Warm Sands 5 (ger. Ver.)

Story by EribuWrites on SoFurry

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Der Drachenprinz Kheru wurde in das Königreich der Fenneks geschickt, um mit ihnen über ihre Unabhängigkeit zu verhandeln. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten verliebt er sich in den Fuchsprinzen Bakari und durch Zufall belauschen die beiden eines Nachts ein Treffen zwischen Bakaris Bruder Ruhak und dem Berater des Pharaos, Amris. Wie sich herausstellt planten die beiden einen Mord an Kheru, da er als Drache das Blut der Schlange Apophis in sich trägt, eine finstere urweltliche Kraft die selbst den Götter gleichgestellt ist. Zugleich versuchten sie das Auge des Osiris, von dem ein Teil unter dem Palast versteckt war, an sich zu bringen und die Wiedergeburt des Gottes, der den Drachen eine zweite Chance gab zu verhindern.

Jedoch schlug ihr Plan fehl und sie wurden des Königreiches verbannt. Bald darauf erreicht den Hof eine Nachricht des Flusskönigreichs der Drachen bezüglich der Verhandlungen...


“Bakari! Kheru!” Ein Ansturm von Klopfern riss die beiden Prinzen aus dem Schlaf. Kühler Wind wehte von draußen durch das Zimmer und die ersten Sonnenstrahlen lugten gerade so über den Horizont. Gähnend wickelte Kheru eine der Decken um seine Taille und wälzte sich aus dem Bett. Nubia stand draußen, ihre Pfote zum erneuten Ansturm auf das Holz der Tür erhoben. Ohne darauf zu warten hereingebeten zu werden drückte sie sich an ihm vorbei in den Raum. “Dir auch guten Morgen,” grummelte der Drachenprinz. Nubia lief zum Bett hinüber und schüttelte ihren Bruder bei der Schulter. “Bakari, wach auf. Der Bote ist zurück!” Sofort war alle Müdigkeit verschwunden. Die Ohren des Fuchsprinzen schossen nach oben. “Wirklich?” “Ja!” Nubias Rute wedelte wild hin und her. “Zieht euch an, und kommt in den Thronsaal.” So schnell wie sie aufgetaucht war verließ sie das Zimmer und lief den Gang hinab.

Bakari schwang sich aus dem Bett und griff nach seiner Tunika, die am Boden lag. Als er seinen Fehler bemerkte warf er sie auf das Bett und hob seine Unterkleider auf. “Zieh doch nur die Tunika an,” scherzte Kheru. Der Fuchsprinz hielt inne und schien leicht zu erröten. Seine Augen wanderten vom Lendenschutz zur Robe und wieder zurück. Er schüttelte den Kopf, als wolle er die Gedanken vertreiben. “Das ist ein offizieller Anlass. Ich kann dort nicht so unangemessen erscheinen.” Der Drachenprinz trat an ihn heran und griff sanft nach der Unterkleidung, die Bakari noch in den Pfoten hielt. “Ganz richtig. Das ist ein offizieller Anlass. Als Prinz wirst du dich dem Volk präsentieren müssen. Du würdest den ganzen Tag mit nichts am Körper herumlaufen als deiner Zeremonienkleidung. Vermutlich würde es niemandem auffallen. Nur du und ich würden es wissen.” Bakaris Griff um die Kleidung lockerte sich. Er nahm die Tunika und hob sie an seinen Körper. “Der Stoff ist dünn. Eine falsche Bewegung oder ein zufälliger Blick würden ausreichen.” Kheru beugte sich nach vorne und gab ihm einen Kuss auf die Schnauze. “Und du liebst den Gedanken daran, nicht wahr?” Bakari antwortete nicht, doch sein Schwanzwedeln war Antwort genug.

“Ich kann nicht glauben das ich das tue.” Bakari sprach leise als sie gemeinsam den Gang hinab liefen. Kheru streichelte seinen Schopf. “Wir können noch einmal umkehren falls es dir nicht behagt.” Der Fennek winkte ab. “Wenn Vater es allerdings herausfindet kann ich meinem Bruder in der Wüste Gesellschaft leisten,” scherzte er.

