurrte noch lauter, als sein Penis zwischen die Intimlippen eingeführt wurde. Rinel war so heiß und so samtig weich und feucht, das es ihm fast den Verstand raubte. Als sich dann auch noch Rinel auf ihm legte, spürte er, wie sich sein Penis an Rinel´s anschmiegte. Es fühlte sich so toll an und doch, fühlte es sich auch so falsch an.

„Rinel… ich weiß nicht…“, er musste keuchen, als sich Rinels Becken zu bewegen anfing. Schnell wurde sein Penis unter dieser Bewegung hart und drang immer tiefer in Rinel ein. Auch Rinel schnurrte laut und atmete stoßweiße. Und das Gefühl, das es Falsch war was sie da taten, wurde immer größer. Er befürchtete, dass Rinel nicht wirklich wusste, was der da tat. Es fühlte sich so an, als ob er einen Jungen in einen mentalen Schwächezustand ausnutzen würde.

Und deswegen, packte er Rinel an den Schultern und rollte ihn auf die Seite. Qadir drückte danach beide Hände auf sein Gesicht und flüsterte einfach nur: „Mein Gott… Rinel…!“

Das Heu raschelte und gleich drauf war ein wimmern zu hören.

„Was habe ich nur getan… ich… habe mich nicht mehr unter Kontrolle… jetzt hasst mich Qadir auch noch… was habe ich nur getan… Ich muss mich entschuldigen…“

„Es tut mir leid Qadir…“, weinend in der Ecke zusammengekauert, hoffte er, dass ihm Qadir verzeihen würde. Doch als nach ein paar Sekunden noch immer keine Antwort kam, stand er auf und rannte davon.

Aber er kam nicht weit, da ihn Qadir am Pfoten gelenk packte. Rinel traute sich nicht nach hinten zu schauen. Denn er hatte Angst, was er dort zu sehen bekam. Dann, zog Qadir plötzlich und durch diese Krafteinwirkung, fiel er nach vorne ins Heu. Mit Kraft wurde er immer weiter gezogen, bis er vor sich Qadir`s Gesicht sah. Qadir sah ihn mit Tränen in den Augen an.

„Rinel, ich nehme deine Entschuldigung an und ich muss mich auch entschuldigen, weil ich nicht sofort geantwortet habe.“, bevor er realisieren konnte, was als nächstes kam, war er schon von Qadir`s Armen umschlungen und fest drückte eine Hand seinen Kopf gegen Qadir´s Schulter.

„Ich… habe Angst Rinel. Ich stehe… nur einen Schritt davor, mich in dich zu verlieben. Aber… du liebst Keyn und er liebt dich. Wenn ich mich jetzt in dich verlieben würde, aber du Keyn nimmst… ich kann das nicht. Bitte… du weißt nicht, wie es für mich ist… meine Moral sagt mir, dass du zu jung für mich bist, aber mein Herz schlägt Purzelbäume, wenn ich daran denke, wie wir ein Paar sind. Deswegen, kann ich das jetzt nicht… ich kann nicht mehr mit dir Intim sein, da ich mich sonst in dich verlieben würde und ich könnte den Schmerz nicht noch einmal ertragen, meine Liebe zu verlieren.“

Immer fester wurde Rinel gedrückt und es fühlte sich so wunderbar an, wie er von den starken Armen umschlugen wurde und wie ihm Qadir´s Duft in die Nase stieg. Daraufhin sagte sein Herz nur eines: „Ich wähle dich Qadir, falls du willst.“

„Mach es nicht… Rinel. Ich bitte dich. Du weißt nicht was du sagst. Keyn ist der, den du liebst und… ich kann mich kaum noch zurückhalten…“, Rinel fühlte sich nun wie in einem Schraubstock, so fest wurde er umarmt.

„Qadir, ich liebe dich!“

„RINEL! HÖR AUF! I-ICH… du weißt nicht wo du deine Gefühle hinlenken sollst! Deswegen glaubst du mich zu lieben, aber dem ist nicht so. Erkunde dein Herz für eine Minute, dann weißt du es auch!“

Rinel hörte die Worte von Qadir, aber dessen Körper machte genau das Gegenteil. Qadir´s Körper wollte ihn nicht mehr loslassen, denn auch die Beine umschlangen ihn nun. Doch er machte das, was Qadir sagte und schloss jetzt die Augen.

Er hörte, wie sein Herz laut und schnell pochte. Und Qadir hatte Recht, er liebte Keyn, aber auch Qadir hatte nun einen festen Platz in seinen Herzen. Er konnte sich sprichwörtlich nicht entscheiden, wen er mehr liebte. Qadir war so gelassen und erhaben beim Auftreten. Große und wunderschöne gelb-goldene Augen. Dann das Lachen, das immer freundlich rüberkam und ihm fröhlich stimmte. Es machte ihm nichts aus, das Qadir älter war, im Gegenteil, er fand es sogar richtig toll. Er mochte den Gedanken, das Qadir mehr als doppelt so alt war, wie er. Und körperlich, fand er ihm einfach anziehend. Und seit der Nacht, wo er mit Keyn, Qadir genommen hatte, wollte er jede Nacht bei ihm liegen.

Aber da war auch wiederum Keyn. Den er, wie Qadir, von ersten Moment an anziehend fand. Keyn war die erste Person hier, in den er sich verliebte und das völlig. Das lächeln, die Schüchternheit und das gedankenlose herumalbern und scherzen, genau in das, hat er sich verliebt. Keyn war so eine rein ehrliche und fröhliche Seele. Sie strahlte ihn förmlich an.

Am liebsten würde er beide haben wollen.

„Qadir…“, als er den Namen aussprach, fing Qadir leicht zu zittern an. „Kann ich… nicht euch beide haben…?“

„Das geht nicht… Rinel… denn ich würde dich mit niemanden Teilen wollen…“, Rinel verstand es und deswegen war er noch aufgewühlter, als zuvor. Er hätte jetzt die Möglichkeit, einen Partner fürs Leben zu bekommen. Den er liebte und er malte sich schon aus, was sie alles gemeinsam machen würde, wo sie hingehen und was sie alles sehen würden. Wie heiß die Nächte und Tage wären. Wie er in den starken armen zerfließen würde. Wie er geliebt und geküsst würde. Doch das war Keyn gegenüber nicht fair. Rinel stellte sich vor, wie sich Keyn wohl fühlen würde, wenn er jetzt Qadir als Partner wählen würde. Keyn würde zerbrechen, für immer wäre die Seele entstellt. Denn wenn Keyn ihn so liebte, wie er ihn, dann konnte er es ihm nicht antun, nicht so und nicht mit Qadir.

„Ich… melde mich bei dir. Wenn Keyn mich doch nicht liebt, dann komme ich sofort zu dir. Versprochen.“

„Dann geh Rinel…“, Qadir ließ ihn los und Rinel wollte noch was sagen, aber als er sah, wie Qadir das Gesicht ins Heu drückte, überkam ihn sofort ein schlechtes Gewissen. Denn nun hat er zwei liebende Personen wehgetan, die er nicht verletzen wollte und das nur, weil er einfach nur lieben und geliebt werden wollte.

Ohne wiederstand ließ ihn Qadir aufstehen und er verließ ihn mit feuchten Augen, als er das leise schluchzen hörte.

„Verdammt… wieso Rinel… Wieso machst du sowas mit mir und das genau jetzt, wo ich am Nachdenken bin, wieder Liebe zu erfahren… und da gibt es noch wem andern…“