Nubia und ihr Vater blickten auf, als die beiden Prinzen den Saal betraten. Ein hellbeiger Fuchs kniete vor dem Thron, in seiner Hand eine Schriftrolle. Der Pharao erhob sich, nahm die Rolle und lief damit zu Kheru herüber. “Als Vertreter eures Reiches solltet ihr es sein, der uns die Entscheidung eures Vaters mitteilt,” sagte er und überreichte ihm die Rolle. Mit einer Kralle entfernte Kheru das Siegel. Er räusperte sich und versuchte, offiziell zu klingen. “Im Namen des Pharao Amen-set-enet verkünde ich nun die Entscheidung betreffend dem Volk der Fenneks. Der Pharao hat entschieden, das von dem heutigen Tage an die Sonne über dem Königreich der Füchse untergehen soll, nicht über der Region der Rebellen. Im Namen des Ra soll es sein, das die Heimat der Füchse nicht länger der Herrschaft der Drachen unterliegt. Des Weiteren nimmt der Hof des Flusskönigreichs den Vorschlag eines gemeinsamen Handels an und lädt Abgesandte an den Hof ein, um dies weiter auszuführen.”

Noch bevor er weiterlesen konnte, fiel ihm Bakari um den Hals. Er konnte seinen Körper durch den Stoff hindurch spüren. “Wir haben es geschafft,” bellte er mit glänzenden Augen. “Kheru wir haben es geschafft!” Während er mit einer Hand die Schriftrolle zusammen rollte, umschlang er mit dem anderen Arm den Fuchsprinzen. Kheru drückte ihn an sich. Er roch seinen Geruch, der ihm über die letzten Monde so vertraut geworden war und schloss für einen Moment die Augen. Es war, als wäre eine große Last von seiner Brust genommen worden. Sein Vater hatte akzeptiert. Doch es war nicht die politische Entscheidung die ihm eine solche Zufriedenheit bereitete, und auch nicht der wirtschaftliche Fortschritt, den beide Nationen mit Sicherheit erfahren würden. Nein, was Kheru am meisten freute war das er von nun an ohne Sorge einer Zukunft mit Bakari an seiner Seite entgegen sehen konnte.

Als der Fuchs sich von ihm löste trat der Pharao an ihn heran und nahm die Schriftrolle aus seiner Hand. Seine Augen wanderten über den restlichen Text, und er nickte zufrieden. Mit einer kurzen Anweisung befahl er einem der Diener, sofort das Volk zu benachrichtigen. Der Fuchs verbeugte sich und eilte hinfort, und wenig später hallten Trompeten über die Stadt. Mit einem Wink der Pfote bedeutete der weiße Fuchs ihnen allen zu folgen und führte sie hinaus auf den Balkon. Bald schon begann sich der Platz unter ihnen zu füllen, und eine murmelnde und diskutierende Menge fand sich an dem Versammlungsort ein. Geduldig wartete der Pharao, bis das Volk sich gesammelt hatte. Kheru hatte noch nie so viele Füchse an einem Ort gesehen. Schon beim letzten Mal als er hier stand war ihm der Platz voll erschienen, doch damals waren es vielleicht nur halb so viele Personen gewesen wie heute. Sie standen so dicht aneinander, das kaum mehr ein Schnurrhaar zwischen ihnen Platz gefunden hätte und alle starrten gebannt zu ihnen nach oben.

Der König stand auf und es wurde still. Sein Blick wanderte über die versammelten Füchse, und er begann zu sprechen. “Heute ist ein großer Tag für unser Land. Nach drei langen Jahren waren unsere Anstrengungen endlich erfolgreich. Dank den Bemühungen von Prinz Kheru-sha-ta-kata waren die Verhandlungen erfolgreich. Von heute an stehen wir nicht mehr unter der Herrschaft des Flusskönigreichs.” Freudiges, teilweise ungläubiges Gemurmel rollte über die versammelte Menge. “Hört nun die Worte des Pharaos des Flusses,” fuhr Bakaris Vater fort und rollte die Schriftrolle aus.

Während er den Text vorlas, ließ Kheru seinen Blick hinüber zu dem Fuchsprinzen schweifen. Seine Augen wanderten an seinem Körper herab. Wenn man genau hinsah konnte man das dunkle Fell seiner Lenden und beinahe den Umriss seines Schaftes unter dem dünnen Stoff erkennen. Ihm kam eine Idee, und ganz vorsichtig schob er seinen Fuß unter Bakari hindurch und zog sein Bein zu ihm. Der Stoff rutschte von seinem Schenkel und bedeckte nur noch seine Leiste. Der Fuchsprinz atmete langsam aus, strich mit einer Pfote über sein Gesicht und tat sein bestes, ruhig zu bleiben.

Kheru löste unauffällig eines der Schmuckstücke von seinem Gewand und ließ es aus seiner Hand zu Boden fallen sodass es den Anschein hatte, es habe sich von alleine gelöst. Er beugte sich nach unten und stützte sich mit einer Hand auf Bakaris Oberschenkel ab. Mit der anderen Hand nahm er das Stückchen Gold und strich auf seinem Weg nach oben mit der Rückseite seiner Hand die Schenkel des Fuchses entlang. Der Umriss zwischen Bakaris Beinen war nun sehr deutlich zu sehen. Mit einem Lächeln lehnte er sich zurück und befestigte die Brosche wieder an seinem Gewand. Neben ihm rutschte der Fuchs in seinem Stuhl herum und versuchte die Beine übereinander zu schlagen und gleichzeitig zu verhindern, das der Stoff vollends beiseite rutschte.

Als der König seine Rede beendete und das Volk in Jubel ausbrach, blickte Bakari hinüber zu Nubia, die rechter Hand von Kheru saß. Er beugte sich zu ihr hinüber und wie zufällig stützte sich seine Hand genau zwischen den Beinen des Drachen. Er war sanft, übte nur wenig Druck aus, und am liebsten hätte Kheru ihn hier und jetzt über das Geländer gebeugt und ihm gegeben was er wollte. Nubia nickte zustimmend; er hatte nicht verstanden was der Fuchsprinz gesagt hatte, doch vermutlich war es auch ziemlich egal.

Langsam ebbte der Krach unter dem Balkon ab. Das Volk zog heiter zurück in die Stadt. Die Königsfamilie und er verließen den Balkon. Mit einem zufriedenen Lächeln wandte sich der König ihnen zu. “Dies ist ein großer Tag für unsere beiden Reiche, Prinz Kheru,” sagte er. “Bei Sonnenuntergang würde ich euch gerne noch zu einem Festmahl einladen. Ihr werdet sicher bald nach Hause zurückkehren wollen, doch lasst uns eure restliche Zeit hier bei uns freudig verbringen. Warum begleitet ihr Bakari nicht hinab in die Stadt? Das Volk wird feiern, und ihr solltet dabei sein.”

Die Straßen waren voller Leben. Dicht an dicht drängten sich die Füchse, bis tief hinein in die Seitenstraßen und engen Gassen. Kheru kam kaum vorwärts, doch Bakari schlüpfte geschickt durch die Menge. Tiefer und tiefer führte er ihn durch die Straßen, hinein in die lebendige Stadt. Überall roch es nach Essen und Wein. Die Tavernen hatten ihre Türen geöffnet und Sitzmatten und Liegen nach draußen getragen. Wo nicht angestoßen oder gegessen wurde, tanzte und sang man. Einige Füchse hatten Handtrommeln und Lauten und Flöten hervorgeholt und spielten ihre Musik auf der Straße und von den Fenstern. Hier und da hörte man rhythmische Gesänge. Sie priesen Heka oder die Sonne oder erfreuten sich des Lebens und des lebendig seins, allem voran aber besang man die körperlichen Freuden. Viele der Tanzenden hatten sich bereits ihrer Kleider entledigt und bewegten ihre Körper fließend zur Musik. Sie tanzten auf den Tischen und durch die Menge, ließen sich berühren und neckten die zögerlicheren Beobachter mit verführerischen Gesten. Einer von ihnen lief an ihnen vorbei und lupfte mit einer schnellen Handbewegung die Rückseite von Bakaris Tunika. Der Fuchsprinz fiepte überrascht und zog den Stoff nach unten, doch als er sich umdrehte war der Tänzer bereits in der Menge verschwunden.

Der Fennek war immer noch rot als sie das Zentrum erreichten. Die Leute riefen ihnen zu, winkten und jeder Händler der etwas auf sich hielt bot ihnen etwas von seiner Ware an. “Ein hoch auf den Frieden,” rief man, oder “Möge Heka über euch wachen!” Bakari schien die Aufmerksamkeit sichtlich zu genießen. Immer wieder blieb er stehen um ein paar Worte mit den Leuten zu wechseln, Hände zu schütteln oder ein Geschenk anzunehmen. Kheru folgte seinem Beispiel, auch wenn er gerne dem Fuchsprinzen das Rampenlicht überließ. Immer wieder kamen Fenneks auf ihn zu und fragten, ob sie seine Schuppen berühren durften und auch ihm bot man so viel Wein und Essen an, dass es vermutlich bis zum nächsten Neumond reichen würde.

Er schluckte gerade den letzten Bissen Ziegenfleisch herunter, als sie das andere Ende des Marktplatzes erreichten. Es war ruhiger hier hinten. Weit entfernt von leer natürlich, doch hier waren weitaus weniger Leute als auf dem Platz oder den Straßen hoch zum Palast. Die Meisten standen in kleinen Gruppen zusammen und unterhielten sich, betranken sich in den Tavernen oder waren auf andere Art und Weise mit einander beschäftigt. Kheru löste seine Hand von Bakaris und legte sie an seinen Hintern. Mit sanften Druck steuerte er ihn in eine der Seitengassen.

Nicht länger wartend drückte der Drachenprinz seinen Partner an die Wand und presste die Lippen auf seine. Der Fuchs legte die Hände auf seine Arme und zog sich an ihn. Ein Schaudern lief durch seinen Körper, als sich Kherus muskulöser Oberschenkel zwischen seine Beine bewegte. Er rieb sich an ihm, während die Drachenzunge über seine Lippen seinen Hals hinab fuhr. Er atmete tief aus als spitze Zähne vorsichtig die weiche Haut seines Nackens ergriffen. Mit geschlossenen Augen genoß er das Kitzeln seines Atems, während Kheru weiter an seinem Körper herab glitt. Seine Erektion schob den Stoff seines Gewandes von seinem Körper. Die Zunge kreiste um seine Brust, erst links, dann rechts und wieder links. Ein Zittern lief durch jede Faser als der Drache seinen Bauch erreichte. Seine Berührungen waren so sanft und leicht wie Wind und noch Sekunden danach konnte er fühlen wo die Zunge entlang gefahren war.

Kheru blickte zu ihm auf. “Ich liebe diesen Gesichtsausdruck,” murmelte er. “Wie dein ganzer Körper auf jede Berührungen reagiert.” Er küsste seinen Bauch und seine Schenkel und die weiche Haut gerade oberhalb seines Gliedes. Die Finger des Fenneks gruben sich in seine Schulter und er atmete keuchend aus, als Kherus Zunge seine Länge hinab fuhr. Der Drache öffnete sein Maul und führte ihn in seinen Mund. Er spürte den Penis gegen seinen Gaumen zucken, als er Bakari am Hintern griff und seinen Unterleib nach vorne schob. Vorsichtig, um ihn nicht mit den Zähnen zu verletzen öffnete er das Maul ein wenig weiter und ließ seine Lippen über den Knoten gleiten. Der Fuchs stöhnte leise und stützte sich an seinem Kopf, während er seine Bewegungen mit der Hand an seiner Rückseite koordinierte. Kheru rollte seine Zunge, sodass die feuchte Wärme Bakaris Erektion von allen Seiten umschloss. Es war ein ungewohntes Gefühl, doch es gefiel ihm. Ein leicht salziger Geschmack füllte seinen Mund, als die Spitze des Fuchses seinen Rachen entlang glitt. Bakari begann sich eigenständig zu bewegen, und er ließ ihn gewähren. Immer schneller werdend glitt seine Länge über seine Zunge, bis er mit einem Stoß inne hielt und er zu pulsieren begann. Kheru schloss die Augen und hielt Bakari in Position als er an seinen Rachen kam. Beinahe verschluckte er sich daran, doch er behielt die Kontrolle.

Mit einer Hand stützte sich Bakari an der Wand ab. Der Drache richtete sich wieder auf, zog sein Gesicht an ihn heran und gab ihm einen langen Kuss. Die Zunge des Fuchses fuhr dort entlang, wo eben noch sein Glied gewesen war, und erst nach einigen Sekunden löste er sich von ihm. Immer noch die Hand an sein Kinn gelegt beugte sich Kheru nach vorne und flüsterte, “Ich will dich. Hier und jetzt.” Bakari blickte die Gasse auf und ab, die Hände an seine Brust gezogen. Wenige Meter von ihnen tummelten sich die Leute auf der Straße. Für einen Moment blieb sein Blick dort hängen, dann wandte er sich wieder Kheru zu. Obwohl sich seine Ohren immer noch unruhig hin und her bewegten nickte er.

Der Drachenprinz griff ihn an der Hüfte und hob ihn an. Sofort schlang Bakari seine Beine um seinen Bauch und griff um seinen Hals. Mit einer Hand hielt Kheru ihn an sich gedrückt, mit der anderen hielt er seinen harten Penis in Position. Seine Beine lockerten sich ein wenig, und er glitt in den Fuchs hinein. Der Griff um seinen Hals löste sich als der Fennek sich nach hinten lehnte um sich an der Wand abzustützen. Seine Hände wieder um seine Hüften gelegt begann Kheru sich zu bewegen.

Die Muskeln in Bakaris Beinen zitterten, und er presste sie noch fester an seinen Körper. Gierig passte der Fuchs sich an seine Bewegungen an, drückte sich von der Wand nach unten. “Mehr,” winselte er. “Bitte, mehr.” Er musste den Drachen nicht erneut bitten. Mit einem Schnauben tat Kheru einen Schritt nach vorne und presste den Fennek mit dem Rücken an die Wand. Seine Stoße wurden heftiger, und jede Bewegung sandte Wellen aus Lust durch Bakaris Becken bis hinab in seine Beine. Er spürte wie sich die Muskeln unter seinen Pfoten bewegten. Wie Kheru tiefer ihn hinein glitt, wie er in ihm pulsierte bevor er wieder zurück zog und zu einem weiteren Stoß ansetzte. Sein Blick wanderte wieder zur Straße. Würde sich nur ein Kopf nach links drehen. Jeder könnte sehen wie er gegen die Wand gepresst und von dem Drachen genommen wurde. Allein der Gedanke daran ließ sein Herz noch schneller schlagen. Obwohl er sein bestes Tat um leise zu sein, entfloh ihm bei jedem Stoß ein keuchen. Er spürte, das Kheru kurz davor war zu kommen, löste sich von der Wand und klammerte sich an ihm fest. Seinen Kopf gegen die geschuppte Brust gepresst spürte er, wie ihn die Wärme füllte. Seine eigene Erektion pulsierte an seinem Bauch und ein leises heulen entfloh ihm. Sicher hatte irgendjemand ihn gehört, dachte er, und ihm gefiel der Gedanke.

Langsam ließ Kheru ihn an der Wand hinabgleiten. Die Muskeln in seinen Waden zitterten, doch nach ein paar tiefen Atemzügen richtete er sich auf. “Das war,” bevor er den Satz beenden konnte erschütterte ein dröhnendes Krachen den Boden. Adrenalin schoss durch ihre Körper. Kheru riss ein Laken, dass vermutlich als Vorhang genutzt worden war, von der Wand und warf es ihm zu. Der Fuchsprinz säuberte grob sein Fell und wickelte es um die Hüfte, dann folgte er dem Drachen nach draußen.

Auf den Straßen herrschte Chaos. Kheru stemmte beide Beine auf den Boden, um nicht von den flüchtenden Füchsen umgerannt zu werden. Bakari trat an seine Seite. Die Hand geben die Sonne gehoben, folgte er Kherus Blick. Schwarzer Rauch stieg von der Südseite der Stadt auf. “Feuer?” Rief er dem Drachen zu. Kheru antwortete nicht und runzelte die Stirn. “Weg hier,” schrie er und einen Wimpernschlag lang sah Bakari es ebenfalls. Etwas in dem Rauch bewegte sich, wie ein Katapultgeschoss, das auf sie zugeflogen kam. Die beiden Prinzen flüchteten sich um die Hausecke zurück in die Gasse. Kheru presste seine Hände auf Bakaris Ohren. Beide kauerten sie an der Wand, warteten auf den Einschlag.

Es war ruhig. Gerade als die beiden verwirrte Blicke wechselten, sich darüber wunderten das das Geschoss nirgendwo eingeschlagen war, wurde es dunkel. Kherus Blick schoss nach oben. Der Streifen Himmel, der bis eben zwischen den Häusern zu sehen gewesen war, war verschwunden. Dunkle Wolken verschluckten jeden Sonnenstrahl. Bakari fröstelte. Ein scharfer Wind pfiff durch die Gasse. Kleine Sandkörner kratzten Kheru im Gesicht. Es war vollends still. Die Schreie der Flüchtenden, die Aufruhr in der gesamten Stadt, nichts davon war noch hörbar.

Bakari blickte vorsichtig um die Ecke. Ein einzelner Fuchs kniete in der Mitte des Platzes. Er atmete scharf ein. “Ruhak?” Der braune Fuchs richtete sich auf, rotierte mit den Schulterblättern und zog einen Speer, fast zweimal so hoch wie er, aus dem Boden. Seine Augen schienen in der Finsternis die sie umgab zu leuchten, hell wie der Sand wenn die Mittagssonne auf ihn fiel. “Bruder,” rief er ihnen zu. “Ich bin zurückgekehrt um unser Volk zu retten!” Mit einer Hand holte er über seinen Kopf hinweg aus und schleuderte den Speer in ihre Richtung. Kheru sprang zur Seite, doch Sekunden später erfasste ihn eine Böe so heftig dass es ihn fast von den Füßen riss. Er hob die Hände um sein Gesicht zu schützen. Ruhak war über ihm, schnell wie der Wind selbst. Der Speer flog in seine Hand zurück und er stach hinab.

Ein helles Klirren durchdrang die Stille. Bakaris Hände zitterten. Der Speer steckte in der Luft fest, die zwischen seinen Händen golden leuchtete. Der Fuchsprinz duckte sich weg als Kheru mit der Faust zuschlug. Mit einem keuchen ließ Ruhak von ihnen ab. Geduckt umkreiste er die beiden, wie ein Löwe, der auf die Chance zum Angriff wartete. “Was tust du?” Rief Bakari gegen den Wind an. “Das hier ist Wahnsinn.” “Es ist der einzige Weg!” Ruhaks Stimme grollte wie Donner. Ich sah es, in der Wüste. Set sprach zu mir. Er schenkte mir diese Kräfte.” Der Fuchs blieb stehen. Seine Augen trafen auf die seines Bruders. “Ich bitte dich Bakari, glaube mir. Osiris beging einen Fehler, als er die Kinder Apeps nicht vernichtete. Es wird bald geschehen. Hier, in dieser Stadt. Die Schlange wird erwachen und die Armee der Drachen wird vor unseren Toren stehen.”

“Das würde Kheru nicht zulassen,” rief Bakari zurück. “Ich bitte dich Ruhak, ich will nicht weiter mit dir kämpfen.” Der Drachenprinz schalt sich ebenfalls ein. “Prinz Ruhak, hört mich an.” Der Fennek unterbrach ihn. “Schweigt!” Das Ende seines Speeres traf den Boden, und ein Windstoß fegte die Ziegel von den Dächern. Er griff in dem Moment an, als Kheru von den herabfallenden Trümmern abgelenkt war. Diesmal jedoch hatte er es erwartet. Seine Faust traf, und Bluttropfen landeten auf dem Boden. Er brauchte einen Moment um zu bemerken, dass es seine eigenen waren. Die Faust hatte das Gesicht des Fuchses verfehlt. Zwischen ihnen stand eine Mauer aus Sand, hart und fest wie Eisen.

Ein Lichtblitz von links, und der Sand fiel in sich zusammen. Von unten sprang Bakari seinen Bruder an, zog ihn von den Füßen und landete auf ihm. “Was ist mit dir geschehen Bruder,” knurrte er. “Bist das wirklich noch du?” “Ich bin Ruhak und ich bin Set. Meine Kraft fließt in seinen Adern. Wir sind aneinander gebunden. Sag mir, Sohn des Atothes, kannst du gegen einen Gott gewinnen?”

Bakari blickte hinab. In der Hand seines Bruders wirbelten die Schatten. Bevor er sich aufraffen konnte traf ihn der Windstoß in der Magengrube und schleuderte ihn nach hinten. Kheru hechtete an ihm vorbei. Seine Faust blieb in der Luft hängen. Genauso gut hatte er versuchen können, einen Sandsturm zu schlagen.

Von hinten rief Bakari nach ihm. Ein schimmerndes Licht hatte die Finsternis durchrissen. Er blickte zwischen den beiden Prinzen hin und her, dann ließ er von Ruhak ab und rannte gemeinsam mit Bakari aus der Dunkelheit hinaus. Um sie herum tobte der Sturm. Der reißende Wind folgte ihnen die engen Straßen hinab, vorbei an umgeworfenen Bänken und abgedeckten Dächern. Kheru blickte nicht zurück. Er hatte den Saum seiner Tunika auf seinen Mund gepresst, und dennoch kratzte seine Kehle von dem umherwirbelnden Sand. Bakari hatte die Ohren flach an den Kopf gedrückt. Ohne auf das Brennen in seinen Beinen zu achten rannte er weiter. Seine Pfoten berührten kaum den Boden. Der Sturm kam näher, immer näher. Er rief Kheru zu, als er die Treppe hinauf zum Palast entdeckte. Der Wind riss die Worte aus seinem Mund, ertränkte sie in Geheul. Zwei Stufen auf einmal nehmend hechtete er hinauf, hoffend das der Drachenprinz noch hinter ihm war.

Auf der Hälfte der Treppe blieb Kheru stehen. Er stützte sich auf seine Oberschenkel und versuchte tief durchzuatmen, was einen Hustenkrampf zur Folge hatte. Bakari stoppte, drehte sich um und lief verwirrt zu ihm zurück. “Was tust du da? Wir müssen weg hier bevor er uns einholt.” Zwischen Husten und Luft schnappen schüttelte Kheru den Kopf. “Er folgt uns nicht mehr. Sieh.” Tatsächlich, die dunklen Wolken waberten unten am Fuß der Treppe und machten keine Anstalten ihnen weiter hinterher zu jagen.

Ruhak knurrte unzufrieden. Die knochige Hand auf seiner Schulter ließ ihn los. “Wartet noch, mein Prinz.” Amris Stimme war nicht mehr als ein wispern. Etwas in der Wüste hatte ihn verändert, mehr noch als er verändert worden war. Seine ganze Natur war fort. In vielen Momenten wusste Ruhak nicht, ob er wirklich noch mit Amris sprach, oder ob was auch immer es war nur noch seine Gestalt trug. Doch der Alte strahlte eine Macht aus, der nicht Mal er sich wiedersetzen konnte. “Keine gewöhnliche Magie hätte den Sturm durchdringen können. Bakari trägt ebenfalls die Macht eines Gottes in sich.”

Am Tor des Palastes wartete Nubia bereits auf sie. “Den Göttern sei Dank, ihr seid unversehrt,” rief sie ihnen zu. Schnell schloss sie die Tür hinter den beiden. “Es ist Ruhak, nicht wahr? Ich spüre Sets Macht unten in der Stadt.” Barkari nickte und klopfte sich den Sand aus dem Fell. “Wir dürfen nicht zulassen das er Kheru etwas antut. Gemeinsam können wir kämpfen.” Ein Schatten fiel über Nubias Gesicht. “Wir werden nicht kämpfen.” Sie hob die Pfote um den Widerspruch ihres Bruders im Keim zu ersticken. “Es ist noch etwas anderes da unten. Mächtiger als alles was ich je gespürt habe. Selbst wenn wir Ruhak besiegen wird Amris die gesamte Stadt in Schutt und Asche legen. Ihr beiden müsst gehen, so schnell wie möglich. Bis sie merken das ihr nicht hier seid ist euer Vorsprung groß genug.” Sie blieb stehen und drückte ihre Pfote gegen das kalte Gestein der Mauern. Mit einem Schaben begann der Boden unter ihren Füßen zu beben. Hinter den Steinen, die sich aus der Mauer lösten kam ein dunkles Loch zum Vorschein.

“Dieser Gang führt hinab zum Hafen. Habt ihr das Amulett?” Bakari fischte das silberne Medaillon aus seiner Tunika und hängte es sich um. Nubia nickte und hielt ihn ein Stück Wachs hin. “Dies ist ein Siegel. Dort unten ist eine Tür. Presst es dagegen und sie wird sich nicht öffnen lassen bis der Mond das nächste Mal voll ist. Und jetzt geht!” Bakari trat nach vorne und umarmte seine Schwester. “Mögen die Götter mit dir sein,” flüsterte er mit schwerer Stimme. Sie erwiderte seine Worte und scheuchte sie dann in den Gang.

Die plötzliche Kühle machte Kheru müde, doch er lief weiter. Das spärliche Licht der Fackel, die Bakari vom Eingang mitgenommen hatte reichte gerade aus, um nicht zu stolpern. Geduckt lief er voraus, und bald sah er vor ihnen die hölzerne Tür. Er öffnete sie und ging hindurch. Bakari blieb stehen. “Was ist los? Komm schon, wir müssen weiter,” sprach er halblaut. Der Fuchs schüttelte den Kopf. Seine Augen glitzerten feucht. “Ich kann nicht. Meine Familie ist dort oben und kämpft vielleicht. Ich will nicht weglaufen.” Kheru nickte entschlossen. “Dann kämpfen wir. Gehen wir.”

Doch Bakari ging ihm nicht aus dem Weg. Fast rannte er in ihn hinein. “Er will dich tot sehen. Bitte, geh. Ich werde bald nachkommen.” Er nahm das Auge ab und drückte es ihm mit beiden Pfoten in die Hand. “Auf keinen Fall! Wenn du kämpfst, kämpfe ich auch!” Das Licht flackerte unruhig. Zu spät bemerkte er das es von Bakaris Hand kam. Der Stoß warf ihn zurück hinter die Tür. Er rappelte sich auf und sprang nach vorne. Die Tür glühte rot auf, als er gegen sie stieß. “Bakari!” Schrie er. Von der anderen Seite ertönte ein Schluchzen. “Es tut mir leid! Kheru, ich liebe dich. Aber ich kann nicht zulassen das du und mein Bruder kämpfen. Bitte, Hass mich nicht. Ich liebe dich.”

Kheru legte seinen Kopf an die Tür. “Eher würde ich mein Herz an Ammit verfüttern, bevor ich dich hasse. Er spürte, wie seine Wangen feucht wurden. “Seit ich hier bin hast du mich nur gerettet. Bitte, bitte pass auf dich auf. Ich liebe dich.” Für einen Moment war auf der versiegelten Tür ein rot leuchtender Pfotenabdruck zu sehen. Er legte seine Hand darauf. Als er sie wegnahm, war er fort.

Mit einer Hand stützte er sich gegen den Mast des Bootes. Es war, als hätte man ihm einen Dolch in das Herz gerammt. Seine Hand wanderte an seinen Hals und umschloss das silberne Medaillon. Eines Tages, schwor er sich, würde Ruhak bezahlen. Der Drachenprinz drehte sich ein letztes Mal um und blickte zurück auf den Königspalast. Dunkle Wolken bedeckten den Himmel über dem Berg und waberten unruhig hin und her. Seine Augen wurden weit. Dort, zwischen dem Rauch, erhob sich der gewaltige Leib einer Schlange